PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69734089T2 14.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000827695
Titel Reduzierung von mikrobiellen Wachstum während der Lebensmittelbearbeitung
Anmelder The Boc Group, Inc., Murray Hill, N.J., US
Erfinder Caracciolo, Jr., Louis D., Atco, New Jersey 08004, US;
Grace, Mark T., Bridgewater, New Jersey 08807, US;
Kulik, William M., Cranford, New Jersey 07016, US
Vertreter Fleuchaus & Gallo, 86152 Augsburg
DE-Aktenzeichen 69734089
Vertragsstaaten BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.09.1997
EP-Aktenzeichen 973069560
EP-Offenlegungsdatum 11.03.1998
EP date of grant 31.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2006
IPC-Hauptklasse A23B 4/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A23B 4/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23B 4/09(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23B 4/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23B 4/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23B 4/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A61L 2/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Nahrungsmittelverarbeitungsverfahren und -System, und mehr im einzelnen auf das Minimieren von Mikrobenwachstum, während ein Tierkörper zu Nahrungsmittel verarbeitet wird. Des weiteren bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die Steuerung der Temperatur und das Reduzieren des Frischwasserbedarfs während der Nahrungsmittelverarbeitung.

Die gesundheitsbewusste Öffentlichkeit verlangt Nahrungsmittel, die sicher, hygienisch, und frei von Mikroorganismen und Chemikalien sind. Des weiteren regulieren staatliche Gesundheits- und Sicherheitsbehörden die Lebensmittelqualität. Obwohl die Nahrungsmittelindustrie versucht, den Anforderungen sowohl der Öffentlichkeit als auch der Regierung zu entsprechen, stellen großmaßstäbliche Lebensmittelzubereitungsvorgänge unvermeidlich Umgebungen dar, welche für das Wachstum schädlicher Bakterien, Pilze und anderer Mikroorganismen günstig sind.

Seit vielen Jahren werden große Anlagen zur Verarbeitung lebender Tiere zu Lebensmitteln eingesetzt. Viele dieser Anlagen haben jedoch keine ausreichende Ausrüstung und Steuerung zur Verringerung des Wachstums möglicherweise gefährlicher Mikroorganismen. Das Fehlen ausreichender Kühlung, Atmosphärensteuerung und Reinigung sind einige der Hauptgründe, daß Mikroben durch die Lebensmittelverarbeitung hindurchgelangen.

Das Patent US 4 827 727 beschreibt einen Tierkörperkühler und Sterilisierer unter Verwendung von Ozon, wobei Wasser durch das System zum Kühlen des ozonbehandelten Produkts zirkuliert wird.

Bei den meisten herkömmlichen Lebensmittelverarbeitungsanlagen wird ein Tierkörper erst gekühlt, nachdem der Tierkörper durch Entfernen der Eingeweide und Schneiden in Teile verarbeitet worden ist. (Der Begriff "Tierkörper", wie er hier verwendet wird, bedeutet allgemein einen ganzen Tierkörper oder einen Teil des Tierkörpers). Sofort nach dem Schlachten eines Tiers befindet sich der resultierende Tierkörper jedoch noch auf einer Temperatur, die etwa gleich der Körpertemperatur des Tiers ist. Die warme Temperatur des Tierkörpers begünstigt Mikrobenwachstum bis zu dem Zeitpunkt, wenn der Tierkörper schließlich gekühlt wird. Da normalerweise vom Schlachten eines Tiers bis zum Kühlen des verarbeiteten Tierkörpers eine lange Zeit vergeht, kann ein beträchtliches Mikrobenwachstum auftreten.

Die Atmosphäre innerhalb einer Lebensmittelverarbeitseinrichtung beeinflusst auch das Mikrobenwachstum während der Lebensmittelverarbeitung. Viele verschiedene Arten von Mikroorganismen werden mit Gasen wie beispielsweise Sauerstoff transportiert, aber es wird nur ein geringer oder gar kein Versuch unternommen, die relativen Mengen dieser Gase während der Lebensmittelverarbeitung zu steuern. Des weiteren verwenden viele der existierenden Lebensmittelverarbeitungseinrichtungen keine Gase wie beispielsweise Ozon, Stickstoff, Kohlendioxid und Argon, die das Mikrobenwachstum steuern können, ohne das resultierende Lebensmittel zu kontaminieren.

Eine schlechte Reinigung sowohl der Tierkörper als auch der Verarbeitungsmaschinen ist noch ein weiterer Grund für Kontaminierung durch Mikroben. Typischerweise werden Tiere wie beispielsweise Hähnchen zu einer Lebensmittelverarbeitungsanlage transportiert und geschlachtet, bevor sie gewaschen werden. Der von diesen Tieren mitgeführte Dreck, Kot und Schmutz verbreitet sich oftmals durch eine gesamte Lebensmittelverarbeitungseinrichtung, was in verunreinigten Lebensmitteln resultiert.

Während Maschinen einen Tierkörper nach dem anderen verarbeiten, verunreinigen sie oft Tierkörper und tragen so zur Ausbreitung von Mikroben bei. Zum Waschen der Maschinen wird Frischwasser oder Wasser in Kombination mit Chemikalien verwendet, aber Wasser allein ist unwirksam zum Abtöten von Mikroben, und die dem Wasser beigefügten Chemikalien vergiften oftmals das Wasser in einem Maße, das spezielle Entsorgungsverfahren erfordert. Da die meisten herkömmlichen Lebensmittelverarbeitungsanlagen eine beträchtliche Menge Frischwasser verbrauchen, können sie nicht in Gegenden angesiedelt werden, wo eine große Frischwasserquelle fehlt.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Probleme zu behandeln und ein Verfahren und ein System zur Verarbeitung von Lebensmitteln zum Reduzieren von Mikrobenwachstum und zum Eliminieren der Notwendigkeit übermäßiger Mengen von Frischwasser zu schaffen.

Dementsprechend beinhaltet die Erfindung ein Verfahren zur Verarbeitung eines Tierkörpers zu einem Nahrungsmittel, welches umfasst:

Fördern des Tierkörpers in einen Verarbeitungsbereich, und

Verarbeiten des Tierkörpers in dem Verarbeitungsbereich zum Umwandeln des Tierkörpers in ein Nahrungsmittel,

wobei die Temperatur des Tierkörpers während mindestens einem der Schritte Fördern und Verarbeiten durch Behandlung des Tierkörpers mit einem kalten Gasgemisch aus Ozon und mindestens einem Mitglied der aus Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff, Argon und Luft bestehenden Gruppe gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren weiter die Schritte des Gefrierens des Nahrungsmittels durch Besprühen desselben mit einem kryogenen Gas, welches mindestens ein Gas aus der Gruppe Kohlendioxid, Stickstoff und Luft enthält, des Sammelns des kryogenen Gases, und des Verwendens des kryogenen Gases in dem Gemisch zur Steuerung der Temperatur des Tierkörpers während des Verarbeitungsschritts verwendet wird.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Nahrungsmittelverarbeitungsverfahren und zu Systemen, in welchen ein Tierkörper erst am Ende der Verarbeitungslinie gekühlt wird, kühlt die vorliegende Erfindung einen Tierkörper, sobald dies praktisch ist und soweit wie möglich während der Verarbeitung zur Maximierung der Haltbarkeit und zur Reduzierung des Mikrobenwachstums. Insbesondere kühlt das Nahrungsmittelverarbeitungsverfahren nach der Erfindung vorzugsweise den Tierkörper sofort nach dem Schlachten und Entleeren von Blut, da das Ablaufen des Bluts durch abgesenkte Temperaturen gehemmt werden kann. Vorzugsweise wird diese Kühlung bis einschließlich dem Zeitpunkt fortgesetzt, in welchem der Tierkörper weiterverarbeitet und verpackt wird. Zur Maximierung der Kühleffizienz in manchen Fällen, wo der Tierkörper während der Verarbeitung erwärmt wird, z.B. zum Lösen von Federn oder Entfernen der Haut, wird die Tierkörperkühlung sofort nach dem Erwärmen anstatt unmittelbar nach dem Schlachten und dem Ablaufen des Bluts eingeleitet.

Das Gas enthält Ozon und kann auf den Tierkörper gesprüht werden, um den Tierkörper kryogen zu kühlen.

Zusätzlich kann das Gemisch aus Ozon und Wasser auf den Tierkörper gesprüht werden, um den Tierkörper zu kühlen. Das gesprühte Wasser kann gesammelt, gereinigt und während der Verarbeitung wiederverwendet werden.

Weil das Ozon- und Wassergemisch und Gase, wie beispielsweise Ozon, Kohlendioxid und Stickstoff zum Kühlen verwendet werden statt reinen Wassers, erfordert die vorliegende Erfindung weniger Wasser als herkömmliche Nahrungsmittelverarbeitungssysteme. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung benutzen eine verringerte Menge von Frischwasser und erzeugen eine reduzierte Menge an Abwasser durch Reinigen und Rezirkulieren von durch das System verwendetem Wasser.

Das Mikrobenwachstum in und auf dem Tierkörper während mindestens des Förder- und des Verarbeitungsschritts kann durch Besprühen des Tierkörpers mit einem Gemisch aus Wasser und Ozon oder durch Behandeln des Tierkörpers mit einem kalten Gasgemisch aus Ozon und mindestens einem Mitglied der Gruppe Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff, Argon und Luft beherrscht werden.

