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Dokumentenidentifikation DE60204048T2 19.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001451656
Titel ÜBERMITTLUNG VON NACHRICHTEN IN EINEM SYSTEM
Anmelder ABB AB, Västerås, SE
Erfinder BLANC, Dominique, S-724 80 Västeras, SE;
STRAND, Martin, S-722 46 Västeras, SE;
NORDLING, Patrik, S-633 57 Eskilstuna, SE;
KETTU, Tommy, S-722 43 Västeras, SE
Vertreter Becker, Kurig, Straus, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60204048
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.10.2002
EP-Aktenzeichen 028008126
WO-Anmeldetag 03.10.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/SE02/01815
WO-Veröffentlichungsnummer 0003032099
WO-Veröffentlichungsdatum 17.04.2003
EP-Offenlegungsdatum 01.09.2004
EP date of grant 04.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.01.2006
IPC-Hauptklasse G05B 23/02(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft die Kommunikation von Nachrichten, und insbesondere aber nicht ausschließlich die Kommunikation von Nachrichten in einem Steuerungssystem.

Hintergrund der Erfindung

Ein Steuerungssystem wird typischerweise eingesetzt, um einen effizienten und sicheren Betrieb einer Einrichtung zu erhalten und/oder um Information, welche eine Einrichtung betrifft, bereitzustellen. Um diese Zielsetzungen bereitzustellen, kann ein Steuerungssystem angepasst sein, um zu überwachen, zu analysieren und die zu steuernde Einrichtung zu manipulieren, und um Information, die mit der Einrichtung verknüpft ist, an einen Betreiber zu kommunizieren. In einem typischen modernen Steuerungssystem ist mindestens ein Teil der Steuerungsfunktion computergestützt.

Das Dokument DE-196 54 859 C1 offenbart ein Verfahren zum Verteilen von Alarmnachrichten von einem Objekt in einem Steuerungssystem an einen Betreiber. Die Alarmnachrichten werden als SMS-Nachrichten verteilt mittels einer drahtlosen Schnittstelle. Die Nachrichten können auch als Fax oder Emails verteilt werden.

Beispiele von Einrichtungen, die mittels eines Steuerungssystems gesteuert werden sollen, beinhalten unterschiedliche Industrieeinrichtungen. Eine Industrieeinrichtung kann ein Fertigungs- oder ein Verarbeitungssystem so wie eine Chemie- oder Erdölanlage, eine Zellstoff und/oder Papierfabrik, eine Stahl- und/oder Metallanlage, eine Fabrikanlage oder andere Verarbeitungseinrichtungen sein. Beispiele von anderen Einrichtungen ohne auf diese eingeschränkt zu sein beinhalten Anordnungen wie zum Beispiel Verkehrs- oder Speicherverwaltungssysteme, Kommunikationssysteme, Gebäude und andere Bauten usw. Der Begriff „Einrichtung" soll ebenfalls so verstanden werden, dass er sich auf beliebige Subsysteme z. B. in einer Industrieanlage bezieht. Ein Subsystem kann z. B. eine Herstellungszelle, eine Gruppe oder Ausrüstung, eine Maschine oder ein Arbeitsstadium usw. sein.

Um die Steuerungsfunktionen bereitzustellen, umfasst ein Steuerungssystem typischerweise eine Ausrüstung wie zum Beispiel Datenverarbeitungsmittel, unterschiedliches Informationssammel- und andere Überwachungsmittel (z.B. unterschiedliche Sensoren, Messgeräte) usw. Ein Steuerungssystem kann ebenfalls Mittel zum Bereitstellen von Kommunikationsmedien zwischen verschiedenen Entitäten umfassen, die mit dem System verknüpft sind.

Ein Steuerungssystem kann angepasst sein, um verschiedene Nachrichten zu erzeugen, die zwischen verschiedenen Entitäten wie zum Beispiel einer Datenverarbeitungseinheit und einem Benutzerendgerät kommuniziert werden sollen. Die Nachrichten können verschiedene Ereignisse betreffen, die mit der Einrichtung, die gesteuert werden soll verknüpft sind. Beispielsweise kann eine Nachricht wie zum Beispiel ein Alarm in Reaktion auf ein Ereignis wie zum Beispiel eine erfasste Abweichung in einer Entität der Einrichtung, die mittels des Steuerungssystems überwacht wird, übertragen werden.

Das Steuerungssystem kann die Nachrichten an mindestens einen Betreiber der Einrichtung mit Hilfe eines geeigneten Kommunikationsmediums kommunizieren. Die Kommunikation kann mittels eines Benachrichtigungssystems gesteuert werden. Das Benachrichtigungssystem kann insbesondere bei Anwendungen wichtig sein, wobei dem Betreiber bzw. Operator erlaubt ist, sich umherzubewegen. Das heißt, dass der Betreiber nicht notwendigerweise die ganze Zeit vor Ort sein kann, und deshalb kann er nicht im Stande sein, eine Betreiberstation an einem fixen Punkt zu beobachten. Falls sich der Betreiber bewegt, wird die Kommunikation bevorzugt angeordnet sein, um mittels einer drahtlosen Schnittstelle zu erfolgen, obwohl ein Kommunikationsmedium, das teilweise auf Kommunikationen auf festen Leitungen basiert, ebenfalls verwendet werden kann. Den Fachleuten sind verschiedene Möglichkeiten zum Umsetzen der Kommunikation zwischen einem Steuerungssystem und einem Benutzerendgerät bewusst, und somit werden diese hierin nicht im Detail beschrieben.

Das Benutzerendgerät kann ein mobiles, bevorzugter Weise ein tragbares Endgerät oder ein unbeweglich bzw. fix gelegenes Endgerät sein. Beispiele von diesen mobilen Endgeräten, ohne auf diese eingeschränkt zu sein, umfassen Mobilstationen wie zum Beispiel Mobiltelefone, Pager, persönliche Datenassistenten oder Organisatoren, Laptopcomputer usw. Fixe Betreiberendgeräte können, ohne auf diese eingeschränkt zu werden, Vorrichtungen wie zum Beispiel PC-Computer oder andere Computerarbeitsstationen, Faxgeräte, Festnetztelefonendgeräte, Drucker usw. sein.

Eine Vorrichtung kann durch mehrere Personen betrieben werden. Zum Beispiel kann eine Industrieeinrichtung verschiedene Komponenten und/oder Arbeitsgänge umfassen. Die Betreiber der Einrichtung können unterschiedliche Verantwortlichkeiten haben und/oder können an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden. Der Betreiber kann sich ebenfalls bewegen, und somit kann dessen relative Position zu der Einrichtung und/oder zueinander variieren. Ein komplexes System kann ebenfalls eine im Wesentlichen große Anzahl von unterschiedlichen Merkmalen bzw. Funktionen, die gesteuert werden sollen, umfassen. Die Anzahl von unterschiedlichen Ereignissen kann in einem komplexen System ebenfalls hoch sein.

Eine Nachricht, die mit einer besonderen Entität der Einrichtung verknüpft ist, sollte an einen Betreiber kommuniziert werden, welcher die Verantwortlichkeit für diese Entität hat. Es kann ebenfalls wichtig sein, sich abzusichern, dass mindestens ein Betreiber die Nachricht empfängt und/oder deren Empfang bestätigt. Dieses wird in einem komplexen System im Wesentlichen als wichtig angesehen, welches gesteuert, betrieben und/oder von einer Anzahl von Betreibern bedient werden kann.

