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Dokumentenidentifikation DE19702477B4 02.02.2006
Titel Doppelpumpe
Anmelder WILO AG, 44263 Dortmund, DE
Erfinder Materne, Thomas, 59348 Lüdinghausen, DE
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & SOZIEN, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 24.01.1997
DE-Aktenzeichen 19702477
Offenlegungstag 30.07.1998
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.02.2006
IPC-Hauptklasse F04D 13/12(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse F04D 29/40(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      F04B 23/14(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      F04B 53/16(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Doppelpumpe mit zwei nebeneinander angeordneten Motorkreiselpumpen, deren Laufradachsen zueinander parallel sind und deren Pumpengehäuse getrennt voneinander herstellbar sind.

Es sind Doppelpumpen bekannt mit einem einteiligen Doppelgehäuse, so dass die beiden Gehäuse beider Pumpen von einem einzigen Teil gebildet sind, siehe DE 40 21 410 A1. Hierdurch ist die Konstruktion beider Pumpengehäuse festgelegt, ohne die Bauart und insbesondere die Anschlussweise als auch Konstruktion eines Pumpengehäuses gegenüber dem anderen ändern zu können.

Aus der FR 25 64 530 A1 ist es bei einer Doppelpumpe bekannt, die zwei Pumpengehäuse nebeneinander in einem Abstand zueinander auf einem Basisgehäuse zu befestigen. Hierbei werden die zwei Pumpengehäuse zuvor getrennt voneinander hergestellt. Eine solche Konstruktion führt zu großen Außenabmessungen.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Doppelpumpe der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass bei hoher Konstruktionsvielfalt, einfacher Bauweise, Herstellung und Montage geringe Außenabmessungen erreichbar sind.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Außenseite eines Pumpengehäuses in dem Bereich, in dem es das andere Pumpengehäuse berührt, mindestens eine Ausnehmung aufweist, in die ein der Ausnehmung entsprechend geformter Vorsprung der Außenseite des anderen Pumpengehäuses zur Befestigung formschlüssig einliegt.

Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass die Pumpen eng aneinander befestigt werden können, so dass geringe Außenabmessungen der Doppelpumpe erreichbar sind. Hierdurch sind die beiden Gehäuse der Doppelpumpe getrennt voneinander herstellbar, so dass die unterschiedlichsten Bauarten und Anschlussweisen miteinander kombinierbar sind.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass zusätzliche Mittel zum Befestigen beider Pumpen aneinander angeordnet sind.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Gehäuse jeder Pumpe zweiteilig ausgeführt ist, wobei das Pumpenlaufrad von einem scheibenförmigen Gehäusebereich umgeben ist, an dessen einer flachen, stirnseitigen Außenseite der Motor und an deren gegenüberliegenden, dazu parallelen zweiten Außenseite ein Abschlussbereich des Gehäuses befestigt ist, der den Ein- und Auslass bildet. Hierdurch können die bereits bekannten scheibenförmigen Gehäusebereiche, die ein Pumpenlaufrad umgeben, vorteilhaft durch Abschlussbereiche ergänzt und damit geschlossen werden, wobei diese Abschlussbereiche die Anschlüsse (Ein- und Auslässe) bilden. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Ausnehmung und der Vorsprung am Abschlussbereich angeordnet sind. Auch können die Ausnehmung und der Vorsprung von einem Anschlussflansch des Abschlussbereichs gebildet werden.

Eine einfache Konstruktion kleinster Außenabmessungen wird erreicht, wenn der Auslass einer Pumpe rechtwinklig zum Einlass derselben Pumpe liegt und dieser Auslass am Auslass der zweiten Pumpe direkt oder über ein Zwischenteil befestigt ist.

Von Vorteil ist auch, wenn der Abschlussbereich eine Selbstentlüftung aufweist. Auch wird vorteilhafterweise vorgeschlagen, wenn der Abschlussbereich einen Filter aufweist. Ferner kann in mindestens einem der Einlässe und/oder Auslässe ein Rückschlagventil angeordnet sein.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

1: die Seite des Abschlußbereichs mit der dieser am scheibenförmigen Gehäusebereich anschließbar ist;

2: die Rückseiten beider Abschlußbereiche;

3: eine perspektivische Ansicht beider Abschlußbereiche und

4: eine Unteransicht beider Abschlußbereiche.

Die Doppelpumpe besteht aus zwei getrennt voneinander gefertigten Motorkreiselpumpen, die so miteinander befestigt werden, daß die Achsen der Laufräder zueinander parallel liegen. Jede Motorkreiselpumpe weist Abschlußbereiche 1a, 1b beider Pumpen bilden jeweils einen Flansch 2a, 2b, die in derselben Ebene liegen und von denen der Flansch 2a des Abschlußbereichs 1a eine Ausnehmung 3 am seitlichen Rand bildet, in den ein Vorsprung 4 am seitlichen Rand des Flansches 2b des anderen Abschlußbereichs 1b formschlüssig einliegt.

