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Dokumentenidentifikation DE60022121T2 13.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001052618
Titel Tastaturinstrument mit teilweise reparierbarer Umschaltvorrichtung zum Wechseln vom Hammerauffanger
Anmelder Yamaha Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Itou, Katsuo, Hamamatsu-shi, Shizuoka-ken, JP;
Tamaki, Takashi, Hamamatsu-shi, Shizuoka-ken, JP
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60022121
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.05.2000
EP-Aktenzeichen 001095884
EP-Offenlegungsdatum 15.11.2000
EP date of grant 24.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse G10H 1/34(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G10C 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf ein Tastenmusikinstrument und insbesondere auf ein Tastenmusikinstrument mit einem Stummschaltungssystem, zum Spielen einer Passage auf einer Tastatur ohne akustische Töne.

Beschreibung der verwandten Technik

Das Tastenmusikinstrument wird auf der Grundlage eines akustischen Pianos hergestellt und ist mit einem Stummschaltungssystem und einem elektronischen Klangsystem ausgerüstet. Das Stummschaltungssystem bzw. stumme System hat einen Hammeranschlag, der zwischen einer freien Position und einer Blockierungsposition umgeschaltet wird. Wenn ein Pianist eine Melodie auf der Tastatur spielt, prallen die Hämmer an dem Hammeranschlag in der Blockierungsposition zurück, bevor sie die Musiksaiten anschlagen, und die Musiksaiten schwingen nicht. Das elektronische Klangsystem detektiert Tastenbewegungen und erzeugt elektronische Töne anstelle der akustischen Töne. Wenn das Stummschaltungssystem in die freie Position umgeschaltet wird, wird der Hammeranschlag aus den Laufbahnen der Hämmer heraus bewegt, und die Hämmer dürfen selektiv die assoziierten Musiksaiten anschlagen, um die akustischen Töne zu erzeugen.

Ein Schaftanschlag bzw. Schaftstopper ist eine Art des Hammeranschlages und ist populär bei heutigen Produkten. Der Schaftanschlag erstreckt sich seitlich quer zwischen den Musiksaiten und den Hammerschäften und wird entsprechend gemeinsam von den Hämmern verwendet. Während ein Hammer zur Drehung zur assoziierten Musiksaite hin getrieben wird, wird der Hammerschaft in Kontakt mit dem Schaftanschlag gebracht und prallt darauf zurück. Der Schaftanschlag ist beispielsweise durch einen Draht mit einem Griff oder einem Pedal verbunden. Ein geeignetes Umwandlungsglied kann zwischen dem Draht und dem Schaftstopper angeschlossen sein, um eine Hin- und Herbewegung des Drahtes in eine Drehung des Schaftanschlags zwischen der freien Position und der Blockierungsposition umzuwandeln.

Ein Problem wird bei dem Stummschaltungssystem des Standes der Technik angetroffen, und zwar dahingehend, dass die Arbeiter den Einbau in dem akustischen Piano und die Instandhaltungsarbeiten zeitaufwändig finden. Dies kommt von der Tatsache, dass die vielen unabhängigen Teile zu dem Hammeranschlag des Standes der Technik montiert werden. Während die Arbeiter die Vielzahl von unabhängigen Teilen montieren, wie beispielsweise den Schaftanschlag, das Übertragungsglied, den Draht und das Pedal bzw. den Griff bei dem Hammeranschlag in dem akustischen Piano des Standes der Technik, verbinden die Arbeiter die unabhängigen Teile miteinander in einer vorbestimmten Abfolge und stellen das Spiel und den Spalt zwischen den Teilen ein. Wenn ein Arbeiter eines der Teile durch ein neues Teile ersetzt, demontiert der Arbeiter den Hammeranschlag des Standes der Technik, ersetzt das Teil durch das neue, montiert es wieder zum Hammeranschlag des Standes der Technik und stellt das Spiel und den Spalt zwischen den Teilen ein. Somit sind Einbau und Instandhaltungsarbeiten zeitaufwändig.

US-A-5 565 636 offenbart ein Tastenmusikinstrument mit einem Hammeranschlag, der zwischen den Saiten und den Hammeranordnungen vorgesehen ist und betreibbar ist, um die Saiten von den Hammerköpfen weg zu halten, um elektronisch Töne ansprechend auf eine Fingerbewegung auf der Tastatur zu erzeugen, und ein Antriebsmechanismus für den Hammeranschlag ist auf der gegenüberliegenden Seite der Hammeranordnungen vorgesehen, um den Antriebsmechanismus in einem breiten Raum aufzunehmen.

EP-A-0 617 403 offenbart ein Tasteninstrument, das selektiv in einen akustischen Betriebszustand eintritt, um Pianotöne zu erzeugen, und in einen elektronischen Klangbetriebszustand eintritt, um synthetische Töne zu erzeugen, und dass ein akustisches Piano, ein elektronisches Klangerzeugungssystem und ein Betriebszustandssteuersystem aufweist, wobei das Betriebszustandssteuersystem einen Anschlag besitzt, der entlang der Seiten des akustischen Pianos verschiebbar ist, so dass die Saiten von den Hämmern des akustischen Pianos abhängig von der Position des Anschlags angeschlagen werden oder abgeblockt werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist daher ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Tastenmusikinstrument mit einem Stummschaltungssystem vorzusehen, welches leicht einzubauen ist, und wobei die Instandhaltungsarbeit einfach ist.

Um dieses Ziel zu erreichen, schlägt die vorliegende Erfindung vor, einen Kontakt zwischen einer ersten Übertragungsvorrichtung und einer zweiten Übertragungsvorrichtung in einer Richtung zur Übertragung einer Kraft einzuschränken.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Tastenmusikinstrument nach Anspruch 1 vorgesehen. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung können aus den abhängigen Ansprüchen gewonnen werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Merkmale und Vorteile des Tastenmusikinstrumentes werden klarer aus der folgenden Beschreibung verständlich, wenn diese in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gesehen wird, in denen die Figuren Folgendes darstellen:

1 ist eine Seitenansicht, die einen wichtigen Teil eines Tastenmusikinstrumentes gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist eine Perspektivansicht, die einen Schaftanschlag zeigt, der in einem Stummschaltungssystem des Tastenmusikinstrumentes vorgesehen ist;

3A u. 3B sind Perspektivansichten, die einen Umschaltmechanismus zeigen, der in dem Stummschaltungssystem vorgesehen ist;

4A u. 4B sind Ansichten, die den Schaftanschlag in einer freien Position bzw. in einer Blockierungsposition zeigen;

5 ist eine Perspektivansicht, die den Umschaltmechanismus in der freien Position zeigt;

6 ist eine Ansicht, die den Umschaltmechanismus zeigt;

7 ist eine Perspektivansicht, die den Umschaltmechanismus in der Blockierungsposition zeigt;

8 ist eine Perspektivansicht, die das Stummschaltungssystem zeigt;

9 ist eine Seitenansicht, die das Tastenmusikinstrument im stummen Schaltungsbetriebszustand bzw. stummen Betriebszustand zeigt; und

10 ist eine Seitenansicht, die wichtige Teile eines weiteren Tastenmusikinstrumentes gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele Erstes Ausführungsbeispiel

Mit Bezug auf 1 der Zeichnungen weist ein Tastenmusikinstrument, welches die vorliegende Erfindung verkörpert, im Großen und Ganzen ein akustisches Piano 1, ein stummes System bzw. Stummschaltungssystem 2 und ein elektronisches Klangerzeugungssystem 3 auf. Obwohl ein Klavier als das akustische Piano 1 in diesem Fall verwendet wird, ist ein Flügel bzw. Piano für das Tastenmusikinstrument verfügbar bzw. einsetzbar. In der folgenden Beschreibung wird der Ausdruck "Front" bzw. "vorne" für die Position näher zu einem Pianisten verwendet, der einen Abschnitt auf dem akustischen Piano spielt, als eine "hintere Position". Eine Richtung zwischen einer vorderen Position und einer entsprechenden hinteren Position wird als die "Richtung von vorne nach hinten" bezeichnet, und eine seitliche Richtung ist senkrecht zu der Richtung von vorne nach hinten.

Das akustische Piano 1 weist eine Tastatur 4 und Betätigungsmechanismen bzw. Tastenmechaniken 5 auf, die mit der Tastatur 4 verbunden sind. Schwarze Tasten 10 und weiße Tasten 10 bilden die Tastatur 4 und sind in dem wohlbekannten Muster ausgelegt. Die Tastatur 4 ist an einem Tastenbett 11 montiert, welches einen Teil eines Pianogehäuses bildet. Kapstanschrauben bzw. Piloten 12 stehen von dem hinteren Endteilen der schwarzen/weißen Tasten 10 vor. Die Betätigungsmechanismen bzw. Tastenmechaniken 5 sind mit den schwarzen bzw. weißen Tasten 10 assoziiert und werden durch die assoziierten schwarzen/weißen Tasten betätigt.

