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Oberflächenmontierbarer elektrischer Verbinder und metallische Kontaktklemme dazu - Dokument DE69924342T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69924342T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000999612
Titel Oberflächenmontierbarer elektrischer Verbinder und metallische Kontaktklemme dazu
Anmelder Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Toyota Jidosha K.K., Toyota, Aichi, JP
Erfinder Okada, Hajime, Yokkaichi-shi, Mie-ken, JP;
Kojima, Eiji, Yokkaichi-shi, Mie-ken, JP;
Shirouzu, Koichi, Toyota-shi, Aichi-ken 471-8571, JP
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 69924342
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.11.1999
EP-Aktenzeichen 991218884
EP-Offenlegungsdatum 10.05.2000
EP date of grant 23.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse H01R 12/16(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft einen Metallanschluß und einen Verbinder zum Befestigen auf einer Platte, wobei der Verbinder diese Metallanschlüsse verwendet.

Ein solcher Metallanschluß und ein solcher plattenmontierter Verbinder, der den Anschluß verwendet, sind in der EP-A-0 519 264 offenbart.

Die ungeprüfte japanische Patentoffenlegungsschrift Hei 8-203591 offenbart einen plattenmontierten Verbinder 100, der in 18 bis 21 gezeigt ist. Dieser plattenmontierte Verbinder 100 ein Gehäuse 110, Metallanschlüsse 120A und 120B und ein Sicherungselement 130 auf.

Der große Metallanschluß 120A weist einen Befestigungsabschnitt 121A zum Aufnehmen eines zusammenpassenden Metallsteckeranschlusses (nicht gezeigt) und einen Plattenmontierabschnitt 123A auf. Der Plattenmontierabschnitt 123A weist einen elastischen, Biegeabschnitt 122A einer V-Form auf, und dieser Abschnitt ist elastisch verformbar, um zu verhindert, daß sich in dem anderen Abschnitt des Metallanschlusses 120A eine übermäßig hohe Spannung entwickelt. Der Plattenmontierabschnitt 123A ist in der Lage, in eine Montieröffnung H, die durch eine Platte P ausgebildet ist, eingefügt zu werden. Der kleine Metallanschluß 120B weist ebenfalls einen Befestigungsabschnitt 121B, einen elastischen, Biegeabschnitt 122B und einen Plattenmontierabschnitt 123B auf, die ähnliche Funktionen erreichen, wie vorstehend für den große Metallanschluß beschrieben wurde.

Große Hohlräume 111A zum jeweiligen Aufnehmen der großen Metallanschlüsse 120A sind in einander gegenüberliegenden (links und rechts in 18) Endabschnitten des Gehäuses 110 ausgebildet, und eine Mehrzahl von kleinen Hohlräumen 111B zum jeweiligen Aufnehmen der kleinen Metallanschlüsse 120B sind ebenfalls in dem Gehäuse ausgebildet und sind zwischen den an gegenüberliegenden Enden befindlichen, großen Hohlräumen 111A angeordnet. Befestigungsöffnungen 113A und 113B zum jeweiligen Hindurchführen der zusammenpassenden Metallsteckeranschlüsse durch dieselben sind in einer oberen Oberfläche (18) (nachstehend bezeichnet als "Befestigungsoberfläche 112") ausgebildet und sind jeweils mit den Hohlräumen 111A und 111B verbunden, wobei die Befestigungsöffnungen 113A und 113B zur äußeren Oberfläche (d. h. der Befestigungsoberfläche) offen sind. Die Hohlräume 111A und 111B sind zu einer Montieroberfläche 114 offen, die von der Befestigungsoberfläche 112 abgewandt ist, und das Sicherungselement 130 ist auf dieser Montieroberfläche 114 befestigt. Eingriffabschnitte 118, die jeweils eine Eingrifföffnung bzw. ein Eingriffloch 118A aufweisen, sind auf den seitlichen Randabschnitten der Montieroberfläche 114 des Gehäuses 110 ausgebildet und stehen von denselben hervor. Die Eingrifföffnungen 118 sind jeweils mit Eingriffvorsprüngen 139A, die auf dem Sicherungselement 130 ausgebildet sind, verbindbar, und das Gehäuse 110 und das Sicherungselement 130 werden durch diese Eingriffnahme in einem verbundenen Zustand gehalten. Vorstehende Abschnitte 119 sind jeweils auf den einander gegenüberliegenden Enden des Gehäuses ausgebildet, und diese vorstehenden Abschnitte 119 sind jeweils in in dem Sicherungselement 130 ausgebildeten Öffnungen 141 für die vorstehenden Abschnitte befestigt, wenn das Gehäuse 110 mit dem Sicherungselement 130 verbunden ist. Eine Schraubenöffnung 119A ist durch jeden vorstehenden Abschnitt 119 hindurch ausgebildet und kann mit einer entsprechenden Öffnung (nicht gezeigt) in der Platte P ausgerichtet werden, und eine Schraube (nicht gezeigt) kann durch dieses Schraubenöffnung 119A hindurchgeführt werden, um den plattenmontierten Verbinder 100 sicher an der Platte P zu befestigen.

Das Sicherungselement 130 stimmt bezüglich seiner Konfiguration mit der Montieroberfläche 114 des Gehäuses 1110 überein und weist Aufnahmekammern 133A und 133B auf, die mit den Hohlräumen 111A bzw. 111B ausgerichtet sein können. Wenn das Sicherungselement 130 und das Gehäuse 110 miteinander verbunden sind, werden die elastischen Biegeabschnitte 122A und 122B jeweils in den Aufnahmekammern 133A und 133B so aufgenommen, daß jeder elastische Biegeabschnitt 122A, 122B von der Umfangsoberfläche der Aufnahmekammer 133A, 133B, die elastisch verformt werden kann, ausreichend beabstandet ist. Die Aufnahmekammern 133A und 133B weisen Positionierungsöffnungen 136A bzw. 136B auf, die zu der Oberfläche des Sicherungselements 130 hin offen sind, um an der Platte P anzuliegen. Die Eingriffsvorsprünge 139A, die jeweils mit den Eingrifföffnungen 118A in dem Gehäuse 110 verbunden werden können, sind auf den seitlichen Oberflächen des Sicherungselements 130 ausgebildet. Plattenähnliche Abschnitte 140 erstrecken sich jeweils von den gegenüberliegenden Enden des Sicherungselements 130 und weisen jeweils die Öffnungen 141 für die vorstehenden Abschnitte auf, in die jeweils die vorstehenden Abschnitte 119 auf dem Gehäuse 110 eingepaßt werden können.

