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Dokumentenidentifikation DE69923892T2 06.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000979787
Titel Vorrichtung zum Bilden von Gruppen nebeneinanderliegender Gegenstände und Anlage mit einer solchen Vorrichtung
Anmelder Aries Packaging, Rosieres-Pres-Troy, FR
Erfinder De Guglielmo, Pascal, 10300 Montgueux, FR
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69923892
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 06.08.1999
EP-Aktenzeichen 994020121
EP-Offenlegungsdatum 16.02.2000
EP date of grant 02.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.04.2006
IPC-Hauptklasse B65G 47/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B65G 23/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf die Bildung und die Verpackung von Losen von nebeneinander gelagerten Gegenständen.

Sie bezieht sich ganz besonders auf eine Vorrichtung zur Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen von nebeneinander gelagerten Gegenständen) eine Anlage zur Verpackung von auf diese Weise zusammengefassten Losen von Gegenständen; und schließlich auf ein Umsetzungsverfahren einer derartigen Anlage.

Die Erfindung ist ganz besonders für Lebensmittelprodukte unter einer primären Verpackung, wie zum Beispiel einem Schälchen, bestimmt.

Derartige Gegenstände weisen im typischen Fall eine abgeflachte Prismaform auf, von der jede Seite die Größenordnung von einigen bis rund einem Dutzend Zentimeter lang oder länger und ein Gewicht in der Größenordnung von einigen Dutzend bis einigen hundert Gramm aufweist.

Diese Gegenstände sind zum Beispiel im typischen Fall Lebensmittel für Katzen oder Hunde, Milchprodukte für den Menschen, Kompotte, usw.

Die Vorgaben für die Vorrichtungen, Anlagen und Verfahren wie zum Beispiel diejenigen, die spezifisch hier betrachtet werden, sind der Durchsatz, die Betriebszuverlässigkeit und die Qualität des erhaltenen Produkts.

Es ist bekannt, dass zu verpackende Gegenstände eine abgeflachte Einzelform aufweisen dass sie während des Realisierungsprozesses (insbesondere beim Befüllen der Schälchen) mit ihren großen horizontalen Seiten angeordnet sind; dass sie in Losen zusammengefasst, an ihren großen Seiten nebeneinander gelagert verpackt werden.

Die Patentschrift WO-A-92/21597 betrifft eine Vorrichtung zum Verbringen von Tüten von einer horizontalen in eine darauf folgende anliegende vertikale Position.

Diese Vorrichtung ist jedoch nicht zur Befriedigung der Vorgaben angepasst, die hier in Verbindung mit der betrachteten besonderen Anwendung behandelt werden.

Bezug genommen werden kann ebenfalls auf die Patentschrift WO-A-97410 bezüglich Biskuits, die Patentschrift FR-A-2750 122 bezüglich Milchdosen oder Fruchtsaft.

Die Patentschrift EP-A-452 497 beschreibt ein die Platzierung von – in diesem Fall an der Kante zylindrischen – Gegenständen erlaubendes Radsystem mit profilierten Schaufeln.

Die Patentschrift EP-A-749 917 beschreibt eine Lager- und Zusammenfassungsvorrichtung zum Zusammenfassen von Produkten in Form von Stücken zur Herstellung eines Pufferlagers.

Die Patentschrift EP-A-709 317 beschreibt ein System für den geordneten Transfer von Gegenständen zwischen zwei deutlich lotrecht angeordneten Fördereinrichtungen.

Die Erfindung, die ganz speziell für die weiter oben erwähnte spezifische Anwendung bestimmt ist, zielt auf die Gewährleistung eines großen Durchsatzes sowie gleichzeitig einer hohen Betriebszuverlässigkeit ab, und zwar mit qualitativ hochwertigen Fertigprodukten.

Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung gemäß einem ersten Aspekt eine Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen von nebeneinander gelagerten Gegenständen – wie weiter oben erwähnt.

Diese Vorrichtung umfasst:

  • – einen aus zwei unterschiedlichen, Seite an Seite angeordneten Fördereinrichtungen mit jeweils einer und derselben Folge von Waben oder dergleichen, jeweils zur Aufnahme eines Loses von nebeneinander gelagerten Objekten geeigneten Aufbau;
  • – Zuführmittel zum Zuführen der Gegenstände der einzeln quer in eine Wabe der einen oder der anderen Fördereinrichtung, wenn sie sich in einer bestimmten, sich oberhalb des Aufbaus mit zwei Fördereinrichtungen befindenden Zuführposition präsentiert;
  • – Antriebsmittel der einen und der anderen Fördereinrichtung;
  • – programmierte Steuermittel des Betriebs der Zuführmittel und der Antriebsmittel der einen und der anderen Fördereinrichtung, die angeordnet sind, damit eine der zwei Folgen von Waben nach Ihrem Befüllen mit nebeneinander gelagerten Objekten in eine nach unten auf dem Aufbau mit zwei Fördereinrichtungen beabstandeten Austragsposition der Gegenstände transferiert wird; während die andere der beiden Folgen von Wagen in die Zuführposition transferiert wird.

