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Dokumentenidentifikation DE60022150T2 01.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001101613
Titel Farbeverteilbalken für eine Druckmaschine
Anmelder KABUSHIKI KAISHA TOKYO KIKAI SEISAKUSHO, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Iijima, Takashi, Yokosuka-shi, Kanagawa-ken, JP;
Yoshida, Hiroji, Kawasaki-shi, Kanagawa-ken, JP;
Kobayashi, Yoshio, Tokyo, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 60022150
Vertragsstaaten AT, CH, DE, GB, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.04.2000
EP-Aktenzeichen 001087923
EP-Offenlegungsdatum 23.05.2001
EP date of grant 24.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.06.2006
IPC-Hauptklasse B41F 31/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung:

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Druck- bzw. Druckerfarbenschiene zum Zuführen von Druckfarbe zu einer Tauch- bzw. Duktorwalze von einer Druckfarbenzuführfläche entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend zu einer Außenumfangsfläche der Tauchwalze in einer Druckfarbenzuführungsvorrichtung einer Druckpresse bzw. Druckmaschine.

Beschreibung des allgemeinen Standes der Technik, von dem die Erfindung ausgeht:

Viele Druckfarbenschienen einer Druckfarbenzuführungsvorrichtung sind in herkömmlicher Weise bekannt, wie in der offengelegten Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 1-229633 (Stand der Technik 1) etc. gezeigt ist. Das heißt, ein Druckfarbenschienenkörper einer Druckfarbenschiene ist gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt zu einer Außenumfangsfläche einer Tauchwalze, um diese Außenumfangsfläche zu bedecken. Eine Druckfarbenzuführfläche als eine konkav gekrümmte Fläche zum Zuführen von Druckfarbe und mit einem verhältnismäßig langen Bogen ist entlang der Außenumfangsfläche der Tauchwalze gebildet. Ein Druckfarbenzuführrohr bzw. -röhre ist normalerweise mit dem Druckfarbenschienenkörper verbunden und erstreckt sich von einer Druckfarbenpumpe zum Zuführen der Druckfarbe zu einer Seite gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt zu der Druckfarbenzuführfläche als eine konkav gekrümmte Fläche. Eine Druckfarbenzuführöffnung ist zu einer Seite der Druckfarbenzuführfläche geöffnet bzw. offen. Ein Druckfarbenführungsweg zum Verbinden des Druckfarbenzuführrohres und der Druckfarbenzuführöffnung ist zwischen dem Druckfarbenzuführrohr und der Druckfarbenzuführöffnung angeordnet.

Die durch die Druckfarbenpumpe herausgeschickte Druckfarbe erreicht die Druckfarbenzuführöffnung durch den Druckfarbenführungsweg, und wird zu der Außenumfangsfläche der Tauchwalze übertragen. Die Druckfarbe wird weiterhin zu einer Walze, die stromabwärtig in Berührung mit der Tauchwalze angeordnet ist, durch Rotierenlassen bzw. Drehen der Tauchwalze übertragen.

Die Druckfarbenschiene ist in der Weise ausgebildet, dass die Druckfarbenzuführfläche von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze getrennt werden kann, um die Druckfarbenzuführfläche zu reinigen, usw. Das heißt, ein Trag- bzw. Stützglied ist durch Auflagerungen bzw. Lager getragen bzw. abgestützt, die in beiden Endbereichen in einer Längsrichtung des Trag- bzw. Stützglieds angeordnet sind und eine exzentrische Struktur bzw. Ausbildung aufweisen, die dazu befähigt ist, winklig verlagert bzw. verschoben zu werden. Eine Einstellführungsfläche, die an einer Seite nahe zu der Tauchwalze sehr bzw. stark geneigt ist, ist in einem Untersatz bzw. Basisteil, das in dem Trag- bzw. Stützglied angeordnet ist, gebildet, und der Druckfarbenschienenkörper ist in der Weise angeordnet, dass dieser Druckfarbenschienenkörper entlang dieser Neigung bewegt und eingestellt werden kann. Diese Vorrichtung ist in der Weise ausgebildet, dass die in dem Druckfarbenschienenkörper angeordnete Druckfarbenzuführfläche der Außenumfangsfläche der Tauchwalze mit einem geeigneten Abstand in einer Operationsposition gegenübergestellt bzw. -angeordnet kann, und dass sie zwischen der Operationsposition in Nähe bzw. Nachbarschaft zu der Tauchwalze und einer Nichtoperationsposition selektiv angeordnet werden kann, die von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze getrennt ist.

Der Abstand zwischen der Druckfarbenzuführfläche des Druckfarbenschienenkörpers und der Außenumfangsfläche der Tauchwalze wird durch Bewegen einer Trag- bzw. Stützposition des Trag- bzw. Stützglieds linkswärts und rechtswärts separat eingestellt. Die Trag- bzw. Stützposition des Trag- bzw. Stützglieds wird durch Annähern und Trennen des Druckfarbenschienenkörpers, der an der geneigten Einstellführungsfläche des in dem Trag- bzw. Stützglied angeordneten Basisteils angebracht ist, in Bezug auf die Außenumfangsfläche der Tauchwalze, und durch individuelles winkliges Verlagern bzw. Verschieben der Auflagerungen der exzentrischen Struktur bewegt, die in den beiden Endbereichen des Trag- bzw. Stützglieds angeordnet sind.

Bei der in dem Stand der Technik 1 offenbarten Druckfarbenschiene kann die Druckfarbe über die gesamte Breite einer Druckfläche in der Druckpresse bzw. -maschine zugeführt werden, die dazu befähigt ist, die Druckfarbe auf eine breite Papierbahn zu drucken. Die Länge eines Bogens der Druckfarbenzuführfläche des Druckfarbenschienenkörpers ist verhältnismäßig lang und die Masse des Druckfarbenschienenkörpers ist dadurch erhöht, dass diesem Druckfarbenschienenkörper Steifigkeit verliehen wird, so dass die Operationsfähigkeit schlecht ist und die Kosten hoch sind.

Während die Druckmaschine für eine lange Zeit verwendet wird, wird der Druckfarbenschienenköper in einer vertikalen Richtung durch eine Änderung im Totgewicht des Druckfarbenschienenkörpers in einer Operationsposition mit dem Vergehen der Zeit gebogen. Darüber hinaus wird der Druckfarbenschienenkörper durch den Einfluss eines Druckes gebogen, der durch die Druckfarbe verursacht wird, die innerhalb eines Abstands vorhanden ist, der zwischen der Druckfarbenzuführfläche und der Außenumfangsfläche der Tauchwalze während der Operation der Druckmaschine gebildet wird, derart, dass der Druckfarbenschienenkörper von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze getrennt wird. In Bezug auf einen geringen Abstand, der zwischen der Außenumfangsfläche der Tauchwalze und der Druckfarbenzuführfläche des Druckfarbenschienenkörpers mit einem verhältnismäßig langen Bogen in geeigneter Weise einzustellen und aufrechtzuerhalten ist, sind ein Abstand nahe zu einem Endbereich der Druckfarbenschiene in ihrer Längsrichtung und ein Abstand nahe zu einem zentralen Bereich und ihrem Umfangsbereich durch Verursachen der Biegung voneinander verschieden. Infolgedessen gibt es ein Problem insofern, als die Druckfarbenzuführung instabil und die Druckqualität vermindert werden.

