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Dokumentenidentifikation DE69927366T2 22.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001079769
Titel INTRAOKULARLINSE ZUR VERMEIDUNG VON ZELLENWACHSTUM UND ZUR VERMINDERUNG DER BLENDWIRKUNG
Anmelder Advanced Medical Optics, Inc., Santa Ana, Calif., US
Erfinder DEACON, Jim, Goleta, US;
BRADY, G., Daniel, San Juan Capistrano, US
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69927366
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.04.1999
EP-Aktenzeichen 999186653
WO-Anmeldetag 16.04.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/08532
WO-Veröffentlichungsnummer 0099062435
WO-Veröffentlichungsdatum 09.12.1999
EP-Offenlegungsdatum 07.03.2001
EP date of grant 21.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.06.2006
IPC-Hauptklasse A61F 2/16(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Diese Erfindung betrifft intraokulare Linsen (IOLs), und insbesondere IOLs, die die Migration oder das Wachstum von Zellen des Auges auf die/der IOL hemmen und die Blendungserscheinungen im Auge reduzieren.

Eine intraokulare Linse wird üblicherweise verwendet, um die natürliche Linse eines menschlichen Auges zu ersetzen, wenn dies auf Grundlage medizinischer Gegebenheiten berechtigt ist. Es ist übliche Praxis, eine IOL in einem Bereich des Auges zu implantieren, der als Kapselsack oder posteriore Kapsel bekannt ist.

Ein Problem, das bei vielen IOLs im Anschluss an die Implantation auftritt, ist, dass Zellen des Auges, insbesondere Epithelzellen aus dem Kapselsack, dazu neigen, vor und/oder hinter der Optik der IOL zu wachsen. Dies führt zu einer Neigung, die Optik der IOL zu versperren und das Sehvermögen zu verschlechtern.

Eine übliche Behandlung dieses Zustands besteht darin, einen Laser zu verwenden, um die Zellen und einen Mittelbereich des Kapselsacks zu zerstören. Obwohl diese Behandlung effektiv ist, ist der Laser kostenintensiv und somit nicht überall auf der Welt zugänglich. Darüber hinaus gehen ferner Kosten mit der Laserbehandlung einher sowie eine gewisse Unannehmlichkeit für den Patienten und das Risiko von Komplikationen. Schließlich kann die Laserbehandlung die Leistung einiger IOLs beeinträchtigen.

Ein weiteres bestehendes Problem, nachdem die IOLs implantiert wurden, hat mit Blendungserscheinungen zu tun, die durch Licht verursacht werden, das von den IOLs, insbesondere den Kanten der IOLs reflektiert wird. Derartige Blendungserscheinungen können den Patienten stören und selbst zum Entfernen und Ersetzen der IOLs führen.

Es wäre vorteilhaft, IOLs bereitzustellen, die das Wachstum von Zellen des Auges auf den IOLs hemmen und die Blendungserscheinungen, die durch die IOLs im Auge verursacht werden, reduzieren.

Die EP 0 958 796 A1 ist mit Ausnahme des nummerierten Absatzes [0015] des Dokuments Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EPÜ, insofern die Vertragsstaaten Deutschland und Frankreich betroffen sind.

Ferner offenbart die US-A-5,674,283 eine implantierbare Augenlinse gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 für die anderen Vertragsstaaten als Deutschland und Frankreich.

Zusammenfassung der Erfindung

Neue IOLs wurden aufgefunden. Derartige IOLs sind wirkungsvoll beim Hemmen des Zellenwachstums, insbesondere des Epithelzellenwachstums auf der Optik der IOLs. Zusätzlich sind die IOLs derart strukturiert, dass sie Blendungserscheinungen, insbesondere Kantenblendungserscheinungen, im Auge reduzieren, die von dem Vorliegen der IOL herrühren. Die vorliegenden IOLs sind im Design und Aufbau geradlinig, leicht herzustellen und sie sind wirkungsvoll und erzeugen wesentliche Vorteile beim Gebrauch im Auge.

Die Erfindung ist in den unabhängigen Patentansprüchen weiter unten definiert. Die vorliegenden IOLs sind im Auge implantierbar und umfassen eine Optik mit einer zentralen optischen Achse, eine anteriore Stirnfläche, eine entgegengesetzte posteriore Stirnfläche und eine Umfangskantenfläche zwischen den Stirnflächen. Die Optik ist für die Anordnung im Kapselsack des Auges und zum Führen von Licht auf die Netzhaut des Auges geeignet. Bei einer sehr brauchbaren Ausführungsform umfassen die IOLs ferner wenigstens ein Befestigungselement und vorzugsweise zwei längliche Befestigungselemente, die mit der Optik verbunden sind und der Befestigung der IOLs im Auge dienen.

