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Dokumentenidentifikation DE202005007183U1 22.06.2006
Titel DVB-T-Repeater, insbesondere zur portablen Indoor-Versorgung
Anmelder Kathrein-Werke KG, 83022 Rosenheim, DE
Vertreter Andrae Flach Haug, 83022 Rosenheim
DE-Aktenzeichen 202005007183
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.06.2006
Registration date 18.05.2006
Application date from patent application 04.05.2005
IPC-Hauptklasse H04B 7/15(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04H 1/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04B 1/54(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04N 5/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04N 5/44(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen DVB-T-Repeater, insbesondere zur portablen Indoor-Versorgung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

In zunehmend mehr Regionen wird ein digitaler Fernsehempfang angeboten. Zum Empfang des "Überall-Fernsehens" ist ein DVB-T-Empfangsgerät notwendig, beispielsweise in Form eines Receivers oder eines DVB-T-Digitalfernsehers (IDTV), um die terrestrisch ausgestrahlten digitalisierten Fernsehprogramme (D = digital, V = Video, B = broadcasting, T = terrestrisch) empfangen zu können. Über die zwischenzeitlich in bestimmten Regionen installierten DVB-T-Antennen werden ganze Regionen "ausgeleuchtet", um in diesen Regionen einen DVB-T-Empfang zu ermöglichen. Die Empfangsqualität nimmt dabei mit dem Abstand von der DVB-T-Antenne ab. Aber auch in den Bereichen, in denen an sich ein DVB-T-Empfang möglich sein soll, können die Sendernetzbetreiber nicht überall eine 100%ige Versorgungswahrscheinlichkeit erreichen. Dies ist aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch aufgrund technischer Gegebenheiten nicht erzielbar. Von daher gibt es stets gebäudeabhängig bestimmte Empfangsbereiche, in denen eine Unterversorgung oder schlechte Versorgung festzustellen ist. Mit anderen Worten sind immer wieder Bereiche gegeben, in denen beispielsweise in einem Gebäude ohne zusätzliche Hilfsmittel kein digitaler DVB-T-Fernsehempfang möglich ist.

Vor diesem Hintergrund kommen Repeater zum Einsatz, durch die die Versorgung in einem lokalbegrenzten Gebiet verbessert werden kann. Bekannt sind sowohl Outdoor- als auch Indoor-Repeater. Der Repeater empfängt dabei über eine Antenne ein Empfangssignal, verstärkt dieses digital und strahlt es auf der gleichen Frequenz wieder aus. Repeater werden z.B. in den D- oder in den E-Netzen für den GSM-Mobilfunk eingesetzt. Es sind dabei kanalselektive und bandselektive Repeater für verschiedene Dienste bekannt. Kanalselektive Repeater erfordern einen höheren Aufwand aufgrund der benötigten Filter. Zudem muss vorab die Anzahl der benötigten Kanäle festgelegt werden. Die bandselektiven Repeater sind hingegen auf ein spezielles Band ausgelegt, z.B. das D-Band. Derartige Repeater werden grundsätzlich nur von Netzbetreibern, also von professionellen Nutzern eingesetzt.

Mit der Einführung des DVB-T-Fernsehempfangs in Deutschland entsteht nunmehr auch aufgrund der oben geschilderten Probleme die Notwendigkeit für den Einsatz von Repeatern.

