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Dokumentenidentifikation DE102005035215A1 02.03.2006
Titel Druckrollenlager und Verfahren zu dessen Herstellung
Anmelder Koyo Seiko Co., Ltd., Osaka, JP
Erfinder Chihara, Katsuhiko, Osaka, JP
Vertreter Hoefer & Partner, 81545 München
DE-Anmeldedatum 27.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005035215
Offenlegungstag 02.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2006
IPC-Hauptklasse F16C 33/46(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
Zusammenfassung Ein Druckrollenlager umfasst einen Laufring und einen Käfig, der eine Mehrzahl von Rollen aufweist und auf dem Laufring angeordnet ist. Der Laufring umfasst: einen ringförmigen Plattenbereich, der einen Laufring für die Mehrzahl der Rollen definiert, einen Flansch, der sich in axialer Richtung davon erstreckt und an einer radialen Außenseite oder radialen Innenseite des ringförmigen Plattenbereichs angeordnet ist, und einen ringförmigen Sperrbereich, der an einem Gesamtumfang auf einem Vorderende des Flansches angeordnet ist und in radialer Richtung davon in der Weise hervorspringt, dass der ringförmige Sperrbereich in eine radiale Außenseite oder radiale Innenseite des Käfigs in axialer Richtung eingreift. Nur der ringförmige Plattenbereich ist nachgiebiger als der ringförmige Plattenbereich.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckrollenlager, in dem ein Käfig zum Halten einer Mehrzahl von Rollen und ein Laufring nicht teilbar sind, und ein Verfahren zu dessen Herstellung.

Üblicherweise wird gemäß eines Druckrollenlagers von dieser Art, um einen Käfig und einen nicht teilbaren Laufring herzustellen, ein Flansch entlang einer axialen Richtung auf einer radialen Außenseite oder radialen Innenseite des Laufrings angeordnet, und eine Mehrzahl von Klauen, die in radialer Richtung nach innen gerichtet sind, zum Eingreifen in eine radiale Außenseite oder radiale Innenseite des Käfigs in axialer Richtung an einer Mehrzahl von Bereichen in Umfangsrichtung auf einem Vorderende des Flansches vorgesehen (Bezugnahme z.B. auf die japanische Gebrauchsmuster-Veröffentlichung H05-94527).

Üblicherweise wird der Laufring durch eine Wärmbebehandlung in einem halbfertigen Zustand gehärtet, indem z.B. der Flansch einer ringförmigen Platte gebogen wird. Danach werden die Klauen durch lokales Erwärmen der Mehrzahl der Bereiche in Umfangsrichtung des Flansches durch eine hochfrequente Induktionsspule und durch Bearbeiten des Flansches gebildet. In diesem Fall muss das lokale Erwärmen ausgeführt werden, um die Klauen zu bilden, das die Anzahl der Schritte erhöht und eine Kostenerhöhung ausmacht. Wenn ferner der Laufring und der Käfig zusammengesetzt sind, werden der Laufring und der Käfig durch Krümmen der Klauen des Käfigs formschlüssig zusammengesetzt und weil die Klauen in dieser Weise gekrümmt werden, gibt es Bedenken, den Laufring und den Käfig durch Kraftaufbringung auf das Druckrollenlager beim Tragen des Druckrollenlagers zu trennen.

Im Gegensatz dazu ist es vorstellbar, einen ringförmigen Sperrbereich über einen Gesamtumfang auf einer Seite des Vorderendes des Flansches anstatt der Klauen vorzusehen, die an der Mehrzahl der Bereiche in Umfangsrichtung des Flansches angeordnet sind. Jedoch kann in diesem Fall der Käfig nicht mit dem Laufring zusammengesetzt werden. Daher wird das Druckrollenlager in der Weise zusammengesetzt, dass der Laufring in einen halbfertigen Zustand gebracht wird, in dem der ringförmige Sperrbereich nicht am Flansch ausgebildet ist, eine Anordnung eine Mehrzahl von Rollen aufweist und der Käfig mit dem Laufring im halbfertigen Zustand zusammengebaut und der ringförmige Sperrbereich am Flansch des Laufrings ausgebildet ist, wodurch der Laufring und die Anordnung abgehalten werden, voneinander getrennt zu sein. Um diesen Zusammenbau auszuführen, ähnlich dem oben beschriebenen Stand der Technik, muss das Verarbeiten zum Ausbilden des ringförmigen Sperrbereichs an der Seite des Vorderendes des Flansches durch lokales Erwärmen der Seite des Vorderendes des Flansches des Laufringes ausgeführt werden, nachdem der gesamte Laufring im halbfertigen Zustand der Wärmebehandlung zum Härten unterzogen worden ist, was die Anzahl der Schritte erhöht und eine Kostenerhöhung ausmacht.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Druckrollenlager mit einer Anordnung zu schaffen, indem eine Anordnung mit einer Mehrzahl von Rollen, einem Käfig sowie einem Laufring durchgeführt wird, die schwierig voneinander zu trennen sind.

