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Dokumentenidentifikation DE102005000880A1 13.07.2006
Titel Schwinghebel-Radanordnung
Anmelder Schlegl, Franz, 92521 Schwarzenfeld, DE
Erfinder Schwarz, Stefan, 92637 Weiden, DE
Vertreter Patentanwälte Wasmeier Graf Glück, 93049 Regensburg
DE-Anmeldedatum 05.01.2005
DE-Aktenzeichen 102005000880
Offenlegungstag 13.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse B60T 1/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60G 3/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Schwinghebel-Radanordnung weist einen Radschwinghebel, der an seinem Ende an einem Fahrzeugrahmen befestigt ist und am anderen Ende ein Lagerauge zur Aufnahme eines Radlagerbolzens zur Lagerung einer Radtrommel besitzt, und ein Bremsträgerschild, welches mit einer Öffnung auf dem Radlagerbolzen sitzt und mittels einer Verschraubung durch Verspannen zwischen dem Radschwinghebel und dem Radlagerbolzen relativ zum Radschwinghebel verdrehungssicher fixiert ist, auf. Ferner sind zumindest zwei um die Öffnung des Bremsträgerschildes angeordnete erste Verankerungselemente vorgesehen, die zur verdrehungssicheren Fixierung mit auf einem Bund des Lagerauges angeordneten zweiten Verankerungselementen zusammenwirken. Vorteilhaft bilden hierbei die ersten Verankerungselemente einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt der Öffnung des Bremsträgerschildes aus, an den zur verdrehungssicheren Fixierung des Bremsträgerschildes auf dem Radlagerbolzen zumindest der Querschnitt des von dem Bremsträgerschild umschlossenen Abschnitts des Radlagerbolzens angepasst ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwinghebel-Radanordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Eine derartige Schwinghebel-Radanordnung ist aus EP 0 470 528 bekannt. Bei dieser bekannten Radanordnung ist das Bremsträgerschild nicht mit dem Radlagerbolzen verdrehungssicher verschweißt, sondern wird zwischen dem Radlagerbolzen und dem Radschwinghebel verspannt. Hierzu ist eine Drehsperre vorgesehen, die durch eine Radial-Stirnverzahnung einer im Lagerauge vorgesehen Narbe und einem entsprechend ausgebildeten Lochrand des Bremsträgerschildes gebildet ist und das Bremsträgerschild nach dem Verspannen gegen Verdrehen fixiert. Insbesondere wird hierbei vor dem Verspannen das Bremsträgerschild auf dem Radlagerbolzen zunächst drehbar geführt, wodurch bei der Montage ein unerwünschtes Verdrehen des auf dem Radlagerbolzen aufgesetzten Bremsträgerschildes vor oder beim Einführen in das Lagerauge eintreten kann, so dass das Bremsträgerschild nicht über den Radlagerbolzen relativ zum Radschwinghebel positionierbar ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schwinghebel-Radanordnung aufzuzeigen, die unter Beibehaltung des grundsätzlichen Vorteils einer einfachen Montage den Nachteil der bekannten Schwinghebel-Radanordnung vermeidet. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Schwinghebel-Radanordnung entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.

Bei der erfindungsgemäßen Schwinghebel-Radanordnung sind die ersten Verankerungselemente derart ausgestaltet, dass diese einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt der Öffnung des Bremsträgerschildes ausbilden, an den zur verdrehungssicheren Fixierung des Bremsträgerschildes auf dem Radlagerbolzen zumindest der Querschnitt des von dem Bremsträgerschild umschlossenen Abschnitts des Radlagerbolzens (4) angepasst ist. Der Querschnitt des Radlagerbolzens ist somit an die Ausgestaltung der Öffnung im Bremsträgerschild angepasst, welche vorzugsweise durch mehrere eingeformte und radial verlaufende erste Verankerungselemente, insbesondere Rippenelemente erzeugt wird, die in im Schwinghebel entsprechend vorgesehene zweite Verankerungselemente, insbesondere Mulden- bzw. Nutenelemente, eingreifen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der im Bremsschild vorgesehenen Verankerungselemente wird neben einer verdrehungssicheren Montage des Bremsschildes am Radschwinghebel bereits beim Aufstecken des Bremsträgerschildes auf den Radlagerbolzen dieser verdrehungssicher auf dem Radlagerbolzen gehalten, wodurch die Montage des auf dem Radschwinghebel befindlichen Bremsträgerschildes am Radschwinghebel deutlich vereinfacht wird. Darüber hinaus sind derartige Rippen- bzw. Muldenelemente technisch einfach und kostengünstig realisierbar.

Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Unteransprüche.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

1 einen Schnitt durch eine Radlagerung an einem Radschwinghebel in einer die Achse der Radlagerung einschließenden Schnittebene;

2 einen Querschnitt durch das Bremsträgerschild sowie durch den Radlagerbolzen;

3 eine Draufsicht auf die dem Radschwinghebel zugewandten Seite des Bremsträgerschildes.

In den Figuren ist 1 der Radschwinghebel einer Torsionsfederachse oder Radlagerung eines Fahrzeuges, beispielsweise eines Fahrzeuganhängers, z.B. eines Wohnwagens oder eines Transportanhängers. Der Radschwinghebel 1 ist an einem Ende an einem die Torsionsfeder aufweisenden und am Fahrzeug befestigten Rohrstück 2 der Torsionsfederachse gehalten, welche in einer bevorzugten Ausgestaltung eine Augenanordnung aufweist.

An dem der Torsionsfederachse gegenüberliegenden Ende des Radschwinghebels 2 ist ein Lagerauge 3 vorgesehen, welches zur Aufnahme eines Radlagerbolzens 4 ausgestaltet ist. Der Radlagerbolzen 4 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen fünf Abschnitte 4.1 bis 4.5 mit zumindest teilweise unterschiedlichen Außendurchmessern auf. Ausgehend von dem Lagerauge 3 weist der Radlagerbolzen 4 einen ersten Abschnitt 4.1 sowie einen daran axial anschließenden und einen größeren Außendurchmesser aufweisenden zweiten Abschnitt 4.2 auf. An den zweiten Abschnitt 4.2 schließt sich wiederum axial ein dritter Abschnitt 4.3 mit einem nochmals größeren Außendurchmesser im Vergleich zum ersten und zweiten Abschnitt 4.2 an. Dem dritten Abschnitt 4.3 folgt wiederum axial ein vierter Abschnitt 4.4, dessen Außendurchmesser zumindest bezüglich des Außendurchmessers des dritten Abschnitts 4.3 reduziert ist. An den vierten Abschnitt 4.4 schließt sich axial ein fünfter Abschnitt 4.5 mit einem im Vergleich zum dritten und vierten Abschnitt 4.3, 4.4 reduzierten Außendurchmesser an. Der erste und fünfte Abschnitt 4.1, 4.5 weisen in einer bevorzugten Ausführungsform ein Außengewinde auf, wobei in einer alternativen Ausführungsform diese eine Gewindebohrung mit einem zugehörigen Innengewinde aufweisen können. Der zweite Abschnitt 4.2 besitzt hierbei einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt. Beispielsweise kann der Querschnitt jeweils abwechselnd aus Kreisbogensegmenten und diese verbindende von der Kreisbogenform abweichende Verbindungsstücken zusammengesetzt sein, wobei in einer bevorzugten Ausführungsform jeweils vier Kreisbogensegmente und beispielsweise nahezu geradlinig verlaufende Verbindungsstücke vorgesehen sind. Darüber hinaus kann ein polygonartiger Querschnitt, beispielsweise mit abgerundeten Ecken vorgesehen sein, der als dreieckförmiger oder viereckförmiger oder sechskantförmiger Querschnitt ausgestaltet ist.

Zur Sicherung des Radlagerbolzens 4 am Radschwinghebel 1 sind der erste und zweite Abschnitt 4.1 an dem der Torsionsfederachse gegenüberliegenden Ende des Radschwinghebels 1 in das achsgleich mit der Achse AR des Radlagerbolzens 4 angeordnete Lagerauge 3 eingeführt, wobei der erste Abschnitt 4.1 über die dem Rohrstück 2 zugewandte Seite des Radschwinghebels 1 entlang der Achse AR wegsteht und der zweite Abschnitt 4.2 des Radlagerbolzens 4 durch das Lagerauge 3 zumindest teilweise umschlossen wird.

Das Lagerauge 3 weist in einer bevorzugten Ausführungsform einen kreisförmigen Querschnitt auf, dessen Durchmesser zumindest größer als der Außendurchmesser des zweiten Abschnitts 4.2 des Radlagerbolzens 4 gewählt ist bzw. dessen Querschnitt derart gewählt ist, dass hierdurch der von der Kreisform abweichenden Querschnitt der zweite Abschnitt 4.2 vollständig aufgenommen werden kann. Hierbei können in einer alternativen Ausführungsform der zweite Abschnitt 4.2 des Radlagerbolzens 4 sowie das der Querschnitt des Lagerauges 3 passgenau ausgestaltet sein, wodurch im eingeführten Zustand ein Verdrehen des Radlagerbolzens 4 im Lagerauge 3 verhindert wird, d.h. der Radlagerbolzen 4 verdrehungssicher im Lagerauge 3 gehalten wird.

