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Dokumentenidentifikation DE19837233B4 27.04.2006
Titel Fernsehsignalgeber
Anmelder Alps Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Aikawa, Shigenori, Soma, Fukushima, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Anmeldedatum 17.08.1998
DE-Aktenzeichen 19837233
Offenlegungstag 25.02.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.04.2006
IPC-Hauptklasse H04N 5/775(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04N 5/44(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Fernsehsignalgeber, auch als "Modulator mit Antennenbooster/Mischer" bezeichnet, der in ein Bildwiedergabegerät eingebaut ist.

Bei einem herkömmlichen Fernsehsignalgeber für eine Bildwiedergabevorrichtung, beispielsweise einen Videokassettenrecorder (VCR), wird eine Anordnung verwendet, die im folgenden anhand der 4 erläutert werden soll. Ein von der Antenne empfangenes Fernsehsignal, hier als "erstes Fernsehsignal" bezeichnet, wird über einen Fernsehsignal-Eingangsanschluß 51, ein Hochpaßfilter 52 und einen Hochfrequenzverstärker 53 auf einen Mischer 54 gegeben (s. JP 6-38379 U).

Weiterhin werden ein Videosignal V und ein Audiosignal A, die von dem VCR reproduziert werden, von einem Modulator 55 in ein Fernsehsignal umgesetzt, welches im folgenden als "zweites Fernsehsignal" bezeichnet wird. Dieses umgewandelte Signal wird über ein Bandpaßfilter 56 auf den Mischer 54 gegeben. Das erste Fernsehsignal und das zweite Fernsehsignal werden selektiv in den Mischer 54 eingegeben.

Dementsprechend wird entweder das erste Fernsehsignal oder das zweite Fernsehsignal von dem Mischer 54 ausgegeben und gelangt über ein Hochpaßfilter 57 an einen Ausgangsanschluß 58. Ein nicht dargestellter Fernsehempfänger ist an den Ausgangsanschluß 58 angeschlossen.

Üblicherweise ist mit dieser Anordnung an die Antenne bzw. den VCR nur ein Fernsehgerät angeschlossen, allerdings besteht möglicherweise der Wunsch, mehrere Fernsehgeräte an den VCR und die Antenne anzuschließen, um an verschiedenen Stellen fernsehen zu können. In diesem Fall ist beispielsweise ein Auftrenner oder Verteiler erforderlich, um die Fernsehsignale von dem VCR auf zwei Fernsehgeräte zu geben. Die Art und Weise, in der die beiden Fernsehgeräte elektrisch mit dem VCR unter Verwendung eines solchen Verteilers verbunden sind, wird im folgenden anhand der 5 erläutert. Speziell wird ein System erläutert, welches mit einer Fernbedienung ausgestattet ist.

Ein VCR 61 besitzt eine Fernbedienfunktion und ist mit einer Steuerschaltung 62 und einem Fernbedienungsempfänger 63 ausgestattet, die beide in den VCR eingebaut sind. Der Fernbedienungsempfänger 63 gibt ansprechend auf ein von einem ersten Fernbedienungssender 64 gesendetes Infrarotsignal ein Steuersignal an die Steuerschaltung 62. Hierdurch ist die Steuerschaltung 62 imstande, eine Steuerfunktion auszuführen, beispielsweise eine Stationsauswahl oder dergleichen.

Ein in den VCR 61 eingebauter Fernsehsignalgeber 65 hat den in 4 dargestellten Aufbau. ein Fernsehsignal-Eingangsanschluß 51 des Fernsehsignalgebers 65 dient als Eingangsanschluß des VCR 61. Von einer Antenne 66 wird ein erstes Fernsehsignal eingegeben. Ein Videosignal V und ein Audiosignal A, welches von einer nicht dargestellten Wiedergabeeinheit in dem VCR 61 erzeugt werden, werden in den Fernsehsignalgeber 65 eingegeben. Ein Ausgangsanschluß 58 des Fernsehsignalgebers 65 dient auch als Ausgangsanschluß des VCR 61 und ist mit einem externen Verteiler 67 verbunden. Der externe Verteiler 67 besitzt einen Signalverteiler 68, ein erstes Hochpaßfilter 69 und ein zweites Hochpaßfilter 70. Der Verteiler 68 kann durch eine Wicklung mit einer Mittelanzapfung 68a gebildet werden. Die von dem Verteiler 68 aufgeteilten Fernsehsignale erscheinen an den beiden Enden 68b und 68c der Wicklung. Die Mittelanzapfung 68a ist elektrisch mit einem Eingangsanschluß 67a des externen Verteilers 67 verbunden, und der Eingang 67a ist mit dem Ausgangsanschluß 58 des VCR 61 über ein Kabel 71 verbunden.

