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Dokumentenidentifikation DE102004010989B4 13.04.2006
Titel Liegefahrrad, insbesondere für gehbehinderte Personen, mit Rahmenstütze
Anmelder Sunrise Medical GmbH & Co. KG, 69254 Malsch, DE
Erfinder Knopf, Michael, 69234 Dielheim, DE;
Marklein, Errol, 69242 Mühlhausen, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Anmeldedatum 03.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004010989
Offenlegungstag 22.09.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse B62H 1/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B62K 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B62K 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B62K 13/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A61G 5/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Liegefahrrad, insbesondere für gehbehinderte Personen, mit einem einen Sitz tragenden Rahmen und mit wenigstens drei Laufrädern, von denen wenigstens ein Laufrad mit dem Rahmen verbunden ist, wenigstens ein Laufrad lenkbar ist und wenigstens ein Laufrad von einem auf dem Sitz sitzenden Benutzer mittels eines Arm- bzw. Handantriebes einer lösbar mit dem Rahmen verbundenen Antriebseinheit manuell antreibbar ist, mit der wenigstens eines der Laufräder verbunden ist.

Gehbehinderte sollten schon wegen ihrer eingeschränkten Beweglichkeit möglichst viel Sport treiben, um ihre physische und psychische Konstitution zu stabilisieren bzw. zu verbessern.

Unter den Sportarten erfreut sich das Fahrradfahren bei Körperbehinderten einer zunehmenden Beliebtheit, zumal relativ große Strecken aus eigener Kraft zurücklegbar sind. Dadurch kann in einfacher Weise nicht nur die körperliche Fitness verbessert, sondern auch der persönliche Bewegungsradius erheblich vergrößert werden, so dass dieses Fortbewegungsmittel zu einer erheblichen Steigerung des persönlichen Wohlbefindens des Körperbehinderten beitragen kann.

Fahrräder für Gehbehinderte sind üblicherweise als Liegeräder konzipiert. Dies bedeutet, dass der Benutzer auf einem Fahrradsitz mit Rückenlehne eine Sitzposition mit einem rela tiv weit unten liegenden Schwerpunkt einnimmt, wobei die Beine bzw. die Beingliedmaßen eine in Fahrtrichtung nach vorne gestreckte Stellung einnehmen. Dadurch ist eine ergonomische Sitz- und Fahr- bzw. Antriebshaltung des Körperbehinderten möglich. Der Fahrradantrieb kann über die Hände bzw. Arme mit Hilfe eines hierfür geeigneten Hand- bzw. Armantriebes erfolgen. Dieser ist üblicherweise als ein dem Fuß-Pedal-Kurbel-Kettenantrieb von Fahrrädern für unbehinderte Menschen vergleichbarer Hand-Kurbel-Ketten-Antrieb gestaltet. Für besonders engagierte Sportler stehen inzwischen auch sogenannte „Rennbikes" zur Verfügung.

Bisherige Liegeräder weisen üblicherweise drei an einer Rahmenstruktur befestigte Laufräder auf. Dabei kann das lenkbare Vorderrad über den Hand- bzw. Armantrieb angetrieben werden. Zur Stabilisierung können zwei hintere Laufräder vorzugsweise auf einer gemeinsamen Achse seitlich beabstandet angeordnet sein, die an einem Rahmenteil befestigt ist. Zwischen dem Vorderrad und den beiden Hinterrädern kann ein Fahrersitz mit Rückenlehne angeordnet sein. Ein derartiges Liegefahrrad ist beispielsweise aus der DE 299 07 506 U1 bekannt geworden.

Auch die US 5,853,184 A zeigt ein solches Liegefahrrad, bei dem über eine Handkurbel ein Vorderrad antreibbar ist. Bei dem Liegefahrrad der US 5,853,184 A kann eine Lenker- und Handantriebseinrichtung beliebig verfahren werden, insbesondere über Verstelleinrichtungen, um ein Einsteigen eines Benutzers und Adaptieren an die Körpergröße desselben zu erleichtern.

Solche Liegefahrräder können auch derart gestaltet sein, dass die den Arm- bzw. Handantrieb und das lenkbare Vorderrad enthaltende Antriebseinheit manuell abnehmbar ist und folglich von dem Benutzer manuell demontiert bzw. wieder montiert werden kann. Außerdem können auch bei Liegefahrrädern, ähnlich wie bei Rollstühlen, die beiden hinteren Laufräder von dem Benutzer manuell demontiert bzw. wieder montiert werden. Zu diesem Zwecke können Schnellverschluss-Steckachsen eingesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich die Liegefahrräder vergleichsweise platzsparend, z. B. in einem Kraftfahrzeug, transportieren und die Handhabung aufgrund des reduzierten Gewichts der Einzelteile ist erleichtert.

Aus der US 6,669,222 B1 und der US 5,501,480 A sind Antriebseinheiten mit einem Vorderrad bekannt, die an einem Rollstuhl befestigbar sind. Damit diese Einheiten vor einem Koppeln mit dem Rollstuhl nicht seitlich umkippen können, weisen diese an einer Kopplungsstange zweibeinige Stützen auf. Die Stütze der Antriebseinheit, die in der US 5,501,480 A offenbart ist, kann, nachdem die Antriebseinheit an einen Rollstuhl angekoppelt worden ist, hochgeklappt, und in dieser Position mittels einer Stopp-Vorrichtung festgehalten werden.

Ein wesentlicher Gesichtspunkt betreffend die Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz von Sport- und/oder Therapiegeräten für Körperbehinderte ist es, dass diese möglichst ohne jede fremde Hilfe, d. h. ausschließlich von dem Benutzer selbst, und außerdem einfach und leicht handhabbar sowie benutzbar sein sollen.

Besondere Probleme bei den bisher bekannten Liegefahrrädern können sich für die Körperbehinderten beim Ein- und Aussteigen ergeben. Diese Probleme resultieren zum einen aus der vergleichsweise tiefen Sitzposition und zum anderen aus den beengten Platzverhältnissen zwischen dem Arm- bzw. Handkurbelantrieb und dem Sitz. Dadurch ist das Ein- und Aussteigen sowie Umsteigen für Rollstuhlbenutzer sehr beschwerlich. Außerdem besteht aufgrund der beengten Platzverhältnisse die Gefahr einer Verschmutzung des Benutzers und dessen Kleidung, insbesondere im Bereich des in den Ein- und Ausstiegsbereich hineinragenden Arm- bzw. Handantriebs.

Weitere Probleme können sich bislang bei der Montage bzw. Demontage der Antriebseinheit ergeben. Gemäß einer ersten Aufbaumethode legt der noch in seinem Rollstuhl sitzende Benutzer den Rahmenteil des Liegerades in erhöhter Position auf, beispielsweise auf der Ladepritsche eines Transportfahrzeuges, um anschließend den herausragenden Rahmenteil mit der Antriebseinheit zu verbinden. Bei dem Herausnehmen und Aufstellen des Liegefahrrades muss der Benutzer dann das Gewicht des gesamten Liegefahrrades tragen und handhaben. Dies ist umständlich und kraftaufwendig.

Eine alternative Aufbaumethode besteht bislang beispielsweise darin, dass der noch auf dem Rollstuhl sitzende Benutzer nach dem separaten Ausladen der Einzelteile, die Antriebseinheit und den Rahmenteil auf seinem Schoß zusammenmontiert. Auch dies ist aufwendig und die Gefahr von Verschmutzungen ist auch dabei groß.

Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein Liegefahrrad zur Verfügung zu stellen, das für Körperbehinderte, insbesondere für Gehbehinderte, einfach und leicht montierbar sowie demontierbar ist und das ein vergleichsweise einfaches Ein- und Aussteigen sowie Umsteigen von einem Rollstuhl bei geringer Verschmutzungsgefahr ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1, insbesondere dadurch gelöst, dass mit dem Rahmen eine Rahmenstütze fest verbunden ist, die oder deren Stützteile von einer rahmennahen Stellung in eine rahmenferne Abstütz-Stellung überführbar ist bzw. sind, in welcher der mit wenigstens einem der Laufräder versehene Rahmen zusammen mit dem Sitz auf der Rahmenstütze in einer das Ein- und Aussteigen einer gehbehinderten Person von bzw. auf den Sitz erleichternden bodenfernen Stellung auf dem Boden gegen Umfallen und vorzugsweise auch gegen Wegrollen gesichert abstützbar ist.

Durch diese vergleichsweise einfach erscheinenden Maßnahmen kann nunmehr der noch in seinem Rollstuhl sitzende Benutzer zunächst den den Sitz tragenden Rahmen nach seiner Ausstattung mit den hinteren Laufrädern über die Rahmenstütze auf dem Boden in einer bodenfernen Stellung abstützen. In dieser Stellung kann der Benutzer vergleichsweise einfach und unkompliziert direkt von seinem Rollstuhl auf den Sitz des Rahmens aufsteigen. Dadurch, dass zum Zeitpunkt des Um- bzw. Aufsteigens auf den Sitz des Rahmens die Antriebseinheit noch nicht an dem Rahmen montiert sein muss, hat der Benutzer in dem Raum vor dem Rahmen einen größtmöglichen Freiraum für das Um- bzw. Einsteigen und auch später, nach einem Lösen der Antriebseinheit, für das Aussteigen und wieder Umsteigen in den Rollstuhl, ohne dass dabei eine Gefahr von Verschmutzungen, insbesondere im Bereich der Handantriebskurbel bestehen würde.

