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Dokumentenidentifikation DE69831151T2 08.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000991328
Titel VERFAHREN UND ZUSAMMENSETZUNGEN ZUR ENTKEIMUNG VON NAHRUNGSMITTELN
Anmelder The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, US
Erfinder ROSELLE, Joseph, Brian, Fairfield, US;
WARD, Edward, Thomas, Oregonia, US;
ROLLINS, Kent, David, Cincinnati, US
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69831151
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.06.1998
EP-Aktenzeichen 989316195
WO-Anmeldetag 26.06.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/13280
WO-Veröffentlichungsnummer 0099000026
WO-Veröffentlichungsdatum 07.01.1999
EP-Offenlegungsdatum 12.04.2000
EP date of grant 10.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.06.2006
IPC-Hauptklasse A23P 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Methoden, um Nahrungsmittel, besonders Naturprodukte, sicher für den menschlichen Verzehr zu machen, während die Genießbarkeit bzw. Schmackhaftigkeit der Nahrungsmittel bewahrt bleibt, besonders dort, wo nicht ausreichend reines Wasser zum Spülen der Nahrungsmittel verfügbar ist, und auf Zusammensetzungen, besonders in konzentrierter oder in der entsprechenden verdünnten flüssigen Form, die besonders geeignet sind für die Ausübung dieser Methoden.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Obst und Gemüse und gelegentlich auch andere Nahrungsprodukte, wie Fleisch, werden wünschenswerterweise vor dem Verzehr gewaschen, um Verschmutzungen und andere unerwünschte Reststoffe, die unliebsamerweise an den Oberflächen davon haften können, zu entfernen. Der übliche Waschvorgang erfordert jedoch einen Spülungsschritt zur wirksamen physikalischen Entfernung der Verschmutzungen. In vielen Situationen ist eine Quelle für reines Wasser zum Spülen nicht schnell verfügbar, selbst in geringem Umfang. Es leuchtet ein, dass die Formulierung tatsächlich wirksamer Zusammensetzungen, besonders von solchen, die von den einzelnen Verbrauchern unbedenklich verwendet werden können, um Obst und Gemüse sicher für den Verzehr und genießbar zu machen, wenn keine reiche Quelle für sicheres Wasser zum Spülen vorhanden ist, ein einzigartiges Problem für den Produktentwickler darstellt, da viele im Fachbereich offenbarten Reinigungsbestandteile vermutlich nicht für den Einsatz in direktem Kontakt mit Nahrungsmitteln wünschenswert sind, von denen sie nicht vollständig entfernt werden und/oder auf denen sie keine ausreichende antimikrobielle Wirkung bieten.

Darüber hinaus wäre es besonders wünschenswert, wirksame, toxikologisch annehmbare Zusammensetzungen für Nahrungsmittel, einschließlich Obst und Gemüse und/oder Fleisch zu liefern, die in konzentrierter Form verkauft und zur Herstellung von verdünnten, geringschäumenden flüssigen Lösungen verwendet werden können, die verwendet werden können, um eine antimikrobielle Wirkung zu erzeugen, und die genießbare bzw. schmackhafte Nahrungsmittel liefern, ohne dass sie von ihnen entfernt werden. Verdünnte flüssige Lösungen sind für den Benutzer bequem, da sie durch Eintauchen direkt auf verschmutztes Obst und Gemüse aufgebracht werden können, wodurch sichergestellt ist, dass alle Nahrungsmittelteile behandelt werden. Die Klarheit der verdünnten Flüssigkeiten signalisiert dem Benutzer Sauberkeit und ist daher in hohem Maß wünschenswert. Die geringe Schaumbildung ist ein wichtiges Attribut, daher wird die Eliminierung irgendwelcher Schäume schnell und leicht erreicht. Es ist zudem von Vorteil, wenn diese Konzentrate vom Verbraucher mit Wasser, das nicht unbedenklich für die Verwendung ist, verdünnt werden können, da dies manchmal das einzige verfügbare Wasser ist.

Leider können viele toxikologisch annehmbar „Reinigungsbestandteile" nicht mit unsicherem, unreinem Wasser verwendet werden.

WO 97/15202 offenbart ähnliche Zusammensetzungen und Methoden zur Behandlung von Nahrungsmitteln, '202 offenbart jedoch, dass ein Spülschritt erforderlich ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung umfasst Verfahren zur Behandlung von Nahrungsmitteln, einschließlich von Naturprodukten, besonders Obst und Gemüse (und Zusammensetzungen, wie nachfolgend offenbart, zur Anwendung dieser Verfahren), bei einem basischen pH-Wert, ohne Spülen, bei Bewahrung der Genießbarkeit. In ihrem weitesten Sinn umfasst sie eine Methode zur Behandlung von Nahrungsmitteln zur Reduzierung des Anteils an Mikroorganismen, gemäß dem Anspruch 1.

Alle oben aufgeführten sauren Substanzen werden jedoch unter den alkalischen Bedingungen des Erzeugnisses neutralisiert und die Zusammensetzung ist somit im Wesentlichen frei von jeglichen Substanzen, die nicht toxikologisch annehmbar sind, wobei die Behandlung über einen Zeitraum von wenigstens einer halben Minute erfolgt, vorzugsweise wenigstens etwa 1 Minute, und mehr bevorzugt wenigstens etwa 5 Minuten, gefolgt von einer Drainage und/oder einem Trocknungsvorgang, besonders ohne Spülen, und wobei das Nahrungsmittel dann verzehrbereit ist und die gewünschte Genießbarkeit hat.

Die hierin offenbarte Erfindung umfasst Zusammensetzungen gemäß den Ansprüchen 7 bis 9.

