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Dokumentenidentifikation DE60018801T2 13.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001244343
Titel VORRICHTUNG UM FUTTER ZU HÄCKSELN UND ZU ZERREISSEN
Anmelder LUCAS G, La Verrie, FR
Erfinder LUCAS, Gerard, F-85130 la Verrrie, FR;
RETAILLAUD, Jean-Claude, F-85130 la Verrie, FR
Vertreter T. Wilcken und Kollegen, 23554 Lübeck
DE-Aktenzeichen 60018801
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 21.12.2000
EP-Aktenzeichen 009900994
WO-Anmeldetag 21.12.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/FR00/03652
WO-Veröffentlichungsnummer 0001047345
WO-Veröffentlichungsdatum 05.07.2001
EP-Offenlegungsdatum 02.10.2002
EP date of grant 16.03.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse A01F 29/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern von Produkten, die für die Vorbereitung der Ernährung des Viehs oder für die Vorbereitung seiner Streu und insbesondere für Produkte der Art von Futtermitteln oder Stroh vorgesehen sind, die in Ballen verpackt sind oder von Produkten der Art Silage oder dergleichen.

Diese Vorrichtung kann insbesondere in den Kübel einer Verteilungsmaschine, die insbesondere in den Dokumenten EP-A-384 791 und FR-A-2 727 280 beschrieben ist, eingebaut werden.

Der Vorgang des Zerkleinerns der Futtermittelballen ist je nach Art des Materials mehr oder minder heikel, das heißt je nach der Länge der Fasern sowie ihrer Härte und ihres Widerstands.

Alle entwickelten Lösungen, wie in den Dokumenten US-3 208 491 oder BE-558 601 und in den Dokumenten der Anmelderin FR-2 718 604, WO-95/28077 und 2 774 855 beschrieben, tendieren dazu, Mittel zu verwendet, die es erlauben, diesen Vorgang des Zerkleinern der Ballen mit großer Effizienz durchzuführen.

Die vorliegende Erfindung schlägt eine Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern vor, die noch verbessert ist, die eine universale Tauglichkeit aufweist, das heißt, die es erlaubt, unter besten Bedingungen alle Typen von Ballen und insbesondere Ballen von Futtermitteln aufzulockern und zu zerkleinern.

Die Verbesserung der entsprechenden Schneidqualitäten wird mittels der Vorrichtung, wie sie in den anliegenden Ansprüchen definiert ist, und insbesondere mit der Vorrichtung des Anspruchs Nr. 1 erzielt, dessen Oberbegriff auf dem oben genannten Dokument WO-95/28077 beruht.

Um daher zu dem angestrebten Ergebnis zu gelangen, umfasst die Vorrichtung einerseits mindestens einen Rotor und insbesondere einen Rotor, der mit Organen versehen ist, um den Ballen zu zerkleinern und die Futtermittel- oder Strohfragmente zum Beispiel zu Auswurf- und Verteilungsmitteln zu schleudern und, andererseits, zusammenarbeitend mit dem mit Schneidorganen versehenen Rotor, eine Schranke in Form einer Egge, die mit Zähnen versehen ist und die Aufgabe hat, den Ballen zurückzuhalten und/oder die Produkte zu rezyklieren, wobei dieser Schneidrotor mindestens eine Scheibe umfasst, deren Peripherie kreisförmig und glatt ist, wobei diese glatte Scheibe mit einem Zahn der Egge zusammenarbeitet, welcher in der gleichen Ebene wie die Scheibe angeordnet ist, wobei die Einheit eine Haltefront bildet, so dass Verstopfungserscheinungen vermieden werden, indem das Rezyklieren der Produkte in dem Kübel erleichtert wird.

Erfindungsgemäß ist die Scheibe mit kreisförmiger und glatter Peripherie beiderseits ihrer Ebene mit Schneidorganen verbunden, die in Form von Messern oder Sektionen vorspringen, wobei die Messer oder Sektionen paarweise angeordnet sind und jeweils in Bezug auf die Ebene der Scheibe und den zugehörigen Zahn schräg vorspringen, um ein schneidendes V zu bilden, das an dem Zahn offen ist.

Vorzugsweise sind die Messer- oder Paare von Sektionen an der Scheibe befestigt. Ebenfalls vorzugsweise liegt der Winkel der Vorderseite der Sektionen in Bezug auf die Seitenfläche des Zahns und in Bezug auf die Ebene der Scheibe, an der sie installiert sind, zwischen 0 und 45°, vorteilhafterweise in der Größenordnung von 20°.

