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Dokumentenidentifikation DE10108282B4 13.04.2006
Titel Elektromagnetische Spulenanordnung für einen elektromagnetischen Apparat
Anmelder Sanden Corp., Isesaki, Gunma, JP
Erfinder Matsumoto, Hideyuki, Isesaki, Gunma, JP
Vertreter PRÜFER & PARTNER GbR, 81545 München
DE-Anmeldedatum 21.02.2001
DE-Aktenzeichen 10108282
Offenlegungstag 13.09.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse H01F 27/40(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01F 27/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H01F 7/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Spulenanordnung zur Verwendung in einem elektromagnetischen Apparat wie einer elektromagnetischen Kupplung zur Verwendung bei der Steuerung der Leistungsübertragung von einem Automotor auf einen Kühlmittelkompressor in einer Fahrzeugklimaanlage. Genauer gesagt bezieht sie sich auf die Befestigungskonstruktion für eine Thermoschutzvorrichtung, elektrische Drähte und Verstemmanschlüsse in der elektromagnetischen Spulenanordnung.

Gemäß den 1 und 2 ist eine elektromagnetische Spulenanordnung 4, die eine Haspel 1 und eine Wicklung 3 aufweist, aus dem hauseigenen Stand der Technik bekannt. Die Haspel 1 hat eine ringförmige Gestalt, die einen Spulenabschnitt enthält, der eine nach außen gerichtete offene Kante hat. Die Wicklung 3 ist aus einem elektrischen Draht 2 gebildet, der um den Spulenabschnitt herumgewickelt ist. Eine elektromagnetische Spulenanordnung 4 wird beispielsweise in einer elektromagnetischen Kupplung 6 eines Kompressors 5 in einer Fahrzeugklimaanlage verwendet, wie in 3 gezeigt ist. Die elektromagnetische Spulenanordnung 4 kann mit einer Thermoschutzvorrichtung 7, beispielsweise einer thermischen Schmelzsicherung oder einem thermischen Schalter, der hinsichtlich hoher Temperaturen feinfühlig ist, in der elektromagnetischen Kupplung versehen sein. Die Thermoschutzvorrichtung 7 isoliert eine Leistungsquelle wie einen Fahrzeugmotor, um die elektromagnetische Kupplung 6 und den Kompressor 5 zu schützen, wenn hohe Temperaturen aufgrund von Reibung zwischen den Teilen in der elektromagnetischen Kupplung erzeugt werden.

Unter erneuter Bezugnahme auf die 1 und 2 hat die Thermoschutzvorrichtung 7 ein Paar Leitungen, eine erste Leitung 7a und eine zweite Leitung 7b, die sich von jedem Ende der Thermoschutzvorrichtung 7 erstrecken. Ein Ende der ersten Leitung 7a der Thermoschutzvorrichtung 7 ist durch einen ersten Verstemmanschluß 8 mit einem Drahtendabschnitt 2a des elektrischen Drahtes 2 verbunden. Ein Ende der zweiten Leitung 7b der Thermoschutzvorrichtung 7 ist durch einen zweiten Verstemmanschluß 10 mit einer dritten Leitung 9 verbunden, die mit der externen Leistungsquelle (nicht gezeigt) verbunden ist. Die Thermoschutzvorrichtung 7, die erste Leitung 7a und die zweite Leitung 7b, der Drahtendabschnitt 2a und die dritte Leitung 9 sind auf einer ersten Abschlußoberfläche 1a der Haspel 1 angeordnet. Ein Sicherungs- bzw. Befestigungsbauteil 11, das einen nutförmigen Querschnitt hat, ist mittels Klebstoffen fest auf der ersten Abschlußoberfläche 1a befestigt. Die Thermoschutzvorrichtung 7 ist in dem nutförmigen Abschnitt des Sicherungsbauteils 11 eingepaßt. Ein Paar vorstehende Abschnitte 12a und 12b sind auf der ersten Abschlußoberfläche 1a ausgebildet. Die erste Leitung 7a und die zweite Leitung 7b sind jeweils an den vorstehenden Abschnitten 12a und 12b befestigt. Folglich ist die Thermoschutzvorrichtung 7 ebenso wie der erste Verstemmanschluß 8 und der zweite Verstemmanschluß 10 an der ersten Abschlußoberfläche 1a der Haspel 1 befestigt.

Wie in 1 gezeigt ist, ist die elektromagnetische Spulenanordnung 4 in einem Kernring 13 eingesetzt, der einen nutförmigen Querschnitt und eine ringförmige Gestalt in der Draufsicht hat, so dass die Thermoschutzvorrichtung 7 in einem offenen Ende des Kernrings 13 auf der ersten Abschlußoberseite 1a angeordnet ist. Danach wird ein Kunstharz 14 in das offene Ende des Kernrings 13 gefüllt und die elektromagnetische Spulenanordnung 4 ist innerhalb des Kernrings 13 fixiert.

