Warning: fopen(111data/log202007031324.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Selbstverkäufer für Waren- und Prepaid-Produkte - Dokument DE102004028988B3
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004028988B3 09.03.2006
Titel Selbstverkäufer für Waren- und Prepaid-Produkte
Anmelder Sielaff GmbH & Co Automatenbau Herrieden, 91567 Herrieden, DE
Erfinder Utschig, Jürgen, 91522 Ansbach, DE
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner GbR, 80801 München
DE-Anmeldedatum 16.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004028988
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 09.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.03.2006
IPC-Hauptklasse G07F 7/00(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer (1) für einen Verkauf von sowohl Warenprodukten (46) als auch Prepaid-Produkten (45) mit einer Waren-Produkteinheit zur Abwicklung eines Verkaufes mindestens eines Warenproduktes (46); einer Prepaid-Produkteinheit zur Abwicklung eines Direct-Loading-Verfahrens und/oder eines Pin-Printing-Verfahrens zum Verkaufen mindestens eines Prepaid-Produktes (45) und mit mindestens einer gemeinsamen in dem Selbstverkäufer (1) integrierten Systemkomponente (2; 3; 4), welche einen Bestandteil sowohl der Waren-Produkteinheit als auch der Prepaid-Produkteinheit bildet.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer, insbesondere einen Selbstverkäufer für einen Verkauf von sowohl Warenprodukten als auch Prepaid-Produkten.

Obwohl auf beliebige Warenprodukte und beliebige Prepaid-Produkte anwendbar, werden die vorliegende Erfindung sowie die ihr zugrunde liegende Problematik vornehmlich in Bezug auf einen Zigarettenautomaten in Verbindung mit einem Direct-Loading-Verfahren und/oder einem Pin-Printing-Verfahren zum Aufladen von Prepaid-Karten für beispielsweise Mobiltelefone näher erläutert.

Hinlänglich bekannt sind Selbstverkäufer beispielsweise für Warenprodukte wie Lebensmittel, Tickets und Zigaretten, wobei der Benutzer gegen Geld, Geldkarte oder Kreditkarte eine Ware, Leistung oder eine Berechtigung erhält. Die Produktwaren werden nach einer Abgabe eines zugelassenen Zahlungsmittels durch den Benutzer durch beispielsweise Telefontasten oder Drucktasten ausgewählt und über den einzelnen Produktraum zugeordnete Ausgabeschächte an eine Ausgabeöffnung ausgegeben, an welcher der Benutzer die ausgewählte Ware entnehmen kann. Insbesondere sind Zigarettenautomaten bekannt, welche sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich ausgestaltet sind.

Ferner sind gemäß dem Stand der Technik Lade-Terminals in Form von Automaten bekannt, welche ein Aufladen von Prepaid-Karten, insbesondere für Mobiltelefone, ermöglichen. Dabei werden derartige Prepaid-Produkte im allgemeinen mittels dreier unterschiedlicher Verfahren angeboten:

  • a) physische Karten: im Handel allgemein bekannt sind Verkaufsautomaten, die Plastik- oder Pappkärtchen mit aufgedruckten Pin-Nummern zum Aufladen der Mobiltelefone gegen Bezahlung durch beispielsweise Angabe einer zu wählenden Telefonnummer ausgeben. Diese Plastikkärtchen müssen mit einem großen logistischen und personellen Aufwand an die verschiedenen Verkaufsautomaten des Einzelhandels verteilt werden. Außerdem müssen in dem Verkaufsautomaten stets eine größere Menge von Karten mit Pin-Nummern bevorratet sein, damit die Kunden nicht zu häufig vor leeren Verkaufsautomaten stehen. Damit wächst aber die Gefahr von Diebstählen und Automatenaufbrüchen. Außerdem muß der Einzelhandel Karten lange vorfinanzieren, wodurch für ihn totes Kapital entsteht;
  • b) Direct-Loading-Verfahren: bei Einführen eines zugelassenen Zahlungsmittels und beispielsweise Eingeben der Telefonnummer des wieder aufzuladenden Prepaid-Mobiltelefons veranlaßt der Automat automatisch eine Wiederaufladung des aufzuladenden Prepaid-Mobiltelefons in Höhe des gezahlten Geldbetrags; und
  • c) Pin-Printing-Verfahren: bei Einführen eines zugelassenen Zahlungsmittels gibt der Automat einen Nummern-Code bzw. eine Pin-Nummer aus, mittels welcher im Zusammenhang mit einer zu wählenden Telefonnummer eine Aufladung des Mobiltelefons durchgeführt werden kann.

Allgemein nimmt das Aufstellen von beispielsweise Zigarettenautomaten und Prepaid-Produktautomaten einen großen Stauraum in Restaurants, Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln, Gehwegen, etc. ein. Ferner ist ein getrenntes Herstellen und Aufstellen von Warenproduktautomaten und Prepaid-Produktautomaten kostspielig.