Gemäß weiteren Merkmalen dieser Vorrichtung ist die Länge des Aufbaus mit Fördereinrichtungen derart, dass sie wenigstens zwei aufeinander folgende Waben umfasst.

Die programmierten Steuermittel sind derart, dass die Fördereinrichtung, deren aufeinander folgende Waben nach und nach mithilfe der Zuführmittel befüllt werden, im Dauerbetrieb in einer bestimmten, deutlich konstanten Geschwindigkeit V1 auf mit der der Zuführmittel koordinierten Geschwindigkeit angetrieben.

Die programmierten Steuermittel sind derart, dass die Fördereinrichtung nach dem Befüllen der letzten Wabe in einer bestimmten Geschwindigkeit V2 bis zur Austragposition ebenfalls angetrieben wird.

Die Geschwindigkeit V2 ist größer als die Geschwindigkeit V1.

Zum Beispiel ist sie in der Größenordnung von 5 bis 10 Mal die Geschwindigkeit V1.

Die programmierten Steuermittel sind ebenfalls derart, dass die Folge von Waben einer in die Austragposition der Gegenstände verbrachten Fördereinrichtung, dass die Fördereinrichtung während der das Ausleeren der Waben durch Quertransfer der sich dort befindenden Gegenstände erlaubenden Dauer angehalten wird.

Die programmierten Steuermittel sind ebenfalls derart, dass nach dem Stillstand der Fördereinrichtung mit den Waben in der Austragposition der Gegenstände die Fördereinrichtung in einer Geschwindigkeit V3 angetrieben wird, bis ihre erste Wabe oberhalb in die Zuführposition der letzten Wabe unterhalb der Folge von Waben der anderen Fördereinrichtung in der Befüllung folgt.

Die Geschwindigkeit V3 ist höher als die Geschwindigkeit V1, zum Beispiel ist sie in der Größenordnung von 5 bis 15 Mal höher als die Geschwindigkeit V1.

Insbesondere ist die Geschwindigkeit V3 gleich oder in der Größenordnung von 1,5 Mal der Geschwindigkeit V2.

Die zwei Fördereinrichtungen verschieben sich beide immer in derselben Richtung.

Eine Wabe ist angeordnet, um einen Gegenstand im Wesentlichen von unten und um eine Endwabe seitlich jeweils oberhalb oder unterhalb zu halten, jeweils gemäß einem anderen Merkmal und einer besonderen Ausführung.

Die Zuführmittel der Gegenstände weisen die Form einer Trommel mit einer wenigstens eine Rampe mit in der normalen Rotationsrichtung der Trommel steigendem Radius aufweisenden Außenwand auf, wobei diese Rampe durch eine eine Aufnahme für einen Gegenstand bildende radiale Stützseite endet.

Im Allgemeinen sind mehrere, zum Beispiel vier regelmäßige um die Achse der Trommel angeordnete Rampenpaare und Stützflächen vorgesehen.

Die Trommel weist durch einen durch den oberen Endteil des Aufbaus mit zwei Fördereinrichtungen durchquerten leeren Raum beabstandete Flansche auf, auf denen die Rampen und Stützflächen angeordnet sind. Die Trommel der Zuführmittel schwenkt im Dauerbetrieb.

Gemäß einem anderen Aspekt betrifft die Erfindung eine Anlage für die Verpackung von Gegenständen in Losen von nebeneinander gelagerten Gegenständen, die Versorgungsmittel von Gegenständen umfasst, unterhalb derer sich Zuführmittel der Gegenstände einer Vorrichtung gemäß vorstehender Beschreibung befinden.

Gemäß weiterer Merkmale der Anlage weisen die Versorgungsmittel mit Gegenständen die Form einer Fördereinrichtung auf.

Die mit einer bestimmten ersten Position einer Aufnahme der Zuführmittel zusammenwirkenden Versorgungsmittel des Aufbaus mit zwei Zuführmitteln wirken mit einer zweiten Position einer Aufnahme der Zuführmittel zusammen, wobei die zweite Position auf die erste folgt.