Das Benachrichtigungssystem sollte der Art sein, dass z. B. eine Alarmnachricht durch mindestens einen Betreiber empfangen und/oder bestätigt wird. Jedoch kann es ebenfalls vorteilhaft sein, jede unnötige Übertragung an die Betreiber zu meiden, welche diese nicht unbedingt benötigen, Information über den Alarm zu empfangen. Unnötige Kommunikation sollte wegen der Kapazitätseinschränkungen des Benachrichtigungssystems vermieden werden. Ferner kann ein Betreiber nicht fähig sein, mehr als eine bestimmte Menge von Nachrichten zu verarbeiten, ohne das Risiko, mit so viel Information beliefert zu werden, dass er/sie nicht länger fähig ist, alle empfangenen Nachrichten zu bewältigen.

Herkömmlicherweise wird eine Nachricht, die ein Ereignis betrifft, an einen Betreiber basierend auf Information über eine im Voraus definierte Beziehung kommuniziert, die zwischen sehr bestimmten Ereignissen und bestimmten Betreibern definiert wird. Das heißt, dass ein bestimmtes bzw. spezifisches Alarmsignal von z.B. einer bestimmten Pumpe ausgelöst wird, wobei eine Alarmnachricht an einer im Voraus spezifizierten Adresse für solch Nachrichten geliefert wird. Der bestimmte Empfänger könnte z.B. mit einem Ereignis, einer Komponente usw. mit Hilfe einer Tabelle verknüpft sein, die Ereignisse und Empfänger in einer vorherbestimmten Weise verbindet.

Computergestützte Steuerungssysteme können durch Integrieren mehrerer unterschiedlicher Systeme in einem gemeinsamen Bezugssystem bzw. Framework umgesetzt werden. Die Erfinder haben entdeckt, dass die Aufrechterhaltung und der Betrieb von solchen Steuerungssystemen mehr erweiterte Möglichkeiten benötigen, um Information über die Empfänger der Steuerungsnachrichten auszuwählen und/oder zu konfigurieren, als die, welche von Anordnungen des Standes der Technik bereitgestellt sind. Es kann ebenfalls vorteilhaft sein, falls bei manchen Gelegenheiten ein Betreiber z.B. den Auswahlvorgang der Empfänger leicht anpassen und/oder erneut konfigurieren könnte. Dies könnte einfachere Wechsel in der Verantwortlichkeit und/oder in der Einrichtung, die gesteuert werden soll, ermöglichen. Das heißt, dass ein Bedarf nach einer Möglichkeit besteht, effizienter zu konfigurieren, welcher Empfänger die Nachrichten erhalten soll, und ebenfalls welche Nachrichten an einen ausgewählten Empfänger gesendet werden sollen.

Zusammenfassung der Erfindung

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beabsichtigen eine oder mehrere der obigen Probleme anzugehen.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Benachrichtigungsverfahren für ein System bereitgestellt, wobei das System ein Datenverarbeitungsmittel, das für objektorientierte Datenverarbeitung angepasst ist, und Kommunikationsmittel zur Kommunikation mit einer Vielzahl von Empfängern umfasst, wobei das Verfahren eine Auswahl eines Empfängers für eine Nachricht umfasst, die mit einem Objekt verknüpft ist, wobei das Objekt eine oder mehrere Eigenschaften umfasst, wobei die Auswahl des Empfängers auf Information betreffend mindestens eine Verknüpfung basiert, die das Objekt mit Objekten aufweist, welche die Empfänger repräsentieren.

Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Steuerungssystem bereitgestellt, umfassend Kommunikationsmittel zur Kommunikation mit einer Vielzahl von Empfängern, wobei das Kommunikationsmittel Mittel zur Auswahl umfasst, das angepasst ist, um einen Empfänger für eine Nachricht auszuwählen, welche mit einem Objekt in einem objektorientierten Datenverarbeitungseinrichtung basierend auf Information verknüpft ist, die in einer Eigenschaft des Objektes enthalten ist, die mindestens eine Verknüpfung betrifft, welche das Objekt mit Objekten aufweist, welche die Empfänger repräsentieren.

Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Kommunikationssystem zur Kommunikation von Steuerungsnachrichten bereitgestellt, wobei das Kommunikationssystem Mittel zur Auswahl umfasst, das angepasst ist, um einen Empfänger aus einer Vielzahl von Empfängern für eine Nachricht auszuwählen, welche mit einem Objekt in einer objektorientierten Datenverarbeitungseinrichtung verknüpft ist, wobei das Objekt mindestens eine Eigenschaft umfasst, wobei die Auswahl auf Information betreffend mindestens eine Verknüpfung beruht, die das Objekt mit Objekten aufweist, welche die Empfänger repräsentieren.

Ein Nachrichtenempfänger, nachstehend Empfänger, kann irgendein Benutzer des Systems oder irgendeine Benutzervorrichtung sein, die angepasst ist, eine Nachricht zu empfangen.

Die Nachricht kann in Reaktion auf ein Ereignis erzeugt werden.

Eine Verifikation bzw. Überprüfung kann durchgeführt werden, um zu bestimmen, ob die Nachricht an mindestens einen Empfänger mit Hilfe des Mittels zur Kommunikation gesendet werden soll.

Die Verknüpfung kann mit Hilfe eines Aspektes des Objektes angezeigt werden, die die Entität repräsentiert. Der Aspekt kann eine Empfängerliste enthalten. Der Aspekt kann eine Verknüpfung zu einem anderen Objekt enthalten, die Information beinhaltet, die mit dem Kommunikationsmedium verknüpft ist, das zur Kommunikation mit dem mindestens eine Empfänger verwendet werden soll. Der Aspekt kann Information enthalten, die mit einer Benutzervorrichtung verknüpft ist, welche die Fähigkeit aufweist, Nachrichten zu empfangen.

Die Objekte können in mindestens zwei Gruppen von Objekten angeordnet werden. Die Anordnung kann derart sein, dass ein Objekt, das eine Entität der realen Welt repräsentiert, in einer Funktionsstruktur gelegen ist und Objekte, die Empfänger repräsentieren, in einer Benutzerstruktur platziert sind. Die Verknüpfung zwischen Objekten in zwei Gruppen kann mit Hilfe eines Aspektes des Objekts bereitgestellt werden, der die Entität in der Funktionsstruktur repräsentiert.

Die Nachricht kann zu einem ersten bevorzugten Empfänger in einer Nachrichtenliste gesendet werden, die mit dem Objekt verknüpft ist, das die Entität repräsentiert. Ein anderer Empfänger oder Benutzer kann ausgewählt werden, falls eine Nachricht durch den ausgewählten Empfänger innerhalb einer vorherbestimmten Zeit nicht bestätigt wird.

Die Nachricht kann mit der Steuerung einer Industrieeinrichtung verknüpft werden. Die Nachricht kann eine Alarmnachricht sein. Die Empflänger können Betreiber und/oder Wartungspersonal der Industrieeinrichtung umfassen.

Die Information betreffend mindestens ein Objekt kann verändert bzw. modifiziert werden. Der Veränderungsvorgang kann die Schritte des Anzeigens einer graphischen Benutzerschnittstelle und des Neukonfigurierens von mindestens einer Funktion bzw. eines Merkmals des Benachrichtigungssystems mit Hilfe der graphischen Benutzerschnittstelle umfassen.

Das Steuerungssystem kann Mittel zum Überwachen einer zu steuernden Einrichtung durch das Steuerungssystem und zum Benachrichtigen der Mittel zur Kommunikation, das eine Nachricht an einen Empfänger in Reaktion auf ein erfasstes Ereignis gesendet werden soll, umfassen. Die Mittel zur Auswahl können angepasst werden, den Empfänger in Reaktion auf die Benachrichtigung auszuwählen.

Mindestens einer der Verfahrenschritte kann mit Hilfe eine Computerprogrammprodukts bereitgestellt werden, umfassend Computerprogrammcodemittel zum Ausführen jeder der Verfahrensschritte, wenn das Programm auf einem Computer ausgeführt wird.

Gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Benutzerendgerät für ein Steuerungssystem bereitgestellt, wobei das Benutzerendgerät eine Anzeige zum Darstellen einer graphische Benutzerschnittstelle umfasst, wobei das Benutzerendgerät angepasst ist, um die Konfiguration von Merkmalen einer Benachrichtigungsfunktion des Steuerungssystems zu ermöglichen, wobei die Benachrichtigungsfunktion Kommunikation mit einer Vielzahl von Empfängern ermöglicht, und Mittel zur Auswahl eines Empfänger für eine Nachricht umfasst, welche mit einem Objekt in einer objektorientierten Datenverarbeitungseinrichtung verknüpft ist, das auf Information basiert, die mindestens eine Verknüpfung betrifft, welche das Objekt mit Objekten aufweist, die die Empfänger repräsentieren.

Die Ausführungsformen ermöglichen die Auswahl von mindestens einem Empfänger basierend auf Verknüpfungsobjekten, die durch andere Objekte repräsentiert sind, die sie haben können. Zusätzlich zur Auswahl von mindestens einem Empfänger ermöglichen einige der Ausführungsformen die Auswahl von Nachrichten, welche an einen bestimmten Empfänger oder nur an bestimmte Empfänger anstelle von allen möglichen Empfängern gesendet werden sollen.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung, wird jetzt in beispielhafter Weise auf die angehängte Zeichnung Bezug genommen, in welcher:

1 eine schematische Darstellung eines Systems ist, das eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet;

2 eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 ein Objektmodell, umfassend eine Vielzahl von Objektgruppen zeigt;

4 eine weitere Ausführungsform zeigt;

5 ein Flussdiagramm ist, das den Betrieb einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert; und

6 und 7 Beispiele einer graphischen Benutzerschnittstelle sind, die einem Betreiber gezeigt werden können.

Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung

Es wird auf 1 Bezug genommen, welche eine schematische Sicht eines Steuerungssystems 1 zeigt, das angepasst ist, um den Betrieb einer Einrichtung zu überwachen und zu steuern, die durch Block 2 angedeutet ist. Die Einrichtung kann jede Einrichtung umfassen, wie zum Beispiel eine Industrieeinrichtung (z.B. eine Anlage, Fabrik oder Teile einer Anlage oder Fabrik), eine Gemeindeeinrichtung, ein Büro, ein Gebäude oder andere Bauten usw.

Die Einrichtung 2 umfasst eine Vielzahl von Entitäten 5. Das Steuerungssystem 1 ist angepasst, um jede der Entitäten 5 zu überwachen. Manche Entitäten, die von dem Steuerungssystem überwacht und andererseits gesteuert werden können, sind bekannt, und werden daher der Klarheit wegen nicht in Detail gezeigt oder beschrieben.

Eine Benutzerschnittstelle wird durch ein Benutzerendgerät 6 für einen Benutzer des Steuerungssystems (z.B. einen Betreiber) bereitgestellt. Das Benutzerendgerät 6 ist mit dem Steuerungssystem mit Hilfe einer Kommunikationsverbindung verbunden. Das Benutzerendgerät umfasst Mittel zum Ermöglichen dem Benutzer, die Funktionen des Systems zu konfigurieren. Insbesondere wird das Benutzerendgerät 6 mit Mitteln zur Anzeige bereitgestellt, die angepasst ist, dem Benutzer eine graphische Benutzerschnittstelle (GUI) bereitzustellen. Obwohl nicht gezeigt, kann dem Benutzerendgerät Benutzerschnittstellenmittel wie zum Beispiel eine Tastatur, eine Maus, ein Berührungsbildschirm und andere Hilfsvorrichtungen bereitgestellt werden.

Das Steuerungssystem 1 ist zur Bereitstellung von Steuerungsvorgängen basierend auf computergestützter Datenverarbeitung angepasst und insbesondere basierend auf objektorientierter Datenverarbeitung. Objektorientierte Programmier-Techniken oder Sprachen betreffen Programmierungsanordnungen, welche entwickelt wurden, um die Wiederverwendung und Erweiterung von Programmcode zu erlauben, welche eine einfache Integration von neuen Anwendungen in einem computergestützten System ergeben. Beispiele von objektorientierten Technologien enthalten Programmiersprachen wie zum Beispiel C++ oder Java.

Die objektorientierten Systeme sind angepasst, um Datenentitäten zu verarbeiten, die (Daten-)Objekte genannt werden. Ein Datenobjekt kann jede Entität aus der realen Welt repräsentieren, wie zum Beispiel, ohne auf diese eingeschränkt zu sein, eine Vorrichtung oder eine Komponente einer Vorrichtung, eine Zelle, eine Leitung, ein Messgerät, ein Sensor, ein Subsystem, ein Steuergerät bzw. Kontroller, ein Benutzer usw. Ein Datenobjekt kann ebenfalls ein anderes Datenobjekt oder eine Gruppe von Datenobjekte repräsentieren. Solche Objekte werden oft als Meta-Objekte bezeichnet.

Während der Entwicklung von Instruktionssätzen oder Steuersoftware, die auf objektorientierten Techniken basieren, kann der Entwickler bestimmen, welche Objekte für die Instruktionen und die Zusammenhänge benötigt werden, welche jedes der ausgewählten Objekte mit anderen Objekten aufweist. Wenn das Steuerungsprogramm läuft, kann eine Funktionalität des Programms ein Verfahren aufrufen, das durch ein Objekt bereitgestellt ist, welches z.B. in einer Datenbank des Steuerungssystems gespeichert sein kann.

Ein Objekt kann unterschiedliche Eigenschaften wie zum Beispiel Aspekte aufweisen. Jeder Aspekt definiert genauer Merkmale wie zum Beispiel eine Charakteristik und/oder Funktion und/oder andere Informationen, die mit dem Objekt verknüpft sind. Das heißt, dass ein Objekt mit einem oder mehr unterschiedlichen Aspekten verknüpft werden kann, welche unterschiedliche Facetten bzw. Aspekte der Entität, die das Objekt repräsentiert, repräsentieren. Ein Aspekt kann ein Stück der Funktionalität des Objektes bereitstellen. Ein Objekt kann einen Aspekt von einem anderen Objekt erben hauptsächlich mit Hilfe des Objekttyps des ersten Objekts.

Mit jedem Objekt ist mindestens eine Eigenschaft verknüpft. Die Verknüpfungen können unterschiedlich sein und können unterschiedliche Informationen über die Entität enthalten, welche durch das Objekt repräsentiert wird. Zum Beispiel können Eigenschaften, welche mit Objekten verknüpft sein können, die eine Flusssteuerungsschleife einer Prozessoreinrichtung repräsentieren, Eigenschaften enthalten, wie zum Beispiel 'NAME', 'BESCHREIBUNG', 'WERT', 'SOLLWERT', 'VERSTÄRKUNG', 'AUSGABE', 'STATUS' usw. Eigenschaften, die mit Objekten, die Temperaturmessungen betreffen, verknüpft sind, können beispielsweise Eigenschaften umfassen, wie zum Beispiel 'NAME', 'BESCHREIBUNG', 'WERT', 'HÖHERE ALARMABGRENZUNG', 'UNTERE ALARMABGRENZUNG', 'STATUS' usw. Eigenschaften wie zum Beispiel 'NAME', 'BESCHREIBUNG', 'START', 'STOP', 'AKTUELLER SCHRITT', 'STATUS' usw. können mit Objekten einer Inbetriebnahmesequenz verknüpft werden. Es soll anerkannt werden, dass diese Beispiele nur zum Klären des Konzeptes der Eigenschaften angegeben werden, ohne die Absicht die möglichen Eigenschaften für die oben genannten Beispiele einzuschränken.