Die Temperatur kann im Verarbeitungsbereich erfasst und kaltes Gas in die Atmosphäre in dem Verarbeitungsbereich eingeleitet werden, wenn die erfasste Temperatur oberhalb eines vorgegebenen Werts liegt.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kühlt ein Nahrungsmittelverarbeitungssystem einen Tierkörper in mindestens vier verschiedenen Weisen während der Nahrungsmittelverarbeitung: 1) Durch Einströmen von Gasen in den Verarbeitungsbereich, 2) durch Aufsprühen von Gasen direkt auf den Tierkörper, 3) durch Sprühen des Ozon- und Wassergemischs auf den Tierkörper, 4) durch Leiten von Gasen durch innere Kanäle in den Wänden der Verarbeitungseinrichtung derart, daß das kalte Gas durch den Kanal strömt, um Wärme vom Verarbeitungsbereich durch die Wand abzuführen. Vorzugsweise umfassen die zur Durchführung der Kühlung von 1), 2) und 4) verwendeten Gase die aus einem kryogenen Gefrierer gesammelten Gase.

Wo das Nahrungsmittelprodukt in einem Gefrierer durch Besprühen der Nahrungsmittel mit einem kryognen Gas gefroren wird, kann das in den Gefrierer gesprühte Gas gesammelt und der Tierkörper während des Verarbeitungsschritts mit dem gesammelten Gas gekühlt werden.

Die Menge eines vorgegebenen Gases kann erfasst und das vorgegebene Gas auf Basis der erfassten Menge in den Verarbeitungsbereich zugegeben werden.

Der Tierkörper kann, während er verarbeitet wird, mit einem Gemisch aus Ozon und Wasser besprüht werden, um Mikrobenwachstum auf dem Tierkörper zu verringern.

Mikroben können während des Schlachtens des Tiers durch Einführen eines Gemischs von Gasen einschließlich Ozon und mindestens eines der Gruppe aus Stickstoff, Argon und Kohlendioxid in den Schlachtbereich reduziert werden, so daß das Gemisch von Gasen das Tier abtötet und die Menge von Mikroben auf dem Tier reduziert.

Zusätzlich oder alternativ kann Gas innerhalb eines Hohlraums auf den Tierkörper gesprüht werden, um Mikrobenwachstum zu reduzieren und den Tierkörper zu kühlen.

Das System kann auch eine zum Einführen in einen Tierkörper bemessene Leitung, erste und zweite Sprüher zum Verbinden mit einer Quelle eines Gemischs aus Ozongas und Wasser, und einen Schirm zum Abschirmen des Tierkörpers vor Berührung mit aus der Leitung gesprühten Substanzen (d.h. zum Abschirmen des Tierkörpers sowohl von dem Sprühmaterial als auch von von der Oberfläche des Tierkörpers durch das Sprühmaterial abgeführten Material) umfassen.

Der Tierkörper kann durch ein gekühltes Bad aus Ozon und Wasser hindurchgeführt werden, in welchem Ultraschallschwingungen emittiert werden, um Mikroben von der äußeren Oberfläche des Tierkörpers zu lösen.

Während der Verarbeitung kann eine äußere Fläche eines Tierkörpers zum Öffnen von Poren erhitzt und Trinatriumphosphat auf den Tierkörper gesprüht werden, während die Poren offen sind.

Nach einem noch weiteren Aspekt der Erfindung werden Federn vom äußeren eines Geflügelkörpers entfernt und der Tierkörper wird mit mindestens einem der Stoffe Ozon- und Wassergemisch und Trinatriumphosphat besprüht.

Nach einem weiteren Aspekt wird ein lebendes Tier mit einem Gemisch aus Ozon und Wasser gewaschen.

Um Zweifel zu vermeiden, der Begriff "Tier" wird in der Beschreibung und den Ansprüchen in einem jede Form von Vieh umfassenden Sinne benutzt, daher umfasst der Begriff beispielsweise Geflügel, Federwild, Fisch und dergl. sowie Rinder, Schweine, Schafe usw.

Die Erfindung wird nunmehr beispielshalber und mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen zeigt:

1 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform des Nahrungsmittelverarbeitungssystems und enthält Gasströmungen in dem System darstellende Linien,

2 eine teilweise schematische Ansicht des Inneren von in 1 gezeigten Verarbeitungsbereichen,

3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in 2, der Kanäle in einer Wand des Verarbeitungsbereichs zeigt,

4 eine schematische Darstellung eines Wasserreinigers, der bei dem Verarbeitungssystem nach 1 eingesetzt wird,

5 eine weitere schematische Darstellung des Nahrungsmittelverarbeitungssystems nach 1 mit die Wasserströmung in dem System darstellenden Linien,

6 eine teilweise Darstellung eines Waschers, der in einem oder mehreren der Verarbeitungsbereiche in 1 eingesetzt wird,

7 eine teilweise Darstellung eines Federentferners, der in einem der Arbeitsbereiche in 1 verwendet wird,

8 eine teilweise schematische Darstellung einer Leitung, eines Schirms und von Sprühern zur Verarbeitung eines Hähnchenkörpers in einem der Verarbeitungsbereiche in 1,

9 einen Schnitt durch die Leitung längs der Linie 9-9 in 8 und

10 eine teilweise Ansicht eines Kühlers, der in einem der Verarbeitungsbereiche in 1 eingesetzt wird.

1 zeigt ein System gemäß der Erfindung zur Verarbeitung lebender Tiere zu Nahrungsmitteln, wobei das System eine Mehrzahl von Verarbeitungsbereichen 10a10j umfasst, in welchen einzelne Aufgaben während der Nahrungsmittelverarbeitung durchgeführt werden. Jeder der Verarbeitungsbereiche 10a10j stellt einen Raum oder eine Kammer dar, der bzw. die zugeordnete Ausrüstung zur Verarbeitung von Tieren zu Nahrungsmittel enthält, und benachbarte Paare der Verarbeitungsbereiche 10a10j sind so miteinander verbunden, daß die Verarbeitungsbereiche 10a10j eine langgestreckte Tunnelstruktur bilden.

Wie unten mehr im Einzelnen beschrieben ist, werden lebende Tiere in dem Verarbeitungsbereich 10a gewaschen und im Verarbeitungsbereich 10b geschlachtet. Die resultierenden Tierkörper werden dann durch die Verarbeitungsbereiche 10c10j befördert, wo sie zu Nahrungsmittel verarbeitet werden. In mindestens einigen der Verarbeitungsbereichen 10a10j werden die innere Atmosphäre, die Temperatur und die Menge von Mikroben während der Verarbeitung gesteuert, um Mikrobenwachstum zu reduzieren und die Haltbarkeit des verarbeiteten Nahrungsmittels zu verlängern.

Wie in 1 gezeigt ist, ist ein kryogener Gefrierer 20 zum Gefrieren von Nahrungsmittel nach der Verarbeitung in den Verarbeitungsbereichen 10a10j vorgesehen. Der kryogene Gefrierer 20 weist Düsen 22a und 22b auf, die mit einer Quelle 30a von verdichtetem Stickstoffgas bzw. einer Quelle 30b von verdichtetem Kohlendioxidgas verbunden sind. Die Düsen 22a und 22b besprühen Nahrungsmittel mit dem Stickstoff- bzw. Kohlendioxidgas, und während diese Gase expandieren und abkühlen, absorbieren sie Wärme zum Gefrieren des Nahrungsmittels in dem kryogenen Gefrierer 20.

Für den Fachmann ist es klar, daß viele verschiedene Arten von kryogenen Gasen in den kryogenen Gefrierer 20 gesprüht werden können und viele verschiedene Arten kryogener Gefrierer benutzt werden können. Beispielsweise könnte eine der Düsen 22a und 22b verdichtete Luft, Argon, Sauerstoff oder ein Gemisch mit Stickstoff, Kohlendioxid und/oder verdichteter Luft sprühen. Vorzugsweise ist der kryogene Gefrierer 20 entweder ein Tunnelgefrierer mit Düsen zum Sprühen eines Kryogens auf Nahrungsmittel, das auf einem Förderband befördert wird, ein Spiralgefrierer mit Düsen zum Sprühen von Kryogen auf Nahrungsmittel, das auf einem Spiralförderer befördert wird, ein Fließbettförderer mit Düsen zum Erzeugen eines fluidisierten Betts aus Nahrungsmittel und Kryogen, oder ein Kühler mit Düsen zum Sprühen eines Kryogens auf Nahrungsmittel, das auf einem Drehtisch befördert wird.

Obwohl der kryogene Gefrierer 20 Düsen 22a und 22b bei den bevorzugten Ausführungsformen aufweist, sind andere Konfigurationen ohne Düsen möglich. Beispielsweise könnte der kryogene Gefierer 20 ein Tauchgefrierer mit einem Förderer zum Bewegen von Nahrungsmittel durch ein Kryogenbad hindurch sein.

Entlüftungen 24a und 24b sammeln Stickstoffgas, Kohlendioxidgas und irgendwelche anderen kryogenen Gase wie beispielsweise Luft, nachdem sie in dem kryogenen Gefrierer 20 gesprüht worden sind. In dem Zeitpunkt, in dem diese Gase gesammelt werden, sind sie noch extrem kalt. Beispielsweise kann die Temperatur der Gase etwa –50°F (–45,6°C) sein.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gefrierprozessen, bei denen kalte kryogene Gase nach dem Sprühen in die Atmosphäre freigesetzt werden, verwendet das System nach der vorliegenden Erfindung die kalten Gase nach dem Sammeln wieder bzw. "rezirkuliert" sie.

Wie unten mehr im Einzelnen erläutert ist, werden die gesammelten Gase zum Kühlen von Nahrungsmittel und/oder Ersticken von Mikroben während der Nahrungsmittelverarbeitung verwendet, um dadurch Mikrobenwachstum zu reduzieren.

