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Dokumentenidentifikation DE202005016244U1 16.03.2006
Titel Gewebe aus sich kreuzenden Gewebefäden mit Aufreißbereich
Anmelder TAKATA-PETRI (Ulm) GmbH, 89081 Ulm, DE
Vertreter Maikowski & Ninnemann, Pat.-Anw., 10707 Berlin
DE-Aktenzeichen 202005016244
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.03.2006
Registration date 09.02.2006
Application date from patent application 13.10.2005
IPC-Hauptklasse D03D 1/00(2006.01)A, F, I, 20051013, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B68G 7/05(2006.01)A, L, I, 20051013, B, H, DE   B60R 21/235(2006.01)A, L, I, 20051013, B, H, DE   B65D 65/28(2006.01)A, L, I, 20051013, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gewebe, das aus sich kreuzenden Gewebefäden gebildet ist, mit mindestens einem Aufreißbereich nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Aus dem Stand der Technik ist bekannt, Gewebe mit Aufreißbereichen zu versehen, die beim Ausüben einer Aufreißkraft auf das Gewebe aufreißen. Derartige mit Aufreißbereichen versehene Gewebe werden zum Beispiel als Gassackabdeckungen verwendet, die einen Gassack vor dem Auslösen des Gassacks umschließen. Beim Aufblasen des Gassacks reißt die Gassackabdeckung dann im Aufreißbereich auf, so dass sich der Gassack ungehindert entfalten kann.

Beispielsweise beschreibt die Druckschrift US 5,221,108 eine Gassackabdeckung aus einem Gewebe, das einen Aufreißbereich aufweist, der durch Paare von diametral gegenüberliegenden Öffnungen im Gewebe gebildet ist. Die Öffnungen sind so in dem Gewebe angeordnet, dass die Verbindungslinie jeweils eines Öffnungspaares parallel zu entweder den Kett- oder den Schussfäden, aus denen das Gewebe gebildet ist, verläuft. Das Gewebe kann somit beim Aufblasen des Gassacks leicht entlang sowohl der Kett- als auch der Schussfäden aufreißen.

Weiterhin beschreibt das Dokument DE 198 09 198 A1 eine aus einem Gewebe hergestellte Gassackabdeckung mit einem reißbaren Bereich. Der reißbare Bereich ist durch eine Mehrzahl intermittierend in einer Linie angeordneter Schlitze gebildet. Zusätzlich ist mindestens ein Hilfsschlitz auf einer Seite eines Verbindungsbereiches zwischen den Schlitzen ausgebildet, so dass Gewebefäden durchtrennt werden, die in dem Verbindungsbereich angeordnet sind und eine Verlängerungslinie der Schlitze schneiden. Die Gassackabdeckung reißt in dem reißbaren Bereich auf, wobei durch die angeordneten Hilfsschlitze die zum Aufreißen der Gassackabdeckung notwendige Aufreißkraft vermindert wird.

Nachteilig an den aus dem Stand der Technik bekannten Geweben mit Aufreißbereichen ist, dass eine hohe Reißkraft zum Aufreißen des Aufreißbereichs erforderlich ist, da der Abstand der den Aufreißbereich bildenden Öffnungen nicht beliebig klein gewählt werden kann, um den Zusammenhalt des Gewebes vor dem Aufreißen nicht zu beeinträchtigen.

Das zusätzliche Einbringen von Hilfsschlitzen zur Verminderung der erforderlichen Aufreißkraft ist in der Herstellung schwierig; insbesondere, wenn der Aufreißbereich so ausgestaltet werden soll, dass zum Aufreißen eine bestimmte, vorher festgelegte Soll-Aufreißkraft benötigt wird.

Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Gewebe mit einem Aufreißbereich bereitzustellen, der einfach herstellbar, einfach einer vorgegebenen Soll-Aufreißkraft angepasst werden kann und der geringe Aufreißkräfte bei stabilem Zusammenhalt des Gewebes vor dem Aufreißen ermöglicht.

Das obige Problem wird durch ein Gewebe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Danach ist ein Gewebe mit mindestens einem Aufreißbereich vorgesehen, das aus sich kreuzenden Gewebefäden gebildet ist. Der Aufreißbereich erstreckt sich entlang einer Aufreißlinie und reißt bei Einwirkung einer Aufreißkraft auf. Der Aufreißbereich umfasst dabei eine Mehrzahl entlang der Aufreißlinie im Gewebe angeordneter voneinander beabstandeter, längserstreckter Schnitte, die Gewebefäden des Gewebes durchtrennen. Die Schnitte verlaufen winklig sowohl zur Aufreißlinie als auch zu den Gewebefäden.