Die internationale Publikation, No. WO 01/02953 mit dem Titel „Method of integrating an application in a computerized system" beschreibt ein Verfahren, um Entitäten aus der realen Welt zu repräsentieren, und um viele und verschiedene Anwendungstypen in einem computergestützten System zu integrieren. Das Verfahren basiert auf einem Konzept, wobei Entitäten aus der realen Welt als 'Verbundsobjekte' ('composite objects') repräsentiert werden. Unterschiedliche Aspekte der Entität aus der realen Welt, wie zum Beispiel deren physikalische Position, das aktuelle Stadium in einem Prozess, eine Steuerungsfunktion, eine Interaktion des Betreibers, ein Simulationsmodell, Dokumentation über die Entität usw., werden jeweils als unterschiedliche Aspekte des Verbundsobjekts beschrieben. Das Verbundobjekt, das durch die WO-Publikation beschrieben ist, ist nicht ein Objekt in der herkömmlichen Bedeutung des objektorientierten Systems, stellt stattdessen einen Container von Bezugnahmen zu solch herkömmlichen Objekten dar, welche die unterschiedlichen Aspekte umsetzen. Jeder Aspekt oder Gruppe von Aspekten können durch eine unabhängige Softwareanwendung umgesetzt werden. Die Softwareanwendung kann ihre Funktionalität durch einen Satz von Schnittstellen bereitstellen, welche durch das Verbundsobjekt erreichbar sind. Eine andere Softwareanwendung kann somit ein Verbundsobjekt nach einer Funktion abfragen, die mit einem seiner Aspekte verbunden ist, und demzufolge ein Erhalten durch das Verbundsobjekt einer Bezugnahme zu der Schnittstelle, die die Funktion umsetzt bzw. implementiert.

Folglich können durch das Verfahren und System, die in der WO-Publikation beschrieben sind, unterschiedliche Informationstypen über die Entität aus der realen Welt erhalten werden, mit der Entität aus der realen Welt verbunden werden, verarbeitet werden, angezeigt werden, ausgeführt werden usw. Eine Anwendung, welche zum Bereitstellen einiger Funktionen einer Entität aus der realen Welt verwendet werden kann, verwendet Schnittstellen, welche unabhängig von der Umsetzung bzw. Implementierung der Anwendung selbst ist. Diese Schnittstellen können von anderen Anwendungen verwendet werden, die andere Aspekte oder Gruppen von Aspekten eines Verbundsobjekts implementieren.

Die WO-Publikationsnummer 01/02953 beschreibt ebenfalls ein Verfahren, in welchem eine Softwareanwendung ein Meta-Objekt abfragen kann, wie zum Beispiel ein Objekt, das eine Entität aus der realen Welt repräsentiert (Entitätsobjekt) für eine Funktion, die mit einem seiner Aspekte verknüpft ist. Eine Referenz zu der Schnittstelle, welche die verlangte Funktion implementiert, kann durch das Entitätsobjekt erhalten werden.

Das Steuerungssystem 1 ist angeordnet, um Nachrichten gemäß vorherbestimmte Regeln zu erzeugen. Zum Beispiel kann ein Alarm in Reaktion auf ein Signal erzeugt werden, das die Überhitzung einer Komponente der Einrichtung 2 anzeigt.

Das Steuerungssystem wird mit einer Benachrichtigungsfunktion 3 bereitgestellt, welche Steuerungsnachrichten zu einer Vielzahl von Benutzern 10 des Steuerungssystems überführt. Die Anordnung ist bevorzugt so, dass das Steuerungssystem 1 das Benachrichtigungssystem mit einer Anzeige eines Ereignisses beliefert, das mit der Einrichtung verknüpft ist. Das Benachrichtigungssystem kann mit Instruktionen bereitgestellt werden, um geeignete Nachrichten an mindestens einen der Benutzer des Steuerungssystems zu kommunizieren.

Das Benachrichtigungssystem 3 ist angepasst, um Anzeigen abzuwickeln, die durch die Überwachungsfunktionen des Steuerungssystems 1 erzeugt werden, und um anschließend geeignete Information über die Ereignisse an einen ausgewählten Empfänger oder an ausgewählte Empfänger zu kommunizieren. Zum Beispiel kann das Benachrichtigungssystem 3 angepasst sein, um eine Nachricht in Reaktion auf ein Signal über einen Alarm zu erzeugen, und um die Nachricht über den Alarm an einen geeigneten Betreiber abzusenden, welcher unter den Betreibern ,Betreiber 1' zu ,Betreiber 4' ausgewählt wird, oder an eine der Wartungsgruppen ,Wartung 1' oder , Wartung 2'.

Die Empfänger 10 können mit einer geeigneten Benutzerendgerätausrüstung bereitgestellt werden, um Nachrichten von dem Benachrichtigungssystem 3 zu empfangen. Das Kommunikationsmedium zwischen dem Steuerungssystem und den Benutzerendgeräten können auf irgendeinem geeigneten Kommunikationssystem basieren und kann mindestens eine drahtlose Schnittstelle und/oder mindestens eine Festnetzleitungsschnittstelle verwenden. Beispielsweise kann eine Nachricht mittels einer drahtlosen Schnittstelle 8 oder mittels einer Festnetzleitungsschnittstelle 9 zwischen dem Steuerungssystem und dem Empfänger kommuniziert werden. Das Benutzerendgerät kann beispielsweise angepasst sein, um Nachrichten zu empfangen, welche als Email-Nachrichten, Pager-Nachrichten, Fax-Nachrichten, Kurznachrichten (SMS), mark-up language file messages, Telefongespräche usw. kommuniziert werden. Die SMS-Nachricht kann eine Zeichenkette umfassen, die Information und/oder ausführbaren Code bereitstellen kann. Die mark-up language file messages können auf HTML (Hyper Text Mark-up Language), XML (Extended Mark-Up Language) oder irgendeiner anderen mark-up language, die basierend auf das Format der Standard Generalised Mark-up Language (SGML) erzeugt werden. Es soll beachtet werden, dass das Nachrichtenformat und das Benachrichtigungssystem als solches nicht ein essentielles Merkmal der vorliegenden Erfindung bilden. Dieser werden somit hierein nicht detailliert erklärt werden.

Die Erfinder haben entdeckt, dass Information über die Verknüpfungen, die Objekte wie zum Beispiel Entitäten aus der realen Welt darstellen, mit anderen Objekten aufweisen, von dem Benachrichtigungssystem verwendet werden können, wenn geeignete Empfänger für Nachrichten ausgewählt werden. Ein Empfänger, welcher die Nachricht empfangen soll, die in Reaktion auf eine Anzeige eines Ereignisses erzeugt wurde, kann z.B. basierend auf Information der Beziehungen zwischen Objekten die Betreiber repräsentieren und Objekten, welche die Alarmsignale erzeugen, ausgewählt werden.

Wie in 2 gezeigt ist, können die Objekte in hierarchischen Strukturen 20 angeordnet werden, um eine Eltern-Kind Beziehung aufzuweisen.

So eine baumähnliche Struktur wird typischer Weise so angeordnet, dass ein "Haupt-" Stammobjekt 21 (parent object) am Anfang des Baums gelegen ist, und oftmals als das Wurzelobjekt bezeichnet wird. Eine Vielzahl Nachfolgeobjekte (child objects) oder Subobjekte 22 bis 28 sind hierarchisch von dem Hauptobjekt abhängig. Das Nachfolgeobjekt kann Subgruppen bilden, so dass ein Nachfolger (child) eine Vielzahl von weiteren Nachfolgeobjekten aufweisen kann.