Gemäß einer Ausführung weisen die Zuführmittel eine horizontale und transversale Achse auf, wobei die erste und zweite Position der Aufnahme der Zuführmittel zueinander einen 90° Winkel aufweisen, wobei die erste Position an einem oberen Niveau und die zweite Position an einem unteren Niveau platziert ist.

Die soeben beschriebene Anlage umfasst darüber hinaus den Versorgungsmitteln zugeordnete, zum Ordnen und Takten der Gegenstände geeignete Mittel, damit sie die gewünschte Ausrichtung, Positionierung, Anordnung und Beabstandung aufweisen.

Die Mittel zum Ordnen und Takten der Gegenstände weisen in einer Ausführung die Form eines den programmierten Steuermitteln zugeordneten Motormittels gesteuerten Rades mit radialen Schaufeln auf.

Die soeben beschriebene Anlage ist derart, dass ihr darüber hinaus zur Austragposition der Gegenstände hin liegende Verpackungsmittel sowie Austragmittel der Waben und Versorgungsmittel der Verpackungsmittel zugeordnet sind.

Diese Verpackungsmittel sind zum Beispiel Mittel zum Verpacken in Kisten, unter Folie oder dergleichen.

Diese Austragmittel der Waben und Versorgungsmittel der Verpackungsmittel sind zum Beispiel ein Mitnehmer, ein Roboter oder dergleichen.

Gemäß einem dritten Aspekt betrifft die Erfindung ein Umsetzungsverfahren der Anlage, die soeben beschrieben wurde, in dem man aufeinander folgend:

  • – die Gegenstände auf die Versorgungsmittel verbringt
  • – die Gegenstände nach Wunsch ordnet und taktet;
  • – den Zuführmitteln der Gegenstände das Aufnehmen der somit geordneten und getakteten Gegenstände von der ersten Position bis zur letzten Position erlaubt
  • – zwei Folgen von Waben der beiden Fördereinrichtungen dazu bringt, zum Ort der Zuführposition aufeinander zu folgen;
  • – ein Los von Gegenständen auf einer der Fördereinrichtungen realisiert, während man ein realisiertes, sich auf der anderen Fördereinrichtung befindendes Los zur Austragposition transferiert und eventuell die Verpackung beginnt.
  • – Wenn das Los realisiert ist, man es zur Austragposition transferiert.

Wie angegeben ist die Erfindung ganz speziell für Gegenstände mit den oben erwähnten Merkmalen geeignet.

Die Erfindung erlaubt die Verpackung von Losen in der Größenordnung von 5 bis 30 Gegenständen jeweils in der Größenordnung von 15 bis 80 Losen pro Minute.

Die Erfindung wird dank der beigefügten Zeichnungen richtig verstanden, in denen:

1 eine schematische perspektivische Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Anlage mit sich in der Behandlung befindenden Verpackungen ist.

2 eine vereinfachte perspektivische Ansicht der Anlage ist, wobei ein Teil der Zuführmittel herausgenommen wurde, sich eine Folge von Waben bei der Befüllung befindet und die andere Folge von Waben zum Austrag befördert wird.

3 eine vereinfachte perspektivische Ansicht der Anlage ist, wobei ein Teil der Zuführmittel herausgenommen wurde, sich ein Teil der Waben bei der Befüllung befindet und die andere Folge von Waben im Austrag.

4 eine vereinfachte perspektivische Ansicht der Anlage ist, wobei sich eine Folge von Waben bei der Befüllung befindet und die andere Folge von Waben in den Wartestand übergeht.

5 eine vereinfachte perspektivische Ansicht der Anlage ist, wobei sich eine Folge von Waben bei der Befüllung befindet und die andere Folge von Waben in den Wartestand übergeht.

6 eine Vorderansicht der unteren Seite der erfindungsgemäßen Anlage ist.

Nunmehr wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, die eine Anlage für die Verpackung von nebeneinander gelagerten Gegenständen E in Lose L darstellen.

Die Gegenstände E weisen im typischen Fall eine abgeflachte Prismaform auf, von der jede Seite die Größenordung von einigen bis einigen Dutzend Zentimetern oder mehr und ein Gewicht in der Größenordnung von einigen Dutzend bis einigen hundert Gramm aufweist.

Diese Gegenstände E sind zum Beispiel Futter für Katzen oder Hunde, Milchprodukte für den Menschen, in einer primären Verpackung, wie zum Beispiel einem Schälchen, verpackte Kompotte.

Der Boden wird hier mit F bezeichnet, die Oberseite mit D und die Seitenfläche jedes Schälchen oder Gegenstandes E mit 1.

