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Dokumentenidentifikation DE69926200T2 30.03.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001004771
Titel Verdichterbefestigung
Anmelder Carrier Corp., Syracuse, N.Y., US
Erfinder Li, Wenlong, Fayetteville, New York 13066, US;
Lavrich, Philip L., Manlius, New York 13104, US;
Dunshee, Kevin B., Camillus, New York 13031, US
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 69926200
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.10.1999
EP-Aktenzeichen 996300810
EP-Offenlegungsdatum 31.05.2000
EP date of grant 20.07.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.2006
IPC-Hauptklasse F04B 39/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F16F 15/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Kompressoren, die in Kühl-, Luftklimatisierungs- und Wärmepumpensystemen verwendet werden, sind normalerweise an der zugehörigen Basispfanne über eine schwingungsisolierende Anbringanordnung angebracht. Insbesondere werden Kompressoren üblich an die Basispfanne einer Fensterraumluftklimaanlage, einer Anzeigegehäuseeinheit, einer aufgeteilten Einheit mit dem Kompressor im Innenraum oder einer Kondensier- oder Freilufteinheit angebracht. Bei solchen Installationen ist es erwünscht, durch den Betrieb des Kompressors bewirkte Schwingungen und den resultierenden Lärm zu dämpfen. Eine übliche Anordnung ist, Elastomer-Zwischenscheiben zwischen die Basis oder den Fuß des Kompressors und die Basispfanne, auf der er angebracht ist, anzuordnen. Die Zwischenscheiben sind an dem Kompressorfuß befestigt, und der Kompressor, mit befestigten Zwischenscheiben, wird auf die Basispfanne gesetzt. Gewindebolzen (mit Hülsen) werden dann durch die Zwischenscheiben gedrückt, um die Verbindung zu sichern. US 2 965 289 offenbart einen Motorkompressor mit einer Schraubenfeder zwischen einer Lasche an einem Ausleger und einem Vorsprung an einem Kompressorgehäuse. Anspruch 1 ist gegen diese Offenbarung abgegrenzt. US 4 406 592 offenbart einen Motorkompressor mit einem Aufhängungssystem.

Die Zwischenscheiben stützen das Gewicht des Kompressors und sind radial von dem Schwerpunkt des Kompressors beabstandet, um ihn am Kippen zu hindern. Während die beabstandeten Abstützungen für Stabilität sorgen, erhöhen sie auch die Torsionsrückstellkräfte aufgrund ihrer Distanz von der Rotationsachse. Die Zwischenscheiben dienen dazu, den Kompressor von seiner Abstützung schwingungsmäßig und akustisch zu isolieren. Die Resonanzfrequenzen der Torsions- und Schwingungsmoden des Kompressors sind von Natur aus hoch bei einer solchen Anbringanordnung und fallen tendenziell in die Nähe der Kompressordrehzahl und bewirken tendenziell Vibrations- und Lärmprobleme. Um diese Probleme zu mindern, werden die Zwischenscheiben normalerweise sehr weich in den Querrichtungen ausgebildet, was zu übermäßiger Bewegung während des Transports führen kann. Übermäßige Bewegung während des Transports kann einen Schaden an dem Kompressor und/oder seinen Verbindungen mit den anderen Komponenten des Systems bewirken.

Ein einzelner, relativ großer Schwingungsisolator ist unter dem Schwerpunkt des Kompressors angeordnet, um das meiste, wenn nicht das gesamte Gewicht des Kompressors abzustützen. Zwei oder mehr kleine Torsionsisolatoren sind an Positionen zwischen 20% und 100% der Höhe des Kompressors angeordnet und, nominell, nicht mehr als 180° in jeder Richtung zwischen benachbarten Torsionsisolatoren beabstandet. Die kleineren Isolatoren müssen in Höhe und umfangsmäßiger Erstreckung nicht symmetrisch angeordnet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die kleinen Isolatoren an einem Anbringgehäuse mit einer akustischen Verkleidung angeordnet.

Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, die von einem Kompressor auf die Basispfanne übertragenen Kräfte zu reduzieren.

Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, für Seitenhalt für ein Kompressorgehäuse zu sorgen.

Es ist eine zusätzliche Aufgabe dieser Erfindung, die Kompressorbasisplatte und die begleitende Geräuschabstrahlung zu eliminieren.

Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, Kompressor-erzeugtes Geräusch zu mindern.

Es ist eine zusätzliche Aufgabe dieser Erfindung, Kompressorbewegung während des Transports zu reduzieren.

Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, für eine verbesserte Schwingungsisolierung eines Kompressors zu sorgen. Diese Aufgaben und andere, wie sie hierin im Anschluss ersichtlich werden, werden durch die vorliegende Erfindung erfüllt.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Anbringen eines vertikal orientierten Kompressors, wie sie in Anspruch 1 beansprucht ist, bereitgestellt.

Grundsätzlich, zumindest in einer bevorzugten Ausführungsform, wird durch einen einzelnen Schwingungsisolator für vertikale Abstützung, Schwingungsisolation und Geräuschminderung eines Kompressors gesorgt. Zusätzliche Torsionsisolatoren sind an den Seiten des Kompressors an umfangsmäßig beabstandeten Stellen angeordnet. Eine Hülle, die eine separate Struktur oder Teil der Torsionsisolatorstützstruktur sein kann, kann vorgesehen sein und akustisch ausgekleidet/abgedeckt sein.