Ein Ausgangsanschluß 68b des Verteilers 68 ist mit einem ersten Ausgangsanschluß 67b des Verteilers 67 über das erste Hochpaßfilter 69 verbunden. Außerdem ist der andere Ausgangsanschluß 68c des Verteilers 68 mit einem zweiten Ausgangsanschluß 67c des externen Verteilers 67 elektrisch über das zweite Hochpaßfilter 70 verbunden. Das (nicht gezeigte) erste Fernsehgerät ist über ein Kabel 72 an den ersten Ausgangsanschluß 67b angeschlossen. Das erste Fernsehgerät befindet sich in der Nähe des VCR 61.

Ein Fernbedienungsempfänger 74 mit einem Infrarotsensor ist elektrisch an den zweiten Ausgangsanschluß 67c über ein Kabel 73 angeschlossen. Das zweite (nicht gezeigte) Fernsehgerät ist über ein Kabel 75 elektrisch an den Fernbedienungsempfänger 74 angeschlossen. Der Fernbedienungsempfänger 74, ein zweiter Fernbedienungssender 76 zum Aussenden eines Infrarotsignals zu dem Fernbedienungsempfänger 74, und das zweite Fernsehgerät befinden sich an Orten entfernt von der Stelle, an der sich das erste Fernsehgerät befindet. In den Fernbedienungsempfänger 74 ist ein Filter eingebaut, um ein über den zweiten Ausgangsanschluß 67c des externen Verteilers 67 gesendetes Fernsehsignal an das zweite Fernsehgerät durchzulassen.

Der externe Verteiler 67 besitzt einen Stromversorgungsanschluß 67d und einen Fernbedienungssignal-Ausgangsanschluß 67e. Der Stromversorgungseingang 67d ist sowohl mit dem zweiten Ausgangsanschluß 67c als auch mit dem Fernbedienungssignal-Ausgangsanschluß 67e über das Filter 70 gleichstrommäßig verbunden. Ein externer Wechselstrom-Adapter 77 liefert an den Stromversorgungseingang 67d eine Gleichspannung. Außerdem ist ein Infrarotsender 79 elektrisch mit dem Fernbedienungssignal-Ausgangsanschluß 67e über ein Kabel 78 verbunden. Die an den Stromversorgungseingang 67d gelieferte Gleichspannung gelangt über Kabel 73 und 78 am den Fernbedienungsempfänger 74 und an den Infrarotsender 79. Der Fernbedienungsempfänger 74 wandelt das von dem zweiten Fernbedienungssender 76 abgestrahlte Infrarotsignal in ein elektrisches Signal um. Das elektrische Signal gelangt über das Kabel 73, das zweite Filter 70 und das Kabel 78 an den Infrarotsender 79. Der Infrarotsender 79 wandelt das elektrische Signal wieder in ein Infrarotsignal um und sendet dieses an den Fernbedienungsempfänger 63 des VCR 61.

Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, gibt es bei dem herkömmlichen Fernsehsignalgeber 65, der in den VCR 61 eingebaut ist, insofern ein Problem, als nur ein Ausgangsanschluß 58 zum Anschließen der Fernsehgeräte vorhanden ist und deshalb der Fernsehsignalgeber 65 den speziell zugeordneten Verteiler 67 außerhalb des Geräts benötigt, wenn mehr als ein Fernsehgerät angeschlossen werden sollen. Diese Zusatzeinrichtung stellt eine gesonderte Ausgabe für den Benutzer dar. Wenn jemand versucht, auch das zweite Fernsehgerät mittels Fernbedienung zu bedienen, muß der externe Verteiler 67 den Stromversorgungseingang 67d und den Fernbedienungssignal-Ausgangsanschluß 67e und dergleichen besitzen, so daß der Verteiler 67 relativ kompliziert und teuer wird. Es gibt noch ein weiteres Problem bei dem Fernsehsignalgeber 65: Da der Infrarotsender 79 über das Kabel 78 von dem externen Verteiler 67 in die Nähe des Infrarotempfängers 63 des VCR 61 geführt werden muß, ist außer dem Infrarotsender 79 selbst auch noch ein möglicherweise langes Kabel 78 erforderlich, so daß die Kabelverbindungen insgesamt unübersichtlich werden, außerdem erhebliche Kosten verursachen.

Die US 48 94 720 zeigt eine Schaltung zur selektiven Ausgabe von Hochfrequenzsignalen, die einerseits über die Antenne empfangen werden und andererseits von einem Videorecorder stammen und vor der Ausgabe auf den Eingangsanschluß des Fernsehgeräts einer HF-Modulation unterzogen werden. Bei diesem Stand der Technik geht es allerdings nicht um das Problem, mehrere Fernsehgeräte an den Ausgang anzuschließen.

Aus der EP 652 675 A1 ist eine Gemeinschaftsantennenanlage mit einem Signalverteiler für mehrere Ausgangsanschlüsse bekannt. Mit schaltungstechnischen Maßnahmen ist dafür gesorgt, daß die verteilten Signale nicht zu stark gedämpft werden, und daß kein gegenseitiges Stören der Signale zustande kommt.

Aus der DE 196 35 228 A1 ist eine Schaltung für PAL-Fernsehsysteme bekannt, bei der Antennensignale einerseits und Signale von einem Videorecorder andererseits auf einen gemeinsamen Ausgang gegeben werden. Auch hier geht es nicht um das Problem, mehrere Geräte an den gemeinsamen Ausgang anschließen zu können.

In einer älteren Anmeldung (DE 197 56 323 A1) ist eine Schaltung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben, bei der es ebenfalls um das Problem geht, zwei oder mehr Fernsehgeräte an einen Hochfrequenzmodulator anschließen zu können. Ein "Mischer" empfängt eingangsseitig ein Signal von einer Antenne oder ein moduliertes Signal von einem Videorecorder oder dergleichen, um nur eines dieser beiden Signale am Ausgang abzugeben. Der Verteiler teilt das Signal mit Hilfe mehrerer Ausgangsabgriffe, an die verschiedene Fernsehgeräte angeschlossen werden können.

Angesichts des oben aufgezeigten Standes der Technik ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Fernsehsignalgeber anzugeben, der in der Lage ist, mit einfachen Verbindungen mehrere Fernsehgeräte zu versorgen, ohne daß aufwendige Einrichtungen erforderlich werden, selbst wenn mehrere Fernsehempfänger elektrisch an eine Bildwiedergabevorrichtung, beispielsweise einen VCR oder dergleichen, angeschlossen sind und außerdem eine Fernbedienung möglich ist.

Gemäß einem Aspekt der Erindung wird ein Fernsehsignalgeber mit den Merkmalen des Anspruchs 1 geschaffen.

Bei dem erfindungsgemäßen Fernsehsignalgeber können spezielle Ausgestaltungen nach den Unteransprüchen vorgesehen sein.

Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 ein Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Fernsehsignalgebers;

2 eine Teil-Schaltungsskizze, die den in 1 dargestellten Fernsehsignalgeber veranschaulicht;

3 ein Diagramm eines Beispiels für die Verwendung des Fernsehsignalgebers gemäß der Erfindung bei Einbau in einen Videokassettenrecorder;

4 ein Blockdiagramm eines konventionellen Fernsehsignalgebers; und

5 ein Diagramm eines Beispiels für die Verwendung des herkömmlichen Fernsehsignalgebers, der in einen Videokassettenrecorder eingebaut ist.

