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Dokumentenidentifikation DE102004041184B4 13.07.2006
Titel Verbindungsband zum Verbinden von Bekleidungsstückteilen
Anmelder W.L. Gore & Associates GmbH, 85640 Putzbrunn, DE
Erfinder Aumann, Johann, 83052 Bruckmühl, DE
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Anmeldedatum 25.08.2004
DE-Aktenzeichen 102004041184
Offenlegungstag 30.03.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse A41H 43/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Anschlusstechniken zum Anschließen mindestens eines ersten Bekleidungsstückteils an einem zweiten Bekleidungsstückteil. Insbesondere betrifft die Erfindung ein dafür geeignetes Verbindungsband und damit aufgebaute Bekleidungsstückteile. Unter Bekleidungsstückteilen sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung aneinandersetzbare Bekleidungsstückteile, wie z.B. Hosen mit kurzen Hosenbeinen, an welche lange Hosenbeinteile mit Reißverschlüssen anschließbar sind, oder auch auf ein Bekleidungsstück aufsetzbare Bekleidungsstückteile, wie z.B. Aufsetztaschen, zu verstehen.

Die US 2 259 560 offenbart ein Bekleidungsstück, das einerseits Wärmen und andererseits Lüftung zulassen soll. Zu diesem Zweck ist das Kleidungsstück mit einem perforierten Futter aufgebaut, auf dessen Außenseite schuppen- oder schindelartige Textilstreifen aus einem undurchlässigen wasserundurchlässigen Textilmaterial angeordnet sind. Die einzelnen Textilschindeln sind je mittels eines Klebestreifens an dem perforierten Futter festgeklebt und zwar so, dass sich die Textilstreifen nach Art von Dachschindeln überlappen.

Die DE 42 12 209 A1 offenbart ein Kleidungsstück mit zwei Bekleidungsstückteilen, die mittels eines Reißverschlusses in einen geschlossenen Zustand gebracht werden können. Die beiden Reißverschlussträger sind mittels je einer Steppstichnaht am je zugehörigen Bekleidungsstückteil festgenäht. Die beiden Bekleidungsstückteile bestehen je aus einem Dreilagenlaminat mit zwei Textilschichten und einer dazwischen befindlichen wasserdichten Membran. In dem Bereich der Steppstichnaht ist der jeweilige Reißverschluss-Textilträger mit einem Kleberdeckstrich versehen, der durch Erwärmung in einen klebrigen Zustand gebracht werden kann. Mittels zwei Andruckrollen wird der klebrig gemachte Kleberdeckstrich angepresst, wodurch einerseits eine Verpressung und damit ein festes Haften des Kleberdeckstrichs an dem Bekleidungsstückteil und dem textilen Träger erfolgt und gleichzeitig die beim Nähen der Steppstichnaht entstandenen Durchstiche in der wasserdichten Membran des Bekleidungsstückteils abgedichtet werden.

Von Bekleidungsstücken wird heutzutage vielfach erwartet, dass sie nicht nur wasserdicht sind. Um ein übermäßiges Schwitzen und das Entstehen von Schwitzfeuchtigkeit innerhalb des wasserdichten Bekleidungsstücks zu vermeiden, ist es üblich geworden, für wasserdichte Bekleidungsstücke Atmungsaktivität dadurch herzustellen, dass man solche Kleidungsstücke mit einer Membran oder Funktionsschicht auskleidet, die nicht nur wasserdicht sondern auch wasserdampfdurchlässig ist. Von außen auf das Bekleidungsstück auftreffendes Wasser kann zwar nicht zur Innenseite des Bekleidungsstücks vordringen, vom Körper des Trägers des Bekleidungsstücks abgegebener Schwitzwasserdampf kann jedoch zur Außenseite des Bekleidungsstücks dringen und somit entweichen.

Die wasserdichte, wasserdampfdurchlässige Funktionsschicht kann für sich oder als Teil eines Mehrlagenlaminats als im wesentlichen loses Auskleidungsteil im Inneren eines für Luft, Wasser und Wasserdampf durchlässigen Obermaterials angeordnet sein. Die Funktionsschicht kann aber auch Teil eines Mehrlagen-Laminates sein, welches mindestens die Funktionsschicht und eine Futterschicht (Futterlaminat) oder zusätzlich eine Obermaterialschicht (Dreilagenlaminat) aufweist.

US 5 766 400 A offenbart ein Beispiel eines solchermaßen aufgebauten Bekleidungsstücks in Form eines Handschuhs. Bei diesem sind zwei Lagen aus je einem Zweilagenlaminat oder Dreilagenlaminat mittels einer Kontur-Schweißnaht, die mit Hilfe eines zwischen beide gefügten thermoplastischen Films erzeugt wird, miteinander verbunden. Der daraus entstandene Handschuh wird als ein Innenhandschuh verwendet, der innerhalb eines Außenhandschuhs befestigt wird. Zur Befestigung dieser beiden Handschuhteile aneinander ist der Innenhandschuh mit Befestigungslaschen versehen, welche mit dem Außenhandschuh durch Verkleben oder Vernähen verbunden werden können. Die Befestigungslaschen sind an einer der beiden Laminatlagen angeordnet.

