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Dokumentenidentifikation DE102004034231B4 13.07.2006
Titel Dosierpumpe
Anmelder J. Eberspächer GmbH & Co. KG, 73730 Esslingen, DE
Erfinder Brodbeck, Oliver, 72555 Metzingen, DE;
Bächner, Stefan, 73630 Remshalden, DE
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Anmeldedatum 15.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004034231
Offenlegungstag 16.02.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse F04B 13/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60H 1/22(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F04B 53/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F04B 17/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dosierpumpe, wie sie beispielsweise als Kraftstoffdosierpumpe bei einem Fahrzeugheizgerät eingesetzt werden kann gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine derartige Kraftstoffdosierpumpe mit an sich bekanntem Aufbau ist in der 1 gezeigt. Diese Dosierpumpe fördert den über eine nicht dargestellte Anschlussleitung zu einem Einlass-Leitungsanschlusselement 12 gespeisten Brennstoff unter Druck weiter zu einem Auslass-Leitungsanschlusselement 14, an welches die beispielsweise zu einem Brenner eines Fahrzeugheizgerätes führende Leitung, im Allgemeinen eine flexible Schlauchleitung, angeschlossen bzw. aufgeschoben werden kann. Die Dosierpumpe 10 umfasst einen allgemein mit 16 bezeichneten Pumpenkörper, in welchem ein mit einem Anker 18 fest gekoppelter Pumpenkolben 20 durch die elektromagnetische Wechselwirkung, generiert durch eine Spule 22, verschiebbar ist. Dabei umfasst der Pumpenkörper 16 ein erstes Gehäuseendstück 24, an welchem das Einlass-Leitungsanschlusselement 12 beispielsweise durch Schraubverbindung getragen ist. An diesem ersten Gehäuseendstück 24 ist weiterhin ein Spulenkörper 26 der Spule 22 getragen. Dieser ist an seinem anderen Endteil an einem zweiten Gehäuseendstück 28 getragen. Das erste Gehäuseendstück 24, der Spulenkörper 26 und das zweite Gehäuseendstück 28 begrenzen eine Pumpeneinlasskammer 30, in welche der zu fördernde flüssige Brennstoff durch eine Einlassöffnung 32 im ersten Gehäuseendstück 24 einströmen kann.

Im zweiten Gehäuseendstück 28 ist ein zylindrisches bzw. hülsenartiges Einsatzteil 34 getragen, das den Pumpenkolben 20 verschiebbar aufnimmt und weiterhin eine Pumpenkammer 36 begrenzt. Öffnungen 38 in diesem Einsatzteil 34 führen über einen zwischen dem Einsatzteil 34 und dem zweiten Gehäuseendstück 28 gebildeten Zwischenraum 40 zur Pumpeneinlasskammer 30. Die den Pumpenkolben 20 und den Anker 18 umfassende Baugruppe ist unter der Vorspannwirkung einer Feder 42 in eine Stellung maximalen Pumpenkammervolumens vorgespannt, in welcher weiterhin eine mit dieser Baugruppe gekoppelte Dichtung 44 auf dem ersten Gehäuseendstück 24 aufsitzt und somit die Einlassöffnung 32 abschließt. In dieser Stellung ist weiterhin der Kolben 20 so weit aus der Pumpenkammer 36 herausgezogen, dass die Öffnungen 38 zumindest teilweise nicht von diesem überdeckt sind und somit eine Strömungsverbindung zwischen der Pumpenkammer 36 und der Pumpeneinlasskammer 30 besteht. Bei Erregung der Spule 22 wird der Anker 18 zusammen mit dem Pumpenkolben 20 entgegen der Vorspannwirkung der Feder 42 in der Darstellung der 1 nach rechts verschoben, so dass das Pumpenkammervolumen abnimmt und die darin enthaltene Flüssigkeit durch eine Auslassöffnung 46 in einem Ventilsitzelement 48 gedrängt wird und dabei ein unter Vorspannung gegen seinen Ventilsitz gepresstes kugelartiges Ventilorgan 50 von seinem Ventilsitz abhebt. Die Flüssigkeit umströmt also somit dieses Auslass-Rückschlagventil 52 und gelangt über das Auslass-Leitungsanschlusselement 14 dann in die damit verbundene Leitung.

