PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005009229U1 13.04.2006
Titel Massagegerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes
Anmelder Ruckh, Karl, 71111 Waldenbuch, DE
DE-Aktenzeichen 202005009229
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 06.06.2005
IPC-Hauptklasse A61H 15/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61H 39/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]
I.) Beschreibung I.1.) Einleitung

Das hier im Folgendem näher beschriebene "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", wird der Einfachheit halber, im weiterem Verlauf auch als "RUCKH'sche Walze bezeichnet.

In unserer heutigen Gesellschaft, wird vom Einzelnem Menschen, permanente Leistungsfähigkeit abgefordert. Dieser ständig anstehender Leistungsdruck fordert seinen Tribut, wenn nicht entsprechend für sportlichen Ausgleich gesorgt und zudem gesund gelebt wird. Dies ist deutlich erkennbar an den bislang steigenden Fehlzeiten bzw. Krankmeldungen des Arbeitnehmers.

Wie wir wissen ist, jeder Einzelne für seine Gesundheit selbst verantwortlich – und es liegt an ihm, dafür auch etwas zu tun! Der Weg zu einem Masseur ist unter anderem sehr wohl einer der richtigen Wege, doch liegen bekannter Massen zwischen den einzelnen – doch ach so wohltuenden Behandlungsterminen – in der Reget mehrere Tage, wodurch die positive Wirkung schon wieder längst vorbei ist, bis man endlich wieder zum Masseur kommt!

Sinn und Zweck dieser Erfindung ist, ein Gerät zu schaffen mit dem, jederzeit und ohne viel Aufwand bzw. Vorbereitung und zudem unabhängig von einem Masseur, die gleichen positiven Wirkungen erzielt werden können.

Für das weiterführende Verständnis, wollen wir zunächst wir uns nun diverse Begriffsdefinitionen, laut WAHRIG (Lexikon der deutschen Sprache), betrachten:

"Massage" hierzu erfahren wir: Zitat:

... (aus dem Griechischem/massein = kneten)

... Heilbehandlung durch mechanische Beeinflussung der Körpergewebe mit den Händen, mit Instrumenten oder elektrischen Apparaten

"Akupunktur" hierzu erfahren wir: Zitat:

... jahrtausende altes chinesisches, heute auch in Europa aufgenommenes Heilverfahren, bei dem durch Einstich goldener oder silberner Nadeln, an lehrmäßig festgelegten Hautpunkten, erkrankte innere Organe beeinflusst werden

"Akupressur" hierzu erfahren wir: Zitat:

... der Akupunktur entsprechende Heilbehandlung, wobei an Stelle der Nadeln, der Druck der Finger benutzt wird

Hieraus wird also offensichtlich, daß unter Verwendung eines bürstenartigen Gebildes, mit dem wegen seiner charakteristischen Beschaffenheit, kein Andruck mit entsprechender Tiefenwirkung, auf das Körpergewebe ausgeübt werden kann – in keinster Art und Weise, eine wirkungsvolle Beeinflussung des Körpergewebes möglich ist.

Vielmehr ist, um gleichwertig effektive Wirkung erzielen zu können – der aufgebrachte Druck der Finger – durch eine entsprechende mechanische Konstruktion zu ersetzen.!

I.2.) Erläuterung

Sinn und Zweck dieser Erfindung ist, ein Gerät zu schaffen mit dem, jederzeit und ohne viel Aufwand bzw. Vorbereitung und zudem unabhängig von einem Masseur, die gleichen positiven Wirkungen erzielt werden können. Die somit angestrebten und erzielbaren Wirkungen sind:

  • – intensive Druck-Knet-Walk Behandlung des Körpergewebes,
  • – intensive Beeinflussung des Körpergewebes im Bereich der Fußreflex-Zonen
  • – intensive Beeinflussung des Körpergewebes im Bereich der Handreflex-Zonen
  • – intensive Beeinflussung des Körpergewebes im Bereich der Lymphdrainage-Systeme
  • – Lösen von Verspannungen im Hals-, Nacken-, Rücken-, Schulter- u. Lenden-Bereich
  • – Anregung von: – Kreislauf und Organismus
  • – Steigerung der Durchblutung
  • – Förderung des Stoffwechsels
  • – Verbesserung der Lymphströme
  • – Straffung von Haut & Bindegewebe
  • – Steigerung der physische & psychische Vitalität
  • – Entspannung & Wohlbefinden

Hierfür wird, um gleichwertige Wirkung erzielen zu können – der aufgebrachte Druck der Finger – durch eine entsprechende Konstruktion, mit gleicher intensiver Tiefen-Wirkung, ersetzt.

Diese Konstruktion besteht, wie aus 1. ersichtlich, idealer Weise aus einer Vielzahl von einzelnen, an ihrer Spitze abgerundeten Stiften bzw. Noppen, aus leicht elastischem Material, das zudem hautverträglich ist. Diese einzelnen Noppen sind, in entsprechender Vielzahl vorhanden. Durch die spezielle und bestimmte Art, der geometrischen Anordnung dieser Noppen, ergibt sich eine ideale Behandlungsmöglichkeit, sei es für eine z.B. großflächige Behandlung des Körpergewebes (wie z.B. Schulter, Rücken, etc.), oder für eine genau gezielte spezielle Teilbehandlung eines ganz bestimmten Teilbereiches des Körpers (z.B. Fußreflex-Zonen, Handreflex-Zonen etc.).

1: mögliche Form der Noppen (...siehe bei den Abbildungen)

Wie wir wissen, geht der Therapeut die Behandlung wie folgt an:

Tabelle – 1:

Natürlich ist es aus therapeutischen Gründen, sehr ratsam und sinnvoll ist, diesen Ablauf der Behandlung stets beizubehalten. Deshalb sind auch hierfür, natürlich unterschiedliche Walzenarten vorgesehen, je nach dem welche Behandlungsphase, Phase A-B-C, gerade getätigt werden soll.

Da die Behandlungsphasen, Phase A und Phase C, hinsichtlich der einwirkenden Intensität, identisch sind, ist kommen lediglich 2 – unterschiedliche Walzensysteme zum Einsatz. Diese sollen sinniger Weise die Bezeichnungen "RUCKH'sche Walze/Typ-A" und "RUCKH'sche Walze/Typ-B" haben.

Um die Wirksamkeit, der mittels dieser Konstruktion durchgeführten Behandlung, noch zusätzlich zu steigern und um optimale therapeutische Ergebnisse erzielen zu können ist es empfehlenswert, während der erfolgenden Behandlung, die Massageeinheiten untereinander zu wechseln.

I.3.a.) mögliches praktisches Ausführungsbeispiel für die "RUCKH'sche Walze/Typ-A

Dabei erfolgt sinngemäß und im therapeutischem Sinne, zunächst die einleitende Behandlungsphase "A", vorsichtig und nicht zu intensiv, also eine leichte und angenehme, die Behandlung einleitende Bearbeitung der oberen Gewebeschichten, ohne dabei entsprechende Tiefenwirkung zu erzielen.

Diese einleitende Behandlung erfolgt gem. 2. mittels einer speziellen langgestreckten, langsam um ihre Längsachse rotierenden Rund-Walze (1), die eine durchgehenden Kernbohrung (2) aufweist Die äußere Kontur dieser langgestreckte Rundwalze hat sinnvoller Weise, entlang ihrer Längs- bzw. Rotationsachse, unterschiedliche Querschnitte. Aus der gesamten Oberfläche, wie auch aus der stirnseitigen Oberfläche, ragen elastische Borstenbündel (3) heraus.

Durch die spezielle Formgebung, also der Kontur dieser langgestreckten Rund-Walze, ist es somit leicht möglich, jede Körperstellen gezielt zu erreichen und gezielt behandeln zu können.