Gemäß einem Ansatz nach dem Stand der Technik ist ein Selbstverkäufer bekannt, der sowohl Zigaretten als auch physische Karten für ein Aufladen von Prepaid-Mobiltelefonen ausgibt. Dabei sind die physischen Karten entweder in einer zigarettenschachtelartigen Verpackung eingepackt oder sie werden mittels einem Karten-Dispenser ausgegeben.

An diesem Ansatz nach dem Stand der Technik hat sich jedoch die Tatsache als nachteilig herausgestellt, dass die Plastikkärtchen mit einem großen logistischen und personellen Aufwand an die verschiedenen Verkaufsautomaten des Einzelhandels verteilt werden müssen, wie oben bereits erläutert. Außerdem müssen in dem Verkaufsautomaten stets eine größere Menge von Karten mit Pin-Nummern bevorratet sein, damit die Kunden nicht zu häufig vor leeren Verkaufsautomaten stehen. Damit wächst aber die Gefahr von Diebstählen und Automatenaufbrüchen. Zudem bevorzugen die Käufer Prepaid-Produktautomaten, welche das Direct-Loading-Verfahren ermöglichen, da im Unterschied zum Verkauf physischer Karten eine Aufladung der entsprechenden Prepaid-Mobiltelefone vollautomatisch ohne jeglicher Zwischenschaltung des Benutzers erfolgt. Bei dem Verkauf physischer Karten jedoch muß der Benutzer zunächst beispielsweise eine 0800-Nummer wählen und anschließend einen ausgegebenen auf der physischen Karte angegebenen Nummern-Code eingeben, bevor das Prepaid-Mobiltelefon aufgeladen wird. Dabei kann es durch Eingeben falscher Nummern leicht zu Fehleingaben und somit zu einer Unzufriedenheit der Kunden kommen.

Die Deutsche Patentanmeldung DE 100 35 449 A1 beschreibt einen Automaten zum Ausgeben von Gegenständen aus dem Telefonbereich, beispielsweise von Telefonkarten, Handys und Handy-Taschen. Es können hier an dem Automaten sowohl Warenprodukte (Handys, Handy-Taschen) als auch Prepaid-Produkte (Telefonkarten) erworben werden. Ferner weist der Automat eine Ausgabe zum Ausgeben sowohl der Warenprodukte als auch der Prepaid-Produkte auf, so dass die Ausgabe eine gemeinsame Systemkomponente bildet. Der Automat weist ferner einen Drucker auf, der dazu ausgelegt ist, als Prepaid-Produkte eine Geheimnummer auszudrucken und auszugeben.

Das Deutsche Gebrauchsmuster DE 200 20 269 U1 beschreibt einen Automaten zum Ausgeben von Prepaid-Telefonkarten. In dem Automaten ist eine Druckvorrichtung angeordnet, welche die Telefonkarten nach erfolgter Bezahlung ausdruckt. Eine Ausgabe von Warenprodukten, wie beispielsweise Zigarettenschachteln, ist in der DE 200 20 269 U1 nicht beschrieben.

In Anbetracht dessen liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die oben genannten Nachteile zu beseitigen und insbesondere einen Selbstverkäufer zu schaffen, der sowohl ein Warenprodukt als auch Prepaid-Produkte mittels eines Direct-Loading-Verfahrens und/oder eines Pin-Printing-Verfahrens anbietet, wobei der Selbstverkäufer auf kostengünstige und platzsparende Weise herstellbar ist.

VORTEILE DER ERFINDUNG

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Selbstverkäufer mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, dass der Selbstverkäufer eine Warenprodukteinheit zur Abwicklung eines Verkaufes mindestens eines Warenproduktes; eine Prepaid-Produkteinheit zur Abwicklung eines Direct-Loading-Verfahrens und/oder eines Pin-Printing-Verfahrens zum Verkauf mindestens eines Prepaid-Produktes; und mindestens eine gemeinsame in dem Selbstverkäufer integrierte Systemkomponente aufweist, welche einen Bestandteil sowohl der Waren-Produkteinheit als auch der Prepaid-Produkteinheit bildet.

Somit weist die vorliegende Erfindung gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil auf, dass für einen Verkauf von sowohl Warenprodukten als auch Prepaid-Produkten unter Verwendung eines Direct-Loading-Verfahrens und/oder eines Pin-Printing-Verfahrens lediglich ein gemeinsamer Selbstverkäufer notwendig ist. Somit wird durch ein gemeinsames Gehäuse die benötigte Aufstellfläche verringert. Da mindestens eine Systemkomponente des Selbstverkäufers multifunktional sowohl für den Verkauf von Warenprodukten als auch für den Verkauf von Prepaid-Produkten ausgebildet ist, werden zudem Herstellungsaufwand und Herstellungskosten erheblich verringert.

Ferner kann vorteilhaft durch einfache Modifikation bestehender Zigarettenautomaten der Verkauf von Prepaid-Produkten mittels des Direct-Loading- und/oder Pin-Printing-Verfahrens angeboten werden, da bereits aufgestellte Zigarettenautomaten auf einfache und kostengünstige Weise für einen zusätzlichen Verkauf von Prepaid-Produkten aufgerüstet werden können.

