Diese Erfindung betrifft allgemein eine dynamische Vergnügungs- oder
Aufregungsfahrt der Art, bei der ein fahrgastbeförderndes Gefährt dazu gebracht
wird, sich längs einer Bahnkonstruktion in einer allgemein geschlossenen Schleife
mit mehr oder weniger geneigten Abschnitten und einer Reihe von Kurven zu bewegen.
Im einzelnen betrifft die Erfindung ein freitragendes Achterbahnsystem, welches
das von Fahrgästen in dem Gefährt erlebte Gefühl von Bewegung und Fahrt steigert.
HINTERGRUND UND ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Vergnügungsparks erfreuen sich eines ununterbrochen zunehmenden Erfolges
im ganzen Land wie auch im Rest der Welt. Diese Parks bieten ihren Gästen eine breite
Auswahl an Attraktionen, als deren beliebteste und spektakulärste sicher die Achterbahn
anerkannt ist. Herkömmlicherweise umfassen Achterbahnen ein oder mehrere Gefährte,
die in der Art eines Zuges an Schienen oder Spuren entlang fahren. Die Fahrgäste
schätzen diese Attraktion wegen der starken Eindrücke, die sie über die tatsächlichen
Gefühle der Beschleunigung hinaus längs der Bewegungsbahn erzeugt. Das heißt, diese
Bahnen versuchen, auch ein Gefühl von Schwindel oder Furcht und eine Vorspiegelung
einer Gefahr einzubeziehen. Herkömmliche Achterbahnen ermöglichen, dass aufregende
Bewegungen entlang von Schleifen, Spiralen und Kurven in die Fahrt integriert werden.
Eine andere Art von Bahn umfasst ein Fahrzeug, das längs einer Schienenkonstruktion
gestützt und geführt wird. Die Seitenanbringung des Gefährts auf der Schiene kann
Fahrgästen das Gefühl vermitteln, dass das Gefährt nicht auf einer Schienenkonstruktion
fährt und frei von jeder mechanischen Verbindung mit einer sichtbaren oder vorher
festgelegten Bahn scheint. Jedoch sind wegen der Notwendigkeit, die Steuerung und
Sicherheit der Gefährte zu wahren, die heftigsten Spiralen und Schleifen, die in
herkömmlichen Achterbahnen gestaltet werden, typischerweise in diesen alternativen
Fahrsystemen nicht vorhanden gewesen. Im Ergebnis dessen, wird der Umfang der den
Fahrgästen gebotenen Gefühle verringert, weil das Bewegungsgefühl des Fahrgastes
allgemein durch die Geschwindigkeit, Beschleunigung und Anordnung des Gefährts in
unmittelbarer Gegenüberstellung mit seiner Bewegungsbahn diktiert wird. Als es technisch
unmöglich war, das Fahrerlebnis solcher Fahrsysteme zu steigern, wurde die Themenausrichtung
von Bahnen benutzt, um Vergnügungs- und Unterhaltungshintergründe, Kulissen, Beleuchtung,
Beschallung und andere Spezialeffekte zu präsentieren.
Trotz dieser Versuche, die Aufregung einer Fahrt in Achterbahnen und
in alternativen Bahnsystemen zu verstärken, bleibt ein sicherer Bedarf an einer
Vergnügungsbahn bestehen, die dazu in der Lage ist, das durch einen Fahrgast erlebte
Gesamtgefühl der Bewegung und Fahrt zu steigern, wenn sich das Gefährt längs seiner
bestimmten Schienenkonstruktion bewegt. Das heißt, es bleibt wünschenswert, eine
Vergnügungsbahn bereitzustellen, die einen Eindruck des freien Fluges erzeugt und
die Schienenkonstruktion außerhalb der Sichtlinie des Fahrgastes hält. Es besteht
außerdem der Bedarf, eine Vergnügungsbahn bereitzustellen, die es ermöglicht, dass
das Gefährt auf Weisen beschleunigt wird, die für Achterbahnauslegungen des Stands
der Technik unüblich sind.
US 4402272 beschreibt ein
Schienenbeförderungssystem, das obere und untere Schienen verwendet, wobei eine
Anordnung bereitgestellt wird, durch die ein längs der Schienen fahrender Wagenkörper
in einer horizontalen Konfiguration gehalten wird.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Achterbahnsystem
bereitzustellen, das mit einer sich verändernden Schienenkonstruktion verwendet
werden kann.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vergnügungsbahn
bereitzustellen, die einer Beschleunigung längs einer Bahn senkrecht zur Bahn des
Gefährts ausgesetzt wird.
Es ist ebenfalls eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine freitragende
Achterbahnauslegung bereitzustellen, die dazu in der Lage ist, verschiedene Tragsäulenkonfigurationen
einzusetzen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vergnügungsbahn
zum Variieren der Position eines Gefährts im Verhältnis zur Schienenkonstruktion
bereitzustellen.
Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Aufregungsbahn zur Übertragung einer Bewegung längs der Schienenkonstruktion auf
ein Gefährt bereitzustellen, um das Gesamtfahrerlebnis zu erhöhen.
Gemäß der Erfindung wird eine Vergnügungsbahn bereitgestellt, die
folgendes aufweist: eine Doppelschienenkonstruktion mit oberen und unteren Schienen
und entsprechenden Mittellinien dafür,
wobei die Mittellinien einen Spurabstand definieren,
ein entsprechendes oberes und unteres Chassis, die für eine Bewegung längs der Schienen
montiert sind,
eine Bewegungstranslationsanordnung, die das obere und untere Chassis an einem Ende
verbindet und ein Gefährt am anderen Ende trägt, und dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Spurabstand entlang der Länge der Doppelschiene verändert, wobei die
untere Schiene eine veränderliche Drehposition mit Bezugnahme auf ihre Mittellinie
entlang der Länge der unteren Schiene aufweist, um einen sich verändernden Querneigungswinkel
zu definieren, und
wobei die Bewegungstranslationsanordnung als Reaktion auf den sich verändernden
Querneigungswinkel der unteren Schiene und auf Veränderungen hinsichtlich des Spurabstandes
zwischen den Schienen wirksam wird, um eine Winkelposition des Gefährtes relativ
zur Schienenkonstruktion und einen Abstand zwischen dem Gefährt und der Schienenkonstruktion
entsprechend zu verändern.
Bei einer Ausführungsform schließt die untere Schienenkonstruktion
ein Paar von parallelen unteren Schienen ein, und die obere Schienenkonstruktion
schließt ein Paar von parallelen oberen Schienen ein, wobei die unteren und die
oberen Schienen entsprechende Mittellinien haben, die mit einem über die Bahn der
Schienen veränderlichen Zwischenraum angeordnet werden. Jede der unteren und oberen
Schienen ist rohrartig und hat einen kreisförmigen Querschnitt. Die unteren und
oberen Schienen werden auf einer Stützkonstruktion angeordnet, die sich auf einer
horizontalen Ebene befindet. Die Bewegungstranslationsanordnung schließt folgendes
ein: ein primäres Chassis, das für eine Rollbewegung längs der unteren Schienen
getragen wird, ein sekundäres Chassis, das für eine Rollbewegung längs der oberen
Schienen getragen wird, eine Drehachse, die drehbar relativ zum sekundären Chassis
montiert ist und eine Tragsäulenanordnung, die ein unteres Ende, das drehbar am
primären Chassis befestigt ist, und ein oberes Ende aufweist, das drehbar am Gefährt
befestigt ist, wobei die Tragsäulenanordnung für eine hin- und hergehende Gleitbewegung
durch die Drehachse montiert ist.
Das primäre Chassis und das sekundäre Chassis werden jeweils längs
ihrer entsprechenden unteren und oberen Schienen mittels eines Satzes von oberen,
unteren und seitlichen Rollen getragen. Die Tragsäulenanordnung besteht aus einem
oberen rohrartigen Tragsäulenabschnitt und einem unteren rohrartigen Tragsäulenabschnitt.
Der untere Tragsäulenabschnitt wird drehbar am unteren Ende am primären Chassis
in einem ersten Drehpunkt verankert, der längs der unteren Schienenmittellinie liegt
und sich nach oben durch die Drehachse erstreckt. Der untere Tragsäulenabschnitt
hat ein oberes Ende, das drehbar an einem zweiten Drehpunkt mit einem unteren Ende
des oberen Tragsäulenabschnittes verbunden ist. Der obere Tragsäulenabschnitt hat
ein oberes Ende, das drehbar mit einem dritten Drehpunkt am Gefährt verbunden ist.
Der Winkel des oberen Tragsäulenabschnittes, der das Gefährt trägt, wird relativ
zum unteren Tragsäulenabschnitt durch die Winkeldrehung des primären Chassis relativ
zum unteren Tragsäulenabschnitt um den ersten Drehpunkt verändert. Dies bewirkt,
dass das Gefährt durch einen kreisförmigen Bogen um den zweiten Drehpunkt beschleunigt
wird, wobei die Beschleunigung durch die Geschwindigkeit der Veränderung der Winkeldrehung
bestimmt wird.