In einer elektromagnetischen Spulenanordnung 4 ist die Standfestigkeit der Thermoschutzvorrichtung 7, des ersten Verstemmanschlusses 8 und des zweiten Verstemmanschlusses 10 innerhalb des Kernrings 13 relativ niedrig. Deshalb kann Kunstharz 14 in die Räume zwischen die Thermoschutzvorrichtung 7, dem ersten Verstemmanschluß 8 und dem zweiten Verstemmanschluß 10 und einer ersten Abschlußoberfläche 1a der Haspel 1 gelangen. Folglich kann die Thermoschutzvorrichtung 7, der erste Verstemmanschluß 8 und der zweite Verstemmanschluß 10 durch das Harz 14 nach oben geschoben werden, das in die Räume zwischen diesen Elementen gelangt, und im Ergebnis können diese Elemente nicht von dem Kunstharz 14 bedeckt werden und können außerhalb des Kernrings 13 freiliegen. Wenn somit die elektromagnetische Spulenanordnung 4 in dem Kernring 13 mit den Teilen ausgestattet ist, die beispielsweise die elektromagnetische Kupplung 6 aufweist, können Defekte oder Beschädigungen an der Thermoschutzvorrichtung 7, dem ersten Verstemmanschluß 8 und dem zweiten Verstemmanschluß 10 auftreten.

Ferner ist aus der DE 25 55 508 A1 ist eine elektromagnetische Spulenanordnung für einen elektromagnetischen Apparat bekannt, die eine Haspel mit einem zylindrischen Spulenkörper und einem Paar ringförmiger Flansche, die radial von dem Spulenkörper vorstehen, besitzt, eine Wicklung aus einem elektrischen Draht, der um den Spulenkörper zwischen den Flanschen herum gewickelt ist, eine Thermoschutzvorrichtung mit einem ersten und einem zweiten Anschlußdraht, von denen sich jeder an einer Seite davon erstreckt, wobei der erste Leitungsdraht durch ein erstes Verbindungsbauteil mit einem Ende des elektrischen Drahtes verbunden ist, und wobei der zweite Leitungsdraht durch ein zweites Verbindungsbauteil mit einem Ende eines dritten Leitungsdrahtes einer elektrischen Schaltung verbunden ist, wobei die Thermoschutzvorrichtung, der erste Leitungsdraht, der zweite Leitungsdraht, das erste Verbindungsbauteil, das zweite Verbindungsbauteil, ein Ende des elektrischen Drahtes und ein Ende des dritten Leitungsdrahtes auf einer ersten Abschlußoberfläche der Haspel angeordnet sind, und ein Sicherungsbauteil, das einen hakenförmigen Querschnitt hat, der auf der ersten Abschlußoberfläche der Haspel befestigt ist, so daß die Thermoschutzvorrichtung durch das Sicherungsbauteil bedeckt ist.

Ferner sind aus der DE 25 36 375 B2 oder der US 5 321 572 A Spulenanordnungen bekannt, bei denen eine Thermoschutzvorrichtung in einer Nut auf der Haspel angeordnet sind.

Die DE 40 41 879 C2 offenbart eine Spulenanordnung, die eine umlaufende Nut aufweist.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Spulenanordnung bereit zu stellen, bei der elektrische Komponenten wie Thermoschutzvorrichtungen, elektrische Anschlußdrähte sowie dazugehörige Verbindungsbauteile auf der Spulenanordnung in einer Art und Weise angebracht sind, daß sowohl Fehler bei der Herstellung der Spulenanordnung als auch Beschädigungen im Betrieb bzw. bei der Montage der Spulenanordnung verhindert werden können, insbesondere daß ein Aufschwimmen dieser Bauteile verhindert werden kann, wenn die Spulenanordnung mit Kunstharz vergossen wird.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen aus einem der Ansprüche 1, 5 oder 9 erzielt. Weitere vorteilhafte Merkmale sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

In einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist eine elektromagnetische Spulenanordnung für einen elektromagnetischen Apparat eine Haspel, eine Wicklung und eine Thermoschutzvorrichtung auf. Die Haspel weist einen zylindrischen ringförmigen Spulenkörper auf, sowie ein Paar ringförmiger Flansche, die radial von dem Spulenkörper vorstehen, um eine nach außen weisende offene Kante zu bilden. Die Wicklung ist aus einem elektrischen Draht gebildet. Der elektrische Draht ist zwischen den Flanschen um den Spulenkörper herumgewickelt. Die Thermoschutzvorrichtung hat erste und zweite Leitungsdrähte, von denen sich jeder zu einer Seite davon erstreckt. Der erste Leitungsdraht ist durch ein erstes Verbindungsbauteil mit einem Ende des elektrischen Drahtes verbunden. Der zweite Leitungsdraht ist durch ein zweites Verbindungsbauteil mit einem Ende eines dritten Leitungsdrahtes einer elektrischen Schaltung verbunden. Die Thermoschutzvorrichtung, der erste Leitungsdraht, der zweite Leitungsdraht, das erste Verbindungsbauteil und das zweite Verbindungsbauteil sowie ein Ende des elektrischen Drahtes und ein Ende des dritten Leitungsdrahtes sind auf einer ersten Abschlußoberfläche der Haspel angeordnet und befestigt. Wenigstens ein Sicherungsbauteil, das einen nutförmigen Querschnitt hat, ist auf der ersten Abschlußoberfläche der Haspel befestigt, beispielsweise durch sicheres Verschweißen oder Verpressen. Die Thermoschutzvorrichtung, das erste Verbindungsbauteil und das zweite Verbindungsbauteil sind durch das Sicherungsbauteil bedeckt.

Andere Ziele und Vorteile werden den Fachleuten aus dem Stand der Technik anhand der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen verständlich.