Die US 2003/0138586 A1 befasst sich mit dem Einfassen der Schnittkanten zweier Textilstücke, die je eine Textillage und eine Membranlage aufweisen, je mittels eines zweilagigen Laminatstreifens, um Ausfransen der Schnittkanten zu verhindern. Der zweilagige Laminatstreifen besitzt eine Klebstofflage, die sowohl mit der Membranlage als auch mit der Textillage verklebt werden kann, und eine Haftlage, die an der Haftlage eines gleichen zweiten Laminatstreifens haften kann. Nachdem die beiden Laminatstreifen je U-förmig auf die einzufassende Schnittkante des jeweiligen Textilstücks aufgeklebt sind, können die Schnittkanten der beiden Textilstücke durch Aneinanderfügen der beiden U-förmigen Laminatstreifen an ihren beiden Haftlagen aneinander befestigt werden.

Als wasserdichte, wasserdampfdurchlässige Funktionsschicht ist beispielsweise das unter dem Handelsnamen GORE-TEX® bekannte und erhältliche Laminat verwendbar, das eine Funktionsschicht aufweist, die mit gerecktem, mikroporösem Polytetrafluorethylen (ePTFE) aufgebaut ist.

Bekleidungsstücke weisen üblicherweise eine Anzahl von Nähnähten auf, an welchen die an der Nähnaht beteiligten Materiallagen durchlöchert werden. Problematisch ist dies, wenn aufgrund solcher Nähnahtlöcher die Funktionsschicht perforiert wird, weil sie an dieser Stelle wasserdurchlässig wird. Daher wird seit langer Zeit im Zusammenhang mit Bekleidungsstücken, die mittels einer Funktionsschicht wasserdicht und wasserdampfdurchlässig gemacht werden, umfangreicher Entwicklungsaufwand getrieben, um Techniken verfügbar zu machen, die verhindern, dass es an Nähnahtstellen zu einer Wasserdurchlässigkeit des Bekleidungsstücks kommt.

Einen bedeutsamen Fortschritt hat man dadurch erreicht, dass man die Funktionsschicht bzw. das Funktionsschichtlaminat an den Stellen, an welchen eine Perforation in Folge einer Nähtnaht entstanden ist, mit einem Nahtabdichtungsband wasserdicht abdeckt. Bei einer Ausführungsform des Nahtabdichtungsbandes handelt es sich um ein streifen- oder bandförmiges Gebilde, das mindestens eine Lage aus einem wasserdichten Material und eine Klebstofflage aufweist. Üblicherweise verwendet man für diese Klebstofflage einen thermoplastischen Heißschmelzklebstoff, der bei Normaltemperatur nicht klebt und durch Erhitzen in einen klebefähigen Zustand gebracht wird, bevor das Nahtabdichtungsband auf die abzudichtende Nähnaht gepresst wird, beispielsweise mittels Anpressrollen. Eine derartige Be- und Verarbeitung von Nahtabdichtungsband ist in der DE 38 41 580 C1 beschrieben. Bei dieser Verarbeitungsmethode wird mittels einer speziell geformten Düse Heißluft auf den Heißschmelzklebstoff des Nahtabdichtungsbandes aufgebracht, bevor der mit dem Nahtabdichtungsband abzudichtende Bereich des Bekleidungsstücks zusammen mit dem Nahtabdichtungsband durch den Walzenspalt zweier Andruckwalzen hindurchgeführt wird.

Ein Beispiel eines Bekleidungsstücks mit einer wasserdichten, wasserdampfdurchlässigen Funktionsschicht, die von einer Nähnaht perforiert ist, mittels welcher ein Bekleidungsstückteil festgenäht wird, wobei die Nähnaht mit einem Nahtabdichtungsband wasserdicht abgeklebt ist, ist aus der EP 0 699 398 A2 bekannt. Dort wird ein mit einem Reissverschluss verbundener Koppelstreifen aus einem Funktionsschichtlaminat mittels einer Nähnaht einerseits mit einer Reissverschlussabdeckklappe und andererseits mit einem Innenfutter, die beide mit einer wasserdichten, wasserdampfdurchlässigen Funktionsschicht versehen sind, vernäht. Die dazu verwendete Nähnaht ist mit einem Nahtabdichtungsband abgeklebt, wodurch die von der Nähnaht perforierten Funktionsschichten von Kopplerelement, Reißverschlussabdeckklappe und Innenfutter auf der Nahtaußenseite wasserdicht abgedichtet sind, so dass durch diese Nähnaht kein Wasser, das durch eine wasserdurchlässige Obermateriallage des Bekleidungsstücks hindurchgedrungen ist, über die Nähnaht zur Innenseite des Bekleidungsstücks vordringen kann.