Unteransprüche 2 bis 34 beschreiben vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Liegefahrrads.

Gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Rahmenstütze ausgehend von einer von dem Boden abgehobenen, rahmennahen Fahrstellung, in welcher die Antriebseinheit fahrsicher mit dem Rahmen verbunden ist, in eine rahmenferne Abstützstellung überführbar ist, in welcher der fahrsicher mit der Antriebseinheit verbundene Rahmen über die sich auf dem Boden abstützende Rahmenstütze gegen Umfallen gesichert abgestützt ist. Auf diese Weise kann also der Benutzer des Liegefahrrades nach dem Fahrradfahren und noch auf dem Sitz des Rahmens sitzend, letzteren über die Rahmenstütze auf dem Boden sicher abstützen. Anschließend kann der Benutzer noch auf dem Sitz des Rahmens sitzend die Antriebseinheit von dem Rahmen lösen bzw. abnehmen und beispielsweise in eine seitliche Position überführen. Daran anschließend kann der Benutzer wiederum ohne Platzbeschränkung im Bereich vor dem Rahmen einfach und leicht aus dem Liegefahrrad aussteigen und in seinen Rollstuhl umsteigen, ohne dass es auch dabei zu Verschmutzungen kommen würde.

Gemäß einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Rahmenstütze um ein fest mit dem Rahmen verbundenes Stützen-Schwenklager von einer bodennahen bzw. rahmenfernen Stellung in eine rahmennahe Stellung und umgekehrt verschwenkbar ist. Eine derartige Rahmenstütze kann besonders stabil sowie robust gestaltet sein und lässt sich einfach und leicht handhaben.

Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Rahmenstütze mit relativ zueinander in Längsrichtung derselben verschiebbaren Stützteilen gestaltet ist, wobei diese vorzugsweise teleskopierbar ineinander geführt sein können. Eine derartige Rahmenstütze kann abhängig von den jeweils verwendeten Radgrößen einfach und leicht in der jeweils erforderlichen Länge eingestellt werden.

Zu diesem Zwecke kann vorgesehen sein, dass die Stützteile in mehreren Rastpositionen festlegbar sind. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Rahmenstütze stufenlos verlängerbar ist.

Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Rahmenstütze mit wenigstens zwei Stützfüßen zum Aufstützen auf den Boden gestaltet ist, die sich vorzugsweise von einem Schwenklager der Rahmenstütze bzw. von dem Rahmenteil beiderseits desselben quer nach außen erstrecken. Dadurch wird eine besonders stabile und robuste Rahmenstütze ermöglicht, mit der eine besonders sichere Abstützung des Rahmens erreichbar ist.

Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn die Stützfüße über eine Querstrebe fest miteinander verbunden sind, wodurch eine weitere Aussteifung erreicht werden kann.

Es ist ferner vorteilhaft, wenn die Rahmenstütze in ihrer rahmennahen Stellung mit dem Rahmen über ein Klemm- und/oder Rastelement manuell lösbar verbindbar ist. Auf diese Weise kann die Rahmenstütze in einer vom Boden abgehobenen, rahmennahen Fahrstellung gegen allfällige Geräusche wie Klappern gesichert sein.

Dabei ist zweckmäßigerweise das Klemm- und/oder Rastelement fest mit dem Rahmen verbunden. Es versteht sich jedoch, dass das Klemm- und/oder Rastelement auch fest mit der Rahmenstütze verbunden sein kann.

Eine besonders vorteilhafte Konstruktion und Fixierung kann erreicht werden, wenn die Rahmenstütze in ihrer rahmennahen Stellung mit der Querstrebe an dem Klemm- und/oder Rastelement festgeklemmt und/oder eingerastet fixierbar ist.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Antriebseinheit an dem Rahmen über ein Schwenklager in einer Vertikalebene verschwenkbar gelagert ist, so dass insbesondere im nicht fahrsicher verriegelten bzw. entriegelten Zustand der Rahmen relativ zu der Antriebseinheit oder umgekehrt verschwenkbar ist. Dadurch wird für einen auf dem Sitz des Rahmens sitzenden Körperbehinderten die Möglichkeit geschaffen, in einfacher Weise und ohne fremde Hilfe, ausgehend von einer Abstützstellung der Rahmenstütze, mit dem Liegefahrrad losfahren zu können oder nach einem Fahren mit dem Fahrrad zu einer ein sicheres Aus- bzw. Umsteigen ermöglichenden Abstützstellung des Rahmens über die Rahmenstütze gelangen zu können.

Diese Vorteile lassen sich im besonderen Maße erreichen, wenn die Antriebseinheit von einem auf dem Sitz des über die Rahmenstütze auf den Boden abgestützten Rahmens sitzenden Benutzer mit dem Rahmen über das Schwenklager manuell verbindbar bzw. von dem Rahmen wieder lösbar ist.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Schwenklager als ein Drehlager mit einer quer, vorzugsweise senkrecht zur Fahrrichtung ausgebildeten Drehachse gestaltet ist.

Es ist ferner vorteilhaft, wenn die Antriebseinheit fest mit einem ersten Stützteil verbunden ist und wenn der Rahmen mit einem zweiten Stützteil verbunden ist, wobei die beiden Stützteile im fahrsicher verriegelten Zustand formschlüssig ineinander greifen, so dass eine Sicherung der Antriebseinheit und des Rahmens gegen Querbewegungen relativ zueinander erreichbar ist.

Dabei kann es ferner vorteilhaft sein, wenn der erste Stützteil und/oder der zweite Stützteil mit eine Zentrierung der Antriebseinheit und des Rahmens ermöglichenden, sich vorzugsweise in Fahrtrichtung erstreckenden Zentrier- und Stützflächen gestaltet sind. Diese Zentrier- und Stützflächen können in einem Winkel von kleiner als 90 Grad, vorzugsweise von etwa 45 Grad zur Vertikalen angeordnet sein.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Rahmenstütze als Hebel zum manuellen Lösen und/oder fahrsicheren Verriegeln der Antriebseinheit und des Rahmens gestaltet ist. Mit anderen Worten kann das Verriegeln bzw. Wiederlösen der Antriebseinheit mit dem Rahmen mithilfe der Rahmenstütze erfolgen. Auf diese Weise erübrigt sich ein zusätzlicher Hebel für die Verriegelung bzw. das Wiederlösen der Antriebseinheit an bzw. von dem Rahmen.

Es ist ferner von Vorteil, wenn die Antriebseinheit mit dem Rahmen fahrsicher verriegelbar bzw. verriegelt ist, wenn sich die Rahmenstütze in einer rahmennahen Stellung befindet und wenn die Antriebseinheit von dem Rahmen vorzugsweise manuell lösbar bzw. gelöst ist, wenn sich die Rahmenstütze in einer rahmenfernen Stellung befindet.

Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Antriebseinheit und der Rahmen über einen mit der Rahmenstütze in Wirkverbindung stehenden Verriegelungsmechanismus fahrsicher verriegelbar und wieder lösbar ist. Ein derartiger Verriegelungsmechanismus kann vorteilhaft mit einem Schwenkhebel gestaltet sein, der von dem auf dem Sitz des Rahmens sitzenden Benutzer manuell mithilfe der Rahmenstütze von einer eine fahrsichere Verriegelung der Antriebseinheit mit dem Rahmen bewirkenden Verriegelungsstellung in eine das manuelle Lösen bzw. Abnehmen der Antriebseinheit von dem auf dem Sitz des Rahmens sitzenden Benutzers ermöglichenden Entriegelungsstellung überführbar ist und umgekehrt.

Gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Schwenkhebel und die Rahmenstütze über einen Lenker verschwenkbar derart miteinander verbunden sind, dass eine Schwenkbewegung der Rahmenstütze eine hierzu gleichsinnige Schwenkbewegung des Schwenkhebels bewirkt. Eine vorteilhafte Verriegelung kann ferner erreicht werden, wenn der Schwenkhebel in Verriegelungsstellung auf das antriebsseitige erste Stützteil drückt und dieses an dem rahmenseitigen zweiten Stützteil anpresst.

Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Schwenkhebel, der Lenker und die Rahmenstütze bzw. deren Lagerteil derart aufeinander abgestimmt gelagert sind, dass ausgehend von der Verriegelungsstellung die für eine Entrieglung des Schwenkhebels erforderlichen Kräfte größer sind als die durch das Gewicht der Rahmenstütze resultierenden Kräfte.

