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Dokumentenidentifikation DE69832246T2 13.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000915205
Titel BODENVERBESSERUNGSMASCHINE MIT GRABEVORRICHTUNGEN
Anmelder Hitachi Construction Machinery Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder MIYAKE, Shigehiko, Okayama-ken 703-8225, JP;
HASHIMOTO, Hisayoshi, Ibaraki-ken 300-1234, JP;
MURAI, Toshikazu, Niihari-gun, Ibaraki-ken 315-0052, JP;
KUSAKI, Takami, Niihari-gun, Ibaraki-ken 315-0052, JP;
MIURA, Tetsushiro, Yokohama-shi, Kanagawa-ken 245-0003, JP;
ITAYA, Hiroyosi, Okayama-ken 701-0104, JP;
NAKAGIRI, Fumiki, Kanagawa-ken 250-0865, JP;
SEKINO, Satoshi, Ibaraki-ken 301-0043, JP
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69832246
Vertragsstaaten DE, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.05.1998
EP-Aktenzeichen 989217286
WO-Anmeldetag 20.05.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/02208
WO-Veröffentlichungsnummer 1998053148
WO-Veröffentlichungsdatum 26.11.1998
EP-Offenlegungsdatum 12.05.1999
EP date of grant 09.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse E02D 3/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse E02F 7/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 7/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B28C 5/36(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   E02F 5/22(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   E02F 3/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B09C 1/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine mit einer Grabvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die beispielsweise besonders zur Verwendung für die Verbesserung des tragenden Bodens auf einem Baugrundstück oder auf einem Tiefbau- oder einem anderen geotechnischen Baugrund durch Aufgraben von Sand und Erde aus einem verbesserungsbedürftigen Boden, Behandeln der Erde mit einem Zusatz und Wiederauffüllen des aufgegrabenen Grunds mit der verbesserten Erde geeignet ist. Eine derartige fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine ist in der JP-620 65 727 offenbart.

Als Bodenbearbeitung zur Verbesserung des weichen Grunds eines Bodens zu einem festen und soliden ist in der Technik beispielsweise die Konsolidierung des Sands und der Erde, die in dem Grund enthalten sind, unter Verwendung von Zement oder eines ähnlichen Stoffs zur Veränderung der Beschaffenheit des Bodens allgemein bekannt. Genauer umfaßt ein geotechnisches Entwicklungsverfahren dieser Art im allgemeinen die Schritte des Aufgrabens des tragenden Sands und der tragenden Erde eines Baugrunds, des Hinzufügens und gleichmäßigen Mischens eines Bodenverbesserungsstoffs mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde, des Neuauffüllens des aufgegrabenen Grunds mit der verbesserten Erde und schließlich des Verdichtens des neu aufgefüllten Grunds. Zum Ausführen einer derartigen Behandlung des tragenden Bodens müssen verschiedene Vorrichtungen einschließlich einer Einrichtung zum Aufgraben des tragenden Sands und der tragenden Erde eines Baugrunds, einer Einrichtung zur Zufuhr eines Bodenverbesserungsstoffs, einer Einrichtung zum gleichmäßigen Mischen des Bodenverbesserungsstoffs mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde und einer Einrichtung zum Neuaufschütten und Verdichten des Bodens verfügbar sein.

Für einen Bodenbehandlungsvorgang wie den vorstehend beschriebenen ist zumindest eine Grabmaschine, wie ein hydraulischer Löffelbagger, unverzichtbar. Diesbezüglich wird als Grabeinrichtung im allgemeinen auf einen Löffelbagger zurückgegriffen. Bei einem fahrzeugartigen bzw. fahrbaren Löffelbagger weist die Grundkarosserie entweder einen Fahrzeugantriebsmechanismus mit Raupen oder einen mit Rädern auf. Als Fahrzeugantrieb weist der hydraulische Löffelbagger angesichts des Zustands des Bodens, der in vielen Fällen eine unebene, weiche Oberfläche aufweist, und gleichzeitig unter dem Gesichtspunkt der Sicherstellung der Stabilität der Karosserie unter schlechten Fahrbedingungen bzw. bei großen Widerstandskräften gegen ein Aufgraben vorzugsweise einen Raupenantriebsmechanismus auf.

Andererseits sind zum Herbeiführen einer verbesserten Bodenbeschaffenheit bzw. verbesserter Bodeneigenschaften durch gleichmäßiges Mischen aufgegrabenen Sands und aufgegrabener Erde mit einem Bodenverbesserungsstoff eine Reihe von Verfahren bekannt, die grob in ein Verfahren, bei dem ein Bodenverbesserungsstoff unter Verwendung einer Mischmaschine mit Sand und Erde gemischt wird, und ein Sprengverfahren bzw. ein Verfahren unterteilt werden können, bei dem aufgegrabener Sand und aufgegrabene Erde mit einem Zusatz bzw. Bodenverbesserungsstoff besprengt werden, während sie durch einen Bagger umgewendet werden.

Die Mischmaschine sollte zumindest mit einem Mischbehälter mit einem Erdmischmechanismus und einem Zusatzzufuhrmechanismus ausgestattet sein. Aufgegrabener Sand und aufgegrabene Erde können direkt durch und aus einem zum Aufgraben von Sand und Erde verwendeten hydraulischen Löffelbagger in einen Mischbehälter befördert werden. Aufgrund veränderlicher Positionsbeziehungen zwischen Mischmaschine und hydraulischem Löffelbagger während des Betriebs ist es jedoch allgemeine Praxis, aufgegrabenen Sand und aufgegrabene Erde an einer vorgegebenen, für den Transport zu einer Mischmaschine zweckmäßigen Abladestelle aufzuschütten. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise die in der japanischen Patentoffenlegungsschrift H1-49538 offenbarte Mischmaschine bekannt, die die Form einer fahrbaren Mischmaschine mit einem Erdzufuhrmechanismus mit einer Schaufel zum Befördern von Sand und Erde von einer Abladestelle mit einer Aufschüttung aus Sand und Erde, die zuvor unter Verwendung eines hydraulischen Löffelbaggers oder dergleichen aufgegraben wurden, sowie einen Mischbehälter und einen Zusatzzufuhrabschnitt auf einer Grundkarosserie mit Rädern aufweist. Der Erdzufuhrmechanismus ist in bezug auf den Fahrzeugkörper in einem begrenzten Winkel horizontal drehbar. Eine feste Menge an aufgegrabenem Sand und aufgegrabener Erde wird zusammen mit einer festen Menge eines Bodenverbesserungsstoffs in den Mischbehälter befördert und mittels einer Mischeinrichtung gemischt, wodurch Ladungsweise verbesserter Boden erzeugt wird. Die verbesserte Erde jeder Ladung wird an einer vorgegebenen Stelle aus dem Mischbehälter abgegeben.

Bei dem vorstehend beschriebenen, herkömmlichen Bodenbehandlungssystem, bei dem eine fahrbare Mischmaschine verwendet wird, ist das vorherige Aufgraben von Sand und Erde unter Verwendung eines hydraulischen Löffelbaggers oder dergleichen unabdingbar erforderlich. Diese fahrbare Mischmaschine weist einen Erdzufuhrmechanismus mit einer Schaufel auf, der jedoch nur schwer zum direkten Aufgraben des Bodens zu verwenden ist, teilweise weil die Grundkarosserie mit Rädern nicht für ein Fahren auf weichen und gefährlichen Bodenflächen auf Baustellen geeignet ist, auf denen Erdarbeiten ausgeführt werden, und teilweise, weil der Erdzufuhrmechanismus nur in einem begrenzten Winkelbereich in horizontaler Richtung gedreht werden kann, wodurch zusätzlich zu der mangelnden Eignung zur Sicherstellung der Stabilität des Fahrzeugs bei einem großen Grabwiderstand die Position der Erdausschachtung durch die Maschine begrenzt ist. Daraus folgt, daß Send und Erde unter Verwendung eines hydraulischen Löffelbaggers oder dergleichen getrennt aufgegraben und an einer für die fahrbare Mischmaschine zugänglichen Abladestelle aufgeschüttet werden müssen, was zu einer Erhöhung der Anzahl der Arbeitsschritte führt. Daneben ist die ladungsweise Bodenbehandlung mittels eines Mischbehälters hinsichtlich der Durchsatzkapazität nicht zufriedenstellend.

Bei dem Verfahren, bei dem der Boden, wie vorstehend erwähnt, mit dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff besprengt wird, wird zunächst der Boden, dessen Grund verbessert werden muß, mit dem Bodenverbesserungsstoff besprengt, und dann wird der Boden so aufgegraben, daß der Bodenverbesserungsstoff mit dem Sand und der Erde gemischt wird, wenn dieser mittels einer Grabeinrichtung aufgegraben und umgewendet wird. In diesem Fall ist zum Mischen des Bodenverbesserungsstoffs mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde die Verwendung einer Grabmaschine mit einer Schaufel, wie eines hydraulischen Löffelbaggers, vorstellbar. Ohne erhebliche Fertigkeiten ist es jedoch schwierig, auf einem großflächigen Arbeitsbereich unter Verwendung einer Grabmaschine dieser Art einen Bodenverbesserungsstoff gleichmäßig mit aufgegrabenem Sand und aufgegrabener Erde zu mischen. In diesem Zusammenhang ist in der offengelegten japanischen Gebrauchsmusterbeschreibung S56–733 eine Maschine mit einer Grab- und Mischeinrichtung offenbart. Gemäß dieser offengelegten Gebrauchsmusterbeschreibung ist die Grab- und Mischeinrichtung in Form eines Rotors mit einer großen Anzahl an radialen, mit einer Drehwelle verbundenen Schneidklingen konstruiert, der als Vorsatz eines vorderen Arbeitsmechanismus eines hydraulischen Löffelbaggers dient. Der Grab- und Mischrotor ist am entfernten Ende eines Arms montiert, der mit dem Ausleger des hydraulischen Löffelbaggers verbunden ist. Während der hydraulische Löffelbagger so angetrieben wird, daß er sich eine Bodenfläche entlang bewegt, wird die Drehwelle des Grab- und Mischrotors gedreht, die rotierenden Schneidklingen werden durch die Betätigung des Auslegers und des Arms des hydraulischen Löffelbaggers gegen die Bodenfläche gedrückt, und gleichzeitig werden der von den Rotorblättern aufgegrabene Sand und die Erde mit einem Bodenverbesserungsstoff besprengt und gemischt.

Ein Bodenbehandlungssystem, bei dem eine Grab- und Mischeinrichtung verwendet wird, mit der die Erde kontinuierlich aufgegraben und behandelt werden kann, wie vorstehend beschrieben, ohne daß Sand und Erde vorher an einer Abladestelle aufgeschüttet werden müssen, weist eine höhere Bodenbearbeitungskapazität auf. Bei einem derartigen System besteht jedoch zusätzlich zu dem Problem des von dem Rotor erzeugten, erheblichen Lärms, der Pegel erreicht, die durchaus ein Verbot seines Einsatzes in dicht besiedelten Gebieten und in deren Nähe zur Folge haben könnte, das inhärente Problem, daß das Besprengen mit einem Bodenverbesserungsstoff nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt haben kann. Daneben hängt die Grabtiefe des Rotors von der Länge der Schneidblätter ab. Die derzeit verfügbaren Schneidblätter sind auf eine Länge von höchstens 1 m begrenzt und daher für eine Verwendung zur Behandlung von tragendem Grund ungeeignet, die ein tiefes Graben erfordert.

Ferner muß zur Befestigung der Erdfundamentbeschaffenheit des Bodens ein Bodenverbesserungsstoff in einem vorgegebenen Mischverhältnis gleichmäßig mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde gemischt werden. Dies liegt daran, daß nach der Konstruktion eines Gebäudes auf dem behandelten Boden ein unregelmäßiges Absinken des Grunds wahrscheinlich ist, wenn das Mischverhältnis an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich ist. Eine ausreichende Befestigung des Bodens kann ungeachtet unregelmäßiger Veränderungen des Mischverhältnisses erfolgen, wenn der Bodenverbesserungsstoff zu Lasten einer erheblichen Zunahme der Kosten in einem verschwenderisch hohen Mischverhältnis verwendet wird. Bei der Bodenbehandlung unter Verwendung eines Mischbehälters kann der Bodenverbesserungsstoff im wesentlichen gleichmäßig mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde gemischt werden, doch der Mischvorgang nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Zudem ist es zur Steuerung des Mischverhältnisses erforderlich, eine Dosiereinrichtung zum Messen der geladenen Menge an Sand und Erde am Mischbehälter vorzusehen und die zugeführte Menge des Bodenverbesserungsstoffs entsprechend einem vorgegebenen Mischverhältnis zu steuern. Zur Steuerung des Mischverhältnisses erfordert der Bodenbehandlungsprozeß ferner eine längere Verarbeitungsdauer pro Beschickung.

Bei einer Bodenbehandlung unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Grab- und Mischeinrichtung mit Rotor ist es extrem schwierig, den gesamten, von dem Rotor aufgegrabenen Sand und die gesamte Erde gleichmäßig mit dem Bodenverbesserungsstoff zu besprengen, d.h. es ist schwierig, unregelmäßige Veränderungen des Mischverhältnisses bzw. der Menge so weit zu unterdrücken, daß das Problem des ungleichmäßigen Absinkens des tragenden Bodens ausgeschlossen ist, das unter dem Gewicht eines Gebäudes oder eines anderen Bauwerks auftreten kann.

In der erwähnten JP-620 65 727 ist eine fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine zum Ausgraben der Erde eines Bodens und zum Behandeln der ausgegrabenen Erde mit einem Bodenverbesserungsstoff offenbart. Beim Betrieb gräbt eine Schaufel die Erde auf und lädt sie auf ein Förderband, das die Erde in eine Druckknetmischeinrichtung mit zwei Wellen befördert. Gleichzeitig wird ein von einer Waage gemessener, zuzusetzender Verbesserungsstoff in die Knetmischeinrichtung befördert und mit der Erde gemischt. Während der Bewegung in der Mischeinrichtung erfolgt eine Gegenstromfluidisierung an den vertikalen Oberflächen und eine Spiralfluidisierung an den horizontalen Oberflächen. Anschließend wird das Gemisch aus Erde und Zusatz auf eine Abgabefördereinrichtung befördert und auf seinen Ursprungsort, d.h. in das gegrabene Loch, zurück gepackt.

Angesichts der vorstehend beschriebenen Situation ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbesserung des tragenden Bodens eines Baugrunds auf ein Niveau mit einer extrem hohen Qualität unter Verwendung einer Maschine mit einer einfachen Konstruktion zu ermöglichen.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bodenbearbeitungsmaschine zu schaffen, mit der sämtliche zur Behandlung des tragenden Bodens eines Baugrunds erforderlichen Operationen vom Aufgraben des Bodens bis zum Wiederauffüllen des aufgegrabenen Grunds mit der verbesserten Erde effizient ausgeführt werden können.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bodenbearbeitungsmaschine zu schaffen, mit der der tragende Boden eines Baugrunds bis zu einer gewünschten Tiefe akkurat und effizient verbessert werden kann, ohne daß dies nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bodenbearbeitungsmaschine zu schaffen, mit der ein zuzusetzender Bodenverbesserungsstoff kontinuierlich und gleichmäßig mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde gemischt werden kann.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bodenbearbeitungsmaschine zu schaffen, mit der ein zuzusetzender Bodenverbesserungsstoff akkurat und annähernd perfekt in einem vorgegebenen Mischverhältnis mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde gemischt werden kann.

Zur Lösung der vorstehend genannten Aufgaben wird erfindungsgemäß eine fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine mit den im Anspruch 1 definierten Merkmalen geschaffen, die einen fahrbaren Fahrzeugkörper mit einer von zwei Raupenketten angetriebenen Grundkarosserie mit Raupen und einen drehbar auf der Grundkarosserie montierten oberen Drehkörper und eine auf dem oberen Drehkörper gehaltene Grabeinrichtung mit einer Schaufel zum Aufgraben der Erde aufweist, wobei auf der Seite des Basisträgers ein Behälter zur durchgehenden Verarbeitung mit einer Erdrüttel- und Mischeinrichtung in einem länglichen, hohlen Körper mit einer vorgegebenen Länge in der Längsrichtung der Grundkarosserie vorgesehen ist, an einem Ende des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung ein Erdtrichter zum Einfüllen von durch die Schaufel aufgegrabenem Sand und Erde montiert ist und an einer Position hinter dem Erdtrichter eine Zusatzzufuhreinrichtung zur Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs in den Behälter zur durchgehenden Verarbeitung angeordnet ist.

Die Erdrüttel- und Mischeinrichtung, die im Inneren des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung vorgesehen ist, wird von einer rotierenden Misch- und Fördereinrichtung mit einer festen Fördermenge pro Umdrehung gebildet. Andererseits wird die Zusatzzufuhreinrichtung von einem Mechanismus gebildet, mit dem ein zuzusetzender Bodenverbesserungsstoff im wesentlichen in einer konstanten Menge in den Behälter zur durchgehenden Verarbeitung zugeführt werden kann und dem zur genauen Steuerung des Mischverhältnisses vorzugsweise eine Einrichtung zur Steuerung des Mischverhältnisses zugeordnet ist, die die von der Zusatzzufuhreinrichtung geförderte Menge entsprechend der von der Erdrüttel- und Mischeinrichtung geförderten Menge an Sand und Erde steuert. Wird die Zusatzzufuhreinrichtung beispielsweise von einer rotierenden Einrichtung zur konstanten Zufuhr bebildet, die einen zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff in einer konstanten Menge in den Behälter zur durchgehenden Verarbeitung zuführen kann, kann sie so gesteuert werden, daß sie der Drehzahl der Erdmisch- und Fördereinrichtung folgt.

Der vorstehend erwähnte Behälter zur durchgehenden Verarbeitung kann auf der Grundkarosserie auf der Außenseite einer der Raupenketten oder an einer Position zwischen den beiden Raupenketten angeordnet sein. Ist der Behälter zur durchgehenden Verarbeitung zwischen den beiden Raupenketten angeordnet, kann er fest oder horizontal so beweglich auf einem mittleren Rahmen der unteren Karosserie gehalten werden, daß er zwischen einer hinteren, zurückgezogenen Position und einer vorderen, vorstehenden Position verschoben werden kann.

Die Erdrüttel- und Mischeinrichtung kann aus einer Misch- und Fördereinrichtung ausgebildet sein, die eine große Anzahl aus Mischpaddeln am Umfang einer Drehwelle aufweist, die sich im Inneren des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung in Längsrichtung erstrecken und Sand und Erde vom einen zum anderen Ende des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung befördern, während sie mit dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff gemischt werden. Hierbei ist die Misch- und Fördereinrichtung zur Verbesserung der Mischeffizienz vorzugsweise mit mehreren Drehwellen ausgestattet, die nebeneinander in dem Behälter zur durchgehenden Verarbeitung angeordnet und jeweils so beschaffen sind, daß sie sich in bezug auf die daneben liegende Drehwelle in der entgegengesetzten Richtung drehen. Zur Vereinfachung des Antriebsmechanismus der Misch- und Fördereinrichtung wird vorzugsweise eine der Drehwellen von einem hydraulischen Mischmotor angetrieben, und die übrigen Drehwellen sind über Drehungsübertragungselemente drehend mit der einen, angetriebenen Drehwelle verbunden.

Bei der Verwendung eines Hydraulikzylinders zum Antreiben der Erdaufgrabeinrichtung kann der Mischmotor zusätzlich zu den Hydraulikmotoren für den Fahrzeugantrieb und zum Drehen des oberen Drehkörpers von der gleichen Hydraulikpumpe angetrieben werden, die die verschiedenen hydraulischen Stellglieder einschließlich des vorstehend erwähnten Hydraulikzylinders und des Motors antreibt. In diesem Fall sollten Vorkehrungen getroffen werden, um das Betätigungsöl unter Verwendung einer mit der Auslaßseite der Hydraulikpumpe verbundenen und mit einem Verteilungssteuerventil mit einem über ein Steuerventil zur vorrangigen Zufuhr von Betätigungsöl mit dem hydraulischen Mischmotor verbundenen Kanal zur vorrangigen Zufuhr versehenen Einrichtung zur vorrangigen Zufuhr einer Strömungsmenge vorrangig dem Mischmotor der Erdrüttel- und Mischeinrichtung des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung zuzuführen. In diesem Fall ist eine Drossel zum Zuführen des Betätigungsöls mit einer konstanten Strömungsmenge zum hydraulischen Mischmotor zwischen dem Verteilungssteuerventil und dem Steuerventil vorgesehen.

Der Erdtrichter kann von einem an dem Behälter zur durchgehenden Verarbeitung montierten Trichter mit rahmenartigem Aufbau und einem Siebelement zum Trennen massiver, solider Fremdkörper von der Erde sowie einer Zwangszufuhreinrichtung zum zwangsweisen Transportieren von Sand und Erde in den Behälter zur durchgehenden Verarbeitung gebildet werden. Die Erdabgabeeinrichtung sollte vorzugsweise so angeordnet sein, daß die verbesserte Erde in einer zur Fahrtrichtung der Karosserie senkrechten Richtung aus dem Behälter zur durchgehenden Verarbeitung befördert und an einer Position auf der Außenseite der Spuren der Raupenkette abgegeben wird. Vorzugsweise weist die Erdabgabeeinrichtung einen Verbindungskanal zwischen dem Behälter zur durchgehenden Verarbeitung und einer Haupterdabgabekanalkonstruktion auf, der die verbesserte Erde aus dem Behälter zur durchgehenden Verarbeitung aufnimmt und sie zu der Haupterdabgabekanalkonstruktion weitertransportiert, die vorzugsweise eine Erdtransporteinrichtung, wie ein Förderband mit oder ohne Erdabladeplatten, eine Förderschnecke oder dergleichen, aufweist.