Die Anordnung von Schnitten winklig zur Aufreißlinie und zu den Gewebefäden ermöglicht eine besonders einfache und flexible Herstellung eines Aufreißbereiches. Insbesondere kann durch die Orientierung der Schnitte, d.h. durch deren Ausrichtung in Bezug auf die Gewebefäden, durch den Abstand der Schnitte zueinander sowie durch die Länge der Schnitte der Aufreißbereich in definierter Weise ausgelegt werden. Durch geeignete Wahl dieser Größen ist zum Beispiel der Aufreißbereich an eine vorgegebene Soll-Aufreißkraft, die zum Aufreißen des Aufreißbereichs benötigt werden soll, anpassbar. Beispielsweise können Abstand, Länge und Orientierung der Schnitte so gewählt sein, dass ein Aufreißbereich gebildet ist, der eine sehr geringe Aufreißkraft erfordert. Durch den Gewebeverbund zwischen den Schnitten ist dennoch auch bei einem derartigen Aufreißbereich, der eine geringe Aufreißkraft zum Aufreißen erfordert, ein stabiler Zusammenhalt des Gewebes vor dem Aufreißen gewährleistet.

Es sei darauf hingewiesen, dass unter dem Begriff „Aufreißbereich" ein Bereich zu verstehen ist, der im Wesentlichen eine längserstreckte Ausdehnung entlang einer Aufreißlinie besitzt. Die Ausdehnung des Aufreißbereichs quer zur Aufreißlinie wird im Wesentlichen durch die Länge der in dem Aufreißbereich angeordneten Schnitte bzw. deren Längenkomponente quer zur Aufreißlinie bestimmt. Die Aufreißlinie stellt dabei nicht notwendigerweise eine Gerade dar, sondern kann der Verwendung des Gewebes flexibel angepasst sein, zum Beispiel auch gebogen sein oder z.B. einen mäanderförmigen Verlauf aufweisen.

Die Anpassung des Aufreißbereiches an eine vorgegebene Soll-Aufreißkraft kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass durch die Wahl von Orientierung, Länge und Abstand der Schnitte im Aufreißbereich eine bestimmte Anzahl von durchtrennten Gewebefäden und von undurchtrennt zwischen den Schnitten verlaufenden Gewebefäden eingestellt wird. Mit der Anzahl der nicht von den Schnitten durchtrennten Gewebefäden wächst die zum Aufreißen des Aufreißbereiches notwendige Aufreißkraft, da eine größere Zahl von Gewebefäden tatsächlich zerrissen und nicht nur aus dem Gewebeverbund herausgezogen werden muss, was eine erhöhte Aufreißkraft erfordert.

Sind die Schnitte so angeordnet, dass eine hohe Zahl von Gewebefäden durchtrennt ist und nur wenige Gewebefäden zwischen den Schnitten durch den Aufreißbereich verlaufen, ist das Gewebe im Aufreißbereich besonders leicht aufreißbar, da viele Gewebefäden nicht mehr tatsächlich durchtrennt, sondern von einer auf das Gewebe ausgeübten Aufreißkraft nur noch aus dem Gewebeverbund herausgezogen werden müssen.

Durch geeignete Ausbildung und Anordnung der Schnitte im Gewebe kann in diesem Fall dennoch erreicht werden, dass der Zusammenhalt des Gewebes kaum oder gar nicht beeinträchtigt ist. Beispielsweise kann der Abstand der Schnitte so gewählt sein, dass sich zwischen den Schnitten eine hohe Anzahl von Kreuzungsstellen der Gewebefäden befindet, wodurch ein guter Zusammenhalt des Gewebes vor dem Aufreißen des Aufreißbereiches sichergestellt ist.

Es sei bemerkt, dass nicht notwendigerweise vorgesehen ist, dass der Aufreißbereich sich über das gesamte Gewebe erstreckt. Es kann zum Beispiel je nach Anwendung des Gewebes sinnvoll sein, einen Aufreißbereich oder mehrere Aufreißbereiche vorzusehen, die sich nur in einem Teil des Gewebes erstrecken.

In einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gewebes umfasst das Gewebe ein erstes Fadensystem, das zueinander parallele erste Gewebefäden umfasst sowie ein zweites Fadensystem, das zueinander parallele zweite Gewebefäden umfasst, wobei die ersten und die zweiten Gewebefäden einen Winkel zwischen 0 Grad und 90 Grad einschließen. Hierdurch wird ein Gewebe bereitgestellt, das besonders einfach herstellbar ist. Dieses Gewebe weist dennoch die Flexibilität auf, dass die Gewebefäden der beiden Fadensysteme einen beliebigen Winkel zwischen 0 Grad und 90 Grad einschließen können. Dadurch ist es möglich, das Gewebe verschiedenen Anwendungen – etwa hinsichtlich einer in eine definierte Richtung weisenden Zugbelastung – anzupassen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung dieses Gewebes weist das erste Fadensystem Kettfäden und das zweite Fadensystem Schussfäden auf, wobei Kett- und Schussfäden einen Winkel von 90° einschließen. Hiermit steht ein Gewebe in Standardausführung bereit, das besonders ökonomisch herstellbar ist und somit insbesondere zur Massenfertigung geeignet ist. Es versteht sich, dass die Kettfäden nicht notwendigerweise aus dem gleichen Material wie die Schussfäden gebildet sein müssen. Es kann durchaus vorgesehen sein, Kett- und Schussfäden aus unterschiedlichen Materialien zu fertigen, um das Gewebe bestimmten Anwendungen anzupassen. Es kann insbesondere ein Fadensystem einer bestimmten in einer Richtung vorherrschenden Belastungskraft angepasst sein.

