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Dokumentenidentifikation DE202005016820U1 13.04.2006
Titel Wasserkraftgenerator
Anmelder Chen, Feng Lan, Taipeh/T'ai-pei, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202005016820
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 26.10.2005
IPC-Hauptklasse F03B 13/00(2006.01)A, F, I, 20051026, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Wasserkraftgenerator, insbesondere für gasbeheizten Heißwasserbereiter, der den gasbeheizten Heißwasserbereiter mit dem erforderlichen Strom versorgen kann.

Stand der Technik

Für das Zünden des gasbeheizten Heißwasserbereiters wird üblicherweise Batterie verwendet. Der Batteriewechsel ist lästig. Zudem können die gebrauchten Batterien nicht beliebig weggeworfen werden, da sie zu einer Umweltverschmutzung führen können.

Daher wurde der gasbeheizten Heißwasserbereiter mit einem Wasserkraftgenerator entwickelt, der ein Schaufelrad aufweist, das von dem Wasserstrom gedreht werden kann und mit einem Stromversorger verbunden ist, der diese Maschinenkraft in Elektrizitätsenergie umwandelt.

4 zeigt einen herkömmlichen Wasserkraftgenerator, dessen Stromerzeuger 90 einen (anisotropischen) Magnet 91, der mit dem Schaufelrad verbunden ist, eine Wicklung 92 und eine Eisenplatte 93 umfaßt. Beim Drehen des Magnetes 91 kann er durch die Anziehungskraft für die Eisenplatte 93 behindert werden, was zu einer Schwankung, einem instabilen Drehen, einer Drehzahlreduzierung und einer Stockung des Magnetes führen kann.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wasserkraftgenerator zu schaffen, der die obengenannten Nachteile der herkömmlichen lösungen überwinden kann.

Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Wasserkraftgenerator gelöst, der einen Aufnahmeraum besitzt und aus einem Schaufelrad und einem Stromerzeuger besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromerzeuger einen inneren Magnet, der mit dem Schaufelrad verbunden ist, einen äußeren Rotor, der von dem inneren Magnet in Drehhung versetzt werden kann, und eine Wicklung umfaßt, wobei der äußere Rotor durch einen ersten und zweiten äußeren Magnet gebildet ist, die voneinander einen Abstand haben und zwischen denen die Wicklung angeordnet ist, wobei beim Drehen des inneren Magnetes der äußere Rotor durch die Zusammenwirkung zwischen dem inneren Magnet und dem ersten Magnet in Drehung versetzt wird, wodurch die Wicklung, die zwischen dem ersten und zweiten Magnet des äußeren Rotors angeordnet ist, durch das Durchschneiden von Magnetkraftlinien induziert wird, so daß ein Induktionsstrom erzeugt wird.

Der Aufnahmeraum kann in eine Hauptstromzone und eine Nebenstromzone geteilt werden, wobei durch die Hauptstromzone der hauptsächliche Wasserstrom durchfließt und in der Nebenstromzone das Schaufelrad angeordnet ist.

Da die Wicklung zwischen dem ersten und zweiten Magnet des äußeren Rotors angeordnet ist, ist zwischen dem inneren Magnet und dem ersten Magnet des äußeren Rotors kein Hindernis vorhanden, wodurch die Zusammenwirkung zwischen dem inneren Magnet und dem ersten Magnet des äußeren Rotors gewährleistet werden kann. Zudem wird die Wicklung, die zwischen dem ersten und zweiten Magnet des äußeren Rotors angeordnet ist, durch das Durchschneiden von Magnetkraftlinien induziert, wodurch die Stromerzeugung im Vergleich mit der herkömmlichen Lösung eine höhere Stabilität und eine niedrigere Impedanz hat. Dedurch erfolgt die Stromerzeugung der Erfindung stabilier und reibungsloser.

Nachfolgend werden die Vorteile der Erfindung zusammengestellt:

  • 1. Durch die Anordnung des inneren Magnetes, des ersten und zweiten Magnetes des äußeren Rotors und der Wicklung wird das Volumen des Wasserkraftgenerators verkleinert.
  • 2. Da die Wicklung, die zwischen dem ersten und zweiten Magnet des äußeren Rotors angeordnet ist, durch das Durchschneiden von Magnetkraftlinien induziert wird, hat die Stromerzeugungg eine höhere Stabilität und eine niedrigere Impedanz.
  • 3. Eine Schwankung oder Stockung des inneren Magnetes und des äußeren Rotors ist ausgeschlossen.
  • 4. Im Vergleich mit der herkömmlichen Lösung ist die Stromversorgung wegen der niedrigeren Impedanz reibungsloser.
  • 5 . Zwischen dem inneren Magnet und dem ersten Magnet des äußeren Rotors ist kein Hindernis vorhanden, wodurch die Zusammenwirkung zwischen dem inneren Magnet und dem ersten Magnet des äußeren Rotors gewährleistet werden kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 eine Schnittdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

2 eine Teilschnittdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

3 eine Schnittdarstellung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

4 eine Darstellung der herkömmlichen Lösung.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Im folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.