Das Innere des unteren Tragsäulenabschnitts schließt ein Paar von
Gleitdruckstangen ein, wobei jede der Stangen ein oberes Ende und ein unteres Ende
hat. Ein Paar von oberen Gelenkarmen verbindet drehbar die oberen Enden der Druckstangen
mit dem oberen Tragsäulenabschnitt, und ein Paar von unteren Gelenkarmen verbindet
drehbar die unteren Enden der Druckstangen mit dem primären Chassis. Die Gleitdruckstangen
und die Gelenkarme wirken in einer pantografischen Anordnung, die es ermöglicht,
dass jegliche Winkeldrehung des unteren Tragsäulenabschnitts relativ zum primären
Chassis um den ersten Drehpunkt auf den oberen Tragsäulenabschnitt und das Gefährt
verschoben wird. Das primäre Chassis wird mit einem drehbaren und einklinkbaren
Zahnrad versehen, das mit einer angetriebenen Gliederkette in Eingriff kommen kann,
um den Antriebsmechanismus für das Bewegen der Bewegungstranslationsanordnung und
des Gefährtes längs der unteren und oberen Schienenkonstruktion zu bilden. Das Gefährt
hat einen Schwerpunkt, der so angeordnet ist, dass er ermöglicht, dass das Gefährt
in einer aufrechten Position zum Stillstand kommt, nachdem auf dasselbe Zentrifugalkräfte
eingewirkt haben, wie sie beispielsweise in einer Kurve der Fahrbahn ausgeübt werden.
Der untere Tragsäulenabschnitt schließt einen angeflanschten Kastenträger ein, der
ein Paar von parallelen angeflanschten Wänden hat, die mit einem Satz von oberen
und unteren Treibrollen in Eingriff kommen können, die innerhalb der Drehachse montiert
sind. Ein Paar von Querwänden verbindet die angeflanschten Wände und kann mit einem
Satz von oberen und unteren Tragrollen in Eingriff kommen, die innerhalb der Drehachse
zwischen den Treibrollen montiert sind.
Bei einer anderen Ausführungsform besteht die Tragsäulenanordnung
aus einem einzelnen rohrartigen Tragsäulenabschnitt mit einem unteren Ende, das
drehbar in einem ersten Drehpunkt am primären Chassis verankert ist und sich durch
die Drehachse nach oben erstreckt. Der einzelne Tragsäulenabschnitt hat ein oberes
Ende, das drehbar in einem zweiten Drehpunkt am Gefährt befestigt ist. Das Innere
des einzelnen Tragsäulenabschnittes schließt ein Paar von Gleitdruckstangen ein,
wobei jede der Stangen ein oberes Ende und ein unteres Ende hat. Ein Paar von oberen
Gelenkarmen verbindet drehbar die oberen Enden der Druckstangen unmittelbar mit
dem Gefährt. Ein Paar von unteren Gelenkarmen verbindet drehbar die unteren Enden
der Druckstangen mit dem primären Chassis in einer pantografischen
Anordnung, was ermöglicht, dass jegliche Winkeldrehung des primären Chassis' um
die untere Schienenmittellinie unmittelbar auf das Gefährt verschoben wird.
Bei noch einer anderen Ausführungsform sind die untere Schienenkonstruktion
und die obere Schienenkonstruktion V-förmig im Querschnitt. Die Bewegungstranslationsanordnung
schließt folgendes ein: ein primäres Chassis, das rollbar längs der unteren Schienenkonstruktion
getragen wird, ein sekundäres Chassis, das rollbar längs der oberen Schienenkonstruktion
getragen wird, eine Drehachse, die drehbar relativ zum sekundären Chassis montiert
ist und eine Tragsäulenanordnung, die ein unteres Ende, das drehbar am primären
Chassis befestigt ist, und ein oberes Ende aufweist, das drehbar am Gefährt befestigt
ist. Die Tragsäulenanordnung wird für eine hin- und hergehende Gleitbewegung durch
die Drehachse montiert. Die Tragsäulenanordnung besteht aus einem oberen Tragsäulenabschnitt
und einem unteren Tragsäulenabschnitt, der drehbar am unteren Ende am primären Chassis
in einem ersten Drehpunkt verankert ist, der längs der unteren Schienenkonstruktionsmittellinie
liegt und sich nach oben durch die Drehachse erstreckt. Der untere Tragsäulenabschnitt
hat ein oberes Ende, das drehbar in einem zweiten Drehpunkt mit einem unteren Ende
des oberen Tragsäulenabschnittes verbunden ist. Der obere Tragsäulenabschnitt hat
ein oberes Ende, das drehbar am Gefährt verbunden ist. Ein Paar von oberen Kniehebeln
wird am oberen Tragsäulenabschnitt angebracht, ein Paar von unteren Kniehebeln wird
am primären Chassis befestigt, und ein verlängerter Gelenkarm erstreckt sich wesentlich
parallel zum unteren Tragsäulenabschnitt und wird zwischen den oberen Kniehebeln
und den unteren Kniehebeln verbunden. Das primäre Chassis wird und das sekundäre
Chassis längs ihrer unteren und oberen Schienenkonstruktion durch einen Satz von
oberen und unteren Rollen getragen.
Verschiedene andere Merkmale, Aufgaben und Vorzüge der Erfindung werden
offensichtlich gemacht aus der folgenden Beschreibung, zusammen mit den Zeichnungen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die Zeichnungen illustrieren die beste gegenwärtig erwogene Weise
zum Umsetzen der Erfindung.