Darüber hinaus wird der Abstand durch eine komplizierte Konstruktion eingestellt, bei der der Druckfarbenschienenkörper mit der Druckfarbenzuführfläche, die durch eine lange, konkav gekrümmte Fläche mit dem verhältnismäßig langen Bogen gebildet ist, an einer Einstellführungsfläche bewegt wird, und Winkelverschiebungszentren bzw. -mittelpunkte der in beiden Endbereichen eines Trag- bzw. Stützglieds angeordneten, exzentrischen Auflagerungen individuell bzw. einzeln bewegt werden. Dementsprechend gelangen obere und untere Enden des Bogens der Druckfarbenzuführfläche in ihrer Längsrichtung leicht in Berührung mit der Außenumfangsfläche der Tauchwalze während einer Einstelloperation. Daher ist ein Problem insofern vorhanden, als Geschicklichkeit bzw. Fertigkeit in erheblichem Maße erforderlich ist, um den Abstand einzustellen, und eine lange Zeit erforderlich ist, um diesen Abstand einzustellen, und kein Einfluss der Biegung in ausreichender Weise aufgelöst werden kann.

Daher gibt es in einem ungünstigsten Falle eine Möglichkeit gegenseitiger Beschädigung, die durch Betreiben der Druckmaschine verursacht ist, während die Druckfarbenzuführfläche des Druckfarbenschienenkörpers in Berührung mit der Außenumfangsfläche der Tauchwalze kommt.

Um Auftreten dieser Probleme zu verhindern, werden das Trag- bzw. Stützglied und der gebogene Druckfarbenschienenkörper abgenommen bzw. abmontiert, wiederaufbereitet und mit neuen Teilen ersetzt und Befestigungen der jeweiligen Elemente werden neu bzw. wiedereingestellt und wieder zusammengebaut usw., so dass umfangreiche Instandsetzungs-Gegenmaßnahmen erforderlich sind. Hinzu kommt, dass, wenn der Druckfarbenschienenkörper in das Trag- bzw. Stützglied montiert wird, es schwierig ist, eine Referenzposition des Druckfarbenschienenkörpers zu bestimmen, und Geschicklichkeit beim Ausführen dieser Bestimmung erforderlich ist, so dass es viel Zeit beansprucht, um diese Arbeit auszuführen.

Als ein Beispiel bezieht sich GB-A-523 567 auf einen Druckfarbenauftragsmechanismus für Druckmaschinen, welcher eine Druckfarbenschiene mit einem Hals- bzw. Verengungs- bzw. Trichterteil aufweist, welches eine gekrümmte Fläche bietet, die konzentrisch zu dem Umfang einer Druckfarbenauftragstrommel bzw. -walze präsentiert wird, wobei die Fläche Öffnungen aufweist, durch welche unter Druck zugeführte Druckfarbe in üblicher Weise mittels eines Druckfarbenpumpsystems über den Umfang der Trommel verläuft.

GB-A-434 107 bezieht sich auf eine Druckfarbenzuführvorrichtung, die für Rotations- bzw. Walzendruckmaschinen adaptiert ist, durch welche ein Überschuss von Druckfarbe in die Vorrichtung durch eine Pumpe gezogen wird und auf eine Druckfarbenwalze mit Hilfe von verschiedenen Düsen aufgebracht wird, die Seite an Seite in einem länglichen Gehäuse angeordnet sind.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Druckfarbenschiene für eine Druckpresse bzw. Druckmaschine zu schaffen, welche einen Mechanismus für leichte Zugänglichkeit vorsieht, um die Position der Druckfarbenschiene in Bezug auf eine Außenumfangsfläche einer Tauch- bzw. Duktorwalze zu bestimmen und einzustellen.

Diese Aufgabe wird durch einen Druckfarbenschiene für eine Druckpresse bzw. -maschine mit den in Anspruch 1 offenbarten Merkmalen gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstände der abhängigen Unteransprüche.

Um die obigen Probleme zu lösen, schlägt die vorliegende Erfindung eine Druckfarbenschiene für eine Druckpresse bzw. Druckmaschine vor, die dazu befähigt ist, eine Operationsposition in Nähe bzw. Nachbarschaft zu einer Außenumfangsfläche einer Tauch- bzw. Duktorwalze und eine Nichtoperationsposition zu wählen, die von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze getrennt ist;

wobei die Druckfarbenschiene aufweist:

einen Druckfarbenschienenkörper, der durch Verbinden von wenigstens zwei Gliedern an einer Verbindungsfläche gebildet ist, um geteilt zu werden, und eine konkav gekrümmte Fläche aufweist, die über bzw. auf wenigstens den zwei Gliedern gebildet ist und mehrere bzw. mehrfache Druckfarbenzuführöffnungen aufweist, die zu der konkav gekrümmten Fläche entlang einer Verbindungsfläche geöffnet sind, die im Voraus bestimmt ist;

einen Untersatz bzw. Basisteil zum Tragen bzw. Abstützen des Druckfarbenschienenkörpers in einer Trag- bzw. Stützebene parallel zu der Verbindungsfläche mit den Druckfarbenzuführöffnungen des Druckfarbenschienenkörpers;

ein Trag- bzw. Stützglied zum Tragen bzw. Stützen des Basisteils, um winklig verlagert bzw. verschoben zu werden; und

ein Distanz- bzw. Abstandseinstellmittel bzw. -einrichtung, die in einer solchen Art und Weise angeordnet ist, dass der Druckfarbenschienenkörper entlang der Trag- bzw. Stützebene des Basisteils in einer Richtung senkrecht bzw. rechtwinklig zu einer Längsrichtung des Druckfarbenschienenkörpers hin- und herbewegt werden kann;

wobei die Druckfarbenschiene in einer solchen Art und Weise ausgebildet ist, dass die Verbindungsfläche des Druckfarbenschienenkörpers annähernd an eine Ebene angepasst ist, welche eine Rotations- bzw. Drehmittellinie der Tauchwalze in der Operationsposition aufweist, und die konkav gekrümmte Fläche des Druckfarbenschienenkörpers an die Außenumfangsfläche der Tauchwalze angenähert und von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze getrennt werden kann, um den Abstand dazwischen einzustellen.

Die vorliegende Erfindung schlägt außerdem eine Druckfarbenschiene für eine Druckpresse bzw. Druckmaschine vor, die dazu befähigt ist, eine Operationsposition in Nähe bzw. Nachbarschaft zu einer Außenumfangsfläche einer Tauch- bzw. Duktorwalze und eine Nichtoperationsposition zu wählen, die von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze getrennt ist;

wobei die Druckfarbenschiene aufweist:

einen Druckfarbenschienenkörper, der durch Verbinden von wenigstens zwei Gliedern, die annähernd in der Gestalt bzw. Form einer rechteckförmigen, parallelepipedischen Platte gebildet sind, an einer Verbindungsfläche gebildet ist, um geteilt zu werden, und eine konkav gekrümmte Fläche aufweist, die über bzw. auf wenigstens den zwei Gliedern gebildet ist und mehrere bzw. mehrfache Druckfarbenzuführöffnungen aufweist, die zu der konkav gekrümmten Fläche entlang einer Verbindungsfläche geöffnet sind, die im Voraus bestimmt ist;

einen Untersatz bzw. Basisteil zum Tragen bzw. Abstützen des Druckfarbenschienenkörpers in einer Trag- bzw. Stützebene parallel zu der Verbindungsfläche mit den Druckfarbenzuführöffnungen des Druckfarbenschienenkörpers;

