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Dokumentenidentifikation DE202006000332U1 13.04.2006
Titel Einrichtung an Auftriebsgürteln
Anmelder Hörnschemeyer, Ingrid, 85293 Reichertshausen, DE
DE-Aktenzeichen 202006000332
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 11.01.2006
IPC-Hauptklasse A63B 31/00(2006.01)A, F, I, 20060111, B, H, DE

Beschreibung[de]

Derartige Auftriebsgürtel finden Anwendung bei der Hydrotherapie in Bewegungsbädern und insbesondere beim sogenannten Aquajogging bei unterschiedlichen Wassertiefen. Bekannt sind sie beispielsweise aus der DE 44 39 839 C2. Der Gürtel besteht aus einem Gurtband, auf das diverse Auftriebskörper aufgezogen sind. Je nach Anzahl und Größe der Auftriebskörper lässt sich der Gesamtauftrieb des Gürtels dem Körpergewicht des Benutzers anpassen.

Bei der Verwendung derartiger Auftriebsgürtel hat es sich nun gezeigt, dass diese Gürtel nicht so am Körper der Benutzer festgezogen werden können, dass sie bei nicht nur kurzzeitigem Gebrauch ihre diesbezügliche Lage beibehalten. Sie rutschen nach oben. Dann müssen sie in die richtige Lage zurückgebracht werden. Dieses ist in jedem Fall störend und behindert einen flüssigen Ablauf der Bewegungen bzw. Übungen.

Zweck der vorliegenden Erfindung ist es daher, diesen Nachteil der bekannten Auftriebsgürtel zu beheben.

Erreicht ist dies erfindungsgemäß durch eine Einrichtung an Auftriebsgürteln, die aus zwei je für ein Bein des Benutzers vorgesehenen Teilen besteht und jeder Teil einen schließbaren Spanngurt zum Umschlingen eines Oberschenkels aufweist, an dem mindestens ein Verbindungsgurt mit seinem einen Ende befestigt ist, dessen anderes Ende ein Verbindungsglied zum Anschluss an den Auftriebsgürtel besitzt.

Durch eine solche Verbindung des Auftriebsgürtels mit dem Bein des Benutzers ist eine Sicherung des Auftriebsgürtels in der Gebrauchslage am Körper des Benutzers gegeben. Zur Anpassung an unterschiedliche Körpergrößen und Oberschenkelumfänge können bekannte Mittel wie verstellbare Ösen oder dergl. zur Anwendung kommen.

Klettverschlüsse in entsprechender Länge zum Schließen der Spanngurte ermöglichen nebenbei eine gewisse Veränderung der wirksamen Länge der Spanngurte, da die Überlappung der beiden Verschlussteile dann variiert werden kann.

Weiter kann es zweckmäßig sein, insbesondere für starke Benutzer, zwischen einem Spanngurt und dem Auftriebgürtel zwei oder drei ggf. auch schräg zueinander verlaufende Verbindungsgurte vorzusehen.

Eine konstruktiv einfache Ausführung sieht als Verbindungsglied des Verbindungsgurtes eine Schlaufe vor, die durch Umschlagen und Fixieren des Endes des Verbindungsgurtes gebildet ist. Diese Schlaufe lasst sich einfach auf den Auftriebsgürtel aufschieben und positionieren.

Ebenso ist es möglich, z.B. bei gemeinsamer Herstellung, die Verbindungsgurte mit dem Auftriebsgürtel fest zu verbinden, z.B. anzunähen oder anzunieten.

Im Folgenden ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Die einzige Figur zeigt einen Teil der neuen Einrichtung, deren zweiter Teil gleich oder spiegelgleich ist.

Ein schließbarer Spanngurt 1 dient zum Umschlingen eines nicht dargestellten Oberschenkels. Als Verschluss des Spanngurtes ist ein Klettverschluss vorgesehen, dessen eine Hälfte 2 auf der Oberseite des Gurtendes 3 befestigt ist, während die andere Hälfte sich an der Unterseite des Gurtendes 4 befindet. Eine gewisse Anpassungsmöglichkeit an unterschiedliche Oberschenkelumfänge ist dadurch gegeben, dass der Klettverschluss länger ist als zur Verschlusssicherung notwendig.

Fest am Spanngurt 1 ist ein Verbindungsgurt 5 angebracht, dessen freies Ende 6 umgeschlagen und in geeigneter Weise am Gurt befestigt z.B. angenäht ist. So ist eine Schlaufe 7 gebildet, die als Verbindungsglied zum Anschluss an einen bekannten und nicht dargestellten Auftriebsgürtel dient.

Wie aus der Darstellung ersichtlich ist, ist der Verbindungsgurt 5, der bei Gebrauch seitlich am Körper liegen soll, dem Gurtende 3 näher gelegen als dem Gurtende 4 des Spanngurtes 1, sodass beim Anlegen der Einrichtung der Spanngurtverschluss auf der Vorderseite des Oberschenkels – hier des linken Beines – zu liegen kommt, was zur guten Handhabung wünschenswert ist. Der zweite Teil der Einrichtung für das rechte Bein wäre dann dem dargestellten spiegelgleich auszuführen.


Anspruch[de]
  1. Einrichtung an Auftriebsgürteln, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei je für ein Bein des Benutzers vorgesehenen Teilen besteht und jeder Teil einen schließbaren Spanngurt (1) zum Umschlingen eines Oberschenkels aufweist, an dem mindestens ein Verbindungsgurt (5) mit seinem einen Ende befestigt ist, dessen anderes Ende ein Verbindungsglied (7) zum Anschluss an den Auftriebsgürtel besitzt.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanngurte (1) und die Verbindungsgurte (5) in ihrer wirksamen Länge veränderbar sind.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanngurte (1) durch Klettverschlüsse schließbar sind.
  4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsglied des Verbindungsgurtes (5) eine Schlaufe (7) dient, die durch Umschlagen und Festlegen des Endes des Verbindungsgurtes gebildet ist.
  5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied zwischen dem Verbindungsgurt und dem Auftriebsgürtel mindestens eine Naht oder ein Niet ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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