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Dokumentenidentifikation DE69923014T2 13.04.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001403858
Titel Laser-Leistungs-Kontrollgerät und optisches Plattenlaufwerk
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder Inokuchi, Chikashi, Hirakata-shi, Osaka 573-0157, JP;
Furumiya, Shigeru, Himeji-shi, Hyogo 670-0083, JP;
Miyabata, Yoshiyuki, Kyoto, JP;
Hisakado, Yuji, Osaka, JP;
Miyazaki, Atsushi, Fushimi-ku, Kyoto 612-8485, JP;
Akagi, Toshiya, Osaka, JP
Vertreter Schwabe, Sandmair, Marx, 81677 München
DE-Aktenzeichen 69923014
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.08.1999
EP-Aktenzeichen 030292031
EP-Offenlegungsdatum 31.03.2004
EP date of grant 29.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.04.2006
IPC-Hauptklasse G11B 7/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Laserleistungs-Steuervorrichtung, die für das Aufzeichnen/Wiedergeben digitaler Platten verwendet wird, und auf eine Vorrichtung für optische Platten, die die Laserleistungs-Steuervorrichtung verwendet, außerdem bezieht sie sich auf eine Laserleistungs-Steuervorrichtung, um eine Laserleistung zu steuern, und auf eine Vorrichtung für optische Platten, die die Laserleistungs-Steuervorrichtung verwendet.

TECHNISCHER HINTERGRUND

In einer beschreibbaren/wiedergebbaren DVD-RAM-Platte ist das Innere der Platte in mehrere Zonen unterteilt. Die Anzahl der Umdrehungen ist innerhalb jeder Zone konstant, sie ist aber zwischen verschiedenen Zonen verschieden. Im Allgemeinen wird ein derartiges System als ein Zonen-CLV bezeichnet. Jede Zone ist in mehrere Sektoren unterteilt, wobei jeder Sektor durch einen Datenaufzeichnungsbereich, in dem die Informationen aufgezeichnet werden können, und einen Adressenbereich, in dem die Adresse des Sektors vorausgehend aufgezeichnet worden ist, gebildet ist. Ein weiteres Merkmal dieses Systems ist, dass sich der Datenaufzeichnungsbereich sowohl über einen Führungsrillenbereich der Platte (der im Folgenden als "Rille" bezeichnet wird) als auch einen Bereich zwischen den Führungsrillenbereichen (der im Folgenden als "Land" bezeichnet wird) erstrecken kann. Die Adresseninformationen sind in Adressenabschnitten aufgezeichnet, sodass ein Paar von Adressenabschnitten voneinander versetzt ist, wobei sich jeder Adressenabschnitt über die Rille und das Land erstreckt.

Um das Wiedergeben im Datenaufzeichnungsbereich basierend auf dem obigen speziellen Format gleichförmig auszuführen, wird eine einzelne Welle, die einer Trennkomponente einer Taktkomponente (die im Folgenden als ein "Wobbel" bezeichnet wird) entspricht, in einem Adressenbereich und einem Datenaufzeichnungsbereich gebildet, während die Platte geschnitten wird. Wenn von der Platte wiedergegeben wird, wird die Wellenkomponente als ein Spurverfolgungsfehlersignal erfasst.

Im Folgenden wird eine herkömmliche Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten beschrieben.

11 ist ein Blockschaltplan einer herkömmlichen Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung 700 für optische Platten. In 11 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Motor; das Bezugszeichen 2 bezeichnet eine optische Platte; das Bezugszeichen 3 bezeichnet einen optischen Kopf; das Bezugszeichen 4 bezeichnet eine Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung, die ein Wiedergabesignal, ein Fokussierungsfehlersignal und ein Spurverfolgungsfehlersignal aus einem vom optischen Kopf 3 erhaltenen Ausgangssignal erzeugt; das Bezugszeichen 5 bezeichnet Fokussierungs-/Spurverfolgungs-Steuermittel, die den optischen Kopf 3 unter Verwendung eines Servosignals von der Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 4 steuern und die den Motor 2 steuern; das Bezugszeichen 6 bezeichnet eine Wiedergabesignal-Binärisierungsschaltung, die das Wiedergabesignal binärisiert; das Bezugszeichen 7 bezeichnet einen Demodulator, der das binärisierte Wiedergabesignal demoduliert, um die Wiedergabedaten zu erzeugen; das Bezugszeichen 8 bezeichnet eine Laser-Ansteuerschaltung, die einen Laser ansteuert, der eine Lichtquelle des optischen Kopfes 3 ist; das Bezugszeichen 9 bezeichnet eine Aufzeichnungssignal-Erzeugungsschaltung, die ein Signal erzeugt, um das Laserlicht durch die Laser-Ansteuerschaltung basierend auf den nach der Modulation erhaltenen Daten zu modulieren; das Bezugszeichen 10 bezeichnet einen Modulator, der die aufzuzeichnenden Daten moduliert, um ein Signal zu erzeugen, das zur Aufzeichnungssignal-Erzeugungsschaltung 9 geliefert wird; das Bezugszeichen 11 bezeichnet Leistungssteuermittel, die die Laserleistung während des Aufzeichnens/Wiedergebens der Daten steuern; das Bezugszeichen 12 bezeichnet einen Torsignal-Generator, der verschiedene Torsignale basierend auf einem Takt eines Referenztaktgenerators 14 erzeugt; das Bezugszeichen 13 bezeichnet eine Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung, die die Fehlermenge der durch den Demodulator 7 demodulierten Wiedergabedaten erfasst und korrigiert und die eine Adresse in derselben Datenfolge erfasst; das Bezugszeichen 14 bezeichnet den Referenztaktgenerator, der einen Referenztakt für das Aufzeichnen/Wiedergeben der Daten erzeugt; das Bezugszeichen 15 bezeichnet eine CPU, die der Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Schaltung einen Befehl gibt, um eine BER (Bitfehlerrate) zu messen, die die Leistung in der Aufzeichnungsleistungs-Einstelleinrichtung einstellen kann und die eine Anwenderschnittstelle managt.

Im Folgenden wird eine Operation der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung 700 für optische Platten mit der obigen Struktur beschrieben.

Ein von der optischen Platte 2 durch den optischen Kopf 3 ausgelesenes Ausgangssignal wird als ein Wiedergabesignal, ein Fokussierungsfehlersignal und ein Spurverfolgungsfehlersignal von der Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 4 zu den anschließenden Prozessschaltungen geliefert. Das Fokussierungsfehlersignal und das Spurverfolgungsfehlersignal werden zu den Fokussierungs-/Spurverfolgungs-Steuermitteln 5 geliefert. Der optische Kopf 3 wird durch die Fokussierungs-/Spurverfolgungs-Steuermittel 5 gesteuert, um den Schwankungen der Plattenoberfläche und der Dezentrierung der Platte zu folgen. Das Wiedergabesignal wird zur Wiedergabesignal-Binärisierungsschaltung 6 geliefert, wobei die binärisierte Datenfolge und ein Lesetakt, der mit den Daten synchron ist, zum Demodulator 7 ausgegeben werden. Der Referenztaktgenerator 14 erzeugt einen Referenztakt, der für das Modulieren/Demodulieren der durch diese Vorrichtung aufzuzeichnenden/wiederzugebenden Daten notwendig ist.

Der Demodulator 7 führt die Modulation unter Verwendung der gelieferten binärisierten Datenfolge und des Lesetaktes entsprechend einer der Demodulationsregel aus, wobei er die demodulierten Daten unter Verwendung des Referenztaktes zur Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung 13 ausgibt. Die ausgegebenen Wiedergabedaten werden zur nachfolgenden Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung 13 geliefert, während eine Adressenposition in einer Spur durch die Erfassungsvorrichtung 13 erfasst wird. Ein Adressenerfassungssignal wird zum Torsignal-Generator 12 geliefert, wobei der Torsignal-Generator 12 dieses Signal als eine Positionsreferenz in der Spur verwendet, um unter Verwendung des Torsignals ein Signal zu erzeugen, das während des Aufzeichnens/Wiedergebens notwendig ist.

Die aufzuzeichnenden Daten werden durch den Modulator 10 entsprechend einer Modulationsregel in eine Datenfolge umgesetzt, die aufzuzeichnen ist. Die durch die Umsetzung erhaltene Datenfolge wird ferner durch die Aufzeichnungssignal-Erzeugungsschaltung 9 in ein Signal zum Modulieren des Laserlichts umgesetzt, wobei dieses Signal zur Laser-Ansteuerschaltung 8 geliefert wird. Die Laser-Ansteuerschaltung 8 moduliert das Laserlicht, das eine Lichtquelle des optischen Kopfes 3 ist, um die Daten auf der Platte aufzuzeichnen. Das Aufzeichnen wird mit einer durch die CPU 15 vorgegebenen Aufzeichnungsleistung ausgeführt.

Eine Operation der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten mit der obigen Struktur, wenn das Aufzeichnen in einem Sektor einer DVD-RAM-Platte ausgeführt wird, wird unter Bezugnahme auf 12 beschrieben. Jede Zone der DVD-RAM-Platte ist in mehrere Sektoren unterteilt, wobei jeder Sektor einen Datenaufzeichnungsbereich, in dem die Informationen aufgezeichnet werden können, und einen Adressenbereich, in dem eine Adresse des Sektors aufgezeichnet worden ist, enthält. In 12 ist in 12(a) ein Wiedergabesignal von der Platte gezeigt; ein entsprechendes Spurverfolgungsfehlersignal ist in 12(b) gezeigt; ein Lese-Torsignal, das ein repräsentatives Torsignal ist, das für das Wiedergeben der Daten/Adresse notwendig ist, ist in 12(c) gezeigt; ein Erfassungssignal der Adresse ist in 12(d) gezeigt; ein Aufzeichnungs-Torsignal, das ein weiteres repräsentatives Torsignal ist, das für das Aufzeichnen notwendig ist, ist in 12(e) gezeigt; und ein Operations-Torsignal des Modulators ist in 12(g) gezeigt.

Ein durch den optischen Kopf 3 ausgelesenes Signal wird durch die Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 4 als ein in 12(a) gezeigtes Wiedergabesignal und als ein in 12(b) gezeigtes Spurverfolgungsfehlersignal ausgegeben.

Vorausgesetzt, dass die Anzahl der Umdrehungen einer Platte in einer Zone N gleich einer Zielanzahl von Umdrehungen ist, wird ein Lese-Torsignal zum Lesen einer Adresse eines Zielsektors L zum Zeitpunkt (c)-2 in 12(c) unter Verwendung eines Adressenerfassungssignals für einen Sektor vor dem Zielsektor L, in dem die Daten aufzuzeichnen sind, als eine Referenz aktiviert.

Der Demodulator 7 führt die Demodulation basierend auf den Daten von der Reproduktionssignal-Binärisierungsschaltung 6 und dem Lesetakt aus, während das Lesen einer Adresse in der Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung 13 ausgeführt wird. Wenn die Adresse normal ausgelesen worden ist, erzeugt die Erfassungsvorrichtung 13 ein Signal, wie in 12(d) gezeigt ist, wobei der Torsignal-Generator 12 dieses Signal als eine Referenz verwendet, um ein Aufzeichnungs-Torsignal und ein Modulatoroperations-Anfangssignal zu den Zeitpunkten (e)-1 bzw. (f)-1 zu aktivieren, um die Daten aufzuzeichnen. In Reaktion auf das Modulatoroperations-Anfangssignal wird die Laser-Ansteuerschaltung 8 in einen Aufzeichnungszustand gesetzt, wobei demzufolge das Modulatoroperations-Anfangssignal aktiviert ist, wodurch die Modulation der Daten begonnen wird, während die Aufzeichnungssignal-Erzeugungsschaltung 9 ein Aufzeichnungssignal erzeugt.