Von daher ist bereits gemäß der WO 02/089361 A1 ein Indoor-Repeater vorgeschlagen worden, der beispielsweise direkt an einem Koaxialkabel angeschlossen sein kann, wobei über dieses Koaxialkabel eine Verbindung zu einer an einem geeigneten Ort aufgestellten DVB-T-Empfangsantenne besteht. Möglicherweise kann der Repeater aber auch mit einer integrierten Empfangsantenne versehen sein. Andererseits weist der Repeater eine Sendeantenne auf oder zumindest einen Anschluss, an welchem eine Sendeantenne angeschlossen und an günstiger Stelle, vorzugsweise im Gebäude aufgestellt werden kann. Derartige Repeater machen sich dabei die Erkenntnis zunutze, dass das bei einem DVB-T-Empfangsgerät (Receiver) zum Tragen kommende Modulationsverfahren COFDM mehrwegeausbreitungsfähig ist. Dies erlaubt es, einen aktiven oder passiven Indoor-Repeater vorzusehen, der dann einen "unterversorgten" Bereich mit DVB-T-Sendesignalen versorgen kann, und zwar in ausreichender Signalstärke.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen verbesserten DVB-T-Repeater zu schaffen, insbesondere zur portablen Indoor-Versorgung (also in Gebäuden). Der Repeater soll dabei so aufgebaut sein, dass er ohne Beeinträchtigung oder weitgehend ohne Beeinträchtigung nicht nur von professionellen Nutzern betrieben wird, sondern auch von Fachhändlern und Meisterbetrieben installiert und sogar von privaten Endnutzern eingerichtet und/oder aufgestellt werden kann.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Mit dem erfindungsgemäßen DVB-T-Repeater wird ein selektiver DVB-T-Mehrbereichsrepeater geschaffen. Mit diesem ist es möglich, die in verschiedenen Frequenzbereichen ausgestrahlten terrestrischen digitalen Programme (insbesondere nach dem gegenwärtigen Status Fernsehprogramme) bereichsselektiv zu verstärken. Dadurch wird erfindungsgemäß sichergestellt, dass nur jene Frequenzbänder oder Frequenzbereiche durch den DVB-T-Repeater verstärkt werden, auf denen tatsächlich die terrestrischen digitalen Sendesignale ausgestrahlt werden. Dadurch soll verhindert werden, dass in benachbarten Frequenzbereichen ausgestrahlte analoge oder digitale Signale über den DVB-T-Repeater ebenfalls verstärkt und über den Repeater ausgesendet werden. Die Verstärkung derartiger Signale würde zu einer unter Umständen beachtlichen Beeinträchtigung der Empfangsqualität im gesamten Umfeld derartiger Repeater führen.

Eine weitere Verbesserung kann in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dadurch gewährleistet werden, dass in dem für den terrestrischen digitalen Sendebetrieb vorgesehenen Frequenzbereich einzelne Kanäle von der Verstärkung ausgenommen und unterdrückt werden können. So ist beispielsweise zu berücksichtigen, dass insbesondere in Grenzregionen analoge Signale ausgestrahlt und empfangen werden können, die genau in dem Frequenzbereich liegen, der beispielsweise für den terrestrischen digitalen Fernsehempfang vorgesehen ist. Durch diese vorgesehene Möglichkeit können exakt jene Kanäle von der Verstärkung ausgenommen bzw. dieser Frequenzbereich unterdrückt werden, so dass es hier zu keiner ungewollten Verstärkung analoger Sendesignale kommt.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann diese kanalselektive Unterdrückung einzelner Bereiche innerhalb der verstärkten Frequenzbandbereiche durch Einstecken einzelner Filtermodule in den Repeater gewährleistet werden. Aber auch andere Varianten sind denkbar, indem beispielsweise bestimmte Kanäle bereits fertigungstechnisch im Repeater so aufbereitet sind, dass durch eine gezielte Unterdrückung einzelne Kanäle von der Verstärkung ausgenommen werden können.

Schließlich ist in einer besonders bevorzugten Ausführungsform auch vorgesehen, dass der Summenausgangspegel des Repeaters überwacht (dedektiert) wird. Damit verbunden ist eine Folge- und Auswertschaltung, worüber beispielsweise bei einem zu starken Verstärkungssignal zumindest eine entsprechende Anzeige (akkustisch, optisch etc.) aktiviert oder beispielsweise eine Abschaltung oder Dämpfung des Ausgangssignals vorgenommen wird. Dadurch kann verhindert werden, dass beispielsweise in bestimmten Einsatzgebieten, wo plötzlich ein gutes Empfangssignal vorhanden ist, es nicht zu einer unerwünschten überstarken Verstärkung am Ausgang des Repeaters kommt.