Für ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung sollte nun Bezug auf deren nachfolgende detaillierte Beschreibung im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen genommen werden, wobei:

1 eine Vorderansicht eines hermetischen Kompressors ist, der die Kompressoranbringung der vorliegenden Erfindung einsetzt und mit einer separaten Hülle vorgesehen ist;

2 ist eine Bodenansicht des Kompressors und der Anbringung aus 1;

3 ist eine teilweise geschnittene Ansicht, die 1 entspricht;

4 ist eine Schnittansicht, aufgenommen entlang der Linie 4-4 aus 3;

5 ist eine Schnittansicht einer ersten modifizierten Boden-Schwingungsisolator-Anbringung;

6 ist eine Schnittansicht einer zweiten modifizierten Boden-Schwingungsisolator-Anbringung;

7 ist eine Bodenansicht eines hermetischen Kompressors und einer ersten modifizierten Torsionsisolator-Anbringanordnung;

8 ist eine Vorderansicht eines hermetischen Kompressors, der eine dritte Ausführungsform der Kompressoranbringung der vorliegenden Erfindung einsetzt;

9 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines Bereichs aus 8;

10 ist eine Schnittansicht, aufgenommen entlang der Linie 10-10 aus 9;

11 ist eine Vorderansicht eines hermetischen Kompressors, der eine vierte Ausführungsform der Kompressoranbringung der vorliegenden Erfindung einsetzt;

12 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines Bereichs aus 11;

13 ist eine Schnittansicht, aufgenommen entlang der Linie 13-13 aus 12;

14 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines hermetischen Kompressors, der eine fünfte Ausführungsform der Kompressoranbringung der vorliegenden Erfindung einsetzt;

15 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines hermetischen Kompressors, der eine sechste Ausführungsform der Kompressoranbringung der vorliegenden Erfindung einsetzt;

16 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines hermetischen Kompressors, der eine siebte Ausführungsform der Kompressoranbringung der vorliegenden Erfindung einsetzt;

17 ist eine Schnittansicht, aufgenommen entlang der Linie 17-17 aus 16;

18 ist eine teilweise weggebrochene Bildansicht eines hermetischen Kompressors, der eine achte Ausführungsform der Kompressoranbringung der vorliegenden Erfindung einsetzt;

19 ist eine Ansicht, aufgenommen entlang der Linie 19-19 aus 18;

20 ist eine Schnittansicht, aufgenommen entlang der Linie 20-20 aus 19;

21 ist eine teilweise weggebrochene Ansicht von oben eines zweiten modifizierten Torsionsisolators;

22 ist eine teilweise weggebrochene Schnittansicht des Torsionsisolators aus 21;

23 ist eine Ansicht von oben eines dritten modifizierten Torsionsisolators;

24 ist eine teilweise geschnittene Ansicht des Torsionsisolators aus 23;

25 ist eine teilweise geschnittene Explosionsansicht eines vierten modifizierten Torsionsisolators;

26 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines fünften modifizierten Torsionsisolators;

27 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines sechsten Torsionsisolators;

28 ist eine teilweise geschnittene Ansicht des Torsionsisolators aus 27; und

29 ist eine teilweise geschnittene Ansicht einer neunten Ausführungsform der Kompressoranbringung der vorliegenden Erfindung.

In den Figuren bezeichnet die Nr. 10, oder deren Erhöhungen um 100, im Allgemeinen einen hermetischen Kompressor. Um unnötige Komplikationen zu vermeiden, wurden die zu dem Kompressor 10 gehörige Verrohrung, Verkabelung, etc. in den Zeichnungen weggelassen. Es ist verständlich, dass eine solche Struktur angepasst werden muss durch die Anordnung einer Anbringstruktur und durch Vorsehen von Löchern in der Hüllenstruktur oder dergleichen zum Zuführen und Liefern von Kühlmittel. Der Kompressor 10 ist abgestützt auf einer geeigneten Struktur wie einer Basispfanne 12 einer Fenstereinheit, einer Präsentationsmöbeleinheit, der Kondensier- oder Freilufteinheit eines Luftklimatisierungssystems etc. durch eine Kompressoranbringung. Bezug nehmend spezifisch auf die 1 bis 4 ist die Kompressoranbringung so dargestellt, dass sie aus einer Bodenvibrationsisolatoranbringung 20 und Seitentorsionsisolatoranbringungen 21 und 22 ausgebildet ist. Die Anbringung 20 hat eine ringförmige Verlängerung 20-1, die eine Ausnehmung zum Aufnehmen eines ringförmigen Schwingungsisolators 30 definiert, der das Gewicht des Kompressors 10 stützt und aus einem geeigneten elastischen Material wie Neopren oder anderen Gummimaterialien besteht. Die Anbringungen 20, 21 und 22 sind geeignet an der Basispfanne 12 beispielsweise durch Bolzen 14 befestigt. Die Torsionsisolatoren 32 sind in jeweils durch ringförmige Verlängerungen 21-1 und 22-1 definierten Ausnehmungen der Anbringungen 21 und 22 aufgenommen, die in der Art und Weise von Armen ausgebildet sind und an Positionen im Bereich von 20% bis 100% der Höhe des Kompressors 10 angeordnet sind. Die Torsionsisolatoren 32 müssen nicht vertikal oder umfangsmäßig symmetrisch angeordnet sein. Es ist jedoch im Allgemeinen bevorzugt, dass die Beabstandung zwischen Isolatoren 32 180° nicht übersteigt, in jeder Richtung, was umfangsmäßige Symmetrie erforderlich macht, wenn zwei Isolatoren 32 verwendet werden. Die Isolatoren 32 sind, wie die Isolatoren 30, aus einem geeigneten elastischen Material wie Neopren oder anderen Gummimaterialien gefertigt. Die Isolatoren 32 sind jedoch vorzugsweise weicher/deformierbarer ausgebildet. Der Isolator 30 stützt das meiste, wenn nicht das ganze Gewicht des Kompressors 10. Die kleineren Isolatoren 32 haben eine viel geringere Steifigkeit in allen Richtungen und werden hauptsächlich verwendet, um Querbewegungen des Kompressors 10 zu begrenzen. Dementsprechend können die Eigenfrequenzen der Torsions- und Schwingungsmoden im Wesentlichen unabhängig auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden. Außerdem ist eine solche Isolationsanordnung viel stärker in den Querrichtungen, wodurch übermäßige Kompressorbewegung während des Transports und der Handhabung vermieden wird.