ein Trag- bzw. Stützglied zum Tragen bzw. Abstützen des Basisteils, um winklig verlagert bzw. verschoben zu werden; und

ein Distanz- bzw. Abstandseinstellmittel bzw. -einrichtung, die in einer solchen Art und Weise angeordnet ist, dass der Druckfarbenschienenkörper entlang der Trag- bzw. Stützebene des Basisteils in einer Richtung senkrecht bzw. rechtwinklig zu einer Längsrichtung des Druckfarbenschienenkörpers hin- und herbewegt werden kann;

wobei die Druckfarbenschiene in einer solchen Art und Weise ausgebildet ist, dass die Verbindungsfläche des Druckfarbenschienenkörpers mit der Druckfarbenzuführfläche annähernd an eine Ebene angepasst ist, welche eine Rotations- bzw. Drehmittellinie der Tauchwalze in der Operationsposition aufweist, und die konkav gekrümmte Fläche des Druckfarbenschienenkörpers an die Außenumfangsfläche der Tauchwalze angenähert und von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze getrennt werden kann, um den Abstand dazwischen einzustellen;

wobei das Einstellmittel an einer hinteren Endfläche des Basisteils an einer Seite angebracht ist, die zu einer Seite der Tauchwalze entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend ist.

Zusätzlich zu den obigen zwei Druckfarbenschienen für die Druckmaschine schlägt die vorliegende Erfindung außerdem eine Druckfarbenschiene für die Druckmaschine vor, bei der die konkav gekrümmte Fläche des Druckfarbenschienenkörpers eine Größe bzw. Abmessung von 1/12 bis 1/6 mal diejenige der Außenumfangsfläche der Tauchwalze in ihrer Umfangsrichtung aufweist.

Zusätzlich zu den obigen drei Druckfarbenschienen für die Druckmaschine, schlägt die vorliegende Erfindung außerdem eine Druckfarbenschiene für die Druckmaschine vor, bei der die Trag- bzw. Stützebene des Basisteils zum Tragen bzw. Stützen des Druckfarbenschienenkörpers in der Trag- bzw. Stützebene parallel zu der Verbindungsfläche des Druckfarbenschienenkörpers horizontal ist.

Zusätzlich zu den obigen vier Druckfarbenschienen für die Druckmaschine, schlägt die vorliegende Erfindung ferner eine Druckfarbenschiene für die Druckmaschine vor, bei der der Druckfarbenschienenkörper in mehrere Körper in einer Längsrichtung der Tauchwalze geteilt ist und das Abstandseinstellmittel an jedem geteilten Druckfarbenschienenkörper angeordnet ist und die geteilten Druckfarbenschienenkörper individuell bzw. einzeln in einstellbarer Weise an die Außenumfangsfläche der Tauchwalze angenähert und von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze getrennt werden können.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Querschnittsansicht einer Druckfarbenschiene in einem Zustand, in dem ein erstes und zweites Einstellmittel bzw. -einrichtung der Druckfarbenschiene gemeinsam zu einer ersten und zweiten Ausführungsform der Druckfarbenschiene für eine Druckpresse bzw. Druckmaschine bei dieser Erfindung in einer Operationsposition Y angeordnet sind.

2 ist eine Schnittansicht der Druckfarbenschiene in einem Zustand, in welchem ein Bolzen bzw. Schraubbolzen usw. in jedem Abstandseinstellmittel bzw. -einrichtung der Druckfarbenschiene gemeinsam zu der ersten und zweiten Ausführungsform in der Operationsposition in ähnlicher Weise angeordnet sind.

3 ist eine entlang eines Pfeils A einer jeden der 1 und 2 genommene Ansicht der Druckfarbenschiene bei der ersten Ausführungsform nach dieser Erfindung.

4 ist eine teilweise, perspektivische Ansicht, in der die Druckfarbenschiene, die durch Teilen eines Druckfarbenschienenkörpers in Bereiche mit einer Länge, die einer Seitenbreite einer Zeitung bei der zweiten Ausführungsform nach dieser Erfindung entspricht, und durch Verbinden der geteilten Druckfarbenschienenkörperbereiche miteinander gebildet ist, schräg von oben an einer A-Seite einer jeden der 1 und 2 zu sehen ist.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

1 ist eine Querschnittsansicht, welche ein Distanz- bzw. Abstandseinstellmittel bzw. -einrichtung einer Druckfarbenschiene in einer Operationsposition gemeinsam zu der ersten und zweiten Ausführungsform der Druckfarbenschiene bei dieser Erfindung veranschaulicht. 2 ist eine Schnittansicht der Druckfarbenschiene, welche einen Bolzen bzw. Schraubbolzen usw. in jedem Abstandseinstellmittel der Druckfarbenschiene in der Operationsposition gemeinsam zu der ersten und zweiten Ausführungsform veranschaulicht. 3 ist eine entlang eines Pfeils A einer jeden der 1 und 2 genommene Ansicht der Druckfarbenschiene bei der ersten Ausführungsform nach dieser Erfindung. 4 ist eine teilweise, perspektivische Ansicht, in der die Druckfarbenschiene, die durch Teilen eines Druckfarbenschienenkörpers bei der zweiten Ausführungsform nach dieser Erfindung in zwei Bereiche und Verbinden der geteilten Druckfarbenschienenkörperbereiche miteinander gebildet ist, schräg von oben an einer A-Seite einer jeden der 1 und 2 zu sehen ist. Die vorliegende Erfindung wird als nächstes auf der Grundlage dieser 1 bis 4 erläutert.

Eine Druckfarbenschiene 1a gemäß der ersten Ausführungsform nach dieser Erfindung, die in 1, 2 und 3 gezeigt ist, und eine Druckfarbenschiene 1b der zweiten Ausführungsform, die in 1, 2 und 4 gezeigt ist, weisen jeweils ein Trag- bzw. Stützglied 2, einen Untersatz bzw. Basisteil 3, einen Druckfarbenschienenkörper 4 (4a, 4b), der durch Verbinden eines ersten Gliedes 5 und eines zweiten Gliedes 6 miteinander gebildet ist, und ein Distanz- bzw. Abstandseinstellmittel bzw. -einrichtung 7 auf.

Die Druckfarbenschiene 1a gemäß der ersten Ausführungsform nach dieser Erfindung weist einen langgestreckten bzw. länglichen, integralen Druckfarbenschienenkörper 4a auf, der annähernd in der Gestalt bzw. Form einer rechteckförmigen, parallelepipedischen Platte derart gebildet ist, dass jedes des ersten Glieds 5a und des zweiten Glieds 6a sich in der Längsrichtung einer Tauch- bzw. Duktorwalze F erstreckt. Dieser Druckfarbenschienenkörper 4a kann in Bezug auf eine Außenumfangsfläche der Tauchwalze F bewegt werden.

Die Druckfarbenschiene 1b gemäß der zweiten Ausführungsform nach dieser Erfindung weist einen Druckfarbenschienenkörper 4b auf, der annähernd in der Gestalt bzw. Form einer rechteckförmigen, parallelepipedischen Platte in der Weise gebildet ist, dass jedes des ersten Gliedes 5b und des zweiten Gliedes 6b in mehrere bzw. mehrfache Bereiche in einer Längsrichtung des Trag- bzw. Stützgliedes 2 entlang der Längsrichtung der Tauchwalze F geteilt ist. Diese mehreren, geteilten Druckfarbenschienenkörper 4b können in Bezug auf die Außenumfangsfläche der Tauchwalze F individuell bzw. einzeln bewegt werden.

