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Ein Steckverbinder und ein Verfahren für seine Herstellung - Dokument DE60205967T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60205967T2 29.06.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001235303
Titel Ein Steckverbinder und ein Verfahren für seine Herstellung
Anmelder AutoNetworks Technologies, Ltd., Nagoya, Aichi, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Okamura, Kenji, Nagoya-shi, Aichi, JP;
Hirai, Hiroki, Nagoya-shi, Aichi, JP;
Sakai, Yoshito, Nagoya-shi, Aichi, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 60205967
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.02.2002
EP-Aktenzeichen 020040432
EP-Offenlegungsdatum 28.08.2002
EP date of grant 07.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.06.2006
IPC-Hauptklasse H01R 12/38(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01R 12/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft einen Verbinderanschluss, der in einem Flachdrahtelementverbinder zur elektrischen Verbindung eines Flachkabels, einer Bandleitung, einer FPC (flexible gedruckte Schaltung) oder eines ähnlichen Flachdrahtelements, bei dem flache rechtwinklige Leiter Seite an Seite angeordnet sind, mit einer Schaltungskarte oder ähnlichem, und ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Verbinderanschlusses.

Ein Flachdrahtelementverbinder, der ein weibliches Verbindergehäuse (im Folgenden nur "Gehäuse") aufweist, das mehrere Verbinderanschlüsse (im Folgenden nur "Anschlüsse") Seite an Seite unterbringt und in dem Leiter eines Flachdrahtelements in Kontakt mit den Anschlüssen durch Verbinden eines gepaarten Verbindergehäuses, das an einem Ende des Flachdrahtelements angebracht ist, mit dem Gehäuse, gebracht werden, ist allgemein bekannt.

Neben den Verbindern des oben genannten Typs, bei dem die Verbindergehäuse miteinander verbunden sind, gibt es ebenfalls Verbinder eines derartigen Typs, bei dem die Leiter des Flachdrahtelements in Kontakt mit den Anschlüssen durch Einführen des Endes des Flachdrahtelements in das Gehäuse mit einem plattenförmigen Element, Gleiter (Trägerelement) genannt, das an dem Endabschnitt des Flachdrahtelements angeordnet ist, gebracht werden.

In dem Bereich der oben genannten Flachdrahtelementverbinder wurde ebenfalls ein Zwei-Richtungs-Verbinder entwickelt, der mit Einführungsöffnungen für ein Flachdrahtelement an den Vorder- und Rückseiten versehen ist. Ein derartiger Verbinder wird in dem Fall als nützlich angesehen, in dem mehrere elektrische Module in einer Kette miteinander verbunden werden.

Der Flachdrahtelementverbinder der Zwei-Richtungs-Verbindung enthält Anschlüsse, die jeweils Kontaktabschnitte an ihren Vorder- und Rückseiten enthalten und in dem Gehäuse vorgesehen sind, das die Einführungsöffnungen an den Vorder- und Rückseiten aufweist. Wenn die Flachdrahtelemente durch die jeweiligen Einführungsöffnungen eingeführt werden, werden die Leiter der jeweiligen Flachdrahtelemente in Kontakt mit den jeweiligen Kontaktabschnitten gebracht, wodurch entsprechende Paare der Leiter der beiden Flachdrahtelemente über die gemeinsamen Anschlüsse miteinander verbunden und die jeweiligen Leiter mit einer Schaltungskarte oder ähnlichem verbunden werden.

In dem Flachdrahtelementverbinder dieses Typs werden die Anschlüsse allgemein in die jeweiligen Hohlräume von vorne oder hinten eingeführt und in dem Gehäuse gehalten, wobei ein Teil von diesen in Fixierungslöchern oder ähnlichem, die in dem Gehäuse ausgebildet sind, gepresst und verriegelt bzw. arretiert werden. Diesbezüglich besteht ein Problem bei dem Flachdrahtelementverbinder der Zwei-Richtungs-Verbindung. Insbesondere ist der Anschluss, der in dem Flachdrahtelementverbinder der Zwei-Richtungs-Verbindung verwendet wird, leicht ablenkbar, da er eine lange und schmale Gestalt aufweist, die mit einem Paar Kontaktabschnitten an den Vorder- und Rückseiten versehen ist. Somit können die Kontaktabschnitte während der Einführung des Anschlusses in das Gehäuse einer plastischen Verformung bei einer Druckbeanspruchung, insbesondere während ein Teil des Anschlusses in das Fixierungsloch gedrückt wird, unterliegen. Demzufolge kann später ein Kontaktfehler oder ein anderes Problem auftreten.

Dementsprechend ist es wünschenswert, dieses Problem hinsichtlich der Konstruktion zu lösen. Außerdem ist es in einem Verbinder kleiner Größe schwierig, die Anschlüsse einzuführen, da die Anschlüsse ebenfalls kleiner sind. Dieser Punkt muss ebenfalls gelöst werden.

Das Dokument EP-A-0 544 184 beschreibt eine Anbringung für einen elektrischen Verbinderanschluss gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, bei dem ein Anschluss innerhalb eines Gehäuses untergebracht ist. Der Anschluss enthält jeweils elastische Kontaktarme, die sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen erstrecken, und einen Anschlussbasisabschnitt, der gleitend in einen Anschlussschlitz passt. Die Kontaktarme sind direkt mit der Basis an ihren gekrümmten Stämmen verbunden. Demzufolge werden die Kontaktarme einer externen Kraft oder Spannung ausgesetzt, wenn der Anschluss in das Gehäuse eingeführt wird.