Diese Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern eignet sich für alle Futtermitteltypen und lange, weiche, harte Fasern oder andere Produkte, Stroh, Silage. Sie kann je nach Einsatzbereich auch mehrere Rotoren umfassen.

Weitere Besonderheiten der Erfindung sind Gegenstand abhängiger Ansprüche.

Die Erfindung wird unten in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen, die beispielhaft gegeben werden, noch genauer beschrieben, und in welchen:

1 schematisch im senkrechten Längsschnitt die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern zeigt, beispielhaft in eine teilweise dargestellte Maschine eingebaut, die zum Verteilen von Produkten der Art Futtermittel oder Stroh zum Ernähren von Vieh und Herstellen der Streu dient.

2 perspektivisch ein erfindungsgemäßes Rotorbeispiel zeigt,

3 detaillierter ein Paar von Sektionen zeigt, die auf einer Scheibe, die mit einem Zahn zusammenarbeitet, befestigt sind,

4 eine schematische Hinteransicht der in 1 dargestellten Maschine ist, die zusätzlich eine Ausführungsvariante des Rotors zeigt,

5 perspektivisch ein Paar übereinander angeordneter Rotoren darstellt, von welchen der obere Rotor mit den Zähnen einer Schranke zusammenarbeitet,

6 eine Seitenansicht der zwei in 5 dargestellten Rotoren ist;

7 teilweise und detaillierter die Positionierung der Scheiben und der Zähne des unteren Rotors in Bezug zu dem oberen Rotor darstellt,

8 eine andere Ausführungsform darstellt, die aus drei übereinander liegenden Rotoren besteht, das heißt einem oberen Rotor, der mit den Zähnen der Schranke zusammenarbeitet, einem Zwischenrotor und einem unteren Rotor, der gleich ist wie der obere Rotor,

9 eine Ausführungsvariante der Rotoren der 5 darstellt, um ein Auflockern und ein Zerkleinern in feine Partikel mittels einer Vielzahl von mit Sektionen versehenen Scheiben durchzuführen,

10 eine Seitenansicht der 9 ist, die auch eine Besonderheit auf der Ebene der Scheiben und ihres Zusammenfügens mit dem Rotor zeigt,

11 eine Variante der 9 mit drei übereinander angeordneten Rotoren ist,

12 von vorn gesehen die drei übereinander liegenden Rotoren der 11 und die Zähne zeigt, die im oberen Teil angeordnet sind und mit dem oberen Rotor zusammenarbeiten.

Wie in 1 dargestellt, ist die Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern beispielhaft in eine Maschine eingebaut, die aus einem Kübel 1 besteht, dessen Boden mit einer Fördervorrichtung 2 des Typs Leistenmatte ausgestattet ist. Diese Matte erlaubt es, einen Ballen 3 vorwärts zu fahren, der in Form feiner gemischter Striche dargestellt ist, der zylindrisch oder parallelepipedisch ist, wobei der Ballen zu der Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern weiterläuft, die aus einem Rotor 4 besteht, der ihn in Stücke zerlegen soll.

Die Fragmente werden von dem Rotor weggeschleudert und, je nach Einsatztyp, zum Beispiel zu einem Gebläse 5, das in dem vorderen Teil des Kübels angeordnet ist.

Der Rotor 4 dreht um eine horizontale Achse 6 senkrecht zu der Bewegungsrichtung der Ballen 3. Das Gebläse 5 dreht um eine horizontale Achse 7, die zu der Achse 6 des Rotors senkrecht ist.

Das Gebläse 5 ist in einem Gehäuse 8 angeordnet, das sich an der Vorderseite des Kübels befindet und das tangentiale Auswerfen der in Fragmente zerlegten Produkte erlaubt.

Diese Art von Maschine kann einen oder mehrere Rotoren 4 umfassen, die einer über dem anderen vor dem Gebläse 5 angeordnet sind und alle in die gleiche Richtung drehen, wie weiter unten detailliert beschrieben.

Bei der Ausführungsform der 1 ist die Maschine mit einem einzigen Rotor dargestellt.

Dieser Rotor 4 umfasst eine zylindrische Trommel 9, deren Durchmesser so ausgewählt werden kann, dass sie einen Umkreis bietet, der eine größere Länge hat als die maximale Länge der Fasern des zu zerkleinernden Produkts. Diese Besonderheit erlaubt es, die Gefahren des Aufwickelns der Faser um die Trommel zu vermeiden.