Grundsätzlich ist es auch möglich, dass es durch eine zu geringe Entkopplung zwischen dem Sende- und Empfangssignal zu einer unerwünschten Rückkopplungsschwingung kommt. Von daher ist bevorzugt in dem erfindungsgemäßen Repeater eine Schwingungsneigungs-Erkennungseinrichtung vorgesehen. Wird hier erkannt, dass es durch eine möglicherweise ungünstige Rückkopplung zu größeren unerwünschten Schwingungen kommt, so kann beispielsweise eine akkustische und/oder optische Anzeige etc. aktiviert oder eine Dämpfung oder Abschaltung automatisch vorgenommen werden.

Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend aus den Ausführungsbeispielen.

In der Zeichnung ist eine mögliche Ausführungsform für den erfindungsgemäßen Repeater erläutert.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist der Repeater 1 beispielsweise einen Signaleingang 3 auf, an welchem die digitalen DVB-T-Signale über eine Außenantenne 5 oder über ein Breitband-Kommunikationsnetz dem Repeater 1 zuführbar sind. Genauso kann dort unmittelbar eine Empfangsantenne 5 angeschlossen sein, die ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Repeaters 1 angeordnet und angeschlossen wird. Schließlich kann die erläuterte Empfangsantenne 5 von Hause aus im oder am Repeater integriert vorgesehen sein. In diesem Fall kann zur Zuschaltung einer externen Antenne oder eines Breitband-Kommunikationsverteilungsnetzes gleichwohl ein Signaleingang 3, z.B. in Form einer Koaxialbuchse, vorgesehen sein.

Bekanntermaßen erfolgt die Ausstrahlung für den digitalen terrestrischen DVB-T-Bereich im VHF-Band (dem sogenannten Band III) und im UHF-Bereich im sogenannten Band IV/V. Hierbei handelt es sich um einen Frequenzbereich von 174 MHz bis 230 MHz (Band III) sowie um einen Frequenzbereich von 470 MHz bis 862 MHz (Band IV/V). Von daher sind im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Antennen 5a und 5b vorgesehen, nämlich eine Antenne 5a für den VHF-Bereich (Band III) und eine Antenne 5b für den UHF-Bereich (Band IV/V).

Um nur diese Bereiche, in denen die terrestrischen digitalisierten Sendesignale ausgestrahlt werden, zu verstärken und die in Nachbarbereichen empfangbaren Signale von der Verstärkung auszunehmen, ist erfindungsgemäß der Repeater als selektiver DVB-T-Mehrbereichsrepeater ausgelegt.

Dazu umfasst der Repeater 1 für jeden für den digitalen Sendebereich separat vorgesehenen Frequenzbereich (separate Frequenzbänder) einen eigenen Übertragungs- und Verstärkungszweig 9, d.h. einen Verstärkungszweig 9a bzw. 9b, der bevorzugt eingangs- und ausgangsseitig mit einer Frequenzweiche 11 ausgestattet sein kann.

Die Umsetzung und Verstärkung in jedem Frequenzbandbereich (im vorliegenden Fall in den beiden Frequenzbändern Band III und Band IV/V) kann durch Verwendung von Bandpassfiltern, Bandsperrfiltern und/oder durch Zusammenschaltung von Hoch- und Tiefpässen entsprechend beschränkt werden.

Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird dazu in der Frequenzweiche 11 ein Tiefpass 11a und ein Hochpass 11b verwendet, wobei in dem einen Zweig 9a dem Tiefpass 11a der Frequenzweiche 11 ein Hochpass 13a und im anderen Verstärkungszweig 9b dem frequenzweichenseitigen Hochpass 9b ein Tiefpass 13b nachgeschaltet ist. Die Flanken für die jeweiligen Hoch- und Tiefpässe können dabei so gewählt werden, dass in jedem der beiden Verstärkungszweige 9a und 9b genau nur das für den DVB-T-Bereich vorgesehene Frequenzband verstärkt wird.

