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Dokumentenidentifikation DE202005018916U1 18.05.2006
Titel Verstellbare Hufklammer
Anmelder Puhl, Michael, 66679 Losheim, DE
DE-Aktenzeichen 202005018916
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.05.2006
Registration date 13.04.2006
Application date from patent application 02.12.2005
IPC-Hauptklasse A01L 7/00(2006.01)A, F, I, 20051202, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung ist eine verstellbare Hufklammer zur Behandlung von Hornspalten und Hornrissen an Hufen von Pferden und anderen Huftieren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es gibt bereits auf dem Markt Hornspalt-oder Hornriss-Reparatursets, die durch Verkleben der Hornwand nur ein Fixieren des Defektes ermöglichen. Auch gibt es eine Behandlung von Hornspalten durch Verdrahtung, ähnlich eines Schnürschuhprinzipes, welches aber nur auf Spannen und durch zusätzliches Verkleben auf Fixieren ausgerichtet ist und keine Dehnung ermöglicht.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit eines Hornspaltes ist es, eine Metalllochplatte über den Defekt zu verschrauben, was aber wieder nur zum Fixieren dient und ein Spannen oder Dehnen nicht zulässt.

Ein anderes Klammersystem ähnlich einer Bauklammer, das durch Einschlagen in die Hornwand rechts und links vom Defekt befestigt wird, ermöglicht ebenfalls nur ein Fixieren. Alle aufgezählten Möglichkeiten einen Hornspalt zu behandeln können mit Ausnahme der Metalllochplatte nicht mehr wieder verwendet werden und bei allen ist eine Dehnung des Hornspaltes nicht möglich, auch das Einstellen der Spann und Dehnkraft nach der Montage am Huf ist nicht mehr möglich.

Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik und deren Nachteilen, ist es Aufgabe der Erfindung, eine verstellbare Hufklammer zu schaffen, mit der ein Hornspalt oder Hornriss durch einfache Montage an der Hornwand, gespannt, gedehnt und fixiert werden kann, und dass die Hufklammer wiederverwendbar ist.

Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine verstellbare Hufklammer geschaffen wurde (1,2 u. 3), die aus zwei dünnen Plättchen mit abgerundeten Ecken besteht (1), und Sie auf der Unterseite, der dem Huf zugewandten Seite (3), je Plättchen ein oder mehrere schmale Metallkörper hat (2), die durch Führungsstangen (3) und Gewindestangen (4), die Hufklammerplättchen verbinden, und dass die schmalen Metallkörper an der langen Seite außen zwei Führungslöcher (5) und mittig dazwischen in gleicher Ebene ein Gewindeloch (6) haben, wobei die Gewindelöcher in den Metallkörpern je Plättchen einmal Linksgewinde und einmal Rechtsgewinde haben, und dass die Metallkörper mit der langen Seite parallel und bündig am Plattenrand befestigt sind, so dass die Öffnungen der Löcher in den Metallkörpern je Plättchen zueinander zeigen, und dass die Hufklammerplättchen mit einer oder mehreren Gewindestangen, die ein Rechtsgewinde (7) und ein Linksgewinde (8) mittig unterbrochen durch einen Drehkranz (9) mit zwei überkreuzten Durchgangslöcher haben, verbunden sind, wobei diese Verbindung stabilisiert wird durch mehrere Führungsstangen (3), die parallel zur Gewindestange (4) in den Führungslöcher (5) der Metallkörper gleiten, so dass die Hufklammerplättchen (1) durch Drehen an der oder den Gewindestangen (4) mit Rechts- und Linksgewinde sich zueinander oder weiter auseinander bewegen und dadurch die Hufklammer verstellbar machen, und dass die Hufklammerplättchen von der dem Huf abgewandten Seite (1) betrachtet die Metallkörper völlig verdecken und nur die Führungsstangen und die Gewindestangen, mit Ihrem mittig angeordneten Drehkranz (9) der das Drehen der Gewindestange erst ermöglicht, sichtbar sind, und dass diese Hufklammer sehr einfach an der Hornwand über dem Defekt montiert werden kann, etwa durch Verschrauben und Verkleben und dass durch die Verstellmöglichkeit jederzeit die Spann- und Dehnkraft positiv für den Defekt verändert werden kann, und dass die Hufklammer beliebig in Größe und Form zu verändern ist, um sie der Hornwandfläche anzupassen, und dass die Hufklammer bauartbedingt mehrmalig verwendbar ist und dadurch bei Bedarf ummontiert werden kann.

Die 1 zeigt die verstellbare Hufklammer von der dem Huf abgewandten Seite betrachte mit

1Hufklammerplättchen 3Führungsstangen 4Gewindestange

Die 2 zeigt die verstellbare Hufklammer im Querschnitt betrachtet mit

1Hufklammerplättchen 2schmale Metallkörper 3Führungsstange 9Drehkranz

Die 3 zeigt die verstellbare Hufklammer von der dem Huf zugewandten Seite mit

5Führungslöcher 6Gewindeloch 7Gewindestange mit Rechtsgewinde 8Gewindestange mit Linksgewinde 9Drehkranz

Anspruch[de]
  1. Verstellbare Hufklammer zur Behandlung von Hornspalten und Hornrissen an Hufen von Pferden und anderen Huftieren, dadurch gekennzeichnet,

    – dass die Huflklammer aus zwei dünnen Plättchen mit abgerundeten Ecken besteht (1), und Sie auf der Unterseite, der dem Huf abgewandten Seite (3), je Plättchen ein oder mehrere schmale Metallkörper hat (2), die durch Führungsstangen (3) und Gewindestangen (4), die Hufklammerplättchen verbinden,

    – dass die schmalen Metallkörper an der langen Seite außen zwei Führungslöcher (5) und mittig dazwischen in gleicher Ebene ein Gewindeloch (6) haben, wobei die Gewindelöcher in den Metallkörper je Plättchen einmal Linksgewinde und einmal Rechtsgewinde haben,

    – dass die Metallkörper mit der langen Seite parallel und bündig am Plättchenrand befestigt sind, so dass die Öffnungen der Löcher in den Metallkörpern je Plättchen zueinander zeigen,

    – dass die Hufklammerplättchen mit einer oder mehreren Gewindestangen, die ein Rechtsgewinde (7) und ein Linksgewinde (8) mittig unterbrochen durch einen Drehkranz (9) mit zwei überkreuzten Durchgangslöcher, verbunden sind, wobei diese Verbindung stabilisiert wird durch mehrere Führungsstangen (3), die parallel zur Gewindestange (4) in den Führungslöcher (5) der Metallkörper gleiten,

    – dass die Hufklammerplättchen (1) durch drehen an der oder den Gewindestangen (4) mit Rechts- und Linksgewinde, sich zueinander oder weiter auseinander bewegen,

    – dass die Hufklammerplättchen, von der dem Huf abgewandten Seite (1) betrachtet, die Metallkörper völlig verdecken und nur die Führungsstangen und die Gewindestangen mit Ihrem mittig angeordneten Drehkranz (9), sichtbar sind.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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