In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Selbstverkäufers.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist das mindestens eine Warenprodukt als Zigarettenschachtel und das mindestens eine Prepaid-Produkt als Code-Wort bzw. Pin-Nummer zum Durchführen eines Pin-Printing-Verfahrens ausgebildet. Alternativ ist das mindestens eine Prepaid-Produkt zum Durchführen eines vollautomatisch ablaufenden Direct-Loading-Verfahrens als Quittung für ein bereits abgewickeltes Direct-Loading-Verfahren ausgebildet.

Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die mindestens eine gemeinsame Systemkomponente als gemeinsame Anzeigeeinrichtung, gemeinsame Produkt-Auswahleinrichtung, gemeinsames Kreditwerk, gemeinsame Steuereinheit, gemeinsame Produkt-Ausgabeeinrichtung, gemeinsame Produkt-Entnahmeöffnung, gemeinsame Kommunikationsmodul, und/oder dergleichen ausgebildet. Dadurch kann auch für Prepaid-Produkte ein Selbstverkäufer realisiert werden, der vandalismusresistent und somit für ein Aufstellen im Außenbereich geeignet ist.

Vorzugsweise ist die gemeinsame Produkt-Auswahleinrichtung als Direktwahl-Tasteneinrichtung und/oder als Telefontasteneinrichtung ausgebildet.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung weist die Prepaid-Produkteinheit ein Kommunikationsmodul für einen Datenaustausch mit einer externen zentralen Datenbank auf. Selbstverständlich kann auch die Warenprodukteinheit mit diesem oder einem eigenen Kommunikationsmodul für einen Datenaustausch mit einer zugeordneten externen zentralen Datenbank verbunden werden. Vorzugsweise ist das Kommunikationsmodul im Bereich eines zugeordneten Produktausgabeschachtes angeordnet. Dabei ist dem dem Kommunikationsmodul zugeordneten Produktausgabeschacht vorteilhaft kein Produkt zugeordnet, wobei das Kommunikationsmodul anstelle eines vorhandenen Zigarettenschachtes oder in einem vorhandenen Zigarettenschacht eingebaut werden kann.

Nach einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Prepaid-Produkteinheit eine Druckereinrichtung auf, welche vorzugsweise ebenfalls im Bereich eines zugeordneten Produktausgabeschachtes angeordnet ist. Dabei ist dem der Druckereinrichtung zugeordneten Produktausgabeschacht vorteilhaft wiederum kein Produkt zugeordnet, wobei die Druckereinrichtung anstelle eines vorhandenen Zigarettenschachtes oder in einem vorhandenen Zigarettenschacht eingebaut werden kann.

Vorteilhaft erfolgt eine Ausgabe der Quittung bzw. des Code-Worts oder der Pin-Nummer durch die ursprüngliche Zigarettenschachtel-Entnahmeöffnung des Automaten. Dadurch wird eine weitere Manipulationssicherheit gewährleistet, da die Druckereinrichtung von außen nicht erreichbar ist und der Selbstverkäufer somit vandalismusresistent ist.

Vorzugsweise werden die Systemkomponenten, wie beispielsweise die Druckereinrichtung, die Auswahltasteneinrichtung, das Kommunikationsmodul, etc. aufgrund ihres sehr geringen Standby-Stromes mittels eines Batteriebetriebes betrieben. Dadurch wird der Einsatz im Außenbereich vorteilhaft gewährleistet.

ZEICHNUNGEN

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Von den Figuren zeigen:

1 eine schematische Darstellung eines Selbstverkäufers gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 eine perspektivische Ansicht eines Selbstverkäufers im aufgeklappten Zustand gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

3 eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts A aus 2; und

4 eine Vorderansicht des Selbstverkäufers aus den 2 und 3 im zusammengeklappten Zustand.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

In 1 ist ein Selbstverkäufer 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung schematisch rein exemplarisch dargestellt. Wie in 1 ersichtlich ist, besteht der Selbstverkäufer im wesentlichen aus zwei Abschnitten, nämlich einem Benutzerabschnitt 3 und einem Produkt-Aufbewahrungsabschnitt 4, welche zusammen in einem vorzugsweise rechteckigen Gehäuse 2 des Selbstverkäufers 1 integriert sind.

Der Benutzerabschnitt 3 weist insbesondere ein Kreditwerk 30 zur Aufnahme des entsprechenden zugelassenen Zahlungsmittels auf. Dabei kann das Kreditwerk 30 beispielsweise eine Münzeinwurföffnung 31, eine Banknoten-Einschuböffnung 33 und/oder eine Karteneinschuböffnung 32 zur Aufnahme von EC-Karten oder Kreditkarten umfassen. Ferner ist vorteilhaft ein Geldrückgabefach 34 für eine Ausgabe des Restgeldes an den Bediener in dem Kreditwerk 30 integriert.