Die vorliegende Erfindung kann leichter unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen verstanden werden:

1 ist eine perspektivische Ansicht und eine Explosionsdarstellung einer bekannten elektromagnetischen Spulenanordnung und eines Kernrings;

2 ist eine Draufsicht einer ersten Abschlußoberfläche einer Haspel der bekannten elektromagnetischen Spulenanordnung;

3 ist eine Längsansicht im Querschnitt eines bekannten Kompressors zur Verwendung in einer Fahrzeugklimaanlage, der eine elektromagnetische Kupplung mit einer elektromagnetischen Spulenanordnung enthält;

4 ist eine Draufsicht einer ersten Abschlußoberfläche einer Haspel einer elektromagnetische Spulenanordnung gemäß einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;

5a und 5b sind Querschnittansichten der Sicherungsbauteile, die in 4 gezeigt sind;

6 ist eine Querschnittansicht von vorstehenden Abschnitten, die in 4 dargestellt sind;

7 ist eine Draufsicht einer ersten Abschlußoberfläche einer Haspel einer elektromagnetischen Spulenanordnung gemäß einem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;

8 ist eine Draufsicht einer ersten Abschlußoberfläche einer Haspel einer elektromagnetischen Spulenanordnung gemäß einem dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;

9a bis 9c sind Querschnittansichten der Sicherungsbauteile, die in 8 dargestellt sind;

10 ist eine Draufsicht einer ersten Abschlußoberfläche einer Haspel einer elektromagnetischen Spulenanordnung gemäß einem nicht zur Erfindung gehörigen Beispiel.

11 ist eine Draufsicht einer ersten Abschlußoberfläche einer Haspel einer elektromagnetischen Spulenanordnung gemäß einem vierten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;

12 ist eine Querschnittansicht eines Deformationsausführungsbeispiels aus vorstehenden Abschnitten, die in 4 dargestellt sind; und

13 ist eine Querschnittansicht eines Deformationsausführungsbeispiels aus den vorstehenden Abschnitten, die in 11 gezeigt sind.

Bezugnehmend auf die 4 bis 6 ist eine elektromagnetische Spulenanordnung eines ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles gezeigt. Eine elektromagnetische Spulenanordnung 15 weist eine Haspel 16, eine Wicklung 18, eine Thermoschutzvorrichtung 19 (beispielsweise eine Schmelzsicherung oder einen thermischen Schalter), einen ersten Verstemmanschluß 20 und einen zweiten Verstemmanschluß 22 auf. Die Haspel 16 hat einen Spulenabschnitt, der eine äußere offene Kante hat, die durch zwei ringförmige Flansche auf dem Spulenkörperabschnitt ausgebildet ist. Die Wicklung 18 ist aus einem elektrischen Draht 17 hergestellt, der um den Spulenabschnitt der Haspel 16 herumgewickelt wird. Die Thermoschutzvorrichtung 19 hat ein Paar Leitungen, eine erste Leitung 19a und eine zweite Leitung 19b, bei denen sich jede von einem Endabschnitt der Thermoschutzvorrichtung 19 aus erstreckt. Ein Ende einer ersten Leitung 19a der Thermoschutzvorrichtung 19 ist durch einen ersten Verstemmanschluß 20 mit einem Drahtendabschnitt 17a eines elektrischen Drahtes 17 verbunden. Ein Ende der zweiten Leitung 19b der Thermoschutzvorrichtung 19 ist mit einem Endabschnitt einer dritten Leitung 21 verbunden, die durch den zweiten Verstemmanschluß 22 mit der externen Leistungsquelle (nicht gezeigt) verbunden ist. Die Thermoschutzvorrichtung 19, der erste Verstemmanschluß 20, der zweite Verstemmanschluß 22, eine erste Leitung 19a, eine zweite Leitung 19b, ein Drahtendabschnitt 17a und eine dritte Leitung 21 sind auf einer ersten Abschlußoberfläche 16a der Haspel 16 angeordnet. Ein anderer Endabschnitt einer dritten Leitung 21 ist um den Spulenabschnitt einer Haspel 16 herumgewickelt.

Sicherungs- bzw. Befestigungsbauteile 23a, 23b und 23c, die einen nutförmigen Querschnitt haben, sind sicher auf einer ersten Abschlußoberfläche 16a der Haspel 16 angeschweißt, wie in 5a gezeigt ist, oder sie sind auf der ersten Abschluß-oberfläche 16a der Haspel 16 aufgepreßt, wie in 5b gezeigt ist. Die Sicherungsbauteile 23a, 23b und 23c sind auf der ersten Abschlußoberfläche 16a der Haspel 16, die aus Harz hergestellt ist, befestigt. Beispielsweise können die Sicherungsbauteile 23a, 23b und 23c durch Hochfrequenzschweißen auf der Haspel 16 befestigt sein. Die Thermoschutzvorrichtung 19, der erste Verstemmanschluß 20 und der zweite Verstemmanschluß 22 sind jeweils durch die Sicherungsbauteile 23a, 23b und 23c bedeckt.

Unter erneuter Bezugnahme auf 4 sind vorstehende Abschnitte 24a und 24b auf der ersten Abschlußoberfläche 16a der Haspel 16 angeordnet. Eine erste Leitung 19a und eine zweite Leitung 19b sind jeweils an den vorstehenden Abschnitten 24a und 24b befestigt. Wie in 6 gezeigt ist, sind die vorstehenden Abschnitte 24a und 24b, von denen jeder eine hakenförmige Gestalt hat, mit der ersten Abschlußoberfläche 16a der Haspel 16 geformt (einstückig geformt). Die Dicke eines jeden der vorstehenden Abschnitte 24a und 24b nimmt zur Basis hin allmählich zu.

