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Dokumentenidentifikation DE69233429T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000813176
Titel Warenabrechnungsanlage
Anmelder Kabushiki Kaisha TEC, Shizuoka, JP
Erfinder Naoki, Ito, Mishima-shi, Shizuoka-ken, JP;
Sugiura, Jiro, Tagata-gun, Shizuoka-ken, JP;
Ikeda, Tsutomu, Numazu-shi, Shizuoka-ken, JP;
Usui, Mitsuaki, Shizuoka-ken, JP;
Kobayashi, Masayuki, Mishima-shi, Shizuoka-ken, JP
Vertreter Hoefer & Partner, 81545 München
DE-Aktenzeichen 69233429
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.07.1992
EP-Aktenzeichen 971147434
EP-Offenlegungsdatum 17.12.1997
EP date of grant 06.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse G07G 1/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A47F 9/04(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Warenabrechnungsanlage zum Lesen eines Artikelcodes, der auf einem Artikel in einer machinenlesbaren Form aufgezeichnet ist, und zum Durchführen einer Registrierung von verkauften Artikeln auf der Grundlage des gelesenen Artikelcodes, und insbesondere eine Warenabrechnungsanlage, bei der ein Kunde am Lesen eines Artikelcodes teilnimmt.

1 zeigt eine herkömmliche Warenabrechnungsanlage, die als ein Selbstbedienungs-Warenabrechnungsschalter z. B. in einem Supermarkt ausgestattet ist. Ein Kunde CSR legt Artikel, die er oder sie kaufen möchte, in einen Einkaufswagen, trägt sie zu diesem Schalter und drückt eine Starttaste auf einem Bedienerpult 12, um die Registrierung der Artikel zu starten. Danach nimmt der Kunde CSR jeden der Artikel aus dem Einkaufswagen und hält den Artikel vor einen Artikelcodeleser oder Scanner 11, um einen daran befestigten Artikelcode mittels eines Scannervorgangs des Scanners 11 einzugeben, und legt den gelesenen Artikel auf ein Eingangsförderband 21, das über einer elektronischen Waage 22 vorgesehen ist. Der Scanner 11 tastet den Artikel optisch ab, um dessen Artikelcode zu lesen und liefert den gelesenen Artikelcode an eine elektronische Registrierkasse 31. Die elektronische Waage 22 misst das Gewicht des Artikels, der auf das Förderband 21 gelegt wurde, und liefert ein Ergebnis der Messung als Messgewichtsdaten an die elektronische Registrierkasse 31. Die Registrierkasse 31 umfasst eine Artikeldatentabelle, welche die Artikeldaten aller zum Verkauf stehenden Artikel enthält, wobei diese z. B. jeweils aus einem Artikelcode, Artikelnamendaten, Preisdaten und Referenzgewichtsdaten bestehen. Die elektronische Registrierkasse verwendet den gelesenen Artikelcode, die Messgewichtsdaten und die Artikeldatentabelle, um festzustellen, dass der Artikel, dessen Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wird, tatsächlich auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, und verwendet den gelesenen Artikelcode auch dazu, den Artikel als einen verkauften Artikel nach der Feststellung zu registrieren. Auf der anderen Seite wird der Artikel nach der Feststellung vom Eingangsförderband 21 zu einem Ausgabeförderband 41 befördert und mittels des Ausgabeförderbandes 41 und einer geneigten Rutsche 42 weiter zu einem Einpackbereich befördert. Nach dem Abtasten aller zu kaufenden Artikel drückt der Kunde CSR eine Stopptaste, um die Artikelregistrierung zu beenden. Wenn die Artikelregistrierung beendet ist, führt die elektronische Registrierkasse 31 eine Abrechnung für die verkauften Artikel auf der Grundlage der in der Artikeldatentabelle gespeicherten Artikeldaten durch. Ein Kassierer CHR informiert den Kunden CSR über den Gesamtbetrag der verkauften Artikel, die in der Abrechnung enthalten sind, und verstaut das vom Kunden CSR bezahlte Bargeld in einer Schublade der Registrierkasse 31. Nach der Bezahlung gibt der Kunde die Artikel, die auf einem Einpackbereich 51 gestapelt sind, in eine Tasche und bringt sie nach Hause.

2 zeigt die Funktionsweise der Registrierkasse 31, deren Funktion jedes Mal durchgeführt wird, wenn die Waage 22 das Gewicht eines Artikels misst. Bei diesem Vorgang erhält die Registrierkasse 31 in Schritt ST1 die Messgewichtsdaten, die von der Waage 22 geliefert werden. In Schritt ST2 erhält die Registrierkasse 31 Ausgabedaten vom Scanner 11 als Artikelcode. Es wird dann in Schritt ST3 überprüft, ob der Artikelcode richtig ist. Bei JA in Schritt ST3 werden die Messgewichtsdaten mit Referenzgewichtsdaten eines Artikels, der durch den empfangenen Artikelcode festgelegt wird, in Schritt ST4 verglichen. Wenn die beiden Gewichtsdaten miteinander übereinstimmen, werden die Artikeldaten des spezifizierten Artikels als verkaufter Artikel unter Verwendung des empfangenen Artikelcodes in Schritt ST5 registriert. Das Eingangsförderband 21 erhält häufig einen Artikel, dessen Artikelcode vom Scanner 11 nicht normal gelesen werden kann, ein Artikel, dessen Artikelcode vom Kunden nicht eingegeben wurde oder ein Artikel, der nicht ein Artikel ist, dessen Artikelcode gelesen wird. In diesem Fall stoppt die Registrierkasse 31 das Eingangsförderband 21 in Schritt ST6, treibt das Eingangsförderband 21 in der Rückwärtsrichtung an, um den Artikel zum Kunden in Schritt ST7 zurückzubringen, und verursacht dann, dass das Bedienerpult 12 eine Meldung ausgibt, um den Kunden dazu zu bringen, den Artikelcode des zurückgegebenen Artikels in Schritt ST8 nochmals einzugeben.

Bei der oben erwähnten Warenabrechnungsanlage führt der Kunde die Eingabe eines Artikelcodes unter Verwendung des Scanners 11 durch und der Kassierer führt eine Abrechnung für den Kunden, der die Eingabe des Artikelcodes beendet, durch. Aus diesem Grund wartet der Kunde nicht auf das Ende der Tätigkeiten des Kassierers, ohne etwas zu tun, und die Belastung des Kassierers kann reduziert werden. Zusätzlich kann, da der Scanner 11 benutzt wird, ein Eingabefehler eines Artikelcodes, verursacht durch eine fehlerhafte Tastenbetätigung, verhindert werden. Dadurch kann verhindert werden, dass Kunden eine lange Schlange vor dem Abrechnungsschalter bilden. Außerdem kann überprüft werden, ob der Artikel, dessen Artikelcode gelesen wird, der gleiche ist wie derjenige auf dem Eingangsförderband 21, indem die Gewichtsdaten verglichen werden, wodurch eine unehrliche Handlung eines Kunden verhindert wird.

Die veröffentlichte, ungeprüfte japanische Patentanmeldung Nr. 61-46591 und die veröffentlichte, geprüfte japanische Patentanmeldung Nr. 1-52794 offenbaren Systeme, die ähnlich zur oben erwähnten Warenabrechnungsanlage sind.

Jedoch wurde diese Warenabrechnungsanlage aus verschiedenen Gründen nicht so beliebt.

  • 1) Das Eingangsförderband 21 wird ständig betrieben, um einen schnellen Abrechnungsvorgang zu erreichen. Dies bedeutet eine Verschwendung von Strom in einer wenig frequentierten Stunde. Da das Eingangsförderband 21 sich immer in Gleitkontakt mit der elektronischen Waage 22 befindet, endet seine Lebensdauer nach relativ kurzer Zeit. Bezüglich der elektronischen Waage 22, muss diese eine komplizierte Struktur zum präzisen Messen des Gewichts eines Artikels, der auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, ungeachtet der Position des Artikels aufweisen. Dies erhöht die Herstellungskosten der Warenabrechnungsanlage. Weiterhin treibt diese Warenabrechnungsanlage das Eingangsförderband 21 in der Rückwärtsrichtung an, wenn eine Nichtübereinstimmung des Gewichts eines Artikels erfasst wird. Dies führt nicht nur zu einer Steigerung der Herstellungskosten aufgrund der komplizierten Steuerung, sondern stört auch einen schnellen Abrechnungsvorgang. Das Eingangsförderband 21 wird auch dann in der Rückwärtsrichtung angetrieben, wenn die Nichtübereinstimmung des Gewichts eines Artikels z. B. durch Herabfallen eines Artikels erfasst wird. In diesem Fall kann der ehrliche Kunde eine unangenehme Erfahrung machen.
  • 2) Bei der oben erwähnten Warenabrechnungsanlage ist ein Gewichtsunterschied, mit dem die elektronische Waage 22 Artikel mit hoher Genauigkeit identifizieren kann, begrenzt, da sich die elektronische Waage 22 in Gleitkontakt mit dem Eingangsförderband 21 befindet. Zum Beispiel werden Artikel wie Flaschenweine mit einer großen Auswahl von Vorräten verkauft, von billigen bis zu teuren Weinen. Da jedoch solche Artikel keinen Unterschied im Gesamtgewicht aufweisen, kann das folgende unehrliche Verhalten auftreten. Das heißt, der Artikelcode eines billigen Weins wird vom Scanner 11 gelesen und ein teuerer Wein mit im Wesentlichen dem gleichen Gewicht wie das des billigen Weins wird auf das Eingangsförderband 21 gelegt. Die herkömmliche Warenabrechnungsanlage kann die Nichtübereinstimmung der Gewichtsdaten des Artikels in diesem Fall nicht erfassen und verursacht einen Verlust auf Seiten des Geschäftes. Um ein solches unehrliches Verhalten zu verhindern, muss ein Kassierer die Tätigkeit des Kunden überwachen. Wenn z. B. zwei Leseeinrichtungen 11 für einen Kassierer angeordnet sind, ergibt dies eine schwere Belastung für den Kassierer.
  • 3) Während des Beförderns eines Artikels kann er durch einen anderen Artikel ersetzt werden. Dieser Austausch kann verhindert werden, indem ein Tunnel zum Umschließen eines Förderpfades angeordnet wird. Jedoch erfordert diese Gegenmaßnahme einen Einbauraum für den Tunnel und erhöht die Herstellungskosten durch eine Vergrößerung der Abmessungen der Einrichtung.
  • 4) Die Artikeldatentabelle in der Registrierkasse muss Referenzgewichtsdaten aller zum Verkauf stehenden Artikel enthalten. Jedoch erfordert ein Vorgang zum Eingeben der Referenzgewichtsdaten relativ viel Zeit und Arbeitskraft.
  • 5) In manchen Supermärkten wird der Kunde angewiesen, einen Artikel, der vom Eingangsförderband 21 zurückgegeben wurde, zu einem Kassierer zu tragen und der Kassierer registriert den zurückgegebenen Artikel. Wenn viele Artikel zurückkommen, muss der Kunde einen Einkaufswagen oder einen Korb verwenden, um diese zu tragen. In diesem Fall kostet es ihn oder sie Zeit, diese in den Wagen oder Korb zu legen, oder er oder sie könnte den Artikel fallen lassen. Auch wenn der Kassierer die Förderbänder 21 und 41 antreiben darf, kostet es auch den Kassierer Zeit, viele Artikel auf das Eingangsförderband 21 zu legen oder er oder sie könnte den Artikel fallen lassen. Dadurch wird ein schneller Abrechnungsvorgang gestört.
  • 6) Die oben erwähnte Warenabrechnungsanlage könnte auch beschränkte Artikel, wie z. B. Zigaretten und Schnaps, die nicht an Minderjährige verkauft werden dürfen, akzeptieren, und stangenförmige oder nasse Artikel, die für eine Beförderung nicht geeignet sind. Deshalb muss ein Kassierer überprüfen, ob ein Kunde einen solchen Artikel kaufen möchte.
  • 7) Die Fördergeschwindigkeit muss so schnell wie möglich voreingestellt sein, um die erforderliche Zeit zum Abrechnen zu verkürzen. Jedoch kann die voreingestellte Geschwindigkeit eine Steigerung der Verkaufsartikel nicht schaffen. Zum Beispiel kann ein unstabiles Glasprodukt leicht herunterfallen und während der Beförderung zerbrochen oder zerdrückt werden. Wenn das Glasprodukt ein Gefäß zur Aufnahme von Flüssigkeit ist, kann die Flüssigkeit dann aus dem Gefäß auslaufen. Weiterhin kann die Waage 22 nicht alle Artikel konstant mit hoher Präzision wiegen, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit vorwärts bewegt werden. Mit anderen Worten, die Wiegeergebnisse einiger Artikel sind aufgrund der Eigenschaften der Waage 22 nicht zuverlässig.
  • 8) Die Nullpunkt-Einstellung der Waage 22 wird durchgeführt, wenn die Warenabrechnungsanlage eingeschaltet wird. Wenn zu diesem Zeitpunkt ein leerer Korb auf dem Eingangsförderband 21 liegt, wird die Waage 22 aufgrund der Gewichtsbelastung darauf einen falschen Nullpunkt einstellen.

Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe durch die Merkmalskombination des neuen Anspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche enthalten ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Diese Erfindung wird aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen besser verständlich, in denen gilt:

1 ist eine Draufsicht auf eine herkömmliche Warenabrechnungsanlage in einem Supermarkt als ein Selbstbedienungs-Abrechnungsschalter;

2 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der in 1 gezeigten elektronischen Registrierkasse;

3 ist eine perspektivische Ansicht einer Warenabrechnungsanlage gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

4 ist eine Draufsicht auf die in 3 gezeigte Warenabrechnungsanlage;

5 ist ein Blockdiagramm, das den Steuerschaltkreis der in 3 gezeigten Warenabrechnungsanlage zeigt;

6 ist eine Ansicht, die die Konstruktion einer in 3 gezeigten elektronischen Registrierkasse genauer darstellt;

7 ist eine Speicherbelegung einer Artikeldatendatei, die in einem in 5 gezeigten RAM gespeichert ist;

8 und 9 sind Flussdiagramme zur Erläuterung des Betriebs der Warenabrechnungsanlage;

10 ist eine Speicherbelegung einer Artikeldatendatei, gespeichert in einem RAM, die in einer Warenabrechnungsanlage gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

11 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der Warenabrechnungsanlage des zweiten Ausführungsbeispiels;

12A ist eine Querschnittsansicht einer Warenabrechnungsanlage gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

12B ist eine Draufsicht auf einen Artikelförderpfad der Warenabrechnungsanlage des dritten Ausführungsbeispiels;

13 ist eine Speicherbelegung eines RAM, das in der Warenabrechnungsanlage des dritten Ausführungsbeispiels verwendet wird;

14 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der Warenabrechnungsanlage des dritten Ausführungsbeispiels;

15 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung des Betriebs einer Warenabrechnungsanlage gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

16 ist eine perspektivische Ansicht einer Warenabrechnungsanlage gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

17 ist eine genauere Ansicht des Aufbaus eines Eingabeabschnitts aus 16;

18 ist ein Blockdiagramm des Steuerschaltkreises der in 16 gezeigten Warenabrechnungsanlage;

19 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der in 16 gezeigten Warenabrechnungsanlage;

20 ist ein Blockdiagramm des Steuerschaltkreises einer Warenabrechnungsanlage gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

21 ist eine Speicherbelegung eines Teils eines in 20 gezeigten RAM;

22 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der Warenabrechnungsanlage des sechsten Ausführungsbeispiels;

23 ist ein Blockdiagramm des Steuerschaltkreises einer Warenabrechnungsanlage gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

24 ist eine Speicherbelegung einer in 23 gezeigten Förderbandgeschwindigkeitstabelle, die in einem RAM gespeichert ist;

25 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der Warenabrechnungsanlage des siebten Ausführungsbeispiels;

26 ist eine Ansicht der Speicherbereiche für eine Artikeldatentabelle und eine Förderbandgeschwindigkeitstabelle, die in einer in 23 gezeigten Dateisteuerung vorgesehen sind;

27 ist eine Speicherbelegung von Tabellen, die in den in 26 gezeigten Speicherbereichen gespeichert sind;

28 ist ein Blockdiagramm des Steuerschaltkreises einer Warenabrechnungsanlage gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

29 ist eine Ansicht eines Eingangsbereichs der Warenabrechnungsanlage des achten Ausführungsbeispiels; und

30 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der Warenabrechnungsanlage des achten Ausführungsbeispiels.

Eine Warenabrechnungsanlage gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun in Bezug auf 3 bis 9 beschrieben. Diese Warenabrechnungsanlage ist als ein Selbstbedienungs-Abrechnungsschalter, z. B. in einem Supermarkt, ausgestattet.

3 ist eine perspektivische Ansicht der Warenabrechnungsanlage, 4 ist eine Draufsicht auf die Warenabrechnungsanlage und 5 ist eine Ansicht, die den Aufbau des Schaltkreises der Warenabrechnungsanlage zeigt. Die Warenabrechnungsanlage umfasst ein Paar von Abrechnungsbahnen 1A und 1B, die parallel angeordnet sind. Jede der Abrechnungsbahnen besteht aus einem Eingabeabschnitt 10, einem Eingangsabschnitt 20, einem Ausgabeabschnitt 30, einem Lagerabschnitt 50. Die Warenabrechnungsanlage umfasst ferner einen Abrechnungsabschnitt 30, der zwischen den Abrechnungsbahnen 1A und 1B angeordnet ist. Der Eingabeabschnitt 10 umfasst einen feststehenden Scanner 11 für ein optisches Abtasten eines Artikels, um einen Artikelcode, der darauf in einer Strichcodeform aufgezeichnet ist, zu lesen, ein Bedienerpult 12, das von einem Kunden CSR benutzt werden soll, ein Fach TB zum zeitweiligen Ablegen der Artikel, deren Artikelcodes der feststehende Scanner 11 nicht lesen konnte. Das Bedienerpult 12 umfasst eine Starttaste 15 für eine Anweisung eines Beginns der Artikelregistrierung, eine Stopptaste für eine Anweisung eines Stopps der Artikelregistrierung und eine Anzeige zum Anzeigen einer Nachricht für den Kunden CSR. Der Eingangsabschnitt 20 umfasst ein Eingangsförderband zum Befördern eines Artikels, dessen Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wird, eine elektronische Waage 22 zum Messen des Gewichts des Artikels auf dem Eingangsförderband, um Messgewichtsdaten, die ein Ergebnis der Messung darstellen, zu erzeugen, und einen Artikelsensor 23 zum optischen Erfassen eines Artikels, der durch einen Ausgangsbereich des Eingangsförderbands 21 läuft. Die Waage 22 ist so angeordnet, dass sie unter einem Eingangsbereich des Eingangsförderbands 21 vertikal beweglich ist. Die Waage 22 bleibt an einer unteren Position, wenn das Eingangsförderband 21 betätigt wird, und an einer oberen Position, wenn der Betrieb des Eingangsförderbands 21 gestoppt wird. Das Gewicht eines Artikels wird automatisch in dem Zustand gemessen, wenn die Waage 22 an die obere Position gesetzt ist und mit dem Eingangsförderband 21 in Kontakt ist. Der Artikelsensor 23 ist nahe dem Ausgang des Eingangsförderbands 21 angeordnet und besteht z. B. aus einem Photosensor vom Lichtreflexionstyp. Der Ausgabeabschnitt 40 umfasst ein Ausgabeförderband 41 zum Befördern eines Artikels, der vom Eingangsförderband 21 geliefert wurde, und eine geneigte Rutsche 42 zum Zuführen eines Artikels, der vom Ausgabeförderband 41 geliefert wurde, zu einem Einpackbereich 51 eines Lagerabschnitts 50. Der Abrechnungsabschnitt 30 umfasst elektronische Registrierkassen 31A und 31B, die jeweils an den Seiten der Abrechnungsbahnen 1A und 1B angeordnet sind und den gleichen Aufbau haben. Jede der Registrierkassen 31A und 31B sind mit dem Scanner 11 und der Waage 22 verbunden, die in einer entsprechenden Abrechnungsbahn 1A vorgesehen sind. Diese Registrierkassen 31A und 31B werden von einem Kassierer CHR betätigt. Der Abrechnungsabschnitt 30 umfasst ferner erste und zweite Förderbandsteuerungen 29, erste und zweite Fußschalter 38 und erste und zweite Notfallschalter 39. Die erste und die zweite Förderbandsteuerung 29 steuern die Beförderung des Artikels in den Abrechnungsbahnen 1A und 1B. Der erste und der zweite Fußschalter 38 werden verwendet, um die Eingangsförderbänder 21 der Abrechnungsbahnen 1A und 1B zu starten, und der erste und der zweite Notfallschalter 39 werden verwendet, um die Eingangsförderbänder 21 der Abrechnungsbahnen 1A und 1B zu stoppen. Die Positionen der Schalter 38 und 39 sind so festgelegt, dass der Kassierer CHR sie benutzen kann. Die erste Förderbandsteuerung 29 funktioniert auf der Grundlage eines Steuersignals von der Registrierkasse 31A und Steuersignalen von dem Artikelsensor 23, dem Fußschalter 38 und dem Notfallschalter 39 der Abrechnungsbahn 1A. Die zweite Förderbandsteuerung 29 funktioniert auf der Grundlage eines Steuersignals von der Registrierkasse 31B und Steuersignalen von dem Artikelsensor 23, dem Fußschalter 38 und dem Notfallschalter 39 der Abrechnungsbahn 1B. In jeder der Abrechnungsbahnen 1A und 1B starten und stoppen interne Motoren der Förderbänder 21 und 41 durch die Steuerung einer entsprechenden Förderbandsteuerung 29. Normalerweise startet das Eingangsförderband 21, wenn ein Artikel, dessen Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wurde, als derjenige, der auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, identifiziert wird, und stoppt, wenn der Artikel, der auf das Eingangsförderband gelegt wurde, den Artikelsensor 23 passiert. Auf der anderen Seite startet das Ausgabeförderband 41, wenn ein Kunde CSR mit der Registrierung der Artikel (oder Eingabe eines Artikelcodes) beginnt, und stoppt, wenn die Artikelregistrierung beendet ist.

Der Abrechnungsvorgang wird nachfolgend kurz beschrieben.