Der Benutzerabschnitt 3 weist ferner eine Anzeigeeinrichtung 35, insbesondere ein Display 35, auf, welches den Bediener über beispielsweise den Preis des ausgewählten Produktes, die Höhe der bereits getätigten Zahlung bzw. der noch zu tätigenden Zahlung, Fehlermeldungen, Anzeige der getätigten Zahlenkombination, etc. informiert.

In dem Benutzerabschnitt 3 ist vorzugsweise ferner eine Telefontasteneinrichtung 36 mit einzelnen Auswahltasten vorgesehen, mittels welcher der Bediener eine jedem Produkt zugeordnete Kenn-Nummer 38 eingeben kann. In der Figur sind rein exemplarisch die Kenn-Nummern 38 durch die Zahlen 10, 11, 12, ..., 20 und 21 dargestellt.

Wie in 1 ferner ersichtlich ist, weist der Benutzerabschnitt 3 beispielsweise Sortenschilder 37 mit den Kenn-Nummern 10, 11, 12, usw. bzw. Prepaid-Auswahlschilder 37 mit den Kenn-Nummern 20 und 21 auf, welche jeweils die angebotenen Warenprodukte und/oder Prepaid-Produkte graphisch darstellen. Somit ist jedem Sortenschild eine Kenn-Nummer 38 eindeutig zugeordnet, so dass der Benutzer auf einfache Weise das gewünschte Produkt auswählen kann.

Es ist für einen Fachmann offensichtlich, dass anstelle einer Telefontasteneinrichtung 36 auch eine Drucktasteneinrichtung vorgesehen sein kann, welche beispielsweise in dem jeweiligen Sortenschild der einzelnen Produkte derart integriert ist, dass durch ein Drücken des entsprechenden Sortenschildes eine Auswahl des entsprechenden Produktes aktiviert wird. Selbstverständlich können auch Touchscreens oder dergleichen für eine Auswahleinrichtung der entsprechenden Produkte vorgesehen werden.

Schließlich weist der Benutzerabschnitt 3 eine Produkt-Entnahmeöffnung 39 auf, an welcher das ausgewählte Produkt bei korrekt durchgeführter Zahlung mittels des Kreditwerks 30 ausgeworfen wird. Vorzugsweise weist die Produkt-Entnahmeöffnung 39 eine Verschlußklappe für einen Schutz derselben auf.

Wie in 1 ferner illustriert ist, weist der Selbstverkäufer 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zusätzlich einen Produkt-Aufbewahrungsabschnitt 4 auf. Der Produkt-Aufbewahrungsabschnitt 4 besteht im wesentlichen aus einzelnen den jeweiligen Produkten zugeordneten Schächten 40, beispielsweise aus einzelnen Zigarettenschächten 40 für eine Aufnahme der einzelnen Zigarettenschachteln 46. Jedem Schacht 40 ist vorzugsweise eine der jedem Produkt zugeordneten Kenn-Nummern 38 derart zugeordnet, dass beispielsweise der oberste Schacht 40 die Zigarettenschachteln der Sorte mit der Kenn-Nummer 10, der zweitoberste Schacht 40 die Zigarettenschachteln der Sorte mit der Kenn-Nummer 11, usw. enthält.

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass eine Ausbildung und Anordnung der einzelnen Systemkomponenten zueinander in der Figur lediglich schematisch dargestellt ist. Selbstverständlich können beispielsweise die einzelnen Schächte auch anstatt in horizontaler Richtung in vertikaler Richtung zueinander angeordnet und die Produkte jeweils mittels einer entsprechend geeigneten Auswurfeinrichtung auf analoge Weise ausgeworfen werden.

Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach 1 weist der Produkt-Aufbewahrungsabschnitt 4 zudem eine zentrale Steuereinheit 42 und ein damit verbundenes Kommunikationsmodul 43 auf. Während die oberen Schächte 40 einer Aufnahme der Produktwaren, im vorliegenden Fall der Zigarettenschachteln 46 verschiedener Sorten, dienen, sind beispielsweise die unteren Schächte 40 mit den Kenn-Nummern 20 und 21 den Prepaid-Produkten zugeordnet. Das Kommunikationsmodul 43 ist beispielsweise als Modem zur direkten Verbindung mit dem Prepaid-Dienstleister, der gegen Zahlungsnachweis die mit der Zahlung verlangte Dienstleistung unmittelbar freischaltet, ausgebildet.

Die zentrale Steuereinheit 42 bzw. das Kommunikationsmodul 43 ist vorzugsweise mit einer Druckereinrichtung 44 verbunden, welche bei einem Pin-Printing-Verfahren automatisch den von dem Kommunikationsmodul 43 oder von einer mit der zentralen Steuereinheit 42 verbundenen Speichereinrichtung (nicht dargestellt) gelieferten Nummern-Code als Ausdruck 45 ausdruckt und über eine Ausgabeeinrichtung 41, beispielsweise einen gemeinsamen Ausgabeschacht 41, an die Produkt-Entnahmeöffnung 39 liefert, an welcher der Benutzer den Nummern-Code entnehmen kann. Jeder einzelne Nummern-Code entspricht einem ganz konkreten Produkt. Dies ist im vorliegenden Beispiel beispielsweise ein Gesprächsguthaben einer bestimmten Höhe von einem bestimmten Netzanbieter.