3 und 4 zeigen die Einzelheiten der Abstützung des Kompressors 10 durch Isolatoren 30 und 32. Speziell hat der Kompressor 10 einen nominell axial befindlichen Stift oder dergleichen 10-1, der an den Kompressor 10 geschweißt oder anderweitig geeignet befestigt ist. Der Stift 10-1 ist in einer Bohrung 30-1 des Isolators 30 derart aufgenommen, dass der Kompressor 10 auf dem Isolator 30 ruht, und das meiste, wenn nicht das gesamte Gewicht des Kompressors 10 durch den Isolator 30 abgestützt wird. Der Isolator 30 nimmt den Stift 10-1 passgenau in der Bohrung 30-1 auf und ist wiederum passgenau in der durch die ringförmige Verlängerung 20-1 definierten Ausnehmung aufgenommen. Dementsprechend ist eine Bewegung des Stifts 10-1 und somit des Kompressors 10 begrenzt. Außerdem sind zwei Stifte 10-2 an die Seite des Kompressors 10 an umfänglich beabstandete, sich radial erstreckende Positionen geschweißt oder anderweitig geeignet befestigt. Die Stifte 10-2 sind in Bohrungen 32-1 der Isolatoren 32 aufgenommen. Die Isolatoren 32 sind wiederum jeweils in ringförmigen Verlängerungen 21-1 und 22-1 aufgenommen. Die Isolatoren 32 stützen, wenn überhaupt, wenig des Gewichts des Kompressors 10 ab, aber sind passgenau in ringförmigen Verlängerungen 21-1 und 22-1 aufgenommen und nehmen die Stifte 10-2 in Bohrungen 32-1 passgenau auf, so dass der Kompressor 10 elastisch gegen Verkippungs- oder Torsionsbewegung gehalten ist.

Spezifisch Bezug nehmend auf 1 kann eine Hülle 90 über dem Kompressor 10 angeordnet werden und an der Basis 12 durch Bolzen 14 oder dergleichen gesichert werden. Die Hülle 90 kann aus jedem geeigneten Material, wie z.B. Polymer, gefertigt sein und ist dazu gedacht, für Geräuschdämpfung zu sorgen. Vorzugsweise ist die Hülle 90 mit einer akustischen Verkleidung 40 ausgekleidet und/oder bedeckt. Die akustische Auskleidung 40 kann aus jedem geeigneten Material bestehen, wie z.B. Schaum oder Fiberglas. Die Hülle 90 müsste mit Öffnungen versehen werden, um Verrohrung, Verkabelung etc. aufzunehmen und kann in mehreren oder zusammenklappbaren Abschnitten ausgebildet sein, um eine Installation zu vereinfachen. Da die Hülle 90 nicht Teil der Kompressoranbringungstruktur ist, kann sie mit jeder der offenbarten Ausführungsformen, die keine Hülle haben, verwendet werden.

Bezug nehmend nun auf die 5 und 6 wurde die Anbringung 20 eliminiert, indem die Metallbasispfanne 12 derart modifiziert wurde, um den Schwingungsisolator 30 in der Weise einer ringförmigen Verlängerung 20-1 aufzunehmen. In der Ausführungsform von 5 wurde die Basispfanne 112 dahingehend modifiziert, dass sie eine ringförmige Verlängerung 112-1 hat, die eine Ausnehmung definiert, die den Isolator 30 aufnimmt. In der Ausführungsform von 6 wurde die Basispfanne 212 dahingehend modifiziert, dass sie eine kreisförmige Absenkung 212-1 hat, die den Isolator 30 aufnimmt. Die Ausführungsformen der 5 und 6 würden gleich funktionieren wie die entsprechende Struktur der Ausführungsform der 1 bis 4.

In der Ausführungsform von 7 wurde die Ausführungsform der 1 bis 4 modifiziert durch Hinzufügen einer dritten Seitentorsionsisolatoranbringung 23 mit einer ringförmigen Verlängerung 23-1. Die Isolatoranbringungen 21 und 22 werden vorzugsweise umpositioniert, so dass die umfängliche Beabstandung zwischen den Isolatoranbringungen 21, 22 und 23 gleichmäßiger beabstandet ist. Die Torsionsisolatoren 32 können an Positionen zwischen 20% und 100% der Höhe des Kompressors 10 angeordnet sein, müssen jedoch nicht auf der gleichen Höhe sein.