Die Überwachungsfunktion des Steuerungssystems ist angepasst, um Ereignisse wie zum Beispiel Fehler oder andere Abnormalitäten in der Einrichtung zu erfassen. Die Überwachungsfunktion kann die Einrichtung basierend auf einer geeigneten objektorientierten Technologie modellieren. Die Beziehung zwischen Entitäten aus der realen Welt 5 und mögliche Empflänger 10 der 1 kann mit Hilfe eines solchen Objektmodells beschrieben werden. Dass heißt, dass das Objektmodell verwendet werden kann, um Beziehungen zu beschreiben, welche ein Objekte (z.B. eine Vorrichtung in einer Anlage) mit Empfänger (z.B. Betreiber oder Benutzervorrichtungen) zum Zwecke der Benachrichtigungsfunktion aufweisen kann.

Die Verknüpfungen zwischen einer Entität aus der realen Welt und den möglichen Empfänger können mit Hilfe der Eigenschaften eines Objektes beschrieben werden, die die Entität aus der realen Welt repräsentieren. Die Verknüpfungen können beispielsweise mit Hilfe einer Meldeliste (messenger list) beschrieben werden, welche mit einem Objekt verknüpft ist, das eine Entität aus der realen Welt repräsentiert. Ein Objekt, das z.B. eine Vorrichtung einer Einrichtung oder einen Ablauf eines Prozesses repräsentiert, kann mit einer Meldeliste während der Konfiguration des Objektes bereitgestellt werden.

2 zeigt eine Meldeliste 30, welche basierend auf einer vorherbestimmten Benachrichtigungsstrategie oder eines ähnlichen Szenarios erzeugt worden ist, welches beschreibt, wie Nachrichten an Empfänger gesendet werden sollen. Die Meldeliste 30 wird bevorzugt implementiert als ein Aspekt eines Objektes, welches eine spezifische Entität aus der realen Welt repräsentiert, wie zum Beispiel eine Pumpe oder ein System wie zum Beispiel eine Belüftung.

Eine Meldeliste kann konfiguriert werden, um Nachrichten an jede Art und jede Anzahl von Empfängern durch jede Art von Kommunikationsmedien zu senden. Die Anzahl der Empfänger ist nicht begrenzt. Die Empfänger können in jeder Reihenfolge sortiert sein. Da die Konfiguration der Datenobjekte im Wesentlichen einfach ist, erlaubt die Verwendung von Benachrichtigungslisten eine einfache Konfiguration der Benachrichtigungsfunktion, ohne die Konfiguration der Funktionen des Steuerungs- und/oder Benachrichtigungssystems selbst zu benötigen.

3 zeigt eine Ausführungsform, wobei die Verknüpfungen zwischen Objekten bereitgestellt werden, die in unterschiedlichen Objektstrukturen gelegen sind. In 3 entspricht die ,Benutzerstruktur' 20 dem Objekt-Baum der 2 und beinhaltet Objekte, die mit den Benutzern des Systems verknüpft sind. Die zweite Objektgruppe umfasst eine Funktionsstruktur 40, die Objekte enthält, welche Entitäten aus der realen Welt repräsentieren, die vom System überwacht und/oder gesteuert werden sollen. Die Funktionsstruktur 40 wird basierend auf einer Funktionsansicht von Objekten aus der realen Welt der zu steuernden Einrichtung modelliert. Die Funktionsstruktur kann z.B. ein Wurzelobjekt ,Gebäude 1' und Subobjekte wie zum Beispiel ,HVAC' (Heizung und Belüftung) umfassen. Dieses Objekt kann weiter Nachfolgeobjekte aufweisen, welche mit dem Heizungs- und Belüftungssystem HVAC verknüpft sind.

Wenn ein Alarm von einem Objekt aus dem Belüftungssystem HVAC in der Funktionsstruktur 40 stammt, untersucht das Benachrichtigungssystem 3 die Meldeliste 30, die mit dem Objekt verknüpft ist. Der Empfänger der Nachricht über den Alarm wird dann durch das Benachrichtigungssystem 3 aus einer Benutzerstruktur 20 basierend auf Information ausgewählt, die aus der Meldeliste 30 erhalten wird. Wie oben erwähnt worden ist, kann eine Meldeliste als eine Eigenschaft wie zum Beispiel als ein Aspekt eines Objektes bereitgestellt werden, das die Entität aus der realen Welt repräsentiert. Der Aspekt enthält eine Verknüpfung mit einem anderen Objekt wie zum Beispiel mit einem Objekt, das eine geeignete Benutzervorrichtung repräsentiert.

Der Empfänger der Nachricht ist bevorzugt der erste Eintrag auf der Liste, z.B. Benutzer 1. Die Benachrichtigungsliste 30 kann ebenfalls oder alternativ definieren, dass die Nachricht an eine SMS-Vorrichtung 23 des Benutzers 1 kommuniziert wird. Falls die Zusendung innerhalb einer bestimmten Zeitdauer nicht erfolgreich ist, könnte die Nachricht dann an den nächsten Benutzer auf der Liste (Emailvorrichtung 24 in 2) kommuniziert werden usw. Beispiele der Möglichkeiten der Zusendung einer Nachricht an einen Empfänger (entweder einen Benutzer oder eine Benutzervorrichtung) oder eine Vielzahl von Empfängern werden unten angegeben.

In einem Szenario wird eine Nachricht an mindestens eine Benutzervorrichtung gesendet. Eine Nachricht kann an alle Vorrichtungen 23 bis 25 eines ausgewählten Benutzers gesendet werden oder an einen Untersatz von Vorrichtungen des ausgewählten Benutzers oder nur an eine Vorrichtung des ausgewählten Benutzers. Es ist auch möglich, dass eine Nachricht an alle Benutzer und/oder Vorrichtungen auf der Liste 30 gesendet wird, z.B. beim Vorfall eines bedeutenden Notfalls.

Die Anordnung kann so sein, dass wenn eine Nachricht kommuniziert werden soll, die Benachrichtigungsfunktion nach einem geeigneten Empfänger in der Benachrichtigungsliste sucht. Nachdem das Vorrichtungsobjekt gefunden worden ist, das den Empfänger repräsentiert, weist die Benachrichtigungsfunktion das Vorrichtungsobjekt an, die Nachricht zuzusenden. Die Benachrichtigungsfunktion muss nicht irgendwelche Anleitungen geben, die die Weise betreffen, wie die Zusendung geschehen soll. Stattdessen ist die Information, die die Zusendung betrifft, in dem Vorrichtungsobjekt, oder kann basierend auf Information in dem Vorrichtungsobjekt gefunden werden. Zum Beispiel das Vorrichtungsobjekt ,SMS', welches die Liste 30 mit dem ,Benutzer 1' verknüpft, kann angeleitet werden, die Nachricht zu liefern. Die Nachricht wird dann an den Benutzer geliefert, in einer Weise, die von dem Vorrichtungsobjekt abhängig ist, eher als die Benachrichtigungsfunktion.

Gemäß einem anderen Szenario werden die Nachrichten an Benutzer eher als an Vorrichtungen der Benutzer gesendet. In 3 wird ein Objekt, das ,Benutzer 1' repräsentiert, in der Benutzerstruktur 20 angeordnet, während die Objekte ,cont.1', ,cont.2', ,cont.3', die z.B. Eigenschaften von Entitäten aus der realen Welt beinhalten, Alarme repräsentieren, in einer Funktionsstruktur 40 angeordnet sind. Die Verbindungen zwischen den Benutzern (z.B. Betreiber und Wartungspersonal) und deren Vorrichtungen in der Benutzerstruktur 20 und den Objekten, die in der Funktionsstruktur 40 alarmfähig sind, werden durch die Benachrichtigungsfunktion 3 ausgeführt. Insbesondere stellt die Benachrichtigungsliste 30 der Benachrichtigungsfunktion 3 die benötigte Referenz zwischen den Benutzergruppen und den Vorrichtungen in der Benutzerstruktur 20 und den Objekten der Einrichtungen in der Funktionsstruktur 40 bereit.