Bei einem Direct-Loading-Verfahren hingegen sendet das Kommunikationsmodul 43 beispielsweise die Berechtigungsanfrage an den Dienstleister, welcher automatisch eine Aufladung des Prepaid-Mobiltelefons des Benutzers durchführt. Anschließend empfängt das Kommunikationsmodul 43 ein Auftragsbestätigungssignal, wobei die zentrale Steuereinheit daraufhin die Druckereinrichtung 44 zum Drucken einer Quittung aktiviert.

Diese Quittung 45 wird analog zum Pin-Printing-Verfahren über einen Ausgabeschacht 41 direkt an die Produkt-Entnahmeöffnung 39 geliefert, an welcher der Benutzer die Quittung entnehmen kann. Hierbei wird das Prepaid-Mobiltelefon des Benutzers automatisch aufgeladen, ohne dass dieser eine weitere Handlung tätigen muss.

Vorzugsweise sind die Prepaid-Produkte als Code-Wörter in der zentralen Datenbank des Dienstleisters gespeichert und werden über eine Telekommunikationsverbindung mit dem Kommunikationsmodul 43 in einen Datenspeicher des Selbstverkäufers 1 übertragen, wobei die Code-Wörter bei der Übertragung zu Datenpaketen mit einer vorgebbaren, vorzugsweise kleinen Anzahl von Code-Wörtern zusammengefasst werden. Vorteilhaft meldet der Selbstverkäufer 1 mittels seines Kommunikationsmoduls 43 nach einem oder mehreren Verkäufen die Anzahl der verkauften Code-Wörter bzw. der verkauften Pin-Nummern an die zentrale Datenbank zurück. Die zentrale Datenbank des Dienstleisters überwacht die Anzahl der in dem Selbstverkäufer 1 jeweils noch vorhandenen Code-Nummern und überträgt bei Unterschreiten einer vorgebbaren Anzahl ein neues Datenpaket mit neuen Pin-Nummern an die Speichereinrichtung der zentralen Steuereinheit 42 über das Kommunikationsmodul 43.

Dieses System ermöglicht ein Verfahren zum Empfangen und Verteilen von Prepaid-Code-Wörtern, insbesondere Nummern-Codes, die für einen Verkauf „Just-in-Time" an den Point of Sale übertragen werden. Für den Netzbetreiber von Mobilfunknetzen entfallen damit die Herstellungs- und Vertriebskosten für die Prepaid-Karten, die mit Pin-Codes bzw. Code-Nummern gedruckt und verpackt werden mussten. Es entstehen keine Lieferengpässe und das Produkt liegt schnell beim Kunden vor. Zusätzlich entfallen Logistik- und Versicherungskosten, da die Prepaid-Karten mit den Code-Nummern nicht mehr verteilt werden müssen und nicht mehr gestohlen werden können. Die Verteilung der Prepaid-Produkte erfolgt stattdessen durch unmittelbare Datenkommunikation von der zentralen Datenbank direkt zu den Selbstverkäufern 1. Sowohl größere Handelsketten als auch der Einzelhandel müssen Prepaid-Produkte somit nicht mehr vorfinanzieren und können ihre Kunden jederzeit mit den entsprechenden Nummern-Codes oder Code-Wörtern versorgen. Daher muß sich auch der Endkunde nicht mehr um die rechtzeitige Bestellung von Karten bemühen. Zudem wird das Produktangebot flexibler, indem beispielsweise keine Mindestannahme von Prepaid-Produkten mehr vorgeschrieben oder die Preisstaffelung erweitert wird. Dabei kann der Kunde trotz der direkten Kommunikationsverbindung anonym bleiben, da er nach wie vor beispielsweise durch Barverkauf zahlen kann.

Wie oben bereits erläutert, ist insbesondere vorteilhaft, wenn die zentrale Datenbank ein Code-Wort nicht erst auf Anfrage von einer Verkaufseinrichtung übersendet, sondern jeweils eine kleine Anzahl von beispielsweise fünf Code-Wörtern zu Datenpaketen zusammenfasst, die in einem lokalen Datenspeicher der zentralen Steuereinheit 42 des Selbstverkäufers 1 bevorratet sind. Demnach muss der Benutzer beim Kauf eines Prepaid-Produktes nicht auf den Aufbau einer Kommunikationsverbindung warten, bevor er den Nummern-Code erhält. Das Kommunikationsmodul 43 gewährleistet eine einfache und reibungslose Kommunikation zwischen der zentralen Datenbank und dem Selbstverkäufer 1, wobei es eine geeignete Telekommunikationsverbindung auswählt, die zu übertragenden Daten in ein für den jeweiligen Selbstverkäufer 1 und/oder die ausgewählte Kommunikationsverbindung geeignetes Datenformat konvertiert und zu empfangende Daten in ein für die zentrale Datenbank durch geeignetes Datenformat zurückkonvertiert.