Für die Durchführung der Behandlung wird, siehe auch 6., lediglich, diese ca. 60 cm lange Rund-Walze, auf die eigenständig. langsam um ihre Längsachse rotierende, aus einem Standgestell horizontal herausragende, ca. 40 cm lange Führungsachse (5) aufgeschoben, bis durch die integrierten magnetischen Haftscheiben (4) und (6), ein sicherer Halt der Rund-Walze gegeben ist.

Dabei ist die Haltekraft der magnetischen Haftscheibe derart dimensioniert, daß die rotierende Rund-Walze, bereits mit leichter Kraft vom Weiterdrehen abgehalten werden kann – eine Verletzungsgefahr, hervorgerufen durch von dieser Rund-Walze erfaßter Kleidung oder Haare, besteht somit nicht.

2: RUCKH'sche Walze, Typ-A (...siehe bei den Abbildungen)

Wie bereits darauf hingewiesen, ist durch die spezielle Formgebung, also der Kontur dieser langgestreckten Rund-Walze, jegliche Körperstellen gezielt behandelbar. Dies wird insbesondere dadurch ermöglicht, als daß die RUCK'sche Walze Typ-A, 5 – unterschiedliche Wirkbereiche mit "A, B, C, D und E" aufweist, wie aus der nachfolgenden 3. ersichtlich.

3: RUCKH'sche Walze, Typ-A und dessen Wirkbereiche (...siehe bei den Abbildungen)

Die vorab aufgezeigten speziell abgestimmten Wirkbereiche sind geometrisch derart ausgelegt und zudem derart aufeinander Abgestimmt, daß sich nahezu jegliche Körperstelle bzw. jeglicher Körperbereich, entsprechend den individuellen Bedürfnissen, als auch entsprechende den therapeutischen Erfordernissen, ganz gezielt behandelt werden kann, wie aus Tabelle – 2 hervorgeht.

Tabelle – 2
I.3.b.) mögliches praktisches Ausführungsbeispiel für die "RUCKH'sche Walze/Typ-B:

Wie aus 4. ersichtlich ist, haben die einzelnen drehbar gelagerten Klein-Walzen (7) eine durchgehende Kernbohrung und einen links- und rechtsseitigen Überstand (8), einen Durchmesser von ca. 40 mm und eine Breite von gleichfalls ca. 40 mm. Entlang der Abrollfläche, bzw. auf dem Walzenumkreis sind z.B. 3-Reihen von ca. 4 bis 5 Noppen (9) derart angeordnet, daß die Noppen (9) der mittleren Reihe, sich jeweils genau auf Höhe der Mitte der Lücken, zwischen den einzelnen Noppen der äußeren Reihen, befinden.

Mögliche Formen für die Noppen sind bereits aus 1 ersichtlich.

4: Anordnung der Noppen (...siehe bei den Abbildungen)

Wie aus der nachfolgenden 5. ersichtlich, werden jeweils 6- bis zu 12-Stück dieser rotierenden Klein-Walzen (7), auf eine gemeinsame lange Achse (10) aufgeschoben so, daß sich hierdurch eine 1-achsige Walzeneinheit (11) ergibt, wobei hier die Noppen (9) nur noch symbolisch dargestellt sind.

Mehrere dieser 1-achsigen Walzen-Einheiten (11) werden in eine spezielle Rund-Walze, die gleichfalls eine durchgehender Kernbohrung (2) aufweist, eingebracht.

Diese Rund-Walze besteht aus einer linksseitigen bzw. äußeren Scheibe (12) und einer rechtsseitigen bzw. inneren Scheibe (13), die durch ein Verbindungsrohr, mit durchgehender Kernbohrung (2) starr miteinender verbunden sind.