Artikel, die gekauft werden sollen, werden in einen Einkaufswagen gelegt und zu einer der Abrechnungsbahnen 1A oder 1B transportiert, z. B. der Abrechnungsbahn 1B. Ein Kunde CSR drückt eine Starttaste auf einem Bedienerpult 12, um so die Registrierung der Artikel zu starten. Danach entnimmt der Kunde CSR jeden Artikel aus dem Wagen und hält den Artikel vor den Scanner 11, um einen daran befestigten Artikelcode mittels eines Abtastvorgangs des Scanners 11 einzugeben, und legt den gelesenen Artikel auf das über einer elektronischen Waage 22 vorgesehene Eingangsförderband 21. Der Scanner 11 tastet den Artikel optisch ab, um dessen Artikelcode zu lesen, und liefert den gelesenen Artikelcode an die elektronische Registrierkasse 31A. Die elektronische Waage 22 misst das Gewicht des Artikels, der auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, und liefert ein Ergebnis der Messung als Messgewichtsdaten an die elektronische Registrierkasse 31A. Die Registrierkasse 31A bestimmt auf der Grundlage des gelesenen Artikelcodes und der Messgewichtsdaten, dass der Artikel, dessen Artikelcode gelesen wurde, tatsächlich auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde und registriert den Artikel als verkauften Artikel durch Verwendung des gelesenen Artikelcodes. Auf der anderen Seite wird der Artikel durch das Eingangsförderband 21, das Ausgabeförderband 41 und die geneigte Rutsche 42 zum Einpackbereich 51 bewegt. Nach dem Abtasten aller Artikel, die gekauft werden sollen, drückt der Kunde CSR eine Stopptaste, um die Artikelregistrierung zu beenden. Wenn die Artikelregistrierung beendet ist, führt die elektronische Registrierkasse 31 eine Abrechnung für die Verkaufsartikel auf der Grundlage der in der Artikeldatentabelle gespeicherten Artikeldaten durch. Ein Kassierer CHR informiert den Kunden CSR über die Gesamtsumme der verkauften Artikel, die durch die Abrechnung erhalten wurde, und verstaut das vom Kunden CSR bezahlte Bargeld in einer Schublade der Registrierkasse 31. Nach der Bezahlung gibt der Kunde die Artikel, die auf einem Einpackbereich 51 gestapelt sind, in eine Tasche und bringt sie nach Hause.

Bei einer Verkaufsverarbeitung wie die oben erwähnte Artikelregistrierung und -abrechnung steuert jede der elektronischen Registrierkassen 31A und 31B die Förderbandsteuerung 29, die Waage 22, den Scanner 11 und das Bedienerpult 12. Der Aufbau der elektronischen Registrierkasse 31A wird nun genauer beschrieben. Eine Beschreibung der elektronischen Registrierkasse 31B wird jedoch ausgelassen, da diese Registrierkasse den gleichen Aufbau aufweist wie die Registrierkasse 31A.

Wie in 6 gezeigt, umfasst die elektronische Registrierkasse 31A eine Tastatur 32, einen Handscanner 33, eine Schublade 34, eine Bedieneranzeige 35, eine Kundenanzeige 36 und einen Drucker 37. Die Tastatur 32 und der Handscanner 33 werden vom Kassierer CHR verwendet, um den Artikelcode eines Artikels, dessen Artikelcode der Scanner 11 nicht lesen konnte, einzugeben. Die Tastatur 32 umfasst ein Zehntastenfeld, eine Schließtaste, eine Storniertaste, eine Skontotaste und dergleichen. Die Anzeigen 35 und 36 zeigen Artikeldaten jedes Verkaufsartikels und die gesamte Verkaufssumme an. Die Schublade 34 bewahrt das vom Kunden CSR bezahlte Bargeld auf. Der Drucker 37 gibt eine Quittung aus, auf welcher die Verkaufsartikelnamen, die Verkaufspreise, ein gesamter Verkaufspreis und dergleichen aufgedruckt sind. Die elektronische Registrierkasse 31A umfasst ferner eine CPU 311, ein ROM 312, ein RAM 313, eine Schnittstelle IF, eine Tastatursteuerung 32C, eine Scannersteuerung 33C, eine Schubladensteuerung 34C, Anzeigesteuerungen 35C und 36C und eine Druckersteuerung 37C, die miteinander mittels einer Busleitung, wie in 5 gezeigt, verbunden sind. Die CPU 311 führt verschiedene Datenverarbeitungsvorgänge aus, um die Funktionen der Registrierkasse 31A und der Abrechnungsbahn 1A insgesamt zu steuern. Die Registrierkasse 31A ist durch die Steuerung der CPU 311 in einem Einstellmodus, einem Registrierungsmodus, einem Überprüfungsmodus oder einem Abrechnungsmodus funktionsfähig. Die vorher erwähnte Verkaufsverarbeitung wird während des Betriebs des Registrierungsmodus durchgeführt. Die CPU 311 ist mit der Tastatur 32, dem Handscanner 33, der Schublade 34, der Bedieneranzeige 35, der Kundenanzeige 36 und dem Drucker 37 über die Steuerungen 32, 33C, 34C, 35C, 36C bzw. 37C verbunden. Die CPU 311 ist weiterhin mit dem Bedienerpult 12, dem Scanner 11, der Waage 22 und der Förderbandsteuerung 29 über die Schnittstelle IF verbunden. Die Schnittstelle IF ist so ausgelegt, dass sie einen Schaltkreis aufweist, der einen Datenaustausch mit einem externen Computer (nicht gezeigt) und einem Magnetplattentreiber durchführen kann. Das ROM 312 speichert ein Steuerprogramm für die CPU 311 und feste Daten wie Druckschriftarten, Anzeigeschriftarten und dergleichen. Das RAM 313 speichert verschiedene Daten, die in die CPU 311 eingegeben und von dieser ausgegeben werden. Genauer gesagt umfasst das RAM 313 einen Speicherbereich CGA zum Speichern der Artikeldatentabelle, welche die Artikeldaten aller zum Verkauf stehender Artikel enthält, einen Speicherbereich CRA zum Speichern der Verkaufsdatentabelle, welche die Verkaufsdaten aller zum Verkauf stehender Artikel enthält, und einen Speicherbereich CWA zum Speichern von Arbeitsdaten wie einen gelesenen Artikelcode, Messgewichtsdaten und Artikeldaten eines Artikels entsprechend dem gelesenen Artikelcode. Alle Artikeldaten werden aus Datenelementen gebildet, die einen Artikelcode, einen Artikelnamen, einen Einheitspreis und ein Referenzgewicht darstellen, und alle Verkaufsdaten werden durch Datenelemente gebildet, welche die Anzahl der Verkaufsartikel und eine Verkaufssumme darstellen. Die Artikeldatentabelle wird vom externen Computer oder dem Magnetplattentreiber geliefert und im Speicherbereich CGA des RAM 313 abgelegt.

Die Funktionsweise der Warenabrechnungsanlage wird nun unter Bezugnahme auf 8 und 9 beschrieben.

Ein Kunde, der eine große Anzahl von Artikeln, die er kaufen möchte, in einen Einkaufswagen legt, stoppt am Eingabeabschnitt 10 und drückt die Starttaste 15. Wenn die Betätigung der Taste 15 in Schritt ST10 erfasst wird, veranlasst die CPU 311 die Anzeige 14, eine Meldung 1 „BITTE ARTIKEL SCANNEN" in Schritt ST11 anzuzeigen. Wenn der Kunde einen Artikel vor den Scanner 11 setzt, wird der Artikelcode AC dieses Artikels vom Scanner 11 gelesen und an die Registrierkasse 31 geliefert. Die CPU 311 überprüft in Schritt ST10, ob ein Artikelcode empfangen wurde und speichert den empfangenen Artikelcode im Speicherbereich CWA des RAM 313. Zu diesem Zeitpunkt ruft die CPU 311 Referenzgewichtsdaten eines Artikels entsprechend dem Artikelcode AC aus der im Speicherbereich CGA des RAM 313 gespeicherten Artikeldatentabelle ab und speichert die ausgelesenen Daten vorübergehend im Speicherbereich CWA. In Schritt ST14 zeigt die Anzeige 14 eine Meldung 2 „DIESEN ARTIKEL BITTE AUF EINGANGSFÖRDERBAND LEGEN" an. Die Waage 22 misst das Gewicht des auf das Eingangsförderband 21 gelegten Artikels und liefert ein Ergebnis der Messung als Messgewichtsdaten DM zur Registrierkasse 31A. Wenn in Schritt ST15 erfasst wird, dass die Messgewichtsdaten DM erhalten wurden, werden die Gewichtsdaten DM vorübergehend im Speicherbereich CWA des RAM 313 gespeichert. In Schritt ST17 werden diese Messgewichtsdaten DM mit den Referenzgewichtsdaten DR, die in den im Speicherbereich CWA gespeicherten Artikeldaten enthalten sind, verglichen. Wenn erfasst wird, dass DM ähnlich zu DR ist, identifiziert die CPU 311 den Artikel, dessen Artikelcode gelesen wurde, als den Artikel, der auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, und liefert in Schritt ST17 eine Antriebsstartanweisung zur Förderbandsteuerung 29, um so den Betrieb des Eingangsförderbands 21 zu starten.

Wenn erfasst wird, dass DM nicht ähnlich zu DR ist, veranlasst die CPU 311 die Anzeige 14, eine Meldung 3 „DIESEN ARTIKEL BITTE VOM EINGANGSFÖRDERBAND ENTFERNEN UND NOCHMALS SCANNEN" in Schritt ST18 anzuzeigen. In diesem Fall steht das Eingangsförderband 21 still, ohne betätigt zu werden, und der Schritt ST12 wird nochmals ausgeführt.

Wenn in Schritt ST17 festgestellt wird, dass der Artikel, dessen Artikelcode gelesen wurde, der gleiche ist wie der Artikel, der auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, wird der Artikel auf dem Eingangsförderband 21 in Richtung zum Ausgabeförderband 41 befördert.

In Schritt 20 wird überprüft, ob der Artikel vom Artikelsensor 23 erfasst wird. Wenn der Artikel erfasst wird, registriert die CPU 311 den Artikel als Verkaufsartikel unter Verwendung des gelesenen Artikelcodes und aktualisiert die Verkaufsdatentabelle auf der Grundlage von Artikeldaten, die dem gelesenen Artikelcode entsprechen. Die CPU 311 steuert die Förderbandsteuerung 29 in Schritt ST22, um das Eingangsförderband 21 zu stoppen. In Schritt ST23 veranlasst die CPU 311 die Anzeige 14, eine Meldung 4 „BITTE NÄCHSTEN ARTIKEL SCANNEN ODER STOPTASTE DRÜCKEN" auszugeben. Der nächste Artikel wird in der gleichen Weise wie oben beschrieben behandelt.

Die Stopptaste 16 wird nach dem Scannen aller Artikel gedrückt. Wenn die Betätigung der Stopptaste 16 in Schritt ST24 erfasst wird, ist die Artikelregistrierung beendet.

Der Kassierer gibt eine Abrechnungsanweisung durch Verwendung der Schließtaste ein, wenn der Kunde, der die Registrierung der Artikel beendet hat, kommt. Die CPU 311 reagiert auf die Anweisung, berechnet die registrierten Artikel auf der Grundlage ihrer Artikeldaten, veranlasst die Anzeige 36, die gesamte Verkaufssumme und dergleichen anzuzeigen, die als Ergebnis der Berechnung erhalten werden. Der Kunde überprüft die Anzeige 36 visuell, um die gesamte Verkaufssumme zu bezahlen. Wenn in dem Fach TB Artikel liegen, da der Scanner 11 deren Artikelcode nicht lesen konnte, trägt der Kunde diese Artikel zum Abrechnungsbereich und händigt sie dem Kassierer aus. Der Kassierer gibt deren Artikelcodes unter Verwendung der Tastatur 32 oder des Handscanners 33 ein. Nach der Zahlung packt der Kunde die Artikel, die im Einpackbereich gelagert sind, ein.