Im Hinblick auf die Verfügbarkeit von ausreichend Raum ist die Zusatzzufuhrvorrichtung vorzugsweise am oberen Drehkörper montiert und umfaßt eine Zusatzzufuhrvorrichtung mit einem am Rahmen des oberen Drehkörpers montierten Tank oder flexiblen Behälter und einen Erdtrichter, der eine bestimmte Menge des in den Behälter zur durchgehenden Verarbeitung zu befördernden, zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs aufnehmen kann. Zur Steuerung der Fördermenge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs ist das Innere der Zusatzzufuhrvorrichtung mit einem Behälter, der zum vorübergehenden Speichern einer vorgegebenen Menge an dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff geeignet ist, und einem Verschlußelement zur Steuerung der zugeführten Menge des Zusatzes ausgestattet. Vorzugsweise wird die Winkelposition des oberen Drehkörpers von einer Drehwinkelerfassungseinrichtung erfaßt, um einen geeigneten Zeitpunkt für die Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs aus dem Behälter zur vorrübergehenden Aufnahme in einen Zusatzzufuhrtrichter und das Öffnen des vorstehend erwähnten Verschlußelements nach Maßgabe eines Signals von der Drehwinkelerfassungseinrichtung zu bestimmen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

1 eine schematische Ansicht der Schritte einer Behandlung des tragenden Bodens mittels einer Bodenbearbeitungsmaschine;

2 eine schematische Vorderansicht einer Bodenbearbeitungsmaschine mit einer Grabeinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

3 eine schematische Draufsicht der Bodenbearbeitungsmaschine gemäß 2;

4 eine Ansicht der linken Seite der Bodenbearbeitungsmaschine gemäß 2;

5 eine Rückansicht der Bodenbearbeitungsmaschine gemäß 2;

6 eine Ansicht der Unterseite der Bodenbearbeitungsmaschine gemäß 2;

7 eine schematische Seitenansicht einer Bodenbearbeitungseinheit;

8 eine schematische Draufsicht der Bodenbearbeitungseinheit;

9 eine schematische Ansicht eines Förderschneckenantriebsmechanismus;

10 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht eines Erdbeschickungstrichters;

11 eine schematische Vorderansicht einer Erdabgabeeinrichtung;

12 eine schematische Ansicht eines zum Koppeln der Abgabeeinrichtung mit dem Behälter zur durchgehenden Verarbeitung verwendeten Kopplungsmechanismus;

13 eine schematische Schnittansicht entlang der Linie X-X in 12;

14 eine schematische Schnittansicht entlang der Linie Y-Y in 12;

15 eine schematische Schnittansicht des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung entlang der Linie Y-Y in 12;

16 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der Erdabgabeeinrichtung;

17 eine schematische Ansicht einer Zusatzzufuhreinrichtung;

18 eine schematische Seitenansicht eines Trichters und eines Zufuhrabschnitts der Zusatzzufuhreinrichtung;

19 eine schematische Schnittansicht des Zufuhrabschnitts;

20 eine schematische Außenansicht einer Schneideinrichtung für einen flexiblen Behälter;

21 eine schematische Schnittansicht eines Zufuhrelements der Zusatzzufuhreinrichtung;

22 eine schematische Schnittansicht des Zufuhrelements in einer anderen Betriebsphase als der in 21 dargestellten;

23 eine schematische Schnittansicht eines zentralen Gelenks;

24 eine schematische Ansicht eines zur Erfassung der Winkelposition des oberen Drehkörpers verwendeten Mechanismus zur Erfassung des Drehwinkels;

25 ein Schaltdiagramm der Steuerung der Bodenbehandlung;

26 ein Blockdiagramm einer Steuereinheit;

27 ein Blockdiagramm einer Steuerkonsole;

28 ein Diagramm des Hydraulikkreislaufs eines hydraulischen Antriebsmechanismus für die Bodenbearbeitungsmaschine;

29 ein Schaltungsdiagramm einer Einrichtung zur vorrangigen Zufuhr einer Strömungsmenge;

30 eine schematische Schnittansicht eines Verteilungssteuerventils, das die Einrichtung zur vorrangigen Zufuhr einer Strömungsmenge bildet;

31 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der dem Trichter zugeführten Erdmenge und der Drehzahl eines hydraulischen Mischmotors zeigt;

32 ein Diagramm, das zeitbedingte Schwankungen der Drehzahlen des hydraulischen Mischmotors und des hydraulischen Zusatzzufuhrmotors als Beispiel für Bodenbearbeitungsdaten zeigt;

33 eine schematische Ansicht des Antriebsmechanismus zum Antreiben des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung nach vorne und hinten, das bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

34 eine schematische Draufsicht des in 33 gezeigten Behälters zur durchgehenden Verarbeitung sowie eines mit diesem verbundenen Erdbeschickungstrichter;

35 eine schematische Schnittansicht des in 33 gezeigten Behälters zur durchgehenden Verarbeitung;

36 eine vergrößerte Ansicht einiger entscheidender Bauteile bei der in 35 gezeigten Ausführungsform;

37 eine schematische Ansicht einer Modifikation der Erdabgabeeinrichtung;

38 eine schematische Außenansicht einer Modifikation der Zusatzzufuhreinrichtung;

39 eine schematische Schnittansicht eines Behälters zur durchgehenden Verarbeitung gemäß einer modifizierten, zur Verwendung auf der Bodenbearbeitungsmaschine geeigneten Ausführung;

40 eine schematische Vorderansicht einer weiteren Modifikation des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung; und

41 eine schematische Ansicht einer an der Karosserie der Bodenbearbeitungsmaschine angebrachten Planierschaufel.

BESTER MODUS ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Nachstehend wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen genauer beschrieben. Der Grabmechanismus der nachstehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine stimmt im wesentlichen mit dem allgemein an hydraulischen Löffelbaggern vorgesehen Grabmechanismus überein. Bei der erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine wird nämlich die Grundkonstruktion eines in der Technik allgemein bekannten hydraulischen Löffelbaggers verwendet, d.h. sie ist durch den Einbau eines Bodenbearbeitungsmechanismus in einen hydraulischen Löffelbagger als unabhängige Bodenbearbeitungsmaschine ausgebildet, ohne daß so erhebliche Veränderungen ihrer Grundkonstruktion erforderlich wären, daß sie ihre ursprünglichen Funktionen als Löffelbagger einschränken würden.

Vor der Beschreibung der Einzelheiten des Aufbaus der erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine wird zur Beschreibung der im geotechnischen Bauwesen bei einer Bodenbehandlung, insbesondere bei der Behandlung des tragenden Bodens auf einem Baugrund oder dergleichen im allgemeinen ausgeführten Schritte zunächst auf 1 bezug genommen.

Gemäß 1 bezeichnet M eine fahrbare bzw. fahrzeugartige Bodenbearbeitungsmaschine mit einem Raupenfahrzeugantrieb R mit zwei Raupenketten C an den gegenüberliegenden Seiten der Maschine. Die Bodenbearbeitungsmaschine M weist ferner eine Grabeinrichtung D, eine Bodenbearbeitungseinrichtung T und eine Erdabgabeeinrichtung E auf. Auf einem geotechnischen Baugrund sind eine Grabzone F1 und eine Aufschüttungszone F2 auf den gegenüberliegenden Seiten der Bodenbearbeitungsmaschine M definiert. Während der Boden entlang der Grabzone F1 aufgegraben wird, wird die einer Behandlung durch die Bodenbearbeitungseinrichtung T unterzogene, verbesserte Erde vorübergehend in der Aufschüttungszone F2 abgeladen. Nach Abschluß des Aufgrabens einer Grabzone F1 wird die verbesserte Erde in der Aufschüttungszone F2 in die Grabzone F1 zurück gefüllt. Auch für diese Rückführarbeit wird die Grabeinrichtung D verwendet. Sowie die Behandlung der Erde in einer Grabzone F1 abgeschlossen ist, wird die Bodenbearbeitungsmaschine M um eine der Breite einer Grabzone F1 entsprechende Strecke in die nächste Arbeitsposition, beispielsweise zur Unterseite der Zeichnung, verschoben. Durch ein derartiges sukzessives Verschieben der Arbeitsposition der Bodenbearbeitungsmaschine kann der Bodenverbesserungsvorgang Zone um Zone erweitert werden, bis er sämtliche Bereiche des zu behandelnden Baugrunds abdeckt. Anstelle linearer Arbeitszonen kann die Bodenbearbeitungsmaschine beispielsweise entlang schleifenartiger, kreisförmiger Zonen bewegt werden, wenn dies gewünscht wird. Nach dem Wiederauffüllen des aufgegrabenen Bodens mit der verbesserten Erde wird die Bodenoberfläche planiert und in flacher Form verdichtet. Die wiederaufgeschüttete Erde kann unter Verwendung einer Schaufel, die an der Bodenbearbeitungsmaschine M angebracht ist, oder durch Überfahren mit den Raupenketten C der Maschine planiert und verdichtet werden.

Bei der Verfestigung des weichen und schwachen tragenden Bodens eines Baugrunds durch eine Bodenbehandlung kann, wie vorstehend beschrieben, geeigneter Weise beispielsweise Zement als zu Verfestigungszwecken mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde zu mischender Bodenverbesserungsstoff verwendet werden. Um die Bodenbehandlung effizient auszuführen, ist es vorteilhaft, eine einzige, unabhängige Maschine zu verwenden, die zwei unterschiedliche Arbeiten, d.h. das Ausgraben von Sand und Erde aus dem Boden und das Hinzufügen und Mischen eines Bodenverbesserungsstoffs mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde, gleichzeitig ausführen kann. Dadurch werden der aufgegrabene Sand und die aufgegrabene Erde mittels eines kontinuierlichen Bodenverarbeitungsvorgangs mit dem Bodenverbesserungsstoff gemischt. Ferner sollte zur prompten und effizienten Erzeugung von verbesserter Erde von hoher Qualität ein Bodenverbesserungsstoff unter strenger Steuerung effizient und akkurat in einem vorgegebenen Mischverhältnis mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde vermengt werden.

In erster Linie ist es wesentlich, den Bodenverbesserungsstoff in einem bestimmten Mischverhältnis mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde zu mischen. Ist der Anteil an Sand und Erde zu groß, wird es schwierig die Beschaffenheit des tragenden Bodens ausreichend zu verfestigen. Andererseits kann ein größerer Anteil an dem Bodenverbesserungsstoff in höherem Ausmaß zur Verfestigung des tragenden Bodens beitragen, doch ein verschwenderisch großer Anteil an Bodenverbesserungsstoff wird nur durch eine Zunahme der Kosten reflektiert. Dementsprechend ist es wünschenswert, das Mischverhältnis mit dem Bodenverbesserungsstoff unter Verwendung von Sand und Erde, die aus dem Boden des geotechnischen Baugrunds entnommen wurden, vorab experimentell zu bestimmen. Bei einem tatsächlichen Bodenbehandlungsprozeß muß ein Bodenverbesserungsstoff unter genauer Steuerung des Mischverhältnisses mit dem Sand und der Erde vermengt werden. Wie vorstehend erwähnt, besteht die Wahrscheinlichkeit, daß Schwankungen des Mischverhältnisses zu einem ungleichmäßigen Absinken des Fundaments führen.

Erfindungsgemäß wird ein tragender Grund aus weichem Boden durch eine Bodenbehandlung unter Verwendung einer Bodenbearbeitungsmaschine mit der nachstehend beschriebenen Konstruktion effizient und akkurat in einem vorgegebenen Ausmaß verfestigt.

In den 2 bis 6 ist die allgemeine Konstruktion einer erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine gezeigt. Die Bodenbearbeitungsmaschine gehört einem selbst fahrenden Fahrzeugtyp an und weist einen Bodenaufgrabmechanismus und einen Bodenbehandlungsmechanismus auf, die operativ miteinander verbunden sind. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine im wesentlichen aus einer Grundkarosserie 1 und einem oberen Drehkörper 2 ausgebildet. Ein auf dem oberen Drehkörper 2 des Fahrzeugs vorgesehener vorderer Arbeitsmechanismus 3 dient als Grabmechanismus. An der Seite der Grundkarosserie 1 ist eine Bodenbearbeitungseinheit 4 zur Behandlung des aufgegrabenen Sands und der aufgegrabenen Erde vorgesehen.

Auf dem oberen Drehkörper 2 sind auch eine Bedienerkabine 5 und ein Maschinenraum 6 montiert, in dem ein Motor, Hydraulikpumpen und weitere Antriebseinheiten für die Maschine untergebracht sind. Die Bedienerkabine 5 wird mit einem Bediener an den Steuereinrichtungen zur Betätigung der gesamten Maschine besetzt. Der obere Drehkörper 2 wird drehbar auf einem Drehantriebsmechanismus 7 zum horizontalen Drehen auf der Grundkarosserie 1 gehalten. Ferner weist der obere Drehkörper 2 in einer hinteren Position hinter dem Maschinenraum 6 ein Gegengewicht 8 auf, durch das die gesamte Maschine in einem Gleichgewichtszustand gehalten wird, während der vordere Arbeitsmechanismus Bodenaufgrabarbeiten ausführt.

Als Fahrzeugantrieb ist die Grundkarosserie 1 als Raupenfahrzeug mit zwei Raupenantriebseinheiten 10 ausgebildet, die an ihren gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind. Die Raupenantriebseinheiten 10 sind jeweils aus Antriebsketten- und Leerlaufrädern 12 und 13, die an den entgegengesetzten Enden eines Lastrahmens 11 gehalten werden, und einer Raupenkette 14 aufgebaut, die um die Antriebsketten- und Leerlaufräder 12 und 13 geführt ist. Das Antriebskettenrad 12 jeder Raupeneinheit wird von einem Hydraulikmotor angetrieben. Die Lastrahmen 11 an den gegenüberliegenden Seiten der Grundkarosserie sind jeweils mit einem mittleren Rahmen 15 verbunden, auf dem der vorstehend erwähnte Drehmechanismus 7 montiert ist. In diesem Fall ist der Drehmechanismus 7 auf einem horizontalen Zwischenabschnitt des mittleren Rahmens 15 montiert, und die gegenüberliegenden Endabschnitte des mittleren Rahmens 15, die mit den Lastrahmen 11 verbunden sind, sind nach unten gebogen, um einen breiten Raum unter ihnen zu schaffen.

Der vordere Arbeitsmechanismus 3, der als Grabeinrichtung dient, weist einen nach oben und unten schwenkbar auf dem oberen Drehkörper 2 montierten Ausleger 16, einen ähnlich nach oben und unten schwenkbar mit dem vorderen Ende des Auslegers 16 verbundenen Arm 17 und eine schwenkbar am vorderen Ende des Arms 17 gehaltene Schaufel 18 auf. Der Ausleger 16, der Arm 17 und die Schaufel 18 werden beim Aufgraben von Sand und Erde aus einem Boden, bei dem eine Erdfundamentbehandlung erforderlich ist, jeweils von Hydraulikzylindern 16a, 17a und 18a angetrieben.

Die Operationen der vorstehend beschriebenen Maschinenkomponenten einschließlich des Fahrens mittels der Raupenketten 14, der Drehung des oberen Drehkörpers 2 mittels des Drehmechanismus und des Aufgrabens von Sand und Erde mittels einer Betätigung des vorderen Arbeitsmechanismus 3 werden von einem Bediener mittels verschiedener, in der Bedienerkabine 5 vorgesehener Steuerhebel oder anderer Steuereinrichtungen manuell gesteuert. In dieser Hinsicht wird die Bodenbearbeitungsmaschine im wesentlichen auf die gleiche Weise betätigt, wie im allgemeinen ein hydraulischer Löffelbagger. Die Bodenbearbeitungsmaschine unterscheidet sich jedoch allgemein dadurch von hydraulischen Löffelbaggern, daß zusätzlich zu der vorstehend erwähnten Grabeinrichtung eine Bodenverarbeitungseinheit 4 zum Mischen eines Bodenverbesserungsstoffs mit dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde in sie integriert ist.

Um sich nun der Bodenverarbeitungseinheit 4 zu widmen, so ist die Konstruktion der gesamten Bodenverarbeitungseinheit 4 schematisch in den 7 und 8 gezeigt. Wie aus diesen Figuren ersichtlich, hat die Bodenverarbeitungseinheit 4 die Form eines flachen Behälters mit einer im Vergleich zu seiner Breite großen Länge. Die Einheit 20 zur kontinuierlichen Bodenverarbeitung ist auf ihrer Oberseite und an ihrem hinteren Ende offen. In dem Behälter 20 zur kontinuierlichen Bodenverarbeitung sind als Erdrüttel- und Mischeinrichtungen vier Fördereinrichtungen, d.h. vier Förderschnecken 21 vorgesehen, die parallel nebeneinander angeordnet sind. Jede der Förderschnecken 21 ist aus einer Drehwelle 22 und einer großen Anzahl an Paddeln 23 ausgebildet, die sowohl in der Axial- als auch in der Umfangsrichtung in vorgegebenen Abständen regelmäßig auf den äußeren Umfang der Drehwelle aufgesetzt sind. Wird die Drehwelle 22 gedreht, werden Sand und Erde gerüttelt und gemischt, während sie durch die Wirkung der Paddel 23 durch den Behälter 20 zur kontinuierlichen Bodenverarbeitung befördert werden.

Wie in den 2 bis 6 gezeigt, ist der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung unter dem mittleren Rahmen 15 in einer Zwischenposition zwischen den beiden Raupeneinheiten 10 auf der Grundkarosserie 1 montiert. Am vorderen Ende des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung ist ein Behälterantriebsabschnitt 24 vorgesehen, der auf dem vorderen Arbeitsmechanismus der Maschine angeordnet ist und sämtliche Förderschnecken 21 gleichzeitig antreibt. Bei der besonderen, dargestellten Ausführungsform ist der Behälterantriebsabschnitt 24 aufgebaut, wie in 9 schematisch gezeigt. Wie in der Figur insbesondere gezeigt, weist der Behälterantriebsabschnitt 24 eine Lagereinheit 25 auf, die die vorderen Endabschnitte der Drehwellen 22 der jeweiligen Förderschnecken 21 drehbar hält. Daneben dient die Lagereinheit 25 der Trennung des Behälterantriebs 24 von dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung, wodurch ein Eindringen von Sand und Erde in den Behälterantriebsabschnitt 24 verhindert wird. Die vier Drehwellen 22 der Förderschnecken 21 erstrecken sich durch die Lagereinheit 25 in den Behälterantriebsabschnitt 24 und weisen an ihren jeweiligen vorderen Enden Zwischengetriebe 26 auf. Die Zwischengetriebe 26 sind so mit einem Zwischengetriebe bzw. den Zwischengetrieben einer danebenliegenden Drehwelle bzw. der danebenliegenden Drehwellen verzahnt, daß die anderen drei Drehwellen 22 beim Drehen einer der Drehwellen 22 in gekoppelter Weise der Drehung der angetriebenen Drehwelle 22 folgend gleichzeitig gedreht werden. In diesem Fall werden die verzahnten, nebeneinander liegenden Drehwellen 22 in entgegengesetzte Richtungen gedreht.

An einer der Drehwellen 22, beispielsweise an der in 9 durch 22' bezeichneten Drehwelle, ist eine Riemenscheibe 27 montiert, während an der Ausgangswelle 28a eines im Gehäuse des Behälterantriebs 24 montierten hydraulischen Mischmotors 28 eine weitere Riemenscheibe 28a montiert ist. Die Riemenscheiben 27 und 28a sind über ein Übertragungselement 29, wie eine Kette, einen Riemen oder dergleichen, die bzw. der um sie herumgeführt ist, drehbar gekoppelt. Dadurch können die Innenräume des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung unter Verwendung eines einzigen hydraulischen Mischmotors 28 vollständig in Bewegung gehalten werden.

In den 7 und 8 ist durch 30 ein über einem vorderen Abschnitt des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung angeordneter Erdtrichter zur Befüllung mit aufgegrabenem Sand und aufgegrabener Erde bezeichnet. Wie insbesondere in 3 gezeigt, steht der Erdtrichter 30 zur Aufnahme des aufgegrabenen Sands und der aufgegrabenen Erde von dem vorderen Arbeitsmechanismus 3 auf der Vorderseite des oberen Drehkörpers 2 vor und ragt unter den vorderen Arbeitsmechanismus 3, wenn er in der Fahrtrichtung der Maschine nach vorne gedreht wird. Der Erdtrichter 30 besteht aus einer kastenartigen Rahmenstruktur, die nach unten bzw. zu dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung konvergiert und zum vorderen Ende des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung geneigt ist.

Wird dies gewünscht, können ein Gitterrostelement 31 und eine Zwangszufuhreinrichtung 32 in den Erdtrichter 30 eingepaßt sein, wie in 10 gezeigt (obwohl in 8 auf die Darstellung des Gitterrostelements 31 und der Zwangszufuhreinrichtung 32 verzichtet wurde). Durch Einpassen des Gitterrostelements 31 in den oberen, offenen Endabschnitt des Trichters kann ein Eindringen von Steinen oder Beton- oder Metallbrocken in den Behälter 20 zur Bodenverarbeitung mit dem zu behandelnden Sand und der zu behandelnden Erde verhindert werden. Das Eindringen von Kieseln und Schotter ist jedoch eher wünschenswert, wenn Zement als Bodenverbesserungsstoff verwendet wird, da sie zur zusätzlichen Verfestigung der Bodenbeschaffenheit des tragenden Bodens beitragen. In diesem Fall ist das Gitterrostelement 31 vorzugsweise aus einer Reihe von Stäben 31a ausgebildet, die so weit voneinander beabstandet sind, daß sie Kiesel und Schotter durchlassen. Da der Erdtrichter 30 nach unten zum vorderen Ende des Verarbeitungsbehälters 20 geneigt ist, neigen verhältnismäßig große Steine, die auf dem Gitterrost 31 verbleiben, aufgrund der Schwerkraft dazu, nach unten zu rutschen und von dem Gitterrost 31 zu fallen. Dementsprechend können auf dem Gitterrost 31 verbliebene große Blöcke leicht von dem Trichter 30 entfernt werden, indem sie mit der Schaufel 18 angestoßen werden.

Die Zwangszufuhreinrichtung 32 kann unter dem Gitterrostelement 31 in dem Erdzufuhrtrichter 30 angeordnet sein. Die Zwangszufuhreinrichtung 32 dient der aktiven Aufnahme von Sand und Erde aus dem Gitterrost 31 und dem gleichmäßigen Weiterleiten des hereingelangenden Sands und der hereingelangenden Erde in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung. Zu diesem Zweck weist die Zwangszufuhreinrichtung 32 eine große Anzahl an in Drehwellen 32a eingesetzten Schrägklauen 32b auf, die von einem Hydraulikmotor 32c drehend angetrieben werden. Die Schrägklauen 32b sind so angeordnet, daß sie sich zwischen den Stäben 31a des Gitterrosts 31 drehen, und sind vorzugsweise so lang, daß sie durch den Gitterrost 31 nach oben ragen, wenn sie in jeweilige obere Positionen auf den Drehwellen 32a gelangen. Sind sie so angeordnet, kann auch Erde, die die Form massiver Blöcke aufweist, wie Lehm mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt, durch die Schabwirkung der Schrägklauen 32b zerkleinert und gleichmäßig durch das Gitterrostelement 31 befördert werden, ohne auf dem Gitterrost 31 zu verbleiben und das sogenannte „Brückenphänomen" zu verursachen.

Mit dem hinteren Ende des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung ist eine Erdabgabeeinrichtung 33 verbunden. Die Erdabgabeeinrichtung 33 bietet einen Auslaß für die behandelte Erde, die in dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung durchgehend erzeugt wird. Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist die Erdabgabeeinrichtung 33 an einer Position hinter den Raupenketten 14 des Fahrzeugantriebs 10 auf der Grundkarosserie 1 angeordnet. Der Aufbau der Erdabgabeeinrichtung 33 ist in den 11 bis 13 genauer gezeigt.

