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Dokumentenidentifikation DE60207680T2 14.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001339135
Titel Konverter zum Empfang von Satellitenrundfunk von mehreren Satelliten
Anmelder Alps Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sasaki, Kazuhiro, Ota-ku, Tokyo, JP;
Dou, Yuanzhu, Ota-ku, Tokyo, JP;
Nakagawa, Masashi, Ota-ku, Tokyo, JP;
Kajita, Kazutoyo, Ota-ku, Tokyo, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60207680
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.09.2002
EP-Aktenzeichen 030115356
EP-Offenlegungsdatum 27.08.2003
EP date of grant 30.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2006
IPC-Hauptklasse H01Q 19/17(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01Q 1/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 13/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 25/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 1/42(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 15/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 23/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01Q 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01P 1/161(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04H 1/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft einen Satellitenfunk-Empfangswandler gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein Wandler dieser Art ist aus der EP-A-0 843 381 bekannt.

2. Beschreibung des Stands der Technik

Beim Empfang von Funkwellen von mehreren benachbarten Satelliten, d.h. dann, wenn Satellitenfunksignale mit linksdrehender kreisförmiger Polarisation und mit rechtsdrehender kreisförmiger Polarisation von zwei Satelliten gesendet werden und diese Satellitenfunksignale in separate Speisehörner und Wellenleiter eingespeist werden und von einem LNB empfangen werden, ist es z.B. nötig, eine Frequenzwandlung des links-kreisförmig polarisierten Signals und des rechtskreisförmig polarisierten Signals vorzunehmen, welche von den Wellenleitern aufgenommen werden, um sie in voneinander verschiedene Zwischenfrequenzbänder umzusetzen. Dabei werden das links-kreisförmig polarisierte Signal und das rechts-kreisförmig polarisierte Signal, die von einem Satelliten gesendet werden, einer Frequenzumsetzung in verschiedenen Zwischenfrequenzbändern mit Hilfe von zwei Mischern umgesetzt. Bei vier für zwei Satelliten vorgesehenen Mischern ist es durch Verbinden eines ersten Oszillators mit zwei Mischern für die links-kreisförmige Polarisation und durch Verbinden eines zweiten Oszillators mit zwei Mischern für die rechts-kreisförmige Polarisation möglich, eine Frequenzumsetzung des links-kreisförmig polarisierten Signals und des rechts-kreisförmig polarisierten Signals mit Hilfe des ersten und des zweiten Oszillators, die in ihrer Schwingungsfrequenz voneinander abweichen, von zwei Satelliten in die Zwischenfrequenzbänder vorzunehmen.

Um ein Layout einer solchen Wandlerschaltung auf einer bedruckten Schaltungsplatine zu entwerfen, ist es unvermeidlich, Teile der Schwingungssignalleitungen, die eine Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Oszillator und zugehörigen Mischern herstellen, kreuzend über Zwischenfrequenzsignalleitungen zu führen, die Zwischenfrequenzsignale übertragen, die von den Mischern ausgegeben werden. Es sei beispielsweise der Fall angenommen, dass die Wandlerschaltung so ausgelegt ist, dass der erste und der zweite Oszillator von den links- und den rechts-kreisförmig polarisierten Signalleitungen zweier Satelliten sandwichartig einfasst werden, wobei die Leitungen für die links-kreisförmig polarisierten Signale innen liegen und die Leitungen für die rechts-kreisförmig polarisierten Signale außen liegen. Um in diesem Fall den zweiten Oszillator mit zwei Mischern für die außen gelegene rechts-kreisförmige Polarisation zu verbinden, ist es notwendig, dass die Schwingungssignalleitungen die jeweiligen Zwischenfrequenzsignalleitungen kreuzen. Dementsprechend wird üblicherweise der Wandler auf einer Vorderseite der Schaltungsplatine angebracht, die ein Erdungsmuster auf ihrer Rückseite trägt, und in Bereichen, in denen die Schwingungssignalleitungen die Zwischenfrequenzsignalleitungen kreuzen, werden beide Enden jedes auf der Rückseite der Schaltungsplatine angebrachten Koaxialkabels so geführt, dass sie die Schaltungsplatine durchsetzen, um derart an die Schwingungssignalleitungen angelötet zu werden, dass diese die Zwischenfrequenzsignalleitungen mittels der Koaxialkabel kreuzen, die auf der Rückseite der Schaltungsplatine angeordnet sind.

Wenn beispielsweise bei dem Satellitenfunk-Empfangswandler zum Empfangen von Funkwellen, die von einer Mehrzahl einander benachbarter Satelliten stammen, das Elongations-Maß zwischen zwei am Himmel platzierten Satelliten gering ist und die von diesen beiden Satelliten gesendeten Funkwellen von einer am Boden befindlichen Außenantennenanlage empfangen werden, muss man zwei Wellenleiter an der Außenantennenanlage anbringen, so dass die Wellenleiter einem Reflektor gegenüberstehen.

Als Beispiel für einen solchen Zweifach-Satellitenfunk-Empfangswandler ist ein Wandler bekannt, der von zwei Wellenleitern gleicher Struktur für einen Satelliten Gebrauch macht, wobei diese Wellenleiter derart angebracht sind, dass sie parallel zueinander verlaufen und einem Reflektor entgegengesetzt gegenüberliegen. Dabei sind die Öffnungs-Stirnflächen der beiden Wellenleiter, die parallel zueinander angeordnet sind, innerhalb der gleichen Ebene angeordnet, so dass die von zwei Satelliten mit gegebenem Elongations-Maß gesendeten Funkwellen von den Öffnungsenden der beiden Wellenleiter her nach Reflexion durch den Reflektor auf der Innenseite des Wandlers auftreffen.

Als weiteres herkömmliches Beispiel für einen solchen Zwei-Satellitenfunk-Empfangswandler gibt es einen Wandler, bei dem zwei Wellenleiter integriert durch Spritzgießen unter Einsatz einer Legierung aus Aluminium, Zink oder dergleichen hergestellt werden und diese Wellenleiter so angeordnet sind, dass sie einem Reflektor in einem Zustand gegenüberstehen, in welchem die Wellenleiter oder deren Öffnungen geneigt sind. In diesem Fall sind die jeweiligen Öffnungs-Stirnflächen der beiden Wellenleiter in unterschiedlichen Ebenen mit V-Form angeordnet, so dass die von zwei Satelliten mit gegebenem Elongations-Maß gesendeten Funkwellen auf der Innenseite des Wandlers in der Richtung auftreffen, die rechtwinklig zu den Öffnungs-Stirnflächen der beiden Wellenleiter verlaufen, nachdem die Funkwellen von dem Reflektor reflektiert wurden.

Wie bereits oben erwähnt, werden im Stand der Technik, bei dem die Funksignale von mehreren Satelliten durch einen LNB empfangen werden, die Schwingungssignalleitungen und die Zwischenfrequenzsignalleitungen unter Einsatz der Koaxialkabel kreuzend geführt, da die jeweiligen Signalleitungen geerdet sind, lässt sich die Interferenz zwischen Signalen unterschiedlicher Frequenzen verringern. Allerdings besteht die Notwendigkeit, zusätzlich zu der Schaltungsplatine die Koaxialkabel zu verwenden, und die Koaxialkabel müssen mit den Signalleitungen verlötet werden, nachdem sie von der Rückseite zur Vorderseite der Schaltungsplatine geführt sind. Dies bedeutet, dass ein zeitraubender und mühsamer Schritt zum Verbinden der Koaxialkabel durchgeführt werden muss, was zu dem Problem erhöhter Fertigungskosten führt.

In Bezug auf den oben erläuterten Stand der Technik können bei dem ersteren Typ, bei dem zwei Wellenleiter parallel angeordnet sind, der Wellenleiter für einen der Satelliten direkt als Wellenleiter für zwei Satelliten eingesetzt werden, so dass es möglich ist, einen Vorteil dadurch zu erreichen, dass die Steigerung der Fertigkosten aufgrund der gemeinsamen Verwendung von Teilen unterdrückt wird. Da allerdings die Öffnungs-Stirnflächen der parallel angeordneten beiden Wellenleiter an der gleichen Ebene gelegen sind, reflektieren dann, wenn die von zwei Satelliten gesendeten Funkwellen gegebener Elongation in die einzelnen Wellenleiter eintreten, nachdem sie an einem gemeinsamen Reflektor reflektiert wurden, Teile des Reflektors lediglich solche Funkwellen, die von einem Satelliten gesendet wurden, so dass unvermeidlich das Problem entsteht, einen groß bemessenen Reflektor einzusetzen.

Bei letzterem Typ hingegen, bei dem zwei Wellenleiter geneigt ausgebildet sind, gelangen, da ein voreingestellter Winkel vorab für die Öffnungs-Stirnflächen der beiden Wellenleiter gewählt wird, die von zwei Satelliten gesendeten Funkwellen in die betreffenden Wellenleiter, nachdem sie an einem gemeinsamen Bereich des Reflektors reflektiert wurden, so dass es möglich ist, einen klein bemessenen oder entsprechend miniaturisierten Reflektor einzusetzen. Da allerdings eine Form zum Spritzgießen einer komplizierten Struktur zum integrierten Formen von zwei Wellenleitern notwendigerweise teuer ist, ergibt sich das Problem, dass die Fertigungskosten für den Satellitenfunk-Empfangswandler hoch schnellen. Weiterhin ist es notwendig, die dem Elongations-Maß der Satelliten entsprechenden Neigungswinkel der beiden Wellenleiter, welche dem Signalempfang ausgesetzt sind, zu ändern, ergibt sich das Problem, dass letzterer Typ nicht vielseitig verwendet werden kann.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf den Stand der Technik gemacht, wobei es Ziel der Erfindung ist, einen Satellitenfunk-Empfangswandler anzugeben, dessen Fertigungskosten verringert sind, und der sich gleichzeitig durch Vielseitigkeit auszeichnet.