Eine Mittelschiene 16 erstreckt sich seitlich über die hinteren Endteile der schwarzen/weißen Tasten 10 und wird mittels (nicht gezeigter) Betätigungsbügel auf dem Tastenbett getragen. Die Betätigungsmechanismen 5 sind mit der Mittelschiene 16 in Intervallen verbunden. Die Betätigungsmechanismen 5 sind bezüglich der Struktur einander ähnlich, und die Struktur des Betätigungsmechanismus 5 wird später im Detail beschrieben.

Der Betätigungsmechanismus 5 weist einen Hebegliedflansch 22 auf, weiter ein Hebeglied 23 und eine Hebegliedferse 24. Der Hebegliedflansch 22 ist an die Mittelschiene 16 geschraubt, und das Hebeglied 23 ist drehbar mit dem unteren Endteil des Hebegliedflansches mittels eines mittleren Stiftes 22a verbunden. Der mittlere Stift 22a ist näher an der hinteren Endfläche des Hebegliedes als an seiner vorderen Endfläche. Die Hebegliedferse 24 ist an der Unterseite des Hebegliedes 23 angebracht und ist weiter von der hinteren Endfläche entfernt als der mittlere Stift 22a. Die Pilote 12 wird in Kontakt mit der Hebegliedferse 24 gehalten, wie gezeigt. Wenn ein Pianist den vorderen Endteil der assoziierten schwarzen/weißen Taste 10 herunterdrückt, drückt die Pilote 12 die Hebegliedferse 24 nach oben und erzeugt eine Drehung des Hebegliedes 23 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn um den Hebegliedflansch 22.

Der Betätigungsmechanismus 5 weist weiter einen Stosszungenflansch 25, eine Stosszunge 26 und eine Stosszungensaite 27 auf. Der Stosszungenflansch 25 ist vom Hebeglied 23 aufrecht und ist weiter von der hinteren Endfläche entfernt als der mittlere Stift 22a. Die Stosszunge wird drehbar von dem Stosszungenflansch 25 getragen, und die Stosszungenfeder 27 drückt die Stosszunge 26 zu jedem Zeitpunkt in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn. Die Stosszunge 26 ist in einer L-Konfiguration geformt, und der lange Teil 26a und der kurze Teil 26b werden jeweils als "Schenkel" und "Vorderteil" bezeichnet.

Der Betätigungsmechanismus 5 weist weiter Gabelschrauben 31, eine Auslösepuppenleiste 32, eine Auslösepuppenschraube 33 und eine Auslösepuppe 34 auf. Die Gabelschrauben 31 stehen von der Mittelschiene 16 vor, und die Auslösepuppenleiste 32 ist mit den vorderen Endteilen der Gabelschrauben 31 verbunden. Somit erstreckt sich die Auslösepuppenleiste 32 seitlich über die Vorderteile 26b der Stosszunge 26. Die Auslösepuppe 34 ist durch die Auslösepuppenschraube 33 mit der Auslösepuppe 34 verbunden, und der Vorderteil 26b ist der Unterseite der Auslösepuppe 34 gegenüberliegend. Der Spalt zwischen dem Vorderteil 26b und der Auslösepuppe 34 ist durch Drehen der Auslösepuppenschraube 33 zu regeln.

Während der Spieler die schwarze/weiße Taste 10 herunter drückt, wird die Auslösepuppe 23 um den Hebegliedflansch 22 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht, und die Stosszunge 26 wird auch um den Hebegliedflansch 22 ohne eine relative Drehung um den Stosszungenflansch 25 gedreht. Der Vorderteil 26b kommt immer näher an die Auslösepuppe 34 und wird in Kontakt mit der Auslösepuppe 34 gebracht. Dann dreht sich die Stosszunge 26 um den Stosszungenflansch 25 in der Richtung im Uhrzeigersinn gegen die elastische Kraft der Stosszungenfeder 27 und entweicht.

Eine Hammerleiste bzw. Hammerschiene 36 erstreckt sich seitlich über die Auslösepuppenleiste 32, und ein Hammerschienentuch 37 ist an der hinteren Seite der Auslösepuppenleiste 32 angebracht. Der Betätigungsmechanismus 5 weist weiter einen Fänger 38, einen Bändchendraht 39a und ein Fangband 39b auf. Der Fänger 38 wird über dem vorderen Endteile des Hebegliedes 23 gehalten, und der Bändchendraht 39a steht nach oben vom vorderen Endteil des Hebegliedes 23 vor. Der Fänger 38 und das Fangband 39b werden im Folgenden beschrieben.

Das akustische Piano 1 weist weiter Hammeranordnungen 40 und Dämpfermechanismen 50 und Sätze von Saiten S auf. Die Hammeranordnungen 40 sind jeweils mit den Betätigungsmechanismen 5 assoziiert und werden zur Drehung durch die Stosszungen 26 der assoziierten Betätigungsmechanismen 5 beim Entweichen angetrieben. Die Dämpfermechanismen 50 sind auch mit den Betätigungsmechanismen 5 assoziiert und absorbieren die Schwingungen der assoziierten Sätze von Saiten S. Wenn die assoziierten schwarzen/weißen Tasten 10 in den Ruhepositionen bleiben, gestatten die Dämpfermechanismen 50 nicht, dass die assoziierten Sätze von Saiten S schwingen, und es wird kein akustischer Ton von den Sätzen von Saiten S erzeugt. Der Dämpfermechanismus 50 lässt den assoziierten Satz von Saiten S an einer gewissen Tastenposition auf dem Weg zur Endposition frei. Wenn die assoziierte schwarzelweiße Taste 10 an der gewissen Tastenposition vorbei läuft, wird die Stosszunge 26 um den Hebegliedflansch 22 ohne die Relativdrehung um den Stosszungenflansch 25 gedreht und ist noch nicht von der Hammeranordnung 40 frei gekommen. Anders gesagt entweicht die Stosszunge 26 von der assoziierten Hammeranordnung 40, nachdem der Dämpfermechanismus 50 gestattet hat, dass der Satz von Saiten S schwingt. Aus diesem Grund schwingen die Saiten S, wenn die Hammeranordnung 40 den Satz von Saiten S anschlägt, um den akustischen Ton zu erzeugen. Wenn der Pianist die herunter gedrückte schwarze/weiße Taste 10 loslässt, wird das Hebeglied 23 um den Hebegliedflansch 22 in der Richtung im Uhrzeigersinn gedreht, und der Dämpfermechanismus 50 verhindert, dass der assoziierte Satz von Saiten S schwingt.

Die Hammeranordnungen 40 sind einander in der Struktur ähnlich, und die Struktur wird unten im Detail beschrieben. Die Hammeranordnung 40 weist eine Hammernuss 41, einen Hammernussflansch 42, einen Hammerschaft 43 und einen Hammerkopf 44 auf. Der Hammernussflansch 42 ist an der Vorderseite der Mittelschiene 16 festgelegt, und die Hammernuss 41 ist drehbar mit dem Hammernussflansch 42 durch einen mittleren Stift 42a verbunden. Der Hammerschaft 43 steht von der Hammernuss 41 nach oben vor, und der Hammerkopf 44 ist an dem vorderen Ende des Hammerschaftes 43 angebracht. Der Hammerkopf 44 ist zum assoziierten Satz von Saiten S gerichtet.

Die Hammeranordnung 40 weist weiter einen Gegenfängerschaft 45, einen Gegenfänger 46 und eine Hammernussfeder 47 auf. Der Gegenfängerschaft 45 steht von der Hammernuss 41 in senkrechter Richtung zum Hammerschaftes 43 vor, und der Gegenfänger 46 ist an dem vorderen Ende des Gegenfängerschaftes 46 angebracht. Die Hammernussfeder 47 ist zwischen dem Hammernussflansch 42 und der Hammernuss 41 eingeführt und drückt auf die Hammeranordnung 40, um sie im Uhrzeigersinn zu drehen. Aus diesem Grund wird der Hammerschaft 43 in Kontakt mit dem Hammerschienentuch 37 aufgrund der elastischen Kraft der Hammernussfeder 47 gehalten, während die assoziierte schwarze/weiße Taste 10 in der Ruheposition bleibt. Der Gegenfänger 45 ist durch das Fangband 39b mit dem Bändchendraht 39a verbunden, und die Hammeranordnung 40 ist mit dem Hebeglied 23 mittels des Fangbandes 39b und des Bändchendrahtes 39a verbunden. Wenn die Hammeranordnungen 40 auf den Sätzen von Saiten S zurückprallen, beginnen die Hammeranordnungen 40 die Drehung im Uhrzeigersinn. Der Gegenfänger 46 wird in Kontakt mit dem Fänger 38 gebracht. Jedoch schlagen die Hammeranordnungen 40 nicht die Sätze von Saiten S an, und zwar wiederum weil die Fangbänder 39b eine Grenze für den Zurückprallvorgang setzen.

