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Dokumentenidentifikation DE102004047235A1 13.04.2006
Titel Elementsonnenkollektor
Anmelder Schmidt, Ernst-Ludwig, Dipl.-Ing., 35452 Heuchelheim, DE
Erfinder Schmidt, Ernst-Ludwig, Dipl.-Ing., 35452 Heuchelheim, DE
DE-Anmeldedatum 29.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004047235
Offenlegungstag 13.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse F24J 2/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F24J 2/48(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Sonnenkollektorsystem, bei dem die Wärmeabsorption direkt durch eine Wärmeträgerflüssigkeit erfolgt.

Bei bekannten Sonnenkollektorsystemen erfolgt die Wärmeabsorption durch metallische Feststoffelemente. Die Weiterleitung der Wärmeenergie erfolgt über ein wasserdurchflossenes Röhrensystem.

Die bisher verfügbaren Varianten sind als Flachkollektoren, Röhrenkollektoren oder Schlauchkollektoren ausgebildet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Sonnenkollektorsystem bereitzustellen, bei dem die Wärmeträgerflüssigkeit der direkten Sonneneinstrahlung unterliegt, um einen möglichst verlustfreien Wärmeenergietransfer zu erzielen.

Die gestellte Aufgabe wird ausgehend von dem entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches ausgebildeten Sonnenkollektorsystem durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches gelöst.

Nach dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung werden als Hauptbauelemente zur Aufnahme der Wärmeträgerflüssigkeit handelsübliche Stegplatten aus Plexiglas verwendet.

Durch Aneinanderreihung einer beliebigen Anzahl dieser Stegplatten ergibt sich die dem jeweiligen Bedarfsfall angepasste Kollektorfläche, die bei dieser Art von Elementbauweise völlig individuell gestaltet werden kann.

Dazu trägt auch wesentlich die Möglichkeit bei, die Kollektorlänge analog den serienmäßig Lieferbaren Längen der Stegplatten im Bereich von 2,00 bis 4,00 m zu wählen.

Der erfindungsgemäße Element- Sonnenkollektor weist folgende Konstruktionsmerkmale auf:

Die längsseitig verlaufenden Kammern der Stegplatten werden an beiden Enden durch Aufsteckmodule miteinander verbunden.

Diese Aufsteckmodule sind mit je einem Anschluss für den Vorlauf und Rücklauf der Wärmeträgerflüssigkeit ausgerüstet.

Die Anschlüsse können wahlweise als Schlauchsteckanschlüsse für variable Aufstellung der Kollektoren oder mit Adaptern für die weiterführende Verrohrung bei Festeinbau ausgeführt werden.

Je nach Anwendungsfall sind folgende Funktionsvarianten möglich: Betrieb im Direktkreislauf. Bei dieser Betriebsweise ist besonders vorteilhaft, dass kein zusätzlicher Wärmetauscher erforderlich.

Anwendungsfall z.B. für die kostengünstige Erwärmung des Wassers von Schwimmbecken. Das Wasser kann in diesem Fall praktisch im Direktkreislauf durch ein oder mehrere Kollektoren geleitet werden.

Zur Verbesserung des Wirkungsgrades erhalten diese Kollektoren eine schwarze Innenbeschichtung oder Folienauskleidung.

Die zweite Variante ist der Betrieb im Primär/ Sekundärkreislauf mit Wärmetauscher. In diesem Fall kann auf eine Innenbeschichtung des Kollektors verzichtet werden. Der Betrieb erfolgt stattdessen mit einer eingefärbten Trägerflüssigkeit.

Diese Variante ist in erster Linie zur Anwendung bei Stegplattendachkonstruktionen bestimmt. Es eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, z.B. bei Wintergärten sowohl den Wärmeenergieeintrag als auch den Lichteinfall über Zu- oder Ablauf einer Wärmeträgerflüssigkeit zu regulieren.

Dadurch entfallen aufwendige Markisenkonstruktionen und die überschüssige Wärmeenergie kann sinnvollerweise in einen Brauchwasserspeicher für zentrale Warmwasserversorgung eingeleitet werden.

Weitere Einzelheiten werden anhand dem nachfolgend dargestellten Ausführungsmodell erläutert.

1Stegplatte als Basiselement 2Unteres Aufsteckmodul 3Schlauchsteckkupplung für Vorlaufanschluss 4Oberes Aufsteckmodul 5Schlauchsteckkupplung für Rücklaufanschluss

Anspruch[de]
  1. Element- Sonnenkollektor dadurch gekennzeichnet, dass dieser als Basiselement aus ein oder mehreren Stegplatten besteht.
  2. Element- Sonnenkollektor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeabsorption direkt durch eine eingefärbte Wärmeträgerflüssigkeit erfolgt.
  3. Element- Sonnenkollektor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeabsorption alternativ überwiegend durch eine nicht eingefärbte Wärmeträgerflüssigkeit bei zusätzlicher Innenbeschichtung des Kollektors erfolgt.
  4. Element- Sonnenkollektor nach Anspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern der verwendeten Stegplatten durch Aufsteckmodule miteinander verbunden werden.
  5. Element- Sonnenkollektor nach Anspruch 1, 2, 3 und 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Vorlauf- und Rücklaufanschluss mittels integrierten Schlauchsteckkupplungen erfolgt.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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