Um das oben angegebene Ziel zu erreichen, wird erfindungsgemäß ein Satellitenfunk-Empfangswandler mit den Merkmalen des Anspruchs 1 geschaffen. Durch diesen Aufbau ist es möglich, bei dem Senden von Funkwellen von mehreren benachbarten Satelliten und Eintritt der Wellen in die Öffnungen der einzelnen Wellenleiter nach Reflexion an dem Reflektor, solche Einstellungen vorzunehmen, dass die Strahlungsmuster von Funkwellen, die auf die einzelnen Wellenleiter auftreffen, an einem gemeinsamen Teil der Reflektors reflektiert werden, so dass sich der erforderliche Reflektor miniaturisieren lässt, da die Phase der Funkwellen, welche die wasserdichte Abdeckung passieren, durch ein Korrekturteil verzögert werden. Da außerdem die Wellenleiter gleicher Struktur als Wellenleiter für einen Satelliten verwendet werden, lassen sich die Fertigungskosten senken. Außerdem reicht es aus, die wasserdichte Abdeckung abhängig vom Grad der Elongation der Satelliten zu ändern, die dem Empfang ausgesetzt sind, so dass der Satellitenfunk-Empfangswandler realisierbar ist, der sich durch Vielseitigkeit auszeichnet. Im Rahmen des oben erläuterten Aufbaus ist das Korrekturteil an der wasserdichten Abdeckung an solchen Stellen angebracht, die einen Raum zwischen einzelnen Wellenleitern überbrücken. Beim Empfang von Funkwellen von zwei benachbarten Satelliten beispielsweise kann das an der wasserdichten Abdeckung angebrachte Korrekturteil so angeordnet sein, dass es den jeweiligen Öffnungen von zwei Wellenleitern gegenüberliegt.

Weiterhin ist es bei dem oben beschriebenen Aufbau im Rahmen spezifischer Ausgestaltungen des Korrekturteils möglich, eine dicke Wand vorzusehen, welche in ihrer Dicke die Dicke der wasserdichten Abdeckung teilweise erhöht, oder man kann eine Wand verwenden, die von der Rückseite der wasserdichten Abdeckung absteht.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Querschnittansicht eines Satellitenfunk-Empfangswandlers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

2 ist eine Querschnittansicht eines Satellitenfunk-Empfangswandlers bei Betrachtung aus einer anderen Richtung;

3 ist eine perspektivische Ansicht von Wellenleitern;

4 ist eine Frontansicht des Wellenleiters;

5 ist eine perspektivische Ansicht einer dielektrischen Zuspeiseleitung;

6 ist eine Frontansicht der dielektrischen Zuspeiseleitung;

7 ist eine anschauliche Darstellung, die die dielektrische Zuspeiseleitung in auseinander gezogener Weise darstellt;

8 ist eine erläuternde Ansicht, die einen Zustand zeigt, in welchem die dielektrische Speiseleitung an dem Wellenleiter angebracht ist;

9 ist eine anschauliche Ansicht, die den Unterschied zwischen zwei elektrischen Zuspeiseleitungen veranschaulicht;

10 ist eine perspektivische Ansicht eines Abschirmgehäuses, einer gedruckten Schaltungsplatine und eines kurzen Deckels in auseinander gezogener Darstellung;

11 ist eine Rückansicht des Abschirmgehäuses;

12 ist eine auseinander gezogene Darstellung eines Zustands, in welchem die gedruckte Schaltungsplatine an dem Abschirmgehäuse angebracht ist;

13 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 13-13 in 12;

14 ist eine Ansicht einer Teile-Montagefläche einer ersten gedruckten Schaltungsplatine;

15 ist eine anschauliche Darstellung der Lagebeziehung zwischen einem Phasenänderungsteil der dielektrischen Zuspeiseleitung und eines feinen Strahlungsmusters;

16 ist eine Querschnittansicht eines Zustands, in welchem die Wellenleiter, die gedruckte Schaltungsplatine und der kurze Deckel angebracht sind;

17 ist eine anschauliche Darstellung der Beziehung zwischen einem Korrekturteil einer wasserdichten Abdeckung und dem Strahlungsmuster;

18 ist eine anschauliche Darstellung einer Variante des Korrekturteils;

19 ist ein Blockdiagramm einer Wandlerschaltung;

20 ist eine anschauliche Darstellung eines Zustands, in welchem das Layout eines Schaltungsteils ausgestaltet ist; und

21 ist eine anschauliche Darstellung, die einen Bond-Bereich zweier gedruckter Schaltungsplatinen in auseinander gezogener Weise veranschaulicht.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigen 1 eine Querschnittansicht eines Satellitenfunk-Empfangswandlers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, 2 eine Querschnittansicht des Satellitenfunk-Empfangswandlers bei Betrachtung aus einer anderen Richtung, 3 eine perspektivische Ansicht von Wellenleitern, 4 eine Frontansicht des Wellenleiters, 5 eine perspektivische Ansicht einer dielektrischen Speiseleitung, 6 ist eine Frontansicht der dielektrischen Zuspeiseleitung, 7 ist eine anschauliche Darstellung, die die dielektrische Zuspeiseleitung in auseinander gezogener Weise darstellt, 8 ist eine erläuternde Ansicht, die einen Zustand zeigt, in welchem die dielektrische Speiseleitung an dem Wellenleiter angebracht ist, 9 ist eine anschauliche Ansicht, die den Unterschied zwischen zwei elektrischen Zuspeiseleitungen veranschaulicht, 10 ist eine perspektivische Ansicht eines Abschirmgehäuses, einer gedruckten Schaltungsplatine und eines kurzen Deckels in auseinander gezogener Darstellung, 11 ist eine Rückansicht des Abschirmgehäuses, 12 ist eine auseinander gezogene Darstellung eines Zustands, in welchem die gedruckte Schaltungsplatine an dem Abschirmgehäuse angebracht ist, 13 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 13-13 in 12, 14 ist eine Ansicht einer Teile-Montagefläche einer ersten gedruckten Schaltungsplatine, 15 ist eine anschauliche Darstellung der Lagebeziehung zwischen einem Phasenänderungsteil der dielektrischen Zuspeiseleitung und eines feinen Strahlungsmusters, 16 ist eine Querschnittansicht eines Zustands, in welchem die Wellenleiter, die gedruckte Schaltungsplatine und der kurze Deckel angebracht sind, 17 ist eine anschauliche Darstellung der Beziehung zwischen einem Korrekturteil einer wasserdichten Abdeckung und dem Strahlungsmuster, 18 ist eine anschauliche Darstellung einer Variante des Korrekturteils, 19 ist ein Blockdiagramm einer Wandlerschaltung, 20 ist eine anschauliche Darstellung eines Zustands, in welchem das Layout eines Schaltungsteils ausgestaltet ist, und 21 ist eine anschauliche Darstellung, die einen Bond-Bereich zweier gedruckter Schaltungsplatinen in auseinander gezogener Weise veranschaulicht.

Ein Satellitenfunk-Empfangswandler gemäß dieser Ausführungsform enthält einen ersten und einen zweiten Wellenleiter 1, 2, eine erste und eine zweite dielektrische (Antennen-)Zuleitung 3, 4, die an distalen Bereichen der Wellenleiter 1, 2 gehalten werden, ein Abschirmgehäuse 5, eine erste und eine zweite gedruckte Schaltungsplatine 6, 7, die im Inneren des Abschirmgehäuses 5 angebracht sind, ein Paar Kurzschlussdeckel 8, die hintere Öffnungsenden der Wellenleiter 1, 2 verschließen, eine wasserdichte Abdeckung 9, welche diese Teile umschließt.

Wie in den 3 und 4 zu sehen ist, ist der erste Wellenleiter 1 gebildet durch Formen eines dünnen Metallblechs zu einem zylindrischen Gebilde, Verbinden beider Seiten des Metallblechs und Fixieren des verbundenen Teils mit Hilfe mehrerer Verstemmungen 1a, wobei der Abstand zwischen einzelnen Verstemmungen 1a etwa ¼ der Wellenlänge lg entspricht. Obwohl der erste Wellenleiter 1 eine im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt besitzt, sind vier parallele Abschnitte 1b an seiner Umfangsfläche in einem Abstand von etwa 90° in Umfangsrichtung ausgebildet. Jeder parallele Abschnitt 1b erstreckt sich in Längsrichtung parallel zu der Mittelachse des ersten Wellenleiters 1, wobei von einem hinteren Ende des Wellenleiters eine Schnappklaue 1c absteht. In den jeweiligen Mittelbereichen der zwei parallelen Teile 1b, die einander diametral gegenüberliegen, sind Anschlagklauen 1d gebildet, die in das Innere des ersten Wellenleiters 1 ragen. Der zweite Wellenleiter 2 hat den gleichen Aufbau wie der erste Wellenleiter 1. Das heißt, der zweite Wellenleiter 2 besitzt ebenfalls Verstemmungen 2a, parallele Abschnitte 2b, Schnappklauen 2c und Anschlagklauen 2d. Auf eine wiederholte Erläuterung wird hier verzichtet.