1 zeigt den Aufbau eines Fernsehsignalgebers 1 gemäß der Erfindung. Der Fernsehsignalgeber soll im folgenden anhand der 1 und 2 näher erläutert werden. Ein von einer Antenne empfangenes Fernsehsignal (im folgenden als "erstes Fernsehsignal" bezeichnet) wird gemäß 1 von einem Fernsehsignal-Eingangsanschluß 2 über ein Hochpaßfilter 3 und einen Hochfrequenzverstärker 4 in einen Mischer 5 eingegeben.

Ein Videosignal V und ein Audiosignal A, welche von einem VCR 31 reproduziert oder wiedergegeben werden, gelangen von einem Videosignal-Eingangsanschluß 6 bzw. einem Audiosignal-Eingangsanschluß 7 an einen Modulator 8, wo sie in ein Fernsehsignal (im folgenden als "zweites Fernsehsignal" bezeichnet) umgesetzt werden, welches über ein Bandpaßfilter 9 in den Mischer 5 eingegeben wird. Das erste und das zweite Fernsehsignal werden allerdings selektiv in den Mischer 5 eingegeben. Damit gibt der Mischer 5 entweder das erste oder das zweite Fernsehsignal aus.

Wenn keine Notwendigkeit dafür besteht, speziell zwischen dem ersten und dem zweiten Fernsehsignal im Rahmen der nachfolgenden Beschreibung zu unterscheiden, soll jedes dieser Signale einfach als "Fernsehsignal" bezeichnet werden.

Der Mischer 5 ist elektrisch mit einem Verteiler 10 verbunden. Ein von dem Mischer 5 in den Verteiler 10 eingegebenes Fernsehsignal wird von dem Verteiler 10 in zwei Signale aufgeteilt. Der Verteiler 10 gibt ein Fernsehsignal davon über ein erstes Hochpaßfilter 11 an einen ersten Signalausgangsanschluß 12 und gibt ein weiteres Fernsehsignal über ein zweites Hochpaßfilter 13 an einen zweiten Signalausgangsanschluß 14. Ein nicht dargestelltes Fernsehgerät ist elektrisch zwischen den ersten Signalausgangsanschluß 12 und den zweiten Signalausgangsanschluß 14 gelegt.

Außerdem ist der erfindungsgemäße Fernsehsignalgeber 1 mit einem dritten Signalausgangsanschluß 15 und einem Spannungsversorgungsanschluß 16 ausgestattet. Ein Tiefpaßfilter 17 liegt elektrisch zwischen mindestens einem von dem ersten Signalausgangsanschluß 12 und dem zweiten Signalausgangsanschluß 14, in diesem Fall liegt das Filter zwischen dem zweiten Signalausgangsanschluß 14 und dem dritten Signalausgangsanschluß 15. Weiterhin sind der zweite Signalausgangsanschluß 14 und der Spannungsversorgungsanschluß 16 gleichstrommäßig elektrisch miteinander verbunden. Der Fernsehsignalgeber 1 besitzt Anschlüsse oder dergleichen, um Spannungen von dem VCR 31 (s. 3) an die jeweiligen Schaltungen innerhalb des Fernsehsignalgebers 1 zu führen.

2 zeigt eine Teil-Schaltungsskizze für den in 1 dargestellten Fernsehsignalgeber 1. Der Mischer 5 wird gebildet durch eine Wicklung 5a, deren Mittelanzapfung als Ausgangsanschluß 5b dient, und deren beide Enden als Eingänge 5c und 5d fungieren. Das erste Fernsehsignal wird an den Eingang 5c gegeben, das zweite Fernsehsignal an den anderen Eingang 5d. Weiterhin wird über den Ausgang 5b entweder das erste Fernsehsignal oder das zweite Fernsehsignal ausgegeben.

Der Verteiler 10 besteht ebenfalls aus einer Wicklung 10a, deren Mittelanzapfung als Eingang 10b fungiert, der an den Ausgang 5b des Mischers 5 über einen Koppelkondensator 18 angeschlossen ist. Das erste Fernsehsignal und das zweite Fernsehsignal erscheinen jeweils verteilt an den Ausgängen 10c und 10d.