Zum Zusammenbauen des plattenmontierten Verbinders 100 ist das Gehäuse 110 so angeordnet, daß seine Montieroberfläche 114 nach oben gerichtet ist, und die Metallanschlüsse 120A und 120B sind so angeordnet, daß ihre Befestigungsabschnitte 21A und 121B nach unten gerichtet sind und dann dazu gebracht werden, jeweils in die Hohlräume 111A und 111B durch ihr eigenes Gewicht einzurasten.

Nachdem die Metallanschlüsse 120A und 120b somit jeweils in die Hohlräume 111A und 111B eingefügt worden sind, wird das Sicherungselement 130 mit dem Gehäuse 110 verbunden. Wenn die Eingriffsvorsprünge 139A jeweils mit den Eingrifföffnungen 118A der Verbindungsabschnitte 118 verbunden werden, wird das Sicherungselement 130 mit dem Gehäuse 110 verriegelt, um einer Trennung dieser Verbindung vorzubeugen. Dabei werden die vorstehenden Abschnitte 119 auf dem Gehäuse 110 jeweils in die Öffnungen 141 der vorstehenden Abschnitte in dem Sicherungselement 130 eingefügt.

In diesem zusammengebauten Zustand des plattenmontierten Verbinders 100, gelangen die Plattenmontierabschnitte 123A und 123B, die von dem Sicherungselement 130 vorstehen, jeweils durch die Positionierungsöffnungen 136A und 136B, und sind somit ordentlich positioniert, wie in 20 gezeigt ist.

Zum Befestigen des plattenmontierten Verbinders 100 auf der Platte P ist der plattenmontierte Verbinder 100 so angeordnet, daß die Plattenmontierabschnitte 123A und 123B der Platte P gegenüberliegen, und die Schraubenöffnungen 119A sind jeweils mit den Schraubenöffnungen (nicht gezeigt) in der Platte P ausgerichtet, und der plattenmontierte Verbinder 100 ist durch Schrauben (nicht gezeigt) sicher an der Platte P befestigt.

Nachdem die Plattenmontierabschnitte 123A und 123B somit jeweils in die Montieröffnungen H eingepaßt worden sind, werden die Plattenmontierabschnitte 123A und 123B durch eine Lötstelle Q sicher an der Platte P befestigt (siehe 21).

In dem in 21 gezeigten Zustand ist ein zusammenpassender Verbinder (nicht gezeigt), in dem die zusammenpassenden Metallsteckeranschlüssen (nicht gezeigt) befestigt sind, von der oberen Seite relativ zu dem plattenmontierten Verbinder 100 befestigt. Wenn die beiden Verbinder zusammengepaßt sind, ist der Abstand zwischen den miteinander verbundenen Abschnitten eines jeden zusammenpassenden Paares der Metallanschlüsse und der Platte P gleich dem Abschnitt (der nachstehend als "Abstand R" bezeichnet ist) zwischen der Befestigungsoberfläche 112 und der oberen Oberfläche der Platte P. Dieser Abschnitt R ist allgemein gleich der Gesamtlänge der Metallanschlüsse 120A und 120B.

Wenn die beiden Verbinder, nachdem sie zusammengepaßt worden sind, voneinander unabhängig in Vibration versetzt werden (wenn diese Verbinder z. B. an einem Auto befestigt sind, ist eine solche Situation abhängig von der Art der Vibration, die im Auto vorliegt, anzutreffen), wird eine Kraft, die auf diese Abschnitte der beiden zueinander in Kontakt stehenden Metallanschlüsse einwirkt, durch den gelöteten Abschnitt Q aufgenommen. Ein Moment, das auf diesen gelöteten Abschnitt Q einwirkt, ist proportional zu dem Abstand R, und bei der herkömmlichen Konstruktion ist dieser Abstand unweigerlich gleich der Gesamtlänge der Metallanschlüsse 120A und 120B, und folglich wirkt das große Moment auf den gelöteten Abschnitt Q ein.

Da bei der herkömmlichen Konstruktion der Abstand zwischen der Platte P und den miteinander verbundenen Abschnitten der beiden Metallanschlüsse gleich dem Abstand R ist, kann daher abhängig von der Art der Vibration ein großes Element unweigerlich auf den gelöteten Abschnitt Q einwirken.

Der plattenmontierte Verbinder 100 ist auf der Platte P montiert und wird dann relativ zu dem zusammenpassenden Verbinder befestigt, und wenn in diesem Zustand die beiden Verbinder mit Energie versorgt werden, wird im Laufe der Zeit an einem Teil der Platte P häufig Wärme erzeugt. Wenn ein Teil der Platte P Wärme erzeugt, dehnt sich die Platte P entsprechend der Verteilung der Wärme thermisch aus. Folglich wirkt eine Kraft, die dazu tendiert, die Plattenmontierabschnitte 123A und 123B aus ihrer Ausrichtung mit den jeweiligen Montieröffnungen H zu bringen, auf die gelöteten Abschnitte Q ein.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Diese Erfindung ist in Anbetracht der vorstehenden Problemstellung gemacht worden, und es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Konstruktion zu schaffen, bei der, nachdem die Plattenbefestigungsabschnitte der Metallanschlüsse, die in einem auf einer Platte zu befestigenden Verbinder montiert sind, jeweils an den Montieröffnungen in der Platte befestigt worden sind, eine Kraft eliminiert wird, die auf diese Befestigungsabschnitte einwirkt.

