PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE03815629T1 13.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001585665
Titel PROPELLERBLATT MIT FÜHRUNGSKANTENNUT
Anmelder Bell Helicopter Textron, Inc., Fort Worth, Tex., US
Erfinder ROBERTSON, Daniel B., Southlake, Tex., US;
SMITH, Dudley E., Arlington, Tex., US;
HOLLIMON, Charles L., North Richland Hills, Tex., US;
NARRAMORE, Jimmy C., Bedford, Tex., US;
MULLINS, Robert B., Mansfield, Tex., US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SI, SK
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.01.2003
EP-Aktenzeichen 038156295
WO-Anmeldetag 23.01.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/US03/02049
WO-Veröffentlichungsnummer 0004067380
WO-Veröffentlichungsdatum 12.08.2004
EP-Offenlegungsdatum 19.10.2005
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 13.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse B64C 21/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP


Anspruch[de]
  1. Ein Vortriebsrotorblatt, umfassend:

    eine Tragfläche mit einem nach innen gerichteten Ende und einem entgegengesetzten nach außen gerichteten Ende, einer oberen Tragflächen-Oberfläche und einer entgegengesetzten unteren Tragflächen-Oberfläche, und einer Führungskante und einer entgegengesetzten nachlaufenden Kante, wobei das nach innen gerichtete Ende zum Koppeln an eine Rotornabe eingerichtet ist;

    einen in der Führungskante angeordneten ausgesparten Teil; und

    einen Vorflügel mit einem nach innen gerichteten Ende und einem entgegengesetzten nach außen gerichteten Ende, wobei der Vorflügel über dem ausgesparten Teil angeordnet ist, wodurch er eine Führungskantennut bildet, die von der unteren Tragflächen-Oberfläche zu der oberen Tragflächen-Oberfläche durchläuft.
  2. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 1, weiterhin umfassend:

    ein an dem nach innen gerichteten Ende der Tragfläche angeordnetes strukturelles Element;

    eine Verkleidung zum Koppeln des nach außen gerichteten Endes des Vorflügels an die Tragfläche; und

    ein Zug-/Schergelenk zum Koppeln des nach innen gerichteten Endes des Vorflügels an das strukturelle Element;

    wobei Zentrifugalkraftlasten von dem Vorflügel zu der Tragfläche nur durch das strukturelle Element übertragen werden.
  3. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 2, wobei das Zug-/Schergelenk ein Kugelgelenk ist, umfassend:

    ein starres Verbindungsglied, das an einem Ende zum Koppeln an das strukturelle Element eingerichtet ist und einen Haltezylinder am anderen Ende aufweist, wobei der Haltezylinder zum schwenkbaren Koppeln an das nach innen gerichtete Ende des Vorflügels eingerichtet ist.
  4. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 2, weiterhin umfassend:

    eine zwischen der Verkleidung und dem Vorflügel angeordnete reibungsreduzierende Beilagscheibe;

    wobei der Vorflügel Scherbeanspruchungen von Auftrieb und Luftwiderstand trägt, jedoch keine Zentrifugalkraftlasten durch die Verkleidung überträgt.
  5. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 1, weiter umfassend:

    zumindest ein zwischen dem Vorflügel und dem ausgesparten Teil angeordnetes Bügelelement zum Stützen des Vorflügels.
  6. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 1, wobei die Führungskantennut sich nur teilweise entlang der Spannweitenlänge der Tragfläche erstreckt.
  7. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 1, wobei die Führungskantennut sich im Wesentlichen entlang der gesamten Spannweitenlänge der Tragfläche erstreckt.
  8. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 1, wobei die Führungskantennut einen glatten Kanal bildet, der sich nach oben und nach hinten wölbt, wobei der Kanal dazu konfiguriert ist, die Luftströmung daran zu hindern, sich von den oberen und unteren Tragflächen-Oberflächen zu lösen.
  9. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 1, wobei die Führungskantennut einen glatten Kanal bildet, der sich nach oben und nach hinten wölbt, wobei der Kanal dazu konfiguriert ist, die Luftströmung daran zu hindern, sich von der Tragfläche zu lösen.
  10. Das Vortriebsrotorblatt gemäß Anspruch 1, wobei das Querschnittsprofil der Führungskantennut entlang der Spannweitenlänge der Tragfläche variiert.
  11. Ein Kipprotorflugzeug, umfassend:

    einen Rumpf,

    ein an den Rumpf gekoppeltes Flügelelement;

    eine schwenkbar an das Flügelelement gekoppelte Kipprotorgondelbaugruppe;

    ein von der Kipprotorgondelbaugruppe getragenes Antriebsmittel, wobei das Antriebsmittel einen Motor, eine Kraftübertragung und eine Rotornabe aufweist; und