Eine Konstruktion bzw. Ausbildung, die zu der Druckfarbenschiene 1a in der ersten Ausführungsform dieser Erfindung und zu der Druckfarbenschiene 1b in der zweiten Ausführungsform gemeinsam ist, wird erläutert. Das Trag- bzw. Stützglied 2 ist kompakt und im Gewicht leicht und weist eine ausreichende Steifigkeit auf und ist annähernd in einer zylindrischen Gestalt bzw. Form gebildet. Das Trag- bzw. Stützglied 2 ist an nichtveranschaulichten Rahmen an beiden Seiten durch eine Halterung bzw. Tragarm 8 angebracht. Das Trag- bzw. Stützglied 2 ist zu der Längsrichtung der Tauchwalze F parallel und ist länger als eine Flächen- bzw. Seitenlänge der Tauchwalze F. Ein Lager bzw. Auflagerung 20 ist in jedem von beiden Endbereichen des Trag- bzw. Stützgliedes 2 angeordnet und ist an einem Schaft- bzw. Wellenbereich 81 durch einen Flansch 80 der Halterung 8 angebracht. Das Trag- bzw. Stützglied 2 ist in seiner Längsrichtung eingeschränkt und kann in Bezug auf die Tauchwalze F winklig verlagert bzw. verschoben werden.

Ein die winklige Verschiebung begrenztes Element 21 (Y) zum Positionieren des Druckfarbenschienenkörpers 4 (4a, 4b) in einer Operationsposition ist in der Nähe bzw. Nachbarschaft eines jeden der beiden Endbereiche des Trag- bzw. Stützglieds 2 angeordnet. Eine Seitenendfläche des die winklige Verschiebung begrenzenden Elements 21 (Y) ist in einem Zustand fixiert bzw. befestigt, in dem eine obere Fläche dieser einen Seitenendfläche auf einen nichtveranschaulichten, die winklige Verschiebung begrenzenden Bereich trifft, der in dem Rahmen angeordnet ist. Folglich ist der Druckfarbenschienenkörper 4 in der Operationsposition Y positioniert.

Wenn der Druckfarbenschienenkörper 4 von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F getrennt wird und zu einer Nichtoperationsposition X bewegt wird, um eine Reinigungsoperation einer Druckfarbenzuführfläche 40 (50, 60) des Druckfarbenschienenkörpers 4 und Wartung bzw. Instandhaltung usw. auszuführen, trifft die andere Seitenendfläche eines eine winklige Verschiebung begrenzenden Elements 21 (X) auf einen nichtveranschaulichten Anschlag, der in dem Rahmen so angeordnet ist, dass das die winklige Verschiebung begrenzende Element 21 (X) die Nichtoperationsposition begrenzt.

Bei der in 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist eine obere Fläche des Basisteils 3 horizontal dadurch eingestellt, dass eine Seitenendfläche des die winklige Verschiebung begrenzenden Elements 21 (Y) auf einen nichtveranschaulichten, die winklige Verschiebung begrenzenden Bereich in der Operationsposition Y jeder der Druckfarbenschienen 1a, 1b trifft.

Ein Operationshebel 22 ist in der Nähe bzw. Nachbarschaft von jedem der beiden Endbereiche des Trag- bzw. Stützglieds 2 angeordnet (vgl. 3). Der Druckfarbenschienenkörper 4 kann zwischen der Operationsposition Y und der Nichtoperationsposition X durch winklige Verschiebung des Trag- bzw. Stützglieds 2 in Bezug auf die Tauchwalze F durch Betätigen des Operationshebels 22 leicht bewegt werden.

Bei der in 3 und 4 gezeigten Ausführungsform ist das Basisteil 3 an dem Trag- bzw. Stützglied 2 in einer geeigneten Position integral befestigt, welche Positionen nahe zu den beiden Endbereichen des Trag- bzw. Stützglieds 2 in seiner Längsrichtung beinhaltet. Bei einer anderen Ausführungsform ist es nicht notwendig, das Basisteil 3 an dem Trag- bzw. Stützglied 2 nahe zu den beiden Endbereichen des Trag- bzw. Stützglieds 2 integral zu befestigen. Ein oder mehrere geeignete Anzahlen von Basisteilen 3 sind in der Längsrichtung des Trag- bzw. Stützglieds 2 angeordnet. Eine Länge und eine Breite des Basisteils 3 sind in geeigneter Weise eingestellt.

Bei der in 1 und 2 gezeigten Ausführungsform sind Verbindungsflächen mit einer Druckfarbenzuführöffnung 56 des Druckfarbenschienenkörpers 4, der durch das erste Glied 5 und das zweite Glied 6 gebildet ist, miteinander durch einen Schraubbolzen 52 verbunden, so dass der Druckfarbenschienenkörper 4 zu einer integralen Struktur bzw. Ausbildung eingestellt ist. Die Druckfarbenzuführöffnung 56, die zu der Druckfarbenzuführfläche 40 geöffnet ist, ist zwischen den Verbindungsflächen des ersten Glieds 5 und des zweiten Glieds 6 eingeklemmt und gebildet. Wenn der Druckfarbenschienenkörper 4 an einer horizontalen, oberen Fläche des Basisteils 3 in der Operationsposition Y angebracht ist, ist eine Dicke des zweiten Glieds 6 des Druckfarbenschienenkörpers 4 im Voraus derart bestimmt, dass eine obere Fläche des zweiten Glied 56 als eine Verbindungsfläche sich an eine Ebene anpasst, die einen Rotations- bzw. Drehungsmittelpunkt der Tauchwalze F aufweist.

In der Operationsposition Y in der Ausführungsform nach dieser Erfindung, weist die Druckfarbenzuführfläche 50 des ersten Glieds 5 einen vorstehenden Bereich auf, der sich entlang der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F in Bezug auf die Biegung aufgrund eines Einflusses des Leergewichts des Druckfarbenschienenkörpers 4 erstreckt. Darüber hinaus ist der Druckfarbenschienenkörper 4 mit einer Dicke von zwei verklemmten bzw. blockierten Schichten bzw. Lagen als eine integralen Struktur, die durch Verbinden des ersten Glieds 5 und des zweiten Glieds 6 durch den Schraubbolzen gebildet ist, durch eine Sektionalaktion bzw. -funktion der annähernd zylindrischen Form des Trag- bzw. Stützglieds 2 getragen bzw. abgestützt und hält in effektiver Weise die Biegung zurück bzw. dämmt sie ein.

Andererseits neigt der Druckfarbenschienenkörper 4 dazu, von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F durch den Einfluss eines Drucks getrennt zu werden, der durch Druckfarbe verursacht ist, die innerhalb eines Abstands C vorhanden ist, der zwischen der Druckfarbenzuführfläche 40 (50, 60) während der Druckoperation und der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F gebildet ist. In Bezug auf die Biegung aufgrund dieser Trennung, weist der Druckfarbenschienenkörper 4 einen rechteckförmigen Querschnitt auf, der sich in einer Richtung rechtwinklig bzw. senkrecht zu der Längsrichtung der Tauchwalze F erstreckt, und dämmt in effektiver Weise diese Biegung durch die Sektionalaktion bzw. -funktion der annähernd zylindrischen Form des Trag- bzw. Stützglieds 2 ein.

