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Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Übertragen eines elektrischen Signals nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Ausgangstreiberschaltung für ein zu übertragendes elektrisches Signal nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 6.

Zu übertragende elektrische Signale, insbesondere solche elektrische Signale, die mittels einer Ausgangstreiberschaltung zu übertragen sind, weisen entweder regelmäßig wiederkehrende (z. B. dann, wenn die zu übertragenden elektrische Signale Taktsignale sind) oder unregelmäßig wiederkehrende (z. B. dann, wenn die zu übertragenden elektrische Signale Datenausgangssignale eines Halbleiterspeichers sind) Signalflankenwechsel auf. In jedem Fall weisen diese Signale jedoch eine feste Periodendauer auf, an deren Periodenende diese Signalflankenwechsel stattfinden. Äußere Einflüsse wie Störungen, die auf Schaltelemente, die das zu übertragende Signal führen, einwirken, können jedoch dazu führen, dass die Signalflankenwechsel nicht exakt bei Ablauf der jeweiligen Periodendauer stattfinden, sondern innerhalb eines gewissen Zeitraums um diesen Zeitpunkt herum. Dieses Phänomen, das allgemein bekannt ist, nennt man in der Fachwelt „Jitter".

Insbesondere bei Ausgangstreiberschaltungen integrierter Halbleiterschaltungen wie z. B. integrierte Halbleiterspeicher tritt in der Praxis auf, dass das die Ausgangstreiberschaltung, und somit das die integrierte Halbleiterschaltung verlassende elektrische Signal, zu Zeitpunkten von Flankenwechseln Störungen verursacht, die kapazitiv und induktiv (z. B. über die Gehäusemasse der integrierten Halbleiterschaltung) auf die Versorgungspotentiale der integrierten Halbleiterschaltung, und somit wiederum auf die Ausgangstreiberschaltung, einwirken. Teilweise erfolgen diese Einwirkungen auch über das Substrat der die Ausgangstreiberschaltung enthaltenden integrierten Halbleiterschaltung. Wenn nun ein solcher mit einer Störung behafteter bzw. eine Störung verursachender Flankenwechsel exakt zu dem Zeitpunkt auftritt, zu dem das zu übertragende Signal innerhalb der Ausgangstreiberschaltung einen weiteren Flankenwechsel aufweist, so wird dieser weitere Flankenwechsel mit Jitter beaufschlagt, d. h., der tatsächlich auftretende weitere Flankenwechsel erfolgt nicht exakt zu dem vorgegebenen Zeitpunkt. Dies pflanzt sich dann über alle Treiberstufen hinweg fort, die im Signalpfad derjenigen Treiberstufe folgen, bei der dieser Jitter erstmals aufgetreten ist.

In der Vergangenheit war dieses jedoch unproblematisch, da die Periodendauern zu übertragender Signale genügend groß waren, so dass die Flankenwechsel nicht in den kritischen Zeitbereich fielen. Heutige „schnelle" Signale weisen jedoch so kurze Periodendauern auf, dass die Gefahr von Jitter nicht mehr vernachlässigt werden kann.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, das bekannte Verfahren zum Übertragen eines elektrischen Signals so weiter zu bilden, dass die Gefahr des Auftretens von Jitter minimiert ist. Aufgabe ist es weiterhin, die bekannte Ausgangstreiberschaltung so weiter zu bilden, dass die Gefahr des Auftretens von Jitter minimiert ist.

Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Bei einer gattungsgemäßen Ausgangstreiberschaltung wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 6 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind in Unteransprüchen gekennzeichnet.