Es ist ferner von Vorteil, wenn ausgehend von einer Abstützstellung, in welcher der mit der Antriebseinheit über ein Schwenklager verbundene Rahmen über die relativ zu diesem verschwenkbare Rahmenstütze auf dem Boden gegen Umfallen abgestützt ist, die Rahmenstütze bzw. deren Stützteile von dem auf dem Sitz des Rahmens sitzenden Benutzer durch ein von sich Wegdrücken der Antriebseinheit, vorzugsweise der Handkurbel, und ein dadurch bewirktes Verschwenken des Rahmens in einer entgegengesetzten, vom Boden weg nach oben gerichteten Schwenkrichtung, in eine ein Losfahren ermöglichende Losfahrstellung verschwenkbar ist bzw. sind. Auf diese Weise kann also die verschwenkbare Rahmenstütze quasi „überfahren" werden, indem der Benutzer des Liegefahrrades die Antriebseinheit, vorzugsweise die Handkurbeln, in einer einem Losfahren nach vorwärts bewirkenden Richtung von sich wegdrückt.

Dabei kann es ferner vorteilhaft sein, wenn die Rahmenstütze von dem auf dem Sitz des Rahmens sitzenden Benutzer von der Losfahrstellung in eine rahmennahe, d. h. vom Boden abgehobene Verriegelungs- und Fahrstellung vorzugsweise manuell verschwenkbar ist, in welcher der Rahmen und die Antriebseinheit fahrsicher miteinander verriegelt sind. Dabei kann, wie vorstehend beschrieben, diese Verriegelung vorzugsweise mit Hilfe der Rahmenstütze selbst realisiert sein.

Von besonderem Vorteil ist es außerdem, wenn die Rahmenstütze mit einer Feder verbunden ist, durch deren Federkräfte eine Bewegung der Rahmenstütze bzw. deren Stützteile von einer rahmennahen Stellung, vorzugsweise der Verriegelungsstellung, in eine rahmenferne Abstützstellung bewirkbar ist. Dies ist besonders von Vorteil bei dem nachfolgenden Vorgang, bei dem der Benutzer nach einem Fahren mit dem Liegefahrrad dieses wieder in seine separaten Teile, insbesondere die Antriebseinheit und den Rahmenteil mit Sitz, auch zum Zwecke des Wiederab- und Umsteigens auf seinen Rollstuhl, ausgehend von einer auf der Rahmenstütze sicher abgestützten Abstützposition demontieren will.

Demgemäß kann es besonders vorteilhaft sein, wenn ausgehend von einer Verriegelungs- und Fahrstellung der Rahmenstütze, in welcher diese von dem Boden abgehoben ist und in welcher die Antriebseinheit über ein Schwenklager fahrsicher mit dem Rahmen verriegelt ist, die Rahmenstütze bzw. deren Stützteile vorzugsweise manuell und/oder unterstützt durch eine Feder, in eine rahmennahe Anhaltestellung verschwenkbar ist bzw. sind, in der diese an dem Boden anliegt bzw. anliegen, und davon ausgehend von dem sich auf dem Sitz des Rahmens sitzenden Benutzer, nach einer ein Verschwenken der Antriebseinheit relativ zu dem Rahmen ermöglichenden Entriegelung, durch ein von sich Wegdrücken der Antriebseinheit, vorzugsweise des Kurbellagers der Handkurbel, und ein dadurch bewirktes Verschwenken des Rahmens in einer entgegengesetzten, vom Boden weg gerichteten Schwenkbewegung, in eine rahmenferne Abstützstellung verschwenkbar ist bzw. sind, in welcher der Rahmen durch die Rahmenstütze gegen Umfallen gesichert abgestützt ist.

Es versteht sich, dass die vorstehenden Maßnahmen im Rahmen der Ausführbarkeit der Erfindung beliebig kombinierbar sind.

Weitere Vorteile, Merkmale und Gesichtspunkte der Erfindung sind dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmbar, in dem ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben ist.

Es zeigen:

1 ein in Einzelteile, hier in eine Antriebseinheit, einen mit einem Sitz und mit einer Rahmenstütze versehenen Rahmen und zwei hintere Laufräder zerlegtes Liegefahrrad;

2 den Rahmen mit den daran befestigten hinteren Laufrädern in einer beispielsweise von einem in einem Rollstuhl sitzenden Benutzer angehobenen Stellung, mit teilweise nach unten verschwenkter Rahmenstütze;

3 den sich über die beiden Laufräder und die vollständig ausgeschwenkte Rahmenstütze auf dem Boden abstützenden Rahmen in einer das Ein- bzw. wieder Aussteigen und Umsteigen eines Rollstuhlbenutzers erleichternden bodenfernen Stellung;

4 ein Liegefahrrad mit einem Rahmen in einer Stellung gemäß 3 und einem daran lösbar zunächst über ein unteres Schwenklager befestigten Antriebseinheit, die von einem auf dem Sitz des Rahmens sitzenden Benutzer dort befestigbar ist;

5 das Liegefahrrad in einer Losfahrstellung, in welcher die Rahmenstütze nach hinten verschwenkt ist, jedoch noch auf dem Boden anliegt und in welcher die Antriebseinheit mit dem Rahmen zwar über das untere Schwenklager, jedoch noch nicht gegen Verschwenken relativ zu dem Rahmen in einer in Fahrtrichtung liegenden Vertikalebene verriegelt ist;

6 ein Liegefahrrad mit vollständig nach oben an den Rahmen angeklappter Rahmenstütze in einer Fahr- und Verriegelungsstellung, in der die Antriebseinheit relativ zu dem Rahmen gegen Verschwenken um die untere Schwenkachse fahrsicher verriegelt ist, wobei hier beiderseits des lenkbaren Vorderrades Fußstützen angeordnet sind, in welche ein auf dem Sitz des Rahmens sitzender Benutzer seine Beine in einer nach vorne gestreckten Stellung auflegen kann;

7 das Liegefahrrad in einer der ersten Losfahrstellung gemäß 5 entsprechenden Anhaltestellung, in welcher die Rahmenstütze von ihrer oberen Fahr- und Verriegelungsstellung nach unten bis auf den Boden verschwenkt ist, wobei in dieser Stellung die Antriebseinheit gegenüber dem Rahmen entriegelt ist und mithin um die untere Schwenkachse in einer vertikalen Schwenkebene verschwenkbar ist, so dass der auf dem Sitz des Rahmens sitzende Benutzer durch ein von sich Wegdrücken der Antriebseinheit, vorzugsweise mit im Bereich des Kurbellagers drückenden Händen im Zuge der dabei bewirkten Schwenkbewegung den Rahmen vom Boden weg nach oben drücken kann, bis die Rahmenstütze durch die auf sie wirkende Federkraft in eine der 4 entsprechende Stellung gelangen kann, in welcher der Rahmen über die Rahmenstütze sicher auf dem Boden abgestützt ist und in welcher ein sicheres und leichtes Aussteigen und Umsteigen in einen Rollstuhl ermöglicht ist;

8 einen Längsquerschnitt durch Teile der Antriebseinheit und des Rahmens im Anlenk- und Befestigungsbereich, mit vollständig nach unten und vorne verschwenkter Rahmenstütze;

9 eine der 8 entsprechende Teildarstellung, wobei nunmehr ein dem Rahmen zugeordnetes Anschlussteil der Antriebseinheit über eine Schwenkachse mit dem Rahmen verschwenkbar verbunden ist, und wobei sich die Rahmenstütze ebenfalls in der nach unten und vorne verschwenkten Abstützstellung befindet;

10 eine der 9 entsprechende Teildarstellung, wobei nunmehr der Anschlussteil der Antriebseinheit in eine seiner Verriegelungsstellung entsprechende Stellung verschwenkt ist, jedoch noch nicht gegen Verschwenken um die Schwenkachse fahrsicher verriegelt ist;

11 eine der Teildarstellung gemäß 10 entsprechende Darstellung, wobei nunmehr die Rahmenstütze zum Rahmen hin in ihre Fahr- und Verriegelungsstellung verschwenkt ist, wodurch der Anschlussteil der Antriebseinheit über einen Verriegelungsmechanismus gegen Verschwenken um die Schwenkachse fahrsicher verriegelt ist;

12 eine dreidimensionale Teildarstellung im Anschluss-Übergangsbereich zwischen dem Rahmen und dem Anschlussteil der Antriebseinheit, mit aus Veranschaulichungsgründen weggelassener Abdeckplatte;

13 eine der Ansicht gemäß 12 entsprechende Darstellung, wobei nunmehr die Abschlussplatte angebracht ist;

14 ein Querschnitt durch den Anschlussbereich mit Anschlussteilen des Rahmens und der Antriebseinheit entlang der Schnittlinie 14-14 in 11.