Ein Ausgang 10c des Verteilers 10 ist elektrisch über eine durch Widerstände gebildete Dämpfungsschaltung 19 an das erste Hochpaßfilter 11 angeschlossen, bestehend aus einem Kondensator 11a und einer Spule 11b. Weiterhin sind das erste Hochpaßfilter 11 und der erste Signalausgangsanschluß 12 elektrisch miteinander verbunden.

Der andere Ausgang 10d des Verteilers 10 ist ebenfalls elektrisch über eine aus Widerständen bestehende Dämpfungsschaltung 20 an das zweite Hochpaßfilter 13 angeschlossen. Außerdem sind das Hochpaßfilter 13 und der zweite Signalausgangsanschluß 14 elektrisch miteinander verbunden. Das zweite Hochpaßfilter 13 enthält einen Kondensator 13a, Spulen 13b und 17a und einen Kondensator 17b. Diese Hochpaßfilter 11 und 13 besitzen Eckfrequenzen bei etwa 47 MHz, um den Durchgang des jeweiligen Fernsehsignals nicht zu stören.

Zwischen dem zweiten Signalausgangsanschluß 14 und dem dritten Signalausgangsanschluß 15 befindet sich das Tiefpaßfilter 17, welches die Spule 13b, die Spule 17a, den Kondensator 17b und die Spule 17c enthält. Die Eckfrequenz des Tiefpaßfilters 17 ist auf etwa 10 MHz eingestellt. Somit wird entweder das erste Fernsehsignal oder das zweite Fernsehsignal, welches von dem zweiten Signalausgangsanschluß 14 ausgegeben wird, nicht über den dritten Signalausgangsanschluß 15 ausgegeben. Da außerdem die Spule 13b, die Spule 17a und der Kondensator 17b von dem zweiten Hochpaßfilter 13 und dem Tiefpaßfilter 17 gemeinsam benutzt werden, haben die beiden Filter 13 und 17 insgesamt einen einfachen Aufbau.

Der Spannungsversorgungsanschluß 16 ist elektrisch an einen Punkt angeschlossen, an welchem die Spulen 17a und 17c des Tiefpaßfilters 17 elektrisch zusammengeschaltet sind.

Zwei Fernsehgeräte sind elektrisch mit dem VCR 31 mit dem darin eingebauten Fernsehsignalgeber 1 verbunden und werden als von diesem entfernt angeordnet betrachtet. Allerdings soll die Art und Weise, in der der Fernsehsignalgeber 1 verwendet wird, im folgenden unter Bezugnahme auf 3 erläutert werden. Insbesondere wird ein System vorgestellt, welches fernbedienfähig ist.

Der VCR 31 besitzt eine Fernbedienungsfunktion und ist mit einer Steuerschaltung 32 zum Steuern der Fernbedienfunktion und mit einem Fernbedienungsempfänger 33 ausgestattet, die beide im Inneren des Geräts angeordnet sind. Der Fernbedienungsempfänger 33 sendet ein Fernbedienungssignal an die Steuerschaltung 32 ansprechend auf ein von einem ersten Fernbedienungssender 34 gesendetes Infrarotsignal. Hierdurch ist die Steuerschaltung 32 imstande, eine Steuerfunktion auszuführen, beispielsweise die Auswahl einer Sendestation oder dergleichen. Ferner stehen von der Rückplatte des VCR 31 ein Eingangssteckverbinder 35, ein erster Ausgangssteckverbinder 36 und ein zweiter Ausgangssteckverbinder 37 vor.

Der Fernsehsignal-Eingangsanschluß 2, der erste Signalausgangsanschluß 12 und der zweite Signalausgangsanschluß 14 des Fernsehsignalgebers 1 gemäß der Erfindung, der in den VCR 31 eingebaut ist, stehen elektrisch in Verbindung mit dem Eingangssteckverbinder 35, dem ersten Ausgangssteckverbinder 36 bzw. dem zweiten Ausgangssteckverbinder 37.