Bei Untersuchungen zu den vorgenannten Problemen wurde herausgefunden, dass die Gefahr des Auftretens von Jitter immer dann besteht, wenn die Signalverzögerung, die ein Signal beim Durcheilen einer Ausgangstreiberschaltung oder Teilen davon erfährt (allgemein als Signallaufzeit bezeichnet) mindestens gleich der halben Periodendauer des zu übertragenden Signals ist. Ist die Signallaufzeit kürzer (was damit gleichbedeutend ist, dass die Periodendauer entsprechend grösser ist), tritt Jitter nicht auf. Der Erfindung liegt nun die allgemeine Idee zugrunde, immer dann, wenn die zu erwartende Signalverzögerung mindestens gleich der halben Periodendauer des zu übertragenden Signals ist, das zu übertragende Signal innerhalb der Ausgangstreiberschaltung soweit zu verzögern, dass bei einer betrachteten Treiberstufe auftretende Signalwechsel garantiert zu Zeitpunkten auftreten, zu denen bei den einzelnen Treiberstufen vor der betrachteten Ausgangstreiberstufe keine Signalflankenwechsel auftreten.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen

die 1 allgemein ein zu übertragendes Signal mit verschiedenen Flankenwechseln,

die 2 die Signallaufzeit, die das Signal bei seiner Übertragung innerhalb einer Ausgangstreiberschaltung aufweist, dargestellt anhand eines einzigen Signalwechsels,

die 3 eine bekannte Ausgangstreiberschaltung, und

die 4 und 5 vorteilhafte Ausgestaltungen von erfindungsgemäßen Ausgangstreiberschaltungen.

1 zeigt ein zu übertragendes elektrisches Signal &PHgr; mit positiven (&PHgr;+) und negativen Signalflankenwechseln &PHgr;–. Ein solches elektrisches Signal &PHgr; kann z. B. ein Datenausgangssignal eines integrierten Halbleiterspeichers sein. Es weist eine Periodendauer &PHgr;P auf, wobei innerhalb einer Periode auch weniger als zwei Signalflankenwechsel (&PHgr;+, &PHgr;–) auftreten können (dies ist z. B. bei besagten Datenausgangssignalen häufig der Fall). Wenn ein solches elektrisches Signal von einer integrierten Schaltung, z. B. von besagtem integriertem Halbleiterspeicher, auf eine andere elektrische Schaltung wie z. B. einen in einer anderen integrierten Schaltung enthaltenen Mikroprozessor zu übertragen ist, so wird es zunächst innerhalb der einen integrierten Schaltung mittels einer Ausgangstreiberschaltung DVR übertragen, wo es soweit verstärkt wird, dass es dann bei der anderen integrierten Schaltung seine dort vorgesehene Funktion erfüllen kann.

3 zeigt eine herkömmliche Ausgangstreiberschaltung DVR, der das zu übertragende elektrische Signal &PHgr; von weiteren, hier nicht näher interessierenden Schaltungsteilen Ct her zugeführt wird. Die Ausgangstreiberschaltung DVR weist mehrere (im gewählten Beispiel: fünf) Treiberstufen DVR1, ..., DVRn auf mit Eingängen IN1, ..., INn und mit Ausgängen OUT1, ..., OUTn („n" steht in diesem Fall für „5"). Von der letzten Treiberstufe DVRn aus ist dann das elektrische Signal &PHgr; auf eine andere elektrische Schaltung wie z. B. dem o. g. Mikroprozessor übertragbar. Diese andere elektrische Schaltung ist in 3 symbolisch als (elektrische) Last L dargestellt.

Wenn nun, wie eingangs bereits beschrieben, ein mit einer Störung behafteter bzw. eine Störung verursachender Signalflankenwechsel exakt zu dem Zeitpunkt auftritt, zu dem das zu übertragende Signal innerhalb der Ausgangstreiberschaltung einen weiteren Signalflankenwechsel aufweist, so wird dieser weitere Flankenwechsel mit Jitter beaufschlagt, d. h., der tatsächlich auftretende weitere Flankenwechsel erfolgt nicht exakt zu dem vorgegebenen Zeitpunkt, zu dem eigentlich der Signalflankenwechsel erfolgen soll, sondern irgendwann innerhalb eines Zeitraums um diesen vorgegebenen Zeitpunkt herum.