Das Dokument US-A-5 387 112 beschreibt ein Anschlusselement für Bandkabelverbinder, wobei das Anschlusselement einen allgemein verlängerten Stamm mit gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenkanten und außerdem gegenüberliegenden ersten und zweiten Enden aufweist, Kontakt- und Positionierungszinken, die einstückig mit einem allgemeinen Zwischenabschnitt des verlängerten Stammes ausgebildet sind und sich im Allgemeinen parallel zu einander und im Allgemeinen in einer Richtung quer zur Kante der ersten Seite des verlängerten Stammes erstrecken, und ein Paar Leitungselemente aufweist, die einstückig mit den gegenüberliegenden Enden des verlängerten Stammes ausgebildet sind und sich im Allgemeinen parallel zu einander und im Wesentlichen quer zur Kante der zweiten Seite des verlängerten Stamms in einer anderen Richtung entgegen der einen Richtung erstrecken.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Verbinderanschluss gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Herstellung eines Verbinderanschlusses gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 6 bereitzustellen, die frei von den Problemen des Standes der Technik sind.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist ein Verbinderanschluss einen Einpressabschnitt auf, der sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen erstreckt und in ein Fixierungsloch, das in einem Verbindergehäuse ausgebildet ist, von dessen vorderen Ende eingepresst wird. Ein Paar vordere und hintere Kontaktabschnitte sind an Positionen vorgesehen, die vertikal gegenüber dem Einpressabschnitt versetzt sind, um in Kontakt mit den Flachdrahtelementen gebracht zu werden. Die Kontaktabschnitte sind mit dem Einpressabschnitt über einen Abschnitt zwischen den Kontaktabschnitten verbunden.

Diese und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der folgenden genaueren Beschreibung und der zugehörigen Zeichnungen deutlich. Es sind:

1 eine perspektivische Ansicht, die einen Flachdrahtelementverbinder zeigt, der Verbinderanschlüsse gemäß einer Ausführungsform der Erfindung verwendet,

2 eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht, die den Flachdrahtelementverbinder zeigt,

3A und 3B Querschnitte, die den Flachdrahtelementverbinder zeigen, wobei 3A einen Zustand zeigt, bei dem ein Flachdrahtelement durch eine Einführungsöffnung an der Hinterseite des Flachdrahtelementverbinders eingeführt ist, und 3B einen Zustand zeigt, bei dem das Flachdrahtelement, das durch die hintere Einführungsöffnung eingeführt ist, fixiert ist und ein gepaarter Verbinder mit der Vorderseite des Flachdrahtelementverbinders verbunden ist,

4A und 4B Querschnitte, die den Flachdrahtelementverbinder zeigen, wobei 4A einen Zustand zeigt, bei dem das Flachdrahtelement, das durch die hintere Einführungsöffnung eingeführt ist, fixiert ist und ein gepaarter Verbinder mit der Vorderseite des Flachdrahtelementverbinders verbunden ist, und 4B einen Zustand zeigt, bei dem die Verbindung der Flachdrahtelemente mit den Vorder- und Rückseiten des Flachdrahtelementverbinders vollzogen ist,

5 einen Querschnitt, der einen Aufbau des Flachdrahtelementverbinders, des Flachdrahtelements und des gepaarten Verbinders, der mit dem Verbinder zu verbinden ist, zeigt,

6 eine perspektivische Ansicht, die ein Gehäuse des Flachdrahtelementverbinders zeigt,

7A und 7B Diagramme, die einen Aufbau des Gehäuses und der Verbinderanschlüsse des Flachdrahtelementverbinders zeigen, wobei 7A einen Zustand zeigt, bei dem die Verbinderanschlüsse noch nicht untergebracht sind, und 7B einen Zustand zeigt, bei dem die Verbinderanschlüsse untergebracht sind.

8A eine Draufsicht, die den Aufbau des Flachdrahtelements zeigt,

8B einen Querschnitt entlang der Linie 8A-8A in 8A,

9A und 9B Querschnitte, die den Aufbau des gepaarten Verbinders zeigen, der mit dem Flachdrahtelementverbinder zu verbinden ist, wobei 9A einen Zustand des gepaarten Verbinders vor der Anbringung an dem Flachdrahtelement (vor dem Zusammenbau) zeigt, und

9B einen Zustand nach dessen Anbringung an dem Flachdrahtelement (nach dem Zusammenbau) zeigt,

10 eine perspektivische Ansicht, die einen Halter des gepaarten Verbinders zeigt,

11A eine Draufsicht, die den Aufbau des Flachdrahtelements zeigt,

11B einen Querschnitt entlang der Linie 11B-11B der 11A,

12A, 12B und 12C Querschnitte, die jeweils den 3B, 4A und 4B entsprechen und den Aufbau des Flachdrahtelementverbinders, des Flachdrahtelements und des gepaarten Verbinders, der mit diesem Verbinder zu verbinden ist, zeigen, und

13 ein Diagramm, das einen Zustand zeigt, bei dem die Verbinderanschlüsse mit einem Träger verbunden sind.

Die 1, 2 und 3A zeigen schematisch einen Flachdrahtelementverbinder, der mit Verbinderanschlüssen gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung versehen ist. Der Flachdrahtelementverbinder C10 (im Folgenden "Drahtelementverbinder C10"), der in diesen Figuren gezeigt ist, ist ein Schaltungskartenverbinder vom sog. Zwei-Richtungs-Verbindungstyp, der derart konstruiert ist, dass Flachdrahtelemente mit dessen Vorderlinke Seite in 3A) und Rückseiten verbindbar sind.

Der Drahtelementverbinder C10 ist an der Bodenfläche einer Schaltungskarte P angebracht, und Flachkabel 10, 12 (im Folgenden "Kabel 10, 12") sind in dieser Ausführungsform als die Flachdrahtelemente von vorne und hinten verbunden.

Genauer gesagt enthält der Drahtelementverbinder C10 ein weibliches Gehäuse 20, das lang und schmal in Breitenrichtung (Richtung normal zur Ebene der Zeichnung der 3A) ist, wie es in 6 gezeigt ist.

In dem Gehäuse 20 sind zwei Verbindungsabschnitte 21A, 21B Seite an Seite in Breitenrichtung (vertikale Richtung in 5) definiert, wie es in den 5 und 6 gezeigt ist. Mehrere Hohlräume 22 mit offenen vorderen und hinteren Enden sind Seite an Seite in Breitenrichtung in jedem Verbindungsabschnitt 21A, 21B angeordnet. Verbinderanschlüsse 24 (im Folgenden "Anschlüsse 24") werden in diesen Hohlräumen 22 untergebracht (siehe 7B, die Anschlüsse 24 sind in 5 nicht gezeigt).