Wie aus 11 hervorgeht, weist die Erdabgabeeinrichtung 33 einen Erdabgabekanal 34 in Form einer hohlen, röhrenförmigen Struktur auf. Die hohle, röhrenförmige Struktur des Erdabgabekanals 34 ist senkrecht zur Fahrtrichtung der Grundkarosserie 1 angeordnet und an einem Ende geöffnet, um einen Auslaß 34a für die behandelte Erde zu schaffen. Der Erdabgabekanal 34 weist in seinem Inneren eine Erdabgabeschnecke 35 auf, die sich vom anderen Ende des Erdabgabekanals zu dem soeben erwähnten Erdauslaßende 34a erstreckt. Die Erdabgabeschnecke 35 wird von einer Drehwelle 35a mit einem durchgehenden Spiralflügel 35b gebildet. Die Drehwelle 35a erstreckt sich durch eine Lagereinheit 36 in einen mit einem Ende des Erdabgabekanals 34 verbundenen Antriebsabschnitt 37. Am Antriebsabschnitt 37 ist die Drehwelle 35a mit einem Hydraulikmotor 38 gekoppelt, der als Drehantrieb für die Erdabgabeschnecke 35 dient.

Die Erdabgabeeinrichtung 33 kann nötigenfalls einstückig mit dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung zusammengebaut sein. In diesem Fall kann die Erdabgabeeinrichtung 33 jedoch vorzugsweise leicht von dem Behälter abmontiert werden, wenn sein Inneres gereinigt wird. Zu diesem Zweck sind, wie in 12 gezeigt, an der röhrenförmigen Struktur 34 der Erdabgabeeinrichtung 33 und am hinteren Ende des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung Kopplungsabschnitte vorgesehen. Wie aus der Figur ersichtlich, ist genauer eine Muffe 39 mit einer im wesentlichen kastenförmigen, rechteckigen Form an einer Seite der röhrenförmigen Kanalstruktur 34 der Erdabgabeeinrichtung 33 vorgesehen, die einen hinteren Endabschnitt des auf seiner Oberseite von einem kastenartigen Abdeckelement 40 umschlossenen Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung aufnimmt und mit ihm in Eingriff tritt. Daher ist der hintere Endabschnitt des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung mit dem Abdeckungskasten 40 durch einen Paßeingriff mit dem Muffenkasten 39 abnehmbar mit der Erdabgabeeinrichtung 33 verbunden. Der hintere Endabschnitt des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung kann direkt in den Muffenkasten 39 eingepaßt sein, wenn dies gewünscht wird. Es ist jedoch wünschenswert, den entfernten Endabschnitt des Abdeckungskastens 40 in den Muffenkasten 39 an dem Teil des Erdabgabekanals einzupassen, da der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung mittels des Abdeckungskastens 40 fest in seiner Position gehalten werden kann.

Wie vorstehend beschrieben, erstreckt sich die Förderschnecke 21 im Inneren des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung von dessen einem zu seinem anderen Ende. Die von der Lagereinheit 25 an den jeweiligen vorderen Enden drehbar gehaltenen Drehwellen 22 der Förderschnecke 21 müssen an ihren jeweiligen hinteren Enden ähnlich gehalten werden. Da jedoch die behandelte Erde durch das hintere Ende des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung befördert wird, sollte sich die Halterung für die Drehwellen 22 nicht im Weg der behandelten Erde befinden. In dieser Hinsicht dient das Abdeckelement 40 am hinteren Ende des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung als Kopplungselement für die Erdabgabeeinrichtung 33 und gleichzeitig als Halterung für ein Lager, in dem die hinteren Endabschnitte der Drehwellen 22 drehbar gehalten werden. Zu diesem Zweck sind, wie in den 13 und 14 gezeigt, mehrere von der Decke des Abdeckungskastens 40 hängende Hängestäbe 41 vorgesehen, und eine Hängeplatte 42 ist fest an den unteren Enden der jeweiligen Hängestäbe 41 befestigt. Die Hängeplatte 42 weist durch Schweißen oder ein anderes geeignetes Befestigungsverfahren fest an ihrer Unterseite befestigte Lager 43 auf.

Der Erdtrichter 30 ist beispielsweise unter Verwendung von Schrauben fest an dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung befestigt, und der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung ist abnehmbar am mittleren Rahmen 15 der Karosserie 1 befestigt. Dementsprechend wird die lösbar mit dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung verbundene Erdabgabeeinrichtung 33 in bezug auf den mittleren Rahmen 15 in einem festen Zustand gehalten.

Zum Halten des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung auf dem mittleren Rahmen 15 sind, wie in 15 gezeigt, auf der Innenseite des mittleren Rahmens 15 nach innen ragende Leisten 44 vorgesehen, auf denen seitliche Flügel 45 vorgesehen sind, die von den gegenüberliegenden Seitenwänden des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung nach außen ragen. Dementsprechend wird der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung auf der Grundkarosserie 1 gehalten, wenn die seitlichen Flügel 45 auf den Halteleisten 44 angeordnet werden. In dieser Hinsicht ist es zum Halten des länglichen Verarbeitungsbehälters 20 an mehreren Positionen wünschenswert, nicht nur am mittleren Rahmen 15, sondern auch am Gehäuse des Hydraulikmotors des Antriebskettenrads 12 Halteleisten 44 vorzusehen. Die seitlichen Flügel 45 können unter Verwendung von Schrauben an den Halteleisten 44 befestigt werden, oder es kann eine geeignete Anschlageinrichtung zwischen ihnen vorgesehen sein, wenn es schwierig ist, den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung nur durch Anordnen der seitlichen Flügel 45 auf den Halteleisten 44 stabil zu halten.

Andererseits ist die röhrenförmige Kanalstruktur 34 der Erdabgabeeinrichtung 33, wie in 16 in einer auseinandergezogenen Ansicht gezeigt, zwischen zwei Klemmrahmen 46 eingeklemmt. Jeder Klemmrahmen 46 umfaßt einen unteren Sitzrahmen aus zwei Gestellabschnitten 46a mit einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt und einem im wesentlichen halbkreisförmigen Sitzabschnitt 46b, der zwischen den beiden Gestellabschnitten 46a angeordnet ist, und einen oberen Klemmrahmen 46c mit einem ähnlichen Aufbau. Nach dem Anordnen der röhrenförmigen Kanalstruktur 34 auf den Sitzabschnitten 46b der unteren Sitzrahmen werden die oberen Klemmrahmen 46c von oben auf die röhrenförmige Kanalstruktur 34 aufgepaßt. Die fest an den Gestellabschnitten 46a befestigten Sitzabschnitte 46b können von diesen gelöst werden. Die röhrenförmige Kanalstruktur 34 der Erdabgabeeinrichtung ist fest in ihrer Position zwischen den Sitzabschnitten 46b und den oberen Klemmrahmen 46c eingeklemmt, die durch Schrauben oder andere geeignete Mittel fest an den Gestellabschnitten 46a der unteren Rahmen befestigt sind. Mit den Klemmrahmen 46 sind Halterungsstäbe 47 verbunden, die fest am mittleren Rahmen 15 der Grundkarosserie 1 befestigt sind, wie in 4 gezeigt.

Daß der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung und die Erdabgabeeinrichtung 33 unabhängig voneinander auf der Grundkarosserie 1 montiert sind, wie vorstehend beschrieben, dient der Erleichterung von Reinigungsarbeiten in ihrem Inneren. Zur weiteren Erleichterung von Reinigungsarbeiten kann die röhrenförmige Kanalstruktur 34 vorzugsweise in einen unteren Abschnitt 34B und einen oberen Abschnitt 34C unterteilt werden, die mittels Schrauben oder anderen geeigneten Befestigungseinrichtungen fest miteinander verbunden sind. Die Erdabgabeschnecke 35 und ihr Antriebsmechanismus werden fest auf dem unteren Abschnitt 34B der Kanalstruktur 34 gehalten. Folglich kann die Erdabgabeschnecke 35 nach dem Lösen und Entfernen des oberen Abschnitts 34C der Kanalstruktur 34 von ihrem unteren Abschnitt 34B leicht gereinigt werden.

Andererseits weist der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung, wie in den 6 und 15 deutlich zu erkennen, (gemäß 6 an drei verschiedenen Positionen) mehrere Öffnungen 20a in seiner unteren Wand auf. Die Öffnungen 20a sind normalerweise durch Abdeckplatten 48 verschlossen, die jedoch zum Reinigen des Inneren des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung entfernt werden können. Die Abdeckplatten 48 weisen drei in der Querrichtung der jeweiligen Innenflächen der jeweiligen, dem Inneren des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung zugewandten Oberflächen nebeneinander angeordnete Längsvorsprünge 46a auf. Die Vorsprünge 46a weisen Profile auf, die längs und gerade außerhalb der Positionen der Drehbewegungen der Paddel 23 liegen. Die Vorsprünge ermöglichen der Förderschraube 21 ein gleichmäßigeres und zuverlässigeres Befördern von Sand und Erde (bzw. des Gemischs aus Sand und Erde und dem Bodenverbesserungsstoff).

Die Bodenbearbeitungsmaschine umfaßt ferner eine Zusatzzufuhreinrichtung zur Zufuhr eines Bodenverbesserungsstoffs, wie Zement, in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung. Die Zusatzzufuhreinrichtung 50 ist aufgebaut, wie in den 17 bis 22 dargestellt. Genauer besteht die Zusatzzufuhreinrichtung 50, wie in den 17 und 18 gezeigt, größtenteils aus einer Zufuhrquelleneinheit 51 und einem Trichter 52, der an einem Teil der Grundkarosserie 1 vorgesehen ist. Die Zufuhrquelleneinheit 51 weist einen flexiblen Behälter auf, der einen dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung über den Zusatzzufuhrtrichter 52 zuzuführenden Bodenverbesserungsstoff enthält.

Die Zufuhrquelleneinheit 51 umfaßt eine Halterahmenstruktur 54, die auf Rahmen des oberen Drehkörpers 2 montiert ist, und einen Zufuhrabschnitt 55, der in einem unteren Abschnitt der Rahmenstruktur 54 gehalten wird. Der flexible Behälter 53 wird ebenfalls so auf der Rahmenstruktur 54 gehalten, daß sein unteres Ende von dem Zufuhrabschnitt 55 aufgenommen wird. Der Zufuhrabschnitt 55 weist ein Schneidmesser 56 auf, das in Form einer Speerspitze oder dergleichen nach oben ragt, wie in den 19 und 20 gezeigt. Das Schneidmesser 56 wird mittels eines Halterahmenelements 57 fest auf den inneren Wandflächen des Zufuhrabschnitts 55 gehalten. Wird der flexible Behälter 53 auf die Rahmenstruktur der Zufuhrquelle 51 gesetzt, wird er daher in die Form der Haltestruktur verformt, wenn sein unteres Ende unter seinem eigenen Gewicht in den Zufuhrabschnitt fällt. Dadurch wird das untere Ende des flexiblen Behälters 53 durch das Schneidmesser 56 angebohrt und aufgeschnitten, wodurch der Inhalt des flexiblen Behälters 53 in den Zufuhrabschnitt 55 strömen kann.

Der Zufuhrabschnitt 55 hat im wesentlichen die Form einer umgekehrten Pyramide, und sein unteres Ende erstreckt sich in der Fahrtrichtung des oberen Drehkörpers 2 nach vorne und zu dessen mittlerem Abschnitt. Das untere Ende des Zufuhrabschnitts 55 bildet einen Auslaß 55a für den Bodenverbesserungsstoff, der mittels eines stromgetriebenen Verschlußelements 58 geöffnet und geschlossen werden kann, wie insbesondere in den 18 und 19 gezeigt. Der Trichter 52 für den Bodenverbesserungsstoff ist so angeordnet, daß er von unten dem Verschlußelement 58 am unteren Auslaßende des Förderabschnitts 55 zugewandt ist. Der Trichter 52 für den Bodenverbesserungsstoff ist über dem vorderen Abschnitt des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung angeordnet und hat eine Breite, die im wesentlichen der gesamten Breite des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung entspricht. Die vordere und die hintere Wand des Trichters 52 sind nach unten allmählich zueinander gebogen. Hierbei weist das Auslaßende 55a des Zufuhrabschnitts 55 im Vergleich zur Breite des Trichters 52 verhältnismäßig kleine Öffnungsabmessungen auf, wobei eine Zusatzzufuhreinrichtung 60 in Form einer Förderschnecke (siehe 8) in Querrichtung des Trichters 52 vorgesehen ist, wodurch eine gleichmäßige Verteilung des Bodenverbesserungsstoffs über die gesamte Breite des Zusatzzufuhrtrichters 52 sichergestellt ist.

Ferner weist der Zusatzzufuhrtrichter 52 an seinem unteren Ende eine zweite Fördereinrichtung 61 auf. Die Fördereinrichtung 61 bildet ein Quantitätsförderelement mit dem in den 21 und 22 gezeigten Aufbau. Genauer umfaßt die Fördereinrichtung 61 eine im unteren Endabschnitt des Trichters vorgesehene Öffnung zur dosierten Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs. Die Öffnung wird durch in der Fahrtrichtung der Maschine auf der Vorder- und Rückseite des Trichters ausgebildete, gewölbte Wandabschnitte 61a definiert. Quer zwischen den gewölbten Wandabschnitten 61a ist eine Drehwelle 62 hindurchgeführt, um deren Umfang in vorgegebenen Winkelabständen (bei der besonderen, dargestellten Ausführungsform in Abständen von 90°) Trennplatten 63 angeordnet sind, die zwischen nebeneinander liegenden Platten 63 V-förmige, Quantitätsförderbehälter 64 bilden. Wird die Drehwelle 62 gedreht, werden die jeweiligen Platten 63 um die Achse der Drehwelle 62 gedreht, wobei die jeweiligen äußeren Enden der Trennplatten 63 in Gleitkontakt mit den gewölbten Wandabschnitten 61a stehen. Die Länge der Trennplatten 63 entspricht nämlich im wesentlichen dem Krümmungsradius der Innenflächen der gewölbten Wandabschnitte 61a am unteren Ende des Trichters 52.

Zwischen den einander gegenüberliegenden oberen und unteren Enden der gewölbten Wandabschnitte 61a sind schlitzartige Öffnungen, d.h. eine obere Öffnung, die als Einlaßöffnung 65 zum Einlassen des Bodenverbesserungsstoffs aus dem Trichter 52 in den Quantitätsförderbehälter 64 dient, und eine untere Öffnung 66 ausgebildet, die als Auslaßöffnung zur Zufuhr einer dosierten Menge des Bodenverbesserungsstoffs aus dem Quantitätsförderbehälter 64 in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung dient. Beim Drehen der Drehwelle 62 wird eine vorgegebene Menge des Bodenverbesserungsstoffs sukzessive durch die Einlaßöffnung 65 in die Quantitätsförderbehälter 64 befördert. Der Bodenverbesserungsstoff in einem Quantitätsförderbehälter 64 fällt in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung, wenn der Behälter mit der Auslaßöffnung 66 verbunden wird. Wird die Drehwelle 62 angehalten, wird die Auslaßöffnung 66 von mindestens zwei Trennplatten 63 verschlossen. Anders ausgedrückt dienen die Trennplatten, die die vorstehend beschriebenen Quantitätsförderbehälter 64 bilden, auch als Verschlußelement, das die Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung steuert. In diesem Fall wird dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung bei jeder Viertelumdrehung der vom Motor 67 drehend angetriebenen Drehwelle 62 eine vorgegebene, dem Volumen der Quantitätsförderbehälter 64 entsprechende Menge des Bodenverbesserungsstoffs zugeführt. Der Motor 67 kann ein Hydraulikmotor sein, doch vom Standpunkt der Steuerbarkeit ist er vorzugsweise ein batteriebetriebener Elektromotor mit verstellbarer Drehzahl. Die Länge der Fördereinrichtung 61 entspricht im wesentlichen der vollen Breite des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung, damit der Bodenverbesserungsstoff über die gesamte Breite des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung gleichmäßig zugeführt wird.

Zur Verringerung der Häufigkeit des Nachfüllens des Bodenverbesserungsstoffs ist die Zusatzzufuhreinrichtung 50 in die am oberen Drehkörper 2 angeordnete Zufuhrquelleneinheit 51 und den auf der Grundkarosserie 1 angeordneten Zusatzzufuhrtrichter 52 unterteilt, wie vorstehend beschrieben. Normalerweise gestaltet sich die Suche nach ausreichend Raum für eine große Zufuhrquelle für den Bodenverbesserungsstoff auf der Grundkarosserie 1 schwieriger als auf dem oberen Drehkörper 2, der mehr Platz für eine größere Zufuhrquelle für den Bodenverbesserungsstoff bietet. Ist jedoch der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung getrennt vom oberen Drehkörper 2, der während des Betriebs gedreht wird, auf der Grundkarosserie 1 vorgesehen, können Situationen eintreten, in denen eine direkte Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung nur zyklisch vorstellbar ist, wodurch das Beibehalten eines bestimmten Mischverhältnisses schwierig wird. Angesichts derartiger Situationen und zur kontinuierlichen Zufuhr des Bodenverbesserungsstoff in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung ist es praktischer, den Zusatzzufuhrtrichter 52, dessen quantitative Kapazität verhältnismäßig klein ist, auf der Basiskarosserie 1 anzuordnen, die dafür nur begrenzt Raum bietet.

Die zeitliche Abstimmung der Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs aus der Zufuhrquelleneinheit 51 in den Zusatzzufuhrtrichter 52 ist durch die Winkelstellung des oberen Drehkörpers 2 begrenzt. Wenn der obere Drehkörper 2 in der Fahrtrichtung der Grundkarosserie 1 nach vorne gedreht ist, ist daher zunächst die Form des Auslaßkanals 55a so ausgewählt, daß sie die Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs aus dem Zufuhrabschnitt 55 in den Trichter ermöglicht. Wie später beschrieben, ist dies eine Position, die beispielsweise beim Aufgraben von Sand und Erde und beim Einfüllen der aufgegrabenen Erde in den Trichter 30 mittels des vorderen Arbeitsmechanismus 3 eingenommen wird. Auf der Grundlage der Formen der Öffnungen des Auslaßkanals 55a des Abschnitts 55 zur Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs und des Trichters 52 kann der Bodenverbesserungsstoff zugeführt werden, bis der obere Drehkörper 2 aus dieser Position um einen vorgegebenen Winkel nach rechts oder links gedreht wird. Die Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs wird jedoch undenkbar, sowie der Auslaßkanal 55a des Zufuhrabschnitts 55 für den Bodenverbesserungsstoff dem Trichter 52 aufgrund der Drehung des oberen Drehkörpers 2 um einen bestimmten Winkel nicht mehr gegenüberliegt.

Unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen Umstände muß der Zeitpunkt der Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs in den Trichter 52 entsprechend dem erfaßten Drehwinkel des oberen Drehkörpers 2 gesteuert werden. 23 zeigt eine Konstruktion, bei der für diesen Zweck ein zentrales Gelenk 70 des Schwenkmechanismus 7 verwendet wird, das zwischen dem oberen Drehkörper 2 und der Grundkarosserie 1 angeordnet ist und ein Umwälzen eines Betätigungsfluids zum Fahrzeugantriebsmotor, etc. ermöglicht. Das zentrale Gelenk 70 umfaßt ein an der Grundkarosserie 1 montiertes, stationäres Element 70a und ein am oberen Drehkörper 2 montiertes, drehbares Element 70b. Hierbei ist das stationäre Element 70a eine im wesentlichen zylinderförmige Säule, die im Zentrum der Schwenkbewegung montiert ist, und das drehbare Element 70b weist die Form eines Hohlzylinders auf, wodurch er auf das stationäre Element aufgepaßt werden kann.

Wie in 24 gezeigt, besteht die Winkelerfassungseinrichtung 71 aus einer auf dem stationären Element 70a des zentralen Gelenks 70 vorgesehenen, kreisförmigen Winkelindikatorplatte 72 und einem an dem drehbaren Element 70b vorgesehenen Winkeldetektor 73. Die Winkelindikatorplatte 72 weist einen beabsichtigten Bogenabschnitt 72 mit einem verringerten Radius über einen Winkel &agr; auf, der dem Winkelbereich entspricht, in dem sich der Zufuhrabschnitt 55 der Zufuhrquelleneinheit 51 über dem Trichter 52 befeindet. Folglich wird der beabsichtigte Bogenabschnitt 72a auf der Detektorscheibe 72 entsprechend dem Winkel &agr; bestimmt. Der Winkeldetektor 73 ist aus einer Rolle 73a, die in Rollkontakt mit dem äußeren Rand der Detektorscheibe 72 gehalten wird, einem Arm 73b, der die Rolle 73a drehbar hält, und einem Erfassungselement 73c zusammengesetzt, das die Bewegungen des Arms 73b erfaßt. Wenn der obere Drehkörper 2 um einen bestimmten Winkel gedreht wird, wird das drehbare Element 70b des zentralen Gelenks 70 um das stationäre Element 70a gedreht. Dadurch wird die Rolle 73a des Winkeldetektors 73 entlang des äußeren Rands der Winkelindikatorplatte 72 bewegt. Sowie die Rolle 73a auf den beabsichtigten Bogenabschnitt 72a der Winkelindikatorplatte 72 fällt, wird der Arm 73b ausgestreckt, und diese Bewegung des Arms 73b nach außen wird von dem Erfassungselement 73c erfaßt. Hierbei sollte die in 24 gezeigte Position, in der die Rolle 73a an der Winkelindikatorplatte 72 anliegt, mit der Position übereinstimmen, in der der aufgegrabene Sand und die aufgegrabene Erde von der Schaufel 18 des vorderen Arbeitsmechanismus 3 des oberen Drehkörpers 2 in den Trichter 30 gefüllt werden.

Die Winkelerfassungseinrichtung 71 dient der Erfassung der relativen Positionsbeziehung zwischen dem Zufuhrabschnitt 55 und dem Zusatzzufuhrtrichter 52. Der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff könnte überlaufen, wenn er dem Trichter 52 zugeführt wird, während dieser im wesentlichen bereits vollständig gefüllt ist. Zur Lösung dieses Problems weist der Trichter 52 einen Niveausensor 74 zur Erfassung des oberen Niveaus des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs im Trichter und zum Verschlossenhalten des Verschlußelements 58, solange der Trichter voll ist, und dies selbst dann, wenn sich der obere Drehkörper 2 in einer Winkelposition befindet, in der ein Nachfüllen des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs anderenfalls zulässig wäre. Zudem ist ein Untergrenzensensor 75 an dem Trichter 52 vorgesehen, der ein Warnsignal ausgibt, wenn die Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs im Trichter 52 so abgenommen hat, daß ein Mangel auftreten würde, bevor der obere Drehkörper 2 in eine Winkelposition zurück bewegt würde, in der ein Nachfüllen möglich ist. Die Obergrenzen- und Untergrenzensensoren 74 und 75 können beispielsweise an den in 17 gezeigten Positionen angeordnet sein.