Ein Hammernussunterfilz 41a ist an einer Unterseite der Hammernuss 41 angebracht, und eine Hammernusshaut 41b ist an den Hammernussunterfilz 41a laminiert. Die vordere Endfläche des Schenkels 26a wird in Kontakt mit der Hammernusshaut 41b gehalten, und zwar bis zum Entweichen von der Hammernuss 41. Während ein Pianist die assoziierte schwarze/weiße Taste 10 herunter drückt, dreht sich die Stosszunge 26 um den Hebegliedflansch 22 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn und drückt auf die Hammernusshaut 41b. Als eine Folge verursacht die Stosszunge 26 die Drehung der Hammeranordnung 40 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn um den Hammernussflansch 42 bis zum Entweichen. Wenn die Stosszunge 26 von der Hammernuss 41 entweicht, beginnt die Hammeranordnung 40 die freie Drehung zu dem assoziierten Satz von Saiten S.

Die Dämpfermechanismen 50 sind bezüglich der Struktur einander ähnlich. Jeder der Dämpfermechanismen 50 weist einen Dämpferflansch 51, einen Dämpferhebel 52, einen Dämpferdraht 53, einen Dämpferkopf 54, eine Dämpferfeder 55 und einen Dämpferlöffel 56 auf. Der Dämpferflansch 51 ist an der mittleren Schiene 16 befestigt, und der Dämpferhebel 52 ist drehbar mit dem Dämpferflansch 51 an seiner Zwischenposition verbunden. Der Dämpferdraht 53 steht nach oben vom Dämpferhebel 52 vor, und der Dämpferkopf 54 ist an dem vorderen Ende des Dämpferdrahtes 53 angebracht.

Eine Dämpferschraube 54a befestigt ein Dämpferholz 54b am Dämpferdraht 53, und Dämpferfilze 54c sind an der Hinterseite des Dämpferholzes 54b angebracht. Die Dämpferfeder 55 drückt den Dämpferhebel 52 zu jedem Zeitpunkt in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn. Der Dämpferlöffel 56 steht nach oben vom hinteren Endteil des Hebegliedes 23 vor und wird in Kontakt mit dem Dämpferhebel 52 gehalten. Während die assoziierte schwarze/weiße Taste 10 in der Ruhepositionen bleibt, ist das Hebeglied 23 im Wesentlichen horizontal, und der Dämpferlöffel 56 gestattet, dass die Dämpferfeder 55 die Dämpferfilze 54c in Kontakt mit dem assoziierten Satz von Saiten S hält. Wenn ein Pianist die schwarze/weiße Taste 10 herunter drückt, wird das Hebeglied 23 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht, und der Dämpferlöffel 56 neigt sich nach hinten. Der Dämpferlöffel 56 drückt auf dem Dämpferhebel 52 und erzeugt eine Drehung in der Richtung im Uhrzeigersinn um den Dämpferflansch 51. Als eine Folge sind die Dämpferfilze 54c von dem assoziierten Satz von Saiten S beabstandet. Wenn der Pianist die herunter gedrückte schwarze/weiße Taste 10 loslässt, wird das Hebeglied 23 wieder zurück in die horizontale Position gebracht, und die Dämpferfeder 55 bringt die Dämpferfilze 54c wieder in Kontakt mit dem assoziierten Satz von Saiten S. Während die Dämpferfilze 54c von dem assoziierten Satz von Saiten S beabstandet sind, schlägt die Hammeranordnung 40 die Sätze von Saiten S an, und die Sätze von Saiten S erzeugen einen akustischen Ton durch die Schwingungen. Wenn jedoch die Dämpferfilze 54c in Kontakt mit dem Satz von Saiten S gebracht werden, absorbieren die Dämpferfilze 54c die Schwingungen, und der akustischen Ton wird verringert.

Das stumme System bzw. Stummschaltungssystem 2 weist einen Schaftanschlag 200 und einen Umschaltmechanismus 350 auf (siehe 2 bis 8). Der Schaftanschlag 200 ist zwischen den Hammerschäften 43 und den Sätzen von Saiten S vorgesehen, und ein Pianist schaltet das Stummschaltungssystem 200 zwischen der freien Position und der Blockierungsposition mittels des Umschaltmechanismus 350 um. Wenn der Pianist das Stummschaltungssystem 2 in die Blockierungsposition umschaltet, wird der Schaftanschlag 200 nach vorne bewegt und ist auf den Laufbahnen der Hammerschäfte 43 positioniert. Wenn der Pianist das Stummschaltungssystem 2 in die freie Position umschaltet, wird der Schaftanschlag 200 nach hinten bewegt und ist außerhalb der Laufbahnen der Hammerschäfte 43 positioniert. Somit wird der Schaftanschlag 200 in zwei Richtungen in der Richtung von vorne nach hinten bewegt.

Der Schaftanschlag 200 ist in 2 im Detail veranschaulicht. Der Schaftanschlag 200 weist eine Schienen- bzw. Leistenbasis 66, Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c und Stossaufnehmer 68 auf. Die Schienenbasis 66 ist so lang wie die Anordnung der Hammeranordnungen 40 und hat eine Neigung 66a zwischen einem kurzen Teil 66b und einen langen Teil 66c. Der lange Teil 66c ist teilweise angehoben und ist durch die Neigung 66a mit dem kurzen Teil 66b verbunden. Die Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c sind dem niedriger liegenden Teil, dem in der Mitte liegenden Teil bzw. dem höher liegenden Teil zugeordnet, und die Stossaufnehmer 68 sind an den Vorderseiten der Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c angebracht.

Das Anschlagsschienensegment 67a ist an dem kurzen Teil 66b mittels Schrauben 69 befestigt, und die anderen Anschlagsschienensegmente 67b/67c sind mit dem langen Teil 66c mittels Schrauben 69 verschraubt. Wie besser in den 3A und 3B zu sehen haben die Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c eine L-Form, und die Schlitze 70 sind in den Anschlagsschienensegmenten 67a/67b/67c ausgeformt. Die Schlitze 70 sind an den Rückseiten der Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c offen und sind in der Richtung von vorne nach hinten lang gestreckt. Die Schrauben 68 laufen durch die Schlitze 70 und sind in Gewindelöcher geschraubt, die in der Schienenbasis 66 ausgeformt sind. Dies bedeutet, dass die Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c unabhängig mit Bezug zur Schienenbasis 66 einzustellen sind. Im Detail löst ein Bediener die Schrauben 69 und lässt die Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c auf der Schienenbasis 66 gleiten. Wenn die Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c jeweils auf geeignete Position eingestellt sind schraubt der Bediener die Schrauben 69 in die Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c, und die Schrauben 69 drücken die Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c gegen die Schienenbasis 66. Somit wird jedes der Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c und entsprechend der Stossaufnehmer 68 in eine Position eingestellt, die für die Hammeranordnungen 40 geeignet ist, die einem der in der Tonhöhe zugeordneten Teile unabhängig von den anderen Anschlagsschienensegmenten und den Stossaufnehmern 68 zugeordnet sind, die daran angebracht sind. Die gleitende Position von jedem Stossaufnehmer 68 ist zwischen einer Position des Hammerschaftes 43 beim Entweichen und einer anderen Position des Hammerschaftes 43 beim Schlag gegen dem Satz von Saiten S. Die Distanz zwischen den beiden Positionen ist kurz, und das Paar von Positionen ist nicht konstant zwischen dem Gruppen der Hammeranordnungen 40, wenn die jeweils den drei in der Tonhöhe zugeordneten Teilen zugeordnet sind. Wenn die Stossaufnehmer 68 auf die geeignete Dicke eingestellt sind, kann die Unregelmäßigkeit aufgenommen werden. Jedoch erfordert der Schaftanschlag 200 drei Arten von Stossaufnehmern 68, die unterschiedliche Dicken haben, und die drei Arten von Stossaufnehmern 68 steigern die Anzahl der Komponententeile. Die Anschlagsschienensegmente 67a/67b/67c erfordern nur eine Art eines Stossaufnehmers 68 und reduzieren die Anzahl der Komponententeile des Stummschaltungssystems.

Die Stossaufnehmer 68 haben eine laminierte Struktur, und eine elastische Schicht wird durch eine Schutzschicht bedeckt. Die elastische Schicht kann aus und Urethanschaum oder Filz gebildet sein, und die Schutzschicht kann aus künstlichem Leder geformt sein. Wie zuvor beschrieben ist der linke Teil des langen Teils 67b nach oben gebogen und ist durch die Neigung 66a mit dem kurzen Teil 67a verbunden. Das Anschlagsschienensegment 67b hat einen linken Teil 67d, der von den restlichen Teilen weggebogen ist, und entsprechend ist der Stossaufnehmer 68 teilweise zur Neigung 66a gebogen.