Der Druckfarbenschienenkörper 4, der durch Verbinden der in der Druckfarbenzuführöffnung 56 gebildeten Verbindungsflächen durch den Schraubbolzen 52 integral ausgebildet ist, kann in zwei Bereiche getrennt bzw. auseinandergenommen und geteilt werden, die aus dem ersten Glied 5 und dem zweiten Glied 6 bestehen. Wenn der Druckfarbenschienenkörper 4 wieder zusammengebaut wird, können das erste und das zweite Glied wieder zusammengebaut werden, da die relativen Positionen des ersten und des zweiten Glieds durch ein nichtveranschaulichtes Positionierungs- bzw. Positionsglied, z.B. mehrere Positionierungs- bzw. Positionsstifte, jederzeit bekannt sind. Dementsprechend wird der in das erste Glied 5 und das zweite Glied 6 geteilte Druckfarbenschienenkörper 4 leicht auseinandergenommen und zusammengebaut.

Obere und untere Flächen des zweiten Glieds 6 sind so eingestellt, um parallel zueinander zu sein. Weiterhin ist die obere Fläche des zweiten Glieds 6, d.h. eine in der Druckfarbenzuführöffnung 56 gebildete Verbindungsfläche, so eingestellt, um jederzeit in Übereinstimmung mit einer Ebene zu sein, die eine Drehungsmittellinie der Tauchwalze F beinhaltet. Infolgedessen wird die Druckfarbenzuführöffnung 56, die zu der Druckfarbenzuführfläche 40 geöffnet ist, zwischen dem ersten Glied 5, das die Druckfarbenzuführfläche 50 entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend zu der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F aufweist, und dem zweiten Glied 6, welches die Druckfarbenzuführfläche 60 aufweist, eingeklemmt und wird jederzeit zu der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F gegenübergestellt und ebenfalls zu dieser Drehungsmittellinie gegenübergestellt.

Die Druckfarbenzuführfläche 40 ist eine konkav gekrümmte Fläche, die durch einen konzentrischen Kreis mit einem Radius gleich zu dem oder extrem wenig größer als derjenige der Tauchwalze F, oder durch einen Bogen nahe zu diesem konzentrischen Kreis in einem Zustand gebildet ist, in welchem die Drehungsmittellinie der Tauchwalze F, um die obere Fläche des zweiten Elements 5 mit einer sich erstreckenden Ebene in Übereinstimmung zu bringen, an einem Mittelpunkt eingestellt ist.

In der Operationsposition Y, ist ein kleiner, einstellbarer Abstand C, der in geeigneter Weise eingestellt ist; zwischen der Druckfarbenzuführfläche 40 und der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F gebildet. Mehrere Druckfarbenzuführöffnungen 56, die durch das ersten Glied 5 und das zweite Glied 6 eingeklemmt und gebildet sind, sind zu der Druckfarbenzuführfläche 40 geöffnet. Druckfarbe, die von einem nichtveranschaulichten Druckfarbenzuführbereich durch mehrere Druckfarbenzuführröhren bzw. -rohre 55 geschickt wird, welche jeweils den mehreren Druckfarbenzuführöffnungen 56 entsprechen, wird zu der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F zugeführt. Eine Länge des Bogens der konkav gekrümmten Fläche der Druckfarbenzuführfläche 40 bei jeder der Ausführungsformen nach dieser Erfindung ist annähernd auf eine Bogenlänge in einem Bereich von 1/12 bis 1/6 mal eine Umfangslänge der Tauchwalze F eingestellt.

Der Druckfarbenschienenkörper 4a der in 3 gezeigten ersten Ausführungsform ist durch das erste Glied 5a und das zweite Glied 6a gebildet. Der Druckfarbenschienenkörper 4a ist an der oberen Fläche des Basisteils 3 in einstellbarer Weise angebracht, das in der Operationsposition Y horizontal angeordnet ist. Der Druckfarbenschienenkörper 4a weist eine Länge etwas kürzer als eine nichtveranschaulichte Seitenlänge der Tauchwalze F in ihrer Längsrichtung in der Längsrichtung des Trag- bzw. Stützglieds 2 auf, und ist annähernd in der Form einer rechteckförmigen, parallelepipedischen Platte gebildet.

Der Druckfarbenschienenkörper 4b der in 4 gezeigten zweiten Ausführungsform ist durch das ersten Glied 5b und das zweite Glied 6b gebildet. Der Druckfarbenschienenkörper 4b ist in individuell einstellbarer Weise an der oberen Fläche des Basisteils 3 angebracht, das in der Operationsposition Y horizontal angeordnet ist. Der Druckfarbenschienenkörper 4b weist eine geeignete Breite in der Längsrichtung des Trag- bzw. Stützglieds 2 auf, z.B. eine Länge, die derjenigen einer Seiteneinheit einer Zeitung entspricht. Der Druckfarbenschienenkörper 4b ist annähernd in der Form einer rechteckförmigen, parallelepipedischen Platte gebildet, in welcher der Druckfarbenschienenkörper 4b in mehrere Bereiche unterteilt ist, und diese unterteilten Bereiche sind parallel zueinander angeordnet und miteinander verbunden.

Jeder dieser Druckfarbenschienenkörper 4 (4a, 4b) ist an der oberen Fläche des Basisteils 3 in der Weise angeordnet, dass die Druckfarbenzuführfläche 40 (50, 60) entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend zu der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F in einstellbarer Weise angenähert und getrennt werden kann.

Bei der in 1 und 2 gezeigten Ausführungsform sind mehrere Schulterbohrungen 53 und mehrere Bolzen- bzw. Schraubbolzenbohrungen 54 in dem ersten Glied 5 gebildet und mehrere Innengewinde 63 sind in dem zweiten Glied 6 in dem Druckfarbenschienenkörper 4 gebildet. Jede der Schulterbohrungen 53 erstreckt sich von einer oberen Fläche zu einer unteren Fläche des Druckfarbenschienenkörpers 4 entlang der Längsrichtung der Tauchwalze F. Jede der Schraubbolzenbohrungen 54 erstreckt sich durch den Druckfarbenschienekörper 4 bis zu seiner unteren Fläche. Das erste Glied 5 und das zweite Glied 6 sind durch mehrere Schraubbolzen 52 miteinander verbunden und integriert. Ein nichtveranschaulichter Druckfarbendurchgang ist an einer Verbindungsfläche des ersten Glieds 5 und des zweiten Glieds 6 gebildet und ist mit den mehreren Druckfarbenzuführöffnungen 56 kontinuierlich verbunden, um die Druckfarbe zu der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F zuzuführen.