Der Radlagerbolzens 4 ist ferner mittels einer ersten Verschraubung bzw. gemäß der in den Figuren dargestellten Ausführungsform einer ersten Mutter 5.1, welche auf das Außengewinde des ersten Abschnitts 4.1 des Radlagerbolzens 4 geschraubt ist, am Radschwinghebel 1 gesichert und zwar derart, dass der dritte bis fünfte Abschnitt 4.3 bis 4.5 des Radlagerbolzens 4 über die vom Rohrstück 2 abgewandte Seite des Radschwinghebels 1 wegstehen. Alternativ kann die Sicherung über eine erste Schraube 5.1 erfolgen, welche in eine ein Innengewinde aufweisende Gewindebohrung des ersten Abschnittes 4.1 eingeschraubt wird.

Auf dem vierten Abschnitt 4.4 des Radlagerbolzens 4 ist mittels eines Radlagers 6 eine Radtrommel 7 um die Achse AR des Radlagerbolzens frei drehbar gelagert, an der dann die – nicht dargestellte – Felge des ebenfalls – nicht dargestellten – Fahrzeugrades in der üblichen Weise befestigbar ist. Mit 5.2 ist eine zweite Verschraubung, insbesondere eine Schraubmutter bezeichnet, mit der das Radlager 6 an dem Radlagerbolzen 4 gesichert ist, wobei hierzu die Schraubmutter 5.2 auf das Außengewinde des fünften Abschnitts 4.5 des Radlagerbolzens 5 geschraubt ist. Ferner kann zur zusätzlichen Sicherung beispielsweise zumindest ein Sicherungsring 5.3 vorgesehen sein, der zwischen der Radtrommel 7 und der Schraubmutter 5.2 um die Achse AR des Radlagerbolzens angeordnet ist. Alternativ ist wiederum die Sicherung über eine zweite Schraube 5.2 möglich, welche in eine ein Innengewinde aufweisende Gewindebohrung des fünften Abschnittes 4.5 eingeschraubt wird.

Hierbei bildet die Radtrommel 7 mit ihrer Innenfläche in bekannter Weise eine mit Bremsorganen, beispielsweise Bremsbacken zusammenwirkende Fläche einer Trommelbremse, von der der einfacheren Darstellung wegen lediglich das diese Bremsorgane tragende Bremsträgerschild 8 dargestellt ist.

Das Bremsträgerschild 8 ist beispielsweise kreisförmig ausgestaltet und weist eine den Kreismittelpunkt M umgebende Öffnung 8.1 auf, wobei im montierten Zustand der Kreismittelpunkt M auf der Achse AR des Radlagerbolzens 4 liegt. Der Durchmesser der Öffnung 8.1 des Bremsträgerschildes 8 ist größer als der Außendurchmesser des zweiten Abschnittes 4.2 und kleiner als der Außendurchmesser des dritten Abschnitts 4.3 des Radlagerbolzens 4, wobei der Querschnitt des zweiten Abschnitts 4.2 des Radlagerbolzens 4 an den Querschnitt der Öffnung 8.1 angepasst ist, so dass das Bremsträgerschild 8 beim Aufsetzen auf den Radlagerbolzen 4 bzw. dessen zweiten Abschnitt 4.2 – auch bereits vor der Montage am Radschwinghebel 1–verdrehungssicher mit dem Radlagerbolzens 4 verbunden ist. Durch die verdrehungssichere Verbindung zwischen dem Radlagerbolzens 4 mit dem darauf befindlichen Bremsträgerschild 8 kann besonders vorteilhaft beim Einsetzen des Radlagerbolzens 4 in das Lagerauge 3 durch Drehen des Radlagerbolzens 4 auch das Bremsträgerschild 8 in die Montagestellung mitgedreht werden, wodurch die gezielte Auswahl von vordefinierten Montagepositionen wesentlich vereinfacht wird.

Mit Hilfe der ersten Verschraubung 5.1 wird das Bremsträgerschild 8 zwischen der dem Lagerauge 3 zugewandeten Spannfläche 11 des dritten Abschnittes 4.3 des Radlagerbolzens 4 und dem Ende des Radschwinghebels 1 eingespannt.

