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Dokumentenidentifikation DE69831872T2 13.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001012079
Titel ABFUHR-FÖRDERER FÜR BRETTER
Anmelder Heinolan Sahakoneet OY, Heinola, FI
Erfinder SUNTIO, Ossi, FIN-49490 Neuvoton, FI
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69831872
Vertragsstaaten AT, DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.03.1998
EP-Aktenzeichen 989107743
WO-Anmeldetag 24.03.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/FI98/00261
WO-Veröffentlichungsnummer 1998042601
WO-Veröffentlichungsdatum 01.10.1998
EP-Offenlegungsdatum 28.06.2000
EP date of grant 12.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse B65G 19/26(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B27B 25/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Kettenförderer. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Nutzholzkettenförderer, die eine einstellbare Breite aufweisen.

Kettenförderer werden allgemein beispielsweise in Sägemaschinen zum Übertragen von gesägtem Nutzholz verwendet. EP-A-0 551 804 beschreibt einen Kettenförderer des Standes der Technik, der eine einstellbare Breite aufweist, umfassend zwei parallele Förderketten und Fördererstege, die an regelmäßigen Intervallen zwischen diesen befestigt sind. Die Konstruktion gemäß dem Stand der Technik ist in 1 veranschaulicht bzw. illustriert. Jeder Förderersteg 2 besteht aus zwei longitudinalen bzw. Längsabschnitten, die an ihrem äußeren Ende an der Förderkette 1 mittels einer rotierenden Verbindung befestigt sind. Die innersten Enden der Abschnitte werden mittels einer rotierenden Verbindung miteinander verbunden. Der zentrale Punkt der Fördererstege kann durch eine spezielle Führungsschiene oder eine Führungskette 4 unterstützt bzw. abgestützt werden. Von diesem Kettenförderer wird gesagt, daß er den speziellen Vorteil einer einstellbaren Breite aufweist, welche angemessen bzw. geeignet durch ein Anordnen der parallelen Kettenführungsstangen 3 eingestellt werden kann, die die Förderketten in dem gewünschten gegenseitigen Abstand führen.

Es wurde im praktischen Betrieb beobachtet, daß die Kettenförderer gemäß dem Stand der Technik nicht wie gewünscht in allen Situationen arbeiten. In Abfuhr-Förderern, mit welchen ein Bündel von gesägtem Nutzholz aus der Sägemaschine geleitet wird und von welchem die Bretter bzw. Seitenbretter durch Schneideinrichtungen oder Führungen zu spezifischen Brettförderern geführt werden sollten, verhalten sich die Seitenbretter irregulär bzw. unregelmäßig.

Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kettenförderer eines neuen Typs zur Verfügung zu stellen, welcher eine verbesserte Regel- bzw. Steuerbarkeit der Bretter bzw. Seitenbretter in Austrags- bzw. Abfuhr-Förderern erreicht. Ein anderer Zweck von Erfindung ist es, einen Abfuhr-Förderer für Seitenbretter zur Verfügung zu stellen, welcher einen zuverlässigen Betrieb, eine einfache Konstruktion und niedrige Produktionskosten einschließt bzw. mit sich bringt.

Die Zwecke bzw. Ziele der Erfindung werden durch ein Bereitstellen der individuellen Fördererstege mit einstellbarer Breite erreicht.

In der Erfindung umfaßt ein Kettenförderer zum Transportieren von gesägtem Nutzholz nach einer Sägemaschine eine Gruppe von Fördererstegen bzw. -stufen aufweist, die zueinander verlagerbare Abschnitte bzw. Sektionen aufweisen, auf welchen Stegen gesägtes Nutzholz getragen ist und welche Stege einstellbar sind, und der Kettenförderer umfaßt weiters wenigstens eine Seitenführungsstange an einem gegebenen Punkt, um die Breite des einstellbaren Fördererstegs an der Seitenführungsstange zu ändern, so daß der Abstand zwischen den äußersten Enden der Abschnitte und gleichzeitig die Breite der Lageroberfläche des Kettenförderers verändert werden. Entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen der Erfindung umfaßt der Kettenförderer eine Förderkette und die Stege sind an der Kette festgelegt und der Förderersteg umfaßt wenigstens eine Führungswalze zum Übertragen einer mechanischen Wirkung bzw. Aktion zwischen der Seitenführungsstange und dem Förderersteg.