Wie es in 7A gezeigt ist, ist jeder Anschluss 24 mit einem Einpressabschnitt 24c, der sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung erstreckt, einem Stammabschnitt 24d (Verbindungsabschnitt), der sich abwärts an einer Position in der Nähe des führendes Endes des Einpressabschnitts 24c erstreckt, einem Basisabschnitt 24e, der sich vorwärts und rückwärts von dem Bodenende (führendes Ende) des Stammabschnitts 24d erstreckt, einem Paar ablenkbarer Stücke 24a, 24b zur Verbindung (Kontaktabschnitte), die vertikal elastisch verschiebbar sind und sich vorwärts und rückwärts von dem Basisabschnitt 24e an den Vorder- und Rückseiten des Stammabschnitts 24d erstrecken und Kontakte 224a, 224b an ihren Seiten gegenüber vom Einpressabschnitt 24c aufweisen, und einem Beinabschnitt 24f versehen, der sich aufwärts von dem hinteren Ende des Einpressabschnitts 24c erstreckt. Wie es in 7A gezeigt ist, wird der Anschluss 24 in den entsprechenden Hohlraum 22 von der Hinterseite des Gehäuses 20 eingeführt, während ein führendes Ende 25 des Einpressabschnitts 24c vorwärts gerichtet ist, und ein Haken 25a, der an dem führenden Ende 25 vorgesehen ist, greift in das Gehäuse 20 ein, wobei das führende Ende 25 in ein Fixierungsloch 22a, das in dem Gehäuse 20 ausgebildet ist, eingreift, wodurch der Anschluss 24 so untergebracht oder gehalten wird, dass er nicht aus dem Hohlraum 22 entweicht, wie es in 7B gezeigt ist. Die Beinabschnitte 24f der jeweiligen Anschlüsse 24 sind auf eine Anschlussfläche oder ähnlichem (nicht gezeigt) auf der Schaltungskarte P gelötet, wodurch die Anschlüsse 24 mit Schaltungen auf der Schaltungskarte P elektrisch verbunden werden.

Um die Verbindung der Kabel 10, 12 zu erleichtern, ist ein erhobener bzw. erhöhter Abschnitt 20b an einem oberen Teil des Gehäuses 20 vorgesehen, um Einführungsöffnungen 26A, 26B und 30 für die Kabel 10, 12, die später beschrieben werden, von der Schaltungskarte P um einen vorbestimmten Abstand zu beabstanden. Die Einpressabschnitte 24c der Anschlüsse 24 werden in die Fixierungslöcher 22a, die in diesem erhobenen Abschnitt 20b ausgebildet sind, eingepresst. Durch Pressen der Einpressabschnitte 24c in den erhobenen Abschnitt 20b werden die Anschlüsse 24 dadurch, dass der Einpressabschnitt 24c in vertikaler Richtung zur Verstärkung der Anschlüsse 24 breiter ausgebildet wird, verstärkt, wobei Teile der Einpressabschnitte 24c zweckmäßig in dem Gehäuse 20 untergebracht werden.

In der Vorderfläche des Gehäuses 20 sind die Einführungsöffnungen 26a, 26b für das Kabel 10 entsprechend den jeweiligen Verbindungsabschnitten 21a, 21b einzeln vorgesehen, wie es in den 1, 3A und 5 gezeigt ist. Während der Verbindung des Kabels 10 sind die gepaarten Verbinder C20, die an dem Kabel 10 angebracht sind, durch diese Einführungsöffnungen 26a, 26b eingeführt in das Gehäuse 20, wodurch Leiter des Kabels 10 in Kontakt mit den vorderen ablenkbaren Stücken 24a der Anschlüsse 24 gebracht werden.

Röhrenförmige Hauben 27 sind um die jeweiligen Einführungsöffnungen 26a, 26b ausgebildet, und die gepaarten Verbinder C20 sind während der Verbindung des Kabels 10 in diese Hauben 27 eingepasst. Außerdem sind Führungsnuten 28 zum Führen des gepaarten Verbinders C20 an den gegenüberliegenden Enden der Breitenrichtung der jeweiligen Einführungsöffnungen 26a, 26b ausgebildet.

Andererseits ist die hintere Fläche des Gehäuses 20 mit einer Einführungsöffnung 30 ausgebildet, die lang und in Breitenrichtung schmal ist und den beiden Verbindungsabschnitten 21a, 21b gemeinsam ist, und ein Gleiter 32 (Trägerelement) wird einführbar und entfernbar in dieser Einführungsöffnung 30 getragen.

Wie es in 2 gezeigt ist, ist der Gleiter 32 ein schmales Element, das sich in Breitenrichtung des Gehäuses 20 erstreckt, und eine Zunge 34, die sich in dessen Längsrichtung erstreckt, und Fixierungshaken 36 an seinen gegenüberliegenden Enden enthält. Der Gleiter 32 wird in das Gehäuse 20 durch die Einführungsöffnung 30 zusammen mit dem Kabel 12 eingeführt, während es auf dem Kabel 12 angebracht ist, und wird an dem Gehäuse 20 durch Eingriff der Haken 36 in Vorstehungen 38, die an den Seitenwänden des Gehäuses 20 ausgebildet sind, befestigt, wodurch das Kabel 12, das in den Drahtelementverbinder C10 eingeführt ist, fixiert wird. Ein Verfahren zum Fixieren des Kabels 12 wird später genauer beschrieben.

Innerhalb des Gehäuses 20 des Drahtelementverbinders C10 sind zwei Verriegelungsstücke 40, die in Breitenrichtung elastisch verformbar sind, in der Nähe der jeweiligen Einführungsöffnungen 26a, 26b und an den gegenüberliegenden Außenseiten der jeweiligen Verbindungsabschnitte 21a, 21b vorgesehen, wie es weiterhin in 5 gezeigt ist. Jedes Verriegelungsstück 40 ist mit einem Haken 40a an seinem führenden Ende (linkes Ende in 5) versehen. Wenn die gepaarten Verbinder C20, die an dem Kabel 10 angebracht sind, in das Gehäuse 20 durch die jeweiligen Einführungsöffnungen 26a, 26b eingeführt werden, greifen die Haken 40a in die Verriegelungsabschnitte 60a der gepaarten Verbinder C20 ein, wie es später beschrieben wird.