Zur Herstellung der Verdrehungssicherheit weist das Bremsträgerschild 8 mehrere, vorzugsweise vier erste Verankerungselemente 10.110.4 auf, welche auf der dem Lagerauge 3 zugewandten Innenfläche 8.2 des Bremsträgerschildes 8 angeordnet sind und in welche mit zweiten Verankerungselementen 9.1 bis 9.4 zusammenwirken. Zusätzlich bewirken die auf dem Bremsträgerschild 8 vorgesehen ersten Verankerungselemente 10.110.4 den von der Kreisform abweichenden Querschnitt der Öffnung 8.1 des Bremsträgerschildes 8. Die zweiten Verankerungselementen 9.1 bis 9.4 sind an einem dem Radlagerbolzen 4 tragende Ende des Radschwinghebels 1 vorgesehenen Bund 9 angeordnet, welcher das Lagerauge 3 kreisringförmig umgibt und der auf der vom Rohrstück 2 abgewandten Seite des Radschwinghebels 1 bzw. radseitig vorgesehen ist.

Der Bund 9 weist vorzugsweise vier zweite Verankerungselemente 9.19.4 auf, wobei die ersten Verankerungselemente 10.110.4 und die am Bund 9 vorgesehenen zweiten Verankerungselemente 9.19.4 im eingespannten Zustand ineinander greifen. Zusätzlich stehen jedoch die Außenfläche des Bundes 9 ebenfalls mit der Innenfläche 8.2 des Bremsträgerschildes 8 und die Außenfläche 8.3 des Bremsträgerschildes 8.3 mit der Spannfläche 11 in einer bevorzugten Ausführungsform unmittelbar in Verbindung, wodurch beim Spannen über die erste Schraubverbindung 5.1 eine Reibschlussverbindung hergestellt wird, die durch die ineinander greifenden ersten und zweiten Verankerungselemente 10.110.4, 9.19.4 gegen Verdrehungen gesichert ist. Bevorzugt sind hierbei zumindest zwei paarweise aufeinander abgestimmte erste und zweite Verankerungselemente 10.110.4, 9.19.4 vorgesehen.

Ebenso ist über den an den Querschnitt der Öffnung 8.1 des Bremsträgerschildes 8 angepassten Querschnitt des zweiten Abschnitts 4.2 im montierten Zustand eine weitere Sicherung gegen Verdrehungen des Bremsträgerschildes 8 auf dem Radlagerbolzen 4 bzw. auf dessen zweiten Abschnitts 4.2 gegeben. Besitzt nun in einer alternativen Ausführungsform in gleicher Weise das Lagerauge 3 bzw. die von diesem Lagerauge 3 gebildete Öffnung einen an den Querschnitt des zweiten Abschnitts 4.2 angepassten, von der Kreisform abweichenden Querschnitt, so wird eine Erhöhung der Verdrehungssicherheit des Radlagerbolzen 4 im montierten Zustand und des darauf befindlichen Bremsträgerschildes 8 ermöglicht.

Zur Verbesserung der Verspannungswirkung können die zweiten Verankerungselemente 9.19.4 als beispielsweise eingefräste oder angeformte Muldenelemente ausgestaltet sein, in welche die als eingestanzte oder angeformte Rippenelemente 10.1 bis 10.4 ausgestaltete ersten Verankerungselemente 10.110.4 eingreifen. Alternativ hierzu können die zweiten Verankerungselemente 9.19.4 als eingestanzte oder angeformte Rippenelemente und die ersten Verankerungselemente 10.1 bis 10.4 als eingefräste oder angeformte Muldenelemente realisiert sein. Diese Rippenelemente und die Muldenelemente verlaufen in einer bevorzugten Ausführungsform radial zur Achse AR des Radlagerbolzens 4 und greifen beim Verspannen deckungsgleich ineinander. Alternativ sind auch von dem radialen Verlauf abweichende Ausgestaltungen der Rippen- und Muldenelemente möglich, die jedoch jeweils spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.

Die Rippenelemente 10.110.4 bzw. die zugeordneten Muldenelemente 9.19.4 sind hierbei derart angeordnet, dass ein Aufstecken des Bremsträgerschildes 8 auf den Radlagerbolzen 4 sowie auf das Lagerauge 3 in einer durch die Anzahl der paarweise aufeinander abgestimmten ersten und zweiten Verankerungselemente 10.110.4, 9.19.4 von unterschiedlichen definierten Positionen am Radschwinghebel 1 möglich ist. Insbesondere sind beispielsweise bei einem einen dreieckförmigen Querschnitt aufweisenden Abschnitt 4.1 drei unterschiedliche Aufsteckpositionen und bei einem quadratischen Querschnitt vier Aufsteckpositionen möglich.

Darüber hinaus wird durch die Vorsehen und die gewählte Dimensionierung der Rippenelemente 10.110.4 bzw. die zugeordneten Muldenelemente 9.19.4 das Bremsträgerschild 8 zusätzlich versteift und hierdurch die Verdrehungssicherheit des zusätzlich versteiften Bremsträgerschildes 8 gegenüber dem Radschwinghebel 1 deutlich verbessert werden.