In den 8 bis 10 wurde die Anbringungsanordnung der 1 bis 4 modifiziert durch Ersetzen der Seitentorsionsisolatoranbringungen durch eine Anbringungshülle 122, die den Kompressor 10 vollständig oder teilweise umschließt und vorzugsweise zumindest teilweise mit einer akustischen Verkleidung 40 ausgekleidet und/oder bedeckt ist. Wie veranschaulicht, gibt es mehrere Platzierungen von akustischer Verkleidung 40. Wie am besten in 10 gezeigt ist, sind die Seitentorsionsisolatoranbringungen 122-1 und 122-2 geeignet an der Hülle 122 befestigt oder integral mit ihr, und sie sind Einschübe in der Form eines umgekehrten U relativ zu den Stiften 10-2. Wenn die Anbringungshülle 122 an Ort und Stelle gesetzt wird, wird der Kompressor 10 anfänglich derart angeordnet, dass der Stift 10-1 in der Bohrung 30-1 angeordnet ist und der Kompressor 10 durch den Isolator 30 gehalten ist, der in der Anbringung 20 oder ihrem Äquivalent aufgenommen ist. Die Isolatoren 32 werden auf den Stiften 10-2 platziert, bevor die Hülle 122 an Ort und Stelle gesetzt wird. Wenn der Kompressor 10 am Platz auf dem Isolator 30 und wenn die Isolatoren 32 am Platz auf den Stiften 10-2 sind, wird die Hülle 122 über den Kompressor 10 platziert, und die Anbringungen 122-1 und 122-2 wirken mit den Isolatoren 32 zusammen und nehmen diese auf. Wenn die Hülle 122 am Platz ist, wird sie durch Bolzen 14 an der Basispfanne 12 befestigt. Um die Bewegung der Hülle 122 vorbei an den Isolatoren 32 zu ermöglichen, ist es notwendig, dass der Innenbereich der Hülle 122 unterhalb der Anbringungen 122-1 und 122-2 unverkleidet ist. Andere Bereiche wie diejenigen, die mit den Ansaug- und Auslassleitungen, der Stromversorgung, etc. zu tun haben, können auch eine Aufnahme durch die Hülle 122 in Form von Öffnungen, Einschüben, etc. erfordern. Schließlich ist die Abstützung des Kompressors 10 in der Ausführungsform der 8 bis 10 die gleiche wie diejenigen der 1 bis 4, aber es gibt einen zusätzlichen Vorteil der Geräuschdämpfung aufgrund der Hülle 122 und dadurch, dass sie mit akustischer Verkleidung 40 ausgekleidet und/oder bedeckt ist. Die akustische Verkleidung 40 wäre typischerweise aus Schaum oder Fiberglas. Obwohl die Hülle 122 derart veranschaulicht und beschrieben ist, dass sie in einem Stück ist, kann sie aus mehr als einem Stück gefertigt sein, wenn dies für eine Installation aufgrund der Position der Verrohrung etc. erforderlich ist.

Die Ausführungsform der 11 bis 13 unterscheidet sich von der Ausführungsform der 8 bis 10 dahingehend, dass die Hülle aus mindestens zwei Teilen 220 und 221 besteht, die miteinander schwenkbar verbunden sind oder separate Teile sind und die verschraubt oder anderweitig geeignet aneinander befestigt sind. Hüllenbereiche 220 und 221 haben mehrere Platzierungen von akustischer Verkleidung 40. Isolatoranbringungen 220-1 und 221-1 sind geeignet jeweils an Hüllenbereichen 220 und 221 befestigt oder mit diesen integral und sind in der Form von ringförmigen Verlängerungen, die denjenigen 21-1 und 21-2 der Ausführungsform aus den 1 bis 4 entsprechen. Ein Zusammenbau der Hüllenteile 220 und 221 relativ zu dem Kompressor 10 ist flexibler dahingehend, dass die Hüllenteile 220 und 221 und/oder der Kompressor 10 radial in Bezug auf die Stifte 10-2 und entsprechenden ringförmigen Verlängerungen 220-1 und 221-1 bewegt werden können. Vorzugsweise ist der Kompressor 10, im Zusammenbau, am Platz in Bezug auf den Isolator 30, bevor die Hüllenbereiche 220 und 221 in Bezug auf den Kompressor 10 an Ort und Stelle gesetzt werden und aneinander und an der Pfanne 12 durch Bolzen 14 befestigt werden. Falls notwendig oder erwünscht, kann der Kompressor 10 jedoch in zusammengebauten Hüllenteilen 220 und 221 angeordnet werden, bevor sie relativ zu dem Schwingungsisolator 30 in der ringförmigen Verlängerung 20-1 oder dergleichen angeordnet werden und vor dem Befestigen der zusammengebauten Hüllenteile 220 und 221 an der Basispfanne 12.