Der Kettenförderer gemäß der Erfindung umfaßt eine einzelne Förderkette, an welcher die Fördererstege in regelmäßigen Abständen festgelegt sind. Die Fördererstegabschnitte sind zueinander verlagerbar, so daß der Abstand zwischen den äußersten Enden der Abschnitte und gleichzeitig die Breite der Lageroberfläche des Kettenförderer an diesem einzelnen Förderersteg geändert werden. Die wechselweise bzw. gegenseitige Bewegbarkeit der Fördererstegabschnitte kann durch verschiedene technische Mittel bewerkstelligt werden. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die zwei Abschnitte des Förderersteges durch eine rotierende Verbindung auf der Förderkette verbunden, und die Fördererstegabschnitte sind bzw. werden durch eine Feder getrennt, die dazu tendiert, den Rotationswinkel zwischen den Abschnitten durch ihren Rücksprung- bzw. -holfaktor zu verändern. An verschiedenen Punkten des Kettenförderers können seitliche Führungsstangen mit unterschiedlicher Breite zur Verfügung gestellt sein, welche die gegenseitige Position der Fördererstegabschnitte beeinflussen, wodurch die Breite des Kettenförderers somit verändert wird. Durch ein Verändern der Fördererbreite kann man ihn dahin führen, die Bewegung der Bretter zu verlagern, die in dem Bündel aus gesägten Nutzholz enthalten sind.

Die Erfindung wird unten in größerem Detail unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen, die anhand von Beispielen gegeben sind, und die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen

1 einen Kettenförderer gemäß dem Stand der Technik zeigt,

2 einen Kettenförderer in Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt,

3 eine Anzahl von optionalen Fördererstegen in einem Kettenförderer in Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt,

4a4d einen bevorzugten Förderersteg im Detail illustrieren, und

5 die bevorzugte Position der Fördererstege und der Seitenführungsstangen in einem Kettenförderer in Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt.

Die obige Beschreibung des Standes der Technik bzw. technologischen Hintergrunds bezieht sich auf 1, und somit bezieht sich die folgende Beschreibung der Erfindung und ihrer bevorzugten Ausführungsformen auf 2 bis 5. Dieselben Bezugszeichen werden für korrespondierende Teile in den Figuren verwendet.

2 ist eine schematische Draufsicht auf einen Kettenförderer 10, umfassend eine Förderkette 11 und Fördererstege 12, die an diesem festgelegt sind. Jeder der Fördererstege beinhaltet zwei Abschnitte 12a und 12b, die miteinander und mit der Fördererkette durch eine rotierende Verbindung 12c verbunden sind, deren Achse einer Rotation in einer Richtung normal zu der Papieroberfläche in 2 verläuft. Der Rotationswinkel zwischen den Abschnitten des Förderersteges wird mit &agr; an dem zentralen Förderersteg markiert. Das Ausmaß des Rotationswinkels ist total unabhängig von dem Ausmaß des korrespondierenden Rotationswinkels in den übriggebliebenen Fördererstegen, und dadurch hat der Kettenförderer, der in 2 gezeigt ist, keine Standardbreite, sondern stattdessen kann seine Breite an jedem Förderersteg variieren.