Die elektromagnetische Spulenanordnung 15 ist in einem Kernring (nicht gezeigt) eingesetzt, der einen ringförmigen Querschnitt und eine kreisringförmige Gestalt in der Draufsicht hat, so daß die thermische Schutzvorrichtung 19 auf der ersten Abschlußoberfläche 16a in einem offenen Ende des Kernrings angeordnet ist. Danach wird Harz in das offene Ende des Kernrings gegossen und die elektromagnetische Spulenanordnung ist in dem Kernring befestigt.

In der elektromagnetischen Spulenanordnung gemäß dem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel sind jeweils die Thermo-schutzvorrichtung 19, der erste Verstemmanschluß 20 und der zweite Verstemmanschluß 22 durch Sicherungsbauteile 23a, 23b und 23c bedeckt. Deshalb kann, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung 15 in dem Kernring durch Verwendung von Harz befestigt ist, das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung 19, des ersten Verstemmanschlusses 20 und des zweiten Verstemmanschlusses 22 von dem Harzbad reduziert oder wirksam beseitigt werden. Die Zugkraft wird der ersten Leitung 19a, der zweiten Leitung 19b, dem Drahtendabschnitt 17a des elektrischen Drahtes 17 und einem dritten Leiter 21 zugefügt. Deshalb wird die Reaktionskraft F von der ersten Leitung 19a und der zweiten Leitung 19b auf die vorstehenden Abschnitte 24a und 24b übertragen werden, die einen ersten Leiter 19a und einen zweiten Leiter 19b zurückhalten, wie in 6 gezeigt ist. Folglich können die vorstehenden Abschnitte 24a und 24b verstärkt werden, um eine Dicke zu haben, die allmählich zu ihren Basen hin zunimmt, so daß die Deformationen an den vorstehenden Abschnitten 24a und 24b durch die Reaktionskraft F reduziert oder beseitigt werden.

Bezugnehmend auf 7 ist eine elektromagnetische Spulenanordnung eines zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels gezeigt. In einer elektromagnetischen Spulenanordnung 15' sind eine Thermoschutzvorrichtung 19', ein erster Verstemmanschluß 20', ein zweiter Verstemmanschluß 22', eine erste Leitung 19a' und eine zweite Leitung 19b' der Thermoschutzvorrichtung 19', ein Drahtendabschnitt 17a' eines elektrischen Drahtes 17', der an dem ersten Verstemmanschluß 20' angrenzt, und eine dritte Leitung 21', die mit der äußeren Leistungsquelle (nicht gezeigt) verbunden ist und an dem zweiten Verstemmanschluß 22' angrenzt, durch Sicherungsbauteile 23a', 23b' und 23c' bedeckt, von denen jedes einen nutförmigen Querschnitt hat. Die verbleibende Konstruktion einer elektromagnetischen Spulenan-ordnung 15' ist im wesentlichen dieselbe wie die der elektromagnetischen Spulenanordnung 15. In der elektromagnetischen Spulenanordnung gemäß dem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel sind die Thermoschutzvorrichtung 19', der erste Verstemmanschluß 20', der zweite Verstemmanschluß 22', der erste Leiter 19a' und der zweite Leiter 19b', der Drahtendabschnitt 17a' des elektrischen Drahtes 17' und ein dritter Leiter 21' im wesentlichen durch die Sicherungsbauteile 23a', 23b' und 23c' bedeckt. Deshalb kann das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung 19', des ersten Verstemmanschlusses 20' und des zweiten Verstemmanschlusses 22' von dem Kunstharzbad reduziert oder wirksam beseitigt werden, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung 15' in dem Kernring durch Verwendung von Harz befestigt ist.

Bezugnehmend auf die 8, 9a bis 9c, ist eine elektromagnetische Spulenanordnung eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung gezeigt. In einer elektromagnetischen Spulenanordnung 15'', wovon jedes der Sicherungsbauteile 23a'', 23b'' und 23c'' einen hakenförmigen Querschnitt hat und sicher auf einer ersten Abschlußoberfläche 16a'' einer Haspel 16'' angeschweißt ist, wie in 9a gezeigt ist, ist sie einstückig mit der ersten Abschlußoberfläche 16a'' der Haspel 16'' eingepreßt, wie in 9c gezeigt ist. Eine Thermoschutzvorrichtung 19'', ein erster Verstemmanschluß 20'', ein zweiter Verstemmanschluß 22'', eine erste Leitung 19a'' und eine zweite Leitung 19b'' der Thermoschutzvorrichtung 19'', ein Drahtendabschnitt 17a'' eines elektrischen Drahtes 17'', der an dem ersten Verstemmanschluß 20'' angrenzt, und eine dritte Leitung 21'', die mit einer externen Leistungsquelle (nicht gezeigt) verbunden ist, und an dem zweiten Verstemmanschluß 22'' angrenzt, sind im wesentlichen von den Sicherungsbauteilen 23a'', 23b'' und 23c'' bedeckt.

