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Dokumentenidentifikation DE102004061990A1 13.07.2006
Titel Hängebahnsystem zum Transport von Gegenständen sowie Verfahren zum Betreiben desselben
Anmelder EISENMANN Fördertechnik GmbH & Co. KG, 71032 Böblingen, DE
Erfinder Kleine, Dieter, 71131 Jettingen, DE;
Hummel, Reiner, 75173 Pforzheim, DE
Vertreter Ostertag & Partner, Patentanwälte, 70597 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 23.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004061990
Offenlegungstag 13.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse B65G 17/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B65G 17/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Hängebahnsystem zum Transport von Gegenständen umfaßt mindestens eine Tragschiene (16) mit wenigstens einem gegenüber einer horizontalen Ebene geneigten Abschnitt, mindestens ein Antriebsmittel (22) und mindestens ein einen Gegenstand (60) aufnehmendes und mit dem Antriebsmittel (22) verbundenes Traggestell (48), welches durch die Tragschiene (16) verfahrbar geführt ist. Das Traggestell (48) ist um eine horizontale Schwenkachse (36) verschwenkbar, welche im wesentlichen senkrecht auf seiner Bewegungsrichtung steht. Außerdem wird ein Verfahren zum Betreiben eines solchen Hängebahnsystems vorgeschlagen, wobei bei dem Verfahren ein Schwingen des Traggestells (48) um die Schwenkachse (36) durch eine Bremseinrichtung (76, 92) unterbunden wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Hängebahnsystem zum Transport von Gegenständen mit

  • a) mindestens einer Tragschiene mit wenigstens einem gegenüber einer horizontalen Ebene geneigten Abschnitt;
  • b) mindestens einem Antriebsmittel; und
  • c) mindestens einem einen Gegenstand aufnehmendes und mit dem Antriebsmittel verbundenes Traggestell, welches durch die Tragschiene verfahrbar geführt ist.

Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines Hängebahnsystems.

Eingangs genannte Hängebahnsysteme sind an sich bekannt und werden beispielsweise verwendet, um auf Paletten gestapelte Gegenstände, wie z.B. gefüllte oder leere Getränkekästen, zu transportieren. So kann es sich bei dem Ort der Beladung des Hängebahnsystems zum Beispiel um eine Abfüllanlage für Getränke und bei dem Ort der Entladung des Hängebahnsystems um eine Lagerhalle handeln.

Es kommt häufig vor, daß zwischen dem Ort der Beladung des Traggestells und dem Entladeort ein Höhenunterschied besteht. Dieser kann dadurch ausgeglichen werden, daß die Tragschiene des Hängebahnsystems wenigstens einen gegenüber der horizontalen Ebene geneigten Abschnitt umfaßt. Bei üblicherweise eingesetzten Hängebahnsystemen folgt das Traggestell jedoch der Neigung der Tragschiene und verkippt entsprechend gegenüber der Vertikalen. Die auf dem Traggestell angeordneten Gegenstände werden dann ebenfalls gegenüber einer Vertikalen verkippt, was dazu führen kann, daß die Gegenstände aus dem Traggestell herausfallen, wenn sie nicht zusätzlich in irgendeiner Form, beispielsweise durch Spanngurte, befestigt werden.

Das Anbringen bzw. Lösen dieser notwendigen Befestigung des zu transportierenden Transportguts erhöht jedoch den Zeitaufwand sowohl beim Be- als auch beim Entladen des Traggestells. Dadurch kommt es zu Verzögerungen beim Be- oder Entladen, die den Gesamtdurchsatz des Hängebahnsystems verringern. Insgesamt können diese Verzögerungen die Kosten erhöhen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Hängebahnsystem der eingangs genannten Art zu schaffen, welches diesen Problemen Rechnung trägt.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß

  • d) das Traggestell um eine horizontale Schwenkachse verschwenkbar ist, welche im wesentlichen senkrecht auf seiner Bewegungsrichtung steht.

Durch diese Maßnahme ist gewährleistet, daß sich das Traggestell vertikal ausrichten kann, wenn es in einen geneigten Abschnitt der Tragschiene einfährt oder sich in einem solchen Abschnitt befindet. Das auf das Traggestell aufgebrachte Transportgut führt durch seine Gewichtskraft zu einem Verschwenken des Traggestells um die Schwenkachse, wodurch die Gewichtskraft des Transportguts stets im wesentlichen vertikal nach unten wirkt und ein Verkippen des Transportguts, welches aus einem oder mehreren Gegenständen bestehen kann, verhindert ist.