Die vorstehenden Probleme sind durch einen Metallanschluß nach Aspekt 1 der Erfindung gelöst worden, der in einem plattenmontierten Verbinder, der auf einer Platte befestigt werden soll, aufgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallanschluß einen verbindenden Abschnitt für eine elektrische Verbindung mit einem zusammenpassenden Metallanschluß und einen Plattenbefestigungsabschnitt aufweist, der an dessen einem Ende mit dem verbindenden Abschnitt verbunden ist und bei dem der andere Endabschnitt einen Plattenbefestigungsabschnitt zum Einfügen in eine Montieröffnung, die in der Platte ausgebildet ist, definiert; und der Plattenbefestigungsabschnitt von einer Seitenoberfläche des verbindenden Abschnitts lateral versetzt ist, so daß der Plattenbefestigungsabschnitt den verbindenden Abschnitt um einen vorbestimmten Betrag in einer Längenrichtung des verbindenden Abschnitts überlappt.

Ferner weist der verbindende Abschnitt eine derartige Konstruktion auf, daß der zusammenpassende Metallanschluß mit dem verbindenden Abschnitt durch eines der gegenüberliegenden Enden des verbindenden Abschnitts, die voneinander in einer Längenrichtung des Metallanschlusses beabstandet sind, verbunden werden kann.

Bei Aspekt 2 der Erfindung nach Aspekt 1 weist der verbindende Abschnitt eine derartige Konstruktion auf, daß der zusammenpassende Metallanschluß mit dem verbindenden Abschnitt von dieser Seite der Platte verbunden werden kann, die von dem plattenmontierten Verbinder abgewandt ist.

Gemäß Aspekt 3 der Erfindung ist ein plattenmontierter Verbinder vorgesehen, der Metallanschlüsse aufweist, die in einem beliebigen der Aspekte 1 bis 3 definiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenmontierte Verbinder ferner ein oberes Gehäuse und ein unteres Gehäuse zum Montieren auf dem oberen Gehäuse aufweist, und eine Durchgangsöffnung zum Hindurchführen der Plattenbefestigungsabschnitte der Metallanschlüsse durch das untere Gehäuse ausgebildet ist, und von den Achsen der verbindenden Abschnitte der Metallanschlüsse versetzt ist.

Bei dem Aspekt 3 nach Aspekt 4 der Erfindung kann jeder zusammenpassende Metallanschluß mit diesem Ende des zugeordneten verbindenden Abschnitts, der der Platte gegenüberliegt, verbunden werden, und das untere Gehäuse weist verbindende Abschnitte auf, und die Platte weist verbindende Abschnitte auf, und die verbindenden Abschnitte des unteren Gehäuses und die verbindenden Abschnitt der Platte sind jeweils mit diesem Ende des zugeordneten verbindenden Abschnitts, der der Platte gegenüberliegt, ausgerichtet, so daß der zusammenpassende Metallanschluß mit dem verbindenden Abschnitt verbunden werden kann.

Bei Aspekt 5 nach Aspekt 3 oder Aspekt 4 oder der Erfindung ist die Durchgangsöffnung in der Form eines Schlitzes ausgebildet und erstreckt sich im allgemeinen in die selbe Richtung wie die Richtung der thermischen Ausdehnung der Platte.

Bei Aspekt 1 der Erfindung überlappen der verbindende Abschnitt und der Plattenbefestigungsabschnitt einander um den vorbestimmten Betrag in der Längenrichtung des verbindenden Abschnitts, und somit kann die Gesamtlänge des Metallanschlusses reduziert werden. Somit kann die Höhe des plattenmontierten Verbinders, der darin die Metallanschlüsse aufnimmt, reduziert werden.

Ferner kann der zusammenpassende kann der zusammenpassende Metallanschluß durch einer der einander gegenüberliegenden Enden des verbindenden Abschnitts, die voneinander in der Längenrichtung des Metallanschlusses beabstandet sind, mit dem Metallanschluß verbunden werden, und somit kann die gewünschte Verbindungsrichtung ausgewählt werden.

Bei Aspekt 2 der Erfindung ist jeder zusammenpassende Metallanschluß mit dem verbindenden Abschnitt von dieser Seite der Platte verbunden, die von dem plattenmontierten Verbinder abgewandt ist. Mithin sind die Platte und die zusammenpassenden Metallanschlüsse im allgemeinen in der gleichen Weise einer Vibration ausgesetzt, und jedes Paar von Metallanschlüssen, die miteinander verbunden sind, neigt daher vermindert dazu, relativ zueinander verschoben zu werden. Daher neigt der befestigte Abschnitt, der den Plattenbefestigungsabschnitt mit der Platte verbindet, vermindert dazu, einer Kraft ausgesetzt zu sein, die dazu tendiert, diesen befestigten Abschnitt zu zerstören.

Bei Aspekt 3 der Erfindung kann die Gesamthöhe des plattenmontierten Verbinders reduziert werden, und, selbst wenn ein Kraft ausgeübt wird, die dazu tendiert, das Paar von Metallanschlüssen, die miteinander verbunden sind, relativ zu einander zu verschieben, wird somit wird verhindert, daß der befestigte Abschnitt, der den Plattenbefestigungsabschnitt an der Platte befestigt, zerstört wird, da der Abstand zwischen dem Plattenbefestigungsabschnitt und dem Punkt, auf den die Kraft ausgeübt wird, reduziert wird.

Bei Aspekt 4 der Erfindung ist jeder zusammenpassende Metallanschluß mit dem Metallanschluß von der Seite der Platte verbunden, die von dem plattenmontierten Verbinder abgewandt ist. Daher sind die Platte und die zusammenpassenden Metallanschlüsse allgemein in dem selben Maße einer Vibration ausgesetzt, und jedes Paar von Metallanschlüssen neigt vermindert dazu, relativ zueinander verschoben zu werden. Daher neigt der befestigte Abschnitt, der den Plattenbefestigungsabschnitt an der Platte befestigt, vermindert dazu, einer Kraft ausgesetzt zu sein, die dazu tendiert, diesen befestigten Abschnitt zu zerstören.