Der Eingangssteckverbinder 35, der erste Ausgangssteckverbinder 36 und der zweite Ausgangssteckverbinder 37 können derart von der Rückplatte des VCR 31 abstehen, daß man sie sehen kann, wenn der Fernsehsignalgeber 1 in den VCR 31 in einem Zustand eingebaut ist, in welchem diese drei Verbinder direkt an dem Fernsehsignalgeber 1 befestigt sind.

Der Videosignaleingang 6 und der Audiosignaleingang 7 des Fernsehsignalgebers 1 stehen elektrisch in Verbindung mit einem nicht dargestellten Wiedergabeteil im Inneren des VCR 31. Der dritte Signalausgangsanschluß 15 des Fernsehsignalgebers ist elektrisch mit einem Fernbedienungssignal-Eingangsanschluß 32a der Steuerschaltung 32 verbunden. Der VCR 31 liefert Spannungen an die jeweiligen Schaltungsteile des Fernsehsignalgebers 1 und gibt auch eine Spannung getrennt an den Spannungsversorgungsanschluß 16.

Eine externe Antenne 38 ist elektrisch mit dem Eingangssteckverbinder 35 verbunden, und der erste (nicht dargestellte) Fernsehempfänger ist elektrisch an den ersten Ausgangssteckverbinder 36 über ein Kabel 39 angeschlossen. Dieses Fernsehgerät sei in der Nähe des VCR 31 aufgestellt.

Der Fernbedienungsempfänger 41, der einen Infrarotsensor enthält, ist elektrisch über ein Kabel 40 mit dem zweiten Ausgangssteckverbinder 37 verbunden. Der zweite (nicht dargestellte) Fernsehempfänger ist elektrisch über ein Kabel 40 mit dem Fernbedienungsempfänger 41 verbunden. Der Fernbedienungsempfänger 41 wird benutzt, wenn eine an dem zweiten Fernsehgerät befindliche Person die Fernbedienung betätigt. Wird die Fernbedienung nicht benötigt, so kann das zweite Fernsehgerät direkt über das Kabel 40 an den zweiten Ausgangssteckverbinder 37 angeschlossen werden.

Da der Fernsehsignalgeber 1 gemäß der Erfindung also mit zwei Signalausgangsanschlüssen, nämlich dem ersten Signalausgangsanschluß 12 und dem zweiten Signalausgangsanschluß 14, ausgestattet ist, und da diese Signalausgangsanschlüsse 12 und 14 jeweils elektrisch mit den Ausgangssteckverbindern 36 bzw. 37 des VCR 31 gekoppelt sind, lassen sich die zwei Fernsehgeräte mit einem Minimum an Verkabelung an die Steckverbinder anschließen. Das Anschließen der Fernsehgeräte bereitet folglich keine Mühe.

Der Fernbedienungsempfänger 41, ein zweiter Fernbedienungssender 43 zum Senden eines Infrarotsignals an den Fernbedienungsempfänger 41 und das zweite Fernsehgerät befinden sich an einer Stelle, die beispielsweise entfernt ist von der Stelle, an der das erste Fernsehgerät aufgestellt ist. Ein Filter zum Durchlassen eines ersten Fernsehsignals oder eines zweiten Fernsehsignals, das von dem zweiten Ausgangssteckverbinder 37 an das zweite Fernsehgerät ausgegeben wird, ist in den Fernbedienungsempfänger 41 eingebaut. Außerdem sendet der zweite Fernbedienungssender 37 ein Infrarotsignal an den Fernbedienungsempfänger 41. Der Fernbedienungsempfänger 41 wandelt das empfangene Infrarotsignal in ein elektrisches Signal um und sendet ein Fernbedienungssignal über das Kabel 40 an den zweiten Ausgangssteckverbinder 37 und damit an den zweiten Signalausgangsanschluß 14 des Fernsehsignalgebers 1.