Nun wird ein Verfahren zum Bestimmen der Aufzeichnungsleistung beschrieben. Wie oben beschrieben worden ist, wird in einer Vorrichtung zum Aufzeichnen von Daten die für das Aufzeichnen verwendete Leistung im Allgemeinen durch Lernen eingestellt.

13 ist ein Ablaufplan, der ein Beispiel des Lernens der Aufzeichnungsleistung zeigt. Hier ist ein Beispiel des Lernens in einem DVD-RAM beschrieben. In der Vorrichtung für optische Platten werden zwei Typen des Lernens, d. h., das Lernen für eine Aufzeichnungsleistung Popt und das Lernen für eine Löschleistung Peopt, ausgeführt, um die Aufzeichnungsleistung einzustellen.

Am Anfang eines Lernprozesses für die Aufzeichnungsleistung (S101–S103) werden eine vorläufige Löschleistung Pe1 und eine vorläufige Aufzeichnungsleistung Pw1 vorgesehen. Die Aufzeichnungsleistung Pw1 wird auf einen Wert eingestellt, der ausreichend niedriger als eine optimale Aufzeichnungsleistung ist, während die Löschleistung Pe1 auf einen Wert in der Nähe eines in dieser Beschreibung spezifizierten Wertes eingestellt wird. Die Vorrichtung führt das Aufzeichnen in jedem Sektor mit der Aufzeichnungsleistung Pw1, die ausreichend niedriger als eine optimale Aufzeichnungsleistung ist, und der Löschleistung Pe1, die sich in der Nähe eines in dieser Beschreibung spezifizierten Wertes befindet, und die Messung der BER (S105) aus.

Als Nächstes wird bestimmt, ob die gemessene BER kleiner als ein Schwellenwert C1 ist (S106). Weil die Aufzeichnungsleistung Pw1 eine niedrige Leistung ist, wie oben beschrieben worden ist, wird bestimmt, dass der gemessene Wert größer als der Schwellenwert C1 ist ("nein" im S106). Als Nächstes stellt die Vorrichtung die Aufzeichnungsleistung auf einen Wert ein, der gleich der Aufzeichnungsleistung Pw1 plus einer Zunahme Pws der Aufzeichnungsleistung ist (S107), wobei sie das Aufzeichnen ausführt (S104) und die BER misst (S105). Die Vorrichtung wiederholt diesen Prozess, wobei sie eine Aufzeichnungsleistung Pw erhält, wenn die BER kleiner als der Schwellenwert C1 wird. Das Produkt aus der erhaltenen Aufzeichnungsleistung Pw und aus einem Multiplikationsfaktor Cw wird als eine optimale Aufzeichnungsleistung Pwopt (S108) verwendet.

Als Nächstes verwendet die Vorrichtung die optimale Aufzeichnungsleistung Pwopt, die bestimmt worden ist, wie oben beschrieben worden ist, um eine optimale Löschleistung Peopt zu erhalten. Im Lernprozess für die Löschleistung führt die Vorrichtung das Aufzeichnen mit der Löschleistung Pe1, die sich in der Nähe eines in der Beschreibung spezifizierten Wertes befindet, (S109) und die Messung der BER (S110) aus. Dann wird bestimmt, ob die BER einen Schwellenwert C2 überschreitet (S111).

Wenn die BER den Schwellenwert C2 nicht überschreitet, wird die Löschleistung Pe1 um eine Abnahme Pes der Löschleistung verringert (S112), wobei die Schritte S109 und S110 wiederholt werden. Während dieser Schritte wird die Löschleistung Pe, wenn die BER den Schwellenwert C2 überschreitet, erhalten.

Die erhaltene Löschleistung Pe wird als eine Löschleistungsvariable PeL gespeichert (S113). Die Löschleistung Pe wird auf die Löschleistung Pe1 zurückgesetzt. Dann wird das Aufzeichnen mit der Löschleistung Pe1 ausgeführt (S114). Als Nächstes wird die BER gemessen (S115). Dann wird bestimmt, ob die BER den Schwellenwert C2 überschreitet (S116). Wenn die BER den Schwellenwert C2 nicht überschreitet, wird zur Löschleistung Pe ein vorgegebener Wert Pes addiert (S117). Die Löschleistung Pe, wenn die BER den Schwellenwert C2 überschreitet, wird erhalten. Der Mittelwert aus der Löschleistung Pe, wenn die BER den Schwellenwert C2 überschreitet, und aus der vorausgehend erhaltenen Löschleistungsvariable PeL wird als eine optimale Löschleistung Peopt zugeordnet (S118).

Der obige Prozess ist lediglich ein Beispiel des Lernens der Aufzeichnungsleistung. Alternativ ist es möglich, die Aufzeichnungsleistung durch das Wiedergeben eines aufgezeichneten Signals, das Erfassen seiner Amplitude und das Optimieren des Wertes der Amplitude zu lernen.

Der obige Prozess wird zwischen der Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung 13 und den Leistungssteuermitteln 11 ausgeführt, wodurch eine optimale Aufzeichnungsleistung bestimmt wird.

14 ist eine graphische Darstellung, um das Aufzeichnen durch die Vorrichtung auf einer Platte zu veranschaulichen, deren optimale Aufzeichnungsleistung 10 mW beträgt. Das Aufzeichnen wird ausgeführt, während die Laserleistung gesteuert wird, sodass die Ausgabe der Objektlinse 10 mW beträgt. In 14 beträgt in einem Abschnitt, auf dem kein Fingerabdruck anhaftet, die Durchlässigkeit einer Substratschicht im Idealfall 1, wobei demzufolge eine effektive Aufzeichnungsleistung in einer Aufzeichnungsschicht 10 mW beträgt. Im Ergebnis kann ein optimales Aufzeichnen ausgeführt werden. Wenn jedoch, wie auf der rechten Seite der 14 gezeigt ist, ein Fingerabdruck, Staub oder dergleichen auf dem Substrat der Platte anhaftet, ist die effektive Aufzeichnungsleistung in der Aufzeichnungsschicht entsprechend der durch die Anhaftung verursachten Abnahme der Durchlässigkeit verringert. Wenn z. B. die Durchlässigkeit auf 0,8 verringert ist, ist die Aufzeichnungsleistung auf 8 mW verringert. Im Ergebnis kann kein optimales Aufzeichnen ausgeführt werden.

Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf 15 das Wiedergeben eines Signals beschrieben. Die Beschreibung wird mit einem Wiedergabesignal gegeben, das in der Aufzeichnungsschicht geeignet aufgezeichnet ist. In einem Abschnitt, in dem ein Fingerabdruck oder Staub anhaftet, beträgt die Durchlässigkeit 0,8, wobei sich die Lichtmenge verringert, wenn sich das Licht durch diesen Abschnitt abwärts und aufwärts hin- und herbewegt. Vorausgesetzt, dass die Signalamplitude in einem normalen (sauberen) Abschnitt 1 beträgt, werden die Daten im schmutzigen Abschnitt mit der folgenden Amplitude wiedergegeben:

(0,8)2 = 0,64.

Folglich kann in einem Abschnitt, in dem ein Fingerabdruck, Staub oder dergleichen anhaftet, ein Mangel der Lichtmenge und eine Variation in der Amplitude des Wiedergabesignals verursacht werden. Im Ergebnis verursacht die Anhaftung auf der Plattenoberfläche Fehler, selbst wenn das Wiedergeben in einem Abschnitt ausgeführt wird, in dem ein geeignetes Aufzeichnen ausgeführt worden ist.

Die Vorrichtung führt das Aufzeichnen der Daten mit der durch das obenbeschriebene Verfahren bestimmten Aufzeichnungsleistung durch. Die Steuerung für das Aufzeichnen von Daten ist jedoch die Steuerung, die ausgeführt wird, indem die Menge des Laserlichts konstant gehalten wird. Folglich wird in der Vorrichtung mit der obigen Struktur, wenn ein Fingerabdruck, ein Kratzer oder dergleichen auf dem Substrat der Platte vorhanden ist, oder wenn der optische Kopf 3 einer Schwingung, einem Stoß oder dergleichen, die von außen eingebracht werden, unterworfen wird, eine Defokussierung oder ein Spurverlust verursacht, wobei demzufolge die effektive Aufzeichnungsleistung in einem Aufzeichnungsfilm verringert ist, wodurch das Aufzeichnen nicht normal ausgeführt werden kann.

Diese Fehlfunktion ist unter Bezugnahme auf 16 beschrieben. Weil die Aufzeichnungsoperation ausgeführt wird, wie oben beschrieben worden ist, ist ihre Beschreibung weggelassen. In einem Sektor, in dem das Aufzeichnen auszuführen ist, ist die effektive Aufzeichnungsleistung in diesem Abschnitt verringert, wenn Schmutz, wie z. B. ein Fingerabdruck oder dergleichen, auf dem Substrat vorhanden ist, wie durch die geneigten Linien in 16 gezeigt ist. Zu diesem Zeitpunkt ist, wenn ein Wobbel-Signal beobachtet wird, seine Signalamplitude in einem Abschnitt verringert, auf dem Schmutz, wie z. B. ein Fingerabdruck, vorhanden ist. Typischerweise beträgt der Spielraum in der Aufzeichnungsleistung einer wiederbeschreibbaren optischen Platte 10% bis 30%. Wenn die Lichtmenge verringert ist, sodass sie kleiner als die verringerte effektive Aufzeichnungsleistung ist, kann das Aufzeichnen auf der Platte nicht richtig ausgeführt werden. Beim Beobachten der Signalform des Wiedergabesignals nach dem Aufzeichnen ist die Amplitude des Wiedergabesignals nach dem Aufzeichnen in einem Abschnitt verringert, in dem Schmutz, wie z. B. ein Fingerabdruck, vorhanden ist. Im Ergebnis wird es schwierig, die Daten richtig wiederzugeben.

Zusammengefasst gibt es in einer Struktur einer herkömmlichen Vorrichtung beim Aufzeichnen von Daten auf einem DVD-RAM ein Problem, dass das Aufzeichnen durch die Vorrichtung, verursacht durch einen Fehler oder Schmutz auf einem Substrat einer Platte, wie z. B. ein Fingerabdruck, ein Kratzer usw., oder verursacht durch die Defokussierung, die durch eine Schwingung/einen Stoß außerhalb des optischen Kopfes verursacht wird, nicht geeignet ausgeführt werden kann.

US-A-5.675.568, welche zur zweiteiligen Abgrenzung verwendet wird, offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Steuern der Laserleistung in einem optischen Aufzeichnungssystem beim Vorhandensein von Variationen der Markierungslängen, die durch ein Rillen-Wobbeln erzeugt werden, wenn sich ein einfallender Aufzeichnungsstrahl außerhalb der Spur befindet. Eine optische Quelle liefert ein einfallendes Schreibsignal zu einem optischen Medium, sodass die Daten während eines einfallenden Schreibimpulses als eine optisch erfassbare Markierung auf dem Medium aufgezeichnet werden können. Eine Reflexion des einfallenden Schreibsignals vom Medium wird erfasst, um ein reflektiertes Schreibsignal bereitzustellen. Ein Markierungsbildungseffektivitäts-Signal (MFE-Signal) wird aus dem reflektierten Schreibsignal erzeugt, um eine Anzeige der Markierungsbildung zu schaffen. Eine Rückkopplungsschaltung, die zwischen den Signalgenerator und die optische Quelle geschaltet ist, steuert einen Leistungspegel der Quelle in Übereinstimmung mit den durch die gewobbelte Rille erzeugten Variationen des MFE-Signals.