Gemäß der Warenabrechnungsanlage dieses Ausführungsbeispiels kann der Strom, der durch die Warenabrechnungsanlage verbraucht wird, verringert werden, da die Förderbänder 21 und 41 nicht die ganze Zeit angetrieben werden. Außerdem wird der Artikel, der auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, nicht weiterbefördert, bevor er als der Artikel, dessen Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wurde, identifiziert wird. Deshalb ist es nicht notwendig, das Förderband 21 in der Rückwärtsrichtung anzutreiben, wenn diese Artikel nicht miteinander übereinstimmen. Dadurch kann die Konstruktion des Eingangsförderbands 21 einfacher sein, wodurch die Herstellungskosten der Warenabrechnungsanlage verringert werden. Außerdem wird ein Abtasten der nachfolgenden Artikel nicht verzögert, da der vorhergehende Artikel nicht vom Eingangsförderband 21 zum Kunden zurückgebracht wird. Wenn der Artikel auf dem Eingangsförderband 21 herunterfällt, kann ein Fehler beim Wiegen des Artikels auftreten. Da jedoch das Eingangsförderband 21 in diesem Fall nicht in der Rückwärtsrichtung angetrieben wird, macht der Kunde keine unangenehme Erfahrung. Die Waage 22 wird verwendet, während das Eingangsförderband 21 nicht angetrieben wird und in einem stillstehenden Zustand gehalten wird. Da das Wiegen somit in einem stabilen Zustand bewirkt wird, kann, auch wenn eine kompakte Waage verwendet wird, die Waage eine Genauigkeit aufweisen, die auch Artikel mit einem geringen Gewichtsunterschied unterscheiden kann. Ferner weist die elektronische Registrierkasse 31A die CPU 311, das ROM 312 und das RAM 313 auf, die nicht nur für die Steuerung einer Verkaufsverarbeitung, wie Artikelregistrierung und -abrechnung, verwendet werden, sondern auch für die Steuerung der Artikelbeförderung.

Deshalb ist es möglich, eine Hochgeschwindigkeitssteuerung mit einer einfachen Förderbandsteuerung 29 zu erwarten.

In der oben beschriebenen Warenabrechnungsanlage ist der Abrechnungsabschnitt 30 so angeordnet, dass die elektronischen Registrierkassen 31A und 31B von einem Kassierer betätigt werden. Jedoch kann der Abrechnungsabschnitt auch so angeordnet sein, dass die Registrierkassen 31A und 31B von zwei Kassierern betätigt werden.

Eine Warenabrechnungsanlage gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 10 und 11 beschrieben.

Diese Warenabrechnungsanlage hat im Wesentlichen den gleichen Aufbau wie diejenige des ersten Ausführungsbeispiels, außer dem folgenden Punkt. Das heißt, die Warenabrechnungsanlage ruft nach der Aufmerksamkeit des Kassierers, wenn eine Möglichkeit besteht, dass ein Artikel, der gescannt wird, um dessen Artikelcode zu lesen, durch einen anderen Artikel mit gleichem Gewicht wie der gescannte Artikel, aber anderem Preis als der gescannte Artikel, ausgetauscht wurde. In diesem Ausführungsbeispiel bezeichnen die gleichen Bezugszeichen die gleichen oder ähnliche Bereiche wie im ersten Ausführungsbeispiel, und deren Beschreibung wird hier kurz gehalten oder ausgelassen.

In diesem Ausführungsbeispiel werden alle Artikeldaten in der Artikeldatentabelle von Datenelementen gebildet, die einen Artikelcode, einen Artikelnamen, einen Einheitspreis, ein Referenzgewicht und ein Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag darstellen. Das Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag wird verwendet, um die Existenz eines nicht identifizierbaren Artikels mit dem gleichen Gewicht, aber einem anderen Preis in der Artikeldatentabelle anzuzeigen. Zum Beispiel wird das Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag „1" für Artikeldaten eines Artikels A mit einem Preis von 1000 Yen und einem Gewicht von 1000 g und die Artikeldaten eines Artikels E mit einem Preis von 4000 Yen und einem Gewicht von 1000 g gesetzt. Zusätzlich, wenn ein Artikel der teuerste aller nicht identifizierbaren Artikel ist, würde er nicht durch einen andere Artikel ersetzt werden. Deshalb ist es nicht nötig, das Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag „1" für den teuersten Artikel zu setzen. In 10 bezeichnet (1) einen Artikel, der das Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag „1" nicht benötigt.

Außerdem ist die CPU 31 programmiert, um gemäß einem Ablauf der 11 zu funktionieren, an Stelle demjenigen der 9. Das heißt, wenn die Messgewichtsdaten mit den Referenzgewichtsdaten, die in den Artikeldaten entsprechend dem gelesenen Artikelcode enthalten sind, übereinstimmen, wird das Eingangsförderband 21 in Schritt ST19, gezeigt in 8, angetrieben. In Schritt ST30 wird überprüft, ob diese Artikeldaten ein Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag „1" aufweist. Wenn das Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag „1" erfasst wird, gibt die Anzeige 35 in Schritt ST31 eine Meldung aus, die über die Möglichkeit informiert, dass der gescannte Artikel durch einen teureren Artikel ersetzt wurde. Danach wird die gleiche Verarbeitung wie im ersten Ausführungsbeispiel in den Schritten ST32 bis ST36 durchgeführt.

Wenn das Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag „1" in Schritt ST30 nicht erfasst wird, wird dann Schritt ST32 ausgeführt. In dem Fall, wenn der Kassierer herausfindet, dass der gescannte Artikel durch einen anderen Artikel ersetzt wurde, nachdem die Anzeige 35 die Meldung ausgegeben hat, fragt der Kassierer, welchen der Artikel der Kunde kaufen möchte. Wenn der Kunde denjenigen der Artikel, dessen Artikelcode nicht gelesen wurde, kaufen möchte, gibt der Kassierer den Artikelcode des Artikels unter Verwendung des Scanners 33 oder der Tastatur 32 ein, um den Artikel als Verkaufsartikel zu registrieren.

Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt die Anzeige 35 eine Meldung an, die über die Möglichkeit informiert, dass ein gescannter Artikel durch einen anderen Artikel mit dem gleichen Gewicht aber einem anderen Preis ersetzt wurde. Deshalb kann der Kassierer ein solches unehrliches Vorgehen herausfinden, ohne die Tätigkeit des Kunden ständig zu überwachen. Außerdem ist die Waage 22 so ausgelegt, dass sie arbeitet, während das Eingangsförderband 21 in einem Stillstand gehalten wird, so dass das Gewicht eines Artikels genau gemessen werden kann. In diesem Fall können alle Referenzgewichtsdaten, die in der Artikeldatentabelle gespeichert sind, einen kleinen Ordnungswert haben, um die Anzahl von Artikeln, welche das Aufmerksamkeits-Anforderungs-Flag „1" benötigen, zu verringern. Dadurch wird die Aufmerksamkeit des Kassierers nicht so oft angefordert. Dementsprechend kann die Arbeitsbelastung des Kassierers verringert werden, was eine problemlose Abrechung erlaubt, während ein unehrliches Verhalten verhindert wird.

Eine Warenabrechnungsanlage gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 12A bis 13 beschrieben. Diese Warenabrechnungsanlage hat im wesentlichen den gleichen Aufbau wie diejenige des ersten Ausführungsbeispiels. Deshalb bezeichnen die gleichen Bezugszeichen die gleichen oder ähnliche Bereiche wie im ersten Ausführungsbeispiel, und deren Beschreibung wird hier kurz gehalten oder ausgelassen. Die Warenabrechnungsanlage unterscheidet sich von derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels dadurch, dass das Gewicht eines Artikels auf dem Eingangsförderband 21 an verschiedenen Beförderungspunkten gemessen wird.

Das Eingangsförderband 21 befördert einen Artikel von einem Punkt P1 nahe dem Scanner 11 zu einem Punkt P2 nahe dem Ausgabeförderband 41, und das Ausgabeförderband 41 befördert einen Artikel vom Punkt P2 zu einem Punkt P3 nahe der Registrierkasse 31A. Die elektronische Waage 22 misst das Gewicht des Artikels vor und nachdem der Beförderungsvorgang gestartet wurde. Der Artikelsensor 23 ist ein Photosensor vom Licht übertragenden Typ, der in der Nähe des Punkts P2 angeordnet ist und einen Artikel, der vom Eingangsförderband 21 befördert wird, erfasst.

Wie in 13 gezeigt, umfasst das RAM 313 in der Registrierkasse 31A einen Speicherbereich CGA zum Speichern einer Artikeldatentabelle, einen Speicherbereich CRA zum Speichern der Verkaufsdatentabelle und einen Speicherbereich CWA zum Speichern von Arbeitsdaten. Der Speicherbereich CWA umfasst einen Artikeldatenspeicher RM1 zum Speichern von Artikeldaten, die von der Artikeldatentabelle ausgelesen wurden, einen Zähler RM2 zum Speichern von Zähldaten, welche die Anzahl darstellen, wie oft die Referenzgewichtsdaten mit den Messgewichtsdaten übereinstimmen, und einen Messgewichtsdatenspeicher RM3 zum Speichern von Messgewichtsdaten, die von der elektronischen Waage 22 erhalten werden.

Die CPU 311 ist so programmiert, dass sie gemäß dem Flussdiagramm der 14 funktioniert.

Genauer gesagt wird in Schritt ST41 überprüft, ob der Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wird oder nicht . Nach Ausgabe des Artikelcodes vom Scanner 11 über die Schnittstelle IF in Schritt ST42 initialisiert die CPU 311 den Übereinstimmungszähler RM2, so dass die Zähldaten n auf „0" gesetzt werden. Die Artikeldaten eines Artikels, der durch die Artikelcodeeingabe in Schritt ST3 spezifiziert wurde, wird aus der Datentabelle herausgesucht und die gesuchten Artikeldaten werden ausgelesen. Die ausgelesenen Artikeldaten werden im Artikeldatenspeicher RM1 gespeichert. Die CPU 311 liest in Schritt ST44 die Messgewichtsdaten, die über die Schnittstelle IF von der elektronischen Waage 22 eingegeben wurden. Die Messgewichtsdaten werden dann im Messgewichtsdatenspeicher RM3 gespeichert. In diesem Fall wird die Ausführung des Schritts ST44 wiederholt, während die Messgewichtsdaten im Wesentlichen „0" sind. In Schritt ST45 vergleicht die CPU 311 die Gewichtsdaten im Gewichtsdatenspeicher RM2 mit den Referenzgewichtsdaten im Artikeldatenspeicher RM1. Wenn der Unterschied zwischen den Messgewichtsdaten und den Referenzgewichtsdaten innerhalb eines vorbestimmten zulässigen Bereichs liegt, wird bestimmt, dass der Artikel, dessen Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wird, auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde. In diesem Fall steuert die CPU 311 die Förderbandsteuerung 29 in Schritt ST46, so dass das Eingangsförderband 21 und das Ausgabeförderband 41 gestartet werden. In Schritt ST47 liest die CPU 311 nochmals die über die Schnittstelle IF von der elektronischen Waage 22 eingegebenen Messgewichtsdaten und die Messgewichtsdaten werden im Gewichtsdatenspeicher RM3 gespeichert. In Schritt ST48 vergleicht die CPU 311 die Messgewichtsdaten im Gewichtsdatenspeicher RM3 mit den Referenzgewichtsdaten im Artikeldatenspeicher RM1. Wenn der Unterschied zwischen diesen innerhalb des vorher erwähnten zulässigen Bereichs liegt, werden die Zähldaten n des Übereinstimmungszählers RM2 um „1" in Schritt ST49 erhöht. Wenn der Unterschied über den zulässigen Bereich hinausgeht, wird keine Erhöhung für die Zähldaten bewirkt.