Dementsprechend wird der Antriebszylinder 59 für das Verschlußelement so betätigt, daß das Verschlußelement 58 geöffnet wird, wenn das obere Niveau des Bodenverbesserungsstoffs unter die Position des Niveausensors 74 sinkt und von der Winkelerfassungseinrichtung 71 festgestellt wird, daß sich der obere Drehkörper 2 in einer Winkelposition innerhalb eines vorgegebenen Bereichs befindet, in dem das Nachfüllen des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs möglich ist. Sowie das Verschlußelement 58 geöffnet ist, wird der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff aus der Zufuhrquelleneinheit 51 in den Trichter 52 zugeführt. Das Verschlußelement 58 wird geschlossen, wenn der obere Drehkörper 2 in eine Winkelposition außerhalb des Bereichs gedreht wird, in dem eine Zufuhr möglich ist, oder wenn das obere Niveau des Bodenverbesserungsstoffs im Trichter 52 eine Position erreicht hat, in der es vom Sensor 74 für das obere Niveau erfaßt werden kann. Die Öffnungs- und Schließbewegungen des Verschlußelements 58 werden von Begrenzungsschaltern 76a und 76b erfaßt, die an seiner Vorder- und an der Rückseite angeordnet sind, wie in 19 gezeigt.

Die Zufuhrquelleneinheit 51 nimmt den zugeführten Bodenverbesserungsstoff aus dem flexiblen Behälter 53 auf. Sowie der flexible Behälter 53 leer ist, sollte der leere Behälter durch einen neuen ersetzt werden. Zur Feststellung des Austauschs des flexiblen Behälters 53 ist am Förderabschnitt 55 der Zufuhrquelleneinheit 51 ein Untergrenzensensor 77 (17) vorgesehen, der ein Austauschsignal ausgibt, bevor der flexible Behälter 53 leer ist.

Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion werden Sand und Erde mittels der Schaufel 18 des vorderen Arbeitsmechanismus 3 aufgegraben, der in diesem Fall die Grabeinrichtung bildet, und in den Trichter 30 der Bodenverarbeitungseinheit 4 gefüllt. Gleichzeitig wird die Förderschnecke 32 des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung aktiviert, um den eingefüllten, aufgegrabenen Sand und die eingefüllte, aufgegrabene Erde in einem heftig bewegten Zustand durch den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung zu befördern. Währenddessen wird der Bodenverbesserungsstoff dem Trichter 52 zugeführt und in dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung gleichmäßig mit dem Sand und der Erde gemischt, wodurch die verbesserte Erde erzeugt wird. Die verbesserte Erde wird dann aus dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung zur Erdabgabeeinrichtung 33 befördert und mittels der Erdabgabeschnecke 35 aus dieser abgegeben.

Hierbei erfolgt die Bodenbehandlung durch die Einheit 4 zur durchgehenden Verarbeitung gleichzeitig bzw. parallel zur Betätigung des vorderen Arbeitsmechanismus 3, der sukzessive Sand und Erde aufgräbt und sie in den Erdtrichter 30 füllt. Die Betätigung des vorderen Arbeitsmechanismus 3 und die Drehungen des oberen Drehkörpers 2 werden mittels manueller Steuerhebel, die in der Bedienerkabine 5 vorgesehen sind, manuell gesteuert. Die Bodenbehandlungsvorgänge sollten jedoch so weit wie möglich automatisiert werden, damit ein Bediener den Erdaufgrabvorgang gleichzeitig mit dem Voranschreiten des Bodenbehandlungsvorgangs leicht steuern kann. Aus diesem Grund weist die Maschine das in 25 gezeigte Steuersystem auf, das die in 26 gezeigte Steuereinheit und die in 27 gezeigte Steuerkonsole umfaßt, die die Bodenbehandlungsvorgänge automatisch steuern können.

In 25, die das vorstehend erwähnte System zur Steuerung der Bodenbearbeitung zeigt, bezeichnet 80 eine Steuereinheit, die anhand betreffender Eingangsdaten bzw. -signale Steuersignale für die verschiedenen Bauteile erzeugt. Die Eingangssignale für die Steuereinheit 80 umfassen die Drehzahlen der hydraulischen Mischmotoren 28, des Zusatzzufuhrmotors 67 und des hydraulischen Erdabgabemotors 38 betreffende Signale. Die Drehzahlen der Motoren 28, 67 und 38 werden jeweils von Drehzahlsensoren 81, 82 und 83 erfaßt, und die Ausgangssignale der Drehzahlsensoren werden an die Steuereinheit 80 gesendet. Abhängig von den Betriebsbedingungen des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung kann die Förderschnecke 21 in einen Leerlauf oder in einen blockierten Zustand geraten. Um dies zu erfassen, wird der Druck auf der Hochdruckseite des hydraulischen Mischmotors 28, der die Förderschnecke 21 antreibt, von einem Drucksensor 84 erfaßt, und das Ausgangssignal des Sensors 84 wird ebenfalls der Steuereinheit 80 zugeführt, wodurch der Betriebszustand des hydraulischen Mischmotors 28 überwacht wird.

Die Steuereinheit 80 empfängt auch Betriebsdatensignale von verschiedenen Komponenten der Zusatzzufuhreinrichtung 50. Genauer empfängt die Steuereinheit 80 Signale vom Sensor 74 für das obere Niveau und vom Untergrenzensensor 74 des Trichters 52 sowie Signale von dem Untergrenzensensor 77 der Zufuhrquelleneinheit 51 und den Begrenzungsschaltern 76a und 76b des Verschlußelements 58. Die den Drehwinkel betreffenden Signale von der Winkelerfassungseinrichtung 71, die die Zeitpunkte steuern, zu denen die Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs eingeleitet bzw. unterbrochen wird, werden ebenfalls an die Steuereinheit 80 gesendet.

In der Steuereinheit 80 werden die von den verschiedenen, vorstehend erwähnten Sensoren bzw. Detektoren empfangenen Signale mittels vorgegebener arithmetischer, logischer Operationen verarbeitet, worauf Steuersignale erzeugt werden, die an die jeweiligen Komponenten zur Bodenbehandlung gesendet werden, um deren Funktionen, hauptsächlich den Betrieb des Zusatzmotors 67, des Antriebszylinders 60 für das Verschlußelement, der das Verschlußelement 58 öffnet bzw. schließt, des hydraulischen Mischmotors 28 und des hydraulischen Abgabemotors 38 zu steuern.

Zunächst wird der Betrieb des Fördermotors 67, der ein von einer Fahrzeugbatterie betriebener Elektromotor mit verstellbarer Drehzahl ist, von einer Servoschaltung 85 gesteuert, die durch Steuersignale von der Steuereinheit 80 betätigt wird. Der hydraulische Mischmotor 28 und der hydraulische Abgabemotor 38 werden jeweils durch Hydraulikpumpen 86 und 87 angetrieben. Wird dies gewünscht, kann eine Konstruktion verwendet werden, bei der die Hydraulikmotoren 28 und 38 von einer gemeinsamen Hydraulikpumpe angetrieben werden. Zwischen den Hydraulikmotoren 28 und 38 und den Hydraulikpumpen 86 und 87 sind Steuerventile 88 und 89 vorgesehen, die durch Signale von der Steuereinheit 80 umgeschaltet werden. Obwohl dies in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, wird die Betätigung des Antriebszylinders 59 für das Verschlußelement ebenfalls unter Verwendung eines ähnlichen Steuerventils gesteuert.

Dementsprechend kann die Steuereinheit 80 konstruiert sein, wie in 26 gezeigt. Genauer kann die Steuereinheit einen Dateneingabeabschnitt 90, der die erforderlichen Eingangssignalverarbeitungsoperationen an Eingangssignalen von den verschiedenen Sensoren und Detektoren ausführt, einen Datenumwandlungsabschnitt 91, der eine Signalverstärkung und eine A-/D-Umwandlung sowie weitere Signalverarbeitungsoperationen ausführt, und einen Datenverarbeitungsabschnitt 92 umfassen, der auf der Grundlage der Eingangsdaten vorgegebene arithmetisch-logische Operationen ausführt. Ferner erzeugt die Steuereinheit entsprechend den Ergebnissen der Datenverarbeitung im Datenverarbeitungsabschnitt 92 Steuersignale für die verschiedenen hydraulischen Stellglieder, Steuerventile und weitere gesteuerte Einrichtungen. Die Steuersignale werden nach einer D-/A-Umwandlung oder einer anderen erforderlichen Datenumwandlung im Datenumwandlungsabschnitt 91 von einem Datenausgabeabschnitt 94 an die jeweiligen gesteuerten Einrichtung angelegt.

Verschiedene laufende Daten eines Bodenbehandlungsvorgangs sind in einem internen Speicher 95 gespeichert. Die in dem Speicher 95 gespeicherten Daten können beispielsweise über einen Eingabe- und Ausgabeprozessor 96 auf einen Personal Computer 97 heruntergeladen werden, und die erforderlichen Daten können zur Speicherung in einer mit dem Personal Computer 97 verbundenen externen Speichervorrichtung 98 entsprechend einem vorgegebenen Algorithmus zu einer geeigneten Struktur verarbeitet werden. Wird dies gewünscht, können die erforderlichen Daten unter Verwendung eines Druckers 99 ausgedruckt werden. Dieses Herunterladen der Bodenbehandlungsdaten jedes Einsatzes auf einen Personal Computer 97 dient Speicherungs- und Verwaltungszwecken.

Ferner kann die Betätigung der unterschiedlichen Komponenten der Bodenbearbeitungseinheit mittels einer in der Bedienerkabine 6 vorgesehenen Steuerkonsole 100 gesteuert und überwacht werden. Eine spezielle Ausführung der Steuerkonsole 100 ist in 27 beispielhaft gezeigt.

In der Figur bezeichnet 101 einen Hauptschalter, der die jeweiligen Komponenten der Bodenbearbeitungseinheit operativ an eine Stromquelle anschließt, wenn er eingeschaltet wird. 102 bezeichnet eine Einrichtung zur Auswahl eines automatischen oder eines manuellen Modus, mit der entweder ein automatischer Modus oder ein manueller Modus für die Operationen zur Steuerung der jeweiligen Komponenten der Bodenbearbeitung ausgewählt werden kann. 103 bezeichnet einen Schalter zum Einschalten des Mischvorgangs, der sowohl im manuellen als auch im automatischen Modus betätigt werden kann und im manuellen Modus dem Einleiten des Erdmischvorgangs und im automatischen Modus dem Einleiten des Bodenbehandlungsvorgangs dient. 104 bezeichnet einen Schalter zum Beenden des Mischvorgangs, der, ähnlich wie der Schalter 103 zum Einschalten des Mischvorgangs, sowohl im manuellen als auch im automatischen Modus betätigt werden kann und im manuellen Modus dem Beenden des Erdmischvorgangs und im automatischen Modus dem Unterbrechen des Bodenbearbeitungsvorgangs dient. 105 und 106 bezeichnen jeweils einen Schalter zum Einschalten des Abgabevorgangs und einen Schalter zum Beenden des Abgabevorgangs, die jeweils dem Ein- und Ausschalten des hydraulischen Erdabgabemotors 38 dienen. In diesem Fall ist kein Schalter zum Einschalten des Zusatzzufuhrmotors 67 vorgesehen, der den Bewegungen des hydraulischen Mischmotors 28 folgt. Um ein manuelles Abschalten des Zusatzzufuhrmotors 67 zu ermöglichen, ist jedoch ein Schalter 107 zum manuellen Abschalten auf der Steuerkonsole vorgesehen. Fernern bezeichnet 108 einen Rückstellschalter, der betätigt werden kann, um die Steuereinheit 80 nach einer vorrübergehenden Unterbrechung oder einem Notfallabbruch eines Bodenbearbeitungsvorgangs zurückzustellen.

Ferner ist auf der Steuerkonsole 100 eine Einrichtung 109 zum Einstellen des Mischverhältnisses vorgesehen, die eine Anzeige 109A, die mittels Zahlen oder anderen Symbolen das Mischverhältnis zwischen dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff und dem Sand und der Erde anzeigt, einen Erhöhungs- und einen Verringerungsknopf 109U und 109D sowie einen Einstell- und Rücksetzknopf 109B umfaßt. Das Mischverhältnis kann durch Drücken des Einstell- und Rückstellknopfs 109B zurückgesetzt werden, und das Mischverhältnis des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs kann durch drücken des Erhöhungs- oder des Verringerungsknopfs 109U oder 109D erhöht oder verringert werden. Das für den aktuellen Bodenbearbeitungsvorgang gewünschte Mischverhältnis zwischen Zusatzstoff und aufgegrabenem Sand und aufgegrabener Erde kann durch erneutes Drücken des Einstell- und Rücksetzknopfs 109B eingestellt werden, sowie der numerische Wert auf der Anzeige das Verhältnis erreicht hat.

Zur Überwachung des Zustands des Zusatzstoffs ist auf der Steuerkonsole 100 ein Konsolenabschnitt 110 mit Indikatorleuchten vorgesehen. Der Indikatorleuchtenabschnitt 110 enthält drei Indikatorleuchten 110a bis 110c, wobei die Indikatorleuchte 110a aufleuchtet, wenn sich das obere Niveau des Bodenverbesserungsstoffs im Trichter 52 über der Position des Sensors 74 für das obere Niveau befindet, d.h. solange sich eine geeignete Menge des Bodenverbesserungsstoffs im Trichter 52 befindet. Die Indikatorleuchte 110b leuchtet auf, wenn das obere Niveau des Bodenverbesserungsstoffs unter die Position des Untergrenzensensors 75 sinkt, d.h. sowie sich zu wenig Bodenverbesserungsstoff im Trichter 52 befindet. Ferner leuchtet die Indikatorleuchte 110c auf, wenn der Bodenverbesserungsstoff im Förderabschnitt 55 der Zufuhrquelleneinheit 51 unter die Position des Untergrenzensensors 77 sinkt. Durch diese Indikatorleuchten auf der Steuerkonsole 100 kann der Bediener der Maschine die Förderbedingungen des Bodenverbesserungsstoffs überprüfen. Dabei muß der Mischvorgang beendet werden, wenn die Menge des Bodenverbesserungsstoffs unter die Position des Untergrenzensensors 75 sinkt. Andererseits muß der flexible Behälter ersetzt werden, wenn der Bodenverbesserungsstoff im Zufuhrabschnitt der Zufuhrquelleneinheit 51 unter die Position des Untergrenzensensors 77 sinkt. Daher ist es wünschenswert, daß ein Warnton ertönt, wenn die Indikatorleuchte 110b bzw. 110c eingeschaltet wird. Die Steuerkonsole 100 weist ferner eine Indikatorleuchte 111 auf, die den Abschluß einer Einstellungsprozedur anzeigt. Wird die Indikatorleuchte 111 eingeschaltet, bedeutet dies dementsprechend, daß die Bodenbearbeitungseinheit 4 eingestellt wurde und betriebsbereit ist.

Unter den unterschiedlichen Komponenten, die an die Steuereinheit 80 angeschlossen sind, sind die Drehzahlsensoren 81 bis 83 der Motoren 28, 67 und 38 zusammen mit dem Sensor 74 für das obere Niveau und dem Untergrenzensensor 75 des Zusatzzufuhrtrichters 52 auf der Grundkarosserie 1 vorgesehen. Andererseits ist die Steuereinheit 80 selbst auf dem oberen Drehkörper 2, genauer in oder in der Nähe der Bedienerkabine 5 vorgesehen. Daher sind die Signaldrähte von den Drehzahlsensoren 81 bis 83 und den Sensoren 74 und 75 zu einem Kabel 112 der rotierenden Seite gebündelt, das durch das zentrale Gelenk 70 mit einem Kabel 113 von der Steuereinheit 80 auf der festen Seite verbunden ist. Zu diesem Zweck ist ein Kabelkanal 114 durch das rotierende Element 70b des zentralen Gelenks 70 gebohrt, und am oberen Ende des mittleren Elements ist ein Verbindungselement 115 vorgesehen, über das das Kabel 112 an das Kabel 113 angeschlossen wird. Hierbei ist das Verbindungselement 115 eine in einem auf dem stationären Element 70a vorgesehenen Gehäuse 115a angeordnete Drehsteckerbaugruppe mit einer geeigneten Anzahl aus Paaren aus rotierenden und stationären Elektroden 116R und 116S, die in vertikalen Reihen angeordnet sind. Die rotierenden und stationären Elektroden 116R und 116S sind jeweils mit den Kabeln 112 und 113 von der rotierenden und von der stationären Seite verbunden. Die Winkelplatte 72 der Winkelerfassungseinrichtung 71, die den Drehwinkel des oberen Drehkörpers 2 erfaßt, ist zusammen mit den Elektroden 116R auf der drehbaren Seite mit dem Drehelement 70b im Gehäuse 15a des Verbindungselements 115 verbunden. Ein Signalkabel vom Erfassungselement 73c des Detektors 73 läuft durch das Kabel 113 auf der festen Seite.

Bei der soeben beschriebenen Konstruktion kann der Bediener in der Bedienerkabine 6 während der Steuerung und Überwachung eines Bodenbehandlungsvorgangs mittels der Steuerkonsole 100 den Fahrzeugantrieb sowie die Drehung des oberen Drehkörpers 2 und die Bewegungen des vorderen Arbeitsmechanismus 3 bei der Arbeit des Aufgrabens des Bodens durch Betätigen entsprechender Steuerhebel und -pedale steuern.

Genauer wird zunächst die Bodenbearbeitungseinheit 4 durch Einschalten des Hauptschalters 101 in den Betriebszustand versetzt. Dadurch wird der Betrieb der Bodenbearbeitungseinheit 4 jedoch nicht eingeleitet, bis die Einstellprozedur abgeschlossen ist. Zunächst wird über die Einstellknöpfe der Einrichtung 109 zum Einstellen des Mischverhältnisses das gewünschte Mischverhältnis zwischen dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff und dem Sand und der Erde eingestellt. Das ideale, für einen bestimmten Bodenbearbeitungsvorgang zu verwendende Mischverhältnis wird vorab auf der Grundlage der Eigenschaften des tragenden Bodens eines Baugrunds und dem Grad, in dem die Härte des tragenden Bodens verbessert werden muß, experimentell bestimmt. Dementsprechend wird mittels des Erhöhungs- und des Verringerungsknopfs 109U und 109D sowie des Einstell- und Rücksetzknopfs 109B ein vorgegebenes Mischverhältnis eingestellt. Die das eingegebene Mischverhältnis betreffenden Daten werden an die Steuereinheit 80 gesendet, die entsprechend den empfangenen Daten das Drehzahlverhältnis zwischen dem hydraulischen Mischmotor 28 und dem Zusatzzufuhrmotor 67 einstellt.

Ferner überprüft die Steuereinheit 80 anhand der Signale von dem Sensor 74 für das oberen Niveau und dem Untergrenzensensor 75, ob sich eine geeignete Menge an zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff im Trichter 52 befindet, und anhand eines Signals von dem Untergrenzensensor 77, ob sich in der Zufuhrquelle 51 einschließlich des flexiblen Behälters 53 die benötigte Menge des Zusatzstoffs befindet. Falls diese Bedingungen nicht erfüllt sind, wird die Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs aufgrund einer unvollständigen Vorbereitung als nicht realisierbar betrachtet, und die Leuchte 111, die den Abschluß der Einstellung anzeigt, bleibt ausgeschaltet. Selbst wenn der Mischschalter 103 eingeschaltet wird, wird daher die Bodenbearbeitungseinheit 4 nicht aktiviert. Ist das obere Niveau des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs niedriger als die Positionen der Untergrenzensensoren 75 bzw. 77, wird die Indikatorleuchte 110b bzw. 110c eingeschaltet, damit der Bediener dies auf der Steuerkonsole 100 erkennen kann.

Wenn festgestellt wird, daß die Menge an zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff im Trichter 52 unzureichend ist, wird der Trichter 52 von der Zufuhrquelleneinheit 51 aufgefüllt. Die Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs wird abhängig von der Winkelposition des oberen Drehkörpers 2 unterbrochen. Zur Wiederaufnahme der Zufuhr wird der obere Drehkörper 2 in der Fahrtrichtung der Grundkarosserie 1 nach vorn gedreht, damit er eine Position einnimmt, in der der aufgegrabene Sand und die aufgegrabene Erde von dem vorderen Arbeitsmechanismus 3 in den Trichter 30 gefüllt werden können. Beim Drehen des oberen Drehkörpers 2 in diese Stellung wird seine Drehbewegung von der Winkelerfassungseinrichtung 71 erfaßt, und die Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs wird durch Betätigung des Antriebszylinders 59 für das Verschlußelement zum Öffnen des Verschlußelements 58 wieder aufgenommen. Die Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs wird fortgesetzt, und wenn er die Position des Sensors 74 für das obere Niveau übersteigt, wird das Verschlußelement 58 automatisch geschlossen, um die Zufuhr zu beenden. Die Öffnungs- und Schließbewegungen des Verschlußelements 58 werden von den Begrenzungsschaltern 76a und 76b erfaßt. In diesem Zustand wird die Indikatorleuchte 110a eingeschaltet, um den Bediener zu informieren, daß sich nun eine ausreichende Menge an zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff im Trichter 52 befindet. Der Betrieb der Bodenbearbeitungseinheit 4 kann eingeleitet werden, wenn der Bodenverbesserungsstoff im Trichter 52 zumindest ein Niveau über dem Untergrenzensensor 75 erreicht hat. Im ursprünglichen Einstellungsschritt ist es jedoch wünschenswert, den zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff bis auf ein Niveau aufzufüllen, das höher als der Sensor 74 für das obere Niveau ist.

Wenn andererseits die Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs in der Zufuhrquelleneinheit 51 unter die Position des Untergrenzensensors 77 sinkt, der im Zufuhrabschnitt 55 vorgesehen ist, heißt dies, daß der flexible Behälter 53 bereits leer ist und ersetzt werden muß. Für den Austausch des flexiblen Behälters 53 kann beispielsweise ein Kran verwendet werden, um den schweren, neuen, flexiblen Behälter 53 zu montieren, der vollständig mit dem Bodenverbesserungsstoff gefüllt ist. Alternativ kann der vordere Arbeitsmechanismus 3 der Bodenbearbeitungsmaschine zum Austauschen des flexiblen Behälters 53 verwendet werden. Beim Einsetzen eines neuen flexiblen Behälters 53 in seine Position auf der Zufuhrquelleneinheit 51, wird sein unteres Ende von der Schneideinrichtung 56 aufgeschnitten, wodurch der Bodenverbesserungsstoff in den Zusatzförderabschnitt 55 hinunter strömen kann. Daraufhin wird die Indikatorleuchte 110c ausgeschaltet.