Eine vorteilhafte Weiterentwicklung wird dadurch erreicht, daß eine Bremseinrichtung vorgesehen ist, mit welcher sich ein Schwingen des Traggestells um die Schwenkachse unterbinden läßt.

Unter Schwingen ist hier zu verstehen, daß das Traggestell um die Schwenkachse pendelt. Fährt nämlich das Traggestell beispielsweise mit konstanter Geschwindigkeit in einen nach oben geneigten Abschnitt der Tragschiene ein, so verschwenkt es bei höheren Transportgeschwindigkeiten zunächst um die Schwenkachse in Transportrichtung. Diese Schwenkbewegung, welche noch nicht als Schwingen zu bezeichnen ist, kann gewünscht sein, da so auf das Transportgut ausgeübte Kräfte durch das Traggestell aufgefangen werden können. Im Anschluß daran würde das Traggestell jedoch wieder zur Vertikalen, darüberhinaus bis zu einem Umkehrpunkt und wieder zurück schwingen und somit eine Pendelbewegung vollziehen. Diese Pendelbewegung kann jedoch dazu führen, daß das Transportgut aus dem Traggestell herausfällt, wenn es nicht darin befestigt ist.

Fährt das Traggestell in einen nach unten geneigten Abschnitt der Tragschiene ein, so erfolgt das erste Verschwenken ebenfalls in der Transportrichtung, woran sich – ohne Bremseinrichtung – wiederum ein Schwingen des Transportgestells um die Schwenkachse mit denselben möglichen Folgen für das Transportgut anschließt.

Durch die Bremseinrichtung wird dieses Schwingen des Traggestells unterbunden, wodurch verhindert wird, daß Transportgut aus dem Traggestell herausfällt.

Vorteilhaft ist es, wenn das Traggestell durch die Bremseinrichtung in einer Vertikalstellung arretierbar ist. Als Vertikalstellung wird hier eine Stellung bezeichnet, bei der das Traggestell vertikal ausgerichtet ist.

Das Traggestell bleibt dann sowohl bei einem horizontalen als auch bei einem geneigten Verlauf der Tragschiene vertikal ausgerichtet, wogegen in einem Übergangsbereich der Tragschiene von einem horizontalen zu einem geneigten Abschnitt die Arretierung gelöst werden kann, damit sich das Traggestell durch seine eigene und gegebenenfalls durch die Gewichtskraft des Transportguts zur Vertikalen ausrichten kann.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Bremseinrichtung besteht darin, daß sie einen Hydraulikzylinder umfaßt, der zwischen dem Traggestell und einem relativ zu dem Traggestell feststehenden Teil angeordnet ist und dessen fluidgefüllte Kammern über eine Fluidleitung miteinander kommunizieren. Das Unterbinden eines Schwingens des Traggestells um die Schwenkachse kann zum einen dadurch erfolgen, daß die Fluidleitung einen geeigneten Querschnitt aufweist, um die Schwingung abzudämpfen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, den Fluidstrom der beiden fluidgefüllten Kammern des Hydraulikzylinders zu unterbrechen, wodurch die oben angesprochene Arretierung erzielt werden kann.

Dies wird vorteilhaft dadurch erreicht, daß in der Fluidleitung des Hydraulikzylinders ein Drosselventil vorgesehen ist. Ein solches Drosselventil eröffnet sowohl die Möglichkeit, den Durchlaßquerschnitt für das Fluid in der Fluidleitung zu verringern als auch den Durchlaß ganz zu verschließen.

Eine günstige Weiterentwicklung besteht darin, daß die Bremseinrichtung eine Steuereinrichtung umfaßt, über die das Drosselventil einstellbar ist. Dadurch läßt sich der oben angesprochene Arretier/Löse-Vorgang kontrolliert steuern.

Dabei ist es günstig, wenn der Steuereinrichtung Signale von einer von dem Antriebsmittel mitgeführten Sensoreinheit zuführbar sind, welche eine entlang der Tragschiene angeordnete Codierung ausliest. Eine solche Codierung kann beispielsweise Positionsangaben umfassen, aufgrund derer die Steuereinrichtung das Drosselventil ansteuert.

Es ist hilfreich, wenn das relativ zu dem Traggestell feststehende Teil ein mit dem Antriebsmittel starr verbundener Tragholm ist. An diesem kann das Traggestell sicher befestigt werden.

Eine günstige Ausgestaltung der Schwenkachse besteht darin, daß der Tragholm ein die Schwenkachse bildendes Gelenk trägt, welches mit dem Traggestell verbunden ist.