Ein spezifischeres Verfahren zur Zubereitung von Nahrungsmitteln, besonders von Naturprodukten, wie Obst und Gemüse, bedingt, dass die Nahrungsmittel über einen Zeitraum von mehr als etwa einer halben Minute einer verdünnten wässrige Lösung mit einem pH-Wert von mehr als 10,5 ausgesetzt werden, wobei die wässrige Reinigungslösung Kaliumkationen und/oder Natriumkationen umfasst. Diese Kationen sind in der Nahrung aus vielen Gründen wünschenswert. Daher ist ihre Gegenwart in einer Zusammensetzung zur Verwendung bei der Behandlung von Nahrungsmitteln, wie Gemüse und Obst, ohne Spülen wünschenswert. Das Kaliumkation ist zudem geeigneter für Seifen als das Natriumkation, da Kaliumseifen im Vergleich zu Natriumseifen recht löslich sind, besonders bei niedrigen Temperaturen.

Ein alkalisches Verfahren zur Behandlung von Nahrungsmitteln umfasst das in Kontakt Bringen der Oberfläche des Erzeugnisses mit einer wässrigen Lösung, die durch Zubereitung einer Lösung mit einem pH-Wert von 10,5 bis 13, vorzugsweise von 10,9 bis 12,5, mehr bevorzugt von 11,3 bis 12,3, unter Verwendung der oben aufgeführten konzentrierten Zusammensetzung und unreinem Wasser hergestellt wurde, um reine Lösungen zu liefern, die Mikroorganismen auf der Oberfläche von Nahrungsmitteln abtötet. Es ist wichtig, den Anteil an Mikroorganismen auf der Oberfläche von Nahrungsmitteln zu reduzieren.

Eine weitere bevorzugte Variation der oben aufgeführten Verfahren zur Behandlung von Nahrungsmitteln, wie Naturprodukten, beinhaltet das Geben konzentrierter Zusammensetzungen, wie hierin offenbart, in Behälter zusammen mit einer Gebrauchsanweisung zur Verwendung der Zusammensetzung zur Bildung der verdünnten Lösungen zur Behandlung von Nahrungsmitteln. Diese Anweisungen sind sehr wichtig, da die Verdünnungsmenge, die Behandlungszeit, die Eliminierung der Notwendigkeit des Spülens und die Möglichkeit zur Verwendung unreinen Wassers zur Herstellung der Behandlungslösung nicht intuitiv sind. Es ist auch wichtig, dass die Anweisungen so klar und einfach wie möglich sind, sodass die Verwendung von Abbildungen und/oder Symbolen wünschenswert ist.

Der Rest der Zusammensetzung kann verschiedene fakultative zugesetzte Substanzen, pH-Wert-Regler, Duftstoffe oder Essenzen, Konservierungsstoffe, Schaumunterdrücker u. ä. umfassen.

Die Bestandteile in den oben aufgeführten konzentrierten Zusammensetzungen sind vorzugsweise „lebensmittelunbedenklich" und werden ausgewählt und in Proportionen verwendet, die im Wesentlichen klare verdünnte Zusammensetzungen liefern. „Im Wesentlichen klar" schließt nur eine minimale Trübung ein, und vorzugsweise sind die Zusammensetzungen völlig klar. Die Bestandteile werden auch so ausgewählt, dass sie einen minimalen Geruch aufweisen, sowohl zu Anfang wie auch nach der Lagerung. Das Fehlen von Geruch ist besonders wichtig bei Zusammensetzungen für die Verwendung mit Lebensmitteln.

Zur Maskierung eines etwaigen unangenehmen Geruchs können die Zusammensetzungen einen nahrungsmittelunbedenklichen oder GRAS(im Folgenden definiert)-Duftstoff oder eine GRAS-Essenz als Inhaltsstoff enthalten. Besonders bevorzugt für diese Verwendung sind die Öle von Zitrusfrüchten, z. B. Orangen, Limonen, Limetten, Grapefruits, Tangerinen, Tangelos usw., die verhältnismäßig große Mengen an Terpenen enthalten.

Bevorzugte Zusammensetzungen zum diesbezüglichen Gebrauch enthalten nur Substanzen, die lebensmittelunbedenklich oder GRAS sind, einschließlich, natürlich, direkter Nahrungsmittelzusätze, die als GRAS bestätigt sind, zum Schutz gegen einen möglichen Missbrauch durch den Kunden. Traditionell haben die meisten Vorschläge zur Reinigung von Obst und/oder Gemüse den kommerziellen Rahmen in Betracht gezogen, wo sich die Bedingungen typischerweise besser kontrollieren lassen, besonders die Menge und Gründlichkeit beim Spülen. Die vorliegende Erfindung umfasst die Verwendung durch einzelne Verbraucher ohne Spülen, sodass es besonders wichtig ist, dass dieses Produkt mit einer zusätzlichen Sicherheit ausgestattet ist. Wenn das Erzeugnis nach dem Reinigen nicht gründlich abgespült werden kann, ist dies weniger bedenklich, wenn alle Bestandteile GRAS und/oder lebensmittelunbedenklich sind.

Die Verwendung und Auswahl der Reinigungsbestandteile zum Waschen von Obst und Gemüse wird in den United States Code of Federal Regulations, Title 21, Section 173.315 beschrieben: „Ingredients for use in washing or lye peeling of fruits and vegetables". Diese Bestimmungen beschränken die Bestandteile, die im direkten Kontakt mit Nahrungsmitteln verwendet werden dürfen, auf die, die im Allgemeinen als sicher gelten („Generally Regarded As Safe" (GRAS)) und einige wenige andere ausgewählte Bestandteile. Diese Abschnitte liefern auch bestimmte Beschränkungen hinsichtlich der Substanzmenge, die in einem bestimmten Kontext verwendet werden darf. Es gibt jedoch keine Bestimmungen oder Empfehlungen für Verfahren, mit denen Nahrungsmittel mithilfe von wässrigen Zusammensetzungen, die nicht wieder entfernt werden müssen, unbedenklich für den Verzehr gemacht werden. Es gibt ferner kein bekanntes Verfahren zur Abtötung von Mikroben mithilfe von Substanzen wie Hypochlorit, Iod usw. in geringen Anteilen, die eine wünschenswerte Genießbarkeit bieten.

