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Dokumentenidentifikation DE102004029861B4 01.06.2006
Titel Vorrichtung zur kontaktierenden Aufnahme einer Chipkarte
Anmelder ITT Mfg. Enterprises, Inc., Wilmington, Del., US
Erfinder Schimmele-Brell, Tobias, 71384 Weinstadt, DE;
Daubigney, Patrick, Authume, FR;
Juret, Bernard, Crissey, FR
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 19.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004029861
Offenlegungstag 24.02.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 01.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.06.2006
IPC-Hauptklasse G06K 7/01(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur kontaktierenden Aufnahme einer Chipkarte, wie beispielsweise einer SIM-Karte oder dergleichen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei einer derartigen aus der EP 0 738 983 B1 bekannten Vorrichtung zur kontaktierenden Aufnahme einer Chipkarte, wie beispielsweise einer SIM-Karte oder dergleichen, sind die Längsseiten der Abdeckung über ihre gesamte Länge rinnenförmig ausgebildet, so dass die Randbereiche der Trägerplatte zwischen der Unterseite der Abdeckung und den parallel dazu verlaufenden abgebogenen Längsseiten gehalten ist. Dies bedeutet, dass die Höhe der Aufnahmeausnehmung in der Trägerplatte für die Chipkarte oder dergleichen vom Abstand zwischen der Bodenfläche der Aufnahmeausnehmung und den Randbereichen der Trägerplatte bestimmt ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur kontaktierenden Aufnahme einer Chipkarte, wie beispielsweise einer SIM-Karte oder dergleichen, der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Höhe der Aufnahme auf bzw. in der Trägerplatte für die Chipkarte unabhängig von der Ausgestaltung der Trägerplatte ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Vorrichtung zur kontaktierenden Aufnahme einer Chipkarte der genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale vorgesehen.

Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist eine Vorrichtung zur kontaktierenden Aufnahme einer Chipkarte erreicht, bei der die Höhe der Aufnahme für die Chipkarte nicht allein von der Ausgestaltung der Trägerplatte sondern auch von der metallischen Abdeckung bestimmt ist. Die Abdeckung wird aufgrund ihrer randseitigen Ausbildung auf die Trägerplatte derart aufgebracht, dass sie auf den Randbereichen der Trägerplatte über ihre Halteabschnitte klemmend gehalten ist. Durch diese reine Klemmverbindung ist auch eine einfache Montage dieser beiden Bauteile zu einem einheitlich handhabbaren Bauteil gegeben.

Es ist beispielsweise denkbar, die Abdeckung mittels ihrer an den Längsrändern vorgesehenen Halteabschnitte von einer Seite der Trägerplatte aus auf diese aufzuschieben. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung sind jedoch die Merkmale nach Anspruch 2 vorgesehen, wonach die Abdeckung durch eine Aufsetzbewegung und eine senkrecht daran anschließende Schiebebewegung schnell und einfach montierbar ist.

Mit den Merkmalen nach Anspruch 3 ist erreicht, dass die Abdeckung längsrandseitig über den maximalen Außenrand der Trägerplatte so gut wie nicht übersteht und dabei darüber hinaus bei der Schiebebewegung der Abdeckung relativ zur Trägerplatte ein Endanschlag vorgegeben ist.

Vorteilhafte konstruktive Ausgestaltungen der Abdeckung bzw. deren Halteabschnitte ergeben sich aus den Merkmalen nach Anspruch 4.

Um auch eine Bewegungsbegrenzung entgegen der Ausschiebebewegung der Abdeckung über die Trägerplatte zu erreichen, sind die Merkmale nach Anspruch 5 vorgesehen.

Für einen festen Halt der Abdeckung auf der Trägerplatte nach der Montage sorgen die Merkmale nach Anspruch 6 und/oder 7.

Eine einfache und wenig kraftaufwendende Montage ergibt sich aus den Merkmalen nach Anspruch 8.

