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Dokumentenidentifikation DE202005008390U1 13.04.2006
Titel Wand und Deckenhalterung für Flächengebilde und Objekte
Anmelder Junghardt, Heinz-Peter, 31319 Sehnde, DE;
Steinkamp, Michael, 30539 Hannover, DE
DE-Aktenzeichen 202005008390
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 25.05.2005
IPC-Hauptklasse G09F 15/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die üblichen Wand- und Deckenhalterungen für Flächengebilde und Objekte sind in Ihrer Art, Form und Größe festgelegt. Im einfachsten Fall bestehen sie aus zwei gekreuzten Stäben in die ein Gebilde aufgehängt, gespannt verschraubt oder geklemmt wird.

Als Beispiel führen wir den Garfikhalter der Fa. „ACES" Vertrieb von Designprodukten GmbH in 41469 Neuss, an. Dieses System besteht aus vier Fiberglasstäben, an denen Plakate eingespannt werden. Die vier Spannbögen werden in einen Ringkern eingeschraubt und stehen von diesem nach oben und unten ab. An den unteren Enden der Spannbögen sind Stützen zur Aufstellung des Grafikhalters angebracht. Zur Wandmontage wir ein separater Wandhalter benötigt, dessen Montage aufwendig ist. Weitere Nachteile dieses bekannten Grafikhalters sind seine festgelegten Abmessungen und die begrenzte Anzahl der Spannbögen. Dieses System ist somit begrenzt in der Darstellung von verschiedensten Formen und Größen der Objekte.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Halterung zu schaffen, die alle möglichen Größen und Formen der zu spannenden Objekte mittels Stäben darstellen und auf einfachste Art, mittels nur einer Schraube und ohne externe Halterung an Wand oder Decke, befestigt werden kann.

Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht, daß Flächengebilde (F) oder andere Schaugegenstände (F) aller Formen und Größen mittels elastischer Stäbe(S) darstellbar sind.

Durch die Vielzahl von Nuten (N) , die nur durch die Größe des Kernstücks(K,K2) begrenzt wird, wird ermöglicht eine große Anzahl an Stäben(S) unterzubringen um somit zu gewährleisten, daß die jeweiligen Objekte(F) immer unter Spannung stehen. Je nach Größe des Objekts(F) werden unterschiedlich lange und dicke Stäbe(S) (mittels Adapterstück(A)) verwendet.

Eine Vorteilhafte Ausgestaltung wird in Ansprüchen 3 bis 8 dargestellt.

Durch Verwendung von Stäben (S) mit gleichen (7) oder unterschiedlichen(8) Längen ergeben sich diverse Darstellungsmöglichkeiten der Flächengebilde (F) : von waagerecht bis senkrecht über alle gewünschten Winkelstellungen zur Wand oder gegeneinander.

Die Verstellung der Stabwinkel im Kernstück (K,K2) erfolgt mühelos durch lösen der Verschraubung und klemmen der Stäbe in gewünschter Position.

Eine Besonderheit stellt auch die Möglichkeit dar, an der Rückseite des Kernstücks(6-K2) Einfräsungen (N) vorzunehmen und somit zwei oder mehr ineinander gefügte Objekte zu gestalten oder auch zwei oder mehr gegeneinander (9) liegende Objekte darzustellen. Somit ist auch eine stehende Variante (9), die nur ein Kernstück(K,K2) benötigt, realisierbar.

Zusätzlich kann nach Wunsch und Bedarf eine auf dem Kernstück angebrachte Leuchtquelle (12) das Objekt direkt oder indirekt beleuchten.

Zudem kann das Objekt mittels eines Motors (11) auf dem das Kernstück aufgeschraubt ist um seine Achse gedreht werden.

Mit einem Würfel (13), der mit Bohrungen (B)versehen ist, können mehrere Kernstücke(K) miteinander kombiniert und somit eine Rundumschaustellung ermöglicht werden, die wahlweise stehend oder von der Decke hängend, realisiert werden.

Die Erfindung hat folgende Vorteile:

  • – einfache und moderne Konstruktion
  • – formatunabhängig
  • – objektunabhängig
  • – variabel
  • – leichte Montage mittels nur einer Verschraubung
  • – geringes Gewicht
  • – leichte Handhabung

Weitere Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Schützansprüchen zu entnehmen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der folgenden Figuren erläutert.

Es zeigen:

14 Kernstücke in verschiedenen Ausführungsmustern in vereinfachter Ausführung mit 2 bzw. 4 Nuten

5 Konterplatte

6 Kernstück beidseitig gefräst

7 mittels Stäbe aufgespanntes Flächengebilde mit Kernstück, an der Wand fixiert

8 mittels Stäbe aufgespanntes Flächengebilde mit Kernstück, an der Wand fixiert, im Beispiel Kombination lange/kurze Stäbe/Winkelstellung

9 gegeneinander liegende Objekte realisiert mit nur einem Kernstück

10 Adapterstück für dickere Stäbe

11 Kernstück aufgesetzt auf einem Motor

12 Beleuchtungseinheit aufgesetzt auf dem Kernstück

13 Verbindungswürfel


Anspruch[de]
  1. Wand- und Deckenhalterung für Flächengebilde und Objekte, dadurch gekennzeichnet, daß Flächengebilde und andere Schaugegenstände aller Formen und Größen darstellbar sind. Realisiert wird das durch ein Kernstück, in dem durch klemmen mittels einer Konterplatte, mit nur einer Schraube, elastische Stäbe je nach Anordnung diagonal oder vertikal fest eingespannt werden.
  2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Vielzahl der Fräsnuten ermöglicht wird, eine große Abzahl an Stäben unterzubringen und somit zu gewährleisten, daß die jeweiligen Objekte immer unter Spannung stehen. Die Anzahl der eingefrästen Nuten wird nur durch die Größe des Kernstücks bestimmt, im einfachsten Fall besitzt der Kern zwei Nuten. Je nach Größe und Gewicht des Objekts werden unterschiedlich lange und dicke Stäbe (mittels Adapterstück) verwendet.
  3. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verwendung von Stäben unterschiedlicher Längen , sich diverse Darstellungsmöglichkeiten der Flächengebilde ergeben: von senkrecht bis waagerecht über alle gewünschten Winkelstellungen zur Wand und gegeneinander.
  4. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Stabwinkel zueinander durch müheloses Lösen der Verschraubung und Klemmen der Stäbe in gewünschter Position erfolgt.
  5. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einfräsungen auch an der Rückseite des Kernstücks zwei oder mehr ineinandergefügte oder auch zwei oder mehr gegeneinanderliegende Objekte dargestellt werden. Somit ist auch eine stehende Variante mit nur einem Kernstück, realisierbar.
  6. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach Wunsch und Bedarf eine auf dem Kernstück angebrachte Leuchtquelle das Objekt direkt oder indirekt beleuchtet.
  7. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Objekt mittels eines Motors auf dem Kernstück angebracht ist und um seine Achse gedreht werden kann.
  8. Halterung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mir einem Würfel, der mir Bohrungen an jeder der sechs Seiten, versehen ist, mehrere Kernstücke miteinander kombiniert werden können und somit eine Rundumschaustellung ermöglicht wird. Diese dann wahlweise stehend oder von der Decke abhängend, realisiert wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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