Außerdem sind die Kabel 10, 20, die mit dem Drahtelementverbinder C10 zu verbinden sind, jeweils wie folgt aufgebaut:

Wie es in 8A gezeigt ist, nimmt das Kabel 10, das mit der Vorderseite des Drahtelementverbinders C10 zu verbinden ist, eine gezinkte Struktur durch Wegschneiden eines Mittelabschnitts (Mittelabschnitt in Breitenrichtung) eines Endabschnitts (rechter Endabschnitt in

8A), um diesen Endabschnitt in Teilstücke 11a, 11b zu teilen, an. Die Enden der jeweiligen Teilstücke 11a, 11b werden verarbeitet, um Leiter 2 freizulegen, und Verstärkungsplatten 4 zum Beschränken der Ablenkung der Kabelendabschnitte sind an den hinteren Flächen dieser Endabschnitte befestigt. Außerdem sind Positionierungsplatten 8 zusätzlich an den Verstärkungsplatten 4 an einer Position weiter rückwärts (links in 8) als die freigelegten Abschnitte der Leiter 2 befestigt.

Wie es in den 1 und 2 gezeigt ist, sind die gepaarten Verbinder C20, die mit dem Drahtelementverbinder C10 verbindbar sind, an den Endabschnitten der jeweiligen Teilstücke 11a, 11b angebracht.

Jeder gepaarte Verbinder C20 besteht aus einem Gehäuse 50a und einem Halter 50b, wie es in den 2 und 9A gezeigt ist, und ist an dem Ende des Teilstücks 11A (11B) durch Einführen des Halters 50b in das Gehäuse 50a während der Platzierung des Halters 50b auf dem Teilstück 11A (11B) anbringbar.

Insbesondere weist das Gehäuse 50a einen röhrenförmigen Mantelabschnitt 52 auf, der mit einem Einführungsloch 51 ausgebildet ist, das lang und in Breitenrichtung schmal ist und sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung (Querrichtung in 9A) erstreckt, wobei der Halter 50b und ähnliches in dieses Loch einführbar sind. Dieser Mantelabschnitt 52 ist mit einem vertikal faltbaren (biegbaren) Verriegelungsstück 54 in der Form einer dünnen Platte versehen und dient als ein Handhabungsabschnitt an dessen hinterem Ende (linkes Ende in 9A) und an einem oberen Teil einer Einführungsöffnung 51a des Halters 50b. Außerdem ist ein Paar Beinabschnitte 56 mit Haken 58, die in das Verriegelungsstück 54 eingreifen können, an gegenüberliegenden Enden der Breitenrichtung des Mantelabschnitts 52 vorgesehen.

Andererseits ist der Halter 50b ein Plattenelement mit einer oberen flachen Ausrichtungsfläche 60, wie es in 10 gezeigt ist, und wird an der hinteren Fläche (Verstärkungsplatte 4) des Teilstücks 11A (11B) durch die Ausrichtungsfläche 60 angeordnet. Eine Positionierungsvertiefung 62 ist an einem hinteren Teil (linker Teil in 9A) der Ausrichtungsfläche 60 ausgebildet, um eine Verschiebung des Teilstücks 11A (11B) und des Halters 50b durch Einpassen der Positionierungsplatte 8 des Teilstücks 11A (11B) in die Vertiefung 62 zu beschränken. Eine Störungsverhinderungsrippe 64 zum Schützen des Kabels 10 gegen ein Aufwärtsdrehen der Leiter 2 und ähnlichem, das durch eine Störung bzw. störende Beeinflussung während der Verbindung verursacht wird, ist an dem führenden Ende (rechtes Ende in 9A) des Halters 50b ausgebildet.

Der gepaarte Verbinder C20 wird an dem Teilstück 11A (11B) wie folgt angebracht. Der Halter 50b wird an der hinteren Fläche des Teilstücks 11A (11B) durch die Ausrichtungsfläche 60 angeordnet, wie es in 9A gezeigt ist, und das Teilstück (11A, 11B) wird zusammen mit dem Halter 50b in das Einführungsloch 51 des Gehäuses 50a von dessen führendem Ende (d.h. von der Rippe 64 des Halters 50b) in diesem Zustand eingeführt. Danach wird das Verriegelungsstück 54 so gebogen, dass es die Einführungsöffnung 51a des Gehäuses 50a verschließt, und wird dadurch, dass es zwischen die beiden Haken 58 gestoßen wird, verriegelt. Auf diese Weise wird jeder gepaarte Verbinder C20 an dem Teilstück 11A (11B) angebracht.

Mit dem an dem Teilstück 11A (11B) angebrachten gepaarten Verbinder C20 werden die freigelegten Abschnitte der Leiter 2 an dem Ende des Teilstücks 11A (11B) zusammen mit dem Halter 50b getragen, während sie von der gegenüberliegenden Seite des Mantelabschnitts 52 des Gehäuses 50a vorstehen, wie es in 9B gezeigt ist. Außerdem befindet sich, wie es in 9B gezeigt ist, ein Haken 68, der an der hinteren Fläche des Halters 50b ausgebildet ist, in Eingriff mit einem Verriegelungsloch 52a, das in der inneren Bodenwand des Mantelabschnitts 52 des Gehäuses 50a ausgebildet ist, mit dem Ergebnis, dass der Halter 50b in dem Gehäuse 50a in Kooperation mit dem Verriegelungsstück 54 doppelt verriegelt ist, so dass er nicht aus dem Gehäuse 50a entweicht.

Die Verriegelungsabschnitte 60a stehen an den gegenüberliegenden Enden der Breitenrichtung des Halters 50b des gepaarten Verbinders C20 vor, wie es in 10 gezeigt ist, und ein Paar Führungen 66, die Zwischenausformungsabschnitte sind, die sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen (Querrichtung in 9A) erstrecken, sind an den gegenüberliegenden Enden der Breitenrichtung der hinteren Fläche des Halters 50b vorgesehen.

Andererseits ist das Kabel 12, das mit der hinteren Seite des Drahtelementverbinders C10 zu verbinden ist, wie es in den 11A und 11B gezeigt ist, derart beschaffen, dass dessen Endabschnitt verarbeitet ist, um die jeweiligen Leiter 2 freizulegen, und eine Verstärkungsplatte 6 zum Beschränken der Ablenkung des Kabelendes ist an der hinteren Fläche des Kabelendes befestigt. Obwohl die Leiter 2 ursprünglich auch an dessen Mittenabschnitt (Mittenabschnitt in Breitenrichtung) vorhanden sind, sind unnötige Leiter 2 an dem Mittenabschnitt weggelassen, um eine Übereinstimmung mit dem Kabel 10 zu erreichen.