Sowie die Einstellprozedur abgeschlossen ist, wird die Bodenbearbeitungseinheit in den Betriebszustand versetzt, wie vorstehend erwähnt, und die Indikatorleuchte, die die Beendigung der Einstellung anzeigt, wird eingeschaltet, wodurch der Bediener erkennen kann, daß der Einstellvorgang abgeschlossen und die Bodenbearbeitungseinheit 4 bereit für den Bodenbehandlungsvorgang ist. Wird über den Schalter 102 zur Auswahl eines automatischen oder eines manuellen Modus der automatische Betriebsmodus ausgewählt, wird beim Einschalten des Schalters 103 zum Einleiten des Mischvorgangs ein Bodenbehandlungsvorgang eingeleitet. In diesem Betriebszustand der Bodenbearbeitungseinheit 4 wird der hydraulische Mischmotor 28 zum Antreiben der Förderschnecke 21 aktiviert, wodurch Sand und Erde im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung gemischt und zum Abgabeende desselben befördert werden. Gleichzeitig wird der Zusatzzufuhrmotor 67 zum Antreiben der Drehwelle 62 aktiviert, wodurch der Bodenverbesserungsstoff aus der Zusatzfördereinrichtung 61 in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung zugeführt wird. Inzwischen wird der hydraulische Erdabgabemotor 38 zum Antreiben der Erdabgabefördereinrichtung 36 aktiviert, um die Abgabe der verbesserten Erde einzuleiten.

Werden all diese Operationen beim Anlassen der Bodenbearbeitungseinheit 4 gleichzeitig eingeleitet, kann die problematische Situation eintreten, daß der Bodenverbesserungsstoff in den Behälter zur durchgehenden Verarbeitung zugeführt wird, bevor Sand und Erde eine vorgegebene Mischposition erreicht haben. Um eine derartige Situation zu vermeiden, ist es wünschenswert, daß der hydraulische Mischmotor 28 und der Zusatzzufuhrmotor 67 zu geeigneten Zeitpunkten aktiviert werden, die vorab in der Steuereinheit 80 eingestellt werden. Daneben wird der Abgabekanal 35 der Erdabgabeeinrichtung 33 vorzugsweise vorab geleert.

Wenn über den Schalter 102 zur Auswahl eines automatischen oder eines manuellen Modus der automatische Betriebsmodus ausgewählt wird, wird dementsprechend zuerst der hydraulische Abgabemotor 38 aktiviert, und der hydraulische Mischmotor 28 wird mit einer vorgegebenen zeitlichen Verzögerung aktiviert, worauf die Aktivierung des Zusatzzufuhrmotors 67 folgt. Es dauert eine gewisse Zeitspanne, bis der hydraulische Mischmotor 28 eine Nennbetriebsdrehzahl erreicht hat und der aufgegrabene Sand und die aufgegrabene Erde im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung bis zu der Position gelangt sind, an der sich der Trichter 52 befindet. Diese zeitliche Verzögerung wird ebenfalls vorab in der Steuereinheit 80 eingestellt. Andererseits wird der Zeitpunkt für die Aktivierung der Abgabeschnecke 33 zur Beseitigung von Reststoffen aus der Abgabeeinrichtung 33, falls überhaupt, vorab so eingestellt, daß er vor der Ankunft der durch den Betrieb des hydraulischen Mischmotors 28 gerade erzeugten verbesserten Erde im Abgabekanal 35 liegt.

Anschließend wird der Betrieb der Bodenbearbeitungseinheit 4 entsprechend einer in der Steuereinheit 80 eingestellten Betriebsroutine eingeleitet. Wird der manuelle Betriebsmodus ausgewählt, wird zunächst der Schalter 105 zum Einleiten der Abgabe eingeschaltet, und dann wird der Schalter 103 zum Einleiten des Mischvorgangs eingeschaltet, um den Betrieb der Bearbeitungseinheit 4 einzuleiten.

Tatsächlich kann kein Bodenbearbeitungsvorgang ausgeführt werden, falls noch kein Sand und keine Erde in den Trichter 30 gefüllt und in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung befördert wurden. Da der Druck auf der Hochdruckseite des hydraulischen Mischmotors 28 von dem Drucksensor 84 überwacht wird, kann das Vorhandensein von Sand und Erde im Trichter 30 anhand des Ausgangssignals des Drucksensors 84 erfaßt werden. Daher gestattet die Steuereinheit 80 auf der Grundlage des Signals von dem Drucksensor 84 zur Überwachung der Lastbedingungen des hydraulischen Mischmotors 28 die Fortsetzung des Erdbehandlungsvorgangs, wenn der hydraulische Mischmotor 28 beim Erdmisch- und Transportvorgang unter einer vorgegebenen Last arbeitet. Während das Drucksignal vom Sensor 84 unter einem bestimmten Pegel liegt, bestimmt die Steuereinheit 80, daß der Trichter 30 leer ist, und hält zumindest den Zusatzzufuhrmotor 67 in einem Bereitschaftszustand.

Nach dem Verstreichen einer vorgegebenen Zeitspanne (beispielsweise einigen Sekunden) nach der Aktivierung des hydraulischen Mischmotors 28, der durch das Einfüllen von Sand und Erde, die von der Schaufel 18 aufgegraben und in den Trichter 30 geworfen wurden, in einen belasteten Zustand versetzt wird, wird der Zusatzzufuhrmotor 67 gestartet, um für eine Verbesserungsbehandlung den zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff aus der Fördereinrichtung 61 zuzuführen. Durch den Betrieb der Förderschnecken 21 werden der Sand und die Erde im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung zu seinem Abgabeende befördert und gleichmäßig mit dem von der Fördereinrichtung 61 zugeführten Bodenverbesserungsstoff gemischt. Die behandelte Erde wird durchgehend abgegeben und in einer spezifizierten Zone außerhalb der Maschine aufgeschüttet. Andererseits wird dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff jedesmal sukzessive zugeführt, wenn einer der Behälter 64 zur dosierten Zufuhr der Fördereinrichtung 61 in eine untere Position gegenüber der Einlaßöffnung 65 gelangt. Die zugeführte Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs wird mittels der Betätigung der Fördereinrichtung 61 gesteuert. Dementsprechend reicht es während eines Bodenbehandlungsvorgangs aus, wenn der Bediener den aufgegrabenen Sand und die aufgegrabene Erde durch Betätigen des vorderen Arbeitsmechanismus 3 sukzessive in den Trichter 30 füllt, bevor der Trichter 30 leer ist.

Bei dem vorstehend beschriebenen Bodenverbesserungsvorgang hängt die Qualität des behandelten Bodens, der durch Mischen der aufgegrabenen Erde mit dem Bodenverbesserungsstoff erhalten wird, von den Mischbedingungen und dem Mischverhältnis zwischen Erde und zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff ab. Zur Erzeugung von Erde von einer hohen Qualität müssen aufgegrabener Sand und aufgegrabene Erde in einem vorgegebenen Mischverhältnis gleichmäßig und konstant mit dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff gemischt werden, weil mit einem ungleichmäßigen Gemisch aus Erde und zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff aufgefüllter tragender Grund, wie vorstehend erwähnt, unter dem Gewicht eines Gebäudes oder anderen Bauwerks ungleichmäßig absinkt. Zudem muß die Erde in dem begrenzten Raum des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung rasch und effektiv mit dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff gemischt werden.

Der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung enthält vier Förderschnecken 21, die so konstruiert sind, daß sie sich jeweils in der der Drehrichtung der benachbarten Förderschnecke(n) entgegengesetzte Richtung drehen, wodurch sie Erdmassen vollständig zerlegen und gleichmäßig mit dem Bodenverbesserungsstoff mischen können. Genauer haben die beiden in der Mitte angeordneten Förderschnecken die Funktion, nach unten strömende Erdströme zu erzeugen, während die äußeren Förderschnecken die Funktion haben, in Gegenrichtung nach oben strömende Erdströme zu erzeugen, wodurch an der Erde im gesamten Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung eine extrem gleichmäßige Rüttel- und Mischwirkung erzielt wird.

Hinsichtlich des Mischverhältnisses zwischen zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff und aufgegrabenem Sand und aufgegrabener Erde ist eine präzise Steuerung der zugeführten Menge an Sand und Erde, die von einer Grabeinrichtung, wie der Schaufel 18, aufgegraben und in den Trichter 30 befördert werden, normalerweise schwierig. Die Förderschnecken 21, die in dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung vorgesehen sind, dienen jedoch nicht nur der Verteilung von Erdmassen und ihrer Vermischung mit dem Bodenverbesserungsstoff, sondern auch dem Transport des Inhalts des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung von seinem Beschickungs- zu seinem Abgabeende. Daher kann die transportierte Erdmenge bzw. die Fördermenge der Förderschnecken 21 durch Multiplizieren des anhand der Anzahl und der Abmessungen der Wirkfläche der Paddel 23 auf den Drehwellen 22 ermittelten Verdrängungsvolumens pro Umdrehung mit der Anzahl der Umdrehungen der Förderschnecken 21 bestimmt werden.

Andererseits wird der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff über die am Zusatztrichter 52 vorgesehene Fördereinrichtung 61 zugeführt. Die Fördereinrichtung 61 weist Behälter 63 zur dosierten Zufuhr zur dosierten Zufuhr einer konstanten Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs pro Umdrehung auf. Die Behälter 63 zur dosierten Zufuhr werden von dem Zusatzzufuhrmotor 67, der, wie vorstehend erwähnt, ein Elektromotor mit verstellbarer Drehzahl ist, drehend angetrieben. Folglich kann die Fördermenge den zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung durch Verändern der Drehzahl des Motors 67, d.h. der Drehzahl der Antriebswelle 62, gesteuert werden. Obwohl die Drehzahlen der Förderschnecken 21 aufgrund großer Schwankungen der auf sie einwirkenden Last Schwankungen unterliegen, kann die Drehzahl des Zusatzzufuhrmotors 67, der ein Elektromotor 67 ist, fein gesteuert werden, da bei der Zufuhr einer verhältnismäßig geringen Menge zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff aus dem Trichter 52 in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung kaum Lastschwankungen auftreten. Daher wird der Zusatzzufuhrmotor 67 zur genauen Steuerung des Mischverhältnisses so gesteuert, daß er der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 folgt, der die Förderschnecken 21 antreibt.

Ein konstantes Mischverhältnis zwischen der Erde und dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung kann durch Einstellen des Zusatzzufuhrmotors 67 und des hydraulischen Mischmotors 28 auf vorgegebene Werte beibehalten werden. Bei einem tatsächlichen Bodenbehandlungsvorgang muß jedoch berücksichtigt werden, daß die Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 abhängig von den auf die Förderschnecken 21 einwirkenden Lasten schwankt. Daher muß der Zusatzzufuhrmotor 67 so gesteuert werden, daß er Schwankungen der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 folgt. Zu diesem Zweck kann die Steuereinheit 80 die Drehzahl des Zusatzzufuhrmotors 67 durch Berechnen einer geeigneten Drehzahl anhand der Ausgangssignale des dem hydraulischen Mischmotor 28 zugeordneten Drehzahlsensors 81 mittels des Datenverarbeitungsabschnitts 92 einstellen.

Die Drehzahl des Zusatzzufuhrmotors 67, der, wie vorstehend erwähnt, ein Elektromotor mit verstellbarer Drehzahl ist, wird entsprechend einem Signal von der Servoschaltung 85 verändert. Auf der Grundlage eines vom Drehzahlsensor 81 empfangenen Signals, das die Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 angibt, erzeugt die Steuereinheit 80 ein Motorsteuersignal für die Servoschaltung 85, um so die Drehzahl des Zusatzzufuhrmotors 67 entsprechend den Schwankungen der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 einzustellen. Dementsprechend können der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff und die Erde trotz der durch die Schwankungen der Lastbedingungen der Förderschnecken 21 bedingten Schwankungen der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 konstant in einem vorgegebenen Mischverhältnis gemischt werden.

Hierbei ist es zur genaueren Steuerung des Mischverhältnisses wünschenswert, Schwankungen der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 so weit wie möglich zu unterdrücken. Die fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine mit Grabeinrichtung weist zusätzlich zu dem Drehmechanismus 8 die Raupen 14 der Grundkarosserie als Fahrzeugantrieb auf, und beide werden von einem Hydraulikmotor angetrieben. Daneben ist zum Aufgraben des Bodens der vordere Arbeitsmechanismus 3 mit dem Ausleger 16, dem Arm 17 und der Schaufel 18 vorgesehen, die jeweils von Hydraulikzylindern 16a bis 18a angetrieben werden. All diese Hydraulikmotoren und hydraulischen Stellglieder bzw. Zylinder werden, ähnlich wie der hydraulische Mischmotor 28, von einer Hydraulikpumpe angetrieben.

Der hydraulische Mischmotor 28, der als gemeinsame Antriebseinrichtung für die jeweiligen Förderschnecken im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung dient, ist während des Rüttel- und Mischvorgangs großen Lasten ausgesetzt. Aufgrund der großen Lasten, denen der vordere Arbeitsmechanismus 3 beim Grabvorgang ausgesetzt ist, ist die Maschine mit einer Hydraulikpumpe mit großer Kapazität ausgestattet, und diese Hydraulikpumpe wird auch zum Antreiben des hydraulischen Mischmotors 28 verwendet. Der hydraulische Mischmotor 28 sollte so stabil wie möglich und ohne Schwankungen der Drehzahl betrieben werden. Zu diesem Zweck muß das Betätigungsöl von der Hydraulikpumpe mit einer konstanten Strömungsmenge zugeführt werden.

Aus diesem Grund weist die Maschine Hydraulikkreisläufe auf, die konstruiert sind, wie in den 28 bis 30 gezeigt. In diesen Figuren bezeichnen 120a und 120b die Hauptpumpen, 121 ein Wegeventil und 122 einen Betätigungsöltank. Die Hauptpumpen 120a und 120b werden zur Aufnahme des Betätigungsöls aus dem Öltank 122 und zur Abgabe des unter Druck gesetzten Betätigungsöls von einem nicht dargestellten Motor angetrieben. Die Druckölkanäle von den beiden Hauptpumpen 120a und 120b laufen nach einiger Zeit zusammen. Die Hauptpumpen 120a und 120b sind Hydraulikpumpen mit verstellbarer Kapazität, und die abgegebene Strömungsmenge der Hauptpumpen wird durch die Betätigung von Reglerventilen 123a und 123b entsprechend den Abgabedrücken der jeweiligen Hauptpumpen 120a und 120b gesteuert.

121 bezeichnet eine Steuerventileinheit, die aus mehreren Wegeventilen besteht, die mit einem hydraulischen Stellglied verbunden sind. Dementsprechend wird der von den beiden Hauptpumpen 120a und 120b zugeführte Öldruck durch Umschalten der Positionen der jeweiligen Wegeventile zum Antreiben der hydraulischen Stellglieder der verschiedenen betätigten Komponenten des Arbeitsfahrzeugs verwendet. Die manuellen Steuereinrichtungen, wie die Steuerhebel, zum Umschalten der jeweiligen Wegeventile, aus denen die Steuerventileinheit 121 besteht, sind in der Bedienerkabine 6 vorgesehen. Daher kann der Bediener die Zufuhr des unter Druck stehenden Betätigungsöls zu den jeweiligen hydraulischen Stellgliedern durch Betätigen der Steuerhebel steuern. In diesem Fall umfassen die von der Steuerventileinheit 121 zu steuernden hydraulischen Stellglieder hydraulische Fahrzeugantriebsmotoren zum Antreiben der Antriebskettenräder der Grundkarosserie 1, einen hydraulischen Drehmotor zum Drehen des oberen Drehkörpers 2 und Hydraulikzylinder 16a, 17a und 18b, die den Ausleger 16, den Arm 17 und die Schaufel 18 des vorderen Arbeitsmechanismus beim Aufgraben des Bodens oder anderen Arbeiten antreiben.

Zusätzlich zu den vorstehend erwähnten hydraulischen Stellgliedern bzw. Zylindern werden über die Förderschnecken 21, die zum Rütteln und Mischen von Sand und Erde mit dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung der Bodenbearbeitungseinheit 4 gedreht werden, auch auf den hydraulischen Mischmotor 28 große Lasten aufgebracht. Daher sollte der hydraulische Mischmotor 28 zusammen mit den verschiedenen, vorstehend erwähnten hydraulischen Stellgliedern von den Hauptpumpen 120a und 120b angetrieben werden. Der hydraulische Mischmotor 28 ist daher über eine Einrichtung 124 zur vorrangigen Zufuhr einer Strömungsmenge und ein elektromagnetisches Mischsteuerventil 88 mit den Hauptpumpen 120a und 120b verbunden, wodurch anderen hydraulischen Stellgliedern vorrangig eine Strömungsmenge zugewiesen werden kann. Genauer umfaßt die Einrichtung 124 zur vorrangigen Zufuhr einer Strömungsmenge Verteilungssteuerventile 125a und 125b mit jeweils mit den Abgabeseiten der Hauptpumpen 120a und 120b verbundenen Eingangsanschlüssen P1 und P2. Die Verteilungssteuerventile 125a und 125b weisen jeweils erste Ausgangsangschlüsse A1 und A2 sowie zweite Ausgangsangschlüsse B1 und B2 auf. Die ersten Ausgangsangschlüsse A1 und A2 der beiden Verteilungssteuerventile 125a und 125b sind jeweils mit der Steuerventileinheit 121 verbunden, während die zweiten Ausgangsangschlüsse B1 und B2 nach einer gewissen Strecke zusammenlaufen sind und mit dem Mischsteuerventil 88 verbunden sind. Mit den zweiten Ausgangsangschlüssen B1 und B2 sind jeweils verstellbare Drosseln 126a und 126b verbunden, die der Zufuhr einer konstanten Strömungsmenge des unter Druck stehenden Betätigungsöls zum hydraulischen Mischmotor 28 dienen. Dementsprechend wird nach der Zufuhr einer vorgegebenen Menge des unter Druck stehenden Öls zum hydraulischen Mischmotor 28 der verbleibende Öldruck über die ersten Ausgangsangschlüsse A1 und A2 zugeführt.

Wie aus den 29 und 30 ersichtlich, die genauer ein Beispiel der Ventilkonstruktion der Verteilungssteuerventile 125a und 125b zeigen, weist jedes dieser Ventile einen verschiebbar in ein Ventilgehäuse 127 eingepaßten Steuerschieber 128 auf. Durch das Verschieben der Steuerschieber 128 in den Ventilgehäusen 127 werden die Verteilungssteuerventile 125a und 125b entweder in eine Position, in der die Eingangsanschlüsse P1 und P2 mit den zweiten Ausgangsangschlüssen B1 und B2 verbunden sind, die Verbindung mit den ersten Ausgangsangschlüssen A1 und A2 jedoch unterbrochen ist, oder in eine Position verschoben, in der sie sowohl mit den ersten Ausgangsangschlüssen A1 und A2 als auch mit den zweiten Ausgangsangschlüssen B1 und B2 verbunden sind. Dadurch werden die Öffnungsgrade der jeweiligen Ausgangsanschlüsse entsprechend den Positionen der Steuerschieber 128 verändert. Hierbei werden die Steuerschieber 128 entsprechend der Druckdifferenz über die verstellbaren Drosseln 126a bzw. 126b bewegt, und zu diesem Zweck werden die gegenüberliegenden Enden der Steuerschieber 128 jeweils unter dem Einfluß des Drucks in Druckkammern 130a und 130b positioniert. Die Drücke auf der Stromauf- und der Stromabseite der verstellbaren Drossel 126a bzw. 126b werden in die Druckkammern 130a und 130b gezogen und dort gehalten. In der Druckkammer 130a, die mit dem Druck auf der Stromaufseite der verstellbaren Drossel 126a bzw. 126b beaufschlagt wird, ist eine Feder 131 vorgesehen, durch die der Steuerschieber 128 gemäß der Zeichnung nach links vorgespannt wird, d.h. in eine Position, in der die Eingangsanschlüsse P1 und P2 mit den zweiten Ausgangsangschlüssen B1 und B2 verbunden sind, die Verbindung mit den ersten Ausgangsangschlüssen A1 und A2 jedoch unterbrochen ist.

Mit einer Leitung 132 auf der Seite der Druckkammer 130a ist ein Entlastungsventil 133 verbunden, das geöffnet wird, wenn der Ausgangsdruck vom zweiten Ausgangsangschluß B1 oder B2 einen vorgegebenen Wert übersteigt, um den Druck in einen Öltank 122 abzulassen. Wenn die mit dem hydraulischen Mischmotor 28 verbundenen Förderschnecken 21 durch eingeklemmte Steine oder aus anderen Gründen blockiert sind, wird daher das Entlastungsventil 133 geöffnet, um einen anomalen Druckanstieg zu verhindern, der anderenfalls Schäden an verschiedenen Teilen des Hydraulikkreislaufs verursachen würde.

In diesem Fall weist das Entlastungsventil 133 einen Teller 137 auf, der auf einem Ventilsitz 136 eines in einem Gehäuse 135 ausgebildeten Druckentlastungskanals 135 angeordnet oder von diesem entfernt wird. Der Teller 137 wird von einer Vorspannfeder 138, deren anderes Ende an einem Ausgleichskolben 139 anliegt, durchgehend nach oben zum Ventilsitz 136 gedrückt. Der Ausgleichskolben 139 kann im Gehäuse 134 unter dem Einfluß des in einer hinteren Druckkammer 140 herrschenden Drucks zum Teller 137 bewegt oder von diesem entfernt werden.

In diesem Zusammenhang können die verstellbaren Drosseln 126a und 126b zur Zufuhr einer konstanten Strömungsmenge des unter Druck stehenden Betriebsöls über die verstellbaren Drosseln 126a und 126b zum hydraulischen Mischmotor 28, sowie das Mischsteuerventil 88 während eines Grabvorgangs zur Aktivierung des hydraulischen Mischmotors 28 umgeschaltet wird, in einem Zustand gehalten werden, in dem das unter Druck stehende Betriebsöl in einer geringen Strömungsmenge durch sie hindurch strömen kann. Wenn das Mischsteuerventil 88 unter diesen Umständen beispielsweise während eines Grabvorgangs mittels des vorderen Arbeitsmechanismus 3 bei deaktiviertem hydraulischen Mischmotor 28 in einer neutralen Position gehalten wird, kann der hydraulische Mischmotor 28 jedoch in einen einem blockierten Zustand ähnlichen Zustand geraten, und der Druck am zweiten Ausgangsangschluß B1 oder B2 kann annähernd auf das Niveau des Pumpendrucks steigen. Dadurch wird das Entlastungsventil 133 betätigt, und der pumpenseitige Druck steigt zumindest auf das vorab eingestellte Betriebsdruckniveau des Entlastungsventils 133, obwohl auf der Seite des zweiten Ausgangsangschlusses B1 bzw. B2 keine Arbeiten ausgeführt werden. Unter diesen Umständen dienen die Regler 123a und 123b trotz der Möglichkeit einer Verringerung der Arbeitseffizienz des zum Aufgraben des Bodens oder zum Ausführen ähnlicher Arbeiten betätigten vorderen Arbeitsmechanismus 3 der Verringerung der abgegebenen Strömungsmenge der Hauptpumpen 120a und 120b.

