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Dokumentenidentifikation DE202005014212U1 13.04.2006
Titel Handhabungsgerät
Anmelder Morawski, Jerzy Henryk, 58509 Lüdenscheid, DE;
Morawski, Boleslaw, 58509 Lüdenscheid, DE
DE-Aktenzeichen 202005014212
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 09.09.2005
IPC-Hauptklasse B25J 9/02(2006.01)A, F, I, 20050909, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Handhabungsgerät zum Umpositionieren von Teilen aller Art, bestehend aus mindestens zwei pneumatischen Linearantriebseinheiten und einem Montagebausatz.

Es sind die verschiedensten Ausführungsformen derartiger Handhabungsgeräte bekannt, insbesondere sind Handhabungsgeräte bekannt, bei denen an einem unbeweglichen Ständer einer Lineareinheit als Achse „X" befestigt ist und an der beweglichen Frontseite der Achse „X" eine zweite Lineareinheit in Form von Kurzhubschlitten als Achse „Z" senkrecht angebracht ist. Es handelt sich hierbei um ein Handhabungsgerät, das sehr Kosten intensiv und Platz raubend ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein sehr Platz sparendes und Preis günstiges Handhabungsgerät vorzuschlagen, das aus Standard-Elementen besteht, dessen Zusammenbau mit Hilfe des Montagebausatzes und wenigen Handgriffen erfolgen kann.

Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass als Ständer des Handhabungsgerätes eine Linearantriebseinheit Achse „Z" vorgesehen ist.

Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, dass die zweite Linearantriebseinheit Achse „X" mit Hilfe des Montagebausatzes an dem Ständer des Handhabungsgerätes lösbar befestigt ist.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass als Linearantriebseinheit Achse „Z" und Achse „X" verdreh gesicherte Pneumatikzylinder, in Form eines Kompaktzylinders, eines Kurzhubzylinders, eines Twin-Zylinders, eines Normzylinders mit einer Führungseinheit auf Basis von Schienen- und Wellenführungen oder dergleichen, vorgesehen sind.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung geht man so vor, dass der Montagebausatz aus einem Winkelhalter, einer Anschlagplatte, einem Greiferhalter, einem Anschlaghalter, einem Doppelhub-Zylinderhalter, einem Anschlagwinkel, einer Ständergrundplatte, einer Greiferplatte, einem Zylinder- und Laufwagenhalter, einem Zylinderhalter, einer klemmplatte, einem Gummiringhalter, einem Gummiring, einer Anschlagschraube, einer Verstellmutter, einem Stoßdämpfer, einem Anschlag, einer Justierschraube, einem Gummipuffer, einem Führungskeil, einem Mehrzylinderhalter, einer Verbindungsplatte, einem verschiebbaren Winkelhalter, einer Zwischenplatte, einer Verstellschraube, einem Greiferhalter, einer Adapterplatte und einer Klemmvorrichtung besteht.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass an den Linearantriebseinheiten bei der Verwendung von Kompaktzylindern oder Kurzhubzylindern als Linearantriebseinheiten, eine Anschlagplatte für die Befestigung von Justierschrauben und Stoßdämpfern, montiert ist.

Es wird weiter vorgeschlagen, dass für das Schalten der Stoßdämpfern im eingefahrenen Zustand der Kompakt- und Kurzhubzylindern, ein Anschlag und im ausgefahrenen zustand ein Anschlagwinkel vorgesehen sind.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass bei der Verwendung der Gummiringe als Stoßdämpfer, ein Gummiringhalter an dem Ständer und zwei Anschlagschrauben an dem Zylinderhalter vorgesehen sind, wobei die Hubbegrenzung des Kompaktzylinders mit Hilfe von zwei Verstellmuttern erzielbar ist.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung geht man so vor, dass für die Hubbegrenzung vorgesehene Justierschraube und der Gummipuffer direkt in die vorhandene Bohrungen des Kompaktzylinders eingeschraubt sind.

