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Dokumentenidentifikation DE69831880T2 13.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001190633
Titel Helm
Anmelder Bombardier Recreational Products Inc., Valcourt, Quebec, CA
Erfinder Kalhok, David, Georgeville, Quebec JOB 1TO, CA;
Rondeau, Pierre, Bromont, CA;
Aube, Martin, Quebec J3V 6N5, CA;
Cadotte, Germain, St-Elie d'Orford, Quebec JOB 2SO, CA
Vertreter Patentanwälte Dr. Solf & Zapf, 81543 München
DE-Aktenzeichen 69831880
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.12.1998
EP-Aktenzeichen 011306586
EP-Offenlegungsdatum 27.03.2002
EP date of grant 12.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse A42B 3/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A42B 3/22(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A42B 3/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein Helm des bekannten Stands der Technik umfasst einen ersten Teil, welcher den Kopf eines Trägers schützt, als herkömmlichen Teil, einen zweiten Teil, welcher in den ersten Teil integriert ist und mit diesem einen Vorsprung bildet und den unteren Teil des Gesichts des Trägers, insbesondere das Kiefer, schützt; und ein Visier, das zwischen einem oberen Vorderabschnitt des ersten Teils und einem unteren Abschnitt des zweiten Teils angeordnet ist, um das Gesicht des Trägers zu schützen.

Aufgrund seiner Struktur weist der Helm eine kleine Innenkammer auf, in welcher der Träger atmen kann. Diese Innenkammer ist für gewöhnlich von der Atmosphäre isoliert, um den Träger vor kalter Luft zu schützen. Bei einer bestimmten Temperatur wird Luft, welche gesättigte Wasserpartikel enthält, kondensieren und Kondensation erzeugen. Da die Temperatur der Linse der Augengläser des Bedieners, der den Helm trägt, oder des Visiers des Helms den Kondensationspunkt des Atems des Trägers erreichen kann, wird sich Wasser auf den Augengläsern oder auf dem Visier bilden.

Um das Problem einer Kondensation zu vermeiden ist es möglich, das Visier zu öffnen, um Außenluft zu gestatten, in den Helm einzuströmen, bis eine Kondensation beseitigt ist. Dies stellt jedoch insofern ein Problem dar, als dass der Träger kalter Luft ausgesetzt werden kann, die unangenehm ist und gesundheitsschädigend sein kann. Darüber hinaus muss der Träger eine Hand verwenden, um das Visier zu öffnen, was gefährlich sein kann, wenn er oder sie das Fahrzeug, das gefahren wird, lenkt. Das Visier könnte sich auch unfreiwillig durch einen Aufprall oder eine plötzliche Bewegung schließen.

Ein Helm des bekannten Stands der Technik bietet einen gewissen Schutz vor Sonnenstrahlen. Das Visier eines Helms des bekannten Stands der Technik ist jedoch entweder klar oder getönt, wobei keine Anpassung der Tönung möglich ist. An einem sonnigen Tag muss der Träger eines Helms des bekannten Stands der Technik somit auch getönte Augengläser tragen, um sich selbst vor der Intensität des Lichts zu schützen, wenn das Visier des Helms klar ist. Bei sich ändernden Wetterverhältnissen kann es sein, dass der Träger die getönten Augengläser infolge der sich ändernden Lichtintensität aufsetzen und dann wieder abnehmen muss. Somit besteht ein Bedarf an einem Helm, der geeignet ist, den Schutz der Augen des Trägers vor Sonnenstrahlen anzupassen.

Die deutsche veröffentlichte Patentschrift DE 44 16 921 A offenbart einen Helm, der eine Sonnenblende umfasst, die an beiden Enden des Visierrahmens schwenkend befestigt ist. Sie ist auf der Innenseite des Visierfeldes angebracht und mit einer Gleitvorrichtung außerhalb des Visierrahmens verbunden. In einer oberen Endschwenkposition ist die Sonnenblende, zumindest teilweise, hinter dem oberen Teil des Visierrahmens positioniert. Die Sonnenblende kann von dieser Endposition nach unten in den Bereich des Visierfeldes geschwenkt werden. Der Mechanismus für das Abspülen der Sonnenblende ist kompliziert, schwer zu betätigen und für eine Verwendung bei kalten Witterungsbedingungen nicht optimal.