Alle hierin angeführten Schriften sind durch Bezugnahme hierin aufgenommen.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die folgenden toxikologisch annehmbaren Bestandteile werden bei der Herstellung der hierin bevorzugten Zusammensetzungen verwendet. Mit „toxikologisch annehmbar" ist gemeint, dass jegliche Rückstände der Bestandteile der Zusammensetzungen, die auf dem damit gereinigten Obst und Gemüse zurückbleiben, für die Aufnahme durch Menschen und/oder niedere Lebewesen unbedenklich sind.

Detergenstensid

Synthetisches anionisches Tensid – Basenstabile anionische Tenside können eingesetzt werden, z. B. wie in den Vereinigten Staaten per CFR (United States Code of Federal Regulations), Title 21, Section 173.315 zulässig. Besonders erwähnt werden die Salze von Dodecylbenzolsulfonat, typisch mit Anteilen von bis zu 0,2%. Auch in dem CFR beschrieben sind Phosphatester von Ethylen- und/oder Ethylen-/Propylenoxidaddukten aliphatischer Alkohole, Dioctylsulfosuccinat und 2-Ethylhexylsulfat.

Das anionische Tensid wird vorzugsweise ausgewählt aus im Fachbereich bekannten Substanzen, wie C6-18-Alkylsulfate und/oder -sulfonate; C6-15-Alkylbenzensulfonate; Di-C6-10-Alkylsulfosuccinate usw. Die Alkylsulfate sind bevorzugt, für die antimikrobielle Wirksamkeit und Genießbarkeit, besonders als Natrium- und/oder Kaliumsalze. Kalium-C8-14-Seifen sind ebenfalls bevorzugt. Mischungen dieser Alkylsulfate und Seifen sind ebenfalls bevorzugt.

Nichtionisches Tensid – Nichtionische Tenside, sofern verwendet, werden vorzugsweise ausgewählt aus im Fachbereich bekannten Substanzen, wie Alkylenoxid-(Ethylenoxid- und/oder Propylenoxid-)Addukte von aliphatischen C10-18-Alkoholen oder Säuren, aliphatischen C10-18-Alkoholenaddukten von Glucose (Alkylpolyglucoside). Das spezifische ausgewählte nichtionische Tensid hat idealerweise ein HLB (hydrophiles-lipophiles Gleichgewicht) von mehr als 10 und einen Trübungspunkt von über 35°C in der Zusammensetzung. Der CFR (United States Code of Federal Regulations) beschreibt speziell ein Ethylenoxid/Propylenoxid-Addukt von aliphatischem C12-18-Alkohol mit einem Molekulargewicht von 800. Diese Substanz ist als PLURAFAC RA-20 (BASF) erhältlich.

In Zusammensetzungen, die Seife enthalten, fungiert der alkoxylierte Alkohol hauptsächlich als Dispergiermittel für irgendein Seifengerinnsel, das sich während des Reinigungsvorgangs bilden kann. Ferner kann die Auswahl von nichtstickstoffhaltigen nichtionischen Verbindungen natürlich die Gefahr eines Mikrobenwachstums in den verdünnten Tensidzusammensetzungen minimieren.

Fettsalze – Die Zusammensetzung hierin kann Seife enthalten, besonders eine C8-14-Seife, wie Kokosnussfettsäure-Mittelschnittseife. Laurinsäure ist für diese Verwendung geeignet. Spezifische lösungsvermittelnde Tenside in höheren Proportionen können zur Lösung dieser Seifen verwendet werden. Seifen sollten jedoch aus Geschmacksgründen nicht in größeren Mengen verwendet werden.

Das Vorhandensein des Detergenstensids ist wichtig, hauptsächlich zur Verringerung der Oberflächenspannung und Viskosität. Es ist in hohem Maß wünschenswert, dass die verdünnten Behandlungszusammensetzungen eine geringe Viskosität haben, typischerweise von weniger als 50, vorzugsweise von weniger als 10, und mehr bevorzugt von weniger als 5. Die geringe Viskosität verbessert die Vollständigkeit der Behandlung, indem die Verteilung über die Oberfläche der Nahrungsmittel gefördert wird, besonders dort, wo Schichten, Falten usw. vorhanden sind. Die geringe Viskosität verbessert zudem die Drainierung und ermöglicht so wenigstens, dass ein Teil des Öls entfernt werden kann. Eine geringe Viskosität verbessert zudem die Trocknungsgeschwindigkeit, wenn dies erwünscht ist. Daher bietet das Detergenstensid äußerst wichtige Vorteile in Bezug auf die Behandlung.

Das Detergenstensid verbessert zudem die antimikrobielle Wirkung. Das Vorhandensein des Tensids, und besonders des Alkylsulfats, bietet eine verbesserte Abtötung und/oder eine verbesserte Abtötungsrate.

Es ist wichtig, dass das Detergenstensid die Genießbarkeit nicht beeinträchtigt. Demgemäß sollte der Anteil gering sein. Wie zuvor erläutert, wird Seife aus Geschmacksgründen nicht üblicherweise in großen Mengen verwendet und lebensmittelverträgliche Tenside sind aus Geschmacksgründen in hohem Maß wünschenswert.