In dem obigen Aufbau werden die Kabel 10, 12 mit dem Drahtelementverbinder C10 wie folgt verbunden.

Zunächst wird das Kabel 12 mit dem Drahtelementverbinder C10 wie folgt verbunden. Der Endabschnitt des Kabels 12 wird lose in das Gehäuse 20 durch die hintere Einführungsöffnung 30 eingeführt, wie es in 3A gezeigt ist, und danach wird der Gleiter 32 in das Gehäuse 20 durch die Einführungsöffnung 30 eingeführt, wie es in 3B gezeigt ist. Dadurch wird der Endabschnitt des Kabels 12 durch die Zunge 34 des Gleiters 32 aufwärts gestoßen, während er zwischen die ablenkbaren Stücke 24b und den Basisabschnitten 24e der Anschlüsse 24 eingeführt wird, wodurch die Leiter 2 des Kabels 12 in Kontakt mit den ablenkbaren Stücken 24b der Anschlüsse 24, die in den jeweiligen Verbindungsabschnitten 21a, 21b untergebracht sind, gebracht. Durch den Kontakt mit den Anschlüssen 24 werden die jeweiligen Leiter 2 des Kabels 12 mit den Schaltungen auf der Schaltungskarte P über die Anschlüsse 24 verbunden.

Teilverriegelungsvorstehungen 6a sind an den gegenüberliegenden Enden der Breiterichtung der Verstärkungsplatte 6 des Kabels 12 ausgebildet, wie es in 11A gezeigt ist. Wenn der Endabschnitt des Kabels 12 lose in das Gehäuse 20 durch die Einführungsöffnung 30 eingeführt wird (Zustand, der in 3A gezeigt ist), kann das Kabel 12 teilweise in dem Gehäuse 20 verriegelt werden, bis der Gleiter 32 durch Eingreifen der Vorstehungen 6a in Vertiefungen 37, die in den inneren Flächen der Seitenwände des Gehäuses 20 ausgebildet sind, eingeführt ist (siehe 5).

Andererseits wird das Kabel 10 mit dem Drahtelementverbinder C10 wie folgt verbunden. Die jeweiligen gepaarten Verbinder C20 des Kabels 10 liegen in jeweiligen Einführungsöffnungen 26a, 26b des Drahtelementverbinders C10 gegenüber, und die Vorstehungsabschnitte der Halter 50b der jeweiligen gepaarten Verbinder C20 werden durch die Einführungsöffnungen 26a, 26b von ihren führenden Enden aus eingeführt, wie es in den 3B und 12A gezeigt ist. Zu diesem Zeitpunkt werden die gepaarten Verbinder C20 durch die Einführungsöffnungen 26a, 26b eingeführt, während die Führungen 66 der Halter 50b entlang der Führungsnuten 28, die in den Einführungsöffnungen 26a, 26b ausgebildet sind, geführt werden.

Auf diese Weise werden die Gehäuse 50a (Mantelabschnitte 52) der jeweiligen gepaarten Verbinder C20 in die Hauben 27 des Drahtelementverbinders C10 eingepasst, d.h. es ändert sich ein Zustand, der in den 4A und 12B gezeigt ist, in einen Zustand, der in den 4B und 12C gezeigt ist. Wenn der gepaarte Verbinder C20 eingeführt wird, werden ein Paar Verriegelungsstücke 40 innerhalb des Drahtelementverbinders C10 durch die Verriegelungsabschnitte 60a, die an dem Halter 50b ausgebildet sind, weiter auseinander gestoßen. Wenn der Halter 50b zum hinteren Ende des gepaarten Verbinders C20 eingeführt wird, greifen die Haken 40a der jeweiligen Verriegelungsstücke 40 in die entsprechenden Verriegelungsabschnitte 60a des Halters 50b ein, mit dem Ergebnis, dass jeder gepaarte Verbinder C20 in dem Drahtelementverbinder C20 verriegelt wird. Jeder Verriegelungsabschnitt 60a des Halters 50b ist in einer im Wesentlichen trapezförmigen Gestalt in Draufsicht ausgebildet, die von ihrem Basisende in Richtung ihres führenden Endes geneigt ist. Dementsprechend ist dieser Verriegelungszustand ein sog. "Halbverriegelungs"-Zustand, und der gepaarte Verbinder C20 kann, wenn er in einer Rückziehrichtung mit einer bestimmten Kraft oder mehr gezogen wird, von dem Drahtelementverbinder C10 entfernt werden, während er entriegelt ist.

Wenn die gepaarten Verbinder C20 somit mit dem Drahtelementverbinder C10 verbunden werden, werden die freigelegten Abschnitte der Leiter 2 des Kabels 10 in die Verbindungsabschnitte 21a, 21b des Drahtelementverbinders C10 zusammen mit den Haltern 50b eingeführt, wodurch sie in Kontakt mit den ablenkbaren Stücken 24a der jeweiligen Anschlüsse 24 gebracht werden. Durch diesen Kontakt werden die jeweiligen Leiter 2 des Kabels 10 mit den Schaltungen der Schaltungskarte P über die Anschlüsse 24 verbunden, und entsprechende Paare der Leiter des Kabels 12, das mit der Rückseite des Drahtelementverbinders C10 verbunden ist, und derjenigen des Kabels 10 werden über die Anschlüsse 24 verbunden.

