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Dokumentenidentifikation DE202005016821U1 13.04.2006
Titel Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen
Anmelder Poweramper Electronic Industry Corp., Daya, Taichung, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202005016821
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 26.10.2005
IPC-Hauptklasse H01K 7/02(2006.01)A, F, I, 20051026, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21V 13/10(2006.01)A, L, I, 20051026, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Xenonlampen, insbesondere eine Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen, wobei das Licht mit einer Lichtfokussierplatte fokussiert wird, um ein Blenden während dem Fahren zu verhindern und um somit die Sicherheit beim Fahren zu verbessern.

Die 1 zeigt eine Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen nach der herkömmlichen Ausführungsform. Bei dieser herkömmlichen Ausführungsform ist die Xenonlampe 100 (siehe 1) mit einer Quartzglasröhre 200, zwei lichtemittierenden Kernen 300, einem Lampensitz 400, einer Keramikröhre 500 sowie mit Hochspannungsdrähten für die Fernstrahlung und Nahstrahlung aufgebaut. Die Quartzglasröhre 200 ist mit einer lichtfokussierenden Beschichtung 600 versehen, mit der das Licht fokussiert und dann von den lichtemittierenden Kernen 300 durch eine Abdeckung ausgestrahlt wird. Bei der herkömmlichen Ausführungsform kann die Beschichtung 600 beim Transport und bei der Installation jedoch leicht beschädigt werden oder die Beschichtung fällt nach einer langen Nutzungsdauer ab. Zudem ist der Kostenaufwand hoch. Weiter erzeugt die herkömmliche Ausführungsform wegen den Autos von hinten ein starkes Aufblitzen 700 (siehe 2), so dass der Fahrer geblendet und damit die Sicherheit beim Fahren beeinträchtigt wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine Xenonlampe nach der herkömmlichen Ausführungsform.

2 stellt den Blitzeffekt der Autolampe nach der herkömmlichen Ausführungsform dar.

3 zeigt eine Ansicht des erfindungsgemäßen Aufbaus.

4 zeigt die Ausführungsform der lichtemittierenden Platte der Xenonlampe.

5 zeigt eine Explosionsansicht der vorliegenden Erfindung.

6 stellt die Anwendung der vorliegenden Erfindung dar.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die 3, 4, 5 und die 6 stellen die vorliegende Erfindung dar. Die erfindungsgemäße Ausführungsform ist aus den folgenden Elementen aufgebaut:

Eine Xenonlampe 1 ist mit einer lichtfokussierenden Platte 9 zum Fokussieren und Ausstrahlen des Lichtes aufgebaut. Diese lichtfokussierende Platte 9 ist als eine gewölbte Platte ausgeführt. Am vorderen Ende sind außen an der lichtfokussierenden Platte 9 Nasen 10 gestanzt. An einem hinteren Ende der lichtfokussierenden Platte 9 ist mindestens ein Stift 11 angebracht, der leicht nach außen gebogen ist. An einem unteren Ende des Stiftes 11 ist ein Biegeplättchen 12 angebracht, dessen Größe kleiner ist als die des Stiftes 11. Ein Lampensitz 4 weist mindestens ein Aufnahmeloch 8 auf, in die die lichtfokussierende Platte 9 mit dem Biegeplättchen 12 aufgenommen ist und das Biegeplättchen 12 gebogen wird, um diese lichtfokussierende Platte 9 zu befestigen. Die Form dieses Aufnahmeloches kann jedoch beliebig ausgewählt sein, d. h. rund, rechteckig, sternförmig, trapezförmig usw. Mit einer Abdeckung 13 oben auf der lichtfokussierenden Platte 9 wird ein Einfallen des Lichtes verhindert, damit das Licht auf die lichtfokussierende Platte 9 gerichtet werden kann. Die Abdeckung ist mit einer ringförmigen Wandung 14 als Basis versehen. Eine obere Seite der ringförmigen Wandung 14 ist mit einer abgedichteten kegelförmigen Fläche 15 verbunden, während die Oberseite dieser kegelförmigen Fläche 15 mit einer runden Fläche 16 verbunden ist, um somit die Innenseite der Abdeckung 13 vollständig abzudichten. Die ringförmige Wandung 14 ist mit mindestens einer gewölbten Nase 17 gestanzt, mit der die Nase 10 der lichtfokussierenden Platte 9 aufgenommen wird. Am Lampensitz 4 sind zwei Hochspannungsdrähte 6 für die Nahstrahlung sowie zwei Hochspannungsdrähte 7 für die Fernstrahlung befestigt. Eine Quartzglasröhre 2 ist an einer oberen Seite des Lampensitzes 4 verbunden. In dieser Quartzglasröhre 2 sind zwei lichtemittierende Kerne 3 installiert, wobei jeder dieser lichtemittierenden Kerne 3 mit je einer Keramikröhre 5 verbunden sind.

