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Dokumentenidentifikation DE69534338T2 13.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000743465
Titel LINEARFÜHRUNGSVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES BEWEGLICHEN LINEARFÜHRUNGSSCHLITTENS EINER LINEARFÜHRUNGSVORRICHTUNG
Anmelder THK Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder TERAMACHI, Hiroshi, Shinagawa-ku, Tokyo 141, JP;
SHIRAI, Takeki, Shinagawa-ku, Tokyo 141, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69534338
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.05.1995
EP-Aktenzeichen 959187600
WO-Anmeldetag 22.05.1995
PCT-Aktenzeichen PCT/JP95/00974
WO-Veröffentlichungsnummer 0095032366
WO-Veröffentlichungsdatum 30.11.1995
EP-Offenlegungsdatum 20.11.1996
EP date of grant 27.07.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse F16C 29/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rollführungseinrichtung bzw. -vorrichtung gemäß dem vorkennzeichnenden Teil jedes der Ansprüche 1 und 16. Sie betrifft des Weiteren ein Verfahren zum Herstellen eines beweglichen Blocks der Rollführungsvorrichtung gemäß dem vorkennzeichnenden Teil jedes der Ansprüche 11 und 17.

Technischer Hintergrund

Eine herkömmliche Rollführungsvorrichtung dieses Typs (EP-A-0 588 761) hat im Allgemeinen einen Aufbau, bei dem ein beweglicher Block so gelagert ist bzw. getragen wird, dass er entlang einer Führungsschiene durch eine Anzahl von Rollkörpern bewegt werden kann. Der bewegliche Block ist mit einem Zirkulationskanal versehen, durch den die Rollelemente geführt werden und umlaufen. Der Rollkörper-Zirkulationskanal ist mit einem belasteten Rollkörper-Rollkanal versehen, der aus belasteten Rollkörper-Rollnuten besteht, die an einander gegenüberliegenden Flächen des beweglichen Blocks bzw. der Führungsschiene ausgebildet sind, und ist mit einem Rückführkanal zu einem lastfreien Bereich versehen, der an seinen beiden Endabschnitten mit dem belasteten Rollkörper-Rollkanal verbunden ist, so dass der Rollkörper in dem belasteten Rollkörper-Rollkanal und dem Rückführkanal zirkuliert. Der Rückführkanal besteht aus einer Rollkörper-Entweichungsbohrung, die sich parallel zu dem belasteten Rollkörper-Rollkanal erstreckt, und einem Richtungsänderungskanal, der beide Endabschnitte der Rollkörper-Entweichungsbohrung mit beiden Enden des belasteten Rollkörper-Rollkanals verbindet, um die Rollrichtung des Rollelementes zu ändern.

Bei der herkömmlichen Struktur wird jedoch die Rollkörper-Entweichungsbohrung durch Bohren eines Blockkörpers so ausgebildet, dass sie ihn vertikal durchdringt, so dass dafür aufwändige Bearbeitung erforderlich ist und sich ein Kostensteigerungsfaktor ergibt.

Des Weiteren ist mit dem herkömmlichen Verfahren eine Struktur geschaffen worden, bei der eine Rollkörper-Entweichungsbohrung in einem lastfreien Bereich ausgebildet wird, indem eine Seitenfläche des Blockkörpers weggeschnitten wird und der weggeschnittene Abschnitt mit einem Abdeckelement abgedeckt wird, das beispielsweise aus einem Harzmaterial besteht. Bei dieser herkömmlichen Struktur ist es jedoch schwierig, den Rollkörper-Zirkulationskanal zusammenzusetzen, und wenn ein Fehler beim Zusammensetzen auftritt, kommt es zu Geräuschentwicklung, wodurch sich ein Problem ergibt.

Des Weiteren wird mit der herkömmlichen Rollführungsvorrichtung versucht, den Blockkörper so zu konstruieren, dass er ausreichende Steifigkeit aufweist und auch dann nicht verformt wird, wenn eine schwere Last auf die Führungsvorrichtung ausgeübt wird. Im Gegensatz dazu wird, wenn es zu einer starken Fehlausrichtung zwischen der Führungsschiene und dem beweglichen Block kommt (beispielsweise ein Fehler bezüglich des Grades der Parallelität zwischen einer Befestigungsfläche der Führungsschiene und einer Befestigungsfläche eines Fördertischs, der an dem beweglichen Block befestigt ist), eine unnatürliche Kraft auf die Kontaktfläche zwischen dem Rollkörper und der Rollkörper-Rollnut ausgeübt. Diese unnatürliche Kraft behindert glattes Rollen des Rollkörpers, und damit werden der Rollkörper sowie die Rollkörper-Rollnut leicht verschlissen, so dass sich ein Problem ergibt.

Angesichts dessen hat bei der Struktur, bei der die Rollkörper-Entweichungsbohrung ausgebildet wird, indem die Außenfläche des Blockkörpers weggeschnitten wird, der Blockkörper einen Abschnitt geringerer Dicke, der dem weggeschnittenen Abschnitt entspricht, und dadurch wird die Steifigkeit desselben entsprechend verringert. Bei diesem Typ Struktur kommt jedoch der Rollkörper mit dem ausgeschnittenen Abschnitt des Blockkörpers in Kontakt und wird dann durch das Abdeckelement abgedeckt. Daher wird die Dicke des Blockkörpers nicht mehr als auf eine Dicke verringert, die einem Zwischenraum zwischen der Rollkörper-Entweichungsbohrung und der belasteten Rollkörper-Rollnut entspricht, und die Steifigkeit wird ebenfalls nicht entsprechend verringert. Der Zwischenraum zwischen der Rollkörper-Entweichungsbohrung und der Rollkörper-Rollnut wird jedoch aufgrund der gleichmäßigen Rollrichtungsänderung des Rollkörpers nicht so stark verringert. Daher gibt es eine Grenze für die Verringerung der Dicke des Blockkörpers.

Das Rollelement zirkuliert in dem Zirkulationskanal, der in den belasteten und den lastfreien Bereichen ausgebildet ist, und da die Positionsbeziehung der Rollkörper-Entweichungsbohrung in Bezug auf die belastete Rollkörper-Rollnut nicht genau definiert ist, ist auch der Richtungsänderungskanal zwischen dem belasteten Rollkörperkanal und der Rollkörper-Entweichungsbohrung nicht genau definiert. Des Weiteren rollt und zirkuliert der Rollkörper, wenn der belastete Rollkörper-Rollkanal nicht glatt und durchgehend mit dem Richtungsänderungskanal verbunden ist, nicht problemlos darin.

Des Weiteren ist ein Halteelement an beiden Seiten des belasteten Rollkörper-Rollkanals angeordnet, um zu verhindern, dass der Rollkörper herausfällt, wenn der bewegliche Block von der Führungsschiene demontiert wird. Es ist erforderlich, einen Zwischenraum zwischen dem Halteelement und dem Rollkörper-Rollkanal auszubilden, so dass der Rollkörper nicht durch das Halteelement behindert wird, wenn der Rollkörper in dem Rollkörper-Rollkanal entlang rollt, so dass es notwendig wird, das Halteelement in Bezug auf den belasteten Rollkörper-Rollkanal genau zu positionieren, und der Kanal auch eine genaue Linearität aufweisen muss.

Weiterhin sind bei der herkömmlichen Struktur entsprechende Körper bzw. Elemente, die mit dem beweglichen Blockkörper zusammengesetzt werden, der aus Stahl besteht, häufig mit einer unzureichenden Befestigungskraft befestigt, so dass diese Körper bzw. Elemente schwingen und Geräusche erzeugen und dadurch auch ein Problem entsteht, wenn der Rollkörper zirkuliert und zwar insbesondere in dem lastfreien Bereich, in dem der Rollkörper ohne Last rollt.

Gemäß jedem unabhängigen Anspruch offenbart EP-A-0 558 761 eine Rollführungsvorrichtung, die eine Kugel-Rollnut, die aus einem dünnen plattenartigen Element besteht, und einen beweglichen Blockkörper umfasst, und die integral aus einem Gießmaterial durch Umspritzen des Plattenelementes ausgebildet wird.

Gemäß US-A-4,128,279 wird ein Kugellager offenbart, das für eine lineare Bewegung auf einer zylindrischen Fläche einer Führungswelle ausgelegt ist. Die Rollkörper-Zirkulationskanäle werden integral ausgebildet, indem eine Metall-Tragehülse eingesetzt wird und die Kanäle mit einer Form umschlossen und abschließend Harzmaterial in die Form eingespritzt wird.

Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die oben aufgeführten Probleme zu lösen und zielt darauf ab, eine Rollführungseinrichtung bzw. -vorrichtung zu schaffen, die kein Bohren einer Rollkörper-Entweichungsbohrung erforderlich macht, da ein Blockkörper und wenigstens die Rollkörper-Entweichungsbohrung integral über einen Gießprozess ausgebildet werden. Dadurch kann der Prozess des Zusammensetzens verkürzt werden, und die Entstehung von Geräusch beim Rollen des Rollkörpers wird effektiv verringert. Weiterhin zielt die Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen des beweglichen Blocks ab und schafft dieses.

Gemäß der Erfindung wird die Steifigkeit des Blockkörpers verhindert, ohne einen Zwischenraum zwischen der Rollkörper-Entweichungsbohrung und der belasteten Rollkörper-Rollnut zu ändern.

Des Weiteren wird reibungslose Zirkulation des Rollkörpers gewährleistet, indem der Rollkörper-Zirkulationskanal in Bezug auf die Rollkörper-Rollnut genau positioniert wird.

Offenbarung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rollführungseinrichtung bzw. -vorrichtung, die die Merkmale von Anspruch 1 oder Anspruch 16 hat.

Der gegossene Körper besteht aus dem Käfig und entweder der Rollkörper-Entweichungsbohrung oder dem Innenumfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals oder kann aus einer integralen bzw. einstückigen Kombination derselben bestehen.

Das heißt, der gegossene Körper kann mit der Rollkörper-Entweichungsbohrung und dem Innenumfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals versehen sein, der integral mit der Rollkörper-Entweichungsbohrung verbunden ist und sich an beide Endflächen des Blockkörpers anschließt.