Alkalischer Puffer

Toxikologisch annehmbare basische Puffer werden in den Zusammensetzungen hierin verwendet, um den pH-Wert des Produkts im gewünschten Bereich zu halten. Für eine bessere Formulierbarkeit ist es oft wünschenswert, dass diese basischen Puffer in ihrer Kaliumsalzform vorliegen, besonders in flüssigen Konzentraten. Natriumsalze sind annehmbar, und sogar bevorzugt, z. B. Pulverformeln. Kalium-/Natriumcarbonat und/oder Kalium-/Natriumorthophosphat sind geeignete und bevorzugte basische pH-Puffer. Calcium- und/oder Magnesiumhydroxide können ebenfalls verwendet werden, um einen basischen pH zu erzeugen, besonders, wenn die Zusammensetzung kein Calciumion-Maskierungsmittel enthält. Natrium- und Kaliumhydroxide können als Teil der alkalischen Puffersysteme verwendet werden. Die Anteile und Identitäten der Bestandteile werden angepasst, um den verdünnten Produkten die gewünschten Viskositäten zu bieten, wie hierin beschrieben, z. B. weniger als 50, vorzugsweise weniger als 10, mehr bevorzugt weniger als 0,005 Pa·s (5 cP) unter Scherung von ≥ ~ 1000 s–1.

Der pH-Wert ist vorzugsweise nicht höher als 13, und enthält aus Gründen der Verbrauchersicherheit insbesondere keine großen Mengen an Puffer mit höheren pH-Werten, besonders, wenn die Zusammensetzungen nicht vollständig entfernt werden. Die Reservealkalinität sollte von etwa 0,1 bis 10, vorzugsweise von 0,2 bis 7 und mehr bevorzugt von 0,3 bis 4 gehen.

Maskierungsmittel/Builder

Das hierin bevorzugte Maskierungsmittel und/oder der hierin bevorzugte Builder ist Polyphosphatsalz oder organisches Polycarbonsalz, z. B. Natrium- und/oder Kaliumcitrat, und/oder Natrium- und/oder Kaliumethylendiamintetraacetat, die standardmäßig im Handel erhältlich sind und die GRAS sind. Andere organische Polycarbonsäuren, besonders die, die GRAS sind, wie Zitronen-, Wein-, Äpfel- usw. -säuren, können ebenfalls verwendet werden. Eine bevorzugte Version des Polyphosphats ist ein wasserfreies Fast Dissolving STPP, hergestellt von der FMC Corporation. Komplexe Phosphate können ebenfalls verwendet werden und sind in hohem Maß geeignet zur Bewahrung der Klarheit von verdünnten Lösungen, die aus hartem Wasser hergestellt werden, werden jedoch im Allgemeinen aufgrund von bestimmungstechnischen Überlegungen vermieden, wo Phosphatanteile speziell verboten oder in hohem Maß eingeschränkt sind. Typischerweise liegt dieses Maskierungsmittel/dieser Builder in einem Anteil von 0,0005 Gew.-% bis 3 Gew.-% vor, vorzugsweise von 0,005 Gew.-% bis 0,5 Gew.-% und mehr bevorzugt von 0,01 Gew.-% bis 0,2 Gew.-% der verdünnten Zusammensetzung. Maskierungsmittel/Builder können die Wirksamkeit der Formeln in Anwesenheit von Härte bewahren.

Konservierungsmittel

Die Herstellung der vorliegenden konzentrierten Zusammensetzungen bei einem hohen pH-Wert verringert die Tendenz zu biologischem Wachstum von Kontaminanten, wie Bakterien, Pilze oder Schimmel. Konservierungsstoffe können jedoch helfen, ein biologisches Wachstum durch Kontamination bei der Herstellung oder Verwendung zu verhindern. Lebensmittelunbedenkliche Standard-Konservierungsstoffe, wie Ethylendiamintetraessigsäure und/oder die Salze davon, können zu einem Anteil von 0,01% bis 0,2% Ethylendiamintetraessigsäure oder deren Natrium- und/oder Kaliumsalze verwendet werden, obgleich die Zusammensetzungen mit basischem pH-Wert hierin im Allgemeinen keinen Konservierungsstoff benötigen.

Fluidträger

Der Hauptteil, d. h. mehr als etwa zwei Drittel (typisch etwa 80 Gew.-% bis 99,7 Gew.-%) der verdünnten Zusammensetzungen hierin umfassen Wasser als lösungsvermittelnden Träger für die Bestandteile. Wie in den folgenden Beispielen erläutert, kann Wasser-Ethanol ebenfalls eingesetzt werden und ist besonders bevorzugt wenn die Zusammensetzungen mit basischem pH-Wert hierin formuliert werden. Der Ethanolanteil der verdünnten Zusammensetzung sollte 2% in der zur Behandlung des Produkts verwendeten Lösung vorzugsweise nicht übersteigen, um einen alkoholischen Geruch zu vermeiden. Andere kompatible, wasserlösliche, niedermolekulare Lösungsmittel, wie Glycerin, können ebenfalls verwendet werden. Glycerin kann auch in festen Zusammensetzungen verwendet werden, um Feinstoffe zu vermeiden. Es ist ein Vorteil dieser Erfindung, dass unreines Wasser zur Herstellung der verdünnten Zusammensetzung verwendet werden kann, da die Mikroorganismen durch den hohen pH-Wert und/oder das Tensid und/oder den Builder getötet werden. Wie hier verwendet ist „unreines Wasser" Wasser, das durch vorhandene Mikroorganismen verunreinigt ist.