Bei den nachfolgenden Ausführungsbeispielen ist angenommen, dass Jitter über die gesamte Kette von Treiberstufen DVR1 bis DVRn hinweg vermieden werden soll. Es ist selbstverständlich auch möglich, die vorgeschlagenen Massnahmen nur über einen Teil der Treiberstufen der Ausgangstreiberschaltung DVR hinweg durchzuführen. Dann wird Jitter allerdings auch nur in diesem Teilbereich vermieden. Die hierfür zu treffenden Massnahmen leitet der Fachmann leicht aus dem für die gesamte Kette von Treiberstufen Angegebenen ab.

Erfindungsgemäß werden in einem ersten Schritt zwei beliebige Treiberstufen der Ausgangstreiberschaltung DVR ausgewählt, beispielsweise die erste Treiberstufe DVR1 und die letzte Treiberstufe DVRn. Dann wird die Signallaufzeit tp anhand eines ausgewählten Signalflankenwechsels (&PHgr;+; &PHgr;–) ermittelt, die das zu übertragende elektrische Signal &PHgr; benötigt, um vom Eingang IN1 der einen (DVR1) der ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn zum Ausgang OUTn der anderen (DVRn) der ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn zu gelangen.

In 2 ist die Signallaufzeit tp zwischen zwei ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn für einen gegebenen, ausgewählten Signalflankenwechsel &PHgr;– des elektrischen Signals &PHgr; dargestellt. Anstelle eines abfallenden Signalflankenwechsels &PHgr;–, wie dargestellt, könnte auch ein ansteigender Signalflankenwechsel &PHgr;+ zur Ausführung und näheren Erläuterung der vorliegenden Erfindung herangezogen werden. Insbesondere ist es auch vorteilhaft (und in den nachfolgenden Ausführungen zugrunde gelegt), diejenige Zeitspanne als Signallaufzeit tp zu ermitteln, die der ausgewählte Signalflankenwechsel &PHgr;– vom Eingang IN1 der ersten Treiberstufe DVR1 bis zum Ausgang OUTn der letzten Treiberstufe DVRn benötigt. Dies ist bei der vorteilhaften Ausgangstreiberschaltung DVR nach 4 angenommen und dargestellt. Die Ausgangstreiberschaltung DVR nach 4 wird nachstehend noch näher erläutert.

Wenn sich bei diesem Ermitteln, was ein Messen ist, ergibt, dass die Signallaufzeit tp mindestens gleich der halben Periodendauer &PHgr;P des zu übertragenden elektrischen Signals &PHgr; ist, wird nun erfindungsgemäß das zu übertragende elektrische Signal &PHgr; innerhalb der Ausgangstreiberschaltung DVR, zwischen den beiden ausgewählten, zum Ermitteln der Signallaufzeit tp verwendeten, Treiberstufen DVR1, DVRn, soweit verzögert, dass der gegebene, ausgewählte Signalflankenwechsel &PHgr;– am Ausgang OUTn der anderen (DVRn) der beiden ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn zu einem anderen Zeitpunkt auftritt als andere Flankenwechsel (vgl. Flankenwechsel &PHgr;–+1, ..., &PHgr;–+q in 1) am Ausgang OUT1 der einen der beiden ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn auftreten und, soweit sonstige Treiberstufen DVR2 bis DVRn-1 aufgrund der getroffenen Auswahl zwischen den beiden ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn vorhanden, an den Ausgängen OUT2 bis OUTn-1 der sonstigen, zwischen den beiden ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn angeordneten, Treiberstufen DVR2 bis DVRn-1 auftreten.