In der Operationsposition Y ist der Druckfarbenschienenkörper 4 an der oberen Fläche des Basisteils 3 durch einen Schraubbolzen 62 in der Weise angebracht, dass die Druckfarbenzuführfläche 40 zu der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F gegenüberliegend ist und durch ein Abstandseinstellmittel bzw. -einrichtung 7 in einstellbarer Weise an die Außenumfangsfläche der Tauchwalze F angenähert und von dieser getrennt wird. Mehrere längliche bzw. langgestreckte Schraubbolzenbohrungen 61 sind parallel zueinander in dem zweiten Glied 6 in der Längsrichtung der Tauchwalze F gebildet. Eine längliche bzw. langgestreckte Schraubbolzenbohrung 51 zum Lagern bzw. Unterbringen eines Kopfbereichs des Schraubbolzens 62 erstreckt sich durch das erste Glied 5 von seiner oberen Fläche zu einer unteren Fläche dieses ersten Glieds 5. Eine längliche bzw. langgestreckte Schraubbolzenbohrung 61 zum Einführen bzw. Einsetzen eines Außengewindebereichs des Schraubbolzens 62 hierin erstreckt sich durch das zweite Glied 6 von seiner oberen Fläche zu einer unteren Fläche dieses zweiten Glieds 6. Diese langgestreckten Schraubbolzenbohrungen 51, 61 erstrecken sich in einer Richtung rechtwinklig bzw. senkrecht zu der Längsrichtung des Trag- bzw. Stützglieds 2. Ein Durchmesser der langgestreckten Schraubbolzenbohrung 51 ist länger als mindestens Durchmesser des Kopfbereichs des Schraubbolzens 62 und seiner Scheibe bzw. Unterlegscheibe. Ein Durchmesser der langgestreckten Schraubbolzenbohrung 61 ist länger als mindestens der Durchmesser eines Außengewindes des Schraubbolzens 62. Die Längen der langgestreckten Schraubbolzenbohrungen 51, 61 sind auf Längen eingestellt, die erforderlich sind, um den Abstand C zwischen der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F und der Druckfarbenzuführfläche 40 des Druckfarbenschienenkörpers 4 in geeigneter Weise zu justieren und einzustellen.

Das Distanzeinstellmittel 7 bewegt die untere Fläche des zweiten Glieds 6 des Druckfarbenschienenkörpers 4 in einer Transversal- bzw. Querrichtung des Druckfarbenschienenkörpers 4 entlang der oberen Fläche des Basisteils 3 horizontal. Bei der Ausführungsform nach dieser Erfindung weist das Abstandseinstellmittel 7 ein Einstellschafthalteglied 71, ein Einstellschaftführungsloch bzw. -öffnung 72, einen Einstellschaft 73, einen Flansch 74, ein Einstellelement 75 und ein Außengewinde 76 auf. Das Einstellschafthalteglied 71 ist an einer hinteren Endfläche des Basisteils 3 an einer Seite gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt zu einer Seite der Tauchwalze F durch einen Schraubbolzen 70 angebracht. Die Einstellschaftführungsöffnung 72 erstreckt sich durch das Einstellschafthalteglied 71 in einer Richtung annähernd rechtwinklig bzw. senkrecht zu einer flachen Fläche dieses Einstellschafthalteglieds 71. Der Einstellschaft 73 ist in die Einstellschaftführungsöffnung 72 eingesetzt. Der Flansch 74 ist an einer Seite des Einstellschafts 73 nahe zu dem zweiten Glied 6 in der Weise angeordnet, um das Einstellschafthalteglied 71 einzuklemmen. Das Einstellelement 75 dreht den Einstellschaft 73 integral mit diesem Einstellschafts 73 an einer Seite gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt zu dem Flansch 74 durch das Einstellschafthalteglied 71. Das Außengewinde 76 ist an einer Verlängerungslinie des Einstellschafts 73 an seiner Seite des zweiten Glieds 6 angeordnet. Das Außengewinde 76 des Abstandseinstellmittels 7 ist in ein Innengewinde 77 geschraubt, das an einer hinteren Endfläche des zweiten Glieds 6 in Richtung zu einer Transversalrichtung des zweiten Glieds 6 gebildet ist.

Bei der in 4 gezeigten, zweiten Ausführungsform nach dieser Erfindung wird die Druckfarbenschiene in einer Zeitungsdruckpresse bzw. -maschine verwendet, die zum Bedrucken einer Papierbahn mit einer Vierseitenbreite einer Zeitung befähigt ist. Ein Paar entspricht der einen Seitenbreite der Zeitung und der Druckfarbenschienenkörper 4b ist durch das erste Glied 5b und das zweite Glied 6b gebildet, in vier Paare geteilt. Der Druckfarbenschienenkörper 4b wird individuell bzw. einzeln durch Betätigen des Abstandseinstellmittels 7 bewegt. Folglich ist es möglich, den Abstand C zwischen der Druckfarbenzuführfläche 40 und der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F individuell einzustellen.

Eine Anbringungsarbeit bzw. -vorgang für den Druckfarbenschienenkörper 40 bei der Ausführungsform nach dieser Erfindung wird durch das folgende Verfahren durchgeführt. Das die winklige Verschiebung begrenzende Element 21 (Y), das in einem Endbereich des Trag- bzw. Stützglieds 2 angeordnet ist, trifft auf einen nichtveranschaulichten, die winklige Verschiebung begrenzenden Bereich in der Operationsposition Y und seine Position wird eingestellt. Beispielsweise wird die obere Fläche des Basisteils 3 im Voraus horizontal eingestellt. Das die winklige Verschiebung begrenzende Element 21 wird sodann an dem die winklige Verschiebung begrenzenden Bereich befestigt. Der Druckfarbenschienenkörper 4 wird als nächstes an der oberen Fläche des horizontal eingestellten Basisteils 3 angebracht. Das Abstandseinstellmittel 7 wird an hinteren Endflächenseiten des Basisteils 3 und des zweiten Glieds 6 an einer Seite gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt zu einer Seite der Tauchwalze F angebracht. Als nächstes wird der Druckfarbenschienenkörper 4 an dem Basisteil 3 durch zuverlässiges Befestigen bzw. Anziehen des Schraubbolzens 2 befestigt.

Als nächstes wird eine Operation der Druckfarbenschiene nach dieser Erfindung erläutert. Die Druckfarbenschiene 1 in der Nichtoperationsposition X, die durch eine strich-doppeltpunktierte Linie in 1 gezeigt ist, wird bis zu der Operationsposition Y, die durch eine fest ausgezogene Linie gezeigt ist, durch winklige Verschiebung des Operationshebels 22 (X) winklig verschoben. D.h., die durch das erste Glied 5 und das zweite Glied 6 gebildete Druckfarbenschiene 4 wird zusammen mit dem Trag- bzw. Stützglied 2 und dem Basisteil 3 zu der durch eine fest ausgezogene Linie gezeigten Operationsposition Y aus der Nichtoperationsposition X winklig verschoben, die durch eine strich-doppeltpunktierte Linie nach 1 gezeigt ist, und wird durch winkliges Verschieben dieses Operationshebels 22 aus der X-Position zu der Y-Position angehalten.

Wenn dieser Operationshebel 22 (X) zu der Operationsposition Y winklig verschoben wird, trifft das die winklige Verschiebung begrenzende Element 21 (Y) auf den nichtveranschaulichten, die winklige Verschiebung begrenzenden Bereich, der bereits eingestellt ist. Daher trifft, wenn ein geeigneter Abstand zwischen dem Druckfarbenschienenkörper 4 und der Tauchwalze F zu dem Zeitpunkt einer Anbringungsarbeit gebildet ist, keine Druckfarbenzuführfläche 40 des Druckfarbenschienenkörpers 4 (Y) auf die Außenumfangsfläche der Tauchwalze F.