Die Sätze von Saiten S sind über einen (nicht gezeigten) Rahmen gespannt und in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ist dem niedriger liegenden Teil zugeordnet, und die zweite Gruppe ist den in der Mitte liegenden bzw. höher liegenden Teilen zugeordnet. Die erste Gruppe erstreckt sich schräg vom oberen Ende der linken Seite zum unteren Ende der rechten Seite, und die zweite Gruppe erstreckt sich vom oberen Ende der rechten Seite zum unteren Ende der linken Seite. Entsprechend überkreuzen die Sätze von Saiten S für die niedriger liegende Gruppe mehrere Sätze von Saiten S für den in der Mitte liegenden Teil. Um die Sätze von Saiten S für den (bezüglich der Tonlage) höher liegenden Teil zu betätigen, sind die Hammerköpfe 44 und die Dämpferköpfe 54b für die verschiedenen Sätze von Saiten S so angeordnet, dass sie höher sind als jene für die anderen Sätze von Saiten S im gleichen Teil. Dies ist der Grund, warum die Schienen- bzw. Leistenbasis 66, das Anschlagsschienensegment 67b und der Stossaufnehmer 68 nach oben gebogen sind. Die Hammerschäfte 43 für die verschiedenen Sätze von Saiten S prallen auf den schrägen Teil des Stossaufnehmers 68 zurück, der an dem Anschlagsschienensegment 67b angebracht ist, und zwar ohne eine nicht wünschenswerte Gegenwirkung zwischen dem Stossaufnehmer 68 und den Dämpfermechanismen 50.

Der Umschaltmechanismus 350 ist in zwei Überträger 350a/350b, einen Kontakthalter 201a, eine Begrenzung 350c und ein Dämpferpedal 402 aufgeteilt. Der Überträger 350a ist mit dem Schaftanschlag 200 verbunden, und der andere Überträger 350b ist mit dem Dämpferpedal 402 verbunden. Der Überträger 350a wird in Kontakt mit dem anderen Überträger 350b mittels des Kontakthalters 201a gehalten. In diesem Fall wird der Kontakthalter durch eine Torsionsfeder 201a eingerichtet. Wenn ein Pianist auf das Dämpferpedal 402 tritt, wird Kraft durch die Überträger 350a/350b auf den Schaftanschlag 200 übertragen, und der Schaftanschlag 200 wird zwischen der freien Position und der Blockierungsposition umgeschaltet. Die Begrenzung 50c stellt eine Grenze auf der Laufbahn des Überträgers 350a ein, und entsprechend für den Schaftanschlag 200, um genau den Schaftanschlag 200 in der Blockierungsposition und der freien Position zu positionieren.

Der Überträger 350a, der Kontakthalter 201a und die Begrenzung 350c sind in den 3A und 3B im Detail gezeigt. Die Bügel 62 sind an den Betätigungsbügeln (nicht gezeigt) befestigt. Der Bügel 62 hat einen Basisteil 62a horizontal zum Tastenbett 11, einen vorderen Wandteil 62b, wenn der sich vom vorderen Ende des Basisteils 62a nach unten erstreckt, einen Seitenwandteil 62c, der sich von einer Seite des Basisteils 62a nach oben erstreckt, einen Führungsteil 62d, der seitlich von dem oberen Ende des Seitenwandteils vorsteht, und einen Anschlagsteil 62e, der nach oben vom hinteren Ende des Führungsteils 62d vorsteht. Beide Seitenteile der Schienen- bzw. Leistenbasis 66 erstrecken sich über die Führungsteile 62d, und die Schienenbasis 66 wird weiter über die Führungsteile 82 bewegt. Die Anschlagssteile 62e gestatten nicht, dass der Schaftanschlag 200 darüber hinaus nach hinten bewegt wird. Somit bilden die Anschlagsteile 62e Teile der Begrenzung 350c.

Der Überträger 350a weist Stifte 203/213 aufrecht auf den Basisteilen 62a auf, weiter ein Armglied 202, welches drehbar von dem Stift 203 getragen wird, einen Leerläufer 212, der auch drehbar von dem anderen Stift 213 und den Stiften 201/211 getragen wird, wenn die jeweils an dem Armglied/Leerläufer 202/212 befestigt sind. Die Stifte 201/211 sind drehbar mit beiden Endteilen der Schienenbasis 66 verbunden. Das Armglied 202 hat im allgemeinen eine L-Form, und der Stift 203 ist in einem Loch aufgenommen, das in dem kurzen Teil des Armgliedes 202 ausgeformt ist. Die Torsionsfeder 201a ist um den Stift 203 herum gewickelt und ist in Eingriff mit dem langen Teil des Armgliedes 202. Die Torsionsfeder 201a drückt das Armglied 202 zu jedem Zeitpunkt in der Richtung im Uhrzeigersinn und hält das Armglied 202 in Kontakt mit dem Überträger 300 am vorderen Ende 202a des langen Teils davon. Somit wird das Armglied 202 nicht an den Überträger 350a gehalten bzw. eingeschränkt, sondern wird nur in Kontakt mit dem Überträger 350a auf Grund der elastischen Kraft der Torsionsfeder 201a gehalten.

Der Stift 201 ist vom Stift 203 beabstandet und ist vom Stift 203 um eine vorbestimmte Distanz beabstandet. Die Distanz zwischen dem Stift 203 und einer Kontaktfläche 202c wird maximiert. Die Kontaktfläche 202c wird in Kontakt mit dem Seitenwandteil 62c gebracht und stellt eine Grenze für die Drehung des Schaftanschlages 200 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn ein. Der Leerläufer 212 ist zu einer elliptischen Säule geformt, und der Stift 211 ist von dem Stift 213 um die vorbestimmte Distanz beabstandet. Die relative Position zwischen den Stiften 201 und 203 ist die gleiche wie die relative Position zwischen den Stiften 211 und 213. Die Distanz zwischen dem Stift 211 und der Kontaktfläche 212c wird maximiert. Die Kontaktfläche 212c wird in Kontakt mit dem Seitenwandteil 62c gebracht und stellt die Grenze für die Drehung des Schaftanschlages 200 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn zusammen mit der Kontaktfläche 202c ein. Somit stellen die Kontaktflächen 202c/212c und die Seitenwandteile 62c eine Grenze für die Bewegung des Schaftanschlages 200 ein und bilden einen Teil der Begrenzung 350c. Die virtuellen Linien zwischen den Stiften 201/211 und den Stiften 203/213, die virtuelle Linie zwischen den Stiften 201 und 211 und die virtuelle Linie zwischen den Stiften 203 und 213 bilden einen parallelen Verbindungsmechanismus, der um die Stifte 203/213 drehbar ist.

Während der Überträger 350 keine Kraft auf das Armglied 202 ausübt, drückt die Torsionsfeder 201a das Armglied 202 in der Richtung im Uhrzeigersinn, und das Armglied 202 und der Leerläufer 212 drücken die Schienenbasis 66 gegen die Anschlagsteile 62e, wie in 4A gezeigt. Die Stossaufnehmer 68 sind außerhalb der Laufbahnen der Hammerschäfte 43, und der Schaftanschlag 200 ist in der freien Position.

Wenn der Überträger 350 eine Kraft auf das Armglied 202 in der Richtung zur vorderen Seite ausübt, werden das Armglied 202 und der Leerläufer 212 zur Drehung in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn gegen die elastische Kraft der Torsionsfeder 201a getrieben. Das Armglied bzw. der Leerläufer 202/212, und entsprechend der Schaftanschlag 200, werden um die Stifte 203/213 gedreht, wie von den durchgezogenen Linien in 4B gezeigt. Die Stossaufnehmer 68 werden in die Laufbahnen der Hammerschäfte 43 bewegt, und der Schaftanschlag 200 wird in die Blockierungsposition umgeschaltet. Somit werden das Armglied 202 und der Leerläufer 212 in virtuellen Ebenen parallel zu den oberen/unteren Oberflächen der Schienenbasis 66 gedreht. Obwohl die Kraft auf das Armglied 202 auf der linken Seite des Schaftanschlages 200 übertragen wird, wird kein Drehmoments auf den Schaftanschlag 200 ausgeübt, und die Stossaufnehmer 68 werden sicher zu der am besten geeigneten Blockierungsposition ohne irgendeine Verdrehung bewegt.