In den Zeichnungen:
ist 1 eine teilweise Seitenansicht eines
Achterbahnsystems nach der vorliegenden Erfindung,
ist 2 ein Aufriss des Achterbahnsystems
von der linken Seite von 1,
ist 3 eine fragmentarische Schnittansicht,
die Einzelheiten einer bei dem Achterbahnsystem von 1
und 2 eingesetzten Gleitdruckstangen- und
Verbindungskonstruktion zeigt,
ist 4 ein Aufriss ähnlich 2,
der die sich verändernde Position des Achterbahnsystems zeigt, die sich aus Veränderungen
bei Spur und Querneigung seiner Schienenkonstruktion ergeben,
ist 5 eine Ansicht ähnlich
3, die aber die Gleitdruckstangen- und Verbindungskonstruktion
in 4 zeigt,
ist 6 eine vergrößerte, teilweise Schnittansicht,
mit weggeschnittenen Teilen, welche die rollbare Anbringung eines primären Chassis'
längs einer unteren Schiene, ein sekundäres Chassis und eine Drehachse längs einer
oberen Schiene und eine verschiebbar in der Drehachse getragene Tragsäulenanordnung
abbildet,
ist 7 eine Schnittansicht an der Linie
7-7 von 6,
ist 8 eine Ansicht ähnlich
2, die eine erste alternative Ausführungsform der Erfindung
zeigt,
ist 9 eine Teilansicht, welche die sich
verändernde Position der in 8 gezeigten alternativen
Ausführungsform zeigt,
ist 10 eine Ansicht ähnlich
1, die eine zweite alternative Ausführungsform der
Erfindung zeigt,
ist 11 eine Ansicht ähnlich
4, die aber die zweite Ausführungsform von
10 einsetzt,
ist 12 eine vergrößerte, teilweise Schnittansicht,
welche die Einzelheiten der in 10 gezeigten Unterkonstruktion
zeigt, und
ist 13 eine teilweise Schnittansicht
an der Linie 13-13 von 12.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Unter Bezugnahme auf 1 bis
7 wird nun eine bevorzugte Ausführungsform
einer Vergnügungs- oder Aufregungsbahn in der Form eines freitragenden Achterbahnsystems
10 gezeigt. Das System 10 wird durch eine Tragkonstruktion
14, die eine Doppelschienen-Verbundkonstruktion trägt, die eine untere
Schienenkonstruktion 16 und eine obere Schienenkonstruktion
18 in einer besonderen Beziehung auf derselben umfasst, an einer horizontalen
Ebene 12, wie beispielsweise dem Erdboden, verankert. Die Schienenkonstruktionen
16, 18 definieren eine veränderlich geformte geschlossene Schleife
und eine Fahrbahn, die eine Reihe von geraden Segmenten und eine Reihe von gekrümmten
Segmenten haben kann, wobei die gekrümmten Segmente horizontale, vertikale und Verbundkurven
einschließen.
Die Tragkonstruktion 14 hat mehrere Sektionen, deren jede
im Querschnitt U-förmig ist und aus einem unteren Ausbuchtungsabschnitt
20, der die unteren Enden eines Paars von parallelen Ständern
22 miteinander verbindet, besteht. Die oberen Enden der Ständer
22 werden starr mit der oberen Schienenkonstruktion 18 verbunden.
Die Tragkonstruktion 14 schließt ebenfalls eine innere Unterkonstruktion
24 ein, die bei der gezeigten Ausführungsform von halbkreisförmigem Querschnitt
ist und die untere Schienenkonstruktion 16 starr trägt. In anderen Segmenten
der Fahrbahn wird die Tragstruktur 14 typischerweise erweitert, so dass
sie mehrere miteinander verbundene vertikale, horizontale und winklige Bauteile
26, 28 bzw. 30 umfasst, um die Schienenkonstruktionen
16, 18 formschlüssig zu verstärken.
Vorzugsweise schließt die untere Schienenkonstruktion 16
ein Paar von parallelen unteren Schienen 32 ein, und die obere Schienenkonstruktion
18 schließt ein Paar von parallelen oberen Schienen 34 ein. Die
unteren und oberen Schienen 32, 34 haben jeweilige Mittellinien
36, 38, die mit einer Entfernung oder Spur angeordnet werden,
die sich, wie es detaillierter beschrieben wird, über die Fahrbahn verändert. Die
Schienen werden typischerweise aus einer rohrartigen Form mit einem kreisförmigen
Querschnitt hergestellt.
Wie es am besten in 2 und 6
zu sehen ist, wird ein unteres oder primäres Chassis 40 durch vordere und
hintere Fahrgestellanordnungen 42, die durch obere Rollen 44,
untere Rollen 46 und seitliche Rollen 48 definiert werden, rollbar
längs der unteren Schienen 32 getragen. Solche Fahrgestellanordnungen sind
auf dem Gebiet gut bekannt, und weitere Einzelheiten werden nicht als notwendig
erachtet. Ähnlich wird ein oberes oder sekundäres Chassis 52 durch vordere
und hintere Fahrgestellanordnungen 54, die durch obere Rollen
56, untere Rollen 58 und seitliche Rollen 60 definiert
werden, rollbar längs der oberen Schienen 34 getragen.