1 und 2 zeigen das erste bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der erfindungsgemäße Wasserkraftgenerator 10 ein Gehäuse aufweist, das einen Aufnahmeraum 11 besitzt, der an einer Seite einen Wassereinlauf 12 und an der anderen Seite einen Wasseraulauf 13 hat, die mit entsprechenden Rohrleitungen verbunden werden können, wie den Rohrleitungen eines gasbeheizten Heißwasserbereiters (kombination mit einem gasbeheizten Heißwasserbereiter).

Der Wasserkraftgenerator 10 besteht mindestens aus einem Schaufelrad 20 und einem Stromerzeuger 30. Durch den Wasserstrom wird das Schaufelrad 20 gedreht. Der Stromerzeuger 30 wandelt diese Maschinenkraft in Elektrizitätsenergie um, die über die Ausgangsleitung 40 an den gasbeheizten Heißwasserbereiter geliefert wird. Daher kann die Erfindung die Batterie des gasbeheizten Heißwasserbereiters ersetzen.

Der Stromerzeuger 30 umfaßt einen inneren Magnet 31, der mit dem Schaufelrad 20 verbunden ist, einen äußeren Rotor 32, der von dem inneren Magnet 20 in Drehung versetzt werden kann, und eine Wicklung 33. Der äußere Rotor 32 ist durch einen ersten und zweiten äußeren Magnet 321, 322 gebildet, die voneinander einen Abstand haben und zwischen denen die Wicklung 33 angeordnet ist. Die Wicklung 33 und der äußere Rotor 32 befinden sich über dem Aufnahmeraum 11 und sind von dem Wasserstrom isoliert. Das Schaufelrad 20 und der innere Magnet 31 befinden sich im Aufnahmeraum 11 und werden von dem Wasserstrom drehangetrieben.

Der Aufnahmeraum 11 kann in eine Hauptstromzone 111 und eine Nebenstromzone 112 geteilt werden. Durch die Hauptstromzone 111 durchfließt der hauptsächliche Wasserstrom. In der Nebenstromzone 112 ist das Schaufelrad 20 angeordnet. Die Nebenstromzone 112 weist an einer Seite eine Begrenzungsöffnung 113 und an der anderen Seite eine Auslaßöffnung 114 auf. Wenn ein Teil des Wasserstromes durch die Begrenzungsöffnung 113 in die Nebenstromzone 112 eintritt, wird das Schaufelrad 20 in der Nebenstromzone 112 gedreht, wodurch der innere Magnet 31, der mit dem Schaufelrad 20 verbunden ist, mitgedreht wird.

Dabei wird der äußere Rotor 32 durch die Zusammenwirkung zwischen dem inneren Magnet 31 und dem ersten Magnet 321 in Drehung versetzt, wodurch die Wicklung 33, die zwischen dem ersten und zweiten Magnet 321, 322 des äußeren Rotors 32 angeordnet ist, durch das Durchschneiden von Magnetkraftlinien induziert wird, so daß ein Induktionsstrom erzeugt wird. Der dadurch erzeugte Induktionsstrom wird über die Ausgangsleitung 40 an die Schaltungsplatte des gasbeheizten Heißwasserbereiters geliefert, wodurch der gasbeheizte Heißwasserbereiter den für den Betrieb erforderlichen Strom erhält.

Da die Wicklung 33 zwischen dem ersten und zweiten Magnet 321, 322 des äußeren Rotors 32 angeordnet ist, ist zwischen dem inneren Magnet 31 und dem ersten Magnet 321 des äußeren Rotors 32 kein Hindernis vorhanden, wodurch die Zusammenwirkung zwischen dem inneren Magnet 31 und dem ersten Magnet 321 des äußeren Rotors 32 gewährleistet werden kann, so daß die Stromerzeugungswirkung besser ist.