Der Stift 201 ist auf der linken Seite des Stiftes 203 in der freien Position und auf der rechten Seite des Stiftes 203 in der Blockierungsposition positioniert (siehe 4A und 4B). In ähnlicher Weise ist der Stift 211 auf der linken Seite des Stiftes 213 in der freien Position und auf der rechten Seite des Stiftes 213 in der Blockierungsposition positioniert. Die relative Position zwischen den Stiften 201/211 und den Stiften 203/213 ist wünschenswert, weil das Zurückprallen auf den Stossaufnehmern 68 keine unbeabsichtigte Umschaltung von der Blockierungsposition in die freie Position zur Folge hat. Wenn ein Pianist den Schaftanschlag 200 aus der Blockierungsposition in die freie Position umschalten möchte, übt der Pianist im Detail eine Bewegung auf das Armglied 202 aus, um eine Drehung des Armgliedes 202 in der Richtung im Uhrzeigersinn um den Stift 203 zu erzeugen. Wenn jedoch der Hammerschaft 43 auf dem Stossaufnehmer 68 zurückgeprallt ist, erzeugt der Stoß die Bewegung in der entgegengesetzten Richtung, und das Armglied 202 wird zur Drehung in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn um den Stift 203 angetrieben. Das Moment auf Grund des Stoßes ist entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung, die für die Umschaltung in die freie Position erforderlich ist. Darüber hinaus werden die Kontaktflächen 202c/212c in Kontakt mit den Seitenwandteilen 62c gehalten und stellen die Grenze der Drehung des Schaftanschlages 200 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn ein. Somit wird der Schaftanschlag 200 niemals unbeabsichtigt in die freie Position umgeschaltet. Die Stoßkraft wird von dem Schaftanschlag 200 durch den Kontakt zwischen den Kontaktflächen 202c/212c und den Seitenwandteilen 62c auf die Bügel 62 übertragen, und der Schaftanschlag 200 schwingt niemals.

Der andere Überträger 350b ist in den 5, 6, 7 und 8 im Detail veranschaulicht. Der andere Überträger 350b wird von einer Seitenplatte 304 mittels Schrauben 301 getragen, und das Dämpferpedal 402 ist durch den Überträger 350b (siehe 8) mit dem Überträger 350a verbunden. In diesem Fall ist das Dämpferpedal 402 zwischen einem linken Pedal bzw. Pianopedal 401 und einem rechten Pedal bzw. Fortepedal 403 angeordnet. Das Pianopedal 401 und das Fortepedal 403 sind jeweils mit einem Pianopedalmechanismus 404 und einem Fortepedalmechanismus 406 verbunden. Der Pianopedalmechanismus 404 und der Fortepedalmechanismus 406 sind dem Fachmann wohlbekannt, und es wird hier keine weitere Beschreibung vorgesehen. Die Seitenplatte 304 bildet einen weiteren Teil des Pianogehäuses.

Der Überträger 350b weist eine Verschiebungsbox 303, eine Welle 305 und eine Basisplatte 306 auf. Die Basisplatte 306 ist an der Seitenplatte 304 mittels der Schrauben 301 befestigt und hat ein Paar von Lagerteilen 306a. Die Lagerteile 306a sind voneinander in einer Richtung von vorne nach hinten beabstandet, und die Welle 305 wird an ihren beiden Enden durch die Lagerteile 306a getragen. Die Verschiebungsbox 303 hat Durchgangslöcher, und die Welle 305 läuft durch die Durchgangslöcher. Die Verschiebungsbox 303 ist entlang der Welle 305 in der Richtung von vorne nach hinten verschiebbar.

Der Überträger 350b weist weiter einen Tragblock 301 und einen Drücker 300 auf. Die Platten 302a/302b bilden in Kombination den Tragblock 301. Die Platte 302a hat einen Vorsprung 302c, der nach unten von der unteren Endfläche der Platte 302a vorsteht, und ist an der Verschiebungsbox 303 mittels Schrauben 301 befestigt. Die Platte 302a hat eine L-Form und ist an der Platte 302b befestigt. Die Platte 302b steht von der Verschiebungsbox 303 vor und ist nach innen gebogen. Der Drücker 300 ist mit Löchern 300a ausgeformt, und die Löcher 300a sind seitlich langgestreckt. Der Drücker 300 ist durch die Durchgangslöcher 300a mit der Platte 302a mittels Schrauben 301 verbunden und steht zum Hammerschaftanschlag 200 vor. Die langgestreckten Löcher 300a sind wünschenswert, weil ein Montagearbeiter den Drücker 300 in die geeignete Position mit Bezug zum Armglied 202 regelt bzw. eingestellt. Somit ist der Drücker 300 durch den Tragblock 301 mit der Verschiebungsbox 303 verbunden und ist entsprechend in der Richtung von vorne nach hinten bewegbar. Wenn die Verschiebungsbox 303 nach vorne entlang der Welle 305 bewegt wird, erzeugt der Drücker 300 die Drehung des Armgliedes 202 gegen die elastische Kraft der Torsionsfeder 201a, und der Hammerschaft 200 wird in die Blockierungsposition umgeschaltet.

Der Überträger 350b weist ein Armglied 308 auf, welches schwenkbar von der Basisplatte 306 mittels eines Stiftes 309, einer Verbindungsstange 307, die zwischen dem Vorsprung 302c und dem unteren Teil des Armgliedes 308 angeschlossen ist, und einer Feder getragen wird, die sich zwischen der Verbindungsstange 307 und einem Anker 311 erstreckt. Die Verbindungsstange 307 hat Endteile 307a/307b, die zur Seitenplatte 304 gebogen sind, und die Endteile 307a/307b sind drehbar mit dem Vorsprung 302a bzw. dem Armglied 308 verbunden. Der Anker 311 ist an der Seitenplatte 304 befestigt, und die Feder 310 drückt den Tragblock 302 und entsprechend die Verschiebungsbox 303 immer nach hinten. Die elastische Kraft wird durch den unteren Teil des Armgliedes 308 übertragen, und das Moment drückt das Armglied 308 zu jeder Zeit in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn. Während nicht irgendeine Kraft auf das Armglied 308 ausgeübt wird, ist als eine Folge der Drücker 300 vom Lagerteil 306a auf Grund der elastischen Kraft der Feder 310 beabstandet, und die Torsionsfeder 201a hält das Armglied 202 in Kontakt mit dem Drücker 300.

Der Überträger 350b weist Dämpferverbindungen 400/410/412 und Verbindungshebel 411/413 auf. Eine Nut 308a ist in dem Armglied 308 ausgeformt und ist nach hinten vom Stift 309 beabstandet. Die Dämpferverbindungen 400 ist in Eingriff mit dem Armglied 308 bei der Nut 308a. Wenn die Dämpfer Verbindungen 400 heruntergezogen wird, wird das Gegenmoment auf das Armglied 308 ausgeübt und erzeugt die Drehung in der Richtung im Uhrzeigersinn gegen das Moment auf Grund der elastischen Kraft (siehe 7). Während die Dämpferverbindung 400 nicht nach unten gezogen wird, begrenzt die Dämpferverbindung 400 das Armglied 308 und bestimmt die Position des Armgliedes 308 und entsprechend die Position des Drückers 300 (siehe 5).

Die Verbindungshebel 411/413 werden schwenkbar durch das Pianogehäuse an Zwischenteilen davon getragen. Der Verbindungshebel 413 ist unter der Basisplatte 306 gelegen, und der andere Verbindungshebel 411 ist seitlich von dem Verbindungshebel 413 beabstandet. Der Verbindungshebel 413 ist drehbar an einem Ende davon mit dem unteren Endteil der Dämpferverbindung 400 verbunden, und an seinem anderen Ende mit einem Endteil der Dämpferverbindung 412. Die Dämpferverbindung 412 erstreckt sich seitlich, und der andere Verbindungshebel 411 ist drehbar an seinem einem Ende mit dem anderen Ende der Dämpferverbindung 412 verbunden, und an seinem anderen Ende mit einem Ende der Dämpferverbindung 410. Die Dämpferverbindungen 410 erstreckt sich vertikal vom anderen Ende des Dämpferhebels 411 zum Dämpferpedal 402. Obwohl dies in den Zeichnungen nicht gezeigt ist, ist ein Ratschenrad mit dem Dämpferpedale 402 verbunden, und eine Klinke ist in Assoziation mit dem Ratschenrad vorgesehen. Die Klinke ist in Eingriff mit dem Ratschenrad, und die Klinke und das Ratschenrad halten das Dämpferpedal 402 heruntergedrückt. Wenn die Klinke vom Ratschenrad gelöst wird, gestattet eine (nicht gezeigte) Rückstellfeder, dass das Dämpferpedal 402 in die Ruheposition zurück kehrt.

Ein Pianist schaltet den Schaftanschlag 200 zwischen der freien Position und der Blockierungsposition wie folgt um. Während der Pianist das Dämpferpedal 402 in der Ruheposition hält, übt die Dämpferverbindung 400 keine Kraft auf das Armglied 308 aus und gestattet, dass die Feder 310 das Armglied 308 neigt, wie in 5 gezeigt. Die Feder 310 hält die Verschiebungsbox 303 und entsprechend den Drücker 300 an den hinteren Endpositionen, und die Torsionsfeder 201a hält das Armglied 202 in Kontakt mit dem Drücker 300. Als eine Folge hält das Armglied 202 die Schienenbasis 66 zurück gezogen, wie in 4A gezeigt, und die Stossaufnehmer 68 sind außerhalb der Laufbahnen der Hammerschäfte 43.