Mit der vorliegenden Erfindung wird eine verbesserte Anschlusstechnik für Bekleidungsstückteile verfügbar gemacht. Diese Anschlusstechnik verwendet ein Verbindungsband gemäß Patentanspruch 1, das für ein Bekleidungsstück gemäß Anspruch 8 verwendbar ist. Ausführungsformen des Verbindungsbandes sowie des Bekleidungsstücks gemäß der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.

Mit einem erfindungsgemäßen Verbindungsband lassen sich auf vergleichbar einfache und wenig aufwendige Weise Bekleidungsstückteile, von denen mindestens eines wasserdicht ist, miteinander verbinden. Besonders gilt dies, wenn das Klebeband des Verbindungsbandes in zweiter Funktion als Nahtabdichtungsband verwendet wird.

Die Erfindung schafft ein Verbindungsband zum Anschließen mindestens eines ersten Bekleidungsstückteils an einem zweiten Bekleidungsstückteil, wobei das Verbindungsband mindestens ein an dem zweiten Bekleidungstückteil festklebbares Klebeband und mindestens ein Anschlussband, an dem das erste Bekleidungsstückteil befestigbar ist, aufweist. Das Klebeband und das Anschlussband sind mittels einer Haftnaht aneinander befestigt und erstrecken sich neben der Haftnaht als getrennte Lagen weg. Mit einem derartigen Verbindungsband kann man das erste Bekleidungsstückteil an zweiten Bekleidungsstückteil durch Klebetechnik befestigen, bei einer Ausführungsform der Erfindung durch wasserdichtes Kleben, ohne dass für diese Befestigung am zweiten Bekleidungstückteil eine Nähnaht vorgesehen sein müsste. Das Verbindungsband braucht lediglich mit dem zweiten Bekleidungsstückteil verklebt zu werden und das erste Bekleidungsstückteil kann an dem Anschlussband des Verbindungsbandes befestigt werden, beispielsweise durch einen Nähvorgang.

Vorzugsweise verläuft die Haftnaht zwischen den beiden Bändern des Verbindungsbandes in Bandlängsrichtung. Dadurch kann man die gesamte Länge des Verbindungsbands für die Befestigung eines ersten Bekleidungsstückteils ausnutzen.

Bei der Haftnaht zwischen den beiden Bändern des Verbindungsbandes handelt es sich entweder um eine Klebstoffnaht oder um eine Schweißnaht. Im ersteren Fall wird zwischen den beiden Bändern ein streifen- oder raupenförmiger Klebstoff angeordnet. Im zweiten Fall sind die beiden Bänder auf den zueinander weisenden Seiten je mit einem verschweißbaren Material versehen und wird die Haftnaht durch Verschweißen der beiden Bänder miteinander hergestellt.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird für das Klebeband des Verbindungsbands herkömmliches Nahtabdichtungsband verwendet, das bereits die zum Festkleben an dem zweiten Bekleidungsstück erforderliche Klebstofflage aufweist.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist das Klebeband des Verbindungsbandes eine Lage aus wasserdichtem Material auf, bei dem es sich um eine wasserdichte, wasserdampfdurchlässige Funktionsschicht handeln kann, die beispielsweise aus expandiertem Polytetrafluorethylen (ePTFE) besteht.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das Anschlussband mit einem 3-Lagen-Laminat aufgebaut, das eine wasserdichte, wasserdampfdurchlässige Funktionsschichtlage und auf deren beiden Seiten je eine Textillage aufweist, die zu dem Laminat verbunden sind. Derartiges 3-Lagen-Laminat wird im Zusammenhang mit Bekleidungsstücken vielfach verwendet und ist daher leicht verfügbar. Das Klebeband ist ähnlich aufgebaut, weist jedoch anstelle der einen Textillage eine Klebstofflage auf.

Die Erfindung schafft außerdem ein Bekleidungsstück, das mit einer wasserdichten Schicht ausgerüstet ist und an dem ein Bekleidungsstückteil mittels eines erfindungsgemäßen Verbindungsbandes befestigt ist.

Bei einer Ausführungsform eines derartigen erfindungsgemäßen Bekleidungsstücks ist das Bekleidungsstückteil durch eine an dem Bekleidungsstück befestigte Tasche gebildet, beispielsweise in Form einer Aufsatztasche, die sich z.B. auf der Innenseite des Bekleidungsstücks befindet. Dabei ist das Klebeband des Verbindungsbandes an dem Bekleidungsstück festgeklebt und ist die Aufsatztasche an dem Anschlussband des Verbindungsbandes befestigt. Da bei einem derartigen Bekleidungsstück die Aufsatztasche abweichend von herkömmlichen Lösungen nicht an dem Bekleidungsstück festgenäht wird, kommt es zu keiner Perforation der Funktionsschicht, mit welcher das Bekleidungsstück ausgerüstet ist, so dass das Erfordernis, eine solche Naht mit einem Nahtabdichtungsband abzudichten, wegfällt. Bei der erfindungsgemäßen Lösung braucht lediglich das Klebeband des Verbindungsbandes an dem Bekleidungsstück festgeklebt und braucht dann nur noch die Aufsatztasche an dem Anschlussband des Verbindungsbandes befestigt zu werden, z.B. durch Nähen. Durch die erfindungsgemäße Befestigungsmethode wird nicht nur Herstellungsaufwand eingespart, weil ein Nähvorgang und ein Vorgang des Aufklebens von Nahtabdichtungsband wegfallen können, sondern es wird auch eine ästhetisch schönere Lösung erreicht, weil kein Nahtabdichtungsband aufgebracht werden muss, das auf der Innenseite des Bekleidungsstück sichtbar wäre mindestens dann, wenn das Bekleidungsstück aus einem Mehrlagen-Laminat mit einer Funktionsschichtlage und einer Obermaterialaußenlage und/oder einer Futterinnenlage aufgebaut ist.