Fakultative Bestandteile

Polyethylenglycol – Das wasserlösliche Polyethylenglycol-Colpolymer (PEG), das hierin verwendet werden kann, ist ein handelsüblicher Artikel und unter einer Vielzahl von Handelsbezeichnungen erhältlich, beispielsweise unter der Bezeichnung CARBOWAX (Union Carbide Corporation). PEGs mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 200 bis 20.000 können hierin verwendet werden, und PEG wie CARBOWAX mit einem mittleren Molekulargewicht von wenigstens 200, typisch 300 bis 9500, ist geeignet und bevorzugt. Die verdünnten Zusammensetzungen hierin können wenigstens 0,001 Gew.-% PEG umfassen und umfassen typischerweise PEG in einem Anteil von 0,005 Gew.-% bis 0,1 Gew.-%. Die verwendeten Mengen können je nach Molekulargewicht des PEGs, der Menge an Tensid, das in der Zusammensetzung verwendet wird, der gewünschten Viskosität der Zusammensetzung und ähnlichen Faktoren nach Ermessen des Herstellers variieren. In einem typischen Verfahren umfassen die bevorzugten Zusammensetzungen hierin, die einen verbesserte taktilen Eindruck liefern, Tensid-/PEG-Gewichtverhältnisse im Bereich von 1:2 bis 30:1, vorzugsweise von 1:1 bis 15:1.

Die Zusammensetzungen hierin, die das Polyethylenglycol enthalten, zeichnen sich nicht nur durch ihre hervorragende Reinigungsleistung und Schäumungs-/Spüleigenschaften aus, sondern auch durch ihr verbessertes „Anfühlen". Das verbesserte Anfühlen der Zusammensetzungen, die in Kontakt mit den Händen des Anwenders kommen, ist ein qualitativer taktiler Eindruck. Diese verbesserte „nichtrutschende", „nichtseifige" Verbesserung des Hautgefühls lässt sich jedoch demonstrieren, indem Testzusammensetzung (PEG-haltig) und Kontrollzusammensetzung (kein PEG) auf die Hände oder die Innenseiten der Unterarme von freiwilligen Bewertern gerieben werden. Selbst bei so einfachen Tests können die Bewerter den verbesserten taktilen Eindruck der Zusammensetzungen ohne Weiteres feststellen.

Antioxidationsmittel Die Verwendung von Tensiden, und besonders von Seifen, kann sich durch die Entwicklung von Nebengerüchen und/oder Vergilbung der Zusammensetzungen, in denen sie auftreten, schwierig gestalten. Es wird von diesen unerwünschten Eigenschaften angenommen, dass sie durch komplexe Nebenreaktionen verursacht werden, die durch die Reaktion von Sauerstoff hauptsächlich mit den mehrfach ungesättigten Bestandteilen des Fettsäurerohstoffs ausgelöst werden. Diese Ergebnisse lassen sich vermeiden oder minimieren, indem ein Kontakt mit Luft vermieden wird, oder indem die Qualität des Fettsäurerohstoffes kontrolliert wird, sodass die Menge und die Art von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie oben beschrieben, minimiert wird, und/oder durch Zugabe von Maskierungsmitteln und/oder Antioxidationsmittel.

Es wurde gefunden, dass die Zugabe von Tocopherolen (z. B. Vitamin E oder Tocoperolacetaten) in alkalischen Formulierungen von Vorteil ist, da sie nicht abgebaut werden und auch keine starke Farbe beitragen. Sie hemmen die Entwicklung von Nebengerüchen über längere Zeiträume hinweg, sodass die Notwendigkeit von Maskierungsgerüchen minimiert oder eliminiert wird, besonders bei Ölsäuregrundstoffen von hoher Qualität, wie obenstehend beschrieben. Die Verwendung von butylierten Phenolen, wie BHT und BHA, ist ebenfalls geeignet, ihre Wirksamkeit erscheint jedoch begrenzter und sie können den Zusammensetzungen stärkere Farben verleihen. Andere lebensmittelunbedenkliche Antioxidationsmittel, wie Vitamin C, Sorbate und Sulfite, sind wünschenswert zur Verhinderung der Qualitätsminderung der Zusammensetzungen durch Sauerstoffeinwirkung, es muss jedoch umsichtig vorgegangen werden, da es bei Vitamin C zu Farbverschlechterungen kommen kann und Sulfite Geruchsprobleme verursachen können. Sulfite waren auch das Thema von Bedenken wegen möglicher Gesundheitsgefährdung.

Schaumunterdrücker. (Silikone und ihre Derivate) Schaumunterdrücker oder Antischäumungsmittel können in geringen Anteilen verwendet werden, besonders in Fällen, in denen ein bestimmter Tensidanteil für die Befeuchtung und/oder Wirksamkeit wünschenswert ist, die Schaummenge, die beim Waschen des Erzeugnisses entsteht, jedoch wünschenswerterweise gering gehalten werden soll. Die Menge an Schaumunterdrücker kann an den Typ und den Anteil des verwendeten Tensids angepasst werden. DC-4270 und DC2-4242 von Dow Corning sind geeignete Schaumunterdrücker.

PEG, wie zuvor erläutert, kann alternativ als Träger oder Bindemittel für ein Silikon-Schaumunterdrückerteilchen in trockenen Pulverkonzentratformeln verwendet werden. Typischerweise sind die PEG-Molekulargewichte so, dass PEG bei Raumtemperatur fest ist, um das Silikon festhalten zu können. Ein bevorzugtes Molekulargewicht in diesem Fall ist 8000.

In dem Fall, wo PEG ein integraler Bestandteil des Trägers für das Silicon in einem Pulverkonzentrat ist, muss bei der Verarbeitung der Substanz umsichtig vorgegangen werden und es muss eine übermäßige Scherung des trockenen Produkts vermieden werden. PEG kann weich genug sein, dass eine übermäßige Scherung die Integrität des damit gebildeten Teilchens ändern kann.

Milde Duftstoffe. Duftende Bestandteile können in geringen Anteilen in Konzentraten geeignet sein. Sie können einem Konzentrat einen angenehmen Geruch verleihen, sind jedoch während der Verdünnung in der Lösung oder auf den behandelten Gegenständen nicht wahrnehmbar.

