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Dokumentenidentifikation DE102004009477B4 13.07.2006
Titel Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Drehgelenk
Anmelder GKN Driveline Deutschland GmbH, 63073 Offenbach, DE
Erfinder Cermak, Herbert, Dr.-Ing., 63856 Bessenbach, DE
Vertreter Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte, 53721 Siegburg
DE-Anmeldedatum 27.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004009477
Offenlegungstag 22.09.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse F16D 1/116(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16C 35/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F16J 3/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F16J 15/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen, der drehbar gelagert ist, und einem Drehgelenk, in dessen Gelenkinnenteil der Wellenzapfen verdrehfest eingreift, insbesondere in der Längswelle eines Kraftfahrzeugantriebs. Der Wellenzapfen kann in einem Achsgetriebe axial und radial festgelegt sein, wobei das Drehgelenk sich dann an einem Ende der Längswelle befindet; der Wellenzapfen kann auch in einem elastischen Zwischenlager radial elastisch aufgehängt sein, wobei das Drehgelenk dann als Mittelgelenk einer zwei- oder mehrteiligen Längswelle eingesetzt ist. Ein besonderes Problem ist hierbei in jedem Fall die axiale Fixierung des Drehgelenks gegenüber dem Wellenzapfen.

Bei derzeit ausgeführten Lösungen erfolgt die Anbindung eines hinteren Längswellendrehgelenks an einen Achsgetriebezapfen über eine Flanschverbindung. Hiermit ist eine Toleranzenaufsummierung aus dem Flanschschlag gegenüber dem Achsgetriebezapfen, dem Gelenkschlag und der Passung zwischen dem Drehgelenk und dem Flansch in Kauf zu nehmen.

Der Bauraum moderner Kraftfahrzeuge ist immer größeren Beschränkungen unterworfen. Dies gilt auch für den für den Antriebsstrang zur Verfügung stehenden Bauraum. Gleichzeitig werden an den im Kraftfahrzeug montierten Antriebsstrang immer höhere Anforderungen bezüglich zulässiger Unwuchten gestellt. Unwuchten errechnen sich als Produkt aus Masse und Schwerpunktabstand von der jeweiligen Rotationsachse.

Aus der WO 98/35174 ist es bekannt, das Gelenkaußenteil eines hinteren Längswellengelenks unmittelbar über eine Wellenverzahnung mit dem Eingangszapfen des Achsgetriebes zu verbinden.

Aus der DE 36 42 438 C2 ist eine Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und dem Gelenkinnenteil eines Gleichlaufdrehgelenks bekannt, bei der der Wellenzapfen mittels Keilverzahnungen mit dem Gelenkinnenteil drehfest verbunden ist. Es ist ein hohlzylindrischer Haltekörper zwischen dem Wellenzapfen und dem Gelenkinnenteil vorgesehen, der mit einem Innenbund in eine Umfangsnut am Wellenzapfen eingesetzt ist und der über eine Mehrzahl von sich in Längsrichtung erstreckenden Fingern verfügt, die mit Flanschabschnitten an ihren Enden in eine Innennut im Gelenkinnenteil eingreifen, wodurch Wellenzapfen und Gelenkinnenteil axial zueinander festgelegt sind. Die Finger halten ausschließlich aufgrund ihrer nach außen gerichteten elastischen Rückstellkraft mit den Flanschabschnitten in der Innennut im Gelenkinnenteil. Der hohlzylindrische Haltekörper ist am Umfang geschlitzt.

Aus der DE 34 30 206 C2 ist eine Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und dem Gelenkinnenteil eines Gleichlaufgelenks bekannt, bei der mittels Keilwellenverzahnungen eine verdrehfeste Verbindung sichergestellt ist. Ein hohlzylindrisches Verbindungselement greift mit einem Innenbund in eine äußere Ringnut auf dem Wellenzapfen axial formschlüssig ein und stützt sich mit längsgerichteten Fingern größerer Länge in einer inneren Ringnut im Gelenkinnenteil und mit längsgerichteten Fingern geringerer Länge an dessen Stirnfläche jeweils axial ab. Das Verbindungselement besteht aus Kunststoff. Die längsgerichteten Finger größerer Länge halten ausschließlich aufgrund ihrer Elastizität radial in der inneren Ringnut.