Eine Abstandseinstellarbeit- bzw. -vorgang des Abstandseinstellmittels 7 wird durch das folgende Verfahren unter Berücksichtigung einer Spitze bzw. Endes eines Bogens einer konkav gekrümmten Fläche eines jeden ersten Elements 5 durchgeführt. In dem Zustand der Operationsposition Y wird das zweite Glied 6, das an der oberen Fläche des Basisteils 3 angebracht ist, ebenfalls horizontal eingestellt, wie in 1 und 2 gezeigt, und die Druckfarbenzuführöffnung 56 in Bezug auf die Druckfarbenzuführfläche 40 ist zu einer Drehungsmittellinie der Tauchwalze F jederzeit gegenüberliegend angeordnet. In diesem Zustand ist der Abstand C zwischen der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F und der Druckfarbenzuführfläche 40 eingestellt. Der Schraubbolzen 62 des zweiten Glieds 6 wird leicht gelöst, so dass das zweite Glied 6 durch eine Länge bzw. Abschnitt der langgestreckten Schraubbolzenöffnung 61 in ihrer Längsrichtung entlang der oberen Fläche des Basisteils 3 bewegt werden kann.

Als nächstes wird der Druckfarbenschienenkörper 4 dadurch vorgeschoben oder zurückgezogen, dass das Einstellelement 75 des Abstandseinstellmittels 7 gedreht wird und das Außengewinde 76 gedreht wird, das in das Innengewinde 77 geschraubt ist, so dass der Abstand C eingestellt wird. Beispielsweise wird, wenn der Abstand C enger bzw. geringer gemacht wird, der Druckfarbenschienenkörper 4 durch Drehen des Einstellelements 75 linkswärts vorgeschoben. Im Gegensatz hierzu wird, wenn der Abstand C erweitert bzw. vergrößert wird, der Druckfarbenschienenkörper 4 durch Drehen des Einstellelements 75 rechtswärts zurückgezogen. Das zweite Glied 6 wird durch diese Operationen entlang der oberen Fläche des Basisteils 3 vorgeschoben oder zurückgezogen. Dementsprechend wird der Abstand C durch Annähern oder Trennen der Druckfarbenzuführfläche 40 des Druckfarbenschienenkörpers 4 von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F eingestellt.

Die Beziehung der Bögen der Druckfarbenzuführfläche 40 und der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F bei der Ausführungsform nach dieser Erfindung wird als nächstes erläutert. Wenn der Bogen einer konkav gekrümmten Fläche der Druckfarbenzuführfläche 40, der durch einen konzentrischen Kreis mit einem Radius gleich zu oder extrem wenig größer als der Radius der Tauchwalze F oder einen Bogen nahe zu diesem konzentrischen Kreis gebildet ist, an einer geraden Linie, welche einen Mittelpunkt des konzentrischen Kreises aufweist, in einer Richtung getrennt außerhalb des Bogens als eine konvex gekrümmte Fläche der Tauchwalze F durch Betätigen des Abstandseinstellmittels 7 bewegt wird, ist der Abstand zwischen den zwei Bögen an der durch den Mittelpunkt des konzentrischen Kreises verlaufenden geraden Linie an größten und wird in Richtung zu beiden Enden der Bögen allmählich bzw. graduell vermindert.

Umgekehrt kommt, wenn der Bogen der konkav gekrümmten Fläche der Druckfarbenzuführfläche 40 in einer Richtung sich annähernd an den Bogen als die konvex gekrümmte Fläche der Tauchwalze F bewegt wird, kein Bogen der Druckfarbenzuführfläche 40 örtlich in Berührung mit dem Bogen als die konvex gekrümmte Fläche der Tauchwalze F, obwohl es einen Fall gibt, in welchem der Bogen der Druckfarbenzuführfläche 40 in Berührung mit dem Bogen als die konvex gekrümmte Fläche der Tauchwalze F entlang einer gesamten Länge des Bogens der Druckfarbenzuführfläche 40 kommt.

Die obere Fläche des zweiten Glieds 6, d.h. die Verbindungsfläche mit der Druckfarbenzuführöffnung 56, entspricht bzw. stimmt mit einer Ebene überein, welche die Drehungsmittellinie der Tauchwalze F enthält. Dementsprechend wird der Abstand C entlang einer Longitudinalrichtung des Bogens der konkav gekrümmten Fläche der Druckfarbenzuführfläche 40 in Bezug auf die Außenumfangsfläche der Tauchwalze F durch das erste Glied 5 und das zweite Glied 6 eingeklemmt und gebildet. Weiterhin wird der Abstand C in einem Öffnungsbereich der Druckfarbenzuführöffnung 56 ein Maximum, die entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend zu der Drehungsmittellinie der Tauchwalze F angeordnet ist, und wird in beiden Endbereichen des Bogens jederzeit ein Minimum. Die Differenz zwischen den Maximal- und Minimalabständen ist gering, jedoch gibt es eine große bzw. bedeutende Aktion des dünnen Bildens eines Druckfarbenfilms in Bezug auf diese Differenz. D.h., eine geeignete Menge von Druckfarbe, die durch eine nichtveranschaulichte Druckfarbenpumpe intermittierend zugeführt wird, wird zu der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F von der Druckfarbenzuführöffnung 56 abgegeben und übertragen, die in einem Bereich des maximalen Abstands C etwas größer als die anderen Bereiche in der Longitudinalrichtung des Bogens der konkav gekrümmten Fläche angeordnet ist. In diesem Falle wird, während die Druckfarbe, die zu einem Bereich etwas größer in dem Abstand C als die anderen Bereiche abgegeben wird, zwischen der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F und der Druckfarbenzuführfläche eingeklemmt wird, wenn die Tauchwalze F in ihrer Pfeilrichtung gedreht wird, der Abstand C in Richtung zu einem Endbereich der Druckfarbenzuführfläche 40 in ihrer Drehrichtung allmählich bzw. graduell vermindert. Während eine Scherwirkung bzw. Scherung dieser Druckfarbe genommen wird, wird die Dicke eines Druckfarbenfilms dünn vermindert und diese Druckfarbe wird in diesem dünnen Film vergleichsmäßigt und gefördert, so dass die Druckfarbenzufuhr extrem bzw. außerordentlich stabilisiert wird.

In der Druckfarbenschiene 1 bei der Ausführungsform nach dieser Erfindung ist die Druckfarbenzuführfläche 40 als eine konkav gekrümmte Fläche mit einem verhältnismäßig kurzen Bogen ausgebildet. Daher ist es sehr leicht, den geeigneten Abstand C zwischen der konvex gekrümmten Fläche der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F und der konkav gekrümmten Fläche der Druckfarbenzuführfläche 40 in der Operationsposition Y in geeigneter Weise einzustellen. Der Druckfarbenschienenkörper 4 ist an der oberen Fläche des Basisteils 3, das in der Operationsposition Y horizontal angeordnet ist, angebracht, und eine Verbindungsfläche mit der Druckfarbenzuführöffnung 56 dieses Druckfarbenschienenkörpers 4 entspricht annähernd einer bzw. stimmt annähernd mit einer Ebene überein, welche die Drehungsmittellinie der Tauchwalze F enthält, so dass eine Zusammenbaueinstellung bzw. -einjustierung leicht durchgeführt wird. Darüber hinaus kann der Druckfarbenschienenkörper 4 im Gewicht billig leicht gemacht werden, weil der Druckfarbenschienenkörper 4 in Form und Konstruktion bzw. Ausbildung einfach ist. Dementsprechend wird die Druckfarbenzuführfläche 40 an die Außenumfangsfläche der Tauchwalze F leicht angenähert und von dieser Außenumfangsfläche der Tauchwalze F leicht getrennt. Daher gibt es fast keine Gefahr, dass die Druckfarbenzuführfläche 40 in Berührung mit der Außenumfangsfläche der Tauchwalze F bei einem Fehler während einer Einstellarbeit bzw. -vorgang für die Druckfarbenzuführfläche 40 kommt. Dementsprechend kann der geeignete Abstand C durch eine Bedienungsperson bzw. Arbeiter selbst dann außerordentlich leicht eingestellt werden, wenn kein Arbeiter ein eingearbeiteter bzw. Facharbeiter ist. Darüber hinaus wird die Wartungs- bzw. Instandhaltungsarbeit ebenfalls leicht gemacht.