Wenn die Tragschiene des Hängebahnsystems nicht nur nach oben oder nach unten geneigte Abschnitte aufweist, sondern teilweise auch in einer Kurve verläuft, ist es günstig, wenn das Traggestell um eine weitere Schwenkachse verschwenkbar ist, welche im wesentlichen parallel zu seiner Bewegungsrichtung verläuft. Somit kann das Traggestell in einer Kurve bezogen auf seine Bewegungsrichtung seitlich verschwenken, wodurch Fliehkräfte teilweise abgefangen werden können.

Vorteilhaft ist es dabei, wenn Dämpfungsglieder vorgesehen sind, welche die Schwenkbewegung des Traggestells um die weitere Schwenkachse dämpfen.

Aufgabe der Erfindung ist es außerdem, ein Verfahren zum Betreiben eines Hängebahnsystems zum Transport von Gegenständen zur Verfügung zu stellen, wobei das Hängebahnsystem umfaßt:

  • a) mindestens eine Tragschiene mit wenigstens einem gegenüber einer horizontalen Ebene geneigten Abschnitt;
  • b) mindestens ein Antriebsmittel; und
  • c) mindestens ein einen Gegenstand aufnehmendes und mit dem Antriebsmittel verbundenes Traggestell, welches durch die Tragschiene verfahrbar geführt ist,

    wobei
  • d) das Traggestell um eine horizontale Schwenkachse verschwenkbar ist, welche im wesentlichen senkrecht auf seiner Bewegungsrichtung steht.

Dieser Aufgabe steht die oben angesprochene Problematik zugrunde, daß es zu einer ein Herausfallen des Transportguts aus dem Traggestell verursachenden Pendelbewegung kommen kann, wenn das Traggestell in einen gegenüber einer horizontalen Ebene geneigten Abschnitt der Tragschiene einfährt.

Dieses Problem wird dadurch gelöst, daß

  • e) ein Schwingen des Traggestells um die Schwenkachse durch eine Bremseinrichtung unterbunden wird.

Weitere vorteilhafte Verfahrensschritte finden sich in den entsprechenden Unteransprüchen. Die Vorteile des Verfahrens entsprechen denjenigen, die an entsprechender Stelle zu den Vorrichtungsmerkmalen erläutert wurden.

Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:

1 einen Abschnitt eines Hängebahnsystems zum Transport von Gegenständen in einer Seitenansicht mit horizontal verlaufender Tragschiene;

2 eine Rückansicht des in 1 gezeigten Hängebahnsystems mit Blick in die dargestellte Transportrichtung;

3 einen Abschnitt des Hängebahnsystems nach den 1 und 2 in einer Seitenansicht mit gegenüber der horizontalen Ebene in Transportrichtung nach oben geneigter Tragschiene; und

4 einen Abschnitt des Hängebahnsystems nach den 1 bis 3 in einer Seitenansicht mit gegenüber der horizontalen Ebene in Transportrichtung nach unten geneigter Tragschiene.

Die 1 und 2 zeigen ein Hängebahnsystem 10 zum Transport von Gegenständen, wie es beispielsweise zum Transport von mit Transportgut beladenen Paletten eingesetzt wird.

Das Hängebahnsystem 10 umfaßt eine Halteschiene 12, welche beispielsweise an der Decke einer Halle oder an Stützpfeilern (nicht dargestellt) in an sich bekannter Weise befestigt ist und an deren Unterseite in Längsrichtung voneinander beabstandet Verbindungsstücke 14 befestigt sind, von denen in 1 zwei zu erkennen sind.

Eine Tragschiene 16 ist über C-förmige Befestigungsglieder 18 derart an den Verbindungsstücken 14 der Halteschiene 12 befestigt, daß die Tragschiene 16 vertikal beabstandet von und parallel zu der Halteschiene 12 verläuft. Das Ende eines Schenkels der C-förmigen Befestigungsglieder 18 ist dabei jeweils mit einer vertikalen Seitenfläche der Tragschiene 16 verbunden, wogegen der andere Schenkel an dem Verbindungsstück 14 an der Halteschiene 12 befestigt ist.

Auf der Tragschiene 16 fahren zwei in einer Transportrichtung T voneinander beabstandete rollengeführte Antriebswagen 20, welche die Tragschiene 16 von deren freien Längsseite her umgreifen, wie dies an sich bekannt ist. Wie insbesondere in 2 zu erkennen ist, wird jeder Antriebswagen 20 mittels eines darauf angebrachten Elektromotors 22 angetrieben. Auch andere Antriebsarten, wie eine mit den Antriebswagen 20 verbundene entlang der Tragschiene 16 verlaufende Antriebskette, sind möglich.