Um die obige Aufgabe zu lösen, wird die Erfindung durch die folgende Anordnung gekennzeichnet.

  • (1) Druckrollenlager mit:

    einem Laufring; und

    einem Käfig, der eine Mehrzahl von Rollen aufweist und auf dem Laufring angeordnet ist,

    wobei der Laufring folgendes aufweist:

    einen ringförmigen Plattenbereich, der einen Laufring für die Mehrzahl der Rollen definiert,

    einen Flansch, der sich in axialer Richtung erstreckt und an einer radialen Außenseite oder einer radialen Innenseite des ringförmigen Plattenbereichs angeordnet ist, und

    einen ringförmigen Sperrbereich, der am gesamten Umfang auf einem Vorderende des Flansches angeordnet ist und der in radialer Richtung in der Weise hervorspringt, das der ringförmige Sperrbereich in eine radiale Außenseite oder radiale Innenseite des Käfigs in axialer Richtung eingreift, und

    wobei ein Gesamtumfang des Flansches und ein Gesamtumfang des ringförmigen Sperrbereichs nachgiebiger als der ringförmige Plattenbereich sind.
  • (2) Druckrollenlager gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Plattenbereich, der Flansch und der ringförmige Sperrbereich einstückig ausgebildet sind.
  • (3) Druckrollenlager gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch und der ringförmige Sperrbereich fortlaufend in Richtung eines Vorderendes des ringförmigen Sperrbereichs verjüngt sind.
  • (4) Druckrollenlager gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur der ringförmige Plattenbereich einer Wärmebehandlung zum Härten unterzogen wird, um den Gesamtumfang des Flansches und den Gesamtumfang des ringförmigen Sperrbereichs nachgiebiger als den ringförmigen Plattenbereich herstellen zu können.
  • (5) Druckrollenlager gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innendurchmesser des ringförmigen Sperrbereichs kleiner als ein Außendurchmesser des Käfigs ist.
  • (6) Verfahren zum Herstellen eines Druckrollenlagers, wobei das Verfahren folgendes umfasst:

    Vorsehen eines Käfigs, der eine Mehrzahl von Rollen aufweist;

    Vorsehen eines ringförmigen Basismaterial für einen Laufring mit einem ringförmigen Plattenbereich, der einen Laufring, einen Flansch und einen ringförmigen Sperrbereich definiert;

    Biegen des Basismaterials, um den Flansch zu bilden, der sich in axialer Richtung vom ringförmigen Plattenbereich erstreckt;

    nur den ringförmigen Plattenbereich einer Wärmebehandlung zum Härten unterziehen;

    nach den Schritten zum Biegen und Wärmebehandeln zusammensetzen des Käfigs, der die Mehrzahl der Rollen im Laufring aufweist; und

    Biegen eines Gesamtumfangs eines Vorderendes des Flansches, um den ringförmigen Sperrbereich zu bilden, der in radialer Richtung davon in der Weise hervorspringt, dass der ringförmige Sperrbereich in eine radiale Außenseite oder radiale Innenseite des Käfigs in axialer Richtung eingreift.
  • (7) Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebehandlung zum Härten durch eine hochfrequente Induktionsheizspule örtlich ausgeführt wird.