Dieses erfindungsgemäße Verfahren läßt sich z. B. anhand einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausgangstreiberschaltung nach 4 näher erläutern: Die 4 zeigt, als eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausgangstreiberschaltung, eine Ausgangstreiberschaltung mit einer Anzahl von n = 6 Treiberstufen DVR1, ..., DVRn. Jede der Treiberstufen DVR1, ..., DVRn weist einen Eingang (IN1 bis INn) und einen Ausgang (OUT1 bis OUTn) auf. Das zu übertragende elektrische Signal &PHgr; wird innerhalb der Ausgangstreiberschaltung vom Eingang IN1 der ersten Treiberstufe DVR1 über die sonstigen Treiberstufen DVR2, ..., bis zum Ausgang OUTn der letzten Treiberstufe DVRn übertragen, wobei im hier gewählten Beispiel n = 6 ist, wie bereits angegeben.

Bei diesem Ausführungsbeispiel soll erfindungsgemäß vermieden werden, dass Jitter zwischen der ersten (DVR1) und der letzten (DVRn) der Treiberstufen DVR1, ..., DVRn auftritt. Deshalb werden die erste Treiberstufen DVR1 und die letzte Treiberstufe DVRn ausgewählt. Zwischen dem Eingang IN1 der ersten Treiberstufe DVR1 und dem Ausgang OUTn der letzten Treiberstufe DVRn als den ausgewählten Treiberstufen wird dann die Signallaufzeit tp des elektrischen Signals &PHgr; mittels beispielsweise einer Meß- und Steuerschaltung PD/Ctrl gemessen bzw. ermittelt.

Um sicher zu stellen, dass dabei kein Meßwerterfassungs- bzw. -verarbeitungsfehler geschieht aufgrund der Tatsache, dass Signallaufzeiten tp üblicherweise sehr kurz sind, ist hier vorsichtshalber noch ein Verzögerungselement Dly1 angeordnet, welches den am Eingang IN1 der ersten Treiberstufe DVR1 erfassten Signalflankenwechsel &PHgr;– um eine feste Verzögerungszeit t1 verzögert. Dies ist hier aber lediglich eine rein messtechnische, allgemein geläufige Massnahme, die mit der vorliegenden Erfindung als solcher nichts zu tun hat und die bei geeigneter Empfindlichkeit der Meß- und Steuerschaltung PD/Ctrl ggf. auch entfallen kann.

An einer beliebigen Stelle zwischen den beiden ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn in der Kette der Treiberstufen DVR1 bis DVRn (bei der Ausführungsform nach 4: beispielsweise zwischen der dritten Treiberstufe DVR3 und der vierten Treiberstufe DVR4) ist im Signalweg des elektrischen Signals &PHgr; ein Verzögerungsglied Dly angeordnet, dessen Verzögerungszeit t2 von einem Minimalwert aus, der nach Möglichkeit Null beträgt, über ein Ausgangssignal der Meß- und Steuerschaltung PD/Ctrl einstellbar ist.

Wenn sich bei dieser Messung ergibt, dass die ermittelte Signallaufzeit tp mindestens gleich der halben Periodendauer &PHgr;P des zu übertragenden Signals &PHgr; ist, wird das zu übertragende elektrische Signal &PHgr; zwischen den beiden ausgewählten Treiberstufen DVR1, DVRn derart verzögert, dass ein gegebener Signalflankenwechsel &PHgr;– am Ausgang OUTn der anderen ausgewählten Treiberstufe DVRn zu einem anderen Zeitpunkt auftritt als am Ausgang OUT1 der einen ausgewählten Treiberstufe DVR1 auftretende andere Signalflankenwechsel &PHgr;–+1, ..., &PHgr;–+q und als, soweit vorhanden, an den Ausgängen OUT2, ..., OUTn-1 der sonstigen Treiberstufen DVR2 bis DVRn-1. Ansonsten wird das elektrische Signal &PHgr; nach Möglichkeit nicht verzögert oder es wird die Verzögerung auf einen minimalen Wert eingestellt, der beim Verzögerungsglied Dly gerade noch technisch möglich einstellbar ist.

