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Dokumentenidentifikation DE202006000045U1 13.04.2006
Titel Mobile Raufutterbox für Pferde
Anmelder Gadow, Frank, Dipl.-Ing. agr., 23845 Wakendorf I, DE
DE-Aktenzeichen 202006000045
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 03.01.2006
IPC-Hauptklasse A01K 1/10(2006.01)A, F, I, 20060103, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01K 5/02(2006.01)A, L, I, 20060103, B, H, DE   A01K 5/00(2006.01)A, L, I, 20060103, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Mobile Raufen für die Fütterung von Pferden oder Rindern sind meist so konzipiert, dass den Tieren Futter zur freien Verfügung steht, bzw. keine technische Rationierung zur langsamen Aufnahme vorhanden ist.

Diese handelsüblichen Raufen sind von eckiger oder runder Form, mit und ohne Dach.

Die Pferde strecken ihren Kopf entweder über eine ca. Im hohe Abtrennung, um an das Futter zu gelangen oder durch ein hohes Fressgitter.

Bei dieser Art der Futteraufnahme ziehen die Pferde immer wieder Futter mit heraus, was zum Teil auf den Boden fällt und zertrampelt wird. Dadurch entstehen nicht unerhebliche Futterverluste, die auch gleichzeitig höhere Futterkosten zur Folge haben.

Durch die permanente Verfügbarkeit von Futter kann es bei den Pferden zu Gewichtsproblemen und gesundheitlichen Folgeerscheinungen kommen.

Die neue mobile Raufutterbox stellt ebenfalls ausreichend Raufutter zur Verfügung, lässt sich aber so einstellen, dass die Tiere das Futter ganz langsam in kleinen Mengen herausziehen müssen. Dies geschieht über das verstellbare Fressgitter, wobei durch den regulierbaren Stababstand die Fressgeschwindigkeit gesteuert werden kann. Somit wird ein Oberfressen vermieden und lange Beschäftigung bei der Aufnahme des Futters garantiert. Dabei lässt die Futterrutsche das Raufutter selbständig nachrutschen und beinhaltet den Vorrat für kleine Futterballen oder loses Raufutter. Ein Futterfangkorb soll herabfallendes Raufutter auffangen bzw. ermöglicht die Gaben von Kraftfutter, ohne dass andere Behältnisse erforderlich werden. Der Vorteil dieser Erfindung ist, dass diese Technik mobil auf Weide, Haus- und Hofbereich eingesetzt werden kann. Die Transportrollen erlauben den Transport von Hand oder per Anhänger.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 und 2 erläutert. Es zeigen:

1 die mobile Raufutterstation in Seiten-Teilansicht mit geschlossenem Dach, sowie an das Fressgitter nachrutschendem Futter

2 eine Seiten-Teilansicht der Raufe mit geschlossenem Dach, angedeuteter Futterrutsche und einem Futterfangkorb

In den Figuren ist der verstellbare Fressgitter (1) dargestellt, das je nach Bedarf per Schraubenschlüssel enger oder weiter auseinander gestellt werden kann.

Für herabfallendes Heu oder Kraftfuttergaben hat die Raufutterbox einen Futterfangkorb (2). Für die Beladung der Futterrutsche (5) wird das aufklappbare Dach (4) der Raufe geöffnet und anschliessend wieder verschlossen. Vor Witterungseinflüssen schützen Seitenwände (6) und Dach (4). Mobilität wird der Raufutterbox durch die Transportrollen (3) gegeben.


Anspruch[de]
  1. Mobile Raufutterbox zur regulierten Raufuttervorlage, mit Futterrutsche, Futterfangkorb und Transportrollen dadurch gekennzeichnet, dass das Fressgitter (1) anhand der regulierbaren Gitterstäbe (mit Befestigungsschellen) verstellt werden kann.
  2. Mobile Raufutterstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite ein Futterauffangkorb (2) für Futterreste und Kraftfutter angebracht ist.
  3. Mobile Raufutterstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Dach (4) zum Befüllen aufklappbar ist.
  4. Mobile Raufutterbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren eine Futterrutsche (5) besteht, die für das ständige Nachrutschen des Futters sorgt.
  5. Mobile Raufutterbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Transportrollen (3) bestehen, die den Transport per Hand oder Anhänger ermöglichen.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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