Da der Fernsehsignalgeber 1 mit dem dritten Signalausgangsanschluß 15 elektrisch an den zweiten Signalausgangsanschluß 14 über das Tiefpaßfilter 17 angeschlossen ist, kann der Fernsehsignalgeber 1 das Fernbedienungssignal basierend auf dem von dem zweiten Fernbedienungssender 43 gesendeten Infrarotsignal dadurch an die Steuerschaltung 32 geben, daß der dritte Signalausgangsanschluß 15 an den Fernbedienungssignal-Eingangsanschluß 32a der Steuerschaltung 32 angeschlossen ist. Wenn folglich ein Zuschauer an dem zweiten Fernsehgerät letzteres mittels Fernbedienung bedient, werden das oben in Verbindung mit dem Stand der Technik angesprochene Kabel 78 ebenso wie der Infrarotsender 79 überflüssig. Es gibt nur einfache Verbindungen bei geringem finanziellen Aufwand für den Benutzer. Da das Tiefpaßfilter 17 zwischen dem zweiten Signalausgangsanschluß 14 und dem dritten Signalausgangsanschluß 15 liegt und die Eckfrequenz des Tiefpaßfilters 17 auf etwa 10 MHz eingestellt ist, streut das über den zweiten Signalausgangsanschluß 14 ausgegebene Fernsehsignal nicht auf den dritten Signalausgangsanschluß 15, so daß bei der Fernbedienung keine Fehlfunktionen zu befürchten sind.

Da die an den Spannungsversorgungsanschluß 16 von dem VCR 31 gelieferte Spannung huckepack auf den zweiten Signalausgangsanschluß 14 gegeben wird, gelangt diese Spannung über das an den zweiten Ausgangssteckverbinder 37 angeschlossene Kabel 40 an den Fernbedienungsempfänger 41, so daß die in dem Fernbedienungsempfänger 41 befindlichen Schaltungen betriebsfähig sind. Ein Wechselspannungsadapter 77, wie er bei der konventionellen Anordnung verwendet wird, um die benötigte Spannung für den Fernbedienungsempfänger 41 bereitzustellen, wird überflüssig.

Da die auf den zweiten Signalausgangsanschluß 14 per huckepack gegebene Spannung von dem VCR 31 über den Spannungsversorgungsanschluß 16 geliefert wird, ist die Spannungsversorgung für den Fernbedienungsempfänger 41 einfach.

Der erfindungsgemäße Fernsehsignalgeber besitzt also einen ersten Fernsehsignalausgangsanschluß und einen zweiten Fernsehsignalausgangsanschluß und ist mit einem Verteiler, zum Ausgeben von Eingangs-Fernsehsignalen an den ersten bzw. den zweiten Signalausgangsanschluß ausgestattet. Deshalb lassen sich Fernsehgerät elektrisch an den ersten und den zweiten Steckverbinder anschließen, die mit diesen Ausgangsanschlüssen gekoppelt sind. Es können beide Fernsehempfänger benutzt werden. Wenn die beiden Fernsehempfänger an die Steckverbinder angeschlossen sind, geschieht dies mit einem Minimum an Kabelaufwand. Das Anschließen der Fernsehempfänger bereitet folglich keine Mühe.

Bei dem erfindungsgemäßen Fernsehsignalgeber sind einer von dem ersten und dem zweiten Signalausgangsanschluß und ein dritter Signalausgangsanschluß elektrisch miteinander über ein Tiefpaßfilter und einen damit in Reihe geschalteten Kondensator verbunden, wobei die Eckfrequenz des Tiefpaßfilters niedriger liegt als die Frequenz jedes Fernsehsignals. Deshalb streut kein Fernsehsignal von einem Signalausgangsanschluß auf den dritten Signalausgangsanschluß, und es wird lediglich ein niederfrequentes Fernbedienungssignal übertragen. Folglich kommt es bei der Fernbedienung zu keinerlei Fehlfunktionen.

Da der erfindungsgemäße Fernsehsignalgeber mit einem eine Spule aufweisenden Hochpaßfilter zwischen einem Mischer und mindestens einem Signalausgangsanschluß ausgestattet ist, wobei die Spule auch von dem Tiefpaßfilter als Tiefpaßspule mitbenutzt wird, bilden das Hochpaßfilter und das Tiefpaßfilter gemeinsam eine einfache Schaltung.