Die Konstruktion einer elektromagnetischen Spulenanordnung 15'' ist im wesentlichen dieselbe wie diejenige einer elektromagnetischen Spulenanordnung 15' mit der Ausnahme, daß die Sicherungsbauteile 23a'', 23b'' und 23c'' anstelle der Sicherungsbauteile 23a', 23b' und 23c' verwendet werden und geformt sind, zum Beispiel einstückig geformt sind, mit der ersten Abschlußoberfläche 16a'' der Haspel 16''. In der elektromagnetischen Spulenanordnung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind die Thermoschutzvorrichtung 19'', der erste Verstemmanschluß 20'', der zweite Verstemmanschluß 22'', die erste Leitung 19a'' und die zweite Leitung 19b'' der Thermoschutzvorrichtung 19'', der Drahtendabschnitt 17a'' des elektrischen Drahtes 17'' und eine dritte Leitung 21'' im wesentlichen von den Sicherungsbauteilen 23a'', 23b'' und 23c'' bedeckt. Deshalb kann das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung 19'', des ersten Verstemmanschlusses 20'' und des zweiten Verstemmanschlusses 22'' von dem Harzbad reduziert oder wirksam beseitigt werden, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung 15'' innerhalb des Kernrings unter Verwendung von Harz befestigt wurde.

Bezugnehmend auf 10 ist eine elektromagnetische Spulenanordnung eines nicht zur Erfindung gehörigen Beispiels gezeigt. In einer elektromagnetischen Spulenanordnung 25 ist eine Nut 27 auf einer ersten Abschlußoberfläche 26a einer Haspel 26 ausgebildet. Eine Thermoschutzvorrichtung 28, eine erste Leitung 28a und eine zweite Leitung 28b der Thermoschutzvorrichtung 28, ein erster Verstemmanschluß 29, ein Drahtendabschnitt 30a eines elektrischen Drahtes 30, der an dem ersten Verstemmanschluß 29 angrenzt, ein zweiter Verstemmanschluß 31 und eine dritte Leitung 32, die mit der externen Leistungsquelle (nicht gezeigt) verbunden ist und an den zweiten Verstemmanschluß 31 angrenzt, sind in der Nut 27 angeordnet. Die Konstruktion der elektromagnetischen Spulenanordnung 25 ist im wesentlichen dieselbe wie diejenige der elektromagnetischen Spulenanordnung 15'' mit der Ausnahme, daß die Nut 27 anstelle der Sicherungsbauteile 23a'', 23b'' und 23c'' ausgebildet ist.

In der elektromagnetischen Spulenanordnung gemäß diesem Beispiel sind die Thermoschutzvorrichtung 28, die erste Leitung 28a, die zweite Leitung 28b, der erste Verstemmanschluß 29, der Drahtendabschnitt 30a des elektrischen Drahtes 30, der zweite Verstemmanschluß 31 und eine dritte Leitung 32 in der Nut 27 angeordnet. Deshalb kann nachdem die elektromagnetischen Spulenanordnung 25 in dem Kernring unter Verwendung von Harz befestigt wurde, der Verschleißwiderstand zwischen der Thermoschutzvorrichtung 28, dem ersten Verstemmanschluß 29, dem zweiten Verstemmanschluß 31 und beiden Seitenwänden der Nut 27 verhindern, daß die Thermoschutzvorrichtung 28, der erste Verstemmanschluß 29 und der zweite Verstemmanschluß 31 von dem Harzbad freiliegen.

Bezugnehmend auf 11 ist eine elektromagnetische Spulenanordnung eines vierten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung gezeigt. In einer elektromagnetischen Spulenanordnung 35 hat jeder vorstehende Abschnitt 38a und 38b eine Hakenform und ist geformt, zum Beispiel einstückig geformt, mit einer ersten Abschlußoberfläche 36a einer Haspel 36. Ein vorstehender Abschnitt 38a grenzt an einen Startendabschnitt einer ersten Leitung 37a einer Thermoschutzvorrichtung 37 an. Ein vorstehender Abschnitt 38b grenzt an einen Startendabschnitt einer zweiten Leitung 37b der Thermoschutzvorrichtung 37 an. Jeder der vorstehenden Abschnitte 41a und 41b hat eine Hakenform und ist geformt, zum Beispiel einstückig geformt, mit einer ersten Abschlußoberfläche 36a der Haspel 36. Der vorstehende Abschnitt 41a hält den Drahtendabschnitt 40a des elektrischen Drahtes 40, der an den ersten Verstemmanschluß 39 angrenzt, zurück. Der vorstehende Abschnitt 41b hält eine dritte Leitung 43, die mit der externen Leistungsquelle (nicht gezeigt) verbunden ist, angrenzend an den zweiten Verstemmanschluß 42 zurück. Der Drahtendabschnitt 40a des elektrischen Drahtes 40, der an den ersten Verstemmanschluß 39 angrenzt, und eine erste Leitung 37a der Thermoschutzvorrichtung 37 überlappen sich und sind an den vorstehenden Abschnitten 41a und 38a, die jeweils aneinander grenzen, befestigt. Die dritte Leitung 43, die an dem zweiten Verstemmanschluß 42 angrenzt, und die zweite Leitung 37b der Thermoschutzvorrichtung 37 überlappen sich und sind an den vorstehenden Abschnitten 41b und 38b befestigt, die jeweils aneinander grenzen. Die Konstruktion der vorstehenden Abschnitte 38a, 38b, 41a und 41b ist im wesentlichen dieselbe wie diejenige der vorstehenden Abschnitte 24a und 24b in 6. Die Konstruktion der elektromagnetischen Spulenanordnung 35 ist im wesentlichen dieselbe wie diejenige der bekannten elektromagnetischen Spulenanordnung mit Ausnahme des vorstehend beschriebenen.