Bei Aspekt 5 der Erfindung ist die Durchgangsöffnung bzw. das Durchgangsloch in der Form eines Schlitzes ausgebildet und erstreckt sich allgemein in der Richtung, die mit der Richtung der thermischen Ausdehnung der Platte übereinstimmt. Wenn sich die Platte thermisch ausdehnt, können sich die Plattenbefestigungsabschnitte somit entlang der Durchgangsöffnung verschieben, wodurch verhindert wird, daß eine unangemessen hohe Kraft auf die befestigten Abschnitte einwirkt, die jeweils den Plattenbefestigungsabschnitt an der Platte befestigen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines plattenmontierten Verbinders der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine Vorderansicht eines Metallanschlusses.

3 ist eine Draufsicht auf den Metallanschluß.

4 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A von 3.

5 ist eine Draufsicht auf den Gehäusekörper.

6 ist eine Vorderansicht des Gehäusekörpers.

7 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B von 5.

8 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie C-C von 5.

9 ist eine Draufsicht auf ein Sicherungselement.

10 ist eine Vorderansicht des Sicherungselements.

11 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie D-D von 9.

12 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie E-E von 9

13 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand darstellt, in dem der Gehäusekörper und das Sicherungselement, die zum Zusammenbauen des plattenmontierten Verbinders miteinander verbunden sind, voneinander getrennt sind.

14 ist eine perspektivische Ansicht, die darstellt, wie der Metallanschluß auf dem Sicherungselement befestigt ist.

15 ist eine Vorderansicht des plattenmontierten Verbinders, der auf einer Platte befestigt ist.

16 ist eine Querschnittsansicht des plattenmontierten Verbinders, der auf der Platte befestigt ist, wobei die Ansicht einen Zustand darstellt, in dem ein zusammenpassender Anschluß mit dem Metallanschluß von der Seite des Verbinders verbunden ist, die von der Platte abgewandt ist.

17 ist eine Querschnittsansicht des plattenmontierten Verbinders, der auf der Platte befestigt ist, wobei die Ansicht einen Zustand darstellt, in dem der zusammenpassende Anschluß mit dem Metallanschluß von der Seite der Platte verbunden ist, die vom Verbinder abgewandt ist.

18 ist eine teilweise weggenommene, explodierte Vorderansicht eines herkömmlichen plattenmontierten Verbinders.

19 ist eine Querschnittsansicht, die einen Zustand darstellt, bevor der herkömmlicher plattenmontierte Verbinder zusammengebaut wird.

20 ist eine Querschnittsansicht des herkömmlichen plattenmontierten Verbinder.

21 ist eine Querschnittsansicht des herkömmlichen plattenmontierten Verbinders, der auf einer Platte befestigt ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die 1 bis 17 ausführlich beschrieben.

1 zeigt einen plattenmontierten Verbinder 1, wobei ein Zustand dargestellt ist, bevor dieser zusammengebaut wird. Dieser plattenmontierte Verbinder 1 weist Metallanschlüsse 2, einen Gehäusekörper 3 (der bei der Erfindung einem oberen Gehäuse entspricht) zum Aufnehmen der Metallanschlüsse 2 darin, und ein Sicherungselement 4 (das bei der Erfindung einem unteren Gehäuse entspricht) auf.

Wie in 2 bis 4 gezeigt ist, wird der Metallanschluß 2 durch Verbiegen einer elektrisch leitfähigen Metallage ausgebildet und weist einen verbindenden Abschnitt 5 einer allgemein viereckigen Rohrform und eine Plattenbefestigungsabschnitt 10 auf, der sich von einem allgemein zentralen Abschnitt des verbindenden Abschnitts 5 erstreckt. In 2 sind (rechts und links) einander gegenüberliegende Enden des verbindenden Abschnitts 5 offen und definieren verbindende Öffnungen 5A bzw. 5B, und ein zusammenpassender Metallanschluß 7 kann in den Metallanschluß 2 durch eine der verbindenden Öffnungen 5A und 5B eingefügt werden. (Die linke verbindende Öffnung in 2 wird nachstehend als "die obere verbindende Öffnung 5A" bezeichnet, während die rechte verbindende Öffnung nachstehend als "die untere verbindende Öffnung 5B" bezeichnet wird). In 4 ist an dem unteren mittleren Abschnitt des Innenbereichs des verbindenden Abschnitts 5 ein elastisch verformbarer Abschnitt 8 mit einem Druckkontaktstück vorgesehen und wirkt mit einer oberen Wand des verbindenden Abschnitts 5 zusammen, um den dazwischen befindlichen, zusammenpassenden Metallanschluß 7 mit geeignetem Druck zu halten. Der Plattenbefestigungsabschnitt 10 erstreckt sich von einem mittleren Abschnitt einer Seitenoberfläche 9 (die in 2 als eine obere Oberfläche gezeigt ist) des verbindenden Abschnitts. In 2 ist der Plattenbefestigungsabschnitt 10 schräg aufwärts abgebogen (oder versetzt) und wird zu einer allgemeinen S-Form gebogen und erstreckt sich dann parallel zur Achse des verbindenden Abschnitts 5.

Der verbindenden Abschnitt 5 und der Plattenbefestigungsabschnitt 10 überlappen daher einander um einen vorbestimmten Betrag F (2) in der Längenrichtung des verbindenden Abschnitts 5. Die Gesamtlänge des Metallanschlusses 2 ist um diesen überlappenden Betrag F kürzer als der von den herkömmlichen Metallanschlüssen 120A und 120B. Dieser Abschnitt des Plattenbefestigungsabschnitts 10, der allgemein zu einer S-Form gebogen ist, definiert einen elastischen Biegeabschnitt 11, der mit einem geeigneten Elastizitätsgrad elastisch verformt werden kann. Dieser elastische Biegeabschnitt 11 ist elastisch verformbar, um zu verhindern, daß sich in dem anderen Abschnitt des Metallanschlusses 2 eine unangemessen hohe Spannung entwickelt. Ein distaler Endabschnitt des Plattenbefestigungsabschnitts 10, der vor dem elastischen Biegeabschnitt 11 angeordnet ist, dient als ein Einfügeendabschnitt 10A, der in eine Montieröffnung 12 in einer Platte 12 eingefügt werden soll. Gegenüberliegende seitliche Abschnitt des Einfügungsendabschnitts 10A sind allgemein in einem Winkel von 90 Grad gebogen und weisen einen allgemein C-förmigen Querschnitt auf.