Die Umfangskantenfläche der vorliegenden IOLs weist einen im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmten Aufbau in der Richtung zwischen der anterioren und posterioren Stirnfläche der Optik auf, das heißt zwischen den Stirnflächen in einer Querschnittsebene umfassend die optische Achse. Im Fall, dass nur ein Abschnitt der Umfangskantenfläche den im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmten Aufbau aufweist, weist ein anderer Abschnitt, zum Beispiel der verbleibende Abschnitt der Umfangskantenfläche, vorzugsweise einen geradlinigen Aufbau in der Richtung zwischen der anterioren und posterioren Stirnfläche der Optik auf, der nicht parallel zur optischen Achse verläuft. Weiter bevorzugt weist die gesamte Umfangskantenfläche einen im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmten Aufbau in der Richtung zwischen der anterioren und posterioren Stirnfläche der Optik auf. Einer oder mehrere aus wenigstens einem Teil der Umfangskantenfläche, einem Abschnitt der anterioren Stirnfläche nahe der Umfangskantenfläche und einem Abschnitt der posterioren Stirnfläche nahe der Umfangskantenfläche ist wenigstens teilweise opak gegenüber Lichtübertragung, wobei die Opazität beim Reduzieren von Blendungserscheinungen wirkungsvoll ist. Eine derartige Opazität kann auf eine beliebige geeignete Art und Weise erzielt werden, zum Beispiel durch physikalisches Aufrauen der gewählten Abschnitte der Optik. Die vorliegenden IOLs stellen vorzugsweise reduzierte Blendungserscheinungen im Auge relativ zu den Blendungserscheinungen, die mit einer im Wesentlichen identischen IOL erzielt werden, die eine Umfangskantenfläche parallel (flach) zur zentralen optischen Achse in der Richtung zwischen den Stirnflächen der Optik aufweist, bereit.

Zusätzlich bildet der Schnitt der Umfangskantenfläche und wenigstens der anterioren Stirnfläche oder der posterioren Stirnfläche, vorzugsweise beiden, eine Umfangseckkante, die an einer Diskontinuität zwischen der Umfangskantenfläche und der Schnittfläche angeordnet ist. Eine derartige Umfangseckkante, die als eine scharfe, abrupte oder gewinkelte Umfangseckkante bezeichnet werden kann, ist wirkungsvoll beim Hemmen der Migration oder des Wachstums von Zellen aus dem Auge auf die/der IOL. Vorzugsweise stellen die vorliegenden IOLs mit einer oder zwei derartig gewinkelten Umfangseckkanten bereit, dass das Zellenwachstum aus dem Auge vor oder hinter der Optik im Vergleich zu einer im Wesentlichen identischen IOL ohne die scharfe, abrupte oder gewinkelte Umfangseckkante oder -eckenkanten stärker gehemmt ist.

Die Umfangskantenfläche und die Schnittfläche oder Schnittflächen schneiden in einem Winkel oder Winkeln, vorzugsweise in einem Bereich von ungefähr 45° bis ungefähr 135°, mehr bevorzugt in einem Bereich von ungefähr 60° bis ungefähr 120°. Bei einer Ausführungsform ist ein stumpfer Winkel (das heißt größer als 90° und weniger als 180°) des Schnitts bereitgestellt. Derartige Schnittwinkel sind sehr effektiv, um die Hemmung der Zellenmigration oder des Zellenwachstums auf und/oder über der/die anteriore Stirnfläche und/oder der/die posteriore Stirnfläche der Optik der vorliegenden IOL zu erleichtern.

Bei einer sehr brauchbaren Ausführungsform weist wenigstens die anteriore Stirnfläche oder die posteriore Stirnfläche, vorzugsweise beide, einen Umfangsbereich auf, der sich von der Umfangskantenfläche in Richtung der zentralen optischen Achse erstreckt. Der Umfangsbereich oder die Umfangsbereiche sind im Wesentlichen planar, vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht zur optischen Achse.

Bei einer sehr brauchbaren Ausführungsform weisen die anteriore Stirnfläche und die posteriore Stirnfläche jeweils einen Umfangsbereich auf, der sich von der Umfangskantenfläche in Richtung der zentralen optischen Achse erstreckt, und im Wesentlichen planar ist, weiter bevorzugt im Wesentlichen senkrecht zur optischen Achse. Die Umfangsbereiche weisen vorzugsweise ein Radialmaß von wenigstens ungefähr 0,1 mm und mehr bevorzugt nicht größer als ungefähr 2 mm auf.

Die Dimension der Optik parallel zur zentralen optischen Achse zwischen der anterioren Stirnfläche und der posterioren Stirnfläche ist vorzugsweise an oder nahe der Umfangskantenfläche kleiner, zum Beispiel an dem Umfangsbereich oder den Umfangsbereichen, als an der zentralen optischen Achse.