In 14 ist die Basispfanne 312 aus Plastik gefertigt und weist eine ringförmige Verlängerung 312-1 auf, die eine Ausnehmung zum Aufnehmen des Isolators 30 definiert. Der Kompressor 110 wurde modifiziert durch Eliminieren der Stifte 10-2, obwohl der Stift 10-1 vorhanden ist. Seitentorsionsisolatoranbringungen 121-1 und 121-2 haben keine ringförmige Verlängerungsstruktur zum Aufnehmen von Torsionsisolatoren 132. Die Torsionsisolatoren 132 sind adhäsionsmäßig entweder an dem Kompressor 110 oder den Isolatoranbringungen 121-1 und 121-2 befestigt, während sie entweder mit dem Kompressor 110 oder den Isolatoranbringungen 121-1 und 121-2 reibungsmäßig zusammenwirken. Alternativ können die Isolatoren 132 adhäsionsmäßig an dem Kompressor 10 und jeweils den Anbringungen 121-1 und 121-2 befestigt sein. Ein reibungsmäßiges Zusammenwirken zwischen den Isolatoren 132 und dem Kompressor 110 und den Anbringungen 121-1 und 121-2 ist möglich, wird aber erfordern, dass die Anbringungen 121-1 und 121-2 eine Federvorspannung gegen die Isolatoren 132 vorsehen, um das reibungsmäßige Zusammenwirken aufrechtzuerhalten.

Nun Bezug nehmend auf 15 wird der Kompressor 110 in der Kompressoranbringungsstruktur von 3 verwendet. Weil dem Kompressor 110 Stifte 10-2 fehlen, werden Isolatoren 132 verwendet, wie in der Ausführungsform von 14, und sie sind an den Kompressor 110 geklebt oder wirken mit diesem reibungsmäßig zusammen.

Bezug nehmend nun auf die 16 und 17 enthält die Basispfanne 412 die gesamte Kompressoranbringungsstruktur. Die ringförmige Verlängerung 412-1 entspricht der ringförmigen Verlängerung 312-1 aus 14 und definiert eine Ausnehmung, die den Schwingungsisolator 30 aufnimmt. Zusätzlich enthält eine äußere ringförmige Verlängerung 412-2 die Torsionsisolatoranbringung. Obwohl es nicht notwendig ist, sind die Stifte 10-2 und somit die Torsionsisolatoren 32 auf der gleichen axialen Höhe angeordnet, um eine Herstellung zu vereinfachen. Ausnehmungen 412-3, die den ringförmigen Verlängerungen 21-1, 22-1 und 23-1 entsprechen, sind in der Innenwand der äußeren ringförmigen Verlängerung 412-2 ausgebildet. Die Ausnehmungen 412-3 erstrecken sich nicht durch die ringförmige Verlängerung 412-2, haben eine Tiefe in der axialen Richtung des Kompressors 10, die dem Durchmesser der Isolatoren 32 entspricht, und weisen eine U-Form auf. Die Hülle 420 nimmt das obere Ende der ringförmigen Verlängerung 412-2 auf und ist daran durch geeignete Einrichtungen wie Schnallen oder Verschlüsse 402 befestigt. Die Hülle 420 ist mit einer akustischen Verkleidung 40 ausgekleidet und/oder bedeckt.

Nun Bezug nehmend auf 18 wird anfänglich angemerkt, dass sie im Allgemeinen der Kompressoranbringungsanordnung aus 16 entspricht, ohne die Hülle 420. Bei Fehlen der Hülle 420 ist es notwendig oder zumindest erwünscht, eine Struktur zum Halten des Isolators 32 am Platz bereitzustellen. Bezug nehmend auf die 18 bis 20 hat eine Basispfanne 512 eine integrale innere ringförmige Verlängerung 512-1, die 412-1 aus 16 entspricht, und eine integrale äußere ringförmige Verlängerung 512-2. Mindestens zwei Ausnehmungen 512-3, die den Ausnehmungen 412-3 entsprechen, sind in der Innenwand der äußeren ringförmigen Verlängerung 512-2 ausgebildet. Ausnehmungen 512-3 erstrecken sich nicht durch die ringförmige Verlängerung 512-2 und haben eine Tiefe in der axialen Richtung des Kompressors 10 derart, dass die Achsen der Stifte 10-2 innerhalb der Ausnehmungen sind. Dementsprechend ist das meiste, wenn nicht alles, von jedem der Isolatoren 32 innerhalb der U-förmigen Ausnehmungen 512-3. Wie am besten in 20 gezeigt, erstrecken sich die Torsionsisolatoren typischerweise über die ringförmige Verlängerung 512-2 und werden durch irgendeine geeignete Einrichtung, wie z.B. eine elastisch deformierbare Halterung 550, die an den Platz schnappt, um eine Bewegung des Isolators 32 aus der Ausnehmung 512-3 heraus zu verhindern, überlagert und am Platz gehalten.

Bezug nehmend auf die 21 und 22 wurde der Kompressor 210 modifiziert, indem eine Mehrzahl von umfangsmäßig beabstandeten, sich radial erstreckenden Absenkungen 210-1 vorgesehen wurde. Der Kompressor 210 ist in einer Hülle 190 angeordnet. Torsionsisolatoren 32 wurden ersetzt durch ein ringförmiges Element 132. Das ringförmige Element 132 entspricht im Allgemeinen einem O-Ring mit einer Mehrzahl von umfangsmäßig beabstandeten, sich radial nach innen erstreckenden Bereichen 132-1, die in Absenkungen 210-1 aufgenommen sind. Mit den in den Absenkungen 210-1 aufgenommenen Bereichen 132-1 und mit dem mit der Innenoberfläche der Hülle 190 reibungsmäßig zusammenwirkenden Element 132 entsprechen die Bereiche 132-1 des Elements 132 den Torsionsisolatoren 32 beim Widerstehen gegen eine Torsionsbewegung des Kompressors 210.