Wie in 5 bis 8 gezeigt ist, ist der Gehäuseköper 3 unter Verwendung eines Kunstharzes zu einem einstückigen Aufbau geformt, und die Metallanschlüsse 2 können in dem Gehäusekörper 3 aufgenommen werden. Der Gehäusekörper 3 ist im ganzen länglich und kann eine Reihe von Metallanschlüssen 2 darin aufnehmen. Die Hohlräume 14 zum jeweiligen Aufnehmen der Metallanschlüsse 2 sind in dem Gehäusekörper 3 ausgebildet. (Insbesondere sind zwei Arten von Hohlräumen 14 vorgesehen, und drei große Hohlräume sind in jedem der einander gegenüberliegenden (rechten und linken) Endabschnitte des Gehäusekörpers vorgesehen, und kleine Hohlräume sind zwischen den an gegenüberliegenden Enden vorgesehen großen Hohlräumen angeordnet. Normalerweise werden zwei Arten von Metallanschlüssen 2 verwendet, und eine Art von Metallanschlüssen wird jeweils in den großen Hohlräumen aufgenommen, während die andere Art von Metallanschlüssen jeweils in den kleinen Hohlräumen aufgenommen wird. Die beiden Arten von Hohlräumen sowie die beiden Arten von Metallanschlüssen unterscheiden sich nicht wesentlich voneinander, und daher wird bei dieser Ausführungsform nur eine Art beschrieben.)

Die Größe des Hohlraums 14 wird gemäß der Länge des Metallanschlusses 2 bestimmt, der in der Gesamtlänge um den Betrag F kürzer ist als die herkömmlichen Metallanschlüsse 120A und 120B, und daher kann der Hohlraum 14 hohl ausgeführt sein und somit kann die Höhe (Länge in einer Aufwärts-Abwärtsrichtung in 7) des Gehäusekörpers 3 reduziert werden. Das Innere des Hohlraums 14 ist in eine Hauptkammer 14A zum Aufnehmen des verbindenden Abschnitts 5 des Metallanschlusses 2 und in eine Nebenkammer 14B aufgeteilt, die an der Seite der Hauptkammer 14A angeordnet ist und sich von einer Ebene erstreckt, die allgemein mittig in bezug auf die Höhe der Hauptkammer 14A angeordnet ist. Der elastische Biegeabschnitt 11 des Plattenbefestigungsabschnitts 10 wird in der Nebenkammer 14B ausreichend beabstandet zur inneren Oberfläche des Nebenkammer 14B aufgenommen, so daß der elastische Biegeabschnitt 11 elastisch verformt werden kann. Eine verbindende Öffnung 16 ist in dem inneren Ende (das in 7 als das obere Ende gezeigt ist) des Hohlraums 14 ausgebildet und ist zu einer oberen Oberfläche 15 des Gehäusekörpers 3 offen. Der zusammenpassende Metallanschluß 7 kann in die verbindende Öffnung 16 eingefügt werden. Eine Führungsoberfläche 16A ist an einer äußeren Kante der Verbindende Öffnung 16 ausgebildet, so daß der zusammenpassende Metallanschluß 7 reibungslos in die verbindende Öffnung eingefügt werden kann. Der Hohlraum 14 weist ein großes, unteres offenes Ende auf, das als eine Einfügungsöffnung bzw. Einfügungsschlitzöffnung 23 dient, durch die der Metallanschluß 2 in den Hohlraum eingefügt werden kann.

Befestigungsvorsprünge 21 sind jeweils den gegenüberliegenden (rechten und linken) Enden des Gehäusekörpers 2 ausgebildet und erstrecken sich von einer Ebene nach unten, die allgemein mittig in bezug auf die Höhe (6) des Gehäusekörpers 3 angeordnet ist. Dieser Abschnitt der unteren Seite es Gehäusekörpers 3, der zwischen den beiden Befestigungsvorsprüngen 21 liegt, weist in Aufwärtsrichtung eine Ausnehmung auf, um eine Sicherungselement-Befestigungsausnehmung 17 vorzusehen. Eine Montieröffnung oder eine Montierausnehmnung 21A ist in einem mittleren Abschnitt einer unteren Oberfläche eines jeweiligen Befestigungsvorsprungs 21 ausgebildet. Befestigungsstifte (nicht gezeigt), die auf der Platte 12 ausgebildet sind, sind jeweils in diese Montieröffnungen 21A eingepaßt, wodurch der plattenmontierte Verbinder 1 an der Platte 12 befestigt wird. Drei Eingriffstückabschnitte 18 sind auf jeder der gegenüberliegenden Seiten (Seitenoberflächen) des Gehäusekörpers (siehe 6) in vorbestimmten Intervallen ausgebildet. Die Eingriffstückabschnitte 18 stehen zunächst lateral von der Seitenoberfläche 3A des Gehäusekörpers 3 vor und erstrecken sich dann nach unten, beabstandet zu der Seitenoberfläche 3A. Jeder Eingriffstückabschnitt 18 kann nach außen, in der Breitenrichtung (Rechts-Linksrichtung in 7) des Gehäusekörpers 3 elastisch verformt werden, und durch einen mittleren Abschnitt des Eingriffstückabschnitts 18 ist ein Eingrifföffnung 18A ausgebildet.