Der Rotationswinkel zwischen den Abschnitten des Fördererstegs kann durch verschiedene Mittel, abhängig von der technischen Implementierung des Fördererstegs beeinflußt werden. 3 ist eine schematische Ansicht von verschiedenen optionalen Fördererstegen. Option 3a ist ein einstellbarer Förderersteg, in welchem der Rotationswinkel zwischen Abschnitten 12a und 12b wie gewünscht eingestellt und mittels einer Klemmschraube 13 verriegelt werden kann. Eine derartige Lösung ist für Kettenförderer passend bzw. geeignet, welche eine gegebene Standardbreite während eines Betriebs haben sollten, wobei jedoch die Breite einstellbar ist, wann immer dies nötig ist. Zusätzlich zu oder anstelle der Klemmschraube 13 kann ein Splintriegel oder jede für sich gesehene bekannte Methode zum Verriegeln von zwei wechselweise bzw. gegenseitig bewegbaren Körper in eine gegebene gegenseitige Position verwendet werden. Option 3b ist ein frei adaptierbarer Förderersteg, welcher nicht als solcher einen beliebigen Mechanismus zum Beschränken der Rotation der Bereiche 12a und 12b enthält. Nichtsdestotrotz wird die untere Oberfläche von beiden Bereichen mit einer Führungswalze bzw. -rolle 14 versehen, und auf beiden Seiten der Förderkette sind bzw. werden Führungsrillen bzw. -nuten 15 zur Verfügung gestellt, in welchen Führungswalzen 14 laufen, wenn der Kettenförderer arbeitet. Wenn sich der Abstand der Führungsrille 15 von dem Kettenförderer 11 verändert, krümmt sich die Führungswalze 14, die in der Führungsrille läuft, um einen Abschnitt des Fördererstegs relativ zu der rotierenden Verbindung 12. Die Führungsrillen 15 können symmetrisch oder asymmetrisch relativ zu der Förderkette 11 angeordnet sein, wobei die Fördererstegabschnitten 12a und 12b entsprechend entweder symmetrisch oder asymmetrisch rotieren.

Option 3c repräsentiert einen Förderersteg, in welchem eine Druckfeder 16 zwischen den Abschnitten 12a und 12b zur Verfügung gestellt ist bzw. wird. Dieselbe Art von Führungswalzen 14 wie in Option 3b wird auf der unteren Oberfläche der Abschnitte zur Verfügung gestellt. Die Druckfeder 16 tendiert dazu, die Abschnitte wegzupressen, d.h. tendiert dazu, den Rotationswinkel zwischen diesen zu vergrößern. Auf beiden Seiten der Förderkette 11 sind bzw. werden außenliegende Seitenführungsstangen 17 zur Verfügung gestellt, gegen welche die Führungswalzen unter dem Effekt der Druckfeder 16 gepreßt werden. Der Abstand der Seitenführungsstange von der Förderkette 11 beeinflußt den Rotationswinkel in derselben Weise, wie dies der Abstand der Führungsrille 15 in Option 3b macht, jedoch macht die Druckfeder 16 die innere Kante der Führungsrille überflüssig. In Option 3d wurde die Druckfeder durch eine Zugfeder 18 ersetzt, wobei die Situation andererseits die gleiche wie in Option 3c ist, mit dem Unterschied, daß der Rotationswinkel nicht durch außenliegende Seitenführungsstangen 17, sondern durch innenliegende Seitenführungsstangen 19 reguliert wird. Als kompliziertere bzw. komplexere Fördereroptionen können wir die Anpassung des Rotationswinkel entsprechend der Zugbeanspruchung der Förderkette oder einen elektromagnetischen Förderersteg zitieren, in welchem der Rotationswinkel durch ein kleines elektromagnetisches Stellglied in jedem Förderersteg zur Verfügung gestellt wird.

Eine rotierende Verbindung bzw. ein rotierendes Gelenk ist nicht das einzige durchführbare Mittel zum Anpassen bzw. Einstellen der Breite des Fördererstegs. Option 3e repräsentiert einen Förderersteg, in welchem die Abschnitte 12a und 12b so montiert bzw. befestigt sind, um fähig zu sein, in einer Richtung normal zu der Förderkettenrichtung zu gleiten. Auch in dieser Option tendiert die Druckfeder 16 dazu, die Abschnitte auseinander bzw. wegzudrücken und Führungswalzen 14 unterhalb von ihnen werden gegen außenliegende Seitenführungsstangen 17 gedrückt, so daß der gegenseitige Abstand zwischen den Seitenführungsstangen die Breite der Lageroberfläche bestimmt.