An der Außenseite dieser rechtsseitigen bzw. inneren Scheibe (13), ist eine magnetische Haftscheibe (14), bzw. (4) gem. 2, wie bereits schon früher in 2: "RUCKH'sche Walze/Typ-A" erläutert, befestigt.

Es werden nun ca. 5-Stück bis hin zu ggf. 10-Stück oder ggf. noch mehr, dieser 1-achsigen Walzeneinheiten (11), in diese Rund-Walze, zwischen den Scheiben (12) und (13), entlang eines Umkreises, dessen Durchmesser knapp kleiner ist als der Außendurchmesser der Scheiben (12) und (13), in gleichmäßigen Winkelabständen eingebracht.

Für die Durchführung der Behandlung wird, siehe hierzu auch 6., lediglich diese ca. 60 cm lange Rund-Walze, auf die eigenständig. langsam um ihre Längsachse rotierende, aus einem Standgerät horizontal herausragende, ca. 40cm lange Führungsachse (5) aufgeschoben, bis durch die integrierten magnetische Haftscheiben (14) bzw. (4) und durch (6), ein sicherer Halt dieser Rund-Walze gegeben ist.

Dabei ist die Haltekraft der magnetischen Haftscheiben, auch hier derart dimensioniert, daß die rotierende Rund-Walze, bereits mit leichter Kraft vom Weiterdrehen abgehalten werden kann – eine Verletzungsgefahr, hervorgerufen durch von dieser Rund-Walze erfasster Kleidung oder Haare, besteht somit gleichfalls nicht.

5: Anordnung der Walzen (...siehe bei den Abbildungen) I.4.) mögliches praktisches Ausführungsbeispiel für die Integration, der "RUCKH'sche Walze/Typ-A und der "RUCKH'sche Walze/Typ-B, in ein freistehendes Standgestell:

Für die Durchführung der therapeutischen Eigenbehandlung, ist es nötig, ein entsprechendes und freistehendes Standgestell zur Verfügung zu haben, welches mittels eines horizontalen Auslegers (5), die "RUCKH'sche Walze/Typ-A und/oder Typ-B entsprechend aufnehmen kann.

Dieser horizontale Ausleger (5) mit seiner magnetischen Anschlagplatte (6), dreht sich elektrisch durch einen Elektromotor (M1) angetrieben, um seine Längsachse, sowohl nach Links als auch nach Rechts.

Zudem ist es in seiner Höhe über dem Fußboden dahingehend verstellbar, als daß es entsprechend von ganz Unten bis nach ganz Oben und umgekehrt, elektrisch bewegt werden kann. Diese Auf- bzw. Abbewegung des horizontalen Auslegers (5), wird im Inneren des Standgestells, durch die Verwendung eines Spindelhubgetriebes mit angeschlossener Spindelhubstange und dem Elektromotor (M2), erzielt.

Der Laufkanal des sich langsam Auf- bzw. Abbewegenden horizontalen Auslegers wird durch links und rechtseitig angebrachte Borstenleisten (7) oder Gummileisten (7), schützend aber doch elastisch, abgedeckt bzw. verdeckt.

6: Standgestell (...siehe bei den Abbildungen)

Diese notwendige Rotation als auch die langsame Auf- und Abbewegung, des horizontalen Auslegers, wird durch die 2-Elektromotoren (M1) und (M2), denen jeweils noch ein die Drehzahl untersetzendes Getriebe nachgeschaltet ist, ermöglicht. Zudem werden diese Elektromotoren über jeweils einen eigenen Frequenzumrichter (FU-1) und (FU-2), in ihrer Drehzahl beeinflusst und konstant gehalten.