Bei dem erfindungsgemäßen Fernsehsignalgeber wird an den zweiten Signalausgangsanschluß, der elektrisch mit dem dritten Signalausgangsanschluß verbunden ist, eine Gleichspannung gegeben. Daher wird die Gleichspannung über ein an den zweiten Ausgangssteckverbinder angeschlossenes Kabel einem Fernbedienungsempfänger zugeführt, so daß dieser betriebsfähig ist. Damit entfällt ein Wechselspannungsadapter, der ansonsten zur Spannungsversorgung des Fernbedienungsempfängers notwendig wäre.

Bei dem erfindungsgemäßen Fernsehsignalgeber ist ein Spannungsversorgungsanschluß zur Bereitstellung einer Gleichspannung vorgesehen, und der elektrisch mit dem dritten Signalausgangsanschluß verbundene zweite Signalausgangsanschluß einerseits und der Spannungsversorgungsanschluß andererseits sind elektrisch gleichstrommäßig verbunden. Deshalb läßt sich die huckepack auf den zweiten Signalausgangsanschluß gegebene Spannung von einer Bildwiedergabeeinrichtung, beispielsweise einem VCR oder dergleichen, in einfacher Weise über den Spannungsversorgungsanschluß dem Fernbedienungsempfänger zuleiten.

Die Bildwiedergabeeinrichtung, die den erfindungsgemäßen Fernsehsignalgeber verwendet, ermöglicht einfaches Anschließen von zwei Fernsehgeräten.

Bei der Bildwiedergabevorrichtung mit dem erfindungsgemäßen Fernsehsignalgeber ist der dritte Signalausgangsanschluß elektrisch mit einem Fernsteuersignal-Eingangsanschluß verbunden. Selbst wenn also der zweite Fernsehempfänger durch Fernbedienung bedient wird, kann ein Infrarotempfänger in einfacher Weise zwischen den zweiten Fernsehempfänger und den zweiten Ausgangssteckverbinder geschaltet werden.


Anspruch[de]
  1. Fernsehsignalgeber (1), umfassend:

    einen Fernsehsignal-Eingangsanschluß (2) zum Eingeben eines ersten Fernsehsignals;

    einen Modulator (8) zum Umwandeln von Eingangs-Video- und Audiosignalen (V, A) in ein zweites Fernsehsignal und zum Ausgeben des zweiten Fernsehsignals;

    einen Mischer (5), in den selektiv das erste Fernsehsignal über den Fernsehsignal-Eingangsanschluß (2) oder das zweite Fernsehsignal von dem Modulator (8) eingegeben wird, und der entweder das erste oder das zweite Fernsehsignal ausgibt; und

    einen ersten Signalausgangsanschluß (12) und einen zweiten Signalausgangsanschluß (14),

    wobei an den Mischer (5) ein Verteiler (10) angeschlossen ist, der das von dem Mischer (5) ausgegebene Fernsehsignal auf den ersten Signalausgangsanschluß (12) und den zweiten Signalausgangsanschluß (14) verteilt, gekennzeichnet durch einen dritten Signalausgangsanschluß (15), wobei dieser dritte Signalausgangsanschluß (15) und einer der beiden anderen Signalausgangsanschlüsse (12, 14) miteinander über ein Tiefpassfilter (17) und gegebenenfalls einen in Reihe geschalteten Kondensator verbunden sind, wobei die Eckfrequenz des Tiefpassfilters (17) niedriger eingestellt ist als die Frequenzen des ersten und des zweiten Fernsehsignals, und ein Hochpassfilter (13) mit einer Spule (13b, 17a, 17c) zwischen dem Verteiler (10) und dem einen der beiden anderen Signalausgangsanschlüsse (12, 14), wobei die Spule als gemeinsamer Teil des Hochpassfilters (13) und des Tiefpassfilters (17) benutzt wird.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem an den einen Signalausgangsanschluß (14) eine Gleichspannung gelegt wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, umfassend einen Spannungsversorgungsanschluß (16) zum Anlegen der Gleichspannung, wobei der eine Signalausgangsanschluß (14) und der Spannungsversorgungsanschluß (16) gleichstrommäßig elektrisch miteinander verbunden sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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