Sowohl die erste dielektrische Zuleitung 3 als auch die zweite dielektrische Zuleitung 4 bestehen aus Kunstharzmaterial mit niedrigem dielektrischem Verlustfaktor (dielektrische Verlusttangente). Bei dieser Ausführungsform bestehen die erste dielektrische Zuleitung 3 und die zweite dielektrische Zuleitung 4 aus billigem Polyethylen (Dielektrizitätskonstante &egr; = 2,25), um Kosten zu sparen. Wie in den 5 bis 7 zu sehen ist, enthält die erste dielektrische Zuleitung 3 einen ersten Teilkörper 3a mit einem Abstrahlteil 10, und einen zweiten Teilkörper 3b, der aus einem Impedanzwandler 11 und einem Phasenwandler 12 gebildet ist. Der Abstrahlteil 10 besitzt konische Form, die sich zu einer Trompetenform erweitert, wobei in seiner Mitte ein kreisförmiges Durchgangsloch 10a gebildet ist. An der Innenumfangsfläche des Durchgangslochs 10a befindet sich ein Passvorsprung 10b, wobei der erste Teilkörper 3a mit Hilfe des Passvorsprungs 10b, der als Trennlinie beim Spritzgießen dient, aus der Form entnommen wird. Außerdem sind in einer Stirnfläche des Abstrahlteils 10, der zu seinem distalen Ende hin erweitert ist, Ringnuten 10e ausgebildet, deren Tiefe etwa ¼ der Wellenlänge l von Funkwellen entspricht, die sich in dem ringförmigen Teil ausbreiten.

Der Impedanzwandler 11 enthält ein Paar gekrümmter Oberflächen 11a, die in Richtung des Phasenwandlers 12 gequetscht oder sich verjüngend in bogenförmiger Form ausgebildet sind, wobei die Querschnittsform der gekrümmten Oberflächen 1a einer quadratischen Kurve nahe kommt. Obwohl eine Stirnfläche des Impedanzwandlers 11 etwa kreisförmige Form hat, sind an ihrem Umfang in Abständen von etwa 90° vier flache Lagerflächen 11b ausgebildet. Außerdem ist in der Mitte Stirnfläche des Impedanzwandlers 11 ein zylindrischer Vorsprung 13 angeformt, wobei an dessen Außenumfang eine Passausnehmung 13a ausgebildet ist. Wenn der Vorsprung 13 in das Durchgangsloch 10a eingesetzt wird und die Stirnfläche des Impedanzwandlers 11 an der hinteren Stirnfläche des Abstrahlteils 11 anschlägt, rasten die Passausnehmung 13a und der Passvorsprung 11a in einen Schnappsitz im Inneren des Durchgangslochs 10a ein, so dass der erste Teil 3a einstückig mit dem zweiten Teil 3b zusammengefügt ist.

Der Abstand von der hinteren Stirnfläche des Abstrahlteils 10 bis zu dem Passvorsprung 10b betrage A, und der Abstand von der Stirnfläche des Impedanzwandlers 11 zu der Passausnehmung 13a betrage B. Dann wird der Abstand A etwas länger eingerichtet als der Abstand B. Hierdurch wird zu dem Zeitpunkt, zu dem die Passausnehmung 13a und der Passvorsprung 10b schnappend miteinander in Eingriff treten, eine Kraft in einer Richtung erzeugt, in welcher die hintere Stirnfläche des Abstrahlteils 10 in Druckkontakt mit der Stirnfläche des Impedanzwandlers 11 gelangt, demzufolge der erste Teil 3a und der zweite Teil 3b spielfrei miteinander vereint werden. Außerdem befindet sich ein Ring 13b an der distalen Stirnfläche des Vorsprungs 13, wobei die Ringnuten 10c und 13b zu dem Zeitpunkt konzentrisch sind, zu welchem der erste Teil 3a und der zweite Teil 3b vereint sind.

Der Phasenwandler 12 ist angrenzend an den sich verjüngenden Abschnitt des Impedanzwandlers 10 angeformt und fungiert als 90°-Phasenschieber, welcher eine kreisförmige Polarisation, die in das Innere der ersten dielektrischen Zuleitung 3 gelangt, in eine lineare Polarisation umwandelt. Der Phasenwandler 12 wird gebildet durch ein Plattenelement etwa gleichförmiger Dicke, ausgestattet mit mehreren Kerben 12a am distalen Ende. Die Tiefe jeder Kerbe 12a beträgt etwa ¼ der Leiterwellenlänge lg, und eine Stirnfläche des Phasenwandlers 12 und Bodenflächen der Kerben 12a definieren zwei Reflexionsflächen, die rechtwinklig zu der Ausbreitungsrichtung der Funkwellen angeordnet sind. Außerdem sind Längsnuten 12b an den beiden Seitenflächen des Phasenwandlers 12 ausgebildet.

Wie in 8 zu sehen ist, wird die erste dielektrische Zuleitung 3 mit dem oben beschriebenen Aufbau in dem ersten Wellenleiter 1 aufgenommen, wobei der Abstrahlteil 10 des ersten Teilkörpers 3a und der Vorsprung 13 des zweiten Teilkörpers 3b aus dem Öffnungsende des ersten Wellenleiters 1 herausragen und der Impedanzwandler 11 sowie der Phasenwandler 12 des zweiten Teilkörpers 3b in das Innere des ersten Wellenleiters 1 eingesetzt und dort fixiert sind. Bei diesem Vorgang kann man durch Eindrücken der jeweiligen Lagerfläche 11b des Impedanzwandlers 11 in die vier parallelen Abschnitte 1b an der inneren Umfangsfläche des ersten Wellenleiters 1 gleichzeitig durch Eindrücken der beiden Seitenflächen des Phasenwandlers 12 in die beiden parallelen Abschnitte 1b, die einander diametral um 180° versetzt gegenüberliegen, in einfacher Weise den zweiten Teil 3b mit hoher Lagegenauigkeit in dem ersten Wellenleiter 1 montieren. Da außerdem die Anschlagklauen 1d an zwei parallelen Abschnitten 1b in den Längsnuten 12b des Phasenwandlers 12 aufgenommen werden, lässt sich das Austreten des zweiten Teilkörpers 3b aus dem ersten Wellenleiter 1 sicher verhindern.

Die zweite dielektrische Zuleitung 4 besitzt einen Grundaufbau, der demjenigen der ersten dielektrischen Zuleitung 3 gleicht. Das heißt: Die zweite dielektrische Zuleitung 4 enthält einen ersten Teilkörper 4a mit einem Abstrahlteil 14 und einem zweiten Teilkörper 4b, der gebildet wird durch einen Impedanzwandler 15 und einen Phasenwandler 16, außerdem ist ein Vorsprung 17 des zweiten Teilkörpers 4b in ein Durchgangsloch 14a des ersten Teilkörpers 4a eingesetzt und dort fixiert. Allerdings unterscheidet sich die zweite dielektrische Zuleitung 4 von der ersten dielektrischen Zuleitung 3 in folgenden Punkten: Der erste Unterschied liegt darin, dass die Antennenzuleitungen sich in den Längen ihrer beiden Phasenwandler 12, 16 unterscheiden. Um die Länge L1 des Phasenwandlers 12 der ersten Zuleitung 3 zu vergleichen mit der Länge L2 des Phasenwandlers 16 der zweiten Zuleitung 4, wird die Beziehung L1 > L2 eingerichtet. Der zweite Unterschied besteht darin, dass sie sich in der Farbe der zweiten Teilkörpers 3b, 4b unterscheiden. Beispielsweise ist der zweite Teilkörper 3b der ersten dielektrischen Zuleitung 3 in der Farbe des Ursprungsmaterials durch Spritzguss gebildet, und der zweite Teilkörper 4b der zweiten dielektrischen Zuleitung 4 ist durch Spritzguss unter Einsatz von beispielsweise roter oder blauer Farbe in dem Ursprungsmaterial gebildet.

Dies bedeutet: Unter einzelnen Komponenten der ersten dielektrischen Zuleitung 3 und der zweiten dielektrischen Zuleitung 4 bilden die ersten Teilkörper 3a, 4a gemeinsame Teile, und die beiden Teilkörper 3b, 4b bilden separate Teile, die sich durch die Längen ihrer jeweiligen Phasenwandler 12 und 16 und in ihrer Farbe unterscheiden. Obwohl der Grund dafür, dass die Längen der beiden Phasenwandler 12, 16 voneinander unterschiedlich sind, weiter unten erläutert wird, können, wenn die Farben der beiden zweiten Teilkörper 3b, 4b unterschiedlich sind, gemäß 9 dann, wenn die erste dielektrische Zuleitung 3 und die zweite dielektrische Zuleitung 4 von den dazugehörigen ersten und zweiten Wellenleitern 1, 2 gehalten werden, die Farben der Vorsprünge 13, 17, die an den Stirnflächen der beiden Teilkörper 3a, 4b freiliegen, mit bloßem Auge betrachtet werden, so dass ein fehlerhaftes Einsetzen der beiden Teilkörper 3b, 4b einfach und sicher erkannt werden kann.

Wie in 10 bis 13 dargestellt ist, ist das Abschirmgehäuse 5 dadurch gebildet, dass ein Metallblech einer Formpressung unterzogen wurde, wobei ein Paar Verbinder 18 an einer Schrägfläche 5a an einer Seite des Abschirmgehäuses 5 ausgebildet ist. In einer ebenen oberen Platte des Abschirmgehäuses 5 sind ein Paar Durchgangslöcher 19 und mehrere Öffnungen 20 ausgebildet, wobei mehrere Halterungen 21 am Umfang jedes Durchgangslochs 19 kreisförmiger Gestalt durch Biegen der Halterungen 21 rechtwinklig nach außen gebildet sind. Außerdem sind mehrere Brücken 5b, welche von zugehörigen Öffnungen 20 umgeben sind, in der oberen Platte des Abschirmgehäuses 5 ausgebildet, und mehrere Eingriffsklauen 22 sind an den Außenumfängen dieser Brücken 5b ausgebildet, indem sie rechtwinklig zur Innenseite des Abschirmgehäuses 5 umgebogen sind. Weiterhin sind auf den Rückseiten der Brücken 5b des Abschirmgehäuses 5 mehrere Ausnehmungen 23 ausgebildet, die in länglicher Form entlang den Außenumfängen der Öffnungen 20 ausgeformt sind.