Auf dem Sicherungselement 4 ausgebildete Eingriffvorsprünge 19 können jeweils in die Eingrifföffnungen 18A eingepaßt werden, und der Gehäusekörper 3 und das Sicherungselement 4 werden durch diese Eingriffnahme vor einer Trennung dieser Verbindung zusammengehalten. Die Eingriffstückabschnitte 18 sind auf den einander gegenüberliegenden Seiten des Gehäusekörpers 3 ausgebildet und sind in bezug auf die Achse des Gehäusekörpers 3 (siehe 7) symmetrisch angeordnet, und somit sind insgesamt sechs Eingriffstückabschnitte 18 vorgesehen. In 6 sind Sicherungselement-Haltestückabschnitte 20 auf der Vorderseite des Gehäusekörpers 3 ausgebildet, und der Sicherungselement-Haltestückschnitt 20 ist zwischen zwei beliebigen, benachbarten Eingriffstückabschnitten 18 angeordnet. Jeder Sicherungselement-Haltestückabschnitt 20 steht zunächst lateral von der Seitenoberfläche 3A des Gehäusekörpers 3 vor und erstreckt sich dann nach unten. Die untere Kante eines jeden Sicherungselement-Haltestückabschnitts 20 und die untere Oberfläche eines jeden Montiervorsprungs 21 sind in einer gemeinsamen angeordnet. Die Sicherungselement-Haltestückabschnitte 20 können jeweils in die Ausnehmungen 22 in dem Sicherungselement 4 eingefügt werden.

Anschließend wird das Sicherungselement 4 unter Bezugnahme auf 9 bis 12 beschrieben. Das Sicherungselement 4 besteht aus einem Kunstharz und kann in der Sicherungselement-Befestigungsausnehmung 17 in dem Gehäusekörper 3 befestigt werden. Diese Abschnitte der einander gegenüberliegenden Seitenwände 24 (die in 9 als obere und untere Wände gezeigt sind) des Sicherungselements 4, die jeweils den Sicherungselement-Haltestückabschnitten 20 des Gehäusekörpers 3 entsprechen, sind eingekerbt, um die jeweiligen Ausnehmungen 22 vorzusehen. Die Eingriffvorsprünge 19, die jeweils mit den Eingrifföffnungen 18A der Eingriffstückabschnitte 18 auf dem Gehäusekörper 3 Eingriff nehmen können, sind auf den Seitenwänden 24 ausgebildet und stehen von denselben ab. Eine Führungsoberfläche 19A ist auf einer oberen Oberfläche des Eingriffvorsprungs 19 ausgebildet, und wenn der Eingriffvorsprung 19 in die zugeordnete Eingrifföffnung 18A eingepaßt werden soll, verformt die Führungsoberfläche 19A das untere Ende des Eingriffstückabschnitts 18 elastisch nach außen, so daß dieser Eingriffvorgang reibungslos ausgeführt werden kann. Eine Führungsoberfläche 24A ist auf der oberen Kante einer jeden gegenüberliegenden Seitenwand 24 ausgebildet, so daß das Sicherungselement 4 reibungslos mit dem Gehäusekörper 3 verbunden werden kann.

Einrichtungen, um zu verhindern, daß die Metallanschlüsse 2 herausgezogen werden können, sind an jenen Abschnitten der oberen Seite (der in 9 gezeigten Seite) des Sicherungselements 4 vorgesehen, die den jeweiligen Hohlräumen 14 in dem Gehäusekörper 3 entsprechen. Insbesondere jene Abschnitte dieser oberen Seite, an die die Kanten der unteren Verbindende Öffnungen 5B der verbindenden Abschnitte 5 jeweils anstoßen können, sind leicht erhaben, um jeweils Anstoßabschnitte 25 zu bilden. Eine verbindende Öffnung 26 ist durch einen allgemein mittleren Abschnitt des Anstoßabschnitts 25 ausgebildet, und der zusammenpassende Metallanschluß 7 kann in die verbindende Öffnung 26 eingefügt werden. Eine Führungsoberfläche 26A ist an einer untere Kante der verbindenden Öffnungs 26 an der unteren Seite des Sicherungselements 4 ausgebildet, so daß der zusammenpassende Metallanschluß 7 reibungslos in die verbindende Öffnung 26 eingefügt werden kann. Ein Anschlußhaltevorsprung 27 ist auf einem rechten Kantenabschnitt (11) des Anstoßabschitts 25 ausgebildet und steht von demselben vor. Dieser Anschlußhaltevorsprung 27 hält die seitliche Oberfläche 9 des verbindenden Abschnitts 5, um den Metallanschluß 2 zu halten und auch um das Erschüttern des Metallanschlusses 2 zu verhindern. Durchgangsöffnungen bzw. Durchgangslöcher 28 sind vertikal durch diesen Abschnitt des Sicherungselements 4 ausgebildet, das auf der rechten Seite (11) der Anstoßabschnitte 25 in einer zu den Achsen G (siehe 4 und 16) der verbindenden Abschnitte 5 der Metallanschlüsse 2 versetzten Beziehung angeordnet ist. Jede Durchgangsöffnung 28 ist in der Form eines Schlitzes, der sich in der Längenrichtung des Sicherungselements 4 erstreckt, und die Plattenbefestigungsabschnitte 10 von einer vorbestimmten Anzahl von Metallanschlüssen 2 erstrecken sich durch die zugeordnete Durchgangsöffnung. Die Bereitstellung der schlitzartigen Durchgangsöffnungen 28 ermöglicht eine gleitende Verschiebung der Plattenbefestigungsabschnitte 10 der Metallanschlüsse 2.

Anschließend werden Betrieb und Effekte dieser Ausführungsform der obigen Konstruktion beschrieben.