Der gegossene Körper kann mit der Rollkörper-Entweichungsbohrung und dem Käfig versehen sein, der sich entlang des belasteten Rollkörper-Rollkanals erstreckt.

Der gegossene Körper kann mit dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals, der sich an beiden Endflächen des Blockkörpers anschließt, sowie mit dem Käfig versehen sein, der sich entlang des belasteten Rollkörper-Rollkanals erstreckt und an seinen beiden Enden integral bzw. einstückig mit dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals verbunden ist.

Der gegossene Körper kann mit der Rollkörper-Entweichungsbohrung, dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals, der integral mit der Rollkörper-Entweichungsbohrung verbunden ist und sich an beide Endflächen des Blockkörpers anschließt, und dem Käfig versehen sein, der sich entlang des belasteten Rollkörper-Rollkanals erstreckt und an seinen Enden einstückig mit dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals verbunden ist, wobei der gegossene Körper eine geschlossene Querschnittsform aufweist, die von der Rollkörper-Entweichungsbohrung, dem Richtungsänderungskanal und dem Käfig umgeben ist.

Des Weiteren ist ein Ausnehmungs-Vorsprungs-Eingriffsabschnitt an aneinander grenzenden Flächen des gegossenen Körpers und des Blockkörpers ausgebildet.

Der gegossene Körper wird aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet und ein Abschnitt zwischen der belasteten Rollkörper-Rollnut und der Rollkörper-Entweihungsbohrung des beweglichen Blocks ist als ein Abschnitt des aus Kunststoff gegossenen Körpers ausgebildet, um so eine Dicke des hoch starren Blockkörpers zu verringern und eine elastische Eigenschaft zu verleihen.

Die Rollkörper, die in dem belasteten Rollkörper-Rollkanal rollen, werden effektiv durch eine Führung jeweils in einem Zweipunkt-Kontaktzustand geführt, die sich in dem belasteten Bereich des Richtungsänderungskanals so von der belasteten Rollkörper-Rollnut zu dem Richtungsänderungskanal erstreckt, dass sie allmählich voneinander getrennt werden.

Der bewegliche Block ist mit einem Paar Schenkelabschnitte, zwischen die die Führungsschiene eingesetzt ist, und einem Verbindungsabschnitt versehen, der die Schenkelabschnitte verbindet, und die Rollkörper-Zirkulationskanäle sind an den Schenkelabschnitten ausgebildet.

Ein Abdeckabschnitt ist vorhanden, um wenigstens eine obere oder eine untere Fläche des Verbindungsabschnitts des beweglichen Blocks abzudecken, und der Abdeckabschnitt ist einstückig mit dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals ausgebildet, der sich an die beiden Flächen des Blockkörpers anschließt.

Die Rollkörper-Entweichungsbohrung hat eine Querschnittsform, die einen Rollkörper-Durchgangsabschnitt, durch den der Rollkörper hindurchtritt, und einen Schmiermittel-Speicherabschnitt aufweist, der in der Lage ist, ein Schmiermittel zu speichern, das von dem Rollkörper-Durchgangsabschnitt nach außen ausgetreten ist.

In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines beweglichen Blocks, das die Merkmale von Anspruch 11 oder Anspruch 17 hat.

Die Rollkörper-Entweichungsbohrung und der Käfig, der sich entlang des belasteten Rollkörper-Rollkanals erstreckt, können durch den Einsetz-Gießprozess einstückig miteinander ausgebildet werden.

Der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals und der Käfig, der sich entlang des belasteten Rollkörper-Rollkanals erstreckt, können durch den Einsetz-Gießprozess einstückig miteinander ausgebildet werden.

Die Rollkörper-Entweichungsbohrung, der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals und der Käfig, der sich entlang des belasteten Rollkörper-Rollkanals erstreckt, können durch den Einsetz-Gießprozess einstückig miteinander ausgebildet werden.

Der Blockkörper wird in der Form in Bezug zu der Rollkörper-Rollnut positioniert, die an dem beweglichen Block ausgebildet ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann, da die Rollkörper-Entweichungsbohrung über den Gießprozess einstückig mit dem Blockkörper ausgebildet wird, die Bohrbearbeitung wegfallen, so dass sich die Struktur einfach herstellen lässt.

Insbesondere kann, da der Abschnitt, der die Rollkörper-Entweichungsbohrung bildet, einstückig mit dem gegossenen Körper in dem lastfreien Bereich ausgebildet ist, die Erzeugung von Geräusch, das durch eine unzureichende Befestigungskraft verursacht wird, verhindert werden.

Der Grad der integralen Ausbildung kann verstärkt werden, indem der innere Umfangsabschnitts des Richtungsänderungskanals einstückig mit der Rollelement-Entweichungsbohrung ausgebildet wird, wodurch der Zusammensetzprozess erleichtert wird.

Des Weiteren wird, indem die Rollkörper-Entweichungsbohrung, der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals und der Käfig einstückig ausgebildet werden, die Zugspannung durch das Schrumpfen der gegossenen Abschnitte auf die Rollkörper-Entweichungsbohrung ausgeübt, so dass die Befestigungskraft durch die verbleibende Zugspannung erhöht werden kann, wodurch die Geräuschentstehung erheblich verringert wird.

Insbesondere kann, was den Käfig angeht, der Grad der Linearität durch die Wirkung der verbleibenden Zugspannung hoch sein, so dass der Käfig parallel und gerade in Bezug auf den belasteten Rollkörper-Rollkanal ist, und dadurch, wenn der belastete Rollkörper gerollt und bewegt wird, der Käfig nicht mit dem Rollkörper in Kontakt kommt und ihn behindert, so dass der Rollkörper ungehindert gerollt wird, und der bewegliche Block ebenfalls ungehindert entlang der Führungsschiene bewegt wird.

Des Weiteren wird, da der Käfig über die Zugspannung sicher an dem Blockkörper befestigt ist, keine Resonanz durch die Rollschwingung des Rollkörpers verursacht, wodurch das Geräusch erheblich verringert wird.

Weiterhin können die Dicke des Materials, das den Block bildet, so beispielsweise Metall, das den Blockkörper an seinem Abschnitt zwischen der belasteten Rollkörper-Rollnut und der Rollkörper-Entweichungsbohrung bildet, die die Steifigkeit desselben beeinflusst, dünn ausgeführt werden, so dass Elastizität verliehen wird, ohne die Abmessung zwischen der Rollkörper-Rollnut und der Rollkörper-Entweichungsbohrung zu verändern, d. h., dass die Abmessungen, die für den glatten Richtungsänderungsvorgang geeignet ist, beibehalten wird, indem die Rollkörper-Entweichungsbohrung in dem gegossenen Kunststoffkörper ausgebildet wird.

Dementsprechend kann, wenn es zu einem Fehler beim Zusammensetzen der Führungsschiene und des beweglichen Blocks kommt (beispielsweise Fehlausrichtung, wie z. B. ein Fehler beim Zusammensetzen aufgrund einer Abweichung bezüglich der Parallelität zwischen der Befestigungsfläche der Führungsschiene und der Befestigungsfläche des Fördertischs, der an dem beweglichen Block zu befestigen ist), dieser Fehler durch die Flexibilität der dünnen Abschnitte des Blockkörpers ausgeglichen werden, und es wird verhindert, dass eine zu starke Kraft auf den Kontaktabschnitt zwischen dem Rollkörper und der Rollkörper-Rollnut ausgeübt wird.

Die Rollkörper-Entweichungsbohrung ist so ausgebildet, dass sie eine Querschnittsform mit einem Rollkörper-Durchgangsabschnitt, an dem die Rollkörper entlang rollen, und einem Schmiermittel-Speicherabschnitt aufweist, der in der Lage ist, Schmiermittel zu speichern, das von dem Rollkörper-Durchgangsabschnitt nach außen ausgetreten ist, und durch diese Struktur der Rollkörper-Entweichungsbohrung kann, da das Schmiermittel zurückgehalten werden kann, ohne die Zirkulationsbewegung des Rollkörpers zu behindern, reibungslose Zirkulationsbewegung desselben für den Langzeitbetrieb ohne wesentliche Wartung sicher aufrechterhalten werden. Des Weiteren kann die Entweichungsbohrung, die eine derart komplizierte Querschnittsform hat, mit dem Gießprozess einfach ausgebildet werden.

Das Positionieren des in die Form eingeführten Blockkörpers wird in Bezug auf die Rollkörper-Rollnut durch den Einsetz-Gießprozess durchgeführt, und dementsprechend kann, da die Position der Rollkörper-Entweichungsbohrung und die Position des Käfigs bezüglich der Rollkörper-Rollnut bestimmt werden kann, die relative Positionsbeziehung zwischen dem belasteten Rollkörper-Rollkanal, dem Richtungsänderungskanal und der Entweichungsbohrung, die den Rollkörper-Zirkulationskanal bilden, genau bestimmt werden. Dadurch wird kein abgestufter Abschnitt in dem Verbindungsabschnitt zwischen dem belasteten Rollkörper-Rollkanal, dem Innenumfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals und der Rollkörper-Entweichungsbohrung ausgebildet, so dass die Rollkörper reibungslos zirkulieren.

Des Weiteren wird, wenn die Position des Blockkörpers in der Form bestimmt wird, der Kontaktabschnitt der Form mit dem Blockkörper minimal auf die Rollkörper-Rollnut eingeschränkt, indem er bezüglich der Rollkörper-Rollnut positioniert wird, und die anderen Abschnitte der Form können in kontaktlosem Zustand gehalten werden, so dass keine genaue Bearbeitung erforderlich ist und der Herstellungsprozess einfach durchgeführt werden kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 bis 5 zeigen eine Rollführungsvorrichtung gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung, wobei: 1(a) eine Vertikalschnittansicht ist und 1(b) bis 1(d) Strukturen eines Kugel-Zirkulationskanals zeigen;

2(a) ist eine Perspektivansicht der Rollführungsvorrichtung in 1, und 2(b) ist eine auseinandergezogene Perspektivansicht eines beweglichen Blocks;

3 zeigt eine auseinandergezogene Perspektivansicht des Blockkörpers und eines gegossenen Körpers des beweglichen Blocks der Rollführungsvorrichtung in 1;

4 zeigt den beweglichen Blockkörper der Rollführungsvorrichtung in 1, wobei 4(a) eine Vorderansicht ist, 4(b) eine Seitenansicht ist, 4(c) eine Schnittansicht entlang der Linie C-C in der 4(a) ist und 4(d) eine Schnittansicht entlang der Linie D-D in 4(b) ist; und

5 zeigt eine seitliche Abdeckung der Rollführungsvorrichtung in 1, wobei 5(a) eine Vorderansicht ist, 5(b) eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in 5(a) ist, 5(c) eine Hinteransicht ist, 5(d) eine Schnittansicht entlang der Linie D-D in 5(c) ist, 5(e) eine Schnittansicht entlang der Linie E-E in der 5(c) ist und 5(f) eine Rückansicht entlang der Linie F-F in 5(b) ist.