Die erste gedruckte Schaltungsplatine 6 besteht aus einem Material auf Fluorharzbasis, welches eine geringe Dielektrizitätskonstante und einen geringen dielektrischen Verlust aufweist, beispielsweise Polytetrafluorethylen. Ein Profil der ersten Schaltungsplatine 6 ist größer ausgebildet als ein Profil der zweiten Schaltungsplatine 7. In der ersten Platine 6 sind an geeigneten Stellen mehrere Durchgangslöcher 6a ausgebildet, die zweite Platine 7 besteht aus einem Material wie beispielsweise Epoxiharz, welches Glas enthält und einen niedrigeren Q-Wert als das Material der ersten Schaltungsplatine 6 besitzt. Ein Durchgangslosch 7a ist in der zweiten Platine 7 ausgebildet. Außerdem sind auf einer Oberfläche der ersten und der zweiten Platine 6, 7 Erdungsmuster 24, 25 gebildet, die an das Abschirmgehäuse 5 mit Lot 26 angelötet sind, welches in die Ausnehmungen 23 des Abschirmgehäuses 5 eingefüllt ist. In diesem Fall werden in einem Zustand, in welchem Lotflüssigkeit vorab in das Innere der einzelnen Ausnehmungen 23 eingefüllt ist, die Erdungsmuster 24, 25 beider Schaltungsplatinen 6, 7 auf die Rückseite der oberen Platte des Abschirmgehäuses 5 laminiert, und anschließend wird das Lot in einem Reflow-Ofen oder dergleichen geschmolzen, wodurch die beiden Schaltungsplatinen 6, 7 leicht und sicher an dem Abschirmgehäuse 5 geerdet werden können. Wie in 12 und 13 gezeigt ist, lässt sich durch freiliegende Abschnitte der einzelnen Ausnehmungen 23 außerhalb von den Außenumfängen beider Platinen 6, 7 leicht ein Fehler wie beispielsweise unzureichende Menge Lot mit dem bloßen Auge erkennen, so dass man einfach die fehlende Menge Lot ergänzen kann.

Weiterhin sind die erste und die zweite Schaltungsplatine 6, 7 nicht nur mit dem Abschirmgehäuse 5 verlötet, sondern sie wirken auch mit der Rückfläche der oberen Platte des Abschirmgehäuses 5 über die Eingriffsklauen 22 zusammen. Durch Einführen der einzelnen Klauen 22 des Abschirmgehäuses 5 in zugehörige Durchgangslöcher 6a, 7a der beiden Schaltungsplatinen 6, 7 und durch anschließendes Umbiegen der Eingriffsklauen 22 zur Seite der Plattenoberfläche der ersten Platine 6 hin lassen sich beide Platinen 6, 7 fest mit dem Abschirmgehäuse 5 in Eingriff bringen. Um insbesondere die erste Schaltungsplatine 6 zu betrachten, die größer ist als die zweite Schaltungsplatine 7, ist es dadurch, dass geeignete Abschnitte, welche die Mitte und die Umfänge beinhalten, auf die Rückseite der oberen Platte des Abschirmgehäuses 5 unter Einsatz mehrerer Eingriffsklauen 22 gedrückt wird, möglich, eine Verziehung der ersten Schaltungsplatine 6 zuverlässig zu korrigieren.

Wie in den 14 und 15 gezeigt ist, sind paarweise kreisförmige Löcher 27 in der ersten Platine 6 ausgebildet, und im Inneren der kreisförmigen Löcher 27 sind erste bis dritte Brücken 27a, 27c geformt. In dem Zustand in welchem die erste Schaltungsplatine 6 sicher an der Innenseite des Abschirmgehäuses 5 angebracht ist, werden die beiden kreisförmigen Löcher 27 mit den Durchgangslöchern 19 des Abschirmgehäuses 5 ausgerichtet. Die erste Brücke 27a und die zweite Brücke 27b kreuzen einander unter einem Winkel von etwa 90°, und die dritte Brücke 27c kreuzt die erste und die zweite Brücke 27a, 27b unter einem Winkel von etwa 45°. Allerdings sind einzelne Brücken 27a bis 27c auf der linken Seite der Zeichnung und zugehörige Brücken 27a bis 27c auf der rechten Seite der Zeichnung in einer linearen Symmetrie bezüglich einer Geraden P angeordnet, welche durch die Mitte der Schaltungsplatine 6 verläuft. Die Seite der ersten Schaltungsplatine 6, die eine Seite gegenüber dem Erdungsmuster 24 darstellt, bildet eine Bauteileaufnahmefläche. An den Umfängen der beiden kreisförmigen Löcher 27 auf dieser Bauteileaufnahmefläche sind ringförmige Erdungsmuster 28 gebildet, diese Erdungsmuster 28 sind über Durchkontaktierungslöcher leitend mit den Erdungsmustern 24 verbunden. Im Inneren jedes Erdungsmusters 28 sind in Umfangsrichtung um etwa 90° beabstandet vier Halterungslöcher 29 ausgebildet. Jedes Halterungsloch 29 hat rechteckige Form. Vier Halterungslöcher 29 auf der linken Seite der Zeichnung und vier Halterungslöcher 29 auf der rechten Seite der Zeichnung sind ebenfalls in linearer Symmetrie bezüglich der oben angesprochenen Geraden P angeordnet.

An der Teileaufnahmefläche der ersten Schaltungsplatine 6 sind durch Strukturierung ein Paar erster Sonden 30a, 30b oberhalb der ersten Brücken 27a, ein Paar zweite Sonden 31a, 31b oberhalb der zweiten Brücken 27b und ein Paar kleiner Abstrahlmuster 32a, 32b oberhalb der dritten Brücken 27c ausgebildet. Dementsprechend befinden sich Paare erster Sonden 30a, 30b, ein Paar zweiter Sonden 31a, 31b und ein Paar kleiner Abstrahlmuster 32a, 32b sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite in linearer Symmetrie bezüglich der oben erwähnten Geraden P. Bei der folgenden Erläuterung wird das auf der rechten Seite in 14 befindliche kleine Abstrahlmuster 32a als erstes kleines Abstrahlmuster bezeichnet, das kleine Abstrahlmuster 32b auf der linken Seite in 14 wird als zweites kleines Abstrahlmuster bezeichnet.

Der Kurzschlussdeckel 8 wird gebildet durch Formpressen eines Metallblechs. Wie in 10 gezeigt ist, besitzt der Kurzschlussdeckel 8 eine mit einem Boden versehene Struktur, und an einer Öffnungsseite des Kurzschlussdeckels 8 ist ein Flansch 8a ausgebildet. In dem Flansch 8a sind in Umfangsrichtung in Abständen von 90° beabstandet vier Montagelöcher 33 ausgebildet. Jedes Montageloch 33 besitzt rechteckige Form. Die Kurzschlussdeckel 8 fungieren als Stirnflächen, welche die hinteren Öffnungsenden der beiden Wellenleiter 1, 2 verschließen. Wie in 16 gezeigt ist, sind die Kurzschlussdeckel 8a des ersten und des zweiten Wellenleiters 1, 2 integral mit der ersten Schaltungsplatine 6 ausgebildet. Das heißt: Schnappklauen 1c, 2c des ersten und des zweiten Wellenleiters 1, 2 stehen auf der Rückseite ab, nachdem sie durch zugehörige Lagerungslöcher 29 in der ersten Schaltungsplatine 6 hindurch getreten sind. Indem man diese Schnappklauen 1c, 2c mit zugehörigen Montagelöchern 33 der Kurzschlussdeckel 8 durch Schnappsitz in Eingriff bringt, kann man die erste gedruckte Schaltungsplatine 6 zwischen den beiden Wellenleitern 1, 2 und einem Paar Kurzschlussdeckeln 8 sandwichartig einfassen und fixieren. Hier wird zunächst Lötpaste vorab auf die beiden Erdungsmuster 28 der ersten Schaltungsplatine 6 aufgetragen. Durch Anschmelzen der Lötpaste in einem Reflow-Ofen nach Ansetzen der Kurzschlussdeckel 8 durch Schnappsitz können die Kurzschlussdeckel 8 mit den Erdungsmustern 28 der ersten Schaltungsplatine 6 verlötet werden.

Wie oben beschrieben wurde, ist die erste Schaltungsplatine 6 an der Innenseite des Abschirmgehäuses 5 fixiert, und der erste Wellenleiter 1 und der zweite Wellenleiter 2 sind an der ersten Schaltungsplatine 6 in einem Zustand fixiert, in welchem die Schaltungsplatinen 1, 2 rechtwinklig zu der ersten Schaltungsplatine 6 angeordnet sind und von der ersten Schaltungsplatine 6 nach außen ragen, nachdem sie die Durchgangslöcher 19 des Abschirmgehäuses 5 durchsetzt haben. Beide Wellenleiter 1, 2 werden in Kontakt mit den jeweiligen Halterungen 21 gebracht, die an den Umfängen der Durchgangslöcher 19 ausgeführt sind, so dass eine unerwünschte Verformung, beispielsweise eine Neigung der beiden Wellenleiter 1, 2 mit Hilfe dieser Halterungen 21 verhindert werden kann. Die Öffnungen des Abschirmgehäuses 5, die an der Seite abgewandt von der Seite ausgebildet sind, von der die beiden Wellenleiter 1, 2 weg ragen, sind mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Abdeckung bedeckt.

