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Dokumentenidentifikation DE60300308T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001486139
Titel Küchenmöbel zum Kochen von Nahrungsmitteln
Anmelder Aemme S.r.l., Verona, IT
Erfinder Saccardo, Vanda, 37057 San Giovanni Lupatoto (Verona), IT
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60300308
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.06.2003
EP-Aktenzeichen 034253872
EP-Offenlegungsdatum 15.12.2004
EP date of grant 02.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse A47B 77/08(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A47J 27/18(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Küchenmöbel zum Kochen von Nahrungsmitteln, enthaltend die in dem Oberbegriff von Anspruch 1 zum Ausdruck gebrachten Eigenschaften. Solch ein Küchenmöbel ist in US-A-6192791 offengelegt.

Insbesondere ist die vorliegende Erfindung dazu bestimmt, in Haushaltsküchen angewendet zu werden, und ist besonders vorteilhaft im Falle von Anbauküchen.

Der vorgezogene Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung ist der des Kochens von Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Teigwaren, auf welche hier nachstehend ausdrücklich Bezug genommen wird.

Heutzutage sind für diesen Zweck verwendbare Küchenmöbel solche, auf denen eine Kochmulde montiert ist, welche durch Gas oder elektrischen Strom gespeist werden kann.

Das Kochen erfolgt dann durch das Füllen eines Topfes mit Wasser, welcher dann zum Aufheizen auf die Kochmulde gestellt wird.

Diese Lösung hat jedoch einige Nachteile, wenn es notwendig wird, verhältnismässig grosse Mengen von Nahrungsmitteln zu kochen, was zum Beispiel der Fall ist, wenn sich eine Gruppe von Freunden oder Verwandten zu einem Essen im Hause von einem derselben trifft.

Je grösser die Menge von zu kochenden Nahrungsmitteln, desto grösser ist auch die Menge an Wasser, das zum Kochen gebracht werden muss.

Oftmals stehen jedoch Töpfe von entsprechender Grösse in einem normalen Haushalt nicht zur Verfügung.

Wenn andererseits ein entsprechender Topf tatsächlich zur Verfügung steht, ist oftmals die Kochmulde für diesen nicht geeignet.

Folglich ist es notwendig, eine sehr lange Zeit zu warten, bis das Wasser den Siedepunkt erreicht und es somit möglich ist, die Teigwaren hineinzugeben.

Ausserdem ist oftmals kein Platz vorhanden, um einen sperrigen Gegenstand wie einen grossen Topf unterzubringen, welcher zusätzlich noch sehr unhandlich zum Abwaschen in einem heimischen Spülbecken oder in der Geschirrspülmaschine ist.

In diesem Zustand ist die technische Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, ein Küchenmöbel zum Kochen von Nahrungsmitteln vorzusehen, welches die vorgenannten Nachteile vermeidet.

Insbesondere ist eine technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Küchenmöbel zum Kochen von Nahrungsmitteln vorzusehen, welches einen schnellen Ablauf des vollständigen Kochprozesses erlaubt, und zwar auf eine Weise, die im wesentlichen unabhängig von der Menge der Nahrungsmittel ist.

Eine andere technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Küchenmöbel zum Kochen von verhältnismässig grossen Mengen von Nahrungsmitteln vorzusehen, welches keine sperrigen Töpfe erfordert.

Die spezifische technische Aufgabe und die erwähnten Zwecke werden im wesentlichen erfüllt durch ein Küchenmöbel zum Kochen von Nahrungsmitteln, wie es in den beiliegenden Ansprüchen beschrieben ist.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen deutlicher aus der detaillierten Beschreibung von einigen vorgezogenen, jedoch nicht ausschliesslichen Ausführungen eines Küchenmöbels zum Kochen von Nahrungsmitteln hervor, dargestellt in den beiliegenden Zeichnungen, von welchen:

1 eine schematische, teilweise zerlegte axonometrische Ansicht eines Küchenmöbels nach der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 zeigt eine Ansicht von oben, mit einigen Teilen entfernt, von dem Küchenmöbel aus 1;

3 zeigt eine schematische Frontansicht des Küchenmöbels aus 1, mit einigen Teilen in Durchsicht und anderen entfernt;

4 zeigt eine schematische Frontansicht, mit einigen Teilen in Durchsicht und anderen entfernt, von einer ersten Variante des Küchenmöbels in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung; und

5 zeigt eine schematische Frontansicht, mit einigen Teilen in Durchsicht und anderen entfernt, von einer zweiten Variante des Küchenmöbels in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung.