Eine Drehachse 64 mit rechteckigem Querschnitt (6,
7) wird im sekundären Chassis 52
mit Hilfe eines Lagers 62 drehbar um die obere Schienenmittellinie
38 angebracht. Innerhalb der Drehachse 64 werden ein Satz von
ausgerichteten oberen Treibrollen 66 und ein Satz von ausgerichteten unteren
Treibrollen 68 angebracht. Außerdem trägt die Drehachse 64 einen
Satz von ausgerichteten oberen Tragrollen 70 und ein Satz von ausgerichteten
unteren Tragrollen 72, die zwischen den Treibrollen 66,
68 angeordnet werden.
Eine freitragende, gelenkige oder gegliederte Tragsäulenanordnung
74 trägt ein fahrgastbeförderndes Gefährt 76 weg von der oberen
Schienenkonstruktion 18 und dem sekundären Chassis 52 und verbindet
das primäre Chassis 40 und das sekundäre Chassis 52 miteinander.
Die gelenkige Tragsäulenanordnung 74 schließt einen unteren rohrartigen
Tragsäulenabschnitt 78 und einen oberen rohrartigen Tragsäulenabschnitt
80 ein. Der untere Tragsäulenabschnitt 78 hat ein unteres Ende,
das an einem ersten Drehpunkt 84, der annähernd längs der unteren Schienenmittellinie
36 liegt, mit Hilfe von Lagern 82 drehbar am primären Chassis
40 verankert wird. Der untere Tragsäulenabschnitt 78 erstreckt
sich durch die Drehachse 64 nach oben und hat ein oberes Ende, das an einem
zweiten Drehpunkt 86 drehbar mit einem unteren Ende des oberen Tragsäulenabschnitts
80 verbunden wird. Ein oberes Ende des oberen Tragsäulenabschnitts
80 steht typischerweise in einen im Gefährt 76 geformten radialen
Schlitz 88 vor und wird an einem dritten Drehpunkt 90 drehbar
am Gefährt 76 befestigt. Der untere Tragsäulenabschnitt 78 schließt
einen angeflanschten Kastenträger 92 (6,
7) ein, der ein Paar von parallelen angeflanschten
Wänden 94, 96 hat, die mit den oberen und unteren Treibrollen
66, 68 in der Drehachse 64 in Eingriff kommen können.
Der Kastenträger 92 hat ein Paar parallele Querwände 98,
100, welche die angeflanschten Wände 94, 96 verbinden
und mit den oberen und unteren Tragrollen 70, 72 in der Drehachse
in Eingriff kommen können. Die Rollen 66, 68, 70,
72 ermöglichen es, dass sich der untere Tragsäulenabschnitt 78
durch die Drehachse 64 vor- und zurückbewegt. Obwohl der untere Tragsäulenabschnitt
78 in seiner bevorzugten Ausführungsform als eine Kastenträgerkonstruktion
gezeigt wird, könnte er ebenfalls eine rohrartige Struktur haben, die wie oben beschrieben
mit den Rollen zusammenwirkt.
Unter Bezugnahme auf 3 schließt der untere
Tragsäulenabschnitt 78 ein Paar von Gleitdruckstangen 102,
104 ein, deren jede ein erweitertes oberes Ende 106 und ein ähnlich
geformtes unteres Ende 108 hat. Es sollte außerdem zu bemerken sein, dass
der obere Tragsäulenabschnitt 80, weil er keine inneren Bauteile, wie beispielsweise
Gleitdruckstangen 102, 104, trägt, nicht unbedingt einen rohrartigen
Aufbau haben muss. Ein Paar von oberen Gelenkarmen 110 bzw. 112
verbindet die oberen Enden 106 der Gleitdruckstangen 102,
104 in der Nähe des zweiten Drehpunkts 86 drehbar mit dem oberen
Tragsäulenabschnitt 80. Ähnlich verbindet ein Paar von unteren Gelenkarmen
114, 116 die unteren Enden 108 der Gleitdruckstangen
102, 104 drehbar mit den Lagern 82, zur Drehung im Verhältnis
zum primären Chassis 40 in einer Ebene senkrecht zu Schienemnittellinie
36. Die Druckstangen- und Gelenkarm-Konstruktion gewährleistet eine pantografische
Wirkung, die auf eine unten weiter zu beschreibende Weise eine Bewegung vom unteren
Abschnitt des Systems 10 zu dem oberen Tragsäulenabschnitt 80
und dem Gefährt 76 verschiebt.