Um die beschriebenen Unzulänglichkeiten auszuschließen, ist eine Entlüftungsleitung 141 mit dem Entlastungsventil 133 verbunden. Über das Umschaltventil 142 kann das Entlastungsventil 133 selektiv entweder mit dem Öltank 122 oder mit einer Steuerpumpe 143 mit fester Kapazität verbunden werden. Das Umschaltventil 142 wird mit dem Mischsteuerventil 88 gekoppelt geöffnet und geschlossen. Genauer wird das Umschaltventil 142 geöffnet, wenn sich das Mischsteuerventil 88 in einer neutralen Position befindet, wodurch der hydraulische Mischmotor 28 in einem deaktivierten Zustand gehalten wird, und geschlossen, sowie das Mischsteuerventil 88 in eine der beiden Betriebspositionen umgeschaltet wird. Dadurch wird ein Druck mit einem vorgegebenen Wert auf das Entlastungsventil 133 aufgebracht, während der hydraulische Mischmotor 28 in Betrieb ist. Wenn der Betrieb des hydraulischen Mischmotors 28 unterbrochen wird, fällt der Entlastungsdruck des Entlastungsventils 133 erheblich auf das Nivea des Tankdrucks.

Sowie der Entlastungsdruck des Entlastungsventils 133 auf den Tankdruck absinkt, ist dieser ähnlich auch in der Druckkammer 130a gegeben, wodurch die Steuerschieber 128 der Verteilungssteuerventile 125a und 125b jeweils in die gemäß der Zeichnung am weitesten rechts gelegene Position verschoben werden, d.h. in eine Position, in der der Öffnungsgrad des ersten Ausgangsangschlusses A1 oder A2 in Begriffen des Verhältnisses zwischen den Öffnungsgraden des zweiten Ausgangsangschlusses B1 bzw. B2 und des ersten Ausgangsangschlusses A1 bzw. A2 maximal wird. Dadurch wird im wesentlichen das gesamte unter Druck stehende Öl von den Hauptpumpen 120a und 120b der Steuerventileinheit 121 zugeführt. Daher kann durch Umschalten der Position des entsprechenden der Wegeventile, die die Steuerventileinheit 121 bilden, jedem der hydraulischen Stellglieder der Maschine die erforderliche Menge des unter Druck stehenden Öls zugeführt werden. Folglich kann neben dem Bodenbehandlungsvorgang nur ein Aufgraben des Bodens mittels einer Betätigung des Auslegers 16, des Arms 17 und der Schaufel 18 des vorderen Arbeitsmechanismus 3 ausgeführt werden. Bei einem Grabvorgang ohne eine Bodenbearbeitung können selbstverständlich der obere Drehkörper 2 gedreht und die Grundkarosserie 1 normal verfahren werden.

Andererseits werden die Förderschnecken 21, die als Erdrüttel- und Mischeinrichtung im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung der Bodenbearbeitungseinheit 4 vorgesehen sind, bei einem kombinierten Grab- und Bodenbehandlungsvorgang, der einen gleichzeitig mit Grabarbeiten ausgeführten Bodenbearbeitungsvorgang umfaßt, gleichzeitig und in Wechselbeziehung mit der vorstehend beschriebenen Betätigung des vorderen Arbeitsmechanismus 3 in Betrieb gesetzt. Zu diesem Zweck muß der hydraulische Mischmotor 28 der Förderschnecken 21 simultan bzw. gleichzeitig mit zumindest den Hydraulikzylindern 16a, 17a und 18a betrieben werden, die jeweils den Ausleger 16, den Arm 17 und die Schaufel 18 des vordern Arbeitsmechanismus antreiben.

Zu Beginn eines kombinierten Grab- und Bodenbehandlungsvorgangs wird das Mischsteuerventil 88 aus der neutralen Position in eine der beiden Betriebspositionen umgeschaltet. Beim Umschalten des Mischsteuerventils 88 wird das Umschaltventil 142 gekoppelt umgeschaltet, wodurch die Verbindung der Entlüftungsleitung 141 mit dem Öltank 122 unterbrochen und statt dessen eine Verbindung zwischen der Entlüftungsleitung 141 und der Steuerpumpe 143 hergestellt wird. Dementsprechend wird das Entlastungsventil 133 mit seinen ursprünglichen Konstruktionsmerkmalen entsprechend einem vorgegebenen Entlastungsdruck betrieben. Selbst wenn die Maschine nur Grabarbeiten ausführt, wird in diesem Fall über den zweiten Ausgangsangschluß B1 (B2) ein Strömungskanal für eine extrem kleine Strömungsmenge des unter Druck stehenden Öls hergestellt. Der Strom dieser extrem geringen Strömungsmenge des unter Druck stehenden Öls wir in den Öltank 122 zurückgeleitetet, während die Maschine lediglich Grabarbeiten ausführt. Sowie das Umschaltventil 142, wie vorstehend beschrieben, umgeschaltet wird, wird der Druck der Steuerpumpe 143 auf den Ausgleichskolben 139 aufgebracht, wodurch die Feder 138 zusammengedrückt und Druck auf den Teller 137 ausgeübt werden. Ist ein vorgegebener Druck gegeben, kann sich auf der Stromaufseite des Entlastungsventils 133 ein Druck aufbauen, mit dem die Druckkammer 130b beaufschlagt wird. Dadurch wird der Steuerschieber 128 zur Druckkammer 130b gedrückt.

Da der Steuerschieber 128 hierbei auf der Seite der Druckkammer 130 dem Einfluß der Vorspannwirkung der Feder 131 unterliegt, wird das unter Druck stehende Betriebsöl aus dem zweiten Ausgangsangschluß B1 (B2) vorrangig und mit der zum Antreiben der Förderschnecken 21 mit einer Nenndrehzahl erforderlichen Strömungsmenge dem hydraulischen Mischmotor 28 zugeführt, solange das unter Druck stehende Öl von den Hauptpumpen 120a und 120b mit einer Strömungsmenge gefördert wird, die höher als ein vorab eingestellter, von den verstellbaren Drosseln 126a und 126b bestimmter Wert ist. Wird das unter Druck stehende Öl in einer größeren Strömungsmenge zugeführt, wird der Steuerschieber 128 in einem größeren Ausmaß verschoben, wodurch dem ersten Ausgangsangschluß A1 (A2) zusätzliches unter Druck stehendes Öl zugeführt wird. Dementsprechend kann der vordere Arbeitsmechanismus 3 während des Betriebs der Bodenbearbeitungseinheit 4 in einem kombinierten Grab- und Bodenbehandlungsvorgang betätigt werden, bei dem der aufgegrabene Sand und die aufgegrabene Erde im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung durch die Rüttel- und Mischwirkung der Förderschnecken 21 mit dem Bodenverbesserungsstoff gemischt werden, während mittels einer Betätigung des vorderen Arbeitsmechanismus Sand und Erde aufgegraben und in den Erdtrichter befördert werden.

Selbst wenn der Druck des Betriebsöls von den Hauptpumpen 120a und 120b bei einem hydraulischen Steuersystem mit der vorstehend beschriebenen Konstruktion während des Aufgrabens der Erde mittels des vorderen Arbeitsmechanismus 3 durch einen großen Grabwiderstand erhöht wird, worauf ein Abfall der abgegebenen Strömungsmenge folgt, kann dem hydraulischen Mischmotor 28 stets eine ausreichende Strömungsmenge des unter Druck stehenden Öls zugeführt werden. Daneben kann die dem hydraulischen Mischmotor 28 zugeführte Strömungsmenge des unter Druck stehenden Betriebsöls durch die Einrichtung 124 zur vorrangigen Zufuhr einer Strömungsmenge eingestellt werden. Eine geeignete Strömungsmenge, die der hydraulische Mischmotor 28 zur Erzeugung einer gleichmäßigen und effizienten Mischwirkung im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung benötigt, kann durch Einstellen der Öffnungsgrade der verstellbaren Drosseln 126a und 126b entsprechend der Art bzw. den Eigenschaften der zu behandelnden Erde sichergestellt werden.

Selbst wenn der hydraulische Antriebskreislauf für den hydraulischen Mischmotor 28 aufgebaut ist, wie vorstehend beschrieben, besteht nach wie vor die Möglichkeit, daß Schwankungen der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 auftreten. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die derartige Schwankungen verursachen können. Zunächst werden große Lasten auf den hydraulischen Mischmotor 28 aufgebracht, der als Antriebseinrichtung für die Bodenbearbeitungseinheit 4 dem Umrühren und Mischen des Inhalts des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung dient. So ist der Erdtrichter 30 beispielsweise seiner Natur nach so beschaffen, daß er eine bestimmte Menge zusätzliche Erde enthält, die eine Last für den hydraulischen Mischmotor 28 darstellt, der die Förderschnecken 21 antreibt. Da die aufgegrabene Erde mittels der Schaufel 18 mit Unterbrechungen eingefüllt wird, ändert daneben sich die Menge an im Trichter 30 enthaltener Erde, und daher wird eine schwankende Last auf den hydraulischen Mischmotor 28 aufgebracht, wodurch Schwankungen seiner Drehzahl verursacht werden.

Gemäß 31 schwankt die Menge der im Trichter befindlichen Erde unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Erde mit Unterbrechungen in den Trichter 30 gefüllt wird, in einem sägezahnartigen Muster, wie durch (a) dargestellt. Erreicht die Menge der enthaltenen Erde einen Spitzenwert, d.h. unmittelbar nach dem Einfüllen der Erde mittels der Schaufel 18, wird abrupt eine große Last auf den hydraulischen Mischmotor 28 aufgebracht, wodurch die Drehzahl des Motors vorübergehend abfällt, wie in der Figur durch (b) dargestellt. Nach dem auffälligen Absinken erreicht die Drehzahl allmählich wieder die normale Drehzahl, und diese Drehzahlschwankungen wiederholen sich zwangsläufig jedesmal, wenn Erde eingefüllt wird.

Ferner treten auch aufgrund von Schwankungen des Widerstands gegen die von der Rüttel- und Mischeinrichtung im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung ausgeführten Mischvorgänge Schwankungen der Lastbedingungen des hydraulischen Mischmotors 28 auf. Obwohl der Erdtrichter 30 den Gitterrost 31 aufweist, durch den große Steine oder andere feste und harte Massen vorab entfernt werden, ist es jedoch schwierig, das Eindringen von Steinen oder anderen soliden Fremdkörpern nur durch den Gitterrost 31 vollständig zu verhindern. Um ein Hindurchgelangen von Schotter und Kieseln mit einem verhältnismäßig geringen Durchmesser zu ermöglichen, die eher zu einer Verbesserung der Bodenbeschaffenheit beitragen, ist der Gitterrost 31 in diesem Zusammenhang mit Öffnungen 31a versehen, die breit genug für diesen Zweck sind. Zudem können plattenartige Fremdkörper, wie PVC-Platten, durch den Gitterrost 31 in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung gelangen. Daher können neben Sand und Erde unterschiedliche Fremdstoffe oder Fremdkörper in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung gelangen, durch die der Widerstand gegen den Mischvorgang schwankt. Überdies können große Steine oder Felsbrocken, die zwischen die Paddel gelangen, den Widerstand erheblich vergrößern, wodurch die Förderschnecken 21 blockiert werden. Ein plattenartiger Fremdkörper kann sich um die Förderschnecken 21 wickeln und die Drehzahl beeinträchtigen oder ihre Drehbewegungen blockieren.

Aus den vorstehend erläuterten Gründen ist es schwierig, Schwankungen der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 zu verhindern, die durch spontane Veränderungen des Mischwiderstands verursacht werden. Die die Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 und des Zusatzzufuhrmotors 67 betreffenden Daten werden der Steuereinheit 80 jeweils von den Drehzahlsensoren 81 und 82 zugeführt. Tatsächlich muß das über die Steuerkonsole 100 in der Einrichtung 109 zum Einstellen des Mischverhältnisses eingestellte Mischverhältnis abhängig vom Verhältnis zwischen den Drehzahlen des hydraulischen Mischmotors 28 und des Zusatzzufuhrmotors 67 verändert werden. Daher wird auf der Grundlage eines vom Drehzahlsensor 81 empfangenen, die Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 betreffenden Signals ein Servomotorsteuersignal an die Servoschaltung 85 angelegt, wodurch die Drehzahl des Zusatzzufuhrmotors 67 so gesteuert wird, daß sie der des hydraulischen Mischmotors 28 folgt. Zudem ist der Zusatzzufuhrmotor 67 ein Elektromotor mit verstellbarer Drehzahl, der eine ausreichend hohe Reaktionskennlinie für eine Feinsteuerung seiner Drehzahl aufweist.

Dementsprechend hat die verarbeitete Erde, die aus einem Bodenbehandlungsvorgang mit der vorstehend beschriebenen Maschine resultiert, wie in experimentellen Stadien festgestellt, eine hohe Qualität. Genauer kann die Maschine durch Beimischen der mindestens erforderlichen Menge an dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff kontinuierlich Erde in verbesserter Qualität erzeugen, die vom Beginn bis zum Ende des Vorgangs gleichmäßige Härtungseigenschaften aufweist.

Die in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung beförderte, aufgegrabene Erde muß innerhalb einer begrenzten Beförderungsstrecke durch den Behälter 20 gleichmäßig mit dem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff gemischt werden. Zu diesem Zweck sind die Paddel 23 der vier Förderschnecken 21 des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung relativ nahe an den benachbarten Paddeln angeordnet. Daher besteht die Möglichkeit, daß Gesteinsbrocken oder große Steine so zwischen nebeneinander liegende Paddel geraten, daß sie die Drehung der Förderschnecken 21 blockieren, wodurch der sogenannte blockierte Zustand herbeigeführt wird. In einem derartigen Fall wird der Transport von Erde unterbrochen, sofern die Blockade der Förderschnecken 21 durch hinderliche Gesteinsbrocken nicht beendet wird. Wird der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff während der Unterbrechung des Transports der Erde weiterhin kontinuierlich zugeführt, ist es unvermeidlich, daß bei einem Teil der erhaltenen, verarbeiteten Erde eine auffällige Veränderung des Mischverhältnisses auftritt. Um eine derartige Veränderung des Mischverhältnisses zu verhindern, wurden Maßnahmen getroffen, durch die ein blockierter Zustand der Förderschnecken 21 unverzüglich erfaßt und bei seiner Erfassung der Betrieb des Zusatzzufuhrmotors 67 unterbrochen und die Fördereinrichtungen automatisch aus dem blockierten Zustand befreit werden können.

Gerät der hydraulische Mischmotor 28 in einen blockierten Zustand, tritt ein Anstieg des Drucks des dem hydraulischen Mischmotor 28 zugeführten Betätigungsöls auf, und dieser Druckanstieg wird vom Drucksensor 84 erfaßt. Da der hydraulische Mischmotor mit dem Entlastungsventil 133 ausgestattet ist, besteht 28 zu diesem Zeitpunkt nicht die Möglichkeit, daß der zugeführte Druck den vorab eingestellten Betätigungsdruck des Entlastungsventils 133 übersteigt. Das Drucksignal vom Sensor 84 wird der Steuereinheit 80 zum Vergleich mit einem in der Steuereinheit 80 vorab als Indikator für einen blockierten Zustand eingestellten Wert durchgehend zugeführt. Genauer kann, wenn der hydraulische Mischmotor 28 aus irgendeinem Grund blockiert ist, dieser Umstand durch Vergleichen des Druckniveaus vom Drucksensor 84 mit einem im Datenverarbeitungsabschnitt 92 der Steuereinheit vorab eingestellten Blockadedruckniveau erfaßt werden. Der blockierte Zustand kann jedoch nur für eine extrem kurze Zeitspanne anhalten. Die Effizienz der Bodenbehandlung wird erheblich verschlechtert, wenn bei jedem auf eine vorübergehende bzw. momentane Blockade zurückzuführenden, kurzfristigen Druckanstieg eine Blockadeentfernungsoperation ausgeführt würde. Um derartige vorübergehenden bzw. momentanen Druckanstiege zu ignorieren, wird ein blockierter Zustand lediglich festgestellt, wenn ein vom Drucksensor 84 erfaßter hoher Druck über mehr als einige Sekunden auf einem höheren Niveau verbleibt.

Wird festgestellt, daß sich der hydraulische Mischmotor 28 in einem blockierten Zustand befindet, wird zunächst der Zusatzzufuhrmotor 67 abgeschaltet, um die Zufuhr des Bodenverbesserungsstoffs in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung zu unterbrechen. Eine Fortsetzung des Betriebs der Erdabgabeeinrichtung 33 wird jedoch zugelassen, da ihr fortgesetzter Betrieb keine bestimmten Probleme verursacht. Dann wird der hydraulische Mischmotor 28 in der entgegengesetzten Richtung gedreht, um die Blockade zu entfernen. Die vier Förderschnecken 21 werden nämlich in der der Drehrichtung der benachbarten Förderschnecke(n) entgegengesetzten Richtung gedreht, normalerweise so, daß die Paddel 23 der benachbarten Förderschnecken 21 auf einander zu gedreht werden. Wird die Drehung jedoch umgekehrt, werden die Paddel 23 voneinander weg gedreht, wodurch ein Stein bzw. Steine freigegeben wird bzw. werden, die zwischen den Paddeln 23 eingeklemmt sind. Dementsprechend kann der hydraulische Mischmotor 28 in den meisten Fällen befreit werden, indem er einige Sekunden lang in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird. Ist ein Gesteinsbrocken zwischen einem Paddel und einer inneren Wandfläche des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung eingeklemmt, kann es jedoch schwierig sein, den hydraulischen Mischmotor 28 durch eine umgekehrte Drehung zu befreien oder ihn in die entgegengesetzte Richtung zu drehen. Ist es schwierig, die Blockierung des hydraulischen Mischmotors 28 durch eine umgekehrte Drehung zu beenden, anders ausgedrückt, wenn ein vom Drucksensor 84 erfaßter hoher Druck trotz einer umgekehrten Drehung nicht sinkt, wird der Betrieb der Bodenbearbeitungseinheit 4 durch einen Nothalt unterbrochen. In einem derartigen Notfall muß daher der Bediener den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung inspizieren und einen eingeklemmten Stein oder dergleichen entfernen. Beim Drücken des Rücksetzschalters 108 nach der Entfernung der Blockade wird die Indikatorleuchte 111 für den Abschluß der Einstellungen eingeschaltet, wenn sich die Bodenbearbeitungseinheit 4 in einem Zustand befindet, in dem der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, und der Verarbeitungsvorgang wird auf ein Einschalten des Schalters 103 zum Einleiten des Mischvorgangs wieder aufgenommen.

Sollte eine PVC-Platte oder dergleichen in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung gelangen und sich um die Förderschnecken 21 wickeln, würden dadurch ferner der Widerstand gegen eine Drehung zunehmen und die Effizienz des Mischvorgangs verringert. In einem derartigen Fall ist es schwierig, die hinderliche Platte nur durch Umkehren der Drehrichtung des hydraulischen Mischmotors 28 zu entfernten. Nach dem Verstreichen einer bestimmten Zeitspanne sollte der hydraulische Mischmotor 28 unabhängig von der Menge an aufgegrabenem Sand und aufgegrabener Erde im Trichter 30 zu seiner Nennbetriebsdrehzahl zurückkehren. Wird daher anhand eines Signals vom Drehzahlsensor 81 festgestellt, daß der Motor seine Nennbetriebsgeschwindigkeit über mehr als beispielsweise einige Minuten nicht wieder erreicht hat, sollte der Betrieb der Bodenbearbeitungseinheit 4 selbst dann für eine Überprüfung der Ursache des Problems unterbrochen werden, wenn sich die Förderschnecken 21 nicht im blockierten Zustand befinden.

Ein blockierter Zustand kann auch in der Erdabgabeeinrichtung 33 auftreten. Wenn die Schnecke 35 der Erdabgabeeinrichtung 33 in einen blockierten Zustand gerät, steigt dadurch der Druck auf der Hochdruckseite des hydraulischen Erdabgabemotors 38. Daher kann eine Blockade dieses Motors im wesentlichen auf die gleiche Weise erfaßt werden, wie bei dem hydraulischen Mischmotor 28. Gerät die Abgabeschnecke 35 in einen blockierten Zustand, führt dies zu einer Stagnation der Erde in dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung. In diesem Fall wird der Betrieb des hydraulischen Mischmotors 28 und des Zusatzzufuhrmotors 67 aufgrund der Signale von der Steuereinheit 80 unterbrochen. Danach muß der Betrieb des hydraulischen Abgabemotors 38 ebenfalls unterbrochen werden, da ein umgekehrter Strom der Erde im Erdabgabekanal 34 auftritt, wenn der hydraulische Erdabgabemotor 38 in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Dann können die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um den blockierten Zustand der Abgabeeinrichtung 33 aufzuheben.

Der aufgegrabene Sand und die aufgegrabene Erde werden dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung durch den vorderen Arbeitsmechanismus 3 zugeführt, der die Zufuhr annähernd endlos fortsetzen kann, solange er von einem Bediener bedient wird. Dagegen wird der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff dem Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung durch die Zusatzzufuhreinrichtung 50 über den an der Grundkarosserie vorgesehenen Zusatzzufuhrtrichter 52 mit einer verhältnismäßig geringen Kapazität zugeführt. Die am oberen Drehkörper 2 vorgesehene Zusatzzufuhrquelleneinheit 51 erhält eine Zufuhr an zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff aus dem flexiblen Behälter 53, der eine begrenzte Menge an Bodenverbesserungsstoff enthält. Dementsprechend umfaßt die Steuereinheit 80 ferner die Funktion der Steuerung der Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs.