Es wird angenommen, dass der Pianist auf das Dämpferpedal 402 tritt, wobei dann das Dämpferpedal 410 nach unten gezogen wird, wie vom Pfeil AR400 (siehe 8) gezeigt, und erzeugt eine Drehung des Verbindungshebels 411 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn, wie vom Pfeil AR401 angezeigt. Der Verbindungshebel 411 zieht die Dämpferverbindungen 412 nach rechts, wie vom Pfeil AR402 gezeigt, und erzeugt eine Drehung des Verbindungshebels 413 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn, wie vom Pfeil AR403 gezeigt. Der Verbindungshebel 413 zieht die Dämpferverbindung 400 nach unten, wie vom Pfeil AR404 gezeigt und erzeugt die Drehung des Armgliedes 308.

Das Armglied 308 wird zur Drehung im Uhrzeigersinn angetrieben, wie vom Pfeil AR405 gezeigt (siehe 7) und zieht die Verbindungsstange 307 gegen die elastische Kraft der Feder 310 nach vorne. Als eine Folge werden die Verschiebungsbox 303 und entsprechend der Drücker 300 nach vorne entlang der Welle 305 bewegt (vergleiche 5 mit 7). Der Drücker 300 erzeugt die Drehung des Armgliedes 202 um den Stift 203 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn gegen die elastische Kraft der Torsionsfeder 201a, und die Schienenbasis 66 wird auch um die Stifte 203/213 in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht (siehe 4B). Dies hat zum Ergebnis, dass die Stossaufnehmer 68 in die Laufbahnen der Hammerschäfte 43 bewegt werden. Somit tritt der Schaftanschlag 200 in die Blockierungsposition ein. Auch wenn der Pianist seinen Fuß von dem Dämpferpedal 402 wegnimmt, halten das Ratschenrad und die Klaue das Dämpferpedal 402 heruntergedrückt, und der Umschaltmechanismus 350 hält den Schaftanschlag 200 in der Blockierungsposition.

Wenn der Pianist die Klinke von dem Ratschenrad löst, gestattet die (nicht gezeigte) Rückstellfeder, dass das Dämpferpedal 402 in die Ruheposition zurückkehre, und die Dämpferverbindungen 410/412/400 und die Verbindungshebel 411/413 werden in den entgegengesetzten Richtungen zu den Richtungen bewegt, die von den Pfeilen AR400/AR402/AR404 und AR401/AR403 gezeigt werden. Das Gegenmoment wird vom Armglied 308 mitgenommen, und die Feder 310 bewirkt, dass die Verbindungsstange 307 den unteren Teil des Armgliedes 308 zieht und den Tragblock 302 und entsprechend die Verschiebungsbox 303 nach hinten drückt. Die Verschiebungsbox 303 gleitet entlang der Welle 305 nach hinten und positioniert den Drücker an der hinteren Endpositionen, wie in 5 gezeigt. Während der Drücker 300 zur hinteren Endpositionen bewegt wird, drückt die Torsionsfeder 201a kontinuierlich auf das Armglied 202, um es in Kontakt mit dem Drücker 300 zu halten. Das Armglied 202 wird zur Drehung um den Stift 203 in der Richtung im Uhrzeigersinn angetrieben und kehrt zur in 4A gezeigten Position zurück. Die Schienenbasis 66 wird auch um die Stifte 203/213 gedreht und zieht die Stossaufnehmer 68 aus den Laufbahnen der Hammerschäfte 43 zurück. Somit schaltet der Umschaltmechanismus 350 den Schaftanschlag 200 in die freie Position um.

Mit Bezug auf 1 weist das elektronische Klangerzeugungssystem drei Tastensensoren 3a, eine Steuervorrichtung 3b und einen Klangsystem auf, wie beispielsweise einen Kopfhörer 3c. Die Tastensensoren 3a sind auf dem Tastenbett 11 vorgesehen und sind jeweils mit den schwarzen/weißen Tasten 10 assoziiert. Der Tastensensor 3a wird durch die Kombination einer Verschlussplatte 3d und Fotokopplern 3c eingerichtet. Die Verschlussplatte 3d ist an der Unterseite der assoziierten schwarzen/weißen Tasten 10 angebracht, und die assoziierten Fotokoppler 3e sind entlang der Laufbahn der Verschlussplatte 3d angeordnet.

Es wird angenommen, dass ein Pianist eine schwarze/weiße Taste 10 herunterdrückt. Die Schwarze/weiße Taste 10 wird aus der Ruheposition zur Endpositionen bewegt und senkt die Shutter- bzw. Verschlussplatte 3d. Die Verschlussplatte 3d schneidet sequentiell die optischen Strahlen der assoziierten Fotokoppler 3e, und die Fotokoppler verändern das Bit-Muster eines Tastenpositionssignals. Wenn der Pianist die heruntergedrückte schwarze/weiße Taste 10 loslässt, kehrt die schwarze/weiße Taste 10 zur Ruheposition zurück, und die Shutter- bzw. Verschlussplatte 3d wird sequentiell aus dem optischen Pfad der Fotokoppler 3e herausgenommenen. Das Tastenpositionssignal verändert wieder das Bit-Muster. Somit ist das Tastenpositionssignal repräsentativ für die gegenwärtige Tastenposition der Assoziierten schwarzen/weißen Taste 10, und der Tastensensor 3a liefert ein Tastenpositionssignal an die Steuervorrichtung 3b.

Die Steuervorrichtung 3b weist einen Datenprozessor und einen Tongenerator auf. Der Datenprozessor analysiert Teile der Positionsdaten, die die Variation des Bit-Musters darstellen, um zu sehen, welche Tastenbewegung der Pianist hervorrufen möchte. Wenn der Pianist die abwärts gerichtete Tastenbewegung erzeugt, weist der Datenprozessor den Tongenerator an, zeitlich einen Audio-Signal an den Kopfhörer 3c zu liefern, und der Kopfhörer 3c erzeugt den elektronischen Klang entsprechend dem akustischen Klang, der von der assoziierten Hammeranordnung 40 zu erzeugen ist. Wenn andererseits der Pianist die aufwärts gerichtete Tastenbewegung verursacht, weist der Datenprozessor den Tongenerator an, dass Audio-Signal zu dem Zeitpunkt abnehmen zu lassen, wenn der Dämpferfilz 54c in Kontakt mit dem Satz von Saiten S gebracht wird. Entsprechend nimmt der elektronische Klang ab. Somit erzeugt das elektronische Klangerzeugungssystem 3 die elektronischen Klänge entsprechend den akustischen Klängen entlang einem Verlauf.

Das Tastenmusikinstrument verhält sich wie folgt: Es wird angenommen, dass ein Pianist eine Melodie in einem akustischen Klangbetriebszustand spielt. Der Pianist hält das Dämpferpedal 402 in der Ruheposition, und der Umschaltmechanismus 350 hält den Schaftanschlag 200 in der freien Position. Während der Pianist den Ton auf der Tastatur 4 spielt, betätigen die heruntergedrückten schwarzen/weißen Tasten 10 sequentiell die assoziierten Betätigungsmechanismen 5, und die Stosszungen 26 entweichen von den Hammernüssen 41. Die Stosszungen 26 erzeugen die freien Drehungen der assoziierten Hammeranordnungen 40, und die Hammerköpfe 44 schlagen sequentiell die assoziierten Sätze von Saiten S an. Die Saiten S schwingen zur Erzeugung der akustischen Töne. Somit erzeugt das akustische Piano 1 sequentiell die akustischen Töne während der Melodie. Der Schaftanschlag 200 unterbricht in der freien Position nicht die Hammerbetätigungsvorgänge.

Es wird angenommen, dass der Pianist eine Melodie im stummen Betriebszustand spielt. Der Pianist tritt auf das Dämpferpedal 402, und die Klinke und das Ratschenrad halten das Dämpferpedal 402 heruntergedrückt. Das Dämpferpedale 402 betätigt den Umschaltmechanismus 350, um den Schaftanschlag 200 in die Blockierungsposition umzuschalten. Die Stossaufnehmer 68 werden in die Laufbahnen der Hammerschäfte 43 bewegt. Während der Pianist die Melodie auf der Tastatur 4 spielt, betätigen die heruntergedrückten schwarzen/weißen Tasten 10 sequentiell die Betätigungsmechanismen 5, und die Stosszungen 26 entweichen den Hammernüssen 41. Obwohl die Stosszungen 26 eine freie Drehung der Hammeranordnungen 40 erzeugen, prallen die Hammerschäfte 43 auf den Stossaufnehmern 68 zurück, bevor die Hammerköpfe 44 die Saiten S erreichen, wie in 9 gezeigt. Es wird nicht irgendein akustischer Ton von den Saiten S erzeugt.