Hierdurch sind die beiden Abschlußbereiche 1a, 1b ueinander genau festgelegt, wobei weitere Befestigungsmittel angeordnet sind, um die beiden Abschlußbereiche 1a, 1b beider Pumpen aneinander zu befestigen.

Der Halt der beiden Abschlußbereiche 1a, 1b aneinander wird noch dadurch verbessert, daß parallel zu den Flanschen 2a, 2b rückspringende Bereiche mit parallelen Flächen zu den Flanschen seitlich vorstehen, die den Flansch des anderen Bereichs hintergreifen. Diese rückspringenden Bereiche 5 sind im zusammengesetzten Zustand in den Zeichnungen von den Flanschen überdeckt.

Jeder Abschlußbereich 1a, 1b weist eine innere Kammer 6 auf, in den der jeweilige Einlaß 7 bzw. der Einlaßstutzen mündet, so daß das Pumpenlaufrad aus der Kammer 6 das Fördermedium ansaugt. Ferner besitzt die Anschlußfläche des Abschlußbereichs 1a, 1b eine Öffnung 8, die mit der Drucköffnung des scheibenförmigen Gehäusebereichs fluchtet, so daß das Pumpenlaufrad in die Öffnung 8 hinein fördert, wobei der von der Öffnung 8 ausgehende Kanal zum Auslaß 9 der Pumpe führt. Hierbei Der Auslaß 9a und die Leitung 10 liegen rechtwinklig zum Einlaß 7a bzw. Einlaßstutzen, so daß eine raumsparende kurze Verbindung erreichbar ist. Hier können aber auch andere Arten von Verbindungen insbesondere auch innerhalb der Gehäuse der Abschlußbereiche 1a, 1b vorgesehen werden.

Beide Abschlußbereiche 1a, 1b weisen Selbstentlüfter 12 auf. Zusätzlich oder alternativ können aber auch in beiden Abschlußbereichen 1a, 1b Filter angeordnet werden. Ferner kann in mindestens einem der Ein- oder Auslässe insbesondere in beiden Auslässen oder im Auslaßstutzen 11 ein Rückschlagventil angeordnet sein.

In weiteren nicht dargestellten Alternativen wird vorgeschlagen, daß die Ausnehmung 3 und der Vorsprung 4 verschiedenst ausgeführt sein können. So kann die Ausnehmung dreieckig, stufenförmig oder wellenförmig sein und der Vorsprung 4 eine entsprechend daran angepaßte Form aufweisen. Auch ist eine teilkreisförmige oder teilovalförmige Ausnehmung 3 mit einem entsprechend geformten darin einliegenden Vorsprung 4 möglich.


Anspruch[de]
  1. Doppelpumpe mit zwei nebeneinander angeordneten Motorkreiselpumpen, deren Laufradachsen zueinander parallel sind, und deren Pumpengehäuse getrennt voneinander herstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite eines Pumpengehäuses in dem Bereich, in dem es das andere Pumpengehäuse berührt, mindestens eine Ausnehmung (3) aufweist, in die ein der Ausnehmung entsprechend geformter Vorsprung (4) der Außenseite des anderen Pumpengehäuses zur Befestigung formschlüssig einliegt.
  2. Doppelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Mittel zum Befestigen beider Pumpen aneinander angeordnet sind.
  3. Doppelpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse jeder Pumpe zweiteilig ausgeführt ist, wobei das Pumpenlaufrad von einem scheibenförmigen Gehäusebereich umgeben ist, an dessen einer flachen, stirnseitigen Außenseite der Motor und an deren gegenüberliegenden, dazu parallelen zweiten Außenseite ein Abschlussbereich (1a, 1b) des Gehäuses befestigt ist, der den Ein- und Auslass bildet.
  4. Doppelpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (3) und der Vorsprung (4) am Abschlussbereich (1a, 1b) angeordnet sind.
  5. Doppelpumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (3) und der Vorsprung (4) von einem Anschlussflansch (2a, 2b) des Abschlussbereichs (1a, 1b) gebildet sind.
  6. Doppelpumpen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass (9a) einer Pumpe rechtwinklig zum Einlass (7a) derselben Pumpe liegt und dieser Auslass (9a) am Auslass (9b) der zweiten Pumpe direkt oder über ein Zwischenteil (10) befestigt ist.
  7. Doppelpumpe nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussbereich (1a, 1b) eine Selbstentlüftung (12) aufweist.
  8. Doppelpumpe nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussbereich (1a, 1b) einen Filter aufweist.
  9. Doppelpumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem der Einlässe (7a, 7b) und/oder Auslässe (9a, 9b) ein Rückschlagventil angeordnet ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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