Ein erfindungsgemäßes Verbindungsband kann man auch verwenden, um an dem Bekleidungsstück eine Innenauskleidung zu befestigen, beispielsweise ein innenseitiges Funktionsschichtlaminat, das an einem Reissverschlussseitenstreifen oder einer Reissverschlussabdeckklappe des Bekleidungsstücks befestigt werden soll. In diesem Fall wird mit dem Klebeband des Verbindungsbandes nicht nur eine Befestigung an dem Bekleidungsstück bewirkt sondern das Klebeband wird zusätzlich als Nahtabdichtungsband verwendet, indem es auf eine Nähnaht wasserdicht aufgeklebt wird.

Je nach Einsatzzweck kann man mit dem erfindungsgemäßen Verbindungsband somit eine Doppelfunktion erzielen, nämlich gleichzeitig eine Nahtabdichtung einer Nähnaht und eine Befestigung zum Befestigen eines Bekleidungsstückteils an einem Bekleidungsstück oder weiteren Bekleidungsstückteil.

Für den Fall, dass das Klebeband des Verbindungsbandes als Nahtabdichtungsband verwendet wird, erreicht man eine wasserdichte Abdichtung der damit abgeklebten Naht. Eine Naht im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wird dann als wasserdichte Naht bezeichnet, wenn die Naht von Flüssigkeit nicht durchdrungen oder genässt wird, wenn die mit dem Nahtabdichtungsband abgedichtete Naht einer Testflüssigkeit bei einem Druck von mindestens 0,07 bar für eine Dauer von wenigstens drei Minuten ausgesetzt wird, wobei es sich bei der Testflüssigkeit beispielsweise um Wasser handelt, jedoch auch um Flüssigchemikalien handeln kann.

Die Flüssigkeitsabdichtung mittels des als Nahtabdichtungsband verwendeten Klebebandes des Verbindungsbandes ist auch dauerhaft, wobei hier unter Dauerhaftigkeit verstanden wird, dass die Naht von der Flüssigkeit nicht durchdrungen oder genässt wird, wenn sie einer Testflüssigkeit bei einem Druck von mindestens 0,07 bar für eine Dauer von fünf Minuten ausgesetzt wird, und zwar nach fünf Maschinenwasch- und Trockenzyklen, unter Testbedingungen gemäß ISO 6330:1984 Procedure No. 3B, wobei als Testflüssigkeit wieder beispielsweise Wasser oder eine Flüssigchemikalie verwendet wird.

Unter Funktionsschicht ist vorliegend eine Schicht oder eine Folie oder eine Membran zu verstehen, die mindestens eine Barriere gegen Durchdringung mit Wasser darstellt aber auch für eine Reihe von Flüssigchemikalien eine Barriere bilden kann. Die Funktionsschicht gilt als wasserdicht, wenn sie das Durchdringen von Wasser, das unter einem Druck von mindestens 0,07 bar steht, für eine Dauer von wenigstens drei Minuten verhindert. Eine Funktionsschicht in Form einer GORE-TEX®-Membran widersteht gewöhnlich einem Durchtritt von Wasser bei einem Druck von mehr als 0,07 bar.

Die Prüfung auf Flüssigkeitsdichtigkeit einer Funktionsschicht oder einer abgedichteten Naht erfolgt mit dem Suter-Test, der generell auf der Beschreibung in der Norm-Schrift ISO 811/1981 beruht. Dabei wird eine Probe der Funktionsschicht oder der abgedichteten Naht zwischen einem Dichtring in einer Halterung eingespannt und wird auf eine Seite der Probe Wasser mit einem Druck von 0,07 bar aufgebracht. Beim Testen eines Textillaminates mit einer Funktionsschicht wird das Wasser auf die Außenseite aufgebracht. Beim Testen einer abgedichteten Naht wird Wasser auf die Außenseite der Probe aufgebracht und wird die entgegengesetzte Seite mit der abgedichteten Naht auf Leckage überprüft. Die Seite, auf welcher das Wasser nicht aufgebracht wird, wird für eine Zeitdauer von drei Minuten visuell auf das Auftreten von Wasser überprüft. Wenn auf dieser Seite kein Wasser beobachtet wird, hat die Probe den Test bestanden und die Probe gilt als wasserdicht.