AUFGABEN UND ERKLÄRUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Helms, der die Mängel in Zusammenhang mit einem Helm des bekannten Stands der Technik beseitigt oder zumindest reduziert.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Helms mit einem getönten Innenvisier, das geeignet ist, den Schutz der Augen des Trägers vor Sonnenstrahlen nach seinem oder ihrem Bedarf anzupassen.

In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst der neuartige Helm einen Kopfabschnitt, der geeignet ist, den Kopf des Bedieners zu schützen, einen Gesichtsabschnitt, der geeignet ist, die Stirn und den unteren Abschnitt des Gesichts des Trägers oder Bedieners zu schützen; wobei der Gesichtsabschnitt an dem Kopfabschnitt befestigt und geeignet ist, sich von einer offenen Position zu einer geschlossenen Position zu bewegen, und einen wahlweisen Verriegelungsmechanismus, der den Gesichtsabschnitt mit dem Kopfabschnitt versperrt. Der wahlweise Verriegelungsmechanismus wird mit zwei Hebelknöpfen betätigt, die sich im vorderen Bereich des Gesichtsabschnitts und ausreichend nahe zueinander befinden, so dass eine Hand beide Knöpfe betätigen und in derselben Bewegung den Gesichtsabschnitt von der geschlossenen Position in die offene Position bringen kann. Der Gesichtsabschnitt weist Durchgänge auf, die – wenn der Gesichtsabschnitt in der geschlossenen Position ist – mit einer Atmungsmaske über Schläuche verbunden sind, wodurch die Atmungsmaske mit dem Außenbereich verbunden wird, durch welchen der Träger atmen kann, wobei der Feuchtigkeitsgehalt seines oder ihres ausgestoßenen Atems zirkulieren und abgeführt werden kann. Diese Anordnung verhindert oder reduziert zumindest deutlich die Kondensation und das Beschlagen des Visiers des Gesichtsabschnitts und der Augengläser des Trägers.

Vorteilhafterweise umfasst der Helm einen Visierabschnitt, der ein durchsichtiges Visier und ein getöntes Visier aufweist, wobei das getönte Visier von einer ersten Position in eine zweite Position verschoben werden kann, wobei das getönte Visier in der Lage ist, in der ersten Position innerhalb einer oberen Kammer aufgenommen und teilweise verborgen zu werden, und in der zweiten Position vor den Augen des Trägers zu sein, wobei das getönte Visier die Augen des Trägers vor intensivem Licht schützt. Das getönte Visier weist einen Hebel auf, der aus einem engen Schlitz der oberen Kammer vorsteht, wobei der Hebel geeignet ist, das getönte Visier von der ersten Position in die zweite Position zu bewegen.

Weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden durch Bezugnahme auf folgende Beschreibung und die Zeichnungen hervorgehen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Eine detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird untenstehend mit ausschließlich beispielhaftem Charakter bereitgestellt, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines Vollgesichtshelms, der gemäß der Erfindung konstruiert ist;

2 eine Seitenaufrissansicht eines Vollgesichtshelms, der gemäß der Erfindung konstruiert ist;

3 eine perspektivische auseinandergezogene Ansicht einer Atmungsmaske;

4 eine vordere Aufrissansicht der Atmungsmaske;

5 eine Seitenaufrissansicht des Vollgesichtshelms, welcher den Vollgesichtshelm in einer offenen Position zeigt, so wie er von dem Träger mit der teilweise entfernten Atmungsmaske getragen wird;

6 eine Seitenaufrissansicht eines Vollgesichtshelms in einer offenen Position, so wie er von einem Träger mit aufgesetzter Atmungsmaske getragen wird;

7 eine Seitenaufrissansicht eines Vollgesichtshelms, der von einem Träger getragen wird, wobei der Gesichtsabschnitt in die geschlossene Position abgesenkt und der Visierabschnitt in der offenen Position ist;

8 eine vordere Aufrissansicht des Vollgesichtshelms, der gemäß der Erfindung konstruiert ist;

9 eine Seitenaufrissansicht des Visierabschnitts, der vom Vollgesichtshelm entfernt ist; und

10 eine Seitenaufrissansicht des Vollgesichtshelms, welche die Bewegung des Visierabschnitts zeigt.

In den Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielhaft dargestellt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Beschreibung und die Zeichnungen ausschließlich darstellenden Charakter haben und zum besseren Verständnis dienen. Sie sind keinesfalls als Definition des Schutzumfangs der Erfindung zu verstehen.

Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen

Zunächst wird auf 1 und 2 Bezug genommen, welche den neuartigen Helm darstellen, der im Allgemeinen durch das Bezugszeichen 10 gekennzeichnet ist. Der Helm 10 umfasst einen Kopfabschnitt 12, einen Gesichtsabschnitt 14, der schwenkbar mit dem Kopfabschnitt 12 verbunden ist, um die Achse A schwenkend und mit einem Paar von Durchgängen 11 versehen, durch welche der Atem des Trägers zirkulieren kann, ein durchsichtiges Visier 18, eine Innenkammer 20, eine Atmungsmaske 22 und ein Paar Hebelknöpfe 23, die im vorderen Bereich des Gesichtsabschnitts 14 angeordnet sind.

Unter Bezugnahme auf 3 und 4 umfasst die Atmungsmaske 22 einen Maskenkörper 24, der vorzugsweise aus einem geschmeidigen Material hergestellt ist, so dass er die Konturen des Gesichts annimmt. Der Maskenkörper 24 weist vorzugsweise auf beiden Seiten benachbart zum Mund des Trägers eine Öffnung 26 auf. Schläuche 28 werden bereitgestellt, um die Öffnungen 26 mit den Durchgängen 16 des Gesichtsabschnitts 14 (1 und 2) zu verbinden. Wie in 3 zu sehen, weist der Schlauch 28 ein inneres Ende 30 und ein äußeres Ende 32 auf. Das innere Ende 30 ist geeignet, in die Öffnung 26 einzugreifen, und das äußere Ende 32 ist geeignet, hermetisch mit dem Durchgang 16 verbunden zu werden. Der Schlauch 28 wird mit dem Maskenkörper 24 zusammengefügt, indem die letzte Rippe des inneren Endes 30 in die Öffnung 26 eingefügt wird. Das äußere Ende 32 wird durch die Öffnung 46 der Schnapphalterung 36 eingefügt, so dass das äußere Ende 32 aus der Öffnung 46 der Schnapphalterung 36 vorsteht. Das äußere Ende 32 wird mit einer ringförmigen Lippe 31 versehen, um eine hermetische Dichtung mit dem Durchgang 16 des Gesichtsabschnitts 14 zu schaffen, wenn diese zwei Bestandteile (32 und 16) ausgerichtet sind. Der Schlauch 28 wird auch vorzugsweise aus einem geschmeidigen Material hergestellt und weist eine Gruppe von Rippen auf, welche es dem Schlauch 28 ermöglichen, verschiedene Längen anzunehmen, um den Zusammenbau zu erleichtern, und Bewegungsfreiheit bereitzustellen, wenn die Atmungsmaske 22 aufgesetzt oder abgenommen wird. Die Schläuche 28 sind natürlich hohl, um eine adäquate Luftzirkulation bereitzustellen.

Ein Filter 70, der geeignet ist, in die Gesichtsmaske 22 zu passen, wird wahlweise bereitgestellt, um die Haut des Trägers vom Maskenkörper 24 zu isolieren. Der Filter 70 ist eine geschmeidige dünne Schicht eines Materials, beispielsweise eines Stoffes oder Filzes, das geeignet ist, einen Luftfluss zu ermöglichen, während es Staubpartikel aufhält. Das Material ist vorzugsweise weich, um die Haut des Trägers nicht zu reizen. Der Filter 70 wird innerhalb des Maskenkörpers 24 positioniert, bevor die Atmungsmaske 22 aufgesetzt wird. Er kann nach der Verwendung entsorgt und durch einen neuen ersetzt oder so oft wiederverwendet werden, wie dies gewünscht wird. Der Filter 70 weist eine Öffnung 72, zum Beispiel eine V-förmige Öffnung, auf, welche den Einbau eines Filters 70 in den Maskenkörper 24 erleichtert, und verhindert das Falten des Filters 70, wenn dieser über der Nase des Trägers angeordnet ist. Das Falten des Filters 70 könnte Atem ermöglichen, in die Innenkammer 20 zu entweichen. Vorteilhafterweise schützt der Filter 70 die Haut des Trägers vor möglicher Reizung, wenn die Atmungsmaske 22 über einen längeren Zeitraum hinweg getragen wird. Dieser Filter 70 dient auch als hygienische Vorrichtung, wenn der Vollgesichtshelm 10 von mehr als einer Person verwendet werden soll.