Zunächst wird die Vorgehensweise beim Zusammenbauen des plattenmontierten Verbinders 1 beschrieben. Wie in 1 gezeigt ist, wird der Gehäusekörper in einem in 1 gezeigten Zustand gehalten, wobei die Einfügungsöffnungen bzw. Einfügungsschlitze 23 nach oben gerichtet sind, und es wird bewirkt, daß jeder Metallanschluß 2 durch sein Eigengewicht in den zugeordneten Hohlraum 14 einrastet, wobei der Einfügungsendabschnitt 10A des Plattenbefestigungsabschnitts 10 nach oben gerichtet ist. Dann wird das Sicherungselement 4 an dem Gehäusekörper 3 von der oberen Seite angebracht. Die Plattenbefestigungsabschnitte 10 der entsprechenden Metallanschlüsse 2 werden durch jede Durchgangsöffnung 28 in dem Sicherungselement 4 bewegt, und das Sicherungselement 4 wird gegen den Gehäusekörper 3 gedrückt. Mit Fortschreiten dieses Montagevorgangs erfolgt eine nach außen gerichtete, geringfügig elastische Verformung des zugeordneten Eingriffstückabschnitts 18 des Gehäusekörpers 3 durch die Führungsoberfläche 19A eines jeden Eingriffvorsprungs 19 auf dem Sicherungselement 4. Dann gleitet der Eingriffvorsprung 19 über den Eingriffstückabschnitt 18 und wird in die verbindende Öffnung 18A eingepaßt, so daß der Eingriffstückabschnitt 18 elastisch verformt wird, und somit werden der Gehäusekörper 3 und das Sicherungselement 4 gegen eine Trennung der Verbindung zusammengehalten.

13 und 14 zeigen einen Zustand, in dem der Gehäusekörper 3 und das Sicherungselement 4, die deshalb miteinander verbunden werden, um den plattenmontierten Verbinder 1 zusammenzubauen, voneinander getrennt sind. Jeder Metallanschluß 2 ist in einer solchen Weise vor einem Herausziehen gesichert, daß die obere verbindende Öffnung bzw. der obere verbindende Öffnungsschlitz 5A an der inneren Endoberfläche des Hohlraums 14 anstößt, während die untere verbindende Öffnung 5B bzw. der untere verbindende Öffnungsschlitz an dem Anstoßabschnitt 25 des Sicherungselements 4 anstößt. In diesem Zustand kann der Plattenbefestigungsabschnitt 10 entlang der Durchgangsöffnung 28 nach Beendigung des Montagevorgangs gleiten, obwohl sich der Plattenbefestigungsabschnitt 10 vertikal durch die zugeordnete Durchgangsöffnung 28 erstreckt.

Dann wird der plattenmontierte Verbinder 1 auf der Platte 12 befestigt. Dabei wird der plattenmontierte Verbinder 1 auf der Platte 12 derart befestigt, daß die Verlaufsrichtung der Durchgangsöffnungen 28 in dem Sicherungselement 4 mit einer Richtung (die der Längenrichtung des plattenmontierten Verbinders 1 in dieser Ausführungsform entspricht) übereinstimmt, in der sich die Platte 12 erwartungsgemäß thermisch ausdehnt. Der Einfügungsendabschnitt 10A des Plattenbefestigungsabschnitts 10 eines jeden Metallanschlusses wird in die zugeordnete Montieröffnung 13 in der Platte 12 eingefügt, und dann wird der Metallanschluß 2 durch eine auf die rückseitige Oberfläche (die in 15 als die untere Oberfläche gezeigt ist) der Platte 12 aufgebrachte Lötkuppe 29 zuverlässig an der Platte 12 befestigt (wobei der so befestigte Abschnitt dem befestigten Abschnitt der vorliegenden Erfindung entspricht).

Nachdem der plattenmontierte Verbinder 1 so an der Platte 12 befestigt worden ist, werden die zusammenpassenden Metallanschlüsse 7 jeweils mit den Metallanschlüssen 2 verbunden, die in dem plattenmontierten Verbinder 1 befestigt sind. 16 zeigt einen Zustand, in dem der zusammenpassende Metallanschluß 7 in den Metallanschluß 2 von der oberen Seite des plattenmontierten Verbinders 1 eingefügt ist und mit der oberen verbindenden Öffnung 5A verbunden ist. 17 zeigt einen Zustand, in dem der zusammenpassende Metallanschluß 7 in den Metallanschluß 2 von der unteren Seite der Platte 2 eingefügt und mit der unteren verbindenden Öffnung 5B verbunden ist.

Bei dieser Ausführungsform weist der verbindende Abschnitt 5 die beiden verbindenden Öffnungen auf, d. h. die obere verbindende Öffnung 5A und die untere verbindende Öffnung 5B, und somit kann der zusammenpassende Metallanschluß 7 mit jedem der einander gegenüberliegenden Enden des Metallanschlusses 2, die voneinander in der Längenrichtung des Metallanschlusses 2 beabstandet sind, verbunden werden, und daher kann die gewünschte Verbindungsrichtung ausgewählt werden.

Der Metallanschluß 2 weist eine derartige Konstruktion auf, daß der verbindende Abschnitt 5 und der Plattenbefestigungsabschnitt 10 einander um den vorbestimmten Betrag F in der Längenrichtung überlappen, und somit kann die Gesamtlänge des Metallanschlusses 2 reduziert werden. Daher kann die Abmessung des plattenmontierten Verbinders 1 (in der die Metallanschlüsse 2 aufgenommen werden) in der Längenrichtung (der Aufwärts-Abwärts-Richtung in 16) des Metallanschlusses reduziert werden. Selbst wenn eine Kraft ausgeübt wird, die dazu neigt, das Paar von Buchsensteck- und Stecker-Metallanschlüssen 2 und 7, die miteinander verbunden sind (wie in 16 gezeigt ist), relativ zueinander zu verschieben, wird somit verhindert, das die Lötkuppe 29, die den Plattenbefestigungsabschnitt 10 an der Platte 12 befestigt, zerstört wird, da der Abstand zwischen dem Plattenbefestigungsabschnitt 10 und dem Punkt, an dem die Kraft angreift, reduziert ist.