Es wird vorgeschlagen, dass bei der Verwendung eines Twin-Zylinders, eines Normzylinders zusammen mit der Führungseinheit oder dergleichen als eine Linearantriebseinheit Achse „X", für die Befestigung der Linearantriebseinheit Achse „X" an dem Ständer des Handhabungsgerätes, eine Adapterplatte zwischen der Frontplatte des Ständers und der Linearantriebseinheit Achse „X" vorgesehen ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass die Linearantriebseinheit Achse „X" als Einzel- oder Mehrzylinder-Linearantriebseinheit Achse „X" vorgesehen ist, wobei für die Befestigung von mehreren Linearantriebseinheiten Achse „X" ein Mehrzylinderhalter an dem Ständer des Handhabungsgerätes montiert ist.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass an dem Mehrzylinderhalter, mit Hilfe von Verbindungsplatten, mehrere Linearantriebseinheiten Achse „X" in Form von Kompaktzylindern, Twin-Zylindern oder dergleichen lösbar befestigt sind.

Es wird weiter vorgeschlagen, dass die, an dem Mehrzylinderhalter mit Hilfe von Verbindungsplatten befestigten verdreh gesicherte Kompaktzylinder oder Kurzhubzylinder, um 45° versetzt befestigt sind.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung geht man so vor, dass an den Frontplatten, der an dem Mehrzylinderhalter befestigten Kompaktzylindern, mit Hilfe der Führungskeilen und der Klemmplatten, die Winkelhalter stufenlos versehiebbar befestigt sind, wobei für die stufenlose Verschiebung der Winkelhalter, die Verstellschrauben vorgesehen sind.

Eine weiter vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, dass bei der Verwendung der Führungseinheiten mit der großen Hublänge, die Führungseinheiten auf Basis von Schienenführungen, aus zwei Führungsschienen und zwei Laufwagen besteht, wobei als bewegliche Die obere Führungsschiene mit einem Laufwagen und als unbewegliche die untere Führungsschiene mit dem zweiten Laufwagen vorgesehen sind, wobei die Befestigung der Führungsschienen an dem Normzylinder mit Hilfe von zwei Zylinderhalterungen erfolgt.

Es wird vorgeschlagen, dass für die verschiebbare Befestigung der Führungseinheit an dem Ständer des Handhabungsgerätes, eine Schiene an den Zylinderhalterungen und eine Klemmvorrichtung an der Frontplatte des Ständers vorgesehen sind.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass für die Verbindung der Kolbenstange des Normzylinders mit der Führungsschiene eine Lasche vorgesehen ist.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung geht man so vor, dass bei der Verwendung der Führungseinheiten, auf Basis von Schienenführungen, mit der kleineren Hublänge, ein oder zwei Laufwagen mit Hilfe einer Platte an der Zylinderhalterung lösbar befestigt sind, wobei für die Übertragung der linearen Bewegung der Linearantriebseinheit, nur eine Führungsschiene vorgesehen ist.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass bei der Verwendung des Normzylinder mit der Führungseinheit bestehend aus einer Mitnehmerplatte mit zwei Führungswellen und zwei Führungsbüchsen die im einen U-förmig gestalteten Zylinderhalter lösbar befestigt sind, die Befestigung der Führungseinheit auf dem Ständer des Handhabungsgerätes durch das Zusammenschrauben des U-förmig gestalteten Zylinderhalters mit der Frontplatte des Ständers erfolgt.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, dass an der Frontplatte der Linearantriebseinheit Achse „X" ein Greiferhalter oder ein Doppelhub-Zylinderhalter für die Befestigung von zusätzlichen verdreh gesicherten Kompaktzylindern lösbar befestigt sind, wobei für die Befestigung des Kompaktzylinders eine längliche Ausfräsung in dem Doppelhubzylinderhalter vorgesehen ist.

Es wird vorgeschlagen, dass der Ständer des Handhabungsgerätes auf einer Ständergrundplatte lösbar befestigt ist, wobei bei der Verwendung von Kompaktzyündern als Ständer, der Ständer um 45° versetzt befestigt ist.

Es wird weiter vorgeschlagen, dass bei der Verwendung eines Kompaktzylinders als Linearantriebseinheit Achse „X", bei der großen Hublänge, eine zusätzliche Linearführung als Bausatz in Form einer Schienenführung oder einer Wellenführung vorgesehen ist, wobei die Befestigung der Linearführung an dem Kompaktzylinder mit Hilfe einer Laufwagenhalterung und einer Schienenhalterung oder eines Wellenhalter erfolgt.