Aus der US 3,782,840 ist ein Verbindungselement zur formschlüssigen Verbindung zwischen einem Rohr und einer Verbindungsmuffe bekannt, bei der ein hülsenförmiges Verbindungselement vorgesehen ist, das an einem Ende längsgerichtete Finger aufweist, die mit Innenwülsten in eine Ringnut im Rohr eingreifen. Die Finger werden von einem Ring radial gehalten, der jedoch am Umfang geschlitzt ist. Zusätzlich werden die Finger in ihrer Einrastposition von einer äußeren axial verschiebbaren Manschette radial gehalten.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsanordnung der genannten Art bereitzustellen, bei der eine axial wirksame Rastverbindung zwischen einer mit dem Gelenkinnenteil axial fest verbundenen Sicherungshülse und einer Ringnut auf dem Wellenzapfen vorgesehen ist und bei der eine Anbindung mit sicherer axialer Fixierung auf einfache Weise möglich ist. Hierbei soll insbesondere eine leichte Montage und geringe Montagekräfte gegeben sein soll. Die Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse im Bereich der Rastverbindung mit der Ringnut mit Spannmitteln radial gesichert ist. Hierbei ist die Sicherungshülse bevorzugt im Bereich der Rastverbindung mit der Ringnut axial geschlitzt. Zum formschlüssigen Eingriff in der Ringnut weist die Sicherungshülse bevorzugt einen nach innen eingedrückten Ringwulst auf. Solche Spannmittel können ein übliches überlappendes Spannband oder ein endlos ausgeführter radial gekrimpter Spannring sein.

Hiermit erfolgt erfindungsgemäß die axiale Festlegung des Drehgelenks auf dem Wellenzapfen mittels einer Sicherungshülse, die als einfache Blechhülse ausgeführt werden kann und die mit dem Gelenkinnenteil des Drehgelenks fest verbunden ist. Für diese Anbindung der Sicherungshülse mit dem Gelenkinnenteil werden die folgenden Ausführungsformen beispielhaft genannt:

  • – die Sicherungshülse ist am Gelenkinnenteil angeschweißt;
  • – die Sicherungshülse ist am Gelenkinnenteil stumpf angeschweißt;
  • – die Sicherungshülse weist einen Flanschabschnitt auf, der am Gelenkinnenteil angeschweißt ist;
  • – die Sicherungshülse ist mit dem Gelenkinnenteil axial formschlüssig verbunden;
  • – an der Sicherungshülse ist ein Außenwulst angebracht, der in eine Innennut im Gelenkinnenteil eingreift;
  • – am Sicherungselement sind Haltezungen mit Flanschflächen ausgebildet, die das Gelenkinnenteil innen durchsetzen und die sich gegenüberliegend zur Umfangsnut am Gelenkinnenteil axial abstützen.

Durch die genannte Schlitzung der Sicherungshülse entstehen einzelne Zungen, die sich beim Aufschieben der Sicherungshülse auf den Wellenzapfen leicht radial elastisch ausbiegen lassen, bis die Formschlußmittel in die Ringnut einrasten.

Diese Zungen sind dementsprechend nach der Montage radial zu sichern. Nach einer alternativen Ausführung kann auch eine über dem Umfang ungeteilte Sicherungshülse auf den Wellenzapfen aufgeschoben werden und ein Abschnitt der Hülse in die Umfangsnut wulstförmig eingerollt werden. Eine derart hergestellte Verbindung bedarf keiner zusätzlichen Sicherung, ist allerdings nicht zerstörungsfrei demontierbar.