In der dargestellten Ausführung weist das Schälchen E in normaler oder üblicher Position eine abgeflachte Anordnung eines Pyramidenrumpfes mit quadratischem Querschnitt auf, wobei die kleine Basis F ist und die große D.

Die normale oder übliche Position ist die, die das Schälchen E für seine Benutzung, jedoch auch für seine Herstellung, insbesondere seine Befüllung aufweist.

Für das Schälchen E wird ebenfalls eine Kantenposition definiert, in der das Schälchen vertikal auf einer Seite seiner Seitenfläche 1 ruht.

Die erfindungsgemäße Anlage wird in einem Aufbau unterhalb der Herstellung von Schälchen E platziert.

Die Anlage umfasst von oben nach unten Versorgungsmittel 1 mit Gegenständen, wie zum Beispiel eine Bandfördereinrichtung in allgemeiner horizontaler Richtung, auf der die Schälchen E oberhalb 2 nach ihrer Herstellung angeordnet werden.

Selbstverständlich können die Versorgungsmittel 1 eine andere Form aufweisen als die einer Bandförderanlage.

Unterhalb 3 der Fördereinrichtung 1 befinden sich Zuführmittel der Schälchen eines nach dem anderen transversal in Richtung oberhalb 5 zu einem Aufbau 6 hin.

Die Zuführmittel 4 weisen in der dargestellten Ausführung die Form einer Trommel 7 mit transversaler Achse 8 mit einer mehrere Rampen 10 mit in der normalen Rotationsrichtung der Trommel 7 aufsteigendem Radius aufweisenden Außenwand 9 auf.

Jede Rampe 10 endet durch eine eine Aufnahme 12 für ein Schälchen bildende radiale Stützseite 11.

Es gibt ebenso viele Rampen wie Stützseiten 11 und damit auch Aufnahmen 12.

Zum Beispiel sind vier Rampenseiten 10, Stützseiten 11 und Aufnahmen 12 vorgesehen, die gleichmäßig bei 90° um die Achse 8 angeordnet sind.

Die Trommel 7 ist angeordnet, damit ihre Außenwand 9 durch den peripherischen Außenrand von zwei Flanschen 13 gebildet wird.

Infolgedessen werden die Rampen 10, Stützseiten 4 und Aufnahmen 12 von den Rändern der zwei untereinander identischen, voneinander beabstandeten, jedoch einander entsprechenden Flanschen ausgespart.

Die zwei Flansche 13 sind voneinander durch einen leeren Raum 14 beabstandet.

Dieser leere Raum 14 wird in Längsrichtung durch den oberen Endteil 5 des Aufbaus 6 durchquert.

Die zwei Flansche 13 werden verkeilt auf einer Welle 15 mit in Rotation angetriebener Achse 8, hier im Dauerbetrieb in konstanter Geschwindigkeit – im Normalbetrieb – durch Antriebsmittel 16, wie zum Beispiel einem Motor oder einem Getriebemotor angetrieben.

Die Zuführmittel 4 umfassen, wenn es sich um die Aufnahme handelt, zwei Referenzpositionen, nämlich eine erste Referenzposition 17 und eine zweite Position 18, wobei die zweite Position 18 auf die erste folgt, wenn die Zuführmittel in Bewegung sind – im vorliegenden Fall um die Achse 8 schwenken.

Die erste Position 17 befindet sich in der Verlängerung der Versorgungsmittel 1 nach unten hin.

Die zweite Position 18 befindet sich in Entsprechung mit einer Zuführposition 19, auf der man anschließend diese den Aufbau 6 betreffende Position sieht.

Die erste Position 17 wird an einem höheren Niveau angebracht – der der Versorgungsmittel 1 – während die zweite Position 18 an einem unteren Niveau angebracht wird.

In der betrachteten Ausführung stehen die zwei Positionen 17, 18 zueinander im 90°-Winkel.

Unterhalb 3 der Fördereinrichtung sind in der betrachteten Ausführung den zum Ordnen und Takten der Schälchen E angeordnete und geeignete Versorgungsmitteln 1 zugeordnete Mittel 20 vorgesehen, damit jene direkt vor ihrer Aufnahme durch die Zuführmittel 4 die gewünschte Ausrichtung, Positionierung, Anordnung und Beabstandung aufweisen.

In einer Realisierung weisen die Mittel 20 die Form eines Rades mit radialen Schaufeln 21 auf. Dieses Rad 20 wird durch nicht dargestellte, von den programmierten Steuermitteln 30 der Anlage abhängigen Motormitteln gesteuert.

Unterhalb der Zuführmittel befindet sich der Aufbau 6.