Unter Bezugnahme auf die vorgenannten Abbildungen bezeichnet die Bezugsnummer 1 insgesamt ein Küchenmöbel zum Kochen von Nahrungsmitteln nach der vorliegenden Erfindung.

Das Küchenmöbel 1 nach der vorliegenden Erfindung enthält vor allem eine Trägerstruktur 2, deren untere Basis 3 dazu bestimmt ist, auf dem Küchenboden aufgestellt zu werden und eine Sockelleiste 4 haben kann (1 und 3) oder auch nicht (4 und 5).

Entsprechend dem oberen Betriebsabschnitt der Trägerstruktur 2 ist eine Kochvorrichtung 5 montiert.

Die genannte Kochvorrichtung 5 enthält hauptsächlich einen Kochbehälter 6 und Heizmittel 7, die betrieblich dem Behälter 6 zugeordnet sind, um auf eine Betätigung hin dessen Inhalt, welcher auch immer, aufzuheizen.

Zusätzlich ist dem Behälter 6 eine Ablassleitung 8 und eine Zulaufleitung 9 zugeordnet.

Die Ablassleitung 8 ist an den Boden des Behälters 6 mit Hilfe eines ersten Absperrventils 10 angeschlossen. Das freie Ende 11 der Ablassleitung 8 kann mit Hilfe eines hydraulischen Verbindungsstückes 12 an ein Ablaufsystem angeschlossen werden. Durch Nutzung der Wirkung des ersten Absperrventils 10 ist es daher möglich, auf eine Betätigung hin den Inhalt des Behälters 6 durch die Ablassleitung 8 abzulassen.

Obwohl in den beiliegenden Zeichnungen nicht gezeigt, kann die Ablassleitung 8 auch eine Abzweigung enthalten, die an den oberen Teil des Behälters 6 angeschlossen ist, um ein Überlaufen des Behälters 6 zu verhindern.

Die Zulaufleitung 9 hat ein erstes Ende 13, das an ein Wassernetz anschliessbar ist, und ein zweites Ende 14, angeschlossen an den oberen Teil des Behälters 6, um auf eine Betätigung hin Wasser in den Behälter 6 zu füllen.

In den beiliegenden Zeichnungen, in welchen die Zulaufleitung 9 nur schematisch angedeutet ist, ist dem ersten Ende 13 der Zulaufleitung 9 ein Anschlusselement zugeordnet, welches entweder aus einem einfachen hydraulischen Verbindungsstück für den Anschluss an das Wassernetz bestehen kann oder aus einem zweiten Absperrventil 15, in der Lage, den Wasserfluss in der Zulaufleitung 9 zu regulieren. In letzterem Falle ist vorzugsweise ein Magnetventil vorgesehen. Eine andere wichtige Eigenschaft der vorliegenden Erfindung ist durch die Tatsache gegeben, dass das Küchenmöbel 1 ausserdem wenigstens ein Abdeckelement 16 enthält, das mit dem oberen Teil der Trägerstruktur 2 verbunden ist. Das genannte Abdeckelement 16 ist beweglich aus einer offenen Position, in welcher es dem Benutzer den Zugang zu der Kochvorrichtung 5 erlaubt, in eine geschlossene Position, in welcher es die Kochvorrichtung 5 wenigstens oben abdeckt. Wenn sich das Abdeckelement 16 in der letzten Position befindet, hat das Küchenmöbel 1 oben eine Auflagefläche 17, beschrieben wenigstens teilweise durch das Abdeckelement 16 selbst.

Mit dem Abdeckelement 16 in der geschlossenen Position, sieht das Küchenmöbel 1 nach der vorliegenden Erfindung vollkommen wie ein herkömmliches Küchenmöbel 1 aus, während die Kochvorrichtung 5 vor der Sicht verborgen ist. Viele Ausführungen des Abdeckelementes 16 können vorgesehen sein, von denen nur einige in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt werden.