Herkömmliche antimikrobielle Halogenwirkstoffe. Einer der Vorteile der vorliegenden Erfindung ist, dass sie die Verwendung von Hypochlorit oder Iod als Mittel zur Verringerung von Mikroorganismuspopulationen überflüssig macht. Diese Substanzen sind bekannt dafür, unangenehm zu schmecken, und können zur Umweltverschmutzung beitragen. Es ist jedoch gelegentlich wünschenswert, dass eine geringe Menge Hypochloritsalz, besonders Lithium, Natrium, Kalium, Calcium und/oder Magnesium, und/oder eine Iodquelle in einem geringen Anteil vorhanden ist, um Mikroorganismen in größerem Umfang zu töten.

Überraschenderweise können die Zusammensetzungen und Verfahren, die hierin beschrieben sind, eine wirksame Desinfektion/Entkeimung bieten. Um die Mikroorganismen, besonders Bakterien, wirksam abzutöten, sollten hohe Konzentrationen und/oder längere Einwirkzeiten verwendet werden. Typischerweise sollten die verdünnten Zusammensetzungen in voller Stärke verwendet werden und sie sollten wenigstens etwa eine halbe Minute auf dem Nahrungsmittel belassen werden, vorzugsweise wenigstens etwa eine Minute, und noch mehr bevorzugt wenigstens etwa fünf Minuten und bei einigen Mikroorganismen ist möglicherweise sogar eine Dauer von zehn Minuten erforderlich. Längere Einwirkzeiten (d. h. die Zeit, die die Bakterien Kontakt zum Produkt haben) ergeben eine bessere antimikrobielle Wirkung. Die Bedeutung der Zeit ist sowohl vom pH-Wert des Produktes abhängig als auch von der Formelkonzentration. Bei einem hohen pH-Wert (≥ 11,5) und hohen Konzentrationen wird schnell eine antibakterielle Wirksamkeit erreicht. Bei niedrigeren pH-Werten (pH ≤ 11,0) und geringeren Formelkonzentrationen ist eine längere Einwirkzeit erforderlich, um die gleiche Wirksamkeit zu erreichen.

Höhere pH-Werte sind im Allgemeinen auch besser.

Nahrungsmittel

Es können alle Arten von Nahrungsmitteln behandelt werden. Beispiele schließen ein: Naturprodukte, einschließlich von Obst und Gemüse, wie Äpfel, Trauben, Pfirsiche, Kartoffeln, Kohl, Tomaten, Sellerie u. ä., die nach der Behandlung für den Verzehr bestimmt sind, und essbares tierisches Protein, besonders Fleisch, Fisch und Geflügel, einschließlich von Lebensmitteln, die im Wesentlichen das Protein umfassen, das in diesen Nahrungsmittelquellen gefunden wird, einschließlich von, jedoch nicht beschränkt auf Rindfleisch, Schweinefleisch, Huhn, Pute, Fisch, Schellfisch und Wildbret, wie Hirsch, Kaninchen u. ä. Dieses essbare tierische Protein umfasst die verarbeiteten Formen dieser Proteinquellen, einschließlich von, jedoch nicht beschränkt auf Formen wie Hackfleisch, Putenhack, Mortadella, Hot Dogs, Würstchen, Fischhack. ä. Das Nahrungsmittel ist vorzugsweise nach der Behandlung essfertig und wird kurz darauf verzehrt, um die Gefahr einer erneuten Kontamination zu minimieren.

Die Verpackung der Produkte hierin in einen Behälter zusammen mit einer Gebrauchsanweisung in Bezug auf die zeitliche Planung und die korrekte Verdünnung, um eine Desinfektion/Entkeimung zu erreichen, hilft dem einzelnen Kunden durch Bereitstellung von Informationen zur korrekten Verwendung, um Mikroorganismen zu entfernen/abzutöten. Es ist ein besonderer Vorteil des Produktes, dass es für diesen Zweck zu einem Zeitpunkt im Nahrungsmittelherstellungsprozess verwendet werden kann, wo eine erneute Kontamination auf ein Minimum beschränkt ist. Die Anweisungen liefern wünschenswerterweise die Versicherung, dass ein Spülen nicht erforderlich ist, um eine mögliche erneute Kontamination durch das Spülen mit unreinem Wasser zu vermeiden.

Bei Stoffen ist der pH-Wert der Zusammensetzungen vorzugsweise unter 11,5, mehr bevorzugt unter 11,0.

Für Stoffe und harte Oberflächen lässt sich die Verteilung der Zusammensetzungen dieser Erfindung mithilfe eines Sprühgeräts, eines Rollers, eines Kissens usw. erreichen, oder durch das Eintauchen der Zusammensetzungen in ein „Bad". Sprühen ist eine bevorzugte Methode.

Alle hier verwendeten Teile, Prozentsätze und Verhältnisse beziehen sich auf das Gewicht, wenn nichts anderes angegeben ist. Alle Zahlenwerte sind Näherungswerte, sofern nicht anderweitig angegeben.

Die folgenden Beispiele erläutern die Zusammensetzungen und Verfahren der Erfindung, sollen sie aber nicht beschränken. Die beispielhaft erläuterten basischen, flüssigen, verdünnten Behandlungszusammensetzungen können bei einem pH-Wert von pH 10,5–13 durch Auflösung der konzentrierten Zusammensetzungen oder der einzelnen Bestandteile mit einem herkömmlichen Mischgerät in Wasser oder in Wasser-Ethanol hergestellt werden. In einem geeigneten Modus, z. B. dem Konzentrat aus Beispiel I, wird Wasser in ein Behandlungsgefäß gegeben. Kaliumhydroxid, das Dikaliumorthophosphat, das Dinatrium-EDTA, Ethanol und das Tensid (Laurinsäure) werden in der angegebenen Folge unter Rühren zugesetzt. Der fakultative Duftstoffbestandteil (Pampelmusenöl) kann zu irgendeiner Zeit zugesetzt werden, nachdem das Tensid in der Mischung aufgelöst ist.