Zurückkehrend zu 1 und 2 sind die Teile einschließlich der beiden Wellenleiter 1, 2 der beiden dielektrischen Antennenzuleitungen 3, 4 und des Abschirmgehäuses 5, die oben erläutert wurden, in der wasserdichten Abdeckung 9 aufgenommen, und von der wasserdichten Abdeckung 9 ragen paarweise Verbinder 18 nach außen. Die wasserdichte Abdeckung 9 wird gebildet aus einem dielektrischen Werkstoff wie beispielsweise Polypropylen und ASA-Harz, welches sich durch hervorragende Wetterbeständigkeit auszeichnet. Die Abstrahlteile 10, 14 der beiden Antennenzuleitungen 3, 4 stehen einer Frontfläche 9a der wasserdichten Abdeckung 9 gegenüber. Paarweise vorstehende Wände 34 sind etwa in der Mitte der Frontfläche 9a ausgebildet, wobei beide vorstehende Wände 34 sich quer zwischen dem ersten und dem zweiten Wellenleiter 1, 2 erstrecken. Diese vorstehenden Wände 34 fungieren als Korrekturteile. Dies bedeutet: Da die Phase der Funkwellen, welche die wasserdichte Abdeckung 9 durchsetzt, von den vorstehenden Wänden 34 verzögert wird, können die Abstrahlmuster der auf beide Wellenleiter 1, 2 auftreffenden Funkwellen abhängig vom Volumenverhältnis der vorstehenden Wände 34 korrigiert werden. Wie in 17 gezeigt ist, ist es folglich möglich, die Strahlungsmuster von einer durch eine gestrichelte Linie angedeuteten Form (Gehäuse ohne vorstehende Wand 34) in eine Form zu korrigieren, die durch eine ausgezogene Linie dargestellt ist, wodurch ein miniaturisierter Reflektor (Schüssel) verwendet werden kann. Wie in 18 gezeigt ist, kann das Korrekturteil gebildet werden durch eine dicke Wand 35, die sich etwa in der Mitte der Frontfläche 9a der wasserdichten Abdeckung 9 befindet.

Der Satellitenfunk-Empfangswandler gemäß der Erfindung empfängt Funkwellen, die von zwei benachbarten Satelliten (einem ersten Satelliten S1 und einem zweiten Satelliten S2) gesendet werden, die im Himmel ausgesetzt sind. Die links- und rechts-kreisförmig polarisierten Signale werden von dem ersten Satelliten S1 bzw. von dem zweiten Satelliten S2 gesendet und von dem Reflektor zusammengeführt, anschließend werden sie in das Innere des ersten und des zweiten Wellenleiters 1, 2 eingeleitet, nachdem sie die wasserdichte Abdeckung 9 passiert haben. Beispielsweise gelangen die links- und rechts-kreisförmig polarisierten Signale, die von dem ersten Satelliten S1 gesendet werden, über das Abstrahlteil 10 und die Stirnfläche des Vorsprungs 13 in die erste dielektrische Zuleitung 3 und werden von dem Abstrahlteil 10 über den Impedanzwandler 11 im Inneren der ersten dielektrischen Zuleitung 3 zu dem Phasenwandler 12 geleitet. Das heißt, die kreisförmige Polarisation ist eine Polarisation, bei der ein Produktvektor aus zwei linearen Polarisationen gleicher Amplitude mit einer Phasendifferenz von 90° gedreht wird, so dass dann, wenn die kreisförmig polarisierten Signale sich im Inneren des Phasenwandlers 12 ausbreiten, um 90° gegeneinander verschobene Phasen die gleiche Phase annehmen, demzufolge beispielsweise die links-kreisförmig polarisierten Signale umgewandelt werden in die vertikal polarisierten Signale, während die rechts-kreisförmig polarisierten Signale in horizontal polarisierte Signale umgewandelt werden.

Da mehrere Ringnuten 10c, 13b mit einer Tiefe von etwa ¼ Wellenlängen an der Stirnfläche der ersten dielektrischen Zuleitung 3 ausgebildet sind, wird die Phase der Funkwellen, die an der Stirnfläche des Abstrahlteils 10 und an den Bodenflächen der Ringnuten 10c, 13b reflektiert werden, umgekehrt und heben sich auf, wodurch die Reflexionskomponenten der Funkwellen, die in Richtung der Stirnflächen des Abstrahlteils 10 verlaufen, signifikant verringert werden können. Da außerdem der Abstrahlteil 10 eine Trompetenform besitzt, die sich ausgehend von dem vorderen Öffnungsende des ersten Wellenleiters 1 erweitert, ist es möglich, in effizienter Weise die Funkwellen im Inneren der ersten dielektrischen Zuleitung 3 zusammenzuführen und gleichzeitig die Länge des Abstrahlteils 10 in axialer Richtung zu verkürzen.

Weiterhin ist der Impedanzwandler 11 zwischen dem Abstrahlteil 10 und dem Phasenwandler 12 der ersten dielektrischen Zuleitung 3 ausgebildet, gleichzeitig ist die Querschnittsform eines Paars gekrümmter Oberflächen 11a am Impedanzwandler 11 so ausgebildet, dass die Fläche etwa der fortgesetzten Linie entsprechend einer quadratischen Funktion entspricht, so dass die Dicke der ersten dielektrischen Zuleitung 3 allmählich abnimmt, ausgehend von dem Abstrahlteil 10 bis hin zu dem Phasenwandler 12. Zusätzlich zu dem vorteilhaften Effekt, dass die Reflexionskomponenten der sich im Inneren der ersten dielektrischen Zuleitung ausbreitenden Funkwellen effektiv reduziert werden können, ist es außerdem möglich, den Vorteil zu erreichen, dass selbst dann, wenn die Länge des von dem Impedanzwandler 11 bis zu dem weißen Wandler 12 reichenden Teils verkürzt ist, die Phasendifferenz bezüglich der linear polarisierten Signale umgekehrt wird, demzufolge die Gesamtlänge der ersten dielektrischen Zuleitung 3 aus diesem Gesichtspunkt deutlich verkürzt werden kann.

Da die Kerben 12a mit einer Tiefe von etwa lg/4 Wellenlängen an der Stirnfläche des Phasenwandlers 12 ausgebildet sind, werden die Phase der Funkwellen, die von der Bodenfläche der Kerben 12a reflektiert werden, und derjenigen Funkwellen, die von der Stirnfläche des Phasenwandlers 12 reflektiert werden, invertiert und heben sich auf, demzufolge eine Impedanz-Fehlanpassung an der Stirnfläche des Phasenwandlers 12 beseitigt werden kann.

Die links und rechts kreisförmig polarisierten Signale, die von dem ersten Satelliten S1 gesendet werden, werden in der oben beschriebenen Weise umgewandelt in vertikal und horizontal polarisierte Signale innerhalb des Phasenwandlers 12 der ersten dielektrischen Zuleitung 3, und die Signale laufen anschließend in Richtung des Kurzschlussdeckels 8 im Inneren des ersten Wellenleiters 1, wodurch die vertikal polarisierten Signale von der ersten Sonde 30a und die horizontal polarisierten Signale von der zweiten Sonde 31a detektiert werden. In der gleichen Weise gelangen die links und rechts kreisförmig polarisierten Signale, die von dem zweiten Satelliten F2 gesendet werden, in das Innere des der zweiten dielektrischen Zuleitung 4 aus dem Abstrahlteil 14 und der Stirnfläche des Vorsprungs 17. Dann wird innerhalb des Phasenwandlers 16 der zweiten dielektrischen Zuleitung 4 das links-kreisförmig polarisierte Signal umgewandelt in das vertikal polarisierte Signal, und das rechts-kreisförmig polarisierte Signal wird in das horizontal polarisierte Signal umgewandelt. Das vertikal und das horizontal polarisierte Signal laufen in Richtung des Kurzschlussdeckels 8 im Inneren des zweiten Wellenleiters 2, wodurch das vertikal polarisierte Signal von der ersten Sonde 70b und das horizontal polarisierte Signal von der zweiten Sonde 31b detektiert wird.

An der ersten Schaltungsplatine 6 sind die ersten und die zweiten feinen Abstrahlmuster 32a, 32b ausgebildet, wobei das erste feine Abstrahlmuster 32a die Achsen der ersten und der zweiten Sonde 30a, 31a unter einem Winkel von etwa 45° schneidet, und das zweite feine Strahlungsmuster 32b außerdem die jeweiligen Achsen der ersten und der zweiten Sonde 30b, 31b unter einem Winkel von etwa 45° schneidet. Die Störungen der elektrischen Felder der vertikal polarisierten Signale und der horizontal polarisierten Signale in sowohl dem ersten als auch dem zweiten Wellenleiter 1 bzw. 2 werden unterdrückt durch das erste bzw. das zweite feine Strahlungsmuster 32a, 32b, so dass die Trennung zwischen den vertikal und dem horizontal polarisierten Signalen gewährleistet ist. Außerdem sind das erste und das zweite feine Strahlungsmuster 32a, 32b in asymmetrischer rechteckiger Form in Bezug auf die jeweiligen Achsen der Sonden 30a, 31a, 30b, 31b ausgebildet, und folglich können die Größen (Flächen) dieser Muster auf relativ geringe Werte eingestellt werden, wodurch es möglich ist, die Reflexion an dem ersten und dem zweiten feinen Strahlungsmuster 32a, 32b zu reduzieren, um gleichzeitig die Trennung zwischen vertikal polarisierten Signalen und horizontal polarisierten Signalen sicherzustellen.