Nachdem die Entlüftungen 24a und 24b die kalten Gase wie beispielsweise Stickstoff und Kohlendioxid gesammelt haben, werden diese kalten Gase getrennt zu einem Regler 40 geleitet, der mit dem kryogenen Gefrierer 20 gekuppelt ist. Stickstoff und Kohlendioxid strömen ebenfalls zum Regler 40 direkt von der Quelle 30a verdichteten Stickstoffgases und der Quelle 30b verdichteten Kohlendioxidgases. Weiterer Gasquellen (nicht dargestellt) können ebenfalls mit dem Regler 40 verbunden sein. Beispielsweise kann der Regler 40 mit einer Sauerstoffquelle, einer Argonquelle und/oder einer Quelle verbunden sein, die ein Gemisch aus mindestens einigen der folgenden Gasen enthält: Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff, Argon und Ozon. Wie jedoch in 1 gezeigt ist, ist der Regler 40 mit einer Quelle 30c von Ozongas verbunden. Die Ozongasquelle 30c kann in der Lage sein, Substanzen wie beispielsweise reinen Sauerstoff, Luft oder Wasser in Ozongas umzuwandeln. Beispielsweise kann die Ozongasquelle 30c eine Ultraviolettlichtquelle zum Erzeugen von Ozon aufweisen. Gegebenenfalls wird das zum Regler 40 von der Quelle 30c strömende Ozon mit Sauerstoff vermischt, wenn der Ozongenerator nicht allen Eingangssauerstoff in Ozon umwandelt oder falls ein Teil des erzeugten Ozons sich zu Sauerstoff verändert. Das zum Regler strömende Ozon kann außerdem mit Luft vermischt werden, wenn Luft das Eingangsmaterial zum Ozongenerator ist und die Luft nicht vollständig zu Ozon umgewandelt wird.

Im Regler 40 wird von der Entlüftung 24a gesammelter Stickstoff mit Stickstoff vermischt, der direkt von der Stickstoffquelle 30a zuströmt, und durch die Entlüftung 24b gesammeltes Kohlendioxid wird mit Kohlendioxid vermischt, das direkt von der Quelle 30b zuströmt. Der Regler 40 steuert die Strömung von vermischten Stickstoff, vermischten Kohlendioxid, Ozon und irgendwelchen weiteren Gasen zu den Verarbeitungsbereichen 10a10j und zu einem Speicherbereich 50, der in 1 gezeigt ist und unten mehr im Einzelnen beschrieben wird. Da ein Teil des Stickstoffs, des Kohlendioxids und/oder weiterer Gase vom kryogenen Gefrierer 20 stammen kann, sind der Stickstoff, das Kohlendioxid und/oder andere Gase, die zu den Verarbeitungsbereichen 10a10j und zum Speicherbereich 50 geleitet werden, kalt genug, um die in den Verarbeitungsbereichen 10a10j verarbeiteten Tierkörper zu kühlen und im Speicherbereich 50 gelagertes Nahrungsmittel zu kühlen. Des weiteren strömen der Stickstoff, das Kohlendioxid, Ozon und andere Gase vorzugsweise in die Atmosphäre innerhalb der Verarbeitungsbereiche 10a10j und den Speicherbereich 50, um Mikrobenwachstum zu reduzieren.

Der Regler 40 steuert die relativen Mengen jedes Gases, das vermischt wird, und jedes zu jedem Verarbeitungsbereich 10a10j und zum Speicherbereich 50 strömenden Gases. Obwohl der Regler 40 vorzugsweise die jeweiligen, an den Entlüftungen 24a und 24b gesammelten Gase mit Gasen aus dem Quellen 30a und 30b vermischt, kann der Regler 40 auch Gase von den Entlüftungen 24a und 24b oder von den Quellen 30a und 30b ohne Vermischung derselben strömen lassen.

Im Speicherbereich 50 werden der kalte Stickstoff, das kalte Kohlendioxid, Ozon und andere vom Regler 40 zuströmende Gase in die Atmosphäre freigesetzt, welche die darin gelagerten Nahrungsmittelprodukte umgibt. Der Regler 40 reguliert die Konzentrationen der Gase und die Temperatur im Speicherbereich 50 durch Steuerung der jeweiligen Mengen von in den Speicherbereich 50 strömenden Gasen. Dies verlängert die Lagerzeit der Nahrungsmittelprodukte im Vergleich zu herkömmlichen Kühllagersystemen, da Stickstoff, Kohlendioxid und Ozon das Mikrobenwachstum ohne Kontaminieren des Nahrungsmittels steuern und eine gekühlte Umgebung im Speicherbereich 50 aufrecht erhalten. Des weiteren kostet der Betrieb des Speicherbereichs 50 viel weniger, weil er kalten Stickstoff, kaltes Kohlendioxid und andere Gase benutzt, die bei den Entlüftungen 24a und 24b gesammelt werden, und die ansonsten in die Umgebung freigesetzt und vergeudet würden.

2 zeigt die allgemeine Auslegung jedes der Verarbeitungsbereiche 10a10j. Wie in dieser Fig. gezeigt ist, weist jeder der Verarbeitungsbereiche 10a10j Wände 100 auf, die einen teilweise umschlossenen Raum mit einem Einlaß 102, einem Auslaß 104 und einem Inneren 116 aufweist. Vorzugsweise sind der entsprechende Auslaß 102 und Einlaß 104 benachbarter Paare von Verarbeitungsbereichen 10a bis 10j miteinander verbunden, um die in 1 gezeigte tunnelförmige Konfiguration zu bilden.

Wie schematisch in 2 gezeigt ist, umfasst jeder der Verarbeitungsbereiche 10a10j vorzugsweise eine Verarbeitungsausrüstung 106 zur Durchführung eines Schritts oder von Schritten, die der Verarbeitung eines lebenden Tiers in Nahrungsmittel zugeordnet sind. Beispielsweise kann die Verarbeitungsausrüstung 106 eine Tierwascheinrichtung, eine Tierkopfeinfangeinrichtung, Gasdüsen zum Besprühen eines Tiers mit einem Schlachtgas, einer Halsaufschlitzeinrichtung, Blutabläufen, einen Siedetank, einen Federentferner, einen Hautentferner, eine Haarentfernungseinrichtung, einen Eingeweideentferner, eine Schneideinrichtung, einen Kühler, Transportausrüstung oder Packer (beispielsweise eine atmosphärengesteuerte Hochgeschwindigkeitspackeinrichtung) aufweisen.

Ein Förderer 108 befördert vorzugsweise lebende Tiere und/oder Tierkörper durch jeden der Verarbeitungsbereiche 10a bis 10j durch Bewegen derselben vom Einlaß 102 zur Verarbeitungsausrüstung 106 und dann zum Auslaß 104. Jeder der Verarbeitungsbereiche 10a10j kann einen gesonderten Förderer 108 aufweisen, oder benachbarte Verarbeitungsbereiche können einen gemeinsamen Förderer 108 haben. Wie in 2 gezeigt ist, ist der Förderer 108 ein Überkopf-Kettenförderer mit Haken 108a zum Tragen von Tierkörpern, jedoch ist dem Fachmann natürlich klar, daß auch andere Förderanordnungen eingesetzt werden können. Beispielsweise kann der Förderer 108 ein sich bewegendes Band sein, das unter der Verarbeitungsausrüstung 106 positioniert ist, oder es kann ein Kanal sein, der sich bewegendes Wasser führt, um Tierkörper entlang einer Bahn schwimmend zu fördern.

Wie in 2 gezeigt ist, enthält jeder der Verarbeitungsbereiche 10a10j einen Verarbeitungsbereichregler 110, der Eingangsströme von Ozon, Stickstoff und Kohlendioxidgasen vom Regler 40 in 1 erhält. Zuführleitungen 112a, 112b und 112c führen Ozon, Stickstoff bzw. Kohlendioxid vom Verarbeitungsbereichsregler 110 zu Einlässen 114a, 114b bzw. 114c, die mit dem Inneren 116 des Verarbeitungsbereichs in Verbindung stehen. Jeder der Einlässe 114a, 114b und 114c weist ein Gebläse 118, um die Gase in das Innere 116 des Verarbeitungsbereichs zu drängen, und eine bewegliche Klappe 120 zum Verschließen der Einlässe 114a, 114b, 114c auf, wenn das Innere 116 des Verarbeitungsbereichs gereinigt wird.

Der Verarbeitungsbereichsregler 110 ist mit einer Fühlereinheit 122 verbunden, die mit Fühlern 124a, 124b, 124c und 124d zum Erfassen der Mengen von Ozongas, Stickstoffgas und Kohlendioxidgas und der Temperatur im Inneren 116 des Verarbeitungsbereichs verbunden ist. Der Verarbeitungsbereichsregler 110 gibt jeweils Ozongas, ggf. in einem Sauerstoff- und/oder Luftgasstrom, Stickstoffgas und Kohlendioxidgas in das Innere 116 des Verarbeitungsbereichs durch die Zufuhrleitungen 112a112c zu, wenn die von den Fühlern 124a124c jeweils erfassten Mengen kleiner als vorgegebene, zum Begrenzen von Mikrobenwachstum ausreichenden Mengen sind. Auf diese Weise werden die Mengen jedes Gases in der Atmosphäre des Verarbeitungsbereichsinneren 116 gesteuert, um Mikrobenwachstum im Verarbeitungsbereichsinneren 116 zu begrenzen oder zu reduzieren.

Der Regler 110 hält vorzugsweise die Atmosphäre des Verarbeitungsbereichsinneren 116 auf einer vorgegebenen Menge von Ozon, Stickstoff, Kohlendioxid und anderen Gasen wie beispielsweise Sauerstoff oder Luft. Beispielsweise enthalten die in das Verarbeitungsbereichsinnere strömenden Gase Stickstoff, Kohlendioxid und ein Gemisch, das zwischen etwa 0,5 Gewichtsprozent und etwa 4 Gewichtsprozent Ozon und Sauerstoff oder Luft enthält.