Gemäß einem dritten Szenario kann eine Vielzahl von unterschiedlichen Empfängern in einer Struktur zusammen erfasst werden, wie in WO 01/2953, die mit Bezug auf oben beschrieben ist. Unterschiedliche Strukturen können unterschiedliche Typen von Objekten repräsentieren, die durch das Steuerungssystem und ebenfalls durch unterschiedliche Benutzergruppen gesteuert sind. Die Objekte, die Objekte aus der realen Welt repräsentieren, wie zum Beispiel Entitäten die durch das Steuerungssystem überwacht werden sollen und die Empfänger von Steuerungsnachrichten können in verschiedenen eigenen Strukturen basierend auf Funktionen und Eigenschaften der Entitäten, welche durch die Objekte repräsentiert sind, angeordnet werden. Die Strukturen können ebenfalls verwendet werden, um Beziehungen zwischen unterschiedlichen Objekten zu beschreiben.

3 zeigt ebenfalls eine Alarmliste 32. Die Alarmliste oder eine ähnliche Funktionalität kann zur Auswahl von Nachrichten verwendet werden, die Alarminformation enthält, welche mittels der Benachrichtigungsfunktion kommuniziert werden soll. Die Alarmliste kann Information beinhalten, die mit aktiven Alarmen verknüpft ist, die ein Objekt aufweisen kann. Die Alarmliste kann beim Filtern der Nachrichten verwendet werden, die durch das Steuerungssystem erzeugt werden. Das heißt, dass eine Verbindung zwischen der Alarmliste und der Benachrichtigungsfunktion ein Filtern von Nachrichten erlaubt, wie zum Beispiel dass die Benachrichtigungsfunktion nur von den spezifischen Alarmen benachrichtigt wird, welche im Voraus als Alarme definiert worden sind, die eine Kommunikation von Nachrichten mittels der Benachrichtigungsfunktion benötigen.

Um dieses umzusetzen, kann die Benachrichtigungsliste angepasst sein, um die Alarmliste zu überwachen. In Reaktion auf ein Erfassen eines Alarms in der Alarmliste, welcher es benötigt, an mindestens einen Empflänger kommuniziert zu werden, wird die Benachrichtigungsfunktion dementsprechend fortgeführt werden. Die Funktionalität der Alarmliste kann angeordnet werden, um Alarmanzeigen zu filtern, so dass die Benachrichtigungsfunktion nur im Falle von vorherbestimmten Alarmen benachrichtigt wird.

Eine oder mehrere Alarmlisten können für Objekte bereitgestellt werden, die Objekte aus der realen Welt repräsentieren. Eine einzelne Alarmliste kann z.B. für alle Objekte in einer Anlage bereitgestellt werden. Eine Alarmliste kann ebenfalls für eine logische Gruppe von Objekten bereitgestellt werden, wie zum Beispiel von Objekten, die mit einem Raum der Anlage oder mit einen bestimmten Objekttyp verknüpft sind.

Die Alarmliste kann ebenfalls Information bereitstellen, die Alarme betrifft, die Nachfolger eines Objekts in einer bestimmten Gruppe von Objekten aufweisen.

Die Meldeliste 30 und/oder Alarmliste 32 kann so oft, wie es notwendig ist, erneut konfiguriert werden. Beispielsweise kann ein Betreiber die Liste erneut mit Hilfe des Benutzerendgeräts und einer graphischen Benutzerschnittstelle (GUI) konfigurieren, die ihm/ihr durch die Anzeige 7 der 1 angezeigt wird. Die GUI kann die Konfiguration der Meldeliste und/oder der verschiedenen Verknüpfungen darstellen, die ein Objekt aufweist. Der Betreiber kann die Liste und/oder Verknüpfungen modifizieren z.B. mittels einer Tastatur, eines Berührungsbildschirms, einer Maus usw. Das Benutzerendgerät und das Steuerungssystem können durch eine drahtlose Schnittstelle kommunizieren.

Das Benachrichtigungssystem kann ebenfalls mit einem Rückfallverhalten bereitgestellt werden, welches gemäß einer im Voraus definierten Benachrichtigungsstrategie betrieben wird. Das heißt, falls das Benachrichtigungssystem eine Nachricht oder eine Bestätigung über die Zusendung einer Nachricht an eine ausgewählte Vorrichtung, dass die Nachricht an eine andere Vorrichtung und/oder an andere Empfänger geliefert werden könnte, nicht zusendet.

4 zeigt eine mögliche Strategie zum Transportieren von Nachrichten in einem System, das ein Rückfallverhalten bereitstellt. Der Rückfallablauf wird in Reaktion auf das Erfassen veranlasst, dass der Benutzer der ersten Benutzervorrichtung (z.B. ,Tommy') die Nachricht innerhalb einer vorherbestimmten Zeitdauer nicht bestätigt hat.

Es kann von Vorteil sein, dass der Benutzer den Empfang einer Nachricht aktiv bestätigen muss. Die Benutzeraktion kann dazu verwendet werden, um zu sichern, dass der Benutzer die Nachricht tatsächlich empfangen hat. Der Benutzer kann die Nachricht z.B. durch Senden einer Antwort an die Benachrichtigungsfunktion bestätigen, wobei die Antwort die Originalnachricht beinhaltet. Basierend auf die Antwort kann die Benachrichtigungsfunktion bestimmen, dass der Benutzer die Nachricht empfangen und auch gelesen hat. Es soll beachtet werden, dass verschiedene andere Möglichkeiten zum Bestätigen gibt, so wie diese, die auf das Verwenden von spezifischen Kennzeichen oder andere geeignete Bezeichner von Nachrichten und/oder Benutzer basieren.

Die Bestimmungsvorrichtungsliste für ,Tommy' wird gezeigt, um verschiedene Möglichkeiten einzuschließen. Das heißt, dass der Empfänger ,Tommy' mit zwei Vorrichtungen gezeigt ist. In diesem Beispiel wählt die Benachrichtigungsfunktion die erste Vorrichtung 1 aus, welche eine SMS fähige Vorrichtung mit der Nummer 1234567 ist. Falls Tommy die Nachricht die Nachricht mit Hilfe der ersten Vorrichtung innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens (5 Minuten) bestätigt, wird die Nachricht mit Hilfe der zweiten Vorrichtung auf der Liste gesendet. In diesem Beispiel würde es eine Email an Tommy bedeuten.

Falls Tommy die Email innerhalb der nächsten fünfzehn Minuten nicht bestätigt, wird die Nachricht an einen anderen Empfänger gesendet, das heißt an Patricks SMS fähige Vorrichtung. Falls Patrick den Empfang der Nachricht in den nächsten fünf Minuten nicht bestätigt, wird die Nachricht an das gesamte HVAC Team ausgesendet. Die Nachricht kann an alle möglichen Vorrichtungen ausgesendet werden, die mit dem Team verknüpft sind und von der Benachrichtigungsfunktion Kenntnis haben.

Die Zeitrahmen und/oder Empflänger und die Bestimmungsvorrichtungen können z.B. mit Hilfe des Benutzerendgeräts 6 der 1 konfigurierbar sein. Die Bestimmungsvorrichtungen können von geeigneten Benutzerstrukturen übernommen werden (siehe 2 und 3).

Irgendein geeigneter Ablauf kann folgen, falls keiner der Mitglieder des HVAC Teams den Empfang und das Lesen der Nachricht bestätigt. Beispielsweise kann eine Nachricht an alle Vorrichtungen, von denen die Benachrichtigungsfunktion Kenntnis hat, übertragen werden oder das Benachrichtigungssystem kann nach einer bestimmten Zeitdauer erneut versuchen, von Tommy zu starten.