Die Ausführungsform nach 5 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach 4 lediglich dadurch, dass dort das Verzögerungsglied Dly, das gegebenenfalls auch in Form einer oder mehrerer weiterer Treiberstufen DRVm realisiert sein kann, nicht direkt in der Signalleitung zwischen der einen (DVR1) und der anderen ausgewählten Treiberstufe DVRn geschaltet ist, sondern dass es mittels Umschalten in diesen Signallaufweg elektrisch wirksam einbringbar ist. Bei der Ausführungsform nach 5 ist weiterhin unterstellt, dass das vorgenannte Ermitteln der Signallaufzeit tp bereits anderweitig durchgeführt worden war und dass in Abhängigkeit von diesem Meßergebnis in einem Speichermittel Reg (wie z. B. in einem oder in mehreren Registern) einerseits hinterlegt ist, ob das Verzögerungsglied Dly elektrisch wirksam in den Signallaufweg einzubringen ist (dies kann dann mittels eines entsprechenden Werts eines Umschaltesignals SWDly erfolgen, der im Speichermittel Reg gespeichert ist) oder nicht und in dem andererseits, im Falle, dass zu verzögern ist, auch hinterlegt ist, um welche Zeitdauer das zu übertragende elektrische Signal &PHgr; zu verzögern ist. Dieser Wert lässt sich dann mittels eines Vezögerungssignals tDly dem Verzögerungsglied Dly zuführen.

Das Speichermittel Reg kann auch anderweitig realisiert sein, beispielsweise in Form einer Laserfuse, deren Zustand (elektrisch leitend oder unterbrochen) die Wirkung des Verzögerungsglieds Dly entsprechend beeinflusst.

DVRAusgangstreiberschaltung DVR1, DVR2, ..., DVRnTreiberstufen DVR1, DVRnErste, letzte Treiberstufe, auch: aus gewählte Treiberstufe DVRmWeitere Treiberstufe IN1, ..., INnEingänge der Treiberstufen OUT1, ..., OUTnAusgänge der Treiberstufen &PHgr;Elektrisches Signal &PHgr;–, &PHgr;+(bestimmter, gegebener) Signalflanken wechsel &PHgr;–+1, &PHgr;–+q(andere, dem gegebenen Signalflanken wechsel zeitlich folgende) Signalflan kenwechsel &PHgr;PPeriodendauer tpSignallaufzeit DlyVerzögerungsglied tDlyVerzögerungssignal SWDlyUmschaltesignal RegSteuerregister

Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Übertragen eines elektrischen Signals (&PHgr;), welches eine Mehrzahl von Signalflankenwechseln (&PHgr;–, &PHgr;–+1, ..., &PHgr;–+q) und eine gegebene Periodendauer (&PHgr;P) aufweist, mittels einer Ausgangstreiberschaltung (DVR), die eine Mehrzahl von Treiberstufen (DVR1, DVR2, ..., DVRn-1, DVRn) aufweist, bei dem die Treiberstufen (DVR1, DVR2, ..., DVRn-1, DVRn) auch eine erste Treiberstufe (DVR1) und eine letzte Treiberstufe (DVRn) beinhalten,

    bei dem die Treiberstufen (DVR1, DVR2, ..., DVRn-1, DVRn) signalflußmäßig in Serie hintereinander angeordnet sind, und

    bei dem das zu übertragende elektrische Signal (&PHgr;) einem Eingang (IN1) der ersten Treiberstufe (DVR1) zugeführt wird und dann im weiteren Verlauf bis zu einem Ausgang (OUTn) der letzten Treiberstufe (DVRn) übertragen wird,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass zwei Treiberstufen (DVR1, DVRn) der Ausgangstreiberschaltung (DVR) ausgewählt werden,

    dass die Signallaufzeit (tp) ermittelt wird, die das zu übertragende Signal (&PHgr;) zwischen dem Eingang (IN1) der einen ausgewählten Treiberstufe (DVR1) und dem Ausgang (OUTn) der anderen (DVRn) der Ausgangstreiberschaltung (DVR) benötigt, und