Vorzugsweise enthält die Atmosphäre im Verarbeitungsbereichsinneren 116 zwischen etwa 2 Gewichtsprozent bis etwa 7 Gewichtsprozent Ozon. Wenn Geflügel, Schwein oder Rind verarbeitet wird, hat das Verarbeitungsbereichsinnere 116 vorzugsweise etwa 3,5 Gewichtsprozent Ozon. Wenn Meerestiere verarbeitet werden, hat das Verarbeitungsbereichsinnere 116 vorzugsweise oberhalb etwa 3,5 % Ozon, um ein Bleichen zu bewirken. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird das in den Verarbeitungsbereich 116 strömende Ozongas mit entweder Sauerstoff oder Luft vermischt, da die meisten Ozongeneratoren nicht sämtlichen Eingangssauerstoff oder Luft zu Ozon umwandeln. Jedoch ist die Gesamtmenge von Sauerstoff und/oder Luft im Verarbeitungsbereich 116 vorzugsweise unzureichend, um ein wesentliches Mikrobenwachstum zuzulassen.

Der Verarbeitungsbereichsregler 110 gibt auch Gase über die Zufuhrleitungen 112a112c in das Verarbeitungsinnere 116 zu, wenn die vom Temperaturfühler 124d erfasste Temperatur oberhalb einer vorgegebenen Temperatur liegt, beispielsweise oberhalb 33°F (0,6°C) bis etwa 40°F (4,4°C), die ausreichend ist, um ein gewisses Mikrobenwachstum zu unterstützen. Vorzugsweise wird das Bearbeitungsbereichsinnere 116 auf etwa 33°F (0,6°C) gehalten, um eine maximale Reduktion des Mikrobenwachstums ohne Gefrieren irgendwelchen im Verarbeitungsbereichsinneren 116 vorhandenen Wassers zu erreichen.

Zusätzlich zum Reduzieren oder Eliminieren von Mikrobenwachstum kühlen die in das Verarbeitungsbereichsinnere 116 strömenden Gase, beispielsweise die ursprünglich von den Entlüftungen 24a und 24b gesammelten kalten Gase, das Verarbeitungsbereichsinnere 116 und die darin verarbeiteten Tierkörper. Diese Kühlung begrenzt oder reduziert ebenfalls Mikrobenwachstum im Verarbeitungsbereichsinneren 116.

Wie der Fachmann erkennt, können auch andere Gase in das Verarbeitungsbereichsinnere 116 in Abhängigkeit von einer erfassten Temperatur oder einer erfassten Gasmenge eingeleitet werden. Beispielsweise könnten Sauerstoff, Argon oder ein Gemisch, das mindestens einige der folgenden Gase: Ozon, Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff und/oder Argon enthält, in das Verarbeitungsbereichsinnere 116 zugegeben werden. Wenn Luft oder andere Gase zum kryogenen Gefrieren von Nahrungsmittel im Gefrierer 20 benutzt werden, können diese Gase gesammelt und wiederverwendet werden, um das Kühlen des Verarbeitungsbereichsinneren 116 zu bewerkstelligen.

Wie in 2 gezeigt ist, ist eine Düse 126 im Verarbeitungsbereichsinneren 116 positioniert, um ein zuvor verdichtetes Gas auf die Tierkörper zu sprühen und ggf. auch auf die Verarbeitungseinrichtung 106. Diese aus der Düse 126 versprühten Gase werden vorzugsweise vom Verarbeitungsbereichsregler 110 und vom Regler 40 zugeführt. Das versprühte Gas enthält vorzugsweise Ozon, Kohlendioxid, Stickstoff und/oder ein Gemisch aus Ozon und mindestens einem der folgenden Gase: Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff, Argon und Luft.

Während das Gas aus der Düse 126 versprüht wird, expandiert es, um den Tierkörper kryogen zu kühlen und dadurch Mikroben auf dem Tierkörper zu reduzieren. Zusätzlich erstickt das Gas vorzugsweise Mikroben, um so eine zusätzliche Reduktion der Anzahl von Mikroben zu bewirken.

Ebenfalls im Verarbeitungsbereichsinneren 116 positioniert ist ein Sprüher 128, der mit einer Quelle eines Gemischs aus Ozon und Wasser verbunden ist. Der Sprüher 128 sprüht einen Strom, Aerosol oder Nebel des Ozon- und Wassergemischs auf den Tierkörper und ggf. auf die Verarbeitungsausrüstung 106, um Substanzen vom Tierkörper und von der Verarbeitungsausrüstung 106 abzuwaschen. Nachdem das Ozon- und Wassergemisch versprüht worden ist, werden das Gemisch und irgendwelche von dem Gemisch mitgeführten Substanzen durch einen Ablauf 129 abgeleitet, der im untersten Teil des Verarbeitungsbereichsinneren 116 positioniert ist. Wie unten mehr im Einzelnen beschrieben ist, wird das abgelaufene Gemisch gereinigt und das gereinigte Wasser hieraus wird mit neuem Ozon rekombiniert, um das durch den Sprüher 128 versprühte Ozon- und Wassergemisch zu bilden.

Das versprühte Ozon- und Wassergemisch enthält vorzugsweise mindestens etwa 0,00002 Gewichtsprozent Ozon und bis zu 0,0018 Gewichtsprozent Ozon. Das Ozon in dem Gemisch begrenzt oder reduziert Mikrobenwachstum auf dem Tierkörper und der Ausrüstung 106, um eine Kontaminierung zwischen verschiedenen Tierkörpern zu begrenzen oder zu vermeiden.

Vorzugsweise wird das Wasser- und Ozongemisch auf eine Temperatur von etwa 33°F (0,6°C) bis etwa 40°F (4,4°C) abgekühlt, so daß das vom Sprüher 128 versprühte Gemisch den Tierkörper kühlt, während er verarbeitet wird. Diese Kühlung reduziert ebenfalls die Menge von Mikroben auf dem Tierkörper.

Weil übermäßige Mengen der Verarbeitungsbereichsgase wie beispielsweise Ozon für Menschen toxisch sind, trennen die Wände 100 die Atmosphäre im Verarbeitungsbereichsinneren 116 gegenüber Arbeitspersonal, um Sicherheit aufrechtzuerhalten. Dies steht im Gegensatz zu herkömmlichen Nahrungsmittelverarbeitungsanlagen, wo Arbeitspersonal in unmittelbarer Nähe der Nahrungsmittelverarbeitungsausrüstung anwesend ist.

Vorzugsweise sind die Wände 100 jedes der Verarbeitungsbereiche 10a bis 10j abgedichtet, um eine Leckage von Gasen an anderer Stelle als am Einlaß 102 und am Auslaß 104 des Verarbeitungsbereichsinneren 116 zu verhindern. Wenn die Gase in den Einlaß 102 und den Auslaß 104 gelangen, führen unter negativem Druck stehende, am Einlaß 102 und am Auslaß 104 positionierte Abgaskanäle die Gase ab, so daß sie nicht in andere Bereiche des Nahrungsmittelverarbeitungssystems gelangen. Um möglicherweise toxische Mengen von Ozongas zu zerstören, umfasst jeder der Abgaskanäle 130 ggf einen Ozongasabstreifer 132, beispielsweise ein Mangandioxidfilter.

Wenn die durch die Abgaskanäle 130 unter negativem Druck abgeführten Gase nicht wesentlich erwärmt worden sind, rezirkuliert das System diese Gase vorzugsweise zur Wiederverwendung in den Verarbeitungsbereichen 10a10j. Dieses Rezirkulieren wird durch Leiten der gesammelten Gase aus den Abgaskanälen 130 zum Verarbeitungsbereichsregler 110 bewerkstelligt, wenn die Gase unterhalb einer vorgegebenen Temperatur wie beispielsweise etwa –50°F (–45,6°C) bis etwa 0°F (–17,8°C) sind. Der Verarbeitungsbereichsregler 110 verteilt dann diese rezirkulierten Gase auf eine der Zufuhrleitungen 112a112c oder die Düse 126. Diese Gasrezirkulation reduziert die zum Durchführen der Kühlung erforderlichen Gasmengen und steigert dadurch die Kühleffizienz des Systems.

Nachdem das Ozon- und Wassergemisch vom Sprüher 128 versprüht worden ist, kann ein Teil des Ozongases aus dem Gemisch austreten und in das Verarbeitungsbereichsinnere 116 freigesetzt werden. Dieses Ozon wird vorzugsweise durch die Abgaskanäle 130 gesammelt und während der Nahrungsmittelverarbeitung wiederverwendet. Als Alternative wird dieses gesammelte Ozon aus den aus dem Verarbeitungsbereichsinneren 116 ausgetragenen Gasen abgestreift, wenn der Ozongasabstreifer 132 vorhanden ist.

Wie in 2 gezeigt ist, sind Sender 134, wie beispielsweise Ultraschalloszillatoren oder -Lautsprecher, vorzugsweise in den Verarbeitungskammern 10a10j positioniert. Die Sender 134 emittieren Ultraschallvibrationen oder -Schwingungen im Verarbeitungskammerinneren 116 zum Lösen von Mikroben von Außenflächen der Tierkörper und der Verarbeitungsausrüstung 106. Zum Abführen einer signifikanten Anzahl von Mikroben emittieren die Sender 134 vorzugsweise die Ultraschallvibrationen, während das Ozon- und Wassergemisch vom Sprüher 128 versprüht wird. Beispielsweise kann die Frequenz der Ultraschallschwingungen etwa 100,6 kHz bis etwa 848,2 kHz betragen oder unterhalb oder oberhalb dieses Bereichs liegen.