Nach dem ersten Typ ist das Abdeckelement 16 in gleitender Weise an der Trägerstruktur 2 (1) angebracht und kann in einer horizontalen Ebene und seitlich im Verhältnis zu dem Küchenmöbel 1 verschoben werden.

Das Abdeckelement 16 kann entweder von Hand oder, wie in 1 gezeigt ist, mit Hilfe einer entsprechenden Steuertaste 18 betätigt werden, die an geeignete Betätigungsmittel (nicht gezeigt) angeschlossen ist.

Nach dem in 5 gezeigten Typ dagegen ist das Abdeckelement 16 an die Trägerstruktur 2 angelenkt und liegt, wenn es sich in der offenen Position befindet, in einer im wesentlichen vertikalen Ebene.

Nach weiteren und hier nicht gezeigten Ausführungen kann das Abdeckelement 16 auch in Form eines Rollladens (zum Beispiel im Inneren des Küchenmöbels 1 aufgerollt), eines Faltenbalgs oder in noch anderer Weise ausgebildet sein.

Bei den gezeigten Ausführungen ist schliesslich die obere Auflagefläche 17 teilweise durch das Abdeckelement 16 und teilweise durch einen U-förmigen ebenen Abschnitt 19 der Trägerstruktur 2 beschrieben.

Nach den gezeigten Ausführungen sind die Heizmittel 7 aus einer oder mehreren elektrischen Platten 20, 21 gebildet, die dem Kochbehälter 6 zugeordnet sind.

Bei anderen Ausführungen können die Heizmittel 7 auch aus einem Brenner bestehen, zum Beispiel einem mit Gas gespeisten, oder bei noch komplexeren Ausführungen (wo dann zumindest Abschirmelemente erforderlich sind) aus einer Mikrowellenquelle.

Bei den Ausführungen wie in den 3 und 5 ist die Kochvorrichtung 5 mit einer unteren elektrischen Platte 20 versehen, die von unten her dem Kochbehälter 6 zugeordnet ist.

Bei der Ausführung wie in 4 dagegen ist die Kochvorrichtung 5 mit einer seitlichen elektrischen Platte 21 versehen, die seitlich dem Behälter 6 zugeordnet ist. Anstelle der seitlichen elektrischen Platte 21 könnten elektrische Serpentinen vorgesehen sein.

Unter gewissen Umständen könnten die untere elektrische Platte 20 und die seitliche elektrische Platte 21 (oder die elektrischen Serpentinen) vorgesehen werden.

Die Kochvorrichtung 5 ist vorzugsweise mit Mitteln 22 zum Erfassen des Füllstandes des in dem Kochbehälter 6 enthaltenen Wassers versehen, welche bei den gezeigten Ausführungen einen Fühler 23 für den Mindeststand enthalten, der in Bodennähe des Kochbehälters 6 montiert ist, um zu erfassen, wenn das in dem Behälter 6 enthaltene Wasser unter einen Mindeststand absinkt, sowie einen Fühler 24 für den Höchststand, montiert seitlich des genannten Kochbehälters 6 in der Nähe seines oberen Endes, um zu erfassen, wenn das in dem Behälter 6 enthaltene Wasser den maximal zulässigen Füllstand erreicht.

Bei einer komplexeren Ausführung (nicht gezeigt) enthalten die Fühlermittel 22 einen Fühler, der in der Lage ist, mit einer guten Präzision den Füllstand des Wassers in dem Behälter 6 zu erfassen, während die seitliche elektrische Platte 21 in eine Anzahl von übereinanderliegenden Modulen unterteilt ist, welche unabhängig voneinander in Betrieb genommen werden können. Die Kochvorrichtung 5 enthält ausserdem Steuermittel, um je nach dem durch die Fühlermittel 22 gemessenen Füllstand des Wassers den Betrieb der Heizmodule zu aktivieren, und zwar nach den nachstehend beschriebenen Abläufen.

Die Kochvorrichtung 5 kann ausserdem wenigstens einen perforierten Korb 25 enthalten, der herausnehmbar in den Behälter 6 eingesetzt ist, um die zu kochenden Nahrungsmittel aufzunehmen, und welcher, sobald der Kochprozess beendet ist, als Sieb verwendet werden kann. Zu diesem Zweck ist der Korb 25 mit einem Griff 26 versehen.