6 ist eine Ansicht, die ein Herstellungsverfahren des beweglichen Blocks der Rollführungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt.

7 zeigt eine Rollführungsvorrichtung gemäß einer Ausführung, die durch die Ansprüche nicht abgedeckt wird, wobei 7(a) eine Vertikalschnittansicht ist, 7(b) eine Ansicht ist, die einen Endlos-Käfig zeigt, und 7(c) eine teilweise weggebrochene Draufsicht ist.

8 zeigt einen Aufbau einer weiteren Rollführungsvorrichtung, bei der der Endlos-Käfig aus 7 eingesetzt wird, wobei 8(a) eine Vertikalschnittansicht ist, 8(b) eine Draufsicht ist und 8(c) eine Ansicht ist, die den Käfig zeigt.

9(a) bis (g) stellen Strukturen verschiedener Typen der Rollführungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung dar.

Beste Art und Weise der Ausführung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand der in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungen beschrieben.

1 bis 5 stellen eine Rollführungsvorrichtung einer Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung dar.

Die Rollführungsvorrichtung 1 hat einen Aufbau, bei dem ein beweglicher Block 2 über eine Vielzahl von Kugeln 3 als Rollkörper durch eine Führungsschiene 4 so getragen wird, dass er daran entlang bewegt werden kann.

Der bewegliche Block 2 hat im Schnitt eine ]-Form und ist mit einem Paar Schenkelabschnitte 5, 5 versehen, zwischen die die Führungsschiene 4 eingesetzt ist, sowie mit einem horizontalen Abschnitt 6, mit dem die Schenkelabschnitte 5, 5 starr verbunden sind.

Vier Kugelzirkulationskanäle 7, die eine Anzahl von Kugeln 3 führen, sind an dem beweglichen Block ausgebildet. In dem dargestellten Beispiel sind zwei Paare aus oberen und unteren Zirkulationskanälen 7 jeweils an den zweiseitigen Schenkelabschnitten 5, 5 ausgebildet.

Jeder der entsprechenden Kugelzirkulationskanäle 7 besteht aus einem belasteten Kugel-Rollkanal 8, der durch belastete Kugel-Rollnuten 8a, 8b gebildet wird, die jeweils an den einander gegenüberliegenden Flächen des beweglichen Blocks 2 und der Führungsschiene 4 ausgebildet sind, sowie aus einem Rückführkanal 9, der in einem lastfreien Bereich ausgebildet ist, um die Kugeln 3 von einem Ende des belasteten Kugel-Rollkanals 8 zum anderen Ende desselben zurückzuführen.

Kontaktlinien, die Richtungen von Kontaktwinkeln der vier Reihen der belasteten Kugeln zeigen, sind in Richtungen, in denen sie in Bezug auf die horizontale Linie geschlossen sind, zur Mitte der Führungsschiene 4 hin geneigt. Bei einer derartigen Struktur ist die Kontaktlinie eine Linie, die Kontaktabschnitte der Kugeln verbindet, die mit den Kugelrollnuten des beweglichen Blocks und der Führungsschiene in Kontakt kommen, und der im Folgenden verwendete Begriff "Kontaktlinie" hat die gleiche Bedeutung.

Der Rückführkanal 9, der an dem lastfreien Bereich ausgebildet ist, besteht aus einer Kugel-Entweichungsbohrung 10, die sich parallel zu dem belasteten Kugel-Rollkanal 8 erstreckt, und Kugel-Richtungsänderungskanälen 11, die beide Enden der Kugel-Entweichungsbohrung 10 mit beiden Enden des belasteten Kugel-Rollkanals 8 verbinden. Der Richtungsänderungskanal 11 besteht aus Endflächen-Abdeckabschnitt 16, der integral mit der Endfläche eines hochstarren beweglichen Blockkörpers 13 verbunden ist, an dem der belastete Kugel-Rollkanal ausgebildet, und einer seitlichen Abdeckung 14 als einem den Außenumfang bildenden Element.

In der dargestellten Ausführung sind ein die Entweichungsbohrung bildender Abschnitt 15, an dem die Kugel-Entweichungsbohrung 10 des Kugel-Zirkulationskanals ausgebildet ist, der Endflächen-Abdeckabschnitt 16 und ein Käfig 17, der sich entlang des belasteten Kugel-Rollkanals 8 erstreckt, mit einem aus Kunststoff gegossenen Körper 12 einstückig mit dem hochstarren Blockkörper 13 ausgebildet.

Die die Entweichungsbohrung bildenden Abschnitte 15 sind einstückig mit Ausschnitten 18 verbunden, die im Wesentlichen im Schnitt rechteckig und so ausgebildet sind, dass sie mit den zweiseitigen Flächen des Metall-Blockkörpers 13 in Kontakt kommen, und die zwei Reihen der oberen und der unteren Kugel-Entweichungsbohrungen 10 sind mit Zwischenraum unabhängig ausgebildet. Jede der Kugel-Entweichungsbohrungen 10 wird am Umfang vollständig von dem die Entweichungsbohrung bildenden Abschnitt 15 umgeben. In der dargestellten Ausführung ist ein innerer Abschnitt 10a der Kugel-Entweichungsbohrung 10 in einer Kreisbogenform ausgebildet, und dieser innere Abschnitt 10a ist integral mit dem Endflächen-Abdeckabschnitt 16 verbunden, der sich integral an die Endfläche des Blockkörpers 13 anschließt.

Der einfachste Aufbau des Endflächen-Abdeckabschnitts 16 ist in 1(c) dargestellt und umfasst lediglich einen inneren Umfangsabschnitt 19 jedes der Richtungsänderungskanäle, der mit dem inneren Abschnitt 10a der Kugel-Entweichungsbohrung 10 verbunden ist, in der vorliegenden Ausführung jedoch ist ein abgestufter vorstehender Abschnitt 20, der an der seitlichen Abdeckung 14 angebracht ist, ausgebildet, und eine Innenumfangs-Führungsfläche des Richtungsänderungskanals ist in Form einer Ausnehmung an dem abgestuften vorstehenden Abschnitt 20 ausgebildet. Des Weiteren ist ein mittiger abgestufter vorstehender Abschnitt 21 an der Endfläche des horizontalen Abschnitts 6 des Blockkörpers 13 so ausgebildet, dass er die zweiseitigen abgestuften vorstehenden Abschnitte 20, 20 verbindet.

Ausnehmungs-Vorsprungs-Eingriffsabschnitte 23 sind an zu verbindenden Flächen der zweiseitigen abgestuften vorstehenden Abschnitte 20 und der Endfläche des Blockkörpers 13 ausgebildet, um durch ihren Ausnehmungs-Vorsprungs-Eingriff zu verhindern, dass sich das die Form bildende Element und der Blockkörper hinsichtlich ihrer Position zueinander verschieben. Jeder der Ausnehmungs-Vorsprungs-Eingriffsabschnitte 23 besteht aus einer Ausnehmung 23a, die an der Endfläche des Blockkörpers 13 ausgebildet ist, und einem Vorsprung 23b, der in die Ausnehmung 23a eingepasst ist.

Gewindebohrungslöcher 20a sind an den Endflächen der zweiseitigen abgestuften vorstehenden Abschnitte 20 zur Befestigung der seitlichen Abdeckungen 14 ausgebildet. Diese Gewindebohrungslöcher 20a sind an den Endflächen des gegossenen Körpers 12 ausgebildet, und andererseits sind Schneidvorbereitungslöcher, die jeweils einen Durchmesser haben, der kleiner ist als der des Schneidlochs 20a, durch Kunststoffformen in den Endflächen des Blockkörpers 13 an Positionen ausgebildet, die den Gewindebohrungslöchern 20a entsprechen, und Gewindebohrungslöcher 20a sind auch an diesen Vorbereitungslöchern ausgebildet. Die seitlichen Abdeckungen 14 sind mit Schraubeneinführlöchern 22a ausgebildet, durch die Schrauben 22 eingeführt und in die Gewindebohrungslöcher 20a eingeschraubt werden, um so die seitlichen Abdeckungen 14 zu befestigen.

Die abgestuften vorstehenden Abschnitte 20 und der mittige vorstehende Abschnitt 21 sind beide mit Positionierlöchern 25 an ihren Endflächen an Positionen in der Nähe der Kugel-Rollrichtungsänderungskanäle 11 ausgebildet, und die seitlichen Abdeckungen 14 sind mit Positioniervorsprüngen 24 an ihren Endflächen an Positionen in der Nähe der Kugel-Rollrichtungsänderungskanäle 11 versehen, die den Positionierlöchern 25 entsprechen. Diese Positioniervorsprünge 24 und Löcher 25 werden miteinander in Eingriff gebracht, wenn diese Elemente miteinander verbunden werden, so dass die Außenumfangsseite des Kugel-Rollrichtungsänderungskanals 11 an der Seite der seitlichen Abdeckung und die Innenumfangsseite des Kugel-Rollrichtungsänderungskanals 11 an der Seite des die Form bildenden Elementes des Blockkörpers 13 sicher positioniert werden können.