In diesem Ausführungsbeispiel einer elektromagnetischeb Spulenanordnung 35 sind angrenzende Abschnitte der Startendabschnitte einer ersten Leitung 37a und einer zweiten Leitung 37b einer Thermoschutzvorrichtung 37 jeweils an vorstehenden Abschnitten 38a und 38b befestigt. Der Abstand zwischen dem vorstehenden Abschnitt 38a und dem vorstehenden Abschnitt 38b ist reduziert oder minimiert. Deshalb kann die nach oben gerichtete Kraft auf die Thermoschutzvorrichtung 37, die von dem Harz erzeugt wird, das in die Räume zwischen den vorstehenden Abschnitten 38a und 38b und der ersten Abschlußoberfläche 36a eingefüllt wird, reduziert oder beseitigt werden. Im Ergebnis wird, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung 35 in dem Kernring mittels Harz befestigt ist, das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung 37 von dem Harzbad reduziert oder beseitigt. Desweiteren sind ein vorstehender Abschnitt 41a, der den Drahtendabschnitt 40a des elektrischen Drahtes 40, der an dem ersten Verstemmanschluß 39 angrenzt, zurückhält, und ein vorstehender Abschnitt 41b, der die Leitung 43, die an dem zweiten Verstemmanschluß 42 angrenzt, auf einer ersten Abschlußoberfläche 36a zusätzlich zu den vorstehenden Abschnitten 38a und 38b angeordnet. Deshalb kann, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung 35 in dem Kernring mittels der Verwendung von Harz befestigt ist, das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung 37, des ersten Verstemmanschlusses 39 und des zweiten Verstemmanschlusses 42 von dem Harzbad reduziert oder wirksam beseitigt werden. Ferner überlappen der Drahtendabschnitt 40a des elektrischen Drahtes 40, der an dem ersten Verstemmanschluß 39 angrenzt und die erste Leitung 37a der Thermoschutzvorrichtung 37 einander und sind jeweils an den vorstehenden Abschnitten 41a und 38a befestigt. Eine Leitung 43, die an den zweiten Verstemmanschluß 42 angrenzt, und eine zweite Leitung 37b der Thermoschutzvorrichtung 37 überlappen sich und sind jeweils an den vorstehenden Abschnitten 41b und 38b befestigt. Folglich können, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung 35 in dem Kernring mittels Verwendung von Harz befestigt ist, das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung 37, des ersten Verstemmanschlusses 39 und des zweiten Verstemmanschlusses 42 aus dem Harzbad reduziert oder wirksam beseitigt werden.

In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen liegt die Vereinigung der Sicherungsbauteile 23a', 23b' und 23c' aus 7 in der Verwirklichung der vorliegenden Erfindung. Unter Bezugnahme auf 12 ist ein Deformationsausführungsbeispiel des ersten Ausführungsbeispiels, ein Eingriffsabschnitt von vorstehenden Abschnitten 24a und 24b, eine erste Leitung 19a und eine zweite Leitung 19b gezeigt. Es ist wünschenswert, die Höhe des Eingriffsabschnittes oberhalb der ersten Abschlußoberfläche 16a zum inneren Teil des Eingriffsabschnitts hin allmählich zu reduzieren. In diesem Ausführungsbeispiel werden die erste Leitung 19a und die zweite Leitung 19b zu dem inneren Teil des Eingriffsabschnitts geführt und auf der ersten Abschlußoberfläche 16a gepreßt, wenn die erste Leitung 19a und die zweite Leitung 19b in den vorstehenden Abschnitten 24a und 24b in Eingriff stehen. Im Ergebnis wird, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung 15 in dem Kernring unter Verwendung von Harz befestigt ist, das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung 19, des ersten Verstemmanschlusses 20 und des zweiten Verstemmanschlusses 22 von dem Harzbad reduziert oder wirksam beseitig werden.

Ferner liegt die Vereinheitlichung der Sicherungsbauteile 23a'', 23b'' und 23c'' aus 8 ebenso in der Erwägung der vorliegenden Erfindung. Bezugnehmend auf 13 ist ein Deformationsausführungsbeispiel des fünften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, ein Eingriffsabschnitt der vorstehenden Abschnitte 38a, 38b, 41a und 41b und eine erste Leitung 37a und eine zweite Leitung 37b, ein Drahtendabschnitt 40a eines elektrischen Drahtes 40 und eine dritte Leitung 43 gezeigt. Es ist wünschenswert, die Höhe des Eingriffsabschnitts oberhalb der ersten Abschlußoberfläche 36a zum inneren Teil des Eingriffsabschnitts allmählich zu reduzieren. In diesem Ausführungsbeispiel sind dann, wenn eine erste Leitung 37a und eine zweite Leitung 37b, ein Drahtendabschnitt 40a eines elektrischen Drahtes 40 und eine dritte Leitung 43 mit den vorstehenden Abschnitten 38a, 38b, 41a und 41b in Eingriff sind, sind eine erste Leitung 37a und eine zweite Leitung 37b und ein Drahtendabschnitt 40a des elektrischen Drahtes 40 und eine dritte Leitung 43 zum inneren Teil des Eingriffsabschnitts geführt und auf der ersten Abschlußoberfläche 36a gepreßt. Im Ergebnis kann das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung 37, des ersten Verstemmanschlusses 39 und des zweiten Verstemmanschlusses 42 aus dem Harzbad reduziert oder wirksam beseitig werden, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung 35 in dem Kernring unter Verwendung von Harz befestigt wurde.