Allgemein ist es möglich, ein Paar von Hochfrequenzfiltern zu verwenden, die beide ein bestimmtes (nämlich jeweils das gewünschte) Frequenzband durchlassen (Bandpassfilter). Möglich ist aber auch die Verwendung von einem Paar von Hochfrequenzfiltern, die beide ein bestimmtes (nämlich das jeweils unerwünschte) Frequenzband (Bandsperrfilter) durchlassen. Möglich ist aber auch die Verwendung von einem Paar von Hochfrequenzfiltern, die beide ein bestimmtes Frequenzband (nämlich das jeweils unerwünschte) sperren (Bandsperrfilter). Des weiteren kann aber auch ein Paar von Hochfrequenzfiltern verwendet werden, die aus Filter gebildet sind, von denen ein Filter Frequenzen unterhalb einer Frequenz durchlässt und die darüber liegenden Frequenzen sperrt (Tiefpassfilter), und das andere Filter Frequenzen unterhalb einer höheren Frequenz sperrt und die darüber liegenden Frequenzen durchlässt (Hochpassfilter). Schließlich sind auch weitere Kombinationen aus den genannten Filtertypen möglich.

Zur Durchführung der eigentlichen Verstärkung ist dazu bei jedem Verstärkungszweig 9a und 9b zumindest eine Verstärkungsstufe 15a und 15b vorgesehen.

Ausgangsseitig kann wiederum eine entsprechende Frequenzweiche oder Summenschaltung 17 vorgesehen sein, die im gezeigten Ausführungsbeispiel einen Tiefpass 17a bzw. einen Hochpass 17b umfasst, worüber die selektiv verstärkten einzelnen Bereiche wieder zu. dem gesamten DVB-T-Empfangsbereich zusammengefasst werden. Auch hier können die erwähnten Bandpassfilter, Bandsperrfilter oder die Hoch- und Tiefpässe sowie Kombinationen verwendet werden, um dieses Ziel zu erreichen. Da allerdings in bestimmten Regionen, beispielsweise innerhalb der für den DVB-T-Empfangsbereich vorgesehenen Frequenzbänder, unter Umständen sogar analoge Sendesignale ausgestrahlt werden (beispielsweise die Fernsehsignale der österreichischen Fernsehsender ORF1 und ORF2), sind Maßnahmen vorgesehen, um ganz spezifische Kanäle innerhalb der Frequenzbänder von der Verstärkung auszunehmen und diese analogen Signale zu unterdrücken.

Dazu ist beispielsweise in einem Verstärkungszweig 9a Band- oder Kanalsperren 21a (hier z.B. für den Kanal 8 zur Unterdrückung des Frequenzbereiches von 195 MHz bis 202 MHz) vorgesehen, das beispielsweise genau dem Frequenzbereich entspricht, auf welchem das österreichische Fernsehprogramm ORF1 analog ausgestrahlt wird. Ferner sind im gezeigten Ausführungsbeispiel im zweiten Verstärkungszweig 9b hintereinander zwei derartige Band- oder Kanalsperren 21b geschaltet, die beispielsweise auf die Unterdrückung des Kanals 32 bzw. des Kanals 51 ausgelegt sind, also zur Unterdrückung des Frequenzbereiches von 558 MHz bis 566 MHz bzw. des Frequenzbereiches von 710 MHz bis 718 MHz (entsprechend dem Kanal 51).

Es können mehr oder weniger derartige Module zugeschaltet sein. Bevorzugt sind diese Module nachrüstbar als beispielsweise über einen Schlitz im Repeater 1 einsteckbare Steckmodule ausgeführt, die dann automatisch in den betreffenden Frequenzzweig zwischengeschaltet werden und zur Unterdrückung der im betreffenden Empfangsgebiet ausgestrahlten analogen oder digitalen Signale dienen.

Grundsätzlich können aber auch andere Schaltungen vorgesehen sein, z.B. dass mehrere derartige Module von Hause aus in einem Repeater eingebaut sind, die von außen her beispielsweise durch Schalter oder durch eine Programmierung selektiv aktiviert werden können. Beliebige Abwandlungen sind hier denkbar.