Der Innenumfang der Kugel-Entweichungsbohrung 10 kann einen einfachen kreisförmigen Querschnitt mit einem Durchmesser haben, der etwas größer ist als der der rollenden Kugel, jedoch ist ein Führungsvorsprung 10b, wie in 3(b) dargestellt, vorhanden, um eine Dreipunkt-Kontaktstruktur zu bilden, oder ein keilförmiger Führungsvorsprung 10a kann, wie in 3(c) dargestellt, vorhanden sein. Da die Position der Kugel durch die Dreipunkt-Tragestruktur bestimmt wird, ist es vorteilhaft, die Führungsvorsprünge, die mit der Kugel in Kontakt kommen, an mehr als drei Punkten vorzusehen, und Abschnitte außer den Vorsprüngen 10b und 10c können als Austritt ausgebildet sein. Es ist vorteilhaft, wenn der Zwischenraum zwischen dem Kugel-Außenumfang und einem virtuellen Kreis, der die vorderen Enden der Vorsprünge 10b und 10c verbindet, so klein ist, dass er annähernd dem Durchmesser der Kugel entspricht.

Gemäß diesem Aufbau werden die Kugeln 3 durch die vorderen Enden dieser Vorsprünge geführt, so dass Mäanderbewegung der Kugeln 3 verhindert wird.

Des Weiteren bleibt ein Schmiermittel, wie beispielsweise Fett, in der Kugel-Entweichungsbohrung in einem Abschnitt zwischen Führungsvorsprüngen 10b und 10c zurück, und dementsprechend kann durch das Schmiermittel während der Rollbewegung der Kugeln 3 durch die Entweichungsbohrung 10 verursachter Widerstand gering gehalten werden, so dass die Kugeln 3 bei geringerer Behinderung durch das Schmiermittel glatt rollen.

Des Weiteren ist in 3(d) eine Struktur dargestellt, bei der zwei parallele Reihen der Kugel-Entweichungsbohrung 10, 10 miteinander verbunden sind, um zu verhindern, dass die Kugeln 3 aufgrund des Vorhandenseins des Schmiermittels stecken bleiben. In dieser Anordnung wirkt die Verbindungsnut 10d als eine Schmiermittel-Rückhalteposition, so dass das Schmiermittel, das vor den Kugeln zurück bleibt, das Rollen der Kugeln 3 nicht behindert.

Die Kugel-Entweichungsbohrung 10 ist so ausgebildet, dass verschiedene andere Formen hinsichtlich ihres Querschnitts vorhanden sind, wie dies in 3(h), (i) und (j) dargestellt ist, die Dreieckform, Viereckform bzw. Nuten-Kreisform zeigen. In diesen Fällen ist es vorteilhaft, dass die Kugel-Entweichungsbohrung einen nicht kreisförmigen Querschnitt hat, der mit einem virtuellen kreisförmigen Abschnitt 10a als einem Rollkörper-Durchgangsabschnitt zum Hindurchlassen der Kugel 3 und einem Schmiermittel-Zurückhalteabschnitt 10b versehen ist, der in der Lage ist, das Schmiermittel zu speichern, das von dem virtuellen kreisförmigen Abschnitt 10a nach außen ausgetreten ist.

Bei dem herkömmlichen Bohrverfahren ist es nicht möglich, die Kugel-Entweichungsbohrung mit einem Querschnitt, wie er oben erwähnt ist, auszubilden, und dieser Querschnitt kann durch das integrale Gießverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwirklicht werden.

Des Weiteren ist, damit der Drehradius der Kugel in dem Richtungsänderungskanal 11 groß ist, der Außenumfangsabschnitt beider Endabschnitte des die Kugel-Entweichungsbohrung 10 bildenden Abschnittes auf einer vorgegebenen Länge weggeschnitten, und entsprechend dem die Kugel-Entweichungsbohrung bildenden Abschnitt 15 der oben stehenden Struktur, die für die seitliche Abdeckung 14 vorhanden ist, wird der weggeschnittene Abschnitt 27 abgedeckt, um so den Endabschnitt der Kugel-Entweichungsbohrung 10 mit dem Endabschnitt des Richtungsänderungskanals 11 zu verbinden. Das heißt, da die Kugeln 3 leichter zirkulieren können, indem der Drehradius des Richtungsänderungskanals möglichst groß ausgeführt wird, ist es nicht vorteilhaft, die Struktur mit einer kleinen Krümmung einzusetzen.

Der den Außenumfang der Entweichungsbohrung bildende Abschnitt 26 der seitlichen Abdeckung 14 ist mit Positioniervorsprüngen 28 versehen, und die Endflächen der weggeschnittenen Abschnitte 27, die an beiden Enden der die Entweichungsbohrung bildenden Abschnitte 15 als die formbildenden Elemente 12 ausgebildet sind, sind mit Positionierlöchern 29 versehen, die mit den Vorsprüngen 28 in Eingriff gebracht werden. Gemäß dieser Struktur werden die Kugel-Austrittsbohrungen 10 und die Kugel-Richtungsänderungskanäle 11 sicher an ihren Außenumfangs- und Innenumfangsseiten positioniert, so dass kein abgesetzter Abschnitt an den Verbindungsabschnitten entsteht. Da die Verbindungsabschnitte zwischen den Kugel-Entweichungsbohrungen 10 und den Richtungsänderungskanälen 11 als durchgehende Führungsflächen ohne abgesetzten Abschnitt ausgebildet sind, kann die reibungslose Zirkulation der Kugeln 3 gewährleistet werden. Insbesondere ist es, wie in 3(e) dargestellt, vorteilhaft, wenn die Kugel-Entweichungsbohrung 10 einen ringförmigen konischen Vorsprung 10a hat, und vorteilhaft, wenn der Richtungsänderungskanal 11 einen Konusaufnahmeabschnitt 11e aufweist, der in Umfangsrichtung vollständig mit dem konischen Abschnitt 10e als Zapfenverbindungseingriff in Eingriff kommt. Der konische Vorsprung 10e und der Konus-Aufnahmeabschnitt 11e sind an dem Verbindungsabschnitt der Kugel-Entweichungsbohrung 10 und des Richtungsänderungskanals 11 ausgebildet. Bei dieser Struktur können die Kugel-Entweichungsbohrung 10 und der Richtungsänderungskanal 11 im Wesentlichen vollständig miteinander verbunden werden.

Der Käfig 17 nimmt die Kugeln 3 auf, um zu verhindern, dass die Kugeln 3 aus dem beweglichen Block 2 herausfallen, wenn die Führungsschiene 4 aus dem beweglichen Block 2 herausgezogen wird, und im zusammengesetzten Zustand der Führungsschiene 4 und des beweglichen Blocks 2 ist der Käfig 17 in seiner Abmessung so ausgeführt, dass ein Zwischenraum zwischen dem Käfig 17 und den Kugeln 3 ausgebildet ist, um die Rollbewegung der Kugeln nicht zu behindern, die in dem belasteten Kugel-Rollkanal 8 rollen.

In der beschriebenen Ausführung ist der Käfig 17 zwischen den oberen und den unteren zwei Reihen belasteter Kugeln 3 angeordnet, die an den zweiseitigen Schenkelabschnitten 5, 5 ausgebildet sind, und enthält einen ersten Käfigabschnitt 30, der den unteren Randabschnitt der Kugel 3 in der oberen Reihe von Kugeln 3 und den oberen Randabschnitt der Kugel 3 in der unteren Reihe von Kugeln 3 aufnimmt, einen zweiten Käfigabschnitt 31, der den oberen Randabschnitt der Kugel 3 der oberen Reihe von Kugeln 3 aufnimmt, und einen dritten Käfigabschnitt 32, der den unteren Randabschnitt der Kugel 3 der unteren Reihe von Kugeln 3 aufnimmt. Die obere Kugelreihe wird von dem ersten und dem zweiten Käfigabschnitt 30 und 31 aufgenommen, und die untere Kugelreihe wird von dem ersten und dem dritten Käfigabschnitt 30 und 32 aufgenommen. Diese Abschnitte der Kugeln 3 liegen zwischen diesem ersten und dritten Käfigabschnitt 30, 31 und 32 frei und kommen mit der Kugel-Rollnut 8b an der Seite der Führungsschiene in Eingriff, um ungehindert zu rollen.

Diese Käfigabschnitte 30, 31 und 32 sind an ihren beiden Enden integral mit dem Endflächen-Abdeckabschnitt 16 verbunden, und in der dargestellten Ausführung ist der dritte Käfigabschnitt 32 integral mit den die Kugel-Entweichungsbohrung bildenden Abschnitten 15 der zweiseitigen Schenkelabschnitte 5, 5 des Blockkörpers 13 über den Unterseiten-Abdeckabschnitt 33 verbunden, der die Unterseiten der Schenkelabschnitte 5,5 abdeckt.

Die Verbindung zwischen dem Kugel-Richtungsänderungskanal 11 und dem belasteten Kugelkanal 8 wird so ausgeführt, dass jede der Kugeln 3 allmählich an zwei zweiseitigen Punkten durch einen Zungenteil 34 mit einer Wannenform geführt wird, der als eine Führung dient, die sich eignet, um die Kugel 3 zu führen, indem sie in den belasteten Bereich eindringt, wobei der Zungenteil 34 von dem Außenumfangs-Abschnitt des Richtungsänderungskanals der seitlichen Abdeckung 14 vorhanden ist, um so die Kugeln 3 reibungslos aus dem belasteten Kugelkanal 8 in den Richtungsänderungskanal 11 zu überführen. Das heißt, der Zungenteil 34 ist, wie in 3(f) dargestellt, mit einer Nut 34a versehen, die eine Breite hat, die zu den beiden Endabschnitten hin allmählich abnimmt, und die Kugel 3 wird, wie in 3(g) dargestellt, an zwei Punkten getragen, und die belastete Kugel 3 rollt dann aus der Kugel-Rollnut 8b der Führungsschiene 4 heraus.

Dementsprechend zirkuliert die Kugel 3 zu dem Richtungsänderungskanal 11 aus der nicht belasteten Kugelbohrung 10 über den konischen Abschnitt und die Aufnahmeabschnitte 10e und 11e dann zu dem belasteten Kugelkanal 8 in dem belasteten Bereich über das wannenförmige Zungenteil 34 zu dem Richtungsänderungskanal 11 an dem Endabschnitt des Zungenteils 34 und über den konischen Abschnitt und den Aufnahmeabschnitt 10e und 10f wieder zu Kugel-Entweichungsbohrung 10, so dass die Kugeln 3 in einem rollenden Zustand auf diesem Umlaufweg zirkulieren. So sind die Verbindungsabschnitte dieser Abschnitte mit keinem abgesetzten Abschnitt versehen, um so die Zirkulation der Kugeln 3 reibungslos durchzuführen.