Allerdings nehmen das erste und das zweite feine Strahlungsmuster 32a, 32b die linear symmetrische Lage in Bezug auf die oben angesprochene Gerade P auf der ersten Schaltungsplatine 6 ein. Wie folglich deutlich aus der 15 entnehmbar ist, schneiden die ersten feinen Strahlungsmuster 32a den Phasenwandler 12 der ersten dielektrischen Zuleitung 3 etwa rechtwinklig, während die zweiten feinen Strahlungsmuster 32b im Wesentlichen parallel zum Phasenwandler 16 der zweiten dielektrischen Zuleitung 4 angeordnet sind. Im Vergleich zu der Verteilung des elektrischen Felds im Inneren des zweiten Wellenleiters 2, wo das zweite feine Strahlungsmuster 32b etwa parallel zum Phasenwandler 16 angeordnet ist, wird die Verteilung des elektrischen Felds im Inneren des ersten Wellenleiters 1, wo das erste feine Strahlungsmuster 32a den Phasenwandler 12 etwa rechtwinklig schneidet, verschlechtert. Diese Verschlechterung der Verteilung des elektrischen Felds wird korrigiert durch Vergrößern der Länge des Phasenwandlers 12 in axialer Richtung. Das heißt: Wie bereits oben erwähnt, wird bezüglich der Länge L1 des Phasenwandlers 12 der ersten dielektrischen Zuleitung 3 und der Länge L2 des Phasenwandlers 16 der zweiten dielektrischen Zuleitung 4 die Beziehung L1 > L2 geschaffen (vgl. 9). Durch Vergrößern des Phasenwandlers 12 ist es also möglich, die Entstehung einer Phasenverschiebung bezüglich des linear polarisierten Signals, welches sich im Inneren des ersten Wellenleiters ausbreitet, zu vermeiden.

Die von den ersten Sonden 30a und 30b und den zweiten Sonden 31a, 31b detektierten Empfangssignale werden in einer auf der ersten und der zweiten Schaltungsplatine 6, 7 angebrachten Wandlerschaltung frequenzmäßig umgesetzt und in ZF-Signale umgewandelt, die dann ausgegeben werden. Wie in 9 gezeigt ist, enthält die Wandlerschaltung ein Satellitenfunksignal-Eingangsende 100, welches Satellitenfunksignale empfängt, die von dem ersten Satelliten S1 und dem zweiten Satelliten S2 gesendet werden, und welches die Signale in eine nachfolgende Schaltung eingibt, eine Empfangssignal-Verstärkungsschaltung 101, die die eingegebenen Satellitenfunksignale verstärkt und verstärkte Signale ausgibt, ein Filter 102, welches ein Spiegelfrequenzband der eingegebenen Satellitenfunksignale dämpft, einen Frequenzwandler 103, der das Satellitenfunksignal, welches von dem Filter 102 kommt, einer Frequenzumwandlung unterzieht, eine Zwischenfrequenzverstärkerschaltung 104, die das von dem Frequenzwandler 103 ausgegebene Signal verstärkt, Signalauswahleinrichtung 105, die ein Signal aus den von der Zwischenfrequenz verstärkten Schaltung 104 verstärkten Satellitenfunksignale auswählt und das ausgewählte Signal ausgibt, einen ersten und einen zweiten Regler 106, 107, die eine Versorgungsspannung an die einzelnen Schaltungen gibt, beispielsweise die Empfangssignal-Verstärkungsschaltung 101, das Filter 102 und die Signalauswahlschaltung 105.

Von dem ersten Satelliten S1 und dem zweiten Satelliten S2 werden die Satellitenfunksignale von 12,2 GHz mit links- und rechts-kreisförmiger Polarisation gesendet. Diese Satellitenfunksignale werden von dem Reflektor einer Außenantennenanlage gebündelt und in das Satellitenfunksignal-Eingangsende 100 eingespeist. Das Satellitenfunksignal-Eingangsende 100 enthält die erste und die zweite Sonde 30a, 31a, die die links- und rechts-kreisförmig polarisierten Signale von dem ersten Satelliten detektieren, außerdem die erste und die zweite Sonde 30b, 31b, welche die links- und rechts-kreisförmig polarisierten Signale von dem zweiten Satelliten S2 detektieren. Wie oben beschrieben, werden die links- und rechts-kreisförmig polarisierten Signale von dem ersten Satelliten in vertikal und in horizontal polarisierte Signale umgewandelt und von der ersten und der zweiten Sonde 30a, 31a detektiert, wobei die erste Sonde 30a das links-kreisförmig polarisierte Signal SL1 und die zweite Sonde 31a das rechts-kreisförmig polarisierte Signal SR1 ausgibt. Andererseits werden die links- und rechts-kreisförmig polarisierten Signale von dem zweiten Satelliten S2 von der ersten bzw. der zweiten Sonde 30b, 31b in das vertikal bzw. das horizontal polarisierte Signal umgewandelt, wobei die erste Sonde 30b das links-kreisförmig polarisierte Signal S2 und die zweite Sonde 31b das rechts-kreisförmig polarisierte Signal SR2 ausgibt.

Die Empfangssignal-Verstärkungsschaltung 101 enthält einen ersten bis vierten Verstärker 101a, 101b, 101c und 101d. Der erste Verstärker 101a verstärkt das rechts-kreisförmig polarisierte Signal SR1, der zweite Verstärker 101b verstärkt das links-kreisförmig polarisierte Signal L1, der dritte Verstärker 101c verstärkt das links-kreisförmig polarisierte Signal SL2, und der vierte Verstärker 101d verstärkt das rechts-kreisförmig polarisierte Signal SR2. Nach der Verstärkung auf einen gegebenen Pegel werden diese Signale an das Filter 102 ausgegeben.

Das Filter 102 umfasst ein erstes bis viertes Bandsperrenfilter 102a, 102b, 102c und 102d. Das erste und vierte Bandsperrenfilter 102a, 102d dämpfen das Frequenzband von 9,8 GHz bis 10,3 GHz, welche die Spiegelfrequenzbänder der ersten Zwischenfrequenzsignale FIL1 und der vierten Zwischenfrequenzsignale FIL2 sind, während das zweite und das dritte Bandsperrenfilter 102b, 102c das Frequenzband von 16,0 GHz bis 16,5 GHz dämpfen, die die Spiegelfrequenzbänder der zweiten Zwischenfrequenzsignale FHL1 und der dritten Zwischenfrequenzsignale FHL2 bilden. Dann wird das rechts-kreisförmig polarisierte Signal SR1 nach Durchgang durch das erste Bandsperrenfilter 102a auf den Frequenzwandler 103 gegeben, das links-kreisförmig polarisierte Signal SL1 wird nach Durchgang durch das zweite Bandsperrenfilter 102b auf den Frequenzwandler 103 gegeben. Das links-kreisförmig polarisierte Signal SL2 wird nach Durchgang durch das dritte Bandsperrenfilter 102c an den Frequenzwandler 103 ausgegeben, und das rechts-kreisförmig polarisierte Signal SR2 wird nach Durchgang durch das vierte Bandsperrenfilter 102d an den Frequenzwandler 103 gegeben.

Der Frequenzwandler 103 enthält einen ersten bis vierten Mischer 103a, 103c und 103d, einen ersten Oszillator 108 und einen zweiten Oszillator 109. Der erste Oszillator 108 (Schwingungsfrequenz = 11,25 GHz) ist an den ersten Mischer 103a und den vierten Mischer 103d angeschlossen. Die von dem ersten Bandsperrenfilter 102a ausgegebenen Satellitenfunksignale werden in dem ersten Mischer 103a einer Frequenzumsetzung unterzogen und werden in das erste Zwischenfrequenzsignal FIL1 von 950 MHz bis 1450 MHz umgewandelt, und die von dem vierten Bandsperrenfilter 102d ausgegebenen Satellitenfunksignale werden ebenfalls in dem vierten Mischer 103d einer Frequenzumsetzung unterzogen und in das vierte Zwischenfrequenzsignal FIL2 von 950 MHz bis 1450 MHz umgesetzt. Andererseits ist der zweite Oszillator 109 (Schwingungsfrequenz = 14,35 GHz) an den zweiten Mischer 103b und den dritten Mischer 103c angeschlossen. Die von dem zweiten Bandsperrenfilter 102b ausgegebenen Satellitenfunksignale werden im zweiten Mischer 103b der Frequenzumwandlung unterzogen und werden in das zweite Zwischenfrequenzsignal FIH1 von 1650 MHz bis 2150 MHz umgewandelt. Die von dem dritten Bandsperrenfilter 102c ausgegebenen Satellitenfunksignale werden in dem dritten Mischer 103c einer Frequenzumsetzung unterzogen und werden in das dritte Zwischenfrequenzsignal FIH2 von 1650 MHz bis 2150 MHz umgewandelt.

Die Zwischenfrequenzverstärkerschaltung 104 enthält einen ersten bis vierten Zwischenfrequenzverstärker 104a, 104b, 104c und 104d. Die Zwischenfrequenzverstärkerschaltung 104 empfängt das erste bis vierte Zwischenfrequenzsignal von dem Frequenzwandler 103 als Eingangsgröße und gibt diese Signale nach Verstärkung auf einen gegebenen Pegel an die Signalauswahleinrichtung 105. Das erste Zwischenfrequenzsignal FIL1 wird an den ersten Zwischenfrequenzverstärker 104a gegeben, und dieser sendet ein Ausgangssignal an die Signalauswahleinrichtung 105. Das zweite Zwischenfrequenzsignal FIH1 wird in den zweiten Zwischenfrequenzverstärker 104b eingegeben, und dieser sendet ein Ausgangssignal an die Signalauswahleinrichtung 105. Das dritte Zwischenfrequenzsignal FIH2 wird an den dritten Zwischenfrequenzverstärker 104c gegeben, und dieser sendet ein Ausgangssignal an die Signalauswahleinrichtung 105. Das vierte Zwischenfrequenzsignal FIL2 wird in den vierten Zwischenfrequenzverstärker 104d eingegeben, der ein Ausgangssignal an die Signalauswahleinrichtung 105 sendet.