Nach einer besonderen Ausführungsform ist bei einer am Gelenkinnenteil ringförmig angeschweißten Sicherungshülse auf der Gegenseite zugleich ein Ringdeckel auf das Gelenkinnenteil angeschweißt, so daß die drehfeste Verbindung zwischen dem Wellenzapfen und dem Gelenkinnenteil vollkommen gegenüber dem Gelenkraum abgedichtet ist.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß ein Dichtungselement, das mit dem Gelenkaußenteil des Drehgelenks abdichtend verbunden ist, auf dem Wellenzapfen festgelegt ist. Weiterhin wird vorgeschlagen, daß das Dichtungselement zusammen mit der Sicherungshülse mit den Spannmitteln radial auf dem Wellenzapfen festgelegt ist. Nach einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, daß das Dichtungselement an seinem Außenumfang in einer Anschlußhülse festgelegt ist, die mit dem Gelenkaußenteil fest verbunden ist. Hierbei wird vorgeschlagen, daß das Dichtungselement mit einer Dichtlippe an einer Radialfläche am Wellenzapfen, insbesondere einer Wellenmutter, abdichtend anliegt.

Nach einer ersten Alternative ist es möglich, daß das Dichtungselement eine im wesentlichen radial verlaufende Membrandichtung, insbesondere mit zumindest einem Manschettenabschnitt ist.

Nach einer zweiten Alternative ist es möglich, daß das Dichtungselement ein Rollbalg ist, der mit einem Manschettenabschnitt auf dem Sicherungselement aufsitzt.

Durch die oben beschriebene Art der Abdichtung ist die Verbindungsanordnung weitgehend korrosionsgeschützt.

Die Einheit aus Drehgelenk, Dichtungselement und Sicherungshülse läßt sich als vormontierte abgeschlossene Montageeinheit ausführen, wobei Transportschutzelemente zur Abdichtung des Gelenkinnenraums, wie sie heute häufig notwendig sind, entfallen können.

Die Montage einer derart vormontierten Einheit im Fahrzeug umfaßt die folgenden Schritte:

Aufschieben der abgedichteten Drehgelenkeinheit bis zum Einschnappen der Rastverbindung auf dem Wellenzapfen;

Anbringen der Spannmittel, die gegebenenfalls als ungeteilter Klemmring bereits zuvor auf einen Manschettenabschnitt der Dichtungsmittel aufgeschoben war.

Damit ist eine solche Einheit fertig vormontiert.

Die erfindungsgemäße Verbindungsanordnung hat die folgenden Vorteile:

Drehgelenk, Abdichtmittel und Axialmontagemittel bilden eine Einheit;

die Anordnung ist zerstörungsfrei lösbar und wiederholt verschließbar bzw. allenfalls unter Zerstörung und Ersatz des Sicherungselementes lösbar und erneut verschließbar;

das Gleichlaufdrehgelenk mit Abdichtung und Axialhaltemitteln kann als fettgefüllte abgedichtete Einheit ohne zusätzliche Transportabdichtung ausgeführt werden;

die genannte Einheit läßt sich sehr einfach auf dem Wellenzapfen montieren;

mit einfachen Abwandlungen ist ein Korrosionsschutz der angrenzenden Konstruktionsumgebung, insbesondere des Gewindes einer Spannmutter zur Lagerverspannung der Wellenzapfenlagerung, möglich;

die erfindungsgemäße Verbindungsanordnung ist weitgehend unabhängig vom verwendeten Gelenktyp.

Die unmittelbare Verbindung zwischen dem Gelenkinnenteil und dem Wellenzapfen über eine Wellenverzahnung umfaßt nur eine einzige toleranzbehaftete Verbindung. Es ergibt sich eine wesentlich genauere Festlegung der Lage der Rotationsachse der Längsantriebswelle. Unwuchten, die aus der Exzentrizität der Gelenkposition zur Rotationsachse einer Flanschverbindung herrühren, werden vermieden.

Die erfindungsgemäße Verbindungsanordnung bietet eine sichere axiale Fixierung des Drehgelenks bei einer wesentlich reduzierten Toleranzkette und der Verwendung von wenigen Teilen. Hierbei ist darüber hinaus eine starke Gewichtsreduzierung möglich, die zusätzlich zu einer Verringerung der Unwucht führt. Bei Verwendung einer Membrandichtung kann die Baulänge deutlich verkürzt werden. Die Kraglänge des Wellenzapfens kann reduziert werden, wodurch die allgemeine Schwingungsempfindlichkeit der Längsantriebswelle verbessert werden kann.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachstehend beschrieben.