Bei dieser Struktur, bei der, wie in 3(b) und 3(c) dargestellt, die Kugel-Entweichungsbohrung wenigstens Dreipunkt-Kontaktstruktur hat, da die Führungsvorsprünge 10b, 10c vorhanden sind, rollen die Kugeln 3 aus dem Zweipunkt-Kontaktzustand bei dem Führungsvorgang des wannenförmigen Zungenteils 34 zu der Dreipunkt-Kontaktstruktur, und ein idealer Kugellaufweg kann über den gesamten Kugel-Zirkulationskanal hergestellt werden, so dass die Kugeln 3 reibungslos daran entlang rollen können und dadurch kann die Entstehung von Geräusch, das durch ausgeglichenes Rollen der Kugeln 3 verursacht wird, auf ein Minimum verringert werden. Des Weiteren kann das Geräusch auch auf ein Minimum verringert werden, weil das Leerlaufrollen der Kugeln verringert wird.

Der bewegliche Block 2 der Rollführungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung mit dem oben beschriebenen Aufbau wird auf folgende Weise hergestellt.

Zunächst wird eine belastete Kugel-Rollnut 8a an dem Blockkörper 13 ausgebildet, und der Blockkörper 13 wird in die Form 40 eingelegt, um die Rollkörper-Entweichungsbohrung 10 über den Einsetz-Gießprozess einstückig mit dem Blockkörper 13 auszubilden.

6 zeigt einen Aufbau der Form, die mit einem Hohlraum 41 zum Ausbilden von Abschnitten 15, die die Kugel-Entweichungsbohrung bilden, außerhalb der Schenkelabschnitte 5, 5, einem Hohlraum 42 zum Ausbilden der Käfige 17 innerhalb der Schenkelabschnitte 5, 5 und einem Hohlraum 43 zum Ausbilden der inneren Umfangsabschnitt 19 der Richtungsänderungskanäle an beiden Längsenden der Schenkelabschnitte 5, 5 versehen ist. Eine stationäre Formhälfte 44 ist mit einem vorstehenden Abschnitt 45 versehen, der an der Kugel-Rollnut 8a anzubringen ist, um diese zu positionieren, und eine bewegliche Formhälfte 46 ist mit einem Zapfen 47 versehen, um die Kugel-Entweichungsbohrung 10 auszubilden.

Bei dem Einsetz-Gießprozess wird, wie in 6(c) dargestellt, die Positionierung im Inneren der Form 40 bezüglich der Kugel-Rollnut 8a des Blockkörpers 13 durchgeführt. Dadurch kann, wenn der Einsetz-Gießprozess bezüglich der Kugel-Rollnut 8a durchgeführt wird, da die Positionierung der Kugel-Entweichungsbohrung 10 und des Käfigs 17 ausgeführt werden kann, relative Positionsbeziehung des belasteten Kugel-Rollkanals 8, des Richtungsänderungskanals 11 und der Kugel-Entweichungsbohrung 10 genauer hergestellt werden.

Des Weiteren wird, wenn bei der Positionierung des Blockkörpers 13 in der Form 40 die Positionierung unter Bezugnahme auf die Kugel-Rollnut durchgeführt wird, der Kontaktpunkt des Blockkörpers 13 mit der Kugel-Rollnut 8a auf ein Minimum verringert, und die anderen Abschnitte der Form 40 können eine berührungslose Anordnung einnehmen, so dass eine genaue Bearbeitung dieser Seite der Form 40 nicht erforderlich ist, wodurch die Herstellung erleichtert wird.

Des Weiteren kann der innere Umfangsabschnitt 19 des Richtungsänderungskanals über den Einsetz-Formprozess einstückig mit dem Blockkörper 13 zusammen mit der Kugel-Entweichungsbohrung 10 abgebildet werden.

Der Käfig 17 kann ebenfalls zusammen mit dem die Kugel-Entweichungsbohrung bildenden Abschnitt A5 und dem Endflächen-Abdeckabschnitt 16 zusammen durch den Einsetz-Gießprozess einstückig mit dem Blockkörper 13 ausgebildet werden.

Dann kann der Richtungsänderungskanal 11 an beiden Endabschnitten der belasteten Kugel-Rollnut 8a abgeschlossen werden, indem die seitlichen Abdeckungen 14 angebracht werden.

Bei der Rollführungsvorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau wird der die Kugel-Entweichungsbohrung bildende Abschnitt 15 über das Einsetz-Gießverfahren einstückig mit dem Blockkörper 13 als dem die Form bildende Körper 12 ausgebildet, so dass das Bohren der Kugel-Entweichungsbohrung 10 wegfallen kann, wodurch der Herstellungsprozess vereinfacht wird.

Weiterhin kann, da das integrale Gießen durch den Gießvorgang ausgeführt werden kann, jeglicher Zusammensetzprozess weggelassen werden, wodurch die Montagearbeit verringert wird.

Weiterhin werden gemäß der vorliegenden Erfindung der Endflächen-Abdeckabschnitt 16 und der Käfig 17 integral als der die Form bildende Körper 12 ausgebildet, wodurch der Herstellungsprozess weiter vereinfacht wird.

Bei dem Aufbau zum Umschließen des Außenumfangs des Blockkörpers 13 wird durch das Schrumpfen des die Form bildenden Körpers 12 eine Zugspannung auf den Käfig 17, den die Kugel-Entweichungsbohrung bildenden Abschnitt 15 und den Endflächen-Abdeckabschnitt 16 ausgeübt, und daher werden der die Kugel-Entweichungsbohrung bildende Abschnitt 15 und der Käfig 17 mit einem hohen Grad an Linearität hergestellt. Insbesondere die Kugel 3 und die entsprechenden Käfigabschnitte kommen durch das Wirken der Zugspannung nicht mit den dünnen Käfigabschnitten für die belastete Kugel der Oberseite und die belastete Kugel der Unterseite in Kontakt, so dass reibungslose Zirkulation der Kugeln 3 verwirklicht wird.

Jedoch kann es, wenn der Käfig 17 aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet wird, zu einer Positionsverschiebung durch vorübergehende Verringerung der Zugspannung aufgrund einer Kriecherscheinung kommen, und für diesen Fall sind die Verbindungsflächen des ersten Käfigabschnitts 30 des Käfigs 17 und des Blockkörpers 13 mit Ausnehmungen und Vorsprüngen versehen, so dass sie durch den Eingriff dieser Ausnehmungen und Vorsprünge fest miteinander verbunden werden. Diese Eingriffsstruktur besteht aus einer Eingriffsnut 35, die an der Verbindungsfläche des Blockkörpers 13 so ausgebildet ist, dass sie sich über die gesamte axiale Richtung des Blockkörpers 13 erstreckt, und einem Eingriffsvorsprung 36, der in die Eingriffsnut 35 eingepasst wird.

Dieser Eingriffsvorsprung 36 wird ausgebildet, indem das Herstellungsmaterial beim Gießen in die Nut 35 eingeleitet wird. Es ist natürlich anzumerken, dass im Wesentlichen der gleiche Eingriff an den Verbindungsflächen zwischen dem zweiten und dem dritten Käfigabschnitt 31, 32 und dem Blockkörper 13 hergestellt wird.

Des Weiteren kann gemäß der vorliegenden Ausführung die Dicke des den Block bildenden Materials, wie beispielsweise des Metalls, das den Blockkörper 13 bildet, an seinem Abschnitt zwischen der belasteten Kugel-Rollnut 8a und der Kugel-Entweichungsbohrung 10, die die Steifigkeit derselben beeinflusst, verringert werden, um ihm Elastizität zu verleihen, ohne die Abmessung zwischen der Kugel-Rollnut 8a und der Kugel-Entweichungsbohrung 10 zu ändern, d. h., dass die Abmessungen, die für den reibungslosen Richtungsänderungsvorgang geeignet sind, beibehalten werden, indem die Kugel-Entweichungsbohrung 10 durch den kunststoffgegossenen Körper 12 gebildet wird. Die geringe Dicke des Blockkörpers wird erreicht, indem die Dicke des kreisförmigen Abschnitts, wie mit Punkt-Strich-Linie a in 1(a) dargestellt, vergrößert wird, oder indem, wie mit Punkt-Strich-Linie b in 1(a) dargestellt, ein linearer Schnitt ausgeführt wird.

Dementsprechend kann, wenn es zu einem Zusammenbaufehler zwischen der Führungsschiene 4 und dem beweglichen Block 2 kommt (beispielsweise Fehlausrichtung, so z. B. fehlerhaftes Zusammensetzen aufgrund einer Abweichung bezüglich der Parallelität zwischen der Befestigungsfläche der Führungsschiene und der Befestigungsfläche eines Fördertischs, der an dem beweglichen Block 2 zu befestigen ist), dieser Fehler durch die Flexibilität der dünnen Schenkelabschnitte des Blockkörpers 13 ausgeglichen werden, und es wird verhindert, dass eine zu starke Kraft auf den Kontaktabschnitt zwischen der Kugel 3 und der Kugel-Rollnut 8 ausgeübt wird.

Die Kugel-Entweichungsbohrung kann in einer Struktur ausgebildet sein, bei der die Hälfte der Kugel-Entweichungsbohrung 10 integral ausgebildet ist, wie dies in 3(a) dargestellt ist. In diesem Fall ist im Vergleich zum Bohren des Metallblocks ein Effekt aufgrund der geringen Dicke des Blockkörpers zu erwarten, obwohl dieser Effekt verglichen mit der oben stehenden Ausführung gering ist.

7 stellt eine Ausführung dar, die durch die Ansprüche nicht abgedeckt wird, und bei der gleiche Bezugszeichen zu Elementen oder Abschnitten hinzugefügt sind, die denen der zuerst beschriebenen Ausführungen entsprechen und ihre Erläuterung im Folgenden weggelassen wird.