Gemäß der vorliegenden Erfindung bezieht sich die Wärmebehandlung zum Härten auf eine Wärmebehandlung zum Sicherstellen einer Härte, wie sie vom Laufring gefordert wird. Obwohl es Metallwerkstoffe gibt, die als Basismaterial des Laufrings verwendet werden, die einer Wärmebehandlung zum Steuern einer Grundeigenschaft und nicht einer Wärmebehandlung mit dem Ziel des Steuerns der Grundeigenschaft (Rohmaterial) unterzogen werden, sind die beiden Eigenschaften verwendenden Basismaterialien in der Erfindung enthalten. Obwohl sich ein Fall, in dem der Flansch und der ringförmige Sperrbereich keiner Wärmebehandlung wie beim Rohmaterial, und ein Fall, in dem der Flansch und der ringförmige Sperrbereich einer Wärmebehandlung mit dem Ziel des Steuerns der Basiseigenschaften unterzogen wird, ergibt, werden daher in einem der Fälle der Flansch und der ringförmige Sperrbereich nachgiebiger als der ringförmige Plattenbereich, der der Wärmebehandlung zum Härten unterzogen wird, hergestellt.

In diesem Fall wird, weil der Gesamtumfang der Seite des Vorderendes des Flansches mit dem ringförmigen Sperrbereich versehen ist, die Anordnung, die die Mehrzahl der Rollen und den Käfig umfasst, und der Laufring soweit nicht voneinander geteilt, wie z.B. der ringförmige Sperrbereich verformt wird. Obwohl der Verschleißwiderstand der Rollenlauffläche nur durch Härten des ringförmigen Plattenbereichs, der die Rollenlauffläche der Platte durch die Wärmebehandlung bildet, gefördert wird, werden der Flansch und der ringförmige Sperrbereich des Laufringes nicht durch die Wärmebehandlung nachgiebiger und dadurch können der Laufring und die Anordnung mit der Mehrzahl der Rollen und dem Käfig zusammengesetzt werden, bevor der ringförmige Sperrbereich des Laufrings gebildet wird, und der ringförmige Sperrbereich kann nach dem Zusammenbau einfach gebildet werden. Dadurch kann eine nicht teilbare Anordnung preiswert geschaffen werden.

Der Flansch des Laufrings wird gemäß der Erfindung zum Schaffen des ringförmigen Sperrbereichs nicht wie beim verwandten Stand der Technik lokal erwärmt und dadurch können eine Anzahl der Schritte im Vergleich mit der den technischen Hintergrund bildenden Stand der Technik und die Herstellkosten reduziert werden. Ferner wird der ringförmige Sperrbereich durch Zusammensetzen des Zusammenbaus mit der Mehrzahl der Rollen und dem Käfig am Laufring gebildet, bevor der ringförmige Sperrbereich am Laufring gebildet wird, wobei der ringförmige Sperrbereich nicht wie bei der Klaue des den technischen Hintergrund bildenden Stands der Technik gekrümmt wird, und dadurch ergeben sich keine Bedenken, den Zusammenbau und den Laufring zu trennen.

Gemäß des Druckrollenlagers und des Verfahrens zu dessen Herstellung der Erfindung, kann eine Anordnung zum Herstellen des Zusammenbaues mit der Mehrzahl der Rollen und dem Käfig und dem Laufring, die schwierig voneinander zu trennen sind, kostengünstig geschaffen werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine Draufsicht, die ein Druckrollenlager gemäß eines besten Modus zum Ausführen der Erfindung darstellt.

2 ist eine Ansicht, die einen entlang einer Linie (2)-(2) von 1 aufgenommenen Bereich durch Pfeilzeichen darstellt.

3 ist eine Ansicht, die einen entlang einer Linie (3)-(3) von 1 aufgenommenen Bereich durch Pfeilzeichen darstellt.

4 ist eine perspektivische vergrößerte Ansicht, um einen Umfang einer Tasche des Käfigs von 1 darzustellen.

5 ist eine Ansicht eines Schrittes, der ein Beispiel eines Verfahrens zum Herstellen des Druckrollenlagers von 1 darstellt.

6 ist eine Ansicht eines Schrittes, der auf 5 folgend dargestellt ist.