Man erkennt in 1, dass bei diesem bekannten Aufbau einer Dosierpumpe 10 das Auslass-Leitungsanschlusselement mit einem Einführbereich 44 in einen hülsenartigen Aufnahmebereich 56 des Pumpenkörpers 16 bzw. des einen Teil des gesamten Pumpenkörpers 16 bildenden Ventilsitzelements 48 eingeführt ist. Zwischen diesen beiden Bereichen wirkt ein beispielsweise als O-Ring ausgebildetes Dichtungselement 48. Die feste Verbindung zwischen dem Ventilsitzelement 48 und dem Auslass-Leitungsanschlusselement 14 ist als Schraubverbindung ausgestaltet, d. h. durch Einschrauben dieses Auslass-Leitungsanschlusselements 14 mit seinem Einführbereich 54 in den hülsenartigen und mit Innengewinde versehenen Aufnahmebereich 56 eine feste Verbindung realisiert werden kann.

Aus der DE 93 12 752 U1 ist eine elektromagnetisch betreibbare Dosierpumpe bekannt, bei welcher zur festen Verbindung eines Pumpengehäuses mit einem in dieses eingeschobenen Anschlussstutzen das Pumpengehäuse in einem Endbereich eines zylindrisch ausgestalteten Abschnitts nach radial innen umgeformt wird und mit diesem umgeformten Bereich dann einen Schulterbereich des eingesetzten Anschlussstutzens umgreift.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dosierpumpe, insbesondere Kraftstoffdosierpumpe für ein Fahrzeugheizgerät, mit vereinfachtem, gleichwohl stabilem Aufbau vorzusehen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Dosierpumpe gemäß Anspruch 1. Diese umfasst einen Pumpenkörper und wenigstens ein mit dem Pumpenkörper fest verbundenes Leitungsanschlusselement, wobei der Pumpenkörper mit dem Leitungsanschlusselement durch Umformung fest verbunden ist, wobei an einer Baugruppe von Pumpenkörper und Leitungsanschlusselement ein hülsenartiger Aufnahmebereich vorgesehen ist und an der anderen Baugruppe von Pumpenkörper und Leitungsanschlusselement ein in dem hülsenartigen Aufnahmebereich aufgenommener Einführbereich vorgesehen ist und dass der Aufnahmebereich einen ersten Verformungsbereich aufweist, der zur Herstellung der festen Verbindung umgeformt ist. Dabei ist der erste Verformungsbereich auf den Einführbereich zu verformt. Eine besonders stabile Verbindung wird dadurch realisiert, dass der Einführbereich einen bei Herstellung der festen Verbindung zusammen mit dem ersten Verformungsbereich verformten zweiten Verformungsbereich aufweist.

Bei der vorliegenden Erfindung ist also die Verbindung zwischen einem Leitungsanschlusselement, also beispielsweise einem Auslass-Leitungsanschlusselement, und einem Pumpenkörper nicht durch Verschraubung, sondern durch Umformung realisiert. Dies macht es möglich, auf das Einbringen von Gewindeabschnitten zu verzichten, wobei insbesondere der Verzicht auf einen Innengewindeabschnitt zu einem deutlich einfacheren und kostengüstigeren Aufbau führt. Gleichwohl kann durch Umformung eine sehr feste und stabile Verbindung zwischen den so miteinander verbundenen Baugruppen realisiert werden.

Besonders leicht lässt sich die feste Verbindung durch Umformung dadurch realisieren, dass der erste Verformungsbereich einen Endrandbereich des hülsenartigen Aufnahmebereichs umfasst.

Um eine formschlüssige Haltewirkung zwischen den beiden miteinander zu verbindenden Baugruppen erlangen zu können, wird vorgeschlagen, dass der erste Verformungsbereich einen Endrandbereich des hülsenartigen Aufnahmebereichs umfasst.