Schließlich umfasst der Repeater auch noch einen Ausgangsweg 27, der von der Summenschaltung 17 zu einem Ausgang oder Ausganganschluss 57, beispielsweise in Form einer Koaxialbuchse oder dergleichen führt, an welcher eine entsprechende DVB-T-Antenne anschließbar ist, zumindest dann, wenn der Repeater nicht von Hause aus eine integrierte Sendeantenne umfasst. Auf dem Ausgangsweg 27 ist in der Regel ferner eine ein- oder mehrstufige Verstärkerschaltung vorgesehen, im gezeigten Ausführungsbeispiel unter Verwendung von zwei Verstärkerstufen 29.

Der erläuterte Repeater umfasst ferner Auswert- und Kontrollstufen, um gewisse Störungszustände zu vermeiden.

So umfasst der gezeigte Repeater ferner eine Summenausgangspegel-Überwachungseinrichtung 25. Für diese Ausgangspegel-Überwachungseinrichtung wird am Ausgang des Ausgangs- oder Verstärkerweges 27 vorzugsweise über einen Koppler 33 ein der Stärke des verstärkten Sendesignals des Repeaters entsprechendes Signal ausgekoppelt, beispielsweise über einen im Rückkoppelzweig 31 vorgesehenen Verstärker 35 verstärkt und dann einem entsprechend über ein Potentiometer 37 einstellbaren Regler 38 zugeführt. Wird ein zu starkes Sendesignal aus dem Ausgangs- oder Verstärkungsweg 27 ausgekoppelt und dedektiert, so kann über den einstellbaren Regler 38 dann ein im Ausgangs- und Verstärkungszweig bevorzugt vor den Verstärkerstufen 29 angeordnetes Dämpfungsglied 41 entsprechend herunter geregelt und das Sendesignal gedämpft werden, um eine zu starke Verstärkung zu unterbinden. Alternativ oder ergänzend können auch Anzeigeeinrichtungen (akkustisch, optisch etc.) oder auch eine Abschaltung durchgeführt werden. In der Zeichnung ist dabei ferner noch eine Zweigleitung 40 vorgesehen, die von der Rückkoppelschleife 31 bevorzugt vor dem Regler 38 und somit vor dem im Ausgangsweg 27 geschalteten Dämpfungsglied 41 abgezweigt und zu einem Komparators 42 führt, welchem eine LED-Anzeige 44 nachgeschaltet ist. Der Schwellwert des Komparators 42 ist dabei über ein einstellbares Potentiometer 46 auf einen bestimmten Auslösewert einstellbar.

In dem Rückkoppelzweig können neben der erwähnten Verstärkerstufe 35 und dem Regler 38 beispielsweise ein Leistungsmesser 43 (unter Verwendung einer Diode) sowie ein Tiefpass 45 etc. vorgesehen sein.

Schließlich umfasst die beschriebene Schaltung eine Einrichtung 47 zur Erkennung einer unerwünschten Schwingungsneigung. Auch hier wird bevorzugt über den bereits erwähnten Koppler 33 ein Sendeausgangssignal oder ein Anteil davon dieser Einrichtung 47 zugeführt, die eine Schwingungserkennungseinrichtung 49, beispielsweise in Form einer Diode ausgeführt ist. Ergibt sich vor allem zwischen dem an der Eingangsantenne empfangenen Signal und dem über die Ausgangsantenne abgestrahlten Signal eine unerwünschte Rückkopplung, die zu Schwingungen des Repeaters führt, so kann hierüber ebenfalls wieder eine Dämpfungsschaltung entsprechend angeregt und sogar eine Abschaltung vorgenommen werden. Alternativ oder ergänzend kann ebenfalls eine akkustischeoder optische Anzeige initiiert werden, wie dies in der beigefügten Figur mittels eines einstellbaren Potentiometers 51 und eines darüber einstellbaren Reglers 54 unter entsprechender Ansteuerung einer einem Regler 54 nachgeschalteten LED 50 gezeigt ist. Über das einstellbare Potentiometer 51 kann dabei die Erkennungsschwelle eingestellt werden.