5 zeigt Schritte zum Betreiben der Benachrichtigungsfunktion gemäß einer Ausführungsform. Während der Konfiguration des Steuerungssystems wird eine Benachrichtigungsliste oder Ähnliches erzeugt. Die Liste kann gemäß einer vorherbestimmten Benachrichtigungsstrategie erzeugt werden und enthält mindestens ein Objekt, das mindestens eine Bestimmungsvorrichtung (z.B. ein Telefon, eine GSM-, Emailvorrichtung usw.) betrifft. Die erzeugte Liste wird als ein Aspekt eines Objekts gespeichert, das ein in Frage kommendes Objekt aus der realen Welt (z.B. eine Pumpe) repräsentiert. Dies stellt einfach zugängliche Information über die Benachrichtigungsstrategie bereit, die mit dem Objekt verknüpft ist.

Eine Überwachungsfunktion des Steuerungssystems erfasst ein Ereignis. Das Ereignis steuert die Erzeugung eines Alarms und anschließend einer Nachricht, die Information über den Alarm enthält, an. Gemäß einer Ausführungsform, obwohl nicht in allen Ausführungsformen notwendig ist, kann die Nachricht über den Alarm mit Hilfe der Anzeige 7 des Benutzerendgeräts 6 der 1 angezeigt werden.

Die Benachrichtigungsfunktion kann ein Datensignal zum Kommunizieren an mindestens einen ausgewählten Empfänger basierend auf die im Voraus konfigurierte Benachrichtigungsliste erzeugen. Ein Datenteil des Datensignals umfasst Information, die die Nachricht repräsentiert, die mit einem Objekt verknüpft ist, das eine Entität repräsentiert, wobei die Nachricht basierend auf die Angabe des Ereignisses erzeugt worden ist, das das Kommunizieren an mindestens einen Empfänger verlangt.

Die Benachrichtigungsstrategie kann ebenfalls definieren, dass die erzeugte Nachricht an mindestens eine Benutzervorrichtung mit Hilfe des Benachrichtigungssystems kommuniziert werden soll. Die Benachrichtigungsfunktion wird somit über den Alarm benachrichtigt, nachdem das Benachrichtigungssystem mindestens einen Empfänger basierend auf Information ausgewählt hat, die durch einen Aspekt eines Objekts bereitgestellt ist, und die Nachricht wird entsprechend kommuniziert.

Die Strategie kann auch so sein, dass unterschiedliche Empfänger zu unterschiedlichen Zeiten ausgewählt werden. Zum Beispiel können Nachrichten über Alarme an unterschiedliche Empfänger in Abhängigkeit von der Tageszeit, dem Wochentag usw. kommuniziert werden.

6 zeigt ein Beispiel einer graphischen Benutzeroberfläche, welche durch die Anzeigemittel 7 des Benutzerendgeräts 6 der 1 dargestellt werden kann. Eine Funktionsstruktur 40 wird im Rahmen 41 dargestellt. Das Stammobjekt der Funktionsstruktur 40 ist gezeigt, dass es ein Gebäude umfasst, das als ,Kopparlunden' bezeichnet ist.

Der Benutzer hat das Stammobjekt ,Kopparlunden' ausgewählt. Der obere Rahmen 42 auf der rechten Seite wurde dann durch den Benutzer geöffnet, wobei der Rahmen die Aspekte des Stammobjekts ,Kopparlunden' darstellt. Der Benutzer hat dann den Aspekt ,Alarmliste' ausgewählt und demzufolge wird ein Konfigurationsrahmen 43 der Alarmliste dem Benutzer dargestellt. Der Rahmen 43 erlaubt dann dem Benutzer auszuwählen, welcher Typ von Alarmen mittels der oben beschriebenen Benachrichtigungsfunktion berichtet werden soll.

7 zeigt ein anderes Beispiel einer graphischen Benutzerschnittstelle, die einem Benutzer dargestellt werden könnte. Eine Benutzerstruktur 20 wird einem Benutzer mit Hilfe eines Rahmens 45 dargestellt. Das Stammobjekt der Benutzerstruktur ist gezeigt, dass es ein Objekt ,Benutzergruppen' umfasst. Der Benutzer hat das Objekt ,SMS' des Benutzers ,A640182' ausgewählt. Dieser Benutzer gehört zu der Benutzergruppe des Wochenenddienstpersonals ,Dienst Wochenende'.

Der obere Rahmen 46 auf der rechten Seite wird für den Benutzer geöffnet. Der Rahmen stellt die Aspekte des ,SMS'-Objektes dar. Der Benutzer hat weiter einen Aspekt ,AdvMsgSMS' ausgewählt. Demzufolge wird ein Konfigurationsrahmen 47 für den Benutzer geöffnet. Der Rahmen 47 erlaubt dem Benutzer, die Eigenschaften der SMS fähigen Vorrichtung zu modifizieren.

Die SMS-Nachrichten können eine Zeichenkette umfassen. Die Zeichenkette kann entweder eine Information in Form einer Textnachricht oder eine Codekette bereitstellen. Die Codekette kann ausführbar sein. Falls Mark-up-Sprachennachrichten kommuniziert werden sollen, können diese auf irgendeiner geeigneten Mark-Up-Sprache basieren wie zum Beispiel auf welche die basierend auf die Standard Generalised Mark-Up-Sprache (SGML) erzeugt worden sind.

Das Benachrichtigungssystem kann angepasst sein, um das Objektmodell zu untersuchen, welches mit Bezug auf 2 beschrieben wird, um die Beziehungen herauszufinden, die unterschiedliche Objekte haben können. Basierend auf den Überprüfungen, kann das Benachrichtigungssystem mindestens einen Empfänger auswählen, an welchen eine Nachricht kommuniziert werden soll, die mit einer bestimmten Entität der Einsrichtung verknüpft ist. Zum Beispiel, falls eine Nachricht an eine Gruppe von Empfängern gesendet werden soll, kann das Benachrichtigungssystem eine automatische Überprüfung des Objektmodells durchführen, um betreffende Benutzerobjekte in der Benutzerstruktur herauszufinden.

Es soll beachtet werden, dass obwohl die oben beschriebenen Datenobjekte Entitäten aus der realen Welt repräsentieren, ist es ebenfalls möglich, ein System zu konfigurieren, worin ein Datenobjekt eine Entität repräsentiert, die mindestens ein anderes Datenobjekt umfasst. Solch ein Datenobjekt kann konfiguriert werden, um eine Alarmanzeige oder eine andere Anzeige zu erzeugen, die ein Kommunizieren einer Nachricht an einen ausgewählten Empfänger ergibt.

Es soll beachtet werden, dass obwohl die Nachrichten basierend auf Information von Alarmen erzeugt werden können, diese nicht unbedingt in ähnlicher Weise wie ein Alarm behandelt werden müssen. Zum Beispiel weist eine Bestätigung des Empfangs einer Alarmnachricht nicht unbedingt dieselbe Reaktion wie die Bestätigung eines Alarms auf.

Es soll beachtet werden, dass, obwohl im Obigen die möglichen Empfänger 10 Betreiber und Wartungspersonal umfassen, diese nur Beispiele sind. Andere Typen von Empfängern wie zum Beispiel ein ,Dienstingenieur', ,ein Manager', ,Polizei', ,Feuerwehr' usw. sind ebenfalls möglich. Der Empfänger muss nicht eine physikalische Person sein. Anstelle kann mindestens einer der möglichen Empfänger z.B. eine Rolle ins einer Organisation (z.B. ,Dienstingenieur') oder eine Organisation (z.B. ,Feuerwehr') umfassen. Der Empfänger kann auch ein anderes computergestütztes System sein. Ein Beispiel eines solchen ist ein Verwaltungssystem von hohem Niveau.