Bezug nehmend auf die 23 und 24 wurde der Kompressor 310 modifiziert, indem eine umfangsmäßige Nut 310-1 in der Hülle des Kompressors 310 vorgesehen wurde. Der Kompressor 310 ist in der Hülle 190 angeordnet. Torsionsisolatoren 32 wurden ersetzt durch ein ringförmiges Element 232. Das ringförmige Element 232 entspricht im Allgemeinen einem O-Ring mit einer Mehrzahl von umfangsmäßig beabstandeten, sich radial auswärts erstreckenden Bereichen 232-1. Das Element 232 ist reibungsmäßig in der Nut 310-1 aufgenommen, und die Bereiche 232-1 wirken reibungsmäßig mit der Innenoberfläche der Hülle 190 zusammen und entsprechen den Torsionsisolatoren 32 beim Widerstehen gegen Torsionsbewegung des Kompressors 310.

Anstatt Stifte 10-2 an die Hülle des Kompressors 410 zu schweißen, wurde in 25 ein Gewindeelement 410-1, das einer Mutter entspricht, an die Hülle des Kompressors 410 geschweißt oder anderweitig geeignet befestigt. Der Torsionsisolator 332 ist relativ zu dem Torsionsisolator 32 modifiziert, indem ein Gewindeelement 333 zu einem integralen Teil des Isolators 332 gemacht wurde. Das Element 333 wird in das Element 410-1 geschraubt. Alternativ kann das Gewindeelement 333 ein separates Teil sein, das in das Element 410-1 geschraubt wird und dann in dem Torsionsisolator 32 aufgenommen wird. In 26 hat der Kompressor 510 eine Hüllendicke, die ausreicht, um ein Gewindeloch 510-1 aufzunehmen, das darin ausgebildet ist, um das Gewindeelement 333 aufzunehmen, ohne seine Integrität zu gefährden. Ansonsten sind die Ausführungsformen von 25 und 26 gleich.

In der Ausführungsform der 27 und 28 wird der Kompressor 510 aus 26 verwendet. Der Torsionsisolator 432, am besten zu sehen in 28, hat zwei axial beabstandete Gewindeelemente 433 und 434. Das Gewindeelement 433 ist schraubbar in dem Gewindeloch 510-1 aufgenommen. Die Seitentorsionsisolatoranbringung 321 wurde modifiziert relativ zu der Anbringung 21, indem die ringförmige Verlängerung 21-1 eliminiert wurde und indem ein Loch 321-1 vorgesehen wurde, durch welches sich das Gewindeelement 434 erstreckt. Die Mutter 435 ist auf das Gewindeelement 434 geschraubt. Weil das Gewindeelement 433 relativ zu dem Kompressor 510 fixiert ist und das Gewindeelement 434 relativ zu der Anbringung 321 fixiert ist, werden die Torsionsbewegung und der Widerstand dagegen durch den Bereich des Torsionsisolators 432 gewährleistet, der sich zwischen den axial beabstandeten Gewindeelementen 433 und 434 befindet.

In 29 erstreckt sich die Torsionsisolatoranbringstruktur von oberhalb des Kompressors 110 und ist als integral mit einem Bereich einer Gehäusestruktur veranschaulicht, insbesondere einem darüber liegenden Element 113, das eine Abdeckung sein kann. Das darüber liegende Element 113 hat zwei oder mehr Elemente 113-1, die sich in Bezug auf die Achse des Kompressors 110 radial erstrecken, die in der Art von Ohrenschützern relativ zu dem Kompressor 110 ausgebildet und nach unten gebogen sind. Die Torsionsisolatoren 132 sind am besten an die Elemente 113-1 und den Kompressor 110 geklebt oder anderweitig geeignet befestigt, sofern nicht die inhärente Elastizität der Elemente 13-1 ausreichend ist, um für ein ausreichendes reibungsmäßiges Zusammenwirken zwischen dem Isolator 132 und einem der Elemente zu sorgen. Alternativ können die Elemente 113-1 separat von dem Element 113 ausgebildet sein und an diesem befestigt sein. Eine oder mehrere Isolatoranbringungen, wie z.B. 21 und 22 aus den 1 bis 4, können an dem Element 113 in Kombination mit oder als Ersatz für die Elemente 113-1 befestigt sein, wenn Raumbeschränkungen ihre Anbringung an der Basispfanne 112 nicht zulassen.

Die Arbeitsweise aller Ausführungsformen der 1 bis 29 hat eine Anzahl von gemeinsamen Eigenschaften, und es wurden dieselben Bezugszeichen verwendet, um eine gemeinsame Struktur in den verschiedenen Ausführungsformen zu identifizieren. Erstens wird in allen Ausführungsformen das meiste, wenn nicht das gesamte Gewicht des Kompressors durch den Schwingungsisolator 30 abgestützt, der sich unter dem Kompressor befindet. Zweitens befindet sich die Struktur radial auswärts des Kompressors. Drittens befindet sich die Torsionsisolatorstruktur zwischen dem Kompressor und der davon radial auswärts befindlichen Struktur und wirkt damit an einer Anzahl von umfangsmäßig beabstandeten Stellen zusammen, um so einer Torsionsbewegung des Kompressors relativ zu der davon radial auswärts befindlichen Struktur zu widerstehen. Viertens sind die Torsionsisolatoren axial von dem Schwingungsisolator beabstandet, um einer Kippbewegung des Kompressors besser zu widerstehen.