Die Trommel 9 ist mit Mitteln versehen, die den Ballen auflockern, zerkleinern und fragmentieren können, indem sie Fasern ziehen und sie schneiden.

Diese Mittel bestehen zum Beispiel aus spitzen Zähnen 10, die auf der Peripherie der Trommel 9 verteilt sind; sie bestehen auch aus Schneidorganen in Messer- oder Form von Sektion 11, die auf der Peripherie der kreisförmigen Scheiben 12 verteilt sind, die jede in einer radialen Ebene, verteilt auf die Länge der Trommel 9, positioniert sind.

Wie insbesondere 1 und 2 zeigen, sind die Scheiben 12 in Entsprechung mit einer Schranke 16 angeordnet und insbesondere mit den Zähnen 17 dieser Schranke. Diese Zähne 17 haben die Form von Blechplatten und sind in ihrem unteren Teil geformt, um mit einem möglichst geringen Spiel die Kontur der Scheiben 12, deren Peripherie glatt ist, anzunehmen.

Diese Schranke 16 hat die Aufgabe, zu große Pakete Produkte zurückzuhalten und sie in den Kübel zu rezyklieren.

Die verschiedenen Zähne 17 sind auf einem Balken 21 befestigt, der über dem Rotor 4 angeordnet ist, der ein Durchgangsfenster offen lässt, dessen Höhe im Wesentlichen dem Radius des Rotors entspricht.

Eine Ablenkklappe 22, die weiter unten genauer beschrieben ist, ist über dem Balken 21 platziert, um die in den Kübel zu rezyklierenden Produkte zu führen.

Die Zähne 17 bilden mit den zugehörigen Scheiben 12 eine echte Schranke. Um diese Schranke zu überwinden, werden die Fasern geschnitten oder mit den Zähnen 10 oder den Sektionen 11 gezogen. Der Raum oder der Abstand zwischen zwei benachbarten Zähnen wird in Abhängigkeit von dem Einsatzbereich der Maschine ausgewählt.

Die Sektionen 11 sind auf der Peripherie der Scheiben 12 verteilt. Diese Sektionen 11 sind wie in 2 und 3 angegeben in Paaren zu beiden Seiten der Scheibe 12 angeordnet, sie sind untereinander und auf der Peripherie der Scheibe 12 mit Bolzen 23 oder dergleichen befestigt.

Die Stärke der Scheibe 12 ist identisch, ja sogar leicht größer als die des entsprechenden Zahns 17. Die Sektionen 11 können gerade sein, um jedoch zu vermeiden, ein einfaches Durchscheren der Fasern durchzuführen, können diese Sektionen 11 eine Art V bilden, das sich zu beiden Seiten jedes Zahns 17 auf den Seitenflächen des Zahns 17 erstreckt.

Der Winkel &agr; zwischen dem schneidenden Teil 24 der Sektion 11 und dem Zahn 17 oder auch der Ebene der Scheibe 12 liegt zwischen 0 und 54°, vorzugsweise in der Größenordnung von 20°. Die Sektionen bilden eine Art Dieder und werden gepaart auf der Ebene ihrer Ferse 25 mittels Bolzen 23 oder dergleichen zusammengebaut.

Jede Scheibe kann mit drei bis zwölf Sektionenpaaren je nach Art der zu schneidenden Materialien ausgestattet sein. Diese Sektionenpaare können auch von einer Scheibe zur anderen versetzt sein, um Vibrationserscheinungen zu verringern, ja sogar zu unterdrücken.

Die Schranke 16 kann je nach Anwendungsbereich um den Rotor 4 beweglich sein. Ihr Balken 21 ist zum Beispiel auf Seitenarmen 26 befestigt, die in 4 teilweise dargestellt erscheinen, und diese Arme werden entsprechend zu dem Kübel 1 oder zu der Achse 6 des Rotors geführt. Man kann je nach Typ und Beschaffenheit des zu verteilenden Produktes den Durchsatz verringern oder beschleunigen, indem man die Durchgangstiefe ändert.

Ausgehend von der Senkrechten liegt die Amplitude der Bewegung der Schranke in der Größenordnung von 35 bis 40° zulaufwärts, das heißt zum Eingang des Kübels 1 hin.