Für eine Komplettierung der elektrischen Abschirmung durch die Abdeckung sind die Merkmale nach Anspruch 9 vorgesehen. Damit ist erreicht, dass mit dem Aufschieben der Abdeckung senkrecht zur Aufsetzbewegung auf die Trägerplatte auch der Querrand eine Klemmverbindung mit dem betreffenden Rand der Trägerplatte eingeht. Neben der Komplettierung der Abschirmung an dieser Querseite ist auch eine Vervollständigung der sicheren Halterung und Kontaktgabe der Chipkarte auf der Kontaktiereinrichtung gewährleistet.

Mit den Merkmalen des Anspruchs 10 ist eine den Längsrand-Halteabschnitten ähnliche Klemmverbindung im Bereich des Querrandes erreicht. Dadurch ergibt sich auch eine stabile 3-Punkt-Auflage für das spätere Befestigen der Baueinheit auf einer Geräte-Leiterplatte (Anspruch 11).

Eine bevorzugte konstruktive Ausgestaltung der Abdeckung ergibt sich aus den Merkmalen nach Anspruch 12.

Eine einfache und sichere Montage der einzelnen Kontakte der Kontakteinrichtung an der Trägerplatte ergibt sich, wenn die Merkmale nach Anspruch 13 vorgesehen sind.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Kontakteinrichtung bzw. deren Kontakte und deren vorgespannte Halterung in der Trägerplatte ergeben sich aus den Merkmalen eines oder mehrerer der Ansprüche 14 bis 17.

Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:

1 in perspektivischer auseinandergezogener Darstellung eine Vorrichtung zur kontaktierenden Aufnahme einer Chipkarte gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,

2 in perspektivischer Darstellung die Vorrichtung nach 1 in zusammengebautem Zustand,

3 einen Schnitt längs der Linie III-III der 2,

4A und 4B in vergrößerter Darstellung Einzelheiten der Kontaktanordnung gemäß Kreis IVA der 3 bzw. der Schnittlinie IVB-IVB der 2,

5A 5B und 5C Seitenansichten entsprechend Pfeil V der 2 zur Darstellung der einzelnen Montageschritte zum Aufbringen der Abdeckung auf Trägerplatte,

6A 6B und 6C in ausschnittsweiser perspektivischer Darstellung entsprechend dem Kreis VI der 5A bis 5C die einzelnen Montageschritte und

7 eine Unteransicht gemäß Pfeil VII der Vorrichtung im Montageschritt nach 5B.

Gemäß den 1 und 3 besitzt eine Vorrichtung 11 zur kontaktierenden Aufnahme einer üblichen, hier nicht dargestellten Chipkarte, wie beispielsweise einer SIM-Karte eine Trägerplatte 12 aus elektrisch isolierendem Material, eine in der Trägerplatte 12 ortsfest gehaltene Kontaktierungseinrichtung 13 und eine metallische Abdeckung 14, die einerseits im hier nicht dargestellten Anwendungszustand eine elektrische Abschirmung bietet und andererseits eine mechanische Halterung und Anlage zur Aufnahme der Kontaktierungskraft zwischen Kontaktierungseinrichtung 13 und Chipkarte sowie eine Führung und Fixierung der Chipkarte gewährleistet. Die Aufnahmevorrichtung 11 wird beispielsweise als in 2 dargestelltes separates Bauteil in einem Mobiltelefonapparat angewendet und eingebracht, wobei, wie noch beschrieben sein wird, die die Trägerplatte 12 samt Kontaktierungseinrichtung 13 haltende metallische Abdeckung 14 auf eine im Mobiltelefongerät gehaltene bestückte Leiterplatte lötend befestigt wird. Vorzugsweise besteht die Abdeckung 14 aus Edelstahl mit einer galvanisch aufgebrachten Zinnoberfläche zur Verbesserung der Lötbarkeit. Die Aufnahmevorrichtung 11 kann aber auch bspw. in Steckkarten für elektronische Geräte eingebaut werden.