US-A-5.436.880 offenbart eine Laserleistungssteuerung in einem optischen Aufzeichnungssystem unter Verwendung der teilweisen Korrektur eines Fehlers eines reflektierten Signals. Das Aufzeichnungssystem enthält eine optische Quelle, die ein einfallendes Schreibsignal zu einem optischen Medium liefert, sodass die Daten während eines einfallenden Schreibimpulses als eine Markierung mit einem verschiedenen Reflexionsvermögen auf dem Medium aufgezeichnet werden können; einen Detektor, der eine Reflexion des einfallenden Schreibsignals vom Medium erfasst, um ein reflektiertes Schreibsignal bereitzustellen; einen Generator, der ein Markierungsbildungseffektivitäts-Signal aus einem reflektierten Schreibimpuls im reflektierten Schreibsignal erzeugt, um eine Anzeige der Qualität der Markierung zu schaffen; einen Fehlersignal-Generator, der aus dem Markierungsbildungseffektivitäts-Signal und einen Zielwert des Markierungsbildungseffektivitäts-Signals ein Fehlersignal erzeugt; und einen Controller, der einen Schreibleistungspegel der optischen Quelle durch das Schaffen einer teilweisen Korrektur der Variation im Fehlersignal steuert.

WO-A-98/33177, offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufzeichnen oder Wiedergeben von Informationen, worin die Steuerung der Schreibleistung P umgekehrt proportional zur gemessenen Reflexion R, aber kleiner als ein zu ihr proportionaler Betrag sein sollte.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Eine Leistungssteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Steuern einer Leistung einer Lichtquelle eines optischen Strahls, der auf ein optisches Medium gerichtet ist, enthält: einen Detektor für reflektiertes Licht, der das reflektierte Licht vom optischen Medium erfasst, wenn es durch einen optischen Strahl bestrahlt wird, der einer Spur folgt; eine Arithmetikeinheit, die aus dem reflektierten Licht eine Durchlässigkeit des von einer Plattenoberfläche zu einer Aufzeichnungsschicht durchgelassenen Lichts oder eine Menge des gerichteten Lichts auf der Aufzeichnungsschicht des Mediums berechnet; und Leistungssteuermittel, die die Leistung der Lichtquelle für die Emission anhand eines durch die Arithmetikeinheit erzeugten Berechnungsergebnisses steuern, wodurch die obige Aufgabe gelöst wird.

Das optische Medium kann eine Aufzeichnungsspur besitzen, die in einer Richtung des Plattenradius durch Wobbeln bearbeitet worden ist; der Detektor für reflektiertes Licht kann während des Aufzeichnens die Wobbel-Signalkomponente aus einem Spurverfolgungsfehlersignal extrahieren; und die Leistungssteuermittel können die Laserleistung steuern, um einen Amplitudenwert der Wobbel-Signalkomponente im Wesentlichen konstant zu halten.

Der Detektor für reflektiertes Licht kann eine Amplitude der Wobbel-Signalkomponente aus einem Spurverfolgungsfehlersignal erfassen, das erhalten wird, wenn der optische Strahl der Spur folgt; die Arithmetikeinheit kann den Amplitudenwert des Wobbel-Signals in einer Berechnung verwenden; und die Leistungssteuermittel können eine Einzelwert-Steuerleistung oder eine Mehrfachwert-Steuerleistung anhand des Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit steuern.

Die Leistungssteuermittel können während des Aufzeichnens eine Dauer eines Aufzeichnungsimpulses steuern.

Die Arithmetikeinheit kann aus der erfassten Amplitude des Wobbel-Signals einen Referenzwert berechnen, wobei sie den Referenzwert und die Amplitude des Wobbel-Signals in einem Berechnungsprozess verwenden kann.

Die Arithmetikeinheit kann den Referenzwert für jedes der Attribute einer Spur, das Vorhandensein/Fehlen der Daten in der Spur, die Aufzeichnungs-/Wiedergabezustände einer Vorrichtung und die Kombinationen daraus berechnen, wobei sie den Referenzwert entsprechend den Zuständen, wie z. B. den Attributen einer durch den optischen Strahl verfolgten Spur, dem Vorhandensein/Fehlen der Daten in der Spur, den Aufzeichnungs-/Wiedergabezuständen der Vorrichtung und den Kombinationen daraus, selektiv verwenden kann.

Wenn eine Leistung gesteuert wird, die von der verschieden ist, die bestimmt wird, wenn der Referenzwert erhalten wird, kann die Arithmetikeinheit den Referenzwert und die erfasste Amplitude des Wobbel-Signals entsprechend der verschiedenen Leistung korrigieren, wobei sie einen Berechnungsprozess ausführt.

Die Leistungssteuermittel können bestimmen, ob die Steuerung ausgeführt wird, nicht ausgeführt wird oder angehalten ist, oder sie ändern die Steuerbetriebsarten entsprechend einer Zeitperiode, während der die Steuerung arbeitet, oder einem Betrag einer zu steuernden Leistung.

Die zu steuernde Leistung kann verwendet werden, um die in der Spur enthaltenen Daten wiederzugeben.

Die zu steuernde Leistung kann verwendet werden, um die Daten in der Spur aufzuzeichnen oder zu löschen.

Eine Vorrichtung für optische Platten gemäß der vorliegenden Erfindung zum Aufzeichnen oder Wiedergeben auf eine optische Platte bzw. von einer optischen Platte, die eine Spur aufweist, in der ein Aufzeichnungsbereich durch Wobbeln bearbeitet ist, umfasst: optische Mittel, um Informationen von der optischen Platte zu lesen oder Informationen in die optische Platte aufzuzeichnen; Steuermittel, um die optischen Mittel zu steuern; Signalerzeugungsmittel, um ein Spurverfolgungsfehlersignal zu erzeugen, das einen Abtastzustand der optischen Mittel auf der Spur der optischen Platte angibt; Extraktionsmittel, die aus dem Spurverfolgungsfehlersignal eine Wobbel-Signalkomponente extrahieren; Amplitudenerfassungsmittel, die eine Amplitude der durch die Extraktionsmittel extrahierten Wobbel-Signalkomponente erfassen; eine Vorspannungserzeugungsschaltung, die anhand einer Ausgabe der Amplitudenerfassungsmittel eine Vorspannung erzeugt; eine Arithmetikeinheit, die ein aus der von der Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugten Vorspannung und einer Ausgangsspannung der Amplitudenerfassungsmittel entsprechend einer vorgegebenen Berechnungsregel erhaltenes Berechnungsergebnis ausgibt; und Aufzeichnungsleistung-Steuermittel, die während des Aufzeichnens der Daten die Aufzeichnungsleistung steuern, worin während des Aufzeichnens die Aufzeichnungsleistung anhand des von der Arithmetikeinheit erhaltenen Berechnungsergebnisses gesteuert wird, wodurch die obige Aufgabe gelöst wird.

Die Vorrichtung für optische Platten kann die Daten in einem Führungsrillenabschnitt und in einem Abschnitt zwischen Führungsrillen der optischen Platte aufzeichnen können; wobei die Vorrichtung für optische Platten ferner Identifizierungsmittel enthalten kann, um zu identifizieren, ob eine von den optischen Mitteln abgetastete Spur im Führungsrillenabschnitt oder in dem Abschnitt zwischen Führungsrillen vorhanden ist; und die Vorspannungserzeugungsschaltung zwei Arten von Vorspannungen je nach Ausgangssignal der Identifizierungsmittel erzeugen kann, nämlich eine Vorspannung zum Aufzeichnen in dem Führungsrillenabschnitt und eine Vorspannung zum Aufzeichnen in dem Abschnitt zwischen Führungsrillen.

Die Vorspannungserzeugungsschaltung kann ein Tiefpassfilter enthalten, wobei sie einen Durchschnittswert einer Ausgabe der Amplitudenerfassungsmittel oder eine Vorspannung erzeugen kann, die einer allmählichen Änderung der Amplitude in der Größenordnung einer Rotationskomponente einer Platte entspricht.

Die Berechnungsregel der Arithmetikeinheit kann eine Differenz durch das Subtrahieren der von der Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugten Vorspannung von der Ausgangsspannung der Amplitudenerfassungsmittel erhalten; sie kann annehmen, dass die von der Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugte Spannung "1" ist, wobei sie ein Verhältnis der Differenz zur von der Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugten Spannung erhält; wobei entsprechend dem Ergebnis ein momentaner Laser-Emissionswert wie er ist ausgegeben wird oder ein zum Verhältnis der Differenz äquivalenter Wert zum momentanen Laser-Emissionswert, von dem angenommen wird, dass er "1" ist, addiert oder vom ihm subtrahiert wird, wobei ein durch die Addition/Subtraktion erhaltener Wert als ein Ergebnis ausgegeben wird.

Die Vorrichtung für optische Platten kann ferner Erfassungsmittel für die optimale Leistung enthalten, um während des Aufzeichnens eine optimale Leistung zu erfassen, in der eine Amplitude einer Wobbel-Signalkomponente erfasst werden kann, während das Aufzeichnen mit der durch die Erfassungsmittel für die optimale Leistung bestimmten optimalen Leistung ausgeführt wird, wobei die Leistungssteuerung anhand des Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit ausgeführt wird.

In einem Lernprozess für die Vorspannungserzeugungsschaltung kann das Aufzeichnen nur mit der durch die Erfassungsmittel für die optimale Leistung bestimmten optimalen Leistung ausgeführt werden, wobei ein Durchschnittswert einer Amplitudenspannung des Wobbel-Signals während des Aufzeichnens als eine optimale Vorspannung oder ein Anfangswert der Vorspannung verwendet werden kann.

Wenn ein Datenfehler in einer Datenüberprüfungsoperation erfasst wird, unmittelbar nachdem die Daten aufgezeichnet worden sind, kann die Leistungssteuerung anhand des Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit ausgeführt werden, um eine Aufzeichnungsoperation abermals auszuführen.

Im Prozess des Aufzeichnens mit einer durch die Erfassungsmittel für die optimale Leistung bestimmten optimalen Leistung und ferner des Aufzeichnens mit der Leistungssteuerung anhand des Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit kann, wenn eine eingestellte Leistung für das Aufzeichnen einen vorgegebenen Bereich überschreitet, die Vorrichtung einen warnenden Alarm darüber bereitstellen, dass eine Anomalie der optischen Platte oder der Vorrichtung auftritt.

Im Prozess des Aufzeichnens mit der Leistungssteuerung anhand des Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit kann, wenn eine eingestellte Leistung für das Aufzeichnen einen vorgegebenen Bereich eine vorgegebene Zeitperiode lang überschreitet, die Vorrichtung einen warnenden Alarm darüber bereitstellen, dass eine Anomalie der optischen Platte oder der Vorrichtung auftritt.

Im Prozess des Aufzeichnens mit der Leistungssteuerung anhand des Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit kann, wenn eine eingestellte Leistung für das Aufzeichnen einen vorgegebenen Bereich eine vorgegebene Zeitperiode lang überschreitet, ein Abschnitt, in dem das Aufzeichnen ausgeführt worden ist, als für das Aufzeichnen nicht geeignet behandelt werden.

Die Berechnungsregel der Arithmetikeinheit kann eine Differenz zwischen der von der Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugten Vorspannung und der Ausgangsspannung der Amplitudenerfassungsmittel sein.

Die Berechnungsregel der Arithmetikeinheit kann annehmen, dass die von der Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugte Vorspannung "1" ist, sie kann eine positive Quadratwurzel der von den Amplitudenerfassungsmitteln erzeugten Ausgangsspannung berechnen und sie kann eine Differenz zwischen einem Wert der positiven Quadratwurzel und "1" als ein Berechnungsergebnis bereitstellen.