Die Transportrichtung T wird hier lediglich als Bezugsrichtung verwendet. Es versteht sich, daß das Hängebahnsystem 10 auch in einer Transportrichtung betrieben werden kann, die der hier angenommenen Transportrichtung T entgegengesetzt ist. D.h., die Bewegungsrichtung des Hängebahnsystems 10 verläuft entlang der Tragschiene 16 in beiden Richtungen.

Die Antriebswagen 20 sind über einen Tragholm 24 starr miteinander verbunden, dessen Endbereiche 26 und 28 an der Unterseite jeweils eines Antriebswagens 20 befestigt sind.

Der Tragholm 24 weist mittig einen nach unten weisenden Befestigungsflansch 30 auf, an den ein erstes Gelenkteil 32 eines Gelenks 34 befestigt ist. Das erste Gelenkteil 32 ist über eine senkrecht auf der Transportrichtung T stehende horizontale Schwenkachse 36 mit einem zweiten Gelenkteil 38 des Gelenks 34 verbunden.

Das zweite Gelenkteil 38 des Gelenks 34 wiederum ist mittig an dem Mittelholm 40 einer-Doppel-T-förmigen Trägerstruktur 42 befestigt, deren einer Querholm 44 in 2 zu erkennnen ist.

Über Scharniere 46 ist ein Traggestell 48 derart an dem Mittelholm 40 der Trägerstruktur 42 befestigt, daß es um die Scharnierachsen verschwenken kann, welche parallel zur Transportrichtung T stehen.

Das Traggestell 48 umfaßt einen rechteckigen, in 1 horizontal liegenden Gestellrahmen 50, an dem die Scharniere 46 befestigt sind. Von den Eckbereichen des Gestellrahmens 50 geht jeweils in 1 senkrecht nach unten ein Gestellholm 52 ab, von denen jeweils die beiden am gleichen Längsende des Gestellrahmens 50 angebrachten Gestellholme 52 durch senkrecht zur Bewegungsrichtung angeordnete horizontale Querstreben 54 zu einem Gestellgerüst 56 verbunden sind. Mit ihren bodenseitigen Enden bilden die Gestellholme 52 eine Aufnahmestruktur 58, auf die Transportgut aufgebracht werden kann. Beim hier beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Aufnahmestruktur 58 und insgesamt das Traggestell 48 derart dimensioniert, daß das Traggestell 48 mit Transportgut 60 beladene Paletten 62 aufnehmen kann, wie es in den Figuren durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Bei dem Transportgut 60 kann es sich sowohl um einen einzelnen Gegenstand als auch um mehrere auf der Palette 62 gestapelte Gegenstände handeln.

Wie insbesondere in 2 zu erkennen ist, ist an der Innenseite jedes Gestellgerüsts 56 ein Verbindungsblech 64 vorgesehen, dessen Enden 66 seitlich über das entsprechende Gestellgerüst 56 überstehen und welches an dem dem Gestellrahmen 50 des Traggestells 48 benachbarten Endbereich des entsprechenden Gestellgerüsts 56 angeordnet ist.

Die Enden 66 der Verbindungsbleche 64 sind jeweils über teleskopartige Dämpfungsglieder 68 mit der Stirnfläche eines Querholms 44 der Trägerstruktur 42 verbunden. Die Verbindungsenden der Dämpfungsglieder 68 sind an dem Querholm 44 der Trägerstruktur 42 um eine Achse 70 und an dem Verbindungsblech 64 um eine Achse 72 verschwenkbar, wobei beide Achsen 70, 72 parallel zur Transportrichtung T verlaufen.

Mittig an der Stirnseite des in 2 zu erkennenden Querholmes 44 der Trägerstruktur 42 ist eine Zylinderhalterung 74 angeflanscht, mittels der ein Hydraulikzylinder 76 um eine senkrecht auf die Transportrichtung T stehende horizontale Achse 78 verschwenkbar befestigt ist. Bei dem Hydraulikzylinder 76 handelt es sich um einen üblichen Kolbenzylinder mit einem Zylindergehäuse und einer an dem Kolben angebrachten Kolbenstange 84, die aus dem Zylindergehäuse austritt. Die beiden fluidgefüllten Druckräume des Hydraulikzylinders 76 kommunizieren über eine mit einem Drosselventil 80 versehene Fluidleitung 82.