Bei dieser Ausführung ist eine Kugelreihe an jedem der zweiseitigen Schenkelabschnitte 5 des beweglichen Blocks 2 ausgebildet, und die Kugeln 3 werden von einem Endloskäfig 50 aufgenommen, wie dies in 7(b) dargestellt ist.

Der Endloskäfig 50 ist ein flexibles bandförmiges Element, das aus einem Kunststoff- oder gleichartigem Material besteht, und eine Anzahl von Kugel-Haltelöchern 50a sind mit vorgegebenem Abstand zueinander ausgebildet. Die Kugel 3 wird durch die Innenumfangsfläche der jeweiligen Kugel-Haltelöcher 50a so aufgenommen, dass sie frei und drehbar und verschiebbar ist, um so die Kugeln an dem gesamten Umgang des Kugelzirkulationskanals 7 entlang zu führen. Abstandshalter 50b, die jeweils eine Ausnehmung mit Kugel-Kronenform haben, die einer Außenumfangsform der Kugel entspricht, sind zwischen benachbarten Kugel-Haltelöchern 50a so angeordnet, dass die Kugel 3 von beiden axialen Seiten des Käfigs aus gedrückt wird.

Da der Endlos-Käfig 50 während der Rollbewegung der Kugeln 3 in Schwingung versetzt wird, sind Käfig-Tragelemente 55 bis 58 linear entlang des Kugel-Rollkanals 8 angeordnet, um die Schwingung desselben zu unterdrücken, und eine Führungsnut 59 ist ebenfalls an der Kugel-Entweichungsbohrung 10 ausgebildet, um beide Seitenkanten des Endlos-Käfigs 50 zu führen.

In dieser Ausführung in 7 sind der Abschnitt 15, der die Kugel-Entweichungsbohrung bildet, der Endflächen-Abdeckabschnitt 16 und die Käfig-Tragelemente 55 bis 58 integral als der geformte Körper ausgebildet. Die Kontaktlinie der Kugel 3 der linken Seite ist zum Mittelabschnitt der Führungsschiene 4 hin um einen vorgegebenen Winkel in Bezug auf die horizontale Linie H nach unten geneigt und die Kontaktlinie der Kugel 3 auf der rechten Seite ist zum Mittelabschnitt der Führungsschiene 4 hin um einen vorgegebenen Winkel in Bezug auf die horizontale Linie H nach oben geneigt. So sind diese Kontaktlinien im Wesentlichen parallel zueinander. Bei einer Anordnung eines bestimmten Kontaktwinkels kann ein Fall eintreten, bei dem jedes der Käfig-Tragelemente einen Abschnitt mit unzureichender Dicke hat, so dass ein Verstärkungselement 60, wie beispielsweise eine Metallplatte, in diesen Abschnitt eingebettet werden kann, wenn dies erforderlich ist. In der dargestellten Ausführung sind die Verstärkungselemente 60, wie beispielsweise Metallplatten, in das rechte obere Käfig-Tragelement 56 und das linke untere Käfig-Tragelement 57 eingebettet.

Ein Oberseiten-Abdeckabschnitt 51, der die Oberseite des Blockkörpers 13 abdeckt, und ein Innenumfangsflächen-Abdeckabschnitt 54, der die Oberseite des Innenumfangs des mittigen ausgesparten Abschnitts 13a des Blockkörpers 13 abdeckt, sind an dem Blockkörper 13 vorhanden. Diese Abdeckungselemente 51 und 54 sind über den Endflächen-Abdeckabschnitt 16 integral ausgebildet, um so die Verstärkung des Blockkörpers 13 und des Kunststoffabschnitts zu erreichen, der integral mit dem Blockkörper 13 ausgebildet ist. Die Innenumfangsflächen-Abdeckabschnitte 54 sind integral mit dem linken oberen Käfig-Tragelement 55 und dem rechten oberen Käfig-Tragelement 56 ausgebildet. Unterseiten-Abdeckabschnitte 61, die die Unterseiten der Schenkelabschnitte 5, 5 des Blockkörpers 13 abdecken, sind ebenfalls integral an dem Blockkörper 13 vorhanden und integral mit dem linken und dem rechten unteren Käfig-Tragelement 57 und 58 ausgebildet.

Die Oberseite des Blockkörpers 13 hat einen tief liegenden Flächenabschnitt 52 und einen hoch liegenden Flächenabschnitt 53, der eine Höhe der Fläche hat, die über der des tiefer liegenden Flächenabschnitts 52 liegt, und der hoch liegende Flächenabschnitt 53 ist als eine Lagerfläche ausgebildet, die mit einem Schraubenloch 53a versehen ist, durch das eine Befestigungsschraube zum Festklemmen eingeführt wird, so dass der Oberseiten-Abdeckabschnitt 53 über dem tiefer liegenden Flächenabschnitt 52 abgedeckt ist, um die Höhe an die des hoch liegenden Flächenabschnitts 53 anzupassen, so dass eine plane Fläche des Blockkörpers 13 entsteht. In dieser Ausführung sind zwei hoch liegende Flächenabschnitte 53 dem linken und dem rechten Schenkelabschnitt 5, 5 des Blockkörpers 13 entsprechend vorhanden, und drei tief liegende Flächenabschnitte 52 sind an einer Zwischenposition zwischen den zwei hoch liegenden Flächenabschnitten 53 und an beiden beidseitigen Endabschnitten des Blockkörpers 13 vorhanden.

8 zeigt ein Beispiel einer Struktur, bei der der oben beschriebene Endlos-Käfig 50 eingesetzt wird.

Bei diesem Beispiel sind die linke und die rechte Kugel 3 so in unterschiedlicher Höhe angeordnet, dass eine der Kugelreihen an der rechten Seitenkante der Oberseite der Führungsschiene 4 angeordnet ist und die andere der Kugelreihen an dem Zwischenabschnitt der linken Fläche der Führungsschiene angeordnet ist. Der Blockkörper 13 ist so ausgebildet, dass er im Schnitt im Wesentlichen eine L-Form hat, die einen Schenkelabschnitt 5 aufweist, und eine der Kugel-Entweichungsbohrungen 10 ist an dem rechten Seitenabschnitt der Oberseite des horizontalen Abschnitts 6 des Blockkörpers 13 ausgebildet, und die andere der Kugel-Entweichungsbohrungen 10 ist an dem Schenkelabschnitt 5 ausgebildet. Das heißt, ein Ausschnitt 62 ist an dem rechten Kantenabschnitt der Oberseite des horizontalen Abschnitts 6 des Blockkörpers 13 ausgebildet, und der die Kugel-Entweichungsbohrung bildende Abschnitt 15, der aus dem Kunststoffmaterial besteht, ist integral mit dem Ausschnitt 62 ausgebildet, und der andere die Kugel-Entweichungsbohrung bildende Abschnitt 15 ist integral mit einem Ausschnitt 63 verbunden, der an der Unterseite des Schenkelabschnitts 5 und dem Eckenabschnitt der linken Seitenfläche desselben ausgebildet ist.

Der Abschnitt 64 des Schenkelabschnitts 5, der die linken Seitenfläche abdeckt und das linke obere Käfig-Tragelement 55, das am Innenumfang des Schenkelabschnitts 5 ausgebildet ist, sind über die Vorder- und Rückseiten-Abdeckabschnitte 16 integral so ausgebildet, dass sie den Schenkelabschnitt 5 umgeben. Der Innenkantenabschnitt des Unterseiten-Abdeckabschnitts 61, der die Unterseite des Schenkelabschnitts 5 abdeckt, ist an dem unteren Randabschnitt der Kugel der linken Seite integral mit dem Käfig-Tragelement 57 verbunden. Der Abschnitt 15, der die Kugel-Entweichungsbohrung bildet und an dem horizontalen Abschnitt 6 ausgebildet ist, und der Unterseiten-Abdeckabschnitt 65 des horizontalen Abschnitts 6 sind über den vorderen und den hinteren Endflächen-Abdeckabschnitt 16 integral so miteinander verbunden, dass sie den horizontalen Abschnitt 6 vertikal umgeben. Der Unterseiten-Abdeckabschnitt 65 und der Abschnitt 15, der die Kugel-Entweichungsbohrung bildet, sind über den Abschnitt 66 des Blockkörpers 13, der die rechte Seite abdeckt, integral ausgebildet, und der Innenkantenabschnitt des Unterseiten-Abdeckabschnitts 65 ist mit dem Käfig-Tragelement 58 für die rechte untere Kugelreihe verbunden.

Bei dem Aufbau des Blockkörpers 13 sind, wie oben beschrieben, nur die zum Positionieren erforderlichen Abschnitte freigelegt, und Abschnitte, die nicht mit hoher Genauigkeit ausgebildet werden müssen, sind mit Kunststoffmaterialien abgedeckt, so dass Abschnitte des Blockkörpers 13, die spanende Bearbeitung oder dergleichen erforderlich machen, verringert werden, wodurch sich die Herstellungskosten verringern.

9 zeigt ein weiteres Beispiel der Ausführung der vorliegenden Erfindung, wobei gleiche Bezugszeichen zu Elementen oder Abschnitten hinzugefügt sind, die denen der vorangehenden Beispiele entsprechen, und Erläuterungen derselben hier weggelassen sind.

9(a) zeigt ein strukturelles Beispiel der Linearbewegungs-Führungsvorrichtung, die mit vier Reihen von Kugel-Zirkulationskanälen 7 wie bei der oben stehenden ersten Ausführung versehen ist, bei der Kugel-Entweichungsbohrung 10, der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals und der Käfig 17 integral ausgebildet sind. Dieses Beispiel unterscheidet sich von dem vorangehenden dadurch, dass die Kontaktwinkel-Linien zu den zweiseitigen oberen und unteren zwei Ballreihen zur Führungsschiene 4 hin in Bezug auf die horizontale Linie offen sind.

In der dargestellten Ausführung ist ein Käfig 17 zwischen jeder der zweiseitigen oberen und unteren Kugelreihe angeordnet.