Wirkungen der vorliegenden Erfindung sind wie folgt:

  • (1) Im Vergleich mit dem herkömmlichen Fall ist ein Konstruktionselement des Druckfarbenschienenkörpers außerordentlich vereinfacht und eine Zusammenbauarbeit wird leicht durchgeführt, so dass eine Belastung bei einem Arbeiter verringert wird und Kosten erheblich verringert werden.
  • (2) Druckfarbenzufuhr kann stabilisiert werden und beschädigtes Papier kann vermindert werden.
  • (3) Die Druckqualität kann verbessert werden.
  • (4) Eine Einstellarbeit für den Abstand zwischen der Außenumfangsfläche der Tauchwalze und der Druckfarbenzuführfläche des Druckfarbenschienenkörpers kann außerordentlich leicht gemacht werden.
  • (5) Da die Einstellarbeit bezüglich des Abstands außerordentlich leicht gemacht ist, kann die Druckfarbenschiene durch einen Arbeiter leicht betätigt bzw. bedient werden, selbst wenn kein Arbeiter ein eingearbeiteter bzw. Facharbeiter ist. Dementsprechend wird die Arbeitseffizienz der Druckfarbenschiene verbessert. Weiterhin wird eine Wartungs- bzw. Instandhaltungsarbeit leicht gemacht, so dass die Arbeitseffizienz verbessert wird.
  • (6) Da Beschädigungen der Außenumfangsfläche der Tauchwalze und der Druckfarbenzuführfläche des Druckfarbenschienenkörpers verhindert werden, ist es nicht notwendig, Wiederzusammenbau- und Einstellarbeiten auszuführen, die durch diese Beschädigungen erforderlich sind.
  • (7) Bei der Erfindung nach Anspruch 4 wird die Zusammenbauarbeit für den Druckfarbenschienenkörper leichter gemacht, so dass der Druckfarbenschienenkörper in einer kurzen Zeit sicher zusammengebaut wird, selbst wenn kein Arbeiter ein eingearbeiteter bzw. Facharbeiter ist.
  • (8) Bei der Erfindung nach Anspruch 5 ist der Druckfarbenschienenkörper in seiner Longitudinalrichtung geteilt, do dass der Abstand C jede geteilte Einheit bzw. alle geteilten Einheiten eingestellt werden kann. Beispielsweise kann, wenn der Druckfarbenschienenkörper in zwei Längen bzw. Abschnitte unterteilt ist, von denen jeder einer Seiteneinheit einer Zeitung entspricht, der Abstand C individuell einjustiert und für jede Seite eingestellt werden.


Anspruch[de]
  1. Druckfarbenschiene für eine Druckpresse bzw. Druckmaschine, die dazu befähigt ist, eine Operationsposition (Y) in Nähe bzw. Nachbarschaft zu einer Außenumfangsfläche einer Tauchwalze bzw. Duktorwalze (F) und eine Nichtoperationsposition (X) zu wählen, die von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze (F) getrennt ist;

    wobei die Druckfarbenschiene aufweist:

    einen Druckfarbenschienenkörper (4), der durch Verbinden von wenigstens zwei Gliedern (5, 6) an einer Verbindungsfläche gebildet ist, um geteilt zu werden, und eine konkav gekrümmte Fläche aufweist, die über bzw. auf wenigstens den zwei Gliedern (5, 6) gebildet ist und mehrere bzw. mehrfache Druckfarbenzuführöffnungen (56) aufweist, die zu der konkav gekrümmten Fläche entlang einer Verbindungsfläche geöffnet sind, bestimmt im Voraus;

    einen Untersatz bzw. Basisteil (3) zum Tragen bzw. Abstützen des Druckfarbenschienenkörpers (4) in einer Trag- bzw. Stützebene parallel zu der Verbindungsfläche mit den Druckfarbenzuführöffnungen (56) des Druckfarbenschienenkörpers (4); und

    ein Distanz- bzw. Abstandseinstellmittel bzw. -einrichtung (7), die in einer solchen Art und Weise angeordnet ist, dass der Druckfarbenschienenkörper (4) entlang der Trag- bzw. Stützebene des Basisteils (3) in einer Richtung senkrecht bzw. rechtwinklig zu einer Längsrichtung des Druckfarbenschienenkörpers (4) hin- und herbewegt werden kann;

    wobei die Druckfarbenschiene in einer solchen Art und Weise ausgebildet ist, dass die Verbindungsfläche des Druckfarbenschienenkörpers (4) annähernd an eine Ebene angepasst ist, welche eine Rotations- bzw. Drehmittellinie der Tauchwalze (F) in der Operationsposition (Y) aufweist, und die konkav gekrümmte Fläche des Druckfarbenschienenkörpers (4) an die Außenumfangsfläche der Tauchwalze (F) angenähert und von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze (F) getrennt werden kann, um den Abstand dazwischen einzustellen, gekennzeichnet durch ein Trag- bzw. Stützglied (2) zum Tragen bzw. Stützen des Basisteils (3), um winklig verlagert bzw. verschoben zu werden;

    wobei das Einstellmittel (7) an einer hinteren Endfläche des Basisteils (3) an einer Seite angebracht ist, die zu einer Seite der Tauchwalze (F) entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend ist.
  2. Druckfarbenschiene für die Druckmaschine, wie in Anspruch 1 definiert, bei der die wenigstens zwei Glieder (5, 6) annähernd in der Gestalt bzw. Form einer rechteckförmigen, parallelepipedischen Platte gebildet sind und/oder bei der der Druckfarbenschienenkörper (4) die Druckfarbenzuführfläche (40) aufweist.
  3. Druckfarbenschiene für die Druckmaschine, wie in Anspruch 1 oder 2 definiert, bei der die konkav gekrümmte Fläche (40) des Druckfarbenschienenkörpers (4) eine Größe bzw. Abmessung entsprechend einer Größe bzw. Abmessung von 1/12 bis 1/6 mal diejenige der Außenumfangsfläche der Tauchwalze (F) in ihrer Umfangsrichtung aufweist.
  4. Druckfarbenschiene für die Druckmaschine, wie in Anspruch 1, 2 oder 3 definiert, bei der die Trag- bzw. Stützebene des Basisteils (3) zum Tragen bzw. Stützen des Druckfarbenschienenkörpers (4) in der Trag- bzw. Stützebene parallel zu der Verbindungsfläche des Druckfarbenschienenkörpers (4) horizontal ist.
  5. Druckfarbenschiene für die Druckmaschine, wie in Anspruch 1, 2, 3 oder 4 definiert, bei der der Druckfarbenschienenkörper (4) in mehrere Körper in einer Längsrichtung der Tauchwalze (F) geteilt ist und das Abstandseinstellmittel (7) an jedem geteilten Druckfarbenschienenkörper (4a, 4b) angeordnet ist und die geteilten Druckfarbenschienenkörper individuell bzw. einzeln in einstellbarer Weise an die Außenumfangsfläche der Tauchwalze (F) angenähert und von der Außenumfangsfläche der Tauchwalze (F) getrennt werden können.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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