7 ist eine Ansicht eines Schrittes, der auf 6 folgend dargestellt ist.

8 ist eine Ansicht eines Druckrollenlagers, das durch einen Ablauf von 5 bis 7 gemäß 2 hergestellt wurde.

9 ist eine Ansicht eines Druckrollenlagers gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bezüglich 2.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Eine beste Art zum Ausführen der Erfindung wird bezüglich der Zeichnung nachstehend beschrieben. 1 ist eine Draufsicht, die ein Druckrollenlager darstellt, 2 ist eine Ansicht, die einen entlang einer Linie (2)-(2) aufgenommenen Bereich von 1 durch Pfeilzeichen darstellt, 3 ist eine Ansicht, die einen entlang einer Linie (3)-(3) aufgenommenen Bereich von 1 durch Pfeilzeichen darstellt und 4 ist eine perspektivische vergrößerte Ansicht, um einen Umfang einer Tasche eines Käfigs von 1 darzustellen.

Ein in der Zeichnung dargestelltes Druckrollenlager 1 wird mit einem Käfig 2, einer Mehrzahl von Rollen 3 und einem einzelnen Laufring 4 geschaffen.

Der Käfig 2 wird aus einer ringförmigen Blechplatte hergestellt. Die Taschen 21, die im Wesentlichen in einer rechteckigen Form bei einer Draufsicht zum Aufbewahren der Rollen 3 sind, werden an einer Mehrzahl von Bereichen in Umfangsrichtung eines mittleren Bereichs in radialer Richtung vorgesehen. Die Stützbereiche 22 sind zwischen den jeweiligen benachbarten Taschen 21 in Umfangsrichtung angeordnet. Der Stützbereich 22 wird in Wellenform in radialer Richtung gebogen und ist mit einem mittleren erweiterten Bereich 23, der zu einer Seite in axialer Richtung am Mittelpunkt in radialer Richtung erweitert ist, und einem radialen außenseitig erweiterten Bereich 24 und einem radialen innenseitig erweiterten Bereich 25 versehen, die zur anderen Seite in axialer Richtung erweitert und auf entgegengesetzten Seiten in radialer Richtung angeordnet sind.

Die Rollen 3 sind in der Tasche 21 des Käfigs 2 drehbeweglich angeordnet, um zu verhindern, dass sie voneinander getrennt werden. D.h., am Stützbereich 22 werden insgesamt drei Bereiche des mittleren erweiterten Bereichs 22, des radialen außenseitig erweiterten Bereich 24 und des radialen innenseitig erweiterten Bereichs 25 mit Klauen 23a, 24a, 25a, die in die Tasche 21 ragen, angeordnet. Mit den Klauen 23a, 24a, 25a werden die Breiten der entsprechenden Taschen 21 in Umfangsrichtung an drei Bereichen in Radialrichtung von jeder Tasche kleiner als der Durchmesser der Rollen 3, dadurch wird die Rolle 3 abgehalten, sich vom Inneren der Tasche 21 zu beiden Seiten in axialer Richtung zu recken. Ferner wird die Rolle 3 in der Tasche 21 untrennbar davon zusammengesetzt, indem sie mit Druck in die Tasche 21 eingesetzt wird.

Obwohl die Rolle 3 von einem Typ ist, bei dem sich eine Form einer Endfläche auf einen ebenen Typ bezieht, genügt für die Rolle 3 auch die Form der Endfläche, die durch eine Kugelform gebildet wird.

Der Laufring 4 ist mit einem Flansch 42 versehen, der sich in axialer Richtung von einer radialen Außenseite eines ringförmigen Plattenbereichs 41 erstreckt, der einen Laufring der Rolle 3 bildet. Ein Gesamtumfang auf einer Seite des Vorderendes des Flansches 42 ist mit einem ringförmigen Sperrbereich 43 versehen, der nach Innen in radialer Richtung hervorspringt. Der Käfig 2 ist im Laufring 4 untrennbar zusammengebaut.

D.h., ein innerer Durchmesser R1 des ringförmigen Sperrbereichs 43 des Laufringes 4 ist kleiner als ein äußerer Durchmesser R2 des Käfigs 2 einzustellen, und somit beeinträchtigen sich der ringförmige Sperrbereich 43 und der Käfig 2 miteinander in axialer Richtung.