Weiterhin wir vorgeschlagen, dass bei der Verwendung einer zusätzlichen Schienenführung für den Kompaktzylinder, der Laufwagen der Schienenführung an der Laufwagenhalterung und die Führungsschiene an der Schienenhalterung lösbar befestigt sind.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung geht man so vor, dass bei der Verwendung einer zusätzlichen Wellenführung für den Kompaktzylinder, der Wellen-Laufwagen der Wellenführung an der Laufwagenhalterung und die Führungswellen an dem Wellenhalter lösbar befestigt sind.

Es wird weiter vorgeschlagen, dass bei der Verwendung einer zusätzlichen Schienenführung für den Kompaktzylinder oder dergleichen und bei der Befestigung der Schienenführung unter dem Kompaktzylinder, der Laufwagen der Schienenführung auf dem horizontalen Schenkel des Zylinder- und Laufwagenhalters lösbar befestigt ist, wobei für die Durchführung der Profelschiene eine Ausfräsung in dem Zylinder- und Laufwagenhalter vorgesehen ist.

Schließlich wird vorgeschlagen, dass an der Schienenhalterung Bohrungen für die Befestigung an der Frontplatte des Kompaktzylinders und Bohrung für die direkte Befestigung an der Kolbenstange des Kompaktzylinders vorgesehen sind.

Die Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil, dass zwei Linearantriebseinheiten bzw. zwei herkömmliche verdreh gesicherte Kompaktzylinder, die für allgemeine Antriebsaufgaben im Maschinenbau vorgesehen sind, die dann mit einfachen und wenigen Handgriffen in ein Handhabungsgerät umgebaut werden können, indem ein verdreh gesicherter Kompaktzylinder oder dergleichen als Ständer auf der Ständer platte befestigt wird und der zweite verdreh gescherte Kompaktzylinder oder dergleichen mit Hilfe des Montagebausatzes auf der frontplatte des Ständers lösbar befestigt ist. Die Konstruktion des Montagebausatzes kann derart ausgebildet sein, dass alle Funktionen wie die Belastbarkeit, die Arbeitsgeschwindigkeit, die Hubbegrenzung und Stoßdämpung realisiert werden können und gleichzeitig eine sehr kompakte und Platz sparende Konstruktion des Handhabungsgerätes erzielt wird.

Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigen,

1 eine erste Ausführungsform eines derartigen Handhabungsgerätes im Aufriss,

2 einen Schnitt nach der Linie A-B in 1,

3 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform mit der Stoßdämpfer-Befestigung,

4 einen Schnitt nach der Linie C-D in 3,

5 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Stoßdämpfung mit der Hubbegrenzung,

6 eine weiter Ausführungsform der Befestigung der Stoßdämpfung und Hubbegrenzung,

7 ein anderes Ausführungsbeispiel des Handhabungsgerätes,

8 eine weitere Ausführungsform eines derartigen Gerätes im Aufriss,

9 einen Schnitt nach der Linie E-F in 8,

10 ein anderes Ausführungsbeispiel der Ausgestaltung der Führungseinheit,

11 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Ausgestaltung der Führungseinheit,

12 einen Schnitt nach der Linie G-H in 11,

13 eine andere Ausgestaltungsform der Linearantriebseinheit Achse „X",

14 eine Draufsicht von der 13,

15 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Handhabungsgerätes,

16 eine Draufsicht von der 15,

17 eine Mehrzylinder-Ausführungsform des Handhabungsgerätes,

18 eine Seitenansicht von der 17 teilweise im Schnitt nach der Linie K-L,

19 eine Ansicht der Ausgestaltung der Linearantriebseinheit an dem Mehrzylinderhalter,

20 ein Ausführungsbeispiel der Befestigung der Linearantriebseinheit an der Verbindungsplatte,

21 eine Ausführungsform der Verbindungsplatte,

22 eine Ausführungsform des Handhabungsgerätes im Aufriss mit der zusätzlichen Schienenführungen an der Achse „X",

23 eine Drauflicht von der 22,

24 eine weitere Ausführungsform des Handhabungsgerätes im Aufriss mit der zusätzlichen Wellenführung an der Achse „X",

25 eine Draufsicht von der 24,

26 ein anderes Ausführungsbeispiel der Ausgestaltung der Achse „X",

27 eine Seitenansicht von 26,

28 eine Ausführungsform des verschiebbaren Winkelhalters,

29 eine Seitenansicht von der 30

30 mögliche Ausgestaltung der Achse „X" in Schienenführungen-Ausführung,

31 einen Schnitt nach der Linie M-N von der 30,

32 ein Ausführungsbeispiel des Doppelhub-Zylinderhalter im Schnitt nach der Linie I-J von der 33,