Diese Bewegung der Schranke 16 um den Rotor 4 wird zum Beispiel mittels eines nicht dargestellten Zylinders ausgeführt oder gemäß den in dem Dokument FR-A-2 718 604 der Anmelderin beschriebenen Mitteln. Die Bewegung der Schranke 16 kann von einer Bewegung und einem Schwenken der Ablenkklappe 22 begleitet sein.

Diese Ablenkklappe 22 ist zum Beispiel auf dem Balken 21 angelenkt und wird auf den seitlichen oberen Rändern 27 des Kübels 1 mittels Fingern 29 geführt, die sich seitlich erstrecken.

Wenn sich der Balken 21 der Schranke 16 daher wie in feinen gemischten Strichen in 1 dargestellt bewegt, nimmt er in seiner Bewegung die Ablenkklappe 22 mit, die dazu tendiert, sich aufzurichten, wenn sich der Balken 21 zu dem Eingang des Kübels 1 bewegt, während die Ablenkklappe umgekehrt dazu tendiert, sich zu legen, wenn sich der Balken 21 zu dem Gebläse 5 bewegt.

4 zeigt einen Rotor versehen mit Scheiben, von welchen bestimmte mit den Zähnen 17 der Schranke 16 zusammenarbeiten.

Die Scheiben 12 sind auf der Länge des Rotors verteilt. Man findet eine zentrale Scheibe 121 und seitliche Scheiben 122, die zum Beispiel den gleichen Durchmesser haben können.

Zwischen diesen Scheiben 121 und 122 findet man Scheiben 123, deren Durchmesser leicht geringer sein kann. Zu beiden Seiten der Scheiben 123 findet man Scheiben 124, die einen ähnlichen Durchmesser haben wie die Scheiben 121 und 122.

Die Scheiben 121, 122 und 123 sind in Entsprechung mit den Zähnen 17 angeordnet.

Die Scheiben 124, das heißt die Scheiben, die nicht gegenüber den Zähnen der Schranke 16 stehen, können einfache Sektionen 11 aufweisen, das heißt gerade Sektionen. Sie können auch Sektionen in Diederform wie für die anderen Scheiben 121, 122, 123 umfassen.

5 stellt eine Ausführungsvariante der 2 und der 1 dar und zeigt zwei übereinander angeordnete Rotoren, deren Drehachsen untereinander parallel sind: – der obere Rotor 4, wie in 2 beschrieben, dessen Scheiben 12 mit Paaren von Sektionen 11 versehen sind und mit den Zähnen 17 zusammenarbeiten, und – der untere Rotor 30, der ebenfalls mit Scheiben 32 versehen ist. Jede Scheibe 32 des Rotors 30 umfasst Sektionen 31, die auf einer der Seiten der Scheibe auf einer gleichen Seite verbolzt sind. Diese Sektionen 31 befinden sich in der Ebene der Scheiben 12 des Rotors 4, während die Scheiben 32 zu den Scheiben 12 des Rotors 4 leicht versetzt sind.

Die Sektionen 31 liegen in einem Kreis, der mit einem angemessenen Funktionsspiel die Peripherie der entsprechenden Scheibe 12 tangiert.

Die zwei Rotoren 4 und 30 drehen in die gleiche Richtung, wie von den verschiedenen in 5 und 6 angeordneten Pfeilen dargestellt.

Die Drehzahl der Rotoren kann unterschiedlich sein. Die Drehzahl des unteren Rotors 30 ist zum Beispiel größer als die des oberen Rotors 4. Dieser Drehzahlunterschied kann zum Beispiel in einem Verhältnis in der Größenordnung von 10 bis 30 % liegen.

Der untere Rotor 30 kann auf seinen Scheiben 32 eine Anzahl von Sektionen 31 umfassen, die größer ist als die der Paare von Sektionen 11, die auf den Scheiben 12 des Rotors 4 angeordnet sind. Derart erzielt man ein Schneiden der Produkte, die zwischen den zwei Rotoren 4 und 30 durchlaufen, was das Verteilen des Durchsatzes der geschnittenen Produkte einerseits auf die Rotoren 4 und 30 und andererseits auf den oberen Rotor 4 und die Schranke 16 bewirkt.