Bei einer Ausführungsform ist wenigstens ein Teil oder ein Abschnitt der Umfangskantenfläche der Optik im Wesentlichen konvex relativ zur zentralen optischen Achse. Alternativ ist wenigstens ein Teil oder ein Abschnitt der Umfangskantenfläche der Optik im Wesentlichen konkav relativ zur zentralen optischen Achse. Bei einer besonders brauchbaren Ausführungsform ist ein erster Abschnitt der Umfangskantenfläche im Allgemeinen konvex relativ zur zentralen optischen Achse und ein zweiter Abschnitt der Umfangskantenfläche ist im Wesentlichen konkav relativ zur optischen Achse.

Vorzugsweise umschreiben die Umfangskantenfläche und/oder der Umfangsbereich oder die Umfangsbereiche die zentrale optische Achse. Die anteriore Stirnfläche und die posteriore Stirnfläche sind vorzugsweise beide in ihrem Aufbau im Wesentlichen kreisförmig. Wenigstens die anteriore oder die posteriore Stirnfläche weisen einen zusätzlichen Bereich auf, der radial innerhalb des Umfangsbereichs angeordnet ist und der im Wesentlichen nicht planar ist.

Jede erdenkliche Kombination zweier oder mehrerer Merkmale, die hier beschrieben wurden, ist innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung enthalten, vorausgesetzt, dass derartige Merkmale zueinander nicht widersprechen.

Die Erfindung zusammen mit zusätzlichen Merkmalen und Vorteilen davon ist in Bezug auf die folgende Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden darstellenden Zeichnungen, in denen gleiche Teile gleiche Bezugsziffern tragen, am besten verständlich.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Draufsicht einer Form einer IOL, die gemäß der Lehre dieser Erfindung konstruiert ist.

2 ist eine Querschnittsansicht einer Optik einer IOL des Stands der Technik.

3 ist eine Querschnittsansicht im Allgemeinen entlang der Linie 3-3 in 1.

4 ist eine Querschnittsansicht der Optik einer alternativen Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung.

5 ist ein Teilquerschnitt der Optik einer weiteren Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung.

6 ist ein Teilquerschnitt einer zusätzlichen Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung.

7 ist ein Teilquerschnitt der Optik einer anderen Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung.

8 ist ein Teilquerschnitt der Optik einer weiteren alternativen Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung.

9 ist ein Teilquerschnitt der Optik einer noch weiteren Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung.

10 ist ein Teilquerschnitt der Optik einer noch anderen Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

1 zeigt eine IOL 11, die im Allgemeinen eine Optik 13 und Befestigungselemente 15 und 17 umfasst. Bei dieser Ausführungsform kann die Optik 13 als wirkungsvoll zum Fokussieren von Licht auf oder nahe die/der Netzhaut des Auges bezeichnet werden. Die optische Achse 22 tritt durch die Mitte der Optik 13 in einer Richtung im Allgemeinen quer zur Ebene der Optik.

Bei dieser Ausführungsform ist die Optik 13 in der Draufsicht kreisförmig und sich an die optische Achse 22 annähernd bikonvex. Dieser Aufbau ist jedoch eindeutig darstellend, da andere Konfigurationen und Formen eingesetzt werden können. Die Optik 13 kann aus einem beliebigen üblicherweise eingesetzten Material aufgebaut sein, das für starre Optiken verwendet wird, wie beispielsweise Polymethylmethacrylat (PMMA) oder üblicherweise eingesetzten Materialien, die für elastisch verformbare Optiken verwendet werden, wie beispielsweise Silikonpolymere, Acrylpolymere, hydrogelbildende Polymere, Mischungen davon und ähnliches.

Die Befestigungselemente 15 und 17 dieser Ausführungsform sind im Allgemeinen C-förmig und integral mit der Optik 13 ausgebildet. Dies ist jedoch für die Befestigungselemente 15 und 17 rein veranschaulichend, weil die Befestigungselemente andere Konfigurationen aufweisen können und/oder separate Elemente sein können, die in einer Vielzahl herkömmlicher Arten an der Optik 13 befestigt sind.

Unter spezieller Bezugnahme auf 3 weist die Optik 13 eine anteriore Stirnfläche 23, eine posteriore Stirnfläche 25, einen anterioren Umfangsbereich 27, einen posterioren Umfangsbereich 29 und eine Umfangskantenfläche 31 auf. Die Umfangskantenfläche 31 weist im Querschnitt zum Beispiel einen kontinuierlich gekrümmten konkaven Aufbau auf. Die Umfangskantenfläche 31 schneidet den anterioren Umfangsbereich 27 an einer anterioren Umfangseckkante 28 in einem Winkel von ungefähr 70°. Die Eckkante 28 befindet sich an einer Diskontinuität zwischen der anterioren Stirnfläche 23 (dem anterioren Umfangsbereich 27) und der Umfangskantenfläche 31 und umschreibt die optische Achse 22. Die Umfangskantenfläche 31 schneidet den posterioren Umfangsbereich 29 an einer posterioren Umfangseckkante 30 in einem Winkel von ungefähr 70°. Die Eckkante 30 befindet sich an einer Diskontinuität zwischen der posterioren Stirnfläche 25 (dem posterioren Umfangsbereich 29) und der Umfangskantenfläche 31 und umschreibt die optische Achse 22.