Wie vorstehend beschrieben wurde, bedecken in den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung einer elektromagnetischen Spulenanordnung Sicherungsbauteile, die nutförmige Querschnitte haben, die fest auf einer Abschlußoberfläche einer Haspel angeschweißt sind, oder die auf die erste Abschlußoberfläche der Haspel aufgepreßt wurden, eine Thermoschutzvorrichtung, einen ersten Verstemmanschluß und einen zweiten Verstemmanschluß. Deshalb können, nachdem die elektromagnetische Spulenanordnung in dem Kern unter Verwendung von Harz befestigt ist, das Bloßliegen der Thermoschutzvorrichtung des ersten Verstemmanschlusses und des zweiten Verstemmanschlusses von dem Harzbad reduziert oder wirksam beseitig werden.

Eine elektromagnetische Spulenanordnung für einen elektromagnetischen Apparat hat eine Haspel 16, eine Wicklung 18, die aus einem elektrischen Draht gebildet ist, der um einen Spulenkörper der Haspel 16 herumgewickelt ist und eine Thermoschutzvorrichtung 19, die ein Paar Leitungsdrähte enthält, einen ersten und einen zweiten Leitungsdraht 19a, 19b, die sich davon erstrecken. Der erste Leitungsdraht 19a ist durch ein ersten Verbindungsbauteil 20 mit einem Ende des elektrischen Drahtes 17 verbunden. Der zweite Leitungsdraht 19b ist durch ein zweites Verbindungsbauteil 22 mit einem Ende eines Leitungsdrahtes 21 einer elektrischen Schaltung verbunden.

Wenigstens ein Sicherungsbauteil 23a, 23b, 23c, das einen nutförmigen Querschnitt hat, ist auf einer ersten Abschlußoberfläche der Haspel 16 befestigt, beispielsweise durch Verschweißen oder Verpressen. Die Thermoschutzvorrichtung 19, das erste Verbindungsbauteil 20 und das zweite Verbindungsbauteil 22 sind auf der ersten Abschlußoberfläche der Haspel 16 angeordnet und durch das Sicherungsbauteil 23a, 23b, 23c bedeckt.


Anspruch[de]
  1. Elektromagnetische Spulenanordnung für einen elektromagnetischen Apparat, die folgende Bauteile aufweist:

    eine Haspel (16), die einen zylindrischen ringförmigen Spulenkörper und ein Paar ringförmige Flansche hat, die radial von dem Spulenkörper vorstehen;

    eine Wicklung (18), die aus einem elektrischen Draht (17) gebildet ist, wobei der elektrische Draht um den Spulenkörper zwischen den Flanschen herumgewickelt ist;

    eine Thermoschutzvorrichtung (19), die einen ersten und einen zweiten Leitungsdraht (19a, 19b) hat, von denen sich jeder an einer Seite davon erstreckt, wobei der erste Leitungsdraht (19a) durch ein erstes Verbindungsbauteil (20) mit einem Ende des elektrischen Drahtes verbunden ist, und wobei der zweite Leitungsdraht (19b) durch ein zweites Verbindungsbauteil (22) mit einem Ende eines dritten Leitungsdrahtes (21) einer elektrischen Schaltung verbunden ist, wobei die Thermoschutzvorrichtung (19), der erste Leitungsdraht (19a), der zweite Leitungsdraht (19b), das erste Verbindungsbauteil (20), das zweite Verbindungsbauteil (22), ein Ende des elektrischen Drahtes (17a) und ein Ende des dritten Leitungsdrahtes (21) auf einer ersten Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) angeordnet sind; und

    wenigstens ein Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c), das einen nutförmigen Querschnitt hat, das auf der ersten Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) befestigt ist, so daß die Thermoschutzvorrichtung (19), das erste Verbindungsbauteil (20) und das zweite Verbindungsbauteil (22) durch das Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c) bedeckt sind.
  2. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich der erste Leitungsdraht (19a), der zweite Leitungsdraht (19b), ein Ende des elektrischen Drahtes (17), das an die erste Verbindungsvorrichtung (20) angrenzt und ein Ende des dritten Leitungsdrahtes (21), das an das zweite Verbindungsbauteil (22) angrenzt, im wesentlichen durch das Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c) bedeckt sind.
  3. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c) fest auf eine erste Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) geschweißt ist.
  4. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c) auf der ersten Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) aufgepreßt ist.
  5. Elektromagnetische Spulenanordnung für einen elektromagnetischen Apparat, die die folgenden Bauteile aufweist:

    eine Haspel (16), die einen zylindrischen ringförmigen Spulenkörper und ein Paar ringförmige Flansche hat, die radial von dem Spulenkörper vorstehen;

    eine Wicklung (18), die aus einem elektrischen Draht (17) gebildet ist, wobei der elektrische Draht um den Spulenkörper zwischen den Flanschen herumgewickelt ist;

    eine Thermoschutzvorrichtung (19), die einen ersten und einen zweiten Leitungsdraht (19a, 19b) hat, von denen sich jeder an einer Seite davon erstreckt, wobei der erste Leitungsdraht (19a) durch ein erstes Verbindungsbauteil (20) mit einem Ende des elektrischen Drahtes verbunden ist, und wobei der zweite Leitungsdraht (19b) durch ein zweites Verbindungsbauteil (22) mit einem Ende eines dritten Leitungsdrahtes (21) einer elektrischen Schaltung verbunden ist, wobei die Thermoschutzvorrichtung (19), der erste Leitungsdraht (19a), der zweite Leitungsdraht (19b), das erste Verbindungsbauteil (20), das zweite Verbindungsbauteil (22), ein Ende des elektrischen Drahtes (17a) und ein Ende des dritten Leitungsdrahtes (21) auf einer ersten Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) angeordnet sind; und