Danach wird in Schritt ST50 überprüft, ob der Artikel durch den Artikelsensor 23 läuft oder nicht. Solange der Artikel nicht vorbeiläuft, werden die Schritt ST47 bis ST50 wiederholt. Die Zähldaten n werden normalerweise den vorbestimmten festen Wert erreichen, wenn kein Artikel durch den Artikel, der auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, während der Beförderung ausgetauscht wurde. Wenn der Durchgang des Artikels in Schritt ST50 erfasst wird, wird in Schritt ST51 überprüft, ob die Zähldaten n den vorbestimmten festen Wert erreichen. Wenn die Zähldaten den vorbestimmten festen Wert erreichen, wird bestimmt, dass kein Austausch durchgeführt wurde und die Registrierung der gescannten Artikel wird gestattet. Wenn die Zähldaten den vorbestimmten festen Wert nicht erreichen, wird bestimmt, dass ein Austausch stattgefunden hat und die Registrierung des gescannten Artikels wird verweigert.

Wenn die Artikelregistrierung gestattet wird, wird in Schritt ST52 die Verkaufsdatenregistrierung auf der Grundlage der in dem Artikeldatenspeicher 32 gespeicherten Artikeldaten bewirkt. Genauer wird in der Verkaufsdatentabelle die Anzahl der Verkaufsartikel um „1" erhöht und die Verkaufssumme wird um den Einheitspreis des Artikels erhöht. Ferner wird der Artikel als Verkaufsartikel unter Verwendung seines Artikelcodes registriert. In diesem Fall wird der Name und der Einheitspreis dieses Verkaufsartikels an der Anzeige 14 angezeigt. Danach weist die CPU 311 in Schritt ST53 die Förderbandsteuerung 29 an, so dass das Eingangsförderband 21 und das Ausgabeförderband 41 gestoppt werden, und wartet auf eine Eingabe eines nachfolgenden Artikelcodes oder eine Betätigung der Schließtaste der Tastatur 32.

Währendessen sendet die CPU 311, wenn die Artikelregistrierung verweigert wurde, in Schritt ST54 eine Anweisung an die Förderbandsteuerung 29, um das Eingangsförderband 21 und das Ausgabeförderband 41 durch Zwang zu stoppen, und führt eine Fehlerverarbeitung durch, um eine Fehlermeldung anzuzeigen oder einen Alarmton zu erzeugen.

In Schritt ST45 wird, wenn der Gewichtsunterschied den vorbestimmten zulässigen Bereich übersteigt, bestimmt, dass ein Artikel, der nicht der Artikel ist, dessen Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wird, auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, und eine Fehlerverarbeitung wird durchgeführt.

Gemäß dem so konstruierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung führt der Kunde die Registrierung der Artikel, die gekauft werden sollen, durch. Genauer gesagt geht der Kunde, nachdem er seinen Einkauf beendet hat, zu Punkt P1, an dem der Scanner 11 befestigt ist, gibt den Artikelcode jedes Artikels unter Verwendung des Scanners 11 ein und legt den Artikel auf das Eingangsförderband 21. Dann wird die Artikeldatentabelle gemäß dem vom Scanner 11 gelesenen Artikelcode durchsucht, so dass die Artikeldaten, welche die Referenzgewichtsdaten des Artikels enthalten, gelesen werden und die gelesenen Daten werden im Speicher RM1 gespeichert. Das Gewicht des Artikels auf dem Eingangsförderband 21 wird von der elektronischen Waage 22 gemessen und die Messgewichtsdaten von der elektronischen Waage 22 werden im Messgewichtsdatenspeicher RM3 gespeichert. Wenn der Unterschied zwischen den Messgewichtsdaten und den Referenzgewichtsdaten innerhalb des zulässigen Bereichs liegen, wird bestimmt, dass der Artikel, dessen Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wird, auf das Eingangsförderband 21 gelegt wurde, und die Förderbänder 21 und 41 werden angetrieben, um eine Beförderung des Artikels zu starten.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird das Gewicht eines Artikels, der auf das Förderband 21 gelegt wird, mehrmals während seiner Beförderung gemessen. Jedes Mal, wenn das Gewicht des Artikels gemessen wird, wird überprüft, ob der Unterschied zwischen dem gemessenen Gewicht und dem Referenzgewicht innerhalb eines zulässigen Bereichs liegt oder nicht. Dann wird die Anzahl, wie oft ein zulässiger Bereich der Gewichtsdifferenz festgestellt wurde, gezählt und im Übereinstimmungszähler RM2 als Zähldaten eingestellt. Wenn erfasst wird, dass die Artikel durch den Punkt P2 durch den Artikelsensor 23 laufen, wird unterschieden, ob die Zähldaten n des Übereinstimmungszählers RM2 einen festen Wert erreichen, der im voraus festgelegt wurde. Es wird angenommen, dass der feste Wert drei Mal in den fünf Messvorgängen festgesetzt wird. Wenn die Anzahl der Male, die als ein zulässiger Bereich der Gewichtsdifferenz bestimmt wird, drei Mal oder mehr ist, wird unterschieden, dass ein Austausch des Artikels nicht stattfand, während der Artikel vom Eingangsförderband 21 befördert wurde, und der Artikel wird als ein Verkaufsartikel unter Verwendung des gelesenen Artikelcodes registriert. Wenn die Anzahl der Male, die als ein zulässiger Bereich des Gewichtsunterschieds bestimmt wird, weniger als drei Mal ist, wird unterschieden, dass der Austausch des Artikels stattfand, während der Artikel vom Eingangsförderband 21 befördert wurde, und der Fehlervorgang und die Förderbänder 21 und 41 werden gezwungen anzuhalten.

Der feste Wert wird unter Berücksichtigung des Falles festgelegt, in dem der Unterschied zwischen dem gemessenen Gewicht und dem Referenzgewicht nicht im zulässigen Bereich liegt, aufgrund der Änderung der Messbedingungen, auch wenn kein Austausch des Artikels stattfand. Wenn der Kunde den Artikel auf dem Förderband 21 durch einen großen Artikel vom selben Typ während der Beförderung austauscht, kann somit eine unehrliche Vorgehensweise sicher aufgedeckt werden. Dadurch muss ein Kassierer, der eine elektronische Registrierkasse 31A bedient, nur den Artikel, der vom Ausgabeförderband 41 befördert wird, beobachten, so dass die Belastung des Kassierers verringert werden kann. Außerdem kann ein Austausch des Artikels auf dem Förderband 21 verhindert werden, ohne den Förderpfad des Eingangsförderbands 21 mit einer Hülle zu bedecken. Deshalb kann die Größe der Warenabrechnungsanlage verringert werden, die Herstellungskosten sind ebenfalls reduziert und der praktische Nutzen der Warenabrechnungsanlage kann verbessert werden.

Im obigen Ausführungsbeispiel wird das Gewicht eines Artikels wiederholt gemessen, nachdem der Betrieb des Förderbands 21 in Schritt ST46 der 14 gestartet wurde. Jedoch kann ein Austauschen dieses Artikels durch zumindest eine Messung nach dem Start des Betriebs des Förderbandes 21 erfasst werden.

Eine Warenabrechnungsanlage eines vierten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 15 beschrieben.

Der grundsätzliche Aufbau der Warenabrechnungsanlage ist der gleiche wie der des ersten Ausführungsbeispiels. Deshalb werden die gleichen Bezugszeichen für die gleichen Bereiche wie im ersten Ausführungsbeispiel und die ähnlichen Bereiche des ersten Ausführungsbeispiels verwendet, und die Erläuterung ist vereinfacht oder weggelassen. Die Warenabrechnungsanlage des vierten Ausführungsbeispiels unterscheidet sich von derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels in dem Punkt, dass Messgewichtsdaten der bestimmten Artikel nicht mit Referenzgewichtsdaten der Artikel verglichen werden. Die Referenzgewichtsdaten werden nicht vom Anfangswert „0" in der Artikeldatentabelle verändert.

Gemäß dieser Warenabrechnungsanlage ist die CPU 311 so programmiert, dass der in 15 gezeigte Vorgang an Stelle des Schritts ST18 der 8 durchgeführt wird. Genauer gesagt liest die CPU 311 aus der Artikeldatentabelle die Artikeldaten des Artikels, der dem gelesenen Artikelcode entspricht, und bestätigt, dass die im Artikelcode enthaltenen Referenzgewichtsdaten nicht „0" sind. Dann bewirkt die CPU 311 die Überprüfung einer unehrlichen Handlung. Bei dieser Überprüfung werden die Referenzgewichtsdaten mit den Messgewichtsdaten verglichen und es wird überprüft, ob der Gewichtsunterschied zwischen diesen im zulässigen Bereich liegt oder nicht.

Wenn die Referenzgewichtsdaten „0" sind, wartet die CPU 311 auf Verstreichen eines voreingestellten Zeitraums, der für die Überprüfung der Unrechtmäßigkeit notwendig ist. Die Verarbeitung ist beendet, nachdem der voreingestellte Zeitraum verstrichen ist.

Allgemein braucht es sehr viel Zeit und Arbeit, das Referenzgewicht aller zum Verkauf stehender Artikel in der Artikeldatentabelle festzulegen. Wenn die Artikel mit dem gleichen Gewicht einen sehr geringen Preis haben, ist ein finanzieller Verlust, verursacht durch den Austausch dieser Artikel, relativ gering. Deshalb kann die Warenabrechnungsanlage dieses Ausführungsbeispiels die Effizienz der Arbeit verbessern, indem beim Festlegen des Referenzgewichts keine Überprüfung der Unrechtmäßigkeit solcher Artikel geprüft wird.

Weiterhin dient diese Warenabrechnungsanlage dazu, den Unterschied zwischen der Zeit zum Verarbeiten der Artikel, deren Unrechtmäßigkeit nicht geprüft wird, und der Zeit zum Verarbeiten der Artikel, deren Unrechtmäßigkeit überprüft wird, zu verringern. Dadurch ist es möglich zu verhindern, dass der Kunde die Artikel entdeckt, deren Unrechtmäßigkeit nicht überprüft wird.

Zusätzlich werden gemäß der Warenabrechnungsanlage dieses Ausführungsbeispiels die Referenzgewichtsdaten der Artikel in der Artikeldatentabelle festgelegt. Jedoch können die Referenzgewichtsdaten zusammen mit dem Artikelcode z. B. in der Form eines Strichcodes in den Artikeln aufgezeichnet werden. In diesem Fall vergleicht die CPU 311 die Messgewichtsdaten, die von der elektronischen Waage 22 erhalten werden können, mit den Referenzgewichtsdaten, die vom Scanner 11 erhalten werden können.

Weiterhin ist die Warenabrechnungsanlage dieses Ausführungsbeispiels so aufgebaut, dass Messgewichtsdaten von der elektronischen Waage 22 nicht mit den Referenzgewichtsdaten verglichen werden, wenn die Referenzgewichtsdaten „0" sind, was den Artikel anzeigt, dessen Unrechtmäßigkeit nicht geprüft wird. Wenn jedoch eine Identifizierungseinrichtung vorgesehen ist, die den Artikel anzeigt, dessen Unrechtmäßigkeit nicht in der Artikeldatentabelle überprüft wird, kann die Warenabrechnungsanlage so aufgebaut sein, dass der Vergleich zwischen Referenzgewichtsdaten und Messgewichtsdaten durchgeführt werden kann. Wenn in diesem Fall eine Nichtübereinstimmung beim Vergleich zwischen diesen Gewichtsdaten erfasst wird, ist es notwendig, von der Identifizierungseinrichtung bestätigen zu lassen, dass die Unrechtmäßigkeit der Artikel nicht überprüft wird und das Ergebnis des Vergleichs zu ignorieren.