Der anteriore und posteriore Umfangsbereich 27 und 29 erstrecken sich zum Beispiel über einen Abstand von ungefähr 0,1 mm bis ungefähr 1 mm und mehr (ungefähr 0,5 mm ist in 3 dargestellt) von der Umfangskantenfläche 31 und den Umfangseckkanten 28 bzw. 30 radial nach innen und sind im Wesentlichen planar, insbesondere im Wesentlichen senkrecht zur optischen Achse 22 der Optik 13. Die anteriore Stirnfläche 23 umfasst einen zusätzlichen anterioren Bereich 33, der nicht planar, sondern konvex ist. Die posteriore Stirnfläche 25 umfasst einen zusätzlichen posterioren Bereich 35, der ebenfalls nicht planar, sondern konvex ist. Das Maß der Optik 13 zwischen der anterioren Stirnfläche 23 und der posterioren Stirnfläche 25 an den Umfangsbereichen 27 und 29 ist geringer als das gleiche Maß an der optischen Achse 22.

Es wurde herausgefunden, dass das Implantieren der IOL 11 in den Kapselsack eines Auges die Zellenmigration oder das Zellenwachstum, zum Beispiel die Epithelzellenmigration oder das Epithelzellenwachstum des Auges auf und/oder über der/die anteriore und posteriore Stirnfläche 23 und 25 der Optik 13 hemmt oder verzögert. Zusätzlich wurde herausgefunden, dass eine geringere Menge von Kantenblendungserscheinungen mit der IOL 11 erzielt wird, die im Kapselsack des Auges implantiert ist.

Ohne die Erfindung auf eine spezielle Operationsmethode beschränken zu wollen, wird davon ausgegangen, dass die vorliegende IOL 11 die Hemmung der Zellenmigration oder des Zellenwachstums auf und/oder über der/die Optik 13 aufgrund der scharfen oder abrupten Umfangseckkanten 28 und 30 bereitstellt. Somit wird davon ausgegangen, dass die Zellen des Auges eine reduzierte Neigung zum Wachstum auf und/oder über der/die anteriore Stirnfläche 23 und posteriore Stirnfläche 25 verglichen mit einer im Wesentlichen identischen IOL ohne derartige Umfangseckkanten aufweisen. Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass die reduzierten Blendungserscheinungen, die unter Verwendung der vorliegenden IOL 11 erzielt werden, von der gekrümmten Konfiguration der Umfangskantenfläche 31 herrühren. Somit stellt die IOL 11, die im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmte Umfangskantenfläche 31 aufweist, verglichen mit einer im Wesentlichen ähnlichen IOL mit einer Umfangskantenfläche, die zum Beispiel im Querschnitt im Wesentlichen parallel zur optischen Achse der IOL ist, reduzierte Blendungserscheinungen bereit.

2 stellt eine IOL 1 des Stands der Technik dar, die planare Umfangsbereiche 2 und 3 und scharfe Umfangseckkanten 4 und 5 auf der entsprechenden anterioren und posterioren Stirnfläche 6 und 7 aufweist, aber eine Umfangskantenfläche 8 aufweist, die zur optischen Achse 9 parallel ist, statt im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmt. Obwohl die IOL 1 des Stands der Technik einen gewissen Grad der Hemmung des Zellenwachstums bereitstellt, stellt sie keine reduzierten Kantenblendungserscheinungen bereit, wie es die IOLs der vorliegenden Erfindung tun.

4 stellt eine alternative Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Diese IOL ist im Allgemeinen bei 111 gezeigt. Es sei denn, es ist hier ausdrücklich beschrieben, ist die IOL 111 gleich der IOL 11 aufgebaut und funktioniert gleichermaßen. Die Komponenten der IOL 111, die den Komponenten der IOL 11 entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen erhöht um 100 gekennzeichnet.

Der prinzipielle Unterschied zwischen der IOL 111 und der IOL 11 betrifft die Form der anterioren Stirnfläche 123 und die Form der posterioren Stirnfläche 125. Genauer gesagt ist die anteriore Stirnfläche 123 insgesamt konvex und die IOL 111 enthält keinen im Wesentlichen planaren anterioren Umfangsbereich. Diese konvexe anteriore Stirnfläche 123 schneidet die Umfangskantenfläche 131 an einer scharfen anterioren Umfangseckkante 128. Gleichermaßen ist die posteriore Stirnfläche 125 insgesamt konvex und die IOL 111 enthält keinen im Wesentlichen planaren posterioren Umfangsbereich. Diese konvexe posteriore Stirnfläche 125 schneidet die Umfangskantenfläche 131 an einer scharfen posterioren Umfangseckkante 130. Die spezielle Konfiguration der anterioren Stirnfläche 123 und der posterioren Stirnfläche 125 kann unabhängig vorgesehen sein, um die Bedürfnisse einer gegebenen speziellen Anwendung umfassend die folgenden Faktoren zu berücksichtigen; die gewünschte Sehkraftkorrektur oder die gewünschten Sehkraftkorrekturen, die Größe der Optik 113, die Größe des Auges, in dem die IOL 111 zu platzieren ist, und ähnliche Faktoren. Die IOL 111 hemmt oder verzögert die Zellenmigration oder das Zellenwachstum und stellt eine reduzierte Menge an Blendungserscheinungen bereit, wie es auch die oben beschriebene IOL 11 bewirkt.

