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Dokumentenidentifikation DE20221475U1 13.04.2006
Titel Befestigungsvorrichtung für eine Orthese oder eine Prothese
Anmelder Accius B.V., Goes, NL
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 20221475
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.04.2006
Registration date 09.03.2006
Application date from patent application 05.02.2002
File number of patent application claimed EP 02 71 1536.9
IPC-Hauptklasse A61C 13/275(2006.01)A, F, I, 20060127, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61C 8/00(2006.01)A, L, I, 20060127, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen einer Orthese oder einer Prothese, die eine im Wesentlichen stabförmige Stabanordnung aufweist, die durch zwei Extremitäten, oder angrenzend dazu, mit freiliegenden, ersten Enden von zwei Implantaten befestigt werden kann, die in einem Abstand zueinander, durch ein zweites Ende in oder an einem Knochen befestigt sind, wobei eine feste Verbindung dazwischen gebildet wird.

Solche Vorrichtungen sind aus der Praxis, insbesondere aus der Dentalchirurgie, bekannt. An einem stabförmigen Teil der Vorrichtung kann eine Prothese oder eine Orthese lösbar mittels eines oder mehrerer Klemmelemente) befestigt werden. Ein Problem beim Realisieren einer solchen Vorrichtung ist dasjenige, dass sich die Position der Implantate fallweise unterscheiden kann, inter alia, dass die Position im Wesentlichen in situ, in vivo, bestimmt wird. Deshalb muss, um eine passend befestigte Verbindung zwischen diesen Implantaten zu realisieren, jede Stabanordnung getrennt hergestellt werden, um sie zu dimensionieren. In der Praxis wird dies dadurch vorgenommen, dass ein Abdruck eines relevanten Teils des Kiefers, mit den Implantaten, die sich darin erstrecken, erstellt wird, woraufhin auf der Basis dieses Abdrucks in einem Laboratorium eine Stabanordnung hergestellt wird, zum Beispiel durch einen Feinguss bzw. einen Wachsausschmelzguss.

Eine Stabanordnung in einem Laboratorium herstellen zu müssen ist zeitaufwändig, kostspielig und weiterhin mit Problemen behaftet. Bei jeder Herstellungsstufe, wie zum Beispiel der Herstellung eines Abdrucks, eines Gussmodells und der endgültigen Stabanordnung, können Ungenauigkeiten eingeführt werden, was zu einer Stabanordnung führt, die nicht perfekt die Implantate anpasst, und die, wenn sie dennoch daran befestigt wird, nicht erwünschte Spannungen in dem Aufbau und in dem Kiefer hervorrufen wird. In der Praxis ist deshalb aus diesem Grund ein wesentlicher Prozentsatz von Stabanordnungen beanstandet worden, und die Herstellungsschritte, die vorstehend beschrieben sind, mussten erneut durchgeführt werden.

Die Erfindung schafft eine Vorrichtung des Typs, der in dem einleitenden Absatz beschrieben ist, bei der die Nachteile, die erwähnt sind, vermieden werden. Hierbei ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gekennzeichnet.

Eine Stabanordnung gemäß der Erfindung bietet den Vorteil, dass sie einstellbar ist. Demzufolge kann diese Stabanordnung so angepasst werden, dass, insbesondere in der Länge und der Orientierung davon relativ zu den Implantaten, zu jedem Zeitpunkt, diese Stabanordnung eine Befestigung und vorzugsweise eine spannungsfreie Verbindung zwischen zwei benachbarten Implantaten bilden kann, unabhängig des gegenseitigen Abstands, der möglichen Differenz in der Höhe und/oder einer möglichen Schrägstellung dieser Implantate. Aufgrund dieser universellen Anwendbarkeit kann eine solche einstellbare Stabanordnung in einer relativ großen Serie für eine Bevorratung hergestellt werden. Als eine Folge können die Herstellungskosten und die Lieferzeit wesentlich verglichen mit den bekannten Stabanordnungen, die auf die Größe abgestimmt hergestellt sind, verringert werden. Weiterhin werden Zeit, Material und Arbeitsstunden eingespart, da keine vorbereitenden Vorgänge durchgeführt werden müssen, wie, zum Beispiel, die wiederholte Herstellung eines Kieferabdrucks. Schließlich ist die Chance eines erfolgreichen Erstellens einer spannungsfreien Verbindung hoch, da die Stabanordnung eindeutig die Position der Implantate einstellt. Aufgrund dieser Eindeutigkeit wird, unter Lösen und erneutem Befestigen, die Stabanordnung exakt dieselbe Position wieder einnehmen.

Die Verwendung eines Verbindungselements zwischen jedem Implantat und der Stabanordnung bietet eine Anordnung, bei der dieselbe Stabanordnung in Verbindung mit verschiedenen Typen von Implantaten verwendet werden kann. Hierbei muss nur ein unterschiedliches Verbindungselement verwendet werden, wobei ein Ende, das sich proximal des Implantats befindet, auf die Form und die Dimensionen des freien Endes des jeweiligen Typs eines Implantats zugeschnitten wird, so dass sich, in der befestigten Position, beide Enden vorzugsweise nahtlos miteinander verbinden. Als ein Ergebnis kann, mit einem Minimum an unterschiedlichen Teilen, eine flexibel verwendbare Stabanordnung erhalten werden.