Die Erfindung wird voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.

1Radschwinghebel 2Rohrstück der Torsionsfederachse 3Lagerauge 4Radlagerbolzen 4.1erster Abschnitt 4.2zweiter Abschnitt 4.3dritter Abschnitt 4.4vierter Abschnitt 4.5fünfter Abschnitt 5.1erste Verschraubung 5.2zweite Verschraubung 5.3Sicherungsring 6Radlager 7Radtrommel 8Bremsträgerschild 8.1Öffnung 8.2Innenfläche 8.3Außenfläche 9Bund 9.1–9.4zweite Verankerungselemente 10.1–10.4erste Verankerungselemente 11Spannfläche ARAchse des Radlagerbolzens MMittelpunkt

Anspruch[de]
  1. Schwinghebel-Radanordnung bei Fahrzeugachsen, insbesondere bei Torsionsfederachsen von Fahrzeuganhängern mit einem Radschwinghebel (1), der an seinem Ende an einem Fahrzeugrahmen oder an einem dortigen Element (2) der Fahrzeugachse befestigt ist und am anderen Ende ein Lagerauge (3) zur Aufnahme eines Radlagerbolzens (4) zur Lagerung einer Radtrommel (7) aufweist, sowie mit einem Bremsträgerschild (8), welches mit einer Öffnung (8.1) auf dem Radlagerbolzen (4) sitzt und mittels einer Verschraubung (5.1) durch Verspannen zwischen dem Radschwinghebel (1) und dem Radlagerbolzen (4) relativ zum Radschwinghebel (1) verdrehungssicher fixiert ist, und bei der zumindest zwei um die Öffnung (8.1) des Bremsträgerschildes (8) angeordnete erste Verankerungselemente (10.1 bis 10.4) vorgesehen sind, die zur verdrehungssicheren Fixierung mit auf einem Bund (9) des Lagerauges (3) angeordnete zweiten Verankerungselemente (9.1 bis 9.4) zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Verankerungselemente (10.1 bis 10.4) einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt der Öffnung (8.1) des Bremsträgerschildes (8) ausbilden, an den zur verdrehungssicheren Fixierung des Bremsträgerschildes (8) auf dem Radlagerbolzen (4) zumindest der Querschnitt des von dem Bremsträgerschild (8) umschlossenen Abschnitts (4.2) des Radlagerbolzens (4) angepasst ist.
  2. Schwinghebel-Radanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine vom Bremsträgerschild (8) umschlossene Abschnitt (4.2) des Radlagerbolzens (4) einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist.
  3. Schwinghebel-Radanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Verankerungselemente (10.1 bis 10.4) als am Bremsträgerschild (8) vorgesehene Rippenelemente und die zweiten Verankerungselemente (9.1 bis 9.4) als am Bund (9) vorgesehene Muldenelemente ausgebildet sind.
  4. Schwinghebel-Radanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Verankerungselemente (10.1 bis 10.4) als am Bremsträgerschild (8) vorgesehene Muldenelemente und die zweiten Verankerungselemente (9.1 bis 9.4) als am Bund (9) vorgesehene Rippenelemente ausgebildet sind.
  5. Schwinghebel-Radanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenelemente und die Muldenelemente radial zur Achse AR des Radlagerbolzens 4 verlaufen.
  6. Schwinghebel-Radanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenelemente und die Muldenelemente beim Verspannen deckungsgleich ineinander greifen.
  7. Schwinghebel-Radanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsträgerschild (8) unmittelbar zwischen dem Bund (9) des Radschwinghebels (1) und einer durch einen weiteren Abschnitt (4.3) gebildeten Spannfläche (11) des Radlagerbolzens (4) verspannt ist.
  8. Schwinghebel-Radanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Lagerauges (3) an den von der Kreisform abweichenden Querschnitt des vom Bremsträgerschild (8) umschlossene Abschnitt (4.2) des Radlagerbolzens (4) angepasst ist.
  9. Schwinghebel-Radanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der der von Kreisform abweichende Querschnitt zumindest teilweise kreisbogenförmige Abschnitte aufweist, die über von der Kreisform abweichende Verbindungsabschnitte miteinander verbunden sind.
  10. Schwinghebel-Radanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der von Kreisform abweichende Querschnitt ein polygonartiger Querschnitt, beispielsweise mit abgerundeten Ecken ist.
  11. Schwinghebel-Radanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt ein dreieckförmiger, quadratischer oder Sechskant-Querschnitt ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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