In einer weiteren, bevorzugten Ausgestaltung des Gewebes verlaufen die Schnitte winklig sowohl zu den ersten als auch zu den zweiten Gewebefäden. Vorteilhafterweise ist dabei vorgesehen, dass die Schnitte einen Winkel zwischen 40° und 50° mit den Kettfäden oder mit den Schussfäden des Gewebes einschließen. Diese Anordnung der Schnitte ermöglicht eine besonders einfache und effiziente Herstellung des Aufreißbereichs. Hierbei kann die zum Aufreißen des Aufreißbereichs erforderliche Soll-Aufreißkraft durch den Abstand der Schnitte untereinander und durch die Länge der Schnitte in einfacher Weise eingestellt werden.

Weiterhin können die Schnitte auch unter einem Winkel zu den Kettefäden oder den Schussfäden orientiert sein, der kleiner als 45° ist. Bei geeigneter Wahl von Länge der Schnitte und deren Abstand zueinander kann auf einfache Weise ein Aufreißbereich erzeugt werden, in dem sämtliche ihn durchquerende Kettefäden oder Schussfäden durchtrennt sind.

Eine weitere, besonders bevorzugte Ausgestaltung des Gewebes sieht vor, dass sich die geometrische Projektion eines Schnittes auf eine zu den ersten Gewebefäden parallele Linie, wobei die Projektion entlang der zweiten Gewebefäden erfolgt, oder die geometrische Projektion des Schnittes auf eine zu den zweiten Gewebefäden parallele Linie, wobei die Projektion entlang der ersten Gewebefäden erfolgt, mit der entsprechenden Projektion eines benachbarten Schnittes überlappt. Dies ermöglicht die Ausbildung eines Aufreißbereiches, in dem die Schnitte so angeordnet sind, dass sich benachbarte Schnitte in Bezug auf jeweils ein Fadensystem überlappen. In dieser Ausgestaltung sind sämtliche Gewebefäden, die den Aufreißbereich durchlaufen, zumindest eines Fadensystems durch die Schnitte durchtrennt. Hierdurch wird ein Aufreißbereich mit einer besonders geringen Aufreißkraft bereitgestellt, wobei dennoch ein stabiler Zusammenhalt des Gewebes vor dem Aufreißen sichergestellt werden kann.

Beispielsweise können bei einem aus Kett- und Schussfäden gebildeten Gewebe die Schnitte so im Aufreißbereich angeordnet sein, dass sie sich in Bezug auf die Schussfäden überlappen. Damit wird ein Aufreißbereich gebildet, in dem sämtliche Schussfäden durch die Schnitte durchtrennt sind.

In einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Gewebe vorgesehen, bei dem sich die geometrische Projektion eines Schnittes auf eine zu den ersten Gewebefäden parallele Linie, wobei die Projektion entlang der zweiten Gewebefäden erfolgt, und die geometrische Projektion des Schnittes auf eine zu den zweiten Gewebefäden parallele Linie, wobei die Projektion entlang der ersten Gewebefäden erfolgt, mit der entsprechenden Projektion eines benachbarten Schnittes überlappt. Vorteilhafterweise kann des Weiteren vorgesehen sein, dass die Projektionen sich einander anschließen und nicht überlappen.

Mit dieser Anordnung der Schnitte im Gewebe entsteht ein Aufreißbereich, in dem die Schnitte so angeordnet sind, dass sie sich sowohl in Bezug auf das erste Fadensystem als auch in Bezug auf das zweite Fadensystem überlappen bzw. aneinander anschließen. Damit wird ein Aufreißbereich bereitgestellt, in dem sämtliche Fäden sowohl des ersten Fadensystems als auch des zweiten Fadensystems, die durch den Aufreißbereich verlaufen, durch die Schnitte durchtrennt sind. Durch diese Anordnung der Schnitte wird eine besonders geringe Aufreißkraft zum Aufreißen des Gewebes benötigt, da sämtliche Gewebefäden beim Aufreißen des Aufreißbereiches nur noch aus dem Gewebeverbund herausgezogen und nicht auseinander gerissen werden müssen.