Die Funktionsschicht kann eine Membran, eine Folie oder eine Beschichtung sein. Sie kann beispielsweise aus den Materialien Polyester, Polyamide, Polyketone, Polysulfone, Polycarbonate, Fluorpolymere, Polyacrylate, Co-Polyetherester, Co-Polyetheramide, Polyurethane, Polyvinylchloride, Polytetrafluorethylen oder Polyolefine ausgewählt sein. Für eine Funktionsschicht, die nicht nur wasserdicht sondern auch atmungsfähig sein soll, ist die Funktionsschicht beispielsweise aus expandiertem Polytetrafluorethylen (ePTFE) aufgebaut. ePTFE ist bekanntlich sehr wasserdicht und hat eine hohe Atmungsfähigkeit. Das ePTFE kann in bekannter Weise mit einer Beschichtung aus einem hydrophilen Polymer versehen sein. Derartige Laminate weisen eine Wasserdampf-Übertragungsrate von mehr als 1500 g/m2/Tag (vorzugsweise mehr als 3000 g/m2/Tag) auf und halten einem Wassereintrittsdruck von mehr als 0,07 bar für eine Zeitdauer von mindestens drei Minuten stand.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist das Verbindungsband mehr als zwei Bänder auf, nämlich ein oder mehrere Klebebänder und ein oder mehrere Anschlussbänder, die z.B. fächerartig miteinander verbunden sind.

Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsformen näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen, die alle stark schematisierte, nicht maßstabsgetreue Darstellungen sind, zeigen:

1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungsbandes in einer perspektivischen Schnittansicht;

2 eine Seitenschnittansicht des Verbindungsbandes gemäß 1;

3 eine Schnittansicht eines 3-Lagen-Laminates, das für das Verbindungsband gemäß 1 verwendbar ist;

4 eine Schnittansicht des in 1 gezeigten Verbindungsbandes bei Verwirklichung beider Bänder je mit einem Laminat;

5 ein erstes Anwendungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verbindungsbandes, bei welchem zwei Bekleidungsstückteile mittels des Verbindungsbandes gemäß 1 miteinander verbunden und dabei eine Nähnaht des einen Bekleidungstückteils von einem Klebeband des Verbindungsbandes abgedichtet ist;

6 ein zweites Anwendungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verbindungsbandes, bei welchem eine Aufsatztasche mittels eines Verbindungsbandes gemäß 1 bis 4 an einem Bekleidungsstück befestigt ist;

7 eine drittes Anwendungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verbindungsbandes, bei welchem ein Futter mittels Verbindungsbändern gemäß den 1 bis 4 an einem Bekleidungsstück befestigt ist; und

8 und 9 zwei Herstellungsphasen einer Abwandlung des dritten Anwendungsbeispiels, bei der im Vergleich zu dem dritten Anwendungsbeispiel gemäß 7 noch eine Zwischenlage des Bekleidungsstücks hinzu gekommen ist.

1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verbindungsbandes 11 mit einem Klebeband 13 und einem Anschlussband 15, die mit einer in Längsrichtung der beiden Bänder 13 und 15 verlaufenden Haftnaht 17 miteinander verbunden sind. Bei der Haftnaht 17 kann es sich um eine Schweißnaht oder um eine Klebstoffnaht handeln. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Haftnaht 17 durch einen Klebstoffstreifen gebildet, der beispielsweise aus einem Heißschmelzklebstoff besteht. Das Verbindungsband 11 gemäß 1 ist in 2 nochmals in einer reinen Querschnittsdarstellung gezeigt.

3 zeigt in Querschnittsdarstellung ein 3-Lagen-Laminat 19, das als Mittellage eine Funktionsschicht 21 aufweist, auf deren in 3 oberer Seite sich eine erste Textillage 23 und auf deren in 3 unterer Seite sich eine zweite Textillage 25 befindet. Bei praktischen Ausführungsformen sind die Textillagen 23 und 25 beispielsweise mit einer Wirkware aufgebaut.

4 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Verbindungsbandes 11 gemäß 1, bei welchem das Anschlussband 15 mit einem 3-Lagen-Laminat gemäß 3 und das Klebeband 13 mit einer Funktionsschicht 21, einer Textillage 25 auf der einen Seite der Funktionsschicht 21 und einer Klebstoffschicht 26 auf der anderen Seite der Funktionsschicht 21 aufgebaut sind. Bei dem Klebeband 13 befindet sich die Klebstoffschicht 26 auf der in 4 nach oben weisenden Seite der Funktionsschicht 21 und das Klebeband 13 ist mittels der Klebstoffschicht 26 an einer Materiallage eines Bekleidungsstücks, beispielsweise einer Textillage, festklebbar.

Bei einer praktischen Ausführungsform handelt es sich bei der Textillage 25 beispielsweise um eine Wirkwarentextillage und bei der Klebstoffschicht 26 um eine Schmelzklebstoffschicht.