Die Trägerplatte 12 ist in flacher Weise länglich rechteckförmig ausgebildet, beispielsweise besitzt sie eine Dicke von einem Millimeter oder weniger. Die beiden Längsseiten 16 und 17 der Trägerplatte 12 sind identisch ausgebildet. Sie besitzen jeweils im Bereich des bzw. nahe einem vorderen Querrand 18 eine Rastausnehmung 21 und in einem mittleren Bereich jeweils eine tiefere Durchgangsausnehmung (erste Randausnehmung) 22, an deren der Rastausnehmung 21 abgewandten Seite eine Anschlagausnehmung (zweite Randausnehmung) 23 sich anschließt. Die Rastausnehmung(dritte Randausnehmung) 21 einerseits und die Anschlagausnehmung 23 andererseits besitzen voneinander abgewandt angeordnete senkrecht zu den Längsrändern verlaufende Anlageflächen(Längsbegrenzungen) 24 bzw. 25. Das vordere Ende der beiden Längsseiten 16 und 17 ist mit einer Auflaufschräge 26 versehen. Der vordere Querrand 18 ist eben ausgebildet. Ein hinterer Querrand 19 ist über eine Rundung mit der einen hier vorderen Längsseite 16 verbunden, während er zur anderen hier hinteren Längsseite 17 über eine Schräge 27 angrenzt. Im Bereich der Schräge 27 ist die Trägerplatte 12 mit einem Kodierungsvorsprung 28 versehen, der einstückig und senkrecht auf der Oberseite der Trägerplatte 12 aufsteht. Dieser schrägverlaufende Kodierungsvorsprung 28 entspricht der schräg abgeschnittenen Kante einer üblichen SIM-Karte. Es versteht sich, dass der Kodierungsvorsprung 28 auch mit einer zur Oberseite 29 der Trägerplatte 12 hinweisenden Auslaufschräge zum Herausnehmen der SIM-Karte versehen sein kann.

Die Trägerplatte 12 besitzt länglich rechteckförmige, teilweise hinterschnittene Ausnehmung 33 in zwei Reihen 31 und 32, die jeweils einander gegengerichtet sind. Die im Wesentlichen identischen Ausnehmungen 33 dienen zur Aufnahme von jeweils einem Kontakt 40 der Kontaktierungseinrichtung 13. von der Rückseite der Trägerplatte 12 sind die Ausnehmungen 33 hinterschnitten. Diese Hinterschneidungen 34 und 36 dienen zur vorgespannten Halterung der Kontakte 40 in der Trägerplatte 12, wie noch zu zeigen sein wird. Die Trägerplatte 12 besitzt zwischen dem Bereich der Kontaktierungseinrichtung 13 und dem hinteren Querrand 19 eine große Aussparung 39, die hier in Draufsicht die Form einer üblichen SIM-Karte besitzt, deren Abmessung jedoch hier kleiner als die letztgenannte sind. Die Aussparung 39 dient zur Aufnahme von elektronischen Bauelementen dann, wenn die Aufnahmevorrichtung 11 auf eine bestückte Leiterplatte montiert ist.

Die Kontakte 40 gemäß 1 bzw. 3, die identisch ausgebildet sind, sind aus Federblech gebogen und in üblicher Weise oberflächenbehandelt. Die Kontakte 40 besitzen einen Fußbereich 41 und einen daran anschließenden rückgebogenen Kopfbereich 42. Der Fußbereich 41 ist an seinem freien breiten Ende ausgeklinkt, so dass sich zwei äußere Stege 44 und ein mittiger, demgegenüber höhenversetzter Steg 45 ergibt, welche Stege 44 und 45 um einen Randbereich 46 der Trägerplatte 12 greifen (4A) und mit diesem zur mechanischen Befestigung heiß verprägt sind. Der Kopfbereich 42 besitzt einen ballig geformten Kontakt 47, ein freies Ende (Abschnitt) 48 und an der dem freien Ende 48 abgewandten Seite des Kontaktes 47 beidseitig abstehende Flügel (Abschnitt) 49. Im montierten Zustand der Kontakte 40 liegen deren freie Enden 48 in der Hinterschneidung 34 vorgespannt und die Flügel 49, wie 4B zu entnehmen ist, in der Hinterschneidung 36 der Trägerplatte 12 und ebenfalls in die Kontakte 40 vorspannender Weise. Damit der Kontaktkopfbereich 42 sich beim Einschieben einer Chipkarte frei bewegen kann, sind den Flügeln 49 gegenüberliegend Freisparungen 51 im Kontaktfußbereich 41 vorgesehen, während das freie Ende 48 des Kopfbereichs 42 in dem Bereich zwischen die beiden gegenüber dem Steg 45 längeren Stege 44 frei eintauchen kann.