Die Berechnungsregel der Arithmetikeinheit kann annehmen, dass die von der Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugte Vorspannung "1" ist, sie kann eine positive Quadratwurzel der von den Amplitudenerfassungsmitteln erzeugten Ausgangsspannung berechnen und sie kann einen Kehrwert der positiven Quadratwurzel als ein Berechnungsergebnis bereitstellen.

Die Arithmetikeinheit kann ein Berechnungsergebnis erzeugen, wenn eine Differenz zwischen der von der Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugten Vorspannung und der von den Amplitudenerfassungsmitteln erzeugten Ausgangsspannung einen vorgegebenen Bereich überschreitet; wobei die Aufzeichnungsleistung-Steuermittel anhand des Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit die Leistungssteuerung ausführen können.

Die Vorrichtung für optische Platten kann ferner Erfassungsmittel für die optimale Leistung enthalten, die während des Aufzeichnens eine optimale Aufzeichnungsleistung erfassen, worin die Aufzeichnungsleistung-Steuermittel eine Amplitude einer Wobbel-Signalkomponente erfassen können, während das Aufzeichnen mit einer von den Erfassungsmitteln für die optimale Leistung bestimmten optimalen Leistung ausgeführt wird, wobei sie anhand des Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit die Leistungssteuerung ausführen können.

Eine Vorrichtung für optische Platten gemäß der vorliegenden Erfindung zum Aufzeichnen oder Wiedergeben auf eine optische Platte bzw. von einer optischen Platte, die eine Spur aufweist, in der ein Aufzeichnungsbereich durch Wobbeln bearbeitet ist, enthält: optische Mittel, um Informationen von der optischen Platte zu lesen oder Informationen in die optische Platte aufzuzeichnen; Steuermittel, um die optischen Mittel zu steuern; Signalerzeugungsmittel, um ein Spurverfolgungsfehlersignal zu erzeugen, das erhalten wird, wenn die optischen Mittel der Spur der optischen Platte folgen; Erfassungsmittel, um die Attribute der Spur, der die optischen Mittel folgen, zu erfassen, die das Vorhandensein/Fehlen der Informationen enthalten; Extraktionsmittel, die aus dem Spurverfolgungsfehlersignal eine Wobbel-Signalkomponente extrahieren; Amplitudenerfassungsmittel, die eine Amplitude der durch die Extraktionsmittel extrahierten Wobbel-Signalkomponente erfassen; Referenzwert-Erzeugungsmittel, die einen Referenzwert für jedes Attribut der Spur anhand der Attribute der Spur, die durch die Attributerfassungsmittel erfasst worden sind, und einer Ausgabe der Amplitudenerfassungsmittel erzeugen; eine Arithmetikeinheit, die eine Durchlässigkeit des von einer Plattenoberfläche zu einer Aufzeichnungsschicht durchgelassenen Lichts oder eine Menge des gerichteten Lichts auf der Aufzeichnungsschicht des Mediums aus dem von den Referenzwert-Erzeugungsmitteln erzeugten Referenzwert und der Ausgangsspannung der Amplitudenerfassungsmittel berechnet und die eine erforderliche Leistung einer Lichtquelle, die anhand eines Wertes der Durchlässigkeit oder eines Wertes der Menge des gerichteten Lichtes berechnet wird, als ein Berechnungsergebnis ausgibt; und Leistungssteuermittel, die die Leistung der Lichtquelle eines Flecks eines optischen Strahls steuern, der auf die optische Platte gerichtet ist, worin die Aufzeichnungsleistung-Steuermittel die Leistung der Lichtquelle in einer Weise, die in den Ansprüchen 5–10 dargestellt ist, anhand des von der Arithmetikeinheit erhaltenen Berechnungsergebnisses steuern, wodurch die obige Aufgabe gelöst wird.

Für das anhand der erfassten Amplitude des Wobbel-Signals erhaltene Berechnungsergebnis kann ein Schwellenwert vorgesehen sein, wobei die Vorrichtung erfassen kann, dass das Berechnungsergebnis den Schwellenwert überschreitet, oder dass das Berechnungsergebnis den Schwellenwert eine vorgegebene Zeitperiode lang überschreitet, wodurch die Vorrichtung einen anomalen Zustand in den Steuermitteln zum Steuern der optischen Mittel erfassen und ihren Betriebszustand ändern kann.

Die Vorrichtung für optische Platten kann die Informationen von mehreren Plattentypen lesen oder die Informationen auf mehreren Plattentypen aufzeichnen; die Vorrichtung für optische Platten kann Erfassungsmittel enthalten, um den Plattentyp zu erfassen; und die Vorrichtung für optische Platten kann die Leistungssteuerung für die Lichtquelle des optischen Strahls anhand des Berechnungsergebnisses ausführen/nicht ausführen, oder sie kann eine Betriebsart entsprechend dem durch die Erfassungsmittel erfassten Plattentyp oder einer Dauer des Aufzeichnens/Wiedergebens der Daten oder einer Dauer der Leistungssteuerung ändern.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird, wenn eine Vorrichtung Daten auf einer Platte aufzeichnet, ein in einem Spurverfolgungssignal enthaltenes Wobbel-Signal extrahiert, um seine Signalamplitude zu erfassen, wodurch Schmutz auf einem Plattensubstrat oder ein Fokussierungszustand der Vorrichtung erfasst wird. Während des Aufzeichnens wird die Leistungssteuerung entsprechend den Amplitudeninformationen ausgeführt, wodurch die Zuverlässigkeit der Vorrichtung während des Aufzeichnens der Daten verbessert werden kann.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Operation für das Überprüfen der aufgezeichneten Daten ausgeführt, wenn eine Vorrichtung Daten auf einer Platte aufzeichnet. Nur wenn es einen Fehler in den geschriebenen Daten gibt, wird die Leistungssteuerung anhand der Amplitudeninformationen einer Wobbel-Signalkomponente ausgeführt, wobei eine Neuschreiboperation ausgeführt wird. Folglich wird die vorliegende Erfindung auf das Minimum der Daten angewendet, für die das Schreiben durch die Vorrichtung gescheitert ist und die neu geschrieben werden müssen, wodurch die Zuverlässigkeit der aufgezeichneten Daten verbessert werden kann.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung schafft die Vorrichtung einen warnenden Alarm, wenn eine Aufzeichnungsoperation mit einer Leistung ausgeführt wird, die einen vorgegebenen Bereich überschreitet, wodurch ein Anwender der Vorrichtung über eine Anomalie der Vorrichtung oder der Platte informiert wird.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird, wenn eine eingestellte Leistung einen vorgegebenen Bereich eine vorgegebene Zeitperiode lang überschreitet, ein mit der Leistung aufgezeichneter Abschnitt als für das Aufzeichnen nicht geeignet behandelt, wobei eine Verifizierungsoperation weggelassen wird, wodurch eine Verarbeitungsgeschwindigkeit vergrößert werden kann.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist ein Blockschaltplan einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten gemäß der Ausführungsform 1.

2 ist ein Diagramm, um eine Operation der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten gemäß der Ausführungsform 1 zu beschreiben.

3 ist ein Blockschaltplan einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten gemäß der Ausführungsform 2.

4 ist eine graphische Darstellung, um ein Aufzeichnungsprinzip gemäß der Ausführungsform 2 zu veranschaulichen.

5 ist ein Blockschaltplan eines Beispiels einer Arithmetikeinheit gemäß der Ausführungsform 2.

6 ist ein Blockschaltplan eines Beispiels einer weiteren Arithmetikeinheit gemäß der Ausführungsform 2.

7 ist eine graphische Darstellung, die eine Signalform der Laseremission in einem Fall zeigt, in dem die eingestellte Leistung ein einzelner Wert gemäß der Ausführungsform 2 ist.

8 ist eine graphische Darstellung, die eine Signalform der Laseremission in einem Fall zeigt, in dem die eingestellte Leistung mehrere Werte gemäß der Ausführungsform 2 sind.

9 ist eine graphische Darstellung, die eine Signalform der Laseremission in einem Fall zeigt, in dem die Impulsbreite gemäß der Ausführungsform 2 gesteuert wird.

10 ist eine graphische Darstellung, um die Aufzeichnungsspuren eines DVD-RAM gemäß der Ausführungsform 2 zu veranschaulichen.

11 ist ein Blockschaltplan einer herkömmlichen Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten.

12 ist ein Diagramm, um eine Operation der herkömmlichen Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten zu beschreiben.

13 ist ein Ablaufplan eines Verfahrens zum Bestimmen einer geeigneten Aufzeichnungsleistung der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten.

14 ist eine graphische Darstellung, um eine Aufzeichnungsoperation der herkömmlichen Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten zu veranschaulichen.

15 ist eine graphische Darstellung, um eine Wiedergabeoperation der herkömmlichen Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten zu veranschaulichen.

16 ist ein Diagramm, um eine Operation der herkömmlichen Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten zu beschreiben.

DIE BESTE ART ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG (Die Ausführungsform 1)

Im Folgenden werden die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben.

1 zeigt einen Blockschaltplan einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten gemäß der vorliegenden Erfindung. In 1 besitzen die Elemente 1 bis 15 die gleichen Strukturen wie die herkömmlichen Strukturen, wobei demzufolge ihre Beschreibung weggelassen ist.

Das Bezugszeichen 16 bezeichnet einen Verstärker/ein Filter, um eine Wobbel-Signalkomponente aus dem von der Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 4 ausgegebenen Signalverfolgungsfehlersignal zu extrahieren; das Bezugszeichen 17 bezeichnet eine Enveloppe-Erfassungsschaltung, die die Amplitude eines Wobbel-Signals erfasst, das ein Ausgangssignal des Verstärker/Filters 16 ist; das Bezugszeichen 18 bezeichnet eine Vorspannungserzeugungsschaltung, die eine Ausgabe der Enveloppe-Erfassungsschaltung verwendet, um eine Zielspannung zu erzeugen; das Bezugszeichen 19 bezeichnet eine Arithmetikeinheit, die ein aus den von der Vorspannungserzeugungsschaltung 18 und der Enveloppe-Erfassungsschaltung 17 erzeugten Spannungen entsprechend einem vorgegebenen Algorithmus erhaltenes Operationsergebnis ausgibt; und das Bezugszeichen 20 bezeichnet Aufzeichnungsleistung-Einstellmittel, die eine Leistung in der Laser-Ansteuerschaltung 8 anhand der eingestellten Leistung einer CPU 22 und eines Operationsergebnisses der Arithmetikeinheit 19 einstellen können.

Eine Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung für optische Platten mit einer derartigen Struktur gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.

Ein durch den optischen Kopf 3 ausgelesenes Signal wird von der Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 4 als ein in 2(a) gezeigtes Wiedergabesignal und ein in 2(b) gezeigtes Spurverfolgungsfehlersignal ausgegeben. Der Verstärker/das Filter 16 extrahiert aus dem Spurverfolgungsfehlersignal nur eine Wobbel-Signalkomponente. 2(c) zeigt ein Wobbel-Signal. Wenn das Aufzeichnen mit konstanter Leistung ohne die Leistungssteuerung der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird, nimmt die Signalamplitude des extrahierten Wobbel-Signals in einem Abschnitt ab, in dem Schmutz, wie z. B. ein Fingerabdruck, auf dem Substrat vorhanden ist, wie in 2(c) gezeigt ist. Außerdem nimmt die Ausgangsspannung der Enveloppe-Erfassungsschaltung 17 in einem Abschnitt ab, in dem Schmutz auf dem Substrat vorhanden ist, wie in 2(d) gezeigt ist. Die Arithmetikeinheit 19 empfängt ein Hüllsignal des Wobbelns (die ausgezogenen Linie in 2(d)) und eine Ausgangsspannung der Vorspannungserzeugungsschaltung 18 (die gestrichelte Linie in 2(d)). Im Ergebnis gibt die Arithmetikeinheit 19 eine Spannung aus, wie in 2(e) gezeigt ist.