Dadurch werden der Laufring 4 und eine Anordnung mit der Mehrzahl der Rollen 3 und der Käfig 2 davon abgehalten, voneinander getrennt zu werden.

Weil insbesondere der ringförmige Sperrbereich 43 am Vorderende des Flansches 42 des Laufringes 4 fortlaufend in Umfangsrichtung vorgesehen ist, kann die Anordnung sicher vom Trennen abgehalten werden, um sich soweit zu recken, wie der ringförmige Sperrbereich 43 nicht verformt wird. Dadurch kann die Zuverlässigkeit eines Produkts im Vergleich mit der der verwandten Technik deutlich geschaffen werden, bei der die Klauen an einer Mehrzahl von Bereichen in Umfangsrichtung des Laufrings geschaffen sind.

Im Fall des Laufrings 4 mit dem ringförmigen Sperrbereich 43, der sich in Umfangsrichtung auf diese Weise fortsetzt, ist es zwischenzeitlich physikalisch schwierig, den Zusammenbau am Laufring 4 zusammenzusetzen. Daher wird ein Herstellverfahren des oben beschriebenen Druckrollenlagers 1 wie folgt gebildet und das Verfahren erklärt.

Zuerst wird der Laufring 4, der im halbgefertigten Zustand nur mit dem Flansch 42 versehen ist, erstellt. Als Basismaterial des Laufrings 4 nimmt man z.B. einen Kohlenstoffstahl (SC-Material) für eine mechanische Anordnung, einen Werkstoffstahl (SK-Material) oder dgl. Nur der ringförmige Plattenbereich 41 des Laufrings 4 wird lokal einer Wärmebehandlung unterzogen, um durch eine hochfrequente Induktionswärmespule gehärtet zu werden. Der Bereich, der auf diese Weise der Wärmebehandlung zum Härten unterzogen wird, wird durch die Querschraffuren in der Zeichnung dargestellt. In dieser Stufe wird der Flansch 42 des Laufrings 4 nicht durch Wärmebehandlung gehärtet und dadurch wird der Flansch 42 nachgiebiger als der ringförmige Plattenbereich 41. Der Laufring 4 und die Anordnung werden davon abgehalten, durch Ausbilden des ringförmigen Sperrbereichs 43, Zusammensetzen des Zusammenbaues mit der Mehrzahl der Rollen 3 und des Käfigs 2 im Laufring 4 im halbgefertigten Zustand getrennt zu werden, und danach wird der Gesamtumfang der Seite des Vorderendes des Flansches 42 des Laufrings 4 nach innen in radialer Richtung gebogen. Der ringförmige Sperrbereich 43 wird durch Biegen des Vorderendes des Flansches 42 gebildet, der nicht auf diese Weise gehärtet wird, und dadurch kann das Biegen einfach ausgeführt werden.

Im Schritt zum Ausbilden des ringförmigen Sperrbereichs 43, wie z.B. in 5 bis 7 dargestellt, kann eine äußere Umfangsfläche auf dem Vorderende des Flansches 42 durch Verengen eines Durchmessers durch Festlegen einer Aufnahmematrize 10 an einer gesamten inneren Umfangsfläche des Flansches 42 des Laufringes 4 und Zusammendrücken der Seite des Vorderendes des Flansches 42 nach innen in radialer Richtung durch eine Pressform 11 von einer radialen Außenseite dünnwandig werden. Der ringförmige Sperrbereich 43 wird durch Biegen des Vorderendes des Flansches 42 durch eine Pressform 13, die in 7 dargestellt ist, gebildet. In diesem Fall wird ein geeigneter Vorteil erreicht, um den Ablauf des Biegens des ringförmigen Sperrbereichs 43 noch einfacher als oben beschrieben auszuführen, und um den ringförmigen Sperrbereich 43 genau zu bearbeiten. 8 stellt eine Teilansicht einer Hälfte des Druckrollenlagers 1, das auf diese Weise hergestellt wurde, dar.