Der Drahtelementverbinder C10, der oben beschrieben wurde, weist die folgenden Wirkungen auf, da er die Anschlüsse 24 der zuvor genannten Gestalt verwendet:

Zunächst kann die plastische Verformung der ablenkbaren Stücke 24a, 24b während der Einführung der Anschlüsse 24 in die Gehäuse 20 effektiv verhindert werden. Da insbesondere die führenden Enden 25 der Einpressabschnitte 24c in die Fixierungslöcher 22a während der Einführung der Anschlüsse 24 in das Gehäuse 20 gepresst werden, wirkt zu diesem Zeitpunkt eine Druckbeanspruchung auf die Anschlüsse 24. Jedoch werden, wie es oben beschrieben ist, die Kontaktabschnitte, d.h. die ablenkbaren Stücke 24a, 24b abwärts von dem Einpressabschnitt 24c über den Stammabschnitt 24d in den Anschlüssen 24 verschoben. Wenn somit der Anschluss 24 in das Gehäuse 20 mit dem hinteren Ende des Einpressabschnitts 24c gehalten eingeführt wird, wirkt die Druckbeanspruchung nur auf den Einpressabschnitt 24c, ohne auf die ablenkbaren Stücke 24a, 24b zu wirken. Daher kann ein unerwünschtes Ereignis, bei dem die ablenkbaren Stücke 24a, 24b durch die Druckbeanspruchung, die während der Einführung ausgeübt wird, abgelenkt und verformt (plastische Verformung) werden, effektiv verhindert werden. Als Ergebnis können Ereignisse wie ein Kontaktfehler und ähnliches, die von der Verformung der ablenkbaren Stücke 24a, 24b herrühren, effektiv vermieden werden.

In diesem Anschluss 24 ist der Beinabschnitt 24f (Kontaktabschnitt mit der Schaltungskarte) an dem hinteren Ende des Einpressabschnitts 24e an die Schaltungskarte P gelötet, um den Anschluss 24 dadurch mit der Schaltungskarte P elektrisch zu verbinden. Somit kann ein zweckmäßiger Aufbau realisiert werden, bei dem der Einpressabschnitt 24c ebenfalls als Kontaktabschnitt mit der Schaltungskarte P dient.

Der Anschluss 24 ist ebenfalls mit dem Basisabschnitt 24e versehen, der sich vorwärts und rückwärts von dem führenden Ende (Bodenende) der Stammbasis 24d erstreckt, und das ablenkbare Stück 24b, das den Kontakt 224b an der gegenüberliegenden Seite vom Einpressabschnitt 24c aufweist, ist zwischen dem Basisabschnitt 24e und dem Einpressabschnitt 24c ausgebildet. Als Ergebnis kann beim Verbinden des Kabels 12 mit dem Drahtelementverbinder C10 der Gleiter 32 in das Gehäuse 20 an der Seite des Kabels 10 gegenüber der Schaltungskarte P, d.h. unterhalb des Kabels 12 eingeführt werden, wie es in den 3A und 3B gezeigt ist, wodurch die Erstellung der Verbindung des Kabels 12 erleichtert wird. Insbesondere kann anstelle des Bereitstellens des ablenkbaren Stücks 24b mit dem Kontakt 224b ein Kontakt an der Seite des Basisabschnitts 24e in Richtung des Einpressabschnitts 24c vorgesehen werden. Da das Kabel 12 mit den Leitern 2, die in Richtung des Basisabschnitts 24e zeigen, eingeführt werden muss, muss jedoch in einem derartigen Fall der Gleiter 32 unvermeidbar in das Gehäuse 20 zwischen die Schaltungskarte P und das Kabel 12 eingeführt werden. Somit ist die Gleitereinführungsoperation schwierig durchzuführen, da sie an einer Position sehr dicht bei der Schaltungskarte P, ohne den Gleiter 32 zu sehen (d.h. der Gleiter 32 kann nicht gesehen werden, da er durch das Kabel 12 blockiert ist), erfolgen muss. Im Gegensatz dazu kann mit dem Anschluss 24, bei dem der Kontakt 224b an dem ablenkbaren Stück 24b wie in dieser Ausführungsform vorgesehen ist, der Gleiter 32 unterhalb des Kabels 12 eingeführt werden. Als Ergebnis kann der Gleiter 32 an einer Position beabstandet zur Schaltungskarte P eingeführt werden während es gesehen wird, und daher kann das Kabel 12 sicher und leicht verbunden werden.

Die Anschlüsse 24, die in dem Drahtelementverbinder C10 wie oben beschrieben verwendet werden, können durch Stanzen einer dünnen Metallplatte mittels einer Presse als allgemeine Anschlüsse dieses Typs hergestellt werden. Es ist vorteilhaft, die Anschlüsse 24 z.B. in einem Zustand herzustellen, wie er in 13 gezeigt ist. Mit anderen Worten ist es vorteilhaft, die Anschlüsse herzustellen, während mehrere Anschlüsse 24 in einer Reihe entlang eines streifenförmigen Trägers (Trägerelement 70) angeordnet sind, und die hinteren Enden der Einpressabschnitte 24c der jeweiligen Anschlüsse 24 (hinteren Enden der Anschlüsse 24 in Bezug auf dessen Einführungsrichtung in das Gehäuse 20) trennbar mit dem Trägerelement 70 zu verbinden, wie es in 13 gezeigt ist.

Durch Ausbilden der Anschlüsse 24 wie oben beschrieben können die Anschlüsse 24 in das Gehäuse 20 wie folgt eingeführt werden. Die Anschlüsse 24 werden aufwärts bis zum hinteren Ende des Gehäuses 20 von dem führenden Ende 25 des Einpressabschnitts 24c aus eingeführt, wobei das Trägerelement 70 gehalten wird, und danach wird das Trägerelement 70 gebogen, um den Anschluss 24 davon zu trennen. Dementsprechend kann der Anschluss 24 in das Gehäuse 20 eingeführt werden, während das hintere Ende des Anschlusses 24 (Einpressabschnitt 24c) sicher über das Trägerelement 70 gehalten wird. Daher besteht der Effekt eines sicheren und leichten Einführens des Anschlusses 24 in das Gehäuse 20 sogar dann, wenn der Anschluss 24 sehr klein und einzeln schwierig zu halten ist.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Drahtelementverbinder C10, der in der obigen Ausführungsform beschrieben wurde, nur ein Beispiel eines Flachdrahtelementverbinders ist, für den die Verbinderanschlüsse (Anschlüsse 24) gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, und die speziellen Konstruktionen der Verbinderanschlüsse und des Flachdrahtelementverbinders können geeignet geändert werden, ohne von dem Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Obwohl der Drahtelementverbinder C10 an der unteren Fläche der Schaltungskarte P befestigt ist, kann er z.B. auch an der oberen Oberfläche der Schaltungskarte P befestigt werden. In einem derartigen Fall kann der Beinabschnitt 24f des Anschlusses 24 an dem hinteren Ende des Basisabschnitts 24e statt an dem hinteren Ende des Einpressabschnitts 24c vorgesehen sein, und der Drahtelementverbinder C10 kann an der oberen Oberfläche der Schaltungskarte P über die untere Oberfläche (Oberfläche einer unteren Seite in 3) des Beinabschnitts 24f befestigt werden.