Eine Anpassung an die zum Aufreißen des Aufreißbereichs erforderliche Soll-Aufreißkraft kann in diesem Fall insbesondere durch die Wahl des Abstandes der Schnitte erfolgen. Wird der Abstand der Schnitte beispielsweise vergrößert, erhöht sich die Zahl der Kreuzungsstellen der Gewebefäden zwischen den Schnitten, womit eine erhöhte Kraft, die zum Herausziehen der Gewebefäden aus dem Gewebeverbund benötigt wird, einhergeht.

Die Soll-Aufreißkraft kann auch bei dieser Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gewebes durch den Abstand, die Breite und die Orientierung der Schnitte im Gewebe eingestellt werden. Durch geeignete Wahl dieser drei Größen ist es möglich, einen Aufreißbereich zu erzeugen, der zwar eine geringe Aufreißkraft aufweist, der jedoch vor dem Aufreißen stabil zusammenhält.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind sämtliche durch den Aufreißbereich verlaufende Gewebefäden durch die Schnitte durchtrennt. Dies gewährleistet, dass auch in einem Gewebe, das aus mehr als zwei Fadensystemen besteht, sämtliche Gewebefäden, die den Aufreißbereich kreuzen, durchtrennt sind. Damit ist es möglich, dass unabhängig von dem konkreten Aufbau des Gewebes Aufreißbereiche in dem Gewebe vorgesehen sein können, die eine sehr geringe Aufreißkraft zum Aufreißen des Aufreißbereiches benötigen, die dennoch vor dem Aufreißen des Aufreißbereiches einen stabilen Zusammenhalt des Gewebes aufweisen. Die Eigenschaften des Aufreißbereiches, d.h. die erforderliche Aufreißkraft und der Zusammenhalt des Gewebes vor dem Aufreißen, kann bei dieser Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gewebes ebenfalls mittels der Art und Anordnung der Schnitte im Gewebe den Erfordernissen einer bestimmten Anwendung angepasst werden.

Weiterhin ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Schnitte periodisch im Gewebe angeordnet sind. Dies ermöglicht eine besonders effiziente und kostengünstige Herstellung des Aufreißbereiches, die auch mit einfachen Schnittwerkzeugen durchführbar ist. Des Weiteren ermöglicht die periodische Anordnung der Schnitte im Gewebe ein gleichmäßiges und zuverlässiges Aufreißen des Gewebes unter dem Einwirken einer Aufreißkraft.

In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schnitte parallel zueinander angeordnet sind. Hierdurch wird die Herstellung des Aufreißbereiches weiter vereinfacht, da zum Anordnen der Schnitte im Gewebe die Ausrichtung eines Schnittwerkzeuges nicht von Schnitt zu Schnitt verändert werden muss. Hierdurch wird eine besonders zuverlässige Herstellung der Schnitte und damit des Aufreißbereiches erreicht.

Weiterhin ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Schnitte im Gewebe identische Längen aufweisen. Hiermit wird ein Aufreißbereich im Gewebe zur Verfügung gestellt, der eine einfache Herstellung und ein besonders gleichmäßiges Aufreißen des Aufreißbereiches ermöglicht.

Besonders bevorzugt schließen die Schnitte und die Aufreißlinie einen Winkel von 45° oder 90° ein. Hierdurch ist es in besonders einfacher Weise möglich, einen Aufreißbereich mit einer geringen erforderlichen Aufreißkraft zu realisieren. So können die Schnitte insbesondere bei einem Kett-Schuss-Gewebe, bei dem der Kettfaden unter 0° orientiert ist, unter 45° zur Aufreißlinie und damit zu den Kett- und Schussfäden orientiert sein, wodurch ein besonders zuverlässiges Durchtrennen der Kett- und Schussfäden erreicht wird. Bei einem zum Beispiel unter 45° orientierten Kett-Schuss-Gewebe können die Schnitte einen Winkel von 90° mit der Aufreißlinie einschließen, wodurch ebenfalls beide Fadenarten sicher durchtrennt werden. Durch geeignete Wahl des Abstandes der Schnitte zueinander und deren Länge kann darüber hinaus ein Aufreißbereich zur Verfügung gestellt werden, in dem sämtliche Gewebefäden des Gewebes durchtrennt sind und der somit eine besonders geringe Aufreißkraft erfordert.

Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Gewebe einen Gassack, eine Gassackabdeckung, ein Softcover, einen Sitzbezug, einen Gassackgürtel oder eine Verpackung ausbildet. Hiermit sind besonders bevorzugte Anwendungen des erfindungsgemäßen Gewebes angegeben, die ein definiertes Aufreißen des Gewebes erfordern.

Bevorzugt ist weiterhin ein Insassen-Rückhaltesystem mit einem Gassackmodul vorgesehen, das eine Gassackabdeckung umfasst, die aus dem erfindungsgemäßen Gewebe gebildet ist. Hiermit wird ein Insassen-Rückhaltesystem zur Verfügung gestellt, dass ökonomisch herstellbar ist und eine zuverlässiges Entfalten des Gassacks im Auslösefall ermöglicht.