    zumindest einen an die Rotornabe gekoppelten Vortriebsrotor, wobei der Vortriebsrotor eine Tragfläche mit einem nach innen gerichteten Ende und einem entgegengesetzten nach außen gerichteten Ende, einer oberen Tragflächen-Oberfläche und einer entgegengesetzten unteren Tragflächen-Oberfläche, und einer Führungskante und einer entgegengesetzten nachlaufenden Kante umfasst, wobei das nach innen gerichtete Ende zum Koppeln an eine Rotornabe eingerichtet ist, einen in der Führungskante angeordneten ausgesparten Teil, und einen Vorflügel mit einem nach innen gerichteten Ende und einem entgegengesetzten nach außen gerichteten Ende, wobei der Vorflügel über dem ausgesparten Teil angeordnet ist, wodurch er eine Führungskantennut bildet, die von der unteren Tragflächen-Oberfläche zu der oberen Tragflächen-Oberfläche durchläuft.
  12. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 11, weiterhin umfassend:

    ein an dem nach innen gerichteten Ende der Tragfläche angeordnetes strukturelles Element;

    eine Verkleidung zum Koppeln des nach außen gerichteten Endes des Vorflügels an die Tragfläche; und

    ein Zug-/Schergelenk zum Koppeln des nach innen gerichteten Endes des Vorflügels an das strukturelle Element;

    wobei Zentrifugalkraftlasten von dem Vorflügel zu der Tragfläche nur durch das strukturelle Element übertragen werden.
  13. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 12, wobei das Zug-/Schergelenk ein Kugelgelenk ist, umfassend:

    ein starres Verbindungsglied, das an einem Ende zum Koppeln an das strukturelle Element eingerichtet ist und einen Haltezylinder am anderen Ende aufweist, wobei der Haltezylinder zum schwenkbaren Koppeln an das nach innen gerichtete Ende des Vorflügels eingerichtet ist.
  14. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 12, weiterhin umfassend:

    eine zwischen der Verkleidung und dem Vorflügel angeordnete reibungsreduzierende Beilagscheibe;

    wobei der Vorflügel Scherbeanspruchungen von Auftrieb und Luftwiderstand trägt, jedoch keine Zentrifugalkraftlasten durch die Verkleidung überträgt.
  15. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 11, weiter umfassend:

    zumindest ein zwischen dem Vorflügel und dem ausgesparten Teil angeordnetes Bügelelement zum Stützen des Vorflügels.
  16. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 11, wobei die Führungskantennut sich nur teilweise entlang der Spannweitenlänge der Tragfläche erstreckt.
  17. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 11, wobei die Führungskantennut sich im Wesentlichen entlang der gesamten Spannweitenlänge der Tragfläche erstreckt.
  18. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 11, wobei die Führungskantennut einen glatten Kanal bildet, der sich nach oben und nach hinten wölbt, wobei der Kanal dazu konfiguriert ist, die Luftströmung daran zu hindern, sich von der oberen Tragflächen-Oberfläche zu lösen.
  19. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 11, wobei die Führungskantennut einen glatten Kanal bildet, der sich nach oben und nach hinten wölbt, wobei der Kanal dazu konfiguriert ist, die Luftströmung daran zu hindern, turbulent zu werden.
  20. Das Kipprotorflugzeug gemäß Anspruch 11, wobei das Querschnittsprofil der Führungskantennut entlang der Spannweitenlänge der Tragfläche variiert.
  21. Ein Verfahren zur Erhöhung des Hubschraubermodus-Auftriebs, ohne den Flugzeugmodus-Luftwiderstand in einem Kipprotorflugzeug zu erhöhen, wobei das Verfahren die Schritte umfasst des:

    Verschaffens eines Kipprotorflugzeugs mit einem Rumpf, einem an den Rumpf gekoppelten Flügelelement, einer schwenkbar an das Flügelelement gekoppelten Kipprotorbaugruppe, und einem von der Kipprotorbaugruppe getragenen Antriebsmittel, wobei das Antriebsmittel einen Motor, eine Kraftübertragung und eine Rotornabe aufweist;

    Koppelns zumindest eines Vortriebsrotors an die Rotornabe, wobei der Vortriebsrotor eine Tragfläche mit einem nach innen gerichteten Ende und einem entgegengesetzten nach außen gerichteten Ende, einer oberen Tragflächen-Oberfläche und einer entgegengesetzten unteren Tragflächen-Oberfläche, und einer Führungskante und einer entgegengesetzten nachlaufenden Kante umfasst; und

    Bildens einer Führungskantennut in dem Vortriebsrotor, welche von der unteren Tragflächen-Oberfläche zu der oberen Tragflächen-Oberfläche durchläuft, durch Erzeugen eines ausgesparten Teils in der Führungskante und Anordnen eines Vorflügels mit einem nach innen gerichteten Ende und einem entgegengesetzten nach außen gerichteten Ende über dem ausgesparten Teil.
  22. Das Verfahren gemäß Anspruch 21, wobei der Schritt des Anordnens des Vorflügels über dem ausgesparten Teil die Schritte umfasst des:

    Vorsehens einer Verkleidung;

    Koppelns der Verkleidung an den Vortriebsrotor;

    Koppelns des nach außen gerichteten Endes des Vorflügels an die Verkleidung;

    Vorsehens eines Kugelgelenks;

    Koppelns des Kugelgelenks an den Vortriebsrotor; und

    Koppelns des nach innen gerichteten Endes des Vorflügels an das Kugelgelenk;

    wodurch Zentrifugalkräfte von dem Vorflügel isoliert sind.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com