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Dokumentenidentifikation DE202005019380U1 13.04.2006
Titel Senker-Set
Anmelder Wendt, Claudia, 14165 Berlin, DE;
Wendt, Christian, 14165 Berlin, DE
DE-Aktenzeichen 202005019380
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 06.12.2005
IPC-Hauptklasse B68B 1/00(2006.01)A, F, I, 20051206, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B68B 1/02(2006.01)A, L, I, 20051206, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Das Senker-Set ist eine Verbindung zwischen dem Halfter (z.B. ein Schnurhalfter, dass unter dem Zaumzeug angelegt wird) und der Reiterhand. Richtig angelegt entfaltet es nur aktive Wirkung, wenn der Reiter an der Halsschlinge nach oben zieht. Dies führt zu einem Druck auf die Pferdenase und das Genick nach unten und ermöglicht dem Reiter ein Absenken des Pferdekopfes, dass das Pferd so vertraut erlebt, wie wenn der Pferdeführer vom Boden aus durch impulsartigen Zug nach unten am Halfter den Pferdekopf absenkt. Passiv wirkt das Senker-Set nur gegen ein Hochreißen des Kopfes und behindert nicht die Arbeit der Reiterhand am Gebiss. Es hat im Gegensatz zu anderen Hilfszügeln keine Verbindung zum Gebiss und wirkt aktiv nur bei Bedarf.

Das Senker-Set ist besonders geeignet: für das Reiten junger Pferde und zur Nachschulung älterer Pferde. Junge Pferde können so aufgefordert werden mit tiefen Hals zu laufen, ohne die Einwirkung eines Gebisses. Ältere Pferde, die nicht korrekt rückwärts treten oder beim Anhalten den Kopf hoch drücken, können so das Maul schonend korrigiert werden.

Anwendung:

Nach einer Vorarbeit in der Bodenarbeit, die das Pferd in der Regel kennt: Absenken des Kopfes durch den Führenden. (Beim Führen, Anhalten und rückwärts Richten Impulse am Halfter geben, nach unten, um ein Nachgeben des Kopfes in Richtung „vorwärts- abwärts" zu erreichen. Das Nachgeben des Pferdes sofort belohnen durch das Leicht werden der Hand und Stimme und evt. Leckerli))

Zum Reiten mit dem Senker-Set werden am Halfter (6) die Karabinerhaken (5), der Verbindung (1/1a) eingehakt. Die Verbindung (1/1a) ist aus einem Stück, eine durchgehende Schnur aus Leder oder Kunststoff, die wie ein Zügel um den Pferdehals gelegt wird, deren Enden jedoch am Halfter unten mittig befestigt werden, dort wo normalerweise der Führstrick ansetzen würde. Durch die Verbindung (3), die mit einer Schlaufe (4) vom Sattelgurt ausgeht, wird die Kraftwirkung der Schnur (1/1a) bei Zug der Hand von (1a) nach oben an der Halsschlinge (1a), mit Winkelung unterbrochen, indem die Schnur 1/1a durch einen Ring (2) geführt wird, der wie beschrieben mit dem Sattelgurt verbunden ist. Die Strecke zwischen Halfter und Ring des Hilfszügelstrickes/leine bezeichnete ich in Zeichnung und Text als (1) die nach dem Ring weitergehende Schnurstrecke, die auch um den Pferdehals liegt bezeichnete ich als (1a).

Das Pferd hat keinerlei Einwirkung, wenn der Reiter nicht an der Hilfszügelschnur (1a) zieht. Der Reiter greift mit der Hand in die Halsschlinge (1a) und zieht nach oben, wodurch das Pferd am Halfter Druckimpuls nach unten erfährt zu dem Ring (2) hin, in Richtung vorwärts- abwärts, wie bei der Bodenarbeit.

Zu Zeichnung auf Seite 3:

  • Teil I → (5)(1)(1a) Länge entsprechend einem Zügel
  • Teil II → (2)(3)(4)(4a) vergrößert dargestellt im Verhältnis zu Teil I
  • Teil III → Strickhalfter nicht gezeichnet, da bereits existierendes Teil auf dem Markt, aber erwähnt da für die gesamte Funktion nötig


Anspruch[de]
  1. Das Senker-Set bestehend aus den beschriebenen drei Teilen und der daraus resultierenden Funktion soll als Gebrauchsmuster geschützt werden.

    Teil 1: Die Hilfszügelschnur/Leine (1)(1a) in Zügellänge (entsprechend der Pferdegröße) aus Leder oder Kunststoff gut gleitend (1/1a) mit Karabinerhaken (5) an ihren Enden oder einer anderen Verbindungsmöglichkeit, die man öffnen und schließen kann. Die Hilfszügelschnur wird um den Hals gelegt und an einem Schnurhalfter befestigt.

    Teil 2: Ein Leder oder Stoff/Kunststoffstück (3), dass auf einer Seite einen Metall-, Kunststoff- oder Holzring (2) hat und am anderen Ende eine Schlaufe (4) mit zusätzlichen Karabiner (4a) um es an einer Seite um den Sattelgurt oder an einer Hakenvorrichtung des Sattelgurtes befestigen zu können. Durch den Ring muss die Hilfszügelschnur/Leine Teil 1 laufen können. Die Länge ist wie bei einem Gürtel verstellbar.

    Teil 3: ein dünnes Halfter aus Schnüren (6), das unter dem Zaumzeug angelegt werden kann, an dem die Karabiner (5) oder andere zu öffnende Verbindung der Enden von Teil (1) zu befestigen sind.

    Das Senker-Set ist eine Hilfszügelverbindung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie passiv und aktiv wirken kann, wie der Reiter es benötigt. Passiv begrenzt sie sie das Hochreißen des Pferdekopfes und wird sonst nicht weiter vom Pferd wahrgenommen. In Aktion übt der Zug der Reiterhand nach oben eine Druckkraft auf die Nase und das Genick nach unten aus.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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