Der zweite Verformungsbereich kann einen Verformungsvorsprung am Einführbereich umfassen, welcher beispielsweise zwischen der ersten Verformungseinsenkung und einer zweiten Verformungseinsenkung gebildet sein kann. Aus Gründen des einfacheren Aufbaus kann dabei weiterhin vorgesehen sein, dass die erste Verformungseinsenkung oder/und die zweite Verformungseinsenkung ringnutartig ausgebildet ist.

Obgleich auch durch Umformung nicht nur eine stabile Halterungswirkung, sondern auch in bestimmten Bereichen eine Fluiddichtigkeit erlangt werden kann, ist zum Vermeiden von Fluidleckagen vorzugsweise weiterhin vorgesehen, dass ein zwischen dem Aufnahmebereich und dem Einführbereich wirkendes Dichtungselement vorgesehen ist.

Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der erste Verformungsbereich mit dem zweiten Verformungsbereich in Umfangsrichtung nicht durchgehend gleichmäßig verformt ist. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass der erste Verformungsbereich mit dem zweiten Verformungsbereich an mehreren in Umfangsrichtung zueinander in Abstand gelegenen Bereichen verformt ist. Auf diese Art und Weise kann nicht nur in der Längsrichtung, also derjenigen Richtung, in welcher die beiden Baugruppen ineinander eingeschoben werden, eine stabile Halterung erlangt werden, sondern es wird gleichzeitig auch noch eine Verdrehsicherung der beiden Baugruppen bezüglich einander erzeugt. Dies ist insbesondere daher wichtig oder von Vorteil, da das Leitungsanschlusselement häufig in Verbindung mit flexiblen Schlauchleitungen zu bringen ist, die durch Drehen und Ausüben einer Schiebekraft auf das Leitungsanschlusselement geschoben werden.

Der Aufbau bei der erfindungsgemäßen Dosierpumpe kann weiterhin so sein, dass der Pumpenkörper ein Ventilsitzelement aufweist und dass das wenigstens eine Leitungsanschlusselement mit dem Ventilsitzelement verbunden ist.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen detailliert beschrieben. Es zeigt:

1 eine Längsschnittansicht einer Dosierpumpe;

2 eine vergrößerte Detailansicht eines Teils der Dosierpumpe mit erfindungsgemäßer Ausgestaltung einer Verbindung zwischen einem Auslass-Leitungsanschlusselement und einem Ventilsitzelement;

3 den in 2 im Kreis III dargestellten Teil vergrößert;

4 eine Axialansicht, welche die Wechselwirkung der in 3 gezeigten Baugruppen mit einem Umformungswerkzeug darstellt;

5 eine vergrößerte Detailansicht eines Einführbereichs eines Leitungsanschlusselements;

6 eine Abwandlung des in 5 dargestellten Ausschnitts.

Nachfolgend werden mit Bezug auf die 2 bis 6 die vorliegende Erfindung bzw. verschiedene Variationen derselben beschrieben. Diese Erfindungsaspekte beziehen sich dabei insbesondere auf die Verbindung des vorangehend bereits mit Bezug auf die 1 beschriebenen Ventilsitzelements 48, das allgemein einen Teil des Pumpenkörpers 16 bildet, mit dem Auslass-Leitungsanschlusselement 14. Es wird daher im Folgenden auch nur auf diese Bereiche Bezug genommen. Es sei hier darauf hingewiesen, dass selbstverständlich der Aufbau einer diese Erfindung beinhaltenden Dosierpumpe so wie in 1 vorangehend beschrieben sein kann. Selbstverständlich ist dieser Aufbau für eine Dosierpumpe nur beispielhaft und kann in verschiedenen Bereichen unter Beibehalt der Prinzipien der vorliegenden Erfindung variiert werden.