Eine vordere Abdeckung 34 ist an dem vorderen Abschnitt des Maskenkörpers 24 befestigt, um ein Paar elastischer Riemen 40 in Position zu halten. Die elastischen Riemen 40 werden bereitgestellt, um die Länge jedes Schlauches 28 einzustellen und dadurch den Abstand zwischen dem Maskenkörper 24 und den Schnapphalterungen 36 anzupassen. Die Anpassung wird erreicht, indem die Länge der elastischen Riemen 40 unter Verwendung von standardmäßigen Schnallen 45 verwendet wird. Aus 3 ist ersichtlich, dass Schnapphalterungen 36 längliche Bestandteile sind, die an einem Ende eine im Wesentlichen kreisförmige Öffnung 46, ein Paar schmaler Öffnungen 48 und am anderen Ende einen Schnappknopf 38 aufweisen.

Unter Bezugnahme auf 5 umfasst der Kopfabschnitt 12 ein Paar seitlicher Abdeckungen 80, die an der Seite des Kopfabschnitts 12 befestigt sind, welcher eine Öffnung 82 aufweist, die sich zu einer Schnappvorrichtung 84 hin öffnet, in die der Schnappknopf 38 der Schnapphalterung 36 eingreifen wird. Die seitlichen Abdeckungen 80 weisen eine zweite Öffnung 86 auf, die in punktierten Linien dargestellt und so konfiguriert ist, dass sie einen wahlweisen Verriegelungsmechanismus 90 aufnimmt, der ebenfalls in punktierten Linien dargestellt ist und den Gesichtsabschnitt 14 mit dem Kopfabschnitt 12 verriegelt, wenn der Gesichtsabschnitt 14 in der geschlossenen Position ist. Die seitlichen Abdeckungen 80 weisen einen gekrümmten Abschnitt 88 auf, der bereitgestellt wird, um sich der kreisförmigen Kontur 37 der Schnapphalterung 36 anzupassen. Die Kombination aus der Konfiguration der kreisförmigen Kontur 37 der Schnapphalterungen 36 und des gekrümmten Abschnitts 88 der seitlichen Abdeckungen 80 ermöglicht ein ordnungsgemäßes Positionieren der Schnapphalterungen 36 in Bezug auf den Kopfabschnitt 12, den Gesichtsabschnitt 14 und insbesondere die Durchgänge 16, wenn der Gesichtsabschnitt 14 sich in der geschlossenen Position befindet. 7 zeigt, wie der Durchgang 16 und die kreisförmige Öffnung 46 der Schnapphalterungen 36 ausgerichtet sind, wenn der Gesichtsabschnitt 14 in der geschlossenen Position ist.

Um den Vollgesichtshelm 10 mit der Atmungsmaske 22 aufzusetzen, muss der Träger den Gesichtsabschnitt 14 in der offenen Position haben. Wie in 5 gezeigt, befestigt der Träger zuerst eine der Schnapphalterungen 36 am Kopfabschnitt 12 und zieht danach den Kopfabschnitt 12 über seinen oder ihren Kopf. Der zuvor beschriebene Filter 70 kann innerhalb des Maskenkörpers 24 positioniert werden, bevor die Atmungsmaske 22 aufgesetzt wird. Vorteilhafterweise schützt der Filter 70 die Haut des Trägers vor einer möglichen Reizung, wenn die Atmungsmaske 22 über einen längeren Zeitraum hinweg getragen wird. Sobald der Filter innerhalb der Atmungsmaske 22 positioniert ist, zieht der Träger die Atmungsmaske 22 über seinen Mund und seine Nase und bringt die verbleibende Schnapphalterung 36 mit der anderen Seite des Kopfabschnitts 12 in Eingriff, wie in 6 gezeigt. 6 zeigt auch den eingebauten Filter 70, wodurch die Haut des Trägers von dem Maskenkörper 24 isoliert und jeglicher Kontakt zwischen der Haut und dem Maskenkörper 24 vermieden wird.