Wie in 3 gezeigt ist, weisen die Wände 100 der Verarbeitungsbereiche 10a bis 10j innere Kanäle 134 auf. Diese inneren Kanäle 134 stehen in Verbindung mit den Gasen, die vom Verarbeitungsbereichsregler 110 hier strömen, so daß die Wände 100 einen Wärmetauscher zum Abführen von Wärme aus dem Verarbeitungsbereichsinneren 116 bilden. In Abhängigkeit von einer vom Temperaturfühler 124b erfassten erhöhten Temperatur leitet der Verarbeitungsbereichsregler 110 kalte Gase wie beispielsweise die kalten Stickstoff- und/oder Kohlendioxidgase, die von den Entlüftungen 24a und 24b gesammelt werden, in die inneren Kanäle 134. Die kalten Gase strömen in den inneren Kanälen 134 und wirken als Wärmeaustauschmedium zum Abführen von Wärme aus dem Verarbeitungskammerinneren 116 durch den Teil der Wand 100, der dem Verarbeitungskammerinneren 116 zugewandt ist. Nachdem die Gase durch die inneren Kanäle 134 geströmt sind und Wärme abosrbiert haben, werden sie entweder in die Umgebung entlüftet oder in den Verarbeitungsbereichsregler 110 zur Wiederverwendung zurückgeleitet.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Nahrungsmittelverabeitungssystemen, bei den ein Tierkörper erst am Ende einer Verarbeitungslinie gekühlt wird, kühlt die vorliegende Erfindung einen Tierkörper sobald dies praktisch ist und soweit wie möglich während der Verarbeitung, um die Haltbarkeit zu maximieren und Mikrobenwachstum zu reduzieren. Insbesondere kühlt das Nahrungsmittelverabeitungssystem vorzugsweise den Tierkörper unmittelbar, nachdem er geschlachtet und ausgeblutet ist, weil das Ausbluten durch reduzierte Temperaturen gehemmt werden kann. Vorzugsweise führt das Nahrungsmittelverarbeitungssystem diese Kühlung weiter bis zu und einschließlich der Zeit, wenn der Tierkörper weiterverarbeitet und verpackt wird. Zum Maximieren der Kühleffizienz in manchen Fällen, wo der Tierkörper während der Nahrungsmittelverarbeitung erwärmt wird, beispielsweise um Federn zu lösen oder eine Haut zu entfernen, wird die Tierkörperkühlung erst nach dem Erwärmen anstatt sofort nach dem Schlachten und dem Ausbluten eingeleitet.

Das Nahrungsmittelverarbeitungssystem kühlt einen Tierkörper in mindestens vier verschiedenen Weisen während der Nahrungsmittelverarbeitung: 1) durch Einströmen von Gasen in den Verarbeitungsbereich 116 durch die Einlässe 114a bis 114c, 2) durch Aufsprühen von Gasen direkt auf den Tierkörper aus der Düse 126, 3) durch Aufsprühen des Ozon- und Wassergemischs auf den Tierkörper vom Sprüher 128, und 4) durch Leiten von Gasen durch die inneren Kanäle 134. Vorzugsweise umfassen die zum Bewerkstelligen der Kühlung nach 1), 2) und 4) die von den Entlüftungen 24a und 24b aus dem kryogenen Gefrierer 20 gesammelten Gase.

Weil das Ozon- und Wassergemisch und Gase wie beispielsweise Ozon, Kohlendioxid und Stickstoff anstatt reinem Wasser zur Kühlung verwendet werden, erfordert die die vorliegende Erfindung weniger Wasser als herkömmliche Nahrungsmittelverarbeitungssyteme. Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung benutzt eine reduzierte Menge Frischwasser und erzeugt eine reduzierte Menge Abwasser durch Reinigen und Rezirkulieren von vom System verwendetem Wasser.

Vorzugsweise umfasst das System einen Wasserreiniger 200, der in 4 gezeigt ist, um in den Kammern 10a bis 10j verwendetes Wasser in Trinkwasser umzuwandeln. Wasser, das zuvor in den Kammern 10a bis 10j benutzt worden ist, wird durch den in 2 gezeigten Ablauf 129 abgezogen und strömt durch einen Filter 210, der im Wasser suspendierte Feststoffe abscheidet, so daß die Lichtdurchlässigkeit des Wassers mindestens 80 nanometrische Trübheitseinheiten (NTU) beträgt. Das Filter 210 kann von irgendeiner Bauart einer herkömmlichen Einrichtung zum Filtern von Feststoffen sein, wie beispielsweise in den US-Patenten Nr. 5 322 623, 5 318 708 und 5 262 047 beschrieben.

Nach dem Hindurchleiten durch das Filter 210 scheidet der Reiniger 200 gelöste Feststoffe im Wasser ab, indem das Wasser durch eine oder mehrere der folgenden herkömmlichen Wasserreinigungseinrichtungen geleitet wird: Eine in die Leitung geschaltete Elektrokoagulationseinrichtung 212, welche einen Gleichstrom durch das Wasser leitet, und Teilchen wie beispielsweise organisches Material aus dem Wasser auszutreiben; einen in die Leitung geschalteten Ozoninjektor 214, der Ozon in das Wasser einleitet, um den Sauerstoffpegel des Wassers zu erhöhen und dem entsprechend den biologischen Sauerstoffbedarf des Wassers zu reduzieren; eine Ozo-Flutationseinrichtung 216, die das Wasser säubert, reinigt, diodoriert und stabilisiert durch Hindurchperlen von Ozon durch das Wasser, um das polare Gleichgewicht zwischen Teilchen zu stören und die Teilchen an die Oberfläche eines Tanks zu spülen, wo ein Paddel sie entfernt, und eine Biofiltriereinrichtung 218 mit einem Aktivkohlefilter, der ein spezielles Bakterienwachstum darauf hat, um Kontaminationsstoffe und Karzinogene reduziert, indem er sie in Säure umwandelt.

Der Reiniger 200 reinigt dann das Wasser weiter, indem das Wasser ultraviolettem Licht ausgesetzt wird, das von einer Ultraviolettlichtquelle 120 emittiert wird, und in dem 2 bis 4ppm Chlor aus einer Chlorquelle 222 zugegeben werden. Das resultierende Wasser ist vorzugsweise trinkbar und kann daher durch das System wieder verwendet werden. Vorzugsweise hat das gereinigte Wasser eine Gesamtplattenzahl von weniger als 500 Koloniebildungseinheiten pro Milliliter (CFU/ml) keine Kohleform oder E. Coli, einen Gesamtwert von organischem Kohlenstoff von weniger als 100 mg/l, und eine prozentuale Lichtdurchlässigkeit, wo weniger als 5% jeder Wasserprobe nicht mehr als 1 NTU und keine Wasserprobe mehr als 5 NTU hat.

5 zeigt ein Wasserströmungsdiagramm für das Nahrungsmittelverarbeitungssystem. Wie in 5 gezeigt ist, tritt Frischwasser aus einer Frischwasserquelle 230 in das Nahrungsmittelverarbeitungssystem ein. Eine Mischeinrichtung 240 kombiniert automatisch das Frischwasser aus der Frischwasserquelle 230 mit rekonditioniertem Trinkwasser (RPW), das durch den Reiniger 200 gereinigt worden ist, um komplexes Speisewasser (CFW) zu erzeugen. Vorzugsweise misst ein Gesamtorganokohlenstofffühler 242 die Menge des gesamten organischen Kohlenstoffs im RPW, bevor das RPW in die Mischeinrichtung 240 strömt. In Abhängigkeit von Signalen vom Gesamtorganokohlenstoffdetektor 242 gibt die Mischeinrichtung 240 automatisch Frischwasser zum RPW zu, wenn die gemessene Menge an gesamten organischem Kohlenstoff über einen Maximalwert ansteigt, beispielsweise 100 mg/l. Vorzugsweise mischt die Mischeinrichtung 240 kontinuierlich eine ausreichende Menge Frischwasser mit dem RPW, um die Menge des gesamten organischen Kohlenstoffs im resultierenden CSW zu regulieren.

Das CFW strömt zu den Verarbeitungsbereichen 10a bis 10j, wo es mit Ozon kombiniert wird, beispielsweise dem Ozon aus der in 1 gezeigten Quelle 30c, und beispielsweise durch den Sprüher 128 auf Tierkörper und die Verarbeitungsausrüstung 106 gesprüht wird. Wie oben erläutert, wird das Ozon- und Wassergemisch zum Kühlen des Tierkörpers, zum Reduzieren von Mikrobenwachstum sowohl auf der Verarbeitungsausrüstung 106 als auch dem Tierkörper, und zum Abwaschen von Substanzen sowohl vom Tierkörper als auch der Verarbeitungsausrüstung 106 verwendet. Nach dem Bewerkstelligen dieser Funktionen wird das Wasser- und Ozongemisch aus den Verarbeitungsbereichen 10a bis 10j abgezogen und führt abgewaschene Substanzen mit sich.

Der oben beschriebene Reiniger 200 scheidet dann Teilchen aus dem Wasser ab, und das gereinigte Wasser (RPW) tritt zur Wiederverwendung wieder in die Mischeinrichtung 240 ein. Wie in 5 gezeigt ist, kann der Reiniger 200 einen Ozonmonitor 244 aufweisen, der das Oxidations-Reduktions-Potential des Wassers bestimmt, und Lichtdurchlässigkeitsmonitore 246, welche die Trübheit des Wassers messen. Vorzugsweise wirken einige oder sämtliche der Einrichtungen 210 bis 222 des Reinigers 200 in Abhängigkeit von den Monitoren 244 und 246 zum Reduzieren der Mengen von Verunreinigungsstoffen im Wasser, das von den Verarbeitungsbereichen 10a bis 10j kommt.