Man erkennt zunächst in 2 noch einmal das Ventilsitzelement 48 mit seiner Auslassöffnung 46, dem kugelartigen Ventilorgan 50, das auf dem kegelstumpfförmigen Ventilsitz 60 aufsitzt und dort unter Vorspannwirkung einer Vorspannfeder 62 gehalten ist. Diese Feder 62 ist in einer vergrößerten Öffnung 64 im Einführbereich 54 des Auslass-Leitungsanschlusselements 14 aufgenommen bzw. stützt sich dort ab. Diese Öffnung 64 setzt sich mit einem Abschnitt 66 mit verkleinertem Durchmesser durch das gesamte Auslass-Leitungsanschlusselement 14 hindurch fort und dient letztendlich auch dazu, den geförderten Brennstoff bzw. allgemein das geförderte Medium abzugeben.

In 3 erkennt man detaillierter den Aufbau des Auslass-Leitungsanschlusselements 14 in seinem Einführbereich 54 bzw. den entsprechenden Aufbau des Ventilsitzelements 48 in seinem hülsenartigen Aufnahmebereich 56. Man erkennt zunächst das in einer Ringnut 68 am Einführbereich 54 aufgenommene Dichtungselement, das so dimensioniert ist, dass es geringfügig über die Außenumfangsfläche des Einführbereichs 54 im Bereich dieser Ringnut 68 übersteht und somit unter Druck gegen die Innenoberfläche des hülsenartigen Aufnahmebereichs 56 anliegt. Man erkennt weiter, dass der hülsenartige Aufnahmebereich 56 in seinem Endrandbereich 70 mit etwas geringerer Wandungsstärke ausgebildet ist und mit diesem Endrandbereich 70 einen ersten Verformungsbereich 72 bildet. Bei vollständig in den Aufnahmebereich 56 eingeführtem Einführbereich 54 liegt dieser Endrandbereich 70 über einer ersten Verformungseinsenkung 74 und auch einer zweiten Verformungseinsenkung 76, die jeweils als Ringnuten ausgestalten mit Abstand zueinander liegen und zwischen sich somit einen ebenfalls ringartig ausgestalteten Verformungsvorsprung 78 bilden. Dieser Verformungsvorsprung 78 bildet im Wesentlichen einen zweiten Verformungsbereich 80.

Man erkennt in 3 weiterhin, dass bei vollständig in den Aufnahmebereich 56 eingeführtem Einführbereich 54 der Endrandbereich 70 die zweite Verformungseinsenkung 76 vollständig überdeckt, während er über den Verformungsvorsprung 78 nur so weit axial hinausragt – axial bezogen auf die Längsachse des Auslass-Leitungsanschlusselements 14, die im Wesentlichen auch mit der Bewegungsachse des Pumpenkolbens 20 übereinstimmt –, dass die erste Verformungseinsenkung 74 nur teilweise überdeckt ist.

Zur Herstellung der festen Verbindung zwischen dem Ventilsitzelement 48 und dem Auslass-Leitungsanschlusselement 14 werden nunmehr unter Einsatz einer entsprechenden Vorrichtung 82, wie sie in 4 erkennbar ist, der erste Verformungsbereich 72 und der zweite Verformungsbereich 80 umgeformt, so dass eine sowohl in der angesprochenen axialen Richtung, als auch in Umfangsrichtung formschlüssig wirkende Verbindung zwischen dem Ventilsitzelement 48 und dem Auslass-Leitungsanschlusselement 14 generiert wird.