Ein Aufbau 6 wird aus zwei Fördereinrichtungen 6a und 6b gebildet.

Diese zwei Fördereinrichtungen 6a, 6b sind analog.

Sie sind jedoch unterschiedlich, obwohl sie Seite an Seite angeordnet sind.

Die Fördereinrichtungen 6a, 6b sind im typischen Fall Fördereinrichtungen mit zwischen oberen und unteren Trommeln mit jeweils horizontalen und transversalen Achsen 22 und 23 gespannten Ketten.

Jede Fördereinrichtung 6a, 6b umfasst auf eine bestimmte Länge eine Folge 24 von Waben 25 oder dergleichen (Knagge, Aufnahme, Vertiefung, Vorsprung, Finger, Palette, usw.).

Eine Folge oder Gruppe 24 von Waben 25 umfasst ebenso viele Plätze oder Positionen wie die Anzahl von das Los von zu realisierenden Schälchen E bildende Gegenständen.

Gemäß einer typischen Ausführung ist zum Beispiel die Reihenfolge von 5 bis 30 Schälchen pro Los vorgesehen, wobei die Folge 24 ebenso viele Waben umfasst.

Die beiden Folgen 24 von Waben der zwei Fördereinrichtungen 6a, 6b sind derart, dass zwei Folgen 24 von Waben sich dort befinden können, eine nach unten, die andere nach oben, ohne einander zu behindern.

Mit anderen Worten, die Nutzlänge ist wenigstens gleich der zweifachen Länge der Lose der Schälchen E.

Die Waben 25 sind so konzipiert, dass die Schälchen E sich dort auf der Kante befinden.

Infolgedessen wurden die Schälchen E zwischen der Fördereinrichtung der Versorgungsmittel 1 und dem Aufbau 6 um 90° geschwenkt, und zwar mithilfe der Zuführmittel 4.

Auf dem Aufbau 6 mit zwei Fördereinrichtungen 6a, 6b SIND die Schälchen E nebeneinander gelagert, wobei der Boden der Schälchen E an der Rückenseite des benachbarten Schälchens E angelagert – insbesondere dagegen angesetzt – ist.

Eine Wabe 25 wird angepasst und angeordnet, um ein Schälchen E von unten halten zu können, damit es vertikal stehen bleibt, das heißt, dass sein Boden F und seine Oberseite vertikal sind. In dem Fall, in dem die Seitenfläche 1 geneigt ist, wird die Wabe 25 entsprechend angeordnet.

Ggf. umfasst eine Endwabe 25 eine laterale Palette 26 vorne oder unten, die jeweils den vertikalen Halt der Schälchen E erleichtern.

Die Zuführmittel 4, die die mithilfe der Mittel 20 ordnungsgemäß abgelegten Schälchen E von der Versorgungs-Fördereinrichtung 1 aufnehmen, verbringen sie eines nach dem anderen transversal, in diesem Fall von oben nach unten, in die der zweiten Position 18 der Aufnahme 12 zugeordnete Wabe 25.

Diese besondere Wabe befindet sich in der so genannten Zuführposition 19.

Diese befindet sich oberhalb des Aufbaus 6, in der unmittelbaren Nähe und zum Ende der Ränder der Flansche 13 hin.

Die Fördereinrichtungen 6a, 6b werden in derselben Richtung, jedoch getrennt von den Antriebsmitteln 27a, 27b, wie zum Beispiel jeweils dem Motor oder dem Getriebemotor, angetrieben.

Eine Folge 24 von Waben 25 befindet sich in drei unterschiedlichen Situationen.

Zunächst eine Befüllungssituation. Anschließend eine Austragsituation und schließlich eine Wartesituation.

Die Befüllungssituation und die Wartesituation entsprechen jeweils einer dem Lauf eines Loses auf dem Aufbau 6 entsprechenden Positionsbandbreite.

Die Austragsituation entspricht einer bestimmten Position.

In der Befüllungssituation wird die Folge 24 oberhalb des Aufbaus 6 und anliegend unterhalb der Zuführmittel 4 platziert.

In der Austrag-Situation- oder -Position wird die Folge 24 nach unten zur Befüllungssituation hin beabstandet.

In der Befüllungssituation werden die Waben 25 der Folge 24 geeigneterweise mit den eines nach dem anderen durch die Mittel 4 zugeführten Schälchen E befüllt.

In der Austragsituation wird die Folge 24 aller befüllten Waben 25 nach unten derart entfernt, dass die Schälchen E durch Austragmittel 28 der Schälchen E der Waben 25 und Versorgungsmittel von Mitteln zum Verpacken 29, wie zum Beispiel in Kisten, unter Folie oder dergleichen, transferiert.