5 stellt eine weitere Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Diese IOL ist im Allgemeinen bei 211 gezeigt. Es sei denn, es ist hier ausdrücklich beschrieben, ist die IOL 211 gleich der IOL 111 aufgebaut und funktioniert gleichermaßen. Die Komponenten der IOL 211, die den Komponenten der IOL 111 entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen erhöht um 100 gekennzeichnet.

Der prinzipielle Unterschied zwischen der IOL 211 und der IOL 111 betrifft die Form der Umfangskantenfläche 231. Genauer gesagt ist die Krümmung der Umfangskantenfläche 231 verglichen mit der Krümmung der Umfangskantenfläche 131 komplexer. Insbesondere variiert die Krümmung der Kantenfläche 231 im Wesentlichen kontinuierlich, während die Krümmung der Kantenfläche 131 ein im Wesentlichen konstanter konkaver Bogen (im Querschnitt) ist. Die Umfangskantenfläche 231 ist ausgestaltet, um die Menge der Kantenblendungserscheinungen zu reduzieren, was durch die IOL 211 im Auge gegenüber zum Beispiel der IOL 1 erzielt wird. Der spezielle Aufbau oder die Krümmung der Umfangskantenfläche 231 ist vorgesehen, um die Bedürfnisse einer speziellen Anwendung umfassend die folgenden Faktoren zu berücksichtigen: die Größe der Optik 213, die Größe des Auges, in dem die IOL 211 zu platzieren ist, und ähnliche Faktoren.

6 stellt eine zusätzliche Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die IOL, die in 6 dargestellt ist, ist im Allgemeinen bei 211 gezeigt. Es sei denn, es ist hier ausdrücklich beschrieben, ist die IOL 211 gleich der IOL 111 aufgebaut und funktioniert gleichermaßen. Die Komponenten der IOL 311, die den Komponenten der IOL 111 entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen erhöht um 200 gekennzeichnet.

Der primäre Unterschied zwischen der IOL 311 und der IOL 111 betrifft die Konfiguration der Umfangskantenfläche 331. Genauer gesagt variiert die Krümmung der Umfangskantenfläche 331 im Wesentlichen kontinuierlich (in einer Art und Weise, die im Wesentlichen dem Gegenteil der Krümmung der Umfangskantenfläche 231 der IOL 211 entspricht), während die Krümmung der Kantenfläche 131 einen im Wesentlichen konstanten konkaven Bogen (im Querschnitt) entspricht. Die Umfangskantenfläche 331 der IOL 311 ist wirkungsvoll beim Reduzieren der Blendungserscheinungen, die durch das Vorliegen der IOL 311 im Auge verursacht werden, gegenüber den Blendungserscheinungen, die mit einer IOL 1 im Auge erzielt werden.

7 stellt eine zusätzliche Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Es sei denn, es ist hier ausdrücklich beschrieben, ist diese IOL, die im Allgemeinen bei 411 dargestellt ist, gleich der IOL 111 aufgebaut und funktioniert gleichermaßen. Die Komponenten der IOL 411, die den Komponenten der IOL 111 entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen erhöht um 300 gekennzeichnet.

Der primäre Unterschied zwischen der IOL 411 und der IOL 111 betrifft den Aufbau der Umfangskantenfläche 431. Genauer gesagt umfasst die Umfangskantenfläche 431 einen ersten Abschnitt 39, der in Bezug auf die optische Achse 422 der IOL 411 konkav ist. Die Umfangskantenfläche 431 umfasst ferner einen zweiten Abschnitt 41, der relativ zur optischen Achse 422 der IOL 411 konvex ist. Somit kann die Krümmung der Umfangskantenfläche der vorliegenden IOLs, zum Beispiel der Umfangskantenfläche 431 der IOL 411, relativ komplex sein. Die Umfangskantenfläche 431 ist wirkungsvoll, um reduzierte Blendungserscheinungen im Auge bereitzustellen, und zwar gegenüber der IOL 1. Zusätzlich ist anzumerken, dass die Umfangskantenfläche 431 die anteriore Stirnfläche 423 an der anterioren Umfangseckkante 428 in einem Winkel von ungefähr 90° schneidet. Gleichermaßen schneidet die Umfangskantenfläche 431 den posterioren Umfangsbereich 429 an der posterioren Umfangseckkante 430 in einem Winkel von ungefähr 90°.

Die IOL 411, wie alle IOLs gemäß der vorliegenden Erfindung, ist wirkungsvoll beim Hemmen oder Verzögern der Zellenmigration oder des Zellenwachstums vom Auge auf oder über die/der Optik 413.