Um das Gefährt 76, das primäre Chassis 40, das sekundäre
Chassis 52, die Drehachse 64 und die Tragsäulenanordnung
74 längs einer Vorwärtsfahrtachse vorzuschieben, wird ein Antriebsmechanismus
118 (1) bereitgestellt. Unter erneutem Bezug
auf 1 trägt der Unterteil des primären Chassis'
40 ein drehbares und einklinkbares Zahnrad 120, das mit einer
angetriebenen Kette 122 in Eingriff kommen kann. Es sollte zu erkennen
sein, dass andere geeignete Antriebsmechanismen Induktionslinearmotoren, Mehrfachspulenantriebe,
Elektromotoren, Treibrollensysteme und andere geeignete Vortriebsvorrichtungen allein
oder in Verbindung mit Schwerkraft und Zentrifugalkräften einschließen können. Obwohl
es nicht gezeigt wird, sollte es sich verstehen, dass in dem Achterbahnsystem, wie
auf dem Gebiet gut bekannt ist, verschiedene Bremsmittel bereitgestellt werden können.
In 1 und 2
wird im Bemühen, die Schienenkonstruktion aus der Hauptsichtlinie des Fahrgastes
zu halten, zwischen dem Gefährt 76 und dem Rest des Systems 10
eine Kulissenhülle S angeordnet. Anders als bei herkömmlichen Achterbahnen wird
die Fernbefestigung des Gefährts 76 absichtlich so gestaltet, dass sie
einem Fahrgast das Gefühl gibt, in einem Fahrzeug zu sein, dass dazu in der Lage
ist, den Eindruck eines freien Fluges zu erzeugen. Dieser Eindruck kann durch die
Verwendung von themenspezifischer Theaterkulisse, Licht-, Ton- und Spezialeffekten
weiter gesteigert werden.
Außerdem ist entdeckt worden, dass nach der Erfindung die Entfernung
und die Winkelposition des Gefährts 76 im Verhältnis zu den Schienenkonstruktionen
16, 18 als Reaktion auf die sich verändernde Krümmung und/oder
die Spur der Schienenkonstruktionen über die Fahrbahn verändert werden können. Ferner
wird die pantografische Tragsäulenverbindung durch Verändern der Drehposition oder
des Querneigungswinkels der unteren Schienenkonstruktion auf der eigenen Mittellinie
eine Winkelbeschleunigung des Gefährts um den Drehachsendrehpunkt bewirken, wobei
die Größe der Beschleunigung durch die Geschwindigkeit der Veränderung des Querneigungswinkels
bestimmt wird. Andererseits ermöglicht dieses Verhalten, dass das Gefährt
76 auf unerwartete Weisen und längs eines Bewegungsbogens beschleunigt
wird, der sich von anderen Achterbahnauslegungen unterscheidet.
4 und 5
illustrieren den Betrieb des Achterbahnsystems 10, wenn sich die Spur und
die Querneigung der unteren und der oberen Schienen 32, 34 im
Verhältnis zueinander gegenüber der in 1 gezeigten
Konfiguration verändern. Es sollte zu bemerken sein, dass 4
und 5 entweder gerade oder gekrümmte Schienensegmente
abbilden können. Entsprechend der vorhandenen Form der Schienenkonstruktion oder
in diesem Fall, wenn sich die Krümmung der Schienen 32, 34 verändert,
verändert sich die Entfernung zwischen den Schienenmittellinien 36,
38. Zusätzlich wird das primäre Chassis 40 winklig in einem Querneigungswinkel
um die untere Schienemnittellinie 36 gedreht. Da das primäre Chassis
40 mit den Gleitdruckstangen 102, 104 und den unteren
Gelenkarmen 114, 116 verbunden ist, wird die entsprechende Bewegung
mit Hilfe der zuvor beschriebenen Pantographkonstruktion zu dem oberen Tragsäulenabschnitt
80 und dem Gefährt 76 verschoben. Zusätzlich wird der untere Tragsäulenabschnitt
78 gleichzeitig durch die Drehachse 64 gleiten, wenn sich die
Drehachse 64 auf dem sekundären Chassis 52 dreht, um die Entfernung
und die Winkelposition des Gefährts 76 im Verhältnis zu der unteren und
der oberen Schienenkonstruktion 16, 18 zu verändern. Im Ergebnis
der Umsetzung des Gefährts 76 wird die Kulissenhülle S neu konfiguriert,
um so die Verdeckung der Schienenkonstruktion aufrechtzuerhalten.
Es ist ein wichtiges Merkmal der Erfindung, dass die Beschleunigungsgeschwindigkeit
längs einer Achse senkrecht zur Achse der Vorwärtsbewegung entsprechend beeinflusst
wird, wenn sich die Entfernung zwischen den Schienenmittellinien 36,
38 verändert, und insbesondere, wenn sich die vertikale Krümmung der unteren
Schiene verändert, um eine zunehmende Veränderung der Spur zwischen den Schienenmittellinien
zu bewirken. Es sollte sich gleichfalls verstehen, dass der Winkel des oberen Tragsäulenabschnitts
80 im Verhältnis zu einer Längsmittellinie des unteren Tragsäulenabschnitts
78 durch eine zunehmende Veränderung der Drehposition oder des Querneigungswinkels
der unteren Schiene 32 und des primären Chassis' 40 verändert
wird. Dies bewirkt, dass sich das Gefährt 76 durch einen Kreisbogen um
den zweiten Drehpunkt 86 beschleunigt, wobei die Beschleunigung durch die
Veränderungsrate des Querneigungswinkels bestimmt wird.