Durch Vorsehen der Seiten proximal zueinander in der befestigten Position des, einerseits, Verbindungselements und der Extremität eines Stabarms, und, andererseits, der Sichtseiten der Befestigungsschraube und der Extremität des Stabarms mit Formen, die relativ zueinander schwenkbar sind, kann der Stabarm, und demzufolge die Stabanordnung, in irgendeiner erwünschten Position relativ zu dem Verbindungselement und dem Implantat, das darunter angeordnet ist, positioniert und befestigt werden. Demzufolge kann eine erwünschte oder nicht erwünschte Neigung eines Implantats oder beider Implantate relativ zu dem Knochen, an dem oder in dem sie befestigt worden sind, durch geeignetes Schwenken des oder jeder jeweiligen Extremität der Stabanordnung kompensiert werden, und eine gerade, spannungsfreie Verbindung zwischen diesen Implantaten kann erreicht werden.

Jede Extremität der Stabanordnung ist, in Kombination mit dem dazugehörigen Verbindungselement und der Befestigungsschraube, vorzugsweise so ausgelegt, dass eine Verbindung erhalten wird, die formschlüssig in einer oder mehreren erwünschten Richtungen ist, so dass in diesen jeweiligen Richtungen keine Bewegungen zugelassen werden, während die Verbindung frei in den anderen Richtungen einstellbar ist.

Da die Stabanordnung lösbar mit der Schraube an den Implantaten befestigt ist, kann die Stabanordnung, falls erforderlich, zu jeder Zeit in einer einfachen Art und Weise entfernt werden, und Teile davon können ersetzt werden.

Vorzugsweise ist die oder jede Extremität der Stabanordnung so geformt, dass sie schwenkbar in und/oder angrenzend der Extremität einer zweiten Stabanordnung aufgenommen werden kann. Demzufolge können zwei Extremitäten von zwei unterschiedlichen Stabanordnungen zusammen an einem Implantat in einer kompakten Art und Weise befestigt werden, während die Positionen der zwei Stabanordnungen unabhängig voneinander eingestellt werden können. Auf diese Art und Weise kann eine Reihe von Stabanordnungen miteinander verbunden werden, während jedes Mal jede Stabanordnung eine spannungsfreie Verbindung zwischen einem aufeinanderfolgenden Paar von Implantaten bilden kann. Eine solche Verbindung der Stabanordnungen bietet mehr Befestigungsmöglichkeiten für eine Prothese und eine noch bessere, noch gleichmäßigere Halterung davon.

Ein solches Modell kann für Übungszwecke dienen, zum Beispiel beim Anpassen und Befestigen einer Stabanordnung an zwei Implantaten. Weiterhin können mit der Hilfe eines solchen Modells die Klemmelemente an einer geeigneten Position und unter einem geeigneten Winkel in der Prothese oder der Orthese vorgesehen werden.

In den weiteren Ansprüchen sind weitere, vorteilhafte Ausführungsformen einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, ein Modell davon und eine Anordnung einer Vorrichtung und einer Prothese gemäß der Erfindung beschrieben.

Zur Erläuterung der Erfindung wird eine beispielhafte Ausführungsform einer Vorrichtung unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung:

1 stellt einen Querschnitt einer Vorrichtung zum Befestigen einer Orthese oder einer Prothese gemäß der Erfindung dar;

2 stellt einen Querschnitt der Vorrichtung der 1 mit schrägen Implantaten dar;

3a, b stellen einen Querschnitt einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dar, angewandt bei geraden und schrägen Implantaten;

4a, b stellen einen Querschnitt einer dritten Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, in zwei unterschiedlichen Positionen, dar;

5a, b, c stellen einen Querschnitt einer vierten Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, in drei unterschiedlichen Positionen, dar; und

6 stellt einen Querschnitt von zwei verbundenen Vorrichtungen gemäß der Erfindung dar.

In dieser Beschreibung haben identische oder entsprechende Teile identische oder entsprechende Bezugszeichen.

1 stellt eine Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Befestigen einer Orthese oder einer Prothese dar, die zwei Implantate 5 aufweist, die miteinander durch eine Stabanordnung 3 verbunden sind. Hierbei sind die Länge der Stabanordnung 3 und der Winkel zwischen der Längsachse der Stabanordnung 3 und der Längsachsen der Implantate 5 so einstellbar, dass damit, unabhängig der Lage und der Orientierung der Implantate 5, eine Befestigung und deshalb eine spannungsfreie Verbindung erreicht werden kann. Danach kann, an dieser Verbindung, eine Prothese oder eine Orthese lösbar mit der Hilfe von Klemmelementen 50, die per se bekannt sind, befestigt werden. Um die Beschreibung zu vereinfachen, wird, nachfolgend, dort, wo eine Orthese und/oder eine Prothese betroffen sind, nur eine Prothese erwähnt werden.