In der vorliegenden Ausführungsform ist eine Operation in der Arithmetikeinheit 19 eine einfache Differenzerfassung. In einer tatsächlichen Operation wird die Differenz zwischen einer Ausgangsspannung der Vorspannungserzeugungsschaltung 18 und einer Ausgangsspannung der Enveloppe-Erfassungsschaltung 17 berechnet, wobei berechnet und als ein Berechnungsergebnis ausgegeben wird, welcher Prozentsatz der Ausgangsspannung der Vorspannungserzeugungsschaltung 18, von der angenommen wird, dass sie "1" ist, gleich der Differenz ist.

Als die Ausgangsspannung der Vorspannungserzeugungsschaltung 18 kann ein Spitzenwert des Wobbel-Hüllsignals, eine Gleichspannung, die durch die Verarbeitung des Wobbel-Hüllsignals mit einem Filter, das eine große Zeitkonstante besitzt, erhalten worden ist und die sich entsprechend der Drehung der Platte verändert, oder dergleichen verwendet werden.

In der vorliegenden Ausführungsform wird die Aufzeichnungsleistung gesteuert, indem die Ausgabe der Arithmetikeinheit 19 zur Aufzeichnungsleistung hinzugefügt wird. Nachdem die Aufzeichnungsleistung in einem Abschnitt, in dem die Signalamplitude, zurückzuführen auf Schmutz auf dem Substrat, verringert ist, gesteuert worden ist, wird das Aufzeichnen mit einer vergrößerten Aufzeichnungsleistung ausgeführt, wie in 2(f) gezeigt ist. Weil es selbstverständlich ist, dass in einem Adressenabschnitt die Emissionsleistung eines Lasers zwingend auf einen Wiedergabepegel verringert ist, zeigt die Ausgabe der Arithmetikeinheit 19 einen großen Spannungswert; die Leistung des Lasers befindet sich jedoch auf einem Wiedergabepegel. 2(g) zeigt ein Wobbel-Hüllsignal, das bei der gesteuerten Leistung tatsächlich erfasst wird. Während des Aufzeichnens der Daten wird die Aufzeichnungsleistung so gesteuert, dass dieser Pegel im Wesentlichen gleich der Ausgabe des Vorspannungsgenerators ist.

Außerdem ist das Wiedergabesignal der unter der obigen Steuerung aufgezeichneten Daten in 2(h) gezeigt.

Die vorliegende Ausführungsform ist mit einer Berechnung in der Arithmetikeinheit 19 beschrieben worden, die eine einfache Differenzerfassung ist. Es ist jedoch möglich, eine Arithmetikeinheit so zu konstruieren, dass in dem Fall, in dem die Amplitudenvariation des Wobbel-Signals selbst während einer normalen Aufzeichnungsoperation groß ist, das Berechnungsergebnis nur ausgegeben wird, wenn die Differenz zwischen den Eingaben der Arithmetikeinheit 19 einen Schwellenwert überschreitet, wobei, wenn die Differenz unter dem Schwellenwert liegt, der "100%"-Wert ("keine Steuerung") ausgegeben wird.

Außerdem ist die Operation der Arithmetikeinheit 19 nicht auf eine einfache Differenzerfassung eingeschränkt. Es gibt eine weitere mögliche Operation, in der angenommen wird, dass die Ausgabe der Vorspannungserzeugungsschaltung 18 "1" ist, die Quadratwurzel eines Ausgangswertes der Enveloppe-Erfassungsschaltung 17 erhalten wird, eine Subtraktion dieser Quadratwurzel von "1" zu "100%" addiert wird und das Ergebnis dieser Addition als eine Ausgabe verwendet wird.

Wie oben beschrieben worden ist, schafft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung, in der die Amplitude eines Wobbel-Signals während einer Aufzeichnungsoperation bei einer eingestellten optimalen Aufzeichnungsleistung erfasst wird, das Signal mit einem Pegel verglichen wird, der als optimal erkannt worden ist, und die Aufzeichnungsleistung unter Verwendung der Differenz als eine Zunahme der Aufzeichnungsleistung gesteuert wird, wodurch ein im hohen Grade zuverlässiges Aufzeichnen ausgeführt werden kann, selbst wenn Schmutz auf dem Substrat der Platte anhaftet.

Außerdem kann in der vorliegenden Erfindung, falls eine Kombination einer Platte und einer Vorrichtung vorausgehend eingeschränkt ist, die Amplitudenspannung des Wobbel-Signals unter verschiedenen Vorrichtungen als konstant erkannt werden. Die Amplitudenspannung kann als ein Zielwert verwendet werden, um die optimale Aufzeichnungsleistung ständig zu steuern.

In der obigen Ausführungsform ist die Beschreibung auf Schmutz auf einem Substrat der Platte, wie z. B. ein Fingerabdruck oder dergleichen, konzentriert worden. Es ist jedoch bekannt, dass die Amplitude des Wobbel-Signals, zurückzuführen auf die Defokussierung oder den Spurverlust einer optischen Platte, oder zurückzuführen auf das Kippen, das beim Anbringen eines optischen Kopfes verursacht wird, oder das Kippen, das durch eine Krümmung der Platte verursacht wird, verringert sein kann. Folglich kann mit dem Wobbel-Signal sowohl eine Fehlfunktion der Vorrichtung als auch Schmutz auf dem Substrat der Platte usw. erfasst werden.

Außerdem kann die CPU 22 die durch die Leistungssteuerung anhand der Amplitude des Wobbel-Signals hinzugefügte Leistung von den Leistungssteuermitteln 20 lesen.

In dieser Weise ist es möglich, einen Anwender über eine Fehlfunktion einer optischen Platte oder einer Vorrichtung zu informieren, wenn der Wert der Leistung einen Schwellenwert überschreitet.

(Die Ausführungsform 2)

Die Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung ist in 3 gezeigt.

In 3 bezeichnet das Bezugszeichen 101 einen Motor; das Bezugszeichen 102 bezeichnet eine optische Platte; das Bezugszeichen 103 bezeichnet einen optischen Kopf, der das reflektierte Licht von der Platte in ein elektrisches Signal umsetzt und das Signal zu einer Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 104 ausgibt; das Bezugszeichen 104 bezeichnet die Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung, die ein Wiedergabesignal, ein Fokussierungsfehlersignal, ein Spurverfolgungsfehlersignal 1 und ein Spurverfolgungsfehlersignal 2 aus einem vom optischen Kopf 103 erhaltenen Ausgangssignal erzeugt; das Bezugszeichen 105 bezeichnet die Fokussierungs-/Spurverfolgungs-Steuermittel, die den optischen Kopf unter Verwendung eines Servosignals von der Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 104 steuern, die den Motor 101 steuern und die einen Referenzwertgenerator 117 über die Polarität der Spur, die gegenwärtig abgetastet wird, benachrichtigen; das Bezugszeichen 106 bezeichnet eine Wiedergabesignal-Erfassungs-/Binärisierungsschaltung, die das Vorhandensein/Fehlen der Daten erfasst und die den Referenzwertgenerator 117 davon benachrichtigt, und die das Wiedergabesignal binärisiert; das Bezugszeichen 107 bezeichnet einen Demodulator, der das binärisierte Wiedergabesignal demoduliert, um die Wiedergabedaten zu erzeugen; das Bezugszeichen 108 bezeichnet eine Laser-Ansteuerschaltung, die einen Laser ansteuert, der eine Lichtquelle des optischen Kopfes 103 ist; das Bezugszeichen 109 bezeichnet eine Aufzeichnungssignal-Erzeugungsschaltung, die ein Signal erzeugt, um das Laserlicht durch die Laser-Ansteuerschaltung basierend auf den nach der Modulation erhaltenen Daten zu modulieren; das Bezugszeichen 110 bezeichnet einen Modulator, der die aufzuzeichnenden Daten moduliert, um ein Signal zu erzeugen, das zur Aufzeichnungssignal-Erzeugungsschaltung geliefert wird; das Bezugszeichen 111 bezeichnet Leistungssteuermittel, die die Laserleistung während des Aufzeichnens/Wiedergebens der Daten steuern; das Bezugszeichen 112 bezeichnet einen Torsignal-Generator, der verschiedene Torsignale basierend auf einem Takt eines Referenztaktgenerators 114 erzeugt; das Bezugszeichen 113 bezeichnet eine Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung, die die Fehlermenge der durch den Demodulator 107 demodulierten Wiedergabedaten erfasst und korrigiert und die eine Adresse in Wiedergabedatenfolge erfasst; das Bezugszeichen 114 bezeichnet den Referenztaktgenerator, der einen Referenztakt für das Aufzeichnen/Wiedergeben der Daten erzeugt; das Bezugszeichen 115 bezeichnet eine CPU, die der Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Schaltung einen Befehl bereitstellt, um eine BER zu messen, die die Betriebsart für die Leistungseinstellung oder die Laserleistungssteuerung in einer Arithmetikeinheit einstellen kann und die eine Anwenderschnittstelle managt; das Bezugszeichen 116 bezeichnet einen Verstärker/ein Bandpassfilter/eine Amplitudenerfassungsschaltung, um das von der Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 104 erzeugte Spurverfolgungsfehlersignal 2 zu verstärken, um ein Wobbel-Signal zu extrahieren und um die Amplitude zu erfassen; das Bezugszeichen 117 bezeichnet den Referenzwertgenerator, der einen Referenzwert für jedes der Attribute einer Spur erzeugt, die anhand der Polarität der Spur, des Vorhandenseins/Fehlens der Daten und des Aufzeichnungs-/Wiedergabezustands der Vorrichtung entsprechend dem erfassten Wert einer Amplitude des Wobbel-Signals von der Platte, die vom Verstärker/vom Bandpassfilter/von der Amplitudenerfassungsschaltung 116 ausgegeben worden ist, bestimmt werden; das Bezugszeichen 118 bezeichnet eine Arithmetikeinheit, die die Berechnung aus den Ausgangswerten des Verstärkers/des Bandpassfilters/der Amplitudenerfassungsschaltung 116 und der eingestellten Leistung von der CPU 115 ausführt, um ein Steuersignal zu den Leistungssteuermitteln auszugeben; und das Bezugszeichen 119 bezeichnet die Plattenunterscheidungsmittel.

Ein durch den optischen Kopf 103 von der optischen Platte 102 ausgelesenes Ausgangssignal wird durch die Wiedergabesignal-/Servosignal-Erfassungsschaltung 104 als ein Wiedergabesignal, ein Fokussierungsfehlersignal, ein Spurverfolgungsfehlersignal 1 und ein Spurverfolgungsfehlersignal 2 zu einer nachfolgenden Verarbeitungsschaltung geliefert. Das Fokussierungsfehlersignal und das Spurverfolgungsfehlersignal 1 werden zu den Fokussierungs-/Spurverfolgungs-Steuermitteln 105 geliefert, wobei die Fokussierungs-/Spurverfolgungs-Steuermittel 105 den optischen Kopf 103 steuern, um den Schwankungen der Plattenoberfläche und der Dezentrierung der Platte zu folgen. Gleichzeitig wird in einer DVD-RAM-Platte, in der ein Aufzeichnungsbereich einen Führungsrillenabschnitt und einen Abschnitt zwischen den Führungsrillen enthält, die Spurverfolgung des optischen Kopfes 103 gesteuert, damit er sich entweder im Führungsrillenabschnitt oder im Abschnitt zwischen den Führungsrillen befindet. Ein Signal, das den Führungsrillenabschnitt oder den Abschnitt zwischen den Führungsrillen anzeigt, wird als eines der Attribute der Spur zum Referenzwertgenerator 117 geliefert. Das Wiedergabesignal wird zur Wiedergabesignal-Erfassungs-/Binärisierungsschaltung 106 geliefert, wobei eine binärisierte Datenfolge und ein mit den Daten synchronisierter Lesetakt zum Demodulator 107 ausgegeben werden. Gleichzeitig wird in derselben Schaltung das Vorhandensein/Fehlen eines Signals erfasst und zum Referenzwertgenerator 117 als eines der Attribute einer Spur, die wiedergegeben wird, geliefert.