Die Führungsrillen oder die Seitenführungsstangen, welche durch die Führungswalzen die Breite der Fördererstege einstellen, können entweder stationär oder bewegbar sein. In dem letzteren Fall kann der Kettenförderer beispielsweise hydraulische Zylinder oder andere für sich gesehen bekannte Mittel zum Verändern der Position der Seitenführungsstangen umfassen, wobei die Seitenführungswalzen selbst während des Betriebs des Förderers einstellbar sind. Bewegbare Seitenführungsstangen können aus einigen Abschnitten bestehen, deren Positionen unabhängig voneinander verändert werden können.

4a bis 4d illustrieren einen Förderersteg mehr im Detail, dessen Konstruktion und Betrieb als vorteilhaft bestätigt wurde, welcher an der Förderkette 11 festgelegt ist. Eine Bodenplatte 20 wurde an einer Schleife 11a der Förderkette durch ein Schweißen fixiert. Rotierende Abschnitte bzw. Sektionen 12a und 12b des Fördererstegs wurden an der Bodenplatte 20 mittels eines Bolzens 21 und einer Lagerbuchse 22 fixiert. Die Abschnitte 12a und 12b sind bzw. werden durch eine Druckfeder 16 getrennt und Führungswalzen bzw. -rollen 14 werden an den Enden der Abschnitte 12a und 12b unter dem Förderersteg zur Verfügung gestellt. Die äußersten Enden der Abschnitte 12a und 12b haben abgeschrägte obere Oberflächen, so daß, wenn ein Bündel 23 von gesägtem Nutzholz auf der Oberseite des Fördererstegs eine Breite relativ zu der Fördererstegbreite aufweist, so daß seine äußersten Bretter 23a und 23b auf Abschrägungen 24a und 24b plaziert werden, die äußersten Bretter 23a und 23b dazu tendieren, nach unten und nach außen gerichtet zu werden, wie dies durch Pfeile 25a und 25b angedeutet ist.

Neben 4a bis 4d illustriert 5 den Betrieb eines Fördererstegs eines Kettenförderers in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und wie die Bretter in einem Bündel aus gesägtem Nutzholz in einem Kettenförderer der Erfindung geführt werden. Wenn das Bündel 23 aus gesägtem Nutzholz die Sägemaschine verläßt, während es durch den Kettenförderer transportiert wird, unterstützen die zylindrischen Antriebsräder 26a und 26b das Bündel aus gesägtem Nutzholz in der seitlichen Richtung. Zusätzlich preßt bzw. drückt in diesem Schritt die Druckfeder 16 in jedem Förderersteg den Rotationswinkel zwischen den Abschnitten 12a und 12b des Fördererstegs, wobei er ihn bis zu einem derartigen Ausmaß vergrößert, daß die äußersten Bretter 23a und 23b in dem Bündel 23 aus gesägtem Nutzholz (4c) nicht lediglich durch die Abschrägungen 24a und 24b unterstützt werden. Da bzw. wenn die Führungswalzen 14 auf der unteren Oberfläche des Fördererstegs die Seitenführungsstangen 17 berühren, rotieren die Abschnitte 23a und 23b des Fördererstegs näher zueinander, woraus resultiert, daß die äußersten Bretter 23a und 23b in dem Bündel 23 aus gesägtem Nutzholz von den zentralen Gütern 23c weggeführt werden und geführt durch die Abschrägungen 24a und 24b und auch durch die geneigten Führungsoberflächen 27a und 27b auf Brettförderer (nicht illustriert in der Figur) fallen, die auf den Seiten des Kettenförderers vorgesehen sind. Bezugszeichen 28 bezeichnet einen hydraulischen Zylinder und ein assoziiertes Niveausystem zum Verändern der Position der Seitenführungsstangen 17.