Das Liegefahrrad 10 ist besonders für die Therapie von Körperbehinderten, insbesondere von gehbehinderten Personen konstruiert und geeignet. Es umfasst eine vordere Antriebseinheit 20 und eine hintere Sitz- und Rahmeneinheit 26. Diese umfasst einen Rahmen 11, an dem ein Sitz 12 für einen Benutzer des Liegefahrrades 10 mit einer neigungswinkelverstellbaren Rückenlehne befestigt ist. Der Rahmen 11 umfasst zwei lang gestreckte seitliche Rahmenprofile 74.1, 74.2, ein mit diesen starr verbundenes vorderes Querprofil 73 und ein mit diesen ebenfalls starr verbundenes, hinteres, eine Hinterradachse ausbildendes Querprofil 43. Dieses ist beiderends mit sich seitlich nach außen erstreckenden Steckachsen 44.1, 44.2 versehen, auf welche jeweils ein hinteres Laufrad 13.1, 13.2 lösbar aufsteckbar ist. Die Verriegelung der hinteren Laufräder 13.1, 13.2 erfolgt vorzugsweise über einen manuell, ohne Werkzeug bedienbaren Schnellverschluss, wie er beispielsweise bei Rollstühlen eingesetzt wird.

Der Rahmen 11 ist etwa in der Höhe des hinteren Querprofils 43 bzw. der Steckachsen 44.1, 44.2 angeordnet, und die Sitzfläche des Sitzes 12, die in den Figuren aus Darstellungsgründen nicht dargestellt ist, ist ebenfalls etwa in Höhe der seitlichen Rahmenprofile 74.1, 74.2, vorzugsweise in einem Zwischenbereich angeordnet.

Die Antriebseinheit 20 enthält Stützprofile, an denen ein Arm- bzw. Handantrieb 15 und ein vorderes Laufrad 14 befestigt sind. Dieses ist über ein Lenkkopflager 27 von einem auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzenden Benutzer lenkbar. Die Vorderachse 24 des vorderen Laufrades 14 ist vorzugsweise manuell, ohne Werkzeug lösbar mit vorzugsweise zwei Radgabeln, nämlich einer Vordergabel 22 und einer Hintergabel 23 verbunden. Dabei reicht die Hintergabel 23 in den Bereich des unteren Endes des Lenkkopflagers 27, das andernends mit einem Lagerprofil 29 fest verbunden ist. Dieses ist wiederum mit dem anderen Ende der Vordergabel 22 ebenfalls fest verbunden. An dem Lagerprofil 29 ist der Arm- bzw. Handantrieb 15 gelagert. Dieser umfasst hier eine Handkurbel 16 mit zwei parallel zueinander verlaufenden Kurbelstangen 17.1, 17.2. Diese erstrecken sich im Unterschied zu Tretkurbelantrieben von Fahrrädern für nicht Körperbehinderte, insbesondere für nicht gehbehinderte Personen, von dem Kurbellager weg in die gleiche Richtung. An den freien Enden der Kurbelstangen 17.1, 17.2 ist jeweils ein Handgriff drehbar gelagert, mittels dessen ein auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzender Benutzer das vordere Laufrad 14 und folglich das Liegefahrrad 10 von Hand antreiben kann. Der Antrieb erfolgt hier über eine nicht näher gezeigte Antriebskette. Diese ist mit wenigstens einem kurbellagerseitigen Kettenblatt 25 und mit wenigstens einem, mit der Vorderradachse 24 verbundenen Zahnrad, vorzugsweise einem Zahnkranz 97 einer Kettenschaltung wirkverbunden.

Mit dem Lenkkopflager 27 starr verbunden sind zwei sich parallel zueinander nach hinten erstreckende Lagerplatten 28.1, 28.2, die als Anschlusselemente zum lösbaren Befestigen der Antriebseinheit 20 an dem Rahmen 11 der Sitz- und Rahmeneinheit 26 dienen. Hierzu weisen die Lagerplatten 28.1, 28.2 jeweils eine Lagerbuchse 57 auf, durch die von einem auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzenden Benutzer ein Lager- und Verriegelungsbolzen 70 gesteckt werden kann und der Teil eines Schwenklagers 45 ist. Die Lagerbuchsen 57 sind dabei derart angeordnet, dass der Lagerbolzen quer zur Fahrtrichtung angeordnet ist, so dass das Schwenklager 45 eine Schwenkbewegung der Antriebseinheit 20 relativ zu dem Rahmen 11 der Sitz- und Rahmeneinheit 26 in einer in Fahrtrichtung angeordneten vertikalen Schwenkebene ermöglicht. Das Schwenklager 45 umfasst rahmenseitig Lagerbuchsen 59, die ebenfalls quer zur Fahrtrichtung an jeweils einer starr mit dem Rahmen verbundenen Lagerplatte 58.1 und 58.2 angebracht ist. Diese Lagerplatten 58.1 und 58.2 erstrecken sich parallel zueinander ausgehend von dem Querprofil 73 in Längsrichtung des Rahmens 11 nach vorne. Die beiden Lagerplatten 58.1 und 58.2 weisen einen Innenabstand zueinander auf, der geringfügig größer ist als ein Außenabstand der antriebsseitigen Lagerplatten 28.1 und 28.2, so dass letztere zwischen den Lagerplatten 58.1 und 58.2 aufnehmbar sind, wie insbesondere in den 12 bis 14 ersichtlich.

Im montierten Zustand und in einer Schwenkposition, wie sie in 9 dargestellt ist, ist also der Lager- und Verriegelungsbolzen 70 sowohl durch die den Lagerplatten 28.1 und 28.2 zugeordneten Lagerbuchsen 57 als auch durch die den rahmenseitigen Lagerplatten 58.1 und 58.2 zugeordneten Lagerbuchsen 59 unter Ausbildung des Schwenklagers 45 hindurchgesteckt. Dabei ist die eine Schwenkbewegung um das Schwenklager 45 ermöglichende Verbindung mit einem Schnellverschluss gestaltet, welcher es insbesondere einem auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzenden Benutzer des Liegefahrrades 10 in einfacher Weise manuell und ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen ermöglicht, die Antriebseinheit 20 an dem Rahmen 11 der Sitz- und Rahmeneinheit 26 verschwenkbar anzulenken bzw. wieder zu lösen.

Zur Querstabilisierung der Antriebseinheit 20 relativ zu dem Rahmen 11 in einer für das Fahren mit dem Liegefahrrad 10 bestimmten Fahrstellung, ist zwischen den antriebsseitigen Lagerplatten 28.1 und 28.2 ein jeweils eine Lagerbuchse 57 aufweisendes erstes Stützteil 51 befestigt, dessen Zentrier- und Stützflächen 53.1, 53.2 in dieser Fahrstellung mit passenden Zentrier- und Stützflächen 54.1, 54.2 eines fest mit den rahmenseitigen Lagerplatten 58.1 und 58.2 verbundenen zweiten Stützteils 52 in Wirkverbindung stehen und durch die eine formschlüssige Verbindung zwischen der Antriebseinheit 20 und dem Rahmen 11 ermöglichst ist (14).

In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Zentrier- und Stützflächen 53.1 und 53.2 des ersten Stützteils 51 jeweils zur Vertikalen in einem Winkel 55 bzw. 56 von hier 45 Grad angeordnet und auch die Zentrier- und Stützflächen 54.1 und 54.2 des zweiten Stützteils 52 sind hier zur Vertikalen jeweils in einem Winkel 55 bzw. 56 von 45 Grad angeordnet. Dadurch ist sowohl eine vorteilhafte Abstützung als auch eine vorteilhafte Zentrierung andererseits gewährleistet.

Wie aus 14 ersichtlich, sind der erste Stützteil 51 und der zweite Stützteil 52 hier über Schrauben mit den Lagerplatten 28.1, 28.2 bzw. den Lagerplatten 58.1, 58.2 lösbar verbunden. Eine zusätzliche Stabilität des Rahmens 11 ist dadurch erreicht, dass sich die vorderen Enden der seitlichen Rahmenprofile 74.1 und 74.2 über den Befestigungsbereich des Querprofils 73 nach vorne und nach innen bis zu der jeweiligen Lagerplatte 58.1 und 58.2 erstrecken, wo sie in vorderen Durchbrechungen 71 der Lagerplatten 58.1 und 58.2 hindurchgeführt und dort vorzugsweise mittels Schweißen befestigt sind. Die Lagerplatten 58.1 und 58.2 sind außerdem mit hinteren Durchbrechungen 72 versehen, durch die das vordere Querprofil 73 hindurchgesteckt ist. In diesem Bereich ist das Querprofil 73 mit den Lagerplatten 58.1 und 58.2 vorzugsweise ebenfalls durch Verschweißen befestigt. Auf diese Weise ergibt sich nicht nur eine Stabilisierung des Rahmens 11 sondern eine besonders stabile Anschlusskonfiguration für die Antriebseinheit 20.