Der Referenztaktgenerator 114 erzeugt einen Referenztakt, der notwendig ist, um die in dieser Vorrichtung aufzuzeichnenden/wiederzugebenden Daten zu modulieren/demodulieren. Der Demodulator 107 führt die Umsetzung unter Verwendung der gelieferten binärisierten Datenfolge und des Lesetaktes entsprechend einer Demodulationsregel aus, wobei er die umgesetzten Daten unter Verwendung des Referenztaktes zur Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung 113 ausgibt. Die ausgegebenen Wiedergabedaten werden zur nachfolgenden Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung 113 geliefert, wobei die nachfolgende Fehlerkorrektur-/Adressenerfassungs-Vorrichtung 113 eine Adressenposition in der Spur erfasst. Ein Adressensignal-Erfassungssignal wird zum Torsignal-Generator 112 geliefert, wobei der Torsignal-Generator 112 dieses Signal als eine Positionsreferenz in der Spur verwendet, um unter Verwendung des Referenztaktes ein Torsignal zu erzeugen, das beim Aufzeichnen/Wiedergeben erforderlich ist.

Um Daten aufzuzeichnen, werden die aufzuzeichnenden Daten durch den Modulator 110 entsprechend einer Modulationsregel in eine aufzuzeichnende Datenfolge umgesetzt. Die durch die Umsetzung erhaltene Datenfolge wird durch die Aufzeichnungssignal-Erzeugungsschaltung 109 weiter in ein Signal zum Modulieren des Laserlichts umgesetzt, wobei das Signal zur Laser-Ansteuerschaltung 108 geliefert wird. Die Laser-Ansteuerschaltung 108 moduliert das Laserlicht, das eine Lichtquelle des optischen Kopfes 103 ist, um die Daten auf der Platte aufzuzeichnen. Das Aufzeichnen wird mit einer Aufzeichnungsleistung ausgeführt, die durch die Arithmetikeinheit 118 bestimmt wird. Der Referenzwertgenerator 117 empfängt ein Polaritätssignal der obigen Spur, ein Daten-Vorhandensein-/Fehlen-Erfassungssignal und ein Aufzeichnungstor, das den Aufzeichnungs-/Wiedergabezustand der Vorrichtung anzeigt. Der Referenzwertgenerator 117 erzeugt die entsprechenden Referenzwerte aus einer Amplitude des Wobbel-Signals, die für jede der Kombinationen der obigen drei Signale eingegeben wird, wobei er die entsprechenden Referenzwerte zur Arithmetikeinheit 118 liefert. Die Arithmetikeinheit 118 berechnet die Durchlässigkeit der Platte und erzeugt ein Steuersignal, um die Aufzeichnungsleistung in einer Aufzeichnungsschicht der Platte einzustellen, sodass sie die durch die CPU 115 eingestellte Aufzeichnungsleistung ist. Bei der Berechnung der Arithmetikeinheit 118 werden eine Amplitude des Wobbel-Signals von der Platte, die vom Verstärker/vom Bandpassfilter/von der Amplitudenerfassungsschaltung 116 ausgegeben wird, und ein Wert vom Referenzgenerator 117 verwendet.

Die Einzelheiten des Leistungssteuerungsprinzips werden unter Bezugnahme auf die 4 und 14 beschrieben. Wie in 14 gezeigt ist, besteht die Steuerung der Aufzeichnungsleistung in einer herkömmlichen Vorrichtung darin, die Emissionsleistung des Lasers zu steuern. Deshalb ist in einem Abschnitt, in dem eine Anhaftung, wie z. B. ein Fingerabdruck oder Staub, auf der Plattenoberfläche vorhanden ist, eine effektive Aufzeichnungsleistung unzureichend. Im Ergebnis kann kein geeignetes Aufzeichnen ausgeführt werden.

Gemäß der Ausführungsform 2 wird, wenn das Aufzeichnen auf der Platte ausgeführt wird, auf der ein Fingerabdruck oder Staub anhaften, während des Aufzeichnens eine Amplitude des Wobbel-Signals von der Platte erfasst, wobei die Durchlässigkeit eines Fingerabdrucks oder Staubs, die auf der Plattenoberfläche anhaften, berechnet wird, wodurch die Einstrahlungsmenge des Lasers gesteuert wird, der die Aufzeichnungsschicht tatsächlich beleuchtet.

Die Einzelheiten werden unter Bezugnahme auf 4 beschrieben. Zuerst wird ein Abschnitt, auf dem kein Fingerabdruck anhaftet, betrachtet. Die Lichtmenge des Lasers, die effektiv auf die Aufzeichnungsschicht gerichtet ist, Pwr (mW), beträgt Pwr = Pw × T,(1) wobei Pw (mW) die Laser-Aufzeichnungsleistung am Ausgang einer Objektlinse bezeichnet, T bezeichnet die Durchlässigkeit des Plattensubstrats (= 1), Tf bezeichnet die Durchlässigkeit einer Anhaftung auf der Plattenoberfläche und Krw bezeichnet den Wobbel-Modulationsfaktor, der den Reflexionskoeffizienten enthält.

Folglich beträgt ein Betrag der Laser-Emission, der für das Aufzeichnen erforderlich ist: Pw = Pwrs/T,(1)' wobei Pwrs eine optimale effektive Aufzeichnungsleistung in der Aufzeichnungsschicht bezeichnet. Außerdem wird ein zu diesem Zeitpunkt erfasstes Wobbel-Signal, Wrw, erhalten, indem die effektive Leistung Pwr mit dem Wobbel-Modulationsfaktor, der den Reflexionskoeffizienten enthält, Krw, multipliziert wird, und indem ferner mit der Durchlässigkeit des Substrats multipliziert wird: Wrw = Pw × T × Krw × T = Pw × Krw × T2.(2)

Der obige Ausdruck (2) kann in den Ausdruck (3) modifiziert werden: T = (Wrw/(Pw × Krw))0,5,(3) wobei Krw ein für jede Platte bestimmter konstanter Wert ist, der durch ein Experiment erhalten wird, während Pw ein bekannter Wert für eine Ausgangsleistung ist. Basierend auf dem Ausdruck (3) wird die Durchlässigkeit des Plattensubstrats erhalten. Demzufolge wird Pw durch den Ausdruck (1)' erhalten, um die erforderliche effektive Leistung Pwr zu steuern, damit sie ständig auf die optimale effektive Aufzeichnungsleistung Pwrs eingestellt ist.

Als Nächstes wird die Steuerung, die einen Referenzwert verwendet, beschrieben. Eine Amplitude Wrws des Wobbel-Signals, die erhalten wird, wenn das Aufzeichnen in einem Abschnitt ohne Anhaftung mit der optimalen Aufzeichnungsleistung Pws ausgeführt wird, wird als ein Referenzwert verwendet.

Die Amplitude Wrws des Wobbel-Signals wird durch den Ausdruck (2) dargestellt: Wrw = Pw × Krw × T2.

Im Idealfall gilt T = 1. In diesem Fall gilt Wrws = Pws × Krw.(2)'

Als Nächstes ist in einem Abschnitt, an dem ein Fingerabdruck anhaftet, ein Wobbel-Signal Wrw' als Wrw' = Pws × Tf × Krw × Tf = Pws × Krw × Tf2(4) dargestellt.

In dem Fall, in dem Tf gleich 0,8 ist, wird durch das Kombinieren des Ausdrucks (2)' mit dem Ausdruck (4) eine erfasste Amplitude des Wobbel-Signals als Wrw' = Wrws × Tf2 = 0,64 × Wrws(5) dargestellt.

Der Ausdruck (5) wird in Tf = (Wrw'/Wrws)0,5 = 0,640,5 = 0,8(6) modifiziert.

Folglich beträgt, wenn Pwrs = 10 mW gilt, die erforderliche Leistung Pw: Pw = Pwrs/Tf = 10/0,8 = Pwrs × 1,25 = 12,5 mW.

Wenn die Steuerung während einer Aufzeichnungsoperation in einer tatsächlichen Vorrichtung ausgeführt wird, wird die erfasste Wobbel-Amplitude Wrw' durch die Leistung variiert, die gesteuert wird, wie oben beschrieben worden ist. Deshalb sollte, wenn die durch eine Steuerschleife gebildete Steuerung wiederholt ausgeführt wird, die Amplitude des erfassten Wobbel-Signals oder der Referenzwert während der Berechnung entsprechend einem Skalierungsfaktor der Leistung korrigiert werden, der verwendet wird, um den Referenzwert für die gesteuerte Leistung zu bestimmen.

Vorausgesetzt, dass z. B. eine Vorrichtung, in der die Aufzeichnungsleistung schrittweise gesteuert wird, im obigen Beispiel verwendet wird, und dass zuerst erfasst wird, dass Tf 0,8 ist, dann ist die Aufzeichnungsleistung Pw die optimale Aufzeichnungsleistung Pws, multipliziert mit 1/Tf, d. h. 1,25. In dem Fall, in dem die Steuerung ohne Korrektur ausgeführt wird, ist eine anschließend erfasste Amplitude des Wobbel-Signals 1,25-mal größer als das vorherige Signal, wobei das Verhältnis der erfassten Amplitude des Wobbel-Signals zum Amplitudenwert des Referenz-Wobbel-Signals 0,64 × 1,25, d. h. 0,8, beträgt. Dann wird die Aufzeichnungsleistung mit der Quadratwurzel aus 0,8 korrigiert, sodass die Aufzeichnungsleistung 1,12-mal größer als die optimale Aufzeichnungsleistung Pws wird. In dieser Weise ändert sich die Aufzeichnungsleistung allmählich, ohne dass sich die Durchlässigkeit eines Fingerabdrucks Tf ändert.

Außerdem ist die Korrektur notwendig, wenn die Aufzeichnungsleistung Pw von der Aufzeichnungsleistung Pws verschieden ist, die verwendet wird, um den obigen Referenzwert Wrws zu erhalten. Nun wird angenommen, dass die optimale Aufzeichnungsleistung zwischen einer äußeren Spur und einer inneren Spur verschieden ist, wobei der Referenzwert der Amplitude des Wobbel-Signals in der inneren Spur bestimmt wird. Falls die eingestellte Aufzeichnungsleistung in der äußeren Spur größer als in der inneren Spur ist, wird die erfasste Amplitude des Wobbel-Signals als klein erkannt, wobei im Ergebnis eine übermäßige Leistung bereitgestellt wird.

Nun wird eine spezifische Beschreibung gegeben. Es wird vorausgesetzt, dass die Aufzeichnungsempfindlichkeit zwischen einer äußeren Spur und einer inneren Spur der Platte aus irgendeinem Grund verschieden ist, wobei eine tatsächliche Aufzeichnungsleistung Pw von einer optimalen Aufzeichnungsleistung Pws in einer Spur verschieden ist, in der ein Referenzwert Wrws erhalten worden ist. Hierin wird der Referenzwert Wrws unter Verwendung einer optimalen Aufzeichnungsleistung Pws in der inneren Spur erhalten.

Die Vorrichtung führt eine Wiedergewinnungsoperation aus, wobei sie die Steuerung in der äußeren Spur ausführt. Vorausgesetzt, dass der Skalierungsfaktor einer optimalen Aufzeichnungsleistung dieser Spur Cp (Cp < 1) ist, und dass die anderen Parameter, wie z. B. Krw usw., dieselben sind, dann wird der Referenzwert der Amplitude des Wobbel-Signals in dieser äußeren Spur, Wrws2, als Wrws = Pws × Cp × T × Krw × T = Pws × Krw × Cp = Wrws × Cp(7) dargestellt.