8 stellt eine weitere alternative Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Diese IOL ist im Allgemeinen bei 511 gezeigt. Es sei denn, es ist hier ausdrücklich beschrieben, ist die IOL 511 im wesentlichen gleich der IOL 111 aufgebaut und funktioniert im Wesentlichen gleich. Komponenten der IOL 511, die den Komponenten der IOL 111 entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen erhöht um 400 gekennzeichnet.

Der primäre Unterschied zwischen der IOL 511 und der IOL 111 betrifft den Aufbau der Umfangskantenfläche 531 und den Aufbau des Schnitts zwischen der anterioren Stirnfläche 523 und der Umfangskantenfläche 531 der Optik 511. Genauer gesagt weist die Umfangskantenfläche 531 einen kontinuierlich gekrümmten Aufbau etwa gleich der Umfangskantenfläche 431 der IOL 411 auf. Auch die anteriore Stirnfläche 523 schneidet die Umfangskantenfläche 531 in einer Krümmung (das heißt auf einer Kontinuität, nicht Diskontinuität). Mit anderen Worten ist der Schnitt der anterioren Stirnfläche 523 und der Umfangskantenfläche 531 gleichmäßig oder kontinuierlich und nicht scharf oder diskontinuierlich.

Die IOL 511 ist wirkungsvoll beim Reduzieren des Grads an Blendungserscheinungen, die mit der IOL 511 im Auge erreicht werden, gegenüber der IOL 1 im Auge. Ferner schneidet die Umfangskantenfläche 531 die posteriore Stirnfläche 525 an einer Diskontinuität. Die IOL 511 ist wirkungsvoll beim Verzögern oder Hemmen von Zellenwachstum oder Zellenmigration von dem Auge auf und/oder über der/die posteriore Stirnfläche 525 der IOL 511.

9 stellt eine noch weitere Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Es sei denn, es ist hier ausdrücklich beschrieben, ist diese IOL, die im Allgemeinen bei 611 gezeigt ist, gleich der IOL 111 aufgebaut und funktioniert gleichermaßen. Die Komponenten der IOL 611, die den Komponenten der IOL 111 entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen erhöht um 500 gekennzeichnet.

Der Hauptunterschied zwischen der IOL 611 und der IOL 111 betrifft den Aufbau der Umfangskantenfläche 631 und den Aufbau der posterioren Stirnfläche 625. Genauer gesagt ist die Umfangskantenfläche 631 relativ zur optischen Achse 622 der IOL 611 konvex. Die Umfangskantenfläche 631 schneidet die anteriore Stirnfläche 623 nicht an einer scharfen oder dikontinuierlichen Ecke, sondern schneidet die posteriore Stirnfläche 625 in einem stumpfen Winkel an der posterioren Umfangseckkante 630. Die posteriore Stirnfläche 625 umfasst einen Umfangsbereich 51, der im Wesentlichen senkrecht zur optischen Achse 622 verläuft. Die anteriore Stirnfläche 623 umfasst einen Umfangsbereich 52, der aufgeraut ist, so dass der Bereich 52 wenigstens teilweise gegenüber Lichtübertragung opak ist. Die Kombination der konvexen Umfangskantenfläche 631 und dem wenigstens teilweise opaken Umfangsbereich 53 ist insbesondere bei der Reduzierung von Blendungserscheinungen, zum Beispiel von der Kantenecke 630 wirkungsvoll, wie es mit der IOL 611 im Auge erzielt werden kann.

6 stellt eine noch andere Ausführungsform einer IOL gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Diese IOL ist im Allgemeinen bei 711 gezeigt. Es sei denn, es ist hier ausdrücklich beschrieben, ist die IOL 711 im Wesentlichen gleich der IOL 111 aufgebaut und funktioniert im Wesentlichen gleich. Die Komponenten der IOL 711, die den Komponenten der IOL 111 entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen erhöht um 600 gekennzeichnet.

Der primäre Unterschied zwischen der IOL 711 und der IOL 111 betrifft den Aufbau der Umfangskantenfläche 731, den Aufbau des Schnitts zwischen der anterioren Stirnfläche 723 und der Umfangskantenfläche 731 der Optik 711 und den Aufbau der posterioren Stirnfläche 725. Die Umfangskantenfläche 731 umfasst einen ersten Abschnitt 53, der relativ zur optischen Achse 722 der IOL 711 konvex ist. Die Umfangskantenfläche 731 umfasst ferner einen zweiten Abschnitt 55, der vom ersten Abschnitt 53 übergeht und die posteriore Stirnfläche 725 an einer Eckkante 730 schneidet. Die Umfangskantenfläche 731 schneidet die anteriore Stirnfläche 730 nicht an einer scharfen oder diskontinuierlichen Ecke. Die posteriore Stirnfläche 725 umfasst einen Umfangsbereich 55, der im Wesentlichen senkrecht zur optischen Achse 722 verläuft. Die anteriore Stirnfläche 723 umfasst den Umfangsbereich 57, der aufgeraut ist, so dass der Bereich 57 im wenigstens teilweise opak gegenüber Lichtübertragung ist. Der Bereich 59 der Umfangskantenfläche 731 und der Bereich 61 der posterioren Stirnfläche 725 sind ebenso aufgeraut, um wenigstens teilweise opak gegenüber Lichtübertragung zu sein. Die Kombination der Umfangskantenfläche 731 und den wenigstens teilweise opaken Bereich 57, 59 und 61 ist insbesondere wirkungsvoll, um Blendungserscheinungen zum Beispiel von der Kantenecke 730 zu reduzieren, wie es mit der IOL 711 im Auge erzielt werden kann.