Je nach den zu verarbeitenden Produkten ist es auch möglich, weniger Scheiben 32 auf dem Rotor 30 im Vergleich zum Rotor 4 anzubringen. In 5 kann der Rotor 30 zum Beispiel zwei oder drei Scheiben umfassen, die auf seine Länge verteilt sind, die jedoch in Beziehung mit den entsprechenden Scheiben 12 des Rotors 4 bleiben.

6 zeigt von der Seite gesehen den Rotor 4 und den Rotor 30. In dem oberen Teil des Rotors 4 findet man die Zähne 17, die auf einem kreisförmigen Sektor wie zuvor in 1 detailliert dargestellt beweglich sind.

Der untere Rotor 30 umfasst wie der obere Rotor 4 spitze Zähne 10, die auf der Peripherie der Trommel verteilt sind.

7 stellt detaillierter von vorn gesehen den oberen Rotor 4 dar, dessen Scheibe 12 mit einem Zahn 17 zusammenarbeitet, der sich in der Ebene der Scheibe 12 befindet. Der untere Rotor 30 umfasst eine Scheibe 32, die mit Sektionen 31 versehen ist. Diese Sektionen befinden sich in der Ebene der oberen Scheibe 12. Die untere Scheibe 32 ist leicht seitlich zu der oberen Scheibe versetzt.

Die Anzahl der auf jeder Scheibe der zwei Rotoren 4 und 30 installierten Sektionen kann je nach Notwendigkeit variieren, und zwar zum Beispiel von drei bis zwölf Paaren für die Rotoren 4 und 30.

8 zeigt eine Variante, die in einer Hinzufügung eines unteren Rotors 34 besteht. Der untere Rotor 34 umfasst wie der obere Rotor 4 Scheiben 12 und auf ihrer Peripherie Paare von Sektionen 11. Der Rotor 30 dient als Zwischenrotor.

Die drei Rotoren drehen in die gleiche Richtung und bilden eine große Zerkleinerungs- und Schneidfront. Ihre Drehzahl ist unterschiedlich und verringert sich von unten nach oben. Der untere Rotor 34 dreht schneller als der Zwischenrotor 30, und der Rotor 30 dreht schneller als der obere Rotor 4. Der Drehzahlunterschied zwischen zwei benachbarten Rotoren liegt bei einem Anteil von 10 bis 30 %. Auch hier kann der Zwischenrotor 30 mehr Sektionen 31 umfassen als die Rotoren 4 und 34.

Aufgrund seiner Drehzahl, die größer ist als die des Rotors 4, nimmt der Rotor 30 einen Teil der Produkte mit, die zwischen den Sektionenpaaren 11 des Rotors 4 und den Sektionen 31 zerkleinert werden.

Die Erscheinung ist zwischen dem Rotor 34 und dem Zwischenrotor 30 die gleiche; der Rotor 34 nimmt ebenfalls an dem Durchsatz an aufgelockerten und zerkleinerten Produkten teil.

Der untere Rotor 34 kann auch eine verringerte Anzahl von Scheiben 12 umfassen, entweder eine Anzahl gleich der des oberen Rotors 30 oder eine geringere Anzahl, in Abhängigkeit von dem Einsatzbereich und den zu zerkleinernden Produkten.

9 stellt eine Variante der 5 dar, die ein Paar Rotoren zeigt, die mit einer Vielzahl von Scheiben versehen sind, die es erlauben, Ballen von Futtermittel oder Stroh sehr fein zu zerschneiden.

Der obere Rotor 4' ist mit Scheiben 12 versehen, deren Peripherie wie zuvor mit den Zähnen 17 zusammenarbeitet. Die Anzahl der Zähne und die Anzahl der Scheiben ist an das gewünschte Endprodukt und an die Zweckbestimmung der Maschine angepasst.

Jede Scheibe 12 umfasst Paare von Sektionen 11, die auf der Ebene ihrer Peripherie verbolzt sind, welche Sektionen 11 zu beiden Seiten der entsprechenden Zähne 17 verlaufen.

Jede Scheibe 12 kann zum Beispiel zwischen drei und zwölf Paare von Sektionen umfassen. Zwei benachbarte Scheiben sind zum Beispiel so angeordnet, dass die Paare von Sektionen winkelig versetzt sind, um sie im Zickzack zu positionieren.

Der untere Rotor 30' umfasst Scheiben 32, die auf einer ihrer Seiten mit Sektionen 31 versehen sind. Die Anzahl der Sektionen 31 kann größer sein als die Anzahl der Paare von Sektionen 11, die auf dem Rotor 4 angeordnet sind. Zwei benachbarte Scheiben 32 des Rotors 30' können winkelig so versetzt werden, dass auch die Sektionen im Zickzack liegen.