Weil das System während der Nahrungsmittelverarbeitung verwendetes Wasser reinigt und dieses Wasser wiederverwendet, ist die vom Nahrungsmittelverarbeitungssystem benötigte Frischwassermenge beträchtlich gegenüber der von konventionellen Systemen benötigten reduziert. Beispielsweise verwendet das System, wenn es zur Verarbeitung von Geflügel eingesetzt wird, etwa 90% des Wassers und benötigt beträchtlich weniger Frischwasser als herkömmliche Nahrungsmittelverarbeitungssysteme. Bei der herkömmlichen Geflügelverarbeitung werden etwa 7 bis 10 Gallonen (26,5 bis 37,9 Liter) Frischwasser für jedes verarbeitete Hähnchen benötigt. Wenn die vorliegende Erfindung zur Geflügelverarbeitung eingesetzt wird, benutzt sie vorzugsweise nur etwa 0,7 US-Gallonen (2,8 Liter) bis etwa 1 US-Gallone (3,8 Liter) Frischwasser. Die resultierenden Frischwassereinsparungen verringern signifikant die Nahrungsmittelverarbeitungskosten und ermöglichen die Nahrungsmittelverarbeitung in geographischen Bereichen mit beschränkter Frischwasserzufuhr.

Wenn ein Verarbeitungsbereich wie beispielsweise der Verarbeitungsbereich 10k, der in 5 gezeigt ist, Frischwasser benötigt, das nicht mit rezirkuliertem Wasser vermischt ist, leitet das Nahrungsmittelverarbeitungssystem Frischwasser aus der Frischwasserquelle 230 direkt zum Verarbeitungsbereich 10k ohne Vermischen desselben mit dem RPW.

Da einige der Verabeitungsbereiche wie beispielsweise der Verarbeitungsbereich 101 zu den CFW-Substanzen beitragen kann, wie beispielsweise große Mengen Kot oder Salz, sind sie schwierig vollständig zu entfernen und können das RPW kontaminieren oder "Beschädigen". Aus der Kammer 101 strömendes Wasser wird vorzugsweise durch ein Teilchenfilter 250 ähnlich dem Filter 210 gefiltert und mit Chlor aus einer sekundären Chlorquelle 252 chloriert, um beschränkt wiederverwendbares Wasser (LRW) zu erzeugen, das in einem LRW-Speicher 254 gespeichert wird. Statt einer Wiederverwendung in den Verarbeitungsbereichen 10a bis 10j während der Nahrungsmittelverarbeitung wird das im LRW-Speicher 254 gespeicherte LRW vorzugsweise in Bereichen des Systems verwendet, die kein Trinkwasser benötigen, wie beispielsweise in einem Kühlturm, einer Vakuumeinrichtung, einer Tierfederwascheinrichtung, einer Fahrzeugwaschanlage oder einer Bodenreinigungseinrichtung (nicht dargestellt).

Verfahren zur Verarbeitung lebender Hähnchen zu Nahrungsmittel mit der in den 1 bis 5 dargestellten Struktur und mit der in den 6 bis 10 darstellten zusätzlichen Struktur werden unten erörtert. Obwohl die Erfindung im Zusammenhang mit der Geflügelverarbeitung beschrieben wird, versteht es sich, daß die Erfindung in ihrem weitesten Sinne nicht darauf beschränkt ist. Beispielsweise kann die Erfindung leicht zur Verarbeitung vieler verschiedener Arten von Tieren umgesetzt werden, wie beispielsweise Rind, Schwein, Schaf, Lamm, Strauß, Meerestiere einschließlich Fisch, oder andere Geflügelarten als Hähnchen, wie beispielsweise Truthähne und Enten. Des weiteren kann das Verfahren nach der Erfindung in seinem breitesten Sinn auch mit einer anderen Anordnung, als in Verbindung mit den 1 bis 10 beschrieben, praktiziert werden.

Zur Verarbeitung von Hähnchen zu Nahrungsmittel werden lebende Hähnchen zum Nahrungsmittelverabeitungssystem zugeführt, und Arbeitspersonal platziert die Hähnchen auf den Haken 108a des Förderers 108. Anfänglich bewegt der Förderer 108 die lebenden Hähnchen durch den Verarbeitungsbereich 10a, der eine in 6 gezeigte Wascheinrichtung 300 umfaßt. Die Wascheinrichtung 300 weist eine Vielzahl von Sprühern 302 auf, die mit einer Quelle des Ozon- und Wassergemischs verbunden sind, das mit einem Druck von etwa 1200 Pfund pro Quadratzoll (8.273.708 N/m2) bis etwa 2000 Pfund pro Quadratzoll (13.798.514 N/m2) druckbeaufschlagt ist. Das Ozon- und Wassergemisch enthält vorzugsweise mindestens 0,00002 Gewichtsprozent Ozon und bis etwa 0,0018 Gewichtsprozent Ozon.

Die Sprüher 302 sind vorzugsweise so positioniert, daß sie das Gemisch auf bestimmte Bereiche der lebenden Hähnchen sprühen, wie beispielsweise das hintere Ende, um Erde, Schmutz und Kot von den Hähnchen abzuwaschen. Dies steht im Gegensatz zu herkömmlichen Nahrungsmittelverarbeitungsverfahren, bei denen lebende Tiere vor dem Verarbeiten nicht gewaschen werden. Zusätzlich zu den Sprühern 302 weist die Wascheinrichtung 300 Bürsten 304 zum Schrubben der vom Förderer 108 beförderten Hähnchen und Düsen 306 zum Besprühen der Hähnchen mit einem Gasgemisch mit etwa 1 Gewichtsprozent bis etwa 5 Gewichtsprozent Ozon auf. Das Ozon in den von den Sprühern 302 und den Düsen 306 versprühten Gemischen reduziert Mikrobenwachstum und die Menge von Mikroben auf den Hähnchen beträchtlich.

Nachdem die Hähnchen im Verarbeitungsbereich 10a gewaschen worden sind, befördert der Förderer 108 die Hähnchen zum Verarbeitungsbereich 10b. Die Atmosphäre in der Verarbeitungskammer 10b enthält Ozon in Kombination mit einem Gasgemisch aus Stickstoff und/oder Argon, gegebenenfalls etwas Kohlendioxid, und einer kleinen Menge Sauerstoff oder Luft. Vorzugsweise enthält die Verarbeitungskammer Atmosphäre Ozon in Kombination mit den Stickstoff-, Argon-, Kohlendioxid- und/oder Sauerstoffgasgemischen, wie sie in der europäischen Patentanmeldung Veröffentlichungsnummer 0 434 278 A1 beschrieben sind.

Beispielsweise kann die Atmosphäre in der Verarbeitungskammer 10b zwischen etwa 0,0007 und etwa 0,0018 Gewichtsprozent Ozon enthalten. Der Rest der Atmosphäre enthält mindestens etwa 98 Gewichtsprozent Stickstoff, Argon, Kohlendioxid und einen Rest aus Sauerstoff. Wenn die Hähnchen diese Gase atmen, werden sie betäubt und fast augenblicklich geschlachtet, um ohne wesentliches Leiden einen Tierkörper zu produzieren.

Während des Schlachtens werden die Hähnchen dem in der Verarbeitungskammeratmosphäre beigemischten Ozon ausgesetzt, so daß Mikrobenwachstum auf der Außenfläche der Hähnchen noch weiter reduziert wird. Dies ist wesentlich, weil die meisten, wenn nicht allen bekannten Gasschlachtprozesse kein Gas oder andere Mittel zur Reduzierung patogenen Wachstums auf den resultierenden Tierkörpern einsetzen.

Obwohl Gase vorzugsweise zum Schlachten der Hähnchen im Verarbeitungsbereich 10b benutzt werden, können auch andere Schlacht- oder Betäubungsverfahren eingesetzt werden. Beispielsweise können die Hähnchen mit einem herkömmlichen Gerät (nicht dargestellt) betäubt werden, das einen elektrischen Impuls durch jedes Hähnchen schickt.

Während die Verarbeitung fortschreitet, werden die Hähnchenkörper in die Verarbeitungsbereiche 10c und 10d befördert, wo die Hälse der Hähnchenkörper aufgeschnitten werden und Blut aus den Körpern ablaufen kann. In den Verarbeitungsbereichen 10c und 10d sprühen Düsen und Sprüher, wie beispielsweise eine Düse 126 und ein Sprüher 128, wie in 2 gezeigt, vorzugsweise Ozon und das Gemisch aus Ozon und Wasser direkt aus jedem Hähnchenkörper, um die Menge von Mikroben während des Durchtrennens des Halses und des Ausblutens zu Reduzieren. Gegebenenfalls enthalten die Verarbeitungsbereiche 10c und 10d auf die in 6 gezeigte Wascheinrichtung 300.

Der Förderer 108 transportiert man die Hähnchenkörper zu einer in der Verarbeitungskammer 10d positionierten Siedeeinrichtung (nicht dargestellt). Jeder der Hähnchenkörper wird in erhitzter Flüssigkeit in der Siedeeinrichtung eingetaucht, um Federn von der äußeren Oberfläche der Tierkörper zu lösen. Beispielsweise kann die Siedeeinrichtung wie das im US-Patent Nr. 4 996 741 beschriebene Siedesystem konfiguriert sein.

Nach dem Brühen bewegt der Förderer 108 die Hähnchenkörper durch die Verabeitungsbereiche 10f bis 10j, wo das Ozon- und Wassergemisch und die Gase wie beispielsweise Ozon und/oder die von den Entlüftungen 24a und 24b des kryogenen Gefrierers 20 gesammelten Gase vorzugsweise die Hähnchenkörper während der verbleibenden Verarbeitung kühlen. Wie oben in Verbindung mit der Beschreibung des Verarbeitungsbereichsinneren 116 in 2 beschrieben, wird eine Kühlung durch Sprühen des Ozon- und Wassergemischs aus dem Sprüher 128 in einem Strom, einem Aerosol oder Nebel direkt auf die Tierkörper, Sprühen von Gas aus der Düse 126 direkt auf die Tierkörper, Leiten von Gas durch Einlässe 114a bis 114c in das Verarbeitungskammerinnere 116, und/oder Leiten des Gases durch die inneren Kanäle 134 in den Wänden 100 durchgeführt.