Insbesondere bei der RUCKH'schen Walze/Typ-A könnte möglicher Weise die Gefahr bestehen, daß sich das etwas länger gewachsenes Haupthaar, in den Borsten verfangen könnte. Um dieser Gefahr vorzubeugen, sind 2-unterschiedliche Sicherheiten eingebaut:

  • 1. die auf den horizontalen Ausleger aufgeschobene Walze, wird lediglich durch die Kraft einer leicht lösbaren bzw. leicht verdrehbaren Magnetplatte, auf dieser Achse fixiert....
  • 2. die integrierten Frequenzumrichter (FU-1) und (FU-2), erfassen und überwachen permanent den Betriebsstrom der angeschlossenen Elektromotoren (M1) und (M2) und schalten diese, bei Erreichen des vorab eingestellten maximalen Betriebsstromes, unverzüglich aus....

Die komplette Bedienung dieses Gerätes erfolgt problemlos, durch den Benutzer selbst, je nach Auslegung per

  • 1. kabelgebundener Fernsteuerung mit Bedien-Handgerät
  • 2. Infrarot-Fernsteuerung, mit in das Standgerät integriertem Infrarot-Sensor (16)
  • 3. Funk-Fernsteuerung. mit den in das Standgerät integriertem Funk-Empfangs/Schalt-Modulen

I.5.) Aufstellungsort und Standfestigkeit:

Der Aufstellungsort für dieses Gerät an sich ist unkritisch, jedoch sollte der ausgewählte Raum unbedingt trocken sein. Der benötigte elektrischer Stromanschluss mit 230VAC sollte sich in unmittelbarer Nähe des Aufstellungsortes befinden.

Um eine wirklich sichere Standfestigkeit des Standgerätes zu erzielen, stehen zwei möglichen Ausführungsvarianten zur Verfügung:

Ausführung "a":

Hierbei ist das Standgerät mit einer großen Bodenplatte (17) fest verbunden, wodurch ein Kippen, zur Seite hin, oder gar nach Vorne bzw, nach Hinten hin, vermieden wird – dies insbesondere dadurch als, daß die zu behandelnde Person bereits selber auf dieser Bodenplatte steht.

Allerdings ist hierbei der offensichtliche Nachteil, daß diese Bodenplatte einen umlaufenden Kantenschutz, zur Vermeidung von Verletzungen am Fuß, benötigt.

Zudem könnte auch der, obwohl gering ausfallender Höhenunterschied, zum eigentlichen Fußboden hin, bei der einen oder anderen Person, eine gewisse Standunsicherheit hervorrufen....

7: Bodenplatte, Ausführung "a" (...siehe bei den Abbildungen) Ausführung "b":

Hierbei ist das Standgerät mit einer gering größeren Bodenplatte (18) verbunden. Das Wesentliche hierbei ist, daß diese Bodenplatte links- und rechtsseitig lediglich ca. 20 cm übersteht.

Auf diese so entstandenen beidseitig vorhandenen Stellflächen werden jeweils eine Gewichtsmasse (19), mit ca. 25 Kg abgestellt, wodurch ein Kippen zur Seite hin, oder gar nach Vorne bzw. nach Hinten hin, gänzlich vermieden werden kann.

8: Bodenplatte, Ausführung "b" (...siehe bei den Abbildungen) I.6.) mögliches praktisches Ausführungsbeispiel, für die elektrische Beschaltung

Wie aus der bisherigen Beschreibung ersichtlich, werden zum Betrieb dieser "RUCKH'sche Walze" zur mechano-therapeutischen Beeinflussung des menschlichen Körpergewebes, in der Ausführungsform Typ-A gemäß 2 und 3 und in der Ausführungsform Typ-B gemäß der 4 und 5, idealer Weise Elektromotoren verwendet.

Da 230VAC innerhalb eines Gebäudes oder einer Institution, überall problemlos verfügbar ist, sind die verwendeten Elektromotoren, Wechselstrommotoren für den Betrieb mit 230VAC.