Zunächst wird der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff aus dem Zufuhrabschnitt 55 der Zusatzzufuhrquelleneinheit 51 sukzessive in den Trichter 52 nachgefüllt, während er durch die Zufuhr in den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung verbraucht wird. Ein Nachfüllen des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs ist jedoch nicht immer möglich, sondern nur, wenn sich der obere Drehkörper 2 in einer Position innerhalb eines vorgegebenen Winkelbereichs befindet. Während die Bodenbearbeitungseinheit 4 in Betrieb ist, werden Sand und Erde aufgegraben und von der Schaufel 18 in Verbindung mit Drehbewegungen des oberen Drehkörpers 2 in den Trichter 30 befördert. Hierbei werden die Drehwinkel des oberen Drehkörpers 2 von der am zentralen Gelenk 70 vorgesehenen Winkelerfassungseinrichtung 71 erfaßt. Die Winkelindikatorplatte 72, die ein Teil der Winkelerfassungseinrichtung 71 ist, weist einen beabsichtigten Bogenabschnitt 72a auf, der sich über einen vorgegebenen Winkel erstreckt. Die Rolle 73a des Winkeldetektors 73, die am äußeren Rand der Indikatorscheibe 72 entlang läuft und mit ihm in Kontakt steht, fällt in den beabsichtigten Bogenabschnitt 72a, und diese Bewegung wird von dem Erfassungselement 73c erfaßt. Dementsprechend wird der Steuereinheit 80 zusammen mit einem Signal vom Sensor 74 für das obere Niveau ein Winkelpositionssignal zugeführt. Die Möglichkeit der Zusatzzufuhr kann anhand eines Signals von der Winkelerfassungseinrichtung 71 bestimmt werden, während die Notwendigkeit der Zusatzzufuhr anhand eines Signals von dem Sensor 74 für das obere Niveau festgestellt werden kann. Dementsprechend wird das Verschlußelement 58 nur geöffnet, um den zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff im Trichter 52 aufzufüllen, wenn eine Zufuhr möglich und erforderlich ist.

Das Nachfüllen des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs wird fortgesetzt, solange festgestellt wird, daß es möglich und erforderlich ist. Das Verschlußelement 58 wird entweder geschlossen, wenn der obere Drehkörper 2 in eine Position gedreht wird, in der kein Nachfüllen möglich ist, oder wenn das obere Niveau des in den Trichter 52 gefüllten Zusatzstoffs die Position des Sensors 74 für das obere Niveau überstiegen hat. Das Verschlußelement 58 wird von dem Antriebszylinder 59 für das Verschlußelement geöffnet und geschlossen, und das tatsächliche Öffnen und Schließen des Verschlußelements 58 wird von Begrenzungsschaltern 76a und 76b bestätigt. Daher erzeugt die Steuereinheit 80 auf der Grundlage der Signale von den vorstehend erwähnten Sensoren ein Verschlußelementfehlersignal oder einen Warnton, um die Aufmerksamkeit des Bedieners zu erregen, wenn sich das Verschlußelement 58 nicht öffnet, obwohl ein Nachfüllen des Zusatzstoffs erforderlich und möglich ist oder wenn das Verschlußelement 58 geöffnet bleibt und das Nachfüllen des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs fortgesetzt wird, nachdem das obere Niveau des Zusatzstoffs im Trichter 52 die Position des Sensors 74 für das obere Niveau überstiegen hat.

Der Trichter 52 könnte aufgrund einer langen Unterbrechung des Nachfüllens des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs leer werden, während die Bodenbearbeitungseinheit 4 in Betrieb ist, wenn der obere Drehkörper 2 über eine lange Zeitspanne in einer Winkelposition verbleibt, in der ein Nachfüllen nicht möglich ist. In einem derartigen Fall wird jedoch, sowie das Niveau des Zusatzstoffs im Trichter 52 unter den am Trichter 52 vorgesehenen Untergrenzensensor 75 fällt, ein Mangelsignal an die Steuereinheit 80 gesendet, und der Betrieb des Zusatzzufuhrmotors 67 und des hydraulischen Mischmotors 28 wird durch ein Befehlssignal von der Steuereinheit 80 unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Indikatorleuchte 110b im Indikatorleuchtenabschnitt 110 der Steuerkonsole 100 eingeschaltet, damit der Bediener den Mangel an zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff erkennen kann. Unter diesen Umständen wird das Verschlußelement 58 am Zusatzzufuhrabschnitt 55 geöffnet, um das Auffüllen des Trichters 52 mit dem Zusatzstoff wieder aufzunehmen, sowie der obere Drehkörper 2 in eine Winkelposition gedreht wird, in der ein Auffüllen möglich ist, beispielsweise in eine Position, in der aufgegrabener Sand und aufgegrabene Erde mittels der Schaufel 18 des vorderen Arbeitsaufbaus 3 in den Trichter 30 geschüttet werden können. Sowie das Niveau des eingefüllten Zusatzes über die Position des Untergrenzensensors 75 steigt, werden die Indikatorleuchte 110a eingeschaltet und der Bodenbehandlungsvorgang durch Neustarten des Zusatzzufuhrmotors 67 und des hydraulischen Mischmotors 28 automatisch wieder aufgenommen.

Andererseits wird auf der Seite der Zusatzzufuhreinheit 51 zuzusetzender Bodenverbesserungsstoff aus dem flexiblen Behälter 53 zugeführt. Der flexible Behälter 53 muß ersetzt werden, sowie er leer ist. Der Zeitpunkt des Austauschs des flexiblen Behälters 53 wird durch ein Signal von dem Untergrenzensensor 77 bestimmt, der an dem Zufuhrabschnitt der Zusatzzufuhreinheit 51 vorgesehen ist. Anhand der Ausgangsignale des Untergrenzensensors 77 wird die Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs in der Zufuhreinheit 51 von der Steuereinheit 80 durchgehend überwacht. Sowie das obere Niveau des Zusatzstoffs in der Zufuhreinheit 51 unter die Position des Untergrenzensensors fällt, wird die Indikatorleuchte 110c im Indikatorleuchtenabschnitt 110 der Steuerkonsole 100 eingeschaltet. Dementsprechend kann der Bediener den Zeitpunkt für den Austausch des flexiblen Behälters 53 anhand der Indikatorleuchte 110c erkennen. Ferner wird als Reaktion auf ein Signal von der Steuereinheit 80 der Betrieb des Zusatzzufuhrmotors 67 und des hydraulischen Mischmotors 28 unterbrochen. Da der Austausch des flexiblen Behälters 53 eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, ist es in diesem Fall wünschenswert, auch den hydraulischen Abgabemotor 38 der Erdabgabeeinrichtung 33 abzuschalten.

Wie vorstehend beschrieben, werden auf der Grundlage der Signale von den Drehzahlsensoren 81 bis 83 des hydraulischen Mischmotors 28, des Zusatzzufuhrmotors 67 und des Erdabgabemotors 38, des die Winkelposition des oberen Drehkörpers 2 betreffenden Signals von dem Winkelerfassungseinrichtung 71, der Signale vom Sensor 74 für das obere Niveau und von den Untergrenzensensoren 75 und 77, der Signale von den Begrenzungsschaltern 76a und 76b und den Drucksensoren 84 und 109 und eines Signals vom Drucksensor 84 im Zusammenhang mit dem Entlastungsventil 133 im Datenverarbeitungsabschnitt 91 der Steuereinheit 80 für die Operationen zur Steuerung des Mischsteuerventils 88, der Servoschaltung 85 für den Zusatzzufuhrmotor 67 und des Abgabesteuerventils 89 benötigte Daten verarbeitet. Daher wird nach seinem Start automatisch ein durchgehender Bodenbehandlungsvorgang ausgeführt, sofern er nicht durch das Auftreten eines oder mehrerer der vorstehend beschriebenen Probleme unterbrochen oder beendet wird. Während des durchgehenden Bodenbehandlungsvorgangs kann sich der Bediener auf das Aufgraben von Sand und Erde und auf deren Einfüllen in den Trichter 30 konzentrieren. Daher können die beiden unterschiedlichen Arbeiten, d.h. das Aufgraben des Bodens und die Behandlung der aufgegrabenen Erde, von einem einzigen, in der Bedienerkabine 6 befindlichen Bediener gesteuert ziemlich gleichmäßig ausgeführt werden. Im Übrigen können der hydraulische Mischmotor 28, der Zusatzzufuhrmotor 67 und der hydraulische Abgabemotor 38 durch Drücken des Schalters 104 für das Unterbrechen des Mischvorgangs abgeschaltet werden, wenn es nötig wird, den Bodenbehandlungsvorgang aus einem beliebigen Grund zu unterbrechen. Der Vorgang kann neu eingeleitet werden, indem der Rückstellschalter 108 und, nach der Bestätigung, daß die Leuchte 111 für den Abschluß der Einstellungen eingeschaltet ist, der Schalter 103 für das Einleiten des Mischvorgangs gedrückt werden. Leuchtet die Leuchte 111 für den Abschluß der Einstellungen selbst nach dem Drücken des Rückstellschalters 108 nicht auf, muß der Bediener die in Frage kommenden Teile der Maschine überprüfen.

Zur Verbesserung der Zuverlässigkeit der Bodenbehandlungsvorgänge ist es wünschenswert, die zur Analyse der Ergebnisse eines Bodenbehandlungsvorgangs hinsichtlich tatsächlich aufgetretener Betriebsfaktoren zu einem späteren Zeitpunkt nützlichen Betriebsdaten zu speichern. Insbesondere ist es entscheidend, die die Gesamtmenge der bei einem Bodenbehandlungsvorgang verarbeiteten Erde und das verwendete Mischverhältnis bzw. die verwendeten Mischverhältnisse zwischen Erde und zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff betreffenden Daten zu speichern. In dieser Hinsicht müssen die das Mischverhältnis betreffenden Daten in Form zeitbasierender Daten gespeichert werden, da die aufgegrabene Erde mittels einer durchgehenden Bearbeitung sukzessive behandelt wird. Ferner sollten zumindest die die Drehzahlen des hydraulischen Mischmotors 28 und des Zusatzzufuhrmotors 67 betreffenden zeitbasierenden Daten von den Drehzahlsensoren 81 und 82 im Speicher der Speichervorrichtung 95 der Steuereinheit 80 gespeichert werden. Wie vorstehend erläutert, wird die Transport- bzw. Fördergeschwindigkeit des aufgegrabenen Sands und der aufgegrabenen Erde zum und im Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung von der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 bestimmt, während die Fördermenge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs durch die Drehzahl des Zusatzzufuhrmotors 67 bestimmt wird. Dementsprechend können mittels der Drehzahlsensoren das Mischverhältnis zwischen aufgegrabenem Sand und aufgegrabener Erde und zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff betreffende zeitbasierende Daten ermittelt werden, wie in 32 gezeigt. In der Figur bezeichnet der Buchstabe „R" eine Zeitspanne, während derer der Bodenbehandlungsvorgang durch eine Blockierung des hydraulischen Mischmotors 28 unterbrochen wurde, einschließlich der Rückwärtsdrehung des hydraulischen Mischmotors 28 zur Entfernung der Blockade. Daher werden in diesem Fall die Drehzahl des hydraulischen Mischmotors 28 bei der Vorwärtsdrehung betreffende Daten im Speicher 95 gespeichert, während die die Dauer der Unterbrechung bzw. der Rückwärtsdrehung betreffenden Daten nicht gespeichert werden. Die Gesamtmenge der verarbeiteten Erde kann anhand der beiden vorstehend erwähnten Datenquellen bestimmt werden. Wird der hydraulische Abgabemotor 38 jedoch in Wechselbeziehung mit dem Betrieb des hydraulischen Mischmotors 28 gesteuert, kann die Gesamtmenge der verarbeiteten Erde anhand der im Speicher 95 gespeicherten, die Drehzahl des hydraulischen Abgabemotors 38 betreffenden Daten berechnet werden.

Nach Abschluß einer Operation können die vorstehend erwähnten Daten auf einen Personal Computer 97 heruntergeladen werden, indem dieser mit dem Eingabe- und Ausgabeprozessor 96 der Steuereinheit 80 verbunden wird. Ferner können die heruntergeladenen Daten zur späteren Datenverwaltung, Analyse, Verifikation oder für sonstige Zwecke in der Speichervorrichtung 98 des Personal Computers 97, beispielsweise in einem nicht flüchtigen Speicher, wie einer flexiblen magnetischen Datenspeicherplatte, einer photomagnetischen Datenspeicherplatte, einer Speicherkarte oder dergleichen gespeichert werden.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist der Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung fest auf dem mittleren Rahmen 15 der Grundkarosserie 1 montiert. Bei einem Grabvorgang auf einem Bodenbereich auf der Seite des Behälters 20 zur durchgehenden Verarbeitung kann, wie in 1 unter F1 gezeigt, der Behälter 20 selbst die Grabarbeiten des vorderen Arbeitsmechanismus 3 behindern, wenn er auf der Vorderseite der Basiskarosserie vorstehet. Daher ist es wünschenswert, den Behälter 20 zur durchgehenden Verarbeitung in eine zurückgezogene oder hintere Position zurückzuziehen, während die Maschine ausschließlich für Grabarbeiten verwendet wird, und ihn während eines Bodenbehandlungsvorgangs zur Erleichterung des Aufgrabens und Einfüllens von Sand und Erde aus der Schaufel in den Trichter in eine vordere Position vorzuschieben.

Zu diesem Zweck kann die Maschine konstruiert sein, wie in den 33 bis 36 gezeigt.

In den 33 und 34 bezeichnet 200 einen Behälter zur durchgehenden Verarbeitung, der ähnlich vier als Erdmisch- und Fördereinrichtung dienende Förderschnecken 201 enthält. Auf einem mittleren Rahmen 202 einer fahrbaren Basiskarosserie sind fest Führungsschienen 203 vorgesehen, die sich in der Fahrtrichtung der Grundkarosserie in Längsrichtung entlang der gegenüberliegenden Seiten des mittleren Rahmens erstrecken. Der Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung weist auf seinen gegenüberliegenden Seiten in Längsrichtung schmale Leisten 200a auf. Wie in den 35 und 36 gezeigt, sind mehrere Rollen 204 an jeder der seitlichen Leisten 200a montiert. Die Rollen 204 sind so an den Führungsschienen 203 montiert, daß sie längs deren Führungsflächen 203a laufen. Daher kann der Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung auf dem und in bezug auf den mittleren Rahmen 202 in Längsrichtung nach vorne und hinten bewegt werden.

Auf dem mittleren Rahmen 202 ist fest ein Erdtrichter 205 montiert, und zwischen einer Seitenwand des Erdtrichters 205 und dem mittleren Rahmen 202 ist ein Hydraulikzylinder 206 vorgesehen. Dementsprechend wird der Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung nach vorne in eine vordere Position gedrückt, wenn der Hydraulikzylinder 206 ausgefahren wird, und in eine hintere Position zurückgezogen, wenn der Hydraulikzylinder 206 eingefahren wird. Wenn die Maschine nur für Grabarbeiten verwendet werden soll, wird nämlich der Hydraulikzylinder 206 eingefahren, um den Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung zum mittleren Rahmen 202 zurück zu ziehen, wie in 33 durch eine durchgehende Linie dargestellt. In diesem Zustand kann der vordere Arbeitsmechanismus einschließlich der Schaufel von einem Bediener gleichmäßig betätigt werden, der den aufzugrabenden Bodenabschnitt bei der Betätigung der Steuerhebel des vorderen Arbeitsmechanismus in der Bedienerkabine klar erkennen kann. Soll die Maschine andererseits für einen Bodenbehandlungsvorgang verwendet werden, wird der Hydraulikzylinder 206 ausgefahren, wie in 33 durch die gestrichelte Line dargestellt, um den Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung in die vordere Position zu drücken, in der der Erdtrichter 205 auf der Vorderseite vorsteht, so daß die aufgegrabene Erde mit der Schaufel gleichmäßig eingefüllt werden kann.

Die aus dem Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung kommende, verbesserte Erde wird an die Erdabgabeeinrichtung 210 weitergeleitet. Wenn der Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung jedoch in Längsrichtung zwischen einer vorderen und einer hinteren Position verschoben werden kann, wie vorstehend beschrieben, und die Erdabgabeeinrichtung 210 verbunden mit den Verschiebungen der Positionen des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung nach vorne und hinten bewegt werden kann, kann sie jedoch mit dem oberen Drehkörper kollidieren. Um eine derartige Kollision zu verhindern, sollte die Erdabgabeeinrichtung 210 unabhängig vom Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung auf dem mittleren Rahmen 202 gehalten werden. Daher ist die Erdabgabeeinrichtung 210 über einen Haltestab 211 mit dem mittleren Rahmen 202 verbunden.

Wird der Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung mit dem Erdtrichter 205 zwischen seiner vorderen und hinteren Position verschoben, während die Erdabgabeeinrichtung 210 fest in ihrer Position auf der Seite der Grundkarosserie gehalten wird, verändert sich der Abstand zwischen den beiden Bauteilen bei einer Bewegung des Behälters 200 zur durchgehenden Verarbeitung. Dieses Problem kann gelöst werden, indem der Endabschnitt des Behälters 200 zur durchgehenden Verarbeitung beweglich in einen kastenförmigen Verbindungsrahmen 212 eingepaßt wird, der an der Erdabgabeeinrichtung 210 befestigt ist. Die Bewegungen des Behälters 200 zur durchgehenden Verarbeitung werden von dem Verbindungsrahmen 212 absorbiert, während gleichzeitig die aus dem Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung kommende, verbesserte Erde durch den Verbindungsrahmen 212 sicher zur Erdabgabeeinrichtung 210 befördert werden kann. Im Verbindungsrahmen 212 ist kein motorisch angetriebener Beförderungsmechanismus vorgesehen. Aufgrund der Kastenform des Verbindungsrahmens 212 wird die verbesserte Erde jedoch kontinuierlich zur Erdabgabeeinrichtung 210 befördert, da sie von der nachfolgenden Erde nach vorne gedrückt wird, die kontinuierlich aus dem Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung hereingedrückt wird. Um die verbesserte Erde gleichmäßiger durch den Verbindungsrahmen 212 zur Erdabgabeeinrichtung 210 zu transportieren, kann ein durchgehendes Paddel an den hinteren Endabschnitten der Förderschnecken 201 vorgesehen sein.

Anders als die Erdabgabeeinrichtung 33 gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird bei der Erdabgabeeinrichtung 210 gemäß dieser Ausführungsform ein Förderband 213 mit Erdabgabeplatten verwendet. Der Aufbau der Erdabgabeeinrichtung 210 ist in 37 schematisch dargestellt. Das Förderband 213 wird von einer Bodenplatte und einer vorderen und einer hinteren Steigwand gebildet. An den gegenüberliegenden Endabschnitten einer Steigwand der auf der Seite des Verbindungsrahmens 212 angeordneten und mit einer Einlaßöffnung 214 versehenen Abgabekanalstruktur 215 sind Riemenscheiben 216a und 216b drehbar montiert. Um die Riemenscheiben 216a und 216b ist ein Band 218 mit einer großen Anzahl an Erdabgabeplatten 217 geführt, die zu seiner äußeren Seite ragen. Eine der Riemenscheiben 216a und 216b ist mit einem hydraulischen Antriebsmotor 219 gekoppelt. Bei einer Aktivierung des hydraulischen Antriebsmotors wird das Band 218 um die beiden Riemenscheiben gedreht, und die behandelte Erde, die über die Einlaßöffnung 214 in die Abgabekanalstruktur 215 gelangt, wird durch die Wirkung der Erdabgabeplatten 217, die sich mit dem Band 218 bewegen, zu einer Auslaßöffnung 215a der Kanalstruktur 215 gedrückt.

Der innere Kanal der Abgabekanalstruktur 215 ist in einer zur Fahrtrichtung der fahrbaren Grundkarosserie senkrechten Richtung ausgebildet, wobei der Erdabgabekanal die Auslaßöffnung 215a an einer Position auf der äußeren Seite der Auflagefläche einer Raupenkette aufweist. Die Erdabgabekanalstruktur 215 ist so nach oben zur Auslaßöffnung 215a gebogen, daß die behandelte Erde aus einer höheren Position als dem Bodenniveau abgegeben werden kann. Dadurch kann die behandelte Erde auf ein höheres Niveau aufgeschüttet werden. Hierbei ist das um die Riemenscheiben 216a und 216b zu führende Band 218 aus einem flexiblen Material ausgebildet. Folglich sollte das Band 218 zumindest an den Abschnitten, an denen es die behandelte Erde befördern muß, ohne Verformungen in einer geeigneten Form gehalten werden. Daher ist zur Führung des Bands 218 durch einen Gleitkontakt mit seiner Rückseite, d.h. der der Vorderseite des Bands mit den Erdabgabeplatten 217 gegenüberliegende Seite, eine Führungsplatte 215a auf der ansteigenden Wand der Abgabekanalstruktur 215 vorgesehen.

Der Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung kann horizontal angeordnet sein, wenn dies gewünscht wird, er kann jedoch auch in der Längsrichtung geneigt angeordnet sein. Ist er geneigt, ist es wünschenswert, ihn zur Erdabgabeeinrichtung 210 aufwärts geneigt einzustellen, damit die Erde und der Bodenverbesserungsstoff gegen die Schwerkraft transportiert werden. Die geneigte Anordnung des Behälters 200 zur durchgehenden Verarbeitung ermöglicht eine Verbesserung der Mischeffizienz, da die Erde und der Bodenverbesserungsstoff länger im Behälter verbleiben können als in einem horizontalen Verarbeitungsbehälter. Daneben rollen in einem geneigten Erdverarbeitungsbehälter Erdmassen, die von den Förderschnecken 201 nicht zerkleinert wurden, aufgrund der Schwerkraft nach unten und bewegen sich in die der Beförderungsrichtung entgegengesetzten Richtung, während sie durch die von den Förderschnecken 201 ausgeführten Mischvorgänge Oberflächen ausgesetzt sind. Die zurück rollenden Erdmassen werden durch die Wirkung der Förderschnecken 201 zerkleinert, während sie erneut zur Stromabseite des Behälters befördert werden.

Die Zusatzzufuhreinrichtung kann beispielsweise konstruiert sein, wie in den 38 und 39 gezeigt. In den Figuren bezeichnet 300 den Rahmen des oberen Drehkörpers. Auf dem Rahmen 300 ist ein Zusatzspeichertank 301 mit einem allgemein zylindrischen Körper montiert, der an seinem unteren Ende kegelförmig zusammenläuft. Mit dem unteren Ende des Tanks 301 ist eine Fördereinrichtung 302 verbunden.

Die Fördereinrichtung 302 hat die Form einer in horizontaler Richtung von einem mit dem unteren Ende des Behälters 301 verbundenen, vertikal ansteigenden Abschnitt weg gebogenen Röhre. Wie insbesondere in 39 gezeigt, ist eine Förderschnecke 302a in dem horizontal verlaufenden Abschnitt der Fördereinrichtung 302 vorgesehen. Die Schnecke 302a wird zur kontinuierlichen Zufuhr einer spezifizierten Menge von zuzusetzendem Bodenverbesserungsstoff aus dem Tank 301 von einem Hydraulikmotor 303 drehend angetrieben. Der röhrenförmige Körper der Fördereinrichtung 302 ist am Ende des horizontalen Abschnitts erneut in Abwärtsrichtung gebogen. Die Fördereinrichtung 302 ist auf einem höheren Niveau als der Rahmen 300 des oberen Drehkörpers angeordnet, und als Zusatzzufuhrabschnitt ist ein flexibles Rohr 304 mit dem nach unten gebogenen Endabschnitt der Fördereinrichtung 302 verbunden. Das flexible Rohr 304 ist aus einem verhältnismäßig steifen Kautschukmaterial ausgebildet und weist, außer an seinem oberen Abschnitt, ähnlich wie ein Streamer, zu seinem unteren Ende längliche Schlitze auf. Wenn der obere Drehkörper 2 in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs nach vorne gedreht wird, wird das flexible Rohr 304 im wesentlichen zu einer Zwischenposition des Behälters zur durchgehenden Verarbeitung geöffnet.