In dem Drahtelementverbinder C10 sind die Gehäuse 20 der gepaarten Verbinder C20 mit der vorderen Seite verbunden, und das Kabel 12 ist direkt an der hinteren Seite eingeführt. Die Verbindungsaufbauten der Kabel (Flachdrahtelemente) an den vorderen und hinteren Seiten des Drahtelementverbinders C10 können jedoch umgedreht werden. Außerdem kann neben der Verwendung der unterschiedlichen Verbindungsaufbauten an den vorderen und hinteren Seiten des Verbinders wie in der vorhergehenden Ausführungsform derselbe Verbindungsaufbau an den Vorder- und Rückseiten eingesetzt werden.

Obwohl die Flachkabel 10, 12 in der vorherigen Ausführungsform als Flachdrahtelemente verwendet werden, sind die Flachdrahtelemente nicht auf Flachkabel begrenzt. Bandleitungen, FPCs (flexible gedruckte Schaltungen) und ähnliches können als solche verwendet werden.

Wie es oben beschrieben ist, wird ein erfindungsgemäßer Verbinderanschluss in einem Verbindergehäuse eines Flachdrahtelementverbinders vom Zwei-Richtungs-Verbindungstyp untergebracht, der Einführungsöffnungen für Flachdrahtelemente, die an dessen vorderen und hinteren Seiten vorgesehen sind, aufweist. Der Verbinderanschluss weist einen Einpressabschnitt auf, der sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung erstreckt und in ein Fixierungsloch, das in dem Verbindergehäuse ausgebildet ist, von dessen vorderen Endseite eingepresst wird. Ein Paar vorderer und hinterer Kontaktabschnitte sind an Positionen vorgesehen, die vertikal gegenüber dem Einpressabschnitt, der in Kontakt mit den Flachdrahtelementen gebracht wird, versetzt. Die Kontaktabschnitte sind mit dem Einpressabschnitt über einen Abschnitt zwischen den Kontaktabschnitten verbunden.

In dem somit aufgebauten Verbinderanschluss sind die Kontaktabschnitte vertikal gegenüber dem Einpressabschnitt verschoben. Wenn somit der Verbinderanschluss in das Verbindergehäuse eingeführt wird, wobei das hintere Ende des Einpressabschnitts gehalten wird, wirkt eine Druckbelastung nur auf den Einpressabschnitt, ohne auch auf die Kontaktabschnitte zu wirken. Daher können die Kontaktabschnitte effektiv davor geschützt werden, sich während der Einführung des Verbinderanschlusses in das Verbindergehäuse zu verformen (plastische Verformung).

In dem Fall, dass der Flachdrahtelementverbinder ein Schaltungskartenverbinder, der an einer Schaltungskarte zu befestigen ist, ist, ist vorzugsweise ein Kontaktabschnitt, der in Kontakt mit der Schaltungskarte zu bringen ist, an dem Einpressabschnitt des Verbinderanschlusses vorgesehen. Dieses ermöglicht die Verwirklichung eines zweckmäßigen Aufbaus, bei dem der Einpressabschnitt auch als der Kontaktabschnitt mit der Schaltungskarte dient.

In diesem Fall sind vorzugsweise ein Basisabschnitt, der sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung erstreckt und mit dem Einpressabschnitt verbunden ist, und ablenkbare Stücke, die zwischen dem Basisabschnitt und dem Einpressabschnitt vorgesehen sind und sich vorwärts und rückwärts von dem Basisabschnitt an den gegenüberliegenden Seiten eines Abschnitts, der den Basisabschnitt und dem Einpressabschnitt verbindet, als Kontaktabschnitte vorgesehen, und die Flachdrahtelemente sind zwischen die ablenkbaren Stücke und den Basisabschnitt einführbar.

Mit einem derartigen Aufbau kann der Verbinderanschluss sicher in Kontakt mit den Flachdrahtelementen durch die elastische Ablenkung der ablenkbaren Stücke gebracht werden, während er in dem Verbindergehäuse durch den Einpressabschnitt und den Basisabschnitt fest gehalten wird.

Ein Kontakt, der in Kontakt mit dem entsprechenden Flachdrahtelement zu bringen ist, ist vorzugsweise an einer Seite jedes ablenkbaren Stückes gegenüber von dem Einpressabschnitt im Fall des Flachdrahtelementverbinders vorgesehen, wobei das Flachdrahtelement in dem Verbindergehäuse durch Einführung durch die Einführungsöffnung mit einem darauf angeordneten Trägerelement gehalten wird.

Dieser Aufbau besitzt den Vorteil, dass sie Einführung des Trägerelements erleichtert wird, da das Trägerelement in das Verbindergehäuse (durch die Einführungsöffnung) an der Seite des Flachdrahtelements gegenüber von der Schaltungskarte eingeführt werden kann.

Außerdem wird in dem Fall, in dem das Verbindergehäuse mit einem erhobenen Abschnitt zum Anordnen der Einführungsöffnungen für die Flachdrahtelemente an Positionen, die gegenüber der Schaltungskarte beabstandet sind, versehen ist, der Einpressabschnitt vorzugsweise in den erhobenen Abschnitt des Verbindergehäuses gepresst. Dann kann der Verbinderanschluss durch breiteres Ausbilden des Einpressabschnitts in vertikaler Richtung verstärkt werden, wobei der Einpressabschnitt in dem Verbindergehäuse unter Verwendung des erhobenen Abschnitts zweckmäßig untergebracht werden kann.