Die Tastensensoren 3a überwachen jeweils die assoziierten schwarzen/weißen Tasten 10 während der Fingerbewegung auf der Tastatur 4 und berichten periodisch die gegenwärtigen Tastenpositionen der schwarzen/weißen Tasten 10. Der Datenprozessor analysiert die Positionsdaten. Der Datenprozessor bestimmt die elektronischen Klänge, die ansprechend auf die Fingerbewegung zu erzeugen sind, und weist den Tongenerator an, dass Audiosignal für die elektronischen Töne zu erzeugen. Der Datenprozessor bestimmt weiter, dass die elektronischen Töne ansprechend auf die Fingerbewegung abnehmen. Somit spricht das elektronische Klangerzeugungssystem 3 auf die Fingerbetätigung auf der Tastatur an und erzeugt sequentiell die elektronischen Klänge während der Melodie.

Wenn der Anwender den Hersteller bittet, das stumme System bzw. Stummschaltungssystem und das elektronische Klangerzeugungssystem 3 dem Klavier 1 hinzuzufügen, sendete der Hersteller Arbeiter zur Wohnung des Anwenders. Die Arbeiter bringen die Bügel 62 an den Betätigungsbügeln an und Montieren den Überträger 350a und den Schaftanschlag 200 mit den Bügeln 62. Die Arbeiter regulieren die relative Position zwischen der Basisschiene 66 und den Anschlagsschienensegmenten 67a/67b/67c, um den Schaftanschlag 200 in der optimalen Blockierungsposition einzustellen. Die Arbeiter befestigen die Basisplatte 306 und den Anker 311 an der seitlichen Platte 304 und verbinden die Dämpferverbindung 400 mit dem Armglied 308. Die Arbeiter regeln die Position der Dämpferverbindung 400 mit Bezug zur Nut 308 so, dass sie den Drücker 300 an der optimalen hinteren Position einstellen. Der Drücker 300 wird in der optimalen hinteren Position in Kontakt mit dem Armglied 202 in der freien Position gehalten. Somit werden der Überträger 350b und der Schaftanschlag 200 unabhängig auf die optimalen Positionen eingestellt. Die Arbeiter installieren das elektronische Klangerzeugungssystem 3 in dem Klavier und vollenden die Nachrüstung.

Es wird angenommen, dass der Hersteller einen Teil des Überträgers 350a/350b oder einen Teil des Schaftanschlags durch ein neues Teil ersetzt. Der Hersteller sendet Arbeiter zum Anwender nach Hause, und die Arbeiter demontieren den Überträger 350a oder den Überträger 350b, die mit den Schaftanschlag 200 zusammengebaut sind. Der Überträger 350a ist nur in Kontakt mit dem Überträger 350b. Aus diesem Grund bleiben der Überträger bzw. der Schaftanschlag 350a bzw. 200 oder der andere Überträger 350b in dem akustischen Piano 1. Der Überträger 350a oder der andere Überträger bzw. der Hammeranschlag 200 werden repariert und danach mit dem Überträger 350b oder 350a zusammengebaut. Die Montagearbeit ist einfach, weil die Überträger 350a und 350b durch den Kontakt zwischen dem Armglied 202 und dem Drücker 300 verbunden sind. Darüber hinaus sind das Dämpferpedal 402, die Dämpferverbindungen 400/412/410 und die Verbindungshebel 411/413 für den Überträger 350b verfügbar, und nur einige Teile sind für die Nachrüstung erforderlich.

In diesem Fall dient das Klavier 1 als eine akustische Tastatur. Die Kraft wird von dem Drücker 300 auf das Armglied 202 übertragen, und die Richtung zur Übertragung der Kraft auf das Armglied 202 entspricht einer zweiten Richtung. Der Drücker 300 ist nicht mit dem Armglied 202 in einer Richtung entgegengesetzt zur Kraftübertragungsrichtung verbunden, und entsprechend entspricht die entgegengesetzten Richtung einer ersten Richtung. Die erste Richtung kann irgendeiner Richtung außer der Kraftübertragungsrichtung sein. Wenn die Schienenbasis 66 in Kontakt mit den Anschlagsteilen 62e gebracht wird, drückt die Torsionsfeder 201 nicht auf das Armglied 202, um einen Kontakt mit dem Drücker 300 zu halten. Die Position, in der die Schienenbasis in Kontakt mit dem Anschlagsteil 62e gebracht wird, definiert eine Grenze eines vorbestimmten Bereichs.

Zweites Ausführungsbeispiel

10 veranschaulicht ein weiteres Tastenmusikinstrument, dass die vorliegende Erfindung verkörpert. Das Tastenmusikinstrument, welches das zweite Ausführungsbeispiel einrichtet, weist im Großen und Ganzen ein akustisches Piano, ein Stummschaltungssystem, ein elektronisches Klangerzeugungssystem und ein automatisch spielendes System 500 auf. Das akustische Piano, das Stummschaltungssystem und das elektronische Klangerzeugungssystem sind ähnlich jenen des ersten Ausführungsbeispiels, und Teile, die mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, bezeichnen die entsprechenden Teile des ersten Ausführungsbeispiels. Die Beschreibung ist im Folgenden auf das automatisch spielende System 500 gerichtet.

Das automatisch spielende System 500 weist elektromagnetbetriebene Tastenbetätigungsvorrichtungen 501 und die Steuervorrichtung 3b auf. Die Steuervorrichtung 3b wird gemeinsam von dem automatisch spielenden System 500 und dem elektronischen Klangerzeugungssystem 3 verwendet. Jedoch sind Computerprogramme zur Steuerung des automatisch spielenden Systems 500 weiter in dem (nicht gezeigten) Programmspeicher gespeichert. Die elektromagnetbetriebenen Tastenbetätigungsvorrichtungen 501 sind auf dem Tastenbett 11 angeordnet und sind jeweils mit den schwarzen/weißen Tasten 10 assoziiert. Die elektromagnetbetriebenen Tastenbetätigungsvorrichtungen 501 sind bezüglich der Struktur einander ähnlich, und jede elektromagnetbetriebene Tastenbetätigungsvorrichtung 501 hat einen Elektromagneten 502, einen Stössel 503 und ein Kissen 504. Der Elektromagnet 502 ist auf dem Tastenbett 11 montiert und ist mit einer (nicht gezeigten) Treiberschaltung der Steuervorrichtung 3b verbunden. Der Stössel 503 kann nach oben aus dem Elektromagneten 502 vorstehen und ist nach unten in diesen zurück zu ziehen, und das Kissen 504 ist am vorderen Ende des Stössels 503 angebracht.

Ein Satz von Musikdatencodes ist in einem (nicht gezeigten) Arbeitsspeicher der Steuervorrichtung 3b gespeichert, und der Datenprozessor liest sequentiell die Musikdatencodes aus dem Arbeitsspeicher aus. Der Datenprozessor überprüft die Musikdatencodes, um zu sehen, ob irgendeine der elektromagnetbetriebenen Tastenbetätigungsvorrichtungen 501 erregt ist. Wenn der Musikdatencode ein Taste-an-Ereignis darstellt, weist der Datenprozessor die Treiberschaltung an, ein Antriebssignal an den Elektromagneten zu liefern. Dann steht der Stössel 503 aus dem Elektromagneten 502 vor und drückt auf die assoziierte schwarze/weiße Taste 10. Wenn andererseits der Musikdatencode ein Taste-aus-Ereignis darstellt, weist der Datenprozessor die Treiberschaltung an, das Antriebssignal abnehmen zu lassen, und der Stössel 503 wird in den Elektromagneten 502 zurück gezogen. Somit bewegt die Anordnung von elektromagnetbetriebenen Tastenbetätigungsvorrichtungen selektiv die schwarzen/weißen Tasten 10 ohne irgendeine Fingerbewegung und spielt eine Melodie auf der Tastatur 4.

Das Tastenmusikinstrument, welches das zweite Ausführungsbeispiel einrichtet, verhält sich ähnlich wie das erste Ausführungsbeispiel im akustischen Klangbetriebszustand und im stummen Betriebszustand, und es wird im Folgenden keine weitere Beschreibung vorgesehen.

Wie aus der vorangegangenen Beschreibung offensichtlich wird, hat der Umschaltmechanismus die Überträger 350a/350b, die in Kontakt miteinander ohne irgendeine Verbindung gehalten werden. Die Überträger 350a/350b werden unabhängig auseinander gebaut und eingestellt. Dies hat eine leichte Reparaturarbeit oder eine leichte Nachrüstung zur Folge.

Obwohl spezielle Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, wird es dem Fachmann offensichtlich sein, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Kern und Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Das Pedal 402 kann neu zum akustischen Piano 1 hinzugefügt werden. In diesem Fall kann das akustische Piano das Pedal 402, das Pianopedal bzw. linke Pedal 401, das Fortepedal bzw. rechte Pedal 403 und ein Dämpferpedal aufweisen, welches mit einem Dämpferrahmen verbunden ist.