Außerdem kann jeder zusammenpassende Metallanschluß 7 mit dem Metallanschluß 2 von der unteren Seite der Platte 12 verbunden werden. (Die Platte 12 weist Öffnungen 20 zum losen Einpassen der Anschlüsse auf, die jeweils mit den verbindenden Öffnungen 26 in dem Sicherungselement 4 auszurichten sind. Der zusammenpassende Metallanschluß 7 erstreckt sich durch das Öffnung 30 zum losen Einpassen der Anschlüsse derart, daß der zusammenpassende Metallanschluß 7 kontaktlos zur Platte 12 gehalten wird.) Somit vibrieren die Platte 12 und die zusammenpassenden Metallanschlüsse 7 allgemein in dem gleichen Weise, und somit unterliegt jedes Paar von Metallanschlüssen 2 und 7 vermindert einer relativ zu einander erfolgenden Verschiebung. Daher neigt die Lötkuppe 29, die den Plattenbefestigungsabschnitt 10 an der Platte 12 befestigt, vermindert dazu, einer Kraft ausgesetzt zu werden, die die Lötkuppe 29 zerstören würden.

Und zudem erstrecken sich die schlitzartigen Durchgangsöffnungen 28 in der Richtung, die mit der Richtung der thermischen Ausdehnung der Platte 12 übereinstimmt, und somit kann jeder Plattenbefestigungsabschnitt 10 sich in der Verlaufsrichtung der Durchgangsöffnung 28 verschieben, wenn sich die Platte 12 thermisch ausdehnt, und somit wirkt keine unangemessen hohe Kraft auf den befestigten Abschnitt ein, der den Plattenbefestigungsabschnitt 10 an der Platte 12 befestigt.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehende Ausführungsform beschränkt, und folgendes kann ebenfalls in den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen.

  • (1) Bei der vorstehenden Ausführungsform können Metall-Steckeranschlüsse in dem erfindungsgemäßen Verbinder befestigt sein, obwohl die Metall-Buchsensteckanschlüsse in dem plattenmontierten Verbinder befestigt sind.
  • (2) Bei der vorstehenden Ausführungsform sind die Hohlräume zum Aufnehmen der jeweiligen Metallanschlüsse in dem Gehäusekörper (oberes Gehäuse) ausgebildet, und diese Hohlräume sind mit dem Sicherungselement (unteres Gehäuse) bedeckt. Bei der vorliegenden Erfindung kann jedoch eine Konstruktion verwendet werden, in der die Hohlräume zum Aufnehmen der jeweiligen Metallanschlüsse in einem unteren Gehäuse ausgebildet sind und mit einem oberen Gehäuse bedeckt sind. Bei einer weiteren Modifizierung sind obere und untere Hohlraumabschnitte jeweils in den oberen und unteren Gehäusen ausgebildet, und wenn die beiden Gehäuse miteinander verbunden sind, werden vollständige Hohlräume gebildet.


Anspruch[de]
  1. Metallanschluß (2) zum Aufgenommenwerden in einem plattenmontierten Verbinder (1), der auf einer Platte (12) befestigt werden soll, der folgende Merkmale aufweist:

    einen verbindenden Abschnitt (5) für eine elektrische Verbindung mit einem zusammenpassenden Metallanschluß (7), und

    einen Plattenbefestigungsabschnitt (10), der an dessen einem Ende mit dem verbindenden Abschnitt (5) verbunden ist und bei dem der andere Endabschnitt einen Plattenbefestigungsabschnitt (10) zum Einfügen in ein Montierloch (13), das in der Platte (12) ausgebildet ist, definiert,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    der Plattenbefestigungsabschnitt (10) von einem allgemein mittleren Abschnitt einer Seitenoberfläche (9) des verbindenden Abschnitts (5) lateral versetzt ist, so daß der Plattenbefestigungsabschnitt (10) mit dem verbindenden Abschnitt (5) um einen vorbestimmten Betrag (F) in einer Längenrichtung des verbindenden Abschnitts (5) überlappt, und

    dadurch daß der verbindende Abschnitt (5) mit dem zusammenpassenden Metallanschluß (7) durch jeweils eines der gegenüberliegenden Enden (5A, 5B) des verbindenden Abschnitts (5), die in einer Längenrichtung des Metallanschlusses (2) voneinander beabstandet sind, verbunden ist.
  2. Metallanschluß (2) nach Anspruch 1, wobei der verbindende Abschnitt (5) mit dem Metallanschluß (7) von der Seite der Platte (12) verbunden ist, die von dem plattenmontierten Verbinder (1) abgewandt ist.
  3. Plattenmontierter Verbinder (1), der Metallanschlüsse (5; 7) aufweist, wobei die Anschlüsse nach Anspruch 1 sind, wobei

    der plattenmontierte Verbinder (1) ferner folgende Merkmale aufweist:

    ein oberes Gehäuse (3) und ein unteres Gehäuse (4) zum Montieren auf dem oberen Gehäuse (3); und wobei

    ein Durchgangsloch (28) zum Bewegen der Plattenbefestigungsabschnitte (10) der Metallanschlüsse (5; 7) durch dasselbe durch das untere Gehäuse (4) ausgebildet ist und es von den Achsen der verbindenden Abschnitte (5) der Metallanschlüsse (5) versetzt ist.
  4. Plattenmontierter Verbinder (1) nach Anspruch 3, wobei

    jeder zusammenpassende Metallanschluß (7) mit dem Ende des zugeordneten verbindenden Abschnitts (5), der der Platte (12) gegenüberliegt, verbunden ist,

    wobei das untere Gehäuse (4) Verbindungsabschnitte (26) aufweist, und die Platte (12) Verbindungsabschnitte (30) aufweist, und

    jeder der Verbindungsabschnitte (26) des unteren Gehäuses (4) und jeder der Verbindungsabschnitte (30) der Platte mit dem Ende des zugeordneten verbindenden Abschnitts (5), der der Platte (12) gegenüberliegt, ausgerichtet ist, so daß dem zusammenpassenden Metallanschluß (7) ermöglicht wird, mit dem verbindenden Abschnitt (5) verbunden zu werden.
  5. Plattenmontierter Verbinder (1) nach Anspruch 3, wobei das Durchgangsloch (28) in der Form eines Schlitzes ist und sich allgemein in die gleiche Richtung wie eine thermische Ausdehnungsrichtung der Platte (12) erstreckt.
Es folgen 15 Blatt Zeichnungen






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