Die Vorrichtung 82 umfasst beispielsweise drei radial bezüglich der angesprochenen Längsachse, die auch eine Längsachse des hülsenartigen Aufnahmebereichs 56 und des Einführbereichs 54 bildet, bewegbare Umformungswerkzeuge 84. Diese sind in axialer Richtung so positioniert, dass sie mit einer keilartigen bzw. schräg gestellten Umformungsfläche 86 über dem Endrandbereich 70 und insbesondere auch dem Verformungsvorsprung 78 liegen. Werden diese Werkzeuge 84 nach radial innen bewegt, so kommen sie mit ihrer Umformungsfläche 86 in Kontakt mit dem Endrandbereich 70 und pressen diesen in seinem über dem Verformungsvorsprung 78 und der ersten Verformungseinsenkung 74 liegenden Bereich und in denjenigen Umfangsbereichen, in welchen diese Werkzeuge 84 positioniert sind, nach radial innen. Es entstehen somit über den Umfang des Aufnahmebereichs 56 und auch des Einführbereichs 54 verteilt mehrere durch Umformung nach innen gepresste Bereiche, welche somit eine formschlüssige Halterungswechselwirkung zwischen dem Ventilsitzelement 48 und dem Auslass-Leitungsanschlusselements 14 erzeugen. Somit ist nicht nur eine axial feste Halterung, sondern auch eine drehsichere Halterung erzeugt, indem eben diese radiale Umformung des Endrandbereichs 70 und auch des Verformungsvorsprungs 78 nur an einigen Umfangspositionen generiert wird. Bei diesem Pressen nach radial innen verschiebt sich lokal, nämlich dort, wo die Verformung stattfindet, dieser Verformungsvorsprung 78, so wie in 5 durch Strichlinie angedeutet. Der Verformungsvorsprung 78 wird dabei an den entsprechenden Umfangspositionen nicht nur nach radial innen, bedingt durch das Pressen des Endrandbereichs 70 nach radial innen, sondern auch in axialer Richtung von der ersten Verformungseinsenkung 74 weg und in die zweite Verformungseinsenkung 76 hinein verschoben. Die Aufnahme dieser Volumenbereiche, die aus den Verformungsvorsprung 78 herausgedrückt werden, ist auch die wesentliche Funktion der zweiten Verformungseinsenkung 76, während die wesentliche Funktion der ersten Verformungseinsenkung 74 die Aufnahme der nach radial innen umgebogenen Bereiche des Endrandbereichs 70 ist.

In der vorangehend beschriebenen Art und Weise kann also eine sehr stabile formschlüssig wirkende Verbindung zwischen dem Pumpenkörper 16 bzw. dem Ventilsitzelement 48 und dem Auslass-Leitungsanschlusselement 14 generiert werden. Der fluiddichte Abschluss wird weiterhin durch das Dichtungselement 58 erzeugt.

Es ist selbstverständlich, dass diese Art der Verbindung, insbesondere auch die dazu dienenden Bereiche, in anderer Art und Weise ausgestaltet sein können, als vorangehend beschrieben. So zeigen die 5 und 6 einige Variationsmöglichkeiten des Einführbereichs 54 des Auslass-Leitungsanschlusselements 14. In 3 sind beide Verformungseinsenkungen 74 und 76 so ausgestaltet, dass sie durch näherungsweise parallel liegende Seitenwandungen und eine dazu näherungsweise orthogonal stehende Bodenwandung begrenzt sind. Bei der Ausgestaltungsvariante gemäß 5 ist die zweite Verformungseinsenkung 76 mit näherungsweise V-förmigem Profil, also zueinander geneigt verlaufenden Seitenwänden, und abgerundeter Bodenwandung ausgebildet. Bei der Ausgestaltungsvariante der 6 ist die zweite Verformungseinsenkung 76 wieder mit parallelen Seitenwänden und dazu orthogonaler Bodenwandung ausgestaltet, während bei der ersten Verformungseinsenkung 74 die letztendlich auch den Verformungsvorsprung 78 mit begrenzende Seitenwandung geneigt zu der anderen Seitenwandung steht, die, wie auch bei den anderen Ausgestaltungsvarianten, orthogonal zum Bodenbereich und auch orthogonal zu der angesprochenen Längsachse steht.

Es ist weiterhin selbstverständlich, dass die Anzahl der zum Umformen der beiden Verformungsbereiche 72, 80 eingesetzten Werkzeuge 84 variiert werden kann. Ist eine Verdrehsicherung, generiert durch eine nicht rotationssymmetrische Umformung, nicht erforderlich, so könnte auch an eine Umformung über den gesamten Umfangsbereich gedacht werden. Da jedoch durch diesen Umformungsvorgang nicht grundsätzlich auch der dichte Abschluss erlangt werden kann und letztendlich nur die feste Halterung im Vordergrund steht, ist der Einsatz diskret über den Umfang verteilter Werkzeuge ausreichend und aufgrund der einfacheren Durchführbarkeit des Umformungsvorgangs auch bevorzugt.