Der Hydraulikzylinder 76 ist derart in der Zylinderhalterung 74 angeordnet, daß seine Kolbenstange 84 in Richtung auf den Tragholm 24 weist. Das außenliegende Ende der Kolbenstange 84 des Hydraulikzylinders 76 ist über eine Halterung 86 verschwenkbar mit der Stirnseite des Endbereichs 28 des Tragholms 24 verbunden, wobei die Gelenkachse 88 senkrecht auf der Transportrichtung T und auf der Papierebene steht. Das Drosselventil 80 des Hydraulikzylinders 76 ist über eine Leitung 90 mit einer Steuereinrichtung 92 verbunden, die hier an einem Antriebswagen 20 angeordnet ist. Die Steuereinrichtung 92 empfängt über eine weitere Leitung (nicht dargestellt) Signale von einer in 2 zu erkennenden Sensoreinheit 96, welche an einem Antriebswagen 20 derart angebracht ist, daß sie eine entlang der Tragschiene 16 angeordnete Codierung 94 auf einer Codeschiene 95 (vgl. 2) lesen kann und welche der gelesenen Codierung 94 entsprechende Signale an die Steuereinrichtung 92 sendet.

An jeweils einer Stirnflächen der Querholme 44 der Trägerstruktur 42 sind Rollen 98 angebracht, welche jeweils auf einer senkrecht auf der Transportrichtung T stehenden horizontalen Achse gelagert sind.

Diese dienen der Seitenführung, wenn die Tragschiene 16 in der horizontalen Ebene eine Krümmung aufweist, so daß die Bahn des Hängebahnsystems 10 in einer Kurve verläuft. Dazu sind in solchen hier nicht dargestellten Kurvenbereichen des Hängebbahnsystems 10 seitliche Führungsschienen vorgesehen, in welche die Rollen 98 beim Eintritt des Traggestells 98 in den Kurvenbereich einfahren.

An der Unterseite des Tragholmes 24 sind zwei Gummipuffer 100 vorgesehen, auf die nachstehend noch eingegangen wird.

An dem bezogen auf die hier angenommene Transportrichtung T vorderen Antriebswagen 20 ist ein in Transportrichtung wirkender Infrarot-Abstandssensor 102 angebracht. An dem hinteren Antriebswagen 20 ist eine entgegen der Transportrichtung weisende Reflektorplatte 104 angebracht. An dem vorderen Antriebswagen 20 ist darüber hinaus ein in Transportrichtung T weisender passiver Abstandshalter 106 in Form eines Stoßdämpfers vorgesehen.

Das oben beschriebene Hängebahnsystem 10 funktioniert wie folgt:

Zum Transport von Gegenständen wird das Traggestell 48 in üblicher Weise mit dem Transportgut 60 beladen. Die Elektromotoren 22 werden zeitgleich und aufeinander abgestimmt eingeschaltet, so daß sich das gesamte Fördergehänge mit dem beladenen Transportgestell 48 in Transportrichtung T in Bewegung setzt.

Die beiden Druckkammern des Hydraulikzylinders 76 sind, wie oben erwähnt, fluidgefüllt und kommunizieren über die Fluidleitung 82. Wird also auf die Kolbenstange 84 eine Kraft ausgeübt, die bewirkt, daß diese in den Zylinder des Hydraulikzylinders 76 hineingedrückt oder aus diesem herausgezogen wird, so ist eine solche Bewegung der Kolbenstange 82 möglich, wenn das Drosselventil 80 der Leitung 82 im Strömungsweg des Fluids von einer Kammer des Hydraulikzylinders 76 zur anderen geöffnet ist.

Bei geöffnetem Ventil 80 kann somit die Trägerstruktur 42, und folglich das damit verbundene Traggestell 48, um die Schwenkachse 36 des Gelenks 34 verschwenken.

Ein Verschwenken des Traggestells 48 ist wünschenswert, wenn das Hängebahnsystem 10 Abschnitte aufweist, in denen die Tragschiene 16 gegenüber einer horizontalen Ebene geneigt ist, wie es in den 3 und 4 dargestellt ist. Dabei verläuft die Streckenführung des Hängebahnsystems 10 in 3 in der hier gewählten Transportrichtung T nach oben, wogegen sie in 4 nach unten gerichtet ist.