Die Mittel 28 sind zum Beispiel ein Mitnehmer, ein Roboter oder dergleichen.

Die Mittel 29 werden transversal neben den Aufbau 6 nach unten platziert.

Die Mittel 28 gewährleisten zum Beispiel eine horizontale Translation der Schälchen E.

Die Anlage umfasst ebenfalls programmierte Steuermittel 30 der Funktionsweise der Versorgungsmittel 1, der Mittel 20, der Zuführmittel 4 und der beiden Fördereinrichtungen 6a, 6b des Aufbaus 6.

Die Steuermittel 30 sind derart angeordnet, dass:

  • – zwei Folgen 24 von Waben 25 der zwei Fördereinrichtungen an der Stelle der Zuführposition aufeinander folgen. Das bedeutet dann, dass eine Folge 24 von Waben 25 einer der Fördereinrichtungen – zum Beispiel 6a – sich in der Befüllungssituation befindet, eine Folge 24 von Waben 25 der anderen Fördereinrichtung – 6b – sich in der Wartesituation befindet. Von da an können die Mittel 4 die Waben 25 versorgen, die immer noch aufeinander folgen, ganz gleich, ob sie zu der einen oder – später – der anderen Fördereinrichtung gehören.
  • – eine Folge 24 von Waben 25 mit nebeneinander gelagerten Schälchen E befüllt ist und diese Folge von der Befüllungssituation in die Austragposition übergeht.
  • – eine Folge 24 in der Austragposition im Stillstand bleibt
  • – wobei die entsprechende Fördereinrichtung während der das Ausleeren der Waben 25 durch transversalen Transfer der Schälen E mithilfe der Mittel 28 zu den Verpackungsmitteln 29 erlaubenden Dauer im Stillstand ist.
  • – nach diesem Stillstand in der Austragposition die Folge 24 von Waben – und damit die entsprechende Fördereinrichtung – bis zu Wartesituation angetrieben wird.
  • – die Fördereinrichtung in der Wartesituation wie die Fördereinrichtung, die ihr vorausgeht, vorrückt.

In der Befüllungssituation die Fördereinrichtung kontinuierlich in einer Geschwindigkeit V1 vorrückt.

Zwischen dem Ende der Befüllungssituation und der Austragposition rückt die Fördereinrichtung in der Geschwindigkeit V2 vor.

Zwischen der Austragposition und der Wartesituation rückt die Fördereinrichtung in der Geschwindigkeit V3 vor.

Die Geschwindigkeit V3 ist in der Größenordnung von 5 bis 15 Mal höher als die Geschwindigkeit V1.

Die Geschwindigkeit V2 ist in der Größenordnung von 5 bis 10 Mal höher als die Geschwindigkeit V1.

Infolgedessen können die Geschwindigkeiten V2 und V3, die höher sind als V1, in derselben Größenordnung liegen.

Das Umsetzungsverfahren der Anlage ist derart, dass man aufeinander folgend:

  • – die Gegenstände auf die Versorgungsmittel verbringt;
  • – die Gegenstände nach Wunsch ordnet und taktet;
  • – den Zuführmitteln der Gegenstände das Aufnehmen der somit geordneten und getakteten Gegenstände von der ersten Position bis zur letzten Position erlaubt;
  • – in der zweiten Position dem Gegenstand ermöglicht, durch eine Wabe des Aufbaus mit zwei Fördereinrichtungen aufgenommen zu werden;
  • – man ein Los auf einer der Fördereinrichtungen realisiert;
  • – wenn das Los realisiert ist, man es zur Austragposition transferiert;
  • – zwei Folgen von Waben der zwei Fördereinrichtungen dazu bringt, einander an der Stelle der Zuführposition zu folgen;
  • – ein realisiertes, sich auf einer der Fördereinrichtungen befindendes Los zu den Verpackungsmitteln transferiert, man eventuell während der Realisierung des Loses auf der anderen Fördereinrichtung die Verpackung beginnt.

Es leuchtet ein, dass während man eine Folge 24 von Waben 25 befüllt, eine andere Folge 24 von Waben 25 zur Austragposition transferiert und dann ausgeleert und schließlich in die Warteposition zurückgebracht wird.

Der Transfer, das Ausleeren und die Rücksendung dieser Folge erfolgen in verdeckter Zeit während des Befüllens der anderen Folge 24 von Waben 25, was den Durchsatz nicht verlangsamt.

Der Durchsatz wird auch nicht verlangsamt, weil die Trommel der Mittel 4 sich kontinuierlich dreht und die Waben 25 kontinuierlich aufeinander folgen.