Es ist für einen Fachmann offensichtlich, dass auch mehrere verschiedene Kommunikationseinrichtungen vorgesehen sein können, um bei Störungen eines Kommunikationssystems automatisch auf ein anderes Kommunikationssystem ausweichen zu können.

Im Falle eines Direct-Loading-Verfahrens wird wiederum über das Kommunikationsmodul 43 eine Kommunikationsverbindung mit dem Dienstleister hergestellt, welcher die von dem Benutzer getätigten Eingaben überprüft und im Falle einer Zugangsberechtigung und eines zulässigen Zahlungsmittels direkt eine Aufladung des Mobiltelefons des Benutzers automatisch vornimmt. Die für das Pin-Nummern-Verfahren erläuterten Ausführungen sind in analoger Weise auf das Direct-Loading-Verfahren anwendbar.

Wie oben bereits erläutert, ist zur Ausgabe einer Quittung bei einem bereits erfolgreich getätigten Direct-Loading-Verfahren und/oder zur Ausgabe einer Pin-Nummer bei einem Pin-Printing-Verfahren eine Druckereinrichtung 44 vorgesehen, welche vorzugsweise in einem bereits bestehenden Zigarettenschacht 40 eingebaut ist. Somit können bereits bestehende Zigarettenautomaten auf einfache und kostengünstige Weise für einen gleichzeitigen Verkauf von Prepaid-Produkten umgerüstet werden. Nach einem Ausdruck der Quittung bzw. der Pin-Nummer wird der Ausdruck 45 über einen geeigneten Auswurfmechanismus in den gemeinsamen Ausgabeschacht 41 ausgeworfen, wie in der Figur ersichtlich ist. Der Ausdruck wird über den Ausgabeschacht 41 direkt zu der gemeinsamen Produkt-Entnahmeöffnung 39 geführt, an welcher der Benutzer den Ausdruck entnehmen kann. Es ist für einen Fachmann offensichtlich, dass die Ausgabe auch direkt an dem Benutzerabschnitt 3 erfolgen kann. Jedoch besteht dabei eine erhöhte Manipulationsgefahr, da der Drucker eventuell von außen erreichbar ist. Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel hingegen befindet sich die Druckereinrichtung 44 derart in einem bereits vorhandenen Zigarettenschacht oder anstelle eines bereits vorhandenen Zigarettenschachtes, dass die Druckereinrichtung 44 von außen nicht erreichbar ist. Dadurch wird ein vandalismusresistentes System geschaffen, welches für einen Outdoor-Betrieb geeignet ist.

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass selbstverständlich mehrere Einheiten, bestehend aus einer Druckereinrichtung und einem zugeordneten Kommunikationsmodul mit entsprechender Steuereinheit, vorgesehen sein können oder mehrere Kommunikationsmodule mit einer gemeinsamen Druckereinrichtung verbunden sein können. Vorzugsweise werden auch die einzelnen Kommunikationsmodule und Steuereinheiten jeweils oder gemeinsam in einen bereits vorhandenen Zigarettenschacht integriert, so dass wiederum eine einfache und kostengünstige Aufrüstbarkeit bestehender Zigarettenautomaten geschaffen wird.

Vorzugsweise werden sowohl die Druckereinrichtung 44, die Tasteneinrichtungen 36 und das Kommunikationsmodul 43 des Selbstverkäufers 1 aufgrund ihres sehr geringen Standby-Stromes mittels eines Batteriebetriebes und/oder eines Solarbetriebes betrieben, so dass eine Verwendung des Selbstverkäufers 1 im Außenbereich weiter unterstützt wird.

2 illustriert eine perspektivische Ansicht eines Selbstverkäufers 1 im aufgeklappten Zustand gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Wie in 2 ersichtlich ist, verlaufen die einzelnen Zigarettenschächte 40 in vertikaler Richtung vorzugsweise parallel neben einander, wobei die Druckereinrichtung 44 vorzugsweise im unteren Bereich eines der Schächte 40 vorgesehen ist. Die Ausführung bezüglich der Druckereinrichtung 44 und der weiteren Komponenten entsprechen denjenigen der 1, so dass im Folgenden auf diese Ausführungen verwiesen wird.

In 2 ist ferner illustriert, dass die Quittung bzw. der Nummerncode 45, welcher von der Druckereinrichtung 44 nach entsprechender Aktivierung durch die zentrale Steuereinheit ausgegeben wird, in den gemeinsamen Ausgabeschacht 48 ausgegeben wird. Der Ausgabeschacht 48 ist vorzugsweise mit einer schwenkbar angebrachten Ausgabeschacht-Klappe 47 derart verdeckt, dass von außen ein Zugang über die Entnahmeöffnung 39 zu der Druckereinrichtung 44 bzw. zu der Quittung bzw. dem Nummerncode 45 nicht möglich ist. Nach einem Drucken und einem Abtrennen der Quittung bzw. des Nummerncodes 45 von der Rolle wird diese in den gemeinsamen Ausgabeschacht 48 derart ausgegeben, dass ein Benutzer durch Eingriff in die Entnahmeöffnung 39 die Quittung bzw. den Nummerncode 45 entnehmen kann.