Ein häufig verwendetes Nahtabdichtungsband (in der Fachwelt auch einfach Tape genannt), das unter der Handelsbezeichnung GORE SEAM® Tape von der W.L. Gore & Associates GmbH in Deutschland erhältlich ist, besteht aus einem Dreilagentape, aufweisend ein Trägermaterial aus expandiertem Polytetrafluorethylen (ePTFE), eine textile Wirkware auf der einen Seite des Trägermaterials und eine Schmelzklebstofflage auf der anderen Seite des Trägermaterials, und hat eine Breite von beispielsweise 22 mm.

5 zeigt ein einfaches Beispiel, bei welchem das erfindungsgemäße Verbindungsband 11 in Doppelfunktion verwendet wird, nämlich sowohl zur Nahtabdichtung als auch zur Befestigung eines Bekleidungsstückteils. In 5 sind zwei Bekleidungsstückteile 27 und 29 mittels einer ersten Nähnaht 31 miteinander verbunden. Die Bekleidungsstückteile 27 und 29 sind mit wasserdichtem Material aufgebaut, beispielsweise mit einer wasserdichten, wasserdampfdurchlässigen Funktionsschicht, das an der Stelle der ersten Nähnaht 31 perforiert und damit wasserdurchlässig geworden ist. Diese Wasserdurchlässigkeit wird durch Aufkleben des Klebebandes 13 des Verbindungsbandes 11 beseitigt, das hier die Funktion eines Nahtabdichtungsbandes übernimmt. An dem Anschlussband 15 ist mittels einer zweiten Nähnaht 33 ein drittes Bekleidungsstückteil 35 festgenäht. Diese Mehrfachfunktion des erfindungsgemäßen Verbindungsbandes 11 führt zu einer Verringerung einerseits des Herstellungsaufwands und andererseits des Herstellungsmaterialbedarfs für das Bekleidungsstück.

6 zeigt in schematisierter Perspektivdarstellung ein Bekleidungsstück 37 mit einer aufgesetzten Tasche 39. Das Bekleidungsstück 37 ist mit drei Materiallagen aufgebaut, nämlich einer außen liegenden Lage aus einer Oberware 41, einer in der Mitte liegenden Lage mit einer als wasserdichte, wasserdampfdurchlässige Funktionsschicht dienenden Membran 43 und einer auf der Innenseite befindlichen Lage mit einer Textillage 45. Diese drei Lagen 41, 43 und 45 können miteinander zu einem 3-Lagen-Laminat verbunden sein.

Die aufgesetzte Tasche 39 besitzt eine zum Bekleidungsstück 37 weisende hintere Taschenwand 47, die beispielsweise mit einer Textillage aufgebaut ist, und eine vordere Taschenwand 49, die beispielsweise mit der gleichen Textillage wie die hintere Taschenwand 47 aufgebaut ist. Die vordere Taschenwand 49 ist in ihrem oberen Bereich von einem Reissverschluss 53 unterbrochen, mit dem die Tasche 39 geöffnet und verschlossen werden kann. Der Reissverschluss 53 umfasst zwei miteinander verzahnbare Reissverschlusszahnreihen, einen oberen Reissverschlusstextilstreifen 55 und einen unteren Reissverschlusstextilstreifen 57, wobei die Begriffe oben und unten bezüglich der in 6 dargestellten Lage des Bekleidungsstücks zu verstehen sind. Der obere Reissverschlusstextilstreifen 55 ist mittels einer oberen Reissverschlussnaht 59 an dem oberhalb des Reissverschlusses 53 befindlichen Teil der vorderen Taschenwand 49 festgenäht, während der untere Reissverschlusstextilstreifen 57 mittels einer unteren Reissverschlussnaht 61 an dem unterhalb des Reissverschlusses befindlichen Teil der vorderen Taschenwand 49 festgenäht ist. Die hintere Taschenwand 47 und die vordere Taschenwand 49 sind an ihren oberen Enden mittels einer oberen Taschennaht 63 und an ihren unteren Enden mittels einer unteren Taschennaht 65 miteinander vernäht. Die hintere Taschenwand 47 ist über das obere Ende der vorderen Taschenwand 49 um eine Taschenlasche 67 verlängert, die durch einen auf sich selbst zurückgeschlagenen Teil der Textillage der hinteren Taschenwand 47 gebildet ist. Die Taschenlasche 67 ist mit einer oberen Taschenlaschennaht 69 und mit einer unteren Taschenlaschennaht 71 an dem Anschlussband 15 eines Verbindungsbandes 11 festgenäht, dessen Klebeband 13 an einer oberhalb der Tasche 39 befindlichen Stelle an das Bekleidungsstück 37 geklebt ist. Würde die Taschenlasche 67 mittels der Taschenlaschennähte 69 und 71 direkt an dem Material des Bekleidungsstücks 37 festgenäht, würde die Membran 43 durchlöchert und an dieser Stelle wasserdurchlässig, so dass dort auf die in 6 hintere Seite der Oberware 41 des Bekleidungsstücks 37 ein Nahtabdichtungsband aufgeklebt werden müsste.