Wenn sich das Gefährt 76 durch die horizontalen Kurven in
der Schiene bewegt, wird es Zentrifugalkräften ausgesetzt. Jedoch wird der Schwerpunkt
bei 124 so ausgelegt, dass er ermöglicht, dass das Gefährt 76
ausreichend leicht in einer normalen aufrechten Position zur Ruhe kommt. Falls notwendig,
kann dieser Vorgang wie gewünscht durch herkömmliche Dämpfungsvorrichtungen, die
auf dem Gebiet bekannt sind, mechanisch reguliert oder gedämpft werden.
8 bis 13
illustrieren zusätzliche Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die auf eine
ähnliche Weise funktionieren, wie unter Bezugnahme auf 1
bis 7 beschrieben.
8 und 9
zeigen eine erste alternative Ausführungsform der Erfindung, die der bevorzugten
Ausführungsform von 1 bis 7
ähnelt und, wo möglich, unter Verwendung ähnlicher Bezugszahlen erläutert wird.
An Stelle der gegliederten Tragsäule 74 setzt ein Achterbahnsystem
10a eine Tragsäulenanordnung 126 ein, die einen einzelnen rohrartigen
Tragsäulenabschnitt 128 mit einem unteren Ende, das, wie zuvor beschrieben,
am ersten Drehpunkt 84 mit dem primären Chassis 40 verbunden ist,
und einem oberen Ende, das sich in den radialen Schlitz 88 im Gefährt
76 erstreckt und drehbar am dritten Drehpunkt 90 unmittelbar am
Gefährt 76 befestigt ist. Das Innere der Tragsäule 128 hat eine
Druckstangen- und Gelenkarm-Konstruktion, wie zuvor beschrieben, außer, dass die
oberen Gelenkarme 110, 112 unmittelbar mit dem Gefährt
76 verbunden sind.
10 bis 13
zeigen eine zweite alternative Ausführungsform der Erfindung, bei der die untere
und die obere Schienenkonstruktion 130 bzw. 132 eines Achterbahnsystems
10b jeweils aus einer einzelnen unteren Schiene 134 und einer
einzelnen oberen Schiene 136 bestehen, die beide im Querschnitt V-förmig
sind. Die untere Schiene 134 wird durch Keile 135 feststehend
an der Tragkonstruktion 14 angebracht. Die obere Schiene 136 wird
oben an vertikalen Elementen 137 in der Tragkonstruktion 14 angebracht.
Ein primäres Chassis 138 wird rollbar längs der oberen Kante der unteren
Schiene 134 durch obere und untere Rollen 140 bzw. 142
getragen. Ein sekundäres Chassis 144 wird rollbar an den oberen Kanten
der oberen Schiene 136 durch obere und untere Rollen 146 bzw.
148 angebracht. Eine Drehachse 150 wird drehbar am sekundären
Chassis 144 angebracht. Die gegliederte Tragsäulenanordnung 152
besteht aus einem unteren Tragsäulenabschnitt 154, der drehbar an einem
oberen Tragsäulenabschnitt 156 angebracht wird. Die Drehachse
150 nimmt verschiebbar den unteren Tragsäulenabschnitt 154 auf,
der ein unteres Ende aufweist, das am ersten Drehpunkt 84 mit dem primären
Chassis 138 befestigt ist, und einem oberen Ende, das an einem zweiten
Drehpunkt 86 drehbar an einem unteren Ende des oberen Tragsäulenabschnitts
156 befestigt wird. Ein oberes Ende des oberen Tragsäulenabschnitts
156 steht vorzugsweise in den radialen Schlitz 88 am Gefährt
76 vor und wird an einem dritten Drehpunkt 90 drehbar an demselben
befestigt. Es könnte jedoch ebenso eine andere Art von drehbarer Verbindung verwendet
werden. An Stelle der zuvor beschriebenen Druckstangen- und Gelenkarm-Konstruktion
setzt diese Ausführungsform ein Paar von unteren Kniehebeln 158, die drehbar
am primären Chassis 138 befestigt werden, ein Paar von oberen Kniehebeln
160, die drehbar am oberen Tragsäulenabschnitt 156 befestigt werden,
und einen verlängerten Gelenkarm 162 ein, der sich wesentlich parallel
zum unteren Tragsäulenabschnitt 154 erstreckt und die Kniehebel
158, 160 miteinander verbindet. Die Kniehebel 156,
158 und der Gelenkarm 162 gewährleisten die gleiche pantografische
Bewegung wie oben beschrieben. Der untere Tragsäulenabschnitt 154 wird
in der Drehachse 150 rollbar durch obere und untere Treibrollen
164 bzw. 166 und obere und untere Tragrollen 168 bzw.