Wie am Beispiel des in 6 gezeigten, zusammenmontierten Liegefahrrades 10 gezeigt, kann zweckmäßigerweise vorgesehen sein, dass ein auf dem Sitz 12 der Sitz- und Rahmeneinheit 26 sitzender Benutzer seine Beine bzw. Beingliedmaßen auf Fußstützen 18.1 und 18.2 abstützt, die vorzugsweise lösbar mit den Stützprofilen der Antriebseinheit 20 verbunden sind. Die Fußstützen 18.1 und 18.2 sind hier jeweils mit einem U-förmig abgebogenen Rohr gestaltet, das mit Fußschlaufen 19 zum Auflegen der Füße und/oder der Beine bestimmt ist. In Sitz- und Fahrposition sind also üblicherweise die Beine bzw. Beingliedmaßen eines auf dem Sitz 12 sitzenden Benutzers in einer nach vorne gestreckten Sitz- und Liegestellung abgestützt angeordnet.

Der Rahmen 11 ist fest mit einer Rahmenstütze 30 verbunden, die bzw. deren Stützteile 31.1, 31.2 (2) von einer rahmennahen Stellung 32 (6) in eine rahmenferne Stellung 33 bzw. rahmenferne Abstützstellung 36 (4) überführbar ist bzw. sind, in welcher der mit den hinteren Laufrädern 13.1 und 13.2 versehene Rahmen 11 zusammen mit dem Sitz 12 auf der Rahmenstütze 30 in einer das Ein- und Aussteigen einer gehbehinderten Person von bzw. auf den Sitz 12 erleichternden bodenfernen Stellung 37 (4) auf dem Boden 38 gegen Umfallen gesichert abstützbar ist.

Die Rahmenstütze 30 ist um ein fest mit dem Rahmen 11 verbundenes Stützen-Schwenklager 40 (2) von einer rahmennahen Fahr-, Verriegelungs- und/oder Transportstellung in eine rahmenferne Stellung 33, 36 und umgekehrt verschwenkbar. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Stützen-Schwenklager 40 als Drehlager gestaltet, dessen Drehachse 48 (14) quer zur Fahrtrichtung angeordnet ist.

Die Rahmenstütze 30 umfasst hier zwei Stützfüße 39.1 und 39.2, die sich von dem Stützen-Schwenklager 40 beiderseits desselben quer nach außen erstrecken und mittels denen die Sitz- und Rahmeneinheit 26 bzw. der Rahmen 11 auf dem Boden 38 abstützbar ist. Jeder Stützfuß 39.1, 39.2 umfasst einen unteren Stützteil 31.2 in Form eines Unterrohres, das in einen oberen Stützteil 31.1 in Form eines Oberrohres teleskopierbar eingesteckt ist, so dass also der untere Stützteil 31.1 jeweils relativ zu dem oberen Stützteil 31.2 in dessen Längsrichtung verschiebbar ist. Dabei kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die Rahmenstütze 30 stufenlos verlängerbar ist, d. h. dass die unteren Stützteile 31.2 relativ zu den oberen Stützteilen 31.1 stufenlos verstellbar sind. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die unteren Stützteile 31.2 relativ zu den oberen Stützteilen 31.1 in mehreren vorbestimmten Rastpositionen festlegbar sind. Die im Querschnitt U-förmig gestaltete Rahmenstütze 30 umfasst eine sich zwischen den oberen Stützteilen 31.1 der Stützfüße 39.1 und 39.2 erstreckende Querstrebe, die starr mit den Stützfüßen 39.1 und 39.2 verbunden ist. Diese Querstrebe 41 dient zum einen zur Aussteifung der Rahmenstütze 30 und dient zum anderen dazu, die Rahmenstütze 30 in ihrer rahmennahen Fahr- und Verriegelungsstellung bzw. Transportstellung 32 gegen unerwünschte Geräusche, wie Klappern, gesichert an einer Rastklemme 42 einzurasten (11). Diese Rastklemme 42 ist hier an dem Querprofil 73 zentrisch zwischen den beiden seitlichen Rahmenprofilen 74.1 und 74.2 befestigt. Sie weist nach außen offene seitliche Rastschenkel auf, die zum Ein- bzw. Ausrasten der Rahmenstütze 30, hier deren Querstrebe 41, elastisch aufgebogen werden müssen.

Wie insbesondere aus den 8 bis 12 ersichtlich, weist die Rahmenstütze 30 im Bereich ihres oberen Endes ein Lagerteil 65 auf, das fest, vorzugsweise durch Verschweißen mit einem die beiden Stützfüße 39.1 und 39.2 verbindenden Oberrohr 49 verbunden ist und welches das Stützen-Schwenklager 40 umfasst. In dem gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Rahmenstütze 30 als Hebel 50 zum manuellen, fahrsicheren Verriegeln und/oder wieder Lösen der Antriebseinheit 20 an bzw. von dem Rahmen 11 gestaltet. Zu diesem Zwecke steht die Rahmenstütze 30 in Wirkverbindung mit einem hier mechanischen Verriegelungsmechanismus 60, mittels dessen über eine Verschwenkbewegung der Rahmenstütze 30 die Antriebseinheit 20 und der Rahmen 11 fahrsicher verriegelbar bzw. wieder lösbar sind. Dabei ist vorgesehen, dass die Antriebseinheit 20 mit dem Rahmen 11 dann fahrsicher verriegelt ist, wenn sich die Rahmenstütze 30 in der insbesondere in den 6 und 11 gezeigten rahmennahen Stellung 32 befindet, welche zugleich eine Fahr- und Verriegelungs- sowie Transportstellung vermittelt.

Wenn sich hingegen die Rahmenstütze 30 in einer rahmenfernen Stellung 33, 34, 35 und/oder 36 befindet bzw. verschwenkt ist, in der eine Losfahrstellung 34 bzw. eine Anhaltestellung 35 bzw. eine Abstützstellung 36 erreicht ist, kann die Antriebseinheit 20 von dem Rahmen 11 abgenommen werden.

Der Verriegelungsmechanismus 60 ist mit einem Schwenkhebel 61 gestaltet, der manuell mithilfe der Rahmenstütze 30 von einer eine fahrsichere Verriegelung der Antriebseinheit 20 mit dem Rahmen 11 bewirkenden Verriegelungsstellung 62 in eine das manuelle Lösen bzw. Abnehmen der Antriebseinheit 20 von dem Rahmen 11 ermöglichenden Entriegelungsstellung 63 überführbar ist. Dabei ist der Schwenkhebel 61 über ein Schwenklager 68 mit einer quer zur Fahrtrichtung bzw. quer zur Drehachse 48 des Stützen-Schwenklagers 40 gestalteten Drehachse gelagert. Der Schwenkhebel 61 weist zwei sich jeweils etwa in entgegengesetzte Richtungen erstreckende Hebelarme auf. Der eine Hebelarm ist im Bereich seines freien Endes mit einem Gewindebolzen 92 versehen, der auf einer diesem zugeordneten Andrückfläche des ersten Stützteils zum Zwecke der fahrsicheren Verriegelung der Antriebseinheit 20 mit dem Rahmen 11 andrückbar ist. Der andere Hebelarm weist im Bereich seines freien Endes ein Schwenklager 67 auf, über das der Schwenkhebel 61 mit einem Lenker 64 schwenkbar verbunden ist. Dieser weist andernends wiederum ein Schwenklager 67 auf, über das der Lenker 64 mit dem Lagerteil 65 der Rahmenstütze 30 verschwenkbar verbunden ist. Auf diese Weise ist bei einer Schwenkbewegung der Rahmenstütze 30 in eine bestimmte Schwenkrichtung eine hierzu gleichsinnige Schwenkbewegung des Schwenkhebels 61 um seine Schwenkachse bewirkbar.

In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind der Schwenkhebel 61, der Lenker 64 und der Lagerteil 65 der Rahmenstütze 30 derart aufeinander abgestimmt gestaltet und gelagert, dass ausgehend von der insbesondere in den 6 und 11 gezeigten Verriegelungsstellung, in welcher die Antriebseinheit 20 mit dem Rahmen 11 fahrsicher verriegelt ist, die für eine Entriegelung des Schwenkhebels 61 erforderlichen Kräfte größer sind, als die durch das Gewicht der Rahmenstütze 30 resultierenden Kräfte. Bevor der Schwenkhebel 61 und der Lenker 64 während eines Nachobenschwenkens die in 11 dargestellte Stellung der Rahmenstütze 30 erreicht, muss ein bestimmter Punkt entsprechend einer bestimmten Maximalkraft überschritten werden, so dass in der gezeigten Verriegelungsstellung eine Selbsthemmung realisiert ist. Man könnte also gegebenenfalls ohne Weiteres auch ohne die Rastklemme 42 auskommen, die hier, wie vorstehend erwähnt, nur eine Sicherung gegen Klappergeräusche, insbesondere während der Fahrt mit dem Liegefahrrad 10 vermittelt.