Wenn durch dieses Verfahren gefertigt wird, wird nur der ringförmige Plattenbereich 41 des Laufringes 4 der Wärmebehandlung zum Härten unterzogen, der Flansch 42 und der ringförmige Sperrbereich 43 der Wärmebehandlung zum Härten nicht unterzogen und dadurch wird der Flansch 42 und der ringförmige Sperrbereich 43 folglich nachgiebiger als der ringförmige Plattenbereich 41.

Wie oben beschrieben, wird der ringförmige Sperrbereich 43 gemäß der Ausführungsform am Gesamtumfang der Seite des Vorderendes des Flansches 42 des Laufringes 4 geschaffen, und dadurch werden die Anordnung mit der Mehrzahl der Rollen 3 und der Käfig 2 und der Laufring 4 nicht so weit voneinander getrennt, wie z.B. der ringförmige Sperrbereich 43 nicht verformt wird. Obwohl ferner der Verschleißwiderstand der Rollenspurfläche nur durch Härten des ringförmigen Plattenbereichs 41 gefördert wird, der den Laufring des Ringes 4 durch Wärmebehandlung bildet, werden der Flansch 41 und der ringförmige Sperrbereich 43 des Laufrings 4 nicht durch Wärmebehandlung gehärtet, und dadurch können der Laufring 4 und die Anordnung mit der Mehrzahl der Rollen 3 und der Käfig 2 vor dem Ausbilden des ringförmigen Sperrbereichs 43 des Laufrings 4 zusammengesetzt und der ringförmige Sperrbereich 43 nach dem Zusammenbau leicht gebildet werden. Dadurch kann die untrennbare Anordnung kostengünstig geschaffen werden.

Zwischenzeitlich ist die Wärmebehandlung zum Härten des ringförmigen Plattenbereichs 41 des Laufrings 4 nicht nur auf das Verfahren unter Verwendung der hochfrequenten Induktionswärmespule begrenzt, sondern die Wärmebehandlung zum Härten kann durch normales Abschrecken, karbonisiertes Abschrecken, nitrierendes Abschrecken, karbonisierendes und nitrierendes Abschrecken und dgl. erzeugt werden. Jedoch ist es in diesen Fällen des Abschreckens notwendig, einen anderen Bereich als den ringförmigen Plattenbereich 41 des Laufringes 4 abzudecken. Ferner wird in diesem Fall ein Vorteil hinsichtlich der Kosten im Vergleich mit dem Fall des Erwärmens erreicht, um den ringförmigen Plattenbereich 41 vor dem Ausbilden des ringförmigen Sperrbereichs nachgiebiger zu machen, wie beim Stand der Technik.

Weitere Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend erläutert

  • (1) 9 stellt eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar. Ein Laufring 5, der mit einem Flansch 52 auf einer radialen Innenseite eines ringförmigen Plattenbereichs 51 angeordnet ist, wird für das Druckrollenlager 1 gemäß der Ausführungsform verwendet. Der Laufring 5 ist mit einem ringförmigen Sperrbereich 53 versehen, der nach außen in radialer Richtung über einen Gesamtumfang der Seite des Vorderendes des Flansches 52 hervorspringt. Ferner ist der Käfig 2 mit einem erweiterten Bereich 55 versehen, der sich nach innen in radialer Richtung auf einer radialen Innenseite davon erstreckt, und der erweiterte Bereich 55 wird in axialer Richtung durch den ringförmige Sperrbereich 53 des Laufringes 5 ergriffen. In diesem Fall werden der Ablauf und die Wirkung ähnlich denen der oben beschriebenen Ausführungsform erreicht. Ferner kann in der Ausführungsform, ähnlich der 5 bis 8, der ringförmige Sperrbereich 53 gebildet werden, in dem die Seite des Vorderendes des Flansches 52 dünnwandig gemacht und danach die Seite des Vorderendes gebogen wird.
  • (2) Eine Teilform des Käfigs 2 ist nicht besonders begrenzt. Ferner kann der Käfig 2 nicht durch ein Blechprodukt gebildet, aber durch einen allgemein üblichen integrierenden Aufbau zweier ringförmiger Platten erstellt werden.