Das oben beschriebene Verwaltungssystem ermöglicht ein Senden von Nachrichten von dem Steuerungssystem an unterschiedlichen Ziele wie zum Beispiel eine Nachricht kann an ein ausgewähltes Bestimmungsendgerät gesendet werden. Die Nachricht kann Information über einen Objektalarm sein. Die Information kann aus einem Benutzer und/oder einer Benutzervorrichtung, und/oder eine Gruppe von Benutzern und/oder Benutzervorrichtungen bestehen. Die Ausführungsformen ermöglichen den Transport von Information, die ein Ereignis betrifft, an einen ausgewählten Empfänger in einem komplexen System. Der Betreiber wird basierend auf eine Verknüpfung zwischen dem Betreiber und den Objekten ausgewählt, die unterschiedliche Entitäten der Einrichtung repräsentieren. Die Empfängerliste kann einfach konfiguriert werden. Ein Rückfallverhalten kann bereitgestellt werden, um die Möglichkeiten zu verbessern, dass mindestens ein Empfänger die Nachricht empfängt.


Anspruch[de]
  1. Benachrichtigungsverfahren für ein System, wobei das System ein Datenverarbeitungsmittel, das für objektorientierte Datenverarbeitung angepasst ist, Kommunikationsmittel zur Kommunikation mit einer Vielzahl von Empfängern und eine Benachrichtigungsfunktion umfasst, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:

    – Erzeugen einer Nachricht, die mit einem Objekt verknüpft ist, aufgrund eines Ereignisses oder eines Alarms

    – Verbinden einer Empfängerliste, die mindestens einen Empflänger umfasst, mit jedem überwachten Objekt,

    – Verbinden einer Liste von Bestimmungsvorrichtungen, die mindestens eine Bestimmungsvorrichtung umfasst, mit jedem Empfänger auf der Empfängerliste,

    – Auswählen eines ersten bevorzugten Empfängers für die Nachricht in einer vorherbestimmten Weise, wobei die Auswahl des Empfängers auf Information betreffend mindestens eine Verknüpfung basiert, die das Objekt mit Objekten aufweist, welche die Empfänger repräsentieren,

    – Auswählen einer der Bestimmungsvorrichtungen in der Liste der Bestimmungsvorrichtungen in einer vorherbestimmten Weise,

    – Senden der Nachricht zu dem Empfänger und der Bestimmungsvorrichtung, wenn ein Ereignis oder ein Alarm in der Einrichtung auftritt,

    – wobei ein anderer Empfänger oder eine andere Benutzervorrichtung in einer vorherbestimmten Weise ausgewählt wird, falls die Nachricht nicht innerhalb einer vorherbestimmten Zeit von dem ersten Empfänger bestätigt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei eine Eigenschaft des Objekts eine Verknüpfung mit einem anderen Objekt beinhaltet, die Information beinhaltet, die mit dem Kommunikationsmedium verknüpft ist, das zur Kommunikation mit dem Empfänger verwendet werden soll.
  3. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Eigenschaft des Objekts Information beinhaltet, die mit den Benutzervorrichtungen verknüpft ist, die in der Lage sind, die Nachricht zu empfangen.
  4. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Objekte in mindestens zwei Strukturen angeordnet sind.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei ein Objekt, das eine Entität der realen Welt repräsentiert, in einer Funktionsstruktur gelegen ist und Objekte, die Empfänger repräsentieren, in einer Benutzerstruktur platziert sind.
  6. Verfahren nach den Ansprüchen 4 oder 5, wobei die Verknüpfung zwischen Objekten in den mindestens zwei Strukturen mittels eines Aspekts des Objektes bereitgestellt wird, das die Entität repräsentiert.
  7. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens eines der Objekte ein Meta-Objekt ist.
  8. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Nachricht an einen ersten bevorzugten Empfänger in einer Nachrichtenliste gesendet wird, die mit dem Objekt verknüpft ist, welches eine Entität für das System repräsentiert.
  9. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Verifizierung ausgeführt wird, ob eine Nachricht durch das Kommunikationsmittel an mindestens einen Empfänger gesendet werden soll.
  10. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Nachricht einen Alarm betrifft, der mit einer Entität verknüpft ist, die von dem System gesteuert wird.
  11. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Nachricht mit einer Steuerung einer Industrieeinrichtung verknüpft ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Empfänger Betreiber und/oder Wartungspersonal der Industrieeinrichtung und/oder Benutzervorrichtungen umfassen.
  13. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Information, die mindestens ein Objekt betrifft, modifiziert wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das Modifizieren ein Anzeigen einer graphischen Benutzerschnittstelle und ein Neukonfigurieren von mindestens einem Merkmal des Benachrichtigungssystems mit Hilfe der graphischen Benutzerschnittstelle umfasst.
  15. Steuerungssystem, umfassend ein Datenverarbeitungsmittel, das für objektorientierte Datenverarbeitung angepasst ist, Kommunikationsmittel zur Kommunikation mit einer Vielzahl von Empfängern und eine Benachrichtigungsfunktion,

    dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerungssystem umfasst:

    – Mittel zum Erzeugen einer Nachricht, die mit einem Objekt verknüpft ist, aufgrund eines Ereignisses oder eines Alarms,

    – Mittel zum Verbinden einer Empfängerliste, die mindestens einen Empfänger umfasst, mit jedem überwachten Objekt,

    – Mittel zum Verbinden einer Liste von Bestimmungsvorrichtungen, die mindestens eine Bestimmungsvorrichtung umfasst, mit jedem Empfänger aus der Empfängerliste,

    – Mittel zum Auswählen eines ersten bevorzugten Empfängers für die Nachricht in einer vorherbestimmten Weise, wobei die Auswahl des Empfängers auf Information betreffend mindestens eine Verknüpfung basiert, die das Objekt mit Objekten aufweist, welche die Empfänger repräsentieren,

    – Mittel zum Auswählen einer der Bestimmungsvorrichtungen in der Liste der Bestimmungsvorrichtungen in einer vorherbestimmten Weise,

    – Mittel zum Senden der Nachricht an den Empfänger und an die Bestimmungsvorrichtung, wenn ein Ereignis oder Alarm in der Einrichtung auftritt,

    – Mittel zum Auswählen eines anderen Empfängers oder einer anderen Benutzervorrichtung in einer vorherbestimmten Weise, falls die Nachricht nicht innerhalb einer vorherbestimmten Zeit von dem ersten Empfänger bestätigt wird.
  16. Steuerungssystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Objekte in mindestens zwei Strukturen angeordnet sind.
  17. Steuerungssystem nach den Ansprüchen 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Objekt, das eine Entität der realen Welt repräsentiert, in einer Funktionsstruktur gelegen ist und Objekte, die Empfänger repräsentieren, in einer Benutzerstruktur platziert sind.
  18. Steuerungssystem nach irgendeinem der vorhergehenden Anrufe, dadurch gekennzeichnet, dass die Verknüpfung zwischen Objekten in den mindestens zwei Strukturen mittels eines Aspekts des Objektes bereitgestellt wird, das die Entität repräsentiert.
  19. Steuerungssystem nach irgendeinem der vorhergehenden Anrufe, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Objekte ein Meta-Objekt ist.
  20. Steuerungssystem nach irgendeinem der vorhergehenden Anrufe, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel angeordnet ist, um die Nachricht an einen ersten bevorzugten Empfänger in einer Nachrichtenliste zu senden, die mit dem Objekt verknüpft ist, welches eine Entität für das System repräsentiert.
  21. Steuerungssystem nach irgendeinem der vorhergehenden Anrufe, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfänger Betreiber und/oder Wartungspersonal der Industrieeinrichtung und/oder Benutzervorrichtungen umfassen.
  22. Computerprogrammprodukt, umfassend Computerprogrammcodemittel zum Ausführen der Schritte eines Verfahrens gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 und 14, wenn das Programm auf einem Computer ausgeführt wird.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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