Die folgenden Beispiele zeigen die Bakterienabtötungswirkung der vorgeschlagenen Erfindung, wie durch einen Standard-AOAC-Keimtötungs- und Detergensdesinfizierungstest ermittelt. Die Testorganismen E. coli, ATCC 11229 oder Staphylococcus aureus, ATCC 6538, werden in einem Impfstoff mit einer 5%igen organischen Verschmutzung (Pferdeserum) in französischen Kulturflaschen hergestellt, um einen höheren cfu/ml zu erreichen. Die Testeinwirktemperatur ist 25°C und die Inkubationszeit für die Zahl der Überlebenden ist 48–54 Stunden bei 35°C.

BEISPIELE

Folgende Lösungen (A–F) wurden hergestellt und auf ihre Wirkung gegen E. coli getestet. Zur Erreichung von maßgeblichen zahlenmäßigen Reduktionen (> 50% in 1 min) ist ein pH-Wert von über 10,5 erforderlich.

DI Water ist entionisiertes Wasser und TSP-12H2O ist Trinatriumorthophosphat mit 12 Mol Kristallisierungswasser.

  • * geringe Mengen werden zur Erreichung des Ziel-pH-Wertes verwendet.

Folgende Beispiellösung (G) wurde hergestellt und auf ihre Wirkung gegen E. coli getestet. Wieder wurden maßgebliche zahlenmäßige Verringerungen erreicht, mit niedrigem Tensid- und alkalischem pH-Wert. In diesem Beispiel wird der pH-Wert der Lösung durch NaOH erreicht. Ein angenehmer Zitrusgeruch in der Lösung lässt sich ferner durch die Verwendung von Zitrusextrakten erhalten. G DI Water Rest NaOH 0,15 Natriumlaurylsulfat 0,06 Ethanol 5,0 Limette 63 1,0 pH 12,6 % Reduktion (E. coli) 1 min. 99,99998 3 min. 99,99998 5 min. 99,99998

Limette 63 ist ein lebensmittelunbedenklicher Geschmacksstoff/Duftstoff.

Folgende Beispiellösung (I) wurde hergestellt und auf ihre Wirkung gegen E. coli getestet. In diesem Fall wurde die fertige Einweichtestlösung durch Verdünnung eines konzentrierten flüssigen Produkts in Leitungswasser hergestellt, in der Menge von 20 g konzentriertem flüssigen Produkt in 1 l Wasser. Die konzentrierte Flüssigkeit, die verdünnt werden soll, verwendet KOH und K2HPO4 als alkalische Pufferquelle und Kaliumlaurat aus neutralisierter Laurinsäure als Tensid.

Es wurde festgestellt, dass Naturprodukte, die in der Einweichlösung gewaschen wurden, ohne Abspülen keine negative Auswirkungen hinsichtlich des Geschmacks oder der Genießbarkeit zeigten.

Folgende Beispiellösungen (J und K) wurden hergestellt und auf ihre Wirkung gegen E. coli getestet. In diesem Fall wurde die fertige Einweichtestlösung durch Verdünnung eines konzentrierten Pulverprodukts in Leitungswasser hergestellt, in der Menge von 3 und 5 g konzentriertes Pulverprodukt jeweils in 1 l Wasser. Die resultierenden Lösungen aus der Verdünnung dieser konzentrierten Pulver haben einen geringen Anteil an Carbonat und/oder TSP als alkalische Pufferquelle und Natriumlaurylsulfat als Tensid.

Es wurde festgestellt, dass die Naturprodukte, die in diesen Einweichlösungen gewaschen wurden, ohne Abspülen keine negativen Auswirkungen hinsichtlich Geschmack oder Genießbarkeit zeigten.

Folgende Beispiellösungen (L und M) wurden hergestellt und auf ihre Wirkung gegen E. coli getestet. In diesem Fall wurde die fertige Einweichtestlösung durch Verdünnung eines konzentrierten Pulverprodukts in Leitungswasser hergestellt, in der Menge von 1 und 6 g konzentriertes Pulverprodukt jeweils in 1 l Wasser. Die resultierenden Lösungen aus der Verdünnung dieser konzentrierten Pulver verwenden Trikaliumphosphat als alkalische Pufferquelle und LAS als Tensid.

Die folgenden Zusammensetzungen (N–P) sind weitere Beispiele für Pulverkonzentrate, die hergestellt und mit Wasser verdünnt werden können, um so eine Reinigungslösung zu bilden.

Die folgenden Beispielzusammensetzung (Q) ist ein weiteres bevorzugtes Beispiel für ein Pulverkonzentrat, das STPP verwendet und das mit Wasser aufbereitet und verdünnt werden kann, um so eine Reinigungslösung zu bilden. Q TSP·12H2O 71,3 STPP 20,0 Natriumlaurylsulfat 4,0 Glycerin 2.1 Wasser 0,5 Antischäumungsteilchen Siliconbasis (DC4270) auf 2,0 Destilliertes Grapefruitöl 0,1

Destilliertes Grapefruitöl ist ein lebensmittelunbedenklicher Geschmacksstoff/Duftstoff.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Behandlung von Nahrungsmitteln zur Verringerung des Anteils an Mikroorganismen auf der Oberfläche der Nahrungsmittel, um sie so unbedenklich für den Verzehr zu machen, wobei dieses Verfahren eine Behandlung, die direkt vor dem Verzehr durchgeführt wird und die den Schritt des Inkontaktbringens der Oberfläche der Nahrungsmittel mit einer wässrigen verdünnten Behandlungszusammensetzung umfasst, welche umfasst:

    (a) zu weniger als 0,5 Gew.-% toxikologisch annehmbares basenstabiles anionisches Detergenstensid;