7 zeigt ein Bekleidungsstück 73, das ein linkes Bekleidungsstückteil 75 und ein rechtes Bekleidungsstückteil 77 aufweist, die mittels eines Reissverschlusses 79 miteinander verbunden sind. Hierbei beziehen sich die Begriffe links und rechts auf die Darstellung in 7. Der Reissverschluss 79 weist zwei miteinander verzahnbare Zahnreihen 81 auf, die an einem (in 8) linken Reissverschlusstextilstreifen 83 bzw. an einem rechten Reissverschlusstextilstreifen 85 befestigt sind. Auf den von den Reissverschlusszahnreihen 81 abliegenden Enden sind die beiden Reissverschlusstextilstreifen 83 und 85 mit einer linken Reissverschlussnaht 87 bzw. einer rechten Reissverschlussnaht 89 an den beiden Bekleidungsstückteilen 75 bzw. 77 festgenäht. Die beiden Bekleidungsstückteile 75 und 77 bestehen aus wasserdichtem Material, beispielsweise indem sie mit einer wasserdichten, wasserdampfdurchlässigen Funktionsschicht aufgebaut sind.

Der Reissverschluss 79 ist auf der Innenseite des Bekleidungsstücks 73 von einer Reissverschlussabdeckklappe 91 abgedeckt, die an dem in 7 rechten Reissverschlussttextilstreifen 85 mittels einer Abdeckklappennaht 93 festgenäht ist. Die Reissverschlussabdeckklappe 91 ist ebenfalls wasserdicht, beispielsweise dadurch, dass sie mit einer wasserdichten, wasserdampfdurchlässigen Funktionsschicht aufgebaut ist. Da die Wasserdichtigkeit der Reissverschlussabdeckklappe 91 durch die Abdeckklappennaht 93 verletzt worden ist, wird die Abdeckklappennaht 93 abgedichtet mit dem Klebeband 13 eines erfindungsgemäßen Verbindungsbandes 11, an dessen Anschlussband 15 mittels einer Verbindungsnaht 95 eine Innenauskleidung 99, z.B. in Form einer Futterlage, befestigt ist. Auch auf der in 7 linken Seite des Reissverschlusses 79 ist eine Innenauskleidung 99', in dem betrachteten Beispiel ebenfalls in Form einer Futterlage, angeordnet. Die in 7 rechte Seite der Innenauskleidung 99' ist an dem linken Reissverschlusstextilstreifen 83 über ein Verbindungsband 11' befestigt, mit dessen Klebeband 13' die linke Reissverschlussnaht 87 wasserdicht verklebt ist und dessen Anschlussband 15' über eine Verbindungsnaht 95' mit der rechten Seite der Innenauskleidung 99' vernäht ist.

Bei dem Bekleidungsstück gemäß 7 haben beide Verbindungsbänder 11 und 11' je die Doppelfunktion einerseits einer Nahtabdichtung und andererseits eines Verbindungsträgers für das Anschließen von Bekleidungsstückteilen. Auch bei dieser Ausführungsform zeigt sich, dass durch Verwendung des erfindungsgemäßen Verbindungsbandes sowohl der zeitliche als auch der materialmäßige Herstellungsaufwand verringert werden kann.

8 zeigt in einer ersten Herstellungsphase eine Modifikation des Bekleidungsstücks 73, bei welchem das in 7 gezeigte Bekleidungsstück durch eine zusätzliche Zwischenlage 101 aus einem weitgehend luftdichten Material ergänzt ist. Die Zwischenlage 101 ist an ihrem linken Ende in einem von dem Reissverschluss 79 etwas abliegenden Bereich des rechten Bekleidungsstückteils 77 mittels einer Haftnaht 103 an der Innenseite des rechten Bekleidungsstückteils 77 befestigt. Bei der Haftnaht 103 kann es sich um eine Schweißnaht oder um eine Klebstoffnaht handeln. Rechts von der Haftnaht 103 (in 8 gesehen) befindet sich ein Bereich, in welchem das Material des rechten Bekleidungsstückteils 77 und die Zwischenlage 101 nicht miteinander verbunden sind, um dazwischen eine aufblasbare Luftkammer zu bilden, die eine vom Grad der Aufblasstärke abhängende Wärmeisolation zwischen der Außenseite des Bekleidungsstücks 73 und der Innenseite der Zwischenlage 101 bildet. Diese Luftkammer ist geschlossen durch eine (in der Figur nicht gezeigte) weitere Haftnaht rechts von der Haftnaht 103.