Wenn jedoch die Korrektur nicht ausgeführt wird, ist die erfasste Amplitude des Wobbel-Signals Cp-mal größer als die Amplitude des Referenz-Wobbel-Signals, wobei demzufolge die Leistungskorrektur mit einem Faktor 1/(die Quadratwurzel aus Cp) ausgeführt wird. Im Ergebnis kann das Aufzeichnen nicht mit der optimalen Leistung ausgeführt werden. Mit anderen Worten, in dem Fall, in dem die optimale Aufzeichnungsleistung in einer Spur, in der das Aufzeichnen ausgeführt wird, von einer optimalen Leistung in einer Spur, in der der Referenzwert bestimmt wird, verschieden ist, kann ein Wert, der durch das Multiplizieren des Referenzwertes mit einem Skalierungsfaktor einer Steuerleistung, die für das tatsächliche Aufzeichnen in Bezug auf die für das Erhalten des Referenzwertes verwendete Leistung verwendet wird, erhalten wird, in einer anderen Spur als ein Referenzwert verwendet werden.

Die Korrektur für einen Fall, in dem die obige eingestellte Aufzeichnungsleistung verschieden ist, und die Korrektur für einen Fall, in dem die Aufzeichnungsleistung durch die Steuerung geändert wird, sind unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. 5 zeigt ein Beispiel einer Arithmetikeinheit zum Steuern der Aufzeichnungsleistung, während die obige Korrektur ausgeführt wird.

In 5 wird der unter Verwendung einer Aufzeichnungsleistung Pws erhaltene Referenzwert eingegeben und mit einem Korrekturfaktor Cp (Pw/Pws) für die obige Aufzeichnungsleistung Pw, die zu steuern ist, multipliziert. Ein durch diese Multiplikation erhaltener Wert wird als ein optimaler Referenzwert verwendet, um die optimale Aufzeichnungsleistung zu modifizieren.

Andererseits wird, um einen erfassten Wert mit einer eingestellten Leistung Pw zu korrigieren, eine erfasste Amplitude des Wobbel-Signals mit einem erfassten Wert einer Wobbel-Amplitude (Pw × 1/Tfn-1 × Tf2 × Krw) multipliziert, die der momentanen Laserleistung (Pw × 1/Tfn-1) entspricht, die anhand der Durchlässigkeit der vorherigen Anhaftung (Tfn-1) bestimmt wird, wodurch eine Wobbel-Amplitude, die der Aufzeichnungsleistung Pw entspricht, erhalten wird.

Die anhand der Aufzeichnungsleistung Pw erhaltene Wobbel-Amplitude beträgt: Pw × Tf2 × Krw = Cp × Pws × Tf2 × Krw.

Dieser Wert wird mit einem korrigierten Referenzwert Cp × Wrws (= Cp × Pws × Krw) normiert.

Die Normierung wird ausgeführt, indem das Produkt aus der erfassten Wobbel-Amplitude und aus dem korrigierten Wert der Aufzeichnungsleistung durch einen korrigierten Referenzwert dividiert wird, der erhalten wird, nachdem die optimale Aufzeichnungsleistung modifiziert worden ist. Cp × Pws × Tf2 × Krw/Cp × Pws × Krw = Tf2.

Die Aufzeichnungsleistung Pw wird mit einem Faktor 1/(die positive Quadratwurzel aus der normierten Wobbel-Amplitude)(= 1/Tf) multipliziert, wobei der durch die Multiplikation erhaltene Wert ausgegeben wird. Im Prozess des Modifizierens der eingestellten Aufzeichnungsleistung durch die obigen Berechnungen wird die Durchlässigkeit der Platte ständig anhand der Wobbel-Amplitude erhalten, wodurch die optimale Aufzeichnungsleistung fortlaufend gesteuert werden kann.

Außerdem gibt es ein mögliches Ausweichverfahren, das anstelle der obenbeschriebenen Korrektur ausgeführt werden kann. Ein Abschnitt, auf dem eine Aufzeichnungsoperation auszuführen ist, wird zuerst mit einer konstanten Leistung wiedergegeben, wobei ein zu diesem Zeitpunkt erhaltenes Wobbel-Signal gespeichert wird. Dann wird, wenn die Aufzeichnungsoperation tatsächlich ausgeführt wird, ein Zielwert für eine Aufzeichnungsleistung aus der gespeicherten Wobbel-Amplitude berechnet.

Wie in der obigen Beschreibung wird die Berechnung nur mit einer erfassten Wobbel-Amplitude ausgeführt, ansonsten wird ein Referenzwert aus dem erfassten Wobbel-Signal bestimmt, wobei eine Berechnung des Referenzwertes und einer Wobbel-Amplitude, wenn ein Fingerabdruck oder Staub auf einer Plattenoberfläche vorhanden ist, ausgeführt wird, wodurch die Leistung gesteuert werden kann. In einer tatsächlichen Vorrichtung kann jedoch der Referenzwert entsprechend den Unterschieden in den Attributen einer Spur variiert werden, z. B. den Unterschieden zwischen einem Führungsrillenabschnitt an einem Abschnitt zwischen den Führungsrillen, einem Unterschied im Reflexionskoeffizienten zwischen den Platten, einem Unterschied im Reflexionskoeffizienten, der auf die Anwesenheit/das Fehlen aufgezeichneter Daten in einer Spur zurückzuführen ist, usw. Es ist z. B. manchmal notwendig, den Referenzwert durch das Bestimmen eines Referenzsignals entsprechend den Informationen in den Führungsrillenabschnitten/Abschnitten zwischen den Führungsrillen einer Spur, die durch die Steuermittel abgetastet werden, einem Datenaufzeichnungs-Vorhandensein-/Fehlensignal in einer Wiedergabesignal-Verarbeitungsschaltung oder den Attributen jeder Spur, die entsprechend dem Aufzeichnungs-/Wiedergabezustand der Vorrichtung bestimmt werden, zu ändern. Als ein mögliches Mittel zum Ändern des Referenzwertes gibt es ein Verfahren, in dem ein A/D-Umsetzer verwendet wird, um einen Referenzwert zu erhalten, die digitalen Ausgaben des Umsetzers für die entsprechenden Attribute gemittelt werden und dieser gemittelte Wert für jede der Kombinationen der Attribute eingestellt wird.

Im obigen Beispiel ist die Steuerung mit einem Beispiel der Steuerung der Aufzeichnungsleistung beschrieben worden. Es ist jedoch überflüssig zu sagen, dass die obige Steuerung auf die Leistungssteuerung während des Wiedergebens angewendet werden kann.

Als Nächstes wird ein Beispiel einer Leistungssteuerung während des Wiedergebens beschrieben. Ein Problem, das in einer herkömmlichen Vorrichtung während des Wiedergebens auftritt, ist, dass, wenn das Wiedergeben mit einer konstanten Laserleistung ausgeführt wird, die Durchlässigkeit des Lichts auf einer Plattenoberfläche, zurückzuführen auf einen Fingerabdruck, Staub oder dergleichen, die darauf anhaften, teilweise variiert wird, wobei demzufolge eine Variation in einer Gleichstromkomponente oder einer Amplitude eines Wiedergabesignals verursacht wird. Nun wird ein Verfahren zum Steuern der Leistung durch das Stabilisieren der Amplitude des Wiedergabesignals beschrieben.

In einem Abschnitt ohne Anhaftung wird die Amplitude Vrfs des Wiedergabesignals als Vrfs = Pps × Krf × T2 dargestellt, wobei Pps eine optimale Laserleistung für das Wiedergeben in einem Abschnitt ohne Anhaftung bezeichnet, T die Durchlässigkeit eines Plattensubstrats im Abschnitt ohne Anhaftung bezeichnet, Tf die Durchlässigkeit der Anhaftung bezeichnet und Krf einen Modulationsfaktor bezeichnet.

Im Idealfall gilt T = 1. Folglich gilt Vrfs = Pps × Krf.(8)

In einem Abschnitt mit einer Anhaftung wird die Amplitude Vrf' des Wiedergabesignals als Vrf' = Pps × Krf × Tf2(9) dargestellt. Die Wiedergabeleistung Pp wird gesteuert, um ein Wiedergabesignal konstant zu halten. Aus den Ausdrücken (8) und (9) folgt Pp = Pps × Vrfs/Vrf' = Pps × Krf/(Krf × T2) = Pps × 1/Tf2.

Folglich kann die Amplitude konstant gehalten werden, wenn die Lichtemission mit einer Leistung ausgeführt wird, die durch das Multiplizieren einer optimalen Leistung mit einem Faktor 1/Tf2 erhalten wird.

Andererseits kann aus dem Ausdruck (4) die Amplitude Wrps des Wobbel-Signals in einem Abschnitt ohne Anhaftung als Wrps = Pps × Krw × T2 ausgedrückt werden, wobei Krw ein Modulationsfaktor für eine Aufzeichnungsschicht ist, der einen Reflexionskoeffizienten enthält. Weil im Idealfall T = 1 gilt, folgt: Wrps = Pps × Krw.(10)

In einem Abschnitt mit einer Anhaftung kann eine Amplitude Wrp' des Wobbel-Signals, die auf einer Platte erfasst wird, ähnlich zum Ausdruck (4) ausgedrückt werden: Wrp' = Pps × Tf × Krw × Tf = Pps × Krw × Tf2(11)

Aus den Ausdrücken (10) und (11) folgt Wrps/Wrp' = 1/Tf2.(12)

Mit dem erhaltenen Wert 1/Tf2 kann die Leistung gesteuert werden.

Die Amplitude Wrps des Wobbel-Signals wird vom Referenzwertgenerator 117 als ein Referenzwert für das Wiedergeben zur Arithmetikeinheit 118 ausgegeben. Während des Wiedergebens führt die Arithmetikeinheit 118 die obigen Berechnungen aus, um die Leistungssteuerung während des Wiedergebens zu steuern, wodurch eine Wiedergabeamplitude konstant gehalten werden kann. Mit Rücksicht auf die obigen Ausdrücke ist es möglich, die Amplitude des Wiedergabesignals für die Leistungssteuerung zu verwenden. Eine Amplitude des Wobbel-Signals ist jedoch bevorzugt, weil, wenn die Leistungssteuerung anhand des Wiedergabesignals ausgeführt wird, ein Problem verursacht werden kann, dass die Steuerung nicht ausgeführt werden kann oder dergleichen, falls ein unbeschriebener Sektor zwischen den beschriebenen Sektoren vorhanden ist.

Solange wie polarisiertes Licht, das ein durch ein Mäandern einer Spur verursachtes Signal ist, der Spur normal folgen kann, kann eine ausreichende Amplitude eines Wobbel-Signals erhalten werden. Folglich ist es relativ leicht, ein Steuersystem zu schaffen.

Ein Beispiel eines Berechnungsblocks zum Ausführen der obigen Leistungssteuerungsberechnungen für das Wiedergeben ist in 6 gezeigt. In dieser Struktur (ihre Eigenschaften sind weggelassen) wird, wenn eine Amplitude des Wobbel-Signals kleiner als ein Referenzwert ist, eine nachfolgende Aufzeichnungsleistung berechnet, während eine momentane Emissionsleistung korrigiert wird. Die Steuerung, um die Amplitude eines Wiedergabesignals konstant zu halten, kann anhand der obigen Berechnungen ausgeführt werden. Eine derartige Steuerung, um die Amplitude eines Wiedergabesignals konstant zu halten, kann jedoch eine übermäßige Emissionsleistung auf einer Aufzeichnungsfläche einer Platte erzeugen. Um ein derartiges Problem zu vermeiden, ist es bevorzugt, die in 5 gezeigten Berechnungen selbst während des Wiedergebens auszuführen, um eine effektive Leistung in einer Aufzeichnungsschicht konstant zu halten.