Eine derartige Anlage erlaubt infolgedessen die Verpackung von Losen in der Größenordnung von 5 bis 30 Schälchen E in der Größenordnung von 15 bis 80 Losen pro Minute.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L) von nebeneinander gelagerten Gegenständen (E), umfassend:

    – einen aus zwei unterschiedlichen, Seite an Seite angeordneten Fördereinrichtungen (6a, 6b) mit jeweils einer und derselben Folge (24) von Waben (25) oder der dergleichen, jeweils zur Aufnahme eines Loses von nebeneinander gelagerten Objekten geeigneten Aufbau (6);

    – Zuführmittel (4) zum Zuführen der Gegenstände einzeln quer in eine Wabe (25) der einen oder der anderen Fördereinrichtung (6a, 6b), wenn er sich in einer bestimmten, sich oberhalb des Aufbaus (6) mit zwei Fördereinrichtungen befindenden Zuführposition (19) präsentiert;

    – Antriebsmittel (27a, 27b) der einen und der anderen Fördereinrichtung;

    – programmierte Steuermittel (30) des Betriebs der Zuführmittel (4) und der Antriebsmittel (27a, 27b) der einen und der anderen Fördereinrichtung (6a, 6b), die angeordnet sind, damit eine der zwei Folgen (24) von Waben (25) nach ihrem Befüllen mit nebeneinander gelagerten Objekten in eine nach unten auf dem Aufbau (6) mit zwei Fördereinrichtungen (6a, 6b) beabstandeten Austragposition der Gegenstände transferiert wird, während die andere der beiden Folgen (24) von Waben (25) in die Zuführposition (19) transferiert wird.
  2. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Aufbaus mit zwei Fördereinrichtungen derart ist, dass er wenigstens zwei Folgen (24) von Waben (25) umfasst.
  3. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die programmierten Steuermittel (30) derart sind, dass die Fördereinrichtung (6a, 6b), deren aufeinander folgende Waben (25) nach und nach mittels der entweder im Dauerbetrieb bei einer bestimmten, deutlich konstanten, mit der der Zuführmittel (4) koordinierten Geschwindigkeit V1 angetriebenen Zuführmittel (4) befüllt werden.
  4. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die programmierten Steuermittel (30) derart sind, dass nach dem Befüllen der letzten Wabe (25) der Fördereinrichtung (6a, 6b) die Fördereinrichtung (6a, 6b) in einer bestimmten Geschwindigkeit V2 bis zur Austragposition angetrieben wird.
  5. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit V2 höher ist als die Geschwindigkeit V1.
  6. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit V2 in der Größenordnung von 5 bis 10 Mal die Geschwindigkeit V1 ist.
  7. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die programmierten Steuermittel derart sind, dass die Folge (24) von Waben (25) einer Fördereinrichtung (6a, 6b) in die Austragposition der Gegenstände verbracht wird, die Fördereinrichtung (6a, 6b) während der das Ausleeren der Waben (25) durch Quertransfer der sich dort befindenden Gegenstände erlaubenden Dauer angehalten wird.
  8. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die programmierten Steuermittel (30) derart sind, dass die Fördereinrichtung (6a, 6b) nach dem Stillstand der Fördereinrichtung (6a, 6b) mit den Waben (25) in der Austragposition der Gegenstände in der Geschwindigkeit V3 angetrieben wird, bis ihre erste Wabe oberhalb in die Zuführposition der letzten Wabe unterhalb der Folge (24) von Waben (25) der anderen Fördereinrichtung (6a, 6b) in der Befüllung folgt.
  9. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit V3 höher ist als die Geschwindigkeit V1.
  10. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit V3 in der Größenordnung von 5 bis 15 Mal höher ist als die Geschwindigkeit V1.
  11. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit V3 gleich oder in der Größenordnung von 1,5 Mal höher ist als die Geschwindigkeit V2.
  12. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Fördereinrichtungen (6a, 6b) sich beide immer in derselben Richtung verschieben.
  13. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wabe (25) angeordnet ist, um einen Gegenstand im Wesentlichen von unten und um eine Endwabe seitlich jeweils oberhalb oder unterhalb zu halten.
  14. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführmittel (4) der Gegenstände die Form einer Trommel (7) mit einer wenigstens eine Rampe (10) mit in der normalen Rotationsrichtung der Trommel steigendem Radius aufweisenden Außenwand (9) aufweisen, wobei diese Rampe durch eine eine Aufnahme (12) für einen Gegenstand bildende radiale Stützseite (11) endet.
  15. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere, z. B. vier regelmäßig um die Achse (8) der Trommel (7) angeordnete Rampenpaare (10) und Stützflächen (11) umfasst.
  16. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (7) sind durch einen durch den oberen Endteil (5) des Aufbaus (6) mit zwei Fördereinrichtungen (6a, 6b) durchquerten leeren Raum (14) beabstandeten Flansche (13) aufweist, auf denen die Rampen (10) und Stützflächen (11) angeordnet.
  17. Vorrichtung für die Bildung von unterschiedlichen aufeinander folgenden Losen (L), von nebeneinander gelagerten Gegenstände (E) gemäß Anspruch 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (7) der Zuführmittel (4) im Dauerbetrieb schwenkt.
  18. Anlage für die Verpackung von Gegenständen (E) in Losen (L) von nebeneinander gelagerten Gegenständen, die Versorgungsmittel (1) von Gegenständen umfasst, unterhalb derer sich Zuführmittel (4) der Gegenstände einer Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 17 befinden.
  19. Anlage gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsmittel (1) an Gegenständen die Form einer Fördereinrichtung aufweisen.
  20. Anlage gemäß Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsmittel (1) mit einer bestimmten ersten Position einer Aufnahme (12) der Zuführmnttel (4) zusammenwirken und die Zuführposition des Aufbaus (6) mit zwei Fördereinrichtungen (6a, 6b) mit einer zweiten Position einer Aufnahme (12) der Zuführmittel (4) zusammenwirkt, wobei die zweite Position auf die erste folgt.
  21. Anlage gemäß Anspruch 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführmittel (4) eine horizontale und transversale Achse aufweisen, wobei die erste und die zweite Position der Aufnahme (12) der Zuführmittel (4) zueinander einen 90° Winkel aufweisen, wobei die erste Position an einem oberen Niveau und die zweite Position in einem unteren Niveau platziert ist.
  22. Anlage gemäß Anspruch 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass sie darüber hinaus den Versorgungsmitteln (1) zugeordnete, zum Ordnen und Takten der Gegenstände geeignete Mittel (20) umfasst, damit sie die gewünschte Ausrichtung, Positionierung, Anordnung und Beabstandung aufweisen.
  23. Anlage gemäß Anspruch 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (20) zum Ordnen und Takten der Gegenstände die Form eines von programmierten Steuermitteln abhängigen Motormittel gesteuerten Rades mit radialen Schaufeln (21) aufweisen.
  24. Anlage gemäß Anspruch 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass ihr darüber hinaus zur Austragposition der Gegenstände hin liegende Verpackungsmittel (29) sowie Austragmittel (28) der Waben und Versorgungsmittel der Verpackungsmittel zugeordnet sind.
  25. Anlage gemäß Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungsmittel (29) Mittel zur Verpackung in Kisten, unter Folie oder dergleichen sind.
  26. Anlage gemäß Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragmittel (28) der Waben (25) und Versorgungsmittel der Verpackungsmittel (29) ein Mitnehmer, ein Roboter oder dergleichen sind.
  27. Umsetzungsverfahren der Anlage gemäß Anspruch 18 bis 26, in dem man aufeinander folgend:

    – die Gegenstände (E) auf die Versorgungsmittel (1) verbringt;

    – die Gegenstände nach Wunsch ordnet und taktet;

    – den Zuführmitteln (4) der Gegenstände das Aufnehmen der somit geordneten und getakteten Gegenstände von der ersten Position bis zur letzten Position erlaubt;

    – zwei Folgen von Waben der beiden Förderer dazu bringt, sich zum Ort der Zuführposition zu folgen;

    – in der zweiten Position dem Gegenstand ermöglicht, durch eine Wabe (25) des Aufbaus (6) mit zwei Fördereinrichtungen (6a, 6b) aufgenommen zu werden;

    – ein Los (L) von Gegenständen auf einem der Förderereinrichtungen realisiert, während man ein realisiertes, sich auf der anderen Fördereinrichtung befindendes Los zur Austragposition transferiert und eventuell die Verpackung beginnt.

    – wenn das Los realisiert ist, man es zur Austragposition transferiert.
  28. Verfahren gemäß Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass es speziell für Gegenstände in abgeflachter Prismaform bestimmt ist, von denen jede Seite die Größenordnung von einigen Zentimetern bis zu einigen Dezimetern oder mehr haben kann, und das Gewicht die Größenordnung von einigen Dutzend bis einigen hundert Gramm.
  29. Verfahren gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass es das Verpacken der Lose in der Größenordnung von 5 bis 30 Gegenständen jeweils in der Größenordnung von 15 bis 80 Losen pro Minute erlaubt.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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