Die Hähnchenkörper werden vorzugsweise unmittelbar nach dem Sieden gekühlt, da die Kühlung, wenn sie vorher stattfinden würde, ineffizient wäre. Ein Tierkörperkühler, wie beispielsweise der in 10 gezeigte und unten mehr im einzelnen beschriebene Tierkörperkühler 600, wird vorzugsweise zum schnellen Durchführen dieser Kühlung eingesetzt. Das Kühlen der Hähnchenkörper vor der Federentfernung löst Federn vom Tierkörper und schließt Poren in der Tierkörperhaut, wodurch die Wahrscheinlichkeit des Einfangens von Mikroorganismen in den Poren reduziert wird. Wenn die Hähnchenkörper nicht zum Lösen der Federn gebrüht werden, wird die Kühlung unmittelbar eingeleitet, nachdem das Blut aus den Tierkörpern ausgelaufen ist. Alternativ könnte die Kühlung sofort nach dem Schlachten eingeleitet werden, wenn dies das Ausbluten nicht behindert.

Der Vearbeitungsbereich 10f umfasst mindestens einen Federentferner 400, der in 7 gezeigt ist. Der Federentferner 400 weist einen Träger 410 auf, der mit einem (nicht dargestellten) Motor gekuppelt ist, so daß der Träger 410 und eine Vielzahl von auf dem Träger 310 montierten Stiften 420 beispielsweise um eine Achse des Trägers 410 in Richtung A rotieren.

Jeder der Stifte 420 enthält einen ersten Kanal, der in Strömungsverbindung mit einer Quelle des Ozon- und Wassergemischs steht, und einen zweiten Kanal, der in Strömungsverbindung mit einer Quelle von Trinatriumphosphat steht. Der erste und der zweite Kanal haben jeweils eine Öffnung 422a bzw. 422b zum Sprühen des Ozon- und Wassergemischs bzw. des Trinatriumphosphats auf die Hähnchenkörper während der Federentfernung.

Während die Hähnchenkörper durch den Verarbeitungsbereich 10e befördert werden, rotiert der Träger 410, so daß die Stifte 420 in Berührung mit den Außenflächen der Hähnchenkörper kommen und Federn davon entfernen. Während die Federn entfernt werden, werden das Ozon- und Wassergemisch und das Trinatriumphosphat aus den Öffnungen 422a bzw. 422b versprüht. Zusätzlich werden Ultraschallschwingungen vorzugsweise von den in 2 gezeigten Sendern emittiert.

Weil die Hähnchenkörper in den Verarbeitungsbereich 10f eintreten, nachdem sie im Verabeitungsbereich 10e gebrüht worden sind, sind die Poren in der Außenfläche der Hähnchenkörper geöffnet. Das von den Öffnungen 422b versprühte Trinatriumphosphat wird in diese offenen Poren gedrängt und macht die Außenfläche der Hähnchenkörper extrem schlüpfrig. Dies macht es für Bakterien und andere Mikroben schwierig, an der schlüpfrigen Außenfläche der Hähnchenköper anzuhaften, da das Ozon und Wasser aus den Öffnungen 422a versprüht wird, um Mikroben von den Tierkörpern abzuwaschen.

Die von den Sendern 134 erzeugten Ultraschallschwingungen lösen die Bakterien und andere Mikroben von den Hähnchenkörpern. Dies unterstützt ebenfalls das Entfernen von Bakterien und anderen Mikroben vom äußeren der Hähnchenkörper, wenn die Hähnchenkörper mit dem Ozon- und Wassergemisch besprüht werden.

Obwohl die Federn vorzugsweise entfernt werden, wenn die Stifte 420 die Außenoberfläche der Hähnchenkörper berühren, könnten die Federn auch in anderer Weise entfernt werden. Beispielsweise könnte das aus den Stiften 420 versprühte Ozon- und Wassergemisch und/oder Trinatriumphosphat die Federn entfernen, ohne daß die Stifte 420 selbst in Berührung mit den Tierkörpern kommen. Des weiteren könnten die von den Sendern 134 emittierten Ultraschallschwingungen Federn entfernen.

Nachdem die Federn im Verarbeitungsbereich 10f entfernt worden sind, bewegt der Förderer 108 die Hähnchenkörper in den Verarbeitungsbereich 10g, wo die Verarbeitungsausrüstung 106 Eingeweide aus den beförderten Hähnchenkörpern entfernt. Beispielsweise umfasst die Verarbeitungseinrichtung 106 zum Entfernen der Eingeweide vorzugsweise Schneideinrichtungen, Halsbrecher, Kopfzieher, Entlüftern, Öffnern, Eingeweideausziehern, Innen-/Außen-Vogelwascheinrichtungen, und/oder Lungenentfernungsvakuumseinrichtungen.

Zum Kühlen der Hähnchenkörper und zum Reduzieren von Mikrobenwachstum nach der Eingeweideentfernung wird eine Leitung 500, die in den 8 und 9 gezeigt ist, in einen Innenraum der Tierkörper eingeführt, und Substanzen wie beispielsweise Stickstoffgas, Kohlendioxidgas, Ozongas und/oder ein Gemisch aus Ozon und Wasser werden aus der Leitung 500 in den Hohlraum eingesprüht. Wie in den 8 und 9 gezeigt ist, enthält die Leitung 500 eine Mehrzahl von Kanälen 502a, 502b und 502c, die mit Quellen der Substanzen verbunden sind, und eine Mehrzahl von Öffnungen 504a, 504b und 504c, die mit den Kanälen 502a bis 502c in Verbindung stehen, um die Substanzen aus diesen auszusprühen.

Wenn die Leitung 500 in den Hohlraum eines Hähnchenkörpers eintritt, wird ein in 8 gezeigter Schirm 512 zur Leitung 500 hin bewegt, so daß die Leitung 500 innerhalb eines Schlitzes 514 im Schirm 512 positioniert ist. Der Schirm 512 deckt die Öffnung im Hähnchenkörper ab, um eingesprühte Gase im Hohlraum des Tierkörpers teilweise einzuschließen. Die versprühten Gase wie beispielsweise Stickstoff, Kohlendioxid und/oder Ozon füllen vorzugsweise den Hohlraum aus und spülen irgendwelchen restlichen Sauerstoff im Hohlraum aus. Dies ist wesentlich, da viele Mikroben nicht in der Lage sind, in Abwesenheit von Sauerstoff zu überleben.

Sprüher 520 sind so positioniert, daß sie das Ozon- und Wassergemisch auf das äußere des Hähnchenkörpers und die Außenfläche der Leitung 500 sprühen, während die Leitung 500 aus dem Hohlraum herausgezogen wird. Vorzugsweise emittieren die in 2 gezeigten Sender 134 Ultraschallschwingungen, während das Ozon- und Wassergemisch gesprüht wird, um Mikroben von den Hähnchenkörpern zu lösen.

Das versprühte Ozon- und Wassergemisch reduziert Mikrobenwachstum und verhindert eine Querkontamination zwischen Hähnchenkörpern, wenn die Leitung 500 aus einem Hähnchenkörper in einen anderen eingeführt wird. Zum Abschirmen des Hähnchenkörpers gegen irgendwelche aus der Leitung 500 versprühten Substanzen deckt der Schirm 512 den Hähnchenkörper ab, während die Sprüher 520 das Ozon- und Wassergemisch versprühen.

Die Hähnchenkörper werden aus dem Verarbeitungsbereich 10g in den Verarbeitungsbereich 10h befördert. Der Verarbeitungsbereich 10h enthält einen Tierkörperkühler 600, der in 10 gezeigt ist, der gekühltes, mit Ozon versetztes Wasser enthält. Der Tierkörperkühler 600 ist vorzugsweise wie der Türkörperkühler und -Sterilisierer konstruiert, der im US-Patent Nr. 4 827 727 gezeigt ist, das hier durch Bezugnahme einbezogen wird. Weil die Hähnchenkörper in jedem der Verarbeitungsbereiche 10f bis 10h gekühlt werden, kann die Größe des Tierkörperkühlers 600 kleiner sein als diejenige, wie bei einer herkömmlichen Hähnchenverarbeitung benötigt wird, um einen Tierkörper auf eine vorgegebene Temperatur abzukühlen.

Wie in 10 gezeigt ist, enthält der Tierkörperkühler 600 vorzugsweise Ultraschallsender 610, die ähnlich oder gleich den Sendern 134 in 2 sind. Jeder der Hähnchenkörper wird in den Tierkörperkühler 600 eingetaucht, während der Förderer 108 sie durch den Verarbeitungsbereich 10h bewegt, so daß das gekühlte, mit Ozon versetzte Wasser im Tierkörperkühler 600 die Tierkörper umschließt. Wenn die Tierkörper sich in dem mit Ozon versetzten Wasser befinden, lösen von den Sender 610 emittierte Ultraschallschwingungen Bakterien und andere in den Poren der Hähnchenkörper eingefangene Mikroben, so daß das Ozon in dem ozonierten Wasser sie zerstört.

Gegebenenfalls enthält der Verarbeitungsbereich 10h ein zusätzliches ozoniertes Wasserbad (nicht dargestellt) zum Kontaktieren einer Außenfläche des Hähnchenkörpers mit ozoniertem Wasser, während die Tierkörper untergetaucht werden. Beispielsweise können die Geflügelkörper in der in den US-Patenten Nr. 4 849 237 und 5 227 184 beschriebenen Weise ozoniertem Wasser ausgesetzt werden.

