PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004058776B3 13.07.2006
Titel Vorrichtung zur Belüftung einer Rotornabe einer Windenergieanlage
Anmelder Nordex Energy GmbH, 22848 Norderstedt, DE
Erfinder Jannasch, Henrik, 18059 Rostock, DE;
Kroh, Uwe, 18059 Rostock, DE
Vertreter Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, Schildberg, 20354 Hamburg
DE-Anmeldedatum 07.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004058776
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse F03D 11/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F03D 1/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Windenergieanlage mit einer Belüftungseinrichtung für eine Rotornabe, mit:
- einem napfförmigen Element, das einen Grund und eine umlaufende Seitenwand besitzt, und
- einem rohrförmigen Stutzen, der in einen Innenraum der Rotornabe weist,
- wobei das napfförmige Element derart vor einer Eintrittsöffnung des Stutzens gehalten ist, dass die Eintrittsöffnung innerhalb des napfförmigen Elements angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Belüftung einer Rotornabe einer Windenergieanlage.

Bei modernen Windenergieanlagen wird die vom Rotor aus dem Wind aufgenommene Leistung durch den Einstellwinkel (Pitchwinkel) der Rotorblätter begrenzt und häufig in ihrem Wert geregelt. Die dazu erforderlichen Einrichtungen zur Veränderung des Pitchwinkels, also insbesondere Stellmotoren, Steuerung, Energiespeicher usw., befinden sich oft in der Nabe. Diese Einrichtungen, ebenso wie andere Komponenten in der Nabe müssen so gut wie möglich vor negativen Umwelteinflüssen geschützt werden.

Abhängig von Umgebungs- und Betriebsbedingungen, beispielsweise beim Betrieb in sehr heißen Gebieten, ist eine verstärkte Kühlung bestimmter Bauteile des Pitchsystems erforderlich, insbesondere auch bei einer starken Beanspruchung.

Aus Patent Abstracts of Japan 58065977 A ist bekannt, eine Auslassöffnung an der Außenseite der Gondel im Bereich vom Übergang von Gondel zu Rotornabe vorzusehen. Die Auslassöffnung besitzt einen u-förmig abgewinkelten Einlasskanal.

Aus US 2004/0160063 A1 ist eine Windenergieanlage mit einem Rotor bekannt. Die Rotornabe besitzt eine Belüftungseinrichtung mit einem napfförmigen Element, das entgegen einer Anströmrichtung ausgerichtet ist. Das napfförmige Element besitzt eine zentrale Lufteintrittsöffnung, in die sich ein Stutzen anschließt. Über den Stutzen wird die anströmende Luft in den Innenraum der Rotornabe geführt. Nachteilig an dieser Ausgestaltung der Belüftungseinrichtung ist, dass auch Wassertropfen und dergleichen in das napfförmige Element eintreten können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Belüftungseinrichtung einer Rotornabe bei einer Windenergieanlage bereitzustellen, die einerseits eine ausreichende Belüftung sicherstellt und andererseits das Eindringen von Wasser, Staub und dergleichen verhindert.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Windenergieanlage mit den Merkmalen aus Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen bilden den Gegenstand der Unteransprüche.

Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch eine Windenergieanlage mit einer Belüftungseinrichtung der Rotornabe gelöst, wobei die Belüftung ein napfförmiges Element und einen rohrförmigen Stutzen aufweist. Das napfförmige Element besitzt einen Grund und eine umlaufende Seitenwand. Der rohrförmige Stutzen führt in einen Innenraum der Rotornabe. Das napfförmige Element ist entgegen einer Strömungsrichtung ausgerichtet und derart vor einer Eintrittsöffnung des Stutzens gehalten, dass die Eintrittsöffnung seitlich durch die Seitenwand abgeschirmt ist. Hierdurch wird erreicht, dass der eintretende Luftstrom an der Seitenwand des napfförmigen Elements vorbei in dessen Innenraum eintritt und von hier unter Umkehr seiner Bewegungsrichtung in den Innenraum der Rotornabe gelangt. Die mehrmalige Umkehr der Bewegungsrichtung stellt sicher, dass nicht etwaige mitgeführte Partikel oder Flüssigkeit in den Innenraum der Rotornabe gelangt. Bevorzugt ist der Stutzen im wesentlichen auf der Rotationsachse der Nabe angeordnet. Hierdurch wird einerseits sichergestellt, dass der durch den Stutzen eintretende Luftstrom direkt auf die Nabe gelenkt wird. Andererseits stellt diese Positionierung auch sicher, dass ein sich vor der Rotornabe bildender Staudruck die anströmende Luft über das napfförmige Element, in dieses hinein und von dort über den Stutzen mit einem ausreichenden Druck in die Rotornabe lenkt. Ebenfalls erlaubt die erfindungsgemäße Belüftungseinrichtung einen Druckausgleich in dem Flügel während des Turmdurchgangs bei der Drehung der Rotorblätter. Hierdurch kann der bei den Flügeln auftretende Pumpeneffekt ausgeglichen und die Beanspruchung des Flügelmaterial weiter reduziert werden.

Bevorzugterweise vergrößert sich der Querschnitt der Eintrittsöffnung in den Stutzen, hierzu ist die Wand des Stutzens nach außen geneigt. Gerade in dem Fall, in dem der Stutzen in der Verlängerung der Rotationsachse angeordnet ist, rotiert die Wand des Stutzens um dessen Längsachse. Eintretende Flüssigkeit oder Partikel werden bei einer nach außen geneigten Wand durch die Zentrifugalkraft von der Eintrittsöffnung fortbewegt.

In einer bevorzugten Ausgestaltung besitzt das napfförmige Element einen Innendurchmesser, der größer als der Außendurchmesser des Stutzens ist. Wenn das napfförmige Element und der Stutzen rotationssymmetrisch ausgebildet sind, können diese mit ihrer Symmetrieachse auf der Rotationsachse der Rotornabe angeordnet werden, so dass diese sich beim Betrieb der Windenergieanlage ebenfalls um deren Rotationsachse drehen.

In einer bevorzugten Weiterbildung ist ein Wandelement vorgesehen, das eine Vertiefung mit einer zentralen Öffnung besitzt, auf die der Stutzen aufgesetzt ist oder durch die der Stutzen hindurch reicht. Je nach Anforderung der Belüftung kann der Stutzen lediglich auf die Öffnung des Wandelements aufgesetzt sein oder durch das Wandelement hindurch reichen, um den Luftstrom tiefer in die Rotornabe zu leiten.

In einer möglichen Ausgestaltung ist das Wandelement außerhalb der Vertiefung eben ausgebildet. Bei dieser Ausgestaltung liegt der Grund des napfförmigen Elements bevorzugt in einer Höhe mit dem Wandelement. Das in der Vertiefung des Wandelements gehaltene napfförmige Element bildet mit seinem Grund bei dieser Ausgestaltung im wesentlichen eine Ebene mit dem Wandelement.

Bevorzugt ist das Wandelement über mindestens einen Arm an einem Rahmen schwenkbar angelenkt. Der Rahmen bildet bevorzugt eine Luke, die durch das schwenkbare Wandelement verschlossen werden kann. Hierzu sind bevorzugt Befestigungsmittel an dem Rahmen und/oder an dem Wandelement vorgesehen, um die zentrale Luke zu verschließen.

In einer alternativen Ausgestaltung ist der Rand des Wandelements entlang einer umlaufenden Knicklinie abgebogen. Bei dieser Ausgestaltung ist der Rand des Wandelements beabstandet von einer Ummantelung der Rotornabe angeordnet, so dass ein Austrittskanal für die Luft aus dem Inneren der Rotornabe gebildet ist. Für diese Ausgestaltung reicht der Stutzen über das Wandelement hinaus in den Innenraum der Rotornabe hinein, um die Luft in den Innenraum der Rotornabe zu fördern. Zusätzlich kann an das Ende des Stutzens ein elastischer Schlauch angesetzt sein, über den Luft tiefer ins Innere der Rotornabe gelangt.

Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele werden anhand der nachfolgenden Figuren näher beschrieben. Es zeigt:

1 eine schematische Querschnittsansicht einer Rotornabe mit Ummantelung,

2 eine Prinzipdarstellung des Lufteintritts,

3 zeigt die Neigung des Stutzens gegenüber der Horizontalen,

4 eine perspektivische Ansicht einer Einstiegsluke mit Lüftungsöffnung von außen,

5 perspektivische Ansicht der Einstiegsluke mit Lüftungsöffnung von innen und

6 Querschnitt durch die Einstiegsluke mit Lüftungsöffnung.

1 zeigt in einer schematischen Ansicht eine Rotornabe 101, die mit einer Ummantelung 102 umgeben ist. Die Ummantelung wird nachfolgend als Spinner bezeichnet. Rotornabe 101 und Spinner 102 drehen sich relativ zu der Gondel 103.

Die Belüftung der Nabe erfolgt von der Vorderseite, das heißt also von der Richtung, aus der die Lauft anströmt. Die Belüftung besitzt ein napfförmiges Element 104, das vor einer Eintrittsöffnung in den Stutzen 108 angeordnet ist. Der Stutzen 108 ragt durch ein Wandelement 105 in das Innere der Rotornabe.

Die vor der Rotornabe angestaute Luftmasse, angedeutet durch Strömungspfeil 111, tritt entlang dem Strömungskanal 112 in das Element 104 ein und strömt von hier aus weiter über den Luftkanal 106 in das Innere der Rotornabe 101, wie durch die Luftströmung 113 angedeutet. Im Inneren der Rotornabe verwirbelt die Luftströmung und tritt anschließend wie durch den Strömungspfeil 114 angedeutet durch einen weiteren Luftkanal 107 zwischen Wandelement 105 und Spinner 102 wieder aus, vgl. Luftströmung 115. Unterstützt wird dieser Effekt durch die an der Nabe vorbei strömende Luft, die im Bereich der Austrittsöffnung für die Luftströmung 115 eine Sogwirkung entfaltet und den Luftdurchsatz erhöht. Die Luftkanäle 106 und 107 sind bevorzugt so ausgebildet, dass sie leicht geöffnet oder zur Seite geschoben werden können, um von dem Innenraum des Spinners 102 aus einen Zugang in einen Innenraum der Rotornabe 101 zu ermöglichen.

In 1 ist zu erkennen, dass zur Eintrittsöffnung hin die Querschnittsfläche sich vergrößert. Hierdurch wird der Lufteintritt in den Innenraum erleichtert. Zudem wird etwa eingetretene Feuchtigkeit durch die Zentrifugalkraft von der Eintrittsöffnung fortgeleitet, ebenso durch die Schrägung 109 des Bodenelements. Ebenfalls in 1 ist zu erkennen, dass die Wand 116 des napfförmigen Elements 104 nach innen geneigt ist, so dass für die Luftströmung 112 ein breiterer Eintritt in den Luftkanal vorhanden ist.

2 zeigt den geometrischen Aufbau des Belüftungssystems. Das napfförmige Element besitzt eine Kreisform. Die Seitenwand 12 ist um ungefähr 5° nach innen geneigt. Das napfförmige Element 10 ist vor einer Eintrittsöffnung 14 eines Stutzens 16 angeordnet. Die Stutzenwand ist konstant in einem Winkel von ungefähr 15° gegenüber der Mittelachse nach außen geöffnet, so dass insgesamt der Stutzen 16 die Form eines Kegelstumpfs besitzt. Der Stutzen 16 ist in einem Wandelement 18 angeordnet, das in einer Vertiefung ein Bodenelement 20 besitzt. Der Stutzen 16 steht zentral auf dem Grund 20 der Vertiefung. An den Grund angrenzend sind Seitenwände 22 vorgesehen, die ebenfalls gegenüber der Horizontalen geneigt sind. Die Seitenwände 22 gehen in einen Bereich 24 über, der in 2 lediglich im Ansatz dargestellt ist.