Ein in 9(b) dargestelltes Beispiel hat einen Aufbau, bei dem der rechte und der linke Schenkelabschnitt, wie sie in der Ausführung in 1 dargestellt sind, unabhängig getrennt werden können, und der eingesetzt wird, um einen Tisch 66 oder dergleichen unter Verwendung der Linearbewegungs-Führungseinrichtungen zu transportieren und zu führen. Bei diesem Aufbau sind die Kugel-Entweichungsbohrung 10, die Innenumfangsfläche 19 des Richtungsänderungskanals und der Käfig 17 ebenfalls integral ausgebildet.

Ein in 9(c) dargestelltes Beispiel hat einen Aufbau, bei dem der linke und der rechte Schenkelabschnitt 5 der Linearbewegungs-Führungsvorrichtung, wie sie in 9(b) dargestellt ist, unabhängig getrennt werden können. Bei diesem Aufbau sind die Kugel-Entweichungsbohrung 10, der innere Umfangsabschnitt 19 des Richtungsänderungskanals und der Käfig 17 einstückig ausgebildet.

Ein in 9(d) dargestelltes Beispiel stellt eine Struktur einer Linearbewegungs-Führungsvorrichtung dar, die mit vier Kugelreihen versehen ist, die zwei Reihen, die an der Oberseite der Führungsschiene 4 ausgebildet sind, und jeweils eine Reihe einschließen, die an der linken und an der rechten Seite derselben ausgebildet sind, und in dieser Anordnung sind die Kugel-Entweichungsbohrungen 10, der innere Umfangsabschnitt 19 des Richtungsänderungskanals und der Käfig 17 einstückig miteinander ausgebildet.

Bei diesem Beispiel ist der Abschnitt 15 des geformten Körpers, der die Kugel-Entweichungsbohrung bildet, in ein unteres Loch 67 eingesetzt, das durch den Blockkörper 13 hindurch ausgebildet ist.

Bei einer derartigen Anordnung ist jedoch allgemein keine hohe Genauigkeit in Bezug auf das untere Loch 57 erforderlich, das an dem Blockkörper 13 auszubilden ist, so dass dieses einfach hergestellt wird.

9(g) ist ein Beispiel, bei dem die Struktur des unteren Lochs 67 an zwei linken und rechten Kugelreihen eingesetzt wird, und insbesondere ist bei diesem Beispiel kein Käfig vorhanden, und ein Eingriffsabschnitt 68, der Ausnehmungs-Vorsprungs-Eingriff durchführt, um die Positionsverschiebung zu verhindern, ist an der Endfläche des Blockkörpers 13 an dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals ausgebildet.

9(e) und 9(f) zeigen Beispiele für Anordnungen der Linearbewegungs-Führungsvorrichtung, bei der Kugeln 3' statt der Kugeln 3 eingesetzt werden, und 9(e) zeigt eine Linearbewegungs-Führungsvorrichtung, die mit vier Kugelreihen versehen ist, und 9(f) zeigt eine Linearbewegungs-Führungsvorrichtung, die mit zwei Kugelreihen versehen ist.

Bezüglich der oben stehenden Beispiele ist anzumerken, dass die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die Linearbewegungs-Führungsvorrichtung beschrieben wird, sie kann natürlich auch bei einer linearen Führungsschiene eingesetzt werden, die verschiebbar mit einer Führungsschiene für gekrümmte Bewegung zusammengesetzt ist, und als der geformte Körper können außer Kunststoffmaterial ein Druckgusserzeugnis, gesintertes Metall oder dergleichen eingesetzt werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung, die die oben aufgeführten Strukturen und Funktionen aufweist, kann, da die Rollkörper-Entweichungsbohrungen durch den Gießprozess integral mit dem Blockkörper ausgebildet werden, die Bohrbearbeitung weggelassen werden, um so die Struktur einfach herzustellen.

Des Weiteren kann, da die integrale Struktur durch den Gießprozess geschaffen werden kann, der Zusammenbauprozess verkürzt werden.

Der Grad der integralen Ausbildung kann erhöht werden, indem der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals einstückig mit der Kugel-Entweichungsbohrung ausgebildet wird, wodurch der Zusammensetzprozess vereinfacht wird.

Indem die Rollkörper-Entweichungsbohrung, der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals und der Käfig einstückig so ausgebildet werden, dass sie den Umfang des Blockkörpers umgeben, wird die Zugspannung durch das Schrumpfen der gegossenen Abschnitte auf die Rollkörper-Entweichungsbohrung, den inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals und den Käfig ausgeübt, so dass der Grad der Linearität der Rollkörper-Entweichungsbohrung und des Käfigs hoch sein kann und die Erzeugung von Schwingungsgeräusch beim Zirkulieren der Rollkörper an den entsprechenden Teilen der Führungsvorrichtung durch Rest-Zugspannung verhindert werden kann.

Das niederfrequente Geräusch aufgrund der Zirkulation der Rollkörper kann verhindert werden, indem die Schwingungsfrequenz einschließende Masse des Blockkörpers erhöht wird.

Des Weiteren kann die Dicke des den Block bildenden Materials, wie beispielsweise des Metalls, das den Blockkörper an seinem Abschnitt zwischen der belasteten Rollkörper-Rollnut und der Rollkörper-Entweichungsbohrung bildet, der die Steifigkeit desselben beeinflusst, verringert werden, um so elastische Eigenschaften zu verleihen, ohne die Abmessung zwischen der Rollkörper-Rollnut und der Rollkörper-Entweichungsbohrung zu verändern, d. h., dass die Abmessung beibehalten wird, die für den reibungslosen Richtungsänderungsvorgang geeignet ist, in dem die Rollkörper-Entweichungsbohrung in dem gegossenen Kunststoffkörper ausgebildet wird. Dementsprechend kann, wenn ein Zusammenbaufehler zwischen der Führungsschiene und dem beweglichen Block auftritt (beispielsweise Fehlausrichtung, z. B. Zusammenbaufehler aufgrund einer Abweichung hinsichtlich der Parallelität zwischen der Befestigungsfläche der Führungsschiene und der Befestigungsfläche des Fördertisches, der an dem beweglichen Block zu befestigen ist), dieser Fehler durch die Flexibilität der dünnen Abschnitte des Blockkörpers ausgeglichen werden, und es wird verhindert, dass auf den Kontaktabschnitt zwischen dem Rollkörper und der Rollkörper-Rollnut zu starke Kraft wirkt.

Die Rollkörper-Entweichungsbohrung ist so ausgebildet, dass eine Querschnittsform entsteht, die einen Rollkörper-Durchgangsabschnitt, an dem die Rollkörper entlang rollen, und einen Schmiermittel-Speicherabschnitt aufweist, der in der Lage ist, Schmiermittel zu speichern, das aus dem Rollkörper-Durchgangsabschnitt nach außen ausgetreten ist, und entsprechend einem derartigen Aufbau der Rollkörper-Entweichungsbohrung kann, da das Schmiermittel zurückgehalten werden kann, ohne die Zirkulationsbewegung des Rollkörpers zu behindern, die glatte Zirkulationsbewegung desselben im Langzeitbetrieb ohne wesentliche Wartung sicher aufrechterhalten werden. Weiterhin kann die Entweichungsbohrung, die eine derartige komplizierte Querschnittsform hat, mit dem Gießverfahren einfach hergestellt werden.

Die Positionierung des in die Form eingesetzten Blockkörpers wird unter Bezugnahme auf die Rollkörper-Rollnut durch den Einsetz-Gießprozess durchgeführt, und dementsprechend kann, da die Position der Rollkörper-Entweichungsbohrung und die Position des Käfigs unter Bezugnahme auf die Rollkörper-Rollnut bestimmt werden können, die relative Positionsbeziehung des belasteten Rollkörper-Rollkanals des Richtungsänderungskanals und der Entweichungsbohrung, die den Rollkörper-Zirkulationskanal bilden, zueinander genau bestimmt werden. Dementsprechend wird kein abgesetzter Abschnitt an dem Verbindungsabschnitt zwischen dem belasteten Rollelement-Rollkanal, dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals und der Rollkörper-Entweichungsbohrung ausgebildet, so dass die Rollkörper ungehindert zirkulieren.

Weiterhin wird, wenn die Position des Blockkörpers in der Form bestimmt wird, der Kontaktabschnitt der Form mit dem Blockkörper minimal auf die Rollkörper-Rollnut eingeschränkt, indem er unter Bezugnahme auf die Rollkörper-Rollnut positioniert wird, und die anderen Abschnitte der Form können in kontaktlosem Zustand gehalten werden, so dass keine genaue Bearbeitung erforderlich ist und der Herstellungsprozess so leicht ausgeführt werden kann.