Anspruch[de]
  1. Druckrollenlager mit:

    einem Laufring; und

    einem Käfig, der eine Mehrzahl von Rollen aufweist und auf dem Laufring angeordnet ist,

    wobei der Laufring folgendes aufweist:

    einen ringförmigen Plattenbereich, der eine Laufbahn für die Mehrzahl der Rollen definiert,

    einen Flansch, der sich in axialer Richtung erstreckt und an einer radialen Außenseite oder einer radialen Innenseite des ringförmigen Plattenbereichs angeordnet ist, und

    einen ringförmigen Sperrbereich, der am gesamten Umfang auf einem Vorderende des Flansches angeordnet ist und der in radialer Richtung in der Weise hervorspringt, das der ringförmige Sperrbereich in eine radiale Außenseite oder radiale Innenseite des Käfigs in axialer Richtung eingreift, und

    wobei ein Gesamtumfang des Flansches und ein Gesamtumfang des ringförmigen Sperrbereichs nachgiebiger als der ringförmige Plattenbereich sind.
  2. Druckrollenlager gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Plattenbereich, der Flansch und der ringförmige Sperrbereich einstückig ausgebildet sind.
  3. Druckrollenlager gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch und der ringförmige Sperrbereich fortlaufend in Richtung eines Vorderendes des ringförmigen Sperrbereichs verjüngt sind.
  4. Druckrollenlager gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur der ringförmige Plattenbereich einer Wärmebehandlung zum Härten unterzogen wird, um den Gesamtumfang des Flansches und den Gesamtumfang des ringförmigen Sperrbereichs nachgiebiger als den ringförmigen Plattenbereich herstellen zu können.
  5. Druckrollenlager gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innendurchmesser des ringförmigen Sperrbereichs kleiner als ein Außendurchmesser des Käfigs ist.
  6. Verfahren zum Herstellen eines Druckrollenlagers, wobei das Verfahren folgendes umfasst:

    Vorsehen eines Käfigs, der eine Mehrzahl von Rollen aufweist;

    Vorsehen eines ringförmigen Basismaterials zum Bilden eines Laufrings mit einem ringförmigen Plattenbereich, der eine Laufbahn, einen Flansch und einen ringförmigen Sperrbereich definiert;

    Biegen des Basismaterials, um den Flansch zu bilden, der sich in axialer Richtung vom ringförmigen Plattenbereich erstreckt;

    Ausführen einer Wärmebehandlung zum Härten nur des ringförmigen Plattenbereichs;

    nach den Schritten zum Biegen und Wärmebehandeln zusammensetzen des Käfigs, der die Mehrzahl der Rollen im Laufring aufweist; und

    Biegen eines Gesamtumfangs eines Vorderendes des Flansches, um den ringförmigen Sperrbereich zu bilden, der in radialer Richtung davon in der Weise hervorspringt, dass der ringförmige Sperrbereich in eine radiale Außenseite oder radiale Innenseite des Käfigs in axialer Richtung eingreift.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebehandlung zum Härten durch eine hochfrequente Induktionsheizspule örtlich ausgeführt wird.
  8. Druckrollenlager, das durch ein Verfahren hergestellt wird, umfassend:

    Vorsehen eines Käfigs, der eine Mehrzahl von Rollen aufweist;

    Vorsehen eines ringförmigen Basismaterials zum Bilden eines Laufrings mit einem ringförmigen Plattenbereich, der eine Laufbahn, einen Flansch und einen ringförmigen Sperrbereich definiert;

    Biegen des Basismaterials, um den Flansch zu bilden, der sich in axialer Richtung vom ringförmigen Plattenbereich erstreckt;

    Ausführen einer Wärmebehandlung zum Härten nur des ringförmigen Plattenbereichs;

    nach den Schritten zum Biegen und Wärmebehandeln Zusammensetzen des Käfigs, der die Mehrzahl der Rollen im Laufring aufweist; und

    Biegen eines Gesamtumfangs eines Vorderendes des Flansches, um den ringförmigen Sperrbereich zu bilden, der in radialer Richtung davon in der Weise hervorspringt,

    dass der ringförmige Sperrbereich in eine radiale Außenseite oder radiale Innenseite des Käfigs in axialer Richtung eingreift.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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