Was in diesem Zusammenhang mit einem Implantat 5 gemeint ist, ist ein stiftförmiges, plattenförmiges oder anders geformtes Element, das mit einem zweiten Ende 12 an oder in einem Knochen, zum Beispiel einem Ober- oder Unterkiefer, verbunden wird, und das zu der oralen Kavität mit einem ersten Ende 11 hinweist. Solche Implantate 5 sind aus der Praxis bekannt und sind in verschiedenen Typen und Größen verfügbar, die sich untereinander, unter anderem, in der Form, der Länge, dem Durchmesser und der Art und Weise einer Befestigung in oder an dem Knochen unterscheiden. Demzufolge kann, zum Beispiel, das zweite Ende 12 in einen Knochen eingeschraubt werden, darin einzementiert werden oder mittels einer sogenannten „Eindrück" („push in") Technik befestigt werden. Mit dem letzteren Verfahren wird das Implantat 5 mit einer speziellen Beschichtung behandelt und dann in ein vorgebohrtes Loch hineingedrückt. Die Beschichtung ermöglicht dem Knochen, mit der Zeit, mit dem Implantat 5 zu verwachsen, so dass eine feste Verbindung gebildet wird. Für den Zweck einer Befestigung der Stabanordnung 3 in einer Weise, die weiter beschrieben werden wird, ist das freigelegte erste Ende der Implantate 5 mit einem Sackloch 13 mit einem Innenschraubgewinde 14 versehen.

Die Stabanordnung 3 wird aus zwei im Wesentlichen rohrförmigen Elementen, nachfolgend bezeichnet als Stabarme 15, und einer Stabstange 16, die gleitend mit mindestens einem Ende in den Stabarmen 15 aufgenommen ist, aufgebaut. Als Folge kann die Länge L der Stabanordnung 3 zwischen einem minimalen Wert Lmin, wie dies in 1 dargestellt ist, wo die Stabstange 16 vollständig in den Stabarmen 15 aufgenommen ist, und einen maximalen Wert Lmax (nicht dargestellt), wo die Stabarme 15 benachbart den Extremitäten der Stabstange 16 hin verschoben worden sind, variiert werden. An den Seiten, die entfernt zueinander sind, sind die Stabarme 15 jeweils mit einer kugelförmigen Extremität 6 versehen, in der sich, ungefähr unter rechten Winkeln zu der Längsachse des Stabarms 15, eine durchgängige Bohrung 7, mit einem kreisförmigen oder vorzugsweise ovalen Querschnitt erstreckt. Durch diese Bohrung 7 kann eine Befestigungsschraube 9 geführt werden, mit der die kugelförmige Extremität 6 an dem Implantat 5 befestigt werden kann.

In der Ausführungsform, die in 1 dargestellt ist, ist, zwischen der kugelförmigen Extremität 6 und dem Implantat 5, ein Verbindungselement 8 angeordnet worden, das für einen befestigten Übergang zwischen dem Implantat 5 und der Stabanordnung 3 dient. Hierbei weist das Verbindungselement 8 ein erstes Ende 19 auf, das sich exakt mit dem freien ersten Ende des Implantats 5 verbindet, und ein zweites Ende 20, das eine Gelenkpfanne 21 bildet, zumindest in einem Teil davon, in dem die kugelförmige Extremität 6 eingepasst befestigt in einer schwenkbaren Art und Weise liegt. Für den Durchgang der Befestigungsschraube 9 ist das Verbindungselement 8 mit einem durchgängigen Loch 18 versehen. An einer Seite 10 proximal zu der kugelförmigen Extremität 6 ist, während der Benutzung, die Schraube 9 mit einer zweiten Gelenkpfanne 23 versehen, die befestigt gegen die Seite der kugelförmigen Extremität 6 entfernt von dem Verbindungselement 8, für eine schwenkbare Begrenzung davon, anstoßen kann. Aufgrund der so geformten Kugel-Gelenkpfannen-Verbindung kann der Stabarm 15 in irgendeine erwünschte Position relativ zu dem Implantat 5 geschwenkt werden und ein erwünschter Winkel &phgr; zwischen den Längsachsen des Stabarms und einem Implantat kann eingestellt werden.

Zu jedem unterschiedlichen Typ eines Implantats 5 kann ein spezifisches Verbindungselement 8 hergestellt werden, wobei das erste Ende 19 davon an die Geometrie des freigelegten Endes 11 des jeweiligen Implantats 5 angepasst wird. Das zweite Ende 20, proximal zu der Stabanordnung 3, ist vorzugsweise identisch für jedes Verbindungselement 8. Als eine Folge kann, für jeden Typ eines Implantats 5, dieselbe Stabanordnung 3 verwendet werden, und vorzugsweise auch dieselbe Befestigungsschraube 9. Dies vergrößert das Anwendungsgebiet der Stabanordnung 3 und macht es möglich, dass es in großen Serien, und deshalb in einer relativ kostengünstigen Art und Weise, hergestellt werden kann. Weiterhin kann eine solche allgemein verwendbare Anordnung 3 für eine Bevorratung hergestellt werden, so dass die Wartezeiten minimiert werden können. Für jeden unterschiedlichen Typ eines Implantats 5 muss nur das Verbindungselement 8, und, möglicherweise, die Befestigungsschraube 9 angepasst werden, was weiterhin die Anzahl von unterschiedlichen Teilen auf ein Minimum begrenzt.