33 eine Draufsicht von der 32,

Die in den 1 bis 6 dargestellt Ausführungsform des Handhabungsgerätes weist einen Ständer 1 auf, wobei als Ständer eine gesamte Linearantriebseinheit-Konstruktion gemeint ist, besteht aus dem verdreh gesicherten Pneumatikzylinder 5, der Ständergrundplatte 17, der Anschlagplatte 12, dem Anschlagwinkel 16 dem Stoßdämpfer 26, dem Anschlag 27 und der Justierschraube 28. An diesem Ständer 1 ist lösber mit Hilfe des Montagebausatzes 4 in Form des Winkelhalters 11 die Linearantriebseinheit Achse „X" 3 lösbar montiert, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus dem verdreh gesicherten Pneumatikzylinder 5, dem Anschlagwinkel 16, dem Greiferhalter 13, dem Stoßdämpfer 26, dem Anschlag 27 und der Justierschraube 28, besteht.

Eine mögliche Gestaltung der Auflagefläche des Winkelhalters 11 und der Anschlagplatte 12 für die Befestigung an dem verdreh gesicherten Pneumatikzylinder 5 ergibt sich aus den 1, 2 und 4. Hierbei wird der um 45° versetzte Pneumatikzylinder 5 in die Ausfräsung der Anschlagplatte 12 und des Winkelhalters 11 reingeschoben. Für die Befestigung des verdreh gesicherten Pneumatikzylinder 5 werden die im Pneumatikzylinder 5 Vorhandene Gewindebohrungen genutzt.

Die 1 bis 4 und 19 zeigen die Stoßdämpfung und Hubbegrenzung des verdreh gesicherten Pneumatikzylinders 5, indem für die Stoßdämpfung und Hubbegrenzung der Achse „Z" Stoßdämpfer 26 und Justierschrauben 28 an der Anschlagplatte 12 wie auch Anschläge 27 an dem Winkelhalter 11 vorgesehen sind. Zur Stoßdämpfung und Hubbegrenzung der Achse „X" sind Stoßdämpfer 26 Justierschrauben 28 an dem Winkelhalter 11 und Anschläge 27 am Greiferhalter 13 vorgesehen. Für die Hubbegrenzung im ausgefahrenen Zustand sind die Winkelanschläge 16 an dem Winkelhalter 11 und an dem Greiferhalter 13 lösbar befestigt.

Bei der in den 5 und 6 gezeigten Ausführungsform werden anstelle der Stoßdämpfer 26 die Gummipuffer 29 befestigt, wobei bei der Ausführungsform der 6 werden die Anschläge 27 , die Justierschraube 28 und Gummipuffer 29 direkt an dem verdreh gesicherten Pneumatikzylinder 5 befestigt.

Bei der weiteren Ausführungsform nach der 7 erfolgt die Stoßdämpfung und Hubbegrenzung des verdreh gesicherten Pneumatikzylinders 5 mit Hilfe von Gummiringen 23 und Anschlagschrauben 24 , die an der greiferplatte 18 und dem Zylinderhalter 20 befestigt sind. Die Hubbegrenzung erfolgt mit Hilfe von Verstellmuttern 25 und dem Gummiringhaltern 22 die an den Pneumatikzylindern 5 lösbar befestigt sind.

Eine weitere Ausbildung der Führungseinheit 10 ergibt sich aus den 8 und 9. hierbei wird die Führungsschiene 40 , die mit dem Laufwagen 41 lösbar verbunden ist, auf den Zylinderhalterungen 42 montiert. Die zweite Führungsschiene 39 , die mit denn zweiten Laufwagen 41 lösbar verbunden ist, wird in den ersten Laufwagen 41 reingeschoben, wobei die zweite Laufwagen 41 automatisch auf die Führungsschiene 40 auch reingeschoben wird. Die Verbindung der Führungsschiene 39 mit dem Normzylinder 9 wird mit Hilfe der Lasche 46 erfolgen. An der unteren Seite der Zylinderhalterungen 42 ist eine Schiene 43 befestigt, die zusammen mit der Klemmvorrichtung 38 für die stufenlose verschiebbare Befestigung der Führungseinheit 19 auf dem Ständer 1 vorgesehen ist.