Wie in 2 ferner ersichtlich ist, befindet sich gemäß diesem Ausführungsbeispiel das Kommunikationsmodul 43 nicht in einem Zigarettenausgabeschacht 40, sondern das Kommunikationsmodul 43 ist türseitig montiert.

Wie in 2 dargestellt ist, kann durch einfache Modifikation eines bestehenden Zigarettenautomaten, nämlich beispielsweise durch Austauschen der Tür 5 und Integrieren einer Druckereinrichtung 44 in einen der Zigarettenschächte 40, dieser für den gleichzeitigen Verkauf von Prepaid-Produkten umgerüstet werden.

3 illustriert eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts A aus 2. Wie in 3 ersichtlich ist, verläuft das zu bedruckende Band durch eine Durchgangsöffnung 50 in den gemeinsamen Ausgabeschacht 48 hinein. Somit kann das zu bedruckende Band durch die Druckereinrichtung 44 bedruckt und mittels einer geeigneten Schneideeinrichtung derart von der Rolle getrennt werden, dass die Quittung bzw. der Nummerncode 45 über die Durchgangsöffnung 50 in den gemeinsamen Ausgabeschacht 48 vandalismusresistent hineinfällt.

4 illustriert eine Vorderansicht eines Selbstverkäufers 1 gemäß einem Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung. Wie in 4 ersichtlich ist, ist bedienerseitig eine Telefontasteneinrichtung 36 vorgesehen, in deren Bereich die Prepaid-Auswahlschilder 37 angeordnet sind. Davon zumindest optisch getrennt sind vorzugsweise die Sortenschilder 37 der einzelnen Zigarettensorten vorgesehen.

Ferner ist in 4 ersichtlich, dass die Ausgabeschacht-Klappe 47 durch den Benutzer um eine Schwenkachse nach hinten klappbar ist, wodurch jedoch der Zugang zu der Druckereinrichtung 44 bzw. der Ausgabeeinrichtung 41 vandalismusresistent abgeschirmt wird. Somit kann ein Benutzer lediglich die ausgeworfene Zigarettenschachtel bzw. die ausgeworfene Quittung oder den ausgeworfenen Nummerncode durch ein hinterklappen der Ausgabeschacht-Klappe 47 entnehmen, jedoch nicht direkt in die einzelnen Schächte greifen.

Somit schafft die vorliegende Erfindung einen Selbstverkäufer 1, der einen Verkauf von Warenprodukten, insbesondere Zigarettenschachteln, und einen Verkauf von Prepaid-Produkten mittels eines Direct-Loading-Verfahrens und/oder eines Pin-Printing-Verfahrens derart miteinander kombiniert, dass Systemkomponenten des Selbstverkäufers 1 von den unterschiedlichen Verkaufsarten gemeinsam genutzt werden. Dadurch können Herstellungskosten, Herstellungsaufwand und Stauraum des Selbstverkäufers 1 erheblich verringert werden. Insbesondere wird durch die Anordnung der Druckereinrichtung 44 und/oder des Kommunikationsmoduls 43 in oder anstelle von bereits bestehenden Zigarettenschächten 40 eine kostengünstige Aufrüstung bestehender Zigarettenautomaten geschaffen. Dabei erfolgt eine Ausgabe der jeweiligen Quittung bzw. der Pin-Nummern über einen gemeinsamen Ausgabeschacht mittels einer Druckereinrichtung und mittels eines geeigneten Auswurfmechanismus.

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar.

Eine Abschirmabdeckung 49 kann beispielsweise über der Druckereinrichtung 44 derart montiert sein, dass eine Wechselwirkung der Druckereirichtung 44 und der Ausgabe der Quittung bzw. des Nummerncodes 45 mit der türseitigen Elektronik verhindert wird.

Beispielsweise sind auch die einzelnen Zigarettenschächte 40 zur Aufnahme der Zigarettenschachteln 46 mit dem Kommunikationsmodul 43 bzw. mit einem eigenen Kommunikationsmodul derart verbunden, dass einem Dienstleister ein Verkauf einer Zigarettenschachtel einer bestimmten Sorte bzw. die Anzahl der noch in einem vorbestimmten Zigarettenschacht 40 verbliebenen Zigarettenschachteln 46 gesendet werden. Dadurch ist einem Dienstleistungsanbieter zu jeder Zeit bekannt, ob eine Auffüllung des Zigarettenautomatens mit bestimmten Zigarettensorten notwendig ist, so dass ein Benutzer nicht vor einem leeren Zigarettenautomat steht.