Zur Dimensionierung des napfförmigen Elements 10 und der Vertiefung haben sich eine Reihe von Verhältnissen als besonders vorteilhaft herausgestellt. Als besonders vorteilhaft bei der Dimensionierung hat sich herausgestellt, die Abmessungen so zu wählen, dass der Luftstrom entlang dem Strömungsweg einen im Wesentlichen gleich groß bleibenden Querschnitt besitzt. Der Durchtrittskanal besitzt also im Wesentlichen einen konstanten Querschnitt für die Luftströmung. Im Folgenden sei der Abstand zwischen der Seitenwand 12 des napfförmigen Elements und der Seitenwand 22 im Bereich des Lufteintritts mit der Größe 1 definiert. Der entsprechende Abstand ist in 2 eingezeichnet. Ausgehend von dieser Bezugsgröße hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Seitenwand 22 eine Steigung besitzt, derart, dass sie bezogen auf die durch den Grund 20 der Vertiefung verlaufende Ebene eine Breite von 0,75 besitzt. Der Abstand zwischen freier Kante 26 des Stutzens 16 und Übergang von Wandelement zu Seitenwand 22 ergibt sich dann genau als die doppelte Breite der Seitenwand 22. Der Stutzen 16 besitzt einen Öffnungswinkel in dem Beispiel von ungefähr 15°, wobei der Stutzen 16 sich im Durchmesser von 1,0 auf 0,5 verringert. Auch in axialer Richtung haben sich bestimmte Verhältnisse als besonders vorteilhaft herausgestellt. Die Ausdehnung der Vertiefung in axialer Richtung beträgt 1,5, wobei das naofförmige Element 10 ungefähr mit halber Tiefe eintaucht. Der Stutzen 16 steht ungefähr um eine Längeneinheit vor, so dass sich ein Überlapp von Seitenwand 12 und Stutzen 16 in axialer Richtung von 0,25 ergibt.

3 zeigt die Neigung, auch als tilt bezeichnet, gegenüber der Horizontalen. Da bei modernen Windenergieanlagen häufig Triebstrang und Nabe leicht nach hinten geneigt sind, werden der Stutzen 16 und das napfförmige Element 10 um denselben Winkel &phgr; geneigt: Der Winkel &phgr; beträgt meist zwischen 3° und 7°, bevorzugt wird ein tilt-Winkel von 5° gewählt. Die Begrenzung der Öffnung ist auch bei einem tilt so bemessen, dass Wasser abgewiesen wird und ablaufen kann. Die Neigung des Stutzens 16 ist in 3 mit dem Winkel &bgr; bezeichnet, während die Neigung der Seitenwand 22 mit dem Winkel &agr; gekennzeichnet wurde. Um ein Ablaufen sicherzustellen, gilt: &agr; > &phgr; und &bgr; > &phgr;.

4 zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Lüftungssystems, das in eine Einstiegsluke für die Rotornabe integriert ist. In der Regel befindet sich die Einstiegsluke in der Spitze der Rotornabe, bzw. deren Gehäuse. Die Einstiegsluke besitzt eine Wandplatte 28, mit einer zentralen Öffnung 30 und Befestigungselementen 32 entlang dem Umfang. Auf der Außenseite der Wandplatte 28 sind L-förmige Verriegelungsvorsprünge 34 mit einer schlitzförmigen Ausnehmung 36 angebracht. An entsprechenden Armen 38 ist ein Lukendeckel 39 mit einem Rahmen 40 schwenkbar angelenkt. Der Lukendeckel 39 öffnet nach innen. Über zwei vorstehende Stifte 42 mit Verriegelungsköpfen 44 kann der Lukenrahmen 40 in den Ausnehmungen 36 befestigt werden.

Zentral in der Luke ist der Napf 46 vorgesehen, der durch drei Stege 48 in einer Vertiefung gehalten ist. Zur besseren Handhabung der Luke ist im Bereich der Befestigungsstifte 42 ein Handgriff 50 vorgesehen.

5 zeigt den Lukendeckel 39 von innen, wobei ein viereckiger Rahmen 54 des Lufteintritts deutlich sichtbar ist. Auf den Rahmen 54 kann ein Filter 52 angesetzt werden, der zusätzlich den Eintritt von Schmutzteilchen und Wasser verhindert.