Unter Bezugnahme auf 7 kann der Träger, sobald die Atmungsmaske 22 eingebaut ist, den Gesichtsabschnitt 14 absenken. In der vollständig geschlossenen Position greift der wahlweise Verriegelungsmechanismus 90, der sich auf beiden Seiten des Gesichtsabschnitts 14 befindet, in die Öffnung 86 der seitlichen Abdeckungen 80 ein, wodurch der Gesichtsabschnitt 14 mit dem Kopfabschnitt 12 verriegelt und der Gesichtsabschnitt 14 daran gehindert wird, sich ungewollt aufgrund eines Windstoßes oder eines Aufpralls zu öffnen, wobei es zu diesem Zeitpunkt außerordentlich wichtig ist, dass der Gesichtsabschnitt 14 ordnungsgemäß positioniert bleibt, um den Träger wirksam zu schützen. Der Verriegelungsmechanismus 90 kann gelöst werden, indem einfach gleichzeitig auf die zwei Hebelknöpfe 23 gedrückt wird, die sich im vorderen Bereich des Gesichtsabschnitts 14 befinden. Die zwei Hebelknöpfe 23 werden betätigt, indem sie in die Richtung gedrückt werden, die durch die Pfeile in 8 angezeigt wird. Vorteilhafterweise sind die Hebelknöpfe 23 nahe genug zueinander angeordnet, so dass sie mit einer einzelnen Hand betätigt werden können. Dieses Merkmal ist sehr nützlich, wenn der Träger den Gesichtsabschnitt 14 während des Fahrens eines Fahrzeuges nach oben bewegen möchte. Es könnte gefährlich sein, das Lenkrad selbst für einen kurzen Augenblick loszulassen. Dieses Merkmal ermöglicht ihm oder ihr, eine Hand auf dem Lenkrad zu halten, während er oder sie den Gesichtsabschnitt 14 nach oben bewegt. Ferner dienen, sobald die zwei Hebelknöpfe 23 gedrückt sind und der Verriegelungsmechanismus 90 gelöst ist, die selben zwei Hebelknöpfe 23 als Greifelemente, welche es der Hand ermöglichen, die notwendige Kraft anzuwenden, um den Gesichtsabschnitt 14 nach oben zu bewegen.

Wie in 7 gezeigt, kann sich der Träger auch dazu entschließen, den Gesichtsabschnitt 14 in der geschlossenen Position zu halten und stattdessen den Visierabschnitt 52 nach oben zu bewegen, der schwenkbar an dem Gesichtsabschnitt 14 befestigt ist. Der Visierabschnitt 52 umfasst das durchsichtige Visier 18 und zwei kleine Handgriffe 54, die am unteren Rand des Visierabschnitts 52 angeordnet sind und es dem Träger ermöglichen, den Visierabschnitt 52 zu ergreifen, um ihn nach oben zu bewegen. Unter Bezugnahme auf 9 weist der Visierabschnitt 52 vorzugsweise eine gezackte Oberfläche 55 auf, welche die Schwenkpunkte umgibt, die es ermöglichen, dass der Visierabschnitt 52 teilweise geöffnet wird und in einer teilweise geöffneten Position verbleibt, aufgrund der durch die gezackte Oberfläche 55 bereitgestellten zusätzlichen Reibung.

Unter Bezugnahme auf 9 und 10 umfasst der Visierabschnitt 52 vorteilhafter Weise auch eine obere Kammer 56, in der ein getöntes Visier 58 untergebracht und geeignet ist, mit einem Hebel 60 nach oben oder nach unten bewegt zu werden, der durch einen schmalen Schlitz 62 (8) geführt wird. Das getönte Visier 58 ist schwenkbar an dem Visierabschnitt 52 befestigt, wie die punktierten Linien in 9 zeigen. Das getönte Visier 58 ist ein integraler Bestandteil des Visierabschnitts 52. Wenn der Visierabschnitt 52 nach oben oder nach unten bewegt wird, folgt das getönte Visier dieser Bewegung. Das getönte Visier 58 wird bereitgestellt, um die Augen des Trägers vor Sonnenstrahlen oder Spiegelungen zu schützen. Das getönte Visier 58 ist in der geschlossenen Position innerhalb der oberen Kammer 56 verborgen. Um das getönte Visier 58 nach unten zu bewegen, muss der Träger nur den Hebel 60 ergreifen und ihn nach unten ziehen, damit das getönte Visier 58 über die Augen des Trägers positioniert wird, so wie durch die Strich-Punkt-Strich-Pfeile von 9 und 10 dargestellt. Das getönte Visier 58 wird innerhalb des Vollgesichtshelms 10 nach unten bewegt, wodurch ein hervorragender Schutz vor Sonnenstrahlen gewährleistet wird. Das getönte Visier 58 ermöglicht somit ein praktisches Mittel zum Einstellen des Schutzes der Augen vor Sonnenstrahlen oder hellen Spiegelungen. Da das getönte Visier 58 nie mit den äußeren Elementen in Kontakt ist, ist es geschützt und bleibt beinahe immer sauber und frei von Kratzern.