Die Abdeckung 14 ist einstückig aus einem Metallblech gebogen. Wie insbesondere der 2 zu entnehmen ist, endet die metallische Abdeckung 14 in auf die Trägerplatte 12 geklemmtem Zustand vor der Aussparung 39. Die metallische Abdeckung 14 besitzt zwei Längsränder (Längsseiten) 56 und 57, die identisch ausgebildet sind und die gegenüber der Oberseite 58 um 90° umgebogen sind.

Jeder Längsrand 56, 57 ist in Abschnitten unterschiedlich hoch und an mit einem Paar nach innen, d.h. bezüglich beider Längsränder 56 und 57 aufeinander zu gebogener Halteabschnitte 59 und 60 versehen. Die Halteabschnitte 59 und 60 befinden sich in unterschiedlichen Höhenlagen, d.h. sie besitzen in Richtung der Breite des Längsrandes 56, 57 einen Abstand zueinander. Der Halteabschnitt 59 ist am hinteren Ende 61 der Abdeckung 14 vorgesehen, während der Halteabschnitt 60 in einem mittigen Bereich angeordnet ist. Der Abstand zwischen der Oberseite des Halteabschnitts 59 und der Unterseite des Halteabschnitts 60 entspricht etwa der Dicke der Trägeplatte 12 im Bereich des von der metallischen Abdeckung 14 geklemmten Bereiches. Der in montiertem Zustand (2) die Trägerplatte 12 untergreifende Halteabschnitt 59 ist wesentlich kürzer als der in montiertem Zustand auf der Oberseite der Trägerplatte 12 aufliegende Halteabschnitt 60, der eine wesentliche Länge des Längsrandes 56, 57 der Abdeckung 14 einnimmt. An dem den untergreifenden Halteabschnitt 59 abgewandten Ende des übergreifenden Halteabschnitts 60 besitzt der Längsrand 56, 57 einen Rastlappen 62, der ausgeklinkt ist und federnd schräg nach innen absteht.

Die Montage der metallischen Abdeckung 14 auf der mit der Kontaktierungseinrichtung 13 bestückten Trägerplatte 12 ist aus den 5A, 5B und 5C und 6A, 6B und 6C ersichtlich. Danach wird die Abdeckung 14 über der Trägerplatte 12 derart angeordnet, dass der untergreifende Halteabschnitt 59 der Durchgangsausnehmung 22 gegenüberliegt (5A und 6A), so dass die Abdeckung 14 auf die Oberseite der Trägeplatte 12 soweit aufgesetzt werden kann, bis die Unterseite des aufliegenden Halteabschnitts 60 auf dem Randbereich der Oberseite der Trägerplatte 12 aufsitzt (5B und 6B). Dies erfolgt in Richtung des Pfeiles A. Die metallische Abdeckung 14 kann dann Richtung des Pfeiles B, also in einer zum Aufsetzpfeil A senkrechten Richtung geschoben werden, so dass der Halteabschnitt 59 die Trägerplatte 12 untergreift und der Längsrand 56, 57 in die Anschlagausnehmung 23 gelangt und bis zum betreffenden Anschlag 25 verschoben werden kann. Bei dieser Bewegungsrichtung in Richtung B gelangt der Rastlappen 62 über die Längsseite 16, 17 bzw. deren Auflaufschräge 26 entlang hinter und in die Rastausnehmung 21 (2). Auf diese Weise ist die Abdeckung 14 sowohl in Richtung des Pfeiles B als auch in Gegenrichtung unverschiebbar gehalten.

