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Dokumentenidentifikation DE04705103T1 13.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001587608
Titel VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON MEMBRANEN FÜR FILTRATIONODULE, INSBESONDERE FÜR WASSERBEHANDLUNG
Anmelder Aquasource, Toulouse, FR
Erfinder ABIDINE, Nouhad, F-31450 Donneville, FR
Vertreter Grosse, Bockhorni, Schumacher, 81476 München
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 26.01.2004
EP-Aktenzeichen 047051032
WO-Anmeldetag 26.01.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/FR2004/000174
WO-Veröffentlichungsnummer 0004078327
WO-Veröffentlichungsdatum 16.09.2004
EP-Offenlegungsdatum 26.10.2005
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 13.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse B01D 67/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B01D 69/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 71/68(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Herstellung von Membranen für Nano-, Ultra- oder Mikrofiltrationsmodule, insbesondere für die Behandlung von Wasser, die ein hydrophobes polymeres Material umfassen, in welches ein hydrophiles polymeres Material eingebaut oder auf welches ein hydrophiles polymeres Material aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass es die Stufen:

    a) Behandeln der Membran nach Einbau oder Aufbringen des hydrophilen polymeren Materials in einer Lösung, die Kalium-, Natrium- oder Ammoniumpersulfat enthält, in der Kälte und

    b) Vernetzen des hydrophilen mit dem hydrophoben polymeren Material, welche die Membran bilden, in der Wärme bei einer Temperatur von über 60 °C, indem diese in ein Vernetzungsmittel, das durch einen radikalischen Mechanismus wirkt, eingetaucht wird,

    umfasst.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Polymeren ein einfaches Molekül ist, das in der Lage ist, sich auf Grund der Einwirkung des durch einen radikalischen Mechanismus funktionierenden Vernetzungsmittels aufzuspalten.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das durch einen radikalischen Mechanismus wirkende Vernetzungsmittel eine wässrige Persulfatlösung ist.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vernetzung zwischen hydrophobem und hydrophilem polymerem Material in der Wärme durch die Einwirkung einer Natriumpersulfatlösung mit einer Konzentration von 2 bis 7 g/l sichergestellt wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Vernetzungsstufe die rohe Membran in eine wässrige Natriumpersulfatlösung mit einer Massenkonzentration von 2 bis 7 g/l 2 bis 24 Stunden lang und vorzugsweise 4 bis 12 Stunden lang in der Kälte eingetaucht wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vernetzung etwa 30 Minuten lang bei einer Temperatur von etwa 70 bis 80 °C in der Wärme durchgeführt wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Behandlungs- und Vernetzungsstufe die rohen Membranen mit Wasser gespült werden.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Vernetzungsstufe die Vernetzungsreaktion durch eine schnelle Senkung der Temperatur der Membranen blockiert wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranen nach der Vernetzungsstufe gespült werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranen 1 bis 24 Stunden lang und vorzugsweise 2 bis 12 Stunden lang mit heißem Wasser mit einer Temperatur von 60 bis 90 °C gespült werden.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Spülwasser Ethanol zugesetzt worden ist.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine abschließende Stufe der Behandlung der Membranen, wenn diese eine Trocknung und anschließend eine Klebverbindung erfordern, in einer wässrigen Glycerinlösung umfasst.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrophobe polymere Material ein Polysulfon ist.
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass hydrophile polymere Material Polyvinylpyrrolidon ist.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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