Unter nochmaliger Bezugnahme auf 1 und 2 enthält der Vollgesichtshelm 10 auch einen Lufteingang 63, der im vorderen Bereich des Gesichtsabschnitts 14 angeordnet ist und der durch eine Öffnung 64 gesteuert werden kann, um einen Luftstrom in die Innenkammer 20 des Vollgesichtshelms 10 zu gestatten oder einzuschränken. Ein weiterer Luftdurchgang 65 wird im hinteren Bereich des Vollgesichtshelms 10 bereitgestellt und weist ebenfalls eine Öffnung 66 auf, um Luftstrom in den Volgesichtshelm 10 zu ermöglichen oder einzuschränken.

Obige Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen ist keinesfalls einschränkend auszulegen; da andere Variationen, Änderungen und Verfeinerungen innerhalb des Geistes und Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung möglich sind. Der Schutzumfang der Erfindung wird in den beiliegenden Ansprüchen definiert.


Anspruch[de]
  1. Helm, umfassend:

    einen Kopfabschnitt (12),

    ein Kiefervisier (14), das mit dem Kopfabschnitt (12) verbunden und geeignet ist, sich unterhalb eines Kinns eines Trägers zu erstrecken,

    ein Augenvisier (52), das beweglich mit dem Kopfabschnitt (12) verbunden ist, wobei das Augenvisier (52) ein durchsichtiges Visier (18) und eine obere Kammer (56) umfasst, wobei das Augenvisier (52) in Bezug zum Kopfabschnitt eine offene und eine geöffnete Position aufweist,

    ein getöntes Visier (58), das beweglich mit dem Augenvisier (52) verbunden und auf einer Außenfläche des Augenvisiers (52) nach innen angeordnet ist, wobei das getönte Visier (58) in Bezug auf das Augenvisier (52) zwischen einer erhöhten und einer abgesenkten Position in Bezug auf das Augenvisier (52) beweglich ist, und wobei das getönte Visier (58) einen Hebel (60) umfasst, wobei der Hebel (60) geeignet ist, das getönte Visier (58) zwischen der erhöhten und der abgesenkten Position zu bewegen,

    wobei das getönte Visier geeignet ist, zumindest im Wesentlichen außerhalb des Blickfelds des Trägers zu sein, wenn es sich in der erhöhten Position befindet,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Hebel aus einem schmalen Schlitz (62) in der oberen Kammer (56) des Augenvisiers (52) vorsteht und sich unisono mit dem getönten Visier (58) bewegt, und

    das getönte Visier (58) sich innerhalb der oberen Kammer (56) befindet, wenn es in der erhöhten Position ist, und dass es geeignet ist, vor den Augen des Trägers zu sein, wenn es sich in der abgesenkten Position befindet.
  2. Helm nach Anspruch 1, wobei das Augenvisier (52) schwenkbar mit dem Kopfabschnitt (12) verbunden ist.
  3. Helm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Hebel (60) direkt mit dem getönten Visier (58) durch den schmalen Schlitz (62) verbunden ist, um das getönte Visier (58) zwischen der erhöhten und der abgesenkten Position zu bewegen.
  4. Helm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das getönte Visier (58) schwenkbar mit dem Augenvisier (52) verbunden ist.
  5. Helm nach Anspruch 4, wobei eine Drehachse des getönten Visiers (58) in Bezug auf das Augenvisier (52) von einer Drehachse des Augenvisiers (52) in Bezug auf den Kopfabschnitt (12) unterschiedlich ist.
  6. Helm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kiefervisier (14) beweglich mit dem Kopfabschnitt (12) verbunden ist, wobei das Kiefervisier (14) in Bezug auf den Kopfabschnitt (12) offene und geschlossene Positionen aufweist, wobei das Kiefervisier (14) geeignet ist, sich unterhalb des Kinns des Trägers zu erstrecken, wenn es in der geschlossenen Position ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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