Vorteilhafterweise enthält die Kochvorrichtung ebenfalls einen oben dem Behälter 6 zugeordneten Deckel 27, welcher auch aus einem geeigneten transparenten Material hergestellt sein kann.

Bei einer ersten Ausführung (1) ist der Deckel 27 mit Hilfe von Gleitführungen (nicht gezeigt) mit dem Behälter 6 verbunden und kann aus einer geschlossenen Position des Behälters 6, in welcher er den Behälter 6 in einer im wesentlichen hermetischen Weise verschliesst, in eine offene Position gleiten, in welcher er im Verhältnis zu dem Behälter 6 seitlich verschoben ist und den Zugang zu diesem erlaubt. Bei einer zweiten Ausführung (4) ist der Deckel 27 an die Trägerstruktur 2 angelenkt und liegt in der offenen Position in einer vertikalen Ebene (mit unterbrochenen Linien in 4 gezeigt). Ausserdem kann der Deckel 27, abhängig von der Ausführung, von Hand oder auf automatische Weise geöffnet und geschlossen werden.

Vorteilhafterweise ist der Deckel 27 mit einem entsprechend geeichten Sicherheitsventil 28 versehen, und zwar zum Schutz gegen übermässige Überdrücke, die im Inneren des Kochbehälters 6 selbst auftreten könnten.

Schliesslich enthält bei der vorgezogenen Ausführung der vorliegenden Erfindung das Küchenmöbel 1 eine elektronische Steuereinheit (nicht gezeigt) zum Steuern der in diesem enthaltenen verschiedenen Betriebselemente.

Insbesondere kann die Steuereinheit den Betrieb der Kochvorrichtung 5 steuern, wobei diese an die Fühlermittel 22 zum Erfassen des Füllstandes des Wassers wie auch an die Heizmittel 7 und an die Absperrventile (welche vorzugsweise aus Magnetventilen bestehen können) angeschlossen ist. Ausserdem kann die Steuereinheit die Position des Deckels 27 kontrollieren und kann an die Steuertaste 18 und an die Mittel zum Betätigen des Abdeckelementes 16 angeschlossen sein.

Bei den gezeigten Ausführungen wird die Steuerung des Betriebes des Küchenmöbels 1 seitens eines Benutzers über eine Steuerkonsole 29 ausgeübt, in welcher eine Anzahl von betrieblich an die elektronische Steuereinheit angeschlossene Steuerungen 30 gruppiert ist.

Insbesondere kann wie folgt vorgesehen werden: eine Bedienung für den Betrieb eines jeden Magnetventils; eine Bedienung für den Betrieb der Heizmittel 7; eine Bedienung zum Regulieren der durch die Heizmittel 7 erzeugten Hitzemenge; eine Bedienung zum Öffnen des Deckels 27 (wenn er automatisch geöffnet werden kann); ein Timer; eine Anzeige der Wassertemperatur (in welchem Falle die Kochvorrichtung 5 natürlich mit einer entsprechenden Temperaturmessvorrichtung versehen sein muss); usw.

Bei den Ausführungen, in welchen die seitliche Platte in eine Anzahl von übereinanderliegenden unabhängigen Modulen unterteilt ist, steuert die elektronische Steuereinheit auch den Betrieb der Module, und zwar auf solche Weise, dass nur jene aktiviert werden, die unterhalb des Füllstandes des Wasser liegen.

Der Betrieb der vorliegenden Erfindung ist wie folgt. Zunächst öffnet der Benutzer von Hand oder durch die entsprechende Taste 18 das Abdeckelement 16.

Nachdem er sich vergewissert hat, dass das zweite, der Ablassleitung 8 zugeordnete Ventil 15 geschlossen ist, betätigt der Benutzer das Öffnen des ersten Ventils 10 und füllt den Behälter 6 mit Wasser bis zu dem gewünschten Füllstand.

Anschliessend betätigt der Benutzer die Heizmittel 7 und bringt das Wasser auf die gewünschte Temperatur (welche der Benutzer mit Hilfe der Temperaturanzeige überwachen kann).