Die Signalauswahleinrichtung 105 enthält die erste und die zweite Signalsynthetisierschaltung 110, 111, außerdem eine Signalwechselsteuerschaltung 112. Die erste Signalsynthetisierschaltung 110 synthetisiert die eingegebenen ersten und zweiten Zwischenfrequenzsignale FIL1, FIH1, und sie sendet ein zusammengesetztes Signal an die Signalwechselsteuerschaltung 102. In gleicher Weise synthetisiert die zweite Signalsynthetisierschaltung 104 die eingegebenen dritten und vierten Zwischenfrequenzsignale FIH2, FIL1 und sendet ein zusammengesetztes Signal an die Signalwechselsteuerschaltung 112, welche eines von dem Signal aus dem ersten Zwischenfrequenzsignal FIL1 und dem zweiten Zwischenfrequenzsignal FIH und dem zusammengesetzten Signal aus dem dritten Zwischenfrequenzsignal FIH2 und dem vierten Zwischenfrequenzsignal FIL2 auswählt und dieses ausgewählte zusammengesetzte Signal an den ersten Ausgangsanschluss 105a bzw. den zweiten Ausgangsanschluss 105b gibt. Die Wechselsteuerung wird unten näher erläutert.

An den ersten und den zweiten Ausgang 105a, 105b sind (in der Zeichnung nicht dargestellte) Satelliten-Fernsehempfangsgeräte angeschlossen, die unabhängig voneinander sind. Von den jeweiligen Satellitenfunk-Fernsehempfängern werden zusammen mit Steuersignalen zum Steuern der Signalauswahleinrichtung 105 Spannungen zum Betreiben der einzelnen Schaltungsteile an die Wandlerschaltung gegeben. Beispielsweise wird dadurch, dass eine Gleichspannung von 15 V Steuersignale von 22 kHz überlagert werden, unterschieden, ob das zusammengesetzte Signal aus den Zwischenfrequenzsignalen FIL1, FIH1 oder das zusammengesetzte Signal aus den Zwischenfrequenzsignalen FIL2, FIH2 ausgewählt wird. Das heißt: Beim Auswählen einer der Möglichkeiten, dass das Satellitenfunk-Fernsehempfangsgerät das rechts-kreisförmig polarisierte Signal SR1 und das links-kreisförmig polarisierte Signal SL1 von dem ersten Satelliten 1 empfängt, und dass der Satellitenfunk-Fernsehempfänger das rechts-kreisförmig polarisierte Signal SR2 und das links-kreisförmig polarisierte Signal SL2 von dem zweiten Satelliten SL2 empfängt, liefert das Satellitenfunk-Fernsehempfangsgerät die der Versorgungsspannung zu überlagernden Steuersignal an die Ausgangsanschlüsse 105a bzw. 105b. Diese Spannungen werden von dem ersten Ausgangsanschluss 105a über eine zur Sperrung von hohen Frequenzen dienende Drosselspule 113 in die Signalwechselsteuerschaltung 112 eingegeben, und in gleicher Weise werden von dem zweiten Ausgangsanschluss 105b über eine zur Sperrung hoher Frequenzen dienende Drosselspule 114 die Spannungen an die Signalwechselsteuerschaltung 112 gegeben.

Andererseits werden die erste Spannung und die zweite Spannung über die Drosselspulen 113, 114, die hohe Frequenzen sperren, an den ersten und den zweiten Regler 106 bzw. 107 gegeben, welche die Versorgungsspannung (beispielsweise 8 V) für die jeweiligen Schaltungsteile bereitstellt. Dementsprechend werden der erste und der zweite Regler 106, 107 mit gleichem Aufbau gebildet und stellen eine Spannungsstabilisierschaltung in Form integrierter Schaltkreise dar. Der erste und der zweite Regler 106, 107 sind mit ihren Ausgängen über Dioden 115, 116, welche Rückstrom sperren, an die Spannungsversorgungsausgänge 117 angeschlossen. Wenn also auch nur einer der Satellitenfunk-Fernsehempfänger in Betrieb ist, gelangt die Versorgungsspannung an die jeweiligen Schaltungsteile. Außerdem sind der erste und der zweite Ausgang 105a, 105b über die Regler 106, 107 an die Spannungsversorgungsausgänge 117 angeschlossen. Dementsprechend ist die Wandlerschaltung unter Ausnutzung der Zwischenelemente-Trennung zwischen dem ersten und dem zweiten Regler 106, 107 derart konfiguriert, dass die Steuersignale vom ersten Ausgang 105a an einem Zugang zu beispielsweise der Signalwechselsteuerschaltung 112 gehindert sind. In gleicher Weise ist die Wandlerschaltung so konfiguriert, dass an den zweiten Ausgang 105b gelangende Steuersignale nicht in beispielsweise die Signalwechselsteuerschaltung 112 gelangen können.

Wie in 20 gezeigt ist, sind in der Wandlerschaltung mit dem oben beschriebenen Aufbau die Bauteile für HF-Schaltungen, die in einer Stufe vor dem Frequenzwandler 103 befindlich sind, auf der ersten Schaltungsplatine 6 angeordnet, die Bauteile für die ZF-Schaltungen, die in einer Stufe hinter der Zwischenfrequenzverstärkerschaltung 104 angeordnet sind, sind auf der zweiten Schaltungsplatine 7 angeordnet, und die erste Platine 6 und die zweite Platine 7 sind teilweise überlappend angeordnet und miteinander durch Bonden integral verbunden.

Das Layout der Signalleitungen ist derart beschaffen, dass die Signalleitungen für die rechts-kreisförmig polarisierten Signale SR1, SR2 des ersten Satelliten S1 und des zweiten Satelliten S2 auf der am weitesten außen gelegenen der ersten Platine 6 angeordnet sind, und die Signalleitungen für die links-kreisförmig polarisierten Signale SL1, SL2 des ersten Satelliten S1 und des zweiten Satelliten S2 im Inneren der Signalleitungen für die recht-kreisförmig polarisierten Signale Sr1, SR2 auf der ersten Schaltungsplatine 6 angeordnet sind. Die rechts-kreisförmig polarisierten Signale SR1, SR2, die außen angeordnet sind, werden einer Frequenzumwandlung von dem ersten und dem vierten Mischer 103a, 103d unterzogen, die an dem ersten Oszillator 108 angeschlossen sind, so dass die rechts-kreisförmig polarisierten Signale SR1, SR2 in das erste bzw. das vierte Zwischenfrequenzsignal FIL1, FIL2 mit 950 MHz bis 1450 MHz umgewandelt werden. Die links-kreisförmig polarisierten Signale SL1, SL2, die im Innenbereich angeordnet sind, werden von dem zweiten und dem dritten Mischer 103b, 103c einer Frequenzwandlung unterzogen, welche an den zweiten Oszillator 109 angeschlossen sind, so dass die links-kreisförmig polarisierten Signale SL1, SL2 in das zweite und das dritte Zwischenfrequenzsignal FIH1, FIH2 von 1650 MHz bis 2150 MHz umgewandelt werden. Das heißt: Der erste Oszillator 108 und der zweite Oszillator 109 sind in der Mitte der ersten Platine 6 angeordnet, der erste Oszillator 108 ist an den ersten Mischer 103a und den vierten Mischer 103d, die außen angeordnet sind, über eine Schwingungssignalleitung 36 angeschlossen, und der zweite Oszillator 109 ist an den zweiten Mischer 1103b und den dritten Mischer 103c, die innen liegen, über Schwingungssignalleitungen 37 angeschlossen.

Wie in 21 zu sehen ist, sind die Zwischenfrequenzsignalleitungen 38 für die Zwischenfrequenzsignale FIL1, FIL2, FIH1, FIH2, die von den Mischern 103a bis 103d auf der ersten Schaltungsplatine 6 ausgegeben werden, an die Zwischenfrequenzverstärkerschaltung 104 auf der zweiten Schaltungsplatine 7 über einen Verbindungsstift 39 angeschlossen. In einem Bereich, in welchem die erste Platine 6 und die zweite Platine 7 einander überlappen, sind ein auf der ersten Platine 6 gebildetes Erdungsmuster 24 und ein auf einer Montagefläche der zweiten Platine 7 ausgebildetes Erdungsmuster 25a in Kontakt miteinander gebracht. Außerdem ist ein Leitungsmuster 40, welches dem Erdungsmuster 25b gegenüberliegt, auf der zweiten Platine 7 ausgebildet, und dieses Leitungsmuster 40 ist mit der Zwischenfrequenzverstärkerschaltung 104 der zweiten Platine 7 über ein Durchkontaktierungsloch 41 verbunden, wobei die beiden Enden des Verbindungsstifts 39 mit der Zwischenfrequenzsignalleitung 38 und dem Leitungsmuster 40 verlötet sind. Während die Erdungen auf den Platinen 6 und 7 gehalten werden, ist es möglich, dass die Schwingungssignalleitung 36, die den ersten Oszillator 108 mit dem ersten und dem vierten Mischer 103a, 103d auf der Außenseite verbindet, und die Zwischenfrequenzsignalleitung 38, welche die Zwischenfrequenzsignale FIL1 bis FIL4 von den jeweiligen Mischern 103a bis 103d zu der Zwischenfrequenzverstärkerschaltung 104 leitet, einander in dem Überlappungsbereich der ersten Platine 6 mit der zweiten Platine 7 kreuzen.