Im Betrieb aller Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist ein Stift 10-1 integral an dem Boden des Kompressors 10, 110, 210, 310, 410 und 510 an einer Stelle befestigt, die im Allgemeinen der Achse des Kompressors 10, 110, 210, 310, 410 und 510 entspricht. Alternativ kann der Stift 10-1 eliminiert werden, und eine Adhäsionsverbindung kann vorgesehen werden. Der Stift 10-1 ist passgenau in der Bohrung 30-1 des Isolators 30 aufgenommen, und der Isolator 30 ist passgenau in der Ausnehmung aufgenommen, die durch 20-1, 112-1, 212-1, 312-1, 412-1 oder 512-1 abhängig von der Ausführungsform definiert ist. Der Isolator 30 stützt das meiste, wenn nicht das gesamte Gewicht des Kompressors 10, 110, 210, 310, 410 und 510, was zu der Festigkeit der Passung des Stifts 10-1 in der Bohrung 30-1 und des Isolators 30 in der Ausnehmung 20-1, 112-1, 212-1, 312-1, 412-1 oder 512-1 beiträgt, wenn der Kompressor 10, 110, 210, 310, 410 und 510 am Platz ist. In den Ausführungsformen der 1 bis 4, 7 bis 13 und 16 bis 20 sind die Stifte 10-2 integral an den Seiten des Kompressors 10, 110, 210, 310, 410 und 510 an umfangsmäßig und vorzugsweise axial beabstandeten Stellen befestigt. Die Stifte 10-2 sind passgenau in Bohrungen 32-1 der Isolatoren 32 aufgenommen, und die Isolatoren 32 sind passgenau in den Ausnehmungen der ringförmigen Verlängerungen 21-1 und 22-1, 220-1 und 221-1 oder den Einschüben 122-1 und 122-2 abhängig von der Ausführungsform aufgenommen. Die Isolatoren 32 stützen wenig oder gar kein Gewicht des Kompressors 10 ab, aber sie widerstehen der Torsions- und Kippbewegung des Kompressors 10 elastisch.

Da der Isolator 30 relativ groß im Durchmesser ist, d.h. in der Größenordnung von 2,5 bis 12,7 cm (1 bis 5 inches), sorgt er für eine stabile, elastische Abstützung des Gewichts des Kompressors 10 während des Betriebs und des Transports/der Handhabung. Außer dass er für eine Basis sorgt, widersteht der Isolator 30 der Kipp- oder Rotationsbewegung des Kompressors 10 nicht wesentlich. Isolatoren 32 sorgen für Widerstand gegen Kipp- und Rotations- oder Torsionsbewegung. Der Stift 10-1 stellt den Stützpunkt/die Achse zum Kippen oder zur Rotation bereit, und die Isolatoren 32 sind sowohl radial als auch axial beabstandet von dem Stift 10-1, um beiden Bewegungsmoden zu widerstehen.

Vorzugsweise sind die Isolatoren 32 nicht viel mehr als 180° in jeder Richtung umfangsmäßig beabstandet, da einer Bewegung der Stifte 10-2 relativ zu den Isolatoren nicht in einer Richtung Widerstand geleistet wird, die von transversal hin zu axial geht, wenn der Abstand über 180° anwächst. Der Abstand kann, wenn nötig, auf etwa 190° gesteigert werden ohne ernsthafte Probleme. Symmetrie ist für die Anordnung der Isolatoren 32 nicht erforderlich, so dass ihre Anordnung, um andere Teile aufzunehmen, im Allgemeinen keine Probleme bereitet, abgesehen von denjenigen, die in Bezug auf den Abstand von über 180° beschrieben wurden.

Die Ausführungsformen der 14, 15 und 21 bis 29 verwenden modifizierte Torsionsisolatoren. In den Ausführungsformen der 14, 15 und 29 ist der Torsionsisolator 132 an ein Element geklebt. In 15 ist der Torsionsisolator an den Kompressor 132 an einem Ende geklebt und in ringförmigen Verlängerungen 21-1 und 22-1 an dem anderen Ende aufgenommen. In den Ausführungsformen der 14 und 29 ist der Torsionsisolator 132 vorzugsweise an den Kompressor 110 an einem Ende und an jeweils Torsionsanbringelemente 121-1 und 121-2, und 113-1, geklebt. Wenn es eine ausreichende Elastizität in den Elementen 121-1 und 121-2, und 113-1, gibt, kann es einen Reibungskontakt an einem Ende der Isolatoren 132 geben.