Die Vorgänge bei dem Aufstellen und Zusammenbauen des Liegefahrrades 10 bis zum Losfahren und bis hin zum Wiederanhalten zum Zwecke des Aussteigens und vorzugsweise Umsteigens in einen nicht näher gezeigten Rollstuhl, sind nachfolgend näher beschrieben:

Zum Zwecke eines einfachen und Platz sparenden Transportes kann das Liegefahrrad 10 in mehrere Einzelteile zerlegt werden, wie in 1 gezeigt. Wesentliche Einzelteile können die Sitz- und Rahmeneinheit 26, die Antriebseinheit 20 und die hinteren Laufräder 13.1, 13.2 betreffen. Es versteht sich, dass eine weitere Zerlegung in Einzelteile ohne Weiteres denkbar ist. So könnte insbesondere vorgesehen sein, das vordere Laufrad 14 über einen manuell betätigbaren Schnellverschluss mit den vorderen Stützprofilen einfach und leicht wieder lösbar zu verbinden, wie er im Bereich konventioneller Fahrräder, dort im Bereich des üblicherweise angetriebenen Hinterrades realisiert ist.

Ein besonderer Vorteil der Erfindung ergibt sich daraus, dass ein noch im Rollstuhl sitzender Benutzer des Liegefahrrades 10 dieses besonders einfach und leicht unter Vermeidung von Verschmutzungen auf- bzw. zusammenbauen und wieder ab- bzw. auseinanderbauen kann und dass auch das Umsteigen von einem Rollstuhl mit nachfolgendem Einsteigen in das Liegefahrrad 10 sowie das wieder Aussteigen und Umsteigen in den Rollstuhl besonders einfach vonstatten geht und dass die Handhabung dabei ebenfalls besonders einfach ist.

Einem Rollstuhlbenutzer ist es also möglich, beispielsweise die in 1 gezeigten Einzelteile, z. B. aus einem Transportfahrzeug einzeln herauszunehmen und zunächst auf dem Boden 38 abzulegen. Noch vom Rollstuhl aus kann der Benutzer dann den Rahmen 11 im Bereich seines hinteren Querprofils 43 anheben. Dort können dann die hinteren Laufräder 13.1 und 13.2 auf die Steckachsen 44.1 und 44.2 aufgesteckt und mittels eines Schnellverschlusses verriegelt werden. Davon ausgehend kann der noch im Rollstuhl sitzende Benutzer den auf den Hinterrädern 13.1 und 13.2 auf dem Boden 38 abgestützten Rahmen 11 im Bereich seines anderen Endes anheben und kann die Rahmenstütze 30 ausgehend von einer rahmennahen Transportstellung 32 in Richtung des Pfeils 76 herunterschwenken, d. h. in eine rahmenferne Stellung verschwenken. Im Ausführungsbeispiel kann die Rahmenstütze 30 so weit in Richtung des Pfeils 76 verschwenkt werden, bis die in den 3, 4 sowie 8 bis 10 gezeigte Abstützstellung 36 erreicht ist. Dann stößt der Lagerteil 65 der Rahmenstütze 30 an einem Anschlag 69 des rahmenseitigen zweiten Stützteils 52 an. In dieser Abstützstellung 36 ragt die Rahmenstütze 30 schräg nach vorne, so dass eine sichere Abstützung zum Zwecke des Einsteigens bzw. wieder Aussteigens ermöglichst ist. Dabei wird also eine Stellung der Rahmenstütze 30 und des Rahmens 20 erreicht, wie in 3 dargestellt. Anschließend oder auch zuvor kann die Sitzlehne ausgehend von der in 1 gezeigten platzsparenden Transportstellung in eine gewünschte Benutzerstellung eingestellt werden. Der so abgestützt aufgestellte Rahmen 26 ermöglicht es einem Benutzer, besonders benutzerfreundlich von seinem Rollstuhl auf den Sitz 12 um- und einzusteigen. Dabei hat der Benutzer einen maximalen Platz vor der Sitz- und Rahmeneinheit 26 zur Verfügung, wird also insbesondere nicht durch die separat neben der Sitz- und Rahmeneinheit 26 ablegbare Antriebseinheit 20 behindert.

Ausgehend von einer Sitzposition auf dem Sitz 12 gemäß 3, kann der Benutzer die Antriebseinheit 20 an dem Rahmen 11 über das Schwenklager 45 montieren. Zu diesem Zwecke führt der Benutzer die Antriebseinheit 20 mit ihren Lagerplatten 28.1 und 28.2 in den Raum zwischen den rahmenseitigen Lagerplatten 58.1 und 58.2 in eine Aufstützposition, wie sie beispielsweise in 9 gezeigt ist. Dabei ist es möglich, das erste Stützteil 51 der Antriebseinheit 20 auf einem horizontalen Stützschenkel 96 des rahmenseitigen zweiten Stützteils 52 abzustützen. Die beiden Stützteile 51 und 52 sind in den der Stellung gemäß 9 entsprechenden Berührbereichen derart aufeinander abgestimmt gestaltet, dass ihre Lagerbuchsen 57 und 59 miteinander fluchten. In dieser aufgestützten Stellung kann also der Lagerbolzen 70 von einem auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzenden Benutzer durch die Lagerbuchsen 57 und 59 hindurchgesteckt und anschließend über einen nicht näher gezeigten Schnellverschlussmechanismus gegen Herausfallen verriegelt werden. In der dabei eingenommenen rahmenfernen Abstützstellung 36 der Rahmenstütze 30 ist der Schwenkhebel 61 mit seinem Gewindebolzen 92 nach hinten oben in eine Entriegelungsstellung 63 geschwenkt, in der die Montage bzw. Demontage der Antriebseinheit 20 mit bzw. von dem Rahmen 11 ermöglicht ist.

Nach dem Befestigen der Antriebseinheit 20 an dem Rahmen 11 über den Lagerbolzen 70 ist also die Antriebseinheit 20 relativ zu dem Rahmen 11 in einer Vertikalebene schwenkbar. Nachdem die Antriebseinheit 20 auf diese Weise an dem Rahmen 11 verschwenkbar befestigt ist, ist eine Aufbausituation des Liegefahrrades 10 erreicht, wie sie beispielsweise in 4 dargestellt ist. Ausgehend von dieser Abstützstellung 36, in welcher also der mit der Antriebseinheit 20 über das Schwenklager 45 verbundene Rahmen 11 über die relativ zu diesem verschwenkbare Rahmenstütze 30 auf dem Boden 38 abgestützt ist, kann die Rahmenstütze 30 bzw. können deren Stützteile 31.1, 31.2 von dem auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzenden Benutzer durch ein von sich Wegdrücken der Antriebseinheit 20, vorzugsweise durch ein von sich Wegdrücken der Handkurbel 16 unter Ausübung einer in 4 mit einem Pfeil gekennzeichneten Kraft 77 und einer dadurch initiierten Vorwärts-Losfahrbewegung des Liegefahrrades 10 mit einem dadurch bewirkten Verschwenken des Rahmens 11 in einer entgegengesetzten, von dem Boden 38 weg nach oben gerichteten Schwenkrichtung 78, in eine ein Losfahren ermöglichende Losfahrstellung 34 verschwenkt werden, wie in 5 gezeigt.

Dabei stützt sich also die Rahmenstütze 30 auf dem Boden 38 ab, so dass im Zuge eines Überfahrvorganges, diese in Richtung des Pfeils 80 um einen am Boden 38 liegenden Schwenkpunkt verschwenkt wird, während die Antriebseinheit 20 in Richtung des Pfeils 79 in einer entgegengesetzt zur Verschwenkrichtung 78 des Rahmens 20 gerichteten Verschwenkrichtung 79 nach oben und vorne bewegt wird.

Nach Erreichen des höchsten Punktes, der durch die Länge der Rahmenstütze 30 vorgegeben ist, wird im Zuge einer weiteren Ausübung einer Kraft 77 auf die Handkurbel 16 erreicht, dass sowohl die Antriebseinheit 20 als auch der Rahmen 11 wieder in entgegengesetzter Drehrichtung nach unten wandern, bis die in 5 gezeigte Stützstellung erreicht ist. Bedingt durch die dabei auftretenden Hebelverhältnisse befinden sich dann der erste Stützteil 51 und der zweite Stützteil 52 in einem formschlüssig verriegelten Zustand, wie er beispielsweise in den 10, 11 und 14 gezeigt ist.

In dieser Losfahrstellung 34 befindet sich die Rahmenstütze 30 in der in 5 gezeigten Stellung, in der noch keine Verriegelung über den Verriegelungsbolzen 92 des Schwenkhebels 61 erreicht ist. Dabei wird die Rahmenstütze 30 über eine insbesondere in 12 näher gezeigte Schenkel-Dreh-Feder 75 in Richtung auf den Boden 38 gedrückt. Diese Feder 75 weist beiderends jeweils einen Schenkel 81 und 83 auf. Der eine Schenkel 83 ist in einer nach außen offenen Nut 84 in dem Lagerteil 65 der Rahmenstütze 30 aufgenommen. Der andere Schenkel 81 ist an seinem Ende zu einem Haken 82 gebogen, der, wie in 13 ersichtlich, in einem nach unten offenen Schlitz in der rahmenseitigen Lagerplatte 58.1 fixiert ist. Dabei ist die Schenkel-Dreh-Feder 75 derart eingestellt, dass sie auf die Rahmenstütze eine Kraft bzw. ein Moment um das Stützen-Schwenklager 40 ausübt, welche eine Bewegung der Rahmenstütze 30 in einer entgegengesetzt zu dem Pfeil 85 in 5 gerichteten Verschwenkbewegung induziert.