Wie zuvor in 7 detailliert, befinden sich die Zähne 31 der Scheiben 32 des Rotors 30' in der Ebene der Scheiben 12 des Rotors 4'.

Auch hier kann wie für 5 die Anzahl der Scheiben des unteren Rotors geringer sein als die Anzahl der Scheiben des oberen Rotors.

10 zeigt die Rotoren 4' und 30' übereinander angeordnet und die Zähne 17 der Schranke in zwei verschiedenen Stellungen wie zuvor erklärt.

Die Montage der Scheiben ist in dieser Figur dargestellt. Die Scheiben 12, 32 bestehen nämlich aus zwei Teilen in Halbkranzform. Jeder Halbkranz 41, 42 ist auf einem Anpassungskragen 43 durch jedes geeignete Mittel, Bolzen 44 oder dergleichen befestigt, und sie sind auch untereinander zum Beispiel mittels Bolzen 23 der Paare von Sektionen 11 oder der Sektionen 31 je nach Fall auf der Ebene ihrer Enden zusammengefügt.

Die Anpassungskragen 43 haben die Form kleiner Kränze, die auf die den Rotor bildende Trommel geschweißt sind. Die Kragen 43 sind auf die Länge des Rotors verteilt und erlauben es, die Anzahl von Scheiben 12, 32 zu installieren, die je nach Einsatzbereich und den zu zerkleinernden Produkten erforderlich ist.

Diese bauliche Anordnung gilt für alle Rotoren, ob sie nun allein oder in großer Anzahl, drei, vier oder mehr, vorhanden sind.

11 stellt eine Variante der Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern dar, die drei übereinander angeordnete Rotoren umfasst, und 12 ist eine Vorderansicht der 11, die die Auflockerungs- und Zerkleinerungsfront zeigt, die von den drei übereinander angeordneten Rotoren und den Zähnen 17 gebildet wird, die im oberen Teil angeordnet sind.

Die drei Rotoren 4', 30' und 34' drehen in die gleiche Richtung, wie von den Pfeilen 11 angezeigt, und sie können wie zuvor angegeben mit verschiedenen Drehzahlen drehen.

Die Anzahl der Scheiben kann zwischen dem oberen Rotor und dem unteren Rotor wie zuvor erwähnt sinken.

Im Allgemeinen umfasst die Schranke 16 ebenso viele Zähne 17 wie der obere Rotor Scheiben hat. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Zähnen wird nämlich in Abhängigkeit von dem Einsatzbereich der Maschine und dem Fragmentierungsniveau ausgewählt, das für die Produkte gewünscht wird. Er liegt zum Beispiel in der Größenordnung von 30 bis 300 mm.

Je nach Durchmesser und Platzbedarf der Rotoren ist es auch möglich, eine Rotorenkaskade herzustellen, indem man Rotoren mit Scheiben abwechselt, die gleich sind mit dem oberen Rotor 4 oder 4', und Rotoren mit Scheiben, die gleich sind mit dem Rotor 30 oder 30'. Diese Rotoren in Kaskade können auch mit verschiedenen Drehzahlen sinkend ausgehend vom unteren Rotor drehen, um den Durchsatz zwischen den benachbarten Rotoren und dem oberen Rotor und der Schranke 16 zu verteilen.