Anspruch[de]
  1. Rollführungseinrichtung, in der ein beweglicher Block (2) gelagert ist, um entlang einer Führungsschiene (4) durch eine Anzahl von Rollkörpern (3) bewegbar zu sein, wobei Zirkulationskanäle zum Führen einer Zirkulation der Rollkörper in dem beweglichen Block und in der Führungsschiene ausgebildet sind, wobei jeder der Rollkörper-Zirkulationskanäle aus einem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) in einem belasteten Bereich zwischen belasteten Rollkörper-Rollnuten (8a, 8b), ausgebildet in gegenüberliegenden Oberflächen des beweglichen Blockes und der Führungsschiene, und einem lastfreien Rückführkanal (9) in dem beweglichen Block (2) zum Rückführen der Rollkörper in den belasteten Bereich von einem Ende des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) zu dem anderen Ende desselben, zusammengesetzt ist, wobei der Rückführkanal (9) aus einer Rollkörper-Entweichungsbohrung (10), die sich parallel zu dem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) erstreckt und aus Richtungsänderungskanälen (11) besteht, die innere und äußere Umfangsabschnitte aufweisen, die die Enden der Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) mit den jeweiligen Enden des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) verbindet, wobei der bewegliche Block, der eine ]-Form im Schnitt, mit einem Paar Schenkelabschnitten (5), zwischen die die Führungsschiene eingesetzt ist, und einen horizontalen Abschnitt (6) aufweist, mit dem die Schenkelabschnitte (5) starr verbunden sind, oder von dem sie unabhängig trennbar sind, wobei in jedem Fall der Rollkörper-Zirkulationskanal in jedem der Schenkelabschnitte ausgebildet ist, wobei die Rollführungseinrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Käfig (17) sich entlang jedes der belasteten Rollkörper-Rollkanäle (8) erstreckt und die Rollkörper hält, um sie daran zu hindern, aus dem bewegliche Block herauszufallen, und zumindest eine der Rollkörper-Entweichungsbohrungen (10) und die inneren Umfangsabschnitte der Richtungsänderungskanäle (11) durch Gießen eines Körpers (12) gebildet sind, und dass der gegossene Körper (12, 4) auf einen starren Blockkörper (13) gegossen ist, um so den beweglichen Block (2) zu bilden.
  2. Rollführungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der gegossene Körper (12) mit einer Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) versehen ist, und der innere Umfangsabschnitt der Richtungsänderungskanäle (11) einstückig mit der Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) verbunden und mit beiden Endflächen des Blockkörpers (13) verbunden ist.
  3. Rollführungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der gegossene Körper (12) mit der Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) versehen ist.
  4. Rollführungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der gegossene Körper (12) mit einem inneren Umfangsabschnitt jedes Richtungsänderungskanals, verbunden mit einer Endfläche des Blockkörpers, verbunden ist und der Käfig (17) sich entlang jedes belasteten Rollteil-Rollkanals (8) erstreckt und einstückig an seinen Enden mit den inneren Umfangsabschnitten der Richtungsänderungskanäle (11) verbunden ist.
  5. Rollführungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der gegossene Körper (12) mit einer Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) versehen ist, wobei der innere Umfangsabschnitt der Richtungsänderungskanäle (11), einstückig verbunden mit der Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) und mit einer jeweiligen Endfläche des Blockkörpers und der Käfig (17) sich entlang jedes belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) erstrecken, und einstückig an seinen Enden mit den inneren Umfangsabschnitten der Richtungsänderungskanäle (11) verbunden ist, wobei der gegossene Körper eine geschlossene Querschnittsform aufweist, umgeben durch die Rollkörper-Entweichungsbohrungen (10), die Richtungsänderungskanäle und die Käfige.
  6. Rollführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei gegenseitige Ausnehmungs-Vorsprungs-Eingriffsabschnitte an der Schnittstelle des gegossenen Körpers (12) und des Blockkörpers (13) ausgebildet sind.
  7. Rollführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der gegossene Körper (12) aus einem Kunststoffmaterial gebildet ist und ein Abschnitt zwischen der belasteten Rollkörper-Rollnut (8a, 8b) und der Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) des beweglichen Blockes (2) als ein Abschnitt des Kunststoff-gegossenen Körpers (12) ausgebildet sind, um so die Dicke des hochstarren Blockkörpers (13) zu verringen und elastische Eigenschaften zu verleihen.
  8. Rollführungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Rollkörper, die in dem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) rollen, durch eine Führung, jeder in einem Zweipunkt-Kontaktzustand, geführt werden, die sich in dem belasteten Bereich des Richtungsänderungskanals allmählich von der belasteten Rollkörper-Rollnut (8a, 8b) zu dem Richtungsänderungskanal (11) erstreckt.
  9. Rollführungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Abdeckabschnitt vorgesehen ist, zum Abdecken zumindest eines von oberer und unterer Oberfläche des horizontalen Abschnittes des beweglichen Blockes (12), und der Abdeckabschnitt einstückig mit den inneren Umfangsabschnitten der Richtungsänderungskanäle (11) ausgebildet ist, die mit den Endoberflächen des Blockkörpers (13) verbunden sind.
  10. Rollführungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, wobei die Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) eine Querschnittsform aufweist, mit einem Rollkörper-Durchgangsabschnitt, durch den der Rollkörper (3) hindurchgeht, und einen Schmiermittel-Speicherabschnitt, der in der Lage ist, ein Schmiermittel zu speichern, das von dem Rollkörper-Durchgangsabschnitt nach außen ausgetreten ist.
  11. Verfahren zur Herstellung eines beweglichen Blockes (2) der durch eine Anzahl von Rollkörpern (3) gelagert ist, um in Bezug auf eine Führungsschiene (4) bewegbar zu sein, einer Rollführungseinrichtung, versehen mit einem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) in einem Bereich zwischen belasteten Rollkörper-Rollnuten (8a, 8b), ausgebildet in gegenüberliegenden Oberflächen des bewegbaren Blockes und der Führungsschiene, und einem unbelasteten Rückführkanal (9) in dem beweglichen Block (2) zum Rückführen der Rollkörper in den belasteten Bereich von einem Ende des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) zu einem anderen Ende desselben, wobei der Rückführkanal (9) aus einer Rollkörper-Entweichungsbohrung (10), die sich parallel zu dem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) und den Richtungsänderungskanälen (11) erstreckt, die innere und äußere Umfangsabschnitte aufweisen, die die Enden der Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) mit den jeweiligen Enden des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) verbinden, wobei das Herstellungsverfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass ein starrer Blockkörper (13) des bewegbaren Blockes in einer Form angeordnet ist, und dass ein Käfig (17) sich entlang des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) erstreckt und zumindest eines von Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) und dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals (11) durch Gießen eines Körpers auf den Blockkörper (13) durch einen Einsetz-Gießprozeß ausgebildet ist.
  12. Herstellungsverfahren für einen beweglichen Block nach Anspruch 11, wobei die Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) und der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals (11) einstückig zusammen durch den Einsetz-Gießprozeß gebildet sind.
  13. Herstellungsverfahren für einen beweglichen Block nach Anspruch 11, wobei die Rollkörper-Entweichungsbohrung (11) durch den Einsetz-Gießprozeß gebildet ist.
  14. Herstellungsverfahren für einen beweglichen Block nach Anspruch 11, wobei der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals (11) durch den Einsetz-Gießprozeß gebildet ist.
  15. Herstellungsverfahren für einen beweglichen Block nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei der Blockkörper (13) in der Form in Bezug zu der Rollkörper-Rollnut (8a), gebildet in dem beweglichen Block (2), positioniert ist.
  16. Rollführungseinrichtung, in der ein beweglicher Block (2) durch eine Anzahl von Rollkörpern (3) gelagert ist, um entlang einer Führungsschiene (4) bewegbar zu sein, Zirkulationskanäle zur Führung einer Zirkulation der Rollkörper in dem beweglichen Block und in der Führungsschiene ausgebildet sind, wobei jeder der Rollkörper-Zirkulationskanäle aus einem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) in einem belasteten Bereich zwischen belasteten Rollkörper-Rollnuten (8a, 8b), gebildet in gegenüberliegenden Oberflächen des beweglichen Blockes und der Führungsschiene, und einem unbelasteten Rückführkanal (9) in dem beweglichen Block (2), zusammengesetzt ist zum Rückführen der Rollkörper in den belasteten Bereich von einem Ende des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) zum anderen Ende derselben, wobei der Rückführkanal (8) aus einer Rollkörper-Entweichungsbohrung (10), die sich parallel zu dem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) und Richtungsänderungskanälen (11), die innere und äußere Umfangsabschnitte aufweisen, die die Enden der Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) mit den jeweiligen Enden des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) verbindet, zusammengesetzt ist, wobei der bewegliche Block eine L-Form im Schnitt aufweist, bestehend aus einem horizontalen Abschnitt (6) und einem Schenkelabschnitt (5), starr mit dem horizontalen Abschnitt (6) verbunden, wobei jeder der Rollkörper-Zirkulationskanäle in dem Schenkelabschnitt (5) oder dem horizontalen Abschnitt (6) ausgebildet ist, wobei die Rollführungseinrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Käfig-Lagerungsteil (57) sich entlang jedes belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) erstreckt und zumindest eines von der Rollkörper-Entlastungsbohrung (10) und dem inneren Umfangsabschnitt der Richtungsänderungskanäle (11) durch Gießen eines Körpers (12) gebildet ist, und dass der gegossene Körper (12, 4) auf einen starren Blockkörper (13) gegossen ist, um so den beweglichen Block (2) zu bilden.
  17. Verfahren zur Herstellung eines beweglichen Blockes (2), der durch eine Anzahl von Rollkörpern (3) gelagert ist, so dass er in Bezug auf eine Führungsschiene (4) bewegbar ist, einer Rollführungseinrichtung, versehen mit einem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) in einem Bereich zwischen belasteten Rollkörper-Rollnuten (8a, 8b), ausgebildet in gegenüberliegenden Oberflächen des beweglichen Blockes und der Führungsschiene, und einem lastfreien Rückführkanal (9) in dem beweglichen Block (2) zum Rückführen der Rollkörper in den belasteten Bereich von einem Ende des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) zum anderen Ende desselben, wobei der Rückführkanal (8) aus einer Rollkörper-Entweichungsbohrung (10), die sich parallel zu dem belasteten Rollkörper-Rollkanal (8) und Richtungsänderungskanälen (11) besteht, die innere und äußere Umfangsabschnitte aufweisen, die die jeweiligen Enden der Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) mit den jeweiligen Enden des belasteten Rollkörper-Rollkanals (8) verbinden, wobei das Herstellungsverfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass ein starrer Blockkörper (13) des beweglichen Blockes in eine Form eingesetzt wird, und dass zumindest eines von Rollkörper-Entweichungsbohrungen (10) und dem inneren Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals (11) durch Gießen eines Körpers auf den Blockkörper (13) durch einen Einsetz-Gießprozeß gebildet ist.
  18. Herstellungsverfahren für einen beweglichen Block nach Anspruch 17, wobei die Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) und der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals (11) integral gemeinsam durch einen Einsetz-Gießprozeß gebildet sind.
  19. Herstellungsverfahren für einen beweglichen Block nach Anspruch 17, wobei die Rollkörper-Entweichungsbohrung (10) durch den Einsetz-Gießprozeß gebildet ist.
  20. Herstellungsverfahren für einen beweglichen Block nach Anspruch 17, wobei der innere Umfangsabschnitt des Richtungsänderungskanals (11) durch den Einsetz-Gießprozeß gebildet ist.
  21. Herstellungsverfahren für einen beweglichen Block nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei der Blockkörper (13) in der Form mit Bezug auf die Rollkörper-Rollnut (8a), gebildet in dem beweglichen Block (2), positioniert ist.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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