Ausgehend von der in 5 gezeigten Stellung kann die Rahmenstütze 30 von einem auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzenden Benutzer manuell von der gezeigten Losfahrstellung 34 in eine rahmennahe, d. h. vom Boden abgehobene Verriegelungs- und Fahrstellung 32 durch Verschwenken in Richtung des Pfeils 85 entgegen der Federkräfte der Feder 75 nach oben bewegt werden, bis die beispielsweise in 6 gezeigte rahmennahe Stellung 32 erreicht ist.

In dieser Stellung ist bedingt durch die mechanische Zwangskopplung der als Hebel 50 dienenden Rahmenstütze 30 mit dem Verriegelungsmechanismus 60 erreicht, dass dann die Antriebseinheit 20 und der Rahmen 11 fahrsicher über den Schwenkhebel 61 miteinander verriegelt sind. Dann werden die insbesondere aus 11 ersichtlichen Verriegelungsstellungen erreicht, bei der also der Gewindebolzen 92 des Schwenkhebels 61 gegen den ersten Stützteil 51 der Antriebseinheit drückt und diesen wiederum mit seinen Zentrier- und Stützflächen 53.1, 53.2 gegen die passenden Zentrier- und Stützflächen 54.1 und 54.2 des rahmenseitigen zweiten Stützteils 52 drückt, so dass dann eine form- und kraftschlüssige Verriegelung in diesem Bereich und eine Fahr- und Verriegelungsstellung 32 erreicht ist, in welcher der Benutzer mit seinem Liegefahrrad 10 wegfahren kann.

Nach dem Fahrradfahren kann sich der weitere Ablauf beim Anhalten, Abstützen, Aus- und Umsteigen in einen Rollstuhl gegebenenfalls mit weiterer Demontage der Einzelteile des Liegefahrrades 10 zum Zwecke eines Zurücktransportes wie folgt darstellen:

Ausgehend von der in 6 gezeigten Stellung, in welcher die Antriebseinheit 20 über das Schwenklager 45 und den Verriegelungsmechanismus 61 fahrsicher mit dem Rahmen 11 verriegelt ist, kann die Rahmenstütze 30 von dem auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzenden Benutzer gemäß 7 in Richtung des Pfeils 86 nach unten zum Boden hin verschwenkt werden. Dabei ist es an sich nur notwendig, dass der Benutzer die Rahmenstütze 30 aus der Rastklemme 42 löst. Durch die dabei stattfindende Schwenkbewegung wird zugleich eine Entriegelung zwischen Antriebseinheit 20 und Rahmen 11 dergestalt erreicht, dass die Antriebseinheit 20 und der Rahmen 11 relativ zueinander wieder um die Schwenkachse 45 verschwenkbar sind. Auch bedingt über die von der Feder 75 ausgeübten Federkräfte liegt anschließend die Rahmenstütze 30 auf dem Boden 38 an, wie es in 7 veranschaulicht ist. Anschließend kann der auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzende Benutzer durch ein von sich Wegdrücken der Antriebseinheit 20, vorzugsweise mit seinen im Bereich des Kurbellagers sich dort abstützenden Händen, dort eine Kraft 87 auf die Antriebseinheit 20 ausüben. Dadurch wird die Antriebseinheit 20 in Richtung des Pfeils 89 und der Rahmen 20 in Richtung des Pfeils 88, also in entgegengesetzter Verschwenkrichtung, verschwenkt. Der auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzende Benutzer bewirkt also durch das von sich Wegdrücken der Antriebseinheit 20 ein Anheben des Rahmens 20 im Bereich der Rahmenstütze 30. Der Benutzer muss die Antriebseinheit 20 so lange und so weit von sich wegdrücken, bis der Rahmen in Richtung des Pfeils 88 in eine Höhe verschwenkt ist, welche der Länge der Rahmenstütze 30 etwa entspricht. Durch geringfügiges Weiterdrücken in Richtung des Pfeils 87 wird der Totpunkt der Rahmenstütze 30 überschritten, die während des vorstehend erwähnten Vorganges eine Schwenkbewegung um das Stützen-Schwenklager 40 in Richtung des Pfeils 86 vollzieht. Anschließend kann der Benutzer die Antriebseinheit 20 wieder in die in 4 gezeigte Stellung nach unten überführen, so dass sich anschließend die Rahmenstütze 30 in einer Abstützstellung 36 befindet, welche der in 4 gezeigten Stellung entspricht.

Daran anschließend kann der noch auf dem Sitz 12 des Rahmens 11 sitzende Benutzer den Lagerbolzen 70 des Schwenklagers 45 entriegeln und lösen, so dass er dann die Antriebseinheit 20 komplett von der Sitz- und Rahmeneinheit 26 lösen und entfernen kann, beispielsweise indem er diese neben dem Sitz- und Rahmenteil 26 auf dem Boden 38 ablegt. Dann befindet sich die Sitz- und Rahmeneinheit 26 in einer Stellung, welche der in 3 gezeigten Stellung entspricht. Von dort aus kann der Benutzer einfach und bei maximalen Platzverhältnissen im Bereich seiner Beine von dem Liegefahrrad 10 ab- und in seinen Rollstuhl umsteigen.

10Liegefahrrad 11Rahmen 12Sitz 13.1Laufrad 13.2Laufrad 14Laufrad 15Handantrieb 16Handkurbel 17.1Kurbelstange 17.2Kurbelstange 18.1Fußstütze 18.2Fußstütze 19Schlaufe 20Antriebseinheit 21Vorderrahmen 22Vordergabel 23Hintergabel 24Vorderradachse 25Kettenblatt 26Sitz- und Rahmen einheit 27Lenkkopflager 28.1Lagerplatte 28.2Lagerplatte 29Lagerprofil 30Rahmenstütze 31.1Stützteil 31.2Stützteil 32rahmennahe Stellung (Fahr- und Verriege lungsstellung; Trans portstellung) 33rahmenferne Stellung 34Losfahrstellung 35Anhaltestellung 36Abstützstellung 37bodenferne Stellung von 11 38Boden 39.1erster Stützfuß von 30 39.2zweiter Stützfuß von 30 40Stützen-Schwenklager 41Querstrebe 42Rastklemme 43Querprofil 44.1Steckachse 44.2Steckachse 45Schwenklager 46Drehlager 47Drehachse von 45, 46 48Drehachse von 40 49Oberrohr 50Hebel 51erster Stützteil 52zweiter Stützteil 53.1Zentrier- und Stütz fläche von 51 53.2Zentrier-und Stütz fläche von 51 54.1Zentrier- und Stütz fläche von 52 54.2Zentrier- und Stütz fläche von 52 55Winkel 56Winkel 57Lagerbuchse 58.1Lagerplatte 58.2Lagerplatte 59Lagerbuchse 60Verriegelungs mechanismus 61Schwenkhebel 62Verriegelungsstellung von 61 63Entriegelungs stellung von 61 64Lenker 65Lagerteil 66Schwenklager 67Schwenklager 68Schwenklager 69Anschlag 70Lagerbolzen 71Durchbrechung 72Durchbrechung 73Querprofil 74.1Rahmenprofil 74.2Rahmenprofil 75Feder 76Pfeil 77Kraft 78Pfeil 79Pfeil 80Pfeil 81Schenkel von 75 82Haken 83Schenkel von 75 84Nut 85Pfeil 86Pfeil 87Kraft 88Pfeil 89Pfeil 91Schlitz 92Gewindebolzen 93Madenschraube 94.1Schlitz 94.2Schlitz 96Stützschenkel von 52 97Zahnkranz