Die 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der Führungseinheit 10 . hierbei werden die Laufwagen 42 auf einer Platte 44 montiert, die mit der Zylinderhalterung 42 lösbar verbunden ist.

Bei der in den 11 und 12 gezeigten Ausführungsform der Führungseinheit 10 sind zwei Führungsbüchsen 48 in dem U-förmigen Zylinderhaler 49 lösbar befestigt, wobei die Verbindung der Führungswellen 47 mit dem Normzylinder 9, mit Hilfe der Mitnehmerplatte 66 erfolgt.

Die 13 bis 16 zeigen die Befestigung des twin-Zylinders 8 und der Führungseinheit 10 mit Hilfe der Adapterplatte 37 an dem Ständer 1 des Handhabungsgerätes.

Die Konstruktion des Handhabungsgerätes mit dem Mehrzylinderhalter 31 ist aus den 11 bis 21 ersichtlich. Hierbei werden mehrere verdreh gesicherte Pneumatikzylinder 5, um 45° versetzt und mit Hilfe von Verbindungsplatten 32 (20) an dem Mehrzylinderhalter 31 verstellbar montiert, wobei der Mehrzylinderkalter 31 direkt auf der Frontplatte 50 des Ständers 1 lösbar befestigt ist.

Die 19 zeigt eine Ausführungsform der stufenlos verschiebbaren Befestigung des Winkelhalters 33 an der Frontplatte 50 des verdreh gesicherten Pneumatikzylinders 5 und der stufenlos verschiebbaren Befestigung des Greifanhalters 36 an dem Winkelhalter 33. Hierbei wird mit Hilfe des an der Frontplatte 50 angeschraubten Führungskeils 30 und der Klemmplatte 21 der Winkelhalter 33 positioniert, während die Befestigung des Greiferhalters 36 an dem Winkelhalter 33 mit Hilfe des an dem Greiferhalter 36 angeschraubten Führungskeil 30 und der Klemmplatte 21 erfolgen wird, wobei für die stufenlose Verschiebung des Winkelhalters 3 und des Greiferhalters 36 die Verstellschrauben 35 vorgesehen sind.

Die 22 bis 25 zeigen den Kompaktzylinder 6, der zusätzlich mit einer Schienenführung 52 oder einer Wellenführung 53 ausgerüstet ist.

Die Figuren 26 und 27 zeigen eine weitere Ausführungsform der Führungseinheit 10, wobei die Führungseinheit 10 mit Normzylinder 9 bestehend aus der Schienenführung 52, dem Mitnehmer 64, die mit Hilfe des Halters 65 auf der Frontplatte 50 des Ständers 1 lösbar befestigt ist.

Die 28 und 29 zeigen die Ausführungsform des Winkelhalters 33.

Die 30 und 31 zeigen eine mögliche Gestaltung der Linear-Antriebseinheit Achse „X" 3 auf Basis vom verdreh gesicherten Kompaktzylinder 6 mit der zusätzlichen Schienenführungen 52, die unter dem Kompaktzylinder 6 an dem Zylinder- und Laufwagenhalter 19 lösbar befestigt ist. Der Zylinder- und Laufwagenhalter 19 ist so gestaltet, dass für die Befestigung des Kompaktzylinders 6 und die Durchführung der Profilschiene 57 die Ausfräsung 67 und 68 vorgesehen sind.

Die 32 und 33 zeigen die Ausführungsform des DoppelhubZylinderhalter 15.