In solchen Abschnitten ist es notwendig, daß sich das mit Transportgut beladene Traggestell 48 gegenüber der Vertikalen ausrichten kann. Wäre das Traggestell 48 starr und nicht gelenkig mit dem Tragholm 24 und somit mit den Antriebsmitteln 22 verbunden, käme es zu einer Schieflage des Transportguts 60 gegenüber der Vertikalen. Je nach Neigungsgrad des geneigten Abschnitts des Hängebahnsystems 10 wäre es dann möglich, daß das Transportgut 60 aufgrund der Schwerkraft verkippt und aus dem Traggestell 48 herausfällt. Diese Gefahr besteht insbesondere dann, wenn es sich bei dem Transportgut 60 um lose aufeinander gestapelte einzelne Gegenstände handelt.

Wie in 3 zu erkennen ist, bewegen sich die mit der Kolbenstange 82 des Hydraulikzylinders 76 verbundene Halterung 86 und die den Hydraulikzylinder 76 tragende Zylinderhalterung 74 aufeinander zu, wenn die Tragschiene 16 in Transportrichtung T nach oben verläuft. Dabei wird die Kolbenstange 82 in den Zylinder des Hydraulikzylinders 76 hineingeschoben, wobei Fluid aus der unteren Kammer über die Fluidleitung 82 in die obere Kammer des Hydraulikzylinders 76 gedrückt wird.

Verläuft die Tragschiene 16 in Transportrichtung T nach unten, wie es in 4 gezeigt ist, kehren sich die Verhältnisse um und die Kolbenstange 82 wird aus dem Zylinder des Hydraulikzylinders 76 herausgezogen, wobei Fluid von der oberen Kammer in die untere Kammer des Hydraulikzylinders 76 gedrückt wird.

Das Verschwenken des Traggestells 48 erfolgt allein aufgrund der Gewichtskraft des Transportguts 60. Durch das Gelenk 34 ist also gewährleistet, daß das Transportgut in einem geneigten Streckenabschnitt des Hängebahnsystems 10 im wesentlichen zur Vertikalen ausgerichtet verbleibt, wodurch ein Verkippen des Transportguts 60 verhindert wird.

In dem Bereich des Hängebahnsystems 10, in dem die Tragschiene 16 von einem horizontalen Abschnitt in einen geneigten Abschnitt übergeht, verringert sich die Transportgeschwindigkeit in horizontaler Richtung. Dadurch kann das Traggestell 48 zunächst um die Schwenkachse 36 des Gelenks 34 aus der vertikalen Ausrichtung heraus verschwenken, und zwar in Transportrichtung T. Diese erste Schwenkbewegung ist gewünscht, da so die resultierenden Kräfte kompensiert werden.

Im Anschluß an diese erste Schwenkbewegung wird das Traggestell 48 jedoch in die zur ersten Schwenkrichtung entgegengesetzte Richtung über die vertikale Achse hinaus verschwenkt. Das Traggestell 48 würde dann eine Schwingbewegung über die vertikale Achse hinaus ausführen und dadurch ins Schwingen geraten, wodurch das Transportgut 60 verkippen könnte.

Um solche unkontrollierten Schwingungen zu verhindern, ist in der Fluidleitung 82 des Hydraulikzylinders 76 das Drosselventil 80 vorgesehen.

Fährt das Traggestell 48 in einen Übergangsbereich des Hängebahnsystems 10 zwischen horizontalem und geneigten Verlauf der Tragschiene 16 ein, so wird der Durchlaßquerschnitt des Ventils 80 über die Steuereinrichtung 92 derart eingestellt, daß beim Überströmen des Fluids von einer Kammer des Hydraulikzylinders 76 zur anderen eine Dämpfung erfolgt, die Schwenkbewegung des Traggestells 48 also gebremst wird. Ein Schwingen des Traggestells 48 über die Vertikale hinaus – nach der oben angesprochenen ersten Schwenkbewegung – wird somit verhindert.

Ein Verschwenken des Traggestells 48 um die Schwenkachse 36 ist somit möglich, wogegen ein periodisches Schwingen desselben um die Schwenkachse 36 über die Vertikale hinaus unterbunden ist.

Falls bereits die erste Schwenkbewegung des Traggestells unerwünscht ist, so kann zur Vermeidung derselben die Transportgeschwindigkeit des Hängebahnsystems 10 angepaßt werden. Fährt das Traggestell 48 entsprechend langsam in einen Übergangsbereich zwischen einem horizontalen und einem geneigten Abschnitt der Tragschiene 16 ein, so kommt es nicht zu einer ersten Schwenkbewegung des Traggestells, vielmehr bleibt es durch die vertikal nach unten wirkende Gewichtskraft zur Vertikalen ausgerichtet, indem es um die Schwenkachse 36 verschwenkt.