    wenigstens ein Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c), das einen hakenförmigen Querschnitt hat, der auf der ersten Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) befestigt ist, so daß die Thermoschutzvorrichtung (19), das erste Verbindungsbauteil (20), das zweite Verbindungsbauteil (22), sowie im wesentlichen der erste Leitungsdraht (19a), der zweite Leitungsdraht (19b), ein Ende des elektrischen Drahtes, das an das erste Verbindungsbauteil (20) angrenzt, und ein Ende des dritten Leitungsdrahtes (21), das an das zweite Verbindungsbauteil (22) angrenzt, durch das Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c) bedeckt sind.
  6. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c) fest auf die erste Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) geschweißt ist.
  7. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c) auf der ersten Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) aufgepreßt ist.
  8. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsbauteil (23a, 23b, 23c) mit der ersten Abschlußoberfläche (16a) der Haspel (16) einstückig geformt ist.
  9. Elektromagnetische Spulenanordnung für einen elektromagnetischen Apparat, der folgende Bauteile aufweist:

    eine Haspel (36), die einen zylindrischen ringförmigen Spulenkörper und ein Paar ringförmige Flansche hat, die radial von dem Spulenkörper vorstehen;

    eine Wicklung, die aus einem elektrischen Draht (40) gebildet ist, wobei der elektrische Draht um den Spulenkörper zwischen den Flanschen herumgewickelt ist;

    eine Thermoschutzvorrichtung (37), die einen ersten und einen zweiten Leitungsdraht (37a, 37b) hat, von denen sich jeder an einer Seite davon erstreckt, wobei der erste Leitungsdraht (37a) durch ein erstes Verbindungsbauteil (39) mit einem Ende des elektrischen Drahtes verbunden ist, und wobei der zweite Leitungsdraht (37b) durch ein zweites Verbindungsbauteil (42) mit einem Ende eines dritten Leitungsdrahtes (43) einer elektrischen Schaltung verbunden ist, wobei die Thermoschutzvorrichtung (37), der erste Leitungsdraht (37a), der zweite Leitungsdraht (37b), das erste Verbindungsbauteil (39), das zweite Verbindungsbauteil (42), ein Ende des elektrischen Drahtes und ein Ende des dritten Leitungsdrahtes (43) auf einer ersten Abschlußoberfläche (36a) der Haspel (36) angeordnet sind; und

    ein erstes Paar (38a, 38b) vorstehender Abschnitte, einen ersten vorstehenden Abschnitt und einen zweiten vorstehenden Abschnitt, von denen jeder einen hakenförmigen Querschnitt hat und auf der ersten Abschlußoberfläche (36a) der Haspel (36) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste vorstehende Abschnitt (38a) einen Endabschnitt des ersten Leitungsdrahtes (37a) fixiert und der zweite vorstehende Abschnitt (38b) einen Endabschnitt des zweiten Leitungsdrahtes (37b) fixiert, und daß ein zweites Paar vorstehender Abschnitte, ein dritter vorstehender Abschnitt (41a) und ein vierter vorstehender Abschnitt (41b), von denen jeder einen hakenförmigen Querschnitt hat, auf der ersten Abschlußoberfläche (36a) der Haspel (36) angeordnet ist, so daß der dritte vorstehende Abschnitt den elektrischen Draht, der an der ersten Verbindungsvorrichtung (39) angrenzt, fixiert, und der vierte vorstehende Abschnitt den dritten Leitungsdraht (43), der an das zweite Verbindungsbauteil (42) angrenzt, fixiert.
  10. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Endabschnitt des ersten Leitungsdrahtes (37a) und der elektrische Draht, der an das erste Verbindungsbauteil (39) angrenzt, überlappen und jeweils an dem ersten vorstehenden Abschnitt (38a) und dem dritten vorstehenden Abschnitt (41a) befestigt sind, und daß sich der Endabschnitt des zweiten Leitungsdrahtes (37b) und der dritte Leitungsdraht (43), der an das zweite Verbindungsbauteil (42) angrenzt, überlappen und jeweils an dem zweiten vorstehenden Abschnitt (38b) und dem vierten vorstehenden Abschnitt (41b) befestigt sind.
  11. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Paar vorstehender Abschnitte (38a, 38b) einstückig mit der ersten Abschlußoberfläche (36a) der Haspel (36) geformt ist und eine Querschnittsdicke hat, die allmählich zu ihrer Basis hin zunimmt.
  12. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Paar vorstehender Abschnitte (41a, 41b)) einstückig mit der ersten Abschlußoberfläche (36a) der Haspel (36) geformt ist und eine Querschnittsdicke hat, die zu ihrer Basis hin allmählich zunimmt.
  13. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Paar vorstehender Abschnitte (38a, 38b) mit der ersten Abschlußoberfläche (36a) der Haspel (36) einstückig geformt ist und Eingriffsabschnitte mit den ersten und zweiten Leitungsdrähten (37a, 37b) hat, wobei deren Höhen von der ersten Abschlußoberfläche zu den inneren Teilen der Eingriffsabschnitte allmählich abnehmen.
  14. Elektromagnetische Spulenanordnung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Paar vorstehender Abschnitte (41a, 41b) einstückig mit der ersten Abschlußoberfläche (36a) der Haspel (36) geformt ist und Eingriffsabschnitte mit dem elektrischen Draht und dem dritten Leitungsdraht (43) hat, deren Höhen von der ersten Abschlußoberfläche zu dem inneren Teil der Eingriffsabschnitte allmählich abnehmen.
Es folgen 13 Blatt Zeichnungen






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