Anspruch[de]
  1. Handhabungsgerät zum Umpositionieren von Teilen aller Art, bestehend aus mindestens zwei pneumatischen Linearantriebseinheiten und einem Montagebausatz, dadurch gekennzeichnet, dass als Ständer (1) des Handhabungsgerätes eine Linearantriebseinheit Achse „Z" (2) vorgesehen ist.
  2. Handhabungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Linearantriebseinheit Achse „X" (3) mit Hilfe des Montagebausatzes (4) an dem Ständer (1) des Handhabungsgerätes lösbar befestigt ist.
  3. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Linearantriebseinheiten Achse „Z" (2) und Achse „X" (3) verdreh gesicherte Pneumatikzylinder (5), in Form eines Kompaktzylinders (6) eines Kurzhubzylinders (7), eines Twin-Zylinders (8), eines Normzylinders (9) mit einer Führungseinheit (10) auf Basis von Schienen- und Wellenführungen oder dergleichen, vorgesehen sind.
  4. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagebausatz (4) aus einem Winkelhalter (11), einer Anschlagplatte (12), einem Greiferhalter (13), einem Anschlaghalter (14), einem Doppelhub-Zylinderhalter (15), einem Anschlagwinkel (16), einer Ständergrundplatte (17), einer Greiferplatte (18), einem Zylinder- und Laufwagenhalter (19), einem Zylinderhalter (20), einer Klemmplatte (21), einem Gummiringhalter (22), einem Gummiring (23), einer Anschlagschraube (24), einer Verstellmutter (25), einem Stoßdämpfer (26), einem Anschlag (27), einer Justierschraube (28), einem Gummipuffer (29), einem Führungskeil (30), einem Mehrzylinderhalter (31), einer Verbindungsplatte (32), einem verschiebbaren Winkelhalter (33), einer Zwischenplatte (34), einer Verstellsehraube (35), einem Greiferhalter (36), einer Adapterplatte (37) und einer Klemmvorrichtung (38) besteht.
  5. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Linearantriebseinheiten (2 und 3), bei der Verwendung von Kompaktzylindern (6) oder Kurzhubzylindern (7) als Linearantriebseinheiten, eine Anschlagplatte (12) für die Befestigung von Justierschrauben (28) und Stoßdämpfern (26)montiert ist.
  6. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für das Schalten der Stoßdämpfern (26), im eingefahrenen Zustand der Kompakt- und Kurzhubzylindern (6 und 7), ein Anschlag (27) und im eingefahrenen Zustand ein Anschlagwinkel (16) vorgesehen sind.
  7. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung der Gummiringe (23) als Stoßdämpfer, ein Gummiringhalter (22) an dem Ständer (1) und zwei Anschlagschrauben (24) an dem Zylinderhalter (20) vorgesehen sind, wobei die Hubbegrenzung des Kompaktzylinders (6) mit Hilfe von zwei Verstellmuttern (25) erzielbar ist.
  8. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für die Hubbegrenzung vorgesehene Justierschraube (28) und der Gummipuffer (29) direkt in die vorhandene Bohrungen des Kompaktzylinders (6) eingeschraubt sind.
  9. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung eines Twin-Zylinders (8), eines Normzylinders (9) zusammen mit der Führungseinheit (10) oder dergleichen als eine Linearantriebseinheit Achse „X" (3), für die Befestigung der Linearantriebseinheit Achse „X" (3) an dem Ständer (1) des Handhabungsgerätes, eine Adapterplatte (37) zwischen der frontplatte (50) des Ständers (1) und der Linearantriebseinheit Achse „X" (3) vorgesehen ist.
  10. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearantriebseinheit Achse „X" (3) als Einzel- oder Mehrzylinder-Linearantriebseinheit Achse „X" (3') vorgesehen ist, wobei für die Befestigung von mehreren Linearantriebseinheiten Achse „X" (3') ein Mehrzylinderhalter (31) an dem Ständer (1) des Handhabungsgerätes montiert ist.
  11. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Mehrzylinderhalter (31) mit Hilfe von Verbindungsplatten (32) mehrere Linearantriebseinheiten Achse „X" (3) in Form von Kompaktzylindern (6), Twin-Zylindern (8) oder dergleichen lösbar befestigt sind.
  12. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die, an dem Mehrzylinderhalter (31) mit Hilfe von verbindungsplatten (32) befestigten verdreh gesicherte Kompaktzylinder (6) oder Kurzhubzylinder (7), um 45° versetzt befestigt sind.
  13. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den frontplatten (50), der an dem Mehrzylinderhalter (31) befestigten Kompaktzylindern (6), mit Hilfe der Führungskeilen (30) und der Klemmplatte (21), die Winkelhalter (33) stufenlos verschiebbar befestigt sind, wobei die stufenlose Verschiebung der Winkelhaltern (33) die Verstellschrauben (35) vorgesehen sind.
