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Dokumentenidentifikation DE202006002600U1 13.07.2006
Titel Profi Longierleine
Anmelder Hoppe, Stephan Karl, 41517 Grevenbroich, DE
DE-Aktenzeichen 202006002600
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.07.2006
Registration date 08.06.2006
Application date from patent application 18.02.2006
IPC-Hauptklasse B68B 1/00(2006.01)A, F, I, 20060218, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B68B 1/04(2006.01)A, L, I, 20060218, B, H, DE   A01K 27/00(2006.01)A, L, I, 20060218, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Beim Longieren eines Pferdes wird am Halfter oder einer Trense, die das Pferd am Kopf trägt, die handelsübliche Longierleine (Longe), bestehend aus einem flachen Nylonseil mit Karabinerhaken und Halteschlaufe je an einem Ende, befestigt.

Der Longenführer lässt das Pferd in einem variablen Abstand um sich herum laufen. Da sich der Abstand ständig verändert, muss der Longenführer die Longe immer wieder aufnehmen und eventl. nachgeben. Problem: Die Longe verknotet sich öfters, wird durch den Sand gezogen oder das Pferd kann sich auf verschiedenste Weise in der Longe verfangen.

Bei der neuen Longierleine mit Aufrollmechanismus sind die 10m Longe (4) sauber auf einer Rolle (3) mit Federspannung (5) aufgerollt. Beim Longieren sorgt diese Feder (5) in Bruchteilen von Sekunden bei schnellen Entfernungswechseln zwischen Pferd und Longenführer für eine immer sauber aufgerollte und nicht durchhängende Longe. Die oben aufgeführten Probleme treten daher nicht auf. Der Stoppmechanismus (2) wird benötigt, um das Pferd nach außen hin zu begrenzen. Als positiven Nebeneffekt kann man sich jetzt voll auf die Arbeit mit seinem Pferd konzentrieren.

In der Zeichnung ist ein mögliches Aussehen der Longierleine mit Aufroll- und Stoppmechanismus dargestellt.

1Gehäuse mit integriertem Handgriff dargestellt im Schnitt 2Stoppmechanismus 3Rolle für Gurtaufwicklung 4Gurt (10m) aus reißfestem Material 5Spiralfeder 6Karabinerhaken

Die Handhabung gestaltet sich sehr einfach. Das Gehäuse (1) wird mit einer Hand gehalten. Mit der anderen Hand befestigt man den Karabinerhaken am Zaumzeug des Pferdes. Dieses entfernt sich vom Longenführer. Die Longe (4) rollt sich ab und kann durch Betätigung des Stoppmechanismus (2) angehalten werden. Bei Entfernungsverringerung rollt sich die Longe (4) durch die Spiralfeder (5) wieder auf. Die Longe (4) bleibt in jeder Situation straff.


Anspruch[de]
  1. Longierleine mit Aufroll- und Stoppmechanismus eingefasst in einem Gehäuse mit integriertem Handgriff dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) aus einem leichten, stabilen und am Handgriff rutschfestem Material besteht.
  2. Longierleine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Stoppmechanismus (2) ein Auf- und Abrollen des Gurtes (4) verhindert.
  3. Longierleine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (3) robust ist und einen Gurt (4) von mindestens 10m Länge aufnehmen kann.
  4. Longierleine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt (4) eine besonders hohe Widerstandskraft gegen Umwelteinflüsse und Zugkraft aufweist.
  5. Longierleine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder (5) eine Mindestzugkraft aufweist, um den 10m lange Gurt (4) straff zu halten und durch Material- und Formauswahl einer Mindestlebensdauer bei ständiger Beanspruchung von 3 Jahren stand hält.
  6. Longierleine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Karabinerhaken (6), der am Anfang des Gurtes (4) befestigt ist, einfach zu lösen, sehr robust gegen Umwelteinflüsse und einer auftretenden Mindestzugkraft gewachsen ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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