1 zeigt eine erfindungsgemäße Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Gleichlaufdrehgelenk in einer ersten Ausführung;

2 zeigt eine erfindungsgemäße Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Gleichlaufdrehgelenk in einer zweiten Ausführung;

3 eine erfindungsgemäße Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Gleichlaufdrehgelenk in einer dritten Ausführung;

4 eine erfindungsgemäße Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Gleichlaufdrehgelenk in einer vierten Ausführung;

5 eine erfindungsgemäße Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Gleichlaufdrehgelenk in einer fünften Ausführung;

6 eine erfindungsgemäße Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Gleichlaufdrehgelenk in einer sechsten Ausführung;

7 die elastische Hülse einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung nach 1,

a) in einer ersten Axialansicht,

b) im Längsschnitt,

c) in einer zweiten Axialansicht;

8 die elastische Hülse einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung nach 2,

a) in einer ersten Axialansicht,

b) im Längsschnitt,

c) in einer zweiten Axialansicht;

9 die elastische Hülse einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung nach 3,

a) in einer ersten Axialansicht,

b) im Längsschnitt,

c) in einer zweiten Axialansicht;

10 die elastische Hülse einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung nach 4,

a) in einer ersten Axialansicht,

b) im Längsschnitt,

c) in einer zweiten Axialansicht.

Die 1 bis 6 werden nachstehend zunächst gemeinsam beschrieben, soweit ihre Einzelheiten übereinstimmen. Es ist eine Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen 11 und einem Gleichlaufdrehgelenk 12 gezeigt. Der Wellenzapfen ist über ein Schrägrollenlager 13 in einem Gehäuse 14 gelagert, das hier das Achsgehäuse im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges darstellt. Das Gleichlaufdrehgelenk 12 ist mit einer Längswelle 17 des Fahrzeugantriebsstrangs verbunden. Anstelle des Achsgetriebes kann auch ein Zwischenlager des Antriebsstrangs der Aufnahme des Wellenzapfens 11 dienen. Das Schrägrollenlager 13 ist mit einer Spannmutter 18, die auf einen Gewindeabschnitt 15 des Wellenzapfens aufgedreht ist, axial verspannt. Die Spannmutter 18 ist über eine Wellendichtung 20 gegenüber dem Achsgehäuse 14 abgedichtet. Die Wellendichtung ist durch einen Deckel 21, der auf der Spannmutter 18 festgelegt ist, gegen mechanische Beschädigung geschützt. Das Gleichlaufdrehgelenk 12 umfaßt ein Gelenkaußenteil 22, das über eine angeschweißte Manschette 23 mit der Längswelle 17 verschweißt ist, ein Gelenkinnenteil 24, drehmomentübertragende Kugeln 26 sowie einen Kugelkäfig 25. Das Gleichlaufdrehgelenk 12 ist als Festgelenk ausgeführt, wobei erste Paare von Kugelbahnen 27, 28 vorgesehen sind, die sich in Richtung zum Achsgehäuse öffnen und zweite Paare von Kugelbahnen 29, 30 vorgesehen sind, die sich in Richtung zur Längswelle 17 öffnen. Das Gelenkinnenteil 24 ist auf einem Wellenverzahnungsabschnitt 16 des Wellenzapfens 11 verdrehfest festgelegt. Zwischen der Manschette 23 und dem Gelenkaußenteil 22 ist ein Deckel 31 eingelegt, der das Gelenk in Richtung zur Längswelle 17 hin abdichtet, insbesondere die Fettfüllung des Gelenks einschließt. Auf dem Gelenkaußenteil 22 ist weiter eine Blechhülse 32 aufgesetzt, die den Außenumfang einer Membrandichtung 33 einfaßt, die auf noch näher zu beschreibende Art das Gleichlaufdrehgelenk gegenüber dem Wellenzapfen 11 abdichtet. Zwischen dem Gewindeabschnitt 15 des Wellenzapfens 11 und dem Wellenverzahnungsabschnitt 16 des Wellenzapfens 11 ist in einem Befestigungsabschnitt 19 eine Ringnut 39 am Wellenzapfen ausgebildet, in die eine Sicherungshülse 41 mit einem nach innen eingedrückten Ringwulst 43 eingreift, die mit dem Gelenkinnenteil 24 des Gleichlaufdrehgelenks auf die eine oder andere Art axial verbunden ist und mittels der das Gleichlaufdrehgelenk 12 gegenüber dem Wellenzapfen 11 axial gesichert wird. Die Sicherungshülse 41 wird von einem Manschettenabschnitt 34 der Membrandichtung 33 übergriffen, der mittels eines Spannbandes 42 zusammen mit der Hülse 41 axial formschlüssig in der Ringnut 39 festgelegt ist. An dem Manschettenabschnitt 34 ist eine Dichtlippe 35 angeformt, die unmittelbar an der Spannmutter 18 anliegt.