1 stellt ein Beispiel einer Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung dar, bei der zwei Implantate 5 in einem Kieferknochen parallel zueinander unter einem gegenseitigen Abstand x verankert sind. Um eine befestigende, spannungsfreie Verbindung zwischen diesen Implantaten 5 und den Verbindungselementen 8, die daran vorgesehen sind, zu realisieren, sind die Stabarme 15 zueinander hin über die Stabstange 16 vor einem Anordnen an den Implantaten 5 verschoben worden, so dass die kugelförmigen Extremitäten 6 der Stabanordnung präzise in die gelenkpfannenförmigen Enden 20 der Verbindungselemente 8 fallen. In dem Beispiel, das dargestellt ist, entspricht der Abstand x zwischen den Implantaten 5 der minimalen Länge Lmin, den die Stabanordnung annehmen kann, wobei die Stabarme 15 zueinander maximal verschoben sind. Wenn der Abstand x zwischen zwei Implantaten 5 größer als in dem Fall ist, der in 1 dargestellt ist, und, deshalb, eine längere Verbindung zwischen den Implantaten 5 erforderlich ist, kann dieselbe Stabanordnung 3 durch Verschieben der Stabarme 15 voneinander weg entlang der Stabstange 16 verwendet werden, bis die Länge L der Stabanordnung 3 dem Abstand x zwischen den freien Enden 11 der Implantate entspricht. Auf diese Art und Weise kann, mit derselben Stabanordnung 3, ein Bereich von Abständen x zwischen zwei Implantaten 5, die sich Fall für Fall unterscheiden, überbrückt werden.

In 2 ist eine Situation, die oftmals in der Praxis auftritt, dargestellt, bei der die Implantate 5 in einem Knochen unter einem Winkel &agr; verankert werden. Zum Befestigen müssen, in diesem Fall, die Stabanordnung 3, befestigt an den Implantaten 5, sowohl die Länge L der Stabanordnung 3 als auch die Winkel &phgr; zwischen den Längsachsen der Stabarme 15 und den Implantaten 5 eingestellt werden. Hierzu wird die Stabanordnung 3 schwenkbar mit einer ersten, kugelförmigen Extremität 6a an einem ersten Verbindungselement 8a mittels einer ersten Befestigungsschraube 9a befestigt. Dann wird, durch Verschieben voneinander weg eines oder beider Stabarm(e) 15 entlang der Stabstange 16, die Stabanordnung 3 so verlängert, dass die zweite, kugelförmige Extremität 6b exakt in die Kugelpfanne des zweiten Verbindungselements 8b fällt. Gleichzeitig werden, durch Schwenken der kugelförmigen Extremitäten 6a, b relativ zu den Verbindungselementen 8a, 8b, die Winkel &phgr;a und &phgr;b zwischen den Längsachsen der Stabanordnung 3 und den jeweiligen Implantaten 5a, 5b eingestellt, so dass die Stabanordnung 3 eine gerade Verbindung zwischen den Implantaten 5a, b bildet. Dann wird die zweite Extremität 6b an dem Implantat 5b mit einer zweiten Befestigungsschraube 9b befestigt. Da die so gebildete Verbindung aus Teilen besteht, die frei relativ zueinander bewegbar sind und die keine Kräfte in deren Bewegungsrichtung absorbieren können, wird garantiert, dass die Verbindung spannungsfrei ist.

Optional können die Teile der Stabanordnung 3 in dieser spannungsfreien Position, natürlich ohne dass die Einstellung gestört wird, befestigt werden. Dies kann zum Beispiel dadurch vorgenommen werden, dass der Raum zwischen dem Stabarm 15 und der Stabstange 16 mit Knochenzement gefüllt wird, oder indem die Teile miteinander verklebt werden, sie aufeinander durch eine mechanische Deformation verklemmt werden, oder unter Verwendung eines Memory-Metalls an strategischen Stellen. Es ist auch möglich, bereits einen Teil der Teile der Stabanordnung vor einem Befestigen der Stabanordnung zu fixieren. Zum Beispiel kann, sobald der Abstand x zwischen den Implantaten, die maximal überbrückt werden müssen, bereits ungefähr bekannt ist, einer der Stabarme 15 bereits an einem Ende der Stabstange 16 befestigt werden, zum Beispiel mittels Verlöten oder einem der Befestigungsverfahren, die vorstehend erwähnt sind. Dies bietet den Vorteil, dass ein steiferer Aufbau erhalten werden kann, wobei, weiterhin, die Position der Stabstange 16 relativ zu den Stabarmen 15 eindeutig bestimmt wird. Natürlich sollte vorgesehen werden, dass der verbleibende, gleitbare Stabarm 15 die Änderung in der Länge, erforderlich zum Einstellen des geeigneten Winkels &phgr;, zwischen der Stabanordnung 3 und den Implantaten 5, einrichten kann.