Vorzugsweise bleibt bei einem derartigen Betrieb des Hängebahnsystems 10 das Drosselventil 80 geschlossen und das Traggestell 48 somit in seiner Vertikalstellung arretiert, wenn das Traggestell 48 sich in einem horizontalen oder in einem mit konstanter Steigung geneigten Abschnitt der Tragschiene 16 befindet. Das Drosselventil 80 wird lediglich geöffnet, während sich das Traggestell 48 in einem Übergangsbereich zwischen den Abschnitten befindet, um die vertikale Ausrichtung zu ermöglichen.

Dadurch kann die Bewegung des Traggestells 48 angehalten bzw. wieder aufgenommen werden, ohne daß es zu einem Schwingen des Traggestells 48 durch Brems- oder Beschleunigungskräfte kommt.

Für eine gezielte Ansteuerung des Ventils 80 arbeitet die Steuereinrichtung 92 mit der Sensoreinheit 96 zusammen, welche die entlang der Tragschiene 16 angebrachte Codierung 94 ausliest. Diese Codierung 94 kann beispielsweise eine Positionsinformation umfassen, so daß die Steuereinrichtung 92 entsprechend der Position des Traggestells 48 bei Einfahren in einen Übergangsbereich des Hängebahnsystems 10 das Ventil 80 des Hydraulikzylinders 76 ansteuern kann. Darüber hinaus kann die Steuereinrichtung 92 mit Daten programmiert sein, welche beispielsweise das Gewicht des geförderten Transportguts 60 umfassen, um auf der Grundlage dieser Daten die von dem Gewicht des Transportguts 60 beeinflusste Verschwenkung bzw, das Schwingen des Traggestells 48 entsprechend zu dämpfen bzw. durch ein Verschließen des Ventils 80 vollständig zu unterbinden.

Je nach zu transportierendem Gut und dem Anwendungsgebiet des Hängebahnsystems 10 kann es ausreichen, wenn das Schwingen des Traggestells 48 hinreichend gedämpft wird, ohne das ein einstellbares Drosselventil 80 in der Fluidleitung 82 nötig wäre. In diesem Fall könnte auch auf die Steuereinrichtung 92 verzichtet werden. Eine ausreichende Dämpfung wäre dann beispielsweise durch den Querschnitt der Fluidleitung 82 erreichbar, indem dieser entsprechend klein gewählt wird.

Ist das Traggestell 48 nicht mit Transportgut 60 beladen, so ist es nicht nötig, ein Schwingen des Traggestells 48 um die Schwenkachse 36 des Gelenks 34 über die Vertikale hinaus zu unterbinden oder zu dämpfen. Um jedoch über den Bewegungsweg der Kolbenstange 84 des Hydraulikzylinders 76 hinausgehende Schwingbewegungen des Traggestells 48 zu verhindern, sind an der Unterseite des Tragholmes 24 die zwei Gummipuffer 100 vorgesehen. Diese sind so ausgerichtet, daß die Trägerstruktur 42 bei einem bestimmten Ausmaß der Verschwenkung um die Schwenkachse 36 des Gelenks 34 gegen einen der Gummipuffer 100 anstößt, wie dies in den 3 und 4 gut zu erkennen ist.

Durch die Verbindung des Traggestells 48 mit der Trägerstruktur 42 über die Scharniere 46 kann das Traggestell 48 bezogen auf die Transportrichtung T seitlich verschwenken, wenn die Tragschiene 16 in einer Kurve verläuft. Dabei bewegt sich die Aufnahmestruktur 58 des Traggestells 48 durch die Fliehkraft nach außen und das Tragestell 48 legt sich bezogen auf eine parallel zu dem Mittelholm 40 der Trägerstruktur 42 verlaufende vertikale Ebene schräg.

Dadurch wird verhindert, daß das Transportgut 60 in einer Kurve der Tragschiene 16 seitlich aus dem Traggestell 48 herausfällt. Die Dämpfungsglieder 68 verhindern dabei ein seitliches Pendeln des Traggestells 48.

Der Infrarot-Abstandssensor 102 des Fördergehänges arbeitet mit der Reflektorplatte 104 eines zweiten, vorausfahrenden Fördergehänges zusammen. Unterschreitet der Abstand zum vorausfahrenden Fördergehänge einen vorgegebenen Sicherheitsabstand, so werden die Elektromotoren 22 des Fördergehänges entsprechend angesteuert, so daß sich seine Geschwindigkeit verringert und der vorgegebene Sicherheitsabstand wieder eingehalten wird.