In 1 ist die Sicherungshülse 411 mit einem zylindrischen Endabschnitt versehen, der stumpf an das Gelenkinnenteil 24 des Gleichlaufdrehgelenks angeschweißt ist.

In 2 ist die Sicherungshülse 412 mit einem Endflansch 45 ausgebildet, der am Gelenkinnenteil flächig anliegt und angeschweißt ist. Die Membrandichtung 33 hat einen zweiten Manschettenabschnitt 36, die an dem Endflansch abdichtend anliegt.

In 3 ist die Sicherungshülse 413 mit einem Haltewulst 47 versehen, der in eine innenliegende Umfangsnut 40 des Gelenkinnenteils 24 eingreift. Auch hier hat die Membrandichtung 33 einen zweiten Manschettenabschnitt 36, der hier unmittelbar am Gelenkinnenteil 24 anliegt.

In 4 ist die Sicherungshülse 414 mit Haltezungen 48 versehen, die an ihren Enden mit Flanschabschnitten 49 versehen sind, die an der zur Umfangsnut 39 gegenüberliegenden Seite des Gelenkinnenteils 24 axial anliegen. Die Membrandichtung 33 hat einen Manschettenabschnitt 36, der unmittelbar an der der Umfangsnut 39 zugewandten Seite des Gelenkinnenteils 24 anliegt.

In 5 ist die Sicherungshülse 415 nach Art der Sicherungshülse gemäß 3 ausgebildet, wobei sie jedoch eine größere axiale Länge hat. Dies rührt daher, daß anstelle der kurzbauenden Membrandichtung gemäß den vorherigen Ausführungen, hier ein Rollbalg 53 in einer Hülse 52 gehalten ist, die auf dem Gelenkaußenteil 22 befestigt ist. Der Rollbalg 53 ist ebenfalls mit einem Spannband 42 im Bereich der Umfangsnut 39 gesichert, greift jedoch nicht formschlüssig in diese ein.

In 6 ist die Sicherungshülse 416 im wesentlichen übereinstimmend mit der Sicherungshülse nach 1 ausgebildet An der der Sicherungshülse gegenüberliegenden Seite des Gelenkinnenteils 24 ist ein Ringdeckel 54 angeschweißt, der die Axialverzahnung des Endabschnitts gemeinsam mit der Sicherungshülse 416 gegenüber dem Gelenkinnenraum abdichtet.

In 7 ist die Sicherungshülse 411, die im wesentlichen baugleich ist mit der Sicherungshülse 416 nach 6, als Einzelheit gezeigt. Es ist erkennbar, daß die Hülse in ihrer rechten Axialhälfte einen umfänglich eingedrückten Ringwulst 53 hat, die in die Umfangsnut 39 eingreift, sowie im Bereich dieses Ringwulstes 43 Längsschlitze 44, die ein radiales Ausbiegen des Hülsenabschnitts zum Aufschieben auf den Wellenzapfen bis zum Einrasten in die Umfangsnut 39 erleichtern.

In 8 sind an der Sicherungshülse 418 links der Endflansch 45 und rechts der Ringwulst 43 sowie die Längsschlitze 44 zu erkennen.

In 9 ist die Sicherungshülse 413 gezeigt, bei der links ein äußerer Ringwulst 47 zum Einrasten in eine Ringnut im Gelenkinnenteil erkennbar ist und rechts der innere Ringwulst 43 und die Längsschlitze 44. Auch im Bereich des Ringwulstes 47 könnten vom anderen Ende ausgehende Längsschlitze zur Erhöhung der Elastizität ausgebildet sein.