Die Befestigungsvorrichtung für eine Prothese, realisiert mit einer Stabanordnung 3 gemäß der Erfindung, ist kompakt und schlank, ohne scharfe oder vorstehende Kanten. Es ist anzumerken, dass, aus diesem Grund, die Verbindung nicht gerade sein muss, sondern irgendeine erwünschte, unterschiedliche Form haben kann, zum Beispiel eine gekrümmte Form, der Kieferlinie folgend. Alle Teile sind gut für den Zweck einer Reinigung und einer Wartung zugänglich und sind vorzugsweise lösbar miteinander verbunden, so dass sie einfach in dem Fall einer Abnutzung oder Beschädigung ersetzt werden können. Die Vorrichtung 1 wird aus einem haltbaren Material hergestellt, wie, zum Beispiel, einer Legierung aus Titan, oder einem unterschiedlichen Material, das sich als geeignet in der Praxis zur Verwendung im menschlichen Körper erwiesen hat. Die Prothese kann dicht auf der Stabanordnung 3 eingeschnappt gehalten werden, insbesondere auf dem rohrförmigen Teil der Stabarme 15, und zwar mit der Hilfe von Klemmmitteln 50, die aus der Praxis bekannt sind, für, zum Beispiel, falsche Zähne, wie dies auf der rechten Seite in 2 dargestellt ist. Mit der Hilfe eines Abdrucks oder eines Modells des Kiefers mit, darin, einem Modell der Stabanordnung 3, kann diese Klemmeinrichtung 50 an der richtigen Position und unter dem richtigen Winkel in der Prothese angeordnet werden.

In den 3a und b ist eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung dargestellt. Die Vorrichtung 1 weist eine Stabanordnung 3 auf, die an zwei Implantaten 5, mit der Hilfe von Verbindungselementen 28 und Befestigungsschrauben 27, gesichert ist. Die Stabanordnung 3 weist, wie die Ausführungsform, die in 1 dargestellt ist, zwei im Wesentlichen rohrförmige Stabarme 15 auf, die gleitbar an zwei Enden der Stabstange 16 angeordnet sind. Die Extremitäten 26 dieser Stabarme 15 besitzen eine kugelförmige Seite 31 proximal zu dem Implantat 5 und eine kugelpfannenförmige Seite 32 proximal zu der Befestigungsschraube 27. Weiterhin ist jede Extremität 26 mit einem konischen Loch 34 für den Durchgang der Befestigungsschraube 27 versehen. Das Verbindungselement 28 und die Befestigungsschraube 27 umschließen zusammen einen Raum, in dem die Extremität 26 der Stabanordnung 3 schwenkbar aufgenommen werden kann. Hierbei ist die Befestigungsschraube 27 mit einem kugelförmigen Kopf versehen, der mit der kugelpfannenförmigen Seite 32 des Stabarmendes 26 zusammenwirkt, und das Verbindungselement 28 besitzt eine Kugelpfannenform, die mit der kugelförmigen Seite 31 des Stabarmendes 26 zusammenwirkt. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, dass die unterschiedlichen Teile, insbesondere die Befestigungsschrauben 27, in einer sehr einfachen Art und Weise hergestellt werden können.

In einer Art und Weise entsprechend zu der Ausführungsform, dargestellt in 2, kann die Stabanordnung 3 spannungsfrei zwischen den Implantaten 5 durch Einstellen der Länge L und des Winkels &phgr;, wie dies in 3b dargestellt ist, angeordnet werden. Vorzugsweise wird, vor dieser Maßnahme, ein Stabarm 15 fest mit der Stabstange 16 verbunden, wie dies an der linken Seite in 3b dargestellt ist. Als eine Folge wird die Position der Stabstange 16 nach Befestigen der Stabanordnung 3 auf den Implantaten 5 eindeutig definiert und eine sogar noch steifere Stabanordnung 3 wird erhalten.

In Bezug auf die Länge L wird die maximale Einstellbarkeit der Stabanordnungen 3, dargestellt in den 13, durch die Länge der Stabarme 15 in Kombination mit der Länge der Stabstange 16 bestimmt, und, in Bezug auf den Winkel &phgr;, wird die maximale Einstellbarkeit durch das Spiel zwischen der Bohrung 7, 34 und dem Schaft der Befestigungsschraube 9, 27 begrenzt. Demzufolge werden die maximale Schräge bzw. Schrägstellung &agr;, die kompensiert werden soll, die maximale Differenz in der Höhe zwischen den zwei Enden 11, die kompensiert werden soll, und der minimale und maximale Abstand Lmin, Lmax, der überbrückt werden soll, bestimmt. Optional kann eine Anzahl von Kategorien von Stabanordnungen 3 hergestellt werden, wobei die Länge und das Spiel, die erwähnt sind, so variieren, dass, pro Kategorie, eine bestimmte, maximale Länge L und ein Winkel &phgr; eingestellt werden können. Die Bohrungen 7, 34 in den Extremitäten 6, 26 der Stabarme 15 (13) besitzen vorzugsweise einen ovalen Querschnitt. Als eine Folge wird eine teilweise formschlüssige Verbindung erhalten, wobei der Winkel &phgr; zwischen den Stabarmen 15 und den Implantaten 5 frei eingestellt werden kann, und wobei sich die Extremitäten 6, 26 frei um die Längsachse eines unterlegenden Verbindungselements 8, 28 drehen können, wobei allerdings eine Drehung der Extremitäten 6, 26 (erwähnt) um die Längsachse der Stabarme 15 ausgeschlossen wird. Als eine Folge kann die Stabanordnung 3 jedesmal angepasst an den Implantaten 5 in einer Art und Weise befestigt werden. Weiterhin hilft eine solche formschlüssige Verbindung dabei, zu verhindern, dass sich die Befestigungsschrauben 9, 27 während der Benutzung lösen.