Ein Verfahren zum Erzeugen eines sich entlang einer Aufreißlinie erstreckenden Aufreißbereiches in einem Gewebe, dass aus sich kreuzenden Gewebefäden gebildet ist, wobei der Aufreißbereich bei Einwirkung einer Aufreißkraft aufreißt, sieht vor, dass eine Mehrzahl von Schnitten in dem Gewebe entlang der Aufreißlinie angeordnet wird, wodurch Gewebefäden des Gewebes durchtrennt werden. Dabei werden die Schnitte winklig sowohl zur Aufreißlinie als auch zu den Gewebefäden angeordnet. Hiermit wird ein Verfahren angegeben, mit dem in einfacher Weise ein Aufreißbereich erzeugt werden kann, der eine geringe Aufreißkraft zum Aufreißen erfordert, der jedoch dennoch vor dem Aufreißen stabil zusammenhält. Der Aufreißbereich kann durch geeignete Ausbildung und Anordnung der Schnitte im Gewebe an eine vorgegebene Soll-Aufreißkraft angepasst werden.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:

1 einen Ausschnitt aus einem Gewebe mit einer Mehrzahl entlang einer Aufreißlinie im Gewebe angeordneter Schnitte, wobei das Gewebe ein unter 45° zur Aufreißlinie orientiertes Kett-Schuss-Gewebe ist,

2 das Kett-Schuss-Gewebe der 1, bei dem die im Aufreißbereich angeordneten Schnitte einen größeren Abstand zueinander aufweisen,

3 ein unter 0° zur Aufreißlinie orientiertes Kett-Schuss-Gewebe mit einer Mehrzahl zueinander versetzt entlang einer Aufreißlinie angeordneter Schnitte im Gewebe,

4 einen Ausschnitt aus einem Kett-Schuss-Gewebe, das unter 0° zur Aufreißlinie orientiert ist, mit einer Mehrzahl entlang einer Aufreißlinie angeordneter Schnitte im Gewebe,

5 einen Ausschnitt aus einem Kett-Schuss-Gewebe, in dem die Schnitte mit den Kettefäden einen Winkel kleiner als 45° einschließen.

1 zeigt ein aus Kettfäden 1 und Schussfäden 2 gebildetes Gewebe 3. In dem Gewebe 3 ist ein Aufreißbereich 4 angeordnet, der sich entlang einer Aufreißlinie 5 erstreckt. Die Kettfäden 1 schließen mit der Aufreißlinie 5 allgemein den Winkel &agr; ein, der in dem gezeigten Ausführungsbeispiel 45° beträgt. Der Aufreißbereich 4 weist eine Mehrzahl entlang der Aufreißlinie 5 hintereinander angeordneter Schnitte 7 auf. Die Schnitte schließen allgemein einen Winkel &bgr; mit der Aufreißlinie 5 ein, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel 90° beträgt. Die im Aufreißbereich 4 angeordneten Schnitte 7 weisen eine Länge B sowie einen Abstand A zueinander auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Schnitte 7 periodisch mit dem konstanten Abstand A zueinander angeordnet und besitzen jeweils die gleiche Länge B.

Unter dem Einwirken einer Aufreißkraft (nicht dargestellt) wird das Gewebe 3 im Aufreißbereich 4 aufreißen. Derartige, einen Aufreißbereich aufweisende Gewebe werden zum Beispiel für Gassackabdeckungen verwendet. Hierbei kommt es darauf an, dass die Gassackabdeckung beim Entfalten des Gassacks zuverlässig in einem definierten Bereich aufreißt. Dieses ist mit dem in der 1 gezeigten Aufreißbereich 4 gewährleistet.

Bei dem in der 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schnitte 7 des Aufreißbereiches 4 so angeordnet, dass sämtliche Kettfäden 1 und auch sämtliche Schussfäden 2, die durch den Aufreißbereich 4 verlaufen, durchtrennt sind. Durch diese Anordnung der Schnitte 7 wird bewirkt, dass zum Aufreißen des Aufreißbereiches 4 eine geringe Aufreißkraft erforderlich ist, da bereits sämtliche Gewebefäden durchtrennt sind. Zum Aufreißen bzw. Öffnen des Aufreißbereiches ist somit kein tatsächliches Zerreißen der Gewebefäden notwendig. Die auf den Aufreißbereich ausgeübte Aufreißkraft muss nur noch das Auseinanderziehen der Kett- und Schussfäden im Aufreißbereich bewirken.

Dabei ist es möglich, den Aufreißbereich hinsichtlich einer bestimmten Soll-Aufreißkraft, die zum Aufreißen des Aufreißbereiches 4 benötigt werden soll, auszulegen – zum Beispiel dadurch, dass der Abstand A der Schnitte 7 zueinander vergrößert wird. Dadurch erhöht sich die Zahl der zwischen den Schnitten liegenden Kreuzungsstellen, wodurch das Herausziehen von Gewebefäden aus dem Verbund erschwert wird.