Durch die erfindungsgemäße Art der Verbindung der beiden angesprochenen Baugruppen wird nicht nur die Herstellbarkeit derselben einfacher und somit kostengünstiger, sondern die Herstellung der Verbindung auch weniger verschmutzungsanfällig, da insbesondere beim Vorsehen von Schraubverbindungen die Gefahr besteht, dass die Gewindegänge durch nicht vollständig entfernte Späne oder dergleichen verschmutzt sind und somit die Schraubverbindung nicht in korrekter Art und Weise hergestellt werden kann.

Es sei abschließend darauf hingewiesen, dass selbstverständlich auch das Einlass-Leitungsanschlusselement in dieser Art und Weise mit dem Pumpenkörper verbunden werden kann, wobei insbesondere in der 1 erkennbar ist, dass dabei, selbstverständlich aber auch beim Auslass-Leitungsanschlusselement, der hülsenartige Aufnahmebereich am Leitungsanschlusselement gebildet sein kann, während der Einführbereich am Pumpenkörper gebildet sein kann.


Anspruch[de]
  1. Dosierpumpe, insbesondere Kraftstoffdosierpumpe für ein Fahrzeugheizgerät, umfassend einen Pumpenkörper (16) und wenigstens ein mit dem Pumpenkörper (16) fest verbundenes Leitungsanschlusselement (14), wobei der Pumpenkörper (16) mit dem Leitungsanschlusselement (14) durch Umformung fest verbunden ist, wobei an einer Baugruppe von Pumpenkörper (16) und Leitungsanschlusselement (14) ein hülsenartiger Aufnahmebereich (56) vorgesehen ist und an der anderen Baugruppe von Pumpenkörper (16) und Leitungsanschlusselement (14) ein in dem hülsenartigen Aufnahmebereich (56) aufgenommener Einführbereich (54) vorgesehen ist und der Aufnahmebereich (56) einen ersten Verformungsbereich (72) aufweist, der zur Herstellung der festen Verbindung umgeformt ist, wobei der erste Verformungsbereich (72) auf den Einführbereich (54) zu verformt ist und der Einführbereich (54) wenigstens eine den ersten Verformungsbereich (72) aufnehmende erste Verformungseinsenkung (74) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einführbereich (54) einen bei Herstellung der festen Verbindung zusammen mit dem ersten Verformungsbereich (72) verformten zweiten Verformungsbereich (80) aufweist.
  2. Dosierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verformungsbereich (72) einen Endrandbereich (70) des hülsenartigen Aufnahmebereichs (56) umfasst.
  3. Dosierpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Verformungsbereich (80) wenigstens einen Verformungsvorsprung (78) umfasst.
  4. Dosierpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Verformungsvorsprung (78) zwischen der wenigstens einen ersten Verformungseinsenkung (74) und wenigstens einer zweiten Verformungseinsenkung (76) gebildet ist.
  5. Dosierpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verformungseinsenkung (74) oder/und die zweite Verformungseinsenkung (76) ringnutartig ausgebildet ist.
  6. Dosierpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen dem Aufnahmebereich (56) und dem Einführbereich (54) wirkendes Dichtungselement (58) vorgesehen ist.
  7. Dosierpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verformungsbereich (72) mit dem zweiten Verformungsbereich (80) in Umfangsrichtung nicht durchgehend gleichmäßig verformt ist.
  8. Dosierpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verformungsbereich (72) mit dem zweiten Verformungsbereich (80) an mehreren in Umfangsrichtung zueinander in Abstand gelegenen Bereichen verformt ist.
  9. Dosierpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkörper (16) ein Ventilsitzelement (48) aufweist und dass das wenigstens eine Leitungsanschlusselement (14) mit dem Ventilsitzelement (48) verbunden ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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