Die metallische Abdeckung 14 besitzt einen in Einschubrichtung B hinteren Querrand 63, der in zwei Außenbereiche 64 und einen mittigen Bereich 65 unterteilt bzw. ausgeklinkt ist. In den beiden Außenbereichen 64 besitzt der hintere Querrand 63 nach innen umgebogene Halteabschnitte 66, die auf der Trägerplatte 12 aufliegen können, und im mittigen Bereich 65 einen Halteabschnitt 67, der um die Dicke der Trägerplatte 12 tiefer gesetzt ist und somit die Trägerplatte 12 im vorderen Querrandbereich 18 untergreifen kann. Der mittige Halteabschnitt 67 ist wesentlich schmäler als die beiden äußeren Halteabschnitte 66. Diese Halteabschnitte 66 und 67 gelangen beim Aufsetzen der Abdeckung 14 in Richtung des Pfeiles A gemäß 5A am vorderen Querrand 18 der Trägerplatte 12 vorbei und, wie sich aus 5C ergibt, bei der Bewegung der Abdeckung 14 in Richtung des Pfeiles B in Klemmverbindung um den vorderen Querrand 18 der Trägerplatte 12. Der Endzustand dieser mechanischen klemmenden Verbindung von Abdeckung 14 und Trägerplatte 12 ist in den 5C und 6C sowie 3 dargestellt.

Wie sich beispielsweise aus 3 ergibt, ist zwischen der Oberseite 58 der metallischen Abdeckung 14 und der Trägerplatte 12 ein Freiraum 70 um Einschieben einer Chipkarte, beispielsweise einer SIM-Karte von der dem Querrand 63 abgewandten offenen Seite der Abdeckung 14 her vorhanden. Die Abdeckung 14 bietet dabei gleichzeitig eine Führung und Fixierung für die Chipkarte. Zur Beobachtung dieses Vorgangs besitzt die Abdeckung 14 eine einseitig offene Ausnehmung 71 und eine im Abstand dazu angeordnete Ausnehmung 72, die die Kontaktbereiche 47 der Kopfbereiche 42 der Kontakte 40 frei lassen (2). Zur Aussteifung der Abdeckung 14 ist die Oberseite 58 mit zwischen den Ausnehmungen 71 bzw. der Ausnehmung und dem hinteren Rand angeordneten querverlaufenden Versteifungsrippen 73, 74 versehen. Beim Einschieben der SIM-Karte mit ihren Kontaktflächen nach unten, d.h. der Kontaktierungseinrichtung 13 gegenüberliegend, werden die Kontakte 40 federnd nach unten gedrückt, wobei die Federkraft der Kontakte 40 die SIM-Karte mit ihrer Oberseite an die Innenseite der Abdeckung 14 drückt. Der hintere Querrand 63 ist gleichzeitig Anschlag für die Chipkarte. Die freie (offene) Querkante der Abdeckung 14 ist randseitig leicht nach oben gebogen (4A).