In der Vorrichtung ist es leicht, die Betriebsarten zwischen der Leistungssteuerung für das Aufzeichnen und Leistungssteuerung für das Wiedergeben entsprechend einem von der CPU 115 empfangenen Befehl zu ändern. Außerdem ist es überflüssig zu sagen, dass die Betriebsart entsprechend dem Zustand der Vorrichtung, einem Typ einer Platte, mit der die Vorrichtung das Aufzeichnen/Wiedergeben ausführt, der Länge oder der Zeit der Daten, die durch die Vorrichtung in Reaktion auf den empfangenen Befehl aufzuzeichnen/wiederzugeben sind und der Menge der Leistung, die zu steuern ist, geändert werden kann, wodurch die Zuverlässigkeit der Vorrichtung verbessert werden kann.

Außerdem können im Allgemeinen, wenn das Aufzeichnen/Wiedergeben in einer Spur ausgeführt wird, auf der ein Fingerabdruck oder Staub anhaftet, ein Pseudo-Fokussierungsfehlersignal oder ein Pseudo-Spurverfolgungsfehlersignal, die durch eine derartige Anhaftung verursacht werden, eine Steueroperation der optischen Mittel oder ihrer Steuermittel instabil machen. Es gibt eine mögliche Art, um ein derartiges Problem zu verhindern, in der: die durch die Berechnung anhand eines erfassten Wobbelns erhaltene Durchlässigkeit überwacht wird; wenn der Wert dieser Durchlässigkeit einen vorgegebenen Wert überschreitet oder wenn der Wert dieser Durchlässigkeit einen vorgegebenen Wert eine vorgegebene Zeitperiode lang überschreitet, auf einer Plattenoberfläche eine Anhaftung erfasst wird; und der Operationszustand der Steuermittel geändert wird, z. B. ein Operationsbereich der Steuermittel schmaler gemacht wird, der Steuerzustand gehalten wird usw. Bei einer derartigen Struktur kann die Steuerleistung der Vorrichtung verbessert werden.

7 ist eine graphische Darstellung, die die Signalform einer Laser-Emission in dem Fall zeigt, in dem die eingestellte Leistung ein einzelner Wert ist. 8 ist eine graphische Darstellung, die die Signalform einer Laser-Emission in dem Fall zeigt, in dem die eingestellte Leistung mehrere Werte annimmt. Wie in den 7 und 8 gezeigt ist, steuern die Leistungssteuermittel 111 eine Einzelwert- oder Mehrfachwert-Leistungssteuerung anhand eines Berechnungsergebnisses der Arithmetikeinheit 118.

9 ist eine graphische Darstellung, die die Signalform einer Laser-Emission in dem Fall zeigt, in dem die Impulsbreite gesteuert wird. Die Leistungssteuermittel 111 steuern während des Aufzeichnens die Dauer eines Aufzeichnungsimpulses, wie in 9 gezeigt ist.

10 ist eine graphische Darstellung, um die Aufzeichnungsspuren eines DVD-RAM zu veranschaulichen. Wie in 10 gezeigt ist, besitzt die optische Platte eine Führungsrillenspur und eine Spur zwischen den Führungsrillen. Eine Vorrichtung für optische Platten kann die Daten sowohl in der Führungsrillenspur als auch der Spur zwischen den Führungsrillen aufzeichnen. Die Vorrichtung für optische Platten enthält Identifizierungsmittel, um zu identifizieren, ob eine durch die optischen Mittel abgetastete Spur eine Führungsrillenspur oder eine Spur zwischen den Führungsrillen ist. Eine Vorspannungserzeugungsschaltung erzeugt eine Vorspannung für das Aufzeichnen in einer Führungsrillenspur und eine Vorspannung für das Aufzeichnen in einer Spur zwischen den Führungsrillen.

DIE INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT

Wie oben beschrieben worden ist, schafft die vorliegende Erfindung die folgenden Wirkungen:

  • 1. Eine während des Aufzeichnens von Daten erfasste Amplitude des Wobbel-Signals wird mit einer während des normalen Aufzeichnens mit einer optimalen Leistung erfassten Amplitude des Wobbel-Signals verglichen, wobei der Unterschied dazwischen verwendet wird, um die Aufzeichnungsleistung zu steuern, wodurch ein optimales Aufzeichnen ausgeführt werden kann, selbst wenn Schmutz, wie z. B. ein Fingerabdruck, auf einer Plattenoberfläche vorhanden ist. Außerdem ist ein effektives optimales Aufzeichnen möglich, selbst wenn eine Abnahme der effektiven Aufzeichnungsleistung durch eine Defokussierung, einen Spurverlust oder ein durch äußere Faktoren außerhalb der Vorrichtung verursachtes Kippen verursacht wird.
  • 2. In der vorliegenden Erfindung wird, wenn eine Kombination aus einer Platte unter Vorrichtung vorausgehend eingeschränkt ist, die Amplitudenspannung eines Wobbel-Signals gesteuert, sodass sie eine Zielspannung ist, wodurch eine optimale Aufzeichnungsleistung ständig gesteuert werden kann.
  • 3. Außerdem ist es in der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung möglich, ein System zu schaffen, das über das Auftreten einer Fehlfunktion informiert. In einem derartigen System wird während der Leistungssteuerung anhand eines Wobbel-Signals, wenn Leistung, die einen vorgegebenen Prozentsatz einer optimalen Aufzeichnungsleistung überschreitet, zur optimalen Aufzeichnungsleistung hinzugefügt wird, einem Anwender ein warnender Alarm bereitgestellt.

Zusammengefasst wird gemäß der vorliegenden Erfindung, selbst bei einer Platte mit einem Fingerabdruck, Staub usw. auf einer ihrer Oberflächen, eine gewünschte Leistung für das Aufzeichnen/Wiedergeben aus einer Menge des reflektierten Lichts berechnet, wodurch die Leistung gesteuert werden kann. Deshalb kann der Einfluss eines Fingerabdrucks oder Staubs auf die Leistung der Vorrichtung zum Aufzeichnen/Wiedergeben von Daten minimiert werden. Außerdem wird ein Berechnungsergebnis, das einen vorgegebenen Schwellenwert überschreitet erfasst, wobei dann eine Anomalie auf der Plattenoberfläche erfasst wird, wodurch die Operation der optischen Mittel und ihrer Steuermittel stabil gehalten werden kann.


Anspruch[de]
  1. Optische Informationsaufzeichnungsvorrichtung zum Aufzeichnen oder Wiedergeben auf ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium bzw. von einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium, die eine Spur aufweist, in der ein Aufzeichnungsbereich durch Wobbeln bearbeitet ist, mit:

    Extraktionsmitteln, die aus einem Spurverfolgungsfehlersignal, welches erhalten wird, wenn die Spur von einem optischen Strahl bestrahlt wird, ein Wobbel-Signal extrahieren;

    dadurch gekennzeichnet, dass dort

    Arithmetikmittel sind, die einen Emissionsleistungswert eines erforderlichen optischen Strahls aus einer Quadratwurzel eines Amplitudenwertes des Wobbel-Signals erhalten; und

    Leistungssteuer- bzw. Leistungsregelmittel sind, welche die Emissionsleistung anhand einer Ausgabe der Arithmetikmittel steuern bzw. regeln.
  2. Optische Informationsaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, mit:

    optischen Mitteln, um Informationen von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium zu lesen oder Informationen in das optische Informationsaufzeichnungsmedium aufzuzeichnen;

    Signalerzeugungsmitteln, um ein Spurverfolgungsfehlersignal zu erzeugen, das einen Abtastzustand der optischen Mittel auf der Spur, die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium enthalten ist, anhand von Informationen, die durch die optischen Mittel von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium gelesen werden, angibt;

    Extraktionsmitteln, die aus dem Spurverfolgungsfehlersignal ein Wobbel-Signal extrahieren;

    Amplitudenerfassungsmitteln, die eine Wobbel-Hüllspannung, die eine Amplitude des Wobbel-Signals repräsentiert, anhand des durch die Extraktionsmittel extrahierten Wobbel-Signals erfassen;

    eine Vorspannungserzeugungsspaltung, die einen Durchschnittswert der Wobbel-Hüllspannung als eine Vorspannung erzeugt;

    eine Arithmetikschaltung, die eine positive Quadratwurzel der Wobbel-Hüllspannung berechnet, in dem Fall, dass von der Vorspannung angenommen wird, dass sie „1" ist, und einen Kehrwert der berechneten positiven Quadratwurzel als Rechenergebnis ausgibt; und

    Aufzeichnungsleistung-Steuermitteln, die dann, wenn die optischen Mittel Informationen in das optische Informationsaufzeichnungsmedium aufzeichnen, die Aufzeichnungsleistung anhand des Rechenergebnisses steuern.
  3. Optische Informationsaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, mit:

    optischen Mitteln, um Informationen von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium zu lesen oder Informationen in das optische Informationsaufzeichnungsmedium aufzuzeichnen;

    Signalerzeugungsmitteln, um ein Spurverfolgungsfehlersignal zu erzeugen, das einen Abtastzustand der optischen Mittel auf der Spur, die in dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium enthalten ist, anhand von Informationen, die durch die optischen Mittel von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium gelesen werden, angibt;

    Extraktionsmitteln, die aus dem Spurverfolgungsfehlersignal ein Wobbel-Signal extrahieren;

    Amplitudenerfassungsmitteln, die eine Wobbel-Hüllspannung, die eine Amplitude des Wobbel-Signals repräsentiert, anhand des durch die Extraktionsmittel extrahierten Wobbel-Signals erfassen;

    einer Vorspannungserzeugungsschaltung, die einen Durchschnittswert der Wobbel-Hüllspannung als eine Vorspannung ausgibt;

    einer Arithmetikschaltung, die eine positive Quadratwurzel der Wobbel-Hüllspannung berechnet, in dem Fall, dass von der Vorspannung angenommen wird, dass sie „1" ist, und einen Wert ausgibt, der durch Addieren von „1" zu einem Ergebnis einer Subtraktion der berechneten positiven Quadratwurzel von „1" als ein Rechenergebnis erhalten wird; und

    Aufzeichnungsleistung-Steuermitteln, die dann, wenn die optischen Mittel Informationen in das optische Informationsaufzeichnungsmedium aufzeichnen, die Aufzeichnungsleistung anhand des Rechenergebnisses steuern.
  4. Optische Informationsaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Durchschnittswert ein Durchschnittswert ist, welcher einer Rotationsänderung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums entspricht.
  5. Optische Informationsaufzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei:

    das optische Informationsaufzeichnungsmedium in einem Führungsrillenabschnitt und in einem Abschnitt zwischen Führungsrillen des optischen Informationsaufzeichnungsmediums aufzeichnen kann;

    die optische Informationsaufzeichnungsvorrichtung ferner Identifizierungsmittel umfasst, um zu identifizieren, ob eine von den optischen Mitteln abgetastete Spur im Führungsrillenabschnitt oder in dem Abschnitt zwischen Führungsrillen vorhanden ist; und

    die Vorspannungserzeugungsschaltung zwei Arten von Vorspannungen je nach Identifizierungsergebnis durch die Identifizierungsmittel erzeugt, nämlich eine Vorspannung zum Aufzeichnen in dem Führungsrillenabschnitt und eine Vorspannung zum Aufzeichnen in dem Abschnitt zwischen Führungsrillen.
Es folgen 16 Blatt Zeichnungen






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