Dies hat zudem die weiteren Vorteile, daß diese Elektromotoren, mittels eines jeweils eigenen Frequenzumrichters, (FU-1) und (FU-2) problemlos:

  • – an den FU, anschließbar, ansteuerbar bzw. fernsteuerbar sind,
  • – über ein 5V-Signal am FU, der jeweilige Elektromotor gestartet und gestoppt werden kann,
  • – mittels eines externen Potentiometers am FU, die Drehzahl variiert werden kann,
  • – die interne Elektronik des FU, ein sanftes Anlaufen/Stoppen des Motors ermöglicht,
  • – die interne Elektronik des FU, eine Überwachung der Stromaufnahme des Elektromotors ermöglicht,
  • – die interne Elektronik des FU, den Elektromotor sofort stoppt, wenn der Strom zu hoch wird,

Die beiden Frequenzumrichter FU-1 und FU-2 werden, wie schon bereits erwähnt, aus Gründen der leichteren Bedienbarkeit und aus Gründen erhöhter Betriebssicherheit, entsprechend ferngesteuert, symbolisch dargestellt durch das Sende-Modul/Empfangs-Modul, bzw. durch das drahtgebundene Hand-Bediengerät.

Die Art der Fernsteuerung, kann somit einfach drahtgebunden, oder per Infrarot-Signal oder aber per codiertem Funksignal, erfolgen.

9: elektrische Beschaltung (Prinzip-Schaltbild) (...siehe bei den Abbildungen)