Die Warenabrechnungsanlage eines fünften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 16 bis 19 beschrieben. Der grundsätzliche Aufbau der Warenabrechnungsanlage ist der gleiche wie der des ersten Ausführungsbeispiels. Deshalb werden die gleichen Bezugszeichen für die gleichen Bereiche wie im ersten Ausführungsbeispiel und die ähnlichen Bereiche des ersten Ausführungsbeispiels verwendet, und die Erläuterung ist vereinfacht oder weggelassen. Die Warenabrechnungsanlage des fünften Ausführungsbeispiels unterscheidet sich von derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels in dem Punkt, dass das Eingangsförderband 21 unregistrierte Artikel, die auf das Fach gelegt werden, befördert.

Wie in 16 und 17 gezeigt, umfasst der Eingabeabschnitt 10 der Warenabrechnungsanlage eine Hebevorrichtung LF und eine Behälterbasis TB1, die von der Hebevorrichtung LF auf und ab bewegt wird, an Stelle der Ablage TB. Die Behälterbasis TB1 wird verwendet, um eine Anzahl von Tabletts 18 zu stapeln, und dient somit als ein Behälter. Die Hebevorrichtung LF ist über die Schnittstelle IF, wie in 18 gezeigt, mit der CPU 311 verbunden.

Gemäß dieser Warenabrechnungsanlage funktioniert die CPU 311 gemäß dem Ablauf in 19. Ein Kunde legt Artikel, die gekauft werden sollen, in eine Einkaufstasche oder einen Einkaufswagen und kommt zum Eingabeabschnitt 10. Wenn der Kunde die Starttaste 15 des Bedienerpults drückt, um den Artikelcode einzugeben, wird eine Meldung „BITTE ARTIKEL SCANNEN" auf der Anzeige 14 des Bedienerpults 12 angezeigt. Der Kunde bestätigt die Meldung visuell und gibt den Artikelcode des Artikels durch den Scanner 11 ein. In der Registrierkasse 31A, wenn die Artikeldatentabelle aufgrund des vom Scanner 11 erhaltenen Artikelcodes durchsucht wird und das Vorhandensein von Artikeldaten des Artikels entsprechend dem Artikelcode bestätigt wird, zeigt die Anzeige 14 eine Meldung „BITTE LEGEN SIE DIESEN ARTIKEL AUF DAS EINGANGSFÖRDERBAND" an. Der Kunde bestätigt die Meldung visuell und legt den Artikel, dessen Artikelcode vom Scanner 11 gelesen wurde, auf das Eingangsförderband 21. Die elektronische Waage misst das Gewicht des auf das Förderband 21 gelegten Artikels und gibt Messgewichtsdaten aus.

In der elektronischen Registrierkasse 31A werden Artikeldaten, die vom eingegebenen Artikelcode spezifiziert wurden, von der Artikeldatentabelle gelesen und die Referenzgewichtsdaten, die in den Artikeldaten enthalten sind, werden mit den Messgewichtsdaten von der elektronischen Waage 22 verglichen. Wenn ein Ergebnis des Vergleichs in dem vorbestimmten zulässigen Bereich liegt, wird der vom Scanner 11 gelesene Artikelcode als der eines Verkaufsartikels im Bereich CWA des RAM 312 registriert, und das Eingangsförderband 21 wird angetrieben. Nachdem alle Artikel nacheinander registriert und befördert wurden, wird eine Abrechnung für diese Artikel auf der Grundlage der Artikeldaten, die den registrierten Artikelcodes entsprechen, durchgeführt.

Wenn gemäß dieser Warenabrechnungsanlage der gelesene Artikelcode nicht Artikeldaten benennt, die in der Artikeldatentabelle vorhanden sind, oder wenn die Messgewichtsdaten nicht mit den Referenzgewichtsdaten übereinstimmen, dann veranlasst die CPU 311 die Anzeige 14, eine Meldung „BITTE DIESEN ARTIKEL AUF TABLETT LEGEN" anzuzeigen und setzt ein Fehlerflag, das die Existenz eines unregistrierten Artikels dem Bereich CWA des RAM 313 anzeigt. Der Kunde bestätigt diese Meldung visuell und legt den Artikel auf das oberste Tablett TY, das auf der Behälterbasis TB1 vorbereitet ist. Danach gibt der Kunde den Artikelcode des nächsten Artikels ein.

Der Kunde drückt die Stopptaste 16 des Bedienerpults 12 nach Eingabe der Artikelcodes aller Artikel, die gekauft werden sollen. Wenn die Stopptaste gedrückt wird, wird überprüft, ob das Fehlerflag gesetzt wurde oder nicht. Wenn es gesetzt wurde, gibt die Anzeige 14 eine Meldung „BITTE TABLETT AUF EINGANGSFÖRDERBAND LEGEN" aus und das Eingangsförderband 21 das gestoppt wurde, nachdem der letzte Artikel zum Ausgabeförderband 41 geliefert wurde, wird neu gestartet. Der Kunde bestätigt die Meldung visuell und legt das Tablett TY, das zumindest einen Artikel enthält, auf das Eingangsförderband 21. Das Eingangsförderband 21 befördert das Tablett TY zum Ausgabeförderband 41. Der Kassierer registriert zusätzlich jeden Artikel auf dem Tablett TY durch Eingeben des Artikelcodes des Artikels unter Verwendung des Scanners 33 oder der Tastatur 32 und drückt danach die Schließtaste, um die Abrechnung aller registrierten Artikel anzuweisen.

In dieser Warenabrechnungsanlage wird das Tablett TY verwendet, um unregistrierte Artikel, die vom Kassierer anstatt vom Kunden registriert werden sollen, zu lagern. Diese Artikel werden zusammen mit dem Tablett TY vom Eingangsförderband 21 zum Kassierer befördert, nachdem der Kunde die Registrierung anderer Artikel, die gekauft werden sollen, abgeschlossen hat. Dementsprechend ist es nicht notwendig, dass der Kunde die unregistrierten Artikel wieder in die Einkaufstasche oder den Einkaufswagen legt und sie zum Kassierer trägt. Dadurch können die Artikel mit dem Eingangsförderband 21 schnell zum Kassierer gebracht werden, auch wenn die Anzahl der unregistrierten Artikel groß ist.

Da es außerdem nicht nötig ist, die unregistrierten Artikel eins nach dem anderen vom Tablett TY zu nehmen, gibt es keine Besorgnis, dass die Artikel aus Versehen fallen gelassen werden.

Die Hebevorrichtung LF hebt die Behälterbasis TB1 jedes Mal, wenn das Tablett TY benutzt wird und hält das oberste Tablett TY auf einer Ebene mit der oberen Oberfläche des Eingangsförderbands 21. Auch wenn eine große Anzahl von Artikeln auf das Tablett TY gelegt wird, können die Artikel somit sehr einfach auf das Eingangsförderband 21 bewegt werden. Die Einstellung der Höhe der Behälterbasis TB1 kann durch Betätigen der Hebevorrichtung auf der Grundlage der Position des obersten Tabletts TY bewirkt werden, die z. B. von einem Photosensor oder einem Kontaktschalter, dem auf die Behälterbasis TB1 wirkenden und von der Waage erfassten Gewicht, oder durch die Anzahl der verbleibenden Tablette TY, die durch Überprüfen der Male der zusätzlichen Registrierung durch den Kassierer herausgefunden wird, erfasst wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das Tablett TY verwendet, um die unregistrierten Artikel vorübergehend zu lagern. Das Tablett TY kann jedoch z. B. durch einen Einkaufskorb ersetzt werden.

Die Warenabrechnungsanlage dieses Ausführungsbeispiels ist ausgelegt, um das Eingangsförderband 21 im Stillstand-Zustand automatisch neu zu starten, wenn das Setzen eines Fehlerflags erfasst wird. Jedoch ist die Warenabrechnungsanlage nicht darauf beschränkt, diesen Aufbau zu haben. Die Warenabrechnungsanlage kann z. B. so aufgebaut sein, dass das Eingangsförderband 21 in Reaktion auf die Tastenbetätigung des Kassierers angetrieben wird.

Eine Warenabrechnungsanlage gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 20 bis 22 beschrieben.

Der grundsätzliche Aufbau dieser Warenabrechnungsanlage ist ähnlich zu dem des ersten Ausführungsbeispiels. Somit wird die Beschreibung identischer oder gemeinsamer Bereiche vereinfacht oder weggelassen. Diese Warenabrechnungsanlage unterscheidet sich von der Vorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels dadurch, dass, wenn der Kunde den Artikelcode eines bestimmten Artikels (z. B. Schnaps, Zigaretten), der für einen beschränkten Kundenkreis gedacht ist, eingibt, die Registrierung eines solchen speziellen Artikels verweigert wird.

Das RAM 313, wie in 20 und 21 gezeigt, weist einen Bereich CFA zum Speichern eines Verhinderungsflags auf, das als ein Unterscheidungselement dient, welches die Registrierung des vom Kunden eingegebenen Artikelcodes als derjenige eines Verkaufsartikels verhindert. Der Bereich CFA ist so ausgelegt, dass Artikelcodes, die in der im Bereich CGA gespeicherten Artikeldatentabelle enthalten sind, Zugriff erhalten.

In 21 ist das Verhinderungsflag „1" für Artikel B und D mit Artikelcode „02" und „04" gesetzt.

In der Warenabrechnungsanlage ist die CPU 311 so programmiert, dass sie gemäß dem Ablauf der 22 funktioniert, nachdem die Starttaste 15 gedrückt wurde.

Wenn der Betrieb gestartet ist, veranlasst die CPU 311 die Anzeige 14, eine Meldung „BITTE ARTIKEL SCANNEN" anzuzeigen und überprüft, ob der Artikelcode eines Artikels vom Scanner 11 in Schritt ST60 gelesen wird oder nicht. Wenn der Artikelcode gelesen wird, wird er im Bereich CWA des RAM 313 gespeichert. Weiterhin werden die Artikeldaten des von diesem Artikelcode spezifizierten Artikels aus der Artikeldatentabelle, die im Bereich CGA enthalten ist, ausgelesen und im Bereich CWA gespeichert. In Schritt ST61 überprüft die CPU 311, ob das Verhinderungsflag „1" für den durch den gelesenen Artikelcode spezifizierten Artikel gesetzt wurde.

Wenn das Setzen des Verhinderungsflags „1" erfasst wird, veranlasst die CPU 311 die Anzeige 14, eine Meldung „DIESER ARTIKEL IST NICHT AKZEPTABEL, BITTE ZUM KASSIERER BRINGEN" anzuzeigen und die Anzeige 35 zeigt eine Meldung an, dass die Registrierung des Artikels verweigert wurde und löscht die Daten, die mit dem Artikelcode des verweigerten Artikels zusammenhängen, aus dem Bereich CWA. Dementsprechend wird dieser Artikelcode nicht als derjenige eines Verkaufsartikels registriert und die Verkaufsdatentabelle im Bereich CRA wird nicht aktualisiert.

In 21 ist das Verhinderungsflag „1" für einen Artikel B mit einem Artikelcode „02" gesetzt, da der Artikel ein Päckchen mit 5 Zigaretten ist. Auch wenn der Kunde den Artikelcode „02" eingibt, wird diese Codeeingabe als ungültig festgelegt. Dementsprechend kann diese Warenabrechnungsanlage verhindern, dass Minderjährige vorbehaltlos Zigaretten kaufen können.