In den 4a, b ist eine dritte Ausführungsform einer Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung dargestellt, wobei 4a eine Situation darstellt, in der die Implantate 5 jeweils in dem Knochen in einer geraden Art und Weise vorgesehen sind, und 4b eine Situation darstellt, in der die Implantate 5 unter einem Winkel &agr; vorliegen. Ähnlich den vorherigen Ausführungsformen weist die Stabanordnung 3 zwei im Wesentlichen rohrförmige Stabarme 15 auf, die an gegenüberliegenden Seiten auf einer Stabstange 16 gleiten, und mit denen die Länge L der Stabanordnung 3 zwischen einem minimalen und maximalen Wert Lmin, Lmax variiert werden kann. Jeder Stabarm 15 ist mit einem ringförmigen Ende 36 versehen, vorgesehen um einen kugelförmigen Kopf 37 einer Befestigungsschraube 38 herum. Hierbei sind die Form und Dimension des Rings 36 so, dass dieser von dem Kopf 37 abgenommen werden kann, sich allerdings frei relativ zu diesem Kopf 37 schwenken kann, so dass ein erwünschter Winkel &phgr; zwischen den Längsachsen des Stabarms 15 und dem Implantat 5 eingestellt werden kann. Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist derjenige, dass der Winkel &phgr; über einen relativ großen Bereich einstellbar ist, so dass diese Stabanordnung sehr geeignet zur Verwendung in Verbindung mit Implantaten 5 mit einer großen Schräge &agr; ist. Weiterhin kann die Stabanordnung 3 direkt an den Implantaten 5 mit den Schrauben 38, ohne Zwischenfügen eines Verbindungselements, befestigt werden. Da sich das Implantat 5 und die Befestigungsschraube 38 nahtlos miteinander verbinden, kann entweder die Befestigungsschraube 38 mit einem modifizierten Mittelteil 38, wie dies in der linken Seite in 4a dargestellt ist, versehen werden, oder das Implantat 5 kann mit einem abgerundeten Ende 11' versehen werden, wie dies in der rechten Seite dargestellt ist. Da das Verbindungselement weggelassen ist, kann die Anordnung noch einfacher befestigt werden, und weiterhin können die Herstellungskosten weiter verringert werden.

5 stellt eine vierte Ausführungsform der Vorrichtung 1 dar, zumindest eine Hälfte davon, wobei der Winkel &phgr; zwischen den Längsachsen des Stabarms 15 und einem Implantat 5 mit der Hilfe eines zylindrischen Verbindungselements 40, unterteilt in zwei Hälften 40A, 40B, entlang einer diagonalen Unterteilungsfläche 41, eingestellt werden kann. Der Stabarm 15 ist mit einem scheibenförmigen Ende 42 versehen, das an dem Implantat 5 zwischen den zwei Hälften 40A, B des Verbindungselements 40 mit der Hilfe einer Befestigungsschraube 43 befestigt ist. Für den Durchgang dieser Befestigungsschraube 43 sind beide Verbindungselementhälften 40A, B mit einem Durchgangsloch 44 versehen und das Ende 42 des Stabarms 15 ist mit einem konischen Loch 45 versehen, wobei der kleinste Durchmesser davon gleich zu dem Durchmesser des Lochs 44 in den Verbindungselementhälften 40A, B ist. Der Winkel &phgr; zwischen dem Stabarm 15 und dem Implantat 5 kann durch Drehen beider Hälften 40A, B gleichzeitig um deren Längsachse variiert werden. Dies ist in 5a – c dargestellt. 5a stellt eine erste extreme Position dar, in der der Stabarm 15 einen minimalen Winkel &phgr;min zu dem Implantat 5 umfasst. Durch Drehung der Hälften 40A, B von dieser Position aus über 90° kommt die sich neigende Seite 41, in Abhängigkeit von der Drehrichtung, nach vorne oder nach hinten, aus der Ebene der Zeichnung heraus, zu liegen. Dies ist in 5b dargestellt. Dieses scheibenförmige Ende 42 wird dann gleitend um die Längsachse des Implantats 5 geschwenkt und der Stabarm 15 umfasst einen rechten Winkel zu der Längsachse des Implantats 5. In dieser Position ist die Stabanordnung 3 deshalb dazu geeignet, an zwei Implantaten 5 befestigt zu werden, die unter einem rechten Winkel in einem Knochen verankert sind. Wenn von der 5b aus begonnen wird, werden die Verbindungselementhälften 40A, B erneut über 90° gedreht, der Stabarm 15 wird sich zu einer zweiten, extremen Position schwenken, wo der Stabarm 15 einen maximalen Winkel &phgr;max zu dem Implantat 5 einschließt, wie dies in 5c dargestellt ist. Anhand der 5a und 5c wird auch ersichtlich, warum das Loch 45 in dem Stabarmende 42 konisch verläuft. Ohne eine solche konische Anordnung würde der Durchgang der Befestigungsschraube 43 in den extremen Positionen zu schmal sein. Durch darauf folgendes Drehen der Hälften 40A, B über eine weitere Viertelumdrehung wird eine vergleichbare Situation erhalten, wie sie in 5b dargestellt ist, wo der Stabarm 15 im Wesentlichen unter rechten Winkeln zu der Längsachse des Implantats 5 verläuft und das scheibenförmige Ende 42 etwas um die Längsachse des Stabarms 15 gekippt ist. Schließlich können die Hälften 40A, B wieder über 90° gedreht werden, wodurch der Stabarm 15 zu der Position, wie sie in 5a dargestellt ist, zurückgeführt wird. Auf diese Art und Weise kann irgendein Winkel &phgr; zwischen dem minimalen und dem maximalen Wert &phgr;min, &phgr;max eingestellt werden. Dieser minimale und maximale Winkel &phgr;min, &phgr;max hängt von dem Gradienten der diagonalen Ebene der Trennungsebene 41 ab; je steiler die Ebene ist, desto größer ist der Bereich, der eingestellt werden kann, und deshalb kann eine größere Schrägstellung der Implantate 5 maximal kompensiert werden.