Das vom lichtemittierenden Kern 3 ausgestrahlte Licht wird auf die lichtfokussierende Platte 9 fokussiert und danach zur Vorderseite des Autos gestrahlt, um dem Fahrer eine klare Sicht zu ermöglichen. Mit der Abdeckung 13 wird zudem das Fokussieren des Lichtes verbessert, um den Effekt eines starken Aufblitzens zu vermeiden. Wie dies in der 6 gezeigt ist, kann der Fahrer bei der Anwendung der vorliegenden Erfindung in den Rückspiegel 19 schauen, ohne geblendet zu werden.

Nach der oben beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführungsform ist es offensichtlich, dass diese Ausführungsform ebenfalls auf vielerlei Weise variiert ausgeführt sein kann. Diese Variationen werden keineswegs als eine Abweichung vom Geist und Umfang der vorliegenden Erfindung betrachtet, wobei alle solche Modifizierungen, die den Fachleuten auf diesem Gebiet offensichtlich werden, mit in den Umfang der folgenden Ansprüche gehören.

Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen, die aus einer Xenonlampe 1 mit einer lichtfokussierenden Platte 9 aufgebaut ist. Die lichtfokussierende Platte 9 ist als eine gewölbte Platte ausgeführt. AN einem hinteren Ende dieser lichtfokussierenden Platte 9 ist mindestens ein Stift 11 angebracht, der leicht nach außen gebogen ist. Ein unteres Ende dieses Stiftes 11 ist mit einem Biegeplättchen 12 versehen, das kleiner als der Stift 11 ist. Der Lampensitz 4 weist mindestens ein Aufnahmeloch 8 auf, in die die lichtfokussierende Platte 9 mit deren Biegeplättchen 12 aufgenommen ist, wonach das Biegeplättchen 12 gebogen wird, um somit die lichtfokussierende Platte 9 zu befestigen. Eine Quartzglasröhre 2 ist an einer oberen Seite des Lampensitzes 4 befestigt. In dieser Quartzglasröhre 2 sind zwei lichtemittierende Kerne 3 montiert, wobei jeder dieser lichtemittierenden Kerne 3 mit je einer Keramikröhre 5 verbunden sind.


Anspruch[de]
  1. Eine Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen ist aus den folgenden Elementen aufgebaut: eine Xenonlampe 1 mit einer lichtfokussierenden Platte 9 zum Fokussieren und Ausstrahlen des Lichtes; diese lichtfokussierende Platte 9 ist als eine gewölbte Platte ausgeführt; ein hinteres Ende der lichtfokussierenden Platte 9 ist mit mindestens einem Stift 11 versehen, der leicht nach außen gebogen ist; an einem unteren Ende dieses Stiftes 11 ist ein Biegeplättchen 12 angebracht, dessen Größe geringer ist als die des Stiftes 11 und mit der die lichtfokussierende Platte 9 festgehalten wird; ein Lampensitz 4 weist mindestens ein Aufnahmeloch 8 auf, in das die lichtfokussierende Platte 9 mit ihrem Biegeplättchen 12 aufgenommen ist und das Biegeplättchen 12 gebogen wird, um somit diese lichtfokussierende Platte 9 zu befestigen; am Lampensitz 4 sind zwei Hochspannungsdrähte 6 für die Nahstrahlung sowie zwei Hochspannungsdrähte 7 für die Fernstrahlung befestigt; eine Quartzglasröhre 2 ist auf einer oberen Seite des Lampensitzes 4 befestigt, wobei innen in der Quartzglasröhre 2 zwei lichtemittierende Kerne 3 installiert und dabei jeder dieser lichtemittierenden Kerne 3 mit je einer Keramikröhre 5 verbunden sind.
  2. Die Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Form des Aufnahmeloches 8 rund, rechteckig, sternförmig, trapezförmig usw. ausgeführt sein kann.
  3. Die Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem vorderen Ende Nasen 10 auf einer Außenseite der lichtfokussierenden Platte 9 gestanzt sind.
  4. Die Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Abdeckung 13 oben auf der lichtfokussierenden Platte 9 ein Einfallen des Lichtes verhindert wird, damit das Licht auf die lichtfokussierende Platte 9 gerichtet werden kann; die Abdeckung 13 mit einer ringförmigen Wandung 14 als Basis versehen ist; eine obere Seite der ringförmigen Wandung 14 mit einer abgedichteten kegelförmigen Fläche 15 verbunden ist; eine Oberseite dieser kegelförmigen Fläche 15 mit einer runden Fläche 16 verbunden ist, um so eine Innenseite der Abdeckung 13 vollständig abzudichten.
  5. Die Fokussiervorrichtung einer Xenonlampe mit zwei lichtemittierenden Kernen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Wandung 14 mit mindestens einer gewölbten Nase 17 gestanzt ist, um damit die Nase 10 der lichtfokussierenden Platte 9 aufzunehmen.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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