170 getragen.
Es sollte nun vollständig zu erkennen sein, dass das primäre Chassis
40, 138, das sekundäre Chassis 52, 144, die
Drehachse 64, 150 und die Tragsäulenanordnung 74,
126, 152 in den jeweiligen Ausführungsformen eine einzigartige
Bewegungstranslationsanordnung definieren, um als Reaktion auf die sich verändernde
Spur und relative Drehposition oder den Querneigungswinkel zwischen den oberen und
den unteren Schienen über die Fahrbahn gleichzeitig die Entfernung und die Winkelposition
des Gefährts 76 zu verändern. Eine spezifische geometrische Konfiguration
für die Bahn kann entweder durch die thematischen/dynamischen Erfordernisse einer
bestimmten Gestaltung, durch Einschränkungen, die dem Schienensystem durch die Konstruktion
auferlegt werden, welche die Bahn aufnimmt, und/oder ihren Platz bestimmt werden.
Mit der vorliegenden Erfindung wird dem Bahngestalter die Flexibilität gegeben,
die Bahnschiene über einen weiten Bereich des Umgebungswinkels und der Entfernung
von der Achse der Fahrzeugbewegung vor der Sicht der Fahrgäste des Fahrzeugs zu
verbergen. Die reine Wirkung des Achterbahnsystems 10, 10a,
10b der vorliegenden Erfindung ist, dem Fahrgast ein erregendes Fahrerlebnis
zu bieten, das sich dem freien Flug annähert.
Bei dem Achterbahnsystem 10, 10a, 10b kann
die Gefährtentfernung von der oberen Schiene 34, 136 durch Verändern
der Spur zwischen der oberen und der unteren Schiene längs einer Bewegungsachse
verändert werden, die senkrecht zur Achse der Vorwärtsbewegung ist. Die Beschleunigungsgeschwindigkeit
längs dieser senkrechten Achse kann durch die Veränderungsrate der Spur zwischen
den oberen Schienen 34, 136 und den unteren Schienen
32, 134 über den Verlauf der Fahrbahn gesteuert werden. Außerdem
kann für die Achterbahnsysteme 10 und 10b der Winkel des oberen
Tragsäulenabschnitts 80, 156, der das Gefährt 76 trägt,
im Verhältnis zu dem Erdboden und dem Schienensystem durch Verändern des Querneigungswinkels
der unteren Schienen 32, 134 verändert werden, die auf das primäre
Chassis 40, 138 einwirken, das wiederum auf den oberen Tragsäulenabschnitt
80, 156 und das Gefährt 76 einwirkt. Im Ergebnis dessen
wird sich das Gefährt 76 durch einen Kreisbogen um den zweiten Drehpunkt
86 zwischen dem oberen Tragsäulenabschnitt 80,
156 und dem unteren Tragsäulenabschnitt 78, 154 beschleunigen,
wobei das Maß der Beschleunigung durch die Veränderungsrate des Querneigungswinkels
bestimmt wird. Diese einzigartigen Axial- und Kreisbewegungen des Gefährts können
simultan verliehen werden und können gleichzeitig mit einer herkömmlichern Gefährtbewegung
durch vertikale und horizontale Kurven gewährleistet werden, die bei Achterbahnen
nach dem Stand der Technik geläufig sind.
Bei manchen Anwendungen kann es wünschenswert sein, ein System mit
einem Paar von parallelen und in engem Abstand angeordneten Tragsäulenanordnungen
zu versehen, wobei die Tragsäulenanordnungen entweder vom Doppeltragsäulentyp (z.B.
4) oder vom Einzeltragsäulentyp (z.B. 8)
sind. Bei beiden Anordnungen würden die Tragsäulenpaare so angebracht, dass sie
durch eine einzige vergrößerte Drehachse hindurchgehen. An jedem der Drehpunkte
würden die Tragsäulenpaare zur gemeinsamen Drehbewegung zusammen befestigt und durch
feststehende Abstandsstücke getrennt gehalten. Diese modifizierte Bahnkonstruktion
würde eine gesteigerte Festigkeit und Beständigkeit gegen mögliche Torsionskräfte
verleihen, die durch das Gefährt ausgeübt werden.
Verschiedene Alternativen und Ausführungsformen werden als innerhalb
des Rahmens der folgenden Ansprüche liegend betrachtet, die insbesondere den Gegenstand,
der als die Erfindung angesehen wird, aufzeigen und deutlich beanspruchen. Zum Beispiel
sollte es sich verstehen, dass die vorliegende Erfindung ebenfalls dafür ausgelegt
werden könnte, von einer horizontalen Ebene aufgehängt zu werden, oder an einer
Stützfläche in einer vertikalen Ebene verankert werden könnte, während die Beschreibung
das Achterbahnsystem so darstellt, dass es auf einer horizontalen Ebene, wie beispielsweise
dem Erdboden, getragen wird.