Schließlich umfasst die Zeichnung einen Ausgangsanschluss 57, an welchem eine entsprechende DVB-T-Antenne, insbesondere eine Indoor-Antenne 59 anschließbar ist. Diese Antenne kann auch integrierter Bestandteil des Repeaters sein.

Auch in diesem Fall ist bevorzugt ein koaxialer Ausgangsanschluss 57 vorgesehen, um bei Bedarf eine separate externe, vorzugsweise Indoor-Antenne an geeigneter Stelle in einem Gebäude anzuschließen.

Schließlich wird auch noch darauf hingewiesen, dass insbesondere bei der Verwendung von aktiven Antennen 5, 5a bzw. 5, 5b eine Möglichkeit vorgesehen ist, diesen aktiven Antennen über den Eingangs-Anschluss 3, also über den von den Antennen zum Repeater führenden Signalweg in umgekehrter Richtung eine Versorgungsspannung und einen Versorgungsstrom zuzuführen, um die aktiven Antennen zu betreiben. Die Spannung und der Strom können in geeigneten Bereichen liegen, beispielsweise um 5 V, wobei Betriebsströme in einer Größenordnung von beispielsweise 30 mA bis beispielsweise 60 mA oder 70 mA übliche Werte darstellen können, ohne dass eine Beschränkung auf diese Werte gegeben ist.


Anspruch[de]
  1. DVB-T-Repeater, insbesondere Indoor-DVB-T-Repeater mit den folgenden Merkmalen:

    – der Repeater umfasst eine Verstärkungseinrichtung (15a, 15b),

    – der Repeater (1) umfasst eine Empfangsantenne (5; 5a, 5b) und/oder einen Signaleingang (3), worüber zumindest mittelbar eine Empfangsantenne (5; 5a, 5b) anschließbar ist,

    – der Repeater umfasst eine Sendeantenne (59) und/oder einen Ausgang (57), an welchem zumindest mittelbar eine Sendeantenne (59) anschließbar ist, gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale:

    – der Repeater (1) ist frequenzselektiv aufgebaut und weist zumindest zwei getrennte Signal- oder Verstärkungswege (9a, 9b) für zwei Frequenzbänder auf,

    – in den zumindest beiden Verstärkungswegen (9a, 9b) ist eine Schaltung bestehend aus Bandpassfiltern und/oder Bandsperrfiltern und/oder Kombination aus Hochpass- und Tiefpassfiltern vorgesehen, worüber lediglich die in einem Frequenzband für den DVB-T-Empfang vorgesehenen Signale durchgelassen und in einen ersten Verstärkungszweig (9a) eingespeist und die in einem dazu versetzt liegenden zweiten Frequenzband für den DVB-T-Empfang vorgesehenen Signale durchgelassen und lediglich in einen zweiten Verstärkungszweig (9b) eingespeist werden,

    – in beiden Verstärkungszweigen (9a, 9b) werden die in diesen Bändern weitergeleiteten Signale getrennt verstärkt,

    – die zumindest beiden für den DVB-T-Empfang vorgesehenen und in beiden Verstärkungszweigen (9a, 9b) verstärkten Signale werden ausgangsseitig über eine Filter- oder Summierschaltung (17) wiederum auf einem gemeinsamen Ausgangsweg (27) zusammengeschaltet, und