Um zu verhindern, dass ein Benutzer selbst unter den winkelmäßigen Übergängen leidet, die in dieser Ausführungsform zwischen dem Ende 42 des Stabarms 15 und den Verbindungselementhälften 40A, B auftreten können (wie dies anhand des Beispiels der 5a und 5c ersichtlich ist), können die Teile, die erwähnt sind, mit einer Schutzabdeckung bzw. Haube (nicht dargestellt) abgedeckt werden.

Schließlich ist in 6 eine Anzahl von miteinander verbundenen Stabanordnungen 3 dargestellt, wobei jedesmal zwei Enden 6 von zwei unterschiedlichen Stabanordnungen 3 an einem Implantat 5 befestigt werden. Hierbei besitzen diese Enden 6 eine Form, die miteinander und mit dem Verbindungsteil 8 und der Befestigungsschraube 9 so zusammenwirken, dass beide Enden 6 relativ zueinander geschwenkt werden können, so dass die Position jeder Stabanordnung 3 getrennt eingestellt werden kann. Auf diese Art und Weise kann eine Reihe von Stabanordnungen 3 miteinander verbunden werden, zum Beispiel unter Folgen der Kieferlinie. Demzufolge wird eine noch größere Befestigungsfläche für die Prothese gebildet und sie kann noch besser gestützt werden. Es ist auch möglich, mehrere Prothesen nebeneinander anzuordnen.

Die Erfindung ist nicht in irgendeiner Weise auf die beispielhaften Ausführungsformen, die in der Beschreibung und den Zeichnungen dargestellt sind, beschränkt. Viele Variationen davon sind innerhalb der Gedanken der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen angegeben ist, möglich.

Zum Beispiel ist die Vorrichtung nicht auf dentale Anwendungen beschränkt, sondern sie ist auch für orthopädische Verwendungen allgemein geeignet. Hierbei können, zum Beispiel, die Dimensionen der Vorrichtung, die Anzahl von Befestigungsvorrichtungen pro Orthese oder Prothese und die Form des Implantats und der Stabanordnung so, wie dies erwünscht ist, eingestellt werden. Es ist auch möglich, eine Verbindung mit der Vorrichtung vorzunehmen, in der, umgekehrt, eine bestimmte, erwünschte Spannung eingebracht wird, so dass zwei Teile, die miteinander verbunden werde sollen, zusammenhalten können, oder, umgekehrt, mit einer bestimmten Kraft auseinander gehalten werden. Dies kann zum Beispiel in Verbindung mit Knochenbrüchen vorteilhaft sein, wo ein Knochen gestreckt werden soll, oder, umgekehrt, auf ein zweites Knochenteil mit einer bestimmten Kraft gedrückt werden soll. In diesem Fall kann, mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung, eine Verbindung zwischen den jeweiligen Teilen vorgenommen werden, woraufhin in diese Verbindung eine Druck- oder Zugfestigkeit eingeführt werden kann, zum Beispiel mittels einer Schraubverbindung zwischen der Stabstange und einem oder beiden der Stabarm(e).