Wenn der Hähnchenkörper vor dem Verpacken in Teile geschnitten werden soll, wird der Hähnchenkörper durch den Förderer 108 in den Verarbeitungsbereich 10i befördert. Im Verarbeitungsbereich 10i schneiden Schneideinrichtungen (nicht dargestellt) den Hähnchenkörper in Teile, und die Teile werden entsprechend der Weise getrennt, in der sie verpackt werden. Vorzugsweise besprüht die in 2 gezeigte Düse 128 die Schneideinrichtungen mit dem Ozon- und Wassergemisch. Dies reduziert Mikrobenwachstum und begrenzt die Möglichkeit einer Querkontamination, wenn die Schneideinrichtungen verschiedene Hähnchenkörper zerschneiden.

Wenn der Hähnchenkörper verpackt werden soll, befördert der Förderer 108 den Hähnchenkörper zu einem Verarbeitungsbereich 10j, der eine Verpackungsmaschine (nicht dargestellt) enthält. Vorzugsweise werden die Hähnchenkörper in einer modifizierten Atmosphäre verpackt, die Gasgemische mit Ozon enthält. Diese Gasgemische verlängern die Haltbarkeit und wirken einer Entfärbung des Hähnchenfleisches entgegen. Beispielsweise kann die Verpackungsmaschine die Hähnchenkörper unter Verwendung der Verpackungsverfahren unter gesteuerter Atmosphäre verpacken, die in den US-Patenten Nr. 4 933 411 oder 5 352 467 beschrieben sind. Die resultierenden verpackten und unverpackten Geflügelnahrungsprodukte können im Speicherbereich 50 gespeichert werden, im kryogenen Gefrierer 20 gefroren werden, oder an andere Stellen befördert werden. Des weiteren können die unverpackten Geflügelprodukte weiterverarbeitet werden, beispielsweise durch Panieren oder Braten.

Währen die lebenden Hähnchen zu Nahrungsmittel verarbeitet werden, wird die Atmosphäre in jedem der Verarbeitungsbereiche 10a bis 10j gesteuert, um Mikrobenwachstum zu reduzieren und die Haltbarkeit zu verlängern. Weil der Hähnchenkörper im Siedetank erwärmt wird, findet das Kühlen mit den Gasen und dem Ozon- und Wassergemisch vorzugsweise erst nach dem Brühen statt. Wenn jedoch die Erfindung angewendet wird, um Hähnchen oder andere Tiere ohne Brühen oder Erwärmen des Tierkörpers zu Nahrungsmittel zu verarbeiten, kann die Gaskühlung während der gesamten Nahrungsmittelverarbeitung sofort nach dem Schlachten und Ausbluten des Tiers durchgeführt werden.

Während der Geflügelverarbeitung oder der Verarbeitung anderer Tiere wird das in jedem der Verarbeitungsbereiche 10a bis 10j verwendete Wasser gesammelt und in den Verarbeitungsbereichen 10a bis 10j wiederverwendet, nachdem es durch das in 5 gezeigte Wasserreinigungssystem zu Trinkwasserqualität gereinigt worden ist. Weil eine beträchtliche Menge des Wassers wiederverwendet wird, stellt das vorliegende Nahrungsmittelverarbeitungssystem eine dramatische Verbesserung gegenüber existierenden Nahrungsmittelverarbeitungssystemen dar.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Verarbeitung eines Tierkörpers zu einem Nahrungsmittel, welches umfaßt

    Fördern des Tierkörpers in einen Verarbeitungsbereich, und

    Verarbeiten des Tierkörpers in dem Verarbeitungsbereich zum Umwandeln des Tierkörpers in ein Nahrungsmittel,

    wobei die Temperatur des Tierkörpers während mindestens einem der Schritte Fördern und Verarbeiten durch Behandlung des Tierkörpers mit einem kalten Gasgemisch aus Ozon und mindestens einem Mitglied der aus Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff, Argon und Luft bestehenden Gruppe gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß

    das Verfahren weiter die Schritte des Gefrierens des Nahrungsmittels durch Besprühen desselben mit einem kryogenen Gas, welches mindestens ein Gas aus der Gruppe Kohlendioxid, Stickstoff und Luft enthält, des Sammelns des kryogenen Gases, und des Verwendens des kryogenen Gases in dem Gemisch zur Steuerung der Temperatur des Tierkörpers während des Verarbeitungsschritts verwendet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt der Steuerung der Temperatur das Erfassen der Temperatur im Verarbeitungsbereich und das Einleiten der kalten Gasgemische in die Atmosphäre des Verarbeitungsbereichs umfasst, wenn die erfasste Temperatur oberhalb eines vorgegebenen Werts liegt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Mikrobenwachstum in und auf dem Tierkörper während mindestens einem der Schritte Fördern und Verarbeiten durch Besprühen des Tierkörpers mit einem Gemisch aus Wasser und Ozon oder durch Behandeln des Tierkörpers mit einem kalten Gasgemischs aus Ozon und mindestens einem Mitglied der aus Stickstoff, Kohlendioxid, Sauerstoff, Argon und Luft bestehenden Gruppe umfasst.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiter das Besprühen des Tierkörpers mit dem Gemisch aus Wasser und Ozon zum Kühlen des Tierkörpers umfasst.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Tierkörper mit mindestens einem Gemisch aus Wasser und Ozon behandelt ist, und das weiter die Schritte des Sammelns des Wassers, des Reinigens desselben und der Wiederverwendung des gereinigten Wassers während des Verarbeitungsschritts umfasst.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, das weiter die Schritte des Kombinierens des gereinigten Wassers mit frischem Wasser zum Erzeugen eines Speisewasserkomplexes und Verwenden des Speisewasserkomplexes während des Verarbeitungsschritts umfasst.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiter das Emittieren von Ultraschallschwingungen auf eine Außenfläche des Tierkörpers während des Behandlungsschritts zum Verringern des Anhaltens von Mikroben auf der Außenfläche umfasst.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiter das Aufbringen von Trinatriumphosphat auf eine Außenfläche des Tierkörpers zum Verringern des Anhaftens von Mikroben auf der Außenfläche umfasst.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiter das Entlüften von Ozongas, das nach dem Sprühen des Ozon- und Wassergemischs freigesetzt wird, und das Wiederverwenden des Ozongases während des Verarbeitungsschritts umfasst.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiter das Sprühen des Ozon- und Wassergemischs auf Verarbeitungsgerät zum Verringern von Mirkobenwachstum auf dem Verarbeitungsgerät umfasst.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das weiter das Erfassen der Menge eines vorgegebenen Gases einschließlich mindestens eines Gases der Gruppe Ozon, Stickstoff und Kohlendioxid in der Atmosphäre des Verarbeitungsbereichs und das Zugeben des vorgegebenen Gases in den Verarbeitungsbereich auf Basis der erfassten Menge umfasst.
  12. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Tier ein Huhn/Hähnchen ist und die Verarbeitung umfasst:

    Einbringen des Huhn/Hähnchenkörpers in heiße Flüssigkeit,

    Entfernen von Federn von dem Huhn/Hähnchenkörper,

    Entfernen der Eingeweide aus dem Huhn/Hähnchenkörper,

    Kühlen des Huhn/Hähnchenkörpers, und

    Verpacken des Huhn/Hähnchenkörpers,

    wobei der Huhn/Hähnchenkörper während mindestens eines Teils des Verarbeitungsschritts mit Gas mit reduzierter Temperatur, das aus Ozon, Stickstoff und Kohlendioxid ausgewählt ist, gekühlt wird und der Pegel mindestens eines Gases in der den Huhn/Hähnchenkörper umgebenden Atmosphäre bestimmt und das genannte Gas zu der Atmosphäre zugegeben wird, wenn die Konzentration unter einen vorgegebenen Pegel abfällt.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, das weiter die Schritte des Gefrierens des verpackten Huhn/Hähnchenkörpers durch Besprühen desselben mit einem kryogenen Gas einschließlich mindestens eines Gases der Gruppe Kohlendioxid, Stickstoff und Luft, des Sammelns dieses Gases und des Verwendens des gesammelten Gases zum Kühlen des Huhn/Hähnchenkörpers während des Verarbeitungsschritts umfasst.
  14. Verfahren nach Anspruch 12 oder Anspruch 13, wobei der Verarbeitungsschritt weiter das Schneiden des Huhn/Hähnchenkörpers in Portionen mit einem Schneidwerkzeug und das Sprühen eines Gemischs aus Ozon und Wasser auf das Schneidwerkzeug umfasst.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12, 13 oder 14, das weiter den Schritt des Sprühens mindestens eines der Stoffe Ozon- und Wassergemisch, Ozongas, Luft- und Ozongas, Kohlendioxidgas und Stickstoffgas auf den Huhn/Hähnchenkörper nach dem Entfernen der Federn hiervon zum Verringern von Mikrowachstum auf dem Körper und das Kühlen des Köpers umfasst.
  16. Verfahren nach den Ansprüchen 12 bis 15, wobei der Kühlschritt das Umgeben des Huhn/Hähnchenkörpers mit einem Gemisch aus gekühltem Wasser und Ozon und das Anlegen von Ultraschallschwingungen in dem Wasser zum Lösen von Mikroben aus dem Huhn/Hähnchenkörper umfasst.
  17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches das Schlachten des Tiers zum Erzeugen des Tierkörpers umfasst, wobei das Schlachten den Schritt des Aussetzens des Tiers einem gasförmigen Gemisch einschließlich Ozon und mindestens einem Gas der Gruppe Stickstoff, Argon und Kohlendioxid umfasst.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com