Andererseits wird das Verhinderungsflag „1" für einen Artikel C mit Artikelcode „03" nicht gesetzt. Wenn der Kunde den Artikelcode „03" eingibt, wird diese Codeingabe als gültig erachtet. In diesem Fall erlaubt die CPU 311 der Anzeige 14, in Schritt ST62 eine Meldung „BITTE DIESEN ARTIKEL AUF EINGANGSFÖRDERBAND LEGEN" anzuzeigen und speichert die Messgewichtsdaten, erhalten von der elektronischen Waage 22, im Bereich CWA des RAM 313. In Schritt ST63 überprüft die CPU 311, ob der gelesene Artikelcode korrekt ist oder nicht. Wenn erfasst wird, dass er korrekt ist, werden die Messgewichtsdaten in Schritt ST64 mit den Referenzgewichtsdaten, die in den Artikeldaten entsprechend dem gelesenen Artikelcode enthalten sind, verglichen. Wenn eine Nichtübereinstimmung der Gewichtsdaten in Schritt ST64 erfasst wird, zeigt die Anzeige 14 in Schritt ST68 eine Meldung „BITTE NEHMEN SIE DIESEN ARTIKEL VOM EINGANGSFÖRDERBRND UND SCANNEN SIE IHN ERNEUT" aus. Dies trifft auf den Fall zu, wenn ein Fehler des Artikelcodes in Schritt ST63 erfasst wurde.

Wenn eine Übereinstimmung der Gewichtsdaten in Schritt ST64 erfasst wird, erlaubt die CPU 311 in Schritt ST64 der Förderbandsteuerung 29, das Eingangsförderband 21 anzutreiben. Dadurch wird der Artikel auf dem Eingangsförderband 21 zum Ausgabeförderband 41 befördert. In Schritt ST66 wird die Verkaufsdatentabelle auf der Grundlage der aus der Artikeldatentabelle gelesenen und vorübergehend im Bereich CWA des RAM 313 gespeicherten Artikeldaten aktualisiert. Ferner wird der eingegebene Artikelcode als derjenige eines Verkaufsartikels registriert. In Schritt ST67 bestätigt die CPU 311 die Tatsache, dass der Sensor 23 den Artikel während der Beförderung erfasst hat und ermöglicht es der Förderbandsteuerung 29, das Eingangsförderband 21 zu stoppen. Danach ermöglicht die CPU 311 der Anzeige 14, eine Meldung „BITTE NÄCHSTEN ARTIKEL SCANNEN ODER STOPPTASTE DRÜCKEN" auszugeben.

Nachfolgend wird die obige Prozedur für weitere Artikel wiederholt.

Nach dem Scannen aller zu kaufenden Artikel wird die Stopptaste 16 gedrückt, um die Artikelregistrierung zu beenden. Dann wird die Abrechnung für die Artikel auf der Grundlage ihrer Artikeldaten durchgeführt und eine Gesamtverkaufssumme wird auf der Anzeige 36 dargestellt. Wenn ein Artikel vorhanden ist, dessen Artikelcode vom Scanner 11 nicht gelesen werden konnte oder dessen Artikelcode nach dem Lesen zurückgewiesen wurde, empfängt der Kassierer den Artikel vom Kunden und gibt den Artikelcode des Artikels unter Verwendung der Tastatur 32 oder des Scanners 33 ein. Die Gesamtverkaufssumme wird auf der Grundlage der Artikeldaten entsprechend dem zusätzlich eingegebenen Artikelcode aktualisiert. Zusätzlich wird die Verkaufsdatentabelle in ähnlicher Weise aktualisiert. Der Kunde zahlt die auf der Anzeige 36 angezeigte Gesamtverkaufssumme und geht mit den gekauften Artikeln hinaus.

Wie oben beschrieben, wird in der Warenabrechnungsanlage dieses Ausführungsbeispiels überprüft, ob das Verhinderungsflag in den Artikeldaten des Artikels, der durch den vom Kunden eingegebenen Artikelcode spezifiziert wurde, enthalten ist. Wenn das Verhinderungsflag erfasst wird, wird der Artikelcode nicht als derjenige eines Verkaufsartikels registriert. Da die Anzeige 14 dem Kunden außerdem mitteilt, dass die Registrierung des Artikels verweigert wurde, muss der Kassierer nicht direkt auf Minderjährige achten, die versuchen, einen verbotenen Artikel (d. h. Zigaretten, Schnaps oder dergleichen) zu kaufen. Somit wird weder der Kassierer noch der Kunde eine unangenehme Erfahrung machen. Deshalb kann, ohne dem Kassierer eine schwere Aufgabe aufzuzwingen, unfaires Verhalten verhindert und eine problemlose Abrechnung durchgeführt werden.

In diesem Ausführungsbeispiel sind Verhinderungsflags für Artikel, deren Käuferkreis eingeschränkt ist, vorgesehen. Die Verhinderungsflags können jedoch auch für sehr teure Artikel oder Artikel, die für den Förderbandtransport ungeeignet sind, z. B. besonders geformte Artikel, Glaserzeugnisse usw., vorgesehen sein.

In dem Fall, wenn Verhinderungsflags für sehr teuere Artikel vorgesehen sind, werden die Artikelcodes dieser Artikel vom Kassierer statt vom Kunden eingegeben. Die Anzeige 36 zeigt eine Verkaufssumme an, wenn der Kassierer den Artikelcode des sehr teuren Artikels eingibt. Wenn der Kunde eine Stornierung des Kaufs des Artikels fordert, da der Preis höher ist als erwartet, kann der Kassierer diese Forderung erfüllen, indem der Artikel nicht registriert wird. In diesem Fall wird eine genaue Berechnung am registrierten Artikel, der nicht der stornierte sehr teure Artikel ist, durchgeführt. Die Arbeit des Kassierers wird vereinfacht, verglichen mit dem Fall, wenn ein Teil der registrierten Artikel storniert wird.

Eine Warenabrechnungsanlage gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 23 bis 25 beschrieben.

Diese Vorrichtung ist im grundsätzlichen Aufbau ähnlich zum ersten Ausführungsbeispiel. Deshalb werden Bauteile, die zu denen des erste Ausführungsbeispiels identisch oder ähnlich sind, mit den gleichen Bezugszeichen in 23 bis 25 bezeichnet und werden nicht im Einzelnen beschrieben. Die in 23 bis 25 gezeigte Warenabrechnungsanlage unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Förderbandgeschwindigkeit gemäß der Art des zu befördernden Artikels umgeschaltet wird.

Wie in 23 gezeigt, ist die CPU 311 durch die Schnittstelle IF mit einer Dateisteuerung FL verbunden, die eine Hauptdatei umfasst, welche eine Artikeldatentabelle enthält. In Reaktion auf eine Anforderung von der CPU 311 ruft die Dateisteuerung FL die Artikeldatentabelle von der Hauptdatei ab. Die Artikeldatentabelle ist im RAM 313 gespeichert. Die Förderbandsteuerung 29 ist ausgelegt, um die Motorgeschwindigkeit der Förderbänder 21 und 41 einzustellen, gemäß einem von der CPU 311 gelieferten Geschwindigkeitseinstellungssignal. Das RAM 313 umfasst einen Bereich SS zum Speichern einer Förderbandgeschwindigkeitstabelle, die z. B. vom externen Computer oder der Tastatur 32 eingeben wird.

Wie in 24 gezeigt, besteht die Förderbandgeschwindigkeitstabelle aus Datenelementen, welche die Förderbandgeschwindigkeiten V1, V2 und V3 darstellen. Die Förderbandgeschwindigkeit V1 ist einer ersten Gruppe von Artikeln, identifiziert durch die Artikelcodes „001" bis „020", zugeordnet. Die Förderbandgeschwindigkeit V2 ist einer zweiten Gruppe von Artikeln, identifiziert durch die Artikelcodes „021" bis „150", zugeordnet. Die Förderbandgeschwindigkeit V3 ist einer dritten Gruppe von Artikeln, identifiziert durch die Artikelcodes „151" bis „170", zugeordnet.

Die Geschwindigkeit V1 ist eine langsame Geschwindigkeit, die Geschwindigkeit V2 ist einer mittlere Geschwindigkeit und die Geschwindigkeit V3 ist eine hohe Geschwindigkeit. Eine dieser Geschwindigkeiten wird ausgewählt, in erster Linie gemäß der Form und Größe eines zu befördernden Artikels. Zum Beispiel wird die Geschwindigkeit V1 gewählt, um einen kugelförmigen Artikel zu transportieren, und die Geschwindigkeit V3 wird gewählt, um einen würfelförmigen Artikel zu transportieren.

Trotzdem muss die Förderbandgeschwindigkeit nicht einer Gruppe von Artikeln, die eine besondere Form und Größe aufweisen, zugeordnet sein. Im Allgemeinen ist es ausreichend, jede Geschwindigkeit einer Gruppe von Artikeln, die Merkmale aufweist, die eng mit dieser Förderbandgeschwindigkeit verknüpft sind, zuzuordnen. Außerdem können vier oder mehr Förderbandgeschwindigkeiten in der Warenabrechnungsanlage festgelegt werden.

Der Typ des Geschwindigkeitseinstellungssignals kann gemäß dem Aufbau der Förderbandsteuerung 29 ausgewählt werden. Im siebten Ausführungsbeispiel liefert die CPU 311 die Digitaldaten, welche die Geschwindigkeiten V1, V2 und V3 darstellen, über die Schnittstelle IF an die Steuerung 29. Wenn die Steuerung 29 jedoch ein Spannungssignal (d. h. analoges Signal) benötigt, das proportional zu einer ausgewählten Geschwindigkeit ist, enthält die Schnittstelle IF einen A/D-Wandler zum Umwandeln der digitalen Daten in solch ein Spannungssignal (analoges Signal).

Die Warenabrechnungsanlage ist so aufgebaut, dass die CPU 311 einen in 25 gezeigten Vorgang jedes Mal ausführt, wenn ein Artikelcode vom feststehenden Scanner 11, dem Handscanner 33 oder der Tastatur 32 eingegeben wird. Genauer gesagt durchsucht die CPU 311 die Förderbandgeschwindigkeitstabelle, um die Geschwindigkeit zu finden, die jedem durch den eingegebenen Artikelcode identifizierten Artikel zugeordnet ist. In Schritt ST71 bestimmt die CPU 311, ob die Geschwindigkeit V1 dem Artikelcode zugeordnet ist oder nicht. Bei JA, liefert die CPU 311 ein Signal an die Förderbandsteuerung 29. Dieses Signal setzt die Förderbandgeschwindigkeit auf Geschwindigkeit V1. Bei NEIN in Schritt ST71 bestimmt die CPU 311, ob die Geschwindigkeit V2 dem Artikelcode zugeordnet ist oder nicht. Bei JA in Schritt ST72, liefert die CPU 311 ein Signal an die Förderbandsteuerung 29. Das Signal setzt die Förderbandgeschwindigkeit auf Geschwindigkeit V2. Bei NEIN in Schritt ST72 liefert die CPU ein Signal an die Förderbandsteuerung 29. Dieses Signal setzt die Förderbandgeschwindigkeit auf Geschwindigkeit V3.

Im siebten Ausführungsbeispiel (23 bis 25) wird die Förderbandgeschwindigkeit automatisch auf die Geschwindigkeit, mit der ein bestimmter Artikel befördert werden soll, umgeschaltet, gemäß dem Code dieses Artikels. Somit gilt: je weniger stabil der Artikel, desto langsamer wird er transportiert je stabiler der Artikel, desto schneller wird er transportiert. Die Zeitabstände, in welchen die beförderten Artikel gescannt werden, müssen nicht zu sehr verlängert werden.