    – der Ausgangsweg (27) führt zu einer DVB-T-Sendeantenne (59) und/oder zu einem Ausgang (57), an welchem eine DVB-T-Sendeantenne (59) anschließbar ist.
  2. Repeater nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich zwei Verstärkungswege (9a, 9b) vorgesehen sind.
  3. Repeater nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Verstärkungszweig (9a) die VHF-Signale (Band III) und in einem zweiten Verstärkungszweig (9b) die UHF-Signale (Band IV/V) verstärkt werden.
  4. Repeater nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem einen Verstärkungszweig (9a) eingangsseitig eine Bandpassschaltung durch Hintereinanderschaltung eines Tiefpasses (11a) und eines nachfolgenden Hochpasses (13a) und in einem anderen Verstärkungszweig (9b) durch Hintereinanderschaltung eines Hochpasses (11b) und eines nachfolgenden Tiefpasses (13b) erzeugt ist.
  5. Repeater nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Verstärkungszweig (9a, 9b) zumindest eine Verstärkungsstufe (15a, 15b) vorgesehen ist.
  6. Repeater nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einem Verstärkungszweig (9a, 9b) und vorzugsweise in zumindest beiden Verstärkungszweigen (9a, 9b) Kanalsperren (21a, 21b) zuschaltbar sind, worüber einzelne Empfangskanäle gesperrt und/oder unterdrückt, insbesondere nicht verstärkt werden.
  7. Repeater nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalsperren (21a, 21b) als zuschaltbare Module ausgebildet sind.
  8. Repeater nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalsperren (21a, 21b) in Form von Steckmodulen, vorzugsweise über Schlitze im Repeater einsteckbar sind.
  9. Repeater nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Repeater fertigungstechnisch bedingt mehrere Kanalsperren (21a, 21b) integriert umfasst, die separat durch Betätigung von Schaltern oder mittels Durchführung einer Programmierung aktivierbar bzw. deaktivierbar sind.
  10. Repeater nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass den Verstärkungszweigen (9a, 9b) eine Summenausgangspegel-Überwachungseinrichtung (25) nachgeschaltet ist.
  11. Repeater nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Summenausgangspegel-Überwachungseinrichtung (25) einen Rückkopplungszweig (31) umfasst, der von einem ausgangsseitigen im Ausgangszweig (27) geschalteten Koppler (33) zu einem in dem Ausgangszweig (27) eher eingangsseitig geschalteten Dämpfungsglied (41) im Ausgangsweg (27) führt, worüber mittels einer integrierten Erkennungs- und Auswertschaltung bei Auftreten eines zu starken Verstärkungssignales dieses gedämpft; abgeschaltet und/oder eine entsprechende akustische und optische Anzeige aktivierbar ist.
  12. Repeater nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Summenausgangspegel-Überwachungseinrichtung (25) eine Regeleinrichtung, vorzugsweise unter Verwendung eines einstellbaren Potentiometers (37) und eines hierüber ansteuerbaren Reglers (38) umfasst, worüber die Aktivierung oder der Aktivierungsgrad der Dämpfungseinrichtung (41) einstellbar ist.
  13. Repeater nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine optische Anzeige, vorzugsweise in Form eines LED (44) vorgesehen ist, welche bevorzugt über einen einstellbaren Komparator (46, 42) so einstellbar ist, dass bei Auftreten eines zu starken Verstärkungssignals die optische Anzeige aktiviert wird.
  14. Repeater nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ferner eine Schwingungsneigungs-Erkennungseinrichtung (49) vorgesehen ist, derem Eingang ein verstärktes Ausgangssignal oder ein Teil davon zuführbar ist, vorzugsweise über einen in der Ausgangsstrecke (27) geschalteten Koppler (33).
  15. Repeater nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungsneigungs-Erkennungseinrichtung (49) einen einstellbaren Regler (51, 54) umfasst, der so einstellbar ist, dass hierüber bei Auftreten einer unerwünschten Schwingungsneigung eine Abschaltung oder Dämpfung der Verstärkung oder des Repeaters durchführbar und/oder eine Anzeigeeinrichtung aktivierbar ist, vorzugsweise eine optische Anzeigeeinrichtung (55) und/oder eine akustische Anzeigeeinrichtung.
  16. Repeater nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere zur Versorgung von aktiven Antennen (5; 5a, 5b) insbesondere über den Eingang (3) den Antennen (5; 5a, 5b) eine Versorgungsspannung bzw. ein Versorgungsstrom zum Betrieb der aktiven Antennen (5; 5a, 5b) zuführbar ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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