Die obigen Verbinderanschlüsse werden durch Stanzen eines dünnen Metallmaterials mittels einer Presse ausgebildet. Gemäß einem bevorzugten Verfahren werden mehrere Verbinderanschlüsse ausgebildet, während sie in einer Reihe entlang eines streifenförmigen Trägers derart angeordnet sind, dass Einpressabschnitte der jeweiligen Verbinderanschlüsse trennbar mit dem Träger an dessen hinteren Enden in Bezug auf die Einführungsrichtung der Verbinderanschlüsse in ein Verbindergehäuse verbunden sind.

Mit einem derartigen Herstellungsverfahren wird der Verbinderanschluss in das Gehäuse eingeführt, wobei der Träger gehalten wird, und danach wird der Träger in Bezug auf den Verbinderanschluss gebogen, um den Verbinderanschluss davon zu trennen. Auf diese Weise kann der Anschluss in das Gehäuse eingeführt werden, während er sicher durch den Träger gehalten wird. Daher kann der Verbinderanschluss auf einfache Weise sogar dann eingeführt werden, wenn er sehr klein ist.

In dem Verbinderanschlussherstellungsprozess werden mehrere Verbinderanschlüsse derart ausgebildet, dass dessen Einpressabschnitte getrennt mit dem Träger an ihren hinteren Enden in Bezug auf die Einführungsrichtung der Verbinderanschlüsse in den Verbinder verbunden sind, während sie in einer Reihe entlang des streifenförmigen Trägers angeordnet sind. Somit können die Verbinderanschlüsse in das Verbindergehäuse eingeführt werden, während sie sicher durch den Träger gehalten werden, mit dem Ergebnis, dass die Durchführbarkeit der Einführung der Verbinderanschlüsse wesentlich verbessert werden kann.

Diese Anmeldung basiert auf der Patentanmeldung Nr. 2001-48130, die in Japan eingereicht wurde und deren Inhalte durch Bezugnahme darauf hierin enthalten sind.

Diese Erfindung kann auf verschiedene Arten ausgeführt sein. Die vorliegende Erfindung ist daher nur beispielhaft und nicht beschränkend, da der Bereich der Erfindung eher durch die zugehörigen Ansprüche als durch die vorherige Beschreibung definiert ist, und sämtliche Änderungen oder Äquivalente, die innerhalb der Grenzen der Ansprüche liegen, sind daher von den Ansprüchen umfasst.


Anspruch[de]
  1. Verbinderanschluss (24), der in einem Verbindergehäuse (20) eines Flachdrahtelementverbinders (C10) vom Zwei-Richtungs-Verbindungstyp unterzubringen ist, der Einführungsöffnungen (26A, 26B, 30) für Flachdrahtelemente (10, 12), die an dessen Vorder- und Rückseiten vorgesehen sind, aufweist, der aufweist:

    ein Paar vorderer und hinterer Kontaktabschnitte (24a, 24b), die sich in jeweilige Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen erstrecken und die in Kontakt mit den Flachdrahtelementen (10, 12) gebracht werden, und

    einen Basisabschnitt (24e), der sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen erstreckt und mit den vorderen und hinteren Kontaktabschnitten (24a, 24b) verbunden ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    ein Einpressabschnitt (24c) vorgesehen ist, der sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen erstreckt und in ein Fixierungsloch (22a), das in dem Verbindergehäuse (20) an dessen vorderer Endseite ausgebildet ist, einzupressen ist,

    einen Stammabschnitt (24d), der sich vertikal erstreckt und den Einpressabschnitt (24c) und den Basisabschnitt (24e) verbindet,

    wobei der Stammabschnitt (24d) mit dem Basisabschnitt (24e) zwischen den vorderen und hinteren Kontaktabschnitten (24a, 24b) verbunden ist, und

    der Einpressabschnitt (24c) durch den Stammabschnitt (24d) gegenüber den vorderen und hinteren Kontaktabschnitten (24a, 24b) versetzt ist.
  2. Verbinderanschluss (24) nach Anspruch 1, wobei der Einpressabschnitt ein Führungsende (25) enthält, das an seinem vorderen Ende vorgesehen ist, um in das Fixierloch eingepresst zu werden, und einen Kontaktabschnitt (24f) enthält, der an seinem hinteren Ende vorgesehen ist, um an eine Schaltungskarte gelötet zu werden.
  3. Verbinderanschluss (24) nach Anspruch 2, wobei die vorderen und hinteren Kontaktabschnitte (24a, 24b) als ablenkbare Stücke ausgebildet sind und die Flachdrahtelemente (10, 12) zwischen die ablenkbaren Stücke (24a, 24b) und den Basisabschnitt (24e) einzuführen sind.
  4. Verbinderanschluss (24) nach Anspruch 3, wobei das Flachdrahtelement (10, 12) in dem Verbindergehäuse (20) des Flachdrahtelementverbinders (C10) gehalten wird, indem es durch die Einführungsöffnung (26a, 26b, 30) mit einem darauf angeordneten Unterstützungselement (50b, 34) eingeführt wird, und wobei ein Kontakt (224a, 224b), der in Kontakt mit dem entsprechenden Flachdrahtelement zu bringen ist, an einer Seite eines jeweiligen ablenkbaren Stückes (24a, 24b) gegenüber von dem Einpressabschnitt (24c) vorgesehen ist.
  5. Verbinderanschluss (24) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei das Verbindergehäuse (20) einen erhöhten Abschnitt (20b) enthält, der oberhalb der Einführungsöffnung (26a, 26b) vorgesehen ist, und wobei das Fixierungsloch (22a) in dem erhöhten Abschnitt derart ausgebildet ist, dass die Einführungsöffnungen (26a, 26b) für die Flachdrahtelemente (10, 12) einen Abstand zu der Schaltungskarte (P) aufweisen.
  6. Verfahren zum Herstellen eines Verbinderanschlusses (24) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein dünnes Metallmaterial mittels einer Presse ausgestanzt wird, um mehrere Verbinderanschlüsse (24) auszubilden, die in einer Reihe entlang eines streifenförmigen Trägers derart angeordnet sind, dass die Einpressabschnitte (24c) der jeweiligen Verbinderanschlüsse (24) trennbar mit dem Träger an dessen hinteren Enden in Bezug auf die Einführungsrichtung der Verbinderanschlüsse (24) in ein Verbindergehäuse (20) verbunden sind.
Es folgen 13 Blatt Zeichnungen






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