Anspruch[de]
  1. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß bestehend aus einer länglichen Walzenbürste (RUCKH'sche Walze) in der Ausführungsform Typ-A gemäß 2 und 3 und in der Ausführungsform Typ-B gemäß der 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß Typ-A bzw. Typ-B, jeweils eine durchgehende Kernbohrung haben (2), wodurch die Walzen wahlweise siehe 6, auf einen sich um seine Längsachse drehbaren horizontalen Ausleger bzw. Führungsachse (3), aufschiebbar sind,
  2. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß wenn die länglichen Walzenbürste vom Typ-A oder Typ-B aufgeschoben werden, diese durch die jeweils anschlussseitig integrierte magnetische Haftscheibe (4), mit der gleichfalls magnetischen Gegenplatte bzw. Haftscheibe (6) des drehbaren horizontalen Auslegers (5), eine magnetische Haftverbindung eingehen,
  3. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese magnetische Verbindung, eine drehmoment-begrenzende Verbindung darstellt, was bedeutet, daß die Walzen mit einem bereits relativ geringem Kraftaufwand am sich Weiterdrehen gehindert werden können,
  4. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß dieser horizontaler Ausleger (5) in ein Standgestell gemäß 6, integriert ist,
  5. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß dieser horizontaler Ausleger (5) um seine Längsachse, elektrisch mittels eines Elektromotors (M1), langsam gedreht wird, sei es rechtsherum oder linksherum,
  6. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl dieses horizontalen Auslegers, mittels eines Frequenzumrichters-1 (FU-1) verstellbar ist,
  7. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß ein eventuelles Blockieren der Drehung dieses horizontalen Auslegers, vom Frequenzumrichter-1 (FU-1) als Stromanstieg erkannt wird,
  8. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß dieser Stromanstieg im Frequenzumrichter-1 (FU-1), eine Abschaltung dieses die Drehung verursachenden Elektro-Motors-1 (M1) bewirkt,
  9. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß dieser horizontaler Ausleger (5) gemäß 6, von ganz Unten bis nach ganz Oben und umgekehrt, elektrisch mittels eines Elektromotors-2 (M2), langsam auf- und abbewegt werden kann,
  10. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese Auf- bzw. Abbewegung im Inneren des Standgestells, durch die Verwendung eines Spindelhubgetriebes mit angeschlossener Spindelhubstange erzielt wird,
  11. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß der Laufkanal des sich langsam Auf- bzw. Abbewegenden horizontalen Auslegers gemäß 6, durch links und rechtseitig angebrachte Borsten-Leisten (15) und/oder Gummileisten (15), oder jeglichem anderem gleichfalls geeignetem Material in der Leiste, verdeckt wird,
  12. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit dieser Auf- bzw. Abbewegung dieses horizontalen Auslegers, mittels eines Frequenzumrichter-2 (FU-2) verstellbar ist,
  13. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß ein eventuelles Blockieren dieser Auf- bzw. Abbewegung dieses horizontalen Auslegers, vom Frequenzumrichter-2 (FU-2), als Strom-Anstieg erkannt wird,
  14. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß dieser Stromanstieg im Frequenz-Umrichter-2 (FU-2), eine Abschaltung dieses die Auf- bzw. Abbewegung verursachenden Elektro-Motors-2 (M2) bewirkt,
  15. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gerät, fernsteuerbar ist,
  16. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese Fernsteuerung wahlweise Drahtgebunden, oder per codiertem Infrarotsignal mit integriertem Infrarot-Empfangssensor (16), oder per codiertem Funksignal erfolgt,
  17. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß das Standgestell wahlweise auf einer großen Bodenplatte (17) steht,
  18. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß das Standgestell wahlweise auf einer kleinen Bodenplatte (18) steht, die jedoch seitlich leicht übersteht und worauf entsprechende Zusatzgewichte (19) abgestellt werden,
  19. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese längliche Walzenbürste (RUCKH'sche Walze) in der Ausführungs-Form Typ-A gemäß 2 und 3 eine langgestreckte Rundwalze verkörpert, dessen äußere Kontur einen Rotationskörper darstellt, welcher entlang seiner Längs- bzw. Rotationsachse, gleiche Querschnitte und/oder aber unterschiedliche Querschnitte hat,
  20. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese längliche Walzenbürste (RUCKH'sche Walze) in der Ausführungs-Form Typ-A gemäß 2 und 3, mindestens eine und/oder aber mehrere Wirkbereiche "A, B, C, D, E", siehe hierzu auch die Tabelle – 2, entlang ihrer Längs- bzw. Rotationsachse aufweist,
  21. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß aus der gesamten Oberfläche dieser Rundwalze, wie auch aus der stirnseitigen Oberfläche, elastische Borstenbündel (3) herausragen,
  22. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese elastischen Borstenbündel bestehen aus Naturborsten und/oder aber Kunstborsten und/oder aus jeglichem gleichfalls geeignetem Material,