Obwohl bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung veranschaulicht und beschrieben wurden, erscheinen dem mit dem Stand der Technik vertrauten Fachmann andere Änderungen. Zum Beispiel kann es möglich sein, einen oder mehrere Isolatoren in eine modifizierte existierende Struktur der Luftklimatisierungs- oder Wärmepumpeneinheit zu montieren. Aufgrund der Notwendigkeit, die Ansaug- und Auslassleitungen, die Stromleitung, einen Akkumulator, etc. aufzunehmen, können Raumbeschränkungen Modifikationen vorgeben. Obwohl ein einzelner großer Isolator 30 bevorzugt ist, können zwei oder mehr kleinere Isolatoren innerhalb des Gedankens der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wenn sie einigermaßen nahe der Achse des Kompressors/dem Schwerpunkt angeordnet werden. Die Stifte 10-2 können in einer anderen als einer horizontalen Ebene sein, solange es eine bedeutende radiale Komponente gibt. Der Kompressor 10 kann innerhalb des Gedankens der vorliegenden Erfindung auch aufgehängt sein. Insbesondere wenn der Stift 10-1 durch einen Gewindestift ersetzt ist, der sich an dem oberen Bereich des Kompressors 10 befindet und der nacheinander durch einen Schwingungsisolator 30, die Stützstruktur, vorzugsweise eine Unterlegscheibe elastischen Materials verläuft und schraubbar in einer Mutter aufgenommen ist, die angezogen wird, so dass der Schwingungsisolator 30 den Kompressor 10 und die Stützstruktur kontaktiert, ist das Gewicht des Kompressors 10 in äquivalenter Weise gehalten. Die verschiedenen Merkmale können in anderen als den gezeigten Kombinationen verwendet werden. Das Basispfannenmaterial schreibt einige der Ausführungsformen vor, da formbares Material für die Ausführungsformen der 16 bis 20 nötig ist. Die Hülle kann weniger als den gesamten Kompressor abdecken aufgrund von Raumbeschränkungen wie auch aufgrund der Aufnahme von Verrohrung, Verkabelung, etc. Es ist daher beabsichtigt, dass der Umfang der vorliegenden Erfindung nur durch den Umfang der beigefügten Ansprüche zu beschränken ist.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Anbringen eines vertikal orientierten Kompressors (10, 110, 210, 310, 410, 510) mit einer Achse und Vorrichtung zum Abstützen des Kompressors (12, 112, 212, 312, 412, 512), aufweisend:

    eine Einrichtung zum Schaffen von Schwingungsisolation (30), die sich zwischen der Vorrichtung zum Abstützen des Kompressors und dem Kompressor befindet;

    eine Einrichtung zum Befestigen und Abstützen (20, 112-1, 212-1, 312-1, 412-1, 512-1) der Einrichtung zur Schwingungsisolation;

    eine Einrichtung zum Schaffen von Torsionsisolation (32, 132, 232, 332, 432); und

    eine Einrichtung zum Widerstehen gegen Torsionsbewegung (21, 22, 23, 122-1, 122-2, 220-1, 221-1, 412-2, 512-2, 321, 113-1), die sich radial außerhalb des Kompressors befindet;

    wobei sich die Einrichtung zum Schaffen von Torsionsisolation zwischen dem Kompressor und der Einrichtung zum Widerstehen gegen Torsionsbewegung befindet und mit diesen zusammenwirkt, so dass Torsionsbewegung des Kompressors in Bezug auf die Einrichtung zum Widerstehen gegen Torsionsbewegung begrenzt ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Schaffen von Torsionsisolation elastisches Material aufweist, so dass Querbewegung des Kompressors durch die Einrichtung zum Vorsehen von Torsionsbewegung elastisch widerstanden wird.
  2. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung zum Schaffen von Torsionsisolation mindestens zwei Torsionsisolatoren aufweist, die umfangsmäßig voneinander nicht mehr als 190° in einer Umfangsrichtung beabstandet sind.
  3. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 2, wobei die mindestens zwei Torsionsisolatoren axial von der Vorrichtung zum Schaffen von Schwingungsisolation beabstandet sind.
  4. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung zum Vorsehen von Torsionsisolation mindestens zwei Torsionsisolatoren aufweist, die axial von der Einrichtung zum Vorsehen von Schwingungsisolation beabstandet sind:
  5. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung zum Widerstehen gegen Torsionsbewegung eine Hülle (122, 220, 221) aufweist, die mindestens einen Teil des Kompressors bedeckt.
  6. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 5, wobei die Hülle akustisches Isolationsmaterial (40) an Oberflächen der Hülle hat.
  7. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 5, wobei die Hülle aus mindestens zwei Stücken (220, 221) besteht.
  8. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 7, wobei die Hülle akustisches Isolationsmaterial (40) an Oberflächen der Hülle hat.
  9. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 1, wobei der Kompressor einen ersten Vorsprung (10-1) aufweist, der sich nach unten erstreckt und in der Einrichtung zum Schaffen von Schwingungsisolation aufgenommen ist, und der zumindest einen Teil des Gewichts des Kompressors stützt.
  10. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 9, wobei der Kompressor zweite, radiale Vorsprünge (10-2) aufweist, die in der Einrichtung zum Schaffen von Torsionsisolation aufgenommen sind.
  11. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 1, wobei der Kompressor radiale Vorsprünge (10-2) aufweist, die in der Einrichtung zum Schaffen von Torsionsisolation aufgenommen sind.
  12. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung zum Abstützen des Kompressors und die Einrichtung zum Widerstehen gegen Torsionsbewegung integral (412, 512) sind.
  13. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung zum Abstützen eines Kompressors eine Basispfanne (112, 212, 412, 512, 312) einer Luftklimatisierungseinheit ist und die Einrichtung zum Befestigen und Abstützen der Einrichtung für Schwingungsisolation integral mit der Basispfanne ist.
  14. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 13, wobei die Einrichtung zum Widerstehen gegen Torsionsbewegung integral mit der Basispfanne (412, 512) ist.
  15. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach Anspruch 14, ferner aufweisend eine Hülle (420), die an der Einrichtung zum Widerstehen gegen Torsionsbewegung befestigt ist und mit dieser zusammenwirkt, um den Kompressors akustisch zu isolieren.
  16. Vorrichtung zum Anbringen eines Kompressors nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das elastische Material Neopren oder andere Gummimaterialien aufweist.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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