Das Nahrungsmittel kann dann auf herkömmliche Weise gekocht werden, auch unter Bezugnahme auf die Verwendung des Deckels 27 und des Timers, wenn vorhanden.

Wenn der Garungsprozess vervollständigt ist, kann der Benutzer je nach Ermessen entweder das zweite Absperrventil 15 betätigen, um das Wasser abzulassen, wobei er die Nahrungsmittel in dem perforierten Korb 25 lässt, oder den perforierten Korb 25 herausnehmen.

Die letzte Phase ist das Schliessen des Abdeckelementes 16, um die obere Auflagefläche 17 wiederherzustellen, wodurch die Kochvorrichtung 5 vor der Sicht verborgen wird.

Die vorliegende Erfindung erreicht wichtige Vorteile.

Vor allem erlaubt das Küchenmöbel zum Kochen von Nahrungsmitteln nach der vorliegenden Erfindung ein schnelles Vervollständigen des Kochprozesses auch von grossen Mengen von Nahrungsmitteln, und zwar dank der Heizmittel, die in das Küchenmöbel selbst eingebaut und entsprechend der Grösse des Behälters ausgelegt sind.

Zweitens vermeidet das genannte Küchenmöbel, über grosse Töpfe verfügen zu müssen, welche beachtlich sperrige Elemente sind und deren Reinigung besonders schwierig ist.

Sobald der Kochvorgang beendet ist, wird das Reinigen des Behälters dank der Zulaufleitung und der Ablassleitung sehr einfach.

Es sollte bemerkt werden, dass die vorliegende Erfindung verhältnismässig leicht herzustellen ist, und dass die mit der Ausführung der Erfindung zusammenhängenden Kosten nicht sehr hoch sind.

Die so ausgelegte Erfindung kann zahlreichen Änderungen und Varianten unterliegen, ohne dabei von dem Zweckbereich des diese kennzeichnenden erfinderischen Konzeptes abzuweichen.

Alle Details können gegen andere, technisch gleichwertige Elemente ausgetauscht werden, und praktisch können alle verwendeten Materialien, wie auch die Formen und Abmessungen der verschiedenen Bestandteile beliebig sein, abhängig von den Anforderungen.


Anspruch[de]
  1. Küchenmöbel zum Kochen von Nahrungsmitteln, enthaltend eine Trägerstruktur (2) mit einer unteren Trägerbasis (3), sowie eine Kochvorrichtung (5), montiert an einem oberen Arbeitsabschnitt der genannten Trägerstruktur (2), bei welchem die genannte Kochvorrichtung (5) wie folgt enthält:

    – einen Kochbehälter (6);

    – eine Wasserzulaufleitung (9) mit einem ersten Ende (13), das an ein Wassernetz anschliessbar ist, und einem zweiten Ende (14), angeschlossen an den genannten Behälter (6), um auf eine Betätigung hin Wasser in den genannten Kochbehälter (6) zu geben;

    – eine Ablassleitung (8), angeschlossen mit Hilfe eines ersten Absperrventils (10) unten an den genannten Behälter (6) und anschliessbar an ein Ablaufsystem, um auf eine Betätigung hin den Inhalt des genannten Behälters (6) abzulassen; und

    – Heizmittel (7), die betrieblich dem genannten Behälter (6) zugeordnet sind, um auf eine Betätigung hin dessen Inhalt aufzuheizen;

    dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Küchenmöbel (1) ausserdem wenigstens ein Abdeckelement (16) enthält, das der genannten Trägerstruktur (2) zugeordnet ist, und das beweglich ist aus einer geöffneten Position, in welcher es den Zugang zu der genannten Kochvorrichtung (5) erlaubt, in eine geschlossene Position, in welcher es die genannte Kochvorrichtung (5) wenigstens oben abdeckt und oberhalb des genannten Küchenmöbels (1) eine Auflagefläche (17) beschreibt.
  2. Küchenmöbel nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Kochvorrichtung (5) ausserdem ein zweites Absperrventil (15) enthält, das entlang der genannten Zuführleitung (9) angeordnet ist.
  3. Küchenmöbel nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Kochvorrichtung (5) ausserdem wenigstens einen perforierten Korb (25) enthält, der entfernbar in den genannten Behälter (6) eingesetzt werden kann, um zu kochende Nahrungsmittel aufzunehmen.
  4. Küchenmöbel nach Patentanspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Heizmittel (7) eine untere elektrische Platte (20) enthalten, die von unten her dem genannten Kochbehälter (6) zugeordnet ist.
  5. Küchenmöbel nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Heizmittel (7) eine seitliche elektrische Platte (21) oder wenigstens eine Spirale enthalten, die von der Seite her dem genannten Kochbehälter (6) zugeordnet ist.
  6. Küchenmöbel nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Kochvorrichtung (5) ausserdem Fühlermittel (22) zum Erfassen des Füllstandes des in dem genannten Kochbehälter enthaltenen Wassers enthalten.
  7. Küchenmöbel nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Fühlermittel (22) einen Fühler (23) für den Mindeststand haben, der in Bodennähe des Kochbehälters (6) montiert ist, um zu erfassen, wenn das in dem genannten Behälter (6) enthaltene Wasser unter einen Mindeststand absinkt.
  8. Küchenmöbel nach Patentanspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Fühlermittel (22) einen Fühler (24) für den Höchststand haben, montiert seitlich des genannten Kochbehälters (6), um zu erfassen, wenn das in dem genannten Behälter (6) enthaltene Wasser den maximal zulässigen Stand erreicht.
  9. Küchenmöbel nach den Patentansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte seitliche elektrische Platte (21) in eine Anzahl von übereinander angeordneten Modulen unterteilt ist, welche unabhängig voneinander in Betrieb genommen werden können, und dadurch, dass es ausserdem Steuermittel enthält, um den Betrieb der genannten Module je nach dem Wasserstand auszulösen, der von den genannten Fühlermitteln (22) erfasst worden ist.
  10. Küchenmöbel nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Kochvorrichtung (5) ausserdem einen Deckel (27) enthält, der oben dem genannten Behälter (6) zugeordnet ist.
  11. Küchenmöbel nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Deckel (27) mit dem genannten Behälter (6) mit Hilfe von Gleitführungen verbunden ist und aus einer Position des Verschliessens des Behälters (6), in welcher er den Behälter (6) auf eine im wesentliche hermetische Weise verschliesst, in eine geöffnete Position gleiten kann, in welcher er im Verhältnis zu dem Behälter (6) seitlich verschoben ist und den Zugang zu diesem erlaubt.
  12. Küchenmöbel nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Deckel (27) an die genannte Trägerstruktur (2) angelenkt und beweglich ist aus einer Schliessposition des Behälters (6), in welcher er den Behälter (6) auf eine im wesentlichen hermetische Weise verschliesst, in eine geöffnete Position, in welcher er den Zugang zu dem Behälter (6) erlaubt.
  13. Küchenmöbel nach Patentanspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Deckel (27) weiter mit einem Sicherheitsventil (28) gegen Überdruck versehen ist, der in dem genannten Kochbehälter (6) entstehen kann.
  14. Küchenmöbel nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Abdeckelement (16) in gleitbarer Weise der genannten Trägerstruktur (2) zugeordnet ist und auf einer horizontalen Ebene verschoben werden kann.
  15. Küchenmöbel nach einem beliebigen der Patentansprüche von 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Abdeckelement (16) an die genannte Trägerstruktur (2) angelenkt ist.
  16. Küchenmöbel nach einem beliebigen der Patentansprüche von 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Abdeckelement (16) die Form eines Rollladens hat.
  17. Küchenmöbel nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Abdeckelement (16) die Form eines Balges hat.
  18. Küchenmöbel nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem eine Elektronikeinheit zum Steuern der verschiedenen Elemente der genannten Kochvorrichtung (5) enthält.
  19. Küchenmöbel nach Patentanspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass es weiter eine Anzahl von Steuerungen (30) enthält, die betrieblich mit der genannten Elektronikeinheit verbunden sind, um den Betrieb der genannten Kochvorrichtung (5) zu steuern.
  20. Küchenmöbel nach Patentanspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Elektronikeinheit ebenfalls das automatische Auslösen des genannten Abdeckelementes (16) steuert.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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