Die vorliegende Erfindung stellt sehr wirkungsvolle IOLs bereit, die das Zellenwachstum oder die Zellenmigration, insbesondere das Epithelzellenwachstum oder die Epithelzellenmigration von einem Kapselsack auf und/oder über der/die IOL-Optiken hemmt. Zusätzlich erzeugen die IOLs reduzierte Blendungserscheinungen, insbesondere Kantenblendungserscheinungen gegenüber einer Linse mit einer Umfangskantenfläche, die im Wesentlichen im Querschnitt parallel zur optischen Achse der IOL-Optik verläuft. Diese Vorteile werden bei IOLs erreicht, die leicht herzustellen und ins Auge einzuführen sind. Derartige IOLs können aus einem beliebigen geeigneten Material gebildet werden und stellen eine wirkungsvolle Performance und wesentliche Vorteile für den Patienten bereit.

Während diese Erfindung in Bezug auf verschiedenartige spezielle Beispiele oder Ausführungsformen beschrieben wurde, versteht sich, dass die Erfindung nicht darauf beschränkt ist und dass sie innerhalb des Umfangs der folgenden Patentansprüche verschiedenartig praktiziert werden kann.


Anspruch[de]
  1. Intraokulare Linse (11), die in ein Auge implantierbar ist, umfassend:

    eine Optik (13), die zum Platzieren im Kapselsack des Auges und zum Führen von Licht auf die Netzhaut des Auges geeignet ist;

    wobei die Optik (13) eine zentrale optische Achse (22), eine anteriore Stirnfläche (23) mit einem anterioren Umfangsbereich (27), eine entgegengesetzte posteriore Stirnfläche (25) mit einem posterioren Umfangsbereich (29), sowie wenigstens einen Bereich (35), der im Wesentlichen nicht planar ist, und eine Umfangskantenfläche (31) zwischen den Stirnflächen aufweist;

    wobei die anteriore Stirnfläche (23) und die posteriore Stirnfläche (25) in ihrem Aufbau im Allgemeinen kreisförmig sind;

    wobei sich die Umfangskantenfläche (31) in einer Richtung parallel zur zentralen optischen Achse (22) nicht über den anterioren Umfangsbereich (27) oder den posterioren Umfangsbereich (29) erstreckt und die Umfangskantenfläche (31) die anteriore Stirnfläche (23) und/oder die posteriore Stirnfläche (25) schneidet, um eine Umfangseckkante (28, 30) zu bilden, die an einer Diskontinuität zwischen der Umfangskantenfläche und der schneidenden anterioren oder posterioren Stirnfläche angeordnet ist.
  2. Intraokulare Linse (11), die in ein Auge implantierbar ist, umfassend:

    eine Optik (13), die zum Platzieren im Kapselsack des Auges und zum Führen von Licht auf die Netzhaut des Auges geeignet ist;

    wobei die Optik (13) eine zentrale optische Achse (22), eine anteriore Stirnfläche (23) mit einem anterioren Umfangsbereich (27), eine entgegengesetzte posteriore Stirnfläche (25) mit einem posterioren Umfangsbereich (29), sowie wenigstens einen Bereich (35), der im Wesentlichen nicht planar ist, und eine Umfangskantenfläche (31) zwischen den Stirnflächen aufweist;