Durch Vergrößern des Abstandes A kann darüber hinaus auch erreicht werden, dass zwischen den einzelnen Schnitten 7 „intakte" Gewebefäden 1, 2 verlaufen, die nicht durch einen Schnitt 7 durchtrennt werden. In diesem Fall muss die zum Aufreißen des Aufreißbereiches einwirkende Aufreißkraft nicht nur die durchtrennten Gewebefäden aus dem Gewebeverbund herausziehen, sondern auch die zwischen den Schnitten 7 undurchtrennt durch den Aufreißbereich verlaufenden Gewebefäden zerreißen. Hiermit ist eine Erhöhung der zum Aufreißen des Aufreißbereiches 4 erforderlichen Aufreißkraft verbunden.

2 zeigt ähnlich der 1 ein aus Kettfäden 11 und Schussfäden 12 gebildetes Gewebe 13. Das Gewebe weist einen Aufreißbereich 14 auf, in dem Schnitte 17 angeordnet sind, die Kett- und Schussfäden 11, 12 durchtrennen. Dabei sind die Schnitte 17 ähnlich den Schnitten der 1 hinsichtlich deren Länge B', dem Abstand A' der Schnitte 17 zueinander sowie der Orientierung der Schnitte 17 in Bezug auf die Aufreißlinie 15 so ausgebildet und angeordnet, dass sowohl sämtliche Kettfäden 11 als auch sämtliche Schussfäden 12 des Gewebes 13, die durch den Aufreißbereich 14 verlaufen, von den Schnitten 17 durchtrennt sind. Der Unterschied zum dem Aufreißbereich der 1 besteht darin, dass die Schnitte 17 einen größeren Abstand A' zueinander aufweisen.

Durch den vergrößerten Abstand A' der Schnitte 17 zueinander wird bewirkt, dass sich zwischen den Schnitten 17 eine Vielzahl von Kreuzungsstellen 18, an denen sich Kettfäden 11 und Schussfäden 12 kreuzen, befinden, wodurch ein stabiler Zusammenhalt des Gewebes im Aufreißbereich vor dem Aufreißen des Aufreißbereiches 14 gewährleistet ist. Dennoch ist bei dem in der 2 gezeigten Aufreißbereich 14 nur eine geringe Aufreißkraft zum Aufreißen des Aufreißbereiches 14 erforderlich, da durch die Anordnung der Schnitte 17 – wie oben erwähnt – sämtliche Kett- und Schussfäden 11, 12 zumindest einmal durchtrennt sind.

Die Aufreißkraft muss in dem in der 2 gezeigten Ausführungsbeispiel die Gewebefäden 11, 12 nur auseinander ziehen, um den Aufreißbereich 14 zu öffnen. Der stabile Zusammenhalt des Gewebes 13 vor dem Aufreißen ist jedoch durch die Vielzahl der im Aufreißbereich vorhandenen Kreuzungsstellen 18 gegeben, wodurch ein unerwünschtes Auseinanderziehen des Gewebes im Aufreißbereich vor Einwirken einer Aufreißkraft vermieden wird.

In der 3 ist ein ebenfalls aus Kettfäden 21 und Schussfäden 22 gebildetes Gewebe 23 gezeigt. Das Gewebe 23 weist ebenfalls einen Aufreißbereich 24 auf, der Schnitte 27 umfasst, die entlang einer Aufreißlinie 25 angeordnet sind. Im Unterschied zu den vorhergehenden Figuren ist die Aufreißlinie 25 parallel zu den Kettfäden 21 des Gewebes 23 angeordnet. Die Schnitte 27 bilden mit den Kett- und Schussfäden 21, 22 einen Winkel von 45°. Die Schnitte 27 sind versetzt entlang der Aufreißlinie 25 angeordnet, wobei jeweils zwei benachbarte Schnitte 27 spiegelbildlich zur Aufreißlinie 25 orientiert sind.

Das in der 3 dargestellte Beispiel illustriert, dass die vorliegende Erfindung eine Vielzahl von Ausführungen eines Aufreißbereiches zulässt, so dass der Aufreißbereich flexibel an unterschiedliche Verwendungen des Gewebes angepasst werden kann. Dabei kann insbesondere durch die Anordnung und Ausbildung der Schnitte der Aufreißbereich auf eine zum Aufreißen des Aufreißbereiches erforderliche Soll-Aufreißkraft abgestimmt werden.

Es sei darauf hingewiesen, dass sich der Aufreißbereich nicht notwendigerweise entlang einer geraden Linie erstrecken muss; der Verlauf der Aufreißlinie kann den Erfordernissen einer bestimmten Anwendung angepasst sein, so dass zum Beispiel auch ein gebogener oder gezackter Verlauf der Aufreißlinie möglich ist.