  23. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese elastischen Borstenbündel bestehen zB. aus Schweineborsten, oder Rosshaar oder anderem geeignetem Naturmaterial,
  24. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung bzw. Justierung der Härte dieser Borstenbündel an die jeweiligen Erfordernisse, durch Anpassung der freien bzw. herausstehenden Borstenlängen erfolgt,
  25. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese längliche Walzenbürste (RUCKH'sche Walze) in der Ausführungs-Form Typ-B gemäß 4 und 5, bestehend aus einzelnen drehbar gelagerten Klein-Walzen (7) mir durchgehender Kernbohrung und mit oder ohne links- und rechtsseitigem Überstand (8), einem Durchmesser von vorzugsweise ca. 40 mm oder jeglichem anderem Durchmesser und eine Breite von gleichfalls vorzugsweise ca. 40 mm oder jeglicher anderen Breite. Mit entlang der Abrollfläche, bzw. auf dem Walzenumkreis angeordneten vorzugsweise 3-Reihen oder mehr, von ca. 4 bis 5 Noppen (9) oder mehr, derart angeordnet, daß die Noppen (9) von Reihe zu Reihe derart versetzt sind, daß die Noppen der nächsten Reihe sich jeweils genau auf Höhe der Mitte der Lücken, zwischen den einzelnen Noppen der vorherigen Reihe, befinden. Mögliche Formen für die Noppen sind stilisiert aus 1 ersichtlich,
  26. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß diese Noppen gemäß 1 bestehend aus kegelförmigen oder hochkant stehenden zylinder-förmigen Gebilden, mit oder ohne Abrundung ihrer äußeren Spitze, bestehend aus leicht elastischem Material, wie Gummi oder Weich-Plastik, oder jeglichem anderem gleichfalls geeignetem Material, das zudem hautverträglich ist,
  27. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß gemäß 5., vorzugsweise jeweils 6- bis zu 12-Stück, oder mehr oder weniger Stück, dieser rotierenden Klein-Walzen (7), auf eine gemeinsame lange Achse (10) aufgeschoben werden, so daß sich hierdurch eine 1-achsige Walzeneinheit (11) ergibt,
  28. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß gemäß 5., mehrere dieser 1-achsigen Walzeneinheiten (11) in eine spezielle Rund-Walze eingebracht werden, die gleichfalls eine durchgehender Kernbohrung (2) aufweist,
  29. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß gemäß 5., diese Rund-Walze bestehend aus einer linksseitigen bzw. äußeren Scheibe (12) und einer rechtsseitigen bzw. inneren Scheibe (13), die durch ein Verbindungsrohr, mit durchgehender Kernbohrung (2) starr miteinender verbunden sind, bestehend aus Kunststoff, Plastik, Holz oder jeglichem anderem gleichfalls geeignetem Material,
  30. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß gemäß 5., an der Außenseite dieser rechtsseitigen bzw. inneren Scheibe (13), eine magnetische Haftscheibe (14), bzw. (4) qem. 2, wie bereits schon früher in 2: "RUCKH'sche Walze, Typ-A" erläutert, befestigt ist,
  31. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß gemäß 5., vorzugsweise ca. 5-Stück bis hin zu ggf. 10-Stück, oder ggf. noch mehr, dieser 1-achsigen Walzeneinheiten (11), in diese Rund-Walze, zwischen den Scheiben (12) und (13), entlang eines Umkreises, dessen Durchmesser knapp kleiner ist als der Außendurchmesser der Scheiben (12) und (13), in gleichmäßigen Winkelabständen eingebracht werden,
  32. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß gemäß 5., diese vorzugsweise ca. 60 cm lange, oder kürzere oder längere, Rund-Walze auf die eigenständig langsam um ihre Längsachse rotierende, aus einem Standgerät horizontal herausragende, ca. 40 cm lange, oder kürzere oder längere, Führungsachse (5) aufgeschoben wird, bis durch die integrierten magnetische Haftscheiben (14) bzw. (4) und durch (6), ein sicherer Halt dieser Rund-Walze gegeben ist.
  33. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß für die Auf- bzw. Ab-Bewegung der rotierenden Bürste in den jeweiligen End-Positionen zur Motor-Abschaltung, entsprechend ein Oberer-Endschalter und Unterer-Endschalter vorgesehen ist,
  34. Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß in der links-seitigen als auch in der rechts-seitigen Seitenwand, in ca. Schulterhöhe jeweils ein NOT-AUS-Schalter integriert ist,
  35. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß in der rechts-seitigen oder in der links-seitigen Seitenwand, in ca. Schulterhöhe ein Bedien-Panel, zur Aufnahme allerr benötigten Bedien-Elemente wie Netz EIN/AUS, Sicherung (auswechselbar), Drehzahl-Regelungsknöpfe etc., integriert sind,
  36. "Massage-Gerät zur mechano-therapeutischen Beeinflussung menschlichen Körpergewebes", dadurch gekennzeichnet, daß das kabelgebundene Hand-Bedienteil, aus Gründen einer erhöhten technischen Betriebssicherheit, mit seinem Kabel, derart mit dem Standgerät verbunden ist, daß dieses Kabel zunächst in ein leicht lösbares mechanisches Verbindungs-Element endet, welches seinerseits dann über ein weiteres kurzes Kabelstück, mit der internen Elektronik verbunden ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com