    wobei sich die Umfangskantenfläche (31) in einer Richtung parallel zur zentralen optischen Achse (22) nicht über den anterioren Umfangsbereich (27) oder den posterioren Umfangsbereich (29) erstreckt und die Umfangskantenfläche (31) die anteriore Stirnfläche (23) und/oder die posteriore Stirnfläche (25) schneidet, um eine Umfangseckkante (28, 30) zu bilden, die an einer Diskontinuität zwischen der Umfangskantenfläche und der schneidenden anterioren oder posterioren Stirnfläche angeordnet ist; wobei die intraokulare Linse an wenigstens dem anterioren Umfangsbereich (27), dem posterioren Umfangsbereich (29) oder der Umfangskantenfläche (31) wenigstens teilweise gegenüber Lichtübertragung opak ist und/oder sich wenigstens der anteriore Umfangsbereich (27) oder der posteriore Umfangsbereich (29) von der Umfangskantenfläche (31) in Richtung der zentralen optischen Achse (22) erstreckt und im Wesentlichen planar ist.
  3. Intraokulare Linse nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Umfangskantenfläche (31) einen im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmten Aufbau relativ zur zentralen optischen Achse in einer Richtung zwischen den Stirnflächen parallel zur zentralen optischen Achse aufweist.
  4. Intraokulare Linse (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Umfangskantenfläche nur die posteriore Stirnfläche (25) schneidet.
  5. Intraokulare Linse (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Umfangskantenfläche (31) und die anteriore Stirnfläche (23), sowie die Umfangskantenfläche (31) und die posteriore Stirnfläche (25) einander jeweils schneiden, um Umfangseckkanten (28, 30) zu bilden, die an Diskontinuitäten zwischen der Umfangskantenfläche und der entsprechend schneidenden Stirnfläche angeordnet sind.
  6. Intraokulare Linse (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der sich die Umfangskantenfläche (31) und die schneidende Stirnfläche (23, 25) einander in einem Winkel in einem Bereich von ungefähr 45° bis ungefähr 135°, vorzugsweise ungefähr 60° bis ungefähr 120° schneiden.
  7. Intraokulare Linse (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der sich die Umfangskantenfläche (31) und die schneidende Stirnfläche (23, 25) einander in einem stumpfen Winkel schneiden.
  8. Intraokulare Linse (11) nach Anspruch 1, oder Anspruch 1 und einem der Ansprüche 3 bis 7, bei der wenigstens eines oder mehrere der folgenden Elemente wenigstens teilweise opak sind: ein Teil der Umfangskantenfläche (31), ein Abschnitt der anterioren Stirnfläche (23) nahe der Umfangskantenfläche und ein Abschnitt der posterioren Stirnfläche (25) nahe der Umfangskantenfläche.
  9. Intraokulare Linse (311; 411) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der wenigstens ein Teil der Umfangskantenfläche (331; 431) relativ zur zentralen optischen Achse in einer Richtung zwischen den Stirnflächen parallel zur zentralen optischen Achse im Allgemeinen konkav ist.
  10. Intraokulare Linse (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der wenigstens ein Teil (39) der Umfangskantenfläche (31; 43) relativ zur zentralen optischen Achse in einer Richtung zwischen den Stirnflächen parallel zur zentralen optischen Achse im Allgemeinen konkav ist.
  11. Intraokulare Linse (411) nach Anspruch 9 oder 10, bei der ein erster Abschnitt (41) der Umfangskantenfläche (431) in einer Richtung zwischen den Stirnflächen relativ zur zentralen optischen Achse (422) im Allgemeinen konvex ist und bei der ein zweiter Abschnitt (39) der Umfangskantenfläche relativ zur zentralen optischen Achse in einer Richtung zwischen den Stirnflächen parallel zur zentralen optischen Achse im Allgemeinen konkav ist.
  12. Intraokulare Linse (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Umfangskantenfläche (31) die zentrale optische Achse (22) umschreibt und die gesamte Umfangskantenfläche relativ zur zentralen optischen Achse in einer Richtung zwischen den Stirnflächen parallel zur zentralen optischen Achse einen im Wesentlichen kontinuierlich gekrümmten Aufbau aufweist.
  13. Intraokulare Linse (11) nach Anspruch 1, oder Anspruch 1 und einem der Ansprüche 3 bis 10, bei der sich wenigstens der anteriore Umfangsbereich (27) oder der posteriore Umfangsbereich (29) von der Umfangskantenfläche (31) in Richtung der zentralen optischen Achse (22) erstreckt und im Wesentlichen planar ist.
  14. Intraokulare Linse (11) nach Anspruch 13, bei der wenigstens der anteriore Umfangsbereich (27) oder der posteriore Umfangsbereich (29) im Wesentlichen senkrecht zur zentralen optischen Achse (22) verläuft.
  15. Intraokulare Linse (11) nach Anspruch 13 oder 14, bei der sich sowohl der anteriore Umfangsbereich (27) als auch der posteriore Umfangsbereich (29) von der Umfangskantenfläche (31) in Richtung der zentralen optischen Achse (22) erstrecken und im Wesentlichen planar sind.
  16. Intraokulare Linse (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Dimension der Optik (13) parallel zur zentralen optischen Achse (22) zwischen der anterioren Stirnfläche (23) und der posterioren Stirnfläche (25) an der Umfangskantenfläche (31) kleiner ist als an der zentralen optischen Achse.
  17. Intraokulare Linse (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der wenigstens der anteriore Umfangsbereich (27), der posteriore Umfangsbereich (29) oder die Umfangskantenfläche aufgeraut ist.
  18. Intraokulare Linse (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner umfassend wenigstens ein längliches Befestigungselement (15, 17), das mit der Optik (13) gekoppelt ist, um beim Befestigen der intraokularen Linse in dem Auge genutzt zu werden.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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