Abschließend sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass der erfindungsgemäße Selbstverkäufer nicht auf die oben genannten Produktwaren und Prepaid-Produkte beschränkt ist, sondern bei allen denkbaren Warenprodukten und Prepaid-Produkten angewendet werden kann, welche an Endkunden verkauft und zentral abgerechnet werden können. Als Prepaid-Produkte kommen beispielsweise Prepaid-TV, Prepaid-Strom, Versicherungen (wie Reise- oder Gepäckversicherungen), Kino- und Konzert-Tickets, Eintrittskarten, Informationen jeglicher Art, Verkauf von Handy-Logos und Klingeltönen, oder dergleichen in Betracht. Insbesondere können auch alle oben genannten Produkte gleichzeitig angeboten und verkauft werden. Als Warenprodukte können selbstverständlich neben Zigarettenschachteln auch Lebensmittel, wie Süßwaren, Getränke, Sandwiches, oder dergleichen angeboten und verkauft werden.

1Selbstverkäufer 2Gehäuse 3Benutzerabschnitt 4Produkt-Aufbewahrungsabschnitt 5Tür 30Kreditwerk 31Münzeinwurföffnung 32Karteneinschuböffnung 33Banknoten-Einschuböffnung 34Geldrückgabefach 35Anzeigeeinrichtung 36Telefontasteneinrichtung 37Sortenschilder/Prepaid-Auswahlschilder 38zugewiesene Kenn-Nummer 39Produkt-Entnahmeöffnung 40Zigarettenschacht 41Ausgabeeinrichtung/Auswurfmechanismus 42zentrale Steuereinheit 43Kommunikationsmodul 44Druckereinrichtung 45Quittung/Nummern-Code 46Zigarettenschachtel 47Ausgabeschacht-Klappe 48Ausgabeschacht 49Druckerabdeckung 50Durchgangsöffnung

Anspruch[de]
  1. Selbstverkäufer (1) für einen Verkauf von sowohl Warenprodukten (46) als auch Prepaid-Produkten (45),

    mit einer Waren-Produkteinheit zur Abwicklung eines Verkaufes mindestens eines Warenproduktes (46);

    mit einer Prepaid-Produkteinheit zur Abwicklung eines Direct-Loading-Verfahrens und/oder eines Pin-Printing-Verfahrens zum Verkaufen mindestens eines Prepaid-Produktes (45);

    mit mindestens einer gemeinsamen in dem Selbstverkäufer (1) integrierten Systemkomponente (2; 3; 4), welche einen Bestandteil sowohl der Waren-Produkteinheit als auch der Prepaid-Produkteinheit bildet.

    wobei die Prepaid-Produkteinheit ferner eine Druckereinrichtung (44) aufweist, welches in einem Warenschacht (40) eingebaut ist.
  2. Selbstverkäufer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Warenprodukt (46) als Zigarettenschachtel ausgebildet ist.
  3. Selbstverkäufer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Prepaid-Produkt (45) als Code-Wort bzw. Pin-Nummer ausgebildet ist.
  4. Selbstverkäufer (1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Prepaid-Produkt (45) als Quittung für ein bereits abgewickeltes Direct-Loading-Verfahren ausgebildet ist.
  5. Selbstverkäufer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Systemkomponente (3, 4, 5) eine gemeinsam genutzte Anzeigeeinrichtung (35), eine gemeinsam genutzte Produkt-Auswahleinrichtung (36), ein gemeinsam genutztes Kreditwerk (30), eine gemeinsame Steuereinheit (42), ein gemeinsam genutztes Kommunikationsmodul (43), eine gemeinsam genutzte Produkt-Ausgabeeinrichtung (41) und/oder eine gemeinsam genutzte Produkt-Entnahmeöffnung (39) enthält.
  6. Selbstverkäufer (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Produkt-Auswahleinrichtung (36) als Direktwahl-Tasteneinrichtung und/oder als Telefontasteneinrichtung ausgebildet ist.
  7. Selbstverkäufer (1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prepaid-Produkteinheit ein Kommunikationsmodul (43) für einen Datenaustausch mit einer externen zentralen Datenbank eines Dienstanbieters aufweist, welches türseitig montiert ist oder im Bereich eines zugeordneten Warenschachtes (40) oder anstelle eines zugeordneten Warenschachtes (40) angeordnet ist.
  8. Selbstverkäufer (1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Kommunikationsmodul (43) und/oder der Druckereinrichtung (44) zugeordnete Produktausgabeschacht (40) keinem Produkt zugeordnet ist.
  9. Selbstverkäufer (1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausgabe des mindestens einen Warenproduktes (46) und/oder des mindestens einen Prepaid-Produktes (45) über eine gemeinsame Ausgabeeinrichtung (41) und einem gemeinsamen Ausgabeschacht (48) an einer gemeinsamen Produkt-Entnahmeöffnung (39) erfolgt.
  10. Selbstverkäufer (1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrieb des Selbstverkäufers (1) mittels eines Solarbetriebes und/oder eines Akkumulators erfolgt.
  11. Selbstverkäufer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckereinrichtung (44) im unteren Bereich eines Warenschachtes (40) oder anstelle eines Warenschachtes (40) zugeordneten Produktausgabeschachtes (40) angeordnet ist.
  12. Selbstverkäufer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenschacht (40) als Zigarettenschacht (40) ausgebildet ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com