Der Drücker 300 kann durch einen geeigneten Übertragungsmechanismus mit einem Griff verbunden sein, den der Pianist betätigt.

Der Drücker 300 kann direkt oder indirekt mit einer geeigneten Betätigungsvorrichtung verbunden sein, wie beispielsweise mit einer elektromagnetbetriebenen Betätigungsvorrichtung. Die Verschiebungsbox 303 kann mittels einer geeigneten Betätigungsvorrichtung bewegt werden, wie beispielsweise mit einer Kugelführungseinheit, die mit einem Elektromotor verbunden ist.

Der Drücker 300 kann in zwei Richtungen auf das Armglied 202 drücken. In diesem Fall wird die Torsionsfeder 201a vom Überträger 350a weggelassen.

Das akustische Piano 1 kann ein Flügel sein. Die vorliegende Erfindung ist auf eine andere Art eines akustischen Tastenmusikinstrumentes anwendbar, wie beispielsweise ein Celesta. Das Celesta, der Flügel und das Klavier dienen als eine akustische Tastatur bzw. ein akustisches Tastenmusikinstrument.


Anspruch[de]
  1. Tastenmusikinstrument, das Folgendes aufweist:

    eine akustische Tastatur (1), die eine Vielzahl von Tasten (10) aufweist, die jeweils Tonhöhen zugeordnet sind und selektiv von einem Spieler heruntergedrückt werden, mehrere Musiksaiten (S), die jeweils mit der Vielzahl von Tasten (10) assoziiert sind, und mehrere Anschlagsvorrichtungen (40), die durch das Herunterdrücken der Vielzahl von Tasten angetrieben werden, um die assoziierten Musiksaiten anzuschlagen, und

    ein Stummschaltungssystem (2), welches Folgendes aufweist

    einen Anschlag (200), der zwischen einer freien Position und einer Blockierungsposition bewegt wird, so dass die Vielzahl von Anschlagsvorrichtungen (40) die Vielzahl von Musiksaiten (S) anschlägt, und zwar ohne eine Unterbrechung in der freien Position und mit einem Rückprall darauf in der Blockierungsposition, bevor die Vielzahl von Musiksaiten (S) angeschlagen wird, und

    einen Umschaltmechanismus, der mit dem Anschlag verbunden ist, um den Anschlag zwischen der freien Position und der Blockierungsposition umzuschalten,

    wobei der Umschaltmechanismus einen ersten Überträger (350a) besitzt, der mit dem Anschlag (200) verbunden ist, um den Anschlag zwischen der freien Position und der Blockierungsposition umzuschalten, und mit einem zweiten Überträger (350b), der in Kontakt mit dem ersten Überträger durch ein elastisches Glied (201a) ohne irgend eine Einschränkung in einer ersten Richtung gehalten wird, um eine Kraft auf den ersten Überträger in einer zweiten Richtung zu übertragen, die eine andere als die erste Richtung ist,

    wobei das elastische Glied (201a) den Anschlag (200) durch den ersten Überträger (350a) zur freien Position hin drückt,

    dadurch gekennzeichnet, das

    der erste Überträger (350a) bewirkt, das die Vielzahl von Anschlagsvorrichtungen (40) den Anschlag (200) zu der vorrichtungen (40) den Anschlag (200) zu der Blockierungsposition beim Zurückprallen der Vielzahl von Anschlagsvorrichtungen (40) in der Blockierungsposition drückt.
  2. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 1, wobei der erste Überträger (350a) und der zweite Überträger (350b) ein erstes Glied (202) und ein zweites Glied (300) haben, die jeweils in Kontakt miteinander gehalten werden, und wobei der Umschaltmechanismus (350) weiter das elastische Glied (201a) besitzt, das ein Glied (202) der ersten und zweiten Glieder in eine Richtung drückt, um die ersten und zweiten Glieder in Kontakt miteinander zu halten, und zwar insofern als das andere Glied der ersten und zweiten Glieder in einem vorbestimmten Bereich ist.
  3. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 2, wobei der Anschlag (200) das eine Glied (202) der ersten und zweiten Glieder in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung zur freien Position hin drückt, wenn die Anschlagsvorrichtungen (40) einen Stoß auf den Anschlag (200) in der Blockierungsposition ausüben.
  4. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 3, wobei der erste Überträger weiter Folgendes aufweist:

    einen ersten Stift (203), der zwischen einem stationären Glied (62) und einen ersten Glied (202) angeschlossen ist, um zu gestatten,

    dass das erste Glied dort herum gedreht wird,

    einen zweiten Stift (201), der zwischen dem ersten Glied (202) und einem Endteil (66b) des Anschlages vorgesehen ist, um zu gestatten, dass das erste Glied und der Anschlag sich mit Bezug zueinander drehen,

    ein drittes Glied (212), das um den anderen Endteil (66c) des Anschlages herum gelegen ist,

    einen dritten Stift (213), der zwischen dem anderen stationären Glied (62) und dem dritten Glied (212) angeschlossen ist, um zu gestatten,

    dass das dritte Glied dort herum gedreht wird,

    einen vierten Stift, der zwischen dem dritten Glied (212) und dem anderen Endteil (66c) des Anschlages vorgesehen ist, um zu gestatten,

    dass das dritte Glied und der Anschlag sich mit Bezug zueinander drehen, wobei der erste Stift (203), der zweiten Stift (201), der dritte Stift (213) und der vierte Stift (211) derart angeordnet sind, das vier virtuelle Linien dazwischen einen parallelen Mechanismus mit vier Verbindungen bzw. ein Stabgetriebe bilden, und

    wobei das elastische Glied (201a) mit dem ersten Glied verbunden ist, um auf den Anschlag (200) zu drücken, um eine Drehung um die ersten und dritten Stifte in der Richtung zur freien Position hin zu erzeugen.
  5. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 1, wobei die akustische Tastatur (Tasteninstrument) ein Piano (1) ist.
  6. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 5, wobei die akustische Tastatur weiter mehrere Betätigungsmechanismen (5) aufweist, die jeweils mit der Vielzahl von Tasten (10) verbunden sind, und die selektiv von den assoziierten Tasten betätigt werden, um Hämmer (40) anzutreiben, die jeweils als die Anschlagsvorrichtungen dienen, und zwar zur Drehung zu den assoziierten Musiksaiten (S) hin.
  7. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 5, wobei der zweite Überträger (350b) einen Drücker (300) aufweist, der in Kontakt mit dem ersten Überträger (350a) gehalten wird, und einen Übertragungsmechanismus (410/411/412/413/404/308/307/302/303/305), der zwischen dem Drücker (300) und einem Pedal (402) angeschlossen ist, das von dem Spieler heruntergedrückt wird.
  8. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 5, bei dem das Piano ein Dämpferpedal bzw. Fortepedal (402) besitzt, das zwischen einem Pianopedal (401) und einem Dämpferpedal (403) vorgesehen ist, und wobei der zweite Überträger (350b) Dämpferverbindungen (410/411/412/413/404) aufweist, die in Serie mit dem Dämpferpedal (402) verbunden sind, weiter einen Drücker (300), der in Kontakt mit dem ersten Überträger (350a) gehalten wird, und einen Übertragungsmechanismus (308/307/302/303/305), der zwischen einer Verbindung (400) der Dämpferverbindungen und dem Drücker (300) angeschlossen ist.
  9. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 7, wobei die relative Position zwischen dem Drücker (300) und dem Übertragungsmechanismus (308/307/302/303/305) regelbar ist.
  10. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 7, wobei der Drücker (300) in Kontakt mit einem Glied (202) des ersten Überträgers (350a) mittels eines elastischen Gliedes (201a) gehalten wird, und zwar insofern als das Glied in einem vorbestimmten Bereich ist.
  11. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 10, wobei die zweite Richtung identisch mit einer Richtung ist, in der der Drücker (300) auf das Glied (202) zur Umschaltung des Anschlages (200) aus der freien Position in die Blockierungsposition drückt.
  12. Tastenmusikinstrument nach Anspruch 5, welches weiter ein elektronisches Klangerzeugungssystem (3) aufweist, das Folgendes aufweist:

    eine Vielzahl von Tastensensoren (3a), die jeweils mit der Vielzahl von Tasten (10) assoziiert ist und die gegenwärtigen Positionen der Vielzahl von Tasten detektiert, um Tastenpositionssignale zu erzeugen, die die augenblicklichen Positionen darstellen,

    eine Steuervorrichtung (3b), die mit der Vielzahl von Tastensensoren (3a) verbunden ist und ein Audiosignal erzeugt, welches elektronische Klänge darstellt, die die Tonhöhen haben, die identisch mit jenen sind, die den herunter gedrückten Tasten zugeordnet sind, und

    ein Klangsystem (3c), das mit der Steuervorrichtung verbunden ist und elektronische Klänge aus dem Audiosignal erzeugt.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






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