In diesem Fall werden bei einem Bodenbehandlungsvorgang zunächst aufgegrabener Sand und aufgegrabene Erde mit der Schaufel von einem bei vorherigen Grabarbeiten an einer vorgegebenen Stelle ausgegrabenen und aufgeschütteten Sand- und Erdhaufen nach oben gehoben und in den Erdtrichter gefüllt. Daher muß der obere Drehkörper zu diesem Zeitpunkt nicht um einen großen Winkel gedreht werden. Daneben würde beim Drehen des oberen Drehkörpers die Position des mit der Fördereinrichtung 302 verbundenen flexiblen Rohrs 304 nicht erheblich verschoben, solange es in einer Position angeordnet ist, die möglichst nahe am Drehradius des oberen Drehkörpers liegt. Dementsprechend ermöglicht die vorstehend beschriebene Konstruktion abhängig von den Drehwinkeln und der Position des flexiblen Rohrs während der Bodenbehandlung eine konstante Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs zum Behälter zur durchgehenden Verarbeitung. Dadurch besteht nicht die Notwendigkeit, einen Zeitpunkt für die Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs aus der Zusatzzufuhreinheit in den Trichter zu bestimmen, wodurch der Zufuhrsteuermechanismus vereinfacht werden kann. Alternativ kann der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff aus dem flexiblen Rohr 304 direkt in den Behälter zur durchgehenden Verarbeitung zugeführt werden. Nichtsdestotrotz kann, wenn dies gewünscht wird, ein dem im Zusammenhang mit der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform beschriebenen ähnlicher Zusatzzufuhrtrichter verwendet werden.

Ferner kann das zentrale Gelenk als Zufuhrkanal für den zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff verwendet werden. Genauer kann die, wie in 23 gezeigt, durch das drehbare Element 70a des zentralen Gelenks 70 gebohrte Kabelkanalbohrung 114 als Zufuhrkanal für den Zusatzstoff genutzt werden.

Zur Verfestigung sollten der zu behandelnde Sand und die zu behandelnde Erde einen geeigneten Feuchtigkeitsgehalt aufweisen. Bei einer Bodenbehandlung an einem extrem heißen Tag oder bei der Behandlung von Erde mit einem extrem geringen Feuchtigkeitsgehalt muß Wasser in den Behälter 200 zur durchgehenden Verarbeitung geleitet werden. Zu diesem Zweck kann ebenfalls das zentrale Gelenk als Wasserzufuhrkanal einer Wassersprengeinrichtung verwendet werden. Der Durchmesser der Kabelkanalbohrung 114 des zentralen Gelenks 70 kann nämlich zur Aufnahme einer Wasserzufuhrleitung zur Zufuhr von Wasser beispielsweise zu einer Wasserspritzdüse 400 in einem geeigneten Maße vergrößert werden, wie in 34 durch gestrichelte Linien dargestellt.

Ferner können, wenn dies gewünscht wird, ein Behälter 502 zur durchgehenden Verarbeitung und ein Sandtrichter 503 an der Außenseite einer Raupenkette 501 eines fahrbaren Basiskarosserie 500 angeordnet sein, wie in 40 dargestellt. Aus einem auf einem oberen Drehkörper 504 vorgesehenen Zusatzzufuhrtrichter 505 wird der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff über eine Zusatzfördereinrichtung 506 mit einer Förderschnecke zu dem Behälter 502 zur durchgehenden Verarbeitung zugeführt. Hierbei kann die behandelte Erde ohne die Verwendung einer Erdabgabeeinrichtung über den hinteren Endabschnitt des Behälters 502 zur durchgehenden Verarbeitung nach außen abgegeben werden.

Nach dem Wiederauffüllen des aufgegrabenen Bodens mit der behandelten Erde wird die Bodenflächen entweder unter Verwendung der Schaufel oder unter Verwendung einer Planierschaufel 600 planiert, wie in 41 gezeigt. Die Planierschaufel 600 weist einen Hauptschaufelkörper 601 und zum Schwenken des Schaufelkörpers 601 nach oben und unten einen Hebel 602 und einen hydraulischen Antriebszylinder 603 für die Schaufel auf. Das vordere Ende des Hebels ist fest mit dem Schaufelkörper 601 verbunden und wird an seinem hinteren Ende durch einen Stift 605 schwenkbar am vorderen Endabschnitt des Behälters 604 zur durchgehenden Verarbeitung gehalten. Die einander gegenüberliegenden Enden des Hydraulikzylinders 603 sind durch Stifte 606a und 606b jeweils schwenkbar mit dem Schaufelkörper 601 und dem Verarbeitungsbehälter 604 verbunden. Dementsprechend wird der Schaufelkörper 601 durch Einziehen des Hydraulikzylinders 603 in eine geneigte Position nach oben gedreht und von der Bodenoberfläche und anderen auf der Bodenfläche möglicherweise vorhandenen Hindernissen ferngehalten, wodurch ein gleichmäßiges Fahren des Fahrzeugkörpers sichergestellt wird. Andererseits wird der Schaufelkörper 601 durch Ausfahren des Hydraulikzylinders 603 nach unten in eine vertikale Position gedreht, in der er Höhen und Tiefen auf den aufgefüllten Bodenflächen planiert und einebnet, wenn der untere Fahrzeugkörper zu Planierzwecken darauf fährt.

MÖGLICHKEITEN DER INDUSTRIELLEN ANWENDUNG

Erfindungsgemäß können sämtliche Arbeiten zum Aufgraben des Bodens, zur Behandlung des aufgegrabenen Sands und der aufgegrabenen Erde und zur Wiederauffüllung mit der behandelten Erde von einer einzigen Maschine ausgeführt werden, während ein Verstreuen des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs und eine Schädigung oder Beeinträchtigung der Umwelt bei seinem Mischen mit aufgegrabenem Sand und aufgegrabener Erde verhindert werden. Daneben kann der Boden durch eine Grabeinrichtung während eines kontinuierlichen Bodenbehandlungsvorgangs bis zu einer gewünschten Tiefe aufgegraben werden, wodurch das Erdfundament des Bodens akkurat und effizient verbessert werden kann.


Anspruch[de]
  1. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine mit einer Grabvorrichtung sowie

    – einer fahrbaren Karosserie, die einen angetriebenen Basisträger (1) und einen oberen Körper (2) umfaßt,

    – einer auf dem oberen Körper gehaltenen Grabvorrichtung (3) mit einer Schaufel (18) zum Aufgraben der Erde,

    – einem auf der Seite des Basisträgers vorgesehenen Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung mit einer Erdrüttel- und Mischeinrichtung (21) in einem länglichen, hohlen Körper mit einer vorgegebenen Länge in der Längsrichtung des Basisträgers (1),

    – einer an einem Ende des Behälters (20) zur durchgehenden Verarbeitung montierten Erdbeschickungseinrichtung (30) zur Aufnahme von aufgegrabenem Sand und Erde aus der Schaufel (18) und

    – einer an einer Position hinter der Erdbeschickungseinrichtung (30) angeordneten Zusatzzufuhreinrichtung (50) zur Zufuhr eines zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs zum Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    – der Basisträger (1) von zwei Raupenketten (14) angetrieben wird und der obere Körper (2) drehbar auf dem Basisträger (1) montiert ist,

    – die Erdrüttel- und Mischeinrichtung (21) von mindestens einer rotierenden Misch- und Fördereinrichtung (22) gebildet wird, die pro Umdrehung eine vorgegebene Menge an Erde befördern kann, und

    – die Zusatzzufuhreinrichtung (50) so beschaffen ist, daß sie dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung den zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff unter der Steuerung einer Einrichtung (62) zur Steuerung des Mischverhältnisses, die die von der Zusatzzufuhreinrichtung (50) zugeführte Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs entsprechend der von der Erdrüttel- und Mischeinrichtung (21) beförderten Menge an Sand und Erde steuert, quantitativ und im wesentlichen durchgehend zuführt.
  2. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, bei der der Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung an einer Position zwischen den Raupenketten (14) auf dem Basisträger (1) gehalten wird.
  3. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, bei der der Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung außen neben einer der Raupenketten (14) auf dem Basisträger (1) gehalten wird.
  4. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 2, bei der der Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung auf einem mittleren Rahmen (15) des Basisträgers (1) gehalten wird.
  5. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, bei der der Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung in Längsrichtung aus einer vorderen Position in eine zurückgezogene, hintere Position und zurück beweglich auf dem mittleren Rahmen (15) gehalten wird.
  6. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Erdrüttel- und Mischeinrichtung (21) von einer Misch- und Fördereinrichtung (21) mit mehreren Mischschaufeln (23) auf den Umfangsflächen einer sich im Inneren des Behälters (20) zur durchgehenden Verarbeitung längs erstreckenden Drehwelle (22) gebildet wird.
  7. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, bei der mehrere Misch- und Fördereinrichtungen (21) nebeneinander in dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung vorgesehen sind.
  8. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 7, bei der die Drehungen der Misch- und Fördereinrichtungen (21) so in Wechselbeziehung stehen, daß sämtliche Misch- und Fördereinrichtungen gleichlaufend gedreht werden, wenn eine Drehwelle (22) einer der Misch- und Fördereinrichtungen von einem einzigen hydraulischen Mischmotor (28) drehend angetrieben wird.
  9. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 8, bei der eine gerade Anzahl an Misch- und Fördereinrichtungen (21) nebeneinander in dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung angeordnet ist, wobei die Misch- und Fördereinrichtungen so beschaffen sind, daß sie in bezug auf eine daneben angeordnete Misch- und Fördereinrichtung bzw. daneben angeordnete Misch- und Fördereinrichtungen in der entgegengesetzten Richtung gedreht werden.
  10. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner Hydraulikzylinder (16a, 17a, 18a) zum Antreiben der Erdgrabeinrichtung, Hydraulikmotoren zum Antreiben des Basisträgers (1) und zum Drehen des drehbaren oberen Körpers (2) und eine Hydraulikpumpe (120a, 120b) zum Antreiben unterschiedlicher hydraulischer Stellglieder der Maschine einschließlich der Hydraulikzylinder und Motoren umfaßt, wobei die Hydraulikpumpe als gemeinsamer Antrieb für den hydraulischen Mischmotor (28) verwendet wird und so beschaffen ist, daß sie ihm über eine Einrichtung (12) zur vorrangigen Zufuhr einer Strömungsmenge vorrangig unter Druck stehendes Öl zuführt.
  11. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 10, bei der die Einrichtung (124) zur vorrangigen Zufuhr einer Strömungsmenge ein mit der Abgabeseite der Hydraulikpumpe (120a, 120b) verbundenes Verteilungssteuerventil zur Verteilung des unter Druck stehenden Öls aufweist, wobei das Verteilungssteuerventil (125a, 125b) zur Zufuhr einer vorgegebenen Strömungsmenge des unter Druck stehenden Öls zum hydraulischen Mischmotor (28) einen über ein Steuerventil (88) mit dem hydraulischen Mischmotor (28) verbundenen Kanal für einen vorrangigen Strom und eine zwischen dem Steuerventil (88) und dem Verteilungssteuerventil (125a, 125b) vorgesehene Drossel (125a, 125b) aufweist.
  12. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 11, bei der die Drossel eine verstellbare Drossel (126a, 126b) ist.
  13. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 11, die ferner ein mit der Stromabseite der Drossel (126a, 126b) verbundenes Entlastungsventil (133), einen an einem seiner Enden mit dem Entlastungsventil (133) und an seinem anderen Ende über ein Ein- und Ausschaltventil (142) mit einem Öltank (122) verbundenen Entlüftungskanal (141) umfaßt, wobei das Ein- und Ausschaltventil geschlossen ist, wenn der hydraulische Mischmotor (28) aktiviert ist, und geöffnet wird, um den Entlüftungskanal (141) mit dem Öltank (122) zu verbinden, wenn sich der hydraulische Mischmotor (28) im Ruhezustand befindet.
  14. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 13, bei der das Ein- und Ausschaltventil (142) in Wechselbeziehung mit einem die Betätigung des hydraulischen Mischmotors steuernden Richtungsumschaltventil geöffnet und geschlossen wird.
  15. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner eine im Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung vorgesehene Wassereinspritzeinrichtung umfaßt.
  16. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Erdbeschickungseinrichtung (30) ein an dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung montierter rahmenartiger Trichter (30) ist, der ein Siebelement (31) zum Trennen von festen Fremdkörpern von dem aufgegrabenen Sand und der aufgegrabenen Erde aufweist.
  17. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, die ferner eine in den Trichter (30) eingepaßte Zufuhreinrichtung (32) zum Drücken des gesiebten Sands und der gesiebten Erde in den Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung umfaßt.
  18. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner eine an das hintere Ende des Behälters (20) zur durchgehenden Verarbeitung angeschlossene Erdabgabeeinrichtung (33) umfaßt, die so beschaffen ist, daß sie die behandelte Erde zu ihrer Abgabe nach außen durch eine außerhalb der Fahrflächen der Raupenkette angeordnete Auslaßsöffnung (34a) mit einem Verbindungskanal (34) zur Aufnahme der aus dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung hereinströmenden, behandelten Erde in eine zur Längsrichtung des fahrbaren Basisträgers (1) senkrechte Richtung befördert.
  19. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 18, bei der die Erdabgabeeinrichtung (33) einen hohlen, röhrenförmigen Kanalaufbau (34) für die aus dem Verbindungskanal hereinströmende behandelte Erde und eine Fördereinrichtung für die behandelte Erde zum Drücken der behandelten Erde zur Auslaßöffnung aufweist.
  20. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 19, bei der die Fördereinrichtung für die behandelte Erde von einem Förderband mit oder ohne Erdabladeplatten oder Förderschnecke gebildet wird.
  21. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 19, bei der die Fördereinrichtung für die behandelte Erde von einem Hydraulikmotor angetrieben wird.
  22. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 19, bei der die Erdabgabeeinrichtung (33) unabhängig von dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung auf dem Basisträger (1) gehalten wird.
  23. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Zusatzzufuhreinrichtung (50) von einer auf dem drehbaren oberen Körper (2) vorgesehenen Zusatzzufuhrquelle (51) und einem auf dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung montierten Zusatzzufuhrtrichter (52) gebildet wird.
  24. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 23, bei der die Zusatzzufuhrquelle (51) aus einer rahmenartigen Behälterhalterung (54) zum Halten eines mit einem zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoff gefüllten, flexiblen Behälters (53) in seiner Position und einer vorübergehenden Zusatzaufnahme (55) zur vorübergehenden Aufnahme einer vorgegebenen Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs mit einer Klappe (58) zum Steuern der dem Zusatzzufuhrtrichter (52) zugeführten Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs aufgebaut ist.
  25. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 23 oder 24, bei der die vorübergehende Zusatzaufnahme (55) eine Schneideinrichtung (56) zum Herausschneiden eines unteren Abschnitts des flexiblen Behälters (53) aufweist.
  26. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 23–25, bei der die Klappe (58) nach Maßgabe eines Signals von einer im drehbaren oberen Körper (2) vorgesehenen Drehwinkelerfassungseinrichtung zur Überprüfung, ob sich der drehbare obere Körper (2) in bezug auf den Basisträger (1) in einer Winkelposition befindet, in der eine Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs aus der vorübergehenden Zusatzaufnahme (55) möglich ist, oder nicht, geöffnet und geschlossen wird.
  27. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 26, die ferner einen an der vorübergehenden Zusatzaufnahme (55) vorgesehenen, Sensor (75) für die obere Ebene zur Überprüfung umfaßt, ob der zuzusetzende Bodenverbesserungsstoff bis zu einer vorgegebenen Höhe im Zusatzzufuhrtrichter gespeichert ist oder nicht.
  28. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 27, die ferner einen am Zusatzzufuhrtrichter (52) vorgesehenen Sensor (74) für eine Untergrenze zur Überprüfung umfaßt, ob in dem Zusatzzufuhrtrichter mehr zuzusetzender Bodenverbesserungsstoff als der untere Grenzwert gespeichert oder nicht.
  29. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 23, bei der Zusatzzufuhrtrichter (52) einen Zusatzauslaß aufweist, der sich über die gesamte Breite des Behälters (20) zur durchgehenden Verarbeitung erstreckt.
  30. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner eine im Zusatzzufuhrtrichter (52) vorgesehene Förderschnecke (60) zum Verteilen des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs über ihre gesamte Länge bei seinem Empfang aus der vorübergehenden Zusatzaufnahme (55) der Zusatzzufuhrquelle umfaßt.
  31. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 23, bei der der Zusatzzufuhrtrichter (52) eine Quantitätszufuhreinrichtung (61) zur Zufuhr einer bestimmten Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs zum Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung aufweist.
  32. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 31, bei der die Quantitätszufuhreinrichtung (61) von an einer rotierenden Antriebswelle (62) montierten, rotierenden Behältern (64) mit einer vorgegebenen Kapazität zur Aufnahme einer vorgegebenen Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs aus dem Zusatzzufuhrtrichter (52) und zur mit der Drehung der rotierenden Antriebswelle (62) in Beziehung stehenden Abgabe einer vorgegebenen Menge des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs an den Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung gebildet wird.
  33. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, bei der die Zusatzzufuhreinrichtung von einem am oberen Drehkörper (2) vorgesehenen Zusatzspeicherbehälter (301) und einer am Zusatzspeicherbehälter (301) montierten Zusatzzufuhreinrichtung (302) zur Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs zu dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung gebildet wird.
  34. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 33, die ferner ein mit einer Zusatzauslaßöffnung der Zusatzzufuhreinrichtung (302) verbundenes, flexibles Rohr (304) mit einer vorgegebenen Länge und Breite aufweist.
  35. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 33 oder 34, bei der die Zusatzzufuhreinrichtung (302) eine Quantitätszufuhreinrichtung (302a, 303) zur quantitativen Zufuhr des zuzusetzenden Bodenverbesserungsstoffs zu dem Behälter zur durchgehenden Verarbeitung umfaßt.
  36. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 33, bei der der Zusatzzufuhrtrichter (52) an dem Behälter (20) zur durchgehenden Verarbeitung montiert ist und die Zusatzzufuhreinrichtung (302) ein zum Zusatzzufuhrtrichter (52) geöffnetes Zusatzauslaßende aufweist.
  37. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Zusatzzufuhreinrichtung (50) von einer rotierenden Quantitätszufuhreinrichtung (61) gebildet wird und die Einrichtung zur Steuerung des Mischverhältnisses so beschaffen ist, daß sie die Drehgeschwindigkeit der Zusatzzufuhreinrichtung (61) so verändert, daß sie der Drehgeschwindigkeit der rotierenden Misch- und Fördereinrichtung (22) folgt.
  38. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 37, bei der die Antriebseinrichtung für die rotierende Misch- und Fördereinrichtung (22) von einem hydraulischen Mischmotor (28) gebildet wird, die Antriebseinrichtung für die rotierende Quantitätszufuhreinrichtung von einem Zusatzzufuhrmotor (67) in Form eines Elektromotors mit verstellbarer Drehzahl gebildet wird und die Einrichtung zur Steuerung des Mischverhältnisses zumindest von einem Drehzahlsensor (81) zur Erfassung der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors (28) und einer Steuereinrichtung (80) gebildet wird, die die Drehzahl des Zusatzzufuhrmotors (67) so verstellt, daß sie Veränderungen der Drehzahl des hydraulischen Mischmotors (28) folgt.
  39. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 38, bei der die Steuereinrichtung (80) mit einer Steuerkonsole (100) mit einer manuellen Befehlseinrichtung (101109) zum Beginnen und Beenden eines Bodenbehandlungsvorgangs verbunden und nach dem Beginn des Bodenbehandlungsvorgangs zum Ausführen eines Bodenbehandlungsvorgangs gemäß einer vorgegebenen Routine geeignet ist und die Grabeinrichtung (3) mittels einer am oberen Drehkörper vorgesehenen manuellen Steuereinrichtung betätigt wird.
  40. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 37, bei der die Steuereinrichtung eine Datenaufzeichnungseinrichtung (95) zur Aufzeichnung von die Betriebsdrehzahlen des hydraulischen Mischmotors (28) und des Zusatzzufuhrmotors (67) betreffenden Zeitreihendaten aufweist.
  41. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 40, bei der die Datenaufzeichnungseinrichtung (95) zumindest die Drehzahlen der Vorwärtsdrehungen des hydraulischen Mischmotors (28) im Betriebszustand aufzeichnet.
  42. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 40, bei der die Steuereinrichtung (80) zum Herunterladen der Inhalte der Datenaufzeichnungseinrichtung mit einer externen Datenspeichereinrichtung (97) verbunden werden kann.
  43. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 42, bei der die externe Datenspeichereinrichtung (97) von einer nicht flüchtigen Speichereinrichtung gebildet wird.
  44. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 38, bei der die Steuereinrichtung (80) den Zusatzzufuhrmotor (67) der Zusatzzufuhreinrichtung (50) als Reaktion auf ein Signal von einer Sensoreinrichtung (82) anhält, das angibt, daß die Drehung der rotierenden Misch- und Fördereinrichtung (22) durch eine Blockierung beendet wurde, während sie von dem hydraulischen Mischmotor (28) gedreht wurde.
  45. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 44, bei der die Steuereinrichtung (80) ein Signal zum Drehen des hydraulischen Mischmotors (28) in der entgegengesetzten Richtung erzeugt, um die Blockierung zu lösen, wenn der hydraulische Mischmotor (28) aufgrund einer Blockierung angehalten wurde.
  46. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, bei der die Erdgrabeinrichtung (3) einen an dem oberen Drehkörper (2) montierten Ausleger (16) zum Heben und senken einer Last und einen für Schwenkbewegungen nach oben und unten schwenkbar mit einem vorderen Endabschnitt des Auslegers (16) verbundenen Arm (17) aufweist und die Schaufel (18) schwenkbar am vorderen Endabschnitt des Arms (17) gehalten wird.
  47. Fahrbare Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, die ferner mindestens eine an der Vorder- oder Rückseite des Basisträgers (1) schwenkbar gehaltene Planierschaufel (600) umfaßt.
Es folgen 33 Blatt Zeichnungen






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