Anspruch[de]
  1. Liegefahrrad (10), insbesondere für gehbehinderte Personen, mit einem einen Sitz (12) tragenden Rahmen (11) und mit wenigstens drei Laufrädern (13.1, 13.2, 14), von denen wenigstens ein Laufrad (13.1, 13.2) mit dem Rahmen (11) verbunden ist, wenigstens ein Laufrad (14) lenkbar ist und wenigstens ein Laufrad (14) von einem auf dem Sitz (12) sitzenden Benutzer mittels eines Arm- bzw. Handantriebes (15) einer lösbar mit dem Rahmen (11) verbundenen Antriebseinheit (20) manuell antreibbar ist, mit der wenigstens eines der Laufräder (14) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Rahmen (11) eine Rahmenstütze (30) fest verbunden ist, die oder deren Stützteile von einer rahmennahen Stellung (32) in eine rahmenferne Abstütz-Stellung (33, 36) überführbar ist bzw. sind, in welcher der mit wenigstens einem der Laufräder (13.1, 13.2) versehene Rahmen (11) zusammen mit dem Sitz (12) auf der Rahmenstütze (30) in einer das Ein- und Aussteigen einer gehbehinderten Person von bzw. auf den Sitz (12) erleichternden bodenfernen Stellung (37) auf dem Boden (38) gegen Umfallen gesichert abstützbar ist.
  2. Liegefahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Laufrad (13.1, 13.2) mit dem Rahmen lösbar verbunden ist.
  3. Liegefahrrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm- bzw. Handantrieb (15) eine Handkurbel umfaßt.
  4. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) mit wenigstens einem der Laufräder (14) lösbar verbunden ist.
  5. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) ausgehend von einer von dem Boden (38) abgehobenen, rahmennahen Fahrstellung (32), in welcher die Antriebseinheit (20) fahrsicher mit dem Rahmen (11) verbunden ist, in eine rahmenferne Abstützstellung (33) überführbar ist, in welcher der fahrsicher mit der Antriebseinheit (20) verbundene Rahmen (11) über die sich auf dem Boden (38) abstützende Rahmenstütze (30) gegen Umfallen gesichert abgestützt ist.
  6. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) um ein fest mit dem Rahmen (11) verbundenes Stützen-Schwenklager (40) von einer bodennahen bzw. rahmenfernen Stellung (33) in eine rahmennahe Stellung (32) und umgekehrt verschwenkbar ist.
  7. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) mit relativ zueinander in Längsrichtung verschiebbaren Stützteilen (31.1, 31.2) gestaltet ist.
  8. Liegefahrrad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützteile (31.1, 31.2) teleskopierbar ineinander geführt sind.
  9. Liegefahrrad nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützteile (31.1, 31.2) in mehreren Rastpositionen festlegbar sind.
  10. Liegefahrrad nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) stufenlos verlängerbar ist.
  11. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) mit wenigstens zwei Stützfüßen (39.1, 39.2) zum Aufstützen auf dem Boden (38) gestaltet ist.
  12. Liegefahrrad nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Stützfüße (39.1, 39.2) von dem Stützen-Schwenklager (40) beiderseits desselben quer nach außen erstrecken.
  13. Liegefahrrad nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfüße (39.1, 39.2) über eine Querstrebe (41) fest miteinander verbunden sind.
  14. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) in ihrer rahmennahen Stellung (32) mit dem Rahmen (11) über ein Klemm- und/oder Rastelement (42) manuell lösbar verbindbar ist.
  15. Liegefahrrad nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemm- und/oder Rastelement (42) fest mit dem Rahmen (11) verbunden ist.
  16. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) in ihrer rahmennahen Stellung (32) mit der Querstrebe (41) an dem Klemm- und/oder Rastelement (42) festgeklemmt und/oder eingerastet fixierbar ist.
  17. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) an dem Rahmen (11) über ein Schwenklager (45) in einer Vertikalebene verschwenkbar gelagert ist.
  18. Liegefahrrad nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) von einem auf dem Sitz (12) des über die Rahmenstütze (30) auf dem Boden (38) abgestützten Rahmens (11) sitzenden Benutzer mit dem Rahmen (11) über das Schwenklager (45) manuell verbindbar ist bzw. von dem Rahmen (11) manuell wieder lösbar ist.
  19. Liegefahrrad nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (45) als Drehlager (46) mit einer quer zur Fahrrichtung ausgebildeten Drehachse (47) gestaltet ist.
  20. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) mit einem ersten Stützteil (51) und der Rahmen (11) fest mit einem zweiten Stützteil (52) fest verbunden ist, die im fahrsicher verriegelten Zustand formschlüssig ineinandergreifen, so dass eine Sicherung der Antriebseinheit (20) und des Rahmens (11) gegen Querbewegungen relativ zueinander erreicht ist.
  21. Liegefahrrad nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stützteil (51) und/oder der zweite Stützteil (52) mit eine Zentrierung der Antriebseinheit (20) und des Rahmens (11) ermöglichenden Zentrier- und Stützflächen (53.1, 53.2; 54.1, 54.2) gestaltet sind.
  22. Liegefahrrad nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrier- und Stützflächen (53.1, 53.2; 54.1, 54.2) in einem Winkel (55) von kleiner als 90 Grad zur Vertikalen angeordnet sind.
  23. Liegefahrrad nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (55) etwa 45 Grad beträgt.
  24. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) als Hebel (50) zum manuellen fahrsicheren Verriegeln und/oder Lösen der Antriebseinheit (20) und des Rahmens (11) gestaltet ist.
  25. Liegefahrrad nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) mit dem Rahmen (11) fahrsicher verriegelt ist, wenn sich die Rahmenstütze (30) in einer rahmennahen Stellung (32) befindet, und von dem Rahmenteil lösbar ist, wenn sich die Rahmenstütze (30) in einer rahmenfernen Stellung (33) befindet.
  26. Liegefahrrad nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (20) und der Rahmen (11) über einen mit der Rahmenstütze (30) in Wirkverbindung stehenden Verriegelungsmechanismus (60) fahrsicher verriegelbar und wieder lösbar ist.
  27. Liegefahrrad nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (60) mit einem Schwenkhebel (61) gestaltet ist, der von dem auf dem Sitz (12) des Rahmens (11) sitzenden Benutzer manuell mithilfe der Rahmenstütze (30) von einer eine fahrsichere Verriegelung der Antriebseinheit (20) mit dem Rahmen (11) bewirkenden Verriegelungsstellung in eine das manuelle Lösen bzw. Abnehmen der Antriebseinheit (20) von dem Rahmen (11) von dem auf dem Sitz (12) des Rahmens (11) sitzenden Benutzer ermöglichenden Entriegelungsstellung überführbar ist.
  28. Liegefahrrad nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (61) und die Rahmenstütze (30) über einen Lenker (64) verschwenkbar derart verbunden sind, dass eine Schwenkbewegung der Rahmenstütze (30) eine hierzu gleichsinnige Schwenkbewegung des Schwenkhebels (61) bewirkt.
  29. Liegefahrrad nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (61) in Verriegelungsstellung auf den antriebsseitigen ersten Stützteil (51) drückt und diesen an dem rahmenseitigen zweiten Stützteil (52) anpresst.
  30. Liegefahrrad nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (61), der Lenker (64) und die Rahmenstütze (30) derart aufeinander abgestimmt gelagert sind, dass, ausgehend von der Verriegelungsstellung (62), die für eine Entriegelung des Schwenkhebels (61) erforderlichen Kräfte größer sind als die durch das Gewicht der Rahmenstütze (30) resultierenden Kräfte.
  31. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von einer Abstützstellung (36), in welcher der mit der Antriebseinheit (20) über ein Schwenklager (45) verbundene Rahmen (11) über die relativ zu diesem verschwenkbare Rahmenstütze (30) auf dem Boden (38) gegen Umfallen abgestützt ist, die Rahmenstütze (30) bzw. deren Stützteile (31.1, 31.2) von dem auf dem Sitz (12) des Rahmens (11) sitzenden Benutzer durch ein von sich Wegdrücken der Antriebseinheit (20) und ein dadurch bewirktes Verschwenken des Rahmens (11) in einer entgegengesetzten, vom Boden weg gerichteten Schwenkrichtung, in eine ein Losfahren ermöglichende Losfahrstellung (34) verschwenkbar ist bzw. sind.
  32. Liegefahrrad nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) von dem auf dem Sitz (12) des Rahmens (11) sitzenden Benutzer von der Losfahrstellung (34) in eine rahmennahe Verriegelungs- und Fahrstellung (32) verschwenkbar ist, in welcher der Rahmen (11) und die Antriebseinheit (20) fahrsicher miteinander verriegelt sind.
  33. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstütze (30) mit einer Feder (75) verbunden ist, durch deren Federkräfte eine Bewegung der Rahmenstütze (30) bzw. deren Stützteile (31.1, 31.2) von einer rahmennahen Stellung in eine rahmenferne Abstützstellung (36) bewirkbar ist.
  34. Liegefahrrad nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von einer Verriegelungs- und Fahrstellung (32) der Rahmenstütze (30), in welcher diese von dem Boden (38) abgehoben ist und in welcher die Antriebseinheit (20) über ein Schwenklager (45) fahrsicher mit dem Rahmen (11) verriegelt ist, die Rahmenstütze (30) bzw. deren Stützteile (31.1, 31.2) in eine rahmennahe Anhaltestellung (35) verschwenkbar ist bzw. sind, in der diese an dem Boden (38) anliegt bzw. anliegen, und davon ausgehend von dem sich auf dem Sitz (12) des Rahmens (11) sitzenden Benutzer, nach einer ein Verschwenken der Antriebseinheit (20) relativ zu dem Rahmen (11) ermöglichenden Entriegelung, durch ein von sich Wegdrücken der Antriebseinheit (20) und ein dadurch bewirktes Verschwenken des Rahmens (11) in einer entgegengesetzten, vom Boden (38) weg gerichteten Schwenkbewegung, in eine rahmenferne Abstützstellung (36) schwenkbar ist bzw. sind, in welcher der Rahmen (11) durch die Rahmenstütze (30) gegen Umfallen gesichert und abgestützt ist.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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