Die Stabanordnung kann einen Stabarm anstelle von zwei aufweisen, wobei ein Stabarm gleitend an einem ersten Ende einer Stabstange angeordnet ist. Das andere Ende der Stabstange kann, in diesem Fall, mit einer der Formen, die vorstehend beschrieben sind, wie beispielsweise einer Kugelpfanne, einer Kugel, oder einem flachen Ring, mit denen dieses Ende schwenkbar mit einem Implantat verbunden werden kann, versehen sein. Anstelle einer Stabstange kann eine Stabhülse verwendet werden, in der massive oder nicht massive Stabarme gleitend aufgenommen werden können. Weiterhin können, zwischen den zwei Enden der Stabanordnung und den Implantaten, anstelle einer Kugelverbindung, Linienverbindungen gebildet werden, wobei sich eine Schwenkachse davon unter rechten Winkeln zu der Ebene durch die Längsachsen der Stabanordnung und der Implantate erstreckt.

Diese und viele Variationen fallen innerhalb des Gedankens der Erfindung, wie er durch die Ansprüche angegeben ist.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Befestigen einer Orthese oder Prothese, die eine im Wesentlichen stangenförmige Stabanordnung (3) aufweist, die durch zwei oder angrenzend an zwei Enden (6, 26, 36, 42) an freiliegenden ersten Enden (11) von mindestens zwei Implantaten (5) befestigt werden kann, die in einem Abstand zueinander, mit einem zweiten Ende (12) in oder an einem Knochen befestigt sind, wobei eine feste Verbindung dazwischen gebildet wird, wobei die Stabanordnung (3) mindestens ein rohrförmiges Element (15) und ein stangenförmiges Element (16) aufweist, das gleitend in dem rohrförmigen Element (15) in einer solchen Art und Weise aufgenommen ist, dass die Länge (L) zwischen den Enden (6, 26, 36, 42) der Stabanordnung (3) einstellbar ist, und wobei jedes Ende (6, 26, 36, 42) der Stabanordnung (3) von einer schwenkbaren Form ist, so dass die Position der Stabanordnung (3) relativ zu den Implantaten (5) durch Drehung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ende (6, 26, 36, 42) von einem im Wesentlichen massiven, einteiligen Design derart ist, dass, in einem befestigten Zustand, an zwei oder mehr Implantaten (5), ein Loch zum Befestigen des Endes (6, 26, 36, 42) an einem Implantat (5) geschlossen ist derart, dass eine im Wesentlichen geschlossene, äußere Oberfläche gebildet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die äußere Flächen der Enden (6, 26) der Stabanordnung (3) zumindestens teilweise kugelförmig ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verbindung, die in Benutzung durch die Stabanordnung (3) zwischen den Implantaten (5) gebildet ist, im Wesentlichen spannungsfrei ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 3, wobei ein Verbindungselement (8) zum Anordnen zwischen einem freien ersten Ende (11) eines Implantats (5) und einem Ende (6, 26) der Stabanordnung (3) vorgesehen ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Seiten des Verbindungselements (8, 28) und das Ende (6, 26) der Stabanordnung (3), die zueinander in einer befestigten Position hinweisen, eine schwenkbare Form relativ zueinander haben.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei ein Ende oder jedes Ende (6) der Stabanordnung (3) kugelförmig ist und die Seiten (21, 23) des Verbindungselements (8) proximal zu diesem Ende (6) kugelpfannenförmig sind.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stabanordnung (3) während der Benutzung eine im Wesentlichen gerade Verbindung zwischen zwei Implantaten (5) bildet.
  8. Ende einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend einen einteiligen, rohrförmigen Bereich, der ein offenes Ende und ein gegenüberliegendes, im Wesentlichen massives Ende, mit einer geschlossenen, im Wesentlichen kugelförmigen, äußeren Oberfläche, besitzt.
  9. Set aus Teilen zum Herstellen einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 – 7, umfassend mindestens zwei Endteile nach Anspruch 8, ein stangenförmiges Element und eine Reihe von Verbindungselementen (8) verschiedener Höhen.
  10. Anordnung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche und eine Orthese oder Prothese, wobei die Orthese oder Prothese mit mindestens einem Befestigungselement, insbesondere einem elastischen bzw. nachgiebigen (resilient) Klemmelement (50), versehen ist, mit dem dieses lösbar mit der oder jeder Stabanordnung (3) verbindbar ist.
  11. Anordnung nach Anspruch 10, wobei die Vorrichtung die Orthese oder Prothese zumindest im Wesentlichen vollständig tragen kann.
  12. Modell eines Unter- und/oder Oberkiefers, zumindest aus Dentalteilen und Zahnfleisch, vorhanden darin, in denen mindestens zwei Implantate (5) unter einem Abstand zueinander befestigt worden sind, wobei mit den Implantaten (5) eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 – 7, mit einer in der Länge einstellbaren, im Wesentlichen stangenförmigen Stabanordnung (3), schwenkbar mit zwei Enden (6, 26, 36, 42) verbunden ist, wobei die Anordnung so ist, dass die steife Verbindung, gebildet in Benutzung durch die Stabanordnung (3), zwischen den Implantaten (5), im Wesentlichen spannungsfrei ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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