Das in der 4 gezeigte Gewebe 33 ist analog zu dem Gewebe der 3 aus Kettfäden 31 sowie aus Schussfäden 32 gebildet. In dem Gewebe 33 ist ein Aufreißbereich 34 angeordnet, der eine Mehrzahl Schnitte 37 aufweist. Die Schnitte 37 sind entlang einer Aufreißlinie 35 im Gewebe 33 angeordnet und durchtrennen die Kett- und Schussfäden 31, 32. Ähnlich dem Gewebe der 3 ist die Aufreißlinie 35 parallel zu den Kettfäden 31 des Gewebes 33 orientiert. Die Schnitte 37 bilden einen Winkel von etwa 45° mit der Aufreißlinie 35. Dabei sind die Schnitte 37 periodisch mit einem konstanten Abstand A" zueinander angeordnet und weisen jeweils identische Längen B" auf.

Die Schnitte 37 sind im Gewebe 33 so angeordnet, dass sie sich hinsichtlich der Schussfäden 32 überlappen. Damit wird erreicht, dass sämtliche Schussfäden 32 im Aufreißbereich 34 durch die Schnitte 37 durchtrennt sind und zum Öffnen des Aufreißbereiches nur noch aus dem Gewebeverbund herausgezogen werden müssen. Dadurch wird ein Aufreißbereich erzeugt, der eine geringe Aufreißkraft erfordert, da zum Öffnen des Aufreißbereiches ein Zerreißen der Fäden nicht notwendig ist.

Durch Vergrößerung des Abstandes A" der Schnitte 37 zueinander können Bereiche zwischen benachbarten Schnitten eingestellt werden, in denen Schussfäden 32 den Aufreißbereich 34 durchlaufen, ohne von einem Schnitt 37 durchtrennt zu sein. Damit ist auf einfache Weise die Anpassung des Aufreißbereiches an eine festgelegte Soll-Aufreißkraft möglich, da je nach Abstand A" eine unterschiedliche Anzahl von „intakt" durch den Aufreißbereich 34 verlaufenden Schussfäden 32 zum Aufreißen des Aufreißbereiches 34 zerrissen werden müssen.

Eine feinere Erhöhung der zum Aufreißen des Aufreißbereiches 34 notwendigen Aufreißkraft ist dadurch möglich, dass – neben dem Vergrößern des Abstandes A" – die Länge W" der Schnitte 37 vergrößert wird, wodurch erreicht werden kann, dass trotz des vergrößerten Abstandes A" nach wie vor sämtliche Schussfäden 32, die durch den Aufreißbereich 34 verlaufen, durchtrennt sind. Dabei befindet sich dann jedoch zwischen den Schnitten 37 eine erhöhte Anzahl von Kreuzungspunkten, an denen sich Kettfäden 31 und Schussfäden 32 kreuzen, wodurch das Öffnen des Aufreißbereiches 34 erschwert wird, da zum Auseinanderziehen der Kettfäden 31 und Schussfäden 32 eine größere Kraft aufgewendet werden muss.

5 zeigt ähnlich den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ein Kette-Schussgewebe 43, das aus Kettefäden 41 und Schussfäden 42 gebildet ist. In dem Gewebe 43 ist ein Aufreißbereich 44 entlang einer Aufreißlinie 45 gebildet, die rechtwinklig zu den Kettefäden 41 des Gewebes orientiert ist. Der Aufreißbereich weist Schnitte 47 auf, die so in dem Gewebe angeordnet sind, dass sie mit den Kettefäden 41 einen Winkel &ggr; einschließen, der kleiner als 45° ist.

In dem Ausführungsbeispiel gemäß 5 ist die Länge der Schnitte 47 und deren Abstand zueinander so gewählt, dass sämtliche durch den Aufreißbereich 44 verlaufende Kettefäden 41 durchtrennt sind. Eine Durchtrennung sämtlicher Kettefäden kann auch erreicht werden, wenn die Schnitte unter einem noch kleineren Winkel zu den Kettefäden orientiert werden. Bei kleineren Winkeln müsste dazu die Länge der Schnitte entsprechend vergrößert werden – ein Winkel von 0° zwischen dem Schnitten und den Kettefäden würde hierbei eine unendliche Länge der Schnitte erfordern.