Während 8 eine erste Herstellungsphase des modifizierten Bekleidungsstücks 73 zeigt, ist in 9 eine weitere Herstellungsphase dieses modifizierten Bekleidungsstücks 73 gezeigt, bei welcher auch auf der in 9 linken Seite des Reissverschlusses 79 eine Zwischenlage 101' angeordnet ist. Diese ist mittels einer Haftnaht 103' an dem in 9 linken Bekleidungsstückteil 75 befestigt. Auch bei der Haftnaht 103' kann es sich um eine Schweißnaht oder eine Klebstoffnaht handeln. Auch links von der Haftnaht 103' sind das Material des linken Bekleidungsstückteils 75 und die Zwischenlage 101' nicht miteinander verbunden, so dass auch dort eine aufblasbare Luftkammer gebildet werden kann, die mit einer in einem Abstand von der Haftnaht 103' befindlichen weiteren (nicht gezeigten) Haftnaht geschlossen ist.


Anspruch[de]
  1. Verbindungsband (11; 11') zum Anschließen mindestens eines ersten Bekleidungsstückteils (35; 39; 99, 99') an ein zweites Bekleidungsstückteil (27, 29; 37; 83, 91), aufweisend:

    mindestens ein an dem zweiten Bekleidungsstückteil (27, 29; 37; 83, 91) festklebbares Klebeband (13; 13') und mindestens ein Anschlussband (15; 15'), an dem das erste Bekleidungsstückteil (35; 39; 99, 99') befestigbar ist,

    wobei das Klebeband (13; 13') und das Anschlussband (15; 15') mittels einer Haftnaht (17; 17') aneinander befestigt sind und sich neben der Haftnaht (17; 17') als getrennte Lagen wegerstrecken.
  2. Verbindungsband nach Anspruch 1, mit einer in Bandlängsrichtung verlaufenden Haftnaht (17; 17').
  3. Verbindungsband nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Haftnaht (17; 17') durch eine Klebstoffnaht gebildet ist.
  4. Verbindungsband nach nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Haftnaht (17; 17') durch eine Schweißnaht gebildet ist.
  5. Verbindungsband einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei mindestens dessen Klebeband (13; 13') eine wasserdichte Lage aufweist.
  6. Verbindungsband nach Anspruch 5, dessen Klebeband (13; 13') als Nahtabdichtungsband ausgebildet ist und eine wasserdichte Trägermateriallage (21) sowie eine Textillage (25) auf dessen einer Seite und eine eine wasserdichte Verklebung ermöglichende Klebstoffschicht (26) auf dessen anderer Seite aufweist.
  7. Verbindungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dessen Anschlussband (15; 15') mit einem Mehrlagenlaminat (19) aufgebaut ist, das wenigstens eine wasserdichte Funktionsschichtlage (21) und eine Textillage (23, 25) aufweist.
  8. Bekleidungsstück, das mit einer wasserdichten Schicht ausgerüstet ist und an dem ein Bekleidungstückteil (35; 39; 99, 99') mittels eines Verbindungsbandes (11; 11') nach einem der Ansprüche 1 bis 7 befestigt ist.
  9. Bekleidungsstück nach Anspruch 8, dessen Bekleidungsstückteil durch eine an dem Bekleidungsstück (37) befestigte Tasche (39) gebildet ist, wobei das Klebeband (13) des Verbindungsbandes (11) an dem Bekleidungsstück (37) festgeklebt und die Tasche (39) an dem Anschlussband (15) des Verbindungsbandes (11) befestigt ist.
  10. Bekleidungsstück nach Anspruch 8, dessen Bekleidungsstückteil (99) an einer wasserdichten Abdeckklappe (91) angeordnet ist, die an dem Bekleidungsstück (73) mittels einer Nähnaht (93) befestigt ist, wobei die Nähnaht (93) mit dem auf die Nähnaht (93) geklebten, als Nahtabdichtungsband dienenden Klebeband (13) des Verbindungsbandes (11) abgedichtet und das Bekleidungsstückteil (99) an dem Anschlussband (15) des Verbindungsbandes (11) befestigt ist.
  11. Bekleidungsstück nach Anspruch 8, das einen Reißverschluss (79) mit zwei Reißverschlusstextilstreifen (83, 85) aufweist und dessen Bekleidungsstückteil (99') an einem (83) der Reißverschlusstextilstreifen (83, 85) mittels einer Nähnaht (87) befestigt ist, wobei die Nähnaht (87) mit dem auf die Nähnaht (87) geklebten, als Nahtabdichtungsband dienenden Klebeband (13') des Verbindungsbandes (11') abgedichtet und das Bekleidungsstückteil (99') an dem Anschlussband (15') des Verbindungsbandes (11') befestigt ist.
  12. Bekleidungsstück nach Anspruch 10 oder 11, wobei an dem Anschlussband (15; 15') des Verbindungsbandes (11; 11') als Bekleidungsstückteil eine Innenauskleidung (99; 99') des Bekleidungsstücks (73) befestigt ist.
  13. Bekleidungsstück nach Anspruch 12; wobei die Innenauskleidung des Bekleidungsstücks (73) eine Futterlage (99; 99') aufweist.
  14. Bekleidungsstück nach Anspruch 12, wobei die Innenauskleidung des Bekleidungsstücks (73) eine Zwischenlage (101; 101') aus einem weitgehend luftdichten Material aufweist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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