Der Kettenförderer der Erfindung ergibt eine exzellente Regelbarkeit bzw. Steuerbarkeit von Seitenbrettern. Da die Position der Fördererstege symmetrisch oder asymmetrisch eingestellt werden kann, erlaubt der Kettenförderer der Erfindung, daß Seitenbretter auf verschiedenen Seiten des Bündels aus gesägtem Nutzholz sogar unabhängig voneinander gesteuert bzw. kontrolliert werden. Der Kettenförderer der Erfindung umfaßt vorzugsweise eine einzelne Förderkette, wobei dies eine merkbare Verringerung in Produktionskosten verglichen mit Lösungen ergibt, die zwei oder mehrere Ketten umfassen; neben der Kette werden Zahnräder und andere spezielle Teile, die zur Regelung bzw. Steuerung der Bewegung der Fördererkette benötigt werden, in der Produktion vermieden. Wenn der Kettenförderer der Erfindung sehr breit gemacht wird, erlaubt dies den äußersten Enden der Fördererstege, daß sie durch abstützende bzw. Unterstützungsschienen oder -ketten unterstützt werden, die unter diesen montiert sind. In anderer Hinsicht können Leute, die in dem Stand der Technik ausgebildet bzw. erfahren sind, einfach die Erfindung innerhalb der Grenzen eines gewöhnlichen Fachwissens modifizieren, ohne den Bereich des Schutzes der beigeschlossenen Ansprüche zu verlassen. Somit müssen beispielsweise nicht alle Fördererstege des Kettenförderers der Erfindung entsprechen, unter der Bedingung, daß eine adäquate Regelbarkeit bzw. Steuerbarkeit durch ein Bereitstellen eines horizontal einstellbaren Fördererstegs der Erfindung beispielsweise an jedem zweiten Förderersteg erreicht wird.


Anspruch[de]
  1. Kettenförderer (10) zum Transportieren von gesägtem Schnitt- bzw. Bau- bzw. Nutzholz (23) nach einer Sägemaschine, wobei der Förderer (10) eine Gruppe von Fördererstegen bzw. -stufen bzw. -elementen (12) aufweist, die zueinander verlagerbare Abschnitte bzw. Sektionen (12a, 12b) aufweisen, auf welchen Stegen gesägtes Nutzholz getragen ist und welche Stege (12) einstellbar sind, und wobei der Kettenförderer weiters wenigstens eine Seitenführungsstange (15, 17, 19) an einem gegebenen Punkt umfaßt, um die Breite des einstellbaren Fördererstegs an der Seitenführungsstange zu ändern, sodaß der Abstand zwischen den äußersten Enden der Abschnitte (12a, 12b) und gleichzeitig die Breite der Lageroberfläche des Kettenförderers verändert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenförderer (10) eine Förderkette (11) umfaßt und die Stege (12) an der Kette (11) festgelegt sind und der Förderersteg wenigstens eine Führungswalze bzw. -rolle (14) zum Übertragen einer mechanischen Wirkung bzw. Aktion zwischen der Seitenführungsstange (15, 17, 19) und dem Förderersteg (12) umfaßt.
  2. Kettenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußersten Enden (24a, 24b) der einstellbaren Fördererstege Abschrägungen (24a, 24b) zum Führen der äußersten Teile (23a, 23b) von mehrteiligen Waren aufweisen, die weg von den innersten Teilen zu transportieren sind.
  3. Kettenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Förderersteg zwei Abschnitte (12a, 12b) und eine rotierende Verbindung (12c) zwischen diesen und der Förderkette umfaßt.
  4. Kettenförderer nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Förderersteg eine Feder (16, 18) zwischen den zwei Abschnitten umfaßt, die dazu tendiert, die wechselweise Position der Abschnitte zu verändern.
  5. Kettenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, um das gesägte Nutzholz von der Sägemaschine zu entladen und Seitenbretter von den zentralen Gütern bzw. Waren zu trennen, sie umfaßt

    – Seitenführungsstangen (17) zum Reduzieren der Breite der Fördererstege, und

    – geneigte Führungsflächen bzw. -oberflächen (27a, 27b) an Seitenführungsstangen (17) zum Führen der Seitenbretter von ihrer Position an den Fördererstegen nach unten und nach außen.
  6. Kettenförderer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten Führungsflächen (27a, 27b) in einem Stück mit den Seitenführungsstangen (17) ausgebildet sind.
  7. Kettenförderer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Mechanismus (28) zum Verändern des Abstands zwischen den Seitenführungsstangen umfaßt.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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