1,11,21,31,41Kettfaden 2,12,22,32,42Schussfaden 3,13,23,33,43Gewebe 4,14,24,34,44Aufreißbereich 5,15,25,35,45Aufreißlinie 7,17,27,37,47Schnitt A,A',A''Abstand zweier Schnitte B,B',B''Länge eines Schnittes &agr;Winkel zwischen Aufreißlinie und Kettfäden &bgr;Winkel zwischen Aufreißlinie und Schnitt &ggr;Winkel zwischen Schnitt und Kettfäden

Anspruch[de]
  1. Gewebe, das aus sich kreuzenden Gewebefäden gebildet ist, mit mindestens einem Aufreißbereich, der sich entlang einer Aufreißlinie erstreckt und bei Einwirkung einer Aufreißkraft aufreißt, wobei der Aufreißbereich eine Mehrzahl entlang der Aufreißlinie im Gewebe angeordneter voneinander beabstandeter, längserstreckter Schnitte umfasst, die Gewebefäden des Gewebes durchtrennen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (7, 17, 27, 37) winklig sowohl zur Aufreißlinie als auch zu den Gewebefäden (1, 11, 21, 31, 2, 12, 22, 32) verlaufen.
  2. Gewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe (3, 13, 23, 33) aus einem ersten Fadensystem, das zueinander parallele erste Gewebefäden (1, 11, 21, 31) umfasst, und einem zweiten Fadensystem, das zueinander parallele zweite Gewebefäden (2, 12, 22, 32) umfasst, gebildet ist, wobei die ersten und die zweiten Gewebefäden einen Winkel zwischen 0° und 90° einschließen.
  3. Gewebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fadensystem Kettfäden (1, 11, 21, 31) und das zweite Fadensystem Schussfäden (2, 12, 22, 32) umfasst, wobei Kett- und Schussfäden einen Winkel von näherungsweise 90° einschließen.
  4. Gewebe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (7, 17, 27, 37) winklig sowohl zu den ersten als auch zu den zweiten Gewebefäden verlaufen.
  5. Gewebe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (7, 17, 27, 37) einen Winkel zwischen 40° und 50° mit den Kettfäden (1, 11, 21, 31) oder mit den Schussfäden (2, 12, 22, 32) einschließen.
  6. Gewebe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (7, 17, 27, 37) einen Winkel kleiner als 45° mit den Kettfäden (1, 11, 21, 31) oder mit den Schussfäden (2, 12, 22, 32) einschließen.
  7. Gewebe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die geometrische Projektion eines Schnittes (7, 17, 27, 37) auf eine zu den ersten Gewebefäden (1, 11, 21, 31) parallele Linie, wobei die Projektion entlang der zweiten Gewebefäden (2, 12, 22, 32) erfolgt, oder die geometrische Projektion des Schnittes (7, 17, 27, 37) auf eine zu den zweiten Gewebefäden (2, 12, 22, 32) parallele Linie, wobei die Projektion entlang der ersten Gewebefäden (1, 11, 21, 31) erfolgt, mit der entsprechenden Projektion eines benachbarten Schnittes überlappt.
  8. Gewebe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die geometrische Projektion eines Schnittes (7, 17, 27, 37) auf eine zu den ersten Gewebefäden (1, 11, 21, 31) parallele Linie, wobei die Projektion entlang der zweiten Gewebefäden (2, 12, 22, 32) erfolgt, und die geometrische Projektion des Schnittes (7, 17, 27, 37) auf eine zu den zweiten Gewebefäden (2, 12, 22, 32) parallele Linie, wobei die Projektion entlang der ersten Gewebefäden (1, 11, 21, 31) erfolgt, mit der entsprechenden Projektion eines benachbarten Schnittes überlappt.
  9. Gewebe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die geometrische Projektion eines Schnittes (7, 17, 27, 37) auf eine zu den ersten Gewebefäden (1, 11, 21, 31) parallele Linie, wobei die Projektion entlang der zweiten Gewebefäden (2, 12, 22, 32) erfolgt, und die geometrische Projektion des Schnittes (7, 17, 27, 37) auf eine zu den zweiten Gewebefäden (2, 12, 22, 32) parallele Linie, wobei die Projektion entlang der ersten Gewebefäden (1, 11, 21, 31) erfolgt, der entsprechenden Projektion eines benachbarten Schnittes anschließt.
  10. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche, durch den Aufreißbereich (4, 14, 24, 34) verlaufende Gewebefäden (1, 11, 21, 31, 2, 12, 22, 32) durch die Schnitte durchtrennt sind.
  11. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (7, 17, 27, 37) periodisch im Gewebe (3, 13, 23, 33) angeordnet sind.
  12. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (7, 17, 27, 37) parallel zueinander angeordnet sind.
  13. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (7, 17, 27, 37) identische Längen aufweisen.
  14. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (7, 17, 27, 37) und die Aufreißlinie (5, 15, 25, 35) einen Winkel (&bgr;) von näherungsweise 45° oder 90° einschließen.
  15. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe (3, 13, 23, 33) eine Gassackabdeckung ausbildet.
  16. Gewebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe (3, 13, 23, 33) einen Gassack, ein Softcover, einen Sitzbezug, einen Gassackgürtel oder eine Verpackung ausbildet.
  17. Insassen-Rückhaltesystem mit einem Gassackmodul, das eine Gassackabdeckung umfasst, die aus einem Gewebe (3, 13, 23, 33) gemäß den vorhergehenden Ansprüchen gebildet ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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