Für den Fall, daß diese Sicherheitseinrichtung nicht fehlerfrei arbeitet, ist an dem vorderen Antriebswagen 20 der in Transportrichtung T weisende Abstandshalter 106 vorgesehen. Das Fördergehänge kann dadurch nur so lange näher an ein vorausfahrendes Fördergehänge heranfahren, bis der Abstandshalter 106 an das vorausfahrende Fördergehänge anstößt. Der als Stoßdämpfer ausgebildete Abstandshalter 106 dämpft dabei zusätzlich den Aufprall.


Anspruch[de]
  1. Hängebahnsystem zum Transport von Gegenständen mit

    a) mindestens einer Tragschiene (16) mit wenigstens einem gegenüber einer horizontalen Ebene geneigten Abschnitt;

    b) mindestens einem Antriebsmittel (22); und

    c) mindestens einem einen Gegenstand (60) aufnehmendes und mit dem Antriebsmittel (22) verbundenes Traggestell (48), welches durch die Tragschiene (16) verfahrbar geführt ist,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    d) das Traggestell (48) um eine horizontale Schwenkachse (36) verschwenkbar ist, welche im wesentlichen senkrecht auf seiner Bewegungsrichtung steht.
  2. Hängebahnsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremseinrichtung (76, 92) vorgesehen ist, mit welcher sich ein Schwingen des Traggestells (48) um die Schwenkachse (36) unterbinden läßt.
  3. Hängebahnsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell (48) durch die Bremseinrichtung (76, 92) in einer Vertikalstellung arretierbar ist.
  4. Hängebahnsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (76, 92) einen Hydraulikzylinder (76) umfaßt, der zwischen dem Traggestell (48) und einem relativ zu dem Traggestell (48) feststehendem Teil (24) angeordnet ist und dessen fluidgefüllte Kammern über eine Fluidleitung (82) miteinander kommunizieren.
  5. Hängebahnsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fluidleitung (82) des Hydraulikzylinders (76) ein Drosselventil (80) vorgesehen ist.
  6. Hängebahnsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (76, 92) eine Steuereinrichtung (92) umfaßt, über die das Drosselventil (80) einstellbar ist.
  7. Hängebahnsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereinrichtung (92) Signale von einer von dem Antriebsmittel (22) mitgeführten Sensoreinheit (96) zuführbar sind, welche eine entlang der Tragschiene (16) angeordnete Codierung (94) ausliest.
  8. Hängebahnsystem nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das relativ zu dem Traggestell (48) feststehende Teil (24) ein mit dem Antriebsmittel (22) starr verbundener Tragholm (24) ist.
  9. Hängebahnsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragholm (24) ein die Schwenkachse (36) bildendes Gelenk (37) trägt, welches mit dem Traggestell (48) verbunden ist.
  10. Hängebahnsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Traggestell (48) um eine weitere Schwenkachse verschwenkbar ist, welche im wesentlichen parallel zu seiner Bewegungsrichtung verläuft.
  11. Hängebahnsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Dämpfungsglieder (68) vorgesehen sind, welche die Schwenkbewegung des Traggestells (48) um die weitere Schwenkachse dämpfen.
  12. Verfahren zum Betreiben eines Hängebahnsystem zum Transport von Gegenständen, wobei das Hängebahnsystem umfaßt

    a) mindestens eine Tragschiene (16) mit wenigstens einem gegenüber einer horizontalen Ebene geneigten Abschnitt;

    b) mindestens ein Antriebsmittel (22); und

    c) mindestens ein einen Gegenstand (60) aufnehmendes und mit dem Antriebsmittel (22) verbundenes Traggestell (48), welches durch die Tragschiene (16) verfahrbar geführt ist,

    wobei

    d) das Traggestell (48) um eine horizontale Schwenkachse (36) verschwenkbar ist, welche im wesentlichen senkrecht auf seiner Bewegungsrichtung steht,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    e) ein Schwingen des Traggestells (48) um die Schwenkachse (36) durch eine Bremseinrichtung (76, 92) unterbunden wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verschwenken des Traggestells (48) um die Schwenkachse (36) durch die Bremseinrichtung (76, 92) gedämpft wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell (48) durch die Bremseinrichtung (76, 92) in einer Vertikalstellung arretiert wird, wenn das Traggestell (48) sich in einem horizontalen oder einem mit konstanter Steigung geneigten Abschnitt der Tragschiene (16) befindet.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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