Wie der 7 zu entnehmen ist, die den Vormontagezustand gemäß 5B bzw. 6B zeigt, sind die metallischen Flächen des Fußbereichs 41 der Kontakte 40 einerseits und der drei untergreifenden Halteabschnitte 59 und 67 andererseits freiliegend, so dass die Aufnahmevorrichtung 11 insgesamt auf eine vorhandene Leiterplatte gelötet werden kann. Die Abdeckung 14 bietet dabei mit ihrem drei verteilten Halteabschnitten 59, 67 eine sichere Auflage.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (11) zur kontaktierenden Aufnahme einer Chipkarte, wie beispielsweise einer SIM-Karte oder dergleichen, mit einer eine Kontaktiereinrichtung (13) aufnehmenden Trägerplatte (12) aus elektrisch isolierendem Material und mit einer oberhalb der Trägerplatte (12) angeordneten metallischen Abdeckung (14), zwischen der und der Trägerplatte (12) die Chipkarte elektrisch kontaktierend aufgenommen und mechanisch gehalten ist, wobei die Abdeckung (14) mit der Trägerplatte (12) verbindbar und hierzu halbschalenartig ausgebildet und mit zwei parallelen von der Oberseite abgebogenen Längsseiten (56, 57) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass von den Längsseiten (56, 57) jeweils Paare von längsseitig zueinander versetzten Halteabschnitten (59, 60) in unterschiedlichen Höhenlagen nach innen umgebogen sind, wobei der Abstand der Halteabschnitte (59, 60) eines Paares etwa der Dicke der Trägerplatte (12) im betreffenden Randbereich entspricht und der Randbereich der Trägerplatte (12) zwischen den beiden Halteabschnitten (59, 60) aufgenommen ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (12) im Bereich des sie untergreifenden Halteabschnitts (59) mit einer ersten Randausnehmung (22), deren Abmessungen denen des Halteabschnitts (59) entspricht, versehen ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an die erste Randausnehmung (22) eine zweite Randausnehmung (23) angrenzt, deren Tiefe der Dicke der Längsseite (16, 17) der Abdeckung (14) entspricht.
  4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der die Trägerplatte (12) untergreifende Halteabschnitt (59) an einem Ende der Abdeckung (14) und der auf der Trägerplatte (12) aufsitzende Halteabschnitt (60) in einem mittigen Bereich der Abdeckung (14) angeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseite (56, 57) der Abdeckung (14) an einem Bereich mit einem Rastlappen (62) versehen ist, der in eine dritte Randausnehmung (21) der Trägerplatte (12) greift.
  6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastlappen (62) an dem dem untergreifenden Halteabschnitt abgewandten Ende der Abdeckung (14) vorgesehen ist.
  7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite und dritte Randausnehmung (23, 21) voneinander abgewandt angeordnete Längsbegrenzungen (25, 24) besitzen.
  8. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das die Halteabschnitte (59, 60) gegenüber dem Längsrand federnd elastisch bewegbar sind.
  9. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (14) mit einem von der Oberseite abgebogenen Querrand (63) versehen ist, von dem ein Paar von querseitig versetzten und in unterschiedlichen Höhenlagen angeordneten Halteabschnitten (66, 67) nach innen umgebogen sind, wobei der Abstand der Halteabschnitte eines Paares etwa der Dicke der Trägerplatte (12) im betreffenden Randbereich entspricht.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei äußeren auf der Trägerplatte (12) aufsitzenden Halteabschnitten (66) ein mittiger, die Trägerplatte untergreifender Halteabschnitt (67) vorgesehen ist.
  11. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (12) untergreifenden Halteabschnitte (59, 67) als Lötpads ausgebildet sind.
  12. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der Abdeckung (14) mit beabstandeten Ausnehmungen (71, 72) im Bereich der Kontaktierungsrichtung (13) an der Trägerplatte (12) und mit den Ausnehmungen (71, 72) benachbart querverlaufende Versteifungsrippen (73, 74) versehen ist.
  13. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierungseinrichtung (13) aus mehreren voneinander isoliert angeordneten Kontakten (40) zusammengesetzt ist, deren Fußbereiche (41) in der Trägerplatte (12) durch Heißverprägen mechanisch gehalten sind.
  14. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierungseinrichtung (13) aus mehreren voneinander isoliert angeordneten Kontakten (40) zusammengesetzt ist, deren mit der Chipkarte kontaktierende elastisch vorgespannte Kopfbereiche Abschnitte (48, 49) aufweisen, die in nicht kontaktierendem Zustand an der der Abdeckung abgewandten Unterseite der Trägerplatte (12) anliegen.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt durch das freie Ende (48) des Kontaktes (40) gebildet ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt durch zwei zu beiden Seiten der Längserstreckung der Kontakte (40) einstückig geformte Flügel (49) gebildet ist.
  17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass Abschnitten Aussparungen in der Tragplatte (12) und/oder in Kontaktflächenbereichen gegenüberliegen.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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