6 zeigt einen Querschnitt, in dem deutlich zu erkennen ist, dass die Seitenwände 56 des aufgesetzten Napfelements 46 über die Eintrittsöffnung 58 des Stutzens 60 hinausragen.


Anspruch[de]
  1. Windenergieanlage mit einer Belüftungseinrichtung für eine Rotornabe (101), mit:

    – einem napfförmigen Element (10; 46; 104), welches entgegen der Strömungsrichtung (111) vor der Rotornabe (101) angeordnet ist und das einen Grund und eine umlaufende Seitenwand (12; 56; 116) besitzt, die sich vom Grund in Strömungsrichtung (111) erstreckt, und

    – einem rohrförmigen Stutzen (16; 60; 108), der eine Lufteintrittsöffnung (14; 58) und eine Luftaustrittsöffnung aufweist, die in einen Innenraum der Rotornabe (101) führt,

    – wobei das napfförmige Element derart vor der Lufteintrittsöffnung des Stutzens (16; 60; 108) gehalten ist, dass die Lufteintrittsöffnung innerhalb des napfförmigen Elements (10; 46; 104) angeordnet ist.
  2. Windenergieanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stutzen (16; 60; 108) in der Verlängerung der Rotationsachse der Rotornabe (101) angeordnet ist.
  3. Windenergieanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Stutzens (16; 60; 108) an ihrer Lufteintrittsöffnung (14; 58) sich in Strömungsrichtung kegelstumpfartig verjüngt.
  4. Windenergieanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das napfförmige Element (10; 46; 104) einen Innendurchmesser besitzt, der größer als der Außendurchmesser des Stutzens (16; 60; 108) ist.
  5. Windenergieanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein Wandelement (18; 39; 105) vorgesehen ist, das eine Vertiefung mit einer zentralen Öffnung besitzt, auf die der Stutzen (16; 60, 108) aufgesetzt ist oder durch die der Stutzen (16; 60; 108) hindurchreicht.
  6. Windenergieanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das napfförmige Element (10; 46; 104) in der Vertiefung gehalten ist.
  7. Windenergieanlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (18; 39; 105) außerhalb der Vertiefung einen ebenen Bereich aufweist.
  8. Windenergieanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Grund des napfförmigen Elements (10; 46; 104) in einer Höhe mit dem ebenen Bereich des Wandelements liegt.
  9. Windenergieanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung derart angeordnet und ausgebildet ist, dass Wasser über Wände der Vertiefung abfließen kann.
  10. Windenergieanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass von der Luft durchströmte Flächen zwischen dem Wandelement (18, 39, 105) und dem napfförmigen Element (10; 46; 104), zwischen dem napfförmigen Element (10; 46; 104) und dem Stutzen (16; 60; 108) sowie des Stutzens (16; 60; 108) an der jeweils engsten Stelle im Wesentlichen gleich groß sind.
  11. Windenergieanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (18, 39, 105) als Lukendeckel (39) einer Lukenöffnung (30) für den Zugang zur Rotornabe (101) ausgebildet ist, wobei der Lukendeckel (39) einen Rahmen (40) aufweist, welcher über Arme (38) schwenkbar gelagert ist.
  12. Windenergieanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (40) und/oder das Wandelement (18, 39, 105) mit Befestigungsmitteln versehen ist, um die Lukenöffnung (30) zu verschließen.
  13. Windenergieanlage nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (105) einen umlaufenden Randbereich (117) besitzt, der sich in Strömungsrichtung erstreckt und einen sich erweiternden Durchmesser besitzt.
  14. Windenergieanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Stutzen (108) in den Innenraum der Rotornabe (101) hineinreicht und ein oder mehrere elastische Schläuche (106) an das Stutzenende angesetzt sind.
  15. Windenergieanlage nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (18, 39, 105) in seinem Randbereich beabstandet von einer Ummantelung (102) der Rotornabe (101) derart gehalten ist, dass zwischen Wandelement (18, 39, 105) und Ummantelung (102) sich ein Austrittskanal bildet.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com