    dass in einem Fall, in dem die ermittelte Signallaufzeit (tp) mindestens gleich der halben Periodendauer (&PHgr;P) des zu übertragenden Signals (&PHgr;) ist, das zu übertragende elektrische Signal (&PHgr;) zwischen den beiden ausgewählten Treiberstufen (DVR1, DVRn) derart verzögert wird, dass ein gegebener Signalflankenwechsel (&PHgr;–) am Ausgang (OUTn) der anderen (DVRn) der ausgewählten Treiberstufen (DVR1, DVRn) zu einem anderen Zeitpunkt auftritt als andere dem einen gegebenen Signalflankenwechsel (&PHgr;–) zeitlich folgende Signalflankenwechsel (&PHgr;–+1, ..., &PHgr;–+q) am Ausgang (OUT1) der einen ausgewählten Treiberstufe (DVR1) auftreten und, falls zwischen den beiden ausgewählten Treiberstufen (DVR1, DVRn) sonstige Treiberstufen (DVR2, ..., DVRn-1) der Ausgangstreiberschaltung (DVR) angeordnet sind, an den Ausgängen (OUT2, ..., OUTn-1) dieser sonstigen Treiberstufen (DVR2, DVRn-1) auftreten.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (DVR1) und die letzte Treiberstufe (DVRn) ausgewählt werden, so dass die Signallaufzeit (tp) zwischen dem Eingang (IN1) der ersten Treiberstufe (DVR1) und dem Ausgang (OUTn) der letzten Treiberstufe (DVRn) ermittelt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verzögern des zu übertragenden elektrischen Signals (&PHgr;) dadurch erfolgt, dass in den Signalweg zwischen den ausgewählten Treiberstufen (DVR1, DVRn) ein Verzögerungsglied (Dly), insbesondere wenigstens eine weitere Treiberstufe (DVRm), elektrisch wirksam eingeführt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einführen des Verzögerungsglieds (Dly), insbesondere des oder der weiteren Treiberstufen (DVRm), durch wenigstens einen in einem Steuerregister (Reg) gespeicherten Wert eines Umschaltesignals (SWDly) gesteuert wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit, um die zu verzögern ist, als Verzögerungssignal (tDly) in einem Steuerregister (Reg) gespeichert wird.
  6. Ausgangstreiberschaltung für ein zu übertragendes elektrisches Signal (&PHgr;), mit einer Mehrzahl von Treiberstufen (DVR1, DVR2, ..., DVRn-1, DVRn), die signalflußmäßig in Serie hintereinander angeordnet sind, und bei der die Treiberstufen (DVR1, DVR2, ..., DVRn-1, DVRn) auch eine erste Treiberstufe (DVR1) und eine letzte Treiberstufe (DVRn) beinhalten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verzögerungsglied (Dly) vorgesehen ist, mittels dessen die Signallaufzeit (tp) zwischen einem Eingang (IN1) einer ersten ausgewählten Treiberstufe (DVR1) und einem Ausgang (OUTn) einer anderen ausgewählten Treiberstufe (DVRn) beeinflussbar ist.
  7. Ausgangstreiberschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verzögerungsglied (Dly) als wenigstens eine weitere Treiberstufe (DVRm) ausgebildet ist.
  8. Ausgangstreiberschaltung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verzögerungsglied (Dly), insbesondere die wenigstens eine weitere Treiberstufe (DVRm), mittels wenigstens eines Umschaltesignals (SWDly) in den Signalweg zwischen der ersten ausgewählten Treiberstufe (DVR1) und der anderen ausgewählten Treiberstufe (DVRn) elektrisch wirksam einbringbar ist.
  9. Ausgangstreiberschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das der jeweilige Wert des Umschaltesignals (SWDly) in einem Steuerregister (Reg) speicherbar ist.
  10. Ausgangstreiberschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert des Umschaltesignals (SWDly) als Ausprägung des Zustands einer Laserfuse speicherbar ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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