Da die Wicklung 33, die zwischen dem ersten und zweiten Magnet 321, 322 des äußeren Rotors 32 angeordnet ist, durch das Durchschneiden von Magnetkraftlinien induziert wird, hat die Stromerzeugung im Vergleich mit der herkömmlichen Lösung eine höhere Stabilität und eine niedrigere Impedanz.

3 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Stromerzeuger 30 ebenfalls einen inneren Magnet 31, der mit dem Schaufelrad 20 verbunden ist, einen äußeren Rotor 32, der von dem inneren Magnet 20 in Drehung versetzt werden kann, und eine Wicklung 33 umfaßt, wobei der äußere Rotor 32 ebenfalls durch einen ersten und zweiten äußeren Magnet 321, 322 gebildet ist, die voneinander einen Abstand haben und zwischen denen die Wicklung 33 angeordnet ist. Daher hat die Stromerzeugung im Vergleich mit der herkömmlichen Lösung auch eine höhere Stabilität und eine niedrigere Impedanz.

Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch, daß der äußere Rotor 32 und die Wicklung 33 (vertikal) umgedreht sind, wodurch die Lage der Ausgangsleitung 40 verändert werden kann. Z.B. der Wasserkraftgenerator 10 im ersten Ausführungsbeispiel hat einen Ausgang im oberen Bereich und der Wasserkrafgenerator im zweiten Ausführungsbeispiel 10 hat einen Ausgang im Mittelbereich.

Beim Einsatz kann im Wassereinlauf 12 des Wasserkraftgenerators 10 ein Wassersensor 50, der den Zustand des Wasserstromes erfassen kann, und im Wassereinlauf 13 ein Verteilungsventil 60 vorgesehen sein.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung.

Die Erfindung betrifft einen Wasserstromgenerator, der ein Gehäuse aufweist, das einen Aufnahmeraum (11) besitzt, und aus einem Schaufelrad (20) und einem Stromerzeuger (30) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromerzeuger (30) einen inneren Magnet (31), der mit dem Schaufelrad (20) verbunden ist, einen äußeren Rotor (32), der von dem inneren Magnet (20) in Drehung versetzt werden kann, und eine Wicklung (33) umfaßt, wobei der äußere Rotor (32) durch einen ersten und zweiten äußeren Magnet (321, 322) gebildet ist, die voneinander einen Abstand haben und zwischen denen die Wicklung (33) angeordnet ist, wobei beim Drehen des inneren Magnetes (31) der äußere Rotor (32) durch die Zusammenwirkung zwischen dem inneren Magnet (31) und dem ersten Magnet (321) in Drehung versetzt wird, wodurch die Wicklung (33), die zwischen dem ersten und zweiten Magnet (321, 322) des äußeren Rotors (32) angeordnet ist, durch das Durchschneiden von Magnetkraftlinien induziert wird, so daß ein Induktionsstrom erzeugt wird. Daher erfolgt die Stromerzeugung der Erfindung stabilier und reibungsloser.


Anspruch[de]
  1. Wasserstromgenerator, der ein Gehäuse aufweist, das einen Aufnahmeraum (11) besitzt, und aus einem Schaufelrad (20) und einem Stromerzeuger (30) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromerzeuger (30) einen inneren Magnet (31), der mit dem Schaufelrad (20) verbunden ist, einen äußeren Rotor (32), der von dem inneren Magnet (20) in Drehung versetzt werden kann, und eine Wicklung (33) umfaßt, wobei der äußere Rotor (32) durch einen ersten und zweiten äußeren Magnet (321,322) gebildet ist, die voneinander einen Abstand haben und zwischen denen die Wicklung (33) angeordnet ist, wobei beim Drehen des inneren Magnetes (31) der äußere Rotor (32) durch die Zusammenwirkung zwischen dem inneren Magnet (31) und dem ersten Magnet (321) in Drehung versetzt wird, wodurch die Wicklung (33), die zwischen dem ersten und zweiten Magnet (321, 322) des äußeren Rotors (32) angeordnet ist, durch das Durchschneiden von Magnetkraftlinien induziert wird, so daß ein Induktionsstrom erzeugt wird.
  2. Wasserstromgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (11) in eine Hauptstromzone (111) und eine Nebenstromzone (112) geteilt werden kann, wobei durch die Hauptstromzone (111) der hauptsächliche Wasserstrom durchfließt und in der Nebenstromzone (112) das Schaufelrad (20) angeordnet ist.
  3. Wasserstromgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Wassereinlauf (12) des Wasserkraftgenerators (10) ein Wassersensor (50) vorgesehen ist, der den Zustand des Wasserstromes erfassen kann.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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