In 10 ist die Sicherungshülse 414 gezeigt, die rechts den Haltewulst 43 und die Längsschlitze 44 sowie die vorher beschriebenen Hülsen zeigt. Am linken Ende sind einzelne Haltezungen 48 vorgesehen, die mit Flanschflächen 49 verbunden sind. Die Haltezungen 48 durchsetzen das Gelenkinnenteil in Bereichen, die von Verzahnungen frei sind, während zwischen den Haltezungen 48 Verzahnungsbereiche des Gelenkinnenteils zu liegen kommen, die mit Gegenverzahnungen auf dem Ende des Wellenzapfens eine drehfeste Verbindung herstellen.

11Wellenzapfen 12Gleichlaufdrehgelenk 13Wälzlager 14Achsgehäuse 15Gewindeabschnitt (11) 16Wellenverzahnungsabschnitt 17Längswelle 18Mutter 19Befestigungsabschnitt (11) 20Wellendichtung 21Deckel 22Gelenkaußenteil 23Anschlußmanschette 24Gelenkinnenteil 25Kugelkäfig 26Kugel 27erste Kugelbahn 28zweite Kugelbahn 29erste Kugelbahn 30zweite Kugelbahn 31Deckel 32Hülse 33Membrandichtung 34Manschettenabschnitt 35Dichtlippe 36Manschettenabschnitt 39Umfangsnut 40Umfangsnut 41Axialsicherungshülse 42Spannband 43Ringwulst 44Längsschlitz 45Endflansch 47Ringwulst 48Haltezungen 49Flanschflächen 52Hülse 53Rollbalg 54Ringdeckel

Anspruch[de]
  1. Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen (11), der drehbar gelagert ist, und einem Drehgelenk (12), in dessen Gelenkinnenteil (24) der Wellenzapfen (11) verdrehfest eingreift, bei der eine axial wirksame Rastverbindung zwischen einer mit dem Gelenkinnenteil (24) axial fest verbundenen Sicherungshülse (41) und einer Ringnut (39) auf dem Wellenzapfen (11) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse (41) im Bereich der Rastverbindung mit der Ringnut (39) mit Spannmitteln (42) radial gesichert ist.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse (41) im Bereich der Rastverbindung mit der Ringnut (39) axial geschlitzt ist.
  3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse einen nach innen eingedrückten Ringwulst (43) für einen formschlüssigen Eingriff in der Ringnut (39) umfaßt.
  4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse (41) am Gelenkinnenteil (24) angeschweißt ist.
  5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse (41) am Gelenkinnenteil (24) stumpf angeschweißt ist.
  6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse (41) einen Flanschabschnitt (45) aufweist, der am Gelenkinnenteil (24) angeschweißt ist.
  7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse (41) mit dem Gelenkinnenteil (24) axial formschlüssig verbunden ist.
  8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sicherungshülse (41) ein Außenwulst (47) angebracht ist, der in eine Innennut (40) im Gelenkinnenteil (24) eingreift (3, 5).
  9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Sicherungselement (41) Haltezungen (48) mit Flanschflächen (49) ausgebildet sind, die das Gelenkinnenteil (24) innen durchsetzen und die sich gegenüberliegend zur Umfangsnut (39) am Gelenkinnenteil (24) axial abstützen.
  10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dichtungselement (33, 53), das mit dem Gelenkaußenteil (22) des Drehgelenks (12) abdichtend verbunden ist, auf dem Wellenzapfen (11) festgelegt ist.
  11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (33, 53) zusammen mit der Sicherungshülse (41) mit den Spannmitteln (42) auf dem Wellenzapfen (11) festgelegt ist.
  12. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (33, 53) an seinem Außenumfang in einer Anschlußhülse (32, 52) festgelegt ist, die mit dem Gelenkaußenteil (22) fest verbunden ist.
  13. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (33, 53) mit einer Dichtlippe (35) an einer Radialfläche am Wellenzapfen (11), insbesondere einer Wellenmutter (18), abdichtend anliegt.
  14. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (33) eine im wesentlichen radial verlaufende Membrandichtung, insbesondere mit zumindest einem Manschettenabschnitt (34, 36) ist.
  15. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (53) ein Rollbalg ist.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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