In dem die oben beschrieben Ausgestaltung aufweisenden Satellitenfunk-Empfangswandler sind die Bauelemente für HF-Schaltungsteile, die eine Stufe vor dem Frequenzwandler 103 bilden, auf der ersten Schaltungsplatine 6 angeordnet, und die Platine 6 und die zweite Platine 7 sind über die Erdungsmuster 24, 25a miteinander integral verbunden, wobei die Bauelemente für ZF-Schaltungen, die sich an die Zwischenfrequenzverstärkerschaltung 104 anschließen, auf der zweiten Platine 7 angeordnet sind, so dass es möglich ist, die Schwingungssignalleitung 36 mit der Zwischenfrequenzsignalleitung 38 zu kreuzen, während die Erdungen für die erste Platine 6 und die zweite Platine 7 zusammengehalten werden. Im Vergleich zum Stand der Technik, in welchem die Schwingungssignalleitung und die Zwischenfrequenzsignalleitung mit Hilfe eines Koaxialkabels gekreuzt sind, können sich die Fertigungskosten für diese Satellitenfunk-Empfangsantenne dadurch verringern, dass es möglich wird, das Koaxialkabel zu vermeiden, welches zeitraubende Anschlussarbeiten erforderlich macht.

In dem überlappten Bereich der ersten der ersten Platine 6 und der zweiten Platine 7 sind das auf der ersten Platine 6 gebildete Erdungsmuster 24 und das auf der zweiten Platine 7 gebildete Erdungsmuster 25a miteinander in Berührung gebracht, wodurch es möglich ist, die sichere Erdung bezüglich der Signalleitungen 36, 38 zu garantieren. Da außerdem die Zwischenfrequenzsignalleitung 38 der ersten Platine 40 und das Leitungsmuster 40 auf der zweiten Platine 7 über den Verbindungsstift 39 miteinander verbunden sind, kann die Schwingungssignalleitung 36 die Zwischenfrequenzsignalleitung 38 mit Hilfe eines einfachen Lötvorgangs überkreuzen. Da außerdem die zweite Platine 7 mit den darauf befindlichen Komponenten der ZF-Schaltung aus einem Material bestehen, welches einen niedrigeren Q-Wert besitzt als das Material der ersten Platine 6, auf welche die Komponenten der HF-Schaltungsteile montiert sind, und die zweite Platine 7 aus einem billigeren Material wie beispielsweise Glas enthaltendes Epoxiharz hergestellt ist, lassen sich die Gesamtkosten der Schaltungsplatinen im Vergleich zu der Situation verringern, in der sämtliche Schaltungsteile auf teuren gedruckten Schaltungsplatinen aus Polytetrafluorethylen angeordnet sind.

Bei dem Satellitenfunk-Empfangswandler der oben beschriebenen Ausführungsform besitzen der erste und der zweite Wellenleiter 1, 2 Achsen, die parallel zueinander verlaufen und in der wasserdichten Abdeckung 9 untergebracht sind, wobei die vorstehende Wand 34 oder die dicke Wand 35 als Korrekturteil auf der Frontseite 9a der wasserdichten Abdeckung 9 ausgebildet ist, welche den Abstrahlteilen 10, 14 der dielektrischen Antennenleitungen 3, 4 gegenüberliegt, die von den beiden Wellenleitern 1, 2 gehalten werden. Wenn also die von dem benachbarten ersten und zweiten Satelliten S1, S2 gesendeten Funkwellen von dem Reflektor gebündelt werden und in das Innere der Wellenleiter 1, 2 eintreten, ist es möglich, die Phase derjenigen Wellen, die durch die wasserdichte Abdeckung 9 gelangen, mit Hilfe des Korrekturteils (der vorstehenden Wand 34 oder der dicken Wand 35) zu verzögern. Hierdurch ist es möglich, den Wandler derart einzustellen, dass die Strahlungsmuster der auf die jeweiligen Wellenleiter 1, 2 auftreffenden Funkwellen an dem gemeinsamen Bereich des Reflektors reflektiert werden, so dass man den erforderlichen Reflektor miniaturisieren kann.

Außerdem können Wellenleiter, welche den gleichen Aufbau haben wie ein einzelner Wellenleiter, für den Satellitenfunk-Empfangswandler direkt als der erste und der zweite Wellenleiter 1, 2 verwendet werden, so dass man auf eine teuere Spritzgussform verzichten kann, was die Fertigungskosten verringert. Außerdem reicht es aus, die wasserdichte Abdeckung 9 entsprechend dem Maß der Elongation der Satelliten für den Signalempfang zu ändern, so dass man einen Satellitenfunk-Empfangswandler herstellen kann, der sich durch Vielseitigkeit auszeichnet.

In Verbindung mit der oben beschriebenen Ausführungsform wurde zwar ein Wellenleiteraufbau erläutert, bei dem die dielektrischen Antennenleitungen 3, 4 von dem ersten bzw. dem zweiten Wellenleiter 1, 2 gehalten werden und die durch die wasserdichte Abdeckung 9 gelangenden Funkwellen in die Strahlungsteile 10, 14 der dielektrischen Antennenleitungen 3, 4 gelangen, jedoch ist die Wellenleiterstruktur auch auf Wellenleiter anwendbar, die an ihren einen Enden mit Hörnern bestückt sind.

Die vorliegende Erfindung wird in der Praxis mit Hilfe von oben erläuterten Formen ausgeführt, wobei sich folgende Vorteile erzielen lassen:

In einem Satellitenfunk-Empfangswandler, welcher Funkwellen von mehreren einander benachbarten Satelliten empfängt, erfolgt eine Frequenzumsetzung von zwei polarisierten Signalen, die von einem Satelliten gesendet werden, mit Hilfe eines ersten und eines zweiten Mischers in verschiedenen Zwischenfrequenzbändern. Jeder erste Mischer und jeder zweite Mischer wird mit einem von zwei Empfangsoszillatorsignalen gespeist, die sich in der Schwingungsfrequenz voneinander unterscheiden und die Empfangsoszillatorschaltung und jeder Mischer sind miteinander über eine Schwingungssignalleitung auf einer Seite einer ersten Schaltungsplatine verbunden, deren andere Seite mit einer Seite einer zweiten Schaltungsplatine über ein Erdungsmuster gekoppelt ist. Eine für ein von jedem Mischer ausgegebenes Zwischenfrequenzsignal vorgesehene Zwischenfrequenzsignalleitung wird aus einer Oberfläche der ersten Schaltungsplatine herausgezogen und zu der anderen Oberfläche der zweiten Schaltungsplatine in Bondbereichen geführt, wobei die Zwischenfrequenzsignalleitung und die Schwingungssignalleitung einander kreuzen. Dementsprechend können die Schwingungssignalleitung und die Zwischenfrequenzsignalleitung so geführt werden, dass sie einander kreuzen, während ihre Erdungen unter Verzicht auf ein Koaxialkabel gehalten werden, was zeitraubende und mühsame Arbeit für die Fertigung des Satellitenfunk-Empfangswandlers einsparen kann.

Weiterhin sind mehrere Wellenleiter mit ihren Achsen parallel zueinander geführt und sind mit der wasserdichten Abdeckung versehen, wobei der Korrekturteil die Phase der auf die jeweiligen Wellenleiter an der wasserdichten Abdeckung auftreffenden Funkwellen verzögert. Zum Verzögern der Phase der durch die wasserdichte Abdeckung hindurch getretenen Funkwellen, welche von mehreren einander benachbarten Satelliten gesendet werden und in die jeweiligen Wellenleiter eintreten, nachdem sie am Reflektor des Korrekturteils reflektiert wurden, besteht die Möglichkeit, den Wandler derart einzujustieren, dass die auf die jeweiligen Wellenleiter auftreffenden Strahlungsmuster der Funkwellen von einem gemeinsamen Bereich des Reflektors reflektiert werden können, so dass man den erforderlichen Reflektor miniaturisieren kann. Außerdem können Wellenleiter gleichen Aufbaus entsprechend einem einzelnen Wellenleiter eingesetzt werden, so dass sich die. Fertigungskosten verringern. Darüber hinaus ist es möglich, den Satellitenfunk-Empfangswandler mit großer Vielseitigkeit auszustatten, da es ausreicht, die wasserdichte Abdeckung entsprechend dem Elongationsgrad der Satelliten zu ändern.


Anspruch[de]
  1. Satellitenfunk-Empfangswandler mit einer Mehrzahl von Wellenleitern (1, 2), die gegenüber einem Reflektor angebracht sind, der Funkwellen reflektiert, die von mehreren einander benachbarten Satelliten (S1, S2) gesendet werden, wobei die Wellenleiter (1, 2) mit ihren Achsen parallel zueinander angeordnet sind, und mit einer Abdeckung (9) aus einem Dielektrikum, welche derart angeordnet ist, dass sie die jeweiligen Öffnungen der Wellenleiter (1, 2) abdeckt, wobei ein Korrekturteil (34, 35), der eine Phase der auf die jeweiligen Wellenleiter (1, 2) auftreffenden Funkwellen verzögert, an der wasserdichten Abdeckung (9) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturteil (34, 35) an einer Stelle ausgebildet ist, die einen Raum zwischen den Wellenleitern (1, 2) durchquert.
  2. Satellitenfunk-Empfangswandler nach Anspruch 1, bei dem der Korrekturteil (35) gebildet wird durch eine dicke Wand, ausgebildet durch teilweises Erhöhen der Dicke der wasserdichten Abdeckung (9).
  3. Satellitenfunk-Empfangswandler nach Anspruch 1, bei dem der Korrekturteil (34) gebildet wird durch eine Wand, die von einer Rückseite der wasserdichten Abdeckung (9) absteht.
Es folgen 15 Blatt Zeichnungen






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