    (b) toxikologisch annehmbaren basischen Puffer, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus wasserlöslichen Kalium- und/oder Natrium- und/oder Calciumhydroxiden, Orthophosphaten, Carbonaten und/oder Bicarbonaten, um einen pH-Wert von 10,5 bis 13 zu liefern;

    (c) wahlweise von 0,0005 Gew.-% bis 3 Gew.-% Calciumion-Maskierungsmittel, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus wasserlöslichen Salzen von Polyphosphaten, organischer Polycarbonsäure, und Mischungen davon;

    (d) wahlweise toxikologisch annehmbaren Konservierungsstoff;

    (e) wahlweise toxikologisch annehmbaren Schaumunterdrücker; und

    (f) den Rest, der einen wässrigen Träger, ausgewählt aus Wasser, umfasst, der wahlweise einen geringen Anteil an toxikologisch annehmbarem organischem Lösemittel mit niedrigem Molekulargewicht umfasst.

    für einen Zeitraum von mehr als etwa einer halben Minute umfasst, wobei die Zusammensetzung im Wesentlichen frei ist von irgendeiner Substanz, die die Sicherheit oder Genießbarkeit beeinträchtigt, und das Nahrungsmittel vor dem Verzehr nicht abgespült wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, worin die wässrige Behandlungszusammensetzung Folgendes umfasst:

    (a) weniger als 0,2 Gew.-%, und ausreichend zur Verringerung der Viskosität der Lösung auf weniger als 0,05 Pa·s (50 cP), toxikologisch annehmbares basenstabiles anionisches Detergenstensid;

    (b) toxikologisch annehmbaren basischen Puffer, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus wasserlöslichen Kalium- und/oder Natriumhydroxiden, Orthophosphaten und/oder Carbonaten, um einen pH-Wert von 10,9 bis 12.5 zu liefern; und

    (c) wahlweise von 0,001 Gew.-% bis 1 Gew.-% das Calciumion-Maskierungsmittel, das ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Natrium- und/oder Tripolyphosphat, Ethylendiamintetraacetat, Citrat, und Mischungen davon
  3. Verfahren nach Anspruch 1, worin die wässrige Behandlungszusammensetzung Folgendes umfasst:

    (a) weniger als 0,1 Gew.-%, und ausreichend zur Verringerung der Viskosität der Lösung auf weniger als 0,01 Pa·s (10 cP) toxikologisch annehmbares basenstabiles Natrium- und/oder Kaliumalkylsulfat und/oder C8-14-Seife;

    (b) toxikologisch annehmbaren basischen Puffer, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus wasserlöslichen Kalium- und/oder Natriumorthophosphaten und/oder -carbonaten, zur Lieferung eines pH-Werts von 11,3 bis 12,3; und

    (c) wahlweise von 0,01 Gew.-% bis 0,5 Gew.-% Salz von organischer Polycarbonsäure.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, worin die wässrige Behandlungszusammensetzung Folgendes umfasst:

    (a) weniger als 0,1 Gew.-%, und ausreichend zur Verringerung der Viskosität der Lösung auf weniger als 0,005 Pa·s (5 cP) toxikologisch annehmbares basenstabiles Natrium- und/oder Kaliumalkylsulfat und/oder C8-14-Seife; und

    (c) wahlweise von 0,01 Gew.-% bis 0,2 Gew.-% Natriumethylendiamintetraacetat.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, worin die wässrige Behandlungszusammensetzung Folgendes umfasst:

    (a) weniger als 0,1 Gew.-%, und ausreichend zur Verringerung der Viskosität der Lösung auf weniger als 0,005 Pa·s (5 cP), toxikologisch annehmbares basenstabiles Natrium- und/oder Kaliumalkylsulfat und/oder C8-14-Seife; und

    (c) wahlweise von 0,01 Gew.-% bis 1 Gew.-% Natriumtripolyphosphat.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, worin die Behandlungszusammensetzung durch Verdünnung einer konzentrierten Zusammensetzung mit Wasser, in dem Mikroorganismen enthalten sind, hergestellt wird, wobei das Konzentrat in einem Anteil von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% der verdünnten wässrigen Behandlungszusammensetzung verwendet wird.
  7. Konzentrierte Zusammensetzung, geeignet für die Verwendung bei der Herstellung von verdünnten Zusammensetzungen zur Behandlung von Nahrungsmitteln, bei einem basischen pH-Wert von über 10,5, die verdünnt wird auf 0,5 Gew.-% bis 2 Gew.-% dieser verdünnten Behandlungszusammensetzung, und die ausreicht zur Verringerung der Viskosität der verdünnten Behandlungszusammensetzung auf weniger als etwa 0,01 Pa·s (10 cP), umfassend:

    (a) von 0,5 Gew.-% bis 25 Gew.-% toxikologisch annehmbares basenstabiles Natrium- und/oder Kaliumalkylsulfat und/oder C8-14-Seife;

    (b) als basischen Puffer Kalium- und/oder Natrium- und/oder Calciumhydroxid, Orthophosphat, Carbonat und/oder Bicarbonat mit einem pH-Wert in der verdünnten Behandlungszusammensetzung von 10,9 bis 12,5; und

    (c) von etwa 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% Calciumion-Maskierungsmittel.
  8. Zusammensetzung nach Anspruch 7, worin

    (a) das basenstabile anionische Tensid Alkylsulfat und/oder C8-14-Seife ist;

    (b) der basische Puffer einen pH-Wert in der verdünnten Behandlungszusammensetzung von 11,3 bis 12,3 liefert; und

    (c) von 2% bis 20% des Calciumion-Maskierungsmittels vorliegt, das Natrium- und/oder Kaliumtripolyphosphat und/oder Ethylendiamintetraacetat ist.
  9. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 7 bis 8, zusammen mit der Gebrauchsanweisung für die Zusammensetzung in einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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