Wenn mehrere Rotoren übereinander angeordnet sind, zum Beispiel in Kaskade, kann die Anzahl der Scheiben von einem Rotor zum anderen unterschiedlich sein, abnehmend ausgehend von dem oberen Rotor, die geraden Sektionen 31 bleiben in der Ebene der Tragscheiben der Paare von Sektionen 11 angeordnet.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern von Produkten in der Art von Futtermitteln, die in Ballen verpackt sind, einerseits umfassend mindestens einen Rotor (4), der mit Organen zum Zerschneiden des Ballens versehen ist, und andererseits eine Schranke (16) in Form einer Egge, die mit Zähnen (17) versehen ist und die Aufgabe hat, den Ballen zurückzuhalten und/oder die Produkte zu rezyklieren, wobei der Rotor (4) mindestens eine Scheibe (12) umfasst, deren Peripherie kreisförmig und glatt ist, wobei die Scheibe (12) mit einem der Zähne (17) der Egge (16) zusammenwirkt, wobei dieser Zahn (17) in derselben Ebene wie die Scheibe (12) angeordnet ist, wobei die Einheit eine Haltefront bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe mit kreisförmiger und glatter Peripherie (12) beiderseits ihrer Ebene mit Schneidorganen verbunden ist, die in Form von Messern oder Sektionen (11) vorspringen, wobei die Messer oder Sektionen (11) paarweise angeordnet sind und jeweils in Bezug auf die Ebene der Scheibe (12) und den zugehörigen Zahn (17) schräg vorgesehen sind, um ein schneidendes V zu bilden, das am Zahn (17) offen ist.
  2. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Paare von Messern oder Sektionen (11) an der Scheibe (12) befestigt sind.
  3. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Vorderseite der Sektionen (11) in Bezug auf die Seitenfläche des Zahns (17) und in Bezug auf die Ebene der Scheibe, an der sie befestigt sind, zwischen 0 und 45°, vorzugsweise bei ungefähr 20°, beträgt.
  4. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Zusatzrotor (30) umfasst, der Scheiben (32) aufweist, wobei die Scheiben (32) mit geraden Sektionen (31) versehen sind, die auf einer selben Seite der Scheibe befestigt sind, wobei sich die Sektionen (31) in der Ebene jeder Scheibe (12) befinden, die dem Rotor (4) entspricht, und in einen Kreis eingeschrieben sind, der mit einem angemessenen Funktionsspiel die Peripherie der zugehörigen Scheiben (12) tangiert, um mit den Paaren von Messern oder Sektionen (11) der Scheiben (12) zusammenzuwirken.
  5. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rotoren (4) und (30) in dieselbe Richtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in einem Verhältnis von ungefähr 10 bis 30 % drehen, wobei sich der untere Rotor schneller als der obere Rotor dreht.
  6. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (30) eine Anzahl von Sektionen (31) umfasst, die größer als die Sektionspaare (11) des oberen Rotors (4) ist.
  7. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kaskade von Rotoren umfasst, die sich in dieselbe Richtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die vom unteren Rotor zum oberen Rotor abnehmend sind, drehen, wobei die Rotoren alternierend entweder Scheiben mit Sektionspaaren (11), wie der obere Rotor, oder Scheiben mit geraden Sektionen (31) umfassen.
  8. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von Scheiben auf den übereinander angeordneten Rotoren unterschiedlich ist, und zwar vom oberen Rotor ausgehend abnimmt, wobei die geraden Sektionen (31) in der Ebene der entsprechenden, mit den Sektionspaaren (11) versehenen Scheiben angeordnet bleiben.
  9. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Rotoren, die mit Scheiben ausgestattet sind, Anpassungskragen (43) umfassen, die auf ihrer Länge verteilt und an der zylindrischen Trommel des Rotors angeschweißt sind, wobei die Kragen die Befestigung der Scheiben ermöglichen, wobei die Scheiben in Form von zwei Halb-Kragen (41, 42) vorhanden sind, wobei die Halb-Kragen einerseits durch jedes geeignete Mittel, Verbolzen oder dergleichen an den Anpassungskragen befestigt sind, und andererseits miteinander durch die Sektionen oder Sektionspaare zusammengefügt sind, die im Bereich ihrer Verbindungsstelle angeordnet sind.
  10. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schranke (16) in Form einer Egge Zähne (17) umfasst, die mit einer Teilung zwischen 30 und 300 mm angeordnet sind.
  11. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach einem der Ansprüche 1 bis 10, die an eine Maschine zur Verteilung und/oder Mischung von Produkten angepasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schranke (16) am oberen Teil des Kübels der Maschine über dem oberen Rotor (4) angeordnet ist, wobei die Schranke um den Rotor (4) auf einem Abschnitt seiner Peripherie beweglich ist, dessen Amplitude, ausgehend von der Normalen zulaufwärts, d.h. zum Eingang des Kübels hin, in der Größenordnung von 35° bis 40° liegt.
  12. Vorrichtung zum Auflockern und Zerkleinern nach Anspruch 1 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schranke (16) an ihrem oberen Bereich eine Ablenkklappe (22) umfasst, die auf einem oberen Rand des Kübels angelenkt ist und geführt wird, um den Winkel der Bahn der rezyklierten Produkte in Abhängigkeit von der Position der Schranke (22) in Bezug auf den Rotor (4) zu verändern.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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