Da die Förderbandgeschwindigkeitstabelle verändert werden kann, indem sie lediglich im Speicherbereich SS des RAM 313 überschrieben wird, ist es möglich, Artikel mit verschiedenen Formen und Größen zu transportieren, jeder Artikeltyp mit der best möglichen Geschwindigkeit. Um die Tabelle zu überschreiben, ist es ausreichend, die Tastatur 32 zu betätigen. Somit kann die Förderbandgeschwindigkeit auf eine Geschwindigkeit umgeschaltet werden, die für reduzierte Artikel, an denen kein Artikelcode angebracht ist, passend ist.

Im siebten Ausführungsbeispiel ist eine Förderbandgeschwindigkeitstabelle im RAM 313 gespeichert, unabhängig von einer Artikeldatentabelle. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann jedoch die Förderbandgeschwindigkeitstabelle in der Artikeldatentabelle integriert sein. 26 zeigt eine Dateisteuerung FL mit zwei Bereichen MF und SS zum Speichern einer Artikeldatentabelle bzw. einer Förderbandgeschwindigkeitstabelle. Wie in 27 gezeigt, liegt der Bereich SS neben dem Bereich MF. In Reaktion auf eine von der CPU 311 zugeführten Anforderung liefert die Dateisteuerung FL nicht nur die Artikeldatentabelle, sondern auch die Förderbandgeschwindigkeitstabelle an das RAM 313, so dass die Förderbandgeschwindigkeitstabelle im Bereich CGA des RAM 313 als Teil der Artikeldatentabelle gespeichert wird. Wenn deshalb ein spezielles Artikeldatenelement von der Artikeldatentabelle gemäß einem Artikelcode abgerufen wird, wird die Förderbandgeschwindigkeit, die für den Artikel, der durch den Artikelcode identifiziert wurde, passend ist, erhalten, zusammen mit dem Einheitspreis usw. des Artikels. Wenn z. B. der Code „1000" eingegeben wird, werden der Artikelname „A", der Einheitspreis „500" und die Förderbandgeschwindigkeit „V2" ausgegeben.

In dem Fall, wenn die im Bereich CGA des RAM 313 gespeicherte Artikeldatentabelle die Förderbandgeschwindigkeitstabelle enthält, muss das RAM 313 nur die Artikelcodes zum Abrufen der Artikeldatenelemente speichern. Die Speicherkapazität des RAM 313 kann effektiv ausgenutzt werden und das Förderbandgeschwindigkeits-Datenelement kann innerhalb einer kürzeren Zeit abgerufen werden. Außerdem können die Förderbandgeschwindigkeiten V1 bis V3, die den jeweils drei Gruppen von Artikeln zugeordnet wurden, einfach verändert werden, wenn nötig.

Die Warenabrechnungsanlage kann so konstruiert sein, dass die Förderbandgeschwindigkeiten, mit denen das Eingangsförderband 21 angetrieben wird, und die Förderbandgeschwindigkeiten, mit denen das Ausgabeförderband 41 angetrieben wird, festgelegt werden können. In diesem Fall kann das Eingangsförderband 21 mit einer niedrigen Geschwindigkeit angetrieben werden, um Artikel zu transportieren, die nicht genau gewogen werden können, wenn sie mit einer relativ hohen Geschwindigkeit transportiert werden. Dies ermöglicht es, die Artikel mit einer ausreichenden Genauigkeit mittels einer kostengünstigen elektronischen Waage zu wiegen.

Eine Warenabrechnungsanlage gemäß dem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 28 bis 30 beschrieben.

Diese Vorrichtung ist in ihrem grundsätzlichen Aufbau ähnlich zum ersten Ausführungsbeispiel. Deshalb werden Bauteile, die identisch oder ähnlich zu denen des ersten Ausführungsbeispiels sind, mit den gleichen Bezugszeichen in 28 bis 30 bezeichnet und werden nicht genau beschrieben.

Die in 28 gezeigte Warenabrechnungsanlage unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass das Eingangsförderband 21 automatisch angetrieben wird, um die Waage 22 auf ihren Nullpunkt zu setzen, wenn der Stromschalter der Vorrichtung eingeschaltet wird. (Im ersten Ausführungsbeispiel wird die Waage 22 in der herkömmlichen Weise auf ihren Nullpunkt gesetzt.)

Wie in 28 gezeigt, ist ein Zeitgeber TM durch die Busleitung mit der CPU 311 verbunden. Der Eingangsabschnitt 20 ist wie in 29 gezeigt aufgebaut. Wie in 29 gezeigt, umfasst die Waage 22 eine Wägezelle zum Messen der Last, die durch ein Paar von Stützarmen 25 aufgebracht wird. Die Arme 25 verbinden die Waage 22 mit dem Eingangsförderband 21. Das Förderband 21 umfasst Lagerwalzen 26, die drehbar jeweils an den Spitzen der Arme 25 angebracht sind, und ein Endlosförderband 27, das um diese Walzen gewickelt ist, mit einer vorbestimmten Zugspannung, die auf dieses wirkt. Ein Artikel wird auf die obere Oberfläche des Endlosbandes 27 gelegt, das sich von der einen Walze 26 zur anderen Walze 26 erstreckt. Das Eingangsförderband 21 umfasst ferner einen Motor MT zum Antreiben des Bandes 27 und ein Band 27A, dasa um die Welle MTO des Motors MT und eine der Walzen 26 gewickelt ist. Der Motor MT wird durch die Förderbandsteuerung 29 gesteuert.

Im Betrieb wird, sobald ein Artikel auf die obere Oberfläche des Förderbands 27 gelegt wird, dieser Artikel gewogen und befördert.

Genauer gesagt wirkt das Gewicht des Artikels auf dem Band 27 auf die Waage 22 über das Band 27, die Lagerwalzen 26 und die Stützarme 25. Somit wiegt die Waage 22 den Artikel. In der Zwischenzeit liefert die CPU 311 eine Antriebsanweisung über die Schnittstelle IF an die Förderbandsteuerung 29. Bei Empfang der Anweisung treibt die Steuerung 29 den Motor MT an.

Die Drehung des Motors MT wird über das Band 27A auf eine der Walzen 26 übertragen. Das Band 27, das um die Walzen 26 gewickelt ist, wird somit angetrieben, wodurch der Artikel auf dem Band 27 befördert wird.

Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm der 30 wird beschrieben, wie die Warenabrechnungsanlage (28) funktioniert, um die Waage 22 auf ihren Nullpunkt zu setzen.

Wenn der Stromschalter der Vorrichtung eingeschaltet wird, weist die CPU 311 die Förderbandsteuerung 29 an, den Motor MT anzutreiben, und setzt dann den Zeitgeber TM. In dem Moment, wenn der Zeitgeber TM einen Ablauf eines vorbestimmten Zeitraums erfasst, weist die CPU 311 die Steuerung 29 an, den Motor MT zu stoppen. Der vorbestimmte Zeitraum ist gleich dem Zeitraum, den das Band 27 benötigt, um eine Entfernung zurückzulegen, die geringfügig größer ist als die Entfernung zwischen den Lagerwalzen 26. Nachdem der Motor MT angehalten hat, liefert die CPU 311 einen Nullpunkt-Einstellbefehl an die Waage 22. Danach bestimmt die CPU 311, ob die Waage 22 an ihrem Nullpunkt war. Wenn festgestellt wird, dass der Motor MT auf den Nullpunkt gesetzt wurde, wird die CPU 311 keinen weiteren Nullpunkt-Einstellbefehl ausgeben. Wenn festgestellt wird, dass der Motor MT nicht auf einen Nullpunkt gesetzt wurde, wird die CPU 311 eine Fehlerverarbeitung durchführen.

Im achten Ausführungsbeispiel wird die Waage 22 nicht auf ihren Nullpunkt gesetzt, bevor das Förderband 27 seine Bewegung um eine Entfernung geringfügig weiter als die Entfernung zwischen den Lagerwalzen 26 beendet hat, zu dem Zeitpunkt, wenn der Stromschalter eingeschaltet wird. Somit werden die Artikel auf dem Band 27, falls vorhanden, vom Förderband 27 entfernt und ihre Gewichte wirken nicht länger auf die Waage 22. Dadurch kann die Waage 22 mit hoher Genauigkeit auf ihren Nullpunkt gesetzt werden und das Gewicht jedes Artikels, den die Waage danach misst, ist verlässlich.


Anspruch[de]
  1. Warenabrechnungsanlage, umfassend:

    eine Leseeinrichtung (11) zum Lesen eines an einem Artikel angebrachten Artikelcodes;

    eine Beförderungseinrichtung (21, 41) zum Befördern eines Artikels nach Lesen des Artikelcodes durch die Leseeinrichtung (11);

    eine Wiegeeinrichtung (22) zum Messen des Gewichts des Artikels auf der Beförderungseinrichtung (21, 41), um Messgewichtdaten zu erzeugen;

    eine Speichereinrichtung zum Speichern von Artikeldaten verschiedener Artikel, wobei die Artikeldaten jeweils einen Artikelcode des dazugehörigen Artikels und Referenzgewichtsdaten des dazugehörigen Artikels umfassen;

    eine Verarbeitungseinrichtung (311, 312, 29, 23, 12), umfassend:

    eine Einrichtung, um von der Speichereinrichtung (313) die Referenzgewichtsdaten des Artikels zu erhalten, der dem Artikel entspricht, dessen Artikelcode von der Einrichtung (11) gelesen wurde;

    eine Einrichtung zum

    Vergleichen der erhaltenen Referenzgewichtsdaten mit den von der Messeinrichtung (22) erzeugten gemessenen Gewichtsdaten, Erzeugen eines Bestätigungssignals, wenn die Referenzgewichtsdaten im Wesentlichen gleich den gemessenen Gewichtsdaten sind,

    und

    Durchführen einer Verkaufsverarbeitung für den Artikel, dessen Artikelcode von der Leseeinrichtung (11) gelesen wird, nach Erzeugung des Bestätigungssignals, das anzeigt, dass der Artikel, dessen Artikelcode gelesen wird, identisch zu dem Artikel ist, dessen Gewicht durch die Wiegeeinrichtung (22) gemessen wurde;

    wobei

    die Warenabrechnungsanlage ferner ein Flag umfasst, um anzuzeigen, ob der dazugehörige Artikel einen Preis hat, der niedriger als ein vorbestimmter Betrag ist oder nicht, und die Verarbeitungseinrichtung (311, 312, 29, 23, 12) eine spezielle Artikelerfassungseinrichtung umfasst, um zu erfassen, dass der Artikel, dessen Artikelcode von der Leseeinrichtung (11) gelesen wird, ein spezieller Artikel ist;

    die Verarbeitungsvorrichtung ferner eine Aktivierungseinrichtung umfasst, um eine Durchführung der Verkaufsverarbeitung zu ermöglichen, wenn erfasst wird, dass die Artikeldaten des Artikels, der dem von der Leseeinrichtung (11) gelesenen Artikelcode entspricht, ein Flag enthält, ungeachtet der Erzeugung des Bestätigungssignals.
  2. Warenabrechnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzgewichtsdaten in den in der Speichereinrichtung (313) gespeicherten Artikeldaten enthalten sind.
  3. Warenabrechnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzgewichtsdaten zusammen mit dem Artikelcode auf dem Artikel aufgezeichnet sind.
  4. Warenabrechnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierungseinrichtung eine Einrichtung zum Verzögern der Ausführung der Verkaufsverarbeitung bei Erfassen des Flag um einen vorbestimmten Zeitraum umfasst, der im Wesentlichen gleich einem Zeitraum ist, der für den Vergleich benötigt wird.
Es folgen 24 Blatt Zeichnungen






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