  14. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung der Führungseinheiten (10) mit der großen Hublänge, die Führungseinheit (10), auf Basis von Schienenführungen, auf zwei Führungsschienen (39) und (40) und zwei Laufwagen (41) besteht, wobei als bewegliche die obere Führungsschiene (39) mit einem Laufwagen (41) und als unbewegliche die unter Führungsschiene (40) mit dem zweiten Laufwagen (41) vorgesehen sind, wobei die Befestigung der Führungsschienen (39 und 40) an dem Normzylinder (9) mit Hilfe von zwei Zylinderhalterungen (42) erfolgt.
  15. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass für die verschiebbare Befestigung der Führungseinheit (10) an dem Ständer (1) des Handhabungsgerätes, eine Schiene (43) an den Zylinderhalterungen (42) und eine Klemmvorrichtung (38) an der Frontplatte (50) des Ständers (1) vorgesehen sind.
  16. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verbindung der Kolbenstange (45) des Normzylinders (9) mit der Führungsschiene (39) eine Lasche (46) vorgesehen ist.
  17. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung der Führungseinheiten (10) auf Basis von Schienenführungen, mit der kleineren Hublänge, ein oder zwei Laufwagen (41) mit Hilfe einer Platte (44) an der Zylinderhalterung (42) lösbar befestigt sind, wobei für die Übertragung der linearen Bewegung der Linearantriebseinheit (3) nur eine Führungsschiene (39) vorgesehen ist.
  18. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung des Normzylinders (9) mit der Führungseinheit (10''), bestehend aus einer Mitnehmerplatte (66) mit zwei Führungswellen (47) und zwei Führungsbüchsen (48) die im einen U-förmig gestalteten Zylinderhalter (49) lösbar befestigt sind, die Befestigung der Führungseinheit (10'') auf dem Ständer (1) des Handhabungsgerätes durch das Zusammenschrauben des U-förmig gestalteten Zylinderhalters (49) mit der Frontplatte (50) des Ständers (1) erfolgt.
  19. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass an der Frontplatte (50) der Linearantriebseinheit Achse „X" (3) ein Greifer (13) oder ein Doppelhub-Zylinderhalter (15) für die Befestigung von zusätzlichen verdreh gesicherten Kompaktzylindern (6) lösbar befestigt sind, wobei für die Befestigung des Kompaktzylinders (6) eine Bängliche Ausfräsung (67) in dem Doppelhub-Zylinderhalter (15) vorgesehen ist.
  20. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (1) des Handhabungsgerätes auf einer Ständergrundplatte (17) lösbar befestigt ist, wobei bei der Verwendung von Kompaktzylindern (6) als Ständer, der Ständer (1) um 45° versetzt befestigt ist.
  21. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung eines Kompaktzylinders (6) als Linearantriebseinheit Achse „X" (3), bei der großen Hublänge, eine zusatzliche Linearführung (51) als Bausatz in Form einer Schienenführung (52) oder einer Wellenführung (53) vorgesehen ist, wobei die Befestigung der Linearführung (51) an dem Kompaktzylinder (6) mit Hilfe einer Laufwagenhalterung (54) und einer Schienenhalterung (55) oder eines Wellenhalters (63) erfolgt.
  22. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung einer zusätzlichen Schienenführung (52) für den Kompaktzylinder (6), der Laufwagen (56) der Schienenführung (52) an der Laufwagenhalterung (54) und die Führungsschiene (57) an der Schienenführung (55) lösber befestigt sind.
  23. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet dass bei der Verwendung einer zusätzlichen Wellenführung (53) für den Kompaktzylinder (6), der Wellen-Laufwagen (61) der Wellenführung (53) an der Laufwagenhalterung (54) und die Führungswellen (62) an dem Wellenhalter (63) lösber befestigt sind.
  24. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung einer zusätzlichen Schienenführung (52) für den Kompaktzylinder (6) oder dergleichen und bei der Befestigung der Schienenführung (52) unter dem Kompaktzylinder (6), der Laufwagen (56) Der Schienenführung (52) auf dem horizontalen Schenkel des Zylinder- und Laufwagenhalters (19) lösbar befestigt ist, wobei für die Durchführung der Profilschiene (57) eine Ausfräsung (68) in dem Zylinder-Laufwagenhalter (19) vorgesehen ist.
  25. Handhabungsgerät nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schienenhalterung (55) Bohrung (58) für die Befestigung an der Frontplatte (50) des Kompaktzylinders (6) und Bohrung (59) für die direkte Befestigung an der Kolbenstange